Bücher mit dem Tag "junger mann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "junger mann" gekennzeichnet haben.

80 Bücher

  1. Cover des Buches Stella (ISBN: 9783446259935)
    Takis Würger

    Stella

     (316)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Der 20-jährige Schweizer Friedrich kommt Anfang 1942 nach Berlin. Er will sich umsehen in der Hauptstadt, von der behauptet wird, dass Juden dort mit Möbelwagen abgeholt werden und nicht wieder zurückkommen. In einer Kunstschule lernt er Kristin kennen, die ihn sofort fasziniert. Mit Tristan von Appen, einem eleganten, vermögenden Mann, verbindet ihn bald eine Art Freundschaft. Im Mai erfährt Friedrich die Wahrheit über beide. Tristan ist Mitglied der gefürchteten SS (Schutzstaffel der Nationalsozialisten) und Kristin heißt eigentlich Stella Goldschlag und ist ein "Köderjude", wie Tristan sie nennt. Sie sucht und verrät untergetauchte Berliner Juden an die Gestapo. Erst am Heiligabend verläßt Friedrich Berlin - allein.

    Ein schmales Büchlein, von gerade mal 222 Seiten Text, dazu noch mit reichlich Zeilenabstand und einem schlichten Cover, vermochte bei Erscheinen eine große Diskussion auszulösen. Auf dem insgesamt schwarzen Cover strahlt den Lesern das Gesicht der realen Stella Goldschlag entgegen. Kann das Leben der "Greiferin", auch "Blondes Gift" oder "Blondes Gespenst" genannt, mittels einer Liebesgeschichte in einem historischen Roman dargestellt werden, angesichts des Schreckens und Gräuels, die sie verursacht hat?

    Takis Würger hat über dieses Jahr 1942 in Berlin in kühler Sprache und ganz aus der Sicht von Friedrich geschrieben. Kurze Sätze, die wenig mehr als das wiedergeben, was Friedrich sieht und erlebt. Wenig Reflexion und Gefühle. Friedrich ist oft sprachlos, während Kristin/Stella und Tristan die Führung übernehmen, im Sprechen und Handeln. Dazu wird zu Beginn jeden Kapitals, das immer einem Monat entspricht, ein kurzer Abriss über tatsächliche historische Ereignisse vorangestellt. Dies verschärft den Eindruck eines eher nüchternen Berichts und hält den Lesenden vor Augen, was "im Hintergrund" geschieht. Rationierung des Essens, Geburten berühmter Persönlichkeiten, politische Entwicklungen etc. Eingestreut in den Text sind kursiv gedruckte Abschnitte, die aus Gerichtsakten stammen und über einzelne Schicksale jüdischer Personen oder Familien berichten, die durch Stella Goldschlag verraten wurden.

    Eine schwierige Lektüre, die zwar schnell gelesen, aber nicht schnell verarbeitet ist. Erwähnenswert ist das Nachwort von Professor Sascha Feuchert, dessen Forschungsschwerpunkt Holocaust- und Lagerliteratur innerhalb der Neueren deutschen Literatur ist. 

    "Stella" regt zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema an und hält die Diskussion lebendig. Als ein spezielles Buch gegen das Vergessen hat es eine wichtige Aufgabe erfüllt. Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich dem Thema nähern wollen.




  2. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (790)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Lange habe ich mal wieder hin und her probiert und doch nicht das Buch gefunden, welches mich packen konnte. Da aber Carlos Ruis Zafón immer eine gute Wahl ist, habe ich mich letztendlich hierfür entschieden und muss sagen, dass es genau die richtige Wahl war, denn auch mit „Marina“ konnte er mich einmal mehr in eine absolut atmosphärische Geschichte entführen, die zwar mit „Der Schatten des Windes“ nicht mithalten kann, aber dennoch ihren Reiz hat.


    Dabei bleibt mir nichts anderes übrig, als wieder einmal vor allem den grandiosen Schreibstil des Autors zu bewundern und zu loben. Denn auch hier ist dieser wieder typisch Zafón, mit keinem anderen Autor zu vergleichen, einzigartig, packend und von einer Kunst, die seinesgleichen sucht. Zafón schaffte es immer wieder, gleichzeitig spannend und humorvoll zu schreiben, ebenfalls sehr bildlich und dennoch flüssig und gut verständlich. Und auch Andreas Pietschmann hat als Sprecher des Hörbuches einen grandiosen Job gemacht, mit einer tollen Betonung und seine Stimme immer an den entsprechenden Charakter angepasst. So macht Hörbuch hören Spaß.


