Bücher mit dem Tag "john steinbeck"

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25 Bücher

  1. Cover des Buches Jenseits von Eden (ISBN: 9783423108102)
    John Steinbeck

    Jenseits von Eden

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenschein12

    „Jenseits von Eden“ war mein erstes Buch von John Steinbeck, eigentlich eher aus einem gewissen Pflichtgefühl heraus, ein Buch dieses amerikanischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers kennenlernen zu müssen. Auch den Film-Klassiker mit James Dean (der übrigens nur das letzte Viertel des Buches behandelt) habe ich noch nicht gesehen.

    Aber welch eine Entdeckung! Wortgewaltig, philosophisch, bewegend, abstoßend, liebenswert, witzig, berührend, nachdenklich führt uns Mr. Steinbeck durch ca. 70 Jahre (ca. 1870 – 1918) in das Salinas-Tal in der Nähe von Monterey/Kalifornien.

    Eben dieses Salinas-Tal einschl. Flora und Fauna wird im 1. Kapitel mit so wunderbaren Worten beschrieben, dass ich darüber erst sehr spät gemerkt habe, dass der Lebensmittelpunkt der Familie Trask in den ersten Jahren gar nicht das Salinas-Tal war, sondern in Connecticut lag. Aber Samuel Hamilton hatte sich gemeinsam mit seiner Frau Liza ca. 1870 aus dem Norden Irlands kommend in diesem Tal angesiedelt. Später lässt Adam Trask sich mit seiner schwangeren Frau Cathy ebenfalls dort nieder. Adam plant, für seine Frau einen „Garten Eden“ zu schaffen. Das Ehepaar bekommt Zwillinge: Caleb, genannt Cal und Aaron, genannt Aron. Nun kreuzen sich die Wege der Familien häufiger und die Geschichte nimmt an Tempo und Dramatik zu.

    Auf eine Inhaltsangabe des Familienepos über 728 Seiten verzichte ich hier und verweise auf die etlichen guten Zusammenfassungen dieses Werkes.

    Mit Samuel Hamilton, einer meiner Lieblingsfiguren, hat Steinbeck die Geschichte seines Großvaters mütterlicherseits in den Roman eingeflochten, auch seine Mutter Olive (geb. Hamilton) und eigene Kindheitserinnerungen des Autors finden sich. Diese Teile sind in der Ich-Form geschrieben, die anderen Teile aus der Perspektive der jeweiligen Hauptperson geschildert.

    Meine andere Lieblingsfigur war der Chinese Lee, eigentlich ein Angestellter von Adam Trask, aber uneigentlich Berater, Freund, Beichtvater, Finanzminister des Familienvermögens und last but not least maßgebliche Erziehungs- und Vertrauensperson von Cal und Aron, kurz: derjenige, der das Leben im Haushalt Trask organisierte und zusammenhielt (mehrmals im Buch spricht er davon, die Familie zu verlassen und seinen eigenen Buchladen in San Francisco zu eröffnen – jedes Mal stöhnte ich innerlich auf...).

    Die biblische Geschichte von Kain und Abel (der „Brudermord“) steht wiederholt im Mittelpunkt der Geschichte. In einem dieser Zusammenhänge erklärt Lee Adam und Samuel seine Interpretation des hebräischen Wortes „timschal“ (Du kannst, Du magst): „seiner Auslegung nach ist der Mensch durch Kains Brudermord nicht zur Sünde verdammt, sondern hat die Wahlfreiheit, gut oder schlecht zu handeln.“ (Wikipedia, Jenseits von Eden, Inhalt, 3. Teil) Durch diese Wahlfreiheit erscheinen einige Ereignisse des Buches in einem neuen / anderen Licht. Über diesen Gedankengang musste / muss ich lange nachdenken…

    Ich war immer wieder aufs Neue von diesem Buch fasziniert, da störte es mich meist nur kurz, dass Steinbeck manchmal zu „ausufernder Geschwätzigkeit“ neigt, wie ihm einige seiner Kritiker vorgeworfen haben, die von ihnen gewünschte Straffung hätte vermutlich nicht geschadet. Aber die Beeinträchtigung war erträglich, denn zwischendurch musste ich auch immer mal Schmunzeln: bei aller Dramatik hat Steinbeck es geschafft, skurrile Anekdoten und witzige Dialoge einzubauen.

