Bücher mit dem Tag "julia"
60 Bücher
- Stephanie Garber
Caraval
(1.188)Aktuelle Rezension von: Freia2Caraval hat mich in eine wunderschöne, geheimnisvolle Welt entführt, die ich am liebsten gar nicht mehr verlassen hätte. 🎭✨ Die Atmosphäre war einfach magisch – düster, verwunschen, voller Zirkus-Vibes, Rätsel und unvorhersehbarer Wendungen. Ich wusste genauso wenig wie Scarlett, was Realität und was bloße Täuschung war, und genau das hat das Buch für mich so besonders gemacht.
Scarlett war mir von Anfang an unglaublich sympathisch. Ich konnte ihre Gedanken und Entscheidungen fast immer nachvollziehen und habe richtig mit ihr mitgefiebert. ❤️ Donatella hingegen hat es mir anfangs deutlich schwerer gemacht. Ich war oft genervt, weil sie die guten Absichten hinter Scarletts Handlungen einfach nicht erkennen wollte. Dadurch fand ich die Dynamik zwischen den beiden Schwestern zu Beginn etwas anstrengend. Doch je mehr man über Tella erfährt, desto verständlicher werden ihre Entscheidungen – und am Ende ergab alles Sinn.
Auch Julian hat mich total begeistert. Er war mir sofort sympathisch, aber gerade um ihn herum gab es so viele überraschende Plottwists, dass ich nie wusste, woran ich bei ihm wirklich bin. 😳 Immer wieder hat er mich aufs Neue überrascht und ich habe wirklich keinen dieser Wendungen kommen sehen.
Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs kleine Schwierigkeiten, da die Geschichte aus der Erzählerperspektive geschrieben ist. Nach den ersten Kapiteln ließ sich das Buch aber immer flüssiger lesen und irgendwann war ich komplett in der Geschichte versunken.
Die Welt von Caraval ist für mich das absolute Highlight. 🎪🖤 Ständig tauchen neue Geheimnisse auf, nichts ist so, wie es scheint, und hinter jeder Ecke wartet die nächste Überraschung. Diese Mischung aus Magie, Mystik und Spannung hat mich komplett in ihren Bann gezogen.
Fazit: Trotz meiner kleinen Startschwierigkeiten bekommt das Buch von mir 4,5 Sterne. ⭐️ Die einzigartige Atmosphäre, die faszinierende Welt und die unzähligen Plottwists haben mich vollkommen überzeugt. Wenn ihr Geschichten liebt, in denen ihr bis zur letzten Seite nicht wisst, was wirklich Realität ist, dann solltet ihr Caraval unbedingt lesen – lasst euch auf das Spiel ein… aber glaubt nicht alles, was ihr seht. 🎭✨
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.953)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeLayken Cohen ist 18 Jahre alt und seit 6 Monaten Halbwaise. Mit ihrer Mutter und ihrem neunjährigen Bruder zieht sie von Texas nach Michigan und ist alles andere als glücklich darüber (und über den Tod ihres Vaters). Doch gleich am ersten Tag lernt sie ihren 21-jährigen Nachbarn Will Cooper und dessen neunjährigen Bruder kennen. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, doch eine große Sache stellt sich zwischen die Jugendlichen.
Anfangs war die Geschichte wirklich süß und rührend. Nur die beiden Hauptpersonen gingen mir zunehmend auf die Nerven: sie wissen, dass ihre Liebe nicht sein darf, keine Zukunft hat und schaffen es beide nicht sich voneinander fernzuhalten. "Es kam so über mich" und "das darf nie wieder passieren" wird so oft wiederholt, dass es einfach unglaubwürdig ist. Lake und Will sollten es besser wissen und klüger sein, erst recht, da sie wissen, was sie riskieren.
Dafür sind die Nebenfiguren wunderbar! Laykens neue beste Freundin ist ein Goldstück und die jüngeren Brüder herrlich witzig, Laykens Mutter ein Schatz. Das hat mich mit den unvernünftigen Protagonisten ein klein wenig versöhnt.
Was mich persönlich gestört hat, waren die Gedichte. Poetry Slam ist ein wichtiges Thema des Buches und da ich mit Poesie und Lyrik persönlich einfach gar nichts anfangen kann, war das für mich eher störend.
Fazit: typisches us-amerikanisches Teenager- Schnulzen- Drama mit dummen Protagonisten, gespickt mit Poesie, aber wundervollen Nebenfiguren.
- Lucinda Riley
Das Orchideenhaus
(2.825)Aktuelle Rezension von: dodo2025Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, es sind mir zu viele Personen drin vorgekommen und es zog sich so in die Länge. Der Schreibstil ist nach wie vor gut von Lucinda Riley, aber das Buch mit der Geschichte hat mich nicht gekriegt. Der Anfang war noch interessant und spannend, aber das gab sich schnell, leider.
- Colleen Hoover
Weil ich Will liebe
(2.318)Aktuelle Rezension von: annalogDie Weitererzählung von Will & Lakens Liebesgeschichte hat mich genauso berührt wie Band 1, allerdings fand ich manche Reaktion etwas unreif und dadurch gab es zu wenig Charakterentwicklung für 5 Sterne. Rotz und Wasser wurde dennoch geheult ✔️
Es gibt wirklich tolle Nebencharaktere! Würde sehr gerne in die Nachbarschaft ziehen.
- Colleen Hoover
Weil wir uns lieben
(1.286)Aktuelle Rezension von: annalogHab vieles Überflogen, weil es 1:1 auf Band zwei kam. Die neuen Stellen waren sehr schön vor allem, weil man die Perspektive von Will auf Geschehnisse aus Band eins, die aus Laykens POV erzählt ist, erhält. Die Geschichte an sich ist auch wirklich einfach ein Zuckerstück, aber ich hab mich manchmal gelangweilt. Für mich auf jeden Fall der schwächste Band der Reihe.
