Bücher mit dem Tag "joe"

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150 Bücher

  1. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.235)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Unsere Hauptfigur ist wie schon oben und im Titel genannt, Maddie Freeman. Schon rein durch die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite wissen wir schon super viel über unsere Protagonistin. Eigentlich kennen wir schon ihre ganze Welt. Denn Maddie lebt nur in der digitalen Welt, doch niemand kennt sie wirklich, online hat sie verschiedene Name und teilweise weiß ein nicht einmal ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, so gut ist Maddie darin ihre wahre Identität zu verstecken. Das alles macht sie nicht wirklich schnell, schon in den ersten Kapiteln bekommen wir, als Leser, einen ziemlich guten Eindruck von den Verhältnissen zwischen der Protagonistin und ihren Eltern. Zu einen ist da ihre Mutter, Jane Freeman, sie steht zu Maddie und versucht sie auf ihre Weise zu schützen. Zum anderen ist da ihr Vater, Kevin Freeman. Er ist einer der einflussreichsten Menschen der USA und nicht besonders gut auf seine Tochter zu sprechen. Das Verhältnis der beiden ist, um es milde zu sagen, angespannt. Das hängt hauptsächlich von den unterschiedlichen Denkweisen und Weltbildern der beiden. Kevin Freeman steht mit Herz und Seele hinter der Idee und den Grundsätzen der Digital School, was kaum verwunderlich ist, da er diese mit entwickelt und konstruiert hat. Die beiden Elternteile finde ich von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Kevin ist stur und hat gern die Kontrolle über seine Umwelt, und damit auch über die Menschen in seinem Umfeld. Vielleicht war er nicht immer so, allerdings kann ich mir vorstellen, dass er durch seine Arbeit an der Digital School und davor als Staatsanwalt (oder Anwalt, bin mir nicht hundert Prozent sicher und finde die entsprechende Buchpassage nicht), jedenfalls sind das Beruf in denen man einen starken Charakter braucht. Außerdem findet er technologische Neuerungen gut und findet eine digitale Welt für am sichersten, nicht nur für seine Kinder, sondern auch für alle anderen Kinder. Maddies Mutter ist da eher das Gegenteil davon, sie hat eine ruhige Art und mir kommt sie besonnen vor. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern Kompromisse, mit denen alle etwas anfangen können. Mir kommt sie allerdings teilweise etwas zu passiv vor. Im Gegensatz zu ihrem Mann schwelgt sie gerne in alten Zeiten, sie lässt sich Prospekte auf Kunststoff drucken (Papier gibt es in dieser Zukunft nicht mehr, es gibt auch fast keine Bäume mehr), außerdem hat sie alte Bücher aus ihrer Jugend behalten und verschenkt diese nach und nach an ihre Tochter. So viel zu Maddies Familie. Sie hat zwar noch einen älteren Bruder, der Joe Freeman, allerdings spielt er erst im letzten Fünftel des Buches eine Rolle, deshalb möchte ich hier noch nichts zu ihm schreiben. Nun zu den Personen, die später zu Maddies Freunden werden. Zuerst die wichtigste Person, Justin Solvis. Justin ist 20 Jahre alt und hauptberuflich Aktivist gegen die Digital School. Die beiden lernen sich über eine Nachhilfeplattform kennengelernt. Er hatte nicht mit einem Mädchen gerechnet, doch ob Junge oder Mädchen ist ihm eigentlich ziemlich egal. Denn sie hat etwas geschafft, was er am liebsten selbst geschafft hätte. Justin bewundert Maddie dafür und hat sie jahrelang gesucht, um sie voll und ganz für seine Sache zu gewinnen. Schnell merken wir als Leser, dass die Welt für ihn viel zu technologisch und nicht mehr menschlich ist. Für ihn sollte Technik nicht einschränkend oder einengend sein. Er möchte vereinfacht gesagt, dass die Menschen so leben wie wir es heute tun. Vielleicht mit ein bisschen fortgeschrittener Technologie. Was ich aus heutiger Sicht durchaus nachvollziehen kann, wer möchten schon den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen und seinen eigenen perfekten Avatar sehen. Das sind im Großen und Ganzen unsere Hauptfiguren, es tauchen natürlich noch einige Nebencharaktere auf, die möchte ich hier aber nicht ganz so detailliert darstellen. Das Lesen soll ja trotz dieser Rezession spannend bleiben.

    Nun möchte ich ein paar Worte zur Handlung verlieren. Die Handlung ist rund, soll viel kann ich sagen. Auch wenn das Buch eine jüngere Zielgruppe anspricht, macht es auch mit 23 Spaß in Maddies Welt einzutauchen. Natürlich darf eine Teenie Romanze zwischen Maddie und Justin nicht fehlen, diese stößt mir zwar manchmal sauer auf, aber mit 15 fand ich sie einfach super und wer möchte keinen gutaussehenden, klugen Mann an seiner Seite. Ohne zu spoilern kann ich leider nicht auf die genauen Gründe eingehen warum, ich heute ein paar Probleme mit der Beziehung habe. So viel es hat etwas mit Lehrer-Schüler-Konstellation. Auch sonst ist zur sonstigen Handlung nicht viel zu sagen, ohne etwas Entscheidendes zu verraten.

    Kleiner Hinweis: sobald ich alle Teile gelesen habe kommt eine ausführliche Rezession mit Spoilern und konkreten Nennungen heraus. Ihr müsst nur etwas Geduld haben.

    Zuletzt möchte ich noch ein kleiner Abschnitt über die uns vorgestellte Zukunft. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass ich sie für durchaus realistisch halte. Die Rodung von Urwälder, Regenwäldern und sonstigen Waldflächen, das schon im ersten Kapitel angesprochen wird, halte ich für durchaus realistisch betrachtet man den jetzigen Flächenverbrauch der Menschen für Ackerland, den fortwährenden Bevölkerungsanstieg und das Verlangen der Menschen nach billigen Nahrungsmitteln und Fleisch. Auch im Bezug auf die Entwicklung der Spielebranche, gerade mit den Grafiktabletts und dem Erfolg von VR-Brillen. Diese Entwicklung kann man als die Vorläufer der in dem Roman beschriebenen Unterhaltungs- und ein Stück weit auch der Kommunikationsgeräte sehen. Auch der Wunsch durch vermeintliche Sicherheit hinter Technologie kann ich durchaus verstehen, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch nach einem einfachen Leben, wie es sich Justin und seine Mitstreiter erhoffen erschließt sich mir. Worüber ich bis jetzt noch nicht geredet habe, ist die komplette Überwachung, die die Regierung mit Hilfe der Technik über seine Bürger hat. Auf diesen Aspekt wird ebenfalls nachdrucksvoll eingegangen. Die meisten Menschen der Zukunft sind sich dessen nicht einmal vollständig bewusst, aber das sind wir heute ja auch nicht. Gerade in den Corona-Zeit wird deutlich, wie weit man mit internetfähigen Geräten gehen kann, es wird diskutiert, ob man Apps zur Ortung von Personen einsetzten sollte, darf usw. für mich ist das nicht begeisternd. Die Befürchtungen für alle Obrigkeiten komplett gläsern in Bezug auf meinen Aufenthaltsort zu werden keimen auf, zum Teil auch wegen dieses Romans, hört sich komisch an, aber mittlerweile sehen ich technische Neuerung durchaus auch in einem skeptischen Licht. Kann aber auch daran liegen, dass ich älter geworden bin, zum ersten Mal gelesen habe ich das Buch mit vielleicht 15, da hatte ich noch einen weniger hinterfragenden Verstand.

