Bücher mit dem Tag "joker"
44 Bücher
- Markus Zusak
Der Joker
(1.364)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeEd erhält Spielkarten, auf denen verschiedene Informationen stehen und er muss herausfinden, was es mit diesen auf sich hat. Jede Information, die er erhält, zielt darauf ab, jemandem zu helfen, der gerade dringend Hilfe braucht. Während Ed anfangs total überfordert und planlos ist, weiß er mit der Zeit sich selbst und den anderen Leuten immer besser zu helfen und erhält auch auf sein eigenes Leben einen neuen Blick.
Das Buch ist leicht zu lesen und die Seiten blättern sich quasi von selbst um.
Das Beste war für mich, dass Ed gelernt hat, dass die Dinge, die für ihn banal erscheinen, für andere Leute super wichtig sein können und sich unerwartet positiv auswirken können - auch auf das eigene Leben. Gerade für jüngere Leser eine schöne Moral - die für dich unbedeutendsten Kleinigkeiten können für jemand anderen die Welt bedeuten. Und wenn du anderen Leuten hilfst kommt auch immer wieder etwas Gutes auf dich zurück - nicht nur ein gutes Gefühl. Und letztendlich hilft Ed sich selbst damit am meisten.
- Jostein Gaarder
Das Kartengeheimnis
(587)Aktuelle Rezension von: Renate1964Die erste,reale, macht der zwölfjährige Hans-Thomas mit seinem Vater von Norwegen nach Griechenland, um seine Mutter wiederzufinden, die sich vor acht Jahren von ihnen getrennt hat. Auf dieser erfährt man über eine nicht alltägliche Familiengeschichte, aber auch über Alkoholprobleme des Vaters. Die zweite führt auf eine magische Insel und die dritte betrifft Fragen, die man öfter stellen sollte. Sie führt zu uns selbst.
Das Cover und die Farben gefallen mir gut, die Sprache ist leicht und flüssig. Es wird aus der Sicht des Jungen erzählt. 4 1/2 Sterne,weil es für mich noch tiefer hätte gehen können
- Sarah J. Maas
Catwoman: Soulstealer - Gefährliches Spiel
(149)Aktuelle Rezension von: i1arieIch kenne viele Bücher von SJM aber Catwoman war mir wirklich nicht bekannt, bis ich es entdeckt hatte. Also habe ich das Buch tatsächlich ohne Erwartungen gelesen. Ich hatte vorweg bedenken, ob ich die DC Welt in Buchform mögen würde aber es war unglaublich.
Ich kenne tatsächlich die Serie Arrow, daher war das hier ein tolles Wiedersehen mit den anderen Assasinen aus der Liga. Auch über die zwei weiblichen Begleiterinnen habe ich mich sehr gefreut.
Selina aka Holly will nur ihre Schwester Maggie retten und ist bereit alles dafür zu tun. Sogar zur Liga zu gehen. Später kehrt sie nach Gotham zurück und trifft natürlich auf Batmans Helfer.
Die Spannung ist wirklich greifbar und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe die Parallelen zur Serie geliebt und dementsprechend auch die Handlung.
SJM ist ein Talent für sich. Ich liebe alles was sie schreibt. Hier muss man betonen, es ist keine Reihe also kann ihr Buch auch als Stand Alone gelesen werden. Für mich war es perfekt so, ich brauchte die Bücher der anderen Autoren nicht.
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Es ist natürlich nicht ToG oder ACOTAR aber es ist wirklich ein sehr gutes Buch von SJM
- Jessica Clare
Wild Games - Mit einem einzigen Kuss
(39)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciDer erste Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Von diesem Teil war ich aber etwas enttäuscht. Es hat sich keine Spannung zwischen den Charakteren aufgebaut. Sie sind für den Leser einfach plötzlich übereinander hergefallen. Das ist sehr schade, weil es viele Gelegenheiten gegeben hätte in denen Spannung hätte aufgebaut werden können. Die Show ist spannend und hat viele Möglichkeiten gegeben, die leider nicht genutzt wurden.
Insgesamt konnte man das Buch gut lesen. Es gibt keine großartige Spannungskurve, aber die Story ist eigentlich ganz schön.
- Sean Murphy
Batman: Der Weiße Ritter
(5)Aktuelle Rezension von: zickzackDurch ominöse Pillen gilt der Joker geheilt und als Jack Napier ist er der einzige, der Gotham City vor dem zerstörerischen Batman retten können. Der ehemaliger Joker wird als der weiße Ritter betrachtet und möchte mit Harley Quinn an seiner Seite seine Stadt retten. Die Bürger nehmen seine Hilfe an, währen das GCPD misstrauisch bleibt. Zudem bekommt Gotham neben Batman eine weiter Gefahr. Der freie Platz des Jokers wird von einer neuen Person gefüllt – einen weiblichen Joker, die sich Neo-Joker nennt und durch so viel Aufmerksamkeit wie möglich den alten Joker zurückhaben möchte.
Das war ein krasser, spannender Comic. Es war interessant zu verfolgen, wie plötzlich die Rollen getauscht wurden. Als der Joker, Jack Napier, nicht länger mehr der Irre war, der Gotham City zerstören wollte, sondern plötzlich zu einem smarten, brillanten Mann wurde, hat sich doch einiges geändert. Plötzlich war er der Held, der aufzeigte, was alles in Gotham schiefläuft und zeigte Möglichkeiten auf, wie man diese Missstände verändern konnte. Batman war derjenige, der kritisiert wurde und der mehr und mehr in die Ecke gedrängt wurde, während er selbst mit persönlichen Problemen zu kämpfen hatten, die ihn in seinen eigenen dunklen Abgrund rissen.
Spannend war auch hier der psychologische Aspekt in diesem Comic. Ich weiß nicht, ob man Jack Napiers geistige Krankheit als Schizophrenie oder gespaltene Persönlichkeit oder eine Mischung aus beiden bezeichnet, aber er musste die ganze Zeit darum kämpfen, dass nicht sein altes Ego wieder durchkam. Ohne die Pillen war ihm das nicht möglich.
Auch Harley Quinn hatte hier eine interessante Rolle, denn hier war sie nicht die verrückte Clownbraut, sondern eher die Psychologin Harleen Quinzel, die sich in Jack Napier verliebt hat. Dass sie hier als Liebespaar dargestellt wurden, hat mir auch gut gefallen. Denn mit ihren „normalen“ Persönlichkeiten haben sie echt gut zueinander gepasst und sich ergänzt. Als Joker und Harley Quinn zerstören sie sich ja eher gegenseitig.
Die Geschichte hatte neben den actionreichen Kampfszenen auch einen politischen Touch, da Jack Napier auf diesen Weg seine Position durchbringen wollte. Obwohl ich davon normalerweise kein Fan bin, fand ich es hier einerseits passend und auch nicht störend oder gar langweilig. Es hat sich gut in die Geschichte gefügt.