    Die Geschichte wird hier zwar dem Horror zugeordnet, ist aber dennoch nicht einfach nur gruselig, sondern beinhaltet auch eine gute Mischung aus Abenteuer und Coming of Age. Und auch auf eine kleine Liebesgeschichte wurde nicht verzichtet. Dabei steht natürlich dennoch die spannende Suche nach der Geschichte hinter gewissen Geheimnissen Barcelonas im Vordergrund, die Óscar und Marina an ziemlich schaurige Orte und zu fragwürdigen Personen führt. Dabei begeben sie sich einige Male in große Gefahr, was sie gleichzeitig zusammenschweißt und auch stärker macht. Und dann ist da noch die Suche nach sich selbst, die Óscar einerseits allein beschreiten muss, andererseits aber durch Marina und ihren Vater indirekt unterstützt wird. Bei den beiden findet er ein Stück weit ein Zuhause und so langsam entwickelt er sich zu einem jungen Mann, der dem Schicksal vielleicht kein Schnippchen schlägt, aber immerhin lernt damit umzugehen.


    Und damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Auch die Protagonisten in dieser Geschichte fand ich vom Autor super geschrieben, ein bisschen geheimnisvoll und ebenfalls vielschichtig und liebenswert. Mir hat es jedenfalls wahnsinnigen Spaß gemacht, Óscar und Marina auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ebenso mochte ich Marinas Vater, einen Künstler, der vom Schicksal gezeichnet ist und der dennoch eine Wärme ausstrahlt, die ich sehr angenehm fand. Und auch alle anderen Charaktere, egal ob gut oder böse oder eben auch irgendetwas dazwischen, fand ich großartig umgesetzt, da eben keiner so richtig greifbar war und dessen wahrer Charakter erst mit der Zeit erforscht werden musste.


    Insgesamt ist diese Geschichte wieder eine, die mich fesseln konnte und die mit ihren fantastischen, schaurigen Elementen mal ein ganz anderes Szenario bietet, aber irgendwie auch auf der selben Welle schwimmt, wie die anderen Geschichten, die ich bisher von Carlos Ruiz Zafón gelesen habe. Nur habe ich mit ein bisschen mehr Schauer gerechnet, denn so wirklich gegruselt habe ich mich nicht. Dennoch kann ich auch diesen Roman des Autors wieder nur weiterempfehlen und hoffe, dass ganz viele Menschen ihn noch lesen werden.

  3. Cover des Buches 4 3 2 1 (ISBN: 9783498000974)
    Paul Auster

    4 3 2 1

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Dirk-Jaeger


    Ich war (wieder einmal) an dem Punkt zu glauben, ein großartiges Buch gefunden zu haben.
    Auster beginnt großartig. Ein guter Erzählstil, den er beibehält. Leider! Leider erzählt er von der Gedankenwelt eines Kindes mit der selben Abgeklärtheit und Analytik, mit der er auch die allgemeinen Lebensumstände einer Familie beschreibt.
    Die Darstellung einer kindlichen Gedankenwelt gelingt ihm schlichtweg nicht. Bleibt unglaubwürdig. Kein Kind denkt so präzise und analytisch.
    Im ersten Kapitel stieß ich auf eine Aufzählung von Gründen für eine Heirat, verdrehte zunächst die Augen, las weiter und war gefesselt, begeistert. Aufzählungen werden in diesem Buch fortan ein probates Stilmittel um... ich habe keine Ahnung. Es bleibt bei dieser einen grandiosen Aufzählung. Alle folgenden sind nichts weiter als das. Filmtitel, Lieder, Schauspieler, Sänger, Komponisten werden derart aneinandergereiht, dass man in der schieren Menge zu ertrinken droht.
    Vielleicht ist es dieses amerikanische Streben nach MEHR, dem sich auch Paul Auster nicht entziehen kann.

    Auch ist es Auster nicht gelungen, in mir wenigstens ein wenig Mitgefühl für einen verstorbenen und dessen Familie zu empfinden, da er auch hier einfach nur präzise und analytisch seinen Text herunterschreibt.

    Ebenso dachte ich einen Roman zu lesen und keine Abhandlung über die amerikanische Politik dieser Zeit. Auch hier bin ich wieder an diesem Punkt, an den ich in letzter Zeit immer häufiger gelange. Müssen Verlagsautoren zwingend dicke Bücher schreiben um einen gewissen Endpreis zu generieren? Diese Frage habe ich mir nicht zuletzt bei Fitzeks Geschenk gestellt.

