Bücher mit dem Tag "julia"

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510 Bücher

  1. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783751300513)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

     (10.838)
    Aktuelle Rezension von: LilliSt

    4.5 Sterne, aufgerundet

    Der Erfolg der "Tintenherz"-Reihe von Cornelia Funke spricht eigentlich schon längst für sich, daher habe ich mich um so mehr über die Gelegenheit gefreut, vom Oetinger-Verlag ein Rezensionsexemplar des ersten Teils der Reihe zu erhalten.

    Meggie lebt mit ihrem Vater Mo(rtimer) ein etwas unstetes aber glückliches Leben. Er reist viel, um seinem Beruf als Buchrestaurateur nachzugehen und sie ist immer mit dabei - natürlich stets umgeben von Büchern. Eines Tages taucht jedoch der rätselhafte Staubfinger auf und warnt Mo vor einem gefährlichen Mann namens Capricorn, der Mo auf den Fersen ist. Und so beginnt sich eine Geschichte zu entfalten, in der die Magie der Bücher Einlass in unsere Welt findet und Figuren aus Büchern lebendig werden können.
    Meggie erfährt mehr über die Vergangenheit ihrer Familie, was es mit "Tintenherz" und Capricorn auf sich hat und was eigentlich vor vielen Jahren mit ihrer Mutter geschehen ist.

    All diese Abenteuer erleben wir mit einer wirklich guten Mischung aus Figuren, die der Handlung mit ihren ausgezeichnet eingefangenen, ausgeprägten Persönlichkeiten viel Tiefe verleihen. Besonders gut hat mir gefallen, dass wirklich alle Figuren in sich schlüssig gehandelt haben - wie es zu ihrer Einschätzung der Situation und auch ihrem Charakter passte. Oft weiß man als Leser ebensowenig wie die jeweilige Figur, ob eine Entscheidung nun die richtige war und fiebert mit, was wohl als nächstes passieren mag.

    Ich denke, dies ist es auch, was die Romanreihe nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene absolut lesenswert macht. Fantastische Welten mögen nicht jedermanns Sache sein, doch Themen wie Familie, füreinander da zu sein und, für das, woran man glaubt, auch einzugestehen - dies kann fast jeden Leser erreichen. Mal ganz abgesehen davon, dass man bei jedem Buchenthusiasten mit einer Buchreihe über die Liebe zum Lesen wohl ein ziemlich leichtes Spiel haben dürfte😉

    Mir wurde ein Rezensionsexpemplar des Romans vom Oetinger-Verlag über NetGalley zur Verfügung gestellt und ich gebe meine ehrliche Meinung freiwillig ab. Vielen Dank!

  2. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783328111368)
    George Orwell

    1984

     (4.187)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Protagonist ist Winston Smith, der 1984 in einem totalitären Staat lebt und für das Ministerium arbeitet. Beobachtet vom "großen Bruder" über Monitore, verfolgt von Gedankenlesern, ist kein Widerstand und kein fremdes Gedankengut möglich. Es gibt "Neusprech" und "Doppeldenk" und die bekannte Sprache wird immer mehr verkürzt. Winston schreibt verbotenerweise Tagebuch und trifft sich heimlich mit Julia, fängt mit ihr eine Beziehung an und tritt der geheimen Bruderschaft bei, um Widerstand zu leisten. Aber kann das gutgehen?

    Ich hattte die zweisprachige Anaconda-Ausgabe, auf die sich meine Rezension bezieht. Das Cover ist ist in schwarz-weiß-grün gehalten und zeigt in der Mitte ein großes Auge, ein passendes Cover zum Buchinhalt. Bei dieser von mir gelesenen zweisprachigen Ausgabe ist auf der linken Seite die englische, auf der rechten Seite die deutsche Variante. Manche Wörter schienen mir von der Übersetzung her nicht so sinnvoll zu sein, aber insgesamt hat es mir viel gebracht, in Englisch zu lesen und ggf. aufs Deutsche zu schielen, wenn ich mir nicht so sicher war.

    Es ist fast schon beängstigend, was George Orwell mit "1984" für ein visionäres Werk gelungen ist! Vor allem, wenn man bedenkt, dass es 1949 erschienen ist. Bereits mit dem ersten Satz "...., and the clocks were striking thirteen" war ich im Buch drin. Man schüttelt immer wieder den Kopf, wenn man wie ich im Jahr 2024 lebt und bereits ein paar Jahre auf dieser Welt ist. Orwells Schreibstil hat mich beindruckt, die Schilderungen hin und wieder auch abgestoßen, aber immer gut unterhalten. Meiner Meinung nach ein Klassiker, den jeder gelesen haben sollte.

  3. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.224)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  4. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499013218)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.925)
    Aktuelle Rezension von: Lissy_Booklove

    Wir befinden uns in Berlin im Jahr 2010. Für den Achtklässler Maik Klingenberg stehen nun die Sommerferien vor der Tür und anstatt sich wie jeder andere Schüler darauf zu freuen, ist er eher niedergeschlagen. Er fährt nicht in den Urlaub, da sein Vater mit seiner Assistentin auf einer "Geschäftsreise" ist und seine Mutter als Alkoholikerin in der Entzugsklinik. Er hat weder Freunde, mit denen er sich treffen kann und er ist ebenfalls so ziemlich der einzige, der nicht zu der großen Party von Tatjana, dem Mädchen in das er verliebt ist, eingeladen wurde. So muss er -wütend und trostlos- die Ferien in der Villa seiner Eltern allein verbringen. Doch dann kommt überraschend Tschick, ein Junge aus seiner Klasse, bei ihm vorbei und hat ein geklautes Auto dabei. Er schlägt vor, zusammen abzuhauen, bis Maiks Vater von seiner Reise wiederkommt, da auch er allein ist. Maik stimmt zu - so ein kleines Abenteuer...was kann da schon schiefgehen? Zusammen fahren sie ohne Karte oder Kompass einfach der Sonne hinterher; und treffen die unterschiedlichsten Menschen.

    Ich muss zugeben, dass ich vom Buch positiv überrascht bin! Vor ein paar Jahren habe ich durch Zufall mal in die ersten Seiten reingelesen, aber da es mir damals nicht gefallen hatte und ich nicht mehr weiter darüber nachgedacht habe, verlor ich es aus den Augen. Da ich es vor kurzem wiederentdeckt hatte, habe ich mich jetzt noch mal an das Buch gewagt und ausgeliehen bekommen. Tatsächlich fand ich den Anfang immer noch etwas trocken und verwirrend, da ich zuerst den Beginn der Handlung gar nicht einordnen konnte. Aber dies klärte sich dann auf und wurde verständlicher. Den Schreibstil des Autors, der leider schon verstorben ist, mochte ich allerdings sehr gern. Es war durchweg sehr spannend geschrieben und es hat einen Kapitel für Kapitel irgendwie immer zum Weiterlesen angeregt. Es war sehr viel Action im Buch "Tschick" zu finden, sodass ich persönlich nie beim Lesen vor Langeweile eingeschlafen bin ;) 