- Leisa Rayven
Bad Romeo - Wohin du auch gehst
(720)Aktuelle Rezension von: booklover98Mittlerweile ist es glaub ich 10 Jahre her, dass ich diese Reihe zum ersten Mal gelesen habe. Ich komme immer wieder zurück und lasse mich von Cassie und Ethan überzeugen. Die Geschichte hat einen ganz besonderen Stellenwert für mich, auch wenn ich heute, so viele Jahre später, etwas anders einordnen würde. Die Chemie zwischen den Protagonisten ist alles verzehrend und auf emotionaler Ebene spielen wir hier die volle Bandbreite. Klare Empfehlung!
- Colleen Hoover
Will & Layken - Eine große Liebe
(207)Aktuelle Rezension von: charlottezaNach dem Tod ihres Vaters zieht Layken gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach Michigan. Inmitten ihrer Trauer trifft sie auf Will, der ihr in den ersten drei Tagen den Kopf verdreht. Die beiden scheinen sich gefunden zu haben - doch dann holt sie die Realität wieder ein. Somit beginnt die aufregende Achterbahnfahrt.
Die Bücher haben wahnsinnig gut gefallen. Beide Charaktere haben ihre eigenen Probleme, mit denen sie zurechtkommen und sie lösen müssen. Die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe von Anfang an, auf ein Happy End gehofft. Doch jedes Mal, wenn die beiden sich wieder näher kommen, stehen ihnen immer noch die ganzen Probleme und Unstimmigkeiten im Weg.
- William Shakespeare
Romeo und Julia
(1.460)Aktuelle Rezension von: BooksaremyLife𝒁𝒘𝒆𝒊 𝒗𝒆𝒓𝒇𝒆𝒊𝒏𝒅𝒆𝒕𝒆 𝑭𝒂𝒎𝒊𝒍𝒊𝒆𝒏 𝒊𝒎 𝒎𝒊𝒕𝒕𝒆𝒍𝒂𝒍𝒕𝒆𝒓𝒍𝒊𝒄𝒉𝒆𝒏 𝑽𝒆𝒓𝒐𝒏𝒂 𝒖𝒏𝒅 𝒎𝒊𝒕𝒕𝒆𝒏𝒅𝒓𝒊𝒏 𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑳𝒊𝒆𝒃𝒆 𝒅𝒊𝒆 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒔𝒆𝒊𝒏 𝒅𝒂𝒓𝒇...William Shakespeares Romeo und Julia ist und bleibt, trotz schwülstiger Sprache, ein zeitloser Klassiker der einfach nie alt wird ♡ Da es sich wie eine Mischung aus Bühnenstück und Manuskript liest möchte ich allerdings weder die Figuren noch die Handlung bewerten. Für mich ist Romeo und Julia bis heute ein absolutes Must-Read der Weltliteratur.
𝟒/𝟓 ⭐️
- Arno Strobel
Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
(456)Aktuelle Rezension von: a_dreamerIch habe in letzter Zeit einige Thriller innerhalb weniger Tage verschlungen. So auch "Fake" von Arno Strobel. Ich war auf der Suche nach einer ähnlichen Thematik wie in Marc-Uwe Kling's "Views". Bei der Recherche bin ich auf Strobel gestoßen. Dieser Psychothriller ist verdammt nah an der (technischen) Realität, was mich wieder einmal mehr zum Nachdenken gebracht hat.
Patrick wird von der Polizei verdächtigt, eine Frau misshandelt und entführt zu haben. Er beteuert seine Unschuld, jedoch tauchen nach und nach Hinweise, Zeugenaussagen und auch Videos auf, die genau das Gegenteil aussagen. Sind sie ein Fake? Wer sagt die Wahrheit? Patrick kommt in Haft und soll verurteilt werden.
Das Buch hat einen guten und überraschenden Plottwist. So spannend der Thriller auch war, das Ende war ich sage mal okej. Schmälert für mich jedoch nicht das hervorragende Leseerlebnis. Wir sollten die Errungenschaften und Vorteile zwar schätzen, jedoch unbedingt auch mit Vorsicht genießen. Sie können zu Waffen werden, wenn wir nicht achtgeben. - Bianca Iosivoni
BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
(187)Aktuelle Rezension von: Kim_x_berlyDieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Ich bin super schnell reingekommen und es war unglaublich spannend, auch dank der vielen Twists und dem wirklich guten Spice (der meist unglaublich überraschend kam, was ich aber gut fand). Dennoch verliert sich das Buch nicht in der Beziehung zwischen den Charakteren und folgt klar der Suche nach dem Mörder. Und sowohl das Setting als auch die Protagonisten haben mich total abgeholt und mitgenommen. Wer gerne Thriller liest und auch offen ist für intensiven Spice, für etwas Abwechslung, ist, ist hier mehr als richtig.
- Jennifer L. Armentrout
Golden Dynasty - Größer als Verlangen
(360)Aktuelle Rezension von: CasiversumDie ersten 2-3 Kapitel hab ich kurz gebraucht um gut in die Geschichte reinzukommen. Danach war ich begeistert von der Story und der Tension zwischen den beiden Protagonisten. Mir hat besonders der Wortwitz von ihm und zwischen den Beiden gefallen. Zwischendrin war ein bisschen zu erahnen, in welche Richtung es geht. Es bleiben genug offene Fragen zurück, die in den Folgebänden zu den beiden Brüdern sicherlich aufgeklärt werden. Eindeutige Romantic Suspense Empfehlung!
- Sabine Schoder
The Romeo & Juliet Society, Band 1: Rosenfluch
(329)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_„Ein Fluch über eure beiden Häuser!“ – Mercutio
Ich mochte es das Buch zu lesen, obwohl ich am Anfang etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Ich kam dann schnell und flüssig durch die Seiten.