  2. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (905)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ganze zwei Wochen habe ich an diesem Buch gesessen, knapp 700 Seiten sind natürlich auch eine menge Holz und bedeuten im Umkehrschluss auch, dass ich täglich 50 Seiten gelesen habe, was definitiv auch nicht schlecht ist. Mich hat es nur ein wenig frustriert, dass ich das Buch in fast sieben Tagen hätte durchlesen können und dann aber so eingebrochen bin. Das ist dem Umstand geschuldet, dass ich wegen der alljährlichen Januarprüfungsphase sehr gestresst bin und dann auch noch der Booster und seine Nebenwirkungen dazu kamen, durch die ich einfach die Zeit und Kraft während der letzten Woche nicht wirklich finden konnte, um zu lesen.

    Genug gejammert, jetzt soll es um dieses Schätzchen gehen, das mir recht gut gefallen hat.
    Wie immer bei meinen Büchern schaue ich mir den Klappentext erst nach dem Beenden des Buches an, da mir die Gefahr, dass ich gespoilert werde einfach zu groß ist. Und das ist leider auch bei diesem Schätzchen der Fall, wobei ich das "Problem" schon öfter bei dem Genre "Historischer Roman" hatte. Auf dem Klappentext wurden hier nämlich Dinge vorweggegriffen, die erst im zweiten Teil, also ab Seite 200 passieren und sogar noch Aspekte, die erst nach der Hälfte (!) des Buches passieren... Meiner Meinung nach ist das ein wenig unglücklich gelöst, da ich diese Wendungen zu Beginn des Buchs nicht hätte vorhersehen können, und ein Klappentext auch nichts erwähnen sollte, dass nach Seite 50, allerhöchstens Seite 100, passiert. Aber das ist meine Meinung.

    Dementsprechend schwer fällt es mir auch schwer, den Inhalt zusammenzufassen... Wie der Name schon andeutet, spielt Tee eine sehr zentrale Rolle und ist auch (indirekt) der Auslöser für viele Konflikte. Wir begleiten die Protagonistin Fiona, genannt Fee, über knapp zehn Jahre hinweg, es wird auch aus der Perspektive ihres Freunds Joe und ihres "Onkels" Roddy berichtet. Es spielt in London zur Zeit von Jack the Ripper und die Geschichte ist voll von Konflikten, Irrungen und Plotttwists. Es geht um Liebe, Macht, Geld und das Leben in den 1880er Jahren. Vielmehr kann und ich will ich nicht sagen, ich denke bzw. hoffe, dass man dadurch einen guten Einblick in die Thematik bekommt.

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er recht angenehm, flüssig und locker ist, aber den Geschehnissen trotzdem eine angemesene Ernsthaftigkeit und Tragik verleiht. Aufgrund der Kapitelkürze kommt man ziemlich schnell voran.

    Auch das Thema und das Setting fand ich spannend. In den kalten Monaten (also gefühlt 2/3 des Jahres :D :/) trinke ich täglich bestimmt einen Liter Tee, weil es einfach mein absolutes Lieblingsheißgetränk ist. Und der Tee spielt von Anfang bis Ende wirklich eine entscheidene Rolle. London zur Zeit von Jack the Ripper, also gegen Ende des 19. Jahrhunderts kannte ich noch nicht, aber es hat mir gut gefallen und werde mich nun nach weiteren Büchern in dem Zeitalter umschauen.

    Unsere Protagonistin Fiona "Fee" mochte ich sehr, obwohl ich ihre Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Sie ist eine junge, starke, mutige Frau, auf die der Satz "What doesn't kill you, makes you stronger" wirklich sehr zutrifft. Ihre Familie und sie mussten so viele schreckliche Dinge durchmachen, dafür kann ich gar nicht anders als sie zu bewundern.
    Auch Nick und die ganzen Charaktere, die im zweiten Teil des Buches auftauchen, außer Will und seiner Familie, mochte ich sehr. Genauso wie Roddy und der Rest ihrer Familie. Mit Joe hatte ich so meine Probleme ab und zu, da ich an einigen Stellen den Kopf seinetwegen doch sehr schütteln musste.

    Die Liebesgeschichte fand ich okay, an einigen Stellen durchaus anstrengend, aber meiner Meinung nach hat sich Fiona am Ende für den richtigen entschieden, man konnte die Liebe der beiden definitiv nachempfinden.

    Einen Stern muss ich allerdings abziehen. Die eine Hälfte wegen der Charaktere, weil sie mich manchmal echt fast in den Wahnsinn getrieben hätten und die andere weil mir zu viel passiert ist. Ich weiß nicht, ob das vielleicht nicht etwas unlogisch klingt, weil man ja eigentlich möchte, dass es spannend bleibt und viel passiert, gerade bei einem Buch mit der Dicke, und die ganzen Konflikte und Problematiken hatten definitiv auch ihre Daseinsberechtigung, aber mir war es einfach ein bisschen viel. Ich hätte mir wahrscheinlich 2-3 Konflikte weniger und dafür etwas mehr Zeit zum Durchatmen gewünscht, aber das ist ja nur mein Empfinden.

    Ich bin gespannt, wie der zweite Band sein wird, hab den Klappentext ja nicht gelesen ;-), und ob es mit Fiona weitergehen wird oder der nächsten Generation.

    Da dieses Buch meiner Oma gehört, bin ich momentan noch am Überlegen, ob ich mir diesen gebraucht zulegen soll, oder ihr Band 2 und 3 zu schenken, da der dritte Band Leserillen und Miss Etepetete (aka ich) das nicht gerne in ihrem Bücherregal hat :D Momentan bin ich nämlich eher bei dem Stand, dass ich sie nicht in meiner eigenen Sammlung haben will, weil das Platzproblem mal wieder sehr groß ist. Vielleicht kann ich euch das ja in meiner Rezension zum nächsten Teil mitteilen...