    Jedoch ist der Klassiker wieder ein typischer Roman aus dem Gebiet der Klassiker (ist da glaube ich oft so), wo sich die Geister scheiden. Nicht nur hier auf LB gibt es viele unterschiedliche Ansichten zu der Handlung von Tschick, auch privat kenne ich Leute, die sich über das Buch nicht einig werden. So sagten einige Bekannte von mir, die das Buch auch kennen, dass sie von der Handlung überhaupt nicht abgeholt wurden und die Action eher vergleichbar mit einer Schlaftablette wäre. So weit so gut. Das kann natürlich jeder so sehen wie er will. Ich war eigentlich relativ zufrieden während des Lesens. Auch was die Handlung angeht, steht viel Platz für Kritik im Raum. Zwei Jungs, die ein Auto klauen, um im Sommer auch ein Abenteuer zu erleben. Klar, schon kritisch und sicherlich auch kein Vorbild für aufkommende Langeweile. Jedoch kommt es im Buch meiner Meinung darauf an, auch mal zwischen den Zeilen zu lesen. Maiks Familie ist reich. Sie leben in einer Villa mit großem Pool und haben Haushaltsangestellte. Der Vater leitet eine Baufirma und während die Mutter schon zum zigsten Male in der Klinik einsitzt, geht der Vater ihr mit seiner um vieles jüngeren Assistentin fremd. Maik hat also keine Familie, in der immer alles perfekt ist. Er wird stattdessen von seinen Klassenkameraden ausgegrenzt und von seinem Schwarm nicht zur Party eingeladen. Als wäre das nicht genug, taucht plötzlich auch noch Tschick auf, Russe und aus kriminellen Verhältnissen, der auch noch ein altes Auto geklaut hat. Toll. Man musste sich hier entweder in Maik reinversetzen können oder eben nicht. Mitleid haben oder ihn einfach nur blöd finden. Super. Mir tat er schon leid. Muss keine schöne Lage gewesen sein, ist ja klar...?! Trotzdem sollte man die Geschichte besser selbst lesen, um überhaupt zu verstehen, was ich hier schreibe. Ich kann sie nur empfehlen, da ich denke, dass sie viele wichtige Hintergründe hat. 

    Dennoch hatte ich auch ein paar kleine Kritikpunkte. Wie schon gesagt fand ich den Einstieg etwas kompliziert, das Ende hingegen jedoch sehr schnell und abrupt. Wobei am Anfang seeehr viel nebenbei gesagt wurde, hätte man in der Mitte der Handlung noch mehr ins Detail gehen können. So wären es auch sicher ein paar Seiten mehr geworden. Dann hätte ich mir gewünscht, dass die Charaktere mehr ausgeschmückt gewesen wären. Maik hat ja aus der Ich-Perspektive erzählt und obwohl er über Tatjana endlos erzählt hat, sind Tschick und er doch manchmal etwas grau geblieben. Schade, denn eigentlich ein sehr interessantes Buch.

  5. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783442495467)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

     (1.600)
    Aktuelle Rezension von: Tigerlillysbooks

    City of Bones war die Serie die ich damals vor zig Jahren inhaliert habe. City of Heavently Fire das erste  Buch über das ich Gebloggt habe. Damals … 

    Dieser Reread war so schön. 

    Eine Rückkehr zu den Wurzeln. 🙌🏼


    Ich Erinnere mich an die emotionalen Momente. Die Wut, das Lachen und die Tränen. Dieses Buch war alles, was ich gehofft hatte und mehr.

    Dies nun erneut zu erleben, mit dem Wissen zu Lesen was auf der nächste Seite passiert war anders aufregend. 


    Cassie Clare hört nie auf, mich mit ihrem geschickten Schreiben zu verblüffen. Ich war erneut erstaunt, wie sie alle losen Enden verknüpfen und ein befriedigendes Ende schaffen konnte. Ich liebe die tiefen, komplexen Charaktere, die sich windenden Handlungsstränge, den Humor, die Action, die Täuschung, das Drama, den Witz und die verrückten Parallelen und Verbindungen zu "The Infernal Devices". Ihre Schreibweise ist ausgewogen und schön. Die Erzählperspektive aus der dritten Person mit Wechseln zwischen den Charakteren funktioniert wirklich gut, und man freut sich somit auf jeden einzelnen von Ihnen.


    Was außerdem auffällt ist, dass in diesem Buch keine Zeit verschwendet wird. Es startet Spannend. Es bleibt spannend und es endet mit einem Knall und einer Bandbreite an Emotionen. Dieses Buch war randvoll mit fantastischen Elementen. Es gab die perfekte Mischung aus Action, Drama, Romantik, Humor, Mystery, Abenteuer und Verrat. Es gab ein gutes Gleichgewicht zwischen ernsten, traurigen Momenten und leichten, glücklichen Momenten. Der Romance Anteil hat mir zusätzlich das Herz aufgehen lassen. Wenn man bedenkt wie sie alle starteten. Wo sie jetzt sind. Unglaublich. 

    Dieses Buch hat satte 725 Seiten, und trotzdem wirkt dieses Buch nicht zu langsam oder zu schnell. Alles war gut getimt. Jede Szene war aus einem Grund da, es gab keine langweiligen Momente.


    Die Charaktere werde ich immer bei mir behalten. Ihre Besonderheiten. Noch dazu finde ich es so genial wie sie doch immer wieder in die weiteren Bände und anderen Bücher leicht eingewoben werden und zur Sprache kommen. So geht es doch immer weiter und endet nie. Auch die Charaktere aus den weiteren Reihen tauchen hier immer wieder auf und ich habe somit die Parallelen und die kleinen Teaser mehr als genießen können ! Konnte ich damals doch noch nichts mit ihnen anfangen. 

    Tessa. Jem. Die Will Momente. Julian und Emma ! 


    Ich hoffe wirklich, dass Lady Midnight auch noch eine Neuauflage bekommt. 


    Wie immer kann ich die Reihe nur empfehlen. 

    Jedes ihrer Bücher.

  6. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492708210)
    Stephanie Garber

    Caraval

     (959)
    Aktuelle Rezension von: Nora_Haensch

    𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗 | 𝙲𝚊𝚛𝚊𝚟𝚊𝚕 𝚟𝚘𝚗 𝚂𝚝𝚎𝚙𝚑𝚊𝚗𝚒𝚎 𝙶𝚊𝚛𝚋𝚎𝚛 | 𝙵𝚊𝚗𝚝𝚊𝚜𝚢


    „Caraval“ von Stephanie Garber war mein erstes Buch von der Autorin und ich fand ihren Schreibstil sehr flüssig, weshalb mir der Einstieg in die Geschichte leicht fiel. Da allerdings sehr viel und gleichzeitig an Ereignissen im Buch passierte, stoppte mein Lesefluss etwas, da ich öfters Mal den Faden verlor. Ich hab aber generell das Problem, wenn vieles auf einmal kommt, nicht richtig die Konzentration zu behalten.


