Bücher mit dem Tag "jonathan stroud"

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23 Bücher

  1. Cover des Buches Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel (ISBN: 9783570157107)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

     (502)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.!

    Es ist viel zu lange her wo ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Doch auch nach der Zeit bin ich super leicht wieder in die Story reingekommen. Es war total schön wieder in der Agentur zu sein. Die drei waren mir wieder so sympathisch und ich musste immer wieder schmunzeln. Das Buch hat einen tollen Humor. 

    Das Buch konnte mich wieder super unterhalten und es hat mir sehr viel Spaß gemacht es zu lesen. Es war super leicht zu lesen und ich war recht schnell durch uns freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil. Diesmal will ich nicht so lange warten. 4/5 Sterne. 

  2. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe (ISBN: 9783570403099)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

     (917)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Kinder als Agenten im Kampf gegen Geister – eine außergewöhnliche Idee, die Jonathan Stroud souverän umsetzt. Glücklicherweise ist das Ganze weit genug weg, da die Kinder eigentlich zu bedauern sind. Davon abgesehen, passiert eine Menge, man fiebert mit und entspannt sich trotzdem. Empfehlenswert für alle, die unkomplizierten Spaß mögen.

    Die fehlenden zwei Sterne aufgrund der Bedenken gegen Kinderarbeit.

  3. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.877)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 544 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2004)

    ISBN-13: 978-3570127759

    Originaltitel: The Amulet of Samarkand

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Fantasievolles und äußerst spannendes Abenteuer


    Inhalt:

    Nathanael ist fünf Jahre alt, als seine Eltern ihn einem Zauberer zur Ausbildung überlassen. Leider erkennt sein Meister nicht Nathanaels große Begabung. So wagt sich der Junge eigenmächtig an schwierige Beschwörungen und richtet damit auch einiges an Unheil an. Doch nebenbei kommt er einer Verschwörung mächtiger Zauberer auf die Spur und setzt alles daran, sie zu stoppen. Dies kann natürlich nur mit Hilfe eines mächtigen Dschinns gelingen: Bartimäus.


    Meine Meinung:

    Der Verlag empfiehlt dieses Buch ab einem Alter von 10 Jahren. Allerdings sollte das Kind dann sehr gerne lesen, da der Umfang von weit über 500 Seiten sonst abschreckend wirkt. Und es sollte nicht besonders sensibel sein, denn es geht manchmal ganz schön zur Sache. Zart besaitete Kinder könnte Albträume bekommen, wenn Dämonen mit fiesen Fratzen erscheinen, Menschen sterben usw.


    Auf der anderen Seite sorgt aber Jonathan Strouts lockerer Schreibstil mit viel Fantasie, Humor, Ironie und Sarkasmus dafür, dass man die Geschehnisse nicht allzu ernst nimmt. 


    Erzählt wird zum einen in der Ich-Perspektive von Bartimäus, zum anderen aus Nathanaels Sicht. Nathanael ist eine interessante Figur. Anfangs tut er einem wirklich leid, denn er leidet unter der Trennung von seiner Familie. Sein Meister ist nicht besonders nett zu ihm. Nur dessen Frau schließt den Kleinen in ihr Herz und umgekehrt. Schnell merkt man dann, dass der Junge außergewöhnlich begabt ist, auch wenn er sich zunächst noch als unsicher erweist. Aber Mut hat er auf jeden Fall. Was er tut, ist moralisch nicht immer einwandfrei, und doch merkt man, dass er im Innersten kein schlechter Mensch ist und niemandem etwas Böses will - es sei denn, es ist ein Feind.


    Mir haben besonders gut die Kapitel aus Bartimäus’ Sicht gefallen. Der Dschinn ist herrlich frech und arrogant und zieht über alles und jeden her, während er sich selbst in den höchsten Tönen lobt. Ich musste hier einfach ständig grinsen. Das ist so herrlich amüsant zu lesen. Und auch wenn er zu Beginn in einer Tour über seinen Herrn und Meister Nathanael schimpft, kristallisiert sich bald heraus, dass da doch auch eine gewisse Zuneigung ist. Diese Entwicklung fand ich ganz großartig.


    Die Handlung ist wahnsinnig spannend, mit mehreren Höhepunkten zwischendurch, wo eine kleinere Schlacht geschlagen werden muss, und einem großen Showdown am Ende. 


    Aufgrund der Komplexität der Geschichte und der für ein Kinderbuch recht anspruchsvollen Sprache werden sicher auch viele Erwachsene ihren Spaß mit Bartimäus und Nathanael haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo


    ★★★★★

  4. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.192)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Nathanael ist sehr damit beschäftigt die Widerstandsbewegung zu schnappen und auffliegen zu lassen. Leider kommen ihm dabei die Fälle von Verwüstungen einiger bedeutender Gebäude in London dazwischen. Während alle seine Vorgesetzten auch das dem Widerstand zuschreiben, findet Nathanael heraus, dass es sich bei den Überfällen um das Werk eines Golem handelt, einem mächtigen magischen Wesen. Keiner möchte ihm glauben und deshalb ermittelt er zusammen mit seinem Dschinn Bartimäus  auf eigene Faust und riskiert dabei fast Kopf und Kragen.

    Den ersten Teil habe ich schon vor langer Zeit gelesen und konnte mich kaum noch an die Geschichte erinnern, aber man kann den zweiten Teil auch unabhängig davon lesen. Mich störten anfangs einiges Dinge, wie das Alter der Protagonisten, die teilweise in ihren jungen Jahren wie Erwachsene handeln und auch auf recht hohen Posten im Ministerium arbeiten. Des Weiteren hätte man an manchen Stellen die Geschichte auch etwas kürzen können, da es manchmal zu langatmig oder ausschweifend war. Trotz allem war die Story so spannend, gut geschrieben und mit viel Witz, dass das negative sehr in den Hintergrund gerückt ist. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bücher rund um Nathanael, seinen Dschinn Bartimäus und der kleinen Rebellin Kitty.

  5. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.026)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Nachdem die ersten Bände der Reihe mich mit ihren tollen Charakteren und einer etwas anderen Zaubererwelt begeistern konnten, war ich gespannt wie der letzte Teil das große Finale einläuten würde. Immerhin gab es noch so einige offene Fragen. Besonders interessierte mich aber natürlich, was es mit der Pforte des Magiers auf sich hatte. 


    Der Start ins Buch war gewohnt schön. Ich freute mich auf mein Abenteuer mit Bartimäus und John, wobei ich gespannt war, welche Charaktere aus den Vorgängern auch hier auftauchen würden. Am Ende war dies sogar ein Großteil, denn gerade im Bereich Regierung hatte sich nicht allzu viel getan. Zwar wechselte John seine Stelle, um nun Informationsbeauftragter zu sein, wobei er nur für die Kriegs-Werbung zuständig war. Hier schaute ich schon etwas verwirrt, denn ich wunderte mich stark, woher denn nun plötzlich der Krieg kam.


