Bücher mit dem Tag "jugendliebe"
398 Bücher
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.823)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrIch wünschte mir, ich hätte das Buch gelesen, bevor ich den Film gesehen hatte... Damit entging mir der "plott twist" komplett.
Dem Buch konnte ich leider nicht viel abgewinnen. Es war mir zeitweise zu philosophisch und ich bezweifle, dass 2 krebskranke Teenager sich wirklich so tiefgründig mit philosophischen Fragen und Metaphern beschäftigen.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.146)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
(9.987)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsVoldemort ist zurückgekehrt, doch nur wenige glauben Harry und währenddessen werden ihm noch so einige Sachen verheimlicht.
Dieses Buch hat sich schon sehr gezogen und einige Dinge sind sehr vorhersehbar. Ich finde es trotzdem sehr erstaunlich, wie J.K Rowling es schafft, diese Welt zu erschaffen, durch die man wirklich für kurze Zeit aus der Realität ausbrechen kann, auch wenn mir manche Kreaturen nach wie vor als sehr fragwürdig erscheinen.In der ersten Hälfte des Buches ist so gut wie nichts passiert und man hätte es locker um 500 Seiten kürzen können. Den dritten Stern hat dieses Buch auch nur von mir bekommen, weil ich die letzten 100 Seiten als sehr emotional empfunden habe.
Für die letzten Bücher dieser Reihe erwarte ich jetzt nochmal richtige Spannung. - Kerstin Gier
Rubinrot
(14.345)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksDiese Reihe haben gefühlt alle in ihrer Jugend gelesen, nur ich nicht. Ich habe erst sehr spät angefangen, wirklich gerne zu lesen. Deshalb steht Rubinrot bei mir schon ewig auf der Nachholliste.
Ehrlich gesagt bin ich aber mit der Erwartung reingegangen, dass es für mich nur durchschnittlich wird. Ein netter Read, mehr nicht. Ich kannte die Filme und wusste zumindest grob, worauf alles hinausläuft. Dazu kommt, dass Zeitreisen nie so mein Thema waren und ich nicht sicher war, ob ich Jugendbüchern inzwischen entwachsen bin.
Und dann hat mich schon der Anfang total überrascht. Ich habe schnell gemerkt, dass mir das richtig Spaß macht. Gespannt war ich nur, ob es dabei bleibt oder kippt. Es ist gekippt, aber in die andere Richtung. Ich habe das Buch wirklich verschlungen. Der Schreibstil und der Aufbau haben mich so durch die Seiten fliegen lassen.
Gwendolyn habe ich total ins Herz geschlossen. Sie ist einfach super sympathisch und ich habe ihr durchgehend nur das Beste gewünscht. Auch die Dynamik mit Gideon fand ich richtig interessant, weil er ihr gegenüber mal komplett kalt und dann wieder unfassbar süß ist. Diesen Zwiespalt mochte ich sehr, auch wenn ich grob wusste, wo das hinführt.
Genauso mochte ich die Nebencharaktere. Gwendolyns Familie ist mir richtig ans Herz gewachsen und gleichzeitig gibt es genug Figuren, die einen aufregen und denen man kein Stück traut. Am schönsten war für mich aber die Freundschaft mit den Geistern. Daran hatte ich keine Erinnerung mehr und ich fand es eine so tolle Ergänzung.
Auch das Zeitreisen und der ganze Flair drumherum sind schön umgesetzt. Ich habe komplett unterschätzt, wie sehr mich das packen kann.
Fazit:
Ich verstehe jetzt komplett, warum so viele diese Reihe lieben. Ein wunderschönes Jugendbuch, das einfach unfassbar viel Spaß macht. Auf Band 2 freue ich mich jetzt schon.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.509)Aktuelle Rezension von: TheReSaNach dem Ende von Save Me war ich gespannt, wie es mit Ruby und James weitergeht. Der zweite Band setzt genau dort an und legt den Fokus deutlich stärker auf die Folgen der Ereignisse aus Band 1. Dabei stehen vor allem Vertrauen, Verletzungen und die Frage im Mittelpunkt, ob sich zerbrochene Beziehungen wieder reparieren lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass man diesmal mehr Einblicke in andere Figuren bekommt. Die zusätzlichen Perspektiven von Lydia und Ember haben die Geschichte erweitert und dafür gesorgt, dass die Nebencharaktere mehr Tiefe erhalten. Gerade Lydia fand ich in diesem Band sehr interessant.