    Scarlett als Protagonistin versucht alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um ihre eigene Schwester im mystischen Spiel bzw. Festival Caraval wiederzufinden. Dabei durchquert sie viele Hürden und muss oft abwägen, das Richtige zu tun, was die Story nur noch spanender machte. Sie wirkt sehr mutig, aber auch in manchen Situationen ängstlich, was sie sehr sympathisch machte.


    Die Geschichte rund um das Spiel und Stellas Entführung wurde interessant und spannend gestaltet. Das offene Ende hat mich etwas aus der Bahn geworfen und man bleibt mit sehr vielen Fragen zurück, die hoffentlich in den Folgebänden aufgeklärt werden. Da man oft nicht wusste, wo vorne und hinten ist und man keinen wirklich Vertrauen konnte, blieb die angespannte Atmosphäre im Buch. Trotz meines öfters verlorenen Fadens möchte ich dennoch gerne den zweiten Band lesen.


    Sternebewertung: 4 / 5 ⭐️


    ᵁⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ | ˢᵉˡᵇˢᵗᵍᵉᵏᵃᵘᶠᵗ

  7. Cover des Buches Das Orchideenhaus (ISBN: 9783442491940)
    Lucinda Riley

    Das Orchideenhaus

     (2.803)
    Aktuelle Rezension von: Peachesfloop

    Wie gewohnt ist es ein schönes Buch - zumindest zu Beginn. Man fühlt sich in Julias Leben ein, trauert mit ihr und trägt ihren Schicksalsschlag mit, begleitet sie, als sie es langsam und mühselig schafft, wieder raus zu kommen.

    Lucinda Riley erzählt wie immer wunderschön, man liest das Buch gerne und man kommt zügig voran. Der rote Faden ist gespannt bis, naja bis, es eben eine derartig ruckartige und unlogische Wendung im Buch gibt, die alles verdirbt und einen die Lust am Lesen vollkommen nimmt.

    Ich habe das Buch dann noch zu Ende gebracht, aber den Zauber vom Beginn konnte mir das Buch nicht wieder zurück geben. Ich würde es nicht nochmal lesen und auch niemanden empfehlen. Da gibt es definitiv viel bessere Lucinda Riley Bücher! 

  8. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783944668482)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.933)
    Aktuelle Rezension von: Book_Queen

    "𝑾𝒆𝒊𝒍 𝒊𝒄𝒉 𝑳𝒂𝒚𝒌𝒆𝒏 𝒍𝒊𝒆𝒃𝒆" war mein erstes Buch von Colleen Hoover. 💘

    Ich hab sowohl Band Eins als auch Band Zwei damals innerhalb weniger Tage gelesen. 𝑫𝒊𝒆 𝑮𝒆𝒔𝒄𝒉𝒊𝒄𝒉𝒕𝒆 𝒓𝒖𝒏𝒅𝒖𝒎 𝑳𝒂𝒚𝒌𝒆𝒏 & 𝑾𝒊𝒍𝒍 𝒉𝒂𝒕 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒆𝒊𝒏𝒇𝒂𝒄𝒉 𝒔𝒐𝒇𝒐𝒓𝒕 𝒈𝒆𝒇𝒆𝒔𝒔𝒆𝒍𝒕 𝒖𝒏𝒅 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒎𝒆𝒉𝒓 𝒍𝒐𝒔 𝒈𝒆𝒍𝒂𝒔𝒔𝒆𝒏. Es gibt so viele wichtige wie schweren Themen, die zwar unschön und vielleicht auch beklemmend sind - aber einfach dazugehören. Für mich war es nicht too much oder frei erfunden, denn sind wir ehrlich: Im Leben kann auch mal richtig was zusammen kommen und dich rausfordern ohne Ende... 


    Ich hab's geliebt 𝒘𝒊𝒆 𝒓𝒆𝒂𝒍𝒊𝒕ä𝒕𝒔𝒏𝒂𝒉 𝒖𝒏𝒅 𝒆𝒄𝒉𝒕 𝒅𝒊𝒆 𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆 𝒘𝒂𝒓𝒆𝒏 - mit ihren Fehlern haben sie sich ein Platz in mein Herz geschaffen. Layken ist noch jung und hat viel durchzustehen, das machen ihre Hochs und Tiefs nachvollziehbar. Ich mochte sie sofort und habe mit ihr mitgelitten. Will ist der eine Goodboy, den ich toll finde. Er hat ein riesiges Herz, welches auch schon genug leiden musste... 𝒆𝒓 𝒖𝒏𝒅 𝑳𝒂𝒚𝒌𝒆𝒏 𝒈𝒆𝒉ö𝒓𝒆𝒏 𝒇ü𝒓 𝒎𝒊𝒄𝒉 𝒆𝒊𝒏𝒇𝒂𝒄𝒉 𝒛𝒖𝒔𝒂𝒎𝒎𝒆𝒏... 🥹


    Liebe, Trauer und Freude lagen hier ganz nah beieinander und naja, mich hat's berührt. 𝑺𝒆𝒉𝒓 𝒃𝒆rü𝒉𝒓𝒕, 𝒗𝒆𝒓𝒓üc𝒌𝒕 𝒈𝒆𝒎𝒂𝒄𝒉𝒕 𝒖𝒏𝒅 𝒈𝒆𝒇𝒆𝒔𝒔𝒆𝒍𝒕. Es war ein bergauf und bergab. Colleen Hoover schreibt so emotional und schön, ich liebe ihren Schreibstil so sehr - er ist leicht und doch voller Emotionen und Gefühle. Die Seiten fliegen quasi dahin... 🤍


  9. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423216425)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

     (2.297)
    Aktuelle Rezension von: lillyfeereads

    ❗️ACHTUNG SPOILER❗️


    Der erste Teil hat mir deutlich besser gefallen. 

    Den Will aus dem ersten Teil fand ich toll! Der Will aus dem zweiten Teil hat mich sehr sauer gemacht. Es ging ihm nur um Sex und das mit seiner Exfreundin hat er auch total falsch gemacht. Die Sache mit der Vase hat mich auch unglaublich wütend gemacht. Sie ist von Laykens Mutter und sie hat somit ein Anrecht drauf. Will verhält sich total kindisch.

    Ich glaube den Unfall hätte man auch nicht gebraucht, wirkte irgendwie Fehl am Platz. Dann auch an dem Abend, wo sie sich wieder versöhnt haben...

    Mir gefallen hier die beiden Jungs und Kiersten deutlich besser als ihre großen Geschwister. Will und Lake sind in den meisten Situationen gute Erziehungsberechtigte, aber in den wirklichen ernsten sind sie eben selbst noch Kinder und handeln ziemlich kindisch.

    Auch mit der Hochzeit bin ich total unzufrieden und halte die für überstürzt. Es wirkt wie schnell noch ins Ende gepresst, um noch was spannendes zu schreiben.


    Alles in allem hat mir der Schreibstil sehr gefallen, nur die Story war irgendwie ein wenig langweilig und wirkte ein wenig unstimmig. Es gab auch gute Stellen, aber leider haben die schlechten für mich überwogen.