Im Endeffekt fand ich es spannend, mal den Joker als eine ganz andere Persönlichkeit zu sehen und hinter die Maske des Jokers zu blicken, der Mann der unter der Krankheit des Jokers leidet. Dass man sein Verhalten als krank ansieht, merkt man ja allein daran, dass er immer wieder nach Arkham geschickt wird, was ja eine psychologische Anstalt ist. Wenn dem nicht so wäre, würde man ihm ja ins Gefängnis stecken. Dennoch finde ich den irren, lachenden, verrückten Joker spannender, da man bei ihm nie weiß, was man als nächstes erwarten sollte – nur, dass es etwas sehr Verrücktes wird.
Mit dem Zeichenstil habe ich persönlich etwas gehadert. Mir hat zum Beispiel richtig gut gefallen, wenn Jack Napier zum Joker wurde. Als Jack Napier wurde er als normaler, adretter, junger Mann dargestellt und wenn der Joker durchkam bekam er nicht nur das manische Lachen und den irren Gesichtsausdruck, sondern färbten sich auch seine Haare grün und sein Gesicht wurde jokertypisch weiß. Dieser Wandel wurde gut dargestellt und auch, dass die Szenen passend zur Geschichte eher düster gehalten sind, hat mir gefallen. Die Farbgebung hingegen fand ich richtig gut. Die Prügelszenen in einem Rot gehalten oder die Eisszene in einem Blauton.
Aber irgendwie wirkten die Figuren auf mich teils zu kantig. Jack Napier hat beispielsweise eine sehr spitze, lange Nase bekommen und auch Batman als Bruce Wayne wirkte nicht wie gewohnt elegant und attraktiv, sondern wie ein halber Verbrecher. Vielleicht sollte das so sein, wegen seinen persönlichen Stress, aber irgendwie… weiß ich auch nicht. Mir hat halt irgendwie die Gestaltung der einzelnen Figuren nicht so zugesagt. Vielleicht weil ich sie von anderen Künstlern besser getroffen finde.
Fazit: Mir hat der Comic mit seiner Storyline supergut gefallen. Er war durchweg spannend und hat das ganze Mal aus einer anderen Sicht beleuchtet. Auch gab es am Ende einen fiesen Cliffhanger und es würde mich ja schon interessieren, wie es danach weitergehen würde. Auch wenn mir der Zeichenstil an der ein oder anderen Stelle nicht gefallen hat, kann ich da gut drüber hinwegsehen, da die Geschichte an sich viel zu überzeugend war. Darum gibt es von mir verdiente 5 Sterne.
- Paul Dini
Harley Quinn Anthologie
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEs gibt nie genug von Harley Quinn - doch irgendwie hat man trotzdem nie alles in seiner eigenen Bibliothek. Da ist es doch umso besser, dass es die "Harley Quinn Anthologie" gibt.
14 verschieden Geschichten, die den Charakter und die Entwicklung von Harley Quinn in ihren besten Episoden zeigen. Von 1999 bis ins fast schon aktuelle Jahr 2014 gibt es einzelne Issus und Ausschnitte aus Reihen, die unsere Liebslingsverrückte von ihren besten Seiten zeigt. Ganz egal ob in Begleitung von Poison Ivy, Batman oder ihrem liebsten Joker.
Die "Harley Quinn Anthologie" ist auf jeden Fall etwas, das in der Sammlung von Comic Fans und inbesondere von Fans von Dr. Quinzel stehen muss! Ganz egal ob man die einzelnen Geschichten schon kennt oder sich zum ersten Mal durch diese Abenteuer liest - Hier bekommt man zu 100% das Beste vom Besten.
In voller Länge gibt es Harley Quinn pur und das sowohl in der Auswahl der Stories als auch in der Optik. Denn die Stories sind so verrückt und abgedreht wie sie sein müssen um den Charkter unserer Antiheldin perfekt einzufangen. Dazu in jeder Issue ein anderer Stil, der unsere Ikone immer von ihrer besten Seite zeigt. Jedes Mal sexy und doch wahnsinnig genug um sich der Sache nicht ganz so sicher zu sein. Die Gute wird einfach immer ins perfekte Licht gerückt.
Die "Harley Quinn Anthologie" ist wirklich perfekt! Geniale Geschichten und wunderschöne Zeichnungen zu einer der beliebtesten Comic Figuten aller Zeiten. Ideal für alle Sammler um die eigene Collektion zu erweitern und die alten Geschichten wieder aufleben zu lassen aber auch perfekt für alle Neueinsteiger und Fans der Figur, denn hiermit kann man kompakt und doch ausgebieg in die wahnsinnige Welt der Harley Quinn eintauchen! - Sean Murphy
Batman - der Weiße Ritter: Harley Quinn
(6)Aktuelle Rezension von: zickzackDer Joker ist tot und Batman sitzt im Gefängnis, da Bruce Wayne seine Identität preisgegeben hat und für seine Verbrechen, die er als Held ausgeführt hat, zur Rechenschaft gezogen wird. Gotham City war zwei Jahre ruhig bis ein Serienmörder auftaucht, der die alten Schauspieler Gotham Citys tötet. Das GTO bittet Dr. Harleen Quinzel zu ermitteln. Erst zögert Harley, denn sie ist nun Mutter von Zwillingen, dessen Vater der Joker ist und sie betreut ja noch ihre Hyänen. Doch Harley lässt sich von ihrem besten Freund Bats überzeugen und klettert erneut in die Rolle der Harley Quinn, nur um dieses Mal einen Serienmörder aufzuhalten.
Diese Reihe ist unglaublich gut. Man kann die Bände unabhängig voneinander lesen, aber für den besseren Zusammenhang empfehle ich, dass man zuvor „Batman: Der weiße Ritter“, dann „Batman: Der Fluch des weißen Ritters“ und schließlich „Batman: Der weiße Ritter – Harley Quinn“ liest. Zusammen ergeben die Comics ein viel besseres Bild über das alternative Universum, was hier geschaffen wurde, wobei ich sagen muss, dass ich den zweiten Band bis jetzt am schwächsten fand. Aber der erste und dieser hier sind grandios.
Man kommt in diesem Band noch einmal einen ganz anderen Blick auf Harley. Es geht hier nicht nur um die Ermittlung des Falles, sondern auch wie sie sich als Mutter schlägt, wobei sie sich in der Rolle wenig wohl fühlt und außerdem erzählt dieser Band aus Harleys Sicht wie sie Jack Napier kennenlernte, wie dieser zum Joker wurde und wie sie diesen letzten Endes verloren hat. Auch zeigt der Band, wie Harley und Bats Freunde werden konnten.
Die Gestaltung der Figuren ist unglaublich gelungen und mir haben natürlich besonders die Rückblenden gefallen, aber auch wenn Harley in der Gegenwart gezeigt hat, was sie wirklich draufhat. Ich finde das auch so passend, dass Harley nicht zwei Hunde als tierische Begleiter hat, sondern zwei Hyänen, wo sie es irgendwie geschafft hat, diese zu zähmen.
Auch die Geschichte um den Serienmörder war spannend gestaltet, obwohl mir schon früh klar war, wer dahintersteckt. Aber das Ende war dann doch wieder sehr tragisch gestaltet.