Wie schon im ersten Teil liest sich der Schreibstil angenehm und flüssig. Die Emotionen der Figuren kommen gut rüber und viele Szenen haben dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Vor allem James' persönliche Entwicklung und sein Umgang mit den Ereignissen aus dem ersten Band standen für mich diesmal stärker im Vordergrund.
Für die volle Punktzahl hat es bei mir allerdings nicht gereicht. Über weite Strecken dreht sich die Handlung sehr stark um das Hin und Her zwischen Ruby und James. Manche Konflikte wurden für meinen Geschmack etwas zu lange ausgedehnt, wodurch sich die Geschichte stellenweise gezogen hat. Erst im späteren Verlauf nimmt die Handlung wieder deutlich an Fahrt auf.
Trotzdem ist Save You eine gelungene Fortsetzung, die den Figuren mehr Raum gibt und emotional einige starke Momente bietet. Und dann kommt dieses Ende, das natürlich dafür sorgt, dass man direkt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.339)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteIch habe Berühre mich. Nicht. zum ersten Mal gelesen – und ich war völlig unvorbereitet darauf, wie sehr mich diese Geschichte treffen würde. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in Sages Gedanken und Ängste hineinzurutschen, als würde ich direkt neben ihr stehen. Laura Kneidl schreibt mit einer leisen Intensität, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schiebt.
Sage hat mich sofort berührt. Ihre Unsicherheit, ihr Mut, ihre Art, trotz allem weiterzumachen – das alles wirkt so echt, dass man gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufühlen. Und dann kommt Luca. Warmherzig, aufmerksam, geduldig auf eine Weise, die man in Liebesgeschichten viel zu selten findet. Er ist kein überzeichneter Held, sondern jemand, der einfach da ist, ohne zu drängen. Genau das macht ihn so unwiderstehlich.
Auch die Nebenfiguren bringen unglaublich viel Herz in die Geschichte. Besonders April und Megan haben mich überrascht – sie sind nicht nur „Freundinnen“, sondern echte Stützen, die Sage Halt geben, ohne sie zu überfordern.
Der Schreibstil hat mich komplett abgeholt. Emotional, klar, atmosphärisch – und gleichzeitig so leicht, dass ich kaum gemerkt habe, wie schnell die Seiten verflogen sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die ernsten Themen behandelt werden. Nichts wird dramatisiert, nichts verharmlost. Es fühlt sich einfach wahr an.
Und dann dieses Ende. Ich war fassungslos, aufgewühlt und gleichzeitig so dankbar, dass der zweite Band schon bereitlag.
Für mich ist Berühre mich. Nicht. eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eine Geschichte über Angst, Vertrauen, Heilung – und eine Liebe, die nicht laut sein muss, um stark zu sein.
- Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.037)Aktuelle Rezension von: SaskiaaatIch kann den Hype um dieses Buch jetzt absolut nachvollziehen. Ich habe schon viele emotionale Bücher gelesen, aber Nur noch ein einziges Mal hat mich auf eine ganz andere Art berührt.
Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin und wollte ständig wissen, wie es weitergeht. Lily war für mich eine unglaublich sympathische und authentische Hauptfigur. Ich habe so oft mit ihr mitgefühlt und mich gefragt, wie ich selbst in ihrer Situation gehandelt hätte.
Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Buch zeigt, dass das Leben eben nicht nur schwarz oder weiß ist. Manche Entscheidungen sind unglaublich schwer, und genau das bringt Colleen Hoover meiner Meinung nach sehr realistisch rüber. Mehrmals musste ich das Buch kurz zur Seite legen, weil ich das Gelesene erst einmal verarbeiten musste.
Der Schreibstil war wie gewohnt super flüssig. Die Seiten sind nur so vorbeigeflogen und ich habe das Buch viel schneller beendet, als ich eigentlich wollte.
Für mich war es keine typische Liebesgeschichte, sondern ein Buch mit einer wichtigen Botschaft, das mich emotional wirklich mitgenommen hat. Ich werde die Geschichte so schnell nicht vergessen und kann sie jedem empfehlen, der emotionale Bücher mag. Von mir gibt es ganz klar 5 von 5 Sternen.
