Bücher mit dem Tag "johannes"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "johannes" gekennzeichnet haben.

79 Bücher

  1. Cover des Buches Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. (ISBN: 9783596705580)
    Arno Strobel

    Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

     (876)
    Aktuelle Rezension von: riekeclausen

    Nachdem ich von einem anderen Buch von Strobel etwas enttäuscht wurde, muss ich ehrlich zugeben, dass ich etwas skeptisch an „Offline“ gegangen bin 🙊

    Ich wurde aber absolut nicht enttäuscht! Ein spannender Thriller, durch den man wegen seines flüssigen Schreibstils quasi fliegt! Strobel kommt schnell auf den Punkt und bauscht spannende Szenen nicht unnötig auf - gibt aber auch nichts zu schnell preis! Eine super Balance.

    Ich für meinen Teil konnte zu keinem Zeitpunkt sagen, wem man nun vertrauen konnte, wer der/die Täter/in war, was den Spannungsfaktor immens erhört hat. Das Buch hat mich sehr unwohl fühlen lassen - und das ist als reinstes Kompliment gemeint!

    Mein einziges Manko wäre allerdings, dass gerade dadurch, dass man jeden verdächtigen konnte, mir die Hetzerei untereinander ab einem gewissen Punkt zu viel wurde. Zusätzlich war mir das Ende etwas zu schnell abgehandelt. Es war befriedigend und als Abschluss für die Geschichte, meiner Meinung nach genau richtig gewählt, allerdings hätte ich mir ein paar mehr Seiten gewünscht in Anbetracht dessen, was die Charaktere in „Offline“ alles erleben mussten.

    Dennoch eine Empfehlung meinerseits für jeden Thrillerfan! :)

  2. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783596512454)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (809)
    Aktuelle Rezension von: FrauMliest

    Inhalt (übernommen):
    'Und wer bist du wirklich?'
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Arno Strobel packt mich wieder mit seinem Schreibstil!
    Schnelles Tempo, schnörkelloser und fokussierter Schreibstil, kompakte Kapitel - ein Thriller auf den Punkt gebracht!

    Ich mag es, dass Arno Strobel den Leser gleich und ohne viel Tamtam ins Geschehen wirft, das verleiht gleich von Seite 1 an die nötige Spannung.

    Die Protagonisten wirken authentisch, sie sind greifbar und punktgenau ausgearbeitet. Als Leser erhalte ich alle Informationen, die den Charakter rund wirken lassen, nicht mehr und nicht weniger und das trifft es für mein Empfinden ganz genau.
    Die Vielschichtigkeit der Charakter; das Nebulöse - Wer ist gut und wer ist böse? Diese zentrale Frage begleitet mich durch das ganze Buch hindurch bis zum Schluss und trägt diesen Thriller für mich entscheidend mit.

    Die Thematik konnte mich begeistern und auch der Sci-Fi-Anteil hat mich nicht, wie zuerst vermutet, abgeschreckt, da diese Elemente gut verwoben waren.

  3. Cover des Buches So finster, so kalt (ISBN: 9783426514931)
    Diana Menschig

    So finster, so kalt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Merles Oma ist verstorben, weshalb sie zum Ort ihrer Kindheit zurückkehrt. In Omas Knusperhäuschen, mitten im Wald, stößt sie auf ihre makabere Familiengeschichte. Denn die uralte Erzählung ist wahr! Doch nicht die Alte ist hier die Hexe, sondern vielmehr Greta scheint dämonischer Natur zu sein. 

    Eine bunte Mischung verschiedener Märcheninhalte wurde hier in einen Topf geworfen, ein Hauch"Exorzist" und eine Prise (leider oft kitschige) Romantik zugefügt. Die Ambivalenz und (teils tussig nervige) Unsicherheit der Protagonistin übertragen sich auf den Leser. Eine Einschätzung der Ereignisse ist lange nicht eindeutig möglich, die Entwicklung unvorhersehbar. Es bleibt somit spannend bis zum Schluss. Alles in allem eine gute Lektüre für Zwischendurch. 

  4. Cover des Buches Sehnsucht ist ein Notfall (ISBN: 9783462046212)
    Sabine Heinrich

    Sehnsucht ist ein Notfall

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    In dem Buch geht es um Eva und ihrer Oma, denn die Oma macht nach 60 Jahren Ehe mit Opa Schluss. Auch Eva ist sich mit ihrer Beziehung zu Johannes nicht mehr sicher, nachdem sie eine Nacht mit Tobias verbracht hat. Da Eva und ihre Oma mal raus müssen, fahren sie nach Italien ans Meer.

