Bücher mit dem Tag "john lennon"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "john lennon" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens (ISBN: 9783462002690)
    Tom Barbash

    Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens

    (80)
    Aktuelle Rezension von: herr_hygge

    New York im Januar 1980. Anton Winter ist Anfang 20 als er nach einem Jahr bei den Peace Corps in Afrika zu seiner Familie zurückkehrt. Sein Vater Buddy moderierte eine erfolgreiche Late-Night-Show, bis er zwei Jahren zuvor, vor laufenden Kameras einen Nervenzusammenbruch erlitt und aus dem Studio türmte.
    Nun fühlt sich Buddy bereit für ein Comeback und Anton soll ihm dabei helfen wieder durchzustarten. Dabei könnte den beiden ihr Nachbar John Lennon helfen, denn eine Wiedervereinigung der Beatles in Buddys neuer Show wäre ein Garant für deren Erfolg.
    Doch Anton ist sich unsicher ob er mit einsteigen soll, da er endlich sein eigenes Ding durchziehen möchte um aus dem Schatten seines berühmten Vaters zu treten…

    Vor der Kulisse des legendären Dakota Buildings im New York des Jahres 1980 erzählt uns Tom Barbash eine authentische Vater-Sohn-Geschichte und verwebt gekonnt fiktive Charaktere mit historischen Figuren, gleichzeitig kreiert er eine Liebeserklärung an die Stadt und an ein längst vergangenes Jahrzehnt.

    Leider hat mich die Geschichte der Winters und John Lennon am Ende aber nicht richtig gepackt.
    Der Roman ist sprachlich gesehen solide verfasst und lässt sich gut lesen. Allerdings wirken die Ereignisse arg gestückelt und der Protagonist Anton scheint die meiste Zeit nur anteilnahmslos zuzusehen und sich von seinem Vater immer wieder unter Beschlag nehmen zu lassen. Darüber hinaus, war es mir nicht möglich einen Draht zu den einzelnen Figuren zu finden.
    Was mich dazu bewogen hat, dass Buch nicht weg zu legen, waren die kleinen New Yorker Geschichten und Wahrheiten die in den Roman mit eingewebt sind. Diese ließen in meinen Gedanken eine Zeit auferstehen, die ich gerne miterlebt hätte. Noch dazu hat das Buch es geschafft, dass ich mich über das Dakota Building und über John Lennon und Yoko Ono informiert habe, was ich wiederum sehr interessant fand. Von daher möchte ich dieser Lektüre wenigstens ein bisschen was abgewinnen und schließlich ist auch das Cover wunderschön. 😉🤣

  2. Cover des Buches You know I love you – Cynthia und John Lennon und die Anfänge der Beatles (ISBN: 9783746639727)
    Mari Roth

    You know I love you – Cynthia und John Lennon und die Anfänge der Beatles

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Mari Roth erzählt in diesem sehr einfühlsamen Roman die Liebesgeschichte von John Lennon und seiner ersten Ehefrau Cynthia. 


    Die beiden lernen sich während des Studiums kennen. Nicht wirklich viel scheint sie zu verbinden. Cynthia ist eine gewissenhafte Studentin, John scheint alles und jeden ins lächerliche zu ziehen, wirkt angeödet von der Kunsthochschule und trägt seine Wut und Trauer über den Tod seiner Mutter mit sich. 

    Die beiden kommen sich näher doch ihr Umfeld, am meisten Johns Tante Mimi, die sich seit seiner frühen Kindheit um ihn kümmerte scheinen über die Verbindung der beiden nicht besonders erfreut zu sein. Doch John und Cynthia lieben sich egal wie schwer es ist gegen alle Widerstände versuchen sie anzukämpfen. 


    Als Cynthia ungeplant Schwanger wird und sich der erste Erfolg der Beatles einstellt müssen die beiden einen Weg finden ihr Leben zusammen zu leben und ihren Weg zu finden. 