- David Nicholls
Zwei an einem Tag
(3.719)Aktuelle Rezension von: booklover98Mich hat der Klappentext direkt angesprochen - ich kenne weder den Film noch die Serie zum Buch und bin blind an die Geschichte rangegangen. Mich hat der Schreibstil und die wenig emotionale Darstellung nicht abgeholt - die Charaktere blieben, trotz der großen Zeitspanne, in der wir sie begleiten, für mich kaum greifbar und berühren mich nicht. Die Idee fand ich total interessant, aber für mich war es nicht das richtige Buch.
- Mona Kasten
Trust Again
(2.371)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciEs fiel mir wirklich leicht in die Story einzusteigen. Dawn bringt viele Eigenschaften mit, die ich an mir selbst entdecke und Spencer ist ehrlich ein Mann zum Verlieben. Er ist lustig, ironisch und neckt gerne, womit essentielle Punkte schon abgehakt sind. Dass er eine andere Seite besitzt, erfahren wir ziemlich schnell, jedoch dauert es ziemlich lange, bis wir herausfinden, was da konkret hinter steckt. Er hat gezeigt, dass jeder Mensch mehr als nur eine Seite hat und dass man schonmal tiefer schauen muss. Ich habe wirklich mitgelitten, als die beiden eine schwierige Phase durchgemacht haben und war sehr gespannt, wer, wie den anderen zurückgewinnen wird.
Auch der zweite Teil der Reihe ist absolut zu empfehlen.
- F. Scott Fitzgerald
Der große Gatsby
(1.226)Aktuelle Rezension von: julzpaperheartDer Roman erzählt von Aufstieg, Sehnsucht und einer Gesellschaft, die stark von äußeren Bildern geprägt ist. Im Mittelpunkt steht Gatsby und die Frage, was hinter seinem Lebensstil wirklich steckt. Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick elegant und leicht, hat aber deutlich mehr Tiefe.
Der Einstieg ist sprachlich besonders. Der Stil ist ruhig, teilweise distanziert und trotzdem sehr bildhaft. Ich brauchte etwas Zeit, um in den Rhythmus zu finden, aber danach entfaltet die Geschichte eine klare Wirkung.
Die Figuren bleiben in gewisser Weise auf Abstand, was gut zur Grundstimmung passt. Gerade diese Distanz macht aber auch deutlich, wie wenig echte Nähe in dieser Welt existiert. Das hat für mich gut funktioniert, auch wenn ich emotional nicht immer komplett drin war.
Am stärksten ist der Roman in seiner Atmosphäre. Er zeigt eine Welt voller Illusionen und unerfüllter Wünsche, ohne das ständig zu erklären. Einige Entwicklungen sind vorhersehbar, trotzdem bleibt die Gesamtwirkung sehr stimmig.
Insgesamt ein sehr gelungener Klassiker, der mich vor allem durch seine Stimmung und Sprache überzeugt hat. Ich habe ihn gerne gelesen und viele Szenen bleiben im Kopf, auch wenn er mich nicht durchgehend gleich stark emotional erreicht hat.
- Erin Watt
Paper Princess
(2.285)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniNach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.
Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.
Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.
Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.
Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.
Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht! - Carina Bartsch
Kirschroter Sommer
(2.796)Aktuelle Rezension von: Anne_G_Ich liebe die Art und Weise mit der Carina Bartsch einen in ihre Geschichten einsaugt und die Gefühle wirklich spürbar macht. Ich habe das Buch schon viele viele Jahre, schon öfter gelesen und werde es auch wieder lesen. Die Stroy bringt mich zum Nachdenken, zum weinen und zum lachen. Ja, Emely kann manchmal anstrengend sein und man denkt sich nur, jetzt stell dich nicht so an, aber wenn man die eigenen Unsicherheiten in manch eigenen Situationen im Leben versetzt, kann man sie viel besser verstehen. Ich liebe die Geschichte um Emely und Elias und werde sie immer in meinem Herzen tragen!
- Sebastian Fitzek
Das Geschenk
(977)Aktuelle Rezension von: Alfeme1989Ich habe das Geschenk von Sebastian fitzek als Hörbuch gehört. Ich mochte den Sprecher sehr und die Geschichte ist spannend, etwas verwirrend, und die vielen Wendungen machen es richtig interessant und das bis zum Ende. In welchem Zusammenhang die einzelnen Protagonisten stehen kommt immer nach und nach ans Licht.
