Bücher mit dem Tag "jugoslawien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jugoslawien" gekennzeichnet haben.

115 Bücher

  1. Cover des Buches HERKUNFT (ISBN: 9783630874739)
    Saša Stanišić

    HERKUNFT

     (204)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    Wie fühlt es sich an, wenn man auf seine Herkunft reduziert wird? Auf etwas, worauf man überhaupt keinen Einfluss hat? 

    Stanišić hat in seinem autobiografisch-gefärbten Roman seine eigenen sehr persönlichen Erfahrungen niedergeschrieben. Er zeigt: Auch wenn Herkunft ein Zufall ist – so der zentrale Gedanke des Buches – bestimmt sie trotzdem unser Leben. Herkunft ist Familiengeschichte. Sie ist daher immer etwas sehr persönliches, sehr individuelles und  - wie am Beispiel der Großmutter gezeigt wird – sie ist am Ende sogar etwas Unauslöschliches. 

    Stanišić ‘ Ton wechselt zwischen humorvoll  und melancholisch, zwischen poetisch und flappsig. Oft scheint es als ob der Autor den Ereignissen rückblickend ihre Schärfe nehmen will. „Herkunft“ ist dadurch ein überraschend leises Buch geworden. Aber genau darin liegt seine große Klugheit. 

    Der Autor lässt sich erst gar nicht hineinziehen in die politische Diskussion um die Herkunftsfrage. Stattdessen entlarvt er den nationalistischen Ansatz, Herkunft zu definieren, per se als diskriminierend. Herkunft alleine geografisch oder religiös zu verorten, zeigt Stanišić, raubt den so in eine Kategorie eingeteilten Menschen das Recht auf ihre Individualität.

    Herkunft, das wird hier sehr eindringlich klar, ist niemals eine Frage der Politik. Diese Frage ist von grundsätzlich menschlicher Natur. Und so ist dieses unpolitische Buch irgendwie auch sehr politisch, einfach, weil es so menschlich ist.

  2. Cover des Buches Blinde Vögel (ISBN: 9783499259807)
    Ursula Poznanski

    Blinde Vögel

     (550)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Dieses Buch fand ich noch besser als „Fünf“. Beatrice und Florin waren wieder genauso sympathisch, aber diesmal fand ich den Fall noch besser. Besonders die Facebook-Idee gefiel mir richtig gut. Mit der Auflösung hatte ich auch nicht gerechnet. (SPOILER) Das eine Kapitel kurz vor dem Ende in dem es um den Krieg ging fand ich anfangs sehr langweilig und hat mich aus dem Lesefluss rausgebracht, aber am Ende hat es dann Sinn gemacht. (SPOILER ENDE) Den nächsten Teil werde ich bald auch lesen.

  3. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (775)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Nach einem Fall im nahen Osten will der weltbekannte Detektiv Hercule Poirot eigentlich ein Paar Tage in Istanbul verweilen, doch ein dringender Fall in England kann nicht warten. Und so besteigt er gemeinsam mit seinem alten Bekannten Monsieur Bouc einem Mitglied der Bahngesellschaft, den legendären Orientexpress. Im Speisewagen wird Poirot von einem Mann namens Rachett angesprochen, dr ihn bittet ihn zu Beschützen, da er Morddrohungen erhalten habe. Poirot lehnt dies jedoch ab. Schon in der zweiten Nacht der Reise wird Rachett im Abteil neben dem von Poirot ermordet. Zu allem unglück steckt der Zug in Jugoslawien in einer Schneeverwehung fest. Und so übernimmt Poirot auf Bitten von Monsieur Bouc die Ermittlungen, die den schlauen Belgier vor einige herausforderungen stellen. Dieses Buch gehört nicht umsonst zu den bekanntesten der Queen of Crime. Auch ist es wenig verwundernswert, dass es bereits mehrmal Verfilmt wurde. Bis zum Schluss spannend und mitreißend.

  4. Cover des Buches Was Nina wusste (ISBN: 9783446267527)
    David Grossman

    Was Nina wusste

     (61)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    'Was Nina wusste' ist ausgelesen. Puh, endlich, warum ich es nicht abgebrochen habe, kann ich eigentlich nicht sagen, vielleicht wollte ich endlich wissen was Nina wusste... 


    Drei Frauen stehen hier im Fokus: 


    - Vera, 90 Jahre alt, Jugoslawische Kommunistin, damals von der Tito-Regierung auf die Gefängnisinsel Goli Otok verschleppt

    - ihre Tochter Nina, die sich ein Leben lang verstoßen und ungeliebt fühlte 

    - und Ninas Tochter Gili, die bei ihrem Vater aufwuchs, da Nina verschwand.


    Der Bruch zwischen Gili und Nina ist auch nach 50 Jahren irreparabel. Gemeinsam treten sie mit Vera und Gilis Vater eine Reise an, um Veras Vergangenheit und den Ursprung des Zerwürfnisses aufzuarbeiten.


    Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Obgleich es einen wichtigen historischen Hintergrund hat, gefiel mir der Schreibstil nicht:
    Ständig wechselten Erzähler und Perspektiven: Mal erzählte Gili in der Ich-Form und sogleich wechselte sie ansatzlos in die 3.Person Singular. Auch ihr Sprachstil, der von poetisch bis vulgär-anrüchig bis hin zum Jugoslawischen Akzent reichte, sprach mich nicht an.


    Schade, ich hatte mir mehr versprochen, nachdem ich hier viel positives gelesen hatte. Leider keine Leseempfehlung von mir.


  5. Cover des Buches Welt in Flammen (ISBN: 9783499268434)
    Benjamin Monferat

    Welt in Flammen

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    einer meiner absoluten Lieblingsthriller, toll geschrieben und Action pur

  6. Cover des Buches Tribunal (ISBN: 9783518465158)
    André Georgi

    Tribunal

     (76)
    Aktuelle Rezension von: eleisou
    Das Buch handelt um das Den-Haager-Kriegsverbrecher-Tribunal. Jasna Brandic, eine junge Sonderermittlerin, ermittelt für das Tribunal gegen Kriegsverbrecher im ehemaligen Jugoslawien. Als ihr Kronzeuge Jovan Oreskovic ermordet wird, ist sie verzweifelt denn sie hat es nicht geschafft den Verantwortlichen Kovac für seine Gräueltaten in Serbien von Gericht zu bringen. Denn leider hat Kovac viele Anhänger draußen die jeden Feind eliminieren. Kurz danach aber bietet sich ein weiterer Kronzeuge an und Jasna möchte diese Chance ergreifen. So kann sie ihren Fehler wieder gut zu machen und zu einer Verurteilung beitragen. Auf eigene Faust reist sie nach Belgrad um Kontakt aufzunehmen. Doch damit begibt sie sich in großer Gefahr. 
    Ein sehr realistischer Krimi in dem die Handlung schnell voran geht, ohne Zögern und ohne dass man ins Stocken gerät. Etwas zu kalt für meinem Geschmack war es schon teilweise und mir fehlte ein wenig Humor, Gefühl, eben eine kleine Mischung wie es öfters in Krimis auch vorkommt. Natürlich ist das Thema an sich sehr ernst und am Ende habe ich mitgefiebert od Jasna es letztendlich schafft ihm die gerechte Strafe zu geben. 
    Insgesamt wurde ich aber das Buch weiterempfehlen.
  7. Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)
    Zora del Buono

    Die Marschallin

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Lindea
    Die Enkelin der Protagonistin - beide namens Zora - beschreibt im 1. Teil chronologisch in einzelnen Geschichten mit boigrafischen Anteilen der Großmutter die Zeit von 1919 bis 1948 und dann wieder ab 1980 deren letzten Jahre  im Altersheim. Der 2. wesentlich kürzere Teil ist ein Monolog der Hauptfigur selbst und schildert Biografisches der wichtigsten Nebenfiguren; Ehemann, ihre 4 Brüder mit Ehefrauen sowie ihre 3 Söhne und Schwiegertöchter.

    Es ist ein Familienroman, eingebettet in die historisch politische Zeit Italiens und Sloweniens, so dass ich über die Ereignisse um Mussolini und Tito mehr erfahren konnte und angeregt war, das eine oder andere darüber nachzulesen.
    Die Charakteresierng der Protagonistin finde ich sehr gelungen; eine eigenwillige, selbstbewusste , intelligente, despotische Frau, die für mich kühl und lieblos rüber kommt. Ich konnte mich sowohl mit ihren Eigenschaften als auch Handlungen nicht anfreunden und schon gar nicht mit ihr identifizieren.

    Trotz des großbürgerlichen Hintergrundes sehen sich Zora und ihr Mann als überzeugte Kommunisten. Sie sind gegen Mussolini und den Faschismus. Vor allem Zora verehrt Tito und möchte ihn und die Partisanen unterstützen. Doch ihr Engagement im Widerstand und konkrete Handlungen erschließen sich mir nicht bzw. kommen zu kurz. Vielmehr ist es der Alltag, der beschrieben wird und weniger die politische Auseinandersetzung. Am Anfang des Buches ist es mir schwer gefallen, in die Geschichte reinzukommen, fand es teilweise zähflüssig, langweilig und ohne Tiefgang. Ich musste häufig nachschlagen, um mich unter den handelnden Personen zurechtzufinden.  


    In dem sehr viel kürzeren 2. Teil des Buches denkt Zora über ihr Leben nach und erzählt im Zeitraffer (1948 bis 1980) aus dem Leben ihrer Familienangehörigen. Der Monolog der Protagonistin hat mir gut gefallen, weil hier noch einiges zur Familiengeschichte erklärt wird, und mir vieles verständlicher wurde, so dass ich mir diesen 2. Teil umfangreicher gewünscht hätte. Für mich eher eine anstrengende als unterhaltsame Lektüre, jedoch für geschichts- und politikinteressierte Leser zu empfehlen.

  8. Cover des Buches Lautlos (ISBN: 9783442459223)
    Frank Schätzing

    Lautlos

     (503)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Lautlos von Frank Schätzing ist ein Thriller über ein geplantes Attentat auf ein Staatsoberhaupt während des G8-Gipfels im Juni 1999 in Köln nach dem Kosovo-Konflikt. 