    Für mich war „Jenseits von Eden“ eine sehr große und sehr positive literarische Überraschung und deshalb kann ich es bedingungslos weiterempfehlen!

  2. Cover des Buches Of Mice and Men (ISBN: 9780140292916)
    John Steinbeck

    Of Mice and Men

     (158)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky


    Synopsis:

    Streetwise George and his big, childlike friend Lennie are drifters, searching for work in the fields and valleys of California. They have nothing except the clothes on their back, and a hope that one day they’ll find a place of their own and live the American dream. But dreams come at a price. Gentle giant Lennie doesn’t know his own strength, and when they find work at a ranch he gets into trouble with the boss’s daughter-in-law. Trouble so bad that even his protector George may not be able to save him…


    My thoughts and opinion:

    I bought this book cause it's an absolute classic and boy was I disappointed. I hated the accent it was written in (don't get me wrong, the actual, spoken accent is alright, I just don't like reading it!) and I also don't like the fact that innocent animals are being killed just ... because. Oh and don't get me started on exploiting the mentally ill. 


  3. Cover des Buches Früchte des Zorns (ISBN: 9783552051911)
    John Steinbeck

    Früchte des Zorns

     (152)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    The American Dream wird nur für die Reichen wahr. Das ist heute so, aber ich dachte, früher wäre es anders gewesen. Das Buch hier hat mir die Augen für die wahre Geschichte geöffnet. Menschen waren schon immer gierige Arschlöcher, die für Profit die Würde anderer verkauften.

    Früchte des Zorns ist eine deprimierende Geschichte, in der eine Familie von Schicksalsschlägen förmlich zugedeckt und jede kleine Hoffnung zunichte gemacht wird. Man merkt schnell, dass die Menschen darin keinen Wert haben und wie Hunde behandelt werden, obwohl sie nichts anderes machen wollen, als zu arbeiten, Geld zu verdienen, zu leben.

    Der Autor kümmert sich um jede einzelne Figur, gibt ihr ein Gesicht, ihnen ein Leben, eine Seele, eine Geschichte, was dafür sorgt, dass man die Figuren schnell zu lieben lernt. Man sieht sie vor sich, man kennt sie alle und vor allem bedauert man jeden einzelnen.

    Doch das Buch ist lang, zäh, an manchen Stellen langweilig, manche Stellen sinnlos, manchmal habe ich begonnen, Passagen zu überspringen, weil ich mich nicht wieder mit irgendeinem langweiligen Detail beschäftigen wollte, doch der Spannungsbogen war da und ich habe gierig nach einem Happy-End gehofft.

    Das Ende ist weit offen. Es sind viele lose Enden, um die sich der Autor nicht kümmert, sondern trennt sie brutal von der Hauptgeschichte und sogar am Ende bricht der Autor förmlich das Buch ab, als hätte er es selbst satt zu schreiben gehabt. Ich hätte mir einen richtigen Schluss gewünscht, zumindest einen, der in eine gewisse Richtung für die Familie zeigt, stattdessen sagt das Ende nichts aus. Es endet enttäuschend.

  4. Cover des Buches Von Mäusen und Menschen (ISBN: 9783423253970)
    John Steinbeck

    Von Mäusen und Menschen

     (315)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Die Wanderarbeiter George und Lennie ziehen von einem Arbeitgeber zum nächsten.  Und manchmal sind sie regelrecht auf der Flucht. Denn Lennie streichelt gern, wobei er ständig seine Kraft unterschätzt. 

    "Von Mäusen und Menschen" ist ein amerikanischer Klassiker aus dem Jahr 1937, in dem John Steinbeck die Freundschaft von zwei Arbeitern beschreibt.

    George und Lennie arbeiten als Erntehelfer und gehen gemeinsam ihres Wegs. Dabei ist Lennie von seinem Freund George abhängig, weil er sein Verhalten und Verständnis für die Welt am besten einschätzen kann.