    Fazit: Wie bereits oben beschrieben, der Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie, ich freue mich auf die Fortsetzungen! 

    4/5


  3. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.107)
    Aktuelle Rezension von: Mireille

    In diesem Buch wird jede Menge an den Gefühlen der Leser gerüttelt.

    Ich fand es sehr schön, die vergangenen 20 Jahre durch die Augen von Jamie und Claire mitzuerleben. Es war sehr tragisch und sehr emotional auf jeglichen Ebenen. Die Liebe und dieses unzertrennliche Band zwischen den Beiden ist unglaublich fesselnd und spannend. Ich habe so sehr mitgefiebert, bis sie sich endlich wieder in den Armen halten konnten. 

    Ich fand es sehr schön, dass jeder sein "eigenes" Leben gelebt hat und diese 20 Jahre einen sehr prägenden Teil auf beide ausgeübt hat. So haben sich beide verändert, beide haben ihre Persönlichkeit weiter entwickelt aber trotzdem sind ihre Seelen so miteinander verwoben sodass sie doch wieder in der neuen Liebe zueinander gefunden haben. 

    Sehr spannend war die Reise die sie gemeinsam unternommen haben. Auch das klein Ian und Fergus nun als Teil der Familie mit ihnen unterwegs sind. Die Abenteuer die sie erleben sind wirklich unfassbar gut und spannend geschrieben. Ich finde es sehr schön, dass die Autorin so ausführlich alles beschreibt. Ich mag es sehr gerne, wenn die unterschiedlichen Szenen detailreich beschrieben sind und ich somit sehr ausführlich über Charaktere und Abenteuer informiert werde. So kann ich ganz ausgiebig in die Geschichte eintauchen. 

    In diesem Buch musste ich auch ganz viel lachen. Die Autorin schenkt Claire und Jamie sehr viel Humor, in ihrem doch sehr schweren Leben.

  4. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (788)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Auf der Welt bricht eine Supergrippe aus, aufgrund der die große Mehrheit der Menschen qualvoll zu Tode kommt. Es gibt allerdings Ausnahmen, die immun gegen dieses Virus sind. Sie alle haben Träume, Träume von Mutter Abagail, einer 108-jährigen netten alten Frau sowie von Randall Flagg, einem bösen Mann, den sie alle als den „dunklen Mann“ wahrnehmen. Und so machen sich die letzten Überlebenden auf den Weg, die „guten“ Menschen gehen zu Mutter Abagail und die nicht ganz so guten machen sich auf den Weg zu Randall Flagg.

    Beide Gruppen bauen jeweils erst einmal wieder eine Zivilisation nach ihren Vorstellungen auf. Im Laufe der Zeit passiert es aber, dass sich der ein oder andere doch etwas fehl am Platz vorkommt und die Seiten wechseln möchte, so dass es zu ersten Unruhen kommt.

    Umso mehr die Zeit vergeht, umso klarer wird – ein Zusammentreffen der beiden Seiten, bei dem nur das Gute oder das Böse überleben kann, wird unvermeidlich. Daher macht sich eine Gruppe von Mutter Abagail auf den Weg nach Las Vegas – auf den Weg zu dem dunklen Mann.

    „The Stand – Das letzte Gefecht“ hatte ich jetzt schon mehr als ein Jahr im Schrank liegen. Die 1.712 Seiten hatten eine leicht abschreckende Wirkung auf mich und ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass die Hälfte des Buches einfach langweilig ist.

    Aufgebaut ist „The Stand“ in drei Teilen – der erste Teil behandelt die Zeit während der Supergrippe. Man lernt die einzelnen Charaktere kennen und erfährt, wie ihr jeweiliges Leben in der „alten Welt“ war. Im zweiten Teil dreht sich dann alles um die Zeit nach der Supergrippe und dem Aufbau der neuen Zivilisation und im dritten Teil geht dann um das letzte Gefecht.

    Die Geschichte konzentriert sich dabei nicht auf die Sicht einer einzelnen Person, sondern vielen verschiedenen. Am Anfang des Buches sind diese Personenwechsel etwas gewöhnungsbedürftig und ich kam anfangs zum Teil ein bisschen durcheinander. Nachdem jeder Charakter aber mehrmals „seinen Auftritt“ hatte, fiel es mir dann leichter, die Geschichten den einzelnen Personen zuzuordnen, bis es dann letztlich gar kein Problem mehr war. Ab dem zweiten Teil fließen die einzelnen Schicksale ohnehin ineinander.

    Meine anfängliche Befürchtung, das Buch könnte aufgrund der vielen Seiten ziemlich langweilig werden, hat sich nicht bewahrheitet. Dadurch, dass mehrere Personen im Mittelpunkt des Buches stehen, gelingt es Stephen King, dass das Buch kaum langatmig wird.

    Wirklich spannend wird es allerdings erst auf den letzten 150 Seiten, von denen der eigentliche „Endkampf“ auch nur einen kleinen Teil ausmacht. Da das Buch schon so dick ist, hätte ich mir gewünscht, dass das Ende noch ein bisschen spannender und vor allem auch umfangreicher ist.

  5. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.360)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Klappentext:

    Clare ist Kunststudentin und eine Boticelli- Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. 

    Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. 

    Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint. 

    Meinung:

    Das Buch habe ich vor über zehn Jahren von einer sehr sehr guten Freundin für entspannte Abende geschenkt bekommen. Ich kannte bis dahin noch nicht die kleinen Bücher aus der Fischer Taschenbibliothek und war schonmal von dem handlichen Format begeistert. Immerhin passte es locker in meine Handtasche :-) Ihr müsst euch vorstellen, dass es zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Verfilmung gab, die ich übrigens nicht besonders toll fand (ich bin kein besonders großer Fan von Rachel McAdams). Seitdem habe ich das Buch sicherlich schon dreimal verschlungen und es gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern (so zerfleddert sieht es teilweise auch schon aus!). Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von Zeitreise Geschichten bin. Und Audrey Niffenegger zeigt mit dieser Liebesgeschichte, dass Zeitreisen nicht nur aus Abenteuern, Action oder Science- Fiction bestehen. Die Geschichte wird aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten Henry und Clare erzählt in einer Art Tagebuchstil. Dabei wird jeder Abschnitt mit einem Datum versehen und dem aktuellen Alter von Clare und Henry. Dies ist auch wichtig, um als Leser nicht die Übersicht zu verlieren. Wenn man sich erst einmal auf die Story eingelassen hat und davon absieht, dass sich nicht alles logisch erklären lässt, erlebt man eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zumindest ich nicht als kitschig empfunden habe. Die Autorin erzählt die Geschichte halbwegs chronologisch. Aber Zeitsprünge bleiben halt Zeitsprünge. So hat man als Leser auch eine ungefähre Ahnung, wie sich Clare und Henry teilweise fühlen müssen. Der Plot hält auch einige lustige und chaotische Szenen parat, vor allem wenn Henry wieder einmal nackt in einer ihm unbekannten Zeit landet und sich zunächst auf die Suche nach passenden Klamotten machen muss. Aber wir leiden auch mit Clare und Henry mit und hoffen auf ein gutes Ende. Wie gesagt, es handelt sich hierbei um eines meiner Lieblingsbücher, deshalb kann ich natürlich auch nur 5 Sterne vergeben :)