    Leider habe ich auf Seite 410 abbrechen müssen, da mich auch der letzte Funke Leselust verlassen hatte. Schade, schade, schade!

    Zwei Sterne gibt es für diese überaus originelle, ja grandiose Buchidee, deren Umsetzung viel zu massig und mit viel zu wenig Gefühl betrieben wurde.


  4. Cover des Buches Nach Mattias (ISBN: 9783257071290)
    Peter Zantingh

    Nach Mattias

     (180)
    Aktuelle Rezension von: gerhard2015

    " Nach Mattias " von Peter Zantingh ist ein Buch, dass mir einerseits sehr gut, andererseits aber auch nicht so gut gefallen hat. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, der plötzlich verstirbt, aus den Sichtweisen diverser Menschen, die in seinem Leben eine Rolle gespielt haben. Jeder denkt anders an Mattias und sein Verhältnis zu ihm. Nach und nach fügen sich die einzelnen Geschichten wie ein Puzzleteil zu Mattias Leben zusammen und man erkennt und erfährt mehr über ihn. Eigentlich ist diese Erzählweise sehr gut und interessant. Mich hat aber gestört, dass ich zum Teil nur Oberflächlichkeiten aus dem Leben des Verstorbenen erfahren habe. Weiterhin hat mir nicht gefallen, dass erst ganz zum Schluss erzählt wird, wie Mattias letztendlich gestorben ist.        

  5. Cover des Buches The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch (ISBN: 9783845817941)
    Melinda Salisbury

    The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

     (99)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Der König hat einen gefährlichen Prinzen aus einem Jahrhunderte alten Schlaf befreit, der das ganze Land jetzt mit Krieg und Zerstörung überzieht. Errin versucht nichts Geringeres als zu überleben. Dazu braut sie verbotene Kräutertränke. Lange bleibt das Treiben nicht unentdeckt und sie wird aus dem Dorf vertrieben. Es gibt nur einen der ihr noch helfen kann: Ausgerechnet der Mann, der giftige Tränke bei ihr gekauft hat…

    Das etwas andere Cover zog mich an und, nachdem das Buch so gehypt wurde, wollte ich einfach selbst mal einen Blick hinein werfen. Soviel sei verraten: Warum das Buch so beliebt ist, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht mag es (auch) daran liegen, dass ich den zweiten Teil nicht kenne, vielleicht auch an dem Schreibstil mit dem ich so gar nicht klar gekommen bin. Melinda Salisbury schreibt zwar schön episch, wie es wunderbar in diese Art Genre passt, aber leider auch extrem trocken und langatmig. Ich muss wirklich nicht jeden Grashalm mit Namen kennen, um eine Geschichte zu verstehen! 

  6. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.014)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Worum geht's

    Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoodrektors und praktizierender Hindu, Moslem und Christ erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Schiffbruch. Bald stehen sich nur noch zwei gegenüber - Pi und der Tiger

    Cover

    Ein schönes Cover, wobei ich die ältere Ausgabe des Covers schöner finde.

    Meine Meinung

    Eins vorweg: Ich habe dieses Buch bei Seite 280 abgebrochen. Ich hatte so meine Probleme mit diesem Buch, was 1.) daran lag, dass die ersten 120 Seiten nur über Zoo und Religion geredet wird und dadurch 2.) kaum Spannung in diesen ersten 120 Seiten und auch in den folgenden ist kaum Spannung vorhanden. Yann Martel schreibt alles so genau, was mich bei einigen Sachen einfach gar nicht interessiert. Auch seine Vergleiche mag ich nicht.

    Fazit

    Ich empfehle dieses Buch nicht, da sich das Vorgeplänkel einfach sehr lange zieht und der eigentliche Schiffbruch (worum es ja eigentlich geht) eher Nebensache in diesem Buch ist.

    1 von 5 Sternen!


  7. Cover des Buches Wirst du da sein? (ISBN: 9783492307215)
    Guillaume Musso

    Wirst du da sein?

     (296)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Von außen betrachtet könnte Elliots Leben kaum besser sein. Er ist ein erfolgreicher Arzt der von allen geschätzt wird, hat eine Tochter die er abgöttisch liebt und einen besten Freund, der ihm seit Jahren zuverlässig zur Seite steht. Doch all das ist nur ein schwacher Trost, seit er vor 30 Jahren seine große Liebe verloren hat. Jetzt aber bekommt er die Möglichkeit, alles zu verändern. Nur zu welchem Preis?