    Lennie ist stark wie ein Stier und von hünenhafter Erscheinung. Im Gegensatz dazu steht seine geistige Entwicklung, weil er eindeutig zurückgeblieben ist. Dieser Umstand bringt den Gefährten George und ihn ständig in Schwierigkeiten. Obwohl es der gutmütige Lennie nicht böse meint, verursacht er erheblichen Schaden. Außerdem steht der sanfte Riese auf Flauschiges: Seien es Kaninchen, Mäuse oder Haare - sobald es ein Fell hat, möchte er es streicheln. 

    George ist Lennies Schutzengel, sein Gefährte und er wacht so gut wie möglich über den Freund. Er schärft ihm Verhaltensregeln und Fluchtpläne ein, und hat dabei immer Gutes im Sinn.

    Als die beiden Freunde einen neuen Job anfangen, sehen sie sich ihrem Ziel nahe: Sie wollen ihre eigene Farm, wo sie die Herren sind. Doch diese Hoffnung gerät in Gefahr, weil sich Lennie nicht im Griff hat.

    Tragende Thematik ist der amerikanische Traum vom eigenen Grund und Boden. George und Lennie sehnen sich nach einer kleinen Farm, wo Lennie die Kaninchen versorgen darf. Außerdem ist Lennies Beeinträchtigung Dreh- und Angelpunkt des Geschehens wie auch der gesellschaftliche Umgang damit. 

    Erzählerisch orientiert sich Steinbeck eindeutig an Theaterstücken. Angeblich hat er dieses Werk auch als Schauspiel konzipiert, was man dem Roman durchaus anmerkt. 

    Der Spannungsbogen ist gigantisch. Vom ersten Moment an herrscht Unwohlsein. Man spürt, dass sich eine dunkle Wolke zusammenbraut. Bedrängnis zieht über die Seiten, und man erwartet, dass es jeden Moment ein Gewitter samt Hagel geben wird. 

    Neben der intensiven Leseerfahrung, was die Freundschaft und die beinah unerträgliche Spannung angeht, sind es Steinbecks Naturbeschreibungen, die plastisch und greifbar sind. Ich fühlte mich als ob ich neben George und Lennie am Fluss säße und gemeinsam über den nächsten Schritt nachdächte.

    „Von Mäusen und Menschen“ ist - trotz der geringen Seitenzahl - ein ganz großer Roman. Die Geschichte ist packend, intensiv und dermaßen traurig, dass man alle Hoffnung fahren lässt. 

    Wer sich an Steinbeck versuchen will, ist „Von Mäusen und Menschen“ unbedingt zu empfehlen. Große Träume, eine bewegende Freundschaft und eindrucksvolle Beschreibungen runden diesen Roman zu einem bedeutenden Werk amerikanischer Literatur ab. 

  5. Cover des Buches The Grapes of Wrath (ISBN: 9780140292923)
    John Steinbeck

    The Grapes of Wrath

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Etoile
    Eines der erbarmungslosesten Bücher, die ich je gelesen habe. Selbe Liega wie "Das Gleichgewicht der Welt" und "Sophie's Choice".
  6. Cover des Buches Die Straße der Ölsardinen (ISBN: 9783423191357)
    John Steinbeck

    Die Straße der Ölsardinen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    John Steinbeck wurde 1902 in Salinas in Kalifornien geboren und gehört zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Er schrieb zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Novellen. 1940 erhielt er den Pulitzer-Preis für "Früchte des Zorns" und 1962 den Nobelpreis für Literatur. Steinbeck starb 1968 in New York. (Quelle: Wikipedia)

    "Die Straße der Ölsardinen" erschien 1945 und ist im kalifornischen Monterey der 1920er und 30er Jahre angesiedelt. In vielen kleinen, oft heiteren Geschichten beschreibt John Steinbeck das Leben der Bewohner der Cannery Row, die Straße, in der sich die Ölsardinenfabriken angesiedelt haben. Es gibt keine eigentliche fortlaufende Handlung, ein paar der Bewohner tauchen aber immer wieder auf. Steinbeck selbst schreibt dazu in seinem Vorwort:


