Bücher mit dem Tag "journalismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "journalismus" gekennzeichnet haben.

678 Bücher

  1. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

     (948)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    Rachel soll zur Hochzeit ihrer Freundin gehen, doch vor fünf Jahren ereignete sich in ihrer Heimatstadt Great Bishopsford ein tragischer Unfall bei dem ihr bester Freund Jimmy gestorben ist. Seitdem ist sie von Gewissensbissen geplagt. Doch jetzt muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und das mit ungeahnten Folgen. 

     

    Das Cover ist für mich jetzt nicht so wahnsinnig ansprechend, aber ich fand einfach die Idee hinter dem Buch so gut, dass ich es mir damals kaufen musste.

    Und nun endlich nach langer Zeit habe ich es gelesen, zusammen mit Tina von Buchpfote in einem BuddyRead. Nicht unser erster und hoffentlich auch nicht unser letzter, denn ich tausche mich sehr gerne mit ihr aus. 😊 

    Für sie war das übrigens ein reread, wohingegen ich neu in diese Welt eingetaucht bin und ich mochte das Buch. Auch wenn es vielleicht nicht auf den ersten Blick meinem Leseschema entspricht. 

    Doch ich habe mich überraschen lassen, von Rachel und ihrer Welt. 

    Denn zuerst erfährt man was vor fünf Jahren passiert ist und warum sich Rachel eine Mitschuld am Tod von Jimmy gibt. 

    Dann gibt es einen Zeitsprung wo ich mit der jetzigen Rachel zurück in die Stadt des Unfalls fahre um die Hochzeit von Sarah, ihrer Freundin, zu feiern. Doch nachdem sie das erste Mal an Jimmys Grab war, wird sie im Krankenhaus wach und alles ist anders als vorher. Denn sie erwacht in einer Welt, in der Jimmy noch lebt und der Unfall zwar passiert ist, aber nicht mit einem so tragischen Ausgang.

    Ich bin ja ein Fan von der Idee des Multiversums und deshalb war ich direkt Feuer und Flamme. Ist Rachel irgendwie in eine Parallelwelt gelandet? 

    Zunächst glaubt sie natürlich noch das es ein Traum ist, aber nach und nach muss sie erkennen das dieses Leben doch real ist. Wobei ich sagen muss, dass mir das manchmal etwas zu zäh war. Sehr lange leugnet sie immer noch, dass das was sie erlebt real sein kann und versucht immer und immer wieder in ihr altes Leben zurückzukehren. Klar, kann ich es nachvollziehen, dass es schwer ist in einem völlig fremden Leben aufzuwachen, aber manchmal habe ich mich gefragt, warum akzeptiert sie es nicht? Vor allem da dieses „neue“ Leben so viel schöner scheint. 

    Dani Atkins schreibt mit viel Gefühl und konnte mich total abholen. Wie gesagt war mir der Weg von Rachel zur Akzeptanz vielleicht doch etwas zu lang, aber letztendlich muss sie sich eingestehen, dass es keinen Weg zurück gibt. 

    Das Ende war für mich ein zu erwartendes Ende, aber trotzdem fand ich es gut gewählt. Viele kleinen Dinge im Buch ergeben dann nochmal einen anderen Sinn und runden alles ab. Es ist zwar kein klassisches Happy End, aber mir hat es gefallen. 

     

    Mein Fazit: Die Achse meiner Welt war ein sehr gefühlvolles Buch und konnte mich mitreißen. Ich habe mit Rachel gelitten, obwohl sie mir manchmal doch etwas auf die Nerven gegangen ist, weil sie ihre neue Situation nicht akzeptieren wollte. Trotzdem fand ich die Idee des Buches wundervoll und auch wenn das Ende anders war als ich es vielleicht gehofft hatte, war es ein nicht überraschendes Ende das gut in die Geschichte hineingepasst hat. Auf jeden Fall kann ich das Buch weiterempfehlen. 

  2. Cover des Buches Show me the Stars (ISBN: 9783499275999)
    Kira Mohn

    Show me the Stars

     (723)
    Aktuelle Rezension von: Vanylle

    Der Klappentext des Buches hatte mich richtig gecatcht, so sehr, dass ich dafür sogar meinen aktuellen Read abbrach. Die Idee eine einsame Insel in Irland als Handlungsort zu nehmen ist definitiv einzigartig und verrückt, ich konnte gar nicht anders.
    Der Anfang war wirklich gut, humorvoll und spannend, das Lesen hatte bis zu Punkt x wirklich Spaß gemacht. Ab da wirkte die Handlung leider nur noch wie ein Speedrun um das Buch möglichst schnell zu beenden, der Humor nahm ab und teilweise war auch die Handlung der Charaktere nur noch schwer nachvollziehbar. Zwischen Drinnen gab es noch einen riesen Zeitsprung, was ich auch echt schade fand. Ich mochte Kjer und Liv, weswegen ich gern mehr von beiden als richtiges Duo gelesen hätte. Was mir jedoch gefallen hat, war, dass die Handlungsstränge, die angeschnitten wurden, relativ gut abgeschlossen wurden, so bleibt man zum Beispiel nicht mit der Frage zurück, warum das Interview nicht so lief. 

