Bücher mit dem Tag "john le carre"

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10 Bücher

  1. Cover des Buches Empfindliche Wahrheit (ISBN: 9783550080364)
    John le Carré

    Empfindliche Wahrheit

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Langeweile
    Ich habe bisher noch kein Buch dieses Autors gelesen,vielleicht fiel es mir deshalb so schwer mich an seinen Schreibstil zu gewöhnen. Die Geschichte beginnt in Gibraltar,wo ein islamistischer Waffenkäufer entführt wird. Der Protagonist Toby Bell ,Mitarbeiter eines hohen Regierungsmitglieds ,muß sich zwischen seinen dienstlichen Anweisungen und seinem Gewissen entscheiden,was ihn in immer größere Schwierigkeiten bringt. Dem Autor gelang es bis zum Schluß einen hohen Spannungsbogen zu halten ,man wurde erschreckend deutlich auf den Bezug zur Realität gestoßen. Fazit: Eine spannende ,wenn auch schwierig zu lesende Geschichte. Buchtitel: Empfindliche Wahrheit
  2. Cover des Buches Marionetten (ISBN: 9783939716815)
    John le Carré

    Marionetten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... handelt von einem jungen Tschetschenen, der auf dubiosen Wegen nach Hamburg und zwischen alle Fronten gelangt.

    Issa Karpow, Sohn eines korrupten russischen Generals kommt nach Hamburg, um dort sein Erbe - das Schwarzgeld seines Vaters - anzutreten. Schnell stellt sich heraus, dass Issa in verschiedenen Ländern in Gefängnissen sass. Ebenso schnell werden deutsche, britische und amerikanische Geheimdienste auf ihn aufmerksam. Zumal Geheimdienste auch bei der Einrichtung des Schwarzgeldkontos ihre Finger im Spiel hatten.

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    Le Carre baut hieraus eine vielschichtige Geschichte auf, die den Leser dazu zwingt, sich Gedanken zu machen.

    Neben Issa  spielen 

    • + eine junge Anwältin, die die Interessen von Flüchtlingen in Deutschland vertritt,
    • + ein alternder britischer Privatbankier, der die Schwarzgeldkonten als eine Belastung aus der Vergangenheit empfindet,
    • + die ineffizienten deutschen Geheimdienste, die aus dem Schatten ihrer angelsächsischen Kollegen hervortreten wollen und nach den Attentaten von 2001 "alles richtig machen" möchten und
    • + ein geheimnisvoller, islamischer Gelehrter die Hauptrollen.

    Alle Personen werden gut charakterisiert - ich konnte mich leider mit keiner Person identifizieren.

    Le Carre beschäftigt sich zu weilen ein wenig langatmig mit den Beweggründen einer jeden Fraktion und man fragt sich, ob nicht alle Marionetten sind.

    Am Ende kommt es zu einem recht überraschenden und plötzlichen Showdown und der Leser bleibt mit der Frage zurück, ob man nun tatsächlich Terroristen dingfest gemacht hat oder Unschuldigen terroristische Aktivitäten untergeschoben hat.

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    Mein Fazit: lesenswert

    Ein gut geschriebener Roman, um das auch Jahre später noch aktuelle Thema, wie weit dürfen Geheimdienste gehen dürfen, um unseren westlichen Lebensstil zu schützen. 

    Punkteabzug gibt es von mir dafür, dass der Roman seine Längen hat und leider nur mäßig spannend ist.