    "Wie soll man es in einer Lebendigkeit einfangen, dies Gedicht, dies Getön und Geleuchte, dies schlurfende, scharrende Traumgetriebe?
    Es gibt Seegetier von so heikler Beschaffenheit, dass es einem unter den Händen zerbricht oder zerrinnt, wenn man es fangen will. Man muss ihm Zeit lassen, bis es von selbst auf eine Klinge kriecht, die man ihm hinschiebt, und es dann behutsam aufheben und in einen Behälter mit Meerwasser gleiten lassen.
    Auf ähnliche Weise muss ich wohl dieses Buch schreiben: die Blätter hinlegen und es den Geschichten überlassen, darüber hinzukriechen."


    Die Figuren sind alle sehr liebenswert dargestellt und mit der Figur "Doc" hat Steinbeck seinem guten Freund Ed Ricketts ein Denkmal gesetzt. Der Großteil der Bewohner der Cannery Row lebt in großer Armut, arrangiert sich damit aber sehr gut. Kritiker haben Steinbeck deshalb "Sozialromantik" vorgeworfen. 


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch die episodenhafte Handlung war es kein Problem, das Buch für mehrere Tage liegen zu lassen. Aber immer wenn ich es dann wieder zur Hand nahm und ein paar Seiten gelesen hatte, legte ich es mit einem Lächeln beiseite. 
  7. Cover des Buches Das Tal des Himmels (ISBN: 9783423129510)
    John Steinbeck

    Das Tal des Himmels

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Vor Urzeiten gelesen, bestimmt fast dreißig Jahre her, aber ich mochte es sehr gern und habe es in guter Erinnerung! ImTal des Himmels in Kalifornien leben Menschen verschiedenster Charaktere. Die meisten kennen sich, alles scheint sehr idyllisch. In einzelnen Episoden werden einige der Talbewohner vorgestellt, Wichtiges, zum Teil Tiefgründiges aus Ihrem Leben erzählt und Zusammenhänge verdeutlicht. Lesenswert!
  8. Cover des Buches Tortilla Flat (ISBN: 9783423107648)
    John Steinbeck

    Tortilla Flat

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Lonechastesoul
    "Things that happen are of no importance. But from everything that happens, there is a lesson to be learned."

    Tortilla Flat ist eine Geschichte, die in der Zwischenkriegszeit in Kalifornien spielt. Im Mittelpunkt stehen Danny und seine Freunde, allesamt sogenannte "paisanos", Nachfahren spanischsprachiger Einwanderer in Kalifornien; und allesamt sind sie arm wie Kirchenmäuse - bis Danny plötzlich völlig unerwartet zwei Häuser erbt, und seine Freunde einlädt, bei ihm zu wohnen.

    Der Roman beschreibt das süße Leben und den Genuss des Nichtstuns. Es ist angenehm zu lesen, wie Danny und seine Freunde Tag für Tag einfach nur faul herumlungern und nichts tun. Doch leider baut sich im Verlauf der Geschichte keine wirklich Handlung oder Spannung auf. Die Tage und Seiten plätschern dahin und es passiert nix außer kleiner teils amüsanter, teils langatmiger Ereignisse, die ziemlich ausführliche beschrieben werden. Auch die Figuren werden nur oberflächlich beschriebene und gewinnen nicht an Tiefe und charakterlicher Vielfältigkeit. Ein gesellschaftskritischer Roman aus dem Kalifornien Anfang des 20. Jhd., mehr wollte John Steinbeck ja auch gar nicht schreiben. Steinbecks Stil ist für mich etwas ungewohnt und neuartig, ja eigenartig und irgendwie kann ich mich mit seiner Erzählwiese auch nicht so wirklich anfreunden.
  9. Cover des Buches König Artus und die Heldentaten der Ritter seiner Tafelrunde (ISBN: 9783423140201)
    John Steinbeck