    Das Buch ist in ein Vorwort über westliche Medien und ihre Konsumenten, einen in vier größere, Phasen genannte Abschnitte unterteilten Hauptteil, einen Epilog und einen Anhang geteilt. In letzterem sind genauere Informationen zu ein paar im Buch angesprochenen Themen wie dem Kosovo-Konflikt und Whisk(e)y enthalten.

    Die Hauptpersonen sind der irische Physiker und Autor Liam O'Connor, der eine Vorliebe für Whiskey hat, seine Presseagentin Kirsten-Katharina "Kika" Wagner, sein Lektor Franz Maria Kuhn und die Terroristen Mirko und Jana. 

    O'Connor will eigentlich nur sein neuestes Buch vorstellen, trifft aber auf einen alten Studienfreund. Das bringt ihn dazu, Nachforschungen anzustellen, durch die er, seine Presseagentin und sein Lektor ins Visier der Terroristen geraten.

    Eingeflochten in die Handlung erhält der Leser einige Informationen unter anderem über Köln und die damalige politische und gesellschaftliche Situation, verbunden mit Kritik daran. Vor allem bis etwa zum Ende von Phase 1 fand ich das teilweise aber übertrieben viel. 

    Dadurch und weil in diesem Teil des Buches noch nicht viel außer der Planung des Attentats und der Schilderung von O'Connors vorgesehenen Terminen in Köln passiert, fand ich die Handlung bis zum Ende von Phase 1 eher langweilig. Ab dem Beginn von Phase 2 wird sie aber immer spannender, bis zum wirklich fesselnden Finale.

    Positiv ist die ziemlich ausführliche Charakterisierung von O'Connor und Jana, durch die ihre Handlungen gut nachvollziehbar sind. Ich hätte sogar fast ein bisschen Mitgefühl und Sympathie für die Terroristin Jana empfunden, wenn sie nicht skrupellos den Tod von jedem in Kauf nehmen würde, der das Gelingen des Plans gefährdet.

    Insgesamt hat mir Lautlos recht gut gefallen. Ich weiß aber nicht, ob ich es noch einmal lesen werde.

  9. Cover des Buches Wie der Soldat das Grammofon repariert (ISBN: 9783442741694)
    Saša Stanišić

    Wie der Soldat das Grammofon repariert

     (121)
    Aktuelle Rezension von: lesenswesen

    An sich ist die Handlung schnell zusammengefasst: Aleksandar wächst in Višegrad auf, bis der Krieg ihn und seine Familie zwingt, 1991 nach Deutschland zu fliehen. Trotzdem ist die Handlung aber mehr als das. Aleksandar liebt es Geschichten zu erzählen, und das spiegelt sich auch wider, insbesondere in seiner Kindheit. 

    Wir steigen ein mit dem Tod seines Opas, und erfahren auf den folgenden Seiten sehr viel über seine große Familie, seine Schulzeit, seine Bekannten und Freunde und überhaupt viel über das Leben in Višegrad. Genau das war es aber, was mir leider sehr langatmig vorkam und mir ein wenig die Lesefreunde genommen hat, weil ich den Sinn der Geschichte nicht ganz verstanden habe.

    Aber dann kam der Krieg - erzählt aus der Perspektive eines Kindes. Und das hat mich komplett umgehauen, weil Aleksandar so vieles nicht versteht und so viele Dinge einfach aus der leicht naiven Sicht eines Kindes schildert. Auch die Flucht nach Deutschland und das Leben dort und die Briefe an Asija tragen so viele verschiedene Emotionen mit sich.

    Am meisten getroffen hat mich aber definitiv das Ende, als Aleksandar als Erwachsener zurück in seine Heimat fährt, um die Orte und Menschen seiner Kindheit wiederzufinden und Asija zu suchen. Die letzte Szene, in der er mit seinem Onkel und seinen Großeltern auf dem Grab seines Opas sitzt und trinkt, hat mir den Rest gegeben.

    Die besondere Schreibweise, zusammen mit dem jungen Protagonisten, passt einfach so gut zu dieser Geschichte. Dann noch am Ende diese Welle an bittersüßen Gefühlen, an Nostalgie - vielleicht hat es mich bloß so getroffen, weil ich selbst kommende Woche am Grab meines Opas im Ausland stehen werde und Familie treffen werde, die ich ewig nicht gesehen habe. Aber es ist so oder so ein unfassbar schönes trauriges ins Herzen treffendes Ende.

  10. Cover des Buches Suna (ISBN: 9783548611655)
    Pia Ziefle

    Suna

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Biene759

    Kurzrezension:
    Aufgrund der vielen positiven Bewertungen zu diesem Buch hatte ich doch eine gewisse Erwartungshaltung an die Geschichte. Ich hab zumindest eine Geschichte erwartet, die mich wirklich berührt. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

    Die Geschichte an sich fand ich langatmig und anstrengend. Die vielen Namen, mit denen der Leser konfrontiert wird, konnte ich lange nicht in Zusammenhang bringen und musste immer wieder zurückblätter um zu verstehen, wer - wie - mit wem zusammenhängt. Die Schicksale der einzelnen Protagonisten waren mir alle zusammen "zu viel". Zu den Protagonisten konnte ich keine Verbindung herstellen und im nachhinein kann ich nicht einen benennen, der mir wirklich sympathisch gewesen wäre. Im Gegenteil, die meisten Personen in diesem Buch fand ich unsympathisch.

    Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich nicht berühren. Teilweise hatte ich das Gefühl, das Sätze ohne jeden Zusammenhang aneinandergereiht wurden. Das hat es mir schwer gemacht manche Abschnitte auf Anhieb zu verstehen. Ich hab mehrfach überlegt, das Buch abzubrechen. Durchgezogen habe ich es eigentlich nur, weil ich gehofft habe, am Ende irgendwas von diesem Buch mitzunehmen. Dem ist leider nicht so. Kein Buch, dass einen Platz in meinem Regal oder meiner Erinnerung finden wird.

  11. Cover des Buches Oktoberfest (ISBN: 9783426506509)
    Christoph Scholder

    Oktoberfest

     (180)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Spannendes Buch, sehr toll. Man möchte erst Mal nicht zum Oktoberfest 😅

  12. Cover des Buches HERKUNFT (ISBN: 9783844533897)
    Saša Stanišić

    HERKUNFT

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Sasa Stanisic bietet mit "Herkunft" allerlei Autobiographisches aus seinem Leben in Ex--Jugoslawien bzw. den ersten Jahren in Deutschland. Mit viel Witz und Gewitztheit vermittelt er -vor dem Hintergrund der eigenen Vaterschaft- viel über Familienzusammenhalt, Emigration und Immigration, Arten des Zusammenlebens erlernen und verlernen. Der Autor erweist sich als ein Heinrich Böll unserer Zeit.

  13. Cover des Buches Gott wohnt im Wedding (ISBN: 9783328105800)
    Regina Scheer

    Gott wohnt im Wedding

     (46)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist ein Mietshaus im Berliner Wedding. Dieses ist zugleich eine der insgesamt vier Erzählerstimmen. Das hat mir gut gefallen. Es erzählt mehr oder weniger chronologisch von den Anfängen Weddings über die eigene Errichtung bis hinein in die Gegenwart, wo es - inzwischen ziemlich marode geworden - seinem endgültigen Niedergang entgegensieht.

    Die anderen drei Erzählerstimmen stehen alle mit dem Haus in Verbindung: Die steinalte Gertrud wohnt bereits seit ihrer Geburt dort. Der genauso alte Leo, ein Jude, hat während der NS-Zeit zeitweise bei Gertrud Unterschlupf gefunden. Er ging nach dem Krieg nach Israel und half beim Aufbau eines Kibbuz. Nun ist er mit seiner Enkelin wieder in Berlin, um sich um Rechtsstreitigkeiten zu kümmern (es geht um Enteignungen durch die Nazis). 

    Die dritte Erzählerin ist die junge Frau Laila, eine Sintiza Sie wohnt ebenfalls in dem Berliner Mietshaus und hilft dort den vielen anderen Bewohnern, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu den Sinti und Roma diskriminiert werden. Ihre Aufopferungsbereitschaft führt am Ende des Romans sehr weit (ich will nicht spoilern), was für mich etwas too much war. Das wirkt doch unglaubwürdig. Dennoch finde ich ihren Handlungsstrang am interessantesten. Ich muss gestehen, dass ich über die Sinti und Roma zuvor eigentlich kaum etwas wusste. So habe ich dann während und nach der Lektüre viel zum Thema gegoogelt. 

    Insgesamt veranschaulicht der Roman, dass sich an unserem Umgang mit Minderheiten leider wenig geändert hat. 

    Schön fand ich die Erzählweise. Ich habe eingangs schon erwähnt, dass es vier verschiedene Erzählerstimmen gibt. Dadurch werden all die Geschichten nicht chronologisch, sondern spiralförmig erzählt. Immer, wenn man wieder zu einem Erzähler / einer Erzählerin zurückkommt, erfährt man wieder etwas Neues. Dies erfordert jedoch auch eine hohe Konzentration beim Lesen, da die vielen Charaktere in unterschiedlichen Geschichten auftauchen und man sich immer wieder neu in diese eindenken muss. Dass es wohl aus diesem Grund ein gutes Personenverzeichnis gibt, ist mir leider erst aufgefallen, als ich mit dem Roman schon fast durch war.


  14. Cover des Buches Titos Brille (ISBN: 9783596512775)
    Adriana Altaras

    Titos Brille

     (66)
    Aktuelle Rezension von: mixtapemaedchen

    Adriana Altaras ist Schauspielerin, man kennt sie aus den Filmen von Rudolf Thome und Dani Levy. Geboren ist Adriana Altaras in Zagreb, aber aufgewachsen in der Bundesrepublik. 