Die Zeichnungen passen gut zur Geschichte, obwohl ich mich anfangs doch etwas an den Stil gewöhnen musste. Aber daran habe ich mich schon an den Vorgängerbänden gewöhnt, genauso wie daran, dass Harley Mutter geworden ist. Ich habe sie genauso wenig als Mutter gesehen, wie sie sich selbst.
Fazit: Eine großartige Interpretation der Batman bzw. in den Fall der Harley Quinn Geschichte von Sean Murphy. Harley gehört neben dem Joker, Catwoman und Batman sowieso zu meinen liebsten Figuren aus dem Batman-Universum. Es hat Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und es war ein richtiger Augenschmaus. 5 Sterne.
- Shiori Teshirogi
Batman und die Justice League (Manga) 04
(3)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Rui reist nach Gotham, da vor einem Jahr seine Eltern bei einer Explosion ums Leben gekommen sind. Er möchte dem auf den Grund gehen und hofft dennoch, sie lebend zu finden. Doch schnell manövriert er sich in Schwierigkeiten. Batman und die restliche Justice League hilft ihn gegen all die Schurken zu bestehen, die es wegen den Ley-Linien, die unvorstellbare Macht bedeuten, nach Gotham zieht. Der Joker hat sich mit Lex Luthor, Orm, Sinestro und anderen Schurken zusammengetan, um die Welt neu zu gestalten.
Ich fand die Reihe ziemlich faszinierend und die Idee richtig gut, amerikanische Helden und Schurken in Mangaform zu bringen. Es ist einfach sehr interessant, wie Manga und Comic in eine Form gebracht wird und wie das am Ende wirklich gelingt.
Zeichnerisch fand ich die Reihe richtig stark. Klar, ist es anfangs etwas seltsam die DC-Helden in Mangaform zu sehen und ich finde, dass sie auch irgendwie jünger wirken, fast schon unschuldiger. Wenn Batman seine Maske aufhatte, dann war der Unterschied gar nicht so groß, aber wenn er als Bruce Wayne auftrat, wirkte er irgendwie gleich so jung. Ich meine, als Bruce Wayne verkörpert er ja auch den reichen Geschäftsplayboy von Gotham, weshalb es da schon wieder sehr passen wirkt, aber dennoch hat er mir mit Maske besser gefallen – vielleicht weil ich den ernsten, erwachsenen Stil in Comics gerade so liebe(?).
Diese Schwarz-Weiß-Zeichnungen haben natürlich auch eine ganz andere Wirkung als die „bunten“ Comics. Gerade da merkt man, dass man einen Manga liest besonders und mich hat es auch wenig gestört, dass die Farbe gefehlt hat. Vielleicht an manchen Stellen hätte ich sie vielleicht dennoch gern gehabt. Flash zum Beispiel, kennt man nun einmal in feuerrot und auch der Joker vermittelt noch einmal einen ganz anderen Eindruck in Farbe.
Die Storyline an sich fand ich ziemlich spannend. Allerdings hatte ich von Anfang an die Bedenken, dass es sich hier nicht nur um das Batman-Universum dreht, sondern gleichzeitig die ganze Justice League mitmischt sowie die In-Justice-League und dann dazu noch etwas von der japanischen Kultur. Das war auf vier Bände einfach zu viel des Guten.
Der Autor hat es in seinen Abschlussworten auch mehrmals geschrieben, dass er leider nicht den Platz und die Zeit hatte, jede Figur richtig in Erscheinung zu bringen und das es bei manchen nur ein Abriss gab. Anscheinend hatte er nur einen Vertrag von vier Bänden und DC hat wohl mit vorgegeben, wer alles in dem Comic auftauchen sollte. Anscheinend sollte der Manga dafür dienen, um Lesern aus dem Manga-Genre die DC-Welt schmackhaft zu machen und dazu sollten so viele wie mögliche Figuren vorgestellt werden. Zumindest könnte ich mir das gut vorstellen.
Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn weniger an der Oberfläche gekratzt hätte, sondern es mehr in die Tiefe gegangen wäre. Wenn man nur Batman und seine Schurken genommen hätte. Ich meine, der Joker macht sich ja selbst ungern die Hände schmutzig und spielt lieber mit Psycho-Tricks. Körperlich ist er Batman vollkommen unterlegen, aber es gibt genug Punkte, womit er „Batsie“ angreifen kann.
Das Ende war dann auch ziemlich abrupt und mir hätten auch noch ein paar mehr Seiten gefallen, nach dem großen Krach-Bum. Irgendwie hat der letzte Band allgemein etwas gehetzt gewirkt, als hätte der Autor, die Geschichte noch wesentlich weiter ausbauen können, aber nicht mehr den nötigen Platz gehabt.
Ich selbst kenne mich mit der DC-Welt so einigermaßen aus. Ich kannte zwar alle Figuren, die hier im Manga aufgetaucht sind, aber von vielen nicht wirklich den Hintergrund bzw. wie Held und jeweiliger Schurke zueinanderstehen. Dennoch denke ich, dass der Manga genügend Informationen geliefert hat, um zu verstehen, was gerade abging und hat auch ein paar interessante Aspekte gestreut. Wer mehr über die jeweilige Figur wissen möchte, muss sich eben bei den DC-Comics einlesen. An sich eine ziemlich gute Werbung, obwohl es mich dennoch wenig reißt mehr von Superman zu erfahren. Er ist eben für mich eine ziemlich langweilige Figur.
Fazit: Ich finde es gut, dass diese Reihe auf den Markt gekommen ist und ich würde mich wünschen, dass es noch weitere Manga-Reihen zum DC-Universum gibt, die dann vielleicht auch etwas tiefgründiger und länger sind. Auch gerne wieder mit Verbindung zur japanischen Kultur. Es war ja auch gerade spannend, wie japanische Kultur mit in dieses amerikanische Genre eingebaut wurde. Von mir gute vier Sterne für die Reihe.