    Ich habe den dritten Teil noch Zuhause liegen und hoffe, dass der wieder besser wird...

  10. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.567)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Es ist sehr ... sehr lange her, dass ich die Reihe rund um den goldenen Kompass gelesen habe. Zeit, meine Erinnerungen ein wenig aufzufrischen und in Nostalgie zu schwelgen. Das begann bei mir schon mit den Namen: Lyra Belaqua, Iorek Byrnison, Serafina Pekkala, Lee Scoresby. Diese Namen sind einfach wunderbar einprägsam.

    Und die Figuren dahinter sowieso. Dabei brillieren meiner Ansicht nach aber eher die Nebencharaktere, statt der Hauptfigur Lyra. Die ist nämlich sehr anstrengend. Sie lügt wie gedruckt und geht einem echt auf die Nerven. Wenn sie nicht gerade mit ihren Freunden spielt verhält sie sich auch nicht gerade wie ein noch nicht einmal in der Pubertät befindliches Kind.

    Die restlichen Chraktere sind aber sehr gut gezeichnet und laden eben zum Erinnern ein. Die Geschichte wechselt ab und an auch mal in eine andere Sicht als die von Lyra, was uns als Leser zusätzliche Informationen liefert. Aktuell wurde mir da fast schon zu viel im Dunklen gelassen oder von Prophezeiungen gesprochen und zu wenig über das, worum es eigentlich geht. Ja, die Gobbler, die Kinder entführen und irgendetwas mit ihnen anstellen, das liegt im Fokus und wird alles erklärt. Aber gegen Ende geht es um Lord Asriel, der abgesehen vom Anfang durch Abwesenheit glänzt, der im Norden in eine andere Welt will. Wie das funktioniert, warum er das will und was das Ganze mit Staub und den Gobblern zu tun hat, wird aber nur sehr rasch dahingeschmissen.

    Vorher muss es eher darum gehen, dem Bären seinen Thron wiederzubringen. An sich keine schlechten Szenen, ich mag Iorek auch sehr, aber im Gesamtspiel wirkt das doch sehr reingedrückt. Vor allem, weil die große Konfrontation im Bezug auf die Story mit den Kindern schon davor stattgefunden hat.

    Es wirkt also nicht alles so sauber. Das Ende war mir ohnehin zu schnell, zu gewollt noch einmal bombastisch - und vor allem verwirrend und nicht so gut erklärt. Trotzdem hatte ich meinen Spaß mit dem Roman. Die Ideen sind auf jeden Fall fantastisch. Zwar wurden einige Punkte meiner Ansicht nach noch nicht völlig ausgeschöpft, aber trotzdem sind diese seltsamen Besonderheiten im Gegensatz zu unserer Welt spannend. Dämonen als Seelenbegleiter der Menschen, Eisbären als sprechende Wesen, ein all umspannendes Magisterium, was doch eine sehr antikirchliche Geschichte ergibt.

    Jetzt bin ich aber in der Zwickmühle, ob das alles reiner Spaß war oder doch nur durch Nostalgie so gewirkt hat. Aktuell hänge ich irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen. Der Roman hat deutliche Schwächen, was Pacing und Hauptfigur angeht, hat aber zwischendurch auch wieder sehr gute Szenen. Außerdem wurde mir so gesehen auch nie langweilig beim Lesen. Das Buch ist demenstprechend auch nicht zu lang oder zu kurz (auch wenn es manchmal doch etwas gerusht wirkt).

    Am Ende bin ich jetzt an einem Punkt, an dem ich sagen muss, dass Lyras Reise bis hierhin ein wunderbares Abenteuer ist und sich durchaus mit 4 Sternen schmücken darf. Vielleicht wäre ich bei nur 3 gelandet, wenn ich es nicht schon einmal gelesen hätte, aber ich finde, dass es selbst dann haarscharf an der höheren Wertung vorbeigeschrammt wäre. Deshalb lege ich ein Körnchen Nostalgie, so dass die Waage sich zugunsten der 4 Sterne neigt.

  11. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257070668)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.774)
    Aktuelle Rezension von: Miriam321123

    Alles in allem ist Der Vorleser von Bernhard Schlink das schlechteste Buch, welches ich in meinen 30 Jahren gelesen habe.

    Angefangen von den schlecht gezeichneten, unrealistischen Charakteren deren Handlungen nicht nachvollziehbar sind zum inhaltlichen. 

    Große und wichtige Themen auf ein paar Seiten runter zu brechen und Themen, wie sexuellen Missbrauch und NS-Verbrechen, werden meiner Meinung nach relativiert und zum Teil auch einfach Falsch dargestellt. 

    Für mich las sich das Buch als billige Pornografie mit Nazifantasien ohne wirkliche Story. Öde, unreflektiert und eine Schande, dass dieses Buch eine solche Popularität erreicht hat. 

    Sprachlich kann man drüber streiten...Mir hat der Schreibstil nicht zugesagt.


  12. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783868007404)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.299)
    Aktuelle Rezension von: Kado

    Dieses Buch von Sebastian Fitzek hatte ich vor einiger Zeit auf dem Flohmarkt ergattert und bin auch im Nachhinein immer noch happy mit meiner Ausbeute.
    'Splitter' konnte man super lesen und es war schwierig zwischendrin aufzuhören, weil man unbedingt wissen will was jetzt Sache ist.
    Der Hauptprotagonist Mark ist nach einem traumatischen Erlebnis gefangen in seiner Trauer und möchte dieser entfliehen. Aber wie...wie kann man vergessen? Gibt es da evtl Versuche Menschen ihre schlimmen Erinnerungen zu nehmen?! Und woher weiß ich das nur die ungeliebten Erinnerungen gelöscht werden?
    Fitzek spielt hier mit was ist wahr, was nicht und das kann stellenweise verwirren.
    Ich fand es war ein recht spannendes Lesevergnügen, nur das Ende hat mich nicht ganz so vom Hocker gehauen. Aber Fitzeks Nachwort fand ich spannend und recht lustig geschrieben.
    Ich finde dieses Buch ist keine herausragende, aber eine solide Leistung und kann man gut lesen.

  13. Cover des Buches Weil wir uns lieben (ISBN: 9783423716406)
    Colleen Hoover

    Weil wir uns lieben

     (1.273)
    Aktuelle Rezension von: Skye-reads-books

    Der erste Teil war wundervoll. Der zweite Teil war akzeptabel, ganz nett, aber kein Muss. Und dieser dritte Teil. Nun. Man hätte ihn sich definitiv ersparen können. 

    Schon beim zweiten Teil war ich sehr skeptisch, ob die Story nicht vielleicht mit nur einem Buch besser gefahren wäre. Aber dieser Band hier war dann einfach nur noch eine doppelte Erzählung von alldem, was aus den vorausgehenden zwei Büchern bereits erzählt worden ist. Selbst die Poetry Slams waren größtenteils die gleichen, wie im ersten und zweiten Band und ich habe mich ein bisschen wie in einer endlosen Zeitschleife gefühlt, in der eine Geschichte immer und wieder erzählt wird, bis am Ende alles Leben aus ihr herausgedrückt wurde. Dass man eine Story so vermarktet, hat mich einfach traurig gestimmt, wie eine Zitrone, die man immer und immer weiter auspresst, nur das statt Saft halt Geldscheine rauslaufen.

