Bücher mit dem Tag "junge leser"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "junge leser" gekennzeichnet haben.

115 Bücher

  1. Cover des Buches Save Me (ISBN: 9783736305564)
    Mona Kasten

    Save Me

     (2.762)
    Aktuelle Rezension von: Laurafl

    Ruby Bell hat ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten und versucht in erster Linie ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort und seiner Clique hält sie sich fern. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was niemand wissen darf – etwas, was den Ruf von James’ Familie zerstören würde, sollte es öffentlich werden. Und plötzlich weiß James ganz genau wer sie ist. Ab da verliert sich Ruby in seiner Welt, in welche sie nie rein wollte..

     

    Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Ruby und James erzählt. Ruby ist ein sehr netter Charakter, die Struktur und Organisation liebt und ein Talent dafür hat. James ist, wenn er hinter seine Fassade blicken lässt, auch ein Herzens Mensch. Und mir war er auch während seiner A**loch Phase sympathisch. Es war immer gut beschrieben, sodass ich mich gut in beide Charaktere hineinversetzen konnte und mitfühlen konnte. James hat mit vielen familiären Problemen zu kämpfen, doch im laufe der Geschichte macht vor allem er eine positive Entwicklung durch, wenn auch mit paar Rückfällen. Diese Rückfälle sind besonders für Ruby schwer zu ertragen, denn auch wenn sie nie teil seiner Welt sein wollte, lässt ihr Herz ihr keine andere Wahl. James und Ruby mögen sich am Anfang zunächst überhaupt nicht, sind jedoch gezwungen miteinander klarzukommen. Dabei kommt so langsam James wahres Gesicht zum Vorschein, was zu einer unerwarteten Beziehung zu Ruby führen wird. Je tiefer ich in der Story war, desto mehr sind mir die ganzen Charaktere ans Herz gewachsen.

    Was mich allerdings gestört hat, ist dieses ständige Hin und her mit Ruby und James. In dieser Hinsicht empfinde ich Ruby als sehr naive und ab einem bestimmten Zeitpunkt kann sie an nichts anderes mehr denken als an James, obwohl zwischen den beiden jetzt nicht extremst viel vorgefallen ist. James wiederum lässt sich auch viel von anderen beeinflussen, was ich bei den Drohungen von seinem Vater noch verstehen kann, aber gegenüber seinen Freunden hätte er öfter mal auf sein Herz hören sollen.

    Fazit:

    Insgesamt fand ich das Buch ok. Ich habe zwei Mal damit angefangen, um reinzukommen, dann aber auch gleich die ganze Reihe gelesen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Darstellung der Vergangenheit und Gefühle waren zum größten Teil nachvollziehbar und verleiht der Geschichte eine Echtheit. Jedoch haben mich teilweise Kleinigkeiten gestört, die auch nicht ganz nachvollziehbar waren. Ich gebe dem Auftakt der Reihe 3,5 Sterne, welche hier auf 4 aufgerundet werden.

  2. Cover des Buches Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht (ISBN: 9783596190454)
    C.C. Hunter

    Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

     (2.226)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Die sechzehnjährige Kylie Galen muss nicht nur den Tod ihrer Oma verkraften, sie ist auch von ihrem Freund Trey verlassen worden, ihre Eltern lassen sich scheiden und regelmäßig erwacht sie zudem schreiend aus schrecklichen Alpträumen und fühlt sich von einem Soldaten verfolgt. Als Kylie verhaftet wird, weil sie auf einer Party war, auf der Alkohol und Drogen konsumiert wurden, schickt ihre Mutter sie auf Anraten ihrer Therapeutin ins Shadow Falls Camp. Das vermeintliche Ferienlager für Schwererziehbare entpuppt sich als Einrichtung für Jugendliche übernatürlicher Herkunft. Kylie ist schockiert, dass es solche Wesen tatsächlich gibt und sie eines sein soll. Doch niemand weiß, was genau sie ist, es stellt sich nur heraus, dass ihr Tote erscheinen. Als dem Camp die Schließung droht, versucht sie mit der Halbfee Derek und dem Werwolf Lucas Parker, zwischen denen sie sich hin- und hergerissen fühlt, sowie der Hexe Miranda und Vampirin Della herauszufinden, wer dahintersteckt.

    Unter dem Pseudonym C.C. Hunter schreibt die Liebesromanautorin Christie Craig seit 2011 paranormale Jugendromane. Mit „Geboren um Mitternacht“ beginnt sie ihre „Shadow Falls Camp“-Serie, die einige typische Merkmale für das Genre besitzt: neben einer problembeladenen jungen Protagonistin und einer Clique Übernatürlicher, die sich erst zusammenraufen muss, auch eine sich anbahnende Dreiecksliebesgeschichte. Während die Zutaten stimmen und auch die Story Interesse weckt, kann die Ausführung nicht vollends überzeugen. Der Mittelteil besteht nämlich nur aus einer ständigen Wiederholung des Alltags im Camp, der nach einer Weile etwas langweilig wird. Kylie will herausfinden, wer oder was sie ist, freundet sich mit ihren Zimmernachbarinnen an und verguckt sich in zwei Jungs gleichzeitig. Die Handlung kommt dabei kaum vom Fleck, bis sich die Ereignisse dann in einem packenden Finale überschlagen und unerwartete Wendungen die Neugier darauf schüren, wie es weitergeht. (TD)

  3. Cover des Buches Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1) (ISBN: 9783551311511)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1)

     (1.154)
    Aktuelle Rezension von: brilliantgenug

    Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen, die absolut begeistert war von der Geschichte.

    Ich war da dann doch eher enttäuscht…

    Der Schreibstil hat mit gar nicht zugesagt, die grauenvolle Jugendsprache empfand ich als ganz furchtbar.

    Dennoch eine gute Geschichte, doch hat mir die Spannung etwas gefehlt und die Umsetzung ist einfach fehlgeschlagen.

    Die Charaktere fand ich so lálá, die Handlungen der einzelnen Personen konnte ich einfach nicht nachvollziehen, geschweige denn mich mit ihnen anfreunden.

    Im Großen und Ganzen eine echte Enttäuschung, da ich mir mehr erhofft hatte… 

    Leider kann ich das Buch nicht wirklich empfehlen.