- William Irwin
Die Philosophie bei Batman
(3)Aktuelle Rezension von: TheSaintDie Philosophie ist eine Wissenschaft, die sich von anderen Wissenschaften dadurch unterscheidet, dass sie sich nicht auf ein spezielles Gebiet oder eine bestimmte Methodologie begrenzt, sondern durch die Art ihrer Fragestellungen und ihre besondere Herangehensweise an ihre vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert. Und so fasziniert dieses Buch durch die verschiedenen Sicht- und Interpretationsweisen der Autoren anhand von Immanuel Kant, Aristoteles, Friedrich Nietzsche oder Martin Heidegger auf die Welt des Batman und seiner engen Vertrauten Robin und Alfred, den Butler. Die Autoren konzentrieren sich bei ihren Analysen auf den Zeitraum von Frank Miller's "Die Rückkehr des Dunklen Ritters" und "Batman: Das erste Jahr". Mit den in der Tat brillanten Nolan-Batman-Verfilmungen hat dieses Buch, welches wohl im Zuge des Batman-Hypes nun in deutsch aufgelegt wurde (2008 erschien bereits die englische Ausgabe), nichts zu tun. Die Beiträge der 18 durchaus auf dem Gebiet der Philosophie tätigen Autoren sind interessant zu lesen aber mitunter trocken, "fachsimplerisch" (da lernt man von Utilitarismus, Dualismus, Wertephilosophie oder was ein Aristoteliker ist) und auch nur den Eindruck unterstützend, dass ein Philosoph in der Tat jedes Thema "zu Tode betrachten" kann. Großes Lesevergnügen bieten lediglich Ron Novy's "Wie ist es, Batman zu sein?" (Kapitel 10) und "Das Tao der Fledermaus"... in dem "Interview" des Autoren Mark D. White mit Batotse (!) gibt es amüsante und originelle Einsichten zu Alfred Pennyworth und Bruce Wayne, Batman & Co gewürzt mit Weisheiten des Laotse und des Zhuangzi. Nett zu lesen für Menschen mit ausgeprägtem Hang zur Philosophie aber sonst... - Scott Snyder
Batman Metal: Der Aufstieg der Dunklen Ritter
(3)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Hier erfährt man die Entstehungsgeschichten der einzelnen sieben dunklen Rittern aus den Mulituniversen, die in „Batman Metal“ die Erde bedrohen. Welche schaurigen Schicksale führten dazu, dass sich Bruce Wayne alias Batman in den verschiedenen Welten des dunklen Multiversums veränderte?
Also ich muss sagen, dass mir dieser Zusatzband besser gefallen hat, als der Hauptband „Batman Metal“. Irgendwie hätte ich es sogar besser gefunden, wenn ich diesen Band zuerst gelesen hätte. Denn als ich „Batman Metal“ gelesen habe, konnte ich mit diesen dunklen Batmens, die plötzlich die Erde bedrohten nicht so viel anfangen. Ich hatte den Band eigentlich auch nur gelesen, weil ich einen Batman der lacht sehr spannend fand und dieser bleibt auch, wie für viele andere Comicleser, mein Liebling der dunklen Ritter. Dieser spielt ja auch die wichtigste Rolle, denn er hat sich zum Anführer der Batmen aufgeschwungen bzw. hat er die anderen rekrutiert, um Barbatos Plan zu erfüllen.
Ich fand einfach hier sehr spannend, wie es sein konnte, dass sich der Bruce Wayne aus den alternativ Universen so verändern konnte. Ich meine, dass Batman eine dunkle Aura um sich hat und er wesentlich düsterer wirkt als Flash oder sogar Superman ist jetzt kein Geheimnis. Aber dennoch steht ja Batman für das Recht und Ordnung in seiner Stadt. Er hat ja sogar einen Ehrenkodex, dass er niemand tötet, wenn dies nicht zu verhindern geht. Ansonsten wäre der Joker nicht im Arkhum Asylum, sondern längst unter der Erde (obwohl es natürlich auch Geschichten gibt, wo der Joker stirbt, aber wenn man mal an den ursprünglichen Batman denkt).
Und ja, es gab einige Beweggründe, warum Batman plötzlich den Verstand verloren hat. Sein prägendes Schicksal hat sich allerdings wie ein roter Faden durchgezogen. Ich musste ja immer schmunzeln, wenn dann der Batman der lacht reingegrätscht ist und die Situation weiter hochschaukeln ließ. Die Geschichte vom Batman der lacht war natürlich allein deshalb für mich ein Highlight, weil und oha das ist sicher keine Überraschung, der Joker eine Schuld daran trägt.
Die Zeichnungen waren auch wieder sehr ansprechend, besonders die großen Artworks, die über die ganze Seite gingen oder teils sogar über Beide. Ich finde das ja richtig beeindruckend so zeichnen zu können und habe da vor jeden Künstler einen tiefen Respekt. Mir würde da einfach die Geduld fehlen meine wenigen Zeichenfähigkeiten zu verbessern.
Die verschiedenen Batmen haben in verschiedenen Farben und Schriftarten gesprochen. Das war teils etwas ungünstig, weil zum Beispiel der Murder Machine Batman eine schreckliche Schriftart hatte, in dem Sinne das man sie schwer lesen konnte. Das wäre auch mein einziger Kritikpunkt an dem Comic. Obwohl… das Ende mit Hawkman war auch etwas seltsam, aber eher, weil ich nicht ganz verstanden hatte, was das sollte. Dafür bin ich wahrscheinlich noch nicht richtig in der Comic-Welt um Batman drin.
Fazit: Der Comic war sehr gut, unterhaltsam und düster zugleich. Die Entstehung der einzelnen Batmen fand ich sehr interessant und jede Kurzgeschichte hat mich mitgerissen. Von mir gibt es 5 Wortkompasse.
- Alan Moore
Batman Deluxe: The Killing Joke
(42)Aktuelle Rezension von: lisamariabooksIch muss gestehen, dass ich seit meiner Kindheit eigentlich keine Comics mehr gelesen haben. Da ich mich aber in letzter Zeit immer mal wieder mit der Geschichte des Jokers auseinandergesetzt habe, durfte dieses Buch nicht fehlen! Und was soll ich sagen? Ich liiiiebe es! ♥️ Ich finde die Figur des verrückten Clownprinzen einfach unglaublich interessant. Zu sehen wie und warum es zu der brutalen Figur des verrückten Clowns kam hat mich sehr gefesselt. Auch der Stil der Zeichnungen ist absolut grandios! Das Lesen hat mir so viel Freude bereitet! Ich war unglaublich traurig, als die Geschichte zu ende war!
Instagram: @lisamaria.books
- Jim Starlin
Batman: Ein Todesfall in der Familie (Neuausgabe)
(5)Aktuelle Rezension von: B.tina_chaosqueenZum Inhalt:
DER JOKER BRINGT DEN TOD Jason Todd ist der zweite Waisenjunge, der von Bruce Wayne alias Batman aufgenommen wurde und an dessen Seite gegen das Verbrechen kämpft. Doch der schwierige, impulsive Jason stürzt sich unbedacht in jeden noch so gefährliche Abenteuer. Nach einem Streit mit seinem Ziehvater geht er schließlich auf eigene Faust los, finden, die doch noch am Leben zu sein scheint. Der Teenager gerät dabei im Mittleren Osten zwischen die Fronten brutaler Terroristen und dem skrupellosen Joker. Die Reise endet für ihn schließlich in einer verheerenden Katastrophe … Ein klassisches, zentrales Werk der Batman-Mythologie von den Comic-Legenden Jim Starlin (Infinity Gauntlet) und Jim Aparo (THE BRAVE AND THE BOLD) in überarbeiteter Übersetzung.
Mein Fazit:Die Story ist interessant und gegen Ende wird es schön skurril.Für Nostalgiker eine schöne Abwechslung im Vergleich zu den aktuellen Comics.
- Torsten Sträter
Joker: The World (Hardcover-Edition)
(2)Aktuelle Rezension von: zickzack12 Kurzgeschichten über den Joker, welche rund um den Globus die jeweiligen Länder besucht und dabei diese auch aufwirbelt.