Aber mit dem Aufbau des Fluchs, mit all seinen Facetten, konnte ich mich bis zum Schluss nicht wirklich komplett anfreunden. Der Ursprung ist mir zu bizarr, wird aber vielleicht noch später näher erläutert.
Das Ende hatte einen Twist der ganz nett war, aber auch vorhersehbar, denn schließlich geht es um Romeo und Julia.
Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, denn ich will schon wissen, worauf das alles hinaus läuft.
- Catherine Egan
Schattendiebin, Band 1: Die verborgene Gabe
(214)Aktuelle Rezension von: WauwuschelIm ersten Band begleiten wir Julia, eine junge Diebin mit einer ungewöhnlichen Gabe: Sie kann sich unsichtbar machen. Doch ihre Fähigkeit ist Fluch und Chance zugleich. Sie muss sich als Diensmädchen in ein Herrenhaus einschleusen und erfährt dort Geheimnisse, die alles verändern können.
Der Roman ist ein überraschend rasanter Auftakt, der kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Besonders überzeugt hat mich die Art, wie Julia als Protagonistin gezeichnet ist: Sie ist keine typische Heldin, sondern geprägt von Misstrauen, Überlebensinstinkt und einer gewissen moralischen Grauzone. Genau das macht sie so spannend. Ihre Vergangenheit als Straßenkind beeinflusst jede ihrer Entscheidungen, und man spürt ständig, dass sie niemandem wirklich vertraut – auch nicht sich selbst.
Die Handlung entwickelt sich dynamisch, ohne überladen zu wirken. Geheimnisse, Intrigen und Gefahren prägen das Buch und die kleinen Plottwists führen dazu, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Andere "Magieformen" kommen nach und nach vor und verschönern das Leseerlebnis, Dabei geht es nicht nur um Magie, sondern auch um Cleverness und Täuschung – Aspekte, die perfekt zu Julias Fähigkeiten passen. Besonders gelungen fand ich, wie ihre Unsichtbarkeit nicht als einfache „Superkraft“ dargestellt wird, sondern klare Grenzen und Konsequenzen hat.
Auch die Nebenfiguren sind mehr als bloße Beiwerke. Beziehungen entstehen langsam, oft unter Misstrauen, und wirken dadurch glaubwürdig. Gleichzeitig schwebt über allem ein größeres Geheimnis, das geschickt angedeutet wird, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, mit genau der richtigen Balance aus Tempo und Detail. Kämpfe, Fluchten und Spannungsmomente fühlen sich intensiv an, während ruhigere Szenen genügend Raum für Charakterentwicklung lassen.
Insgesamt ein packender, kluger Fantasy-Auftakt mit einer starken, unperfekten Heldin – macht definitiv Lust auf mehr!
- Jan-Philipp Sendker
Das Herzenhören
(469)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchJulia Win lebt in New York. Ihre Mutter kommt aus reichem Haus, ihr Vater ist erfolgreicher Anwalt.
Julia hat ihr Jurastudium beendet. Sie feiert mit ihren Eltern und ihrem Bruder und übernachtet ausnahmsweise wieder bei ihren Eltern. Am Morgen verabschiedet sich ihr Vater, angeblich weil er einen wichtigen Termin in Boston hat. Doch da kommt er nie an.
Julia bekam von ihrer Mutter später diverse persönliche Dinge ihres Vaters. Darunter war ein Liebesbrief von 1955 an eine unbekannte Frau namens Mi Mi. Hieraus ging hervor, dass ihr Vater und die Empfängerin sich damals schon seit 16 Jahren nicht gesehen hatten, und eine Anschrift in Kalaw, Birma. Die 27-jährige Julia beschließt spontan, ihren seit 4 Jahren verschollenen Vater zu suchen und fliegt nach Burma.
Julia kam in einem kleinen Dorf in Birma an. Dort wurde sie von einem alten Mann angesprochen. Sie vermutete anfangs, dass dieser im Alter von 70 und 80 Jahren sei, doch wie sich später herausstellte, war er erst Mitte 50. Er stellte sich als U Ba vor und kannte bereits ihren Namen.
U Ba gewann mit seiner gebildeten Art langsam das Vertrauen der jungen Frau. U Ba erzählte ihr die Geschichte ihres Vaters, die ersten 20 Jahre seines Lebens.
Als Tin Win auf die Welt kam, empfand seine Mutter Mya Mya keine wahre Liebe für ihren Sohn, als der Vater bei einem Unfall starb, verließ die junge Mutter ihren sechsjährigen Sohn.
Tin Win wurde von einer Nachbarin großgezogen, die auch die sonstigen Erziehungspflichten übernahm.
Tin Win war ein ruhiges Kind. Doch im Alter von zehn Jahren erblindete der Junge auf einmal. Su Kyi brachte den Knaben ins Kloster zum ebenfalls blinden Mönch U May. Hier lernte der Junge, mit seiner Behinderung zu leben, und er entdeckte, dass er die Gabe des Hörens besaß.
Eines Tages hörte er im Kloster ein lautes Klopfgeräusch. Wie sich herausstellte, war dies der Herzschlag von Mi Mi, er hörte ihr Herz schlagen. Sie war zwar nicht blind, aber sie hatte zwei missgebildete Füße und konnte nicht gehen. Die beiden verliebten sich sehr schnell ineinander. Sie war seine Augen – und er ihre Beine. Gemeinsam eroberten sie die Welt. Sie waren wie füreinander geschaffen. Und irgendwie stand für beide fest, dass sie heiraten und gemeinsam alt werden wollten.
Doch verschiedene Umstände führten sie auseinander.