  4. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.233)
    Aktuelle Rezension von: Lobitix

    Ich liebe dieses Buch über alles, als ich jünger war, habe ich es nie verstanden. Damals war Momo für mich ein Mädchen das gerne Geschichte erzählt und alles Zeit der Welt hat um zuzuhören. 

    Jetzt da ich älter bin, verstehe ich auch die Aussage hinter diese Geschichte. Die Menschen versuchen immer wenn es geht Zeit zu sparen, aber mit dieser gesparten Zeit kann man nichts anfangen, denn sie ist einfach weg. Man merkt wie es den Leuten immer schlechter geht weil sie keine Zeit haben und sich ausser Momo auch niemand Zeit für sie nimmt. Während dem Lesen muss auch ich immer wieder lernen Geduld zu haben, wenn Momo mit Kassiopeia unterwegs ist.

    Das Buch zeigt sehr gut, dass man nichts erreicht wenn man Zeit sparen möchte. 

    Ich würde dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, denn die Aussage dahinter ist so wichtig und trägt so viel Wahrheit in sich.

    Ich habe dieses Buch mittlerweile schon so viele Male gelesen und würde es immer wieder lesen.

    Von seinem Schreibstil möchte ich gar nicht erst anfangen, denn ich liebe diese Ruhe die er in die Bücher miteinfliessen lässt und ich  mich beim lesen total entspannen konnte.


    LG Lobitix

  5. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473580149)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

     (918)
    Aktuelle Rezension von: Frank2

    Ich kennen Eltern, die ihren Kindern die Lektüre dieses Buches untersagen. Nachdem ich mich im Zuge des Deutschunterrichts meiner Tochter mit dem Buch beschäftigt und es gelesen habe, muss ich zugeben, dass die besagten Eltern aus meiner Sicht gute Gründe dafür haben.

    Ich will diese Auffassung begründen.

    Das Buch ist Fiktion, und darf deshalb auch fiktionale, sprich spekulative Inhalte haben. Die Autorin setzt diese fiktive Handlung aber bewusst in einen 100% realen Rahmen. Der Reaktor, die Orte und der Zeitrahmen sind Realität. Damit wird ein Umfeld geschaffen, dass die Handlung sehr plastisch macht und denkbar erscheinen lässt.

    Das ist sie mitnichten. Dafür gibt es 2 wesentliche Gründe:


    1. Das Bild der technischen Katastrophe ist haarsträubend überspitzt, die Darstellung der unmittelbaren Folgen ebenfalls (auf Spätfolgen wird im Buch nicht weiter eingegangen).


    Die Autorin benennt einen Reaktorunfall, der schlimmer sei als der 1986 in Tschernobyl. Sie bleibt aber jedwede Erklärung schuldig, wie ein solcher Unfall einhergehen könnte. Es ist auch schwer vorstellbar, was folgenschwerer sein soll, als, dass der Reaktor eines Kernkraftwerks samt aller ihn umgebenden Hüllen gesprengt wird und der Inhalt des Reaktors in die Umwelt freigesetzt wird – so geschehen in Tschernobyl. Falls man eine thermonukleare Kettenreaktion wie bei einer Kernwaffe in Betracht zieht, so sei gesagt, dass die physikalischen Voraussetzungen dafür in einem Kernkraftwerk nicht gegeben sind, und auch nicht durch die Umstände eines wie auch immer gearteten Unglücksfalls entstehen können.

    Dennoch beschreibt die Autorin unmittelbare Folgen, die ihrer Fernwirkung z.T. weit über die des Atombombenabwurfs über Hiroshima hinaus gehen. So wird z.B. der Protagonistin Janna-Berta eine schwere Strahlen-Krankheit attestiert (Erbrechen und Haarausfall – Strahlenbelastung 2-4 Gy), die sie in 87 km Entfernung zum Unglücksort erlitten haben soll. Das ist vollkommen unrealistisch. In Tschernobyl erlitten nur Menschen diese Schwere der Strahlenkrankheit, die für Aufräumarbeiten unmittelbar am verunglückten Reaktor eingesetzt waren. In Hiroschima war der Radius um den Mittelpunkt der Bombenexplosion, innerhalb dessen man dieser Belastung durch Primär-Strahlung ausgesetzt war, 1 - 2 km. Die Autoren verortet solche Erkrankungen bis 100 km Luftlinie vom Kernkraftwerk entfernt. Auch wenn man den radioaktiven Fallout als Ursache in Betracht zieht, sei darauf hingewiesen, dass es in Hiroshima nur innerhalb des inneren Stadtgebietes, und in Tschernobyl nirgends außerhalb des Kraftwerks selbst zu derartigen Belastungen durch den Fallout kam.

    Nach der Autorin waren ferner die Menschen in der sogenannten Todeszone so verstrahlt, dass sie eine Gefahr für andere Menschen darstellten, weshalb sie den Unglücksort nicht verlassen durften. Eine solche Verstrahlung ist nicht möglich. Eine Strahlungsdosis, die die Elemente im Körper eines Menschen derart aktiviert, dass er selbst zur Strahlungsquelle wird, wäre tausendfach tödlich, und wird weder bei einem Kernwaffeneinsatz, geschweige denn bei einem Reaktorunglück freigesetzt. Die Radioaktivität, die bei einem Reaktorunglück freigesetzt wird, speist sich nahezu ausschließlich aus radioaktiven Nukleiden der Brennstäbe, die an Stäuben durch die Luft transportiert werden, dem Fallout. Dieser haftet oberflächlich an, und kann abgewaschen werden. Damit wären die betroffenen Menschen, unabhängig von der Strahlungsdosis, die sie erlitten haben, selbst „strahlungsfrei“.

    Weiter: In der 10 km entfernten Stadt Schweinfurt hätte keiner überlebt – das ist ebenfalls eine Folgewirkung, die nicht einmal die Hiroshima-Bombe im entferntesten hätte bewerkstelligen können.

    Insgesamt sind alle Beschreibungen der Folgen des Unglücks entweder hoffnungslos übertrieben oder frei erfunden, so gut wie immer aber sachlich falsch.


    2. Der Staat und seine Organe werden durchgehend als korrupt, unfähig oder lächerlich abqualifiziert, die Bevölkerung als weitgehend asozial.


