Bücher mit dem Tag "jugenduch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jugenduch" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.371)
    Aktuelle Rezension von: Frea

    Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, da der Klappentext erahnen ließ, dass Flavia nicht die typische Figur ist und ich muss sagen, dass ich ihre Eigenheit mag. Ich finde es immer toll, wenn Charaktere sich von der Maße abheben. Allerdings haben mich oft die vielen Ausschweifungen genervt, da mich einfach keine Seitenlangeerklärungen zur Physik interessiert haben. Generell war mir am Anfang zu wenig los und die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Auch das Ende war für mich nicht wirklich eine Überraschung. Deshalb gebe ich mit beiden Augen zugedrückt drei Sterne für eine tolle, eigensinnige Protagonistin und einen flüssigen Schreibstill. 

  2. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783401505695)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.521)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Das große Showdown von Chroniken der Unterwelt und ich verrate mal nicht groß was zum Inhalt, außer, dass sich alle Handlungsstränge auf dem Weg zu einem finalen Kampf, einer finalen Gefahr für die Schattenjäger und die ganze Welt zusammenfinden.

    Und das ist so gut gelungen! Band 4 und 5 hatten leicht geschwächelt für mich, hier kann ich wieder gar nicht anders, als begeistertes Lob auszusprechen. Mir kam das Buch trotz 900 Seiten nie zu lang vor, weil immer was passiert ist. Es war immer was los, neue Ereignisse kamen, haben sich überschlagen, neue Ideen wurden gesponnen, und das alles hat mich durchweg gefesselt.

    Der Fokus liegt auf der Truppe um Clary, Simon, Jace, Alec und Isabelle und ich hab jede Sekunde geliebt, die fünf zu begleiten. Es gibt auch Streitereien, aber alles in allem sind sie zu einer tollen Einheit zusammengewachsen, wo jeder seine Rolle hat. Aber ich fand es auch super, dass wir – während die auf ihrer alles entscheidenden Mission waren – durch andere Perspektiven auch noch erfahren haben, was an den anderen Baustellen gerade so los ist. Das hat die Handlung richtig schön rund gemacht und es ist toll, wie am Ende alles zusammentrifft. Dabei haben wir auch einige andere interessante Charaktere begleitet.

    Ich hab mitgehofft, -gefiebert, -gebangt und -getrauert, und war vollkommen in der Schattenjägerwelt gefangen. Und ich hab auch die Charaktere wieder geliebt, vor allem die fünf – und Magnus. Sogar Alec, der für mich im Vorgänger geschwächelt hat, fand ich hier wieder wundervoll. Sie haben alle ihre Schwächen, sind immer authentisch, und wollen doch nur das Beste für ihre Lieben. Dabei finde ich es auch toll, dass man bei jedem einzelnen eine richtig tolle Entwicklung erkennen konnte! Ihr grundlegendes Wesen war jeweils noch genauso wie am Anfang der Reihe, niemand ist eine vollkommen andere Person geworden, und doch haben sie sich alle so verändert, weiterentwickelt, sind stärker geworden (nicht nur körperlich), offener, mutiger. Das ist unfassbar gut dargestellt, finde ich!

    Es gab Action, strategische Züge, Gewalt, emotionale Szenen, Drama, Überraschungen, Gefühle, und was will man eigentlich mehr? Gegen Ende musste ich sogar bei einer sehr heftigen Szene losheulen, wo ich vorher niemals erwartet hätte, dass ich da weinen müsste – einfach, weil es mich so kalt erwischt und so traurig gemacht hat.
    Der Schreibstil ist wie immer total klasse; eine gute Mischung aus bildreicher, wortgewandter Sprache und einer leicht zugänglichen, mitreißenden.

    Ich denke, es wird jetzt niemand erwarten, dass ich was anderes als 5 Sterne gebe. Und so ist es. Für mich war City of Heavenly Fire grandios, und so kann ich abschließend auch die komplette Reihe sehr empfehlen. Ich werde alle ganz schrecklich vermissen.

  3. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.109)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Also Harry Potter ist immer eine Empfehlung für alle Fantasyliebhaber wert 

  4. Cover des Buches Sadie (ISBN: 9783407812407)
    Courtney Summers

    Sadie

     (125)
    Aktuelle Rezension von: riaandherbooks

    Dieser Thriller für Jugendliche hat es in sich und das ganz ohne blutrünstiges Geschehen. Die Autorin hat hier ein Buch geschaffen, welches die Schattenseiten des Lebens aufzeigt. Die Geschichte spiel in keiner heilen Welt und es werden Themen wie Sucht, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit aufgergriffen. 

    Besonders gut hat mir der Aufbau und die Idee der Geschichte mit dem Podcast gefallen. Dadurch wurde die Geschichte für mich auf jeden Fall spannender gestaltet und mit jeder Seite wollte man mehr wissen und mehr herausfinden, was mit Sadie und ihrer Schwester passiert ist. Die Gestaltung der "Podcast-Kapitel" war auch sehr gut ausgearbeitet und es fühlte sich wirklich so an, als würde man gerade Kopfhörer in den Ohren haben und einen True-Crime-Podcast hören. 

    Die Hauptprotagonistin ist eine sehr harte und starke Persönlichkeit, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Sadie gibt sich die Schuld an dem Verschwinden ihrer Schwester und allen sonstigen Problem in ihrem Leben. Sie kämpft mit Schuldgefühlen und extremen Lasten, die auf ihrer Schulter liegen. Sadie hat sich mit ihrer Art in mein Herz geschlichen. 

    Trotz des insgesamt gut bis sehr guten Buches muss ich ein Stern abziehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftig. Anfangs bin ich wirklich sehr häufig über so manche Formulierung gestolpert und musste manche Sätze doppelt und dreifach lesen, wenn man an dem Buch dran bleibt legt sich dies aber und man gewöhnt sich an den Schreibstil der Autorin.

    Für mich ist dieses Buch eine besondere Empfehlung. Jugendliche werden hier mit wichtigen Themen konfrontiert und können für diese sensibilisiert werden.

  5. Cover des Buches Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert (ISBN: 9783785580554)
    Amy Plum

    Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert

     (1.025)
    Aktuelle Rezension von: Sultanko

    Das Buch ist wirklich empfehlenswert und ich würde es immer wieder lesen. 

    Es ist nicht dieses typische fantasy und spielt sich in dieser Welt ab, was einfach super ist. 

    Der Krieg zwischen gut und böse lohnt sich wirklich zu lesen und der leichte touch von Romantik verpackt das alles nochmal. 

    Es ist spannend und Leidenschaftlich zu gleich.. 