    Ich wünschte, ich hätte nur "Weil ich Layken liebe" gelesen. Wirklich. Aber ich kann es nicht ändern und deswegen muss ich jetzt hier meine zwei Sternchen raushauen. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir...

  14. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.053)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    "Das Magische Messer" setzt fast direkt da an, wo "Der Goldene Kompass" aufgehört hat. Nur folgen wir dieses Mal nicht hauptsächlich Lyra, sondern Will Parry steht im Fokus. Diese Figur gefällt mir schon einmal deutlich besser als Lyra, auch wenn letztere in diesem Band deutlich an Sympathie gewinnt im Gegensatz zum letzten Band.

    Ich komme aber direkt dazu, was diesen Roman etwas plagt und weshalb ich hier nur 3 Sterne vergebe. Es wird ein wenig viel hin und her getauscht. Das ist grundsätzlich nicht so schlimm. Das Problem ist aber, dass mich manche Blickwinkel gar nicht interessieren, bzw. gar nicht interessant sind. Warum sucht Lee Scoresby denn nach diesem einen Wissenschaftler, von dem man im ersten Band nur ab und an am Rande was gehört hat. Am Ende zeigt sich, dass das schon seinen Grund hatte, aber im Grunde öffnet das nur neue Fragen und hilft für die vorigen Momente auch nicht. Zudem endet gerade dieser Erzählstrang rund um den Wissenschaflter im Zusammenhang mit der Hauptgeschichte um Will und Lyra sehr unbefriedigend.

    Die großen Spieler der einzelnen Parteien werden ebenfalls beleuchtet. Asriel hat anscheinend irgendeine kosmische Autorität, denn er versammelt eine gewaltige Armee aus allen Welten um gegen die Autorität anzutreten (Gott?). Wie diese Leute so einfach zwischen den Welten wechseln können, wird auch nicht richtig erklärt, ich vermute, dass das Loch am Pol nicht nur in eine Welt führt (erklärt wird das aber nie). Mrs. Coulter sucht Lyra und hat anscheinend auch eine kosmische Autorität, weil alles und jeder ihr gehorcht. Diese Fähigkeiten werden einfach mal so erfunden und in den Raum gestellt.

    Aber genug gemotzt. Die neuen Welten, in die man sich wagt, sind spannend gestaltet. Aktuell ist vor allem die Welt der Gespenster im Fokus. Ich mag generell, wenn parallele Welten zeigen, wie eine uns ähnliche Welt aufgrund bestimmter winziger Änderungen so grundlegend anders sein kann. In Verbindung mit dem Magischen Messer (das wir erst nach über der Hälfte finden) bin ich sehr angefixt. Die Idee rund um das Wechseln zwischen Welten ist spannend und es wird gut in Szene gesetzt.

    Zudem mag ich wie gesagt auch Will und Lyra gewinnt auch deutlich. Zwar wird es hier und da schwierig, sich vorzustellen, dass das beides noch Kinder sind, da sie sehr erwachsen handeln, aber zumindest in Wills Fall ist das gut erklärt. Dass das Buch zusätzlich recht kurz ist, tut ihm meiner Ansicht sogar gut. Ich fürchte mich schon ein wenig vor dem dritten Teil, da dieser deutlich länger und konfuser ist als dieser hier (zumindest war das meine Erinnerung).

    Wenn ich mir meine Rezension so anschaue, habe ich mehr angekreidet als gelobt. Es ist halt immer einfacher, über Negatives zu sprechen, da kann man sich so schön aufregen. Die positiven Punkte überwiegen für mich aber noch so, dass es 3 Sterne gibt. Der Band ist schwächer als der erste. Die Magie hat quasi etwas nachgelassen. Aber trotzdem gibt es noch genug aus Band 1 und Neues, was hinzukommt, dass auch Band 2 noch ein toller Ritt ist und zumindest einen Blick wert.

  15. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst (ISBN: 9783570400005)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

     (636)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee


    Diese Reihe ist mir schon öfters positiv aufgefallen und ich freu mich sehr, dass ich sie jetzt endlich begonnen habe! Bestimmend von einem rasanten Tempo bin ich regelrecht durch die Handlung geflogen und jetzt mega neugierig wie es weitergeht!

    Schon der Anfang hält sich nicht lange mit Erklärungen auf. Während die 15jährige Sophie in der "Kaffeetasse" jobbt, hat ihr Zwillingsbruder Josh direkt gegenüber eine Anstellung in einer Buchhandlung bekommen. Perfekt für die beiden Geschwister, die eine sehr enge Bindung haben, da die Eltern durch ihre Arbeit als Archäologen oftmals verreisen und die beiden auf sich gestellt sind.
    Ein Überfall auf den Buchladen, der direkt schon auf den ersten Seiten stattfindet, lässt keine Zweifel aufkommen, dass wir es hier mit viel Magie und mythischen Wesen zu tun bekommen.

    Der Inhaber des Buchladens ist nämlich niemand anderer als Nicholas Flamel, dessen Name sicher jedem schon mal untergekommen ist, als Alchemist und Entdecker des Steins der Weisen - der Unsterblichkeit verleihen soll.
    Sophie und Josh werden direkt in die sich überschlagenden Ereignisse verwickelt und müssen plötzlich mit harten Veränderungen rechnen, Veränderungen die ihr gesamtes zukünftiges Leben betreffen!

    Der Autor versteht es wirklich, ein hohes Tempo aufkommen zu lassen. Natürlich gibts auch etwas ruhigere Passagen, aber auch hier passiert einiges, man lernt die Hintergründe besser kennen und erfährt so nebenbei auch einiges über alte Sagen. Gerade für das Lesealter der Bücher, Kinder und junge Jugendliche gibt es hier viel zu entdecken, und zwar auf spannende Weise!
    Im Nachwort erwähnt Michael Scott, dass bis auf die Zwillinge alle Figuren auf historischen Persönlichkeiten oder mythologischen Wesen fußen. Dr. John Dee, Perenelle, die Morrigan, Hekate, Bastet... um nur ein paar zu nennen - das macht auf jeden Fall Lust, sich über sie zu informieren!

    An ein paar Stellen gibt es zwar kleine Momente, bei denen ich mir gedacht habe, dass die Kids etwas naiv sind, zu gutgläubig, oder die Handlung etwas forciert wurde - aber hey, es ist ein Kinder/Jugendbuch und da sollte man das einfach nicht so eng sehen und einfach Spaß an diesem Abenteuer haben :)
    Die Zwillinge mochte ich und hoffe, dass ich noch einen besseren Draht zu ihnen in den Fortsetzungen aufbauen kann. Während Sophie etwas besonnener ist und mehr nachdenkt, ist Josh eher impulsiv und spricht Sachen aus, die er sich besser hätte überlegen sollen - und bringt sich dadurch in manche Schwierigkeiten. Die Verbundenheit der beiden wurde sehr schön dargestellt und auch ihre Reaktionen auf den Plot-Twist, auf den ich hier natürlich nicht näher eingehen werde.

