Bücher mit dem Tag "journalistin"
327 Bücher
- Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.199)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMir hat der erste Teil dieser Dystopie sehr gefallen und ich freue mich auf Band zwei. Das System, welches hier geschildert wurde, ist gut durchdacht und die ganzen politischen Intrigen machen es umso spannender und unvorhersehbarer. Man hat jeden wegen irgendetwas im Verdacht und fragt sich welche Überraschung nun als nächstes folgt. Absolute Leseempfehlung!
- Scarlett St. Clair
A Touch of Darkness
(587)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksIch hatte mich auf das Buch gefreut, vor allem weil wir es als Buddy Read lesen wollten. Leider musste ich für mich relativ schnell feststellen, dass das Buch einfach nicht meinen Geschmack trifft...
Die Idee rund um die griechischen Götter und die moderne Interpretation der Mythologie fand ich tatsächlich spannend. Das war auch der Grund, warum ich weiterlesen wollte, und wegen dem Buddyread... Leider konnten mich die Figuren überhaupt nicht überzeugen.
Persephone wirkte auf mich sehr naiv und oft ziemlich unbeholfen. Besonders ihre ständigen Erröten-Momente und ihre Reaktionen auf Hades haben mich irgendwann nur noch genervt. Statt echter Chemie zwischen den beiden hatte ich häufig das Gefühl, dass ihre Anziehung sehr oberflächlich dargestellt wird. Mir hat die tiefe gefehlt.
Ich hatte leider auch mit dem Schreibstil meine mühe... zum einen ist es in der Erzählerperspektive und zum anderen hat es für mich gestockt... ich habe es noch mit dem Hörbuch probiert, leider hing auch das nicht...
Deswegen breche ich das Buch bereits nach ca.15% ab. Es war leider nicht meins...
- Marc Elsberg
ZERO - Sie wissen, was du tust
(633)Aktuelle Rezension von: _jamii_London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …
Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.
Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.
Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.
Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.
Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!
- Kathryn Stockett
Gute Geister
(708)Aktuelle Rezension von: HopeandliveWie befinden uns in Jackson, Mississippi im Jahr 1962 und werden mit hineingenommen in die Atmosphäre und die Stimmung, die dieses Land zu dieser Zeit geprägt hat. Da ist zum einen die junge Skeeter, eine schlacksige junge Frau, die sich nicht so ganz dem herrschenden Zeitgeist der damaligen Zeit unterordnen möchte, der besagt, dass junge Frauen doch nach dem College möglichst schnell heiraten und Kinder bekommen sollen. Skeeter träumt davon zu schreiben, sie möchte Autorin werden und nachdem sie unter Mühen ein Volontariat bei einer regionalen Zeitung ergattert hat und einen Buchvertrag mit einem Verlag in New York in Aussicht hat, beginnt sie heimlich eine Geschichte zu schreiben, die das Potential hat in der damaligen Zeit für ziemlich viel Unruhe zu sorgen.
Doch diese Geschichte kann Skeeter nicht alleine schreiben, es ist nämlich kein erfundener Roman, sondern eine teils bittere und traurige und auf der anderen Seite humorvolle Geschichte. Die wirklichen Autoren dieser Geschichte sind Aibileen und Minny und viele andere Frauen. Ihnen ist es nicht erlaubt ihre Geschichten zu veröffentlichen, denn das würde sie in wirkliche Lebensgefahr bringen, sie und ihre Familien, denn Aibileen und Minny sind farbige Frauen, die als Dienstmädchen für weiße Familien arbeiten, den Haushalt machen, jeden Tag kochen und putzen und ihre Kinder hüten. Jedes weiße Kind des gehobenen Mittelstandes ist zu dieser Zeit mit einer farbigen Nanny aufgewachsen. Die weißen Familien vertrauen den fleißigen farbigen Frauen ihre Kinder an, lassen sie von ihnen herzen und liebkosen, verbieten ihnen jedoch die gleiche Toilette wie sie selbst zu benutzen, das könnte ja gesundheitsschädlich sein. Das ist eine Episode von vielen, die einen mehr als den Kopf schütteln lässt während des Lesens.