Eines Tages erkannte er, dass seine Mi Mi im Sterben lag und er brach – nach über 50 Jahren – endlich zu ihr auf. Mi Mi wartete mit letzter Kraft auf seine Rückkehr. Als er schließlich bei ihr war, nahm er sie in seine Arme – und beide schliefen gemeinsam ein. Zusammen sind sie in dieser Nacht – Arm in Arm – gestorben. „Er war rechtzeitig gekommen. Gerade noch.
Als Julia U Ba besuchte, widmete er sich gerade seiner Lieblingsbeschäftigung; er restaurierte Bücher, die dem schwülen Klima (und dem Ungeziefer und den Würmern) Birmas nicht gewachsen waren.
Julia sah Fotos von Mi Mi. Hier war immer ein kleiner Junge auf dem Bild, der auch auf späteren Bildern zu sehen war. Sie erkannte in ihm U Ba. Und dann entdeckte sie Ähnlichkeiten zwischen ihrem Vater und dem alten Einheimischen. U Ba war ihr Halbbruder. Julia hat mit ihrer Reise nach Birma die Geschichte ihres Vaters erfahren, einen Halbbruder bekommen – und vor allem das Geschenk, die Kraft der Liebe zu verstehen. Die Liebe zwischen Tin Win und Mi Mi.
(Vor Jahren gelesen "Die Burma-Trilogie" von Jan-Philipp Sendker .
Ein vierzig Jahre alter Liebesbrief ihres Vaters an eine unbekannte Frau hat Julia Win, eine erfolgreiche New Yorker Rechtsanwältin, nach Kalaw, ein malerisches, in den Bergen Burmas verstecktes Dorf geführt. Doch statt den vermissten Vater trifft Julia hier auf ihren Bruder, von dem sie nichts wusste, und stößt auf ein Familiengeheimnis, das ihr Leben für immer verändert - und Burma wird für Julia zu einem Ort, an dem sie sich selbst, den Frieden und schließlich die große Liebe findet.
In Das Herzenhören, Herzenstimmen und Das Gedächtnis des Herzens erzählt Jan-Philipp Sendker die epische Geschichte einer jungen Frau, die lernt, dass man nicht mit den Augen sieht, Entfernungen nicht mit Schritten überwindet und Schmetterlinge an ihrem Flügelschlag erkennen kann. Die Burma-Trilogie versammelt diese Romane zum ersten Mal in einem Band. )
Eine Erzählung die mich zu Tränen rühte.
- Benedikt Gollhardt
Westwall – Auf welcher Seite willst du stehen?
(114)Aktuelle Rezension von: Ellekens„Westwall“ von Benedikt Gollhardt, erschienen im @penguin am 25.02.2019, 496 Seiten
In meinem Lesekreis wollten wir mal wieder etwas Spannendes lesen. Da wir von uns aus in die Eifel schauen können und der Westwall somit nicht wirklich weit von uns weg ist, haben wir uns für diesen Thriller entschieden.
Zur Info: Der Westwall ist ein von Hitler gebautes Bollwerk im Westen Deutschlands. 630 Meter lang - von den Niederlanden bis nach Frankreich – besteht es aus 15.000 Bunkern, Panzersperren, Tunnelsysteme und Gräben. Gebaut wurde es zwischen 1936 bis 1940. (gerne mal googlen – sehr interessant)
Der Westwall ist neben Köln und Umgebung der Schauplatz dieser Geschichte. Julia, eine junge Frau in der Ausbildung zur Polizistin, lernt vermeintlich zufällig den jungen Nick kennen und verliebt sich in ihn. Nach ihrer ersten Nach erblickt Julia am schlafenden Nick ein Tattoo auf seinem Rücken in Form eines Hakenkreuzes. Erschrocken stellt sie weitere Nachforschungen an und findet heraus, dass er sich unter falschem Namen bei ihr bekannt gemacht und ein großes Vorstrafenregister hat.
Gleichzeitig ist der Verfassungsschutz hinter Ira, einer sehr gewaltbereiten Terroristin, her, die sich mit ihrer Gruppe versteckt hält. Ein Maulwurf erschwert die Arbeit.
Was verbindet Julia und Ira? Warum wurde Nick auf Julia angesetzt? Und was ist das für ein rechtsradikales Bündnis, dass da im Hintergrund agiert? Diese Fragen werden alle nach und nach bis zu einem großen Showdown am Ende beantwortet. Bis dahin steigert sich die Spannung stetig, nicht zuletzt durch die düstere Kulisse des Westwalls.
Benedigt Gollhardt ist ein namhafter Drehbuchautor – kein Wunder also, dass das Buch zu einer Serie im Jahr 2021 für das Fernsehen verfilmt wurde.
Ich habe das Buch gerne gelesen, brauche jedoch nicht so oft Ausflüge in dieses Genre.
- Julia Engelmann
Keine Ahnung, ob das Liebe ist
(108)Aktuelle Rezension von: VanillezimtzauberJulia Engelmanns vierter Gedichtband unterscheidet sich stark von seinen Vorgängern. Mit "Keine Ahnung, ob das Liebe ist" leitet sie eine neue Gedichttrilogie ein und zeigt sich in dieser mehr als Songwriterin als Slammerin. Trotzdem erkennt man in ihren Themen, Wortneuschöpfungen und dem Schuss Melancholie die Julia Engelmann, die wir in den ersten Büchern lieben gelernt haben.