    Die Kapitel sind relativ kurz und wechseln auch immer wieder die Erzählperspektive. So erhöhen kleine Cliffhanger durchgehend die Spannung, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann!
    Auch die originellen Ideen muss ich hervorheben, denn auch wenn sich der Autor hier vieler mythischer Vorbilder bedient, schenkt er ihnen hier eine ganz individuelle Note und beschreibt mit einer großartigen, ausdrucksstarken Note, so dass man jede Szene und jeden Charakter sehr bildhaft vor Augen hat! Dabei verliert er sich aber nicht zu sehr in Details, so dass es zügig weitergeht.

    Am Ende steigert sich das ganze noch, denn eine Entscheidung, die man schon erahnen kann, wird herausgefordert und bis zum Schluss weiß man nicht, wie sie getroffen werden wird! Ich freu mich auf den nächsten Band!



  16. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

     (1.918)
    Aktuelle Rezension von: Garnik

    Kurzmeinung: Das Buch Krabat ist ein schönes Buch aber an den meisten Stellen ist es etwas langweilig.

    Ist okay

    Cover: Mich hat das Cover auf dem ersten Blick direkt angezogen daher finde ich das Cover sehr schön.

    Meinung: Ich finde, das Buch ist gut geschrieben. Aber die Spannung ist an den meisten Stellen nicht hoch genug . Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, weil ich schwarzer Magie nicht gut finde da ich sehr Gläubiger Christ bin. Dadurch hat es mir nicht so viel spaß gemacht das Buch zu lesen. Trotzdem würde ich das Buch an Menschen empfehlen,die gerne Fantasie Bücher lesen.


  17. Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492952507)
    Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester

     (1.882)
    Aktuelle Rezension von: Schimmer

    Die jüngere Schwester (13) beantragt das Recht, selbst darüber zu bestimmen, ob sie ihrer an Krebs erkrankten Schwester weiterhin als Spender zur Verfügung stehen will, nachdem sie ihr jahrelang körpereigene Stoffe geliefert hat, weil das die Eltern so entschieden hatten.

    In separaten Kapiteln wird jeweils die Sichtweise von Eltern, den Geschwistern , Spender und Empfänger geschildert, ihre Erlebnisse, ihre Beweggründe, ihre Emotionen. Das ist stilistisch von Vorteil.

    Es führt manchmal zu einigen Längen, aber man bleibt gespannt. Befremdlich für mich, wie sich die 13 jährige Spenderin sprachlich auszudrücken vermag - das erscheint mir unrealistisch.

    Interessant die Einblicke ins Berufsleben des Vaters als Feuerwehrmann.

    Die Liebesgeschichte in einer Nebenhandlung von Anwalt und Prozeß Verständigten halte ich für überflüssig.

  18. Cover des Buches Bad Romeo - Wohin du auch gehst (ISBN: 9783596033713)
    Leisa Rayven

    Bad Romeo - Wohin du auch gehst

     (715)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    "Bad Romeo & Broken Juliet" ist eine Romance-Dilogie der Autorin Leisa Rayven und ist im Jahr 2015 im Fischer Verlag erschienen. 

    Klappentext:

    Bei ihrem Vorsprechen an der berühmten New York Grove Schauspielakademie fällt Cassie Taylor der attraktive Mitbewerber sofort auf. Ausgerechnet jetzt! Er ist groß, dunkelhaarig und hat stechend blaue Augen. Cassie fühlt sich sofort angezogen. Doch während der Auswahlrunden wird schnell klar: Ethan Holt ist ein absoluter Bad Boy – ein Typ, von dem man besser die Finger lässt. Er ist unverschämt, wortkarg und hat eine dunkle Vergangenheit. Leider ist er auch unglaublich sexy. Ihren guten Vorsätzen zum Trotz verliebt sich Cassandra in Ethan. Schnell merkt sie: Dieser Mann ist wirklich gefährlich, aber sie kann ihm einfach nicht widerstehen.

    Meinung:

    Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen.

    Die Geschichte spielt abwechselnd in der Vergangenheit und der Gegenwart. Die beiden Erzählstränge sind sich aber so enorm ähnlich, weshalb ich echt froh bin, dass die Unterscheidung zwischen Gegenwart und Vergangenheit mittels Zeitangabe erfolgte. Hätte die Zeitangabe gefehlt, wäre ich wahrscheinlich vollkommen verwirrt gewesen. 

    Die Idee zwei (angehende) Schauspieler aufeinandertreffen zu lassen, hat mir sehr gut gefallen aber die Umsetzung fand ich nicht gelungen. Oder sagen wir es so: Die Umsetzung entsprach nicht meinem Geschmack. Von einer schönen und berührenden Lovestory kann ich hier nicht sprechen, denn die meiste Zeit geht es nur um Se* oder darum, wie heiß der begehrte Kerl aussieht – selbst wenn seine Rotznase läuft. Ansonsten findet in diesem Buch kaum eine nennenswerte Handlung statt. Man dreht sich ständig im Kreis, wodurch die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wird. Die Geschichte bietet weder Nebenplots noch vermittelt sie eine tiefere Bedeutung. Stattdessen nervte ich mich über das ewige Hin und Her zwischen den Protagonisten, über die vielen Wiederholungen, über das ständige Wiederkäuen der Vergangenheit und über die dauernden se*uellen Anspannung zwischen den Protagonisten. Es war auf Dauer wirklich langweilig und supernervig. 

    Weiter wird in diesem Buch vieles angedeutet aber nichts genauer erläutert – insbesondere, weshalb und wie Ethan Cassie so verletzt hat. Ich mag solche Spielchen nur, wenn man irgendwann auch mal zur Sache kommt, aber das war hier nicht der Fall.

    Meiner Meinung nach gibt es so einige Parallelen zu Twilight und Fifty Shades of Grey. Letzteres habe ich nie gelesen, dafür bin ich zu prüde, aber ich weiß, worum es geht. Mir kommt es wirklich so vor, als wäre von den beiden Buchreihen abgekupfert worden oder, dass die Autorin sich zumindest diese beiden Reihen zum Vorbild genommen hat. 

    Trotz aller Kritik gibt es trotzdem auch einige gelungene, glaubhafte und schöne Szenen, mit dem einen oder anderen lustigen Dialog/Schlagabtausch.

    Die Charaktere mochte ich nicht wirklich. Cassie ist, meiner Meinung nach, eine triebgesteuerte junge Frau und ihre Gedanken sind zeitweise wirklich zum Fremdschämen. Gefühlt tausende Male musste man lesen, wie unglaublich heiß Ethan heute wieder aussieht und was die Protagonistin am liebsten mit ihm machen würde. Ethan sollte einen Badboy darstellen aber er wirkte auf mich wie ein kleiner verletzter Junge. Ich konnte seine Haltung leider nicht nachvollziehen. Die restlichen Charaktere sind ziemlich klischeebeladen – so gibt es den Klassenclown, die schöne aber zickige Konkurrentin, etc.