    Was ich an dem Roman spannend finde ist das er damit beginnt das Cynthia die Nachricht erhält das John erschossen wurde. Danach wird die Geschichte der beiden vom kennenlernen bis zur Geburt ihres ersten Kindes erzählt. Ohne zu Verklären oder zu romantisieren erzählt die Autorin die Geschichte der beiden und charakterisiert sie sehr authentisch und vielschichtig. Cynthias Temperament kommt genausogut zu Geltung wie das sehr widersprüchliche, komplexe Wesen Johns was es einfach machte mit den Protagonisten mitzufühlen 


    Auch wenn ich als absoluter Beatlesfan den Großteil der Geschichte schon kannte fand ich das Buch toll geschrieben und wirklich angenehm zu lesen. Eine absolute Empfehlung geht daher an alle raus die die Musik der Beatles und von John Lennon ebenso lieben wie ich. 


  3. Cover des Buches Über mir der Himmel (ISBN: 9783570311233)
    Jandy Nelson

    Über mir der Himmel

    (158)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Lennies Schwester stirbt ganz plötzlich mit gerade einmal 17 Jahren und ihre Welt wird völlig auf den Kopf gestellt. Lennie fühlt sich auf einmal ganz allein, obwohl sie noch ihren Onkel und ihre Oma hat. Und Toby, Toby ist aber der Freund von ihrer verstorbenen Schwester Bailey. Während der Trauerbewältigung kommen sich die beiden näher, aber Lennie merkt, dass das nicht richtig ist. Gleichzeitig kommt Joe in die Stadt und versucht, Lennie für sich zu gewinnen.

    Ich konnte mich in die Protagonistin Lennie sehr gut hineinversetzen, ihre Gefühle waren so echt und ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Die Geschichte hat mich total in ihren Bann gezogen, es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. 

  4. Cover des Buches Verboten gut! Serienrausch (ISBN: 9783426791394)
    Oliver Geissen

    Verboten gut! Serienrausch

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Marylin Monroe, Elvis Presley, Kurt Cobain, John Lennon, Bob Marley und Amy Winehouse sind nicht tot, sondern leben gemeinsam auf einer einsamen Insel im Indischen Ozean. Eine witzige Idee für eine Story, halten sich doch Gerüchte über das Nichtableben dieser Stars hartnäckig in der Welt.

    Daher hatte Oliver Geissen eine witzige Idee für sein erstes Buch. Und schlecht schreiben kann er nicht. Das Buch liest sich durch einen schönen Sprachstil in einem weg. Aber insgesamt hat mich das Buch nicht vom Hocker gerissen. Es wird ein bißchen über das Inselleben erzählt, was die Bewohner*innen so machen und es gibt auch 2-3 heikle Situationen. Aber so eine richtige Aufregung ist nicht dabei. Es plätschert vor sich hin. Und das Finale, wo der Butler erzählt bekommt, dass er eine Tochter hat, ist auch eher rangeklatscht.

    Witzig fand ich aber die "Forrest-Gump-Stellen", wo bspw. die Bewohner*innen ein "Facebook" sich erfunden haben. Das hatte schon etwas besonderes.

    Mein Fazit: Wer etwas kurzweiliges für zwischendurch haben möchte, kann gerne zu diesem Buch greifen. Die große Weltliteratur ist es aber nicht.
  5. Cover des Buches The John Lennon Letters (ISBN: 9783492961363)
    John Lennon

    The John Lennon Letters

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Stadtbuecherei_Wuerzburg
    Biografien über John Lennon gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch dieser Klotz an Buch lässt die meisten Bücher weit hinter sich. Natürlich handelt es sich hier nicht um eine Biografie im klassischen Sinne. Es ist vielmehr eine unglaublich sorgfältig und liebevoll edierte Sammlung von Briefen. Aber auch Postkarten an Freunde und Feinde, Notizen an Bandkollegen und Konkurrenten, Karikaturen und Zeichnungen, Liebesbriefe an seine Frauen und Gedanken über sich selbst und sein Leben finden sich darin. Der Herausgeber dieses Buches, Hunter Davies, ist der erste Biograph der Beatles gewesen und kannte John Lennon seit Mitte der sechziger Jahre. Seit dreißig Jahren sucht Hunter Davies weltweit nach Schriftstücken von John Lennon. Das Ergebnis dieser jahrelangen akribischen Suche wurde nun erstmals veröffentlicht und schlägt mit fast 500 Seiten zu Buche. Zum besseren Verständnis hat der Biograf wichtige erläuternde Texte zu den einzelnen Schriftstücken verfasst, die einen noch nie da gewesenen direkten Zugang zur Person John Lennons liefern. Er fügt die jeweiligen Briefe in einen großen Zusammenhang und erläutert dabei die auftretenden Personen, Anlässe und Ereignisse. So erfahren wir von John Lennons intellektuellem Geist und poetischer Begabung, von seinem privaten Leben als Beatle, als Komponist und Sänger, als Schriftsteller, Zeichner und Friedensaktivist: Nie war John Lennon so persönlich wie hier.
  6. Cover des Buches Lennon (ISBN: 9783328104575)
    David Foenkinos