Es entsteht zwischen diesen so unterschiedlichen Frauen erstmal eine Zweckgemeinschaft, Skeeter möchte eine wahre Geschichte über die Dienstmädchen schreiben, die in fast jedem Haus im Süden der USA arbeiten, sie sehnt sich nach ihrer alten Nanny Constantine, die einfach verschwunden ist und von deren Verbleib ihre Mutter nichts sagen möchte. Sie lernt das private Leben von Aibileen und Minny kennen und sie erkennt, dass es in ihrem Land zwei verschiedene Welten gibt, etwas mit dem sie aufgewachsen ist, dass sie jedoch mehr und mehr nicht mehr gutheißen kann. Aibileen hat ihr ganzes Leben die Kinder weißer Leute aufgezogen und denkt noch oft mit inneren Schmerzen und Traurigkeit an ihren Son Treelore und das Versprechen, dass sie ihm gegeben hat. Sie wird nicht müde den Kindern drei wichtige Sätze für ihr Leben mitzugeben, du bist lieb, du bist gescheit, du bist wichtig und vielleicht sagt sie es auch zu sich selbst. Minny hingegen gleicht einem rollenden Vulkan mit dem Herzen auf dem rechten Fleck und einer sehr großen Mundwerk, welches bei den weißen Damen, für die sie arbeitet nicht wirklich gut ankommt und so sieht sich Minny immer wieder herausgefordert eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Auf dieser Suche begegnet sie Miss Celia, einer sehr jungen und blonden Lady, die irgendwie auch das Herz auf dem rechten Fleck hat, doch wird der Leser und die männlichen und weiblichen Protagonisten doch sehr von ihrem offenherzigen Anblick abgelenkt. Zwischen diesen beiden so verschiedenen Frauen, die nicht nur in der Hautfarbe begründet sind, entwickelt sich eine wirklich herzliche Beziehung, wie sie sich halt entwickelt, wenn ein Vulkan auf Naivität trifft und wenn eine Frau der anderen versucht das Kochen beizubringen. Somit nimmt die Geschichte ihren Lauf und das Buch wird veröffentlicht. Skeeter freut sich, Aibileen, Minny und die anderen Frauen sind in Angst, denn sie wissen, was auf sie zukommen könnte, doch Minny hat eine listige Rückversicherung in ihre Geschichte mit eingebaut und nun darf der Leser mehr als gespannt sein, wie es weitergeht....
Ich habe diese Geschichte geliebt zu lesen. Kathryn Stockett nimmt den Leser in verschiedenen Erzählperspektiven mit hinein in diese für farbige Menschen so gefährliche Zeit der Rassentrennung in der USA und wir erleben welche Revolution diese Geschichte verursacht hat. Mit teilweise lachendem, ich kann keine Schokolandentarte mehr anschauen ohne an Minny zu denken, und einem weinenden Auge, wenn diese vielen fürchterlichen Ungerechtigkeiten dieser Zeit erzählt werden. Auch für weiße Menschen, die nicht dem damaligen Narrativ entsprachen, war diese Zeit nicht einfach. Die persönliche Entwicklung der Protagonistinnen und auch die Flair dieser 60er Jahre sind einfach wunderbar beschrieben und ich bin auch von der Verfilmung sehr begeistert.
Absolut lesenswert!
- Vincent Kliesch
Auris
(808)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
In Auris begleitet man die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, die sich auf Fälle spezialisiert hat, bei denen es um mögliche Justizirrtümer geht. Als sie auf den Fall des verurteilten Phonetikers Matthias Hegel stößt, wird sie sofort misstrauisch.
Hegel, der aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten selbst kleinste Nuancen in Stimmen und Geräuschen analysieren kann, sitzt wegen Mordes im Gefängnis, obwohl vieles darauf hindeutet, dass mehr hinter dem Fall steckt.
Während Jula beginnt, tiefer zu recherchieren, gerät sie immer weiter in ein Netz aus Geheimnissen, Gefahren und Ungereimtheiten. Dabei wird schnell klar, dass dieser Fall weit größer ist, als er zunächst scheint.