    Der zweite Band beschäftigt sich mit Seanna, welche wirklich nur sehr kurz angeschnitten wurde, sodass ich gar nicht das Gefühl habe, wissen zu müssen, wie es mit ihr weitergeht. Ich habe leider keine Bindung zu ihr aufbauen können, das ist bei Airin anders. Vielleicht lasse ich die Geschichte von Seanna aus und gehe direkt über zu Airins.

  3. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  4. Cover des Buches Der letzte erste Kuss (ISBN: 9783736304147)
    Bianca Iosivoni

    Der letzte erste Kuss

     (490)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    Wie viele von euch schon wissen, liebe ich wirklich alle Bücher der Autorin, sie und Stella Tack haben noch sehr vielen Jahren meine Leidenschaft für das Lesen wieder erweckt❤️


    Ich finde, dass Bianca es unglaublich gut hinkriegt, dass man sich in jedes ihrer Bücher so sehr reinversetzen und reinfühlen kann, dass man nach dem lesen glaubt, alles wirklich erlebt zu haben und zu der Clique zu gehören, man spürt garnicht mehr, dass es „nur“ ein Buch war. 


    Genauso fühle ich mich auch bei der „First - Reihe“ von ihr, die vier Bücher beinhaltet. 


    „Der letzte erste Kuss“ ist ein Friends to Lovers Roman und ist wie nicht anders zu erwarten mega gefühlvoll, zum mitfiebern, witzig und unglaublich romantisch☺️


    Ich liebe Elle und Luke,die Protagonisten aus diesem Teil. Die sind beide witzig, sympathisch und sehr authentisch. Ich liebe es, dass sie immer hintereinander stehen, auch wenn sie sauer aufeinander sind, oder Streit haben😂


    Der tollste Nebeneffekt an Buchreihen ist natürlich, dass man erfährt, was die Protagonisten aus den anderen Büchern so treiben😬


    Ich kann jedem diese tolle Reihe ans Herz legen, ihr werdet es definitiv nicht bereuen😉


    „Ich mochte nicht alle Seiten von Elle kennen – vor allem nicht die des Mädchens aus der Oberschicht-, aber ich wusste, wer sie wirklich war.“

  5. Cover des Buches Der verbotene Liebesbrief (ISBN: 9783442484065)
    Lucinda Riley

    Der verbotene Liebesbrief

     (317)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wieder ein Buch von Lucinda Riley, das ich verschlungen habe. Toll geschrieben! 

  6. Cover des Buches Cry Baby - Scharfe Schnitte (ISBN: 9783596032020)
    Gillian Flynn

    Cry Baby - Scharfe Schnitte

     (791)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Der Körper von Camille Preaker ist mit Wörtern übersät. Diese Wörter hat sie sich selbst in die Haut geschnitten. Babydoll, steht auf ihrem Bein. Girl, steht über ihrem Herzen. Schädlich, steht auf ihrem Handgelenk. Das letzte Wort, was sich Camille in die Haut geschnitten hat, ist ,,verschwinden‘‘. Danach stellt sie sich ihrer Vergangenheit, ihrem Therapeuten und ihrer alten Heimat. Dort sind gerade zwei Teenager entführt und ermordet worden und Camille soll für ihre Zeitung vor Ort recherchieren und trifft dabei auf die Dämonen aus ihrer eigenen Kindheit…

    Dieses Buch habe ich in der Buchhandlung entdeckt und musste es sofort mitnehmen. Allein der Titel und das Cover haben mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und ich konnte es kaum erwarten dieses Buch zu lesen. Und ich habe dieses Buch auch bereits schon zwei Mal gelesen, da ich die Geschichte von Camille geliebt habe und das Ende zerstört einen komplett, weil man ehrlich gesagt überhaupt nicht damit rechnet, selbst dann, wenn man gut aufpasst beim Lesen.

    Camille ist für mich ein Charakter, in den ich mich total gut hineinversetzen kann. Ich konnte sie und ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und auch verstehen, warum sie so reagiert hat. Selbst ihre Denkweise konnte ich sehr gut verstehen, auch wenn das ein wenig gruselig ist. Ihre Arbeit als Journalistin bewundere ich wirklich sehr, weil sie gerade mit eigenen Dingen beschäftigt ist und trotz allem für die anderen Menschen da ist, sich um sie kümmert und sich ihre Geschichte anhört. Camille ist für mich eine sehr bewundernswerte Frau, die viel, viel bessere Dinge verdient hat.