    König Artus und die Heldentaten der Ritter seiner Tafelrunde

     (11)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    "Ich wollte die Saga von König Artus so nacherzählen, wie sie ursprünglich geschrieben wurde, aber in einer unserer Zeit entsprechenden verständlichen Sprache. Ich wollte nichts auslassen und nichts hinzufügen. Wenn mir das gelungen ist, werde ich glücklich und dankbar sein."Der, welcher dieses Schwert aus diesem Stein und Amboß zieht, ist durch Geburt rechtmäßiger König von ganz England." Unter geheimnisvollen Umständen von Uther gezeugt, unter der Obhut des Zauberers Merlin zum jungen Mann aufgewachsen, wird Artus mit der Schwertprobe überraschend zum König. "Die Vorbereitung währte Jahre. Steinbeck reiste nach England und Italien, um sich ein Bild von den Schauplätzen zu machen und um das Quellenmaterial zu erschließen, er studierte Hunderte von Büchern, konsultierte die Fachleute, recherchierte an den altsprachlichen Abteilungen mehrerer Universitäten, entzifferte alte Handschriften auf Mikrofilmen: John Steinbecks Enthusiasmus muß nahezu grenzenlos gewesen sein, als er sich daranmachte, einen alten Jugendtraum zu verwirklichen und Thomas Malorys klassische Sammlung der keltischen Artussagen aus dem fünfzehnten Jahrhundert in einer zeitgemäßeren Sprache neu zu erzählen", schreibt Gerhard Kirchner in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". So sind auch die im zweiten Teil des vorliegenden Buches zunächst begeisterten, später immer verzweifelteren Briefe aus der Zeit seiner Suche mindestens ebenso interessant wie die Nacherzählung des Artusromans bis zur Liebestragödie von Lancelot und Guinevere. Eine objektive und sachliche Schilderung der Artus - Saga. Geschichtlich fundiert und flüssig lesbar.
  10. Cover des Buches Wonniger Donnerstag (ISBN: 9783423107761)
    John Steinbeck

    Wonniger Donnerstag

     (19)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Vieles hat sich verändert in der Straße der Ölsardinen: Die Konservenfabriken sind wegen Sardinenmangels geschlossen. Gay ist wie viele andere nicht aus dem Krieg nach Hause zurückgekehrt. Lee Chong, der Kramladenbesitzer, hat sich an den Stränden Polynesiens zur Ruhe gesetzt. Zum Glück sind die Dicke Ida und ihr Cafe noch da, und Doras Etablissement, das seit ihrem Ableben von Fauna, ihrer älteren Schwester, geführt wird, und Mack natürlich, Hazel und Whitey 1 und 2, die immer noch im Palace Hotel hausen. Doc, der Meeresforscher mit dem großen Herzen, Anlaufstelle für sämtliche Sorgengeplagten in der Cannery Row, ist glücklicherweise auch noch vorhanden. Doch ist er kaum wiederzuerkennen. Die Unzufriedenheit nagt an ihm, der Whisky schmeckt nicht mehr, "und der erste, lange Zug aus einem frostbeschlagenen Bierglas" bietet nieht mehr die Wonne von einst. Für Mack und seine Kumpa ne ist die Sache klar: Doc braucht eine Frau. Welche, das wissen sie auch schon, nämlich Suzy, die Neue in der Flotten Flagge. Und da Fauna mit ihnen gemeinsame Sache macht, scheint alles ganz einfach ... Ich fand dieses Buch gruselig. Unvollständige Sätze und Hintergrund über die Charaktere fehlt völlig.
  11. Cover des Buches Autobus auf Seitenwegen (ISBN: 9783423137461)
    John Steinbeck