    Das Buch ist so schön flüssig geschrieben, daß man es ruckzuck durch hat. Mir gefällt die Geschichte sehr gut, sie ist humorvoll und regt zum Nachdenken an, wieviel Kompromiss man in einer Beziehung eingehen sollte. Das ganze ist so schön humorvoll verpackt, das man oft schmunzeln muss. Einfach klasse Buch. 

  5. Cover des Buches Ein Traum vom Glück (ISBN: 9783785726709)
    Eva Völler

    Ein Traum vom Glück

     (88)
    Aktuelle Rezension von: page394

    Eigentlich mag ich Bücher, die in den 50er-Jahren spielen, sehr gerne und habe auch Freude beim Lesen, wenn die Handlung nicht allzu viel Tiefgang hat, aber Ein Traum vom Glück war selbst mir zu langweilig. 

    Die Handlung hätte Potenzial gehabt, doch sie bleibt von vorne bis hinten vorhersehbar. Man denkt, irgendwann wird schon eine Wendung kommen, aber das Buch hat genauso geendet, wie ich es mir nach dem ersten Kapitel schon gedacht habe. 

    Dazu kommt die wahnsinnig schlecht und unsympathisch dargestellte Protagonistin Katharina. Sie soll wohl eine starke Frau, die ihren Weg geht, darstellen, dennoch wird in jedem Kapitel mindestens zwei Seiten lang nur darüber schwadroniert, wie wunderschön sie ist und dass alle Männer ihr verfallen sind. Jeder männliche Charakter im Buch hat Interesse an ihr und Katharina, *Spoiler- und Triggerwarnung* genießt diese Auswahl und ein für die damalige Zeit ausschweifendes Sexleben in vollen Zügen, obwohl sie Opfer einer brutalen Vergewaltigung wurde (ein Thema, an das man in meinen Augen als Autorin mit deutlich mehr Feingefühl rangehen sollte!), welche sie aber selbstverständlich wie alles andere in ihrem Leben problemlos wegsteckt. *Spoiler/Trigger Ende* Katharina kann alles, sei es Nähen, Tanzen, Geschäftsführung, perfekte Erziehung ihrer Kinder oder natürlich gutes Aussehen, Katharina sagt stets das Richtige und hat dabei so viel Charakter oder Charme wie ein Eimer. Auch die anderen Charaktere wie Katharinas Kinder, ihre lebhafte polnische Freundin Hanna oder Oma Mine entsprechen nur einem Klischee, ohne jegliche Feinzeichnung der Charakterzüge. 

    Das Buch ist leider reine Zeitverschwendung und weder spannend oder interessant, noch auch nur im Geringsten unterhaltsam.

  6. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Spannend gehts im zweiten Band der Hebammen-Reihe weiter. Marthe und Christian sind in Christiansdorf angekommen. Marthe ist mit ihrer Stieftochter Johanna beschäftigt, die Kranken des Dorfes zu pflegen. Dabei gerät Marthe wieder ins Visier, als Hexe verurteilt zu werden. Sie muss von heute auf morgen ihre eigenen Kinder und Stiefkinder im Dort zurücklassen und kaum konnte sie sich umdrehen, fand sie sich im Kerker wieder.

    Dies Methoden, die früher angewandt wurden, um eine Frau der Hexerei zu überführen waren übel. Ich wollte nicht an Marthes Stelle sein. Ich hatte gehofft, dass sie irgendwie entfliehen kann. Kaum war dies überstanden, kam der nächste Schock.

    Der Schreibstil ist gleichbleibend flüssig und ich konnte gut folgen.

    Ich bin gespannt, wie die Reise mit Marthe und den Christiansdorfern weitergeht.