    Ich finde es toll, dass die Autorin in diesem Buch wichtige und sensible Themen mit eingebaut hat. In diesem Buch gibt es keine Trigger Warnung, aber wenn man bereits den Klappentext liest, weiß man, worauf man sich hierbei einlässt. Es geht um Themen wie körperliche und psychische Gewalt, Traumatisierungen und auch Selbstverletzungen. Für mich hat die Autorin sich gut über die Themen informiert und diese sehr gut umgesetzt und mit ihrer Geschichte verwoben, richtig toll! Natürlich fühlt man sich beim Lesen des Buches ein wenig unwohl, wenn es um diese Themen geht, aber genau das finde ich toll an diesem Krimi/Thriller. Hierbei blicken wir darauf, wo das ,,krank‘‘ sein aufhört und das ,,böse‘‘ anfängt.

    Der Schreibstil von Gillian Flynn war für mich neu, da ich bis dahin noch gar kein Buch von der Autorin gelesen hatte. Dennoch hat sie mich komplett in ihren Bann ziehen können und ich wollte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sie schreibt flüssig, spannend und fesselnd, sodass man das Buch innerhalb kurzer Zeit verschlingt. Beim Lesen zerreißen einen die Nerven regelrecht. Der Lesefluss in diesem Buch wird in keiner Weise gestört, sondern auch noch positiv unterstützt.

    ,,Cry Baby – Scharfe Schnitte‘‘ ist ein Buch, das sensible Themen beinhält, weshalb ihr beim Lesen gut auf euch achten solltet, denn diese Themen könnten euch sehr Triggern. Gillian Flynn gibt und in diesem Buch einen guten Einblick in diese psychischen Erkrankungen und zeigt uns sehr deutlich und unbeschönigt, was für eine Grausamkeit diese Probleme sind. Unsere Protagonistin Camille mochte ich richtig gerne und ich habe sie total ins Herz geschlossen. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es komplett verschlungen!

  7. Cover des Buches Es muss wohl an dir liegen (ISBN: 9783426517956)
    Mhairi McFarlane

    Es muss wohl an dir liegen

     (323)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Zehn lange Jahre waren Delia und Paul ein Paar. Und das sollen sie plötzlich nicht mehr sein? Delia ist fassungslos und zieht erstmal zu ihrer Freundin Emma nach London. Immerhin findet sie einen Job, doch irgendwie schafft es Adam, ein Skandalreporter, ihr Leben gehörig noch mehr aus den Fugen zu bringen. Und plötzlich taucht Paul wieder auf, alles könnte so einfach sein, wenn es nicht so kompliziert wäre.

    Wunderschön. Ein Stern Abzug, weil das Ende dann doch abrupt und eine Spur zu offen war, ich brauche einfach rundere Happyends. Trotzdem uneingeschränkte Leseempfehlung für Leute, die es romantisch mögen!

  8. Cover des Buches Wir in drei Worten (ISBN: 9783426514535)
    Mhairi McFarlane

    Wir in drei Worten

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    An der Uni waren sie noch beste Freunde, Rachel und Ben, bis sie sich durch ein Missverständnis aus den Augen verloren. Jetzt, nach zehn Jahren, treffen sie, nicht ganz zufällig, wieder aufeinander. Die alte Sympathie ist sofort wieder da, doch Ben ist inzwischen verheiratet und Rachel hat soeben, kurz vor ihrer Hochzeit, ihre Verlobung gelöst … 

    Die Autorin Mhairi McFarlane wurde 1976 in Falkirk/Schottland geboren. Sie studierte Englische Literatur an der Universität in Manchester und arbeitete danach als Journalistin und Reporterin bei verschiedenen Zeitungen. Im Alter von 31 Jahren begann sie ihren ersten Roman zu schreiben, der 2012 unter dem Titel „You had me at hello“ veröffentlicht und seither in 16 Sprachen übersetzt wurde. In Deutschland erschien er erstmals 2013 unter dem Titel „Wir in drei Worten“. Heute lebt McFarlane mit ihrem Mann und einer Katze in Nottingham. 

    Das Buch erweckte in mir höhere Erwartungen, als es letztendlich halten konnte. Titel und Beschreibung auf der Rückseite passen überhaupt nicht zum Inhalt (ich überlege immer noch, welche drei Wörter wohl gemeint sein könnten) und der angekündigte Humor hält sich in Grenzen. Die Geschichte zieht sich endlos dahin, die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere empfand ich durchwegs unsympathisch und langweilig. Spaß haben sie offenbar nur in Verbindung mit jeder Menge Alkohol. Der Schreibstil ist bemüht auf witzig getrimmt, die Dialoge sind überwiegend in einer Sprache, die für Teenies angemessen ist, bei den über 30jährigen Protagonisten jedoch nur lächerlich wirkt. Rachel, die Ich-Erzählerin, ändert ständig ihre Meinung und trifft unüberlegte Entscheidungen, die sie bald danach wieder bereut und über die sie dann endlos jammert.   