Wie das so bei Kurzgeschichten ist, gefallen die einen mehr und die anderen weniger, sowohl inhaltlich, auch zeichnerisch.Richtig gut hat mir die Geschichte aus der USA gefallen, welche zwar sehr kurz ist, aber auf den Punkt gebracht wurde. Und der Zeichner Jason Fabok hat wieder einen grandiosen Job gemacht. Die Zeichnungen hier gefallen mir am besten. Aber ich bin auch ein großer Fan von "Batman - die drei Joker", was ja vom gleichen Autoren/Zeichner-Duo ist.
Den deutschen Beitrag ist in erster Linie witzig, da dort besonders Deutschland mehrmals aufs Korn genommen wird. Zeichnerisch fand ich, dass er gut zur Geschichte gepasst hat. Der Joker ist hier etwas frecher gestaltet, was gut passt.
Mir hat auch der tcheschiche Beitrag sehr gefallen, weil die Idee witzig ist, dass man da einen tcheschichen Joker in einem Castingformat sucht und auch zeichnerisch hat es mich angesprochen.
Genauso war es auch bei der thürkischen Kurzgeschichte gut gefallen. Das war auch eine gute Idee mit tollen Zeichenstil.
Auch bei den restlichen Geschichten war keine dabei, die mir gar nicht gefallen hat, aber entweder fand ich die Geschichte an sich nicht so ansprechend oder mir hat der Zeichenstil einfach nicht zugesagt.Bei manchen Geschichten habe ich auch gedacht, dass die Geschichte einfach nicht auf so paar Seiten gepasst hat, sondern man diese gern noch etwas ausbauen hätte können.
Der Comic war eine kurze Unterhaltung und für Jokerfans definitiv zu empfehlen und für Leute, die sich gern mal unterschiedliche Zeichenstils anschauen möchten.
- Tracy Hickman
Wayne of Gotham: Batman: Ein DC Comics Roman
(2)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Der Mord an Bruce Waynes Eltern, Thomas und Martha, ist schon viele Jahre her. Eigentlich hat der Multimillionär und Gothams Beschützer Batman mit dieser Tragödie abgeschlossen. Doch plötzlich wird er auf dieses Ereignis wieder aufmerksam gemacht und Bruce wird zunächst dazu gezwungen in der Vergangenheit seines Vaters herumzustochern. Als er auf delikate Informationen stößt, zieht es ihn immer mehr in die düstere Vergangenheit, besonders als sich die Ereignisse in der Gegenwart zu wiederholen scheinen.
Als Batman-Fan war ich froh auf dieses Buch zu stoßen. Ich habe mich darauf gefreut eine Batman-Geschichte mal in schriftlicher Form zu lesen und dabei auf eine andere Art tief in die jeweiligen Figuren einzutauschen. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, bin ich etwas zweigespalten, da es nicht meine Erwartungen erfüllt hat.
Tatsächlich ging es hier in dem Buch weniger um Batman, sondern mehr um die Wayne Geschichte. Es wurde zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen. In der Vergangenheit ging es um Bruce Vater, wie dieser von seinem Vater drangsaliert wurde, wie er mit seinem sehr schweren Erbe gestruggelt hat, aber auch wie er um die Liebe zu Martha Kane kämpfen musste. Denn für Martha war Thomas der nette Nachbarjunge von nebenan, ein sehr guter Freund, aber nicht wirklich als Partner in Betracht gezogen. Es schien wohl so, dass er zu lieb für Martha war und als er einen folgenschweren Weg eingeschlagen hat und er sich veränderte, schien sie sich ihre Ansicht zu verändern. Aber dies ist wirklich nur ein kleiner Teil in der Geschichte. Schließlich sollte es bei einem Superheldenroman nicht im Vordergrund um die Liebe gehen. Was Thomas wirklich angestellt hat, fand ich skurril, verrückt und interessant zu gleich. Schon da war ich zweigespalten.
Im Roman sind auch bekannte Figuren aus dem Batman-Universum aufgetreten wie Alfred Pennyworth (Bruce Butler), Commissioner Jim Gordon, Harley Quinn, Joker… Die meisten Auftritten, besonders die der Schurken waren aber kurz gehalten. Mich hat es gefreut, dass sie überhaupt einen Platz fanden, obwohl ich als großer Joker-Fan die Szene mit dem Joker besonders gemocht hätte und gerne mehr Anteil von ihm gewünscht hätte.
Ansonsten hat man auch in die dunkle Seele von Bruce Wayne hineingeblickt. Er lebt sehr zurückgezogen, ist dadurch natürlich einsam, düster, verbittert und auch ziemlich stur. Bruce kann sich glücklich schätzen, dass er treue Freunde (oder eher Diener?) an seiner Seite hat, die sich trotz seiner rauen Art nicht vergraulen lassen.
Die Spannungen zwischen Bruce und Alfred haben mir gut gefallen. Lange Zeit sind sie umeinander rumgeschlichen, bis Bruce schließlich eine Aussprache gefordert hat.
Er mag es zudem ein Mysterium zu sein, nicht nur als Batman, sondern auch als Bruce Wayne. Man soll ihn nicht in die Karten schauen können.
Vom Schreibstil hat es sich gut gelesen, nicht spektakulär aber in Ordnung. Etwas seltsam fand ich, dass man manche Geräusche nicht umschrieben hat, sondern deren Klanglaut wiedergegeben hat. Nun… möchte das Buch nun ein Roman sein oder doch lieber ein Comic? Auch wenn es eine Comic-Adaption ist, finde ich das irgendwie unpassend.
Spannungsbogen war auch eher ausbaufähig. Ich hätte mir mehr Action gewünscht, aber irgendwie war da wenig und selbst wenn mal etwas Brenzliges passiert ist, dann wurde auch viel zu viel drumherum erzählt, als sich auf das Ereignis zu fokussieren. Rückblenden in einen Roman gut umzusetzen, ist eben immer eine schwierige Angelegenheit und hier wurde das meiner Meinung nur semi-gut umgesetzt.
Fazit: Ich fand den Roman solide. Für Batman-Fans ist er durchaus geeignet, wenn man Bruce Wayne mal in einer anderen Form erleben möchte, statt Comic oder Film. Auch ist es interessant, wenn man über die Familie Wayne etwas erfahren möchte. Wer aber mit einer Umsetzung wie man sie aus den Comics gewöhnt ist, erwartet, der ist hier falsch. Mir haben die Figuren gefallen, auch Bruce Vater. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Action gewünscht und mehr von den coolen Schurken von Batman. Von mir gibt es solide 3 Sterne.
- Shiori Teshirogi
Batman und die Justice League (Manga) 01
(4)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Der Japaner Rui reist nach Gotham City, denn seine Eltern sollen an einer Explosion gestorben sein. Rui will das nicht glauben und dem Ganzen auf den Grund gehen. Allerdings ist ihm nicht bewusst, auf was er sich da einlässt. Kaum kommt er an, wird er in den ersten Ärger gezogen und es wird klar, dass er die Hilfe von Batman und der Justice League benötigt.