    Ich hab von dem Buch vieles erwartet, aber (trotz des Klapptexts) keine Zeitreisen. Deshalb war ich umso überraschter, als Elliot die Möglichkeit erhielt, einige Male in der Zeit zurückzureisen und seinem früheren Ich zu begegnen. Jetzt hat er die Chance, seine damalige Frau zu retten, doch der Preis dafür ist hoch.

    Mir hat es unglaublich gefallen, dass es ein Zeitreisebuch war, das sich tatsächlich damit auseinander gesetzt hat, was für Auswirkungen nur eine kleine Veränderung in der Vergangenheit für die gesamte Zukunft haben könnte und dementsprechend gehandelt wurde. Selbst dann konnte man ja nicht mal alle Folgen absehen.


    Mir hat der Elliot aus der Vergangenheit sehr leidgetan. Er konnte ja gar nicht ahnen, was alles auf ihn zukommen wird und was er alles für Schwierigkeiten durchmachen würde, um das Leben seiner Frau und das seiner Tochter zugleich zu retten. Sich dem entgegenzusetzen, das war mit Sicherheit alles andere als einfach.


    Ein tolles Buch, das mich wirklich sehr berührt hat.

  8. Cover des Buches Christine (ISBN: 9783453435728)
    Stephen King

    Christine

     (564)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG: 
    Es war um den Highschool-Schüler Arnie Cunningham geschehen, als er eines Tages das rostige Auto im Vorgarten eines Hauses in der Kleinstadt Libertyville sah. Er wusste direkt, dass er Christine, wie der heruntergekommene Plymouth Fury aus dem Jahre 1958 von ihm liebevoll genannt wurde, wieder aufmöbeln und zu neuem Leben erwecken konnte. Sein Freund Dennis merkte ziemlich früh, dass mit diesem Fahrzeug etwas nicht stimmte und es erwachte tatsächlich zu einem Eigenleben! Dazu verändert es seinen Freund Arnie merklich. Erst auf eine positive Art, als er selbstbewusster wird und mit der bildhübschen Leigh Cabot gar eine Freundin bekommt. Doch es scheint, als würde Christine den Jugendlichen mehr und mehr steuern, dass dieser sarkastisch und hochnäsiger wird. Bis eines Tages einer der ewigen Peiniger von Arnie brutal überfahren wird. Da Arnie zu diesem Zeitpunkt ein Alibi hat, kann der Mord wohl kaum mit dem Plymouth verübt worden sein, schließlich fährt sich ja kein Auto von alleine - oder etwa doch?

    KOMMENTAR:
    In meinem Re-Read des Buches 'Christine' vom amerikanischen Autor Stephen King kehrte ich zu einem Beziehungsroman der besonderen Art zurück. Das Werk aus dem Jahre 1983 beschreibt die Entstehung einer magischen Verbindung zwischen einem Jungen zu einem Auto, allerdings eines, welches tatsächlich zu Leben scheint. Der Autor packte in seinen Roman vielerlei Zuneigungen zu alten Fahrzeugen, wie sie ja wahrhaftig keine Seltenheit sind; besaßen doch Autos aus dieser Epoche einen gewissen Flair und hatten noch nichts mit Ergonomie und Abgaswerten am Hut. Charakter war wohl ein ganz großes Zauberwort in diesen Zeiten in Bezug auf Fahrzeuge. King zementiert dies mit Textpassagen aus Liedern zu Beginn eines jeden Kapitels. Das alles hatte mich beim erstmaligen Lesen des Romans gar nicht so sehr beeindruckt - mit Autos oder Motorrädern hatte ich damals noch nicht viel am Hut und so kam mir das Buch vor Jahrzehnten gestreckt vor. Heute lese ich diese Kapitel doch anders. Die einzelnen Charaktere werden tiefgründig durchleuchtet ohne zu langweilen und man sie allesamt schnell als gute Bekannte nennen könnte. Manche wachsen einem gar ans Herz, während andere ziemlich abstoßend wirken. Auf jeden Fall dienen diese Informationen zum besseren Verständnis der Handlungen von den jeweiligen Personen und der Leser erlebt eine sich mehr und mehr steigernde Geschichte. King schafft es wirklich, das Karussell der Ereignisse mehr und mehr zu steigern - bis zum kuriosen Finale. Erwähnen darf man gerne noch, dass sich der Autor des Öfteren an lebenden Maschinen oder Fahrzeugen bediente, das scheint tatsächlich eine Marotte - oder gar eine unterschwellige Angst - zu sein. Diese lebt er in dem Buch 'Christine' auf jeden Fall in einer regelrechten Beziehung aus. Ein faszinierender Roman...