- Cecelia Ahern
Für immer vielleicht
(2.865)Aktuelle Rezension von: Melanie_HoppeIch hab schon einige Bücher von Cecelia Ahern gelesen und mag ihre Geschichten sehr gerne. Eine herz zerreißende Geschichte und eine never Endingen Story mit happy End. Einfach toll. Ein großes Kompliment das es nur aus Briefen, Emails und Chat verlaufen besteht. Es ließ sich super toll und flüssig lesen.
- Benedict Wells
Hard Land
(676)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenSommer 1985. Sam ist fünfzehn. Kein Kind mehr aber auch noch nicht erwachsen. Er ist ein Außenseiter, ist unsicher, gehemmt und hat Angstzustände. Er ist zu klein, zu schmächtig, das ideale Opfer für Hänseleien. Doch der Sommer 1985 ändert alles.
Um nicht nach Kansas geschickt zu werden, zu seiner Tante Eileen und ihren nervigen, mobbenden Söhnen, nimmt Sam einen Job im Kino an. Dort trifft er auf Kristie, Cameron und Hightower. Die drei sind älter als er, ein eingeschworenes Team. Aber auch sie haben alle ihre Macken und Geheimnisse, daher sehen sie in Sam keinen Freak oder Außenseiter, sondern nehmen ihn ihre Mitte auf.
Für Sam werden sie sein Halt, denn seine Mutter ist schwer krank und diese Krankheit hängt wie ein Damoklesschwert über der Familie. Sein Vater spricht kaum mit ihm und seine Schwester Jean geht schon seit langen ihre eigenen Wege und hat das Elternhaus verlassen. So bleibt Sam alleine mit seinen Ängsten und Gefühlen, bis er das Trio kennenlernt.
Natürlich klingt der Klappentext besser als meine unbeholfene Zusammenfassung. Und er gibt keineswegs wieder, welche Gefühle dieses Buch in mir geweckt hat. Es ist meine Zeit, es sind meine Filme und Songs, die in diesem Buch erwähnt werden. Zwar war ich 1985 schon etwas älter aber trotzdem habe ich vieles wiedererkannt. Dominik Wells beschreibt die 80er so, als wäre er dabei gewesen. Ich dachte: „ So etwas kann nur jemand schreiben, der diese unglaubliche Zeit selber erlebt hat.“
Aber Irrtum. Benedict Wells ist Baujahr 1984 somit er ist viel zu jung, um diese magische Zeit erlebt zu haben. Keine Handys, keine Computer, ein Sommer voller Faszination und Freiheiten.
Der erste Satz dieses Buch macht klar, was auf den Lesenden zukommt. Und Kristie liebt erste Sätze, so dass hier viele Verweise auf andere Romane zu finden sind. Sams Mutter betreibt einen Buchladen und als Kristie noch jünger war, hat sie dort oft in den Bücher gestöbert und sich diese Sätze gemerkt. Es ist eine Zeitreise durch die Musik, Literatur und durch die Filme der achtziger Jahre.
Marty McFly gibt Sam Hoffnung und Auftrieb. In „zurück in die Zukunft“ ist diese Figur ebenso klein und unscheinbar wie Sam, aber im Gegensatz zu ihm strotzt Marty McFly vor Selbstbewusstsein und wird zu Sams Idol. (Mein Film war damals allerdings „die Maske“ mit Sam Elliott und Cher)
Es ist abzusehen, dass dieser Sommer ein Ende haben wird. Da Cameron, Kristie und Hightower alle älter sind als Sam, werden sie nach dem Sommer Grady verlassen und an ein College gehen. Aber diese sieben Wochen sind gefüllt mit allem, wovon Sam geträumt hat. Er hat seinen ersten Alkoholrausch, er verliebt sich, er bewältigt verrückte Mutproben und er führt intensive Gespräche mit seinen neuen Freunden, öffnet sich ihnen und erfährt, dass auch ihr Leben nicht perfekt ist. Dass auch sie Ängste haben und unsicher sind, was die Zukunft betrifft.
Das Kino gehört Kristies Vater. Es soll nach dem Sommer geschlossen werden. Die Stadt steht vor dem Untergang, seit die Fabrik geschlossen hat und viele Menschen arbeitslos geworden sind. Sie wandern ab. Dieser Sommer scheint ein letztes Aufbäumen vor dem endgültigen Untergang.