Eigene Meinung:
Die Grundidee des Buches hat mich sofort begeistert. Das Thema rund um forensische Phonetik ist unglaublich spannend und für mich etwas Neues gewesen. Ich fand es faszinierend, was man allein durch Stimmen, Sprachmuster oder Hintergrundgeräusche alles herausfinden kann. Genau dieser Aspekt hebt das Buch für mich von vielen anderen Thrillern ab.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass dieser Bereich noch etwas stärker im Fokus steht. Die Ansätze waren sehr interessant, aber an manchen Stellen hätte ich gerne noch mehr Einblicke in diese besondere Fähigkeit bekommen.
Der Fall selbst war durchgehend spannend aufgebaut und hat mich zum Miträtseln eingeladen. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und habe das Buch wirklich schnell durchgelesen.
Jula fand ich als Protagonistin sehr gelungen. Sie ist sympathisch, mutig und bringt durch ihre Vergangenheit eine emotionale Tiefe mit. Ihr Weg zur True-Crime-Podcasterin und ihre Motivation fand ich nachvollziehbar. Besonders spannend fand ich, wie ihr persönliches Schicksal immer wieder mitschwingt.
Auch die Dynamik zwischen ihr und Matthias Hegel hat mir gut gefallen. Hegel bleibt lange rätselhaft und sorgt dafür, dass man sich ständig fragt, was wirklich hinter ihm steckt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Gerade die vielen kleinen Cliffhanger am Kapitelende tragen dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Das Ende hat viele Fragen offen gelassen und sorgt definitiv dafür, dass man direkt zum nächsten Band greifen möchte.
Fazit:
Ein spannender Thriller mit einer außergewöhnlichen und sehr interessanten Thematik, die definitiv im Gedächtnis bleibt. Auch wenn mir stellenweise noch das gewisse Etwas und etwas mehr Tiefe im Bereich der Phonetik gefehlt haben, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Das offene Ende sorgt für große Neugier auf die Fortsetzung.
- Cecelia Ahern
Perfect – Willst du die perfekte Welt?
(858)Aktuelle Rezension von: BuchspinatZum Inhalt:
Celestine hat sich bei ihrem Großvater versteckt. Doch der oberste Richter Crevan gibt keine Ruhe. Er will Celestine unbedingt aufspüren, denn sie ist im Besitz von etwas, dass ihm sehr gefährlich werden und sogar das ganze Regime stürzen könnte. Das muss er unbedingt vereiteln.
Eigentlich will Celestine nur, dass alles so wird wie früher, doch das wird nicht geschehen. Dessen ist sie sich sehr bewusst. Was bleibt, außer zu kämpfen? Und sie ist nicht allein. Carrick taucht wieder auf und überredet sie, nicht mehr zu fliehen, sondern für die Freiheit zu kämpfen…
Meine Meinung:
Ich kann Euch nicht zu viel verraten. Das würde die Spannung zerstören. Band Zwei der Dilogie geht genauso spannend und temporeich weiter, wie Band Eins angefangen hat. Von daher kann ich den zweiten Band genauso empfehlen, wie den ersten Teil dieser großartigen Geschichte.
Celestine beginnt, über sich hinauszuwachsen. Immer mehr Menschen stehen plötzlich hinter ihr und dem Wunsch nach Freiheit. Auch nicht fehlerhafte Menschen. Sie findet Verbündete, muss aber auch lernen, dass manche Verbündete nur ihren eigenen Vorteil suchen und bereit sind, Celestine danach über die Klinge springen zu lassen. Das macht Vertrauen schwer. Doch ohne Vertrauen geht es nicht.
Celestine lernt schnell und steckt irgendwann mittendrin in einer Revolution, die sich sich Wochen zuvor niemals hätte vorstellen können. Als ihre Anführerin. Mit einer Courage, die mich stark beeindruckt hat.
Und sie ist nicht allein. In Carrick hat sie einen Mitstreiter gefunden, der ebenso mutig ist wie sie. Der ähnliche Werte hat. Der Menschen überzeugen kann, ihr Vorhaben zu unterstützen. Und der ihr etwas bedeutet. Und sie ihm. Trotz aller Schwierigkeiten bahnt sich zwischen den Beiden etwas an, dass größer ist als das, was Celestine einst mit Art (Richter Crevans Sohn) geteilt hat…
Manchmal hat man einfach keine andere Wahl. Dann muss man für das kämpfen, was einem wichtig ist. Für Freiheit. Für Demokratie. Für gleiche Rechte. Egal ob man „fehlerhaft“ ist oder nicht. Gemeinsam.