    8,5 Sterne

  9. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.680)
    Aktuelle Rezension von: Lisaleseratte

    Im Buch der Vorleser geht es um die geheime leidenschaftliche Affäre zwischen dem 15-jährigen Michael und um eine viel ältere Frau namens Hanna. Bevor sie miteinander schlafen, muss er ihr vorlesen. Eines Tages gehen beide eigene Wege und keiner ahnt wann und wo sie sich wieder treffen, denn Hanna hat einige tiefe Geheimnisse.

    Das Buch thematisiert eine außergewöhnliche Liebesbeziehung, Analphabetismus, sowie ein historisches Verbrechen in der Kriegszeit.

    Die Geschichte wurde in der Ich-Erzählung verfasst, somit erhält man keinen konkreten Einblick in die weibliche Protagonistinnen Rolle,  jedoch empfinde ich dieses Buch als sehr ergreifend und besonders. Das Buch ist keine leichte Lektüre für zwischendurch, da dieses Buch den Leser zum Nachdenken anregt, da viele offene Fragen verbleiben. Ich denke soll auch der Sinn dieses Buches sein. Das Ende ist sehr überraschend.

  10. Cover des Buches Tiere (ISBN: 9783499249150)
    Simon Beckett

    Tiere

     (871)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich fand das Buch am Anfang sehr spannend und schockierend, zum Ende hin, wurde es aber meiner Meinung nach sehr langweilig und ich habe mich durchgequält.
     Ich finde, dass es bessere Bücher von dem Autor gibt.

  11. Cover des Buches Dark Love (ISBN: 9783492269025)
    Lia Habel

    Dark Love

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Taly

    Ich habe dieses Buch innerhalb meines 10tägigen Urlaubs gelesen. Ich konnte das Buch kaum weglegen, da ich es so schön und spannend fande. Ich werde es defintiv noch einmal lesen. 

    Ich liebe solche ZombieRomane und habe die Geschichte nur so in mich aufgesogen. 

  12. Cover des Buches Ewig und eine Stunde (ISBN: 9783646601091)
    Mirjam H. Hüberli

    Ewig und eine Stunde

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Sy

    Das Cover an sich finde ich sehr schön gestaltet, leider fehlt mir so ein bisschen die Verbindung zum Inhalt des Buches, aber auch dass es nichts gibt womit es herausstechen kann. Das Cover selbst ist sehr dezent gehalten in Lila, rosa und blau Tönen die als Kreis angelegt sind. Der Kreis selbst stellt eine Art Uhr dar. Allerdings gefällt mir der Schriftzug sehr gut.

     

    Es ist ihr drittes Jahr in Paris – der Stadt der Liebe, wenn auch nicht für Geneviève. Bis sie eines Tages anfängt Botschaften zu finden. Auf Kaffeebechern, Parkbänken und in den Augen eines jungen Mannes, den sie nie zuvor gesehen hat. Aber der sie zu kennen scheint.

     

    Dies ist mein erstes Buch was ich von dieser Autorin gelesen habe und ich muss sagen ich bin nicht so ganz damit warm geworden. Geneviève lebt seit drei Jahren in Paris, denn sie studiert dort. Gleich zu beginn erlebe ich sie als gehetzt und gestresst, denn seit einigen Tagen hatte sie immer wieder Begegnungen mit einem Mann der ihr mehr als vertraut vorkam, doch nur woher.

    Eines Tages beobachtet sie ihn wie er sich mit einer Frau streitet, seine Freundin? Davon geht Geneviève aus und geht auf Distanz zu ihm, doch er geht immer mehr auf sie zu bis sie eines Tages merkwürdige Nachrichten erhält. Anfangs passiert dies alles noch rein zufällig und es kommt einen sehr natürlich vor was hier vor sich geht, aber je mehr passiert desto gestellter wirkte es auf mich.

    Plötzlich trifft Geneviève auf ihren Exfreund Alex und wir können ein Gespräch zwischen den beiden mit verfolgen. Für mich wirkt Alex relativ fehl am Platz denn er spielt hier eigentlich keinerlei Rolle, weder ist dem etwas voraus gegangen noch hat er im nachhinein irgendeinen Bezug zu dem Verlauf der Geschichte. Mich hat er nur verwirrt und unnötige Zeit geraubt die für die Geschichte wichtig gewesen wäre.