Warum das Buch als Jugendbuch deklariert wurde ist mir nicht klar. Die Menschen, die diese Zeit erlebt haben, waren bei Veröffentlichung des Buches schon weit über 40 Jahre alt. Und die heutige Jugend wird dieses Gefühl der damaligen Zeit nicht nachvollziehen können. Wie oft werden wir „Alten“ belächelt, wenn wir von der Zeit ohne social media oder ohne Handy erzählen und davon, was wir alles erlebt haben. Daher spricht es sicherlich eher Menschen meines Alters an, die nochmals in die Vergangenheit geführt werden, alte Songs herauskramen und sich an alte Filme erinnern.
Ich gebe zu, ich habe diese coming -of- age Filme wie breakfast club oder american grafitti nicht gesehen aber viele der damaligen Schauspieler kennt man heute noch.
Insgesamt hat mich dieses Buch etwas an stand by me von Stephen King erinnert. Und wie dort, geht letztendlich jeder seiner/ihrer Wege. Aber die Erinnerung an diesen Sommer, an das Vertrauen zueinander und an die Gefühle bleibt. Etwas, was einem niemand mehr nehmen kann.
Fazit:
Eine schöne Reise in die Vergangenheit, in wunderbaren Worten erzählt. Teils melancholisch, teils amüsant, teils leicht aber auch oft traurig.
- Rainbow Rowell
Eleanor & Park
(1.182)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben.
Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht.„Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.
Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.
Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.
Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.
Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.
Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.
Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen.„Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.
- Ewald Arenz
Der große Sommer
(525)Aktuelle Rezension von: 4nni„Der große Sommer" ist für mich ein wunderschönes Buch über die große Liebe, Freundschaft und Familie. In nur einem Sommer erlebt Frieder so viel: Liebe und Tod, Freundschaft und Familie, Respekt und Vertrauen, Freude und Angst. Gerade diese Mischung macht die Geschichte so besonders authentisch.
Fasziniert hat mich auch die bildhafte Sprache. Vor allem die vielen beschriebenen Düfte machen diese Sommergeschichte lebendig. Man hat das Gefühl, selbst mittendrin zu sein und wird einfach in die eigene Jugend zurückversetzt!
Meine Lieblingsfigur in dem Buch war definitiv der Großvater!
Streng und super akkurat aber im Herzen total liebevoll und einfach nur toll! Ich habe seine Art und seine Weisheiten total gefeiert
Obwohl das Buch eher ruhig erzählt ist, fehlt es nicht an Spannung. Die kurzen Episoden aus der Gegenwart, in der Frieder ein Grab aufsucht, lassen einen bis zum Schluss miträtseln, was damals wohl passiert ist.
Nach dem letzten Satz im Buch hatte ich einfach nur ein tiefes Gefühl von Ruhe, Frieden und Geborgenheit. "Der große Sommer" von Ewald Arenz ist ein Buch, das einen beseelt zurücklässt und noch lange nachklingt.
- Jamie McGuire
Beautiful Disaster
(1.781)Aktuelle Rezension von: BorderpathBeautiful Disaster ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Die Verbindung zwischen den beiden Hauptcharakteren ist so kraftvoll beschrieben, dass man automatisch in ihre Welt hineingezogen wird. Ich habe mit ihnen gebetet, gehofft, geweint, gelacht und manchmal auch richtig mit ihnen gehadert – genau so, wie es ein gutes Buch schaffen sollte.
Die Dynamik ist intensiv, manchmal chaotisch, manchmal wunderschön, aber immer voller Gefühl. Besonders berührt hat mich, wie echt und greifbar ihre Emotionen wirken. Man spürt die Anziehung, die Konflikte, die Unsicherheiten und die tiefe Verbundenheit – und genau das macht das Buch so fesselnd.
Für alle, die dramatische Liebesgeschichten mit Suchtfaktor lieben, ist dieses Buch ein echtes Highlight. Ich war hin und weg und werde lange an die Geschichte zurückdenken. Die nächsten Teile sind bereits in meinem Warenkorb, und ich freue mich riesig darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen.
- Nicholas Sparks
Wie ein einziger Tag
(2.466)Aktuelle Rezension von: Jenny_SieberWahre Liebe begegnet sich, wo sie will: unabhängig von Status, Ansehen und Prestige. Dieser Roman zeigt, dass es nur einen Weg gibt: den des Herzens. Manchmal müssen wir dafür Umwege gehen und gleichzeitig zeigt der Roman, es ist nie zu spät. Manchmal muss man zurückgehen um das wahre Glück zu empfangen.