Das gilt für uns alle. Gerade in Zeiten, wo die Rechte von Minderheiten beschränkt werden sollen. Wo finanziell schwache Menschen ausgegrenzt werden sollen. Wo die Reichen und Mächtigen für eine immer größere Schere zwischen Arm und Reich sorgen. Wo jeden Tag von Rassismus und Gewalt zu lesen ist. Von Femiziden. Von Rechtsextremismus. Von Kriegen. Von Menschen, die ihr Hab und Gut verlieren und aus Angst vor Ermordung ihr Heimatland verlassen müssen.
Lasst uns füreinander einstehen. Für Demokratie. Für Freiheit. Für Rechtsstaatlichkeit.
Solidarisch. Mit einem offenen Herzen. Füreinander. Denn wir sind alle gleich. Wir sind Menschen.
Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.de
- Charlotte Link
Die letzte Spur
(1.176)Aktuelle Rezension von: JoxannaDie letzte Spur von Charlotte Link zeigt einmal mehr, warum die Autorin zu den absoluten Größen der Spannungsliteratur gehört. Dieser Psychothriller zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann und lässt einen so schnell nicht wieder los.
Besonders beeindruckend ist der durchgehend hohe Spannungsbogen. Charlotte Link versteht es meisterhaft, falsche Fährten zu legen. Immer wenn man glaubt, das Rätsel durchschaut zu haben, wird die eigene Vermutung durch überraschende Wendungen wieder komplett zerschlagen. Veranlasst durch den dynamischen Wechsel der verschiedenen Perspektiven gewinnt die Geschichte enorm an Tiefe. Dieser Kniff macht das Lesen nicht nur anspruchsvoll, sondern sorgt durch gezielt gesetzte Cliffhanger am Kapitelende dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Auch stilistisch überzeugt der Roman auf ganzer Linie: Der Schreibstil ist äußerst angenehm und flüssig, ohne jemals flach zu wirken. Abgerundet wird das Leseerlebnis durch die hervorragend ausgearbeiteten Charaktere. Ihre Motivationen, Entscheidungen und Handlungen bleiben stets nachvollziehbar, was die Story unheimlich lebendig und nahbar macht.
Fazit: Ein hochspannender, vielschichtiger Thriller voller Wendungen, der Fans des Genres garantiert fesselt. Absolute Leseempfehlung!
- Cecelia Ahern
Hundert Namen
(794)Aktuelle Rezension von: NicolePDie Chefin und Freundin von Journalistin Kitty Logan ist totkrank. Während Kitty selbst an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen ist, bittet Constance ihre Freundin darum, einen Artikel zu schreiben, zu dem sie selbst nicht mehr kommen wird. Kitty findet eine Liste mit einhundert Namen. Allerdings gibt es keinen Hinweis darauf, was Constance anhand dieser Liste schreiben wollte.
Kitty versucht herauszufinden, was es mit diesen hundert Namen auf sich hat. Der Redakteur hat ihr nur wenig Zeit bis zum Abgabetermin gegeben. Das reicht niemals, um alle Personen auf dieser Liste zu kontaktieren. Als Leser begleitet man Kitty auf der Suche nach einer Lösung. Was verbindet die 100 Menschen, und welcher Artikel hätte daraus entstehen sollen?
Kitty ist eine gut ausgearbeitete Figur, und man wird emotional von ihr und der geheimnisvollen Liste auf die Reise geschickt. Diese Reise lässt den Leser den Alltag vergessen und regt auch zum Nachdenken an. „Hundert Namen“ ist ein gutes Buch, welches ein interessantes Ende hat.
Ich danke der Plattform „Bookbot“, dass ich mir dieses Buch aussuchen dürfte.
- Lucinda Riley
Der verbotene Liebesbrief
(362)Aktuelle Rezension von: LangeweileKlappentext:
Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt,trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt in der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen Umschlag mit alten Dokumenten – darunter auch ein Liebesbrief, voller mysteriöse Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt – den Marcus Harrison, der Enkel von Sir James Harrison ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann….
Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen präsentiert, wobei der Part in der Gegenwart den größten Raum einnimmt.Zuerst fand ich das Buch äußerst spannend und interessant, was sich aber im weiteren Verlauf änderte. Die Geschichte brachte immer mehr Personen ins Spiel, welche zwar nicht von wesentlicher Bedeutung waren, jedoch für zunehmende Verwirrung sorgten.
Immer mehr erschien mir unrealistisch, ein Beispiel von vielen ist ,dass der Geheimdienst wohl kaum bemüht ist,uneheheliche Kinder des Königshauses zu vertuschen.
Ich kenne und liebe die Romane der Autorin, dieser konnte mich jedoch überhaupt nicht überzeugen, daher von mir leider nur zwei Sterne.
- J.R.Ward
Black Dagger - Nachtjagd
(1.904)Aktuelle Rezension von: Tamara83Mit «Nachtjagd» hat mich J. R. Ward direkt in die faszinierende Welt der Black Dagger gezogen. Die geheimnisvolle Bruderschaft, die starken Charaktere und die knisternde Spannung zwischen Wrath und Beth machen diesen Auftakt zu einem besonderen Leseerlebnis. Die Mischung aus düsterer Vampirwelt, Gefahr, Leidenschaft und einer guten Portion Erotik trifft genau meinen Geschmack. Man taucht in eine Welt ein, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Ein gelungener Auftakt, der definitiv Lust auf mehr macht!
- Kira Mohn
Show me the Stars
(785)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Die Grundidee fand ich eigentlich echt cool – Leuchtturm, Meer, dieses ganze Setting hat richtig Potenzial. Leider konnte mich der Schreibstil überhaupt nicht abholen. Irgendwie bin ich beim Lesen nie so richtig reingekommen, obwohl die Story an sich interessant war.
Schade, weil ich glaube, dass da mehr drin gewesen wäre. Für mich ein netter Auftakt, aber kein Highlight.
- Gillian Flynn
Cry Baby - Scharfe Schnitte
(816)Aktuelle Rezension von: katha84Camille arbeitet in Chicago als Reporterin und hat ihre Vergangenheit so gut es geht hinter sich gelassen. Doch ihr Chef hat einen neuen Auftrag für sie und der führt sie ausgerechnet zurück nach Wind Gap, ihre Heimatstadt. Denn dort wurden zwei Mädchen entführt und ihr Chef wittert eine aufsehenerregende Story. Für Camille gleicht die Rückkehr einem Alptraum, denn sie hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Familie. Trotzdem nimmt sie den Auftrag an und macht sich auf die Suche nach Spuren - und findet sich dabei mehr und mehr auf einem persönlichen Höllentrip wieder.
Das Buch ist wirklich toll geschrieben und zieht einen auch wie magisch sofort in seinen Bann. Und auch wenn ich Camille bis zum Ende hin nicht wirklich mochte (wie auch keinen der anderen Charaktere) hat mich ihre Story sehr berührt. Was sie als Kind alles mitmachen musste und wie sich das bis in ihr Erwachsenenleben ausgewirkt hat, ist einfach nur ganz schrecklich. Die Vorstellung, dass man sich ganze Worte in den kompletten Körper ritzt, ist einfach nur mega gruselig. Aber auch der Rest der Story ist ziemlich harter Toback. Für das Benehmen ihrer kleinen Schwester finde ich keine Worte und ihre Mutter... unfassbar. Und auch wenn das Buch fesselnd war, fand ich Gone Girl um längen besser.
- Eva Siegmund
Pandora - Wovon träumst du?
(260)Aktuelle Rezension von: lolamoosgruenSophie und Liz erfahren komplett unvorbereitet, dass sie Zwillinge und ihre leiblichen Eltern beide tot sind. Die Suche nach Antworten zu ihren vielen Fragen führt sie in ungeahnte Gefahren.
Wir befinden uns in dieser Geschichte in einer recht nahen Zukunft, was Dystopien sowieso immer eine noch unheimlichere Grundstimmung verleiht. Viele Menschen haben sich eine Chip einsetzen lassen, der quasi das Smartphone ersetzt, der allerdings auch Einfluss auf die eigenen Träume nehmen kann.
Ich fand die Geschichte unheimlich spannend. Sie begann noch reicht seicht, aber der Spannungsbogen stieg und stieg. Die Art von Spannung, bei der man im letzten Drittel auch mal die Luft anhält und die Augen gar nicht schnell genug über die Seiten fliegen können!