  6. Cover des Buches Another Day in Paradise (ISBN: 9783738646092)
    Laura Newman

    Another Day in Paradise

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Kerty-L

    Wir befinden uns in Texas, bei Naya und ihren Gefährten. Die Welt hat sich geändert, der tägliche Kampf ums überleben beherrscht alles. Von heut auf morgen wurden die Menschen zu tödlichen Deadheads und wollten einfach nur jeden den sie sehen zur Steecke bringen. Wieso? Woher? Alles Fragen, die sich im Laufe des Buches klären und so immer wieder für Spannung eine sehr gelungene Wendung sorgen. Ein Buch über die Apokalypse, aber eben nicht 08/15.

    Die Charakter sehr annehmen und sympathisch, der Schreibstil einfach und angenehm. 

    "Nur" 4 Sterne, da es deutlich ein Buch für Jugendliche ist und manches Geplänkel für mich daher etwas langweilig, dennoch geht dieses Geplänkel nie lange und man bleibt immer am Ball.

    Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

  7. Cover des Buches Gated - Sie sind überall (ISBN: 9783423761086)
    Amy Christine Parker

    Gated - Sie sind überall

     (63)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

     Allgemeines:

    Titel: Gated - Sie sind überall
    Autor: Amy Christine Parker
    Verlag: dtv (1. Mai 2015)
    Genre: Thriller
    ISBN-10: 3423761083
    ISBN-13: 978-3423761086
    ASIN: B00SMRWZJW
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
    Seitenzahl: 336 Seiten
    Originaltitel: Astray
    Preis: 14,99€ (Kindle-Edition)
    16,95€ (Gebundene Ausgabe)
    Weitere Bände: Gated - Die letzten 12 Tage
     
     

    Inhalt:

    "Mutig zu sein, bedeutet nicht, keine Angst zu haben; es bedeutet nur, dass man in der Lage ist, trotz seiner Angst zu handeln", sagte er. "Und das kannst du außerordentlich gut." Er tätschelt mir den Kopf und ich spüre seine Wärme noch, als er die Hand längst weggezogen hat."


    Die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows ist offiziell aufgelöst, die ehemaligen Mitglieder leben in Freiheit, und Pioneer, ihr brandgefährlicher Führer, wartet hinter Gittern auf seinen Prozess. Lyla glaubt, das Böse sei besiegt – doch während sie versucht, sich in Codys Familie einzuleben und einen normalen Teenageralltag zu führen, lenkt Pioneer aus dem Gefängnis heraus unbemerkt weiter die Geschicke der Gemeinschaft. Er und seine Jünger haben nur ein Ziel: Sie wollen Lyla wieder zu einer der ihren machen; koste es, was es wolle ...


    Bewertung:

    "Ein guter Hirte
    legt sich nicht schlafen,
    solange sich eines seiner Schafe
    auf Abwegen befindet."
    -Pioneer, Gemeindeführer -


    Nach dem fesselnden ersten Teil war bei mir nicht sofort klar, ob ich die Fortsetzung ebenfalls lesen möchte. Denn eigentlich war die Geschichte nach Band 1 relativ abgeschlossen und zu einem logischen Ende gebracht. Nachdem ich Band 2 nun gelesen habe, wurde mir aber klar, wie dringend dieser noch nötig war: nicht nur zu unserer Unterhaltung, damit wir noch ein Teil mit fiebern können. Nein, dieser Teil zeigt, dass nach einer spektakulären Befreiungsaktion noch nicht immer Schluss mit der Geschichte ist, dass ein polizeilich unterstützter Showdown keinem ganzen Leben Gehorsam und Glauben ein Ende setzen kann, sondern dass das Entkommen aus den gefährlichen Verstrickungen einer Sekte viel schwieriger zu lösen ist und manche Abhängigkeiten niemals verfliegen.

    "Du gehörst mir, Kleine Eule."

    Das Cover ist dem ersten Band in Machart und Motiv sehr ähnlich. Wo zuvor ein Wald und Brauntöne zusehen waren, dominieren hier dunkle Grünschattierungen und das Setting ist die Wohnwagensiedlung, in der die Gemeinde nun lebt. Gleichgeblieben ist jedoch die düstere Grundstimmung und das übernatürlich anmutende Licht am Ende der Dunkelheit, das eher wieder an ein Weltuntergangsszenario denken lässt, als an einen Thriller um eine außer Kontrolle geratene Sekte. Mit dem verzerrt, verschwommenen Blick, der sich hier durch das Grün besser ausmachen lässt und super aufzeigt, wie entrückt der Blick auf die Realität in der Geschichte manchmal ist und dem mysteriösen Vignetten-Effekt verbreitet es eine packende, geheimnisvolle Stimmung und auch die Silhouette des Mädchens, das auf ein helles Licht zuhält stimmt den Betrachter auf die Geschichte ein. Alles in allem wird durch den Titel, bei dem sich nur der Untertitel ändert, was den Wiedererkennungswert steigert, das Cover und durch die ganze restliche Gestaltung wunderbar auf den kommenden Thriller eingestimmt.

    Erster Satz: "Es ist einen Monat her, seit die Welt untergehen sollte."


    Mit diesem Satz beginnt dieses Final der kurzen Dilogie um das junge Mädchen Lyla in ihrem Kampf gegen die Sekte um ihren Anführer Pioneer und ordnet die folgende Geschichte gleich zeitlich ein. Ein Monat ist es her, seit die Welt untergehen sollte, sie es aber nicht tat und stattdessen Pioneer in einer haarsträubenden Polizeiaktion festgenommen wurde. Ein Monat sitzt er jetzt schon in Haft und wartet auf seinen Prozess, der bald starten wird, ein Monat wohnt Lyla bei Codys Familie und versucht alles zu verarbeiten, was sie in den letzten Monaten erlebt hat. Ein Monat, nach dem sich alles der Normalität zuwenden sollte, doch was ist ein einziger Monat im Vergleich zu mehreren Jahrzehnten Gehirnwäsche?
    Als versteckte Drohungen bei ihr auftauchen und sie auf Schritt und Tritt verfolgt wird, muss Lyla sich eingestehen, dass Pioneer auch noch inhaftiert in den Köpfen ihrer Gemeinde wütet und sie mit Lügen auf sie hetzt. Und als ihre Gemeinde dann auch noch das erneut nahende Ende ankündigt und sich alles Geschehene zu wiederholen scheint, muss sie erkennen, dass sie noch lange nicht entkommen ist. Welchen Preis ist sie bereit für ihre Freiheit zu zahlen?

    "Wie lange wird es dauern, bis ich frei bin? (...) Ich habe ihn zweimal getroffen. In die Brust. Aus nächste Nähe. Die Kugeln haben sein Herz nur Millimeter verpasst. Er müsste tot sein. Er hätte sterben müssen."