  6. Cover des Buches Der Widerstand geht weiter (ISBN: 9783843210812)
    Katie Kacvinsky

    Der Widerstand geht weiter

     (596)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Maddie lebt nicht mehr bei ihren Eltern zu Hause, weil sie es dort nicht mehr ausgehalten hat. Endlich fühlt sie sich frei und kann mit ihren Freunden das richtige Leben genießen statt nur in der digitalen Welt unterwegs zu sein. Doch schnell verpfeift sie ihr Bruder bei der Polizei und sie wird im DCLA eingesperrt, damit sie dort bekehrt wird und wieder zu ihrem virtuellen Leben zurückkehren soll. Doch was dort hinter verschlossenen Türen passiert ist reinste psychische Folter. Ihre Freunde setzen alles daran sie zu befreien und das System zu stürzen und die Wahrheit ans Licht zu bringen.

    Maddie ist eine sehr starke Persönlichkeit und hat feste Vorstellungen von ihrem Leben in Freiheit. Ihr Freund Justin ist eher wenig im Vordergrund und wirkt dadurch etwas unnahbar, obwohl er doch eigentlich der Anführer der Anti-Digital-Revolution ist. Mir hat der unbeschwerliche Anfang und das spannende Ende des Buchs sehr gefallen, doch der Mittelteil, als Maddie in Therapie war, hat sich etwas gezogen. Auch neue Personen wie Gabe tauchen in diesem Teil auf und ich mochte ihn gleich sehr und hatte genauso wie Maddie Vertrauen in ihn. Für mich war es eine gelungene Fortsetzung zum ersten Teil und ich freu mich schon sehr auf den finalen dritten Band.

  7. Cover des Buches Der siebte Tod (ISBN: 9783453432475)
    Paul Cleave

    Der siebte Tod

     (623)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Klappentext: Tagsüber putzt Joe in der Polizeistation, zweimal täglich füttert er seine Fische, einmal die Woche besucht er seine Mutter. Gelegentlich würzt er ihren Kaffee mit Rattengift. Die Berichte über den Schlächter von Christchurch, der sieben Frauen ermordet haben soll, lassen ihn kalt. Denn er weiß, dass es nur sechs waren. Er ist der Einzige, der das wissen kann. Jemand anderes hat den siebten Mord begangen. Jetzt wird er ihn finden, ihn bestrafen und ihm die anderen sechs Morde anhängen.

     

    Cover: Das Titelbild in Schwarz-Grün ist typisch für einen Thriller und passt sehr gut.

     

    Meinung: Durch Zufall bin ich über dieses Werk gestolpert. Als ich eines meiner Bücher in einen öffentlichen Bücherschrank gestellt habe, hätte ich nie mit solch einem Fund gerechnet. Der Klappentext hatte mich sofort und daher ist mir die Entscheidung auch nicht schwergefallen. Diesen Thriller musste ich lesen.

     

    Zitat: „Die beherrschenden Farben in diesem Zimmer sind Blau und Hellrosa. Entspannende Farben, jedenfalls wird das behauptet. Man hat Tausende von Dollars für Studien ausgegeben, die das beweisen sollen. Glückliche Farben bedeuten glückliche Kinder. Ich hatte als Kind graue Wände in meinem Zimmer. Wenn die Forscher erst zu mir gekommen wären, hätten sie das ganze Geld sparen können.“

     

    Nahezu die ganze Geschichte wird aus der Ich-Perspektive geschrieben. Joe erzählt uns von seinem Leben, seiner Abhängigkeit vom Töten und dem Drang, seiner Mutter zu gefallen. Er lebt gemeinsam mit seinen Goldfischen – Pickle und Jehova – in einer schmuddeligen Wohnung in einer heruntergekommenen Gegend. In der Arbeit halten ihn alle für geistig zurückgeblieben, was nur in Joes Interesse ist. Denn so ahnt niemand, was in diesem Menschen wirklich vorgeht.

     

    Zitat: „Mum wird dieses Jahr vierundsechzig, aber sie sieht keinen Tag älter aus als siebzig.“


    Paul Cleaves Schreibstil ist kurz und knackig. Relativ schnell war ich in der Geschichte rund um Außenseiter Joe gefangen. Selten gelingt es einem Autor, einen Psychopathen so humorvoll darzustellen. Obwohl es ein blutiger Thriller ist, gab es mehr Momente, in denen ich lachen als fürchten musste. Diese Tatsache macht das Buch zu etwas Besonderem. Es erinnert mich stark an Ellis‘ „American Psycho“, gefällt mir jedoch viel besser als der Schock-Roman aus den Neunzigern.

    „Der siebte Tod“ ist übersichtlich, unterhaltsam und intelligent. Eine gelungene Abwechslung zu anderen Thrillern.

     

    Zitat: „Als der Film weitergeht, ertappe ich mich dabei, wie ich den Teppichboden betrachte, dessen braune, symmetrische Muster ich unterhaltsamer finde. In den Fünfzigerjahren war jeder ganz versessen darauf – was nur beweist, dass damals alle komplett verrückt waren.“

     

    Was mir leider gefehlt hat, war die Spannung, weil von vornherein klar ist, wer der Schlächter von Christchurch ist. Natürlich gibt es da immer noch den Nachahmungstäter, dessen Identität für den Leser nicht klar ist, jedoch fehlte mir bei gewissen Szenen der Gänsehautmoment. Joes Arbeitsablauf auf dem Polizeirevier wiederholte sich immer wieder, was zeitweise schon ein bisschen fad wurde.

    Dennoch überraschte mich „Der siebte Tod“ positiv und ich kann den Thriller nur empfehlen! 4 von 5 Sterne sind absolut verdient!