    Fazit/Empfehlung:

    Meinen Geschmack hat das Buch nicht getroffen. Ich kann es nicht leiden, wenn es immer nur ums v*geln geht… Aus diesem Grund würde ich den Roman nur jenen weiterempfehlen, die sowas mögen.

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  19. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (899)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Ich wusste schon, als ich dieses Buch gestartet habe, dass ich hier den schwächsten Teil der Trilogie vor mir habe. Schon damals, als ich es zum ersten Mal gelesen habe, war ich eher enttäuscht von dem dritten Teil und dem Ende der Reihe. Diese Erinnerung hat sich nun mehr als bestätigt.

    Aber langsam. Grundsätzlich möchte ich doch mal anmerken, dass mir die ganzen Welten, die wir bereisen, sehr gut gefallen. Wieder sind wir in der Welt der Gespenster, wir treffen auf Engelswesen, handgroße Spione und Tieren auf Rädern. Ja, es wird ein bisschen verrückt. Manchmal habe ich mich auch gefragt, ob es nicht zu verrückt ist. Grundsätzlich bin ich ein großer Fan von wilden, durchgedrehten Geschichten im Multiversum. Hier und da wurde es mir vielleicht doch ein wenig zu viel oder es wirkte einfach nur wie eingeschmissen. Doch ich muss sagen, dass man darüber hinwegsehen kann, wenn man seine Freude an den zu Grunde liegenden Ideen hat. Immerhin bereisen wir in diesem Band auch Welten, in denen gar kein menschliches Leben existiert, sich die Geschichte also vollkommen anders entwickelt hat und nicht nur Dämonen sichtbar sind oder eben nicht.

    Ich mag auch weiterhin die Figuren größtenteils. Will und Lyra geben ein tolles Team ab. Das Herumreisen zwischen den Welten ist zudem spannend inszeniert und immer wieder mit neuen tollen Gedanken gespickt. Gleichzeitig finde ich es aber auch schade, wie manche Figuren zurücktreten müssen (z.B. Iorek und Serafina Pekkala) und andere dafür zu viel Raum bekommen (Lord Asriel und Mrs. Coulter). Gerade wenn es einen eigentlich überhaupt nicht interessiert, was mit den Figuren passiert. Es ist ja ohnehin schon so viel los.

    Ich versuche mal die einzelnen Stränge ein wenig aufzuzählen. Will möchte Lyra wiederfinden und mit ihr in die Totenwelt gehen. Sie wird gerade aber von ihrer Mutter gefangen gehalten, der wir danach in einem Spionage-Wechselspiel auf beiden Seiten des bisher nur angedeuteten Krieges zwischen Kirche, Himmelreich und Republik des Himmels folgen. Lord Asriel steht aus irgendeinem Grund an der Spitze von letzterem und die erste Partei entsendet einen Meuchelmörder, der Lyra töten soll, da sie wohl die nächste Erbsünde begehen soll. Die Schlange spielt dieses Mal dann die Wissenschaftlerin Mary Malone, die sich in einer Welt mit fahrenden Tieren befindet.

    Das sind jetzt mal nur die groben Punkte ganz kurz angerissen, ohne zu viel zu spoilern. Da kommt noch so viel mehr dazu, das alles ein wildes Durcheinander ergibt. Hinzu kommen noch extrem viele unerklärte Fähigkeiten, Gerätschaften und Motivationen. Lyra und Will wollen ja ins Totenreich und der Grund ist so gar nicht dringlich. Lyra will sich bei Roger entschuldigen ... ok? Wills Vater wird auch als Grund mit reingeschmissen aber erst danach und erst, als das Alethiometer ihnen sagt, dass sie das tun sollen. Im Grunde ist das Alethiometer eine wunderbare Schöpfung für jeden Autoren. Unseren Charakteren fehlt ein Grund, etwas zu tun? Lass sie einfach das Wahrheitsinstrument fragen, was sie tun sollen und dann machen sie das halt. Häufig hatte ich das Gefühl, dass Dinge einfach geschehen, weil sie so geschehen sollen, nicht weil sie einem logischen (Spannungs-)Aufbau folgen.

    Ich könnte jetzt noch eine Menge sagen, doch ich belasse es bei noch einem Punkt: Das Ende dieser langen Geschichte ist mehr als nicht zufriedenstellend. Es will melancholisch und tragisch sein, wirkt dabei aber leider nur konstruiert und erzwungen. Vor allem weil davor erst mal mir nichts dir nichts Beziehungen von Charakteren zueinander extrem schnell eine neue Ebene erhalten. Warum Lyra jetzt auch die neue Eva ist, habe ich auch noch nicht verstanden, dafür war das gezeigte Ereignis so unspektakulär und wirkte, als hätte man die Szene auch gut rauslassen können.

    Dementsprechend kann ich leider nur enttäuschte 2 Sterne geben. Die Reihe hat von Band zu Band abgebaut. Die Lichtblicke waren in den Ideen der verschiedenen Welten. Ich bin mir recht sicher, dass diese Reihe zusammen mit der Serie "Fringe" meine Faszination für Parallelwelten entfacht haben. Aber rein von der Story her versagt dieser Band hier besonders.

  20. Cover des Buches Löffelchenliebe (ISBN: 9783442481828)
    Julia Kaufhold

    Löffelchenliebe

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Es ist ein typisches Frauenbuch. Trozdem hat mir das Buch gut gefallen. 

    Anna ist 35 Jahre alt. Sie möchte ein Baby haben. Aber nur hat sie keinen Freund. Dann eines tages lernt sie einen jungen Mann kennen, der 10 Jahr jünger ist als sie. Sie verlieben sich ineinander. NUr möchte dieser Mann noch keine Kinder haben. Dann bei ihren Reisen lernt sie einen anderen Mann kennen. Dieser möchte Kinder mit ihr haben. Jetzt weiß Anna nicht was sie machen soll. Für wenn wird sich Anna entscheiden? 

  21. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401507354)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

     (1.017)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Die Reihe „Das Tal“ habe ich erstmals vor knapp 10 Jahren gelesen und seitdem regelmäßig rereaded.
    „Das Tal“ hat mich damals zum Lesen gebracht und ist quasi schuld daran, dass mein Geldbeutel regelmäßig weint, wegen der hohen Ausgaben für neue Bücher.

    Die Geschichte zieht einen bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann.
    Es fängt gleich an, keine seitenlangen Erklärungen oder ähnliches, sondern man ist direkt in der Geschichte.
    Die Fragen werden dann im Laufe der Geschichte erklärt und sorgen somit immer wieder für ein paar „Aha-Momente“ und Spannung.
    Die Story selbst ist an keiner Stelle langweilig.
    Das Tal birgt viele Geheimnisse und das Verschwinden von Angela Finder ergänzt die Haupthandlung perfekt.
    Somit ist es dank der düsteren Umschreibung des Tals und der seltsamen Vorkommnissen im Tal nicht nur gruselig, sondern auch spannend.