    Die Autorin benennt als Schuldigen an der Katastrophe den Staat und seine korrupte Bürokratie. Dabei bleibt sie jedwede Erklärung schuldig, welches korrupte Verhalten genau zur Katastrophe geführt haben soll. Die Vorwürfe sind immer diffus – sowohl inhaltlich als auch in ihrer Zielrichtung. Dabei werden dem Leser diese Vorwürfe in einem Dauer-Stakkato präsentiert, das eher kindisch als dramatisch wirkt.

    Den Behörden und den ausführenden Kräften wird ferner so weitreichende Unfähigkeit im Umgang mit dem Unglück unterstellt, dass den Beamten der Befehl erteilt wird, die Menschen, die die „Todeszone“ verlassen wollen, zum Schutz der anderen zu erschießen. Abgesehen davon, dass aus o.g. Gründen, vereinfacht gesprochen, eine gründliche Dusche genügt hätte, um diese Menschen zu dekontaminieren und damit die Gefahr für andere zu beseitigen, ist ein solcher Befehl in einem Rechtsstaat wie dem unseren auch in Katastrophenfällen nicht möglich.

    In jeder Situation im Buch, in der Kräfte der Polizei oder des Staatsschutzes auftauchen, werden diese als vollkommen unfähig dargestellt und damit Gewalt gegen diese Kräfte legitimiert.

    Vom Autofahrer, der den kleinen Bruder der Protagonistin überfährt und ungerührt Fahrerflucht begeht bis zu der alten Frau, die Janna-Berta mit Hinweis auf ihre mögliche Verstrahlung ein Glas Wasser verweigert, begegnen dem Leser eine ganze Reihe von egoistischen und kaltherzigen Mitbürgern, die den Eindruck erwecken, die ganze Gesellschaft hätte sich im Angesicht der Katastrophe weitgehend entsolidarisiert. Wer Berichte aus Katastrophengebieten oder auch aus den Weltkriegen kennt, weiß, dass im Allgemeinen das Gegenteil der Fall ist: Extremsituationen führen bei den meisten Beteiligten zur Solidarisierung. Ausnahmen gibt es immer, aber warum die Autorin der deutschen Gesellschaft asoziales Verhalten in einem solchen Ausmaß unterstellt, bleibt unklar. Tendenziell werden zudem die eher hilfsbereiten Mitmenschen in der Gruppe der Kernkraftgegner verortet, die Egoisten (Großeltern - bleiben im Urlaub, während die Familie in höchster Not ist) in die Gruppe der Kernkraftbefürworter. Ebenfalls ein ärgerlicher, billiger, tendenziöser „Kunstgriff“.


    Fazit


    Beim Lesen des Buches wird man das Gefühl nicht los, die Autorin versucht eher, dem Leser Ihre politische Meinung zu oktroyieren, als eine aufrüttelnde Geschichte zu erzählen. Dafür konstruiert sie ein in fast jeder Hinsicht völlig überzogenes Katastrophenszenario in eine reale Umgebung. Sie bleibt dem Leser jede Erklärung für das Unglück und die seltsame Entsolidarisierung der Mitmenschen schuldig. Sie teilt die Menschen in inakzeptabler Weise entlang ihrer jeweiligen Positionierung zum Thema Kernkraft in gut und böse ein. Sie nimmt sich nicht die Zeit, die Charaktere der Hauptprotagonisten zu entwickeln, sondern wirft sie direkt ins Geschehen, was dazu führt, dass der Leser zu den Figuren im Buch kaum eine Beziehung aufbauen kann. Sie schimpft in einer fast grotesken Frequenz auf Politik und Staat, ohne auch nur einmal konkrete Verfehlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe näher zu beleuchten.

    Es heißt in vielen Rezensionen, dass das Buch den Zeitgeist widerspiegelt. Das ist nach meiner Meinung viel zu allgemein gesprochen. Es mag der Zeitgeist aus Sicht bestimmter Gruppen sein, sicher aber nicht die Empfindungslage der gesamten Gesellschaft.

    Insgesamt bleibt der Eindruck, dass dieses Buch für Heranwachsende ungeeignet ist. Es polemisiert, polarisiert und zeichnet das Bild einer kaputten Gesellschaft, wie wir sie Deutschland zum Glück nicht haben. Es ist durchzogen von Misstrauen gegen Staat und Mitmenschen. Wäre es eine klassische Dystopie in einer fiktionalen Gesellschaft mit fiktionalem super-gefährlichen Mega-Industriekomplex, in dem es zur Katastrophe kommt – geschenkt, aber hier geht es ganz klar darum, eine politische Botschaft zu transportieren, indem diese völlig unrealistische Katastrophe in das reale Deutschland an reale Orte gesetzt wird.

    Ich bin der Meinung, dass Heranwachsende, die gerade beginnen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen, und damit noch kaum in der Lage sind, einen neutralen Standpunkt einzunehmen, ein solches Buch nicht lesen sollten. Es ist ein Paradebeispiel für einen unsachlichen, meinungsdiktatorischen Diskurs.


  6. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.271)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps
    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kenne auch den Film, finde das Buch aber definitiv besser. Die Botschaft hinter diesem Buch finde ich gut, denn manchmal bekommen wir nicht mal mit das wir manipuliert werden, erst wenn es meist zu spät ist. Der Schreibstil ist sehr schön, man fliegt nur so über die Seiten, das man sich wünschte, das Buch hätte noch ein paar Seiten. Ein Buch, das meiner Meinung nach in jedem Regal stehen sollte.
  7. Cover des Buches Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln (ISBN: 9783570165096)
    Bettina Belitz

    Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln

     (57)
    Aktuelle Rezension von: MoWilliams
    Bettina Belitz lässt uns eintauchen in das Leben der vierzehnjährigen Joss, welche es als gemobbte Außenseiterin, Allergikerin und Tollpatsch nicht unbedingt leicht in ihrem Leben hat. Zuflucht findet sie auf ihrer Sternwarte, denn wenn sie in den beleuchteten Himmel blickt, fühlt sie sich wie Zuhause. Doch an einem Abend erhält sie plötzlich eine kosmische Botschaft und ihr Schulkollege a.k.a. Vertragspartner Maks scheint einer Blitzpubertät durchlaufen zu sein und Joss muss sich nicht nur auf eine schwierige Suche begeben, sondern auch noch vor den schwarzen Männern in Acht nehmen.