    Die Geschichte an sich ist logisch durchdacht und beinhaltet vielerlei Themen. Nach einem etwas zähen Einstieg erwarten den Leser das Ende einer langjähriger Beziehung, Intrigen im Privat- und im Berufsleben, ein problematischer Neuanfang sowie die Auflösung der Frage, was zwischen Rachel und Ben zehn Jahre zuvor passiert ist. Dadurch nimmt das Geschehen im letzten Drittel des Buches endlich etwas an Fahrt auf und einige Missverständnisse sorgen sogar gelegentlich für etwas Spannung und Humor. 

    Fazit: Unterhaltungsliteratur ohne großen Anspruch, kann man lesen, muss aber nicht! 

  9. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.184)
    Aktuelle Rezension von: NanuNana

    Die Idee und die Geschichte fand ich sehr interessant und ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen. Es gibt kein langes Vorgeplänkel, sondern man ist schnell im Geschehen drin. Es gibt viele spannende Wendungen und Überraschungen und das Ende fand ich gut aufgelöst.

    Obwohl ich keinen der Charaktere sonderlich sympathisch fand, habe ich mit ihnen mitgefiebert. Ein kleiner Minuspunkt wäre höchstens, dass es mir (wie auch bei anderen Fitzek-Büchern) ein paar Personen zu viel waren.

    Den Schreibstil fand ich wie immer gut, es liest sich flüssig.

    Alles in allem ein sehr spannendes und empfehlenswertes Buch.

  10. Cover des Buches Fly & Forget (ISBN: 9783328106197)
    Nena Tramountani

    Fly & Forget

     (426)
    Aktuelle Rezension von: sandraanabel

    Der Auftakt der SoHo-Reihe bietet Second Chance Romance vom Feinsten. Das Buch beginnt mit einer Trennung und weiteren Katastrophen, die die Spannung erhöhen und die Weichen für eine überraschende Handlung legen. Meinen persönlichen Kritikpunkt kann ich am Ende des Buches mit einem »aber« ergänzen. Was mich zuerst abgeschreckt hat war das Plotdevice »Protagonistin schreibt eine Reportage über den Love Interest zum Thema Wie bekehrt man einen Bad Boy«, aber, und hier hat sich die Geschichte meiner Meinung nach in die passende Richtung entwickelt, dieser Teil der Handlung kommt eher nebensächlich zur Sprache. Viel mehr konzentriert sich die Geschichte auf die wieder aufflammenden Gefühle der Protagonisten und deren Umgang damit. Besonders gefallen hat mir aber, was sich bei den Nebencharakteren angebahnt hat. Noah & Liv waren wirklich süß zusammen und ich habe gerne gelesen, wie sie sich wiederfinden und ihre gemeinsame Vergangenheit aufarbeiten. Jetzt bin ich jedoch mehr als gespannt auf die Fortsetzung, denn der KT hört sich schonmal richtig gut an und die kleinen Einblicke, die man in Band 1 bekommen hat, haben richtig Lust auf mehr gemacht. Insgesamt fand ich vor allem den Schreibstil der Autorin sehr ansprechend und hab die WG sehr schnell lieben gelernt. Der Auftakt hat für mich noch etwas Luft nach oben gelassen, doch ich bin zuversichtlich, dass die Reihe ihr Potenzial in den Folgebänden noch ausschöpfen wird.

  11. Cover des Buches Perfect Day (ISBN: 9783423263153)
    Romy Hausmann

    Perfect Day

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Book

    Ich mag die Bücher von Romy Hausmann und auch dieses Buch konnte mich wieder einmal absolut überzeugen! Schon der Anfang von der Geschichte ist mega spannend und man kann gar nicht aufhören zu lesen oder wie in meinem Fall, aufhören zu hören. 😅

    Ann ist eine tolle und taffe Protagonistin, die dafür kämpft, die Wahrheit zu erfahren, - denn sie kann und will einfach nicht glauben das ihr Vater ein Mörder ist.
    Sie hat es im Laufe der Geschichte nicht einfach, denn sie weiß nicht wem sie wirklich vertrauen kann und wem nicht.
    Sie versucht wirklich alles um die Wahrheit ans Licht zu bringen und geht manchmal doch ein wenig „zu“ weit.
    Auch die anderen Protagonisten und Geschehnisse werden großartig beschrieben.
    Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeitebenen erzählt, was einem als Leser noch mehr in die Geschichte zieht.

    In diesem Buch bekommt man viele Wendungen und eine Achterbahn der Gefühle. Zum Ende sei nur gesagt, damit habe ich so nicht ganz gerechnet.