    Und mit der Geschichte von »TITOS BRILLE« hat es Folgendes auf sich: Ihr Vater Jakob kämpfte während des Zweiten Weltkriegs bei Titos Partisanen gegen die Deutschen. Als sich im Jahr 1944 die Partisanen in den kroatischen Bergen verschanzt haben, ging die Brille des Marschalls kaputt. Und Jakob Altaras  soll die Brille repariert und die Partisanen den Kampf gewonnen haben. Der Vater wird zum Held, auch in der Familie – bis die Tochter realisiert, dass Tito in der fraglichen Zeit gar keine Brille getragen hat. Das Wort Held fällt in diesem Film noch öfter, wenn auch äußerst süffisant . . .

    Diese Geschichte aus einer »strapaziösen Familie« – wie der Untertitel des »TITOS BRILLE« zugrundeliegenden Buchs lautet – ist so etwas wie ein Paradigma. Es geht um Legenden und Lügen in der Familie, Mythen in der Gesellschaft, die Spuren der Vergangenheit und die Verwerfungen des mordlüsternen 20. Jahrhunderts. In ihrem Buch unternahm Altaras eine Reise zu den Stationen ihres Lebens und ihrer Familie. Leider ist diese Reise in meinen Augen für den Leser oft mühsam. Die Reise erfolgt nicht chronologisch, sondern in Sprüngen. Im einen Moment ist man in Südafrika, im nächsten Moment in Italien und dann wieder in Israel.  Dennoch empfand ich vieles auch sehr berührend, beispielsweise  als die Autorin schildert, wie ihre Eltern von den Besatzern abtransportiert wurden. 


  15. Cover des Buches Die Brücke über die Drina (ISBN: 9783423142359)
    Ivo Andric

    Die Brücke über die Drina

     (20)
    Aktuelle Rezension von: E-M-Ascher
    Wunderbar geschrieben, eine Geschichte, die sich über Jahrhunderte spannt und sehr einfühlsam  Lebensschicksale schildert.
  16. Cover des Buches Veronika beschließt zu sterben (ISBN: 9783257261363)
    Paulo Coelho

    Veronika beschließt zu sterben

     (3.066)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Klappentext: 

    Die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die sterben will und erst angesichts des Todes entdeckt, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert, 

    Eine gewisse Spannung ist im Buch nicht wirklich enthalten, was das Lesen auch erheblich langatmiger macht. Doch wegen der wenigen Seiten, ist das Buch dann doch recht schnell durchzulesen.

    Wieso sich Veronika umbringen möchte, wird zwar thematisiert, ist aber nicht wirklich für den Leser nachvollziehbar.

    Wirklich viel passiert im Laufe des Buches nicht, doch aufgrund der Wendung im letzten Teil, steht das Buch in einem ganz anderen Licht da und wird dadurch auch erheblich besser. 

    Die Protagonistin wurde mir zu unausführlich beschrieben und das einzige was sie eigentlich ausgemacht hat, war ihr sehnlicher Wunsch zu sterben. 

    Es gab einige skurrile Ausschnitte, die selbst den Leser unangenehm berührt haben und etwas angewidert zurückgelassen haben. Das beste Beispiel hierfür ist die ziemlich undefinierbare Szene in der Psychiatrie. 

    Grundsätzlich konnte das Buch also nicht aufgrund der Handlungen oder Charaktere überzeugen, sondern wegen der wichtigen Übermittlung über die Bedeutsamkeit des Lebens.

  17. Cover des Buches Das Einstein-Mädchen (ISBN: 9783423213998)
    Philip Sington

    Das Einstein-Mädchen

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Physsie

    Ich bin sofort in das Buch "Das Einstein-Mädchen" von Phillip Sington eingetaucht. Der Erzählstil ist flüssig und leicht zu lesen.

    Die Geschichte spielt in Berlin im Jahr 1932. Hauptschauplatz ist die psychiatrische Abteilung der Charité. Dr. Martin Kirsch, der dort als Psychiater tätig ist, ist verschwunden. Seine Verlobte macht sich auf die Suche nach ihm. In einer Rückblende wird seine Geschichte erzählt. Er wird behandelnder Arzt einer Frau, die in der Nähe von Albert Einsteins Sommerhaus fast nackt gefunden wurde. Sie leidet unter Amnesie und hatte nur einen Zettel mit einer Ankündigung eines Vortrags von A. Einstein dabei. Deshalb wird sie das Einstein-Mädchen genannt.

    Es wird eine ganze Menge über psychische Krankheiten, Vererbung, Rasse, usw. erzählt. Für meinen Geschmack etwas zu viel. Die darüber hinausgehende politische Situation wird nur soweit angesprochen, wie nötig, um die Atmosphäre zu beschreiben. Das gefällt mir sehr gut, es gibt schon genügend Bücher die sich mit Nazideutschland beschäftigen.

    Wie der Titel des Buches schon vermuten lässt, wird auch auf die physikalischen Theorien von A. Einstein eingegangen, allerdings nur sehr kurz und oberflächlich, genau richtig, um dem Roman das nötige Flair zu geben.

    Der Erzählstil zeichnet sich durch deutliche Sprünge zwischen den Erzählsträngen aus. Dies erzeugt Tempo und Spannung. Allerdings werden nicht alle zu Ende gebracht. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die ganze Geschichte nicht völlig durchdacht ist.