Wie der Titel es schon verrät, geht es um Liebe. Liebe zu den Eltern, Liebe zum Leben, Liebe an die Lieblingsstadt Berlin, zerbrochene Liebe, unerwiderte Liebe, erste Liebe und das Verliebtsein. Fast alle Texte beleuchten verschiedene Facetten von Liebe und werfen insgesamt die Frage auf, was Liebe überhaupt ist. Daher kann man eine gewisse Struktur in der Gedichtsammlung erkennen, die von einem Intro und einem Outro sowie von zwei Interludes gerahmt wird. Ich bin großer Fan von Julias Blick auf das Leben, seine Herausforderungen und schönen Seiten. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und nahbar, was sich in wunderbaren Wortspielen spiegelt, die einfach Spaß machen. Doch habe ich eine Veränderung in der Art der Texte gemerkt. Es sind in meiner Wahrnehmung weniger Gedichte, sondern Songtexte. Das merkt man an der Struktur (der Gedichte, aber auch des Buches), den wegfallenden Worten, den Nicht-Reimen und kursiv geschriebenen Refrains. Ich habe damals Julia mit dem Programm zu diesem Gedichtband live gesehen und da hat sie viele dieser Texte auch als Songs performt. Damit ist das auch gewollt, denke ich. Aber trotzdem irritiert es als lesende Person, wenn man auf Poetry eingestellt ist. Klassische Reimformen werden über Bord geschmissen und dafür Strukturen aus der Popmusik übernommen. Das kann sowohl erfrischend als auch irritierend sein. Es hängt meistens vom jeweiligen Text ab. Auch werden ihre Texte länger. Die Ballade vom Zauberer hatte meiner Meinung nach Überlänge.
Ich finde es toll, dass die Autorin sich neu erfindet und ausprobiert in der Art, ihre Texte zu schreiben, und gleichzeitig ihren Themen und ihrer Kreativität treu zu bleiben. Auch wenn die Annäherung an Songtexte an einigen Stellen stört, mag ich ihre Wortspiele und ihren Umgang mit deutscher Sprache. Ich habe mich in vielen Texten wiederfinden dürfen und gebe daher ganz knapp doch 5 Sterne.
Meine Lieblingstexte in dem Buch:
- AKA BTW Coconut Oil
- Unser Berlin
- Darf ich bitten
- Geburtstagsgedicht
- Stefanie Hasse
Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)
(199)Aktuelle Rezension von: dark_romantasy_readerBand 1
Venus hat die Nachkommen von Amor und Psyche, aus Eifersucht und Neid verflucht.
Die Capulets und Montagues leiden seitdem unter dem Fluch der Venus, welcher sie dazu verdammt sich zu hassen. Der Fluch kann erst gebrochen werden, wenn die Erstgeborenen beider Familie sich ineinander verlieben und sie die Prüfungen der Liebe bestehen.
Allegra und ihre Freundin Jen fahren für einen Kurztrip nach Italien an den Gardasee.
Nach ihrer Ankunft in Italien entwickelt sich die Story sehr schnell. Allegra trifft auf Luca und sie verlieben sich Hals über Kopf, wie Romeo und Julia. Auch wenn ihre Liebe sehr intensiv auftritt, fehlt mir die emotionale Tiefe in ihrer Beziehung. Es dauerte nicht lange und der Fluch macht auch vor Luca und Allegra nicht halt, weswegen Allegra sich dazu entschloss die Prüfung der Liebe abzulegen.
Die Story hatte mir bis zu dieser Stelle ganz gut gefallen, jedoch hat es mich sehr irritiert, dass Allegra sich allein den Prüfungen stellen musste, um ihre Liebe zu beweisen. Ich hätte es persönlich schöner gefunden, wenn Luca und Allegra gemeinsam ihre Liebe beweisen müssten und sich dadurch näher kennenlernt hätten. So taucht Luca leider nur in 3-4 Szenen im Buch auf und bleibt bis zum Schluss ein blasser Nebencharakter. Bei Allegra hätte ich mir auch mehr Charaktertiefe gewünscht. Die Prüfungen, welche sich Allegra stellen musste, hatten eine schöne Bedeutung, waren aber an sich unspektakulär. Das Ende von Band 1 war überraschend tragisch, alla Romeo und Julia, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch wenn das Buch eine geringe Seitenzahl hat und wenig Spielraum für Tiefe und Entwicklung ist, bin ich der Meinung, man hätte mehr aus den Charakteren, der Liebe und Story rausholen können. An sich ist es aber eine schöne Geschichte, die man zwischendurch lesen kann.
3/5 ⭐️
Band 2
Nach dem spannenden Ende von Band 1 habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut, weil ich dachte: Jetzt muss Luca seine Liebe endlich beweisen! Was eine sehr schöne Idee gewesen wäre, aber leider nicht so umgesetzt wurde, wie ich es mir erhofft hatte.
Band 2 wurde wieder ausschließlich aus der Sicht von Allegra erzählt, obwohl ich die Sicht von Luca viel interessanter gefunden hätte. Luca spielt wieder nur eine Nebenrolle, der Leser lernt ihn wieder nicht näher kennen. Sein Charakter bleibt eindimensional.
Von Allegra war ich zwischendurch ziemlich genervt. Ihre Gedanken kreisen immer um die selben Themen. Ich muss leider zugeben, dass mich Band 2 bis zum 3. Akt 6. Szene eher gelangweilt hat. Bis sich das Blatt gewendet hat und endlich Spannung aufkam. Ein gewisser Gott, konnte die Story für mich noch einigermaßen retten und hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Band 2 konnte mich ganz schön an der Nase herumführen, aber hat mich schlussendlich nicht überzeugt, denn am Ende ist es wieder Allegra, die ihre Liebe retten muss. Das große Finale war emotional, herzzerreißend und die Geschichte nahm zum Glück noch ein gutes Ende. 🥰
2/5⭐️
- Mary Kay Andrews
Die Sommerfrauen
(263)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Sommer, Strand und ein altes Haus und drei Freundinnen, die einen Monat dort einfach gemeinsam leben wollen.
Zu ihnen gesellen sich dann noch eine vierte Frau und der smarte Vermieter "Mr. Culpepper", wie er sich nennt.