    "Once you’re in, you’re in for life . . . or death.“, steht auf dem Cover der englischsprachigen Ausgabe und kein Satz könnte die hier auftretende Problematik besser beschreiben. Auch wenn Lyla versucht an Codys Seite und mit Hilfe von ihrer Therapeutin Mrs. Rosen mit ihrer Situation klarzukommen, ihren Platz in den neuen Gesellschaft zu suchen und neue Möglichkeiten auszuloten, lässt sie die Gemeinde einfach nicht los. Ihre alten Ängste und Zweifel kommen immer wieder hoch, sodass sie während des Prozesses um Pioneer immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Auch wenn sie zum ersten Mal eine High-School besucht, ein Date hat, ein Restaurant besucht, Filme schaut und tut, was andere Teenager in ihrem Alter auch tun, kann sie die verpassten Jahre nicht aufholen und Albträume suchen sie jede Nacht heim. Auch wenn die Handlung zu Beginn ein wenig auf der Stelle tritt und sich ganz mit Lylas Alltag und ihren Gefühlen bezüglich des Prozesses beschäftigt, wird das Erzähltempo schon bald wieder gehörig angezogen. Die Autorin schafft es hier wieder ganz wunderbar, mit leisen Worten und Situationen, den Leser zuerst in Sicherheit zu wiegen, dann aber immer wieder kleine Details einzufädeln, welches einem das Blut in den Adern gefrieren und einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen lassen und nach und nach das immer gefährlicher anmutende Gesamtbild offenbaren. Denn als Lyla immer wieder eine kleine Eule aus Holz in ihren Sachen findet und schließlich eine Schleiereule als Warnung direkt vor ihrem Augen getötet wird ist klar: die Gemeinde schreckt vor nichts zurück, um sie zurückzuholen.


    "Komm zurück in die Herde, zurück in die Herde.
    Dein Leib muss schon bald entseelt in die Erde.
    Das Ende ist nah, er ruft die Schafe zu sein.
    Eine andere Weide hast du hier nicht."
    "Als Ganzes sind wird stark.
    Wir sind ein Kopf.
    Ein Körper.
    Ein Geist.
    Immer"
    (...) Ich habe das Gefühl mich gleich übergeben zu müssen. Ich mag die Gemeinde verlassen haben, aber ich bin sie nicht los. Ich werde sie niemals los sein."


    Zusätzlich kommt erschwerend dazu, dass Lyla mehr denn je zwischen der Gemeinde und den Außenstehenden steht, zu beiden aber nicht ganz dazuzugehören scheint. Die Stadtbewohner sehen in ihr eine Verrückte, ein Gemeindemitglied, eine Gefahr für ihre eigenen Kinder, die Gemeinde sieht in ihr eine Abtrünnige, die es zurückzuholen gilt. Nicht zuletzt die ambivalenten Reaktionen der Einwohner von Culver Creek auf die Gemeinde machen dieses Buch auch so authentisch. Die einen fürchten sie, fürchten ihren Wahnsinn, die Ansteckungsgefahr damit und wollen sie nicht in die Nähe ihrer Kinder lassen, die anderen lachen sie aus, wenn sie mit verstränkten Händen auf dem Boden sitzen, beten, psalmodieren und die kahlen Köpfe das irre Bild vervollständigen. Es entstehen zwei Lager, die sich gegenseitig für verrückt und dumm halten - und Lyla steht direkt dazwischen.


    "Der Tag der Abrechnung naht. Ihr werdet noch an mich denken, wenn es so weit ist. Dann werdet ihr sehen, dass uns Pioneer wirklich ein Prophet ist, aber es wird zu spät sein. Ihr hattet eure Chance zu bereuen und ihr habt sie vergeudet."


    Und trotz dass die Gemeindemitglieder mit ihren gruseligen Liedern und Psalmen, die sie ständig in der Öffentlichkeit singen, den kahlgeschorenen Köpfen, mit denen sie ihre Zugehörigkeit zu ihrem Propheten Pioneer zeigen wollen und ihre Versteifung in noch mehr Lügen, immer irrer und gefährlicher erscheinen, kommt Lyla doch wieder ins Zweifeln. Dass ein paar Worte, nachts in ein Walky-Talky gehaucht ihre Beobachtungen und Erinnerungen anzweifeln lassen, dass sie bald gar nicht mehr weiß, was sie glauben soll, wenn einige Minuten in Gegenwart der Gemeinde, Stunden der Therapie zunichte machen, zeigt wieder auf sehr frustrierende und einfühlsame Art und Weise wie eindrücklich und wirkungsvoll die Manipulationen der anderen Sektenmitglieder sind und dass Pioneer immer noch die Fäden in der Hand hält.


    "Manchmal vermisse ich sie - die Gemeinde. Weil ich noch nicht hierher gehöre, Cody. Noch nicht, nicht ganz ... vielleicht auch nie wirklich. Was ist, wenn ich nicht normal sein kann?"
    Ganz sanft legt Cody mir die Hand unter das Kinn und hebt es an, bis ich ihm in die Augen schaue. "Zufällig finde ich, dass Normalsein völlig überschätzt wird."



    Als Leser ist es sehr beklemmend zusehen zu müssen, wie Lyla und die ganze Stadt Culver Creek auf das nächste Unglück zusteuert und man rein gar nichts dagegen tun kann. Ähnlich wie in Band 1 beginnen sich die Ereignisse im letzten Drittel geradezu zu überschlagen man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung steigert sich ins Unermessliche als Lyla sich schließlich dazu gezwungen sieht, zur Gemeinde zurückzukehren um die Stadt zu schützen und eine Actionszene jagt die nächste. Man leidet mit, hofft mit und fürchtet mit, als Lyla immer verzweifelter versucht, Pioneer und der Gemeinde zu entkommen, stattdessen aber immer mehr in ihre ausgebreiteten, grausamen Arme läuft.


    "Das ist nicht fair. Alle wollen etwas von mir. Will möchte, dass ich wieder seine Versprochene werde, Jack will meine Geschichte, Pioneer meine Seele, meinen Eltern meinen Gehorsam und Brian meine Reue. Alle erwarten, dass ich weiß, was ich zu tun habe, aber das tue ich nicht. Ich wünschte, es wäre so."


    Wieder lässt Amy Christine Parker Lyla selbst aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählen. Dadurch dass Lyla selbst erzählt, sind wir näher am Geschehen und erleben ihre Gefühle aus erster Hand, wissen aber auf der anderen Seite nur was sie weiß, wodurch die Spannung weiter aufgebaut werden kann. Daneben ist Amy Parkers Schreibstil wieder recht einfach, nüchtern und kühl ohne emotionale Ausuferungen, dafür umso rasanter und schonungsloser am Ende. Dass die Liebesgeschichte hier wieder nicht zu viel Raum einnimmt und nicht breitgetreten wird, auch wenn Lyla jetzt sogar bei Cody wohnt, hat mir wieder sehr gut gefallen. Nachdem sie schon in Band 1 verdammt viel Willensstärke und Mut bewiesen hat, muss die junge Protagonistin auch hier wieder heftig Kämpfen. Ihre Zweifel, ihre Angst vor der Wahrheit, ihre Rückfälle machen sie umso glaubwürdiger und bringen den Leser dazu, sie immer mehr für ihre Stärke zu bewundern, gegen diese Gefühle in sich selbst anzukämpfen und sich gegen alles zu stellen, was sie jemals gekannt und an was sie jemals geglaubt hatte. Denn wenn fremde, laute Stimmen die eigene übertönen, geht man einfach in einer Gemeinschaft unter und verirrt sich in Gefilden, in denen man eigentlich gar nicht sein möchte.