    Die Clique, die hier im Vordergrund steht, könnte gar nicht unterschiedlicher sein.
    Die acht Studenten sind alle aus völlig unterschiedlichen Gründen im Tal gelandet und scheinen alle eine düstere Vergangenheit zu haben, die in den Folgeteilen noch thematisiert werden.

    Ich kann die Reihe absolut jedem ans Herz legen, besonders jungen Lesern und Einsteigern in diesem Genre.
    Für mich ist und bleibt diese Reihe meine absolute Alltime-Highlight-Reihe.

  22. Cover des Buches Romeo und Julia (ISBN: 9783872911278)
    William Shakespeare

    Romeo und Julia

     (1.393)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Ich habe einmal Romeo und Julia in der Schule gelesen und ich war komplett von der Story begeistert. Vor kurzem habe ich es noch mal gelesen und finde es immer noch gut. Am meisten, was ich an diesem Drama liebe, ist die Sprache, Shakespeares Englich klingt immer zärtlich und romantisch, aber auch doppeldeutig. Die Lektüre hat mir viel Spaß bereitet. Man kennt ja die Story. Nach so vielen Jahren mag sie klischeehaft klingeln, aber sie hat etwas an sich, auch wie die anderen Dramen von William Shakespeare, die immer noch gelesen werden und immer noch besprochen werden.

  23. Cover des Buches Julia (ISBN: 9783596512638)
    Anne Fortier

    Julia

     (421)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Tante Rose, die überraschend Julias Zwillingsschwester Janice ihr gesamtes Erbe hinterlassen hat, begibt sich Julia zurück in ihre Geburtsland Italien, wo Julia dem Nachlass von Tante Rose zufolge den Schatz ihrer früh verstorbenen Mutter Diane finden soll. Auf dem Weg nach Siena begegnet Julia, die unter ihren Geburtsnamen Giulietta Tomolei reist, Eva Maria Salimbeni, die die Vorfahren von Julia und die damit verbundenen Familienfehden kennt. In einem Schließfach ihrer Mutter findet Julia mehrere Bücher und Schriften, die die Geschichte von Romeo und Julia aus verschiedenen Epochen enthalten, darunter auch die Urfassung aus dem Jahr 1340, die William Shakespeare 200 Jahre später adaptierte. Auf der Suche nach dem Erbe ihrer Mutter und ihren eigenen Wurzeln fühlt sich Julia in Siena zunehmend verfolgt und bedroht. Schutz erhofft sie sich von Eva Marias Patensohn, Alessandro Santini. Durch seine Unterstützung werden die alten Familienfehden wieder angefacht und offenbar scheint sich die Rome-und-Julia-Geschichte damit zu wiederholen. 

    Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit im Jahr 1340 verlieben sich Giulietta Tolomei und Romeo Marescotti ineinander. Ein Heiratsantrag Romeos wird jedoch von Giuliettas Vater abgelehnt und das Drama nimmt seinen Lauf...

    In der Gegenwart begleitet man Julia auf der Suche nach dem Schatz ihrer Mutter, die dabei die Geschichte des tragischen Liebespaares liest. Durch die verwandtschaftlichen Beziehungen sind beide Erzählstränge eng miteinander verknüpft. Dabei wird offenbar, dass ein Fluch auf den beiden italienischen Familien zu liegen scheint. Die Liebesgeschichte von Giulietta Tolomei und ihrem Romeo endete tragisch und auch Julias Eltern sind früh verstorben. Droht Julia nun das gleiche Schicksal oder kann sie den Fluch brechen?

    "Julia" ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebesgeschichte, Krimimalroman und Historienepos. Durch die anschauliche Beschreibung der Stadt und ihrer historischen Orte fühlt man sich bildlich nach Siena versetzt und taucht in die Atmosphäre buchstäblich ein. 

    Während der Erzählstrang in der Vergangenheit - eine klassische romantische Liebesgeschichte - emotional mehr fesselt, ist die Geschichte in der Gegenwart aufgrund der spürbaren Bedrohung Julias und ihrer rätselhaften Suche nach dem Schatz ihrer Mutter spannender konstruiert. 

    Die Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit wirken dabei allerdings etwas zu gewollt, die Figuren zumal ein wenig klischeehaft dargestellt, was aber wiederum zum historischen Hintergrund passend ist. 

    Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über alle handelnden Akteure in Gegenwart und Vergangenheit zu behalten, da keine tiefer gehende Charakterdarstellung erfolgt. Selbst Romeo und Julia wirken wie ihre Nachfahren etwas blass. Die Geschichte kann deshalb auch nicht durchgehend fesseln. Durch die Detailverliebtheit und die unbedingte Verknüpfung von historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte treten unweigerlich Längen auf, bei der insbesondere die Romantik der Liebesgeschichte in der Gegenwart auf der Strecke bleibt. 

  24. Cover des Buches Will & Layken - Eine große Liebe (ISBN: 9783423717489)
    Colleen Hoover

    Will & Layken - Eine große Liebe

     (197)
    Aktuelle Rezension von: autumn_girl

    Dieses Buch ist ein reread und beim ersten Mal fand ich die Geschichte wirklich gut.

    Beim zweiten Lesen war es nicht mehr so. Einer der Gründe war, dass sich die Liebe zwischen den beiden zu schnell entwickelt hat. Die Chemie war für mich zu Beginn nicht vorhanden und die Handlung ging zu schnell voran. 

    Will und Layken waren für ihr Alter sehr reif, was realistisch war angesichts ihrer Vergangenheit. Zu Beginn fand ich Layken sympatisch und habe gerne aus ihrer Sicht gelesen. Sie ist eine Teenager und reagiert daher nicht immer angemessen, reflektiert aber ihr verhalten- wichtig für die jungen Leser. Was ich im ersten Teil noch gelobt habe war im 2. Band verschwunden. Will und Layken haben nicht versucht, offen miteinander zu sprechen und diese nicht vorhandene Kommunikation führte zu unnötigem Drama, was das Buch nicht gebraucht hätte.

    Will dagegen fand ich nach zwei Bänden immer noch nicht sympathisch, zu bestimmerisch und unnahbar war er für meinen Geschmack.

    Die Beziehung zwischen den beiden war ein Auf und Ab, was anstrengend zu lesen war und dazu führte, dass ich Seiten überspringen musste. Nach Band 1 teilten die beiden ein starkes Band, innerhalb des 2. Bandes war ihr Zusammensein kitisch und nervig, wurde dann aber durch unnötiges, hergeholtes Drama auseinandergebrochen. Das hätte die Autorin anders lösen können. 

    Hoover ist bekannt für ihre tragisch- emotionalen Geschichten und hier hat man es wieder bemerkt. Mich hat die Vergangenheit der beiden Protas berührt und besonders waren für mich die Poetry Slams, da sie der Geschichte eine Tiefe verliehen haben. 

    🩷,5 von 🩷🩷🩷🩷🩷 für wunderschöne, tiefsinnige Poetry Slams 


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