    Lennon

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Lennon von David Foenkinos ist mir zufällig in einem Buchladen begegnet, und da ich rein gar nichts über John Lennon wusste, habe ich es mitgenommen. Die Geschichte klang einfach gut, und im Nachhinein bin ich total froh über diese geniale Zufallsbegegnung.

    Zur Story:

    Mit 35 Jahren hatte John Lennon bereits eine sensationelle Karriere hinter sich. 1975 lebte er zurückgezogen mit Frau und Kind in New York und brachte fünf Jahre lang kein neues Album heraus. Der bekennende Lennon-Fan Foenkinos setzt die Beatles-Legende kurzerhand auf die Couch und lässt sie in mehreren fiktiven Therapiesitzungen von 1975-80 über ihr Leben erzählen. So erschafft er entlang wahrer Wegstationen das intensive Bild eines Menschen, der Zeit seines Lebens auf der Suche war.

    Auf Foenkinos fiktiver Couch erzählt Lennon über seine von Verlust geprägte Kindheit, die Anfangsjahre der Band und eine Vielzahl von Katastrophen, die der „ständig wiederkehrende Refrain“ seines Lebens zu sein scheinen. Die Mutter, deren „Träume von Ruhm und Bohemeleben an der Wirklichkeit zerschellt“ waren, lässt den Jungen weitestgehend alleine, bis die Tante eingreift und ihn zu sich nimmt. Erst in der Band erfährt Lennon, was es heißt, die Dinge gemeinsam anzugehen. Irgendwann allerdings gibt es nur noch die Band und die Ikone John Lennon, der sich als Mensch zunehmend verliert.

    Meine Meinung:

    Klar fand ich es irre interessant, mehr über den Aufstieg und auch den Zerfall der Beatles zu erfahren. Oder über die Zeit danach oder Yoko Ono. Aber viel intensiver hat mich das Gefühl bewegt, John Lennon säße einem wirklich gegenüber. Dazu kam die Erkenntnis, dass ich bislang vielmehr über seinen Tod wusste als über sein Leben – und dass es mir schwerfallen wird, den Erzähler am Ende gehen zu lassen.

    Was Lennon zusammenfassend absolut besonders macht ist, dass der Roman alle Ereignisse, Personen, Gedanken, Krisen und Orte zu dieser einen, intensiven Geschichte zusammensetzt, die nur einer so gelebt haben kann. Vielleicht die wahre Lebensgeschichte von John Lennon. Oder einfach nur die hochsensible, poetische Einschätzung eines bekennenden Fans: unglaublich nahe dran.   

  7. Cover des Buches Me: Elton John Official Autobiography (ISBN: 9781529010305)
    Elton John

    Me: Elton John Official Autobiography

    (4)
    Aktuelle Rezension von: ryoma

    Teils unterhaltsame oder auch tragische Episoden wie seine Beschreibung seiner Eltern, vor allem seiner Mutter oder auch die Zeit als Präsident des FC Watford. Auch die lange lange Drogenzeit wird gut und detailliert beschrieben. Aber zu 80% werden Männer beschrieben, die Elton John zeitlebens angeschmachtet hat. Das Namensregister und seine Lebenshistorie auf wenigen Seiten am Ende des Buches sind nochmals ein kleines Highlight.