Wir lesen abwechselnd aus der Sicht von den Schwestern Liz und Sophie. Mir hat richtig gut gefallen, dass man die unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr gut am Schreibstil erkannt hat und so auch ohne Überschrift gewusst hätte, in welcher Sicht wir uns befinden.
Ich bin jetzt unglaublich gespannt auf den nächsten Band.
- Claire Douglas
Girls Night - Nur eine kennt die ganze Wahrheit
(117)Aktuelle Rezension von: _juliadventuress_Wie erwartet, ein spannender Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen.
Der Einstieg war etwas holprig, weil einige Dinge nicht auf Anhieb verständlich waren, aber dann fügten sich die Puzzleteile und es wurde noch sehr gut umgesetzt. Zum Ende gibt's noch mal einen 😳😨 Moment.
Clair Douglas hat es wieder mal geschafft einen packenden Thriller zu schreiben.
- Ruth Ware
Woman in Cabin 10
(508)Aktuelle Rezension von: mesuDie Journalistin Lo Blacklock darf an der Jungfernfahrt eines Luxusschiffes teilnehmen. Doch diese Fahrt wird zum Albtraum, denn Lo wie eine Frau in der Nacht schreit und dann einen Aufprall auf dem Wasser. Sie glaubt die Frau wurde von Bord gestoßen. Als sie ihre Beobachtung dem Sicherheitsoffizier mitteilt, wiegelt dieser ab, denn die Kabine aus der sie das Geräusch gehört haben will, ist leer und es hat niemand darin gewohnt. Diese Fahrt entwickelt sich für Lo zu einer gefährlichen und tödlichen Reise.
Spannungsgeladen, aber etwas übertrieben wird dieser Thriller erzählt. Er fasziniert aber dennoch.
- Meike Winnemuth
Das große Los
(259)Aktuelle Rezension von: Schlumpfine-02Das große Los“ von Meike Winnemuth ist ein humorvoller, inspirierender Reisebericht über ein Jahr in 12 Städten weltweit, finanziert durch einen Gewinn bei „Wer wird Millionär?“ In Briefen teilt sie Aha-Erlebnisse, Kulturschocks und innere Veränderungen – ein Plädoyer für Mut und Möglichkeiten, das nie langweilig wird.
- Claire Douglas
Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du
(219)Aktuelle Rezension von: Juliane_PeterIch war SO schnell komplett drin 🤭📖 Ich liebe Thriller mit alten Geheimnissen, düsteren Küstenorten und Figuren, denen man nie ganz vertrauen kann 😅 Deshalb musste ich dieses Buch einfach lesen. Und ehrlich? Ich habe ungelogen alle paar Kapitel meine Theorie geändert 😂
Die Geschichte dreht sich um Jess, die in die Nähe ihres Heimatortes zurückkehrt. Sie ist Journalistin und es passiert ein schockierender Mordfall. 🔪 🔫 Schnell führt alles zurück zu ihrer ehemaligen besten Freundin Heather und zu einem jahrzehntealten Geheimnis rund um das Verschwinden von Heathers großerSchwester Flora 😳 Je mehr Jess nachforscht, desto mehr merkt man, dass damals längst nicht alles so war, wie es schien. Jeder wirkt verdächtig. Wirklich jeder 👀
Der Schreibstil von Claire Douglas war unglaublich flüssig und total mitreißend ✨ Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Besonders die Atmosphäre hat mich komplett gepackt 🌫️🌊 Dieses kleine Küstendorf wirkte die ganze Zeit bedrückend und geheimnisvoll. Man hatte ständig das Gefühl, dass hinter jeder Erinnerung noch etwas verborgen liegt.
Auch die Charaktere fand ich richtig stark geschrieben. Niemand wirkte perfekt oder eindeutig gut bzw. böse und genau das mochte ich so 😭 Jess war für mich total greifbar, vor allem ihre Unsicherheit und ihre Schuldgefühle. Heather blieb lange ein Rätsel und ich wusste bis fast zum Ende nicht, ob ich Mitleid mit ihr haben soll oder ihr misstraue 😅
Die Spannung war wirklich durchgehend da 🔥 Ich hatte zwischendurch SO viele Theorien und habe echt jeden verdächtigt 🤭 Manche Wendungen kamen überraschend, ohne komplett unrealistisch zu wirken und genau das liebe ich bei Thrillern.