    Im letzten drittel des Buches hatten wir zum einen eine kleinen Zeitsprung darin wenn ich mich nicht täusche der mich etwas verwirrt hatte. Erst war es mitten in der Nacht und dann plötzlich ging die Sonne unter ich weis nicht ob sich hier ein kleiner Logikfehler eingeschlichen hat oder ob etwas ausgelassen wurde, macht der Geschichte jetzt aber keinen großen Abbruch.

    Zwischen Geneviève und Nash kam plötzlich ein Fluch zur Sprache der über dem Paar steht wo der Leser nicht so ganz dahinter blicken kann. Hier hatte ich mir gewünscht mehr darüber zu erfahren. Was hat der Fluch zu bedeuten und woher kommt er? Wie kann er gebrochen werden und wie kam es dazu? Ab hier entsteht der Eindruck der Autorin läuft etwas die Zeit weg und man hetzte so durch das Buch. Wünschenswert wäre es gewesen wenn man sich auch hier etwas mehr Zeit genommen hätte für die Ausführung.

    Es war aber nicht alles schlecht gerade das Ende zwischen Nash und Geneviève war total rührend geschrieben, so auch einige der Begegnungen zwischen den beiden in der Mitte das Buches und es kristallisierte sich für mich zum ersten mal so eine Art Lieblingsstelle heraus.

    Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut leicht und flüssig zu lesen. Der Lesefluss war auch größtenteils gegeben, nur bei den Punkten wo ich aneckte lief es etwas stockend.

     

    Ein Buch mit gutem Potenzial, dass leider nicht vollends ausgeschöpft wurde. Die Momente zwischen Nash und Geneviève waren so schön mit anzusehen, leider wurde es durch manch andere Szene etwas zerstört. Für mich bleiben hier einfach zu viele Fragen offen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut und ich werde es einfach mal mit einem ihrer anderen Bücher versuchen.

  13. Cover des Buches Wolfskuss (ISBN: 9783802581533)
    Lori Handeland

    Wolfskuss

     (347)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich liebe Romantasy, egal ob jetzt mit Werwölfen, Vampiren, Nixen oder Phantomen, es ist einfach mein Genre und es gibt ein paar Autorinnen, von denen ich immer und immer wieder ihre Reihen lesen kann.

    Lori Handeland kenne ich jetzt schon seit guten 8 Jahren und habe ihre "Geschöpfe der Nacht" Reihe bereits mehrere Male gelesen. Es gibt Bände die mich weniger begeistern konnten und welche, die ich liebe.

    "Wolfskuss" ist der erste Band und ein solider Einstieg in Handelands Welt voller Werwolfsmythen, den Jägersuchen und allerlei schrägen Vorkommnissen. Ich finde das erste Buch meist nicht so dolle und das trifft auch hier zu. Es ist durchaus sehr spannend und ich mochte das Paar ganz gerne, aber es gab auch ein paar Längen und manchmal fand ich Jessie doch recht anstrengend.

    Die Story lässt sich recht flüssig lesen und ich hatte auch wieder meinen Lesespaß, aber manchmal gab es auch Stellen, die irgendwie zäh wirkten und im Allgemeinen fließt alles gemählich vor sich hin, bis am Ende der große Knall kam. Warum es mir dennoch gut gefiel ?

    Es hat einfach seinen Charme und bei vielen kleinen Momenten musste ich so schmunzeln oder herzhaft lachen. Vor allem Mandenauer ist mein absolutes Highlight. Ansich finde ich ja, dass die Amerikaner Deutsche immer so komisch darstellen, aber ihn fand ich zu herrlich. Irgendwie passte es.

    Das tolle an dieser Reihe sind all die ganzen Mythen, die Handeland in interessante und doch auch spannende Geschichten verpackt. Ich liebe Mythologie, egal aus welcher Kultur, und vor allem die über Werwölfe sind echt klasse.

    Die anderen Charaktere fand ich auch ganz gut, auch wenn mich Jessie ein wenig nervte und dieses hin und her bei Cadotte schräg wirkte. Aber sie sind ganz solide.