    "Ich kann dein Zuhause sein, wenn du mich lässt." Die Worte dringen mir direkt ins Herz und bleiben dort stecken. (...) Die Stimmen von Pioneer und Mr Brown in meinem Kopf verstumme. Die einzige Stimme, die ich höre, ist meine eigene."


    Allein die Nebencharaktere haben mich in der ersten Hälfte des Romas etwas enttäuscht, was der einzige Grund ist, weshalb ich hier keine vollständigen 5 Punkte vergeben will. Während das Handeln Lylas wunderbar verständlich wird und auch die versteifte und irrsinnige Haltung einzelner Gemeindemitgliedern, wie zum Beispiel Mr. Brown, welcher sich schon in Band 1 als skrupellos und blindwütig herausgestellt hat, oder Lylas Mutter, die am liebsten einfach komplett vor der ganzen Welt fliehen würde, logisch hervorkommt, bleibt sehr lange etwas unlogisch weshalb die anderen Mitglieder der Sekte, wie zum Beispiel die eigentlich aufgeweckten Freunde Brian und Will weiter machen und das Netz aus Lügen weiter akzeptieren, wo Lyla doch eigentlich genügend Argumente geliefert hätte, sich abzugrenzen. Auch wenn in erschreckenden Szenen am Ende klar wird, was die Gemeinde für grausame Gehirnwäsche betreibt und welche Mittel sie einsetzen um Lyla wieder von ihrer Sache zu überzeugen, finde ich es ein wenig fragwürdig, dass alle geschlossen weiter hinter Pioneer stehen, auch wenn er bewiesenermaßen ein Mörder ist und weiter blind einer Sache hinterherrennen, die ganz klar falsch war, denn der Termin für die Armageddon ist ja ungenutzt verstrichen. Gegen Ende werden die Positionen der einzelnen Nebencharaktere noch weiter ausgearbeitet, ich hätte mir aber von Anfang an noch ein bisschen besseres Porträt eines anderen Standpunktes gewünscht.


    "Grinsend schaue ich über die Schulter zu Cody. Ich fühle mich mit einem mal ganz merkwürdig. Unbeschwert. Selbstbewusst. Im siebten Himmel.
    Ich kann mich nicht erinnern, mich schon einmal so gefühlt zu haben, auch nicht in Mandrodage Meadows. Mein Glücksgefühl von dort kommt mir dumpf vor im Vergleich zu diesem. Das hier ist glücklich hoch zehn. Ich fühle mich frei."



    Besonders schade fand ich aber, dass Pioneer, die zweite Säule, auf dem diese Reihe gebaut ist, nur noch so wenig auftaucht und mehr wie ein dunkles Omen über der Handlung schwebt, als wirklich als richtige Person. Natürlich musste das gewisser Maße passieren, hier wird der wahrlich genialer Antagonist jedoch ein wenig als fanatischer Wahnsinniger abgestempelt, ohne das Hintergründe für sein Handeln erklärt wurden. Ich hätte mir von diesem Teil also ein wenig mehr Tiefgründigkeit in Bezug auf andere Charaktere gewünscht, gerade weil ich es der Geschichte durchaus zugetraut hätte, noch eine Schippe drauf zu legen.


    "Wir sind alle unser eigenes Gefängnis, alle unsere
    eigenen Wächter, sitzen alle unsere eigene Zeit ab.
    Das Gefängnis ist in euren Köpfen.
    Seht ihr denn nicht, dass ich frei bin?"
    - Charles Manson, Anführer der Manson Family-


    Positiv aufgefallen sind mir hingegen wieder die Zitate, die die Kapitelanfänge zieren. Wie auch schon in Band 1 beginnen wir mit den kranken Weltanschauungen Pioneers, die wie häppchenweise in kurzen Gänsehaut-Sätzen präsentiert bekommen, bekommen aber im Laufe der Handlung zunehmend Einblicke in die ebenso verstörenden Meinungen einzelner Gemeindemitgliedern. Zusätzlich sind auch wieder einige Zitate von realen Personen wie Jim Jones, dem ehemaligen Sektenführer des Peoples Temple, Charles Mansons oder David Koresh, dem Anführer der Branch Davidians, dabei. In Zusammenhang mit diesen Realitätsbezügen erscheinen die Ansichten der Gemeinde noch viel unheimlicher, denn einmal mehr wird klar, dass das Buch keine gesellschaftliche Dystopie zeichnet, sondern von der Realität vieler Menschen gar nicht so weit entfernt ist. Gerade in den USA gibt es etliche Sekten, es gibt also in der Tat einige Menschen für die der dargestellte Thriller bittere Realität ist. Gerade in Bezug auf das Ende, das nochmal alles herausholt und in einem epischen, grausamen und hochspannenden Showdown gipfelt, wird die Abhängigkeit und die große und gefährliche Macht hinter dem Sog einer Sekte noch viel deutlicher als in Band 1.


    "Sie halten die Gemeinde für böse. Die Gemeinde hält sie für böse. Beide Seiten sind überzeugt, die Guten zu sein. Nur warum sehe ich dann auf beiden Seiten so viel Hass und Wut?"


    Ganz besonders sensibilisiert diese Romanreihe jedoch dazu, sich nicht von Idealen und Grundsätzen leiten zu lassen, sondern selbst nachzudenken. Es wird klar, dass fast jeder aus der Überzeugung heraus handelt, selbst Gut zu sein, dass es in der menschlichen Natur liegt, zwischen Gut und Böse zu entscheiden und dass diese Entscheidung häufig positiv für die Person selbst ausfällt. Ganz viel geht es hier darum, wer nun zu welcher Seite gehört, Gut oder Böse und wie man sich vor dem Bösen schützen kann. Dass es nichts nutzt, abseits der normalen Gesellschaft zu leben, um dem Bösen zu entfliehen, hat schon der erste Teil klar gemacht. Dass es zudem schwer ist, zu entscheiden, was Gut und was Böse ist, ist zusätzlich bekannt. Doch hier wird nochmal deutlich, dass es gar nichts bringt, vor dem "Bösen" zu fliehen, sondern sich lieber ganz darauf konzentrieren sollte, sich selbst auf der entgegengesetzten Seite zu befinden und sich deshalb immer zu fragen, ob man auch wirklich richtig steht. Und wenn man wie Lyla mal auf Abwegen gerät, muss man sich eben zusammenreißen und die Seite wechseln, die Welt ist gut genug, damit solche Menschen dann Hilfe bekommen. Deshalb möchte ich meine Rezension mit meinem Lieblingszitat beenden, welches wohl die Hauptaussage des Romans widerspiegelt:


    "Die Gemeinde wurde auf der Vorstellung gegründet, dass uns das Böse nicht erreichen kann, wenn wir uns von der Welt fernhalten. Aber wie sich herausgestellt hat, spielt es keine Rolle, was man tut oder wohin man geht, weil einen das Böse trotzdem findet. Es geht nicht darum, es zu verhindern; es geht darum, es auf die andere Seite zu schaffen, wenn es einen gefunden hat."