    Mein Fazit: Das Buch ist spannend und unterhaltsam. Reale Personen (Einstein, von Laue) und reale Begebenheiten werden mit Fiktion verknüpft. Dies macht die Geschichte lebendig, aber nicht zu anspruchsvoll. Als Lektüre zur Entspannung zu empfehlen!

  18. Cover des Buches Absolute Gewinner (ISBN: 9783734850080)
    Christoph Scheuring

    Absolute Gewinner

     (20)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry
    Luca ist ein Einzelgänger und liebt es, auf dem „Günni“, dem Basketballplatz seiner Schule, Moves zu üben und Bälle zu werfen. Als eines Tages der Hausmeister auf die Idee kommt, ihn und weitere Kids als Team zu trainieren und beim „Night Move“ mitzumachen, glaubt Luca, dass das eine verrückte Idee ist und niemals funktionieren kann. Aber er lässt sich auf das Abenteuer ein, da Jana auch im Team ist und er sie sehr mag. Kurz vor einem wichtigen Spiel verschwindet der Trainer und die Kids müssen, um weiterzukommen, eine Lösung finden. Doch dann kommt alles anders, als sie je gedacht hätten …

    Wer weder Interesse noch auch nur ein klein wenig Ahnung von Basketball hat, wird über ein paar Begriffe stolpern und manche Stellen nicht so ganz verstehen, wenn es um Spielzüge und Taktiken geht. Doch ich vermute, damit tun sich Erwachsene wohl schwerer, als die eigentliche Zielgruppe der Leser zwischen 12 und 15 Jahren. Als Kind und Teenager habe ich auch viel Zeit auf dem Basketballplatz verbracht, aber seither sind so einige Jährchen ins Land gezogen. Trotzdem – das Buch hat mich problemlos zurückgebeamt und ich stand mit Luca, Jana, Heinrich und den anderen auf dem Platz.

    Zu Beginn ist es eine leicht ironische Geschichte über das Teenager-Sein an einer Schule, mit all den Gedanken und Problemen, die man in dieser Zeit so hat. Hier plätschert es so vor sich hin. Nicht uninteressant, aber auch nicht besonders spannend. Das ändert sich dann aber, sobald die Kids auf dem Platz sind. Eine Handvoll Einzelgänger, die sich mehr oder weniger selbst als Außenseiter und Loser sehen, treffen aufeinander und erkennen, dass im Grunde alle ganz ähnliche Probleme haben. Sie wachsen immer mehr zusammen, respektieren aber auch Regeln und Abstände. Das ist nicht zuletzt ihrem Trainer zuzuschreiben, der, das merkt man recht schnell, eine besondere Rolle einnimmt. Wie besonders, kommt erst spät zum Tragen, dafür aber umso effektvoller.

    Die Sprache, die Scheuring Luca, dem Ich-Erzähler, gibt, ist altersgemäß. Ich musste oft schmunzeln, wenn Einschübe kamen, wie „Sag ich jetzt mal so.“. Ich empfand nichts als extrem übertrieben, sondern alles recht realitätsnah. So geschrieben, dass die Zielgruppe Spaß daran hat, aber eben nicht hanebüchen.

    Gut gelungen ist auch, wie der Autor die Kriege in und um Jugoslawien bzw. Kroatien, Serbien und Bosnien eingebaut und beschrieben hat. Hier wird den Kids gut und angepasst vor Augen geführt, was Kriege bedeuten und bewirken. Das recht kurz und knapp, aber auch ohne erhobenem Zeigefinger – die Kids kommen ganz allein drauf, was das heißt.

    Ein klein wenig Krimi plus „Emil und die Detektive“ in modern kommen noch obendrauf. Es macht also wirklich riesig Spaß und wird nie langweilig. Der Wert von Freundschaft, Ehrlichkeit, Treue, Zusammenhalt kommt klar raus. Gefällt mir. Gefällt mir außerordentlich gut. Deshalb gibt das dann in Konsequenz auch fünf Sterne!
  19. Cover des Buches Die Tigerfrau (ISBN: 9783499256806)
    Téa Obreht

    Die Tigerfrau

     (69)
    Aktuelle Rezension von: buch_kati
    Téa Obreht wurde für ihren Roman "Tigerfrau " 2011 mit dem "Orange Prize for Fiction" ausgezeichnet. Der Roman wurde auf Grund seiner poetischen Sprache und mystischen Erzählweise sogar mit Romanen von 
    Gabriel García Márquez verglichen. Der Roman handelt von der Ärztin Natalie , die zusammen mit ihrer Freundin Zóra in einem Waisenhaus arbeitet. Als ihr Großvater stirbt, macht sie sich auf die Suche nach seiner Geschichte. Zwei wiederkehrende Motive sind die Tigerfrau und der Mann, der nicht sterben konnte. 
    Es ist poetisch und märchenhaft, so richtig ist der Funken aber nicht übergesprungen. Dafür war mir die
    Geschichte nicht spannend genug. 
  20. Cover des Buches Der Knochenmann (ISBN: 9783499252372)
    Wolf Haas

    Der Knochenmann

     (152)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Wolf Haas – Der Knochenmann


    „Der Knochenmann“ ist ein Kriminalroman von Wolf Haas, der 1997 bei Rowohlt erschienen ist. Dies ist der zweite Fall für den Privatdetektiv und Expolizisten Simon Brenner.