Ich finde es ziemlich faszinierend wie die DC-Helden und Schurken im Manga dargestellt werden. Im ersten Moment ist das etwas seltsam, obwohl einem der Anfang leicht gemacht wird. Batman taucht als erstes auf und in seinem Kostüm wirkt er gar nicht ganz so mangalastig, als Bruce Wayne ist das eine ganz andere Sache.
Auf jeden Fall war das ziemlich interessant wie die bekannten DC-Figuren im Manga dargestellt werden – Batman, Superman, Joker, Lex Luthor etc. Natürlich ist das ziemlich anders als in den Comics, aber für mich hat das funktioniert.
Auch interessant, dass der Manga ziemlich düster wirkt. Ich habe bis jetzt (allerdings habe ich auch noch nicht soooo viele Mangas wie manch andere gelesen) noch keinen Manga gelesen, der diese Art von Atmosphäre rüberbringt. In den meisten Mangas kommt dann immer eine Szene oder ein kurzes Panel, wo plötzlich etwas sehr witziges oder zumindest auflockerndes passiert. Aber hier wirkte es alles ziemlich ernst, selbst als Batman als Bruce Wayne aufgetreten ist und da ja wesentlich lockerer ist statt als Batman. Und selbst der Joker, der ja für seine kranken Witze bekannt ist, war es eben diese schurkenhafte Stimmung da. Das fand ich wirklich sehr interessant und auch einfach gut, wie die Mangaka das rübergebracht hat.
Von der Storyline kann ich noch nicht so viel sagen, da es auf mich so gewirkt hat, dass man einfach erst einmal die einzelnen Figuren vorstellen und in Szene setzen wollte. Es gab auch ein paar Infos, wo man diese Geschichte zeitlich im DC-Universum einordnen kann und ich denke, dass dieser Manga auch für Leute geeignet ist, die sich im DC-Universum nicht auskennen, da man hier immer wieder Erklärungen eingestreut bekommt, um sich zu orientieren. Aber es war gut gemacht, dass es nicht störend wirkte. Auch ich bin kein DC-Profi muss ich übrigens dazu sagen, aber kenne mich halbwegs aus, würde ich behaupten. Daher fand ich die Informationen hilfreich.
Was mich etwas stört, aber das habe ich mir schon beim Lesen des Titels gedacht, dass hier eben die Justice League mitmischt. Es deutet sich an, dass hier in dieser Reihe sämtliche Superhelden und Schurken aufeinandertreffen werden und es ein großes Spektakel gibt. Mir hätte tatsächlich gefallen, wenn es nur um Batman und seine Feinde gegangen wäre. Aber hier werden wohl die Erzfeinde der einzelnen Superhelden der Justice League auftauchen. Ich hätte es wirklich viel besser gefunden, wenn der Joker, Pinguin, Riddler, Harley Quinn zusammengearbeitet hätten und sich gegen Batman und Rui gestellt hätten.
Neben den Schurken und Superhelden finde ich es auch gut, wie Alfred (Batmans Butler) und Commissioner Gordon mitgewirkt haben, weil ich das auch tolle Figuren finde.
Rui selbst weiß ich noch nicht, wie ich ihn finden soll. Er soll ja so etwas die japanische Kultur mit einbringen, aber charakterlich finde ich den noch nicht sonderlich überzeugen, muss ich dazu sagen. „Gewalt ist keine Lösung“ und dann Ninja-Fähigkeiten haben? Hmm, seltsam. Ich werde mal schauen, wie er sich weiter entwickelt.
Fazit: Die Idee von den Manga finde ich mega und auch die zeichnerische Umsetzung. Die DC-Figuren finde ich äußerlich und charakterlich (soweit ich das einschätzen kann) gut getroffen. Prota Rui überzeugt mich noch nicht und Story an sich kann gerne noch etwas anziehen. Von mir sehr gute vier Sterne.
- John Carpenter
Das Jahr des Schurken
(5)Aktuelle Rezension von: BelladonnaMeine Meinung:
Im ersten DC Sonderband »Das Jahr des Schurken« sind mit »Joker«, »Das zweite Gesicht«, »Mikronen-Management« und »Danke für nichts« vier Storys versammelt, in denen die Antagonisten Joker, Black Mask, Sinestro sowie der Riddler durch Supermans Erzfeind Lex Luthor ein Angebot unterbreitet bekommen, dem sie nicht widerstehen können. Lex bietet den Kriminellen alles Nötige, um ihre innigsten Wünsche, ihre gegnerischen Helden endgültig zu besiegen, zu erfüllen.
Der durchgeknallte Clown von Gotham City bekommt seinen Auftritt in »Der Joker – Das Jahr des Schurken« und wird mit einer Story von Horror-Legende John Carpenter und Anthony Burch und den Illustrationen von Philip Tan durch ein skurriles Abenteuer gelenkt. Mit der Hilfe eines Mitinsassen entkommt Batmans Erzfeind der Arkham Irrenanstalt und schwingt sich mit diesem in die Rollen des Heldengespanns Batman und Robin und gerät in einen Kampf gegen Enchantress. Doch die wahre Geschichte spielt sich vor allem in der ungesunden Beziehung zwischen dem lachenden Clown-Prinzen und seinem Sidekick ab.
In »Black Mask – Das zweite Gesicht« entführt Comicszenarist Tom Taylor und Cully Hamner in die Kindheit des Bandenanführer Black Mask, dessen böse Wurzeln schon früh durch Neid und Missgunst geweckt wurden. Hier hat nun auch Lex Luther seinen Auftritt, wenn auch nur als Hologramm-Projektion einer Drohne. Durch die Macht, die Lex ihm verleiht entspinnt sich ein subtiler Horror, den Cully Hamner gekonnt in seinen Panels einfängt.
Der ehemalige Green Lantern Thaal Sinestro kämpft in »Sinestro – Mikronen-Management« von Mark Russell und Yildiray Çinar gegen eine haushoch überlegene Spezies, die er nur durch eine Infiltration im Innern bekämpfen kann. Die Geschichte von Mark Russel überzeugt durch ihre Tiefe, denn insgeheim verhilft der Schurke einer unterdrückten und versklavten Rasse zur Freiheit, auch wenn dies aus eigennützigen Zwecken geschieht, denn schlussendlich ist er halt doch ein Bösewicht wie er im Buche steht.
In der letzten Story »Der Riddler – Danke für nichts« von Mark Russell und Scott Godlewski stellen der Riddler Edward Nigma und King Tut ihrem Widersacher Batman eine ägyptisch angehauchte Falle. Die Charakterentwicklung ist in dieser Geschichte am stärksten ausgeprägt, denn durch den Einfluss von Lex Luthor wird der Riddler zu einer regelrechten Verwandlung angespornt.
Die in sich abgeschlossenen Storys aus der ersten Sonderausgabe »Das Jahr des Schurken« haben für kurzweilige Unterhaltung gesorgt, wobei nicht alle gleich beeindruckend waren. Mein Highlight dieser Sammlung war Mark Russells Story über den Rätselfreak Edward Nigma.