    Tatsächlich war die Freude auf den Band sehr schnell verflogen. Auch wenn es viel Magie gab, fühlte sich das Buch nicht annähernd so gut an, wie seine Vorgänger. Dafür sorgte z.B. das man viel über Regierungsthemen sprach oder eben über den Krieg. Dazu bröckelte der Status der Zauberer, da spätestens hier immer mehr klar wurde, dass sie und „die Gewöhnlichen“ nichts wirklich unterschied. Ein besonderes Ärgernis war aber der ungewohnt langsame Einstieg in die Haupthandlung. Selbst nach der Hälfte des Buches war mir noch nicht wirklich klar, was es nun mit der Pforte der Magier überhaupt auf sich hatte.


    Zum Glück gab es da noch Bartimäus und seine flotten Sprüche. Dieser lockerte die, teils doch sehr steife, Handlung etwas auf und brachte mich so zum Hauptergebnis des Buches. Dieses war dann wirklich WOW, hätte aber schon viel eher eingeläutet werden können. Denn da es so spät im Buch eingebaut war, hatte das eigentliche Ende nicht mehr den Platz, den es benötigt hätte. Kurz um, es war zu hektisch. Selbst nachdem großen Finale machte der Autor den Fehler, keine wirklichen Aussagen zu treffen. Immerhin wollte ich wissen, was nachdem großen Knall für die Zukunft geplant war. Doch nichts kam. Ich bekam ein paar Anspielungen und das wars. 


    Auch wenn die Handlung nicht mehr das Wahre war, konnten die Settings und besonders der Einblick in die andere Welt schon begeistern. Denn wenn mich eines seit dem ersten Band faszinierte, dann wie die Dämonen in unsere Welt kamen und wie sie in ihrer lebten. Hier baute der Autor ebenfalls eine Geschichte auf, welche schließlich vermehrt in Bartimäus´ Vergangenheit führte und dabei interessante Charaktere näher betrachtete. Schade nur, dass man diese tolle Handlung mit einem Krieg verbinden musste.


    Irgendwie wollte dieser Band nicht so recht in das Bartimäus-Universum passen. Zwar gab es einiges an Zauberei und Magie, aber das Hauptaugenmerk lag diesmal viel zu sehr auf der Regierung und ihren Entscheidungen. Damit wurde die Geschichte unglaublich zäh und schaffte es nur mit Bartimäus Sprüchen, ab und an ein wenig Unterhaltung in das Ganze zu bringen. Schade, denn wie ein großes Finale fühlte es sich nicht an, besonders da es zum Ende keine klaren Aussagen gab.

  6. Cover des Buches Bartimäus - Der Ring des Salomo (ISBN: 9783570223048)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Der Ring des Salomo

     (653)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Dieser Band der Reihe, ist ein Spinn of Teil, der einen Teil der Vergangenheit von Bartimäus erzählt. Ich wusste lange nicht, dass es ihn gibt und habe mich umso mehr gefreut, als ich es diesen Sommer herausgefunden habe.

    Anfangs hatte ich ehrlich gesagt ein paar Schwierigkeiten mich richtig zurechtzufinden. Jonathan Stroud hat einen ganz anderen Schreibstil, als die Autoren anderer Fantasybücher. Dennoch musste ich direkt nach den ersten paar Seiten schon lachen. Der Humor ist wirklich unvergleichlich. In den verrücktesten Situationen wird die Handlung mit einer zynischen Bemerkung des Protagonisten aufgepeppt. Zudem gibt es oft Anmerkungen am Ende der Seite, bei denen der Dschinn unverblümt seine Meinung darlegt.

    Einige Kapitel wurden von anderen Personen erzählt, diese waren im Vergleich zu den Kapiteln von Bartimäus manchmal etwas eintönig, aber dennoch spannend. Vor allem gegen Ende war es komplett egal, was passiert, weil man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.

    Der Autor hat ein unglaublich gutes Auge fürs Detail. Er beschreibt die Dinge so genau, dass man gar nicht anders kann, als ein Bild vor Augen zu haben. Selbst Gesten von Wesen, die nicht von dieser Welt kommen, beschreibt er so gut, dass man keine großen Mühen braucht, um es sich vorstellen zu können.

    Jonathan Stroud ist und bleibt ein König der Fantasyromane. Er schafft es ohne aufgebauschte Liebesdramen einen Roman spannend zu gestalten und erobert die Herzen der Leser im Sturm. Schon allein für seine Gabe andere zum Lachen zu bringen.

  7. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Raunende Maske (ISBN: 9783570403624)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

     (361)
    Aktuelle Rezension von: New_York_25

    Inhalt:

    London wird nun schon seit rund 50 Jahren von einer Geisterepedemie geplakt. Überall in England arbeiten Kinder und Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten bei Agenturen zu Bekämpfung der Geister. Eine davon ist Lookwood & Co: bestehend aus Namensgeber Antony Lookwood, Bücherwurm George Cubbins und der hochsensiblen Lucy Carleyl sind die drei mal wieder auf Geisterjagdt. Diesmal führt sie ein Auftrag in ein Einkaufszentrum mit dunkler Vergangenheit.....

    Meinung:

    Tja, was soll ich sagen? Auch der dritte Teil der Saga hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Jonathan Strout ust sehr locker und ironisch und macht es leicht in die Handlung einzutauchen. Die Handlung ist nachvollziehbar und schlüssig. Es hat mich auch gefraut die Mitarbeiter der anderen Agenturen kennen zu lernen, und der Schädel war natürlich auch wieder mit von der Partie. Mal wieder ein absolut gelungenes Buch!

    Fazit:

    Klare Empfelung!


  8. Cover des Buches Scarlett & Browne - Die Outlaws (ISBN: 9783570165966)
    Jonathan Stroud

    Scarlett & Browne - Die Outlaws

     (47)
    Aktuelle Rezension von: April1985

    Ich wollte schon länger ein Buch von Jonathan Stroud lesen und bei Scarlett & Browne hat es "Klick" gemacht. Als Fan von Dystopien, dem Wilden Westen und Anti-Helden musste ich das Buch einfach lesen. Und in dieser Hinsicht wurde ich auch nicht enttäuscht. Denn die gesetzlose Scarlett McCain und ihr spezieller Begleiter Albert Browne sind wirklich alles andere als Helden, die sich in der unwirtlichen Welt, zu der England nach der großen Verheerung geworden ist, zurecht finden müssen. Das Jugendbuch war auf jeden Fall sehr abenteuerlich, blutig und teilweise nichts für schwache Nerven. Und doch gab es ein paar Punkte, die meinen Lesefluss etwas getrübt haben. Leider, denn ich hatte mir ein kleines Highlight aus dem Jugendbuch-Sektor erhofft. 