  8. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (485)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  9. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Heidelperle

    Was soll ich sagen. Dieses Buch lässt gemischte Gefühle zurück. Im guten Sinn, denn schlecht fand ich es nicht. Aber es war skurril. Anders. Definitiv keine Mainstream-Romantik. Der Klappentext hat schon ganz recht, wenn er behauptet, dass dieses Buch dem Stil von Tim Burton nahe kommt.

    Wir begleiten Jack durch sein Leben mit einer Kuckucksuhr als Prothese für sein krankes Herz. Diese Prothese macht ihm so manches Mal Ärger, aber allem voran darf er sich auf keinen Fall verlieben, denn diesen Schmerz würde die Prothese nicht aushalten. Aber wie man es kennt, verliebt er sich natürlich trotzdem. Und zwar in eine kleine Sängerin, die überall gegen stößt.

    Der Schreibstil des Buches ist einer Erzählung ähnlich, ich hatte trotz der gewählten Ich-Perspektive einen gewissen Abstand zu den Figuren. So manches Mal kochten doch mehr Gefühle hoch, aber alles in allem beschreibt Malzieu eher, als dass er zeigt. Dieser Stil wird von vielen bei dem Buch bemängelt, ich fand ihn hier jedoch überhaupt nicht störend. Viel mehr hat er dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten fliege. Die eindringlichen und besonderen Beschreibungen, die der Autor verwendet, sind einzigartig wie Schneeflocken und so manches Mal auch etwas verwunderlich. Aber gerade diese ungewöhnlichen Beschreibungen sind das, was den Charme dieses Buches ausmacht, meiner Meinung nach. Sie malen Bilder in den Kopf, die nicht nur flüchtige Vögelchen sind, die schnell wieder davonfliegen sondern bleiben. Ich glaube, an dieses Buch werde ich mich ewig erinnern.

    Die Figuren hatten allesamt ihre Ecken und Kanten. Zwar war ich ihnen aufgrund des Erzählstils nicht so nah, dennoch hatten sie Tiefe und ich konnte sie meistens nachvollziehen, in ihren Handlungen und ihrem Denken.
    Jack ist ein ungeduldiger Junge, der keine Ahnung von der Liebe hat und sie trotz der Gefahr für sein Herz nicht aufgeben möchte.
    Miss Acacia, die kleine Sängerin, ist ein aufstrebender Stern am Flamencohimmel und so zierlich und zart wie ein kleines Vögelchen, was nicht zuletzt an Malzieus grandiosem Stil zu erzählen liegt.
    Jack findet ein paar Freunde, macht sich ein paar Feinde. An einer bestimmten Stelle war ich dann auch der Meinung, dass dieses Buch nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, wer es kennt, weiß, welche Stelle ich meine. Wer es nicht kennt, wird wohl selbst herausfinden müssen, welche Stelle das ist.

    Beeindruckt hat mich vor allem das Ende. Achtung Spoiler: Wir haben hier kein Happy End. Das ist wahrscheinlich das, was mir am meisten an dem Buch gefallen hat, auch wenn es sehr traurig war. Doch ich habe ein faible für Bücher ohne glückliche Enden, weil sie so rar gesäht sind.

    Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch noch einmal lesen würde, aber es hat mich definitiv beeindruckt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Außerdem möchte ich mehr von diesem Autor lesen. Wenn seine anderen Bücher genauso gut sind wie dieses, kann ich mich auf was freuen.

  10. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  11. Cover des Buches Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht (ISBN: 9783453410534)
    Nicholas Sparks

    Safe Haven - Wie ein Licht in der Nacht

     (884)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Das Buch ist von Anfang an sehr vorhersehbar. Die Geschichte war leider überhaupt nicht meins. Auch wenn ich grundsätzlich nichts gegen kitschige Liebesromane habe, war mir dieses Buch  tatsächlich zu viel.

    Der super sympathische Alex, der der schüchternen Katie ihre halbe Lebensgeschichte ansieht. Nur beim beobachten von ein paar Gesten und dem wechseln von einiger belanglosen Sätzen. Und schon nach ein paar Seiten lässt sich das Ende voraus sagen. 

    Schade

  12. Cover des Buches Erlöse mich (ISBN: 9783442483518)
    Michael Robotham

    Erlöse mich

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Wow, was für ein tolles Buch. Der Schreibstil ist einfach genial! Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte und wollte unbedingt wissen wie es ausgeht! 

    Marnies Mann Daniel ist seit einem Jahr spurlos verschwunden. Marnie hat zwischenzeitlich finanzielle Probleme, da sie auf das Konto von Daniel nicht zugreifen kann/darf und die Lebensversicherung zahlt nicht, da Daniel "nur" als vermisst gilt. 

    Marnie leidet unter der Situation und sucht den Psychologen Joe O'Loughlin auf. Dieser hat bei den Sitzungen das Gefühl Marnie verschweige ihm etwas. Marnie wirkt in letzter Zeit immer etwas seltsamer und ständig passieren merkwürdige Dinge um die nun alleinerziehende Mutter....

    Mich hat das Buch so gefesselt, ich war von Anfang in dem Fall von Joe O'Loughlin drin und konnte das Buch erst aus den Händen legen, als die letzte Seite gelesen war.

  13. Cover des Buches Todeswunsch (ISBN: 9783442478712)
    Michael Robotham

    Todeswunsch

     (256)
    Aktuelle Rezension von: PettiP

    Eines Abends steht die blutüberströmte Freundin von Joe´s Tochter Charlie vor der Tür. Kurz darauf erscheint die Polizei und teilt der Familie mit das Sienna´s Vater ermordet aufgefunden wurde. Hat Sienna ihn ermordet, weil er sich an ihr vergriffen hat? Oder hat ihr Freund etwas damit zu tun?

    Zu Beginn des Thrillers denkt man dass der Mord auf jeden Fall mit Missbrauch in der Familie zu tun hat. Doch schon sehr schnell kommen noch verschiedene andere Aspekte zum Vorschein. So bleiben die Zusammenhänge von Anfang bis kurz vor dem Ende verborgen. Das hat mir sehr gut gefallen, weil das meine Spannung erhöht hat. 

    Dass zwischenzeitlich immer mal wieder das Zwischenmenschliche zwischen Joe´s noch Ehefrau und ihm, sowie seine Parkinson Erkrankung thematisiert wurde, störte gar nicht. Es passt perfekt ins Gesamtgeschehen. 

    Dieses Ist zwar schon der 5. Band der Reihe, aber das erste Buch welches ich davon gelesen habe. Ich habe ein paar spätere Werke bereits als Film gesehen und war davon so begeistert, dass ich die Buchreihe nun nach und nach komplett lesen werde. Ich bin der Meinung, dass es ganz egal ist, in welcher Reihenfolge. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen, lediglich die Stadien der Parkinsonerkrankung sind verschieden, aber das ist nicht ganz so relevant.