  7. Cover des Buches Trügerische Nähe (ISBN: 9783570585504)
    Susanne Kliem

    Trügerische Nähe

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

     In dem Buch Trügerische Nähe von Susanne Kliem geht es um die uns allen wohlbekannten Gefühle Eifersucht und Neid. Und ich glaube jeder von uns kennt diese Gefühle mehr oder weniger. Jeder denkt einmal der oder die sieht besser aus, die Person hat mehr Geld, oder, oder, oder. Im Fall von Livia ist es der makellose Körper, den man als erstes sieht. Man denkt ja immer, dass solche Menschen alles haben! Aber haben sie wirklich alles? Ist nicht auch das Aussehen ein gewisser Fluch?
    Gut, ich werde nun philosophisch. Am Anfang habe ich mir ein wenig schwer getan bei diesem Buch. Ich habe nun auch ein paar Tage darüber nachgedacht, woran es wohl gelegen hat. Es war nicht der Schreibstil oder die Ausdrucksweise. Nein, es war die Tatsache, dass Frau Kliem immer wieder aus der Sicht einer anderen Person die Geschichte weitererzählt. Dies macht sie geschickt und man kann so einen besseren Blick in die handelnden Personen werfen.
    Man muss sich halt erst einmal daran gewöhnen, zumal man sonst oft durch einen Ich-Erzähler durch die Bücher geführt wird. Und ich erinnere mich noch, dass ich mir bei solchen Büchern im letzten Jahr noch extrem schwer getan habe, wenn die Personen immer wieder gewechselt haben.
    Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, geht es richtig flüssig weiter und man saugt die Hofgemeinschaft immer mehr in sich auf. Man erfährt vieles über die Sorgen und Nöte der verschiedenen Personen. Auch erfährt man einiges über das „Dorfleben“ des fiktiven Ortes vor den Toren von Berlin.
    Alles in allem nimmt einen Frau Kliem an die Hand und man lernt doch sehr viel über die menschliche Psyche. Und auch wenn es eine Leiche in diesem Buch gibt, ist es doch kein Krimi oder Thriller. Nein, ich würde es auch als Psychodrama bezeichnen, wie es Elisabeth Herrmann gemacht hat.
    Es ist für mich einfach ein lesenswertes Buch, welches einen recht schnell auf eine besondere Art fesselt. Ich habe mich sehr oft dabei erwischt, wie ich mein Vorhaben „nur noch ein Kapitel oder eine Person, dann mache ich Pause“ gebrochen habe und ich denke, dies sagt einiges über dieses Buch aus, welches durch die Aufteilung und der anderen Story einfach zu begeistern weiß.

    Literaturlounge



  8. Cover des Buches Dunkellicht (ISBN: 9783944544618)
    Martin Ulmer

    Dunkellicht

     (49)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Unsere Welt ist von den Brüdern des Lichts und der Dunkelheit geprägt. Beide Orden agieren seit jeher verborgen im Untergrund. Als immer mehr Ordensbrüder verschwinden, schließen sie Waffenstillstand. Das Licht und die Dunkelheit arbeiten Hand in Hand, um Antworten zu finden und sich der unbekannten Bedrohung gegenüberzustellen.

    "Dunkellicht" ist ein Fantasy-Thriller voller Mythen, der sich dennoch an unsere Gegenwart schmiegt und somit im Untergrund seinen Kampf ausführt. 

    Gleich am Anfang muss ich sagen, dass ich äußerst selten im Fantasybereich lese. Sobald mir Welten zu fantastisch werden, finde ich mich nur schwer ein, und daher habe ich lange gezögert, bis ich zu "Dunkellicht" griff.

    Im Mittelpunkt stehen das Licht und die Dunkelheit beziehungsweise Johannes Sturm, Krieger der Bruderschaft des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Bruder der Dunkelheit. Von Natur aus zu Feinden erkoren, überwinden sie sich und stellen sich gemeinsam dem Kampf gegen das Verschwinden der Bruderschaften. Wichtig scheint es, ein verschollenes Buch aufzutreiben, in dem die Lösung des Rätsels und möglicherweise der Ausweg aus dem Ungemach geschrieben steht. 

    Gleichzeitig ist Büro 13 auf sie angesetzt. Dabei handelt es sich um ein ominöses Söldnerbüro angeführt von Steiner, das mit allen Mitteln gegen Zielpersonen vorgeht. Dieser Steiner führt weiter nichts als Aufträge aus und ist sich nicht bewusst, dass er damit Dunkelheit und Licht auf die Finger haut.

    Ich mag das Buch, obwohl es weniger meinen bevorzugten Genres entspricht. Es hat etwas von einem zügigen Thriller, weil etliche Kampfszenen vorkommen. Als ausgebildeter Krieger des Lichts hat Johannes einiges drauf, dabei legt sich ausgerechnet mit ihm ein Söldnertrupp an. Im Gegensatz dazu entspricht Antoine eher dem Gelehrten in der Runde, wobei der Dunkellicht-Trupp zusätzlich aus der jungen Frau Ella und dem Magier Martus besteht. 

    Die Figuren sind meinem Empfinden nach gut und glaubhaft dargestellt. Sie machen einen lebendigen Eindruck und ich fieberte rasch mit ihnen mit. Aus der Handlung heraus, weiß man nicht, wem man trauen soll, wer nun die gute beziehungsweise die böse Seite repräsentiert, und wer, aus welchen Motiven heraus, wie handelt. Dadurch ergibt sich neben Kampfszenen und Action-Spaß eine packende Stimmung, weil man unbedingt wissen will, wer für welches Lager spielt. 