    Klappentext:


    Jetzt ist schon wieder was passiert …

    Der Löschenkohl, eine Grillstation mit dem Flair einer Möbelhalle, ist in der ganzen Steiermark berühmt für seine Massenausspeisungen. Die Gäste lassen sich ihren Heißhunger auf die gigantischen Backhendl so leicht nicht verderben. Auch nicht von den menschlichen Gebeinen, die man in den Abfallbergen aus Hühnerknochen entdeckt. Doch bevor der Brenner beim steirischen Hendl-König herumschnüffeln kann, fließt schon das nächste Blut …



    Meine Meinung:

    Das besondere an dieser Reihe ist die Erzählform. Man kann sich vorstellen, das der Erzähler dies am Stammtisch vorträgt. Die Abenteuer des Simon Brenner aus der Sicht eines guten Freundes. Mich fasziniert diese Form ungemein. Wenn etwas nicht so gut gelaufen ist, findet der Erzähler gute Gründe für dieses Missgeschick und ihm ist auch nichts Menschliches fremd. Bei der Erzählung fliesen auch humorvolle Passagen ein und auch der ein oder andere Umweg wird eingeschlagen. Andererseits hat man das Gefühl auf dem gleichen Wissensstand zu sein wie die Hauptfigur. Für mich als Niederrheiner war das Buch etwas beschwerlich, weil doch eine österreichische Grundtonart dominierte. So musste ich manche Stellen ein zweites Mal lesen. Während der Lektüre hat man jederzeit das Gefühl, bei Simon Brenner dabei zu sein. Man leidet und freut sich mit ihm. Bei der Auflösung des Falles hat er aber den ein oder anderen Gedankenblitz, der mich überrascht hat.

    Wolf Haas reiht sich in die Liste der österreichischen Kriminalautoren ein, die man zumindest einmal probegelesen haben sollte. Es ist kein schwermütiger nordischer Stoff, sondern angenehm leichte Unterhaltung, ohne dabei seicht zu werden.



    Fazit:

    „Der Knochenmann“ begeistert mehr durch die Form und die Details des Vortrags als durch den eigentlichen Kriminalfall. Mich hat diese Form verzaubert und ich werde auch die Fälle des Simon Brenner weiter verfolgen. Vier Sterne oder 80 / 100 Punkten sind meine Bewertung.

  21. Cover des Buches Schildkrötensoldat (ISBN: 9783518427590)
    Melinda Nadj Abonji

    Schildkrötensoldat

     (10)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Zoltán ist ein Außenseiter in einem kleinen serbischen Örtchen, kurz vor dem jugoslawischen Bürgerkrieg. Seit er als Kind vom Motorrad seines Vaters gefallen ist, hat er „Schläfenflattern“, wie er es selbst nennt. Als er 1991 zur Armee eingezogen wird, beginnt für ihn die schlimmste Zeit. Bei einem Gewaltmarsch kommt sein bester Freund zu Tode. Zoltán sucht verzweifelt nach einem Ausweg, ohne Gewalt, ohne Geschrei, ohne Leid…

    Eigentlich war „Schildkrötensoldat“ ein Zufallsfund, als ich für die diesjährige Lovelybooks Themenchallenge nach Büchern suchte, die an meinem Geburtstag erschienen sind.
    Bisher ist mir noch kein anders Buch der Autorin untergekommen, doch der Klappentext dieses Romans, hat mich sehr angesprochen.
    Als ich anfing zu lesen, war ich erst irritiert und skeptisch, wegen der völligen Abwesenheit der wörtlichen Rede. Auch die Regeln der Groß- und Kleinschreibung hat die Autorin für ihr Buch, sagen wir, neu gestaltet. Dies wirkt anfangs sehr befremdlich, führt dem Leser aber den Geisteszustand des Protagonisten wunderbar vor Augen. Man kann, zwar zu Beginn nur mit etwas Mühe und Konzentration, den teils wirren Gedankengängen und Vergleichen des Hauptcharakters folgen, die sehr poetische Vergleiche enthalten, mit denen er seine Umwelt beschreibt.
    Hier wird schnell deutlich, dass Zoltán ein sanftmütiger Charakter ist, der Gewalt und Streit ablehnend gegenübersteht.
    Ergänzt werden die Ereignisse durch Zoltáns Cousine, die sich oft und sehr liebevoll an ihren Cousin erinnert.
    Eine weitere Besonderheit dieses Romans ist es, dass der Leser häufig direkt angesprochen wird. („Wer sind Sie eigentlich?“, „…verstehen Sie?“) Dadurch fühlt man sich als Teil, als Beobachter in dieser Geschichte.