Bei 35 Grad bei abgedunkeltem Zimmer ist dies die absolut optimale Lektüre, um den Tag zu überstehen.
Man genießt jede Seite und hat von allem etwas: die Wichtigkeit von Freundschaft, die Erkenntnis, dass man auch liebenswert ist, wenn man arbeitslos ist und dass man einfach gemeinsam einem Menschen in Not wirklich helfen kann - egal ob finanziell oder in einer wirklich sehr brenzligen, lebensbedrohlichen Lage.
Nur zuletzt stellte sich mir die Frage: Und was will Ellis (einer der Freundinnen) jetzt arbeiten? 🤔 Darauf gab es in diesem Buch dann keine genaue Antwort, aber egal.
Happy End auf jeden Fall und was braucht es mehr.
Endlich mal wieder ein Buch, dass ich gerne gelesen hab, wenn auch ein paar Rechtschreibfehler drin waren. 😂
- Marc Levy
All die ungesagten Worte
(135)Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_KleeblattObwohl sie sich schon lange mit ihrem Vater nichts zu sagen hat, hofft Julia, dass er an ihrem großen Tag, ihrem Hochzeitstag, dabei sein werde. Aber es kommt ganz anders, die Hochzeit findet nicht statt, da statt Trauung an diesem Tag die Beerdigung ihres Vaters stattfindet.
Sie kann es nicht glauben, es sieht aus, als wäre es mit Absicht geschehen.
Als sie in ihr Appartement kommt, findet sie dort eine riesige Kiste vor. Der Inhalt ist ein Android, eine 1:1-Kopie ihres Vaters. Einmal in Gang gesetzt, erzählt er ihr, dass er der Prototyp einer neuen Produktionsreihe ist, deren Investor er war.
Der Android hat eine Lebensdauer von 6 Tagen, wenn er nicht vorher deaktiviert wird, so dass der Verstorbene nach seinem Ableben noch einmal die Gelegenheit hat, mit unerledigten Sachen ins Reine zu kommen bzw. mit seinen Angehörigen noch einmal Kontakt aufnehmen kann.
Julia ist stinksauer auf ihren Vater, auch wenn er als "neugeborener" Tote vor ihr steht, und ist nicht bereit zu verzeihen, dass er sie in den letzten Jahren mehr oder weniger vergessen hat.
Ihr Vater bittet sie um die 6 Tage, eine letzte Chance für ihn, Zeit mit Julia zu verbringen. Widerwillig gibt sie ihm die Zeit, nicht ahnend, dass auch sie ihren Vater in der Zeit neu kennenlernen wird. Eine Zeit, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird...
Was für eine schöne Idee, nach dem Ableben noch einmal Kontakt aufnehmen zu können und längst vergangenes ins Reine zu bringen.
Vater und Tochter fahren gemeinsam nach Montreal ins gebuchte Hotel, in dem Julia eigentlich ihre Hochzeitsreise verbringen wollte.
Von dort geht die Reise nach Berlin, um Vergangenes aufzuarbeiten. Vor 20 Jahren hatte sie dort ihre große Liebe Thomas zurücklassen müssen, als ihr Vater sie urplötzlich nach Hause holte. Viele Briefe folgten zwischen Julia und Thomas, bis er in Afghanistan einem Bombenattentat zum Opfer fiel.
Vergessen konnte Julia ihn nie, aber das Leben ging weiter. Nun steht sie wieder in der Stadt, die sie vor 20 Jahren erlebte, als die Mauer zwischen Ost und West fiel.
Eine ans Herz gehende Geschichte von Marc Levy hält man mit diesem Roman in Händen. Julias Vater ist bemüht, in den ihm verbleibenden 6 Tagen gemeinsam mit seiner Tochter vieles wieder gutzumachen, wo er als Vater versagt hat. Julia macht es ihm nicht leicht, zu tief sitzt der Schmerz, der sie immer wieder traf, wenn ihr Vater vor Abwesenheit glänzte.
Durch die Konfrontation mit ihrem Vater wird ihre Vergangenheit wieder lebendig, sie erinnert sich an die Zeit von vor 20 Jahren, als sie jung und glücklich war. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn ihr Vater damals nicht eingeschritten wäre?
Was wäre wenn, eine Konstellation, die schwer nachzuempfinden ist.
Was bezweckt ihr Vater, nun mit ihr nach Berlin zu reisen?
Der Roman wurde aus der Sicht verschiedener Protagonisten geschrieben, die das Gesamtbild abrunden.
Julia ist eine Frau, die man gern haben muss, mit dem Vater empfand ich nur Mitleid. Mitleid, dass es ihm erst nach seinem Tod gelungen ist, das Wichtige zu sondieren.
Besondere Erwähnung möchte ich Julias schwulem Freund, Stanley, gewähren. Er ist für Julia der Fels in der Brandung, sei es beim Schuhekauf oder bei Ratschlägen. Wer so einen Freund hat, der ist fürs Leben gewappnet.
Ein wunderbarer Roman, den man gelesen haben sollte, wenn man Fan von Marc Levy ist, aber auch, wenn man einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer Geschichte, die mich berührt hat. - Tess Gerritsen
Totenlied
(256)Aktuelle Rezension von: Sanne54Dieses Buch liegt schon eine Weile auf meinem SuB, durch ein Thema der diesjährigen Krimi-Challenge habe ich es nun endlich gelesen - zum Glück!