    Autobus auf Seitenwegen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Ein herrlicher Roman über das Leben und in John Steinbecks unvergleichlicher Art auch über die Geschichten der einzelnen Menschen. Es geht um Träume, Leidenschaft und Sehnsüchte. Da ist zum Beispiel Norma, die Kellnerin in der Raststätte, die davon träumt, Clark Gable zu begegnen, sie umschwärmt ihn. Oder die Familie Prichard auf dem Weg in den Urlaub nach Mexiko, den keiner wirklich will, nur die Tochter Mildred, aber sie wollte alleine in das fremde Land reisen. Später steigt eine geheimnisvolle blonde Schönheit zu, von allen Männern begehrt und doch gibt sie sich abweisend und schroff ihnen gegenüber, sie hat sich zwar daran gewöhnt, von jedem Mann umgarnt zu werden, doch ist es ihr lästig, da es immerfort passiert. Schließlich noch Juan, der Irisch-Mexikanische Busfahrer, der einfach den Entschluss fasst, auszusteigen, den Bus stehen zu lassen und nach Mexiko zurück zu gehen. Eine äußerst gelungene Erzählung über das Alltagsleben der verschiedenen Protagonisten, die sich ihre Sorgen und Sehnsüchte nicht erzählen zu vermögen. Zwar merkt man klar, dass das Buch vor mehreren Jahrzehnten geschrieben worden ist, das Verhalten der Leute ist noch vollkommen anders, als sie es zu unserer heutigen Zeit zeigen würden, doch es ist immer noch äúßerst lesenswert. Eine schöne Geschichte über Zusammenhalt und gleichzeitige Distanz.
  12. Cover des Buches San Francisco. Eine Stadt in Biographien (ISBN: 9783834214461)
  13. Cover des Buches Tortilla Flat (Penguin Modern Classics) (ISBN: B002XHNO3S)
    John Steinbeck

    Tortilla Flat (Penguin Modern Classics)

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Cattie
    "Tortilla Flat", published in 1935, is the second story of John Steinbeck I've read.

    Set in California, the group around Danny, the house owner, is not good for anything but to drink and eat.
    No money is saved, all the wine is consumed as fast as possible and nobody seems to care. Not even Danny, whose house is overcrowded, who trusts his friends and their friends.

    I don't know what I would have done in Danny's situation. His friends are his fiends, but he only has them and nobody else.
    Would you rather be alone with a couple of bills in your hand or with a group of more or less befriended people with something to drink and nothing to put by.
    However, he has enough money to buy a vacuum-cleaner with no electricity to run it with. The sheer posession of such an item means the world to some people.

    Steinbeck definitely knows what he is doing. Clever, structured and sociocritical, he created this piece of literature than we still enjoy reading after 80 years. So many things have happened in this 80 years, but exploiting still exists, as does wine/alcohol causing too many problems to ever solve.
    Friends betray, friends stay, friends being nothing but a burden, and nothing but good company.

    I give 3 of 5 starts for "Tortilla Flat". It took me some time to get through the story, even if I did enjoy it in some ways I can't explain. It has this charme you seldom find these days.
  14. Cover des Buches Russische Reise (ISBN: 9783940111845)
    John Steinbeck

    Russische Reise

     (3)
    Aktuelle Rezension von: philine

    „Russische Reise“ ist die bebilderte Aufzeichnung zweier US-amerikanischer Journalisten, John Steinbeck und Robert Capa, die 1947 ein paar Wochen in Russland verbracht haben. Also in der Zeit, als sich die Welt vor einem dritten Krieg gefürchtet hat. Amerikaner und Russen hatten Feindbilder im Kopf, die aus Vorurteilen, politischen Einflüssen und Ängsten bestanden. Steinbeck und Capa stellten an sich den Anspruch, bei der Reise die Menschen kennen zu lernen und nicht über Politik zu schreiben – nur insoweit, wie sie die Menschen beeinflusst. „Manchmal scheint es, als wären die Staatenlenker kleine Jungs, die sich gegenseitig die Spielsachen wegnehmen wollen.“ (s. 52) Sie waren vorwiegend in Moskau und in Georgien – da, wo alles besser sei.

    Als größter Unterschied zwischen Amerikanern und Russen stellte sich ihre Einstellung gegenüber Politik heraus. Die Russen standen loyal hinter ihrer Regierung, glaubten von Kindheit an, dass die Politiker das Richtige tun. Die Amerikaner waren immer skeptisch und erstmal eher gegen politische Entscheidungen als dafür. Russlands Bürokratie war undurchblickbar und viele weitere Dinge waren ganz anders. Zum Beispiel sind Taxifahrer sehr angesehen und vermögend. Der Grund: Nur wenige Leute schaffen den Führerschein, Ausländer eh nicht. Das kann daran liegen, dass man bei der Prüfung nicht weiß, womit man ein Auto nicht beladen darf. – Von den unzähligen Antworten gab es nur eine richtige: Schlamm…. Doch trotz aller kuriosen Unterschiede unterscheide sich das russische Volk kaum von den anderen Völkern.