  3. Cover des Buches Dame, König, As, Spion (ISBN: 9783548061795)
    John le Carré

    Dame, König, As, Spion

     (41)
    Aktuelle Rezension von: hproentgen
    Ein Maulwurf hat sich bis in die höchsten Spitzen des englischen Geheimdienstes, dem Circus, gegraben. Der alte Chef, Control wollte ihn enttarnen, doch bei dem Versuch gab es einen Riesenskandal, über den er stürzte und dann starb. Jetzt taucht plötzlich ein Agent auf mit brisanten Informationen und der Staatssekretär hat nur noch Smiley, denn im Circus kann er niemand trauen. Der wurde mit Control zusammen aufs Altenteil geschoben. Ein alter Hase, dick mit dicken Brillengläsern, unglücklich in seine Frau verliebt, die ihn betrügt; ein Mann, den man umgehend vergisst und dem niemand zutraut, dass er ein glänzender Analytiker ist. Kein Bond, James Bond, geschüttelt nicht gerührt. Karla unterschätzt Smiley nicht. Karla ist der Chef des sowjetischen KGB und er weiß, dass Smiley sein gefährlichster Feind im Circus ist. Weswegen er seinen Maulwurf beauftragt ... Nein, das erzähle ich nicht, das müssen Sie selbst lesen. Dieses Buch habe ich in den Siebziger Jahren verschlungen und jetzt, anläßlich der neuen Verfilmung nochmals gelesen. Es hat mich wieder gepackt. LeCarre lässt eine Fülle von Personen auftreten, jede mit eigener Statur bis hinein in die Sprache, wechselt die Schauplätze, springt in der Zeit hin und her, anfänglich etwas verwirrend, aber bald hat er den Leser so in Bann geschlagen, dass er ihm überall hin folgen würde. Selbst in die Höhle des Löwens und genau dahin führt er uns. Das Buch atmet Vergangenheit, spielt Anfang der Siebziger, fast alle Agenten haben den Krieg erlebt, viele in den Dreißigern studiert, Geschichte spielt eine wichtige Rolle und eigentlich sollte das alles längst Staub angesetzt haben, wer interessiert sich heute noch für sowas? Die meisten anderen Agentengeschichten aus dieser Zeit sind denn auch längst vergessen. Dass LeCarres Buch nicht dazu gehört, zeigt die einsame Klasse des Autors. Er weiß, worüber er schreibt - wer die Bücher über die Stasi Spionage liest, glaubt manchmal in einen LeCarre Roman versetzt worden zu sein. Er kann Verwicklungen bis zum bitteren Ende schnüren, der Leser wird oft überrascht und denkt sich doch: Klar, so, genauso hat es kommen müssen, warum habe ich das bloß nicht vorher geahnt? Ein Spitzenthriller, der eigentlich gar kein Thriller ist, sondern eine Sherlock Holmes Arbeit. Vielleicht wird es den einen oder anderen Fan von Actionthrillern enttäuschen, aber für die meisten dürfte es spannende Stunden bringen. Leseprobe: leider keine Leseprobe Homepage des Autors: http://www.johnlecarre.com/ Dame, König, As, Spion, Agententhriller, John Le Carre, List, Januar 2011 ISBN-13: 9783548610771, Tb, 416 Seiten, Euro 9,99
  4. Cover des Buches Schatten von gestern (ISBN: 9783548061641)
    John le Carré

    Schatten von gestern

     (19)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Der heimliche Gefährte (ISBN: 9783548061825)
    John le Carré

    Der heimliche Gefährte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Ein Buch, das obwohl es bereits mehr als zehn Jahre auf dem Buckel hat, nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wer Spionagegeschichten liebt, dem sei der Roman ebenso wärmstens empfohlen, wie allen, die anspruchsvolle Literatur mit Hintergrund in spannender Verpackung lieben.
  6. Cover des Buches The Constant Gardener (ISBN: 9780733620072)
    John le Carré

    The Constant Gardener

     (10)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    The strong-minded, passionate rights activist Tessa Quayle has discovered too much about corruption in Nairobi. Her husband, Justin Quayle, sets out on a riveting journey to find his beloved wife's killers. Along the way he makes some horrifying discoveries...
    Le Carre's suspenseful novel of the intrigues of the pharmaceutical industry in Africa is a gripping, yet poignant story right up through the 566th page.
  7. Cover des Buches Der Nachtmanager (ISBN: 9783471795057)
    John le Carré

    Der Nachtmanager

     (25)
    Aktuelle Rezension von: AlexanderPreusse

    Romane von John le Carré haben kein Happy-End. Wenn tatsächlich ein totales Desaster vermieden worden ist, hat der Leser einen blutigen Sumpf aus Verschwörungen, Machtkämpfen und üblen Folgen für einzelne Beteiligte hinter sich. Keine kleine Nacht-Musik, eher Mahler.  