  12. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (459)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieses Buch bildet den Abschluss der Jahrhundert-Trilogie, beginnt kurz vor dem Mauerbau und endet mit dem Fall der Berliner Mauer. In den Jahren dazwischen begleiten wir wieder die bekannten Familien aus den ersten zwei Bänden bzw. deren Nachfahren aus Deutschland, England, Wales, Russland und Amerika. Die ersten beiden Bände hatten mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus recherchiertem, geschichtlichen Hintergrund und Fantasie des Autors mit den verschiedenen Protagonisten.  Ich habe - wie bei den beiden Vorgängern - viele Dinge gelernt oder aber einen Aha-Effekt gehabt. LESENSWERT                          

  13. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.209)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  14. Cover des Buches A Touch of Darkness (ISBN: 9783736317758)
    Scarlett St. Clair

    A Touch of Darkness

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Gypsy

    Für sein Reich würde er alles tun. Doch für Persephone ist er sogar bereit, die Unterwelt aufzugeben

    Persephone ist die Göttin des Frühlings, doch ihre Magie hat sich bis heute nicht gezeigt. Sie wählt daher den Weg einer Sterblichen, zieht für ihr Studium nach New Athens und hat endlich das Gefühl, in ihrem neuen Leben angekommen zu sein. Aber auf einer Party im Nevernight, dem angesagtesten Club der Stadt, begegnet sie dem geheimnisvollen Hades und verliert eine Wette gegen ihn. Ohne es zu wissen, hat sie einen schier unerfüllbaren Vertrag mit dem Gott der Unterwelt geschlossen: Sie muss Leben in seinem Reich erschaffen oder sie verliert ihre Freiheit für immer! Dabei steht sogar noch weit mehr auf dem Spiel, denn Hades hat längst auch von ihrem Herz Besitz ergriffen ...

    Meinung:
    Die Geschichte ist eine Neuerzählung der griechischen Mythologie von Hades und Persephone mit einem guten Spannungsbogen.
    Gut geschrieben auch wenn man die Protagonistin Persephone nicht ganz leiden kann. Die Story wird aus ihrer Sicht allein geschrieben, aber Hades Handlungen zeigen sehr viel. Er ist mysteriös und dunkel, hat dennoch eine menschliche Seite. Ich liebe die Geschichte.

    Fazit
    Ein guter Anfang der Hades & Persephone Trilogie.

    Anmerkung zum Hörbuch
    Schöne Stimme und leicht zu verfolgende Story.

    Ich habe das englische Buch gelesen und das deutsche Hörbuch parallel gehört.

  15. Cover des Buches Die letzte Spur (ISBN: 9783442383719)
    Charlotte Link

    Die letzte Spur

     (1.142)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Elaine Dawson ist zur Hochzeit ihrer Freundin in Gibraltar eingeladen. Doch der Flug wird wegen Nebels in England gestrichen. Völlig verzweifelt weint die junge Frau am Flughafen, bis ein Mann ihr seine Hilfe anbietet - fünf Jahre später ist Elaine Dawson noch immer spurlos verschwunden.

    Rosanne Hamilton ist Journalistin und soll eine Serie über spurlos verschwundene Personen in England schreiben. Darunter auch ihre vor fünf Jahren verschwundene Freundin Elaine... Während Rosanne Nachforschungen anstellt, wird im Epping Forest eine grausam zugerichtete Leiche entdeckt; noch ahnt niemand, dass die Fälle auf verblüffende Weise verwoben sind.

    Meine Meinung:

    Wow! Link in Hochform! Ich bin spannende Krimis von ihr gewohnt, aber hier konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich fand es so toll, wie viele Fäden gesponnen wurden und wie sie nach und nach entknotet wurden.

    Jede*r Charakter wird greifbar gemacht und man erhält tolle Perspektivwechsel.

    Ich bin total begeistert von diesem Roman und freue mich, weitere Bücher der Autoin zu entdecken.

    Fazit:

    Spannende Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches Still Broken (ISBN: 9783736309111)
    April Dawson

    Still Broken

     (247)
    Aktuelle Rezension von: tatze1672

    Als ich das Buch entdeckt habe hatte ich gedacht das es wieder einer dieser Typischen Lovestorys ist. Überraschender weiße hat mich das Buch völlig in seinen Bann gezogen. Es war sehr angenehm zu Lesen und ich habe sehr mit den Charakteren mitgefühlt. Das Ende hat mir dann nochmal den Rest gegeben. Die meisten Gefühle bestanden aus OMG-Nicht-Sein-Ernst-Momenten und Was-Das-Darf-Doch-Nicht-Wahrsein sowie aus Ist-Das-Gerade-Wirklich-Passiert aber am besten ihr überzeugt euch selbst davon.