- Jenny Han
To all the boys I've loved before
(765)Aktuelle Rezension von: Lia_BookgirlLara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unspektakulär. Genau genommen fand es gar nicht statt. Dafür war sie schon öfters hoffnungslos verliebt und um sich jemandem anzuvertrauen, schreibt sie Abschieds-Liebesbriefe, die sie in ihre Hutschachtel legt. Doch als die Briefe auf einmal zu ihren Empfängern gelangen, bricht ihr rein imaginäres Liebesleben in Chaos aus… ✉️
Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich den Film „To all the Boys I’ve loved before“ gesehen habe, aber als ich das Buch im Buchladen gesehen habe, durfte es ganz spontan mitkommen. Da ich den Film bereits geliebt habe, hatte ich auch hohe Erwartungen an das Buch, die leider nicht ganz erfüllt wurden. 🎀
Den Schreibstil von Jenny Han finde ich relativ angenehm und ich bin dementsprechend auch recht schnell durch das Buch durchgekommen.
Den Charakteren hat es hin und wieder etwas an Tiefe gefehlt, aber da es ein Jugendbuch ist, hatte ich vielleicht einfach nur zu hohe Erwartungen.
Lara Jean war mir grundsätzlich sehr sympathisch, auch wenn ich manche ihrer Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte.
Die Jungs waren mir beide total unsympathisch und Lara verdient definitiv jemand besseren! 🤍Das Buch war trotzdem sehr süß, auch wenn ich in diesem Fall den Film tatsächlich besser fand. 🌸
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:
𝘌𝘪𝘯𝘦 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘴üß𝘦 𝘙𝘰𝘮𝘊𝘰𝘮 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘧𝘪𝘯𝘪𝘵𝘪𝘷 𝘦𝘪𝘯 𝘔𝘶𝘴𝘵-𝘙𝘦𝘢𝘥 𝘰𝘥𝘦𝘳 -𝘞𝘢𝘵𝘤𝘩 𝘧ü𝘳 𝘫𝘦𝘥𝘦𝘴 𝘔ä𝘥𝘤𝘩𝘦𝘯! 🧁💗3.5/5 ★
- Jennifer L. Armentrout
Morgen lieb ich dich für immer
(803)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeMallory und Rider...
Sie kennen sich seit ihrer Kindheit und treffen sich nun wieder. Beide verbindet eine unschöne Vergangenheit und beide haben ihre Probleme...
An sich eine schöne Geschichte, aber für mich etwas zu langgezogen. Es passiert nicht wirklich viel, daher hätten 200 Seiten weniger auch gereicht.
Was mich etwas genervt hat, ist, dass er sie immer "Maus" nennt. Fand ich etwas unpassend.30.07.2025
- Brittainy Cherry
Wenn Donner und Licht sich berühren
(906)Aktuelle Rezension von: Vero333Mein erstes Buch nach 5 Jahren Lesepause und auch mein erster New Adult Roman. Brittainy Cherry hat einen schönen Schreibstil, in den man schnell reinfindet und der einen leicht durch die Geschichte begleitet. Mit den Gefühlen der beiden Protagonisten Jasmine und Elliott kann man sich gut identifizieren.
Ich habe sofort das Bild von den Straßen von New Orleans - erfüllt mit Lichtern und Musik - im Kopf gehabt, und die beiden dort durch die Stadt laufen sehen. Wer sich also von einer Second Chance Lovestory und Musik verzaubern lassen will, der ist hier richtig
Zur Geschichte (Achtung kleiner Spoiler):
Die beiden Protagonisten Jasmine und Elliott lernen sich in der Highschool kennen und verlieben sich ineinander. Doch Jasmine's Mutter ist sehr auf deren Musik Karriere fokussiert und zwingt sie zum Umzug nach London. Sie bleiben in Mail Kontakt, doch dann trifft Elliott ein schwerer Schicksalsschlag und der Kontakt zwischen den beiden bricht komplett ab.
Jasmine bleibt verwirrt und ohne Antwort zurück. 6 Jahre später kehrt sie nach New Orleans zurück und trifft auf einen völlig veränderten und kalten Elliott, der langsam unter ihrer Zuneigung wieder beginnt aufzutauen. Doch beide tragen ihren Schmerz und ihre Dämonen der Vergangenheit mit sich. Werden die beiden wieder zueinander finden?