    Fazit: Eine tolle, spannende Buchreihe, die in keinem Regal fehlen sollte. 

  14. Cover des Buches In ewiger Schuld (ISBN: 9783442484669)
    Harlan Coben

    In ewiger Schuld

     (179)
    Aktuelle Rezension von: _BooksLove_

    𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭 

    Die Ex-Soldatin Maya muss einen schweren Schritt gehen ... Sie muss ihren Mann zu Grabe tragen .. Einige Tage nach der Beerdigung sieht Maya auf ihrer Nanny-Cam erschreckendes! Ihre Tochter .. auf dem Schoß ihres toten Mannes Joe ! Wie kann das sein ? Maya macht sich auf die Suche nach Antworten & muss sich ihrer düsteren Vergangenheit stellen , ebenso wie der von Joes reicher Familie , die sie auf einmal nicht mehr wilkommen heißt ...... 

    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠 

    Die Idee war nicht schlecht , nur leider hat mir die Spannung gefehlt ! Es war oft zu langatmig & zäh .. Klar es gab auch einige Stellen die spannend waren aber die waren so schnell wieder vorbei 😕 Die Protagonistin Maya gefiel mir sehr gut , sie ist eine taffe & starke Frau , die auch ihre Ecken Kanten hat. Das Ende hat dann noch mal was rausgehauen womit ich gar nicht gerechnet habe ! Es war mein erstes Buch von Harlan Coben , zwei Stück habe ich noch hier .. Ich hoffe die sind besser 🙈 Trotzdem bekommt das Buch von mir eine Leseempfehlung, für zwischendurch & für die jenigen die auf weniger blutige Thriller stehen

  15. Cover des Buches Secret Elements 1: Im Dunkel der See (ISBN: 9783551317223)
    Johanna Danninger

    Secret Elements 1: Im Dunkel der See

     (198)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus



    Jay ist ein Dickkopf und glaubt an nichts mehr , nur an ihre eigenen Regeln.Sie  hält nichts von der magischen Welt und al´kzeptiert ihre Situation nicht. Jay versucht  einen Fluchtplan zu erstellen. Es liegt eine Bedrohung vor, die sehr wahrscheinlich auf der Erde herrscht.

    Ivan ist ein sprechender Kater, er verbringt besonders viel Zeit mit Jay.



  16. Cover des Buches Im Feuer der Nacht (ISBN: 9783802582264)
    Nalini Singh

    Im Feuer der Nacht

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Clay kann es nicht glauben, als plötzlich seine totgeglaubte Kindheitsfreundin Tallin vor ihm steht. Doch sie ist nicht einfach nur so aufgetaucht, sondern braucht seine Hilfe.

    Ich mochte die Geschichte sehr. Die Hintergrundgeschichte war wie immer sehr spannend, aber besonders hat es mir die Geschichte von Clay und Tally angetan. Was die beiden alles erlebt haben, war schon hart und umso mehr habe ich mich beim Lesen gefreut, als die beiden sich langsam angenähert haben.

    Mit jedem weiteren Teil der Reihe werde ich ein immer größerer Fan. Ich bin mal gespannt was mich in den Folgebänden noch alles erwartet.

  17. Cover des Buches Ich bin dein Tod (ISBN: 9783548290966)
    Inge Löhnig

    Ich bin dein Tod

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum

    Kommissar Dühnfort hat seine Elternzeit beendet und sich für eine andere Stelle entschieden. Er arbeitet jetzt in der Abteilung für Operative Fallanaylse. Die Kollegen sind durchweg nett und kollegial, nur mit einem Kollegen hat er kleinere Probleme, da dieser offenbar Konkurrenz durch Dühnfort befürchtet. Das Team wir zunächst zu einem Doppelmord an einem Ehepaar gerufen. Dort sieht alles nach einem Raubüberfall aus. Doch der Mord an dem Ehepaar gleicht eigentlich eher eine Hinrichtung und dies dann auch noch durch eine Armbrust. Wirklich ein Raubmord? Dühnfort ist mehr als skeptisch, doch der ermittelnde Beamte lässt sich nicht von seiner Theorie abbringen. Noch während Dühnfort weiteren Spuren ohne Auftrag nachgeht, gibt es weitere Morde in Bayern. Auch Morde zu denen das Team als Berater gerufen wird. Dühnfort wittert bald einen Zusammenhang, den die Kollegen jedoch noch nicht so sehen. Sollte er sich täuschen oder ist hier tatsächlich eine Mordserie eines Täters zugange, der einfach keine Spuren hinterlässt?

    Wie alle Krimis dieser Reihe ist auch dieses Buch wieder sehr spannend aufgebaut. Es bietet sich viel Unterhaltung und Möglichkeiten zur Spekulation über Motiv und Täter an. Das Motiv erahnt man recht bald, aber durch die Wechsel in verschiedene Zeitebenen und Sichtweisen der Erzählenden ist es gewohnt spannende Krimiunterhaltung mit einer schlüssigen Aufklärung.

  18. Cover des Buches Freiheit (ISBN: 9783499252549)
    Jonathan Franzen

    Freiheit

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Kaffeesatz19
    Es ist das Lieblingsbuch meines Bruders und wurde mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen. Doch trotz des großartigen Erzählstils, konnte mich der Roman nicht überzeugen. Es passiert so wenig, dass ich jetzt nicht mal sagen könnte, worum es eigentlich geht. Ehrlich gesagt, habe ich mich schrecklich gelangweilt!
  19. Cover des Buches Als die schwarzen Feen kamen (ISBN: 9783570401477)
    Anika Beer

    Als die schwarzen Feen kamen

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Frostato


    Ich fand dieses Buch schon als 15 Jährige toll und das hat sich nach 5 Jahren auch nicht geändert. 

    Die Themen Freundschaft, Liebe und Selbstfindung - im wahrsten Sinne des Wortes - werden in diesem Buch teenagergerecht behandelt.

    Probleme, in denen sich Teenager wiederfinden können, wie zB. Streit mit der Mutter über die nicht ausgeräumte Spülmaschine; aber auch tiefsitzende Angst und Trauma bewältigung werden gut und nicht zu düster beschrieben. 