    Fazit:

    Ein packendes Finale, das auf höchst faszinierende, erschreckende und total realistische Art und Weise die gefährlichen Verstrickungen einer Sekte darstellt. Fesselnd, verstörend und hochspannend.


    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com
     

  8. Cover des Buches Lucian (ISBN: 9783401510248)
    Isabel Abedi

    Lucian

     (1.662)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt

    Rebecca führt ein ganz normales Leben, mit dem sie auch sehr zufrieden ist, bis zu dem Zeitpunkt, als sie von ihrem eigenen Tod träumt. Noch in der selben Nacht sieht sie Lucian zum ersten Mal, einen seltsamen Jungen, der ihr seitdem öfter über den Weg läuft. Sie fühlt eine sehr starke Anziehung zu ihm und er zu ihr. Doch Lucian umgibt ein Geheimnis, welches für die beiden noch viele Probleme bereithält. 

    Meine Meinung

    Ich lese gerne und viel Fantasy und wenn  eine Liebesgeschichte dabei ist, ist es umso besser. Hier allerdings nicht. 

    Es ist ein Jugendbuch. Die Protagonistin Rebecca ist 16 Jahre alt und sie und ihre Freunde haben auch mit den typischen Problemen von 16 jährigen zu kämpfen. So hat Rebecca einen Exfreund, der sie aber immer noch liebt und ihre beste Freundin verliebt sich in einen Typen, den Rebecca nicht leiden kann. Ihre Familie liebt sie und ihre Mutter ist locker und lässt ihr viele Freiheiten (jedenfalls am Anfang des Buches). 

    Mir fiel allerdings bereits zu Beginn auf, dass oft viele Szenen unnötig waren, oder viel zu sehr in die Länge gezogen wurden. Beispielsweise hat die Verliebtheit von Rebeccas bester Freundin nicht wirklich viel zu der Story beigetragen, wurde aber trotzdem sehr genau beschrieben. Der Anfang zog sich also, durch die vielen Nebenhandlungen, einfach unglaublich lange hin. Es dauert gefühlt eine Ewigkeit, bis endlich mal was passiert und bis man auch endlich mal etwas mehr von dem geheimnisvollen Lucian erfährt. Da ich aber unbedingt wissen wollte, was es mit Lucian auf sich hat, habe ich weiter gelesen. 

    Als Rebecca endlich mehr über Lucian erfährt, beginnt ihre Mutter völlig durchzudrehen und schlägt sogar ihre Tochter. Ich kann verstehen, dass sie sich Sorgen macht, aber in manchen Punkten reagiert ihre Mutter einfach etwas zu extrem, was für mich das ganze unglaubwürdig macht. Insgesamt plätschert die Story immer nur so vor sich hin und erst als man erfährt, was Lucian ist, beginnt die Geschichte spannend zu werden. 

    Im Hintergrund hat man immer noch den seltsamen Traum über Rebeccas Tod im Kopf und ich hab mir sehr erhofft, dass diese Todesszene eine spannende Rettungsaktion wird, doch selbst diese Szene plätscherte nur so vor sich hin. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass das Ende nicht ganz so ausgereift war, wie der Rest der Geschichte. Während alles andere viel zu lange gedauert hat und die Autorin auf extrem viele Details eingegangen ist, wurde am Ende alles viel zu schnell erklärt und die Reaktionen von Rebeccas Freunde und Familie waren für mich überhaupt nicht mehr greifbar. 

    Auch die Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Lucian hat mich irgendwie nicht wirklich berühren können und ich hab immer gehofft, dass sie zu ihrem Exfreund zurückkehrt. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für das Buch. Vor ein paar Jahren hätte es mir sicher gefallen. So kann ich leider nur den Schreibstil loben, der wirklich sehr gut und flüssig zu lesen war. 

    "Schwimmen war für mich wie Fliegen ohne Flügel." Zitat Seite 73 

    Fazit: Es war leider überhaupt nicht mein Fall. Die Story hat sich gezogen und die Liebesgeschichte zwischen Rebecca und Lucian war für mich nicht greifbar.

  9. Cover des Buches Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (ISBN: 8601400315668)
    Ransom Riggs

    Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Roebbe
    Wie ihr meinem Schlusskommentar in der Lesechronik schon entnehmen könnt, fand ich das Buch super. Das Konzept, um gefundene/gesammelte Fotos herum eine Geschichte zu spinnen, finde ich sehr originell und gut umgesetzt. Die Sprache von Ransom Riggs gefällt mir ebenfalls sehr gut und er hat sehr interessante Charaktere zu den Bildern erfunden. Die Nebencharaktere blieben leider ein wenig flach, aber ich hoffe sehr auf Band zwei und drei, um mehr über die anderen Kinder zu erfahren.
    Die Geschichte wird in aller Ruhe entwickelt und nimmt erst gegen Ende an Fahrt auf, aber gerade das hat mir gefallen. :)
  10. Cover des Buches Die Drachen der Tinkerfarm (ISBN: 9783608938326)
    Tad Williams

    Die Drachen der Tinkerfarm

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Das Letzte, was die Geschwister Tyler und Lucinda sich wünschen ist, die Ferien auf der Ordinary Farm ihres bisher unbekannten Onkels zu verbringen. Aber den beiden bleibt nichts anders übrig, da ihre Mutter endlich einmal wieder Spaß haben will und die Ferien in einem Single-Camp verbringen möchte. Tyler und Lucinda beschließen, den Aufenthalt auf der Farm so schrecklich wie möglich zu finden. Doch was die Geschwister auf der geheimnisvollen Tierfarm erwartet, ist mehr als sie sich vorstellen können…

    Meine Meinung:

    Eine fantasievolle, raffinierte Story, geheimnisvolle Figuren und Kreaturen, magische Kräfte und dunkle Geheimnisse offenbaren sich in dem Jugend-Fantasy-Roman „Die Drachen der Tinkerfarm“ von Tad Williams und Deborah Beale, der gleichzeitig der Beginn einer Reihe ist.