    Das bringt mich zu meinem einzigen Kritikpunkt. Ich fand das gesamte Buch von der Handlung, dem Schreib- und Erzählstil und den Figuren her großartig. Trotzdem fehlt mir die Hintergrundgeschichte dazu. Denn mit Licht und Dunkelheit und vereinzelten mythischen Kräften der Ordensbrüder ist es für mich nicht getan. Denn nach der Lektüre weiß ich trotzdem nicht, wozu diese Orden überhaupt existieren. Was ist ihre Aufgabe, wenn sie sich nicht gerade gegenseitig bekämpfen oder gegen ihr eigenes Verschwinden vorgehen? Und warum gibt es eine Fehde zwischen den Organisationen, wenn sie offenbar blendend zusammenarbeiten? Vielleicht werden diese Fragen in der Fortsetzung beantwortet.

    Ansonsten war es ein packendes, mythisches Abenteuer. Action-Thrill ist mit fantastischen Magie-Elementen gepaart, rasante Kampfhandlungen wechseln sich mit mystischen Ebenen ab, und die Charaktere sind authentisch sowie in ihrem Verhalten nachvollziehbar.

    „Dunkellicht“ ist ein gut zu lesendes Fantasywerk, das trotz der magischen Elemente in Deutschland Ende der 1990er-Jahre verortet ist, und daher Realität und Fantasie auf geheimnisvolle Weise vereint. Ich denke, wer gern Fantasy und Thriller liest, hat damit den richtigen Griff getan. 


    Die Brüder des Lichts und der Dunkelheit:

    1) Dunkellicht

    2) Schattenschein

  9. Cover des Buches Eine dunkle & grimmige Geschichte (ISBN: 9783760783666)
    Adam Gidwitz

    Eine dunkle & grimmige Geschichte

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    In diesem Märchen geht es um die Charaktere Hänsel und Gretel. Wer kennt die Beiden nicht? Grimms Märchen werden in der heutigen Zeit, so gut wie jedem ein Begriff sein. Genau um diese Geschichten geht es, nur etwas anders, etwas düsterer und unheimlicher.


    Hänsel und Gretel durchforsten mehrere Geschichten, die wir aus Grimms Märchenwelt kennen. Sie besuchen nicht nur ihre Geschichte sondern geraten noch in viele weitere bekannte Märchen.


    Eine dunkle und grimmige Geschichte vom Adam Gidwitz ist mal wirklich eine andere Art von Märchen. Eins, dass man sicherlich in dieser Form nicht kennt.


    Der Schreibstil ist sehr angenehm und einfach gehalten. 


    Das Cover sieht, meiner Meinung nach, wirklich super aus. Es passt perfekt zur Geschichte, etwas dunkel und grimmig.


    Das Buch an sich hat mir ganz gut gefallen, es ist etwas anderes, als man sonst kennt.


    Trotz allem darf man natürlich nicht vergessen, dass es sich hier um ein Kinder- / Jugendbuch handelt und es für diese Verhältnisse dann doch etwas zu unheimlich und blutig ist.


    Im Großen und Ganzen ist das Buch lesenswert, aber meiner Meinung nach kein Muss.


  10. Cover des Buches Der Prediger von Fjällbacka (ISBN: 9783548286440)
    Camilla Läckberg

    Der Prediger von Fjällbacka

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Am Anfang sind, durch die ähnlichen Namen, die Handlungsstränge verwirrend, aber wenn man sich durch gekämpft hat ist alles gut nachvollziehbar. Spannend bis zum Schluss. 

  11. Cover des Buches Die Totengräberin (ISBN: 9783453434684)
    Sabine Thiesler

    Die Totengräberin

     (354)
    Aktuelle Rezension von: feuer_feder


    • Rezi: Obwohl der Mord am Anfang der Geschichte passiert und der Leser genau weiß, wer der Täter ist, wird es keine einzige Sekunde langweilig, denn Sabine Thiesler schafft es auf ihre eigene Art und Weise die Figuren so ineinander zu verstricken, das die Geschichte nicht nur in einem Chaos endet sondern auch immer ein Realistisches Ende nimmt.  Denn nicht in jeder Geschichte wird der Täter geschnappt.
      Eigene Meinung: Die Totengräberin ist nach Hexenkind mein absolutes Highlight von Sabine Thiesler. Man saugt förmlich das Leben Italiens

      ein sondern wird von der Spannung so mitgerissen das ein weglegen des Buches kaum bis gar nicht mehr möglich ist.  