    Steinbeck berichtet und Capa liefert die Bilder. Steinbecks Schreibstil ist sensationell: klar und mal mehr, mal weniger zynisch. Besonders amüsant sind die gelegentlichen Passagen, wenn er über ihren Dolmetscher oder Capas Eigenheiten herzieht: „Sweet Joe ist ein wunderbarer Tänzer, Capa jedoch führt weite Kaninchensprünge aus, amüsant, aber gefährlich.“ (s. 150)

    Das Buch ist 2013 erneut erschienen. Es ist ein beeindruckendes Portrait des russischen und georgischen Volkes vor 60-70 Jahren.

  15. Cover des Buches The Moon Is Down (ISBN: 9780143117193)
    John Steinbeck

    The Moon Is Down

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches The Short Reign of Pippin IV (ISBN: 0143039466)
    John Steinbeck

    The Short Reign of Pippin IV

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Unlimited Mileage (ISBN: 9783896621894)
    Gregor Schweitzer

    Unlimited Mileage

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches John Steinbeck: Die Straße der Ölsardinen (ISBN: B007TXBT0G)
    John Steinbeck

    John Steinbeck: Die Straße der Ölsardinen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ab und zu kann ich es nicht lassen, mich einem alten Klassiker zu widmen. Diesmal begeisterte mich John Steinbecks liebevoller Beschreibung der Cannery Row im kalifornischen Fischerstädtchen Monterey. Der 1902 geborene Schriftsteller setzte damit nicht nur dem Ort, an dem er seine Jugend verbrachte, ein Denkmal, sondern auch seinem Freund, dem Meeresbiologen Ed Ricketts.

    Viel zusammenhängende Handlung gibt es in dieser Geschichte nicht, dafür bringt eine liebevolle Beschreibungen die besonderen Charaktere umfassend zur Geltung. Hier übertüncht Lebensfreude die Armut und Hoffnungslosigkeit mit so viel Humor, dass man noch heute Anregungen für das Überstehen schwieriger Zeiten bekommt.

    Mich hat das Büchlein für John Steinbeck eingenommen, so dass ich sicherlich noch weitere Klassiker des Nobelpreisträgers von 1962 zur Hand nehmen werde. Übrigens wurde dieses Buch 1982 unter dem Titel „Cannery Row“ mit Nick Nolte in der Hauptrolle verfilmt. 