    Vieles in diesem Buch erinnert mich an die Träume meiner Kindheit. Wer wollte nicht schon immer mal ein Einhorn streicheln oder auf einem Drachen durch die Lüfte fliegen? Für die Geschwister Tyler und Lucinda wird dieser Traum war, doch neben all den fantastischen und wundersamen Begegnungen birgt ihr Aufenthalt auf der Ordinary Farm auch große Gefahr. Die Farm hütet ein dunkles Geheimnis und nach vielen Abenteuern, kommen die Geschwister diesem auf die Spur.

    Ich mochte den Schreibstil, die unterschiedlichen Protagonisten, das Setting und vor allem die vielen Fantasiewesen. Hin und wieder trifft man beim Lesen auf kurze zähe Passagen und auch eine gute Prise mehr Spannung hätte der ansonsten wirklich schöne Geschichte, sehr gut getan. Für Lesebegeisterte, vor allem aber für die jüngeren, die gerne mal in eine Welt voller Fantasie und Magie eintauchen wollen, ist das Buch wirklich zu empfehlen. 

  11. Cover des Buches Fette Fische (ISBN: 9783407740076)
    Carl Hiaasen

    Fette Fische

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Anruba

    Meine Meinung:

    Cover, Titel und Inhaltsangabe haben mich sofort begeistert. Der Fisch ist ja wohl ein echter Hingucker. Da musste ich dieses Buch einfach lesen.

    Die Geschichte ist eine Mischung aus Umweltkrimi und Familientragödie
    Noah muss seinen Vater wieder mal im Knast besuchen. Paine Underwood ist ausgerastet als er von einem Umweltverbrechen erfahren hat. Als er mitbekam wie der Kasinobesitzer Mulemann die Fäkalien seines Schiffes immer wieder illegal im Hafenbecken entsorgt hat, hat Noahs Vater in reiner Selbstjustiz das Schiff kurzerhand versenkt. Dafür wurde er natürlich festgenommen. 
    Durch die Verunreinigung sind die nahegelegenden Strände für Familien und Kinder unbenutzbar geworden.
    Doch Paine sieht in der Verhaftung eine Chance auf diese Umweltverschmutzung hinzuweisen und gibt Zeitungs- und Fernsehinterviews. Leider glaubt ihm niemand und er wird als verrückt dargestellt.
    Noahs Mutter ist kurz vor dem Ausrasten und spricht sogar von Scheidung.

    Das können Noah und seine Schwester Abbey nicht auf sich beruhen lassen. Sie fangen an zu ermitteln, suchen Zeugen und überlegen wie sie dem gewieften Geschäftsmann Dusty Mulemann auf die Schliche kommen können. Dabei gibt es einige brenzlige Situationen und richtig viel Spannung. 
    Sie finden unerwartete Hilfe bei der Bardame Shelly, sowie einem alten Piraten, der ebenfalls ein Geheimnis hat.

    Die Geschichte lebt nicht unbedingt von großen Überraschungen. Es ist ein Jugendbuch wo " Gut" und " Böse" mit einigen Klischees dargestellt werden. Aber das macht nichts.
    Familie Underwood ist einfach zum knutschen und man muss jedes einzelne Familienmitglied einfach gern haben. Außerdem zeigt es deutlich, dass Kinder manchmal die besseren Erwachsenen sind. 
    Hier handeln Noah und Abbey clever und vorrausschauend, während ihr Vater immer kopflos ins Verderben rennt und dabei nicht gerade ein gutes Vorbild ist.
    Außerdem macht die Geschichte auf die Umweltverschmutzung in den Florida Keys aufmerksam ohne dabei den Finger zu heben. Man fängt ganz automatisch an sich über das Thema Gedanken zu machen.

    Obwohl ich mit einem Happy End gerechnet habe, konnte mich die Geschichte doch noch überraschen. Es hat sich alles perfekt zusammengefügt. Das hat wirklich Spaß gemacht.

    Der leichte Schreibstil ist gut zu lesen und durch die zeitlose Geschichte richtet sich das Buch nicht nur an Jugendliche.
    Die bissige Ironie und die skurrilen Personen bieten einfach beste Unterhaltung. 

    Mir gefallen Bücher, die es schaffen eine Botschaft zu vermitteln und dieses Buch gehört eindeutig dazu! 
     

    Fazit:

    Eine Familie, die mit ungewöhnlichen Mitteln versucht skrupellosen Umweltzerstörern das Handwerk zu legen. Dazu gibt es skurrile Personen, bissige Ironie, Spannung und durchgehend gute Unterhaltung. Mir hat es gut gefallen. Daher vergebe ich alle fünf Sterne.
  12. Cover des Buches Gregs Tagebuch 5 - Geht's noch? (ISBN: 9783732508723)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch 5 - Geht's noch?

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Greg hat´s eilig mit dem Älterwerden. Aber ist das wirklich eine gute Idee? Schnell stellt er nämlich fest: Erwachsensein ist gar nicht lustig! Denn plötzlich soll Greg "mehr Verantwortung" übernehmen, öfter duschen und Deo benutzen, in der Schule peinliche Aufklärungsvideos ansehen und Bücher über die Pubertät lesen. Und dann verkündet seine Mutter auch noch, dass sie wieder studieren will. Soll Greg sich jetzt etwa seine Pausenbrote selbst schmieren und den ganzen Haushalt allein schmeißen?

    Die Ferien sind vorbei und der Schulalltag hat Greg wieder. Noch immer ist er mit seinem ehemaligem besten Freund Rupert zerstritten und versucht sich selbst einzureden, dass er ihn so gar nicht vermisst. Doch das ist nur ein zweitrangiges Problem, denn dieses Schuljahr scheint völlig anders zu werden, als alle anderen davor, denn in der Schule soll im Unterricht aufgeklärt werden. Gar nicht so einfach, wenn man so gar keine Verantwortung übernehmen kann - nicht einmal für ein Hühner-Ei und erst so gar keine Lust auf die Pubertät hat. Erst als Rupert scheinbar erwachsen wird, da will Greg auch plötzlich mitziehen, doch was seine Eltern ihm über ihre Jugend eröffnen gibt ihm wenig Hoffnung. Außerdem ist erwachsen werden schon ein bisschen eklig. Und um dem allem noch die Krone aufzusetzen beschließt seine Mutter wieder zu studieren und Greg soll mit den anderen mehr Aufgaben in der Familie übernehmen... Da ist das Chaos schon vorprogrammiert.


    Leider konnte mich auch dieser Teil nicht wirklich überzeugen. Die Schreibweise des Autors ist zwar gut, aber Greg als Charakter ist und bleibt mir einfach mehr als unsympathisch. Er hat in meinen Augen einfach keinen Charakter. Er ist weiterhin stinkefaul, beobachtet andere auf Schritt und Tritt und stellt fest, was ihm an ihnen nicht passt. Aber selbst einmal an sich zu arbeiten oder mal etwas einzusehen? Keine Chance. Er ist und bleibt in meinen Augen fläzig, er nutzt alle nur aus und sieht zu, dass er überall seine Vorteile hat. Einzig lustig sind die Szenen, wo man auf seine Familie trifft, da kann man wirklich einmal schmunzeln, aber der Rest... in meinen Augen einfach nur nett zu lesen, aber mehr auch nicht. Dass man hier wirklich gut lachen kann, wie einige das beschreiben, das kann ich so nicht bestätigen, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich. 