  12. Cover des Buches Der geheimnisvolle Garten (ISBN: 9783426511428)
    Annette Dutton

    Der geheimnisvolle Garten

     (77)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Das Buch ist etwas auf das man sich konzentrieren muss, man lernt die Kultur Australiens und seiner Ureinwohner kennen, was sich als sehr interessant gestaltet. Die Landschaften sind bildhaft beschrieben, ohne zu langweilen. Mit den Figuren warm zu werden dauert etwas, aber ich habe mich sehr gut in die Vergangenheit dort einfinden können. Ich liebe alles etwas Alte und so auch diese Handlung, es gibt schöne Wendungen, der Strang insgesamt ist stimmig und spannend. 

  13. Cover des Buches Die Entbehrlichen (ISBN: 9783596183319)
    Ninni Holmqvist

    Die Entbehrlichen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Zeilentaenzer

    Darum gehts: Mit dem Erreichen ihres 50. Lebensjahres wird Dorrit, alleinstehend und ohne Kinder, in ein Sanatorium eingewiesen, das nur einem Zweck dient: die Bewohner der Anlage müssen sich medizinischen Tests unterziehen und sich Organentnahmen zur Verfügung stellen. Zwar bietet der Komplex den Entbehrlichen, wie sie genannt werden, viel Luxus und jede Menge Annehmlichkeiten, mit der Zeit aber müssen sich die Bewohner immer radikaleren Operationen hingeben, die in einer Endspende und somit dem Tod gipfeln. Die entnommenen Körperorgane kommen den Benötigten zu Gute, denen, die für die Gesellschaft als produktive Mitglieder angesehen werden. Dorrit scheint sich ihrem Schicksal zu fügen, bis sie sich verliebt.

    Rezension: Bereits die Inhaltsangabe ließ mich erschaudern, hat mich gleichsam aber auch sehr neugierig gemacht. Die schwedische Autorin schafft ein dystopisches Szenario, bei dem sie trotz seiner Grausamkeit auf die leisen Töne setzt. Die Protagonistin ist einem schnell sympathisch. Sie bietet wenig Angriffsfläche und während des Lesens empfand ich durchweg aufrichtiges Mitgefühl für ihre ausweglose Situation und die der anderen Bewohner des Sanatoriums. Eine Gesellschaft, die nur diejenigen für nützlich erachtet, die sich fortpflanzen und Partnerschaften führen, ist eine beängstigende Vorstellung, die für mich während des Lesens schwer zu ertragen war. Auch deshalb habe ich mir für den Roman Zeit nehmen wollen.

    Weil eine anhaltende Partnerschaft für sie ausblieb und sie auch keine Kinder nachzuweisen hat, gehört Dorrit mit ihrem 50. Geburtstag zu den Entbehrlichen der Gesellschaft. Trotz der düsteren Zukunft die vor ihr liegt, verliert sie ihren Lebensmut nicht, knüpft enge Freundschaften im Sanatorium und trägt ihren Aufenthalt dort mit bemerkenswerter Fassung. Auch die anderen Bewohner haben ihr Schicksal akzeptiert und geben ihrer verbleibenden Zeit möglichst viel Lebensqualität. Dieser Umstand ließ mich die Geschichte überhaupt erst durchhalten. Im weiteren Verlauf aber wird der Leser mit immer extremeren Organspenden konfrontiert, wie z.B. der Entnahme der Hornhaut eines Auges oder einer Niere.

    Mit etwa 270 Seiten ist es ein relativ kompaktes Buch, in dem Holmqvist den Sinn des Lebens auf vielfältige Weise zu beschreiben weiß. Ihr Schreibstil, gespickt durch Feinheiten und eine anmutige Sprache, lassen das Erzählte leichter erdulden. »Die Entbehrlichen« geht ans Herz und hat mich sehr betroffen gemacht. Dorrit liebte ihren Hund Jock, mit dem sie ausgiebige Spaziergänge am Strand machte und mit dem sie in ihrem gemütlichen Haus wohnte, bis sie ins Sanatorium eingewiesen wurde. Einige der Menschen, die ihr dort begegnen, werden zu wichtigen Freunden mit denen sie ihre Zeit verbringt und die ihren Tagen mehr Leben geben. Und als sie Johannes trifft, spürt sie eine Zuneigung, die ihr so noch unbekannt war.