    Aber beginnen wir doch mit den Fakten, die mir wirklich sehr gut gefallen haben. Da wäre zunächst einmal Jonathan Strouds wirklich angenehmer Schreibstil. Ich habe ihn unglaublich gerne gelesen. Der Autor hat mir mit seiner frechen und teils ironischen Art nicht nur einmal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Die Dialoge zwischen den Protagonisten sind im wahrsten Sinne des Wortes zum Schießen. Scarletts trockener Humor und ihre Schlagfertigkeit haben mich nicht nur einmal herzhaft zum Lachen gebracht. Ich mag sowas ja total gerne! Überhaupt hat mir die Charakterdarstellung sehr gut gefallen. Scarlett und Albert sind alles andere als perfekte Protagonisten. Sie haben Ecken und Kanten und jede Menge - nennen wir es mal eigensinnige - Eigenschaften. Vorallem die toughe Scarlett lebt nach ihren eigenen Gesetzen. Sie streift als Gesetzlose durch die Lande, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Bankräuberin und schreckt auch nicht vor hitzigen, oftmals tötlichen Schießereien zurück. Außerdem ist Scarlett eine überzeugte Einzelgängerin. Kein Wunder also, dass ihr Albert, den sie durch Zufall aus einer misslichen Lage rettet, bald ein Klotz am Bein ist. Ich konnte Scarlett auch ein Stück weit verstehen, denn Albert ist wirklich speziell. Er ist sehr anhänglich, wirkt kindlich und naiv und redet ohne Unterlass. Und Albert wird gesucht - tot oder lebendig! Und so beginnt eine wilde und rasante Hetzjagd durch ein zerstörtes England, in dem allerlei Gefahren wie mutierte Tiere und zombieartige Menschen lauern. Ein richtiges Wild West Spektakel, das mich von der Grundidee her bestens unterhalten hat und mich vorallem im letzten Drittel so richtig fesseln konnte. 

     

    Eine Sache hat mich dann aber doch massiv gestört und diese betrifft vorallem das Worldbuilding. Schauplatz des Geschehens ist England. Allerdings ist es nicht das England, so wie wir es kennen. Irgendetwas ist in der Vergangenheit passiert, was das ganze Land zerstört hat und die Pflanzen- und Tierwelt, aber auch die Menschen, verändert hat. Was genau passiert ist, wird aber nur kurz angedeutet - von der großen Verheerung ist die Sprache. Mir war das einfach zu wenig. Ich hätte mir wirklich mehr Erklärungen dazu gewünscht. Ja, ich hätte diese Informationen gebraucht, um wirklich in der Welt ankommen zu können. So habe ich mich immer nur wie ein Passagier am Rande, dem etwas ganz Wesentliches verschwiegen wird, gefühlt. 


    Genauso hat es sich auch mit Scarletts geheimnisvoller Vergangenheit angefühlt. Ich mochte Scarlett wirklich richtig gerne, aber ein paar mehr Details aus ihrem Leben wären wichtig für mich gewesen, um sie wirklich so richtig verstehen zu können. Das Buch war von der Grundidee wie gesagt großartig, ein bisschen mehr Tiefgang vorallem beim Worldbuilding und den Protagonisten hätten aber nicht geschadet. So bleibt es mir nur zu hoffen, dass die Fortsetzung diese Lücken füllt und die Reihe so doch noch zu einem Highlight werden lässt.


    Fazit

    Scarlett & Browne war mein erstes Buch von Jonathan Stroud, welches vorallem durch den sehr angenehmen, herrlich witzigen und teils ironischen Schreibstil des Autors glänzt. Der Autor setzt uns Leser in einem zerstörten England aus, welches dem Wilden Westen alle Ehre macht. Dazu kommen mit Scarlett und Albert zwei Protagonisten, die alles andere als perfekt und heldenhaft sind. Die Grundidee hat mich wirklich überzeugt, die Handlung ist rasant, actiongeladen und teilweise sehr blutig. Leider fehlte es mir vorallem beim Worldbuilding an Tiefe. Ich hätte mehr Ausführungen dazu gebraucht, wie die Welt so unwirktlich und gefahrvoll geworden ist. Da ich mich aber größtenteils gut unterhalten gefühlt habe, bekommt das Buch von mir 4 Herzchen und eine Empfehlung.

  9. Cover des Buches Valley - Tal der Wächter (ISBN: 9783442475162)
    Jonathan Stroud

    Valley - Tal der Wächter

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Jonathan Stroud
    Titel: Valley - Tal der Wächter
    Gattung: Roman, Fantasy
    Erschienen: 2009
    Gelesene Ausgabe: cbj, 2011
    ISBN: 978-3-570-40041-8
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: Mai 2016            


    Zum Buch:
    Das im englischen den unoriginellen Titel "Heroes" tragende Fantasybuch von Jonathan Stroud, trägt in der deutschen Übersetzung den absolut bescheuerten Titel "Valley - Tal der Wächter". Doch von diesem furchtbaren Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen, den Jonathan Stroud schafft es auch neben Bartimäus immer wieder Fantasyliebhaber zu beglücken.

    Primär dreht sich die Handlung um ein Tal, dass in mehrere Gebiete eingeteilt ist, über die unterschiedliche Sippen herrschen. Jede dieser Familien besteht aus der Kernfamilie und der Dorfgemeinde und lebt je nach Lage von Fischfang, Jagd, Handel oder Ackerbau. Nach einer Sage, stammt eine jede von einem der 12 namenhaften Helden ab, die vor vielen Jahren das Tal von bösen Fabelwesen, die Trolde heißen, beschützt haben und diese endgültig aus dem Gebiet vertrieben.

    Der Held der Geschichte ist Hal Svenson, der zweitgeborene Sohn aus dem Hause Sven, der als kleinwüchsiger von seiner Sippe nie ernst genommen wird und sich Aufmerksamkeit durch Schabernack erschleicht. Sein größter Traum ist es das Tal zu verlassen, eine Dummheit, die niemand aus dem Tal je begehen würde, denn außerhalb der unsichtbaren Begrenzung herrschen die Trolde, die sich am liebsten von Menschen ernähren, die sie mit ihren Klauen in ihre Höhlen ziehen.

    Erst als Hal Aud kennenlernt, eine Tochter aus dem Hause Arne, scheint sein Traum greifbar zu werden. Auch wenn Valley, ein wenig hinter Strouds anderen Romanen zurückliegt, der Humor und das Niveau ein wenig flacher sind, ist es dennoch ein wunderbarer, klassischer Fantasyroman nach altem Muster, denn ich nur empfehlen kann.

     

    Eine der Lieblingsstellen
    Zitat: "Ihr Kleid ursprünglich von einem hübschen Violett wie reife Pflaumen, war grünlich verschmiert, und ihr Gesicht war größtenteils unter langen, strohblonden Haarenverborgen, die sich bei ihrem Sturz aus der Spange gelöst hatten. ”[1]

     

    Stil und Sprache: Durchaus mittelprächtig, meist dreigliedriger Satzbau. Eigentlicher Erzählungsstrang durch kurze Zwischenkapitel alter Sagen unterbrochen.
    Zitat: “Nicht dass Hal ein zurückhaltendes, anspruchsloses Kind gewesen wäre, im Gegenteil, er war von klein auf ausgesprochen selbstbewusst und eigensinnig. Aber er wusste auch wann er strikt zu sein hatte. Tag für Tag und Jahr für Jahr lauschte er den Geschichten über Svens Haus. Und Nacht für Nacht woben sich die Fäden einer jeden Geschichte in sein Leben und seine Träume, so wie sich die Fäden auf dem Webstuhl seiner Mutter miteinander verwoben.”[2]

     

    Schlüssigkeit der Handlung: Solider, eingleisiger Handlungsstrang. In sich abgeschlossene Geschichte, die eigentlich keiner Fortsetzung bedarf.

    Das hat mir gefallen: Die sehr glaubwürdige Entwicklung des Helden. Generell die Plausibilität der Charaktere.

    Das hat mir nicht gefallen: Nicht sonderlich innovativ.


    In One Sentence: Solide Fantasy nach altem Muster.

    Sterne: 4


    [1] S.72
    [2]
    S.34

  10. Cover des Buches Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom (ISBN: 9783570312636)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom

     (267)
    Aktuelle Rezension von: New_York_25

    Inhalt:

    London wird von einer Geisterepedemie geplakt und überall im Land arbeiten Kinder und Jugendliche mit besonderen Gaben in Agenturen die die Geister bekämpfen. Eine dieser Agenturen ist Lookwood & Co. Bestehend aus dem jungen Agenturleiter Antony Lookwood, dem Bücherwurm George Cubbins und neuerdings der peniblen Sekretärin Holly Munro. Seit Lucy der Agentur den Rücken gekehrt hat und als Freiberuflerin arbeitet, schlägt sie sich mit dem Geist des Schädels allein mit den Geistern rum. Doch nun braucht Lookwood & Co Lucy's Hilfe bei einem ganz besonderen Fall. Können sich die Vier zusammenraufen um diesen ganz besonderen Fall zu lösen?

    Meinung:

    Fantastischer Vierter Band! Mehr gibt's dazu auch gar nicht zu sagen. Die Charaktere sind super sympathisch, die Handlung schlüssig und der Schreibstil locker und ironisch. Immer mehr Machenschaften werden aufgedeckt und die einzelnen Ereignisse fügen sich langsam aber sicher zu einem Gesamtbild zusammen. Und an Geistern fehlt es natürlich auch nicht! 

    Fazit:

    Toller Vierter Band!

  11. Cover des Buches Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel (ISBN: 9783837126464)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

     (25)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Seit fast 50 Jahren wird Großbritannien nun von einer Geisterplage heimgesucht. Die meisten von ihnen sind harmlos, doch manche greifen Menschen an. Wird ein Mensch von einem Geist berührt, stirbt er qualvoll an der "Geistersieche". Für Erwachsene sind die Geister kaum wahrnehmbar, aber viele Kinder und Jugendliche sind besonders sensibel gegenüber diesen Erscheinungen und können sie sehen und hören. Deshalb sind die Angestellten der zahlreichen Geisterjäger-Agenturen minderjährig. Die kleinste Agentur besteht nur aus drei Mitgliedern und nennt sich "Lockwood & Co.". Gemeinsam machen sie Jagd auf die verschiedensten Geisterarten und versuchen der Ursache der Geisterplage auf den Grund zu gehen. Eine heiße Spur liefert ihnen ausgerechnet ein sprechender Totenschädel in einem Geisterglas. Doch können sie ihm wirklich trauen oder wird er sie hintergehen?

    Eindruck: Gänsehautmomente und Wortwitz machen diese Geschichte hörenswert. Die Charaktere sind interessant, aber sie sind mir erst im Verlauf der Geschichte wirklich sympathisch geworden. Ich bin immer skeptisch, wenn Sprecherinnen männliche Rollen vertonen und andersherum Männer junge Mädchen sprechen. Aber Anna Thalbach schafft es sehr gut, jeden Charakter glaubwürdig darzustellen und die unheimliche Stimmung der Geschichte zu transportieren.

    Die vorherige Buchreihe des Autors um den Dschinn Barthimäus hat mich allerdings mehr mitgerissen.

  12. Cover des Buches Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab (ISBN: 9783570312919)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Lockwood & Co begeben sich auf ihr letztes Abenteuer. Es ist eine lebensgefährliche Mission, ein mit Sprengfallen gesichertes Mausoleum in dem Marissa Fittes ruht. Doch ist sie wirklich dort? Erst wenn die jungen Agenten das wissen, können sie sich in einer letzten gewaltigen Auseinandersetzung ihren Widersachern stellen. Doch ohne die Hilfe völlig unerwarteter und unheimlicher Verbündeter wird das nicht gelingen.  

    Zitat: Jonathan Stroud schreibt unvergleichlich witzig und ironisch und sorgt mit den spannenden Abenteuern von Lockwood & Co. für Gänsehaut und schlaflose Nächte!

     

    Meine Meinung

    Dieses Buch liegt schon sehr lange auf meinem SUB. Endlich bin ich dazu gekommen, es zu lesen. Die Lockwood & Co.-Bücher haben mit allesamt sehr gut gerfallen, so auch dieses. Ich war wieder schnell in der Geschichte drinnen. Auch störte keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss, denn der Schreibstil ist unkompliziert. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen.  Sie mussten unbedingt erfahren, ob Marissa Fittes wirklich in ihrem Sarg lag. Ich werde hier natürlich nicht verraten, ob es so war – oder auch nicht. Sie Agenten mussten viele harte Kämpfe bestehen um endlich alle Unklarheiten aufzuklären. Das Buch war wie immer spannend von Anfang bis zum Ende. Dies ist nun das letzte Buch über Lockwood und Co. Ich habe es begeistert gelesen, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten.  Daher von mir eine Empfehlung an alle, die sich vor Geistern nicht scheuen und die volle Bewertungszahl.

  13. Cover des Buches Die seufzende Wendeltreppe (ISBN: B00F2N9PN8)
    Jonathan Stroud

    Die seufzende Wendeltreppe

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Echo

    Wir begleiten Lucy dabei, wie sie Teil der Geisterjägeragentur Lockwood und Co. wird. Diese besteht aus dem namensgebenden Anthony Lockwood und dem Rechercheur George und ist Londons einzige Agentur, in der nur Jugendliche ohne erwachsene Aufsicht arbeiten (man kann Geister nur bis zu einem bestimmten Alter klar sehen). 

    Mir wurde die Reihe schon oft empfohlen und obwohl ich am Anfang skeptisch war, konnte es mich dann doch mitreißen. Es ist viel Humor dabei und die drei sehr unterschiedlichen Charaktere der Agentur müssen sich erstmal zusammenraufen. Es macht Spaß, sie dabei zu begleiten. Das liegt auch an der Sprecherin, die einen sehr guten Job macht.

    Spaßig und spannend, ich freue mich auf weitere Abenteur mit den Dreien.

  14. Cover des Buches Drachenglut (ISBN: 9783570312582)
    Jonathan Stroud

    Drachenglut

     (237)
    Aktuelle Rezension von: maries-woerterliebe

    Sehr enttäuschend. "Drachenglut" hatte eine Menge Potenzial, das es leider überhaupt nicht ausgenutzt hat. 

    Die Grundidee war enorm spannend und interessant, auch das Setting hat mir gut gefallen, allerdings war der Schreibstil extrem schwerfällig. Eigentlich gruselige Szenen wurden durch ziemlich plumpe Beschreibungen zunichte gemacht. Der von "Bartimäus" oder "Lockwood & Co" gewohnte Charme und Witz hat komplett gefehlt. 

    Stattdessen war jeder Charakter extrem flach und langweilig, mit den Helden fiel jede Indentifikation schwer. Wie sie ihre ältere Schwester behandeln, finde ich sehr unsympathisch - immerhin kümmerte sie sich seit dem Tod ihrer Eltern um sie. Auch diese tragische Vergangenheit und der Umgang damit spielt nur minimal eine Rolle. Jeder Charakter hat maximal eine Eigenschaft und ist entweder "böse" oder "gut (und nur wegen den Bösen nicht mehr ganz so sehr!)". Insbesondere die zwei weiblichen Charaktere waren sehr passiv. 

    Das Ende war viel zu schnell, der gesamte Endkampf wurde auf fünf sehr verwirrende Seiten gepresst und danach war das Buch einfach vorbei. Für hunderte Seiten Vorbereitung auf genau dieses Ereignis wirklich unspektakulär. 

    Ich würde dieses Stroud-Buch einfach ignorieren und stattdessen Bartimäus oder Lockwood & Co lesen - die schreibtechnische Entwicklung ist im Vergleich zu Drachenglut enorm!

  15. Cover des Buches Scarlett & Browne - Die Outlaws (ISBN: 9783837155518)
    Jonathan Stroud

    Scarlett & Browne - Die Outlaws

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:

    „Scarlett & Browne – Die Outlaws“ (Hörbuch) von Jonathan Stroud


    Wegen eines Unglücks in ihrer Vergangenheit wird Scarlett McCain zu einer Gesetzlosen und somit im ganzen Land steckbrieflich gesucht.


    Steckbrief

    Gesucht: Scarlett Josephine McCain

    gibt sich bevorzugt als harmlose Verkäuferin von Reliquien aus. Etwa 17 Jahre, rote Haare, grüne Augen, trägt Leerjacke und Stiefel. Gesucht von den Milizen zwanzig verbliebener Städte wegen mehrfachen Bankraubs.

    Vorsicht: schwer bewaffnet!


    Seitdem Scarlett einen gelungenen Banküberfall hinter sich gebracht hatte ist sie auf der Flucht und trifft dabei auf den etwa gleichaltrigen Albert Browne, der als einziger ein Busunglück überlebt hat und sich nun völlig überfordert mitten in der Wildnis wiederfindet. Dieser eher unscheinbare und ängstlich wirkende Junge bittet Scarlett, ihn nicht alleine im Wald zurückzulassen, sondern bis zur nächsten Stadt mitzunehmen. Gegen ihre innere Stimme hilft Scarlett Albert, was sich jedoch als fataler Fehler herausstellen sollte, – denn auch Albert wird gesucht:


    Steckbrief

    Gesucht: Albert Browne, Tot- oder lebendig!

    Auf Anweisung des Hohen Rates, in Verbindung mit den jüngsten Ereignissen und der Schwere seiner Verbrechen, wird hiermit jedem Agenten der Glaubenshäuser eine Belohnung offeriert für die Ergreifung oder Hinrichtung des Flüchtigen.

    Lebendig: 20.000 Pfund – Tot: 10.000 Pfund


    „Halb England ist dem Jungen auf den Fersen, der über eine geheimnisvolle Fähigkeit verfügt, und die andere Hälfte jagt Scarlett wegen ihrer Überfälle. Und so beginnt eine halsbrecherische Flucht durchs ganze Land, die Verfolger im Nacken …..“ 


    Fazit:

    Jonathan Stroud hat mit seinen Jugendbuchreihen „Bartimäus“ und „Lockwood“ große Erfolge gefeiert und ist dadurch einem großen Publikum bereits bekannt. Mit „Scarlett & Browne – Die Outlaws“ hat der Autor nun eine neue Dystopie begonnen, die er in der Zukunft Englands spielen lässt. Aus meiner Sicht ist ihm hier mit dem ersten Teil auch ein hervorragender Einstieg gelungen.

    Mit Scarlett und Albert hat Stroud zwei wunderbare Protagonisten geschaffen, die unterschiedlicher nicht hätten sein könnten. Scarlett, Heldin par excellence und Albert der absolute – aber liebenswerte – Antiheld. Aber auch weitere Charaktere sind auf eine sehr liebevolle und detaillierte Weise beschrieben, sodass man sie förmlich vor Augen hat.

    Stroud erzählt eine sehr lebendige, absolut spannende, an einigen Stellen aber auch leicht gruselige Geschichte, die jedoch durchaus durch seinen witzigen Humor immer wieder aufgelockert wird. Ich habe an manchen Stellen mehr als nur geschmunzelt. Gerade die Dialoge zwischen Scarlett und Albert sind oft voller Humor und Ironie.

    Gesprochen wird das Hörbuch von der bekannten Schauspielerin und Sprecherin Anna Thalbach, deren unverwechselbare Stimme in einen absoluten Hörflow führt. Ihre sehr ausgeprägte facettenreiche Sprachmelodie gibt den einzelnen Figuren Charisma, lässt aber auch Gänsehautfeeling bei gruseligen Stellen entstehen. Hörgenuss pur!


    Ein tolles Jugendbuch – spannend, witzig und außergewöhnlich!



    Die Rezi kann hier auch gelesen werden:

    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2021/05/31/scarlett-brownevon-jonathan-stroud/



    Besten Dank an den „cbj Audio Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

  16. Cover des Buches Bartimaeus Trilogy, The: Ptolemy's Gate - Book #3 (Bartimaeus Trilogy) (ISBN: 9780786838684)
    Jonathan Stroud

    Bartimaeus Trilogy, The: Ptolemy's Gate - Book #3 (Bartimaeus Trilogy)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: hexepanki

    "A dozen more questions occurred to me. Not to mention twenty-two possible solutions to each one, sixteen resulting hypotheses and counter-theorems, eight abstract speculations, a quadrilateral equation, two axioms, and a limerick. That's raw intelligence for you."

    Ptolemy’s Gate bildet den Abschluss der großartigen, magischen und ironisch-witzigen Bartimäus-Reihe - und einen absolut würdigen noch dazu.

    Wie auch die beiden Vorgängerteile, ist der dritte Teil der Bartimäus-Reihe wieder hervorragend geschrieben und mit herausragendem Witz und viel Ironie ausgestattet. Dieser Teil ist ein wenig anders aufgebaut, da er im Wechsel von Ptolemy, Kitty und Nathaniel erzählt wird. Hierbei rückt Kittys Perspektive deutlich stärker in den Fokus und wir erfahren eine Menge über die außergewöhnliche Beziehung zwischen Ptolemy und Bartimaeus.

    Die Idee des Plots ist wieder sehr kreativ und konnte mich restlos begeistern. Die Handlung ist in einem sehr guten Spannungsbogen aufgebaut, wobei die Geschichte dieses Mal eine tiefergehende Thematik berührt, nämlich die Beziehung zwischen Djinn und Zauberer, und dadurch eine tiefgründige Komponente erhält.

    Die Charaktere werden weiterhin wunderbar ausgearbeitet und wirken sehr lebendig. Insbesondere Nathaniel und Bartimaeus entwickeln sich im Laufe der Reihe stetig weiter, was in diesem Teil besonders deutlich wird. Und natürlich dürfen die witzigen Fußnoten nicht fehlen, die, neben den Sticheleien von Bartimaeus und Nathaniel, zu meinen Highlights dieser Reihe zählen.

    Fazit: Ein großartiger Abschluss einer außergewöhnlichen Reihe, mit viel Witz, Spannung und erstklassigen Charakteren.

  17. Cover des Buches Die Eisfestung (ISBN: 9783570305232)
    Jonathan Stroud

    Die Eisfestung

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Evanesca

    Um ehrlich zu sein hat mich dieses Buch nicht so überzeugt.
    Die Familiensituation der drei Kinder scheint recht klar umrissen – Emily ist ein von der Familie wenig beachtetes Einzelkind, Simon hat Probleme mit seinen vielen Geschwistern, Marcus ist Halbwaise. Angesichts dessen aber, dass Emily die Perspektivträgerin ist, erfährt man viel zu wenig über sie. Klar, einerseits weil der Fokus auf den Ereignissen und andererseits eher auf Marcus und seinen Geschichten liegt. Aber dadurch wurde für mich Emily zu einer Schablone, so wie die Figuren generell blass und schablonenhaft blieben.
    Das Klischee-Mädchen aus gutem, konsumgütertechnisch gesättigtem aber reichlich gleichgültigem Hause, dem langweilig ist. Der Junge aus der typischen Arbeitslosen-Schläger-Verbrecherfamilie. Und der geheimnisvolle Unbekannte mit der großen Fantasie als Verführer zu allen möglichen Taten.
    Da mir die Personen alle nicht so recht „echt“ erschienen, kam auch in Bezug auf ihr Schicksal keine Spannung auf und das Buch eierte für mich ein wenig hin- und her.

    Rausgerissen hat es der grandiose Schreibstil von Stroud – er hat ein sehr ernstes Thema genommen und es sprachlich sensibel behandelt. Ich hätte mir aber mehr Mut gewünscht, mehr von seinem Humor und mehr Drama, besonders zum Ende hin.

    Cover:

    Da gibt es nichts zu meckern.
    Ich liebe Hardcover. Und ich liebe erst Recht Hardcover, die irgendwie mit Fühlapplikationen, und Glanz und Silberfolien und so verziert sind – sofern dieser Zierrat zum Buch passt. Und das Geglitzer passt perfekt zu einer Eisfestung.
    Optisch auf jeden Fall ein Hingucker und… Hardcover. Stabil, formschön… habe ich schön erwähnt, dass ich Hardcover mag?
    Dargestellt ist ein Stück Mauer mit Blick auf eine altehrwürdige Burg. Ja, das gefällt mir.

    Inhalt:

    Die Geschichte an sich ist eigentlich gar nicht mal so unglaubwürdig – im ziemlich kleinen, ziemlich schnarchigen englischen Herkunftsort der Protagonistin gibt es eigentlich nur einen einzigen Ort, der auch nur ansatzweise Spannung verspricht. Und das ist die alte Burg, bewacht von einem bärbeißigen Hausmeister, im Sommer ein etwas ödes Museum und im Winter eigentlich geschlossen.
    Klar, dass die Kinder aus dem Ort auf der Suche nach Abwechslung dort heimlich mit ihren Schlitten fahren wollen. Und klar, dass hier das Faustrecht regiert und Emily so ganz alleine keine Chance gegen eine Bande Kinder hat, die den Schnee rund um die Burg für sich allein haben wollen.

    Und es ist für mich auch durchaus logisch, dass Marcus und sein Traum von einer Burgübernachtung so verlockend für die drei Kinder ist, wenn auch aus jeweils eigenen Gründen.
    Das klingt eigentlich nach einem Konzept, das nicht schief gehen kann – und genau das ist das Problem. Auch wenn das Buch wichtige soziale Problematiken auch im Umgang mit Kindern anreißt und durchaus Potential hätte, es bleibt alles bei diesem theoretisch erfolgsversprechenden Standard. Fast, als hätte Stroud hier eine lineare Vorgabe für einen Roman eins zu eins umgesetzt.

    Die Charaktere blieben für mich stereotyp, sodass bei mir für keinen der drei so rechte Sympathie aufkam. Und da ich mich keinen Augenblick für das Schicksal der drei so richtig erwärmen konnte, kam für mich auch die ganze Zeit über keine rechte Spannung auf.

    Solides Handwerksbuch, keine Logikbrüche, keine Fehler, aber eben auch nichts Weltbewegendes.

    Sprache:

    Mir fehlte Jonathan Strouds Feuer, sein Humor, seine Art, sogar die dramatischsten und schwierigsten Dinge irgendwie so zu verkaufen, dass es nicht trivial ist.
    Klar, die Ausgabe war sprachlich einwandfrei, ich habe keine Druckfehler gefunden und ich würde auch nicht sagen, dass irgendwas sprachlich nicht gepasst hätte.

    Aber genauso wie der Rest des Buches wirkte auch die Sprache sehr standardmäßig. Eben genau das, was man von so einem Buch erwartet, aber weder mehr noch weniger.

    Fazit:

    Auch wenn ich quantitativ eigentlich vier Feuerflocken vergeben müsste – ich bleibe bei drei. Das Gesamtpaket hat mich trotz der wunderhübschen Hülle nicht überzeugen können.

    Vielleicht liegt das daran, dass ich von Stroud einfach per se sehr viel erwarte und damit von vornherein mit überhöhten Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Oder weil ich inzwischen so hungrig nach Innovationen beim Storytelling bin, dass mich solides Handwerk nur noch mittelmäßig bis gar nicht zu fesseln vermag.

    Denn eigentlich ist das Buch grundsolide und alles andere als schlecht. Aber mich hat es leider nur mittelmäßig unterhalten.

  18. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Raunende Maske (ISBN: 9783837131802)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

     (27)
    Aktuelle Rezension von: perkunosa
    Klappentext:
    Die Agenten von Lockwood & CO., Anthony Lockwood, Lucy und George, führt ihr jüngster Fall mitten ins Zentrum der Geistererscheinungen, die London unerbittlich heimsuchen. Ein traditionsreiches Londoner Kaufhaus scheint Brutstätte des grausigen Phänomens zu sein, wurde es doch auf den Überresten einer Pestopferruhestätte und über den Ruinen eines mittelalterlich Kerkers errichtet. Gemeinsam mit Geisterjägern aus anderen Agenturen wagen sich Lockwood und seine Freunde bei Nacht in das Gebäude. Wer hier überleben will braucht Mut und einen kühlen Kopf. Doch Lucy und ihre neue Kollegin Holly belauern sich eifersüchtig, Lockwood kommt von einem dunklem Geheimnis in seiner Vergangenheit nicht los und die düsteren Warnungen des Wispernden Schädels verheißen Fürchterliches.

    Cover:
    Das Cover passt super zu den anderen Teilen von Lockwood. Die Maske kommt ja auch im Titel vor und sie wirkt sehr mystisch und geheimnisvoll. Passend für eine Geistergeschichte.

    Meinung:
    Jonathan Stroud ist einer meiner Lieblingsautoren. Sein Schreibstil ist einfach so fantastisch lebhaft und sein trockener Humor ist einer der besten, die ich in der Bücherwelt kenne. Gerade dieser Schreibstil macht das Hörbuch zu einem besonderen Erlebnis.

    "Mrs. Evans hatte nikotingelbes Haar, das am Scheitel schon dünn wurde und zu einem starren Helm fest gesprayt war. Wie ihr Mann hatte sie ein runzliges Gesicht, allerdings gingen bei ihr die Falten eher vom Mund aus, als würden die Lippen von einer Schnur zusammengezurrt."

    Zu Beginn hatte ich einige Probleme mit der Stimme von Anna Thalbach, denn ich fand sie passt nicht zu der Ich-Perspektive von Lucy, aus deren Sicht das Buch geschrieben wurde. Zum Glück hat sich dieses missempfinden schnell gelegt, denn wie sie den Wispernden Schädel spricht ist einfach so genial. Aber auch die anderen Protagonisten, wie zum Beispiel George, werden sehr lebhaft interpretiert. Der Wispernde Schädel ist mein Lieblingsprotagonist in diesem Teil. Jonathan Stroud hat ihn mit einem so trockenem Humor bedacht und ich musste oft Lachen. Lucy ist weiterhin ein sehr starker Charakter und sie gefällt mir, genauso wie in den ersten beiden Teilen, sehr gut. In diesem Band taucht auch eine neue Kollegin für das Lockwood & CO Team auf und genauso wie Lucy habe ich eine tiefere, nicht näher zu bestimmende, Abneigung gegen Holly. Lockwoods Geheimnisse werden in diesem Teil etwas gelöst und man erfährt ein paar Dinge aus seiner Vergangenheit.

    Zur Handlung bzw. Spannung muss ich sagen, dass der Klappentext etwas in die Irre führt, denn der Handlungsabschnitt findet nur gegen Ende Bedeutung. Vorher geht man natürlich mit den Lockwood Agenten auf Geisterjagd, doch man wartet und wartet natürlich auf diesen Abschnitt und ist froh, wenn er dann endlich kommt. Vorher wird die neue Kollegin Holly eingebunden und es wird auf Lucys stärker werdende Gabe eingegangen. Leider fand ich dadurch hat es sehr lange gedauert bis die Geschichte auf den Punkt kam. Natürlich war diese ganze Vorgeschichte auch wichtig für den weiteren Verlauf, aber dadurch hatte ich das Gefühl das Buch wird etwas langatmig.

    Fazit:
    Trotz einiger Längen konnte mich der dritte Teil von Lockwood & CO genauso überzeugen, wie seine Vorgänger. Eine spannende Geistergeschichte, die einen ein wohliges Gruselgefühl gibt. Perfekt für kalte Nebelnächte und graue Regentage! Von mir gibt es 4,5 von 5 Wispernde Schädel!
  19. Cover des Buches Lockwood & Co: The Dagger in the Desk (ISBN: 9781448196944)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co: The Dagger in the Desk

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Aniday
    "The Dagger in the Desk" ist eine Kurzgeschichte und gehört zur "Lockwood & Co"-Reihe. An welcher Stelle man die Kurzgeschichte liest ist egal (korrekt einigeordnet wäre sie wohl nach Band 1), losgelöst von der Reihe würde ich sie allerdings nicht unbedingt empfehlen, da es - für Kurzgeschichten üblich - keine Einführung in die Welt oder die Charaktere gibt.

    Lucy, George und Lockwood bekommen einen neuen Auftrag, der sie in eine renommierte Schule führt, zu einem kürzlich aufgetauchten Geist, der mit einem Dolch Angst und Schrecken verbreitet.
    Natürlich bietet die Reihe mehr als nur Abenteuer auf Geisterjagd, Charakterentwicklung und die Hintergründe der Geisterplage spielen eine wichtige Rolle. Sonst wäre ich wohl kaum ein so großer Fan geworden. Trotzdem sind es die Fälle selbst, die mir den größten Lesespaß bereiten! Die Art, wie die drei zusammenarbeiten, ihre Eigenheiten und Fehler und der Zusammenhalt - man fiebert mit und ist mittendrin, so auch in diesem Fall. Es gab keinen holprigen Einstieg, obwohl es einige Monate her ist seit ich den letzten Band der Reihe gelesen habe. Der Schreibstil von Jonathan Stroud, die Stimme, die er Lucy verleiht, zieht einen sofort in den Bann und ist im englischen ebenso schön zu lesen wir im deutschen, was mir den Übergang von einer in die andere Sprache sehr erleichtert hat.

    Ich freue mich schon eine Weile auf die Fortsetzung der Reihe, nun bin ich gleichermaßen glücklich für zwischendurch diese kleine Unterhaltung gehabt zu haben als auch noch sehnsüchtiger auf mehr...
  20. Cover des Buches The Golem's Eye (ISBN: 1435234847)
    Jonathan Stroud

    The Golem's Eye

     (24)
    Aktuelle Rezension von: hexepanki
    "Most djinn have perfect night-sight; it's one of the countless ways in which we are superior to humans. Darkness has little meaning for us [...]."

    Der zweite Teil der Bartimaeus-Trilogie spielt zeitlich 2 Jahre nach den Ereignissen um Lovelace. Nathaniels Karriere hat sich seit seiner  Rettung des Premierministers so entwickelt, wie er es sich immer vorgestellt hat, aber politische Gunst hält nie lange und seine Feinde schlafen nicht.

    Das erste Drittel des Buches ist nicht uninteressant und liefert dem Leser zum einen alle Ereignisse, die zwischen der Lovelace-Affäre und heute stattgefunden haben und zum anderen arbeitet es Kittys Vorgeschichte auf. Dieser Teil ist auf seine eigene Weise spannend, zieht sich aber teilweise etwas.

    Nach dem ersten Drittel geht es dann in gewohnt rasantem Tempo zur Sache. Mehrere aufregende und rätselhafte Erzählstränge werden parallel aufgebaut und reißen den Leser mit. Dabei hat Herr Stroud seine Geschichte wieder mit wunderbar fantasievollen, ausgeklügelten Ideen bereichert, dass es einfach nur Spaß macht zu lesen. Das Ganze endet, wie schon im ersten Teil, in einem fulminanten Finale, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Natürlich darf auch Bartimaeus nicht fehlen, der auch in diesem Teil wieder der heimliche Star des Abends ist. Zynisch, sarkastisch, großspurig und witzig bereichert er die Geschichte und sorgt für ein besonderes Lesevergnügen. Generell sind alle Hauptcharaktere sehr gelungen und tiefgründig konstruiert, was mir besonders gut gefallen hat.

    Fazit: Eine spannende, fantasiereiche Fortsetzung, die durch ihre Charaktere und ihre unvorhersehbare Geschichte glänzt.
  21. Cover des Buches The Hollow Boy (ISBN: 9780552573146)
    Jonathan Stroud

    The Hollow Boy

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Eigenartige Dinge passieren – und das nicht nur im von Geistern heimgesuchten London. Nein, auch in unserer ganz realen Welt. Band 3 der „Lockwood & Co.“-Reihe, „The Hollow Boy“, war ursprünglich sowohl in der britischen als auch in der US-Ausgabe für den 15.09.2015 angekündigt. Als ich das Buch am 15.09. jedoch bestellen wollte, war der voraussichtliche Liefertermin der britischen Ausgabe bei Amazon plötzlich für Ende Oktober angegeben. Da ich nicht so lange warten wollte, bestellte ich mir die US-Ausgabe. Als ich mich jetzt nach dem Lesen gerade daran machte, diese Rezension zu verfassen, musste ich überrascht feststellen, dass die britische Ausgabe mittlerweile bei Amazon überhaupt nicht mehr gelistet ist. Hm? Was ist denn da los? Haben Lucy und ihre Kollegen bei der Suche nach Besuchern etwa den Verlag verwüstet? Die deutsche Übersetzung „Die Raunende Maske“ ist jedoch weiterhin für den 19.10.2015 angekündigt.

    Aber kommen wir zum Buch selbst: Die Lage in England wird immer schlimmer. Im Londoner Stadtteil Chelsea nehmen die übernatürlichen Aktivitäten dermaßen überhand, dass sich die DEPRAC – die zuständige Aufsichtsbehörde – gezwungen sieht, ganze Straßenzüge zu evakuieren. Nach ihren bisherigen Erfolgen sind die Dienste der Agentur Lockwood & Co. so gefragt, dass Lockwood, George und Lucy oft jeder für sich alleine an verschiedenen Fällen parallel arbeiten müssen, um der vielen Aufträge Herr zu werden. So kann es nicht weitergehen! Deshalb stellt Lockwood eine Bürohilfe ein, Holly. Diese ist zwar ein Organisationstalent, Lucy kommt mit ihr allerdings überhaupt nicht gut aus. Das ändert sich auch nicht grundlegend, als Holly Lucy aus einer selbstverschuldeten komplizierten Lage befreit.

    Doch schließlich hat George eine Theorie, wo die Ursache des katastrophalen ‚Chelsea-Outbreaks‘ liegen könnte. Um der Spur folgen zu können, müssen sich Lockwood und seine Freunde jedoch auf eine Zusammenarbeit mit ihrem Erzrivalen Kipps einlassen. In einem Kaufhaus, dass angeblich gar nicht von Erscheinungen heimgesucht wird, treffen sie des Nachts gleich auf hunderte. Als dann auch noch ein mächtiger Poltergeist in Erscheinung tritt, befinden sich alle Anwesenden in höchster Lebensgefahr.

    Dem namensgebenden ‚hohlen Jungen‘ begegnen wir erst fast am Ende des Abenteuers. Wieso bei diesem Buch der Originaltitel – im Gegensatz zu den Bänden 1 und 2 – nicht ins Deutsche übersetzt, sondern ein abweichender erfunden wurde, erschließt sich mir jedoch nicht.

    Wie bereits bei den vorherigen Bänden angemerkt, halte ich die Einstufung als Kinderbuch für fraglich. Jugendbuch fände ich erheblich passenden. Die Tatsache, dass Band 1 2013 für den „Los Angeles Times Book Prize“ in der Kategorie „Young Adult Literature“ nominiert war, zeigt wohl deutlich, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine stehe.



    Fazit:

    Jonathan Stroud schafft es, das Niveau der beiden Vorgänger zu halten. Die „Lockwood & Co.“-Reihe bietet auch weiterhin echtes Suchtpotential. Ich kann diese Reihe allen Fantasy- und Detektiv-Story-Begeisterten nur empfehlen.

  22. Cover des Buches The Amulet of Samarkand (ISBN: 9780552562799)
    Jonathan Stroud

    The Amulet of Samarkand

     (37)
    Aktuelle Rezension von: hexepanki

    "You can be trapped for centuries in horrid minute spaces and [...] some of them are just plain daft. Matchboxes, bottles, handbags... I even knew a djinni once who was imprisoned in a dirty old lamp."


    Diese Reihe wurde mir so oft empfohlen und endlich habe ich es geschafft, den ersten Teil zu verschlingen. Das Buch lässt sich herrlich leicht lesen, ohne dass es sprachlich oder inhaltlich banal wäre. Im Gegenteil, die Handlung ist relativ komplex, aber so gut erzählt und aufgebaut, dass der Leser sehr gut folgen kann. Die Geschichte hat einen sehr guten Spannungsbogen und ich bin morgens mehr als einmal müde zur Arbeit gefahren.

    Die Welt der Magier ist ganz eigen, aber ich konnte mich sehr schnell einlesen und bald sind die sieben Ebenen der Realität, Foliots, Afrits und Horlas ganz selbstverständliche Begriffe. Die Charaktere, insbesondere Jonathan und Bartimäus, sind toll geschrieben und haben einen ganz eigenen Charakter. Jonathan ist ein kleiner eingebildeter Fatzke und eine Art Antiheld, was eine angenehme Abwechslung zum üblichen heldenhaften Protagonisten darstellt. Besonders angetan hat es mir Bartimäus, mit seiner verschmitzten, altklugen und doch liebenswürdigen Art.

    Besonders amüsant fand ich auch die spitzen Fußnoten, die teilweise sehr lustig sind. Die Gehässigkeit zwischen Jonathan und Bartimäus auf Grund ihrer Zweckgemeinschaft hatte dazu ihren ganz eigenen Charme. Wer gerade keine Reihe lesen möchte, dem sei gesagt, den ersten Teil kann man sehr gut einzeln lesen, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Ich für meinen Teil freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Fazit:
    Lustig, spannend und kurzweilig – eine Geschichte mit eigenwilligen Charakteren und einer fantastischen Welt der Geister.

  23. Cover des Buches Die Spur ins Schattenland (ISBN: 9783570225974)
    Jonathan Stroud

    Die Spur ins Schattenland

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Septimus
    Die Spur ins Schattenland, 🌟🌟🌟🌟 bedeutet einen Roman zu lesen, wo du überlegen solltest, wem du glaubst. Mitreißend erzählt von zwei charakteristischen Protagonisten. Jonathan Stroud hat ein Meisterwerk der Schreibkunst und Spannung vollbracht. Der beste Freund von Charli (Charlotte) fällt beim Spielen in Mühlenteich und alle denken, dass er gestorben sei. Sie aber nicht, sie war ja selber dort und hat noch versucht ihn zu retten. Max wurde von schrecklichen Wesen entführt und nur Charli kann ihn retten. Also folgt sie ihm ins Schattenland. Doch ihr Bruder James will sie fern halten, von Max. Er sagt, dass er ihr helfen möchte, doch das kann er nicht. Das Buch ist wunderschön verträumt und perfekt geschrieben. Bis zum Ende, war ich mir unsicher, wer Recht hat, James oder Charlotte. Über die Realität lässt sich streiten, aber wer braucht die schon?😉 Deshalb bekommt dieses Buch 4 von 5 Sternen. Der Autor Jonathan Stroud wurde 1970 im englischen Bedford geboren und arbeitete einige Jahre als Lektor bis er sich schließlich komplett dem Schreiben widmete. Weltweit bekannt wurde er durch die Buchreihe Bartimäus. Er ist bekannt für spannend und verwirrende Romane. Die Spur ins Schattenland ist für alle Fans des Autors und Fantasy Liebhaber zu empfehlen. 12-60 jährige kommen hier voll auf ihre Kosten.
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