    Fazit:

    Wer auf die ganzen Mythen über Werwölfe steht und eine lockere Unterhaltung für zwischendurch haben möchte, sollte hier zugriefen. Klar, es läuft irgendwie immer alles gleich ab, aber Handeland packt so viel Charme und Witz in ihre Geschichte, dass mich das nicht stört. Einzigst die paar Längen und Jessie waren nicht ganz so mein Fall. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne


  14. Cover des Buches Ich soll nicht töten (ISBN: 9783442380435)
    Barry Lyga

    Ich soll nicht töten

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Theoretisch fand ich es gut. Praktisch gesehen konnte ich nicht verstehen, warum es als Jugendliteratur gehandelt wird. Offensichtlich nur, weil Jazz erst 17 Jahre alt ist. Denn schon auf den ersten Seiten werden Dinge beschrieben, die man bei Criminal Minds niemals zu sehen bekommen würde. Es war heftig, blutig, und mit Leichen gespickt. Gleichzeitig fand ich es lächerlich, dass die Polizei Jasper zu jedem Tatort schleppt und die Leichen dort analysieren lässt, aber gleichzeitig das Jugendamt informiert, weil Jaspers Großmutter Alzheimer hat, und das kein Umfeld für ein Kind ist. Logik, Mr. Lyga? Aber sieht man darüber hinweg hat man ein tolles Serienmörderbuch.
  15. Cover des Buches Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2) (ISBN: 9783551300683)
    Stefanie Hasse

    Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)

     (106)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Allegra ist von der Liebe und den Männern genervt und glaubt nicht mehr daran, dass sie ihrer wahren Liebe jemals begegnen wird. Doch als Fabio als Aushilfe im italienischen Restaurant ihrer Mutter anfängt, in dem Allegra als Bedienung arbeitet, beginnt sich in ihre eine Erinnerung zu regen. An einen Mann mit eisblauen Augen...

     Nach dem Cliffhanger in Band eins, hätte ich gedacht, dass es in Band zwei genau an der Stelle weiter geht. Daher war ich auch etwas verwirrt, dass Allegra wieder in Deutschland ist und offenbar vergessen hat, was sie in Italien erlebt hat. Und noch mehr verwirrte mich das Auftauchen von Fabio und Allegras beginnende Begeisterung für ihn. Da ich ja eigentlich gehofft hatte endlich wieder auf Luca zu treffen. Obwohl ich Fabio auch total sympathisch fand. 

    Im Laufe der Geschichte wird klar, dass der Kampf um die Liebe von Allegra und Luca erneut begonnen hat und dieser sogar noch spannender und nervenaufreibender ist als im Vorgängerband. Die Autorin hat es wieder wunderbar geschafft, dass Thema "Romeo und Julia" neu und modernen zu erzählen und mit spannenden Themen auszuschmücken. Gerade der Part mit der Unterwelt hat mir besonders gut gefallen.

    Wer Band eins schon toll fand, muss unbedingt diese Fortsetzung lesen. Die Autorin hat sich hiermit noch einmal übertroffen. 

  16. Cover des Buches Mein Leben (ISBN: 9783570551868)
    Marcel Reich-Ranicki

    Mein Leben

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Belka

    Der Meister der Literaturkritik!
    Dieses Buch nehme ich gerne an!!!

  17. Cover des Buches Die Leiden des jungen Werthers (ISBN: 9783150192351)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Die Leiden des jungen Werthers

     (1.599)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Dieser 1774 erschienene Briefroman von Johann Wolfgang Goethe gilt als eines der wichtigsten Werke des Sturm und Drang. Die Handlung gilt als autobiografisch und wird von einem auktorialen, fiktiven Herausgeber erzählt. Die lebenslange Naturerforschung des Dichters fliessen im Roman ebenso ein wie seine Abneigung gegen bürgerliche Zwänge und Regeln. Die Beschreibung der hohen Empfindsamkeit des jungen Werther mit all seinen Ausprägungen wie Melancholie, Liebeskummer, Realitätsverlust und schliesslich seiner Neigung zum Suizid, war ein Novum zu dieser Zeit. Die narzisstische Art und die überaus emotional aufgeladenen Reden muten heute teilweise sehr kitschig an. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts begeisterten sie jedoch viele Leser, was unter anderem zum Werther-Effekt führte und viele junge Männer zur Nachahmung veranlasste.


    Es handelt sich um ein bedeutendes Werk der deutschen Literatur, das zu lesen sich lohnt.

  18. Cover des Buches Junger Mann (ISBN: 9783455003888)
    Wolf Haas

    Junger Mann

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die diversen kleinen Sprüche un dFloskeln machen den Charme dieses Buchs aus. Ich konnt emich in vilen Kleinigkeiten wiederfinden. Und auch die Geschichte, die sich nebenbei eintwickelt kann überzeugen.