    Bei „Mein Date mit den Sternen“ handelt es sich um ein richtiges Wohl-Fühl-Buch. Belitz‘ Schreibstil ist nicht nur flüssig zu lesen, sondern zeichnet auch viele außergewöhnliche Bilder und Sätze, von denen ich gerne noch mehr gesehen hätte. Der Handlungsstrang ist griffig, in sich logisch, obwohl ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Spannung herbeigesehnt hätte, wobei mir dafür die Beschreibungen von Maks Veränderungen, des Sternenhimmels und der Geschehnisse umso besser gefallen haben. 

    Auch die Figuren sind durch und durch sympathisch und zum Liebhaben. Joss ist nicht nur wahnsinnig gutherzig, sondern scheinbar sehr zerbrechlich und nachdenklich, womit ich mich sofort verbunden gefühlt habe. Zeitweise habe ich mich sogar danach gesehnt, selbst wieder vierzehn zu sein, da ich bei Joss sicherlich den passenden Trost gefunden habe. So hatte ich eher immer ein sanftes Lächeln auf den Lippen und war einerseits erleichtert, dass meine Schulzeit vorbei ist, und andererseits froh, dass es dieses Buch gibt, das hoffentlich anderen Jugendlichen dabei helfen kann, diese Zeiten besser durchzustehen. Auch die restlichen Charaktere sind Belitz gut gelungen, vor allem Joss‘ Familie, Maks und seine Mutter empfand ich als äußerst realistisch. Besonders imponiert haben mir Maks‘ Augen und wie wechselhaft diese aufgrund seiner Gefühle sein können.

    Die Zärtlichkeit von Joss‘ Verliebtheit ist mir unter die Haut gegangen, denn ich habe den Eindruck, dass es heute nur noch selten Romane gibt, wo die Liebe sich langsam entfalten und entwickeln darf, aber dann dafür mit einem kräftigen Schlag präsent wird. Die kleinen Andeutungen und Berührungen waren herzerwärmend – so wie das gesamte Werk im Nachhinein.

    Ehrlich gesagt, im ersten Moment fand ich den Handlungsverlauf nicht sonderlich aufregend oder spannend, jedoch ist der Schreibstil, die ruhige Beschreibung der Geschehnisse, die meistens umwerfend schön sind, und die schnelle Heranführung an die Charaktere einfach unbeschreiblich gelungen. Wenn ich jetzt an den Roman denke, wird mir automatisch warm in der Brust und ich sehne mich danach, zu erfahren, wie es mit Joss und ihrem Leben weitergeht.

  8. Cover des Buches Ein todsicherer Job (ISBN: 9783442542253)
    Christopher Moore

    Ein todsicherer Job

     (422)
    Aktuelle Rezension von: Marceline
    Charlie Asher tritt als erstes als sehr verwirrter, nervöser, vielleicht sogar chaotischer Mensch auf, den man sich echt nicht als Hauptperson eines Buches wünscht, da einem solche Charaktere sehr auf die Nerven gehen. Das alles lag aber nur daran, weil seine Frau, Rachel, gerade seine Tochter, Sophie, zur Welt bringt. Nachdem er sich etwas beruhigt hat, erkennt man erste Charakterzüge: Er ist sehr fürsorglich, humorvoll, keiner, der sich in den Mittelpunkt drängt. Der Autor und auch der Hauptcharakter bezeichnen diese Art Mann als Betamäänchen, das Gegenstück dazu ist natürlich das Alphamännchen.
    In diesem Betamännchengetue festigt sich Charlie und teilt auch andere Männer so ein, was einerseits ganz humorvoll sein kann, aber andererseits extrem nervig ist, wenn seitenlang von Männertypen erzählt wird. 
    Das war meiner Meinung nach aber auch das einzige an diesem Buch zu Bemängelnde.

    Nachdem Rachel  nach der Geburt Sophie verstarb, finden wir einen sehr ratlosen Charlie vor, dem die Liebe seines Lebens genommen wurde. 
    Er weiß anfangs weder mit sich selbst noch mit Sophie was anzufangen. Als er dann Tabletten gegen die Trauer nimmt und anfängt Dinge zu sehen, denkt er, dass er den Verstand verliert.
    Aber wir alle wissen, was dann kommt: Er wird Totenbote.
    Nach seinem holprigen Start als Totenbote/Helfer vom Weihnachtsmann ;) fängt sein Abenteuer an.
    Begleitet von Charakteren, die alle ihre Eigenarten haben und auch nicht verstecken, lernt man dieses Buch lieben.
    Es werden immer wieder sehr kleine Bemerkungen aufgegriffen, die vor Seiten gefallen sind, und witzig eingearbeitet.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich freue mich schon drauf den zweiten Roman zu lesen.
  9. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  10. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.019)
    Aktuelle Rezension von: Guildenstern

    Das Buch hat mich interessiert, weil ich neugierig war, wie dieses Thema behandelt wird. Also - ich finde es superlustig, in welche skurillen und absurden Situationen die karrieregeile TV-Moderatorin Kim durch diverse Wiedergeburten gerät. Sie muss sich gutes Karma erarbeiten, um wieder zum Menschen zu werden, und lernt zum Schluss, dass sie ihren Himmel bereits auf Erden hat.
    Ganz nebenbei hat das Buch auch bewirkt, dass ich Tiere - besonders Ameisen - jetzt mit anderen Augen betrachte. Absolute Leseempfehlung für alle Ungläubigen!

  11. Cover des Buches Méto - Das Haus (ISBN: 9783423625142)
    Yves Grevet

    Méto - Das Haus

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Si-Ne
    Fazit:

    Ich finde der Autor schreibt wirklich interessante Bücher, die mich zum Nachdenken anregen. Das Haus und seine Regeln sind eine Sache. Es hat mich aber nicht ganz packen können, daher fand ich es nur ganz okay. Ich werde wohl auch nicht weiterlesen.

    Bewertung:

    Das ist der erste Band der Reihe.

    Es geht hier um Méto und das Haus, genau wie der Titel des Buches.