  17. Cover des Buches Das kleine Café in Kopenhagen (ISBN: 9783499275531)
    Julie Caplin

    Das kleine Café in Kopenhagen

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Kate ist in einer PR-Agentur tätig und sie ist sehr ehrgeizig. Um in ihrer Karriere vorwärts zu kommen, hat sie sich interne auf eine höhere Stelle beworben, doch zu ihrem entsetzen bekommt sie diese Stelle nicht. 

    Angeblich ist sie noch zu jung für den Job und muss sich erst noch beweisen. Deshalb erhält sie als Auftrag, mit sechs Journalisten auf eine Art Pressereise nach Kopenhagen zu fahren, damit diese Dänemark besser kennenlernen und anschließend das in London neue Kaufhaus in ihrer Presse zu präsentieren. 

    Kate macht sich voller Freude auf zum Flughafen, um die Journalisten zu treffen und den Flug nach Kopenhagen anzutreten. Doch so einfach wie Kate sich das vorgestellt hat ist es leider nicht und Kate hat auf der Reise einiges zu tun und genug Chancen sich zu beweisen. 

     

    Mir hat der Roman gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur liebenswert und schön um nicht zu sagen einfach nur "hyggelig". 

  18. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (361)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Ein packender Thriller, bei dem der Spannungsbogen ganz langsam gespannt wird, um sich in einem überzeugenden Finale zu entladen. Ich mag Geschichten mit parallelen Handlungssträngen, und auch hier werden zwei Zeitebenen miteinander verbunden: das Damals, als das Verbrechen geschah, und das Jetzt, in dem Doro Kagel die Geschehnisse wieder aufrollt. Dabei war das Jetzt die deutlich angenehmere Variante, da mir die Charaktere im Damals durchweg unsympathisch waren. Ein zusammengewürfelter Haufen aus Angebern, selbstmitleidigen und selbstzerstörerischen Existenzen, die sich nach Jahren wiedertreffen, nur um festzustellen dass sie rein gar nichts mehr miteinander anfangen können. Die Katastrophe ist vorprogrammiert, auch wenn sie schlussendlich ganz anders über die kleine Gruppe hereinbricht als gedacht. Und hier kommt das Jetzt ins Spiel, denn Doro Kagel, die eigentlich nur über die grausamen Hiddensee-Morde berichten soll, entdeckt Ungereimtheiten und macht sich auf die Suche nach bislang unverfolgten Spuren. Dabei kommt sie der unglaublichen Wahrheit näher als gut für sie ist. Fazit: ein ausgeklügelter, spannend erzählter Pageturner mit überraschenden Wendungen und ein gelungener Serienauftakt, nach dem ich mich auf eine Fortsetzung freue.

  19. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

     (816)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Hannah Farr ist 34 Jahre alt und Fernsehmoderatorin in New Orleans mit einer eigenen Talkshow. Vor zwei Jahren hat sie einen Brief ihrer Mitschülerin Fiona Knowles erhalten, die sie gemobbt hatte und wofür sie sich entschuldigen möchte. In dem Brief waren zwei Steine gelegt - einer als Symbol der Entschuldigung und einer um einen weitern Menschen um Vergebung bitten zu können. 

    Fiona Knowles hat inzwischen ein Buch über ihre Erfahrungen mit den Steinen des Vergebens geschrieben und ist in Hannahs Sendung eingeladen worden. Nachdem sie ihr bisher nicht verziehen und den Stein zurückgesendet hat, muss sie sich nun mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und steht nicht nur vor der Entscheidung, ihrer Mitschülerin zu verzeihen sondern auch vor dem Versuch, sich nach über zwanzig Jahren Funkstille mit ihrer Mutter zu versöhnen. 


    Die Geschichte liest sich leicht und die Symbolik mit den Steinen, um einen ersten Schritt auf einen Menschen zuzugehen und um Verzeihung zu bitten, ist eine schöne Idee. Die Thematik um Reue, Vergebung und Schuldeingeständnisse durchzieht den Roman wie ein roter Faden. 

    In Bezug auf Hannah handelt der Roman weniger um das Mobbing als Schülerin und die Vergebung der Mitschülerin, sondern vielmehr darum, sich mit ihrer Familiengeschichte und insbesondere mit der Beziehung zu ihrer über Tausend Meilen entfernt wohnenden Mutter auseinanderzusetzen. Hannah konnte mich dabei als Charakter nicht rundum überzeugen, denn statt als toughe Fernsehmoderatorin wirkt sie eher verunsichert und wenig souverän. In ihrem Sender kann sie ihre Meinung kaum durchsetzen und sich selbst vertreten. Auch die Beziehung zu ihrem Freund, dem Bürgermeister der Stadt, ist nicht auf Augenhöhe.  