- Colleen Hoover
All das Ungesagte zwischen uns
(707)Aktuelle Rezension von: Fanny_BooksIch bin im Buchladen so oft an diesem Buch vorbeigelaufen und war jedes Mal am Überlegen, ob ich es mitnehmen soll 🤔.
Zum Glück habe ich es dann doch mal mitgenommen! 🥰
Es ist mein allererstes Buch von ihr. 📖✨
Worum geht es überhaupt? 🤔💭
Das Buch nimmt uns mit in das Leben von Morgan und ihrer 16-jährigen Tochter Clara 👩👧. Ihre Welt wird durch einen plötzlichen Schicksalsschlag komplett zerstört. Doch als wäre das nicht schon genug, kommen nach dem Unfall schmerzhafte Geheimnisse ans Licht, die alles infrage stellen 🤫💔.
Um ihre Tochter vor der bitteren Wahrheit zu schützen, schweigt Morgan. Genau dieses Schweigen baut jedoch eine immer tiefere Mauer aus Missverständnissen und Lügen zwischen Mutter und Tochter auf… 🌪️
Meine ehrliche Meinung: 🖋️👀
Der Schreibstil war wirklich wunderschön zu lesen! ✨ Sie schafft es total, einen in die Gefühle der Charaktere hineinzuziehen, sodass man super durch die Kapitel fliegt.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: In der Mitte war die Geschichte für mich an einigen Stellen ein bisschen langgezogen ⏳. Da hätte es für meinen Geschmack etwas schneller vorangehen können, aber das ist ja bekanntlich absolute Geschmackssache! 😉
Fazit: ⭐⭐⭐⭐☆
Ein bewegendes Buch über Trauer, Verrat und die schwierige Liebe zwischen Mutter und Tochter, das man trotz kleiner Längen wirklich gut lesen kann. ❤️
- C. E. Bernard
Palace of Glass - Die Wächterin
(654)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenPalace of Glass spielt in einer Welt, in welcher es manchen Personen möglich ist durch bloßen Hautkontakt Menschen zu lesen. Sie können Gedanken und Erinnerungen lesen und diese dann nach Belieben manipulieren. Magdalenen werden diese Personen genannt. Rea ist eine solche und damit gefürchtet und geächtet, sollte jemand herausfinden, dass sie diese Gabe besitzt. Umso schwierig wird es, als sie zur Leibwächterin des Prinzen auserkoren wird. Sie muss die Gabe verstecken, aber ohne diese wird sie den Prinzen vermutlich nur schwer beschützen können, oder?
In Raes Welt hinein zu finden ist gar nicht schwer. Anschaulich wird alles beschrieben und auch die Regeln der Welt sind klar. Nackte Haut ist verboten und wer einen Magdalene ist wird getötet. Ganz klar also, dass Rae versucht nicht aufzufallen, doch scheinbar ist ihre Gabe auch eine Sucht, da sie die Berührung von Haut benötigt. Zudem kämpft sie mit inneren Dämonen, der sich auch für Rae manifestieren kann. Zumindest glaube ich das, denn was es mit der dunklen Kreatur auf sich hat, die um ihre Beine streicht, bleibt bis zum Ende offen. Die Gedanken und Handlungen von Rae konnte ich relativ gut nachvollziehen, aber nicht alle gutheißen. Dennoch war sie mir Recht sympathisch und ist mir auch ganz klug erschienen.
Die weiteren Charaktere sind schubladenhaft. Man weiß meiner Meinung nach genau, wen man vor sich hat und auch, wenn es bezüglich zwei Personen scheinbar unklar sein soll, so hatte ich den Verdacht, von Anfang an, dass dort etwas im Busch ist. Leider kam daher nicht so viel Spannung bei mir auf. Durch die Story an sich, welche ich wirklich interessant fand, konnte dies jedoch ausgeglichen werden. Die Entwicklung war für mich großteils realistisch und hat mir daher auch gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und man kann flüssig durch die Seiten pflügen. Die Sprache ist dem Stand der jeweiligen Personen angemessen und birgt keine langweiligen Passagen.
Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen, weshalb ich es guten Gewissens empfehlen kann. Zu gerne würde ich auch erfahren, wie es mit Rae weitergeht, denn das Ende ist vielversprechend 🧤