    Das Haus ist eine komische Einrichtung mit vielen Regeln, die so gar keinen Sinn machen. Zum Beispiel gibt es eine Regel, die besagt, dass zwischen jedem Bissen 50 Sekunden sind.
    Außerdem sind in diesem Haus nur Kinder untergebracht, keiner weiß, wie es weiter geht. Alles ist sehr geheimnisvoll und auf Regeln und Strafen aufgebaut. Ich erfahre auch nicht wirklich was über das System und was es außer dem Haus noch gibt. Ich denke, das wird in Teil fortgesetzt.

    Méto ist schon längerem Haus und kennt daher die Regeln und befolgt diese. Alle Figuren auch Méto wirken etwas farblos. Ich denke, dass es auch so gedacht ist. Denn keiner hat Erinnerungen vor dem Haus und alle müssen diesen komischen Regeln folgen. Alle sind in gewisser Weise gleich.
  12. Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)
    Isaac Asimov

    Ich, der Roboter

     (45)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Mit der Erfindung von Robotern hat die Menschheit im auslaufenden 20. Jahrhundert riesige Schritte in der Entwicklung von Antrieben und die somit der Erkundung des Weltalls gemacht. Die Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin hat diesen Aufstieg des führenden Unternehmens U.S. Robot Company innerhalb dessen Reihen mitgemacht und weiß dementsprechend zu berichten, wie die Roboter in den Alltag der Menschen eingefügt wurden und auch, welche Zweifel sowie Diskussionen es über die obersten Roboter-Gesetze gab. Ein Menschenleben zu bewahren, ist die oberste Priorität - doch lässt sich dies immer zu den jeweiligen Situationen vereinbaren? Calvin fallen da viele Geschichten ein, bei denen die Grenze womöglich überschritten wurde ... was gleichbedeutend mit dem Tod von Menschen zu setzen wäre!

    KOMMENTAR:
    Das Werk 'Ich, der Roboter' ist eigentlich kein Roman. In diesem Buch wurden die ersten Kurzgeschichten des amerikanischen Autors Isaac Asimov geschickt umschrieben zusammen gepackt. So erscheint es, dass die Protagonistin Dr. Susan Calvin die Geschichten einem Reporter erzählt. Beginnend bei der einfachen Story von 'Robbie' und der Beziehung eines kleinen Mädchen zu ihrem mechanischem Freund, wird sich in den Novellen zum einen mit den drei Geboten der Robotik sowie den ethischen Fragen hierzu auseinander gesetzt. Vor allem die Techniker Gregory Powell und Michael Donovan werden oft damit bei ihren Außeneinsätzen auf den verschiedensten Planeten des Sonnensystems damit konfrontiert. Die Geschichten von Asimov sind dabei weniger action-geladen und leben von starken Dialogen wie auch Gedankengängen, welche beim Lesen wirklich zum Nachdenken anregen. Besonders stark sind hierbei die Stories 'Ein Lügner' in der der Roboter Herbie die Gedanken der Menschen vorausschauend erkennen zu scheint und somit die komplette Führung der U.S. Robot Company verwirrt, sowie 'Kleiner verlorener Robot', in der ein Roboter untertaucht und auf beinahe kriminalistische Art und Weise unter vielen anderen Roboter-Exemplaren wieder herausgefischt werden muss. Das Buch wurde so zum Grundstein für das gesamte Asimov-Universum, wobei man schon hier erkennt, wie durchdacht die gesamte Problematik des Verhältnis von Roboter zu Mensch war. Obwohl die Geschichten aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts sind, brachten sie wegweisende Artefakte hervor. Das positronische Gehirn, welches die komplexen Gedankengänge und Analysen der Roboter verarbeitet, ist nur eine von vielen. Asimov, der in seiner Abstammung zu russischen Auswanderern gehörte, war ein wahrhaftiger Vorreiter in dieser Sparte und belebte das Genre Science Fiction damit regelrecht. Die Geschichten sind trotz vieler technischer Erklärungen immer noch sehr spannend lesbar und halten den Schmöker-Freund bei der Stange. Besonders, weil sich die Gebote der Robotik auch beim Leser unbewusst in die Hirnwindungen fressen. Sehr nachhaltig angebracht von dem Autor. Wer sich mit dem großen Zukunfts-Epos von Isaac Asimov auseinandersetzen möchte, dem sei wirklich empfohlen mit diesem Buch zu starten. Es vermittelt gerade in der heutigen Zeit ein sehr unheimliches Gefühl, denn Asimovs Zukunft ist heute schon da: Dr. Susan Calvin stieß im Jahre 2007 zur U.S. Robot Company - vor zwölf Jahren also!
    7,9 Sterne

  13. Cover des Buches Pippi Langstrumpf (ISBN: 9783960521136)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf

     (995)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Zum Inhalt muss ich hier wohl nicht viel schreiben. Pippi Langstrumpf zieht in der Villa Kunterbunt ein und befreundet sich mit den Nachbarskindern Thomas und Annika. Gemeinsam erleben sie die verrücktesten und tollsten Abenteuer ! 

    Ich liebe ja generell alle Bücher von Astrid Lindgren, aber gemeinsam mit den "Brüdern Löwenherz" ist dies mein Lieblingsbuch der Autorin. Ganz nach dem Motto "Sei fröhlich, frech und wunderbar" ist Pippi ein bezaubernder Charakter, der jedermann und jedefrau einfach gern haben muss! 

    Fazit: Ein ganz besonderes Buch mit der liebenswerten, kleinen Pippi!

  14. Cover des Buches Bald sind wir wieder zu Hause (ISBN: 9783966581783)
    Jessica Bab Bonde

    Bald sind wir wieder zu Hause

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung:

    Tobias, Livia, Selma, Susanna, Emmerich und Elisabeth haben eines gemeinsam: Sie sind geprägt durch die schrecklichen Erfahrungen in ihrer Kindheit, die das Nazi-Regime und dessen Rassenwahn zu Verantworten haben. Die sechs Zeitzeugen werden nicht müde, an diese geschichtsträchtige Epoche mit all ihren Gräuel zu erinnern und ihre Geschichte zu erzählen.

    Die Schriftstellerin Jessica Bab Bonde und der schwedische Illustrator Peter Bergting haben die Kindheitserinnerungen dieser Frauen und Männer nun in einen Comic mit dem Titel »Bald sind wir wieder zu Hause« zusammengefasst und machen die Erzählungen bildhaft für Kinder und Erwachsene gleichermaßen zugänglich.