Anfangs war es zugegeben nicht so mein Thema, deswegen sub-te das Buch auch so lange bei mir: Eine Berufsmusikerin stößt in einem Antiquariat in Rom auf handgeschriebene Noten zu einem ihr unbekannten Stück für Violine. Als sie zu Hause das anpruchsvolle Stück spielt, geschieht das Unfassbare: Ihre 3-jährige Tochter tötet zuerst den alten Familienkater und greift später die Mutter an. Da das Kind völlig gesund ist, fällt der Verdacht bald auf die Mutter, selbst Tochter einer psychisch kranken Frau. Die ist fest davon überzeugt, dass das Spielen des Liedes ihre Tochter zu den Gewalttaten gebracht hat; gemeinsam mit ihrer Freundin versucht sie in der Heimatstadt des unbekannten Komponisten, in Venedig, der Sache auf den Grund zu gehen.
Eingestreut wird die Geschichte von Lorenzo (dem Komponisten) und seiner Familie. Der Vater ist ein bekannter Geigenbauer, der Großvater ein angesehener Professor für Musik. Als Juden haben sie es immer schwerer im zunehmend faschistischen Italien in den späten 1930er-Jahren. Dennoch versuchen sie ein normales und unauffälliges Leben zu führen. Den junge Lorenzo verbindet seine Liebe (nicht nur) zur Musik mit Laura, einer begabten, aber nicht-jüdischen Cellistin. Und mehr darf man eigentlich nicht verraten ...
Die Autorin steigt in einen Thriller mit mysteriösen, übernatürlichen Elementen ein und überführt diesen aber relativ schnell in ein historisches Drama vor der Kulisse des 3.Reichs, das die Musik auf beklemmende Weise zu transportieren vermag. Am Ende führt sie die Handlung zu einer durchaus realen Thrillerhandlung zurück, die Vergangenheit und Gegenwart zusammenbringt.
Spannender, aber wegen der Thematik nicht leicht zu lesender Thriller, den ich aber auf jeden Fall empfehlen kann.
- Petra Johann
Die Frau vom Strand
(174)Aktuelle Rezension von: Buecherwurm76Der geheimnisvolle Prolog weckt zunächst Erwartungen an einen spannenden Psychothriller. Eine Frau blickt ihren letzten Augenblicken entgegen, während das Meer rauscht und eine rätselhafte Aussage über ein Leben für ein Leben im Raum steht. Doch schon bald schlägt die Geschichte einen anderen Weg ein. Aus dem vermeintlichen Thriller entwickelt sich nach und nach ein klassischer Krimi – und zwar ein verdammt guter.
Im Mittelpunkt steht Rebecca, die mit ihrer Frau Lucy und ihrer kleinen Tochter Greta an der Ostsee lebt. Als sie am Strand die geheimnisvolle Julia kennenlernt, scheint zunächst alles harmlos. Doch Julia verschwindet plötzlich, Lügen kommen ans Licht und Rebecca gerät immer tiefer in ein Netz aus Geheimnissen und verdrängten Wahrheiten.
Besonders gut gefallen hat mir, wie Petra Johann ihre Geschichte aufbaut. Immer wieder streut sie kleine Hinweise ein, die das Bild von Lucy und Rebecca verändern. Aussagen von Eltern, Freunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern werfen nach und nach ein anderes Licht auf die vermeintlich heile Welt der beiden Frauen. Kaum glaubt man, einen Zusammenhang erkannt zu haben oder den Täter zu kennen, taucht das nächste Puzzleteil auf und zwingt einen zum Umdenken.
Dabei bleibt die Handlung unblutig. Die Spannung entsteht nicht durch Gewalt oder spektakuläre Action, sondern durch die vielen offenen Fragen. Wer sagt die Wahrheit? Wer verschweigt etwas? Und wie hängen die verschiedenen Ereignisse zusammen? Gerade dieses Miträtseln machte für mich einen großen Reiz des Romans aus.
Auch die Figuren konnten überzeugen. Petra Johann gelingt es, ihnen Tiefe zu verleihen, ohne dass sie die eigentliche Handlung ausbremsen. Besonders die Ermittlerin Edda Timm ist mir positiv aufgefallen. Sie wirkt authentisch, sympathisch und glaubwürdig. Ihre Eigenheiten machen sie menschlich, ohne sie künstlich in den Vordergrund zu drängen.
Die Auflösung fügt die meisten Puzzleteile schlüssig zusammen und beantwortet die offenen Fragen zufriedenstellend. Einige Aspekte der finalen Enthüllungen wirkten auf mich jedoch etwas weniger überzeugend als der ansonsten sehr sorgfältig konstruierte Fall.
Dennoch schmälert das den positiven Gesamteindruck nur wenig. „Die Frau vom Strand“ ist zwar kein nervenaufreibender Thriller, als der er anfangs erscheinen mag. Wer jedoch einen intelligent aufgebauten Krimi mit lebendigen Figuren, einer sympathischen Ermittlerin und einer bis zum Schluss schwer durchschaubaren Handlung sucht, wird hier bestens unterhalten.
- Michaela Grünig
Palais Heiligendamm - Stürmische Zeiten
(80)Aktuelle Rezension von: MarwCover: Das Cover ist wieder sehr schön gemacht mit dem Hintergrund der Seebrücke von Heiligendamm. Ausserdem passt das Cover wunderbar zum ersten Teil der Reihe und fügt sich sehr gut ein.
Inhalt: Palais Heiligendamm, 1922: Während der Währungskrise kämpft Elisabeth erneut um das Überleben des frisch renovierten Palais. Erst als ein berühmter Regisseur in der schönen Kulisse des Hotels einen Film dreht, gibt es neue Hoffnung. Während der berufliche Erfolg zum Greifen nah ist, steht Elisabeths Liebe zu Julius unter keinem guten Stern. Auch ihr Bruder Paul muss Abschied von seinen Träumen nehmen. Er ist zutiefst unglücklich. Als er in den Dunstkreis der NSDAP gerät, trifft er eine Entscheidung, die die ganze Familie in Gefahr bringt ...