  8. Cover des Buches Schlussakkord: Wie Musiklegenden für immer verstummten (ISBN: B0DCG26ZKS)
    Ingo Scheel

    Schlussakkord: Wie Musiklegenden für immer verstummten

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Die Geschichte der Musik ist eine Geschichte voller Legenden und Mythen. Besonders einige Künstler haben sowohl zu Lebzeiten als auch mit ihrem Ableben für großes Aufsehen gesorgt. Musikredakteur Ingo Scheel hat das zum Anlass genommen, über einige mehr oder minder herausragenden Musikschafenden zu berichten. Viele bekannte Größen wie Brian Jones, Sam Cooke oder Kurt Cobain werden dabei kurz beleuchtet, dazu auch weniger bekannte Musiker wie Cathy Wayne oder Christina Grimme. Jedem von ihnen gönnt er eine Kurzbiografie, gerne gewürzt mit kleinen Anekdoten aus dem Leben der Künstler sowie einem gut portierten Schuss schwarzen Humors. Zu meckern gibt es da nichts. Jeder, der sich für Musik(er)geschichten interessiert, kann hier bedenkenlos zugreifen. Selbst wenn man als Kenner nicht so viel Neues erfährt, folgt man Scheel gerne. Seinem ersten „Schlussakkord“ dürfen daher gerne weitere folgen.

    Die Hörbuchfassung hat eine Dauer von knapp fünfeinhalb Stunden und wird vom Autor gesprochen. Auch hinter dem Mikro macht er seine Arbeit recht gut.

  9. Cover des Buches »Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?« (ISBN: 9783453640214)
    Klaus Voormann

    »Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?«

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Klaus Voormann kannte sie alle: John Lennon, George Harrison, B.B. King, Leon Russell und viele mehr. Er hat die Beatles in Hamburg kennengelernt, bevor sie berühmt worden. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft, die über die Jahrzehnte hielt. Immer wieder luden er und sie sich gegenseitig zu Projekten ein und besuchten einander. Noch dazu ist Voormann Maler, Fotograf und war über die Jahre ein ebenso begnadeter wie gefragter Bassgitarrist, der mit dem Who-is-who der Musikszene spielte. Genauso lesen sich seine Memoiren auch. Es gibt Anekdoten über unzählige berühmte Leute, allerdings nie als Enthüllungsstory, sondern eher als Erinnerungen, im netten Plauderton erzählt. Zum Beispiel, wie er mit John Lennon um die Häuser zog oder ihn dieser spontan zu einem Konzert in Toronto überredete. Wie er mit Dr. Johns Band bei einem geplatzten Konzert hinter der Bühne festsaß. Oder wie er mit Paul, George und Ringo versucht hat, das Treffen mit Elvis zu rekonstruieren. Das und vieles mehr. Ein Fest für jeden Musikfan. Ein unaufdringliches und dadurch umso interessantes Zeitzeugnis. Da verzeiht man gerne, dass die Aufzeichnungen oftmals nicht chronologisch sind und manche Erlebnisse, von denen man denkt, dass er darüber bestimmt berichtet (zum Beispiel, dass er in einem Film mit Robin Williams mitgespielt hat), nicht kommen. Manches erscheint einem im Nachhinein auch nicht mehr so wichtig. Auf jeden Fall ein tolles Buch, nicht nur für Beatles-Fans.

  10. Cover des Buches You know I love you - Cynthia und John Lennon und die Anfänge der Beatles: Berühmte Paare - große Geschichten 7 (ISBN: B0CHYKJ15M)
    Mari Roth

    You know I love you - Cynthia und John Lennon und die Anfänge der Beatles: Berühmte Paare - große Geschichten 7