    Die Erzählungen von Tobias, Livia, Selma, Susanna, Emmerich und Elisabeth werden nacheinander wiedergegeben und wirken durch die unterschiedlich gefärbten Eindrücke der Kindheitserinnerungen, die sich jedoch im Leiden, quälenden Hunger und den Transporten zu Arbeitslagern, Vernichtungslagern und Konzentrationslagern sowie den fürchterlichen Erlebnissen dort, auf erschreckende Weise gleichen.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass zum Abschluss jeder Erinnerung ein paar hoffnungsvolle Worte über das weitere Schicksal der Überlebenden einen Lichtschimmer in all der Finsternis verleihen. Keiner von ihnen hat sich von der Dunkelheit gefangen nehmen lassen, sondern sie haben einen lieben Menschen gefunden, geheiratet, Kinder und Enkelkinder bekommen und tragen mit der Wachhaltung und Verbreitung ihrer Erinnerungen dazu bei, dass die Schrecken des Holocaust niemals vergessen werden.

    Peter Bergtings Zeichnungen entfalten durch ihre Schlichtheit sowie die triste graubraune und graublaue Farbgebung eine ganz besondere Stimmung. Die Hauptakteure sind stilistisch so dargestellt, dass sie auch ohne die Maßnahmen der Nationalsozialisten (Entfernung der Haare, Enteignung aller Habseligkeiten inklusive Kleidung und Schuhe) kaum voneinander zu unterscheiden sind. Dies schlägt auch eine visuelle Brücke zu den ähnlichen Erfahrungen der Holocaust-Überlebenden. Text und Zeichnungen geben die Geschichten der sechs jüdischen Kinder wieder, ohne dabei etwas zu beschönigen, zu bewerten oder zu erklären – es sind authentisch und nüchtern geschilderte Erlebnisse vom Leben im Ghetto, den menschenunwürdigen Gefangenentransporten zu den Vernichtungslagern sowie den entsetzlichen Todesmärschen.

    Leser*innen die sich nicht davor scheuen, in die bedrückende Geschichte des Zweiten Weltkrieges einzutauchen, werden hier mit beklemmenden und erschreckenden Kindheitserinnerungen daran erinnert, wie kostbar Freiheit und Menschenrechte sind und wie wichtig es ist mit Geschichten von Zeitzeugen »Gegen das Vergessen« vorzugehen. Bab Bonde und Bergting ist mit »Bald sind wir wieder zu Hause« ein eindrucksvolles Werk gelungen, dass sich an kleine und große Leser*innen richtet und sich durch die puristische Machart bestens für Comic-Einsteiger eignet.

    Fazit:

    In »Bald sind wir wieder zu Hause« haben Jessica Bab Bonde und Peter Bergting das düstere Kapitel »Holocaust« für Kinder- und Jugendliche im modernen Comic-Format, ausdrucksstark aufbereitet, sodass diese auch für Erwachsene sehr lesenswert ist!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 10.07.2020

  15. Cover des Buches Geliebter Roboter (ISBN: 9783453528437)
    Isaac Asimov

    Geliebter Roboter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste.

    Klappentext:
    Claire Belmont, Ehefrau eines Angestellten der U. S. Robot Company, soll das Modell TN3, genannt Tony, als Haushaltshilfe testen. Nur widerwillig stimmt sie dem Projekt zu, Robots sind ihr nicht ganz geheuer. Aber Tony ist darauf programmiert, ihr jeden Wunsch zu erfüllen – und er erkennt mehr als nur die offensichtlichen … In insgesamt zehn Kurzgeschichten wirft Isaac Asimov in „Geliebter Roboter“ einen Blick in die Zukunft, deren Grundsteine heute schon gelegt werden. Zusammen mit „Ich, der Roboter“ und „Der Zweihundertjährige“ legt Asimov hier auch den Grundstein zu seiner gigantischen Future History, dem Foundation-Zyklus.

    Zum Inhalt:
    Isaac Asimov welcher während seiner Studienzeit mit dem Schreiben von SF-Kurzgeschichten begonnen hat, dürfte den meisten durch „I, Robot“ oder durch seine Robotergesetze ein Begriff sein. Hier liegt nun der zweite Teil der dreiteiligen Reihe aus dem Heyne Verlag vor.

    Zwischen den Buchdeckel befinden sich zwölf Geschichten welche Asimov zwischen 1951 und 1957 erschaffen hat.

    Auch in diesem Werk versetzt Asimov in eine damals Fiktive Zukunft, welche sich heute fast wie eine Vorhersage anhört, allerdings immer noch top aktuelle erscheint.

    Die hier versammelten Storys drehen sich um Fragen wie etwa ob das menschliche Handeln von Maschinen vorherberechnet werden kann oder aber ob ein Zusammenleben zwischen Mensch und KI/Maschine ohne Vorbehalte oder Diskriminierung möglich ist.

    Die Storys hangeln sich dabei immer wieder um einen festen Pro- und Antagonistenstamm auf, welches einem das „reinkommen“ wohlwissend erleichtert.

    Meine Meinung:
    „Ich, der Roboter“ war schon ein gelungenes Leseerlebnis, und „Geliebter Roboter“ steht diesem in nichts nach und ich kann absolut nachvollziehen warum diese Werke als must-read Klassiker gehandelt werden.

    Auch wenn dieses Werk Mitte des letzten Jahrhunderts den Weg zwischen die Buchdeckel gefunden hat, es ist aus meiner Sicht, aufgrund der technischen Entwicklungen z.B. bei Künstlichen Intelligenzen immer noch aktuell und stellt heute immer noch die richtigen Fragen.

    Die kleine Meckerei vom ersten Teil muss ich hier auch übernehmen, aber das Cover ist mir einfach nicht passend genug. Und ein Hinweis noch, der Heyne Verlag kann in die Zukunft schauen, zu mindestens wenn es ums Copyright geht, da steht dann „2018“.

    Meine Wertung:
    4,75 von 5 Robbie`s

  16. Cover des Buches Die fünfte Kirche (ISBN: 9783499249075)
    Phil Rickman

    Die fünfte Kirche

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Betty und Robin Thorogood sind zwei junge Leute, die in das kleine, beschauliche Dorf "Old Hindwell" ziehen. Dass die Uhren dort noch völlig anders "ticken", wenn es um Religionsausübung geht, müssen sie bald am eigenen Leib erfahren, als bekannt wird, dass Betty und Robin keine Christen sind. Sie gehören einer anderen Glaubensgemeinschaft an und sind beide "weiße" Hexen/Hexer.