Besonders spannend fand ich das Thema verdrängte Erinnerungen und wie sehr Geheimnisse Menschen und ganze Familien zerstören können 💔 Das Buch zeigt richtig gut, wie Vergangenheit niemals wirklich verschwindet.
- Melanie Raabe
Der Schatten
(337)Aktuelle Rezension von: Special_KErst durch die Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden, habe ich es sofort gekauft und verschlungen. Daher empfehle ich es jedem Thriller-Fan sehr, und ich freue mich jetzt darauf, noch weitere Bücher von Melanie Raabe zu lesen! Wenn man zusätzlich auch noch Wien mag, führt wohl kein Weg an diesem Buch vorbei.
- Penny Juniper
Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
(208)Aktuelle Rezension von: bookish_by_ifiWow, ich bin hin und weg! So hat mich schon lange kein Buch mehr gecatcht! Die wilden 20er, Schottland, Vampire, Magie und andere Fabelwesen, gepaart mit einer gehörigen Prise Romance – einfach eine geniale Mischung! ✨
Kat ist eine starke, moderne und liebenswerte Protagonistin, während Ethan mit seiner verschlossenen Art und seinem weichen Kern mein Herz erobert hat. Die Dynamik zwischen den beiden hat mich richtig mitfiebern lassen. Wie oft wollte ich rufen: „Jetzt redet doch endlich miteinander und steht zu euren Gefühlen!“ 😂❤️
Auch wenn überraschende Plot-Twists ausbleiben, haben mich das tolle Worldbuilding und die geschichtlichen Aspekte absolut begeistert. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, trotzdem bin ich schon neugierig auf Band 2 und darauf, wie es mit Grace und dem Werwolf weitergeht! 🐺
Für mich ein absolutes Highlight und eine klare Leseempfehlung! 🖤
- Lilly Lucas
A Place to Belong
(349)Aktuelle Rezension von: Ines_BalkowDie Cherry-Hill-Reihe der Autorin gefällt mir richtig gut. So hat mich auch der dritte Band der Serie voll überzeugt. Und meine Lieblingsfigur wird im vierten Teil in den Fokus gerückt - da freue ich mich jetzt schon sehr ☺️
In diesem Band geht es um Magnolia und ihre Geschichte ist sehr spannend. Neben den Familienverwicklungen, mit denen sie sich herumschlägt, verdreht auch noch der verschlossene Finn ihr den Kopf. Und der ist leider sehr misstrauisch, sodass ihre Beziehung durch Höhen und Tiefen geht.
Ich will gar nicht zu viel zum Inhalt sagen. Nur so viel: Fans der Reihe werden wieder voll auf ihre Kosten kommen. Die Handlung findet wieder auf Cherry Hill statt und der Autorin gelingt es jedes Mal, die Atmosphäre und Umgebung so schön zu beschreiben, dass man sich dorthin wünscht 😉
Diese Buchserie ist eine meiner liebsten und ich bin gespannt, ob der letzte Band mit den bisherigen mithalten kann. Für diesen Teil gibt es von mir auf jeden fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für Fans von Liebesgeschichten.
- T. R. Richmond
Wer war Alice
(322)Aktuelle Rezension von: MiAEin Buch, in dem es darum geht, dass ein Buch über eine Tote geschrieben wird. Und dieses Buch, das aus zusammengetragenen Briefen, Tagebucheinträgen und Verhörungsprotokollen besteht, lesen wir.
Was vielleicht ein wenig diffus klingt, ist tatsächlich ein gut geschriebenes Werk. Es geht um Alice, die tot in einem Fluss gefunden wird. Ihr ehemaliger Professor versucht, den Mörder - an Selbstmord glaubt er nicht - zu überführen und beginnt, tief in das Leben von Alice einzutauchen.