    Die Zeichnungen zu den unterschiedlichen Tagebucheinträgen, welche aus Sicht von Greg geschrieben sind, sind gewohnt einfach gehalten - sind stilistisch aber sich selbst treu geblieben. Das hat einen gewissen Wiedererkennungswert. Im Gegensatz zum Vorgänger bin ich hier auch positiv überrascht, dass nicht alles so gekünstelt und abstrakt wirkt. Man kann hier wirklich wieder glauben, dass das alles live aus dem Leben gegriffen ist. Der letzte Teil mit seiner VIP-Gärtnerei und den vielen - vor allem dummen - Streichen, war einfach nicht so meins.


    Wer ein eingefleischter Fan von Greg ist, dem wird auch dieses Buch gefallen, da bin ich mir sicher. Wer dem eher skeptisch gegenüber steht wie ich, der wird sicherlich ab hier die Finger von der Reihe lassen. Es wird einfach nicht besser - zumindest kann ich mir das für die nächsten sechs Teile nicht wirklich vorstellen.


    3 von 5 Sterne für mittelmäßigen Lesespaß

  13. Cover des Buches Breathe - Gefangen unter Glas / Flucht nach Sequoia (ISBN: 9783423435093)
    Sarah Crossan

    Breathe - Gefangen unter Glas / Flucht nach Sequoia

     (719)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Eigentlich wollte ich das Buch nicht lesen, weil es schon wieder mit einem Band nicht „getan“ ist. Dennoch hätte für mich die Geschichte hier mit Band 1 so wie sie war, enden können. Aber natürlich werde ich den zweiten Band auch noch lesen.

    Das Thema mit dem Sauerstoffmangel auf der Erde ist sehr interessant und das zusammen mit einem dystopischen Jugendbuch kombiniert versprach spannend zu werden. Schnell ist man in dieser Welt unter der Kuppel und im Ödland angekommen, wo es keinen Sauerstoff gibt, wo Sport oder überhaupt schnelles gehen verboten ist! Man muss schließlich Sauerstoff sparen. Es gibt drei Zonen, und jede hat einen unterschiedlichen Sauerstoff-Zugang, je nachdem ob man Premium oder Normalo oder schlicht und einfach arm ist. Dazu noch der ökologische Aspekt mit der zerstörten Natur, ein Szenario, dem wir heute jeden Tag ein Stück näher kommen...

    Nicht nur die Geschichte selber, auch die Entwicklung der Protagonisten lässt sich spannend verfolgen und sehr flüssig und schnell lesen. Aus jeder der drei sehr unterschiedlichen Zonen unter der Kuppel kommen die Hauptprotagonisten. Die Geschichte hätte sich sicherlich noch mehr ausschmücken lassen, aber dann wären wahrscheinlich drei Teile daraus geworden. 

     

    Insgesamt eine tolle Grundidee mit dem Umweltthema Sauerstoffmangel, wenn auch das zwischenmenschliche manchmal etwas oberflächlich wirkte. Ich hätte noch mehr Details lesen wollen.

     

    Breathe               

    Band 1  Gefangen unter Glas

    Band 2  Flucht nach Sequoia

  14. Cover des Buches Der Katzenschatz (ISBN: 9783939727323)
    Hanna Nolden

    Der Katzenschatz

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Bärbel_Zimmer

    Rezension / Klappentext:


    Jonas glaubt, ihn tritt ein Pferd.
    Sprechende Katzen? Und nicht nur, dass die Viecher sich unbedingt mit ihm unterhalten wollen, sie haben ihn auch noch als Helfer gewählt. Er soll sie unterstützen, einen geraubten Schhatz zurückzuholen.
    Was macht man, wenn man unversehens zum Helden erkoren wird? Man gibt sein Bestes.
    Jonas ist sich nur nicht so sicher, dass sein Bestes ausreicht.
     Müssen die Katzen am Ende doch auf ihren Schatz verzichten?


    Meine Meinung:


    Diese Geschichte um Jonas und dem Katzenschatz hat mich so begeistert, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Es ist so wundervoll beschrieben wie Jonas sich mit den Tieren unterhält und mit seiner Freundin versucht den Schatz zu finden. Werden sie den Schatz finden?


    Das Cover gefällt mir ausgezeichnet und passt zur Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Geschichte ist in einzelne Kapitel aufgeteilt. Die Figuren haben mir einwandfrei gefallen und auch die Art der Beschreibung wie die Tiere sich verhalten, fand ich gut.


    Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Geschichte von der Autorin.

  15. Cover des Buches Hexenkinder (ISBN: 9789963724284)
    Sabine Bürger

    Hexenkinder

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Guaggi
     Das Cover ist mir persönlich für ein Kinderbuch etwas zu dunkel gehalten, doch ich finde sehr schön das man genau diese Szene im Buch wiederfindet.
    Das Buch ist in mehrere kurze Kapitel unterteilt und hat einen leicht verständlichen Schreibstil, eben perfekt für Kinder.
    Die Geschichte an sich ist recht interessant, dennoch tat ich mich mit den enormen Zeitsprüngen etwas schwer und damit meine ich nicht die Reisen in die Vergangenheit.
    Die Wechsel vom 21. Jahrhundert ins Mittelalter wurden klar abgegrenzt und ich war beeindruckt von den detaillierten Beschreibungen der damaligen Zeit.
    Beide geschilderten Abenteuer im Mittelalter waren sehr interessant und ich war verblüfft von dem Mut der Kinder. Sie wuchsen förmlich mit den Gefahren, die ihnen in der damaligen Zeit begegneten. Wunderbar fand ich ebenfalls, dass Samantha und ihre Freundinnen in der Vergangenheit auf Personen oder deren Nachfahren trafen, die sie bereits aus der Erzählung von Samanthas Mutter kannten.
    Für mich als Erwachsene fehlte es manchmal etwas an Spannung, allerdings fand ich die Geschichte für Kinder perfekt.
    Man konnte wunderbar mit den Protagonisten mitfiebern und auch an der richtigen Portion Humor fehlte es nicht.
    Besonders Florian Falco entlockte mir mit seinen Sprüchen und dem einmaligen Dialekt so manches Schmunzeln.
    Dennoch hatte die Geschichte für mich auch noch ein paar Schwachstellen, die für mich eindeutig an den teilweise doch sehr unübersichtlichen Zeitspannen lagen. So konnte ich leider nicht einschätzen, wie viel Zeit die Mädchen im Mittelalter verbrachten, und war dadurch von manchen Ereignissen verwirrt.