Fazit:
Vier kurzweilige Storys, die gekonnt unterschiedliche DC-Antagonisten beleuchten.--------------------------------
© Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.06.2020
Harley Quinn: Bd. 1: Kopfgeld auf Harley ( 24. November 2014 )
(8)Aktuelle Rezension von: YoyomausVorhang auf für die durchgeknallte Exfreundin vom Joker
Zum Inhalt:
EIN NEUES LEBEN FÜR JOKERS VERRÜCKTE EX
Harley Quinn, die schärfste Braut der Suicide Squad und überdrehte Langzeit-Flamme des Jokers, will ihr Leben komplett ändern und Gutes tun. So ziehen sie und ihre beste Freundin Poison Ivy los, um ein paar arme süße Tierchen zu retten, die in einem sadistischen Tierasyl umgebracht werden sollen. Außerdem findet Harley am Valentinstag heraus, dass zu viel Liebe einen genauso umbringen kann wie ein unanständig hohes Kopfgeld…
Harley Quinn, ihres Zeichens ehemalige Psychotherapeutin und durchgeknallte Exfreundin des legendären Jokers, dem Erzfeind des Batman, lebt mit ihrem ausgestopften Biber in recht chaotischen Verhältnissen. Als sich Harley fragt, wie es wohl wäre, wenn sie ihren eigenen Comic bekommen würde, gehen mit ihr die Gedanken durch und gemeinsam mit vielen verschiedenen Zeichnern erlebt der Leser im ersten Kapitel, wie Harley in deren Stil aussehen könnte. Dabei geht sie selbst mit den Zeichnern hart ins Gericht und zieht diese nach und nach schamlos durch den Kakao.
Als ein unbekannter Mann auftaucht und Harley eröffnet, dass sie ein Haus geerbt hat, hält sie nichts mehr. Sie bricht auf in ein neues Leben und nimmt sich fest vor von nun an Gutes zu tun. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man doch immer wieder durchdreht und auf einen selbst ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Gemeinsam mit ihren verschrobenen neuen Mietern und Freundin Poison Ivy macht sich Harley daran Tieren aus einem Tierheim zu helfen, die eingeschläfert werden sollen und ist bemüht das Geld für die laufenden Kosten ihres neuen Domizils aufzutreiben. Und was wäre da naheliegender als sich als neue Psychotherapeutin im ansässigen Irrenhaus zu bewerben...
In drei unterschiedlichen Geschichten präsentiert DC eine völlig neue Harley Quinn. Der Comic ist spritzig und frech, er ist aber auch brutal und dann doch wieder zuckersüß. Harley mit ihrer quirligen Art muss man einfach lieben. Entgegen dem standardisierten Bild der Harley im Clownskostüm aus den Trickfilmen und dem Blondchen Harley aus dem Film Suicide Squad ist die Harley aus den neuen DC-Comics völlig neu designet. Harkley ist blass, ihre Haarfarbe wechselt in den verschiedenen Themen. Harley ist durchgeknallt, weiß aber ganz genau was sie will. Im Grund hat sie ein gutes Herz, sie findet sogar neue Freunde und bringt alte Freunde in ihre neue Geschichte mit. Doch Harley ist vor allem eins, skrupellos und auch gefährlich. Der innere Konflikt, der sich immer wieder in ihr abspielt wird phänomenal gut dargestellt. Außerdem wird ihr Irrsinn dahingehend unterstrichen, dass sie sich stets mit ihrem ausgestopften Biber unterhält und dieser ihr auch immer wieder antwortet, was selbst für Poison Ivy fragwürdig erscheint. Mit ihrer neuen Bleibe hat Harley die Möglichkeit noch einmal von vorn zu beginnen, nachdem in ihr altes zu Hause eine Bombe geschickt wurde. Die neue Bleibe passt ebenfalls sehr gut zu Harleys Charakter. Verschrobene Mitbewohner, ein heruntergekommenes Image, jede Menge Müll, ein paar Kopfgeldjäger und ein Wachsfigurenkabinett mit Massenmördern. Kann sich ein Mädchen wie Harley mehr wünschen? Wahrscheinlich nicht.
Die Abenteuer für Harley bedeuten für den Leser eine erfrischende Abwechslung zwischen Schmunzeln und Kopfschütteln. Immer wenn man denkt, dass es wohl nicht mehr chaotischer werden kann, dann setzt die gute Harley noch einen drauf. Und das ist gut so.
Von mir gibt es für den Comic eine absolute Leseempfehlung. Nicht nur die Story ist richtig gut gemacht, sondern auch die Zeichnungen machen einfach Lust auf mehr. Top.- Matthew Rosenberg
Der Joker: Der Mann, der nicht mehr lacht
(3)Aktuelle Rezension von: zickzackInhalt: Der Joker ist nach Gotham City zurückgekehrt. Doch er wird nicht mit offenen Armen empfangen, weshalb er nach L.A. geht, um dort seine Macht aufzubauen. Zurück lässt er einen Mann, den er in den Kopf geschossen hat. Dieser Mann ist der echte Joker, dem das Lachen gründlich vergangen. Besonders, als ihn auch noch Red Hood jagt und Harley Quinn ist über sein Auftauchen auch nicht erfreut. Doch die größte Frage, die ihm umhertreibt, ist, wer der Imitator ist.
Ich fand die Geschichte von Anfang an richtig cool. Allein die Idee ist super. Ein Joker, der nicht mehr lacht? Wo gibt es denn das? Und wie kommt jemand dazu, ausgerechnet den Joker zu imitieren. Außerdem frage ich mich jetzt nach dem Band, ob der Mann mit dem Kopfschuss wirklich der echte Joker ist oder doch der andere. So ganz klar wird das nicht, denn verrückt sind beide, irgendwie.
Der Comic ist sehr düster und was ich außergewöhnlich finde, anscheinend aus der Sicht des Jokers geschrieben, wenn es denn der echte Joker ist. Normalweise haben sich ja die Autoren davor gescheut, weil der Joker eigentlich keine Perspektivenfigur ist. Aber hier kann er etwas über tödliche Witze schwadronieren.
Zusätzlich in dem Band finden sich fünf kleine Mini-Geschichten, die vor allem darum gehen, dass Joker eine Frau kennenlernt und mit diesen Daten möchte, aber die Frauen zeigen kein wirkliches Interesse. Während die Hauptstory eher düster und ernst war, waren diese fünf kleinen Geschichten abstrus und witzig. Vom Zeichenstil sind diese einfacher gehalten. Das hätte mir in der Hauptstory nicht gefallen, aber für die Minigeschichten ist es super.
In der Hauptstory waren die Zeichnungen nämlichen detailreich und ausgefallen. Die haben mir sehr gefallen und ich habe mal wieder bewundert, wie gut manch Einer zeichnen kann.
Fazit: Von mir gibt es für den tollen Auftakt mit meinem Lieblings-DC-Figur 5 Sterne.