    Die Bewohner des Sanatoriums leisten keinerlei Widerstand, sie nehmen ihren Platz in der Gesellschaft an, ohne sich dagegen aufzubäumen. Gutes und vielfältiges Essen, die Privilegien Sport zu treiben, die Sauna oder eine Ausstellung zu besuchen sowie Picknicks im Grünen lassen den Aufenthalt zeitweise einer Kur gleichkommen. Auch wegen des schönen Scheins hat die Geschichte eine so starke Sogkraft. Dem Leser ist von vornherein das bittere Ende der Bewohner des Sanatoriums bewusst, dennoch gelingt es Holmqvist, ihn mit ihren faszinierenden Beschreibungen und Möglichkeiten der Anlage einzulullen und keinen Schwermut aufkommen zu lassen. Am Ende dient die Anlage als menschliches Ersatzteillager in einer Welt, in welcher der Wert eines Lebens an seinem gesellschaftlichen Nutzen gemessen wird.

    Welche Bedeutung hat das Leben und ist jedes gleich viel wert? Dieser höchst bedenklichen Frage widmet sich Holmqvist in ihrem finsteren Roman, der im Kern zwar schwer zu ertragen ist, gleichzeitig aber durch die Schönheit seiner Sprache besticht und den Sinn des Lebens in den Fokus rückt.

  14. Cover des Buches Ein Gefühl von Hoffnung (ISBN: 9783785726945)
    Eva Völler

    Ein Gefühl von Hoffnung

     (44)
    Aktuelle Rezension von: BettinaLausen

    Die Familiengeschichte im Ruhrgebiet geht weiter. Inge und Bärbel wohnen immer noch im Haus der Großmutter Mine. Inge ist mit ihrem Jugendfreund schon lange verlobt, doch sie merkt, dass ihre Gefühle nicht ausreichen. Die 17-jährige Bärbel hat Probleme in der Schule, weil sie gegen den nazifreundlichen Lehrer die Stimme erhebt. Und ihr jüngster Bruder Jakob droht die Versetzung auf eine Sonderschule, weil sein Schriftbild als Linkshänder mit rechts unleserlich ist. Zudem bahnen sich weitere Konflikte an.

    Meine Meinung: Ein phänomenaler Roman mit tiefgründigen Figuren zum Verlieben, immer wieder neuen Wendungen und Überraschungen, einem tollen Zeitporträt der Nachkriegszeit im Ruhrpott und einem flüssigen Sprachstil. Es ist eins der wenigen Bücher, das mich zu Tränen gerührt hat. Das Ende war tief emotional und bewegend. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Buch nicht zu Ende geht. Es hat noch lange nachgehallt.

    Der Roman hat den DELIA-Literaturpreis 2021 gewonnen. Und das zurecht! Es ist ein echtes Buchjuwel! Dafür gibt es meine absolute Leseempfehlung. Könnte ich zehn Sterne vergeben, würde ich es tun.

  15. Cover des Buches Tante Inge haut ab (ISBN: 9783423253086)
    Dora Heldt

    Tante Inge haut ab

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau
    Das Buch hat mir meine Freundin in die Hand gedrückt. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, war mir klar das ich eigentlich „Urlaub mit Papa“ hätte zuerst lesen sollen. Ich bin ein absoluter Reihenfanatiker, ich muss vorne beginnen. Gut jetzt ist das nicht mehr möglich. Aber ich habe recherchiert: https://www.buechertreff.de/buchreihe/30628-christine-dora-heldt-reihenfolge/ Hier ist die korrekte Reihenfolge hinterlegt. Es ist nicht dramatisch wenn man soe durcheinander liest. Aber für diejenigen die die Reihenfolge so sehr wie ich lieben :) Nun zum Buch. Es ist ja schon etwas älter. Ich wollte es damals schon mal lesen. Ich finde es super Bücher zu lesen, wo man nicht ständig das Internet zur Verfügung hat. Die Familie von Christine ist stellenweise sehr anstrengend aber es ist immer lustig. Mich persönlich erinnert es stark an das Ohnsorg Theater :) Also wer Ohnsorg liebt, liebt auch dieses Buch. Ich hab es ziemlch schnell durchgelesen, weil man auch wissen will was Tante Inge denn nun auf Sylt will. Johann ist Christines Freund und ich beneide sie sehr um ihn. Das Buch ist lustig aber zeigt auch auf, dass es bei uns in Schleswig-Holstein speziell in den Küstenorten das Problem gibt, dass die Einheimischen Probleme haben bezahlbaren Wohnraum zu finden. Das wird in diesem Buch nebenbei charmant rübergebracht ebenso wie dubiose Geschäfte, Klischees und Schubladendenken. Mich hat das Buch sehr unterhalten und es stimmt auch ein bisschen nachdenklich. Aber zu lachen gibt es immer was!
  16. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  17. Cover des Buches Urlaub mit Papa (ISBN: 9783423219099)
    Dora Heldt