  19. Cover des Buches Stürmische Ernte (ISBN: 9783423137942)
    John Steinbeck

    Stürmische Ernte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Nach dem ersten Weltkrieg kam es in den Vereinigten Staaten von Amerika immer häufiger zu Arbeiterbewegungen. Unter dem Vorbild der kommunistischen Partei Russlands, die für mehr Rechte und Gleichberechtigung unter den Menschen eintrat, taten sich auch in den USA Leute zusammen, die den Minderbemittelten zu helfen versuchten. Sie traten für die Unterdrückten ein, die ärmsten der Armen waren zu dieser Zeit die Tagelöhner, die von einer Ernte zur anderen wanderten, um sich nur etwas zu essen kaufen zu können. Sie reisten ohne viel Habe, hausten in Zelten und hatten kaum eine Perspektive. Von so einer Arbeiterbewegung erzählt John Steinbecks Roman „Stürmische Ernte“. Im Kalifornischen Torgas Valley trafen gerade die Landarbeiter zur Apfelernte ein, als die Farmer verkündeten, dass sie dieses Jahr ihre Löhne kürzen werden. Das Land war im Besitz von drei großen Familien, die auch die Justiz in Form von Sheriffs und Richtern in diesem Bezirk stellten und die Zeitung unter Kontrolle hatten. Mac und Jim machen sich von der Stadt aus auf, diesen Menschen beizustehen und sie in einen Streik zu führen, der auch kommenden Lohnsenkungen als Warnschuss gelten soll. Dabei geht es ihnen und ihrer Gruppe nicht um eigenen Profit, sie möchten einfach nur den Menschen helfen, sich zusammenzuschließen und für ihr ureigenes Grundrecht zu kämpfen. Schon bald schließen sich die beiden dem Trupp um den gutherzigen London an, der ihnen zuhört und auch schnell Vertrauen fasst. Denn auch London will nur das Beste für seine Familie und Freunde. Gemeinsam beginnen sie die Apfelernte. Mac und Jim hören sich unter den Landarbeitern um, sie möchten ihre Meinung zur Lohnsenkung in Erfahrung bringen und sie gleichzeitig anstacheln, etwas gegen diese Unverschämtheit zu unternehmen. Doch dies brauchen sie nicht zu tun. Denn, als der alte Dan mit zwei Eimern voller Äpfel vom Baum steigen will, bricht die vollkommen morsche Leiter und er stürzt zu Boden, worauf er sich die Hüfte bricht. Die ganze aufgestaute Wut bricht nun in der empörten Menge aus und es kommt zum Streik. Steinbecks Roman hat noch immer Gültigkeit. Zwar haben sich die Rechte der Menschen inzwischen grundlegend geändert und niemand wird mehr dafür verfolgt, dass er in Streik tritt, aber er lehrt uns noch immer, was Menschen verrichten können, wenn sie nur zusammenhalten. Außerdem erzählt er leidenschaftlich von einer Geschichte, die sich so im Amerika der 1930er Jahre wirklich ereignet haben könnte. Das Buch ist nicht ganz so monumental wie „Früchte des Zorns“, aber ebenso unerbittlich geschrieben. Steinbeck ist der Schriftsteller der kleinen Leute, der sich für diejenigen einsetzte, die von der breiten Masse meist nur übersehen wurden. Er schrieb nicht über die „Schönen und Reichen“, sondern widmete seine Geschichten dem Leben.
  20. Cover des Buches Die Reise mit Charley (ISBN: 9783942656382)
    John Steinbeck

    Die Reise mit Charley

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Dies war mein erstes Buch von dem Autor John Steinbeck und er konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Ein Roadtrip durch das Amerika der frühen 60er Jahre auf dem John Steinbeck nur von seinem Könispudel Charley begleitet wird. Steinbeck hatte sich einen Kleinlaster umbauen lassen um den amerikanischen Geist einzufangen, über den er so gerne schrieb.
    Es ist eine sehr schöne Mischung aus Landschaftsbeschreibungen, Begegnungen und Gedankengängen, die mir sehr viel Freude bereitete. Bei diesem Roadtrip wäre ich gerne Mitfahrer gewesen. Hätte mir von Charley ein ‚Fft‘ durch seine schiefen Zähne ins Ohr pusten lassen und mit John Steinbeck einen Kaffee mit ‚Schuss‘ getrunken und über das Leben philosophiert. Ich habe sehr den Respekt und die Liebe bewundert, den Steinbeck seinem Hund, Mitmenschen und der Natur entgegenbringt.
    Habe ich bis vor Kurzem noch dem Traum von einer Reise auf der legendären ‚Route 66‘ gehegt, würde ich jetzt viel lieber den Spuren von Charley und Herrchen folgen. Dieses Buch werde ich wohl immer wieder einmal lesen.

    Warum man dieses Buch lesen sollte:
    1. Man Roadtrips liebt
    2. Man ein Herz hat, das für Amerika schlägt
    3. Man Geschichten über Hunde und ihre Herren mag
  21. Cover des Buches John Steinbeck (ISBN: 9781230679174)
    Quelle: Wikipedia

    John Steinbeck

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Der rote Pony und andere Erzählungen (ISBN: 9783423128506)
  23. Cover des Buches 501 Must-Read Books (501 Series): Written by Bounty, 2014 Edition, Publisher: Bounty [Paperback] (ISBN: 8601418276203)
  24. Cover des Buches Used and Rare (ISBN: 0312187688)
    Lawrence Goldstone

    Used and Rare

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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