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Schon unzählige Bücher haben sich mit den Beatles und John Lennon beschäftigt, aber über Johns Jugendjahre gibt es nicht so viele Romane. Vor allem keine Young-Adult-Geschichte, die die Liebe zwischen Cynthia Powell und ihm thematisieren. Wenn dann noch ganz nebenbei der Aufstieg der größten Band aller Zeit erzählt wird, kann ich mir das als Beatles-Fan natürlich nicht entgehen lassen. Nach einem kurzen Prolog im Dezember 1980 beginnt die Geschichte im Jahr 1957, als die schüchterne Cynthia am Art College in Liverpool den Draufgänger John kennenlernt, der nur pro forma auf die Kunsthochschule geht und am liebsten die ganze Zeit über Musik machen möchte. Die beiden verlieben sich ineinander und auch wenn ihnen viele Steine im Weg liegen, träumen sie beide von einer gemeinsamen Zukunft. Allerdings wächst der Erfolg von Johns Band, wodurch er immer häufiger unterwegs ist. Zuerst mehrere Monate in Hamburg, später dann auf Touren durch Schottland und England. Als John anfängt, mit seinem Bandkollegen Paul McCartney eigene Songs zu schreiben, scheint dem Erfolg der Beatles nichts mehr im Weg zu stehen. Dann allerdings wird Cynthia schwanger ..
    Die Geschichte wird abwechselnd aus Cynthias und Johns Perspektive erzählt. Man spürt von Beginn an, dass Autorin Mari Roth viel recherchiert hat – vor allem die Memoiren von Cynthia Lennon. Dieses Wissen lässt sie gekonnt in das Buch einfließen. Trotzdem ist dies keine weitere Beatles-Biografie, sondern ein mitreißender Young-Adult-Roman über zwei junge Leute, die gemeinsam ihren Platz in der Welt suchen. Sehr empfehlenswert – nicht nur für Beatles-Fans.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung geht 7h25min und wird sehr stimmig von Cornelia Waibel gesprochen.

  11. Cover des Buches Geliebter John (ISBN: B00K7OKU3G)
    Pang May und Henry Edwards

    Geliebter John

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Wow, was für eine absolute Wucht von Buch! Ich habe "Loving John" von May Pang im originalen Englisch als pdf im Internetarchiv entdeckt und als großer Fan von ihm sofort angefangen zu lesen. Ich bin überwältigt. Man erfährt derart vieles, dass es einen förmlich umhaut und man auch so einige Dinge über die Menschen bzw. Charaktere hinter den öffentlichen Persona realisiert, die man vorher höchstens geahnt hatte - allen voran die, laut diesem Buch, unausstehlichen Yoko Ono. 

    Ohne allzu viel zu verraten sei gesagt: Die massenhaften neuen Erkenntnisse, die uns May Pang hier liefert, könnten die eigene Sichtweise auf John Lennon eventuell verändern, also sollte man als Fan gewappnet sein. Es wird teilweise echt schonungslos authentisch, man erlebt in seiner gesamten Komplexität und Schwierigkeit zum ersten Mal roh und ungeschönt, weit abseits des Bildes, dass seine öffentliche Persona darstellt. Von seiner krassen Impulsivität über seine alkohol-iduzierten Eskapaden in Los Angeles bis hin zu seiner psychischen Abhängigkeit, von einer älteren Freau dominiert zu werden, die sehr sehr wahrscheinlich auf einem Mutterkomplex beruht. (das Buch erschien 1984, damals war der Stand der Forschung noch nicht so weit dies zu erkennen und zu benennen) 

    Im Prinzip zeichnet May Pang hier ein detailliertes, aufschlussreiches Charakterbild eines zutiefst faszinierenden, hochkomplexen Mannes namens John Lennon, der in seinem Facettenreichtum genauso viele negative wie auch überaus positive Eigenschaften besaß. Auch über Yoko Ono berichtet sie so einiges, allerdings nie auf bloßstellende, unterstellerische oder verletzende Art und Weise, sondern stets nüchtern und konkret, wie die Dinge eben waren. Dass sie z.B. eine kontrollsüchtige, manipulierende, aufmerksamkeits-heischende Narzisstin in Reinform ist, bestätigt letztlich exakt das, was die meisten von John Fans schon lange für sicher gehalten hatten, nämlich dass Yoko John wie eine Marionette in der Hand hielt und ihn steuern konnte, wie sie es wollte. Und folglich, dass John mit einer Person wie May weitaus besser dran gewesen wäre in seinem Leben, sie wiederum jedoch kaum selbst die Kapazität inne hatte, um solche eine Wucht von Menschen wie John Lennon zu halten. 

    Zur Autorin, also May Pang, sei gesagt: Bezogen auf das Geschriebene im Buch wirkt sie wie eine bodenständige, ehrliche, gut erzogene, fleißige, empathische und freundliche Zeitgenossin, die sofort jede Sympathie auf sich ziehen kann. Sie analysiert empathisch-liebevoll Johns Verhaltensweisen, erträgt tapfer seine (teils sogar gewalttätigen) Eskapaden und erkennt (und liebt) dabei den John, der er wirklich ist und sich kaum traute auch privat zu sein. Alleine für diese psychologischen Aspekte ist dieses Buch mehr als lesenswert und für Fans echte Pflichtlektüre. 