    Urlaub mit Papa

     (552)
    Aktuelle Rezension von: Kunigunde-Bieberbach

    Renovierung, Papa und eine neue Liebe, was will man mehr.  Dora Heldt sorgt für die Lacher auf Ihre eigene Weise,  Die Situationskomik mit Papa und seiner Schrulligkeit ist wunderbar, die Liebesgeschichte allerdings etwas voraussehbar und konstruiert. Trotzdem, leichte Lektüre für einen schönen Sommetag im Garten. 

  18. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.354)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Johanna wächst im Frankenreich des 9. Jahrhundert auf. Ihr gelingt, was anderen Frauen verwehrt bleibt: Sie erhält eine heilkundliche Ausbildung. Doch sie weiß, dass sie als gelehrte Frau kaum überleben kann. Als Mönch verkleidet, zieht sie erst ins Kloster Fulda, dann nach Rom. Dort steigt sie zum Leibarzt des Papstes auf. Dann geschieht das Unerhörte: Johanna wird zum Papst gewählt. Wenig später erfährt sie, dass sie schwanger ist - von ihrem Schutzherrn Gerold."

    Cover: Das Cover passt natürlich perfekt zum Titel und zum Inhalt der Geschichte. Ich finde es ansprechend und auch passend zum Genre.

    Meinung: Johanna war mir von Anfang an sympathisch. Schön finde ich hier, wie mit Klischees und Vorurteilen gearbeitet wird und diese sich im Rahmen des möglichen auch durch Johanna teilweise auflösen. Johanna ist intelligent und durch ihre Argumentation und ihr Wissen schafft sie es immer, Meinungen/Vorgänge zu ändern und andere zu überzeugen, was wirklich beeindruckend ist. Außer dass sie lernen will, stellt sie sich selbst hinten an und ist für die Menschen da.
    Eine Geschichte über eine beeindruckende, starke Frau, die sich in der Männerwelt behauptet und welche ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

  19. Cover des Buches Schweig still, mein Kind (ISBN: 9783426505571)
    Petra Busch

    Schweig still, mein Kind

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Pinta

    Der Krimi ist gut und spannende konstruiert. Es liest sich flüssig bis auf die vielen Bezeichnungen von Blumen. Die Spannung wird gut gehalten bis am Schluss. Es geht um ein eingeschworenes Dorf im Schwarzwald wo es zwei Tote gibt. Am Anfang will niemand etwas wissen aber immer mehr bröckelt die Fassade und es werden schreckliche Sachen aufgedeckt.?

  20. Cover des Buches Wunderkerzen (ISBN: 9783426510889)
    Anne Hertz

    Wunderkerzen

     (280)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Tessa ist Anwältin für Normal- und Geringverdiener und setzt sich für deren Rechte mit Herz und Bein durch. Ihr Ex-Freund ist ebenfalls Anwalt, doch eher für die gehobenere Schicht. Er vertritt die Reichen und Schönen und kümmert sich um größere Vermögen. So unterschiedlich wie sie waren, so turbulent war auch ihre Beziehung und endete mit Tränen.

    Nun ist Tessa allerdings gezwungen Philip anzurufen, denn sie braucht selbst den besten Rechtsbeistand, der ihr einfällt. Denn Tessa hat versehentlich ihr Wohnhaus in die Luft gesprengt und wird noch der fahrlässigen Körperverletzung an ihrem einzigen Haus-Mitbewohner beschuldigt. Um trotz allem von Philip die Fassade zu wahren, erfindet Tessa noch eine Liebelei mit diesem Nachbarn, denn als Single will sie vor ihm und seiner fabelhaften Anwaltsgattin nicht dastehen. Zumal sich Tessa auch plötzlich beruflich mit beiden arrangieren muss, um gemeinsam mit dem Ex die Schlagersängerin Chantal bezüglich deren Ehevertrag zu beraten. Hinzu kommt zu allem Chaos auch noch ein sehr charmanter und gutaussehender Kommissar, der aber leider gerade gegen Tessa ermittelt und so gar nicht zu ihr zu passen scheint mit diesem Beruf. Oder doch?