    Und obwohl auch die Handlung selbst sehr rührend und tiefgründig ist, tue ich mich mit meiner Bewertung eher schwer.
    Ich war unterhalten, ich habe schnell Sympathie zum Protagonisten aufgebaut und mich gleich zu Beginn in die Handlung eingelesen, aber der Schreibstil hat mich nach einer Weile angestrengt. Hier kam dem Buch allerdings die Kürze (etwas über 170 Seiten) zugute.

    Ich vergebe drei Sterne. Das Buch war definitiv gut, hinterlässt bei mir einen wunderbaren Eindruck, ist aber sehr speziell in der Erzählweise und daher sicher nichts für jeden.

  22. Cover des Buches Die Villa am Rande der Zeit (ISBN: 9783423141123)
    Goran Petrovic

    Die Villa am Rande der Zeit

     (32)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks
    Deckblatt:


    Der Belgrader Student Adam erhält ein ungewöhnliches Angebot: Er soll ein Jahrzehnte zuvor erschienenes Buch umarbeiten. Ein scheinbar harmloser Auftrag. Doch bei der Lektüre macht Adam eine sonderbare Erfahrung: Unversehens findet er sich mitten in dem Roman wieder und begegnet anderen Lesern, die über dieselbe Gabe verfügen. Nicht alle haben ein unschuldiges Interesse an dem Buch. Als ein Mord geschieht, muss Adam sich entscheiden: Will er seinen Auftrag erfüllen oder verhindern, dass dieser imaginäre Zufluchtsort unwiederbringlich verloren geht?



    Inhalt:


    Um etwas Geld für seine Miete dazu verdienen zu können, nimmt der Student Adam einen Auftrag an der nicht so einfach scheint. Er soll ein Buch umschreiben . Als er anfängt  es zu lesen bemerkt er das sich etwas Merkwürdiges ereignet. Er kann in das Buch hinein und die Handlung in echt erleben. Fasziniert davon ,taucht er immer wieder und für längere Zeit in die Geschichte ein. Darunter leidet sein echtes Leben und er bekommt es nicht mit. Er fragt sich ob er diesen Auftrag überhaupt erledigen kann.


    Meinung:


    Neugierig auf diesen Roman machte mich die interessante Handlung, wer würde nicht in die Story eines Buches reinhüpfen können ,wenn er die Gelegenheit dazu hat. Auch fand ich das Cover mit der blauen Feder und dem Tintenfaß schön. Leider kam ich am Anfang nicht in die Geschichte rein. Das dauerte ein ganzes Stück, aber dann entfaltete sich auch bei mir der Zauber dieser Geschichte und ich wollte unbedingt weiter lesen.Schön fand ich auch die einzelnen Kapitel.

  23. Cover des Buches Tödlicher Frost (ISBN: 9783518464816)
    Asbjørn Jaklin

    Tödlicher Frost

     (40)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Tromso wird in Angst und Schrecken versetzt, als ein unbekannter während der Polarnacht in einem Kuhstall ermordet, gefoltert, wird. Hängt das Verbrechen mit der Vergangenheit zusammen? Alex Winther, Journalist und ex Veteran wird auf die Story angesetzt...

    Das Buch wird im Genre Krimi geführt, was ich ein bisschen verwirrend finde. Ein Krimi fand ich nicht, eher ein historischer Abspann über den zweiten Weltkrieg mit ein bisschen Ermittlung im hier und jetzt. Ein guter Schreibstil jedoch mit so viel Brutalität, dass ich das Buch wirklich nur Scheibchenweise geniessen konnte. Auch finde ich das Buch unfertig, es ist viel zu vieles offen und unklar, wenn die letzte Seite vorbei ist. Auch das Nachwort mag nicht überzeugen, wie viel vom gesamten Abspann des Weltkrieges ist nun Realität?

    Gem. Hinweis ist der Autor und Historiker bekannt für seine Sachbücher, ich denke, auch wenn der Schreibstil sehr fesselnd und gut ist, sollte er bei diesen Büchern bleiben.

    Fazit: Ein Krimi oder doch eher ein historischer Roman? Was ist Real, was Fiktiv? Und was genau ist nun das Ende? Das Buch lässt mir viel zu viele Fragen offen als dass ich es glücklich auf die Seite legen kann...
  24. Cover des Buches Der Nussknacker - Reise durch ein Jahrhundert (ISBN: 9783833900471)
    Sobo

    Der Nussknacker - Reise durch ein Jahrhundert

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch ist einfach genial =) 

    Dieses Buch ist für alle die gern etwas über Geschichte wissen wollen. 

    Aber dieses Buch spult die Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht einfach herunter, dieses Buch ist der "Reisebericht" eines Nussknackers, der mal als Mutmacher oder Talisman oder Spielzeug mit den verschiedensten Personen die verschiedensten Abenteuer erlebt. 


    Greift zu diesem 793 Seiten starken Buch, wenn euch Geschichte interessiert und ihr gerne einen schönen Nussknacker durch das 20. Jahrhundert begleiten wollt 


    PS: es bekommt nur 4 Sterne, weil es zum Schluss in der DDR etwas langatmig wird. Das fand ich etwas schade ... aber trotzdem ist es sehr lesenswert =) 

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