    Verpackt wird diese auf wahrenden Begebenheiten basierende Lovestory auch fast als solche: Schonungslos ehrlich, aber nicht taktlos. Romantisch, aber nicht kitschig. Liebevoll, aber nicht anhimmelnd. Reichhaltig, aber nicht überfordernd. Und sehr emotional, aber niemals stillos. Dies ist idealstes Hollywood-Filmmaterial, geschrieben von dem Schicksal, der Liebe, der Zeit - und der lieben May Pang. 

  12. Cover des Buches Sleeveface (ISBN: 9783455380699)
    Carl Morris

    Sleeveface

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch zu dem Sleeveface-Internettrend aus den Nullerjahren, alles schon fast wieder vergessen, sehr phantasievoll, was da so manchem als Umgebung für das Plattengesicht eingefallen ist. Ich hätte mir alles aber noch ein wenig frecher gewünscht, mit mehr Hundekörpern unter den Bildern zB.
  13. Cover des Buches Sich selbst treu geschrieben: Eine Geschichte über John (ISBN: 9783742781611)
  14. Cover des Buches Sgt. Pepper. 100 Seiten (ISBN: 9783150204320)
    Peter Kemper

    Sgt. Pepper. 100 Seiten

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Man könnte dieser Tage meinen, dass sich die Beatles wiedervereint haben. Von jeder namhaften Gazette blickt der Vierer aus Liverpool dem Leser entgegen. Grund ist aber der 50. Geburtstag der Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band, das Album, das als wegweisendes Stück Musik in die Geschichte der Popmusik einging. Ein halbes Jahrhundert also, in dem sich so mancher Musikant an dieser LP orientiert hat und über das schon Millionen von Zeilen geschrieben wurde. Noch ein Buch also? Ja, Kempers kleines Buch macht Sinn, es ist vielleicht der ultimative Sgt. Pepper-Almanach. Auf diesen 100 Seiten fängt er nicht nur die Atmosphäre von 1967 ein, sondern weiß einiges über die Entstehung des Albums zu berichten, was bisher noch keiner in dieser Klarheit zu berichten wusste. Es sind Randnotizen, die sich als Gerüchte hielten und nun etwas deutlicher ans Licht kamen. Doch in erster Linie beschäftigt sich Kemper mit dem Album selbst. Eine Beschreibung des Aufnahmeprozesses, Song für Song mit einigen interessanten Daten. Außerdem wird hier auch die wichtige und tragende Rolle des Produzenten George Martin anhand der Aufzählung seiner Arbeiten für das Beatles-Gefüge richtig gewürdigt. Die Hintergründe zur Entstehung des großartigen Covers sind genauso enthalten wie einige kleine Episoden, die in dieser Zeit in die Arbeit an der LP einflossen.
    Das alles auf 100 Seiten, fast journalistisch aufbereitet, aber nie langweilig, weil Kemper auch ein wenig Fan zu sein scheint und deshalb auf einen allzu trockenen Stil verzichten kann.
    Ja, das kleine Buch kann man gerne lesen, es unterscheidet sich wohltuend vom Großteil der übrigen Lektüre, die sich in erster Linie den Gerüchten und Vermutungen hingibt. Wenn man sich also bei diesem ganzen Hype um den 50jährigen mal wieder in den Lehnstuhl setzt, um das Album in voller Länge zu genießen und in Erinnerungen zu schwelgen, dann kann man Kempers Jubiläumsschrift zur Hand nehmen und wird dann vielleicht den Tonarm (natürlich Vinyl hören!) nochmal auf die eine oder andere Stelle zurücksetzen.
    Eine schöne Idee und eine großartige Umsetzung. Empfehlenswert, nicht nur für Hardcorefans.
  15. Cover des Buches We all shine on (ISBN: 9783839821602)
    Elliot Mintz