Meine Meinung: Ich habe mich sehr gefreut all die bekannten Charatere aus dem ersten Teil wiederzusehen und diese erneut zu begleiten. Ich war direkt wieder in ihrem Leben drin und ich konnte wieder richtig mitfiebern. Der Schreibstil wie im ersten Teil auch schon sehr bildhaft und und passt sehr gut zur Geschichte. Die Seiten sind regelrecht dahingeflogen und ich hatte das Buch in wenigen Tagen gelesen. Die verschiedenen Charaktere wurden wieder sehr authentisch dargestellt und die meisten waren unglaublich sympathisch aber es gab auch einige sehr erschreckende Entwicklung die mir sehr leid getan haben. In der Geschichte findet sich wieder viel Spannung, Drama, Liebe und überraschende Wendungen. Ausserdem werden bekannte historische Ereignisse in der Handlung gut eingeflochten. Ich konnte durch das Buch viel über die historischen Ereignisse lernen. Die Fortsetzung ist einfach so klasse geschrieben und so gelungen, dass ich es kaum erwarten kann den dritten Teil zu lesen. Von mir erhält das Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen und eine sehr große Empfehlung!
- Lev Grossman
The Magician King
(6)Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreamingMeine Meinung:
Die Serie ist besser! Ja ihr habt richtig gelesen, ich habe auch bei Band zwei meine Meinung nicht geändert. Verglichen mit Band eins muss ich sagen hat mir die Fortsetzung besser gefallen und das aus verschiedenen Gründen.
- Die Charaktere haben mich dieses Mal nicht so genervt wie in Band eins. Zwar ist Quentin immer noch nicht mein Lieblingscharakter, jedoch ist er nun erträglicher. Ich bin dieses Mal sehr froh, dass wir Julia näher kennenlernen können. Ich kannte zwar aus der Serie ihre Hintergrundgeschichte, diese aber zu lesen hatte es schon in sich.
- Wir sind mehr in Fillory unterwegs. Das war eine Sache welche ich in Band eins bemängelt habe da ich diese magische Umgebung doch sehr mag. Ich muss jedoch auch hier sagen, das Fillory in der Serie und das Geschehen mag ich dort lieber.
- Die Geschichte an sich hat mich mehr gezogen. Es gab verschiedene Handlungsstränge und aus dem Grund gab es immer wieder etwas neues zu erleben. Ich bin zwar ab uns zu durcheinander gekommen da diese nicht Chronologisch ablaufen und es immer wieder gewechselt wird, was gerade erzählt wird.
Abschließende Meinung:
Ich bleibe auch bei Band zwei der Meinung: Die Serie ist besser! Ich werde Band drei lesen um das ganze Abzuschließen, kann aber im Moment jedem eher die Serie ans Herz legen.
- Isabella Maria Kern
LI
(12)Aktuelle Rezension von: Jeanette_LubeDieses Buch erschien 2016 im IATROS-Verlag und beinhaltet 349 Seiten.
Peter, ein arroganter Jornalist, besucht das erste Mal ein Bordell. Und danach ist für ihn nichts mehr, wie es war. Als er dort auf die minderjährige Li trifft, ist ihm die Lust auf Sex sofort vergangen und er verspricht, ihr zu helfen. Doch Li nimmt sich noch in derselben Nacht das Leben. Peter versteckt Beatrice bei sich, da sie von ihren Zuhältern gesucht wird. Damit riskiert er sein Leben und wird obendrein auch noch gekündigt. Er meint, den Verstand zu verlieren, als er dann auch noch Lis Stimme hört... Man kann an paranormale Aktivitäten glauben oder nicht... Doch Peter hört Lis Stimme, nachdem sie ihrem jungen Leben ein Ende gesetzt hat. Der Leser wird mit einem Selbstmord, einem Mord, mit der Liebe und dem wohl aussichtslosen Kampf um eine bessere Welt konfrontiert. Es handelt sich um einen spannenden, paranormalen Thriller.
Der Schreibstil der Autorin Isabella Maria Kern ist ausgesprochen flüssig, der Thriller ist sehr aufregend, spannend und fesselnd geschrieben. Man merkt auch am Inhalt, dass sich die Autorin mit einem echt schwierigen Stoff auseinander gesetzt hat. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so hat mich die Geschichte der jungen Li in ihren Bann gezogen. Die Geschichte Lis hat mich zutiefst berührt. Man hat ja schon des Öfteren gehört, dass es Menschen gibt, die nach dem Tod eines geliebten Menschen noch mit dem Toten kommunzieren. Ich finde es wunderbar, wie Li immer wieder in Peter Gegenwart präsent ist, geht es doch hier darum, dass Li Peter eine Botschaft mit auf den Weg gibt. Leider gibt es sehr viele junge Mädchen, die aus verschiedenenen Ländern hierher geholt werden, um hier in Bordelle verschleppt zu werden, dabei wird ihnen zuvor eine wunderbare Zukunft und ein tolles Leben versprochen. Dieser Thriller hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, er rüttelt wach und auch, nachdem ich ihn gelesen habe, wird er noch lange in mir nachwirken. Dies ist ein schwieriges Thema und für viele ein Tabu, frei nach dem Motto: Davon will ich gar nichts wissen! Peter hat sich in diesem Buch echt super entwickelt, auch wenn für Li das Leben vorbei ist, hilft er nicht nur Beatrice... Aber ich will hier nichts verraten! Ich kann diesen Thriller auf jeden Fall weiter empfehlen. Lest ihn und ihr werdet es nicht bereuen! Isabella Maria Kern schreibt selbst in ihrem Klappentext, dass dieser Roman nicht nur zum Unterhalten sondern auch zum Nach- und Umdenken anregen soll. Das hat sie bei mir auf jeden Fall geschafft!