    Der neue Prediger im Dorf, Nicholas Ellis, der ein Geheimnis verbirgt, lässt nichts unversucht, das Ehepaar sofort zu verdammen und als "Wurzel des Bösen" zu verunglimpfen.
    Die Dörfler, die von Ellis charismatischer Erscheinung beeindruckt sind, lassen sich von ihrem radikal eingestellten Pfarrer blenden und so kommt es bald zu einem gefährlichen "Showdown" in Old Hindwell, als bekannt wird, dass Betty und Robin zusammen mit einigen Gleichgesinnten ein "heidnisches Fest" auf ihrem Grundstück, zu dem auch eine alte verfallene, aufgegebene Kirche zählt, planen.
    Doch glücklicherweise wird Merrily Watkins von ihren Vorgesetzten beauftragt, Ellis einmal vor Ort über die Schulter zu sehen, da selbst die Kirche beunruhigt ist. In dem Dorf gehen einige seltsame Dinge vor sich und schließlich verschwindet eine Frau, die Merrily kurze Zeit zuvor kennen gelernt hatte und deren jüngst verstorbene Schwester mit einem angesehenen Bürger von Old Hindwell verheiratet war.
    Laufen in Old Hindwell alle Fäden zusammen? Wie gut, dass Merrily nicht allein ermitteln muss und sich auf den knorrigen alten Gomer und ihre gewitzte Tochter stützen kann...

    Nachdem man in Band 1 und Band 2 der Reihe viel über die Hauptfigur der Serie, Merrily Watkins und ihr familiäres Umfeld erfahren durfte, geht es in "Die fünfte Kirche" nun etwas rasanter zur Sache, als man es bislang gewohnt war. Beängstigend eindringlich und realistisch schildert Phil Rickman diesmal, wie schnell es redegewandten Menschen gelingen kann, etwa eine ganze Dorfgemeinschaft negativ beeinflussen zu können bzw. eine Hetzjagd auf anders Gesinnte zu veranstalten.

    Es kommt zum religiösen Kampf "Gut gegen "Böse" in Old Hindwell- doch besonders positiv anzumerken ist, dass Phil Rickman nicht in die Falle tappt, eindeutig Stellung zu beziehen, sondern beide Seiten durchleuchtet ohne zu Verurteilen, was den Roman sehr lesenswert macht.

    Die Fans der Serie müssen sich zwar gleich am Anfang von einer liebeswerten Nebenfigur verabschieden, was für ein paar traurige Momente sorgt, dennoch ist dieser Teil der Reihe wie gewohnt, gespickt mit amüsant- zynischen Gedankengängen der Romanheldin Merrily und auch die zahlreichen Dialoge des knorrigen Gomers Parry und seine unverklärte Sicht auf die Dinge, sorgen für viele Schmunzelmomente im Laufe der Story.

    Die Aufklärung des Mordfalls ist ebenfalls sehr spannend geraten, wobei der Ort, an dem die Überführung des Mörders stattfindet, für Gänsehautstimmung sorgt.

  17. Cover des Buches Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb (ISBN: 9783596810079)
    Tanya Stewner

    Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb

     (290)
    Aktuelle Rezension von: _christinaaa_

    Inhalt: 
    Es geht um ein Mädchen namens Juli. Sie findet sich selbst nicht wirklich schön und ist auch nicht besonders selbstsicher. Bis sie, für sie der perfekte und schöne, Anjano kennenlernt. Ab da ändert sich ihr Leben und auch ihr Selbstbild. Er ist teils sehr merkwürdig bis sie schliesslich hinter seine Fassade blicken darf.

    Meine Meinung:
    Ich fand das Buch war gut geschrieben, es könnte allerdings noch etwas spannender geschrieben sein. Man konnte sich gut mit Juli identifizieren. Ich fand es schön das Juli nicht, wie in so manchen Büchern, als das perfekte Mädchen galt, sondern auch ihre makeln hatte. Ich finde, das im Buch vorkommende Zeitreisen, sehr ein von der zeitnahes Ereignis. Wie Juli später versuchen wird die Welt zu verbessern, passt super in unsere Zeit und man will direkt auch etwas verbessern. Ich finde bei diesem Tema regt das Buch sehr gut zum nachdenken an. Ich persönlich würde es kein zweites Mal lesen.

    Weiterempfehlung:

    Würde mich eine Freundin nach meinem Lieblingsbuch fragen, würde ich dieses nicht nennen. Aber ich würde ihr dieses empfehlen, als ein Buch das sich gut lesen lässt. Es aber nicht sonderlich spannend geschrieben ist. Es aber ein nettes Buch ist das man mal so lesen sollte. Ein Buch das einem Freude bereitet und zum Nachdenken anregt.

  18. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (601)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Da ich nicht genug Platz in der Kurzmeinung hatte, schreibe ich diese Rezension. Dauert auch nicht lang:

    Das Buch ist sehr gut, wie man es erwartet bei Erich Kästner (à propos: Warum schreiben nicht alle Autoren so lustige Vorworte?).

    Jedoch muss ich mich in aller Form beschwerden, dass nur ein Mädchen (Pony Hütchen, deren echten Namen ich nicht kenne), aber hundert (gleichbedeutend mit (sehr) viele) Jungs vorkommen! Und die typischen Rollenklisches (für Mädchen). Aber das kann man verzeihen, wo das Buch doch so alt ist, damals war das wohl noch normal. 

    Soviel ich auch murre: Das Buch ist zu empfehlen, und zwar für alle, nicht nur für (kleine) Kinder. 

  19. Cover des Buches Ronja Räubertochter (ISBN: 9783960521198)
    Astrid Lindgren

    Ronja Räubertochter

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Zugegebenermaßen bin ich wahrscheinlich eeeeeetwas zu alt für das Buch. Ich kenne es aus meiner Kindheit und habe es jetzt als erwachsene re-readet.