    Das Setting des Romans ist dagegen gelungen. Sowohl Hannahs Arbeitsplatz mit Intrigen von Kollegen und dem Druck der Quote als auch der Schauplatz in Michigan, wo Hannahs Mutter wohnt und wo sie den Weinbauern RJ kennenlernt, ist anschaulich und in Bezug auf die Landschaft malerisch geschildert. 

    Die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter empfand ich jedoch als sehr oberflächlich und simpel, selbst wenn man in Betracht zieht, dass beide Seiten Fehler gemacht haben. Auch dass am Ende der Vorfall mit ihrem Stiefvater nicht aufgeklärt und letztlich verharmlost wird, hat einen faden Beigeschmack. 

    Die Botschaft um Versöhnung und den Mut, Fehler zuzugeben ist vordergründig, es werden jedoch noch weitere Missverständnisse und Geheimnisse aufgedeckt und eine zarte Liebesgeschichte entwickelt, so dass die Geschichte nicht langweilig wird. Hannah muss sich mit sich selbst und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und geht dabei einen holprigen, aber nachvollziehbaren Weg. 

    Der Roman beweist, dass es nie zu spät ist, andere um Entschuldigung zu bitten, aber auch selbst die Größe zu besitzen, verzeihen zu können, um eine Last abzuschütteln, die das weitere Vorankommen behindert. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass eine Entschuldigung allein in manchen Fällen nicht ausreicht und bestimmte Fehler unverzeihlich sind. 

  20. Cover des Buches Federspiel (ISBN: 9783426516560)
    Oliver Ménard

    Federspiel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Reporterin Christine ermittelt und bringt nicht nur sich dabei in Gefahr! Spannende Story!
  21. Cover des Buches Jane & Miss Tennyson (ISBN: 9783551560254)
    Emma Mills

    Jane & Miss Tennyson

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Inhalt

    Devon Tennyson absolviert das letzte Jahr ihrer Highschool und ist ein großer Jane Austen Fan. Mit Bedauern muss sie aber feststellen, dass ihr Leben so gar nicht wie einer ihrer geliebten Romane verläuft. Zum einen weiß sie nicht, was sie nach der Highschool mit ihrem Leben anfangen möchte. Zum anderen zieht auch noch ihr Cousin bei ihnen ein und bringt ihr gemütliches Einzelkind-Leben gehörig durcheinander. Und dann ist da auch noch der verschlossene und unsympathische Ezra Linley, der Football-Star der Highschool, dem sie ständig über den Weg läuft.  


    Kurzmeinung

    Einfach wundervoll. Unaufgeregt und voller Humor mit viel Tiefgang erzählt. Eine perfekte gemütliche Highschool-Liebesgeschichte. Unbedingt Lesen!


    Meinung

    Haaaach. So ein schönes Buch. Das beginnt schon beim Cover, das (bis vielleicht auf das Gesicht vorne) wirklich ein Traum ist. Und es verpackt eine Geschichte, die mindestens genauso wunderschön ist. 

    In Devon Tennyson kann sich, glaube ich, jeder Bücherwurm wieder erkennen. Sie lebt ein kleines bisschen in ihrer Welt, hält sich an ihr gemütliches, altbekanntes Leben und schmachtet heimlich ihrem besten Freund hinterher. Dass diese heile Welt durch ihren Cousin gestört wird, geht ihr gewaltig auf die Nerven. Dabei ist auch der einfach nur großartig. Mit ganz viel Liebe und Geduld hat Emma Mills hier einzigartige und authentische Figuren gezeichnet, die man alle einfach nur gernhaben muss. 

    Und obwohl nicht wirklich etwas "passiert", habe ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Der Stil und die Geschichte nehmen einen mit. Vor allem Devons Entwicklung zu beobachten war perfekt. Die Geschwindigkeit war genau richtig, sie ändert auch ihren Charakter nicht, sondern erkennt lediglich, dass man die Welt auch aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen kann. Gewürzt wird das Ganze mit kleinen, aber feinen Wahrheiten, die einen als Leser noch ein bisschen weiter begleiten. Es geht um erste Eindrücke, um das "in Schubladen stecken" von Personen, um Offenheit, Ehrlichkeit und Freundschaft.  Und natürlich Liebe. Und obwohl das so einige Themen sind, war das Buch nicht überladen. Stattdessen konnte man sich in die Geschichte so richtig einkuscheln und darin wohlfühlen. Und das solltet ihr auf jeden Fall auch tun, wenn euch der Inhalt angesprochen hat. 


    Fazit

    Für mich ein perfektes, kuscheliges und einfühlsames Wohlfühlbuch, das ich definitiv in naher Zukunft noch einmal lesen werde. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, dem der Inhalt zuspricht. Lest es! Es gehört zu meinen Highlights.