    Es gibt für den Roman "Der Nachtmanager" eine ganze Reihe von Zugängen für interessierte Leser, aber auch Hindernisse, vor allem die hohe literarische Qualität. Die schlägt sich nicht nur in tollen sprachlichen Bildern und einem sehr solide geschmiedeten Plot nieder, sondern auch in mehreren Ebenen, auf denen sich die Erzählung entwickelt. Und - soviel darf man sagen, ohne zu spoilern: auch verwickelt.  

    Die unbestrittene Hauptfigur, die zu Beginn als Nachtmanager eines gehobenen Hotels in das Leben des Lesers tritt, ist nicht immer im Blick, ganz im Gegenteil. Fern von ihr, geographisch, sozial und bezüglich der Macht geraten Menschen und Apparate in Gang und beeinflussen zum Teil unheilvoll den Gang des Geschehens. Der Protagonist ist nur eine Wolke in der äußerst vielschichtigen Atmosphäre.  

    Wer so etwas mag, sich darauf einzulassen vermag, dass die Figur des "Nachtmanagers" zwar weit über das Hotelfach hinausragende Fähigkeiten verfügt, zugleich aber im Gegensatz zu James Bond & Co. sehr verletzlich ist und im Konzert der Stürme, Orkane und Zyklone manchmal ohnmächtig wie eine Wolke, kommt auf seine Kosten.  

    Für Thrill ist gesorgt, so viel sei versprochen. Bis zur drittletzten Seite. Wenn der Leser die erreicht, hat er eine wilde Jagd durch so unendlich viele ganz unterschiedliche Landschaften (auch politische und moralische) hinter sich, dass sich ein Hauch von Verständnis bildet, warum die Dinge sind, wie sie sind - und sich nur sehr langsam ändern. Oder eben bleiben, wie sie sind. 

  8. Cover des Buches Krieg im Spiegel (ISBN: 9783548061924)
    John le Carré

    Krieg im Spiegel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Dieser Roman "Krieg im Spiegel spielt zu einer Hochphase des Kalten Krieges in den sechziger Jahren. Der britische Secret Service erfährt durch seine Quellen, daß in der DDR Mittelstreckenraketen stationiert werden sollen, die auch das englische Königreich treffen können. Zur Aufklärung dieser Informationen werden Agenten hinter den Kalten Vorhang geschickt, die dann erst einmal von der Bildfläche verschwinden. John le Carre hat es geschafft dieses Warten auf eine Nachricht zu einem packenden Thriller zu verdichten, den man unbedingt gelesen haben muß. Dieser Roman ist typische für die Zeit des Kalten Krieges und auch aus historischen Gründen kann man diesen Roman lesen.
  9. Cover des Buches A MURDER OF QUALITY (ISBN: 9780340993736)
    John le Carré