    Es ist sehr kindlich geschrieben und romantisiert und vereinfacht des Öfteren. Das Buch enthält viele, sehr ausführliche Schilderungen der Natur. Es ist sehr handlungsbezogen. Auch wenn Gefühle und Gedanken vorkommen, ist es eben kindlich und nicht so reflektiert. Der Fokus liegt auf dem, was passiert.
    Ich habe mich irgendwie gefragt, was der Sinn von den Fabelwesen ist. Irgendwie fand ich sie ganz süß, aber für die Handlung waren sie nicht wirklich wichtig. Im Vergleich zu Tieren können sie reden, aber davon abgesehen hätten es auch einfach normale Tiere sein können.
    Etwas schockiert war ich teils über die Sprache. Es gibt viele Beleidigungen und Flüche. Einige davon sind kindlich-harmlos, andere hatten es aber ganz schön in sich.

    "Ronja Räubertochter" ist einfach ein Klassiker und ein süßes Kinderbuch.
    Von mir bekommt es 4,0/5 Sterne.

  20. Cover des Buches Käpten Sturm - Die geheimnisvollen Logbücher (ISBN: 9783417289145)
    Daniel Kowalsky

    Käpten Sturm - Die geheimnisvollen Logbücher

     (9)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

    Ahoi ihr Buchpiraten! 

    Seit ihr bereit für ein Piraten starkes Abenteuer? 

    Liebt ihr Bücher über Piraten?

    In diesem Buch geht es um: Mut, Abenteuer, Zusammenhalt, Freundschaft und  Ehrlichkeit.

    Lenny, Anne und ihre Familie lesen die Logbücher von Käpten Sturm,welche sie gefunden haben und erleben ein mutiges Abenteuer auf See.

    Doch woher kommen diese geheimnissvollen versteckten Logbücher und gibt es noch weitere? 

    Wie aufregend muss das wohl sein,in ein neues Haus zu ziehen und dann solch ein Abenteuer zu erleben.

    Auf dem Cover seht ihr ,Käpten Sturm, Safira und das Schiff der schwarzen Piraten.

    Der Schreibstil ist kindgerecht geschrieben worden es eignet sich gut zum vorlesen und zum selber lesen. 

  21. Cover des Buches Das verdrehte Leben der Amélie - Beste Freundinnen (ISBN: 9783551313980)
    India Desjardins

    Das verdrehte Leben der Amélie - Beste Freundinnen

     (78)
    Aktuelle Rezension von: EmiliaSabbat
    Das Buch habe ich mir als "Coverkauf" auf dem Flohmarkt mitgenommen.

    Eigentlich gehöre ich wohl nicht mehr in die Altersklasse 12 - 16 :-) dennoch konnte mich der Stiel der Autorin überzeugen.

    Amelie hat Probleme wie jedes andere Teenager Mädchen auch, Stress mit der Besten Freundin, Jungs, Haushalt bzw den Disput zwischen ihrer und der ordnung ihrer Mutter.

    Da es als Tagebuch, mit vielen Absätzen und schönen "kritzeleien" bestückt ist, sind die knapp 400 Seiten schnell gelesen.

    Mein Fazit, für Teenager ab 10 sehr schön - denn im Gegensatz zu Conni & Co, geht bei Amelie nicht immer alles gut und sie ist auch kein "Held". Es zeigt den Alltag eines Teenies sehr gut. Als Mutter ist es ein kurzweiliges Lesevergnügen falls die Tochter es mal rumliegen lässt ;-)


  22. Cover des Buches Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt! (Sonderausgabe) (ISBN: 9783833936586)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt! (Sonderausgabe)

     (762)
    Aktuelle Rezension von: hatschivy

    Eine lustige Geschichte aus dem Alltag von Greg dem Protagonisten, wie er mit dem Schulalltag, Schulaufführungen, seinem besten Freund Rupert, seinem pubertierendem älterem Bruder Roger und dem kleinen Bruder Manni zurecht kommt.

  23. Cover des Buches Herr der Diebe (ISBN: 9783791500836)
    Cornelia Funke

    Herr der Diebe

     (1.010)
    Aktuelle Rezension von: MilaIlbach

    Cornelia Funke schafft es, wie nicht mehr anders zu erwarten, mit ihrer Sprache wunderschöne Bilder zu zeichnen, die man sich nicht nur gut vorstellen kann, sondern die einen regelrecht in das wunderschöne Venedig entführen und glauben lassen, dass da wirklich die eine oder andere magische Sache passiert. 

    Leider dauert es sehr lange, bis die eigentliche Handlung so richtig ins Rollen kommt und als man dann vor dem Ende steht, bleibt doch die Frage, ob es nicht etwas besseres gegeben hätte. Natürlich ist das extrem subjektiv und viele werden das Ende sicherlich lieben. Für mich war es allerdings leider gar nichts, da ich darin keine Moral erkennen konnte, die junge Leser daraus ziehen könnten. Das finde ich insbesondere bei Büchern für Kinder und Jugendliche wirklich schade.



    Nachfolgend Spoiler zum Ende

    Mir erschließt sich beispielsweise gar nicht, warum Scipio als großer Sieger dargestellt wird. Er hat gerade seine gesamte Kindheit weggeworfen, keinen Schulabschluss und keine Identität. Denn seine Ausweispapiere dürften nun hinfällig sein. Hoffentlich klappt das mit dem Detektiv sein, denn sonst muss er später tatsächlich auf der Straße leben. 

    Auch warum Barbarossa der große Verlierer sein soll, ist mir nicht klar. Er war alt, allein und hatte nicht wirklich viel erreicht. Er bekommt einen Neustart, bei reichen Leuten geschenkt, so dass sich ihm nun eine neue Welt ermöglicht. Ja, Prospers Tante und Onkel sind furchtbar, aber Barbarossa ist ein erwachsener Mann und wird seine eigenen Wege finden, das nicht an sich ran zu lassen oder zu seinem Vorteil zu nutzen. Er ist eben keine Kinderseele, die von den beiden misshandelt wird.

  24. Cover des Buches Rennschwein Rudi Rüssel (ISBN: 9783423702850)
    Uwe Timm

    Rennschwein Rudi Rüssel

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Buechermaus96
    Gelesen in der 5. Klasse und wie das nunmal so ist, wenn man in der Schule ein Buch liest, eine willkommene Abwechslung zu meist relativ langweiligen Schulalltag ;) Schön geschrieben, lustig - genau das richtige für junge Leser.

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