     

    Schreibstil:

    Die Story ist lässt sich sehr flüssig lesen, da ein lockerer Schreibstil gewählt wurde. Tessa erzählt aus ihrer Perspektive was geschieht. Aufgelockert wird die Erzählung immer wieder durch Briefe, die sich Tessa und Philip früher während ihrer Beziehung geschrieben haben. Hin und wieder passen diese genau ins aktuelle Geschehen oder erklären das ein oder andere Verhalten etwas näher. So bekommt man ohne viele umschweifende Rückblicke auch einen Eindruck in die frühere Beziehung dieser sehr unterschiedlichen Menschen.

     

    Meine Einschätzung:

    Die Handlung besteht aus klassischen Missverständnissen und vielen Hürden, damit am Ende ein altes oder neues Traumpaar aus der ganzen Geschichte hervorgeht. Ich finde, dass hierbei die Charaktere sehr gut gewählt wurden. Tessa ist mir als Anwältin zu chaotisch. Man kann kaum realisieren, dass sie den Job nicht nur als Hobby nebenher macht, aber ihre Einstellung für wen sie sich einsetzt, fand ich gut.

    Dass die ein oder andere Lügengeschichte für Verwirrung und Chaos sorgt, kann man sich zeitig im Buch denken. Letztlich wird allerdings alles aufgeklärt, wenn der Weg dahin auch äußerst holprig ist. Gut finde ich, dass die vergangene Beziehung zwischen Tessa und Philip aufgearbeitet wird, sodass ein Neuanfang auch erfolgreich wird. Johannes als Nachbar und vermeintlicher Freund ist eher eine Randfigur, die kaum in Erscheinung tritt. Wesentlich sympathischer fand ihr hier Andreas.

    Ein lockerer und kurzweiliger Roman mit etwas Herzschmerz, viel Chaos und einer guten Portion Spaß. Es ist kein Meisterwerk, aber definitiv eines der besseren Romane von Anne Hertz und für Zwischendurch sehr gut geeignet, um abzuschalten.

  21. Cover des Buches Teufelsleib (ISBN: 9783426639436)
    Andreas Franz

    Teufelsleib

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Spannender Krimi bis zum Schluss
  22. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  23. Cover des Buches Irgendwann werden wir uns alles erzählen (ISBN: 9783548061726)
    Daniela Krien

    Irgendwann werden wir uns alles erzählen

     (150)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Die Autorin nimmt mit dem Buch den Leser in eine landschaftliche Idylle mit. Die Beschreibungen sind so intensiv, dass man das Gefühl hat mit dem Buch durch die Landschaft und Häuser zu ziehen. Zwar begegnen wir vielen Protagonisten im Buch, allerdings wird die Geschichte aus der Sicht von Maria erzählt. Daniela Krien hat es schafft mich mit dem Buch zu fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich die die Beziehung von Maria und Henner entwickelt. Ist es eine Liebesgeschichte? Ich denke eher, dass die Versuchung und der Reiz zwischen Maria und Henner das Buch ausmachen. Der Versuch die Waage zwischen Begierde, Geheimnis und Sehnsucht zu halten. Über die Beziehung der Beiden möchte ich nicht so sehr ins Detail gehen, denn ich möchte nicht Spoilern. Bildet Euch Eure Meinung zum Buch, mich hat das Buch doch nachdenklich gestimmt.


    Wer ein Buch sucht, welches schockiert, spaltet, emotional und intensiv ist, der ist mit diesem gut bedient.

  24. Cover des Buches Linksaufsteher (ISBN: 9783548283197)
    Matthias Sachau

    Linksaufsteher

     (142)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat
    Der erste Band (Kaltduscher), den ich vor einigen Jahren gelesen habe, hat mir gut gefallen und daher war ich auf die Fortsetzung gespannt. Obwohl ich das Buch schon länger im Regal hatte, hat es irgendwie nie gepasst, schade, denn auch dieser Band hat mir gut gefallen.

    Oliver ist weiterhin in seiner Schrulligkeit und seinen Spleens witzig und liebenswert geblieben und ich war gespannt darauf, wie sich sein Leben abseits der WG weiterentwickelt und wurde dabei auch nicht enttäuscht.

    Ganz besonders witzig fand ich seine Einlagen, die später auch im Internet gelandet sind und die Idee des I-Koffers (ich kann mir das total gut vorstellen und wundere mich, dass so ein Produkt nicht neu am Markt seither erschienen ist).

    Anton ist mein liebster Charakter im Buch und es hat Spaß gemacht, seine Gespräche mit Oliver zu lesen.

    Die Handlung ist abgedreht, wie ich es in dem Buch auch erwartet habe und für mich vorhersehbar, was mich aber nicht gestört hat.

    Fazit: Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt. 

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