  22. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (126)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz sind enorm. Verschiedene Menschen besitzen in Olsbergs Thriller bereits persönliche digitale Assistenten, Mirror genannt, die ihnen in allen möglichen Lebenssituationen für sie passende Handlungsempfehlungen einflüstern. Diese werden auf Basis des bisherigen Verhaltens des Mirror-Besitzers und der Analyse der aktuellen Situation ermittelt. Die Mirror Systeme lernen über neuronale Netzwerke ihren Besitzer immer besser kennen. Dadurch behaupten sich Menschen mit Mirror im Leben besser, sei es im Kontakt mit anderen Menschen, im Beruf oder beim Lernen, sie verfolgen auch ihre persönlichen Ziele konsequenter. Die Mirror Systeme helfen jedem zur Steigerung der individuellen Möglichkeiten weiter. 

    Was zunächst schön klingt, geht nach hinten los. Denn das Netzwerk, das selbständig lernt, erklärt alle Menschen zu seinen Feinden, die Kritik an ihm üben. Und es hat viele Möglichkeit, die Feinde auszuschalten.

  23. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.150)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  24. Cover des Buches Wer ist B. Traven? (ISBN: 9783608503470)
    Torsten Seifert

    Wer ist B. Traven?

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Aspasia
    Vor der Lektüre dieses Buches, die nun zugegebenermaßen schon ein paar Monate her ist, wußte ich eines mit Gewissheit…

    Ja, auch, wer B. Traven ist, wusste ich schon vorher, ich meine, ich kannte den Namen, weil ich als lesewütige Zehnjährige seinen Roman Totenschiff im Bücherregal entdeckte hatte, und ich, da ich den Titel schrecklich spannend fand, mich der nicht wirklich kindgerechten Lektüre mit Entdeckereifer widmete, als ich dann merkte, dass ich das über den Inhalt eigentlich nicht sagen würde, habe ich trotzdem wacker bis zur letzten Seite durchgehalten, weil das die pädagogische Bedingung für das Lesen von Erwachsenenbüchern war.

    Was ich nämlich bis zur Lektüre von Torsten Seiferts Erstling mit Gewissheit zu wissen glaubte, ist, dass ich zu einer aussterbenden Art gehöre, man sieht es mir von außen nicht an, aber ich bin ein politisch inkorrektes Pipi Langstrumpf-Mädchen! Und die haben es nicht so mit den großen Abenteuern in der Literatur.

    Ich traue es mich kaum zu gestehen: Huckleberry Finn, Schatz im Silbersee, Moby Dick, Schatzinsel… schafften es wegen der Erfahrung mit dem Totenschiff nicht auf meine Leseliste.

    Als dann noch Seiferts Debut mit den großen amerikanischen „hardboiled novels“ verglichen wurde, dessen hartschaligen Helden, für mich Weichei nie & never an Agatha Christies spitzfindige Miss Marple & ihren bissigen Hercule Poirot oder auch an Patricia Highsmiths aalglatter Mr. Ripley heranreichen können, war das für mich also eher ein weiteres Argument gegen einen Lektüreversuch.

    Aber nun hatte er doch den 2017 erstmals auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Blogbuster, den Preis der Literaturblogger, gewonnen, vergeben von einer Bloggerjury um den Initiator Tobias Nazemi (Buchrevier), dessen Art Rezensionen zu verfassen ich schätze, da war meine Neugierde dann doch größer als meine kindlichen Vorurteile.

    Also gab ich dem 2. Abenteuerroman meines Lebens eine Chance.

    Seiferts Held Leon ist ein Reporter von altem Schrott & Korn, also bewaffnet mit Bleistift & Din A5 Notizblock, den es 1947 auf der Suche nach der wahren Identität des erfolgreichen Autors B. Traven nach Zentralamerika verschlägt, wo gerade der große John Houston den Traven Roman „Der Schatz der Sierra Madre“ verfilmt. Dort lenken ihn zwar sagenumwobenen Bogart & Bacall ab, aber der geheimnisumwitterte Erfolgsautor, von dem auch das allwissende Internet heute noch nicht viel weiß, & sein Spürsinn führen ihn nach Wien, um dann zurück nach Mexico, um das Geheimnis zu lüften.

    Spätestens ab Bogart imaginiert der Leser den Romaninhalt nur noch in schwarz-weiß & ab Wien hört man sogar als Hintergrundmusik das Harry-Limes-Theme von Karas.

    Der Abenteuerroman entpuppt sich also recht bald als nostalgische Tour de force à la Hollywood, als das noch legendär war. Seifert spielt gekonnt mit den Versatzstücken unseres popkulturellen Erinnerung, dazu schnelle Szenenwechsel à la Tarantino, das alles unterhält auch ein Mädchen-Mädchen wie mich, die sich dann demnächst auch mal an dem "Graf von Monte Christo" versucht.

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