    Am besten finde ich aber, dass Marie nicht alleine mit ihren Problemen umgehen muss, sondern Gabriel an ihrer Seite hat. Und sie hilft ihm auch. Sie sind zu cute ;w; 

    Der Streit mit ihrer besten Freundin hat so tief in mein Herz getroffen, ahhh! Zu relatable xD 



  20. Cover des Buches Das Haus des Windes (ISBN: 9783351035792)
    Louise Erdrich

    Das Haus des Windes

     (103)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Und wie seltsam, wie merkwürdig, dass etwas so mächtig werden kann, wenn es am falschen Ort Wurzeln schlägt. Ideen auch, murmelte ich. Ideen.“

    Inhalt

    Joe Coutts steht an der Schwelle zur Pubertät und verbringt seine Nachmittage gerne draußen im Indianerreservat in Gesellschaft seiner Freunde, mit denen er alle Gedanken teilt, die sich ihm aufdrängen. Bis eines Tages seine Mutter Opfer einer Vergewaltigung wird und sich wie ein Häufchen Elend in ihr Zimmer verzieht und fortan weder für den Vater, noch den Sohn ansprechbar ist. Für Joe bricht eine Welt zusammen, nicht nur weil die Erwachsenen mehr zu wissen scheinen als er, sondern vor allem weil sein geordneter, friedvoller Familienalltag vollkommen auf den Kopf gestellt wurde. Langsam nähert sich der Heranwachsende einer Wahrheit, die er zwar eigentlich nicht kennen möchte, die ihm aber hoffentlich die Mutter zurückbringt, deren körperliche Hülle mittlerweile wieder durchs Haus eilt, die aber dennoch eine gebrochene Frau ist. Als der mutmaßliche Vergewaltiger wieder ganz in der Nähe auftaucht, reift in Joe ein mörderischer Plan, denn Gerechtigkeit, die nicht vollzogen wird, macht nichts ungeschehen und wenn kein anderer dazu fähig ist, Rache zu üben, dann wird er eben selbst die Dinge, die getan werden müssen, in die Hand nehmen …

    Meinung

    Der vorliegende Roman der amerikanischen Bestsellerautorin, die hiermit den National Book Award für den besten Roman des Jahres erhielt, thematisiert nicht nur die Vergewaltigung und Selbstjustiz, sondern zeigt ein buntes Leben zwischen der Tradition und der Moderne in den Indianerreservaten von North Dakota. Während die Handlung des Buches im Jahre 1988 angesiedelt ist, schildert der Erzähler die Dinge aus seiner Erinnerung, die durchsetzt ist mit zahlreichen Momentaufnahmen, zwischen dem ganz normalen Leben als Teenager, seiner Identität und Herkunft im Reservat und den Handlungen, denen er sich schuldig gemacht hat. Es sind also eine Menge Hintergründe und viele Jahre des Lebens, die sich hier auf eine relativ kurze Zeitspanne erstrecken und an deren Ende ein abgeschlossener Reifungsprozess steht, bei dem ein Junge zum Mann geworden ist.

    Das Buch stand nun schon etliche Jahre ungelesen im Regal, da ich aber nach dem Werk „Der Gott am Ende der Straße“, welches ich im Erscheinungsjahr gelesen habe, unbedingt noch ein weiteres Buch der Autorin kennenlernen wollte, habe ich nun dieses hier in Angriff genommen und bin mit einer bestimmten Erwartungshaltung an die Lektüre herangegangen. Erhofft habe ich mir einen emotional-intensiven Roman über die Frage der Schuld und die Fallen der Entscheidungsgewalt in Verbindung mit dem Leben eines Jungen, der Rache üben möchte und dem es auch gelingt – jedoch mit der Ambivalenz widerstreitender Gefühle, die die Grenzen zwischen Recht und Gerechtigkeit verwischen lassen. Und dieser Sachverhalt wird im vorliegenden Text stiefmütterlich behandelt, weil er eigentlich nur der Aufhänger für die Story ist und das eigentliche Setting ganz andere Prioritäten setzt.

    Viel intensiver und konkreter wird das alltägliche Leben im Reservat beleuchtet, ebenso wie die Gefühlswelt heranwachsender Jungen, die sich plötzlich fürs weibliche Geschlecht interessieren und heimlich Bier trinken. Es geht um Freundschaft und Zusammenhalt, um ein Leben in einem Grenzgebiet, wo es klare Richtlinien und unterschiedliche Gesetze gibt und die Menschen sehr genau darauf achten, wer mit wem Umgang pflegt. Tatsächlich hat mir dieser ausufernde, umfassende Stil, der so viele Aspekte aufgreift am allerwenigsten gefallen, denn der Text mäandert und kommt vom Hundertsten ins Tausendste, ohne eine klar erkennbare Linie, eine zielgerichtete Struktur. Die Inhalte, die der Klappentext verspricht, sind dabei eher Nebensächlichkeiten und gehen irgendwo zwischen der Stimmung und den Menschen der Geschichte verloren.

    Sprachlich hingegen habe ich kaum etwas zu meckern. Louise Erdrich schreibt formschön, lässt Bilder lebendig werden und bündelt Gefühle an der richtigen Stelle, dass die Inhalte dabei schwanken, ist für die Geschichte rund um Joe Coutts nicht störend, wohl aber für die Gesamtausrichtung des Romans. Für mich war das Lesen ein ständiges Auf und Ab, ein Wechsel zwischen langatmigen, uninteressanten Passagen und dann wieder dem Aufblitzen genialer Gedankengänge, denen ich voller Eifer folgen konnte. Die Story ist also weder langweilig noch absolut spannend, sie entspricht nur nicht meinen persönlichen Ansprüchen.

    Fazit

    Ich vergebe 3 Lesesterne für diesen Roman über das Erwachsenwerden eines jungen Mannes, der von Rachegelüsten gequält wird und der in einer Welt aufwächst, die sehr genau zwischen Gut und Böse unterscheidet. Leider konzentriert sich das Buch vielmehr auf das Leben im Indianerreservat als auf die tatsächlichen Ereignisse zwischen Vergewaltigung, Rachegedanken und Mord und dadurch hat es mir diesbezüglich eindeutig zu wenig Input geliefert. Die fehlende Ausrichtung und die verschwimmenden Konturen sind Kritikpunkte, die mich ebenfalls sehr gestört haben, so dass ich ein im Kern gutes Buch eher als enttäuschend empfand und es nur bedingt weiterempfehlen kann. 

    Zunächst dachte ich, dass ich mit „Der Gott am Ende der Straße“ ein inhaltlich schwächeres Buch der Autorin erwischt hätte, doch nun merke ich, dass auch dieses hier nicht ganz meinen Geschmack trifft. Im Regal wartet nun noch „Ein Lied für die Geister“ auf mich, sollte auch dieses nur eine mittelmäßige Bewertung schaffen, dann werde ich die Autorin von meiner Liste streichen, nicht weil sie schlecht schreibt, sondern weil mir die Bücher zu wenig Gedankenfutter liefern und mich emotional nicht erreichen können. 