    Ein schöne Zeitreisegeschichte für Kinder, die mich leider nicht vollends begeistern konnte, aber seiner Zielgruppe auf jeden Fall gerecht wird.
  16. Cover des Buches Ziegen bringen Glück (ISBN: 9783551319999)
    Anne Fleming

    Ziegen bringen Glück

     (7)
    Aktuelle Rezension von: buecherschildkroete

    Kid kommt mit ihren Eltern von Toronto nach New York um auf den Hund eines Verwandten aufzupassen. Als sie bei der Ankunft vor dem Haus nach oben schaut, sieht sie eine weiße Wolke auf dem Dach. Man munkelt ja, dass eine Ziege auf dem Dach lebt. Demjenigen, der die Ziege findet, winken 7 Jahre Glück. Kid macht sich daher mit ihrem neuen Freund Will auf die Suche nach der Ziege.

    Ich finde das Cover farblich sehr schön und das Motiv witzig, denn wo sieht man schon mal eine Ziege auf dem Dach stehen. 

    Der Klappentext ist auch super. Er hört sich sehr interessant an und man möchte sofort wissen, wie die Ziege aufs Dach kam.

    Meine Meinung

    Das Buch „Ziegen bringen Glück“ von Anne Fleming ist mein erstes Buch der Autorin. Sie hat einen sehr schönen und leichten Schreibstil, was es dadurch sehr angenehm gemacht hat das Buch zu lesen. 

    Dieses Buch wurde auf einer „Abendveranstaltung“ einer Buchhandlung vorgestellt. Ich fand es auf Anhieb interessant und wollte nun auch wissen, wie die Geschichte endet, bzw. wie die Ziege aufs Dach kam. Also musste ich das Buch „zur Tarnung“ für unsere Tochter kaufen ;-). Und was soll ich sagen. Ich finde es einfach genial!

    Kid fährt mit ihrer Familie von Toronto nach New York um auf „Cat“, den Hund eines Verwandten, aufzupassen. Schon bald lernt sie einen Jungen namens Will kennen, was für Kid nicht sehr einfach ist, denn sie hat große Probleme damit neue Menschen kennenzulernen. Er wird ihr bester Freund in NY. Will hat auch einige Probleme und wird von seiner Oma rund um die Uhr betreut. Er darf nichts alleine machen, was einen traurigen Hintergrund hat. Er hat Spaß daran die Anfangsbuchstaben der Wörter eines Satzes zu vertauschen. Und so muss man schon einmal nachdenken, was er gerade meint. Er erzählt Kid von dem Gerücht, dass auf dem Dach des Hauses eine Bergziege leben soll, die bisher noch keiner zu Gesicht bekommen hat. Die beiden hecken einen Plan aus, wie sie die Ziege ausfindig machen können, was nicht so einfach ist, da beide Kinder ihre „Probleme“ haben. 

    Desweitern erfährt man noch über einige Mitbewohner des Hauses ihre Geschichte. Was ich auch sehr interessant fand. Aber niemand von den Mitbewohnern weiß, wie die Bergzeige auf das Dach gekommen ist bzw. ob da wirklich ein Tier lebt, denn gesehen hat sie ja noch niemand.

    Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und ich hätte niemals mit diesem Ende gerechnet. Somit ist die Spannung bis zum letzten Satz garantiert.

    In diesem Buch kommt alles an Gefühlen vor. Ich musste lachen, schmunzeln, fand es aber auch nachdenklich und etwas traurig. 

    Ich fand dieses Buch sehr schön und kann es nur empfehlen. Es ist auf jeden Fall lesenswert. 

  17. Cover des Buches Joline - GenTec Genesis 1 (ISBN: B00AV5EKSC)
    Julia S. Heinrich

    Joline - GenTec Genesis 1

     (9)
    Aktuelle Rezension von: BUCHimPULSe
    "Joline" ist der erste Band der GenTec-Genesis-Serie von der deutschen Autorin Julia S. Heinrich, die in der Zukunft um 2044 in Deutschland spielt und sich mit der Gentechnik befasst. Aufgrund dieses komplexen, aber auch sehr interessanten Themas lässt sich der Roman jedoch nicht immer so einfach weg lesen. Die zukünftige Welt, die die Autorin hier geschaffen hat, ist sehr faszinierend. Es gibt einige erstaunliche, technische Errungenschaften, wie beispielsweise das Handtop. Dabei handelt es sich um einen Biochip, der in die Hand transplantiert wird, und das Smartphone der Zukunft ist. Und bei den von dem Unternehmen PhönixGenTec durchgeführten Genexperimenten werden ausgestorbene Tierarten, einige sogar seit mehreren tausend Jahren, reproduziert und gentechnisch verbessert. Die Ich-Erzählerin Joline ist eine 15jährige Jugendliche, die über ihre beste Freundin Sina an die Militanten gerät. Diese haben es sich zum Ziel gemacht, PhönixGenTec zu bekämpfen und die Repros, wie die reproduzierten Tiere genannt werden, zu töten. Anfangs steht Joline der militanten Gruppe skeptisch gegenüber und möchte lediglich Informationen sammeln. Doch der Anführer Zerberus kann sehr überzeugend sein und außerdem gibt es da auch noch Philipp, ein Gruppenmitglied, in das sich Joline verguckt hat, so dass sie sich schon bald den Militanten anschließt. Nach ihrem ersten ausgeführten Auftrag, ein Repro zu töten, kriegt Joline große Gewissensbisse. Doch ihren Eltern kann sie sich nicht anvertrauen, denn ihr Vater ist ein Forscher bei PhönixGenTec und ihre Mutter eine erfolgreiche Biochemikerin, deren Ruf durch Jolines Handeln Schaden nehmen könnte. Als Sina schwer verletzt ins Krankenhaus kommt, muss Joline den Kampf gegen die Militanten alleine aufnehmen. Dieser Roman passt nicht in mein übliches Beuteschema, was Bücher betrifft. Jedoch finde ich das Thema rund um Genexperimente äußerst interessant, so dass ich nicht widerstehen konnte und auch nicht enttäuscht wurde. Die Zukunft finde ich sehr ansprechend gestaltet. Und Joline ist ein junge Heldin, in die man sich gut hinein versetzten kann. Es ist kein Wunder, dass sie sozusagen auf Abwägen gerät, denn sie wird oft von ihren arbeitenden Eltern allein gelassen. Lediglich wenn es in diesem Buch zu Erklärungen im Bereich der Gentechnik kommt, gibt es ein bis zwei kleine Längen. Fazit: "Joline" ist ein gelungener Einstieg in eine Serie, die sich mit der Gentechnik befasst und in der Zukunft spielt. Auch wenn es sich eher um einen Young-Adult-Roman handelt, so kann man ihn doch gut auch Erwachsenen empfehlen. Das offene Ende lässt mich nun gespannt auf den nächsten Teil warten.
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