Bücher mit dem Tag "jorge luis borges"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jorge luis borges" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Fiktionen (ISBN: 9783596105816)
    Jorge Luis Borges

    Fiktionen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Lesebiber
    Borges ist wohl einer der ausgeklügelten Autoren des 20. Jahrhunderts. Laut eigener Aussage "unfähig" einen Roman zu verfassen, hat Borges mit seinen Kurzgeschichten und Essays die Weltliteratur dennoch unsagbaren Ausmaßes bereichert. Wer die "Fiktionen" noch nicht kennt darf sich mehr als glücklich schätzen, eine solche Perle noch vor sich zu haben. Unbedingt lesen!
  2. Cover des Buches Das Konzept (ISBN: 9783000321061)
    Jacob Nomus

    Das Konzept

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Claudias-Buecherregal
    Jacob Nomus' Anthologie beinhaltet 14 Kurzgeschichten, die eine ungeheure Vielfalt an den Tag legen, wobei sie alle etwas gemeinsam haben: Sie sind intelligent und auf hohem Niveau geschrieben, oft mit einer großen Tiefe. Ansonsten bieten sie abwechslungsreiche Unterhaltung, die mal mysteriös, mal humorvoll, mal spannend oder mal philosophisch dargeboten wird. Verschiedene Genre werden ausprobiert, so gibt es u.a. Geschichten, die ich dem Bereich Science-Fiction zuordnen würde oder auch spannende Thriller. Der Schreibstil ist durchweg gut, die Geschichten machen Lust auf mehr und fesseln den Leser an das dritte Jahrtausend. Das Cover finde ich sehr ansprechend und besonders hervorheben möchte ich, dass die Seiten nicht schneeweiß sind und das Lesen somit noch angenehmer ist. Die Struktur des Buches ist gut und jeder einzelnen Geschichte wird genug Raum geboten, damit sie sich nicht in der Menge verliert oder gedrängt erscheint. "Schon nach den ersten Seiten war mir bewusst, dass ich niemals den gesamten Inhalt dieses Buches ermessen könnte, den Reichtum, die Weisheit vieler Leben Worte." (Seite 86) Ich möchte nicht zuviel zu den einzelnen Geschichten verraten, sondern nur ganz kurz einige vorstellen: John Lennon erhält die Möglichkeit mit seinem Mörder zu sprechen, eine Geschichte beschäftigt sich mit der menschlichen Herkunft und eine andere betrachtet die Vorgehensweise eines Seriemörders. Die Titelgeschichte "Das Konzept" hingegen ist ein Spiel der Logik, welches einen Mathematiker zwingt ein bizarres Geheimnis zu lüften. Fazit: Eine gelungene, abwechslungsreiche Kurzgeschichten-Sammlung. Broschiert: 237 Seiten Verlag: Alea Verlag; Auflage: 1 (September 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3000321063 ISBN-13: 978-3000321061
  3. Cover des Buches Das Haus der Wünsche (ISBN: 9783940111135)
    Rudyard Kipling

    Das Haus der Wünsche

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Rudyard Kiplings "Das Haus der Wünsche" wurde in der Reihe "Die Bibliothek von Babel" als eine Sammlung phantastischer Literatur von Jorge Luis Borges herausgegeben. Enthalten sind die Erzählungen "Das Haus der Wünsche", " Ein Krieg der Sahibs", "Eine Madonna im Schützengraben", "Das Auge Allahs" sowie "Der Gärtner". Allen Geschichten haftet ein phantastisches Element an, welches den Protagonisten oft selbst gar nicht so bewußt zu sein scheint. So belausche ich in der Erzählung "Das Haus der Wünsche" das vertrauliche Gespräch zweier älterer Damen. Mrs. Ashcroft offenbart Mrs. Fettley nicht nur ihre langjährige Liebe zu Harry, die nicht lange erwidert wurde, sondern auch ihre Bereitschaft am Haus der Wünsche für die Übernahme aller Krankheiten, die Harry zeitlebens quälen zu bitten. Ihr Wunsch wird ihr erfüllt, aber Harry genießt sein gesundetes Leben ohne Mrs. Ashcroft. Gut gefallen hat mir an der Sammlung von Rudyard Kiplings Erzählungen vorallem seine Bandbreite. Er schreibt nicht nur Geschichten von Krieg und seinen Erfahrungen in Indien, er passt in jeder Geschichte seinen Stil an und so ist z.B. die Geschichte "Ein Krieg der Sahibs" nicht nur aus der Sicht eines Sikh erzählt, sondern auch in seiner Art zu sprechen. Insgesamt waren die Erzählungen sehr kurzweilig und gut zu lesen.
  4. Cover des Buches Einhorn, Sphinx und Salamander (ISBN: 9783596105847)
    Jorge Luis Borges