    A MURDER OF QUALITY

     (2)
    Aktuelle Rezension von: VictoriaBenner
    Ich bin gerade mit "Murder of Quality" fertig geworden und werde meine frischen Eindrücke hier wiedergeben. Zuerst: "Murder" hat mir besser gefallen als "The Spy who came from the cold" und ich fand es ähnlich gut, wie "The Night Manager", welches mein erster Carre war. Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich fand die Handlung in "Spy" zu grau und zu trüb und mit den Hauptfiguren konnte ich mich nicht anfreunden, auch wenn ich größten Respekt vor dem Ende von "The Spy" hatte. Doch nun zu "Murder of Quality"
    In "Murder of Quality" geht es um um die hochangesehene und teure Privatschule Carne. Carne ist eine britische Privatschule, wie sie im Buche steht. Ein altehrwürdiges Gemäuer, in dem man auch im Hochsommer friert, wobei das nicht nur mit der Temperatur sondern auch an dem Temperament das in der Schule herrscht, liegen kann. Ein Haufen von Schuljungen und die Lehrerschaft, die sich, auf die alten Traditionen besinnend, von der Dorfgemeinschaft abschotten und niemand in ihre Geheimnisse gucken lassen. 
    Das ändert sich auch nicht, als Stella Rode, die Ehefrau des erst kürzlich zu der Gemeinschaft gestoßenen Stanley Rode, tot in ihrem Haus auf dem Campus aufgefunden wird. Unnötig zu sagen, dass vom Mörder keine Spur zu sehen ist, es dafür aber jede Menge Verdächtige gibt. 
    Da die örtliche Polizei die Mauer des Schweigens nicht knacken kann, muss Smiley, ein ehemaliger Geheimdienstler aus London in das Gemäuer geschleust werden. Bzw. er schleust sich selbst ein, auf Bitten einer ehemaligen Kollegin Aisla Brimley, die die Herausgeberin eines christlichen Journals in London ist, das Stella Rode bestellt hatte und an das sie sich vor ihrem Tod gewandt hat, um eben diesen Mord an ihr selbst anzukündigen.
    Alles in Allem eine vertrackte Situation in der schnell Schuldige gefunden werden, nur das die nicht immer die wahren Täter sind. Mehr soll an der Stelle zur Handlung nicht verraten werden.
    Stattdessen möchte ich nur sagen, dass ich mal wieder fasziniert davon bin, wie eingehend Carre die Menschen beobachten und wiedergeben kann. Jede seiner Figuren hat ihre kleinen Macken und gerade Smiley, die Hauptfigur, entspricht nicht im Geringsten dem Bild, dass wir von einem Geheimagenten im Kopf haben. Smiley, hat ein Händchen für teure, aber nicht schlecht sitzende Kleidung, trägt Brillengläser die man als Brennglas verwenden könnte und wirkt ehrer harmlos und etwas verpennt. Aber gerade mit diesem unscheinbaren Äußeren kommt er überall durch und schafft es mit den hohen Herren auf Carne ins Gespräch zu kommen. 
  10. Cover des Buches Das Vermächtnis der Spione (ISBN: 9783548061818)
    John le Carré

    Das Vermächtnis der Spione

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Günter-ChristianMöller

    Die falsche Wahrheit

    George Smileys ehemaliger Assistent Peter Guillam wird ins Innenministerium einbestellt. Warum mussten vor 50 Jahren an der Berliner Mauer zwei Agenten sterben? Die Kinder der Spione drohen die Regierung zu verklagen.

    Es ist schwierig, aus einem Agenten wie Peter die Wahrheit herauszuquetschen: ‚Ich, der ich von der Wiege an gelernt habe, zu leugnen zu leugnen und wieder zu leugnen – ausgebildet von ebenjenem Service, der mir nun ein Geständnis abpressen will? (S.195)

    Denn die Abteilung Außendienst trifft auf die Abteilung Rechtsgrundlagen. In der Demokratie könnte man auch sagen, die Exekutive trifft auf die Jurisdiction. Wer mag da wohl den Kürzeren ziehen. In jedem Fall der, der die besseren Informationen hat.

    Peter ist in einer verzweifelten Lage: ‚Eigentlich lebe ich ja in Frankreich, sage ich zu ihr, aber ich bin hier um mit einem Haufen englischer Anwälte übers Geschäft zu reden, können Sie sich etwas Schlimmeres vorstellen, hahaha?‘(291)


    Das Buch ist gefüllt mit Spannung. Bei kaum einem der Darsteller kann man klar erkennen, was er wirklich denkt. Oder welche Dinge wirklich wahr sind. Schon gar nicht, welche Motive diesen oder jenen Menschen antreiben oder ob die Emotionen, die er darstellt, wirklich echt sind. Als Leser  hatte ich ständig Zweifel. Mitunter hatte ich den Eindruck, dass manche Darsteller wie Marionetten benutzt wurden, um bestimmte Experimente mit anderen Darstellern zu machen. Und beim Camp4, einem Verhörsanatorium, dachte ich, es ist fast wie bei Shakespeare, acht Hauptdarsteller und einige Comparsen, ob es wohl auch die übliche acht sind, dachte ich. Doch ich zählte sie nicht nach.

    Ich fand das Buch sehr bedrückend. Missbrauchte Menschlichkeit. Getäuschte Freundschaft. Verfälschte Informationen. Nur die Toten an der Mauer waren anscheinend echt. Doch selbst das wäre zu verifizieren.


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