Mir hat die Schreibweise dieses Buches sehr gut gefallen. Auf einen Brief, in dem bisher Geschehenes rekapituliert wurde, folgte ein Protokoll, ein Tagebucheintrag oder auch eine Email an einen anderen Empfänger. Ein paar restliche Fragezeichen blieben mir, aber die wichtigsten Fragen wurden geklärt: Wer war Alice? Und was ist mit ihr geschehen? - Emily Henry
Great Big Beautiful Life
(290)Aktuelle Rezension von: Nadine21Alice Scott ist eine junge Journalistin und hat die Chance ein Buch über eine berühmte Persönlichkeit zu schreiben. Hayden Anderson ist Autor und Pulitzer Preis Gewinner für seine Biografie einer berühmten Person. Beide haben die Chance die Biografie von Margaret Ives zu schreiben. Sie gehört zu einer skandalträchtigen Familie und niemand weiß genau, was in ihrem Leben geschehen ist und warum sie sich komplett zurückgezogen hat.
Alice kämpft hart um den Job, doch auch Hayden möchte die Biografie unbedingt schreiben. Beide geben alles, um den Job zu bekommen und versuchen dabei die aufkommenden Gefühle zu unterdrücken.
Das Buch ist eine schöne Sommerlektüre, aber ich hatte mir noch etwas mehr von der Autorin versprochen. Die Geschichte in der Gegenwart ist nett geschrieben, aber die Passagen in der Vergangenheit haben mich teilweise etwas verwirrt.
Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht und ich werde der Autorin auf jeden Fall noch eine Chance geben.
- Joël Dicker
Das Verschwinden der Stephanie Mailer
(351)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannIm Allgemeinen lese ich immer mehrere Bücher parallel. Zum ersten Mal hatte ich keine Chance dazu. Insofern ist es empfehlenswert, die Lektüre dieses Buches auf ein Wochenende zu legen, ein möglichst störungsfreies dazu.
Nachdem Joel Dicker mit seinem Erstlingswerk „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ eine Steilvorlag im Bereich der Spannungsliteratur gelungen war, dann mit seinem zweiten Roman, „Die Geschichte der Baltimores“, etwas nachgelassen hatte, ist er jetzt wieder zurück: ein fulminantes, ein großartiges Werk für Freunde guter Kriminalliteratur.
Das Buch hat nicht nur die Qualität eine Pageturners, es empfiehlt sich nachgerade, diesem Sog nachzugeben, denn die hier miteinander verquickten Handlungsstränge (Aktuell und zwanzig Jahre zuvor) erfordern das ganze Hirn. Aber keine Sorge, durch die geschickte Erzählweise wird man immer wieder „in die Spur gebracht“, sodass sich quasi zwangsläufig dieser Lesefluss ergibt, die einen guten Roman auszeichnen.
Kurz: Es ist ein Genuss, sich diesem Buch zu überlassen.
(7.4.2019)
- Alena Schröder
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
(413)Aktuelle Rezension von: DankeAnke⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5
Mit „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ hat Alena Schröder einen Roman geschaffen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt hat.
Wir begleiten vier Frauen aus vier Generationen – und genau das hat dieses Buch für mich so besonders gemacht. Jede einzelne Geschichte hatte ihre eigene Tiefe, ihre eigenen Wunden, Hoffnungen und Entscheidungen. Ich fand es unglaublich spannend, in jede dieser Frauen eintauchen zu dürfen und mitzuerleben, wie eng ihre Schicksale miteinander verknüpft sind.
Manche Leser empfinden das Buch vielleicht als traurig oder bedrückend, doch für mich war es vor allem faszinierend. Es zeigt auf eine sehr ehrliche und menschliche Weise, wie unterschiedlich Menschen sind und wie sehr das Leben prägen – und manchmal auch verbittern – kann. Trotzdem werden die Figuren nie einfach als „böse“ dargestellt. Gerade diese Vielschichtigkeit hat mich sehr berührt.
Der Schreibstil war warm, intensiv und voller Gefühl. Ich konnte komplett in die Geschichte abtauchen und habe jede Seite genossen. Für mich ist dieser Roman absolut gelungen und ein Buch, das noch lange nachhallt.
✨ Mein Fazit:
Eine bewegende Familien- und Lebensgeschichte über Generationen hinweg, voller Emotionen, Verbindungen und menschlicher Tiefe – ein Buch, in das einzutauchen sich absolut lohnt. 😉🙂