    We all shine on

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Als Elliot Mintz im September 1971 Yoko One für seine L.A.-Radioshow interviewt, glaubt er noch an ein einmaliges Gespräch. Doch bald darauf ruft ihn Yoko daheim an und die beiden beginnen zu plaudern. Jeden Tag. Nach ein paar Monaten klingelt ihr berühmter Ehemann ebenfalls mal durch. Auch hier bleibt es bei keiner einmaligen Sache, sondern zwischen den Dreien entwickelt sich eine intensive Freundschaft. Nahezu täglich telefoniert Elliot mit einem oder beiden der Lennons, gelegentlich treffen sie sich, wann immer sich eine Gelegenheit dazu bietet. Über die Jahre wird Elliot zum Vertrauten des Ehepaars, als John für einige Monate in Los Angeles lebt, wird er zu dessen Begleiter und Aufpasser. In seiner Autobiografie lässt uns Elliot an seinen Erlebnissen teilhaben und liefert zahllose persönliche Blicke auf eines der berühmtesten Ehepaare der Welt. Dank Elliots Schilderungen erhält man nicht nur einige neue Einblicke, die Lennons wachsen einem auch stetig mehr ans Herz. „We all shine on“ ist ein wunderbares Zeitdokument, interessant nicht nur für Beatles- und Musik-Fans.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von knapp acht Stunden und wird sehr stimmig von Bernd Reheuser gesprochen.

  16. Cover des Buches Imagine (ISBN: 9783772528002)
    John Lennon

    Imagine

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Natürlich kennen wir alle dieses hoffnungsvolle Lied von John Lennon und sicher haben wir es voll Inbrunst und in der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander mitgesungen.

    Dieser einfache Text sagt so viel aus und in diesem Buch hat Jean Jullien eine graue Taube losfliegen lassen. Sie hat einem Zweig im Schnabel und eine Umhängetasche, auf der das Peace-Zeichen zu sehen ist, dabei. Sie startet in der Metro und wie im Lied, gibt es dort keinen Himmel. Unter dem bekannten Liedtext lesen wir eine deutsche Übersetzung „Wie wär‘ es ohne Himmel“ die man auf die Melodie singen kann. Für mich müsste der Text immer mit „Stell dir vor…“ beginnen. Die Taube fliegt dann über das Meer und landet auf einem Schiff, wo sich zwei Möwen um einen Fisch streiten. Doch dann haben die lächelnd einen Zweig im Schnabel und die Taube fliegt weiter. Sie landet auf einer Leine und nimmt dort mehrere bunten Vögel in den Arm bzw. ihre Flügel. Irgendwann landet sie sichtlich erschöpft auf einem Ast, sie scheint dort zu schlafen, immer noch den Zweig im Schnabel.

    Die anderen Vögel fliegen dann auf sie zu, sie selbst öffnet die Augen und ich finde es sieht aus, als habe sie etwas getrunken. Das bunte Abschlussbild zeigt wieder alle Vögel in der Umarmung. „And the Wold will live as one.“ oder zu Deutsch „und die Welt wird eine sein.“

    Die Bilder haben keine Details und reduzierte Umrisse, für mich hätten sie, genau wie die Übersetzung, mehr Poesie gebraucht. 

    Aber im Vorwort teilt uns Yoko Ono und ihre Begeisterung für dieses Buch mit und zudem geht eine Spende und die Honorare der Autoren an Amnesty International. 

  17. Cover des Buches Du machst die Beatles! (ISBN: 9783442367467)
    Geoff Emerick

    Du machst die Beatles!

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Fencheltee

    Geoff Emerick, der hier seine fesselnde Geschichte als Toningenieur der Beatles erzählt, gehört definitiv zum elitären Kreis von nur sehr wenigen Persönlichkeiten, die den Titel des fünften Beatle wahrlich verdient hätten. Die Beatles verlangten gemäß Emericks Ausführungen nicht nur sich selbst, sondern auch dem Studiopersonal wahre Revolutionen ab. Obwohl Paul die meisten Lorbeeren erntet, sind die erstaunlich detaillierten Erinnerungen des Autors für alle Beatles-Fans interessant, die einen Einblick in die damalige Welt der Aufnahmetechnik wagen wollen. Lediglich die Wahl des deutschen Titels für das Buch wird dem Werk nicht gerecht.

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