- Stjepan Sejic
Harleen
(3)Aktuelle Rezension von: Monika_BrigitteZunächst: Ich habe dieses Comic im Original gelesen, also auf Englisch. Es war gut zu verstehen, ein paar Vokabeln musste ich nachschlagen, wodurch ich meinen Wortschatz weiter ausbauen konnte.
New York Times Bestseller! Dr. Harleen Quinzel has a theory: mental illness is a survival mechanism. As she seeks to help the broken souls of Gotham City piece together their sanity she will become the one thing she fears the most: one of them. A bold new retelling of the tragic origin of Harley Quinn told through the eyes of the only person who knows her better than anyone: Harleen.
Der Zeichenstil vom Illustrator ist brillant, detailreich und passend zur düsteren DC-Stimmung. Die Farbintensität und Zeichenausstrahlung, welche das Cover verstricht, kann das Buch halten. Unter dem Schutzumschlag verbirgt sich eine blutüberströmte Harley - unter der Maske verbergen sich ihre Narben - ein sehr passendes Bild! Stjepan Sejic zeigt, dass er sich mit den Batman-Comics auskennt. Sehr schön war, Harleen im Original schwarz-rot-karierten Harlequin Outfit zu sehen, anstatt in der Filmversion mit blauen und rosa Haaren in T-shirt und Minirock. Oft habe ich mir über Minuten die Zeichnungen angeschaut und immer neue Details gefunden -brillant!
Das Comic zeigt eine Powerfrau mit Stärken und Schwächen, eine Anti-heldin auf der Suche nach dem richtigen Weg, eine Alice im Wunderland, die dem falschen Hasen folgt und die falsche Abzweigung nimmt. Ein sehr unterhaltsames und empfehlenswertes Comic, wertiges Buch und ein Hingucker im Bücherregal allemal. Von diesem Autor/ Illustrator möchte ich mehr Comics!
Fazit
HARLEEN von Stjepan Sejic ist ein detailverliebt gezeichnetes Comic im Black Label von DC. Wie wurde aus der strebsamen Dr. Harleen Quinzel die baseball-schwingende Harley Quinn? Hier gibt es die unterhaltsame und staunenswerte Antwort.
Harleen| Stjepan Sejic| DC Comics Black Label| 208 Seiten|11.02.2020|24,24€
- Sean Murphy
Batman: Die Zukunft des Weißen Ritters
(2)Aktuelle Rezension von: zickzackGotham City ist zu einem Polizeistaat geworden, der vom GTO und einem Derek Powers kontrolliert wird. Bruce Wayne sitzt wegen seinen Verbrechen schon seit Jahren im Gefängnis, ist gealtert und grau geworden. Doch als er erfährt, dass ein neuer Batman aufgetaucht ist und Gotham immer mehr wegen der Polizeigewalt verkommt, bricht er aus, um wieder Ordnung zu schaffen. Der tote Joker erweist sich dabei als wichtigen Verbündeten.
Dieses alternative Batman-Universum, was in der Reihe vom weißen Ritter geschaffen wurde, ist einfach fantastisch. Im ersten Band, als plötzlich der Joker beginnt Gotham vor Batman zu retten, im zweiten Band haben sie wieder die Rollen getauscht, der Joker stirbt und Batman geht in den Knast. Im dritten Band muss Harley Quinn, die inzwischen Mutter von Zwillingen ist, Gotham retten und im vierten Band bricht der gealterte Bruce Wayne aus dem Gefängnis aus.
Die Einbindung vom Joker hier fand ich fantastisch. Er war ein Programm in Bruce Waynes Kopf, dass sich aktiviert hat, als dieser die Hilfe des Jokers benötigt hat. Es hat mich ein Bisschen an das Spiel „Arkham Knight“ erinnert, wo ja Batman auch Halluzinationen vom Joker hat. Allerdings war er dort nicht so hilfreich und „nett“ wie hier. Ich mag die Version des Jokers, wie sie hier geschaffen wurde. Schon im ersten Band wurde erklärt, dass der Joker eine Krankheit von Jack Napier war, dass der Joker eine Persönlichkeit von Jack Napier war, die aber, wenn er als Joker agiert hat, nichts mit Jack zu tun hat. Das wird schon die ganze Zeit so gut durchgesetzt in dieser Reihe, großartig.
Hier wurde der Zukunfts-Batman in diese Welt interpretiert. Es war spannend, unterhaltsam (immer wenn der Joker seine Kommentare gibt), aber auch sehr emotional. In dem Band wurden auch die Geschichten der Robins, von Jason und Dick, erzählt. Wie sie zu Batman gekommen sind und in Jasons Fall, was er nach seiner Zeit bei Batman erlebt hat.
Die Welt ist so in sich stimmig. Mir gefallen alle Figuren, besonders auch Harley, aber die hat nach dem letzten Band sowieso einen besonderen Platz in meinem Herzen bekommen.
Konflikte, Intrigen, Action, es gab einfach alles. Dazu noch wunderbare Zeichnungen, viel Spannung durch die Geschichte hindurch und am Ende noch einen Teaser, was als nächstes passieren könnte.
Sean Murphy hat schon angekündigt, dass es im nächsten Band mehr um die Kinder, Bryce und Jackie, vom Joker und Harley gehen kann. Sie sind ja hier schon aufgetaucht und während der Junge mehr nach Harley kommt, scheint das Mädchen Jackie (deutet ja schon der Name hin) mehr von ihrem Vater zu haben. Sie hat hier schon sehr rebelliert.
Hach, das Ende war schon sehr gut. Einfach nur sehr viel Liebe an den Joker.
Fazit: Mir hat der Comic sehr gut gefallen. Die Alternativwelt ist Sean Murphy sehr gut gelungen. Es ist stimmig und die Figuren erkennt man wieder und sind dennoch hier ganz eigen. Er hat eine Welt erschaffen, von der ich gerne noch sehr viel mehr sehen möchte. 5 Sterne.
- Bill Finger
Die Joker Anthologie (Neuausgabe)
(2)Aktuelle Rezension von: Ostseekind92Spätestens seit der Rolle von Heath Ledger als Joker bekam der schlimmste Widersacher von Batman immer mehr Aufsehen. Doch ist der Joker nur ein witziger Bösewicht oder steckt da mehr dahinter?
Diese Anthologie enthält mehrere Comics die den Werdegang und die Entwicklung des Jokers ab 1940 bis heute aufzeigen. Zu jedem vorgestellten Comic gibt es wissenswerte Infos zum Inhalt, zu den Autoren und zu den Comiczeichner, was ich ganz gut als Einstieg finde.
Als Leser stellt man fest, wie sich im Verlauf der Zeit die Zeichnungen immer realistischer werden, was mich sehr beeindruckt. Aber ich finde es toll, dass man in diesem Buch auch die alten Comics lesen kann, die schon damals sehr cool waren.
Wer sich auf den zweiten Joker-Kinofilm vorbereitet möchte, kann sich mit diesem Buch gut einstimmen.