  19. Cover des Buches In die Wildnis (ISBN: 9783492259743)
    Jon Krakauer

    In die Wildnis

     (377)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    In „In die Wildnis“ versucht Jon Krakauer den Beweggründen des jungen Chris McCandless auf die Spur zu kommen. Wer war dieser Mann der in seinen noch so jungen Jahren alles hinter sich gelassen hat und in die wüste Wildnis Alaskas aufgebrochen ist und nie wieder zurückkam? Der Autor nimmt den Leser mit auf seinen Recherchen und bietet einen umfassenden Überblick über Chris McCandless Reise zu sich selbst.

    Bei diesem Buch handelt es sich um keinen Roman, der einem Spannung und Action liefert. Dennoch konnte mich Jon Krakauer an sein Buch fesseln, so dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Das lag vor allem daran, dass er es geschafft hat die vielen Fakten und Geschichten die er in seinem Buch verarbeitet, fesselnd und informativ für den Leser aufzuarbeiten. So kommt kein Gefühl von Langeweile auf und man bleibt am Ball. Er bietet umfassende und tiefe Einblicke in das Leben eines jungen Mannes, der zutiefst zerrissen scheint und in der Natur die Antwort sucht. Jon Krakauer belichtet ein wenig sein Leben, aber vor allem die Menschen die ihm während seiner Reise begegnet und wichtig geworden sind. Zusätzlich zieht er immer wieder Vergleiche zu seiner eigenen Person und erkennt sich selbst in vielen Situationen in Chris wieder. Er versucht die Hintergründe und Motivationen diesen jungen Mannes zu erfassen und aufzuzeigen und dass ohne sie zu einem Zeitpunkt zu kritisieren oder zu bewerten. Er schafft es alles objektiv und zum Verhältnis von Chris Umständen zu sehen und schafft es dem Leser einen neutralen Überblick zu schaffen. Die Frage nach dem warum beantwortet er dabei allerdings nie, sondern es scheint als würde er die Leser mit auf seinen Denkprozess über Chris Beweggründe mitnehmen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum das Ganze nicht unbedingt chronologisch aufgebaut ist, sondern immer wieder zwischen den Jahren springt. Anfangs hat mich das tatsächlich ein wenig gestört, schlussendlich hat mich aber der informative Charakter dabei mehr überzeugt. Wunderbar fand ich die Zitate zu Beginn jeden Kapitels, teils Passagen aus Büchern die Chris bis zu Letzt bei sich und selbst markiert hatte. Nach Beenden des Buches bin ich mit gemischten Gefühlen zurückgeblieben, war aber dennoch tief beeindruckt. Deswegen verdiente 5 von 5 Sternen.

  20. Cover des Buches Das Museum der Stille (ISBN: 9783746630069)
    Yoko Ogawa

    Das Museum der Stille

     (37)
    Aktuelle Rezension von: efell

    Das war ein schönes Buch, diese Autorin schreibt wirklich wunderbar!
    Ein interessantes Thema  - was bleibt wirklich über, was war das Charakteristium deines Lebens, an was erinnert sich die Nachtwelt? Welche Geschichten werden erzählt? Solch ein Museum müsste sehr interessant sein.
    Aber auch andere Aspekte des Lebens wurden angerissen: brauchen wir so viel Sprache? Können wir uns auch anderes mitteilen? oder: jeder hat seinen Platz bei einem Projekt, jeder ist wichtig.
    Sehr lyrisch und schön geschrieben, eindrucksvolle Bilder entstehen beim Lesen, eingebunden die extremen Jahreszeiten  - ein großer Lesegenuss.
  21. Cover des Buches Das Labyrinth der Wörter (ISBN: 9783455001945)
    Marie-Sabine Roger

    Das Labyrinth der Wörter

     (618)
    Aktuelle Rezension von: LottenTotten

    Eine ältere belesene Dame und ein gefühlvoller jünger Mann mit nicht so viel Wissen - ein ungleiches Paar.  Dennoch erfahren sie,  was sie verbindet, auf eine niedliche humorvolle Weise. Die alte Dame war mir sehr sympathisch. 

    So kann es im Leben kommen...Zufälle und Begegnungen, von denen man sich inspirieren lässt und nie vergisst.

  22. Cover des Buches Falsche Opfer (ISBN: 9783492243766)
    Arne Dahl

    Falsche Opfer