     

  21. Cover des Buches Über mir der Himmel (ISBN: 9783570311233)
    Jandy Nelson

    Über mir der Himmel

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover und auch der Klappentext sind toll.

    Der Schreibstil ist etwas außergewöhnlich, aber gerade deshalb angenehm und sehr toll.

    Die Geschichte ist ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, bei dem Drama und Gefühl nicht zu kurz kommt. Dennoch hat mir aber etwas an Tiefe gefehlt.

    Es ist nichts besonderes, aber für zwischendurch dennoch eine tolle Geschichte.

  22. Cover des Buches Große Erwartungen (ISBN: 9783446237605)
    Charles Dickens

    Große Erwartungen

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Eines muss ich gleich an den Anfang stellen: die Übersetzung von Paul Heichen von Charles Dickens „Große Erwartungen“ liest sich wahrlich nicht einfach. Da ist es gut, dass die einzelnen Kapitel nicht übermäßig lang sind. Womit ich gar nicht einverstanden bin ist die Bemerkung auf dem Klappentext, dass der kleine Pip ohne Familie, ohne Liebe groß geworden ist. Ein Waisenjunge zwar, doch ist er bei seiner Schwester und deren Mann untergekommen. Und sein Onkel gibt ihm die Liebe, die er so schmerzlich vermisst. Auch in dem nahen kleinen Dorf findet er so manche Zuwendung. Arm zu sein bedeutet nicht, auf alles verzichten zu müssen. Aber Pip weiß, dass es da draußen so viel mehr gibt, und davon möchte er ein großes Stück für sich. Der Schreibstil macht einen müde, viele Seiten an einem Stück zu lesen bedeutet ein hohes Maß an Konzentration. Ungeduldig macht es einen, wenn die Schwester mal wieder an Pip herumkrittelt oder die nächsten Verwandten sich im Schönreden versuchen.
    Pip ist ein kleiner Junge, der viel mit sich selbst beschäftigt ist, gerne bei seinem Onkel Joe, ein Grobschmied, in die Lehre gehen will. Im nahen Dorf lebt eine schrullige Alte, die ihn für ihre Zwecke regelrecht missbrauchen will. Eine unglückliche Liebe lässt dieses Fräulein Havisham für immer und ewig an ihrem Hochzeitstag verweilen, möchte nun, dass sich irgendein Junge in ihr Ziehkind Estella unglücklich verliebt. Und das tut Pip sofort. Als sie sich sicher ist, dass Pip unrettbar verloren ist, gibt sie Joe das Lehrgeld, damit er von nun an mit Grobschmieden beschäftigt sein wird. Jahre vorher hat Pip zusammen mit seiner Familie und Bekannten ein Erlebnis, dass ihn mit ausgebrochenen Gefangenen bekannt werden lässt. Dieses Erlebnis ist für ihn so Grauen erregend, dass er immer wieder daran denken muss. Es prägt ihn für immer. Auch ist Pip klar, Estella wird sich nie mit ihm, dem armen Jungen einlassen, er möchte daher so gerne reich und ein wahrer Gentleman werden. Als der Anwalt von Fräulein Havisham ihm kurz vor Ende seiner Lehrzeit eröffnet, dass ein Gönner ihn zu einem solchen ausbilden möchte, sagt er schnell zu und geht nach London. Doch so einfach ist das Leben nicht.
    Einen guten Freund findet er in Herbert, mit dem er sich einmal bei Fräulein Havisham geboxt hat, auch er ein Kandidat für Estella, doch für ihn war sie nichts. Die beiden Freunde versuchen sich in manchem, genießen das Leben, machen Schulden. Irgendwann regt sich bei Pip das Gewissen, zumindest für Herbert soll gut gesorgt werden. Hinter dessen Rücken fädelt er ein Geschäft ein, sodass sein Freund gut versorgt sei. Die großen Erwartungen erfüllen sich nicht für Pip, weder seine Liebe zu Estella will sich in ein finales Ende begeben, noch ist sein Gönner der, den er erwartet hat. Alle seine Lebensjahre umkreisen die selben Menschen: seinen guten Onkel Joe, den ausgebüxten Gefangenen aus seiner Kindheit, die grauenhaften Verwandten seiner Schwester, der Anwalt Herr Jagger, Fräulein Havisham und vor allem Estella. Nichts ist, wie es scheint, die großen Erwartungen scheinen sich immer nur für andere zu erfüllen. Und doch lässt das Ende hoffen. Mir gefällt vor allem, wie sich die Verbindungen zwischen Personen finden, von denen man das so gar nicht erwartet hätte. Und die Erkenntnisse für Pip, die ihn reifen lassen, sein Mut, an unbequeme Dinge heranzugehen, einfach großartig.
    Stimmen im Netz sagen, dass die Übersetzung von Melanie Walz sehr gut sein soll, einen Vergleich habe ich nicht gemacht.

  23. Cover des Buches In der Nacht (ISBN: 9783257243154)
    Dennis Lehane

    In der Nacht

     (95)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Leider war für mich dieses Buch von Dennis Lehane nicht zu 100% stimmig. An sich hat mich das Buch gut unterhalten, aber es hatte doch einige Aspekte, die es mir etwas verdorben haben.

    Ich wurde mit den Charakteren nicht richtig warm, sie konnten mich einfach nicht überzeugen. Allen voran die Hauptfigur. Er versucht etwas zu sein, das er nicht ist und dazu redet er sich noch recht unüberzeugend ein, er wäre kein Gangster sondern ein Gesetzloser. Außerdem hat er deutlich mehr Glück als Verstand in mehr als einer Situation - was man ja jedem gönnen mag, nur war das hier doch ein oder zwei Mal zu viel des Guten. 

    Noch schlimmer allerdings war die erste Weibliche Hauptfigur 'Emma'. Eine so unsympathische Person ist mir selten in einem Buch begegnet. 

    Alles in allem war die Idee des Buches und auch die einzelnen Lebensabschnitte der Hauptperson sehr interessant - Gangster, Sex und die Zeit der Prohibition liefern viel Stoff für gute Bücher. Allerdings würde ich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. 


  24. Cover des Buches Ein Laden voller Hygge-Glück (ISBN: 9783442488414)
    Rosie Blake

    Ein Laden voller Hygge-Glück

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Agathe_Stepnowski

    Ein tolles leichtes Buch zum abschalten. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, so das man super schnell voran kommt.  

    Die Protagonisten wachsen einem alle ans Herz vor allem Clara die ein wenig Hygge in das kleine englische Dorf bringt. Obwohl das Buch ein typisches „Frauenbuch“ ist, musste ich beim lesen nicht einmal mit den Augen rollen und werde definitiv noch mehr von Rosie Blake lesen. 

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