    Einhorn, Sphinx und Salamander

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Lax
    Tiere, die nicht auf der Welt leben, aber geboren wurden von der Vorstellungskraft und ewig leben finden sich in dieser spannenden Sammlung. Im Vorwort von „Einhorn, Sphinx und Salamander“, beschreiben Jorges Luis Borges (1899-1986), Autor von zahlreichen Kurzgeschichten, phantastischen Geschichten und Gedichten zusammen mit Margarita Guerrero die Faszination, die ein Kind erlebt, wenn es das erste Mal in einen zoologischen Garten geht. Die Tiere, die das Kind bisher vielleicht nur aus Erzählungen kannte, sieht es nun atmend und zähnefletschend vor sich. Manche Tiere sind behaart, andere nackt mit großen Augen und wie muss sich das Kind fühlen, wenn es nur einen kleinen Teil eines Tieres sieht, das Horn eines Nashorns oder die lauernden Augen eines Flußpferdes? Ist es nicht seine Vorstellungskraft die das Tier komplettiert? Ein Tier, das es zu fürchten gilt. Wären da nicht die Gitterstäbe oder das Panzerglas würde das fremde Tier das Kind in einem verspeisen. Doch die Angst und somit auch die Faszination an dem Unerklärlichen schwindet, wenn die Kinder älter werden, freuen sie sich vielleicht nur noch an dem neugierigen Anblick ihres Sprösslings, wenn es das erste Mal ein wunderliches Tier, wie das Okapi sieht. Den Erwachsenen selber, kann nichts mehr wundern oder erschrecken, er kennt die meisten Tiere aus dem Fernsehen und es gibt gar keine Monster auf der Welt. So verkümmert in der Wirtschaftswelt unsere Vorstellungskraft. In dem Band „Einhorn, Sphinx und Salamander“ nehmen die Autoren den Leser in einen ungewohnten Zoo mit. Er wird bevölkert von Wesen aus dem Reich der Vorstellungskraft, wie der Kraken, Sphinx, Sirenen, die kettenbehaftete Sau, Mondhase, Kami oder der Tintenaffe, der schwarze Tusche trinkt, vertreten. Zusammengesucht aus der Mytholgie, verschiedenster Religionen oder auch aus den Werken von C. S. Lewis und Franz Kafka, beschreiben Borges und Guerrero in knappen aber fesselnden Worten, was über diese Wesen bekannt ist oder die ursprüngliche Textstellen, die die Tiere beschreiben, werden zitiert. „…es bei den Äthiopiern ein Tier gibt, Martichoras genannt, es hat drei Reihen von Zähnen, die sich wie diejenigen eines Kammes ineinanderfügen; Antlitz und Ohren eines Menschen, blaue Augen, scharlachrotes Löwenfell und einen Schwanz, dein in einem Stachel endet, gleich dem eines Skorpions.“ Das Buch bietet Erwachsenen die Möglichkeit wieder die Faszination eines Kindes zu erleben und vielleicht sieht manch einer die Welt danach wieder mit anderen Augen.
  5. Cover des Buches Sieh den Fluß der Sterne strömen. Hispanoamerikanische Lyrik der Gegenwart (ISBN: 9783534032679)
  6. Cover des Buches Die unendliche Bibliothek (ISBN: 9783596905324)
    Jorge Luis Borges

    Die unendliche Bibliothek

     (8)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Das Licht dringt ein, und ich steige schwerfällig von den Träumen auf zum gemeinsamen Traum

    Die unendliche Bibliothek vermischt Poesie, Erzählungen und Essay aus der Feder von Jorge Luis Borges und ist eine Auswahl seiner Werke aus der 20-bändigen Ausgabe des Verlages.

    Den Einstieg machen einige Gedichte um dann zur ersten Erzählung überzugehen. Diese beschäftigt sich mit einem Kriminellen am Mississippi und ist eher ein Bericht als eine Erzählung. Sehr nüchtern geschrieben fand ich sie noch recht interessant. Ihr folgen einige Literaturkritiken und Auseinandersetzungen mit bekannten (und weniger bekannten) Autoren und Werken, die an wissenschaftliche Abhandlungen erinnern, wenn sie der Autor auch manchmal mit kurzen Anekdoten aus seinem Leben versieht. Leider handelt es sich dabei meist nur um eine kurze Erläuterung, wie er auf die Werke aufmerksam wurde.

    Das erste Mal hellhörig wurde ich bei einer Erzählung über eine Geheimgesellschaft, die einen fiktiven Planeten erfunden hat. Nur leider ging der Autor hier in Details der Philosophie und Mathematik dieses Planeten, wo mich Vieles anderes interessiert hätte. Als wieder Literaturkritiken folgten, hatte ich die Hoffnung noch Geschmack an dieser Sammlung zu finden, schon fast aufgegeben.

    Dem Buch noch eine Chance gebend, wurde ich mit sehr interessanten Erzählungen belohnt – seien es solche um die Macht eines Zauberers, als auch Kriminalkurzgeschichten. Sie alle wurden schonungslos erzählt, waren mitunter auch blutig und endeten nicht immer so, wie vielleicht erwartet. Gerade deshalb haben sie mir gut gefallen.

    Zum Ende hin waren wieder ein paar Werke der Poesie eingestreut.

    Fazit: Alles in allem fand ich Borges doch sehr nüchternen Schreibstil sehr gut. Die Literaturkritiken und die Poesie haben mir persönlich aber nicht zugesagt – die Erzählungen waren dafür umso besser und konnten mit überraschenden Enden aufwarten. Meine Bewertung von drei Sternen ergibt sich somit aus einem Durchschnitt (2 Sterne für die Poesie, 1 für die Literaturkritiken und 5 für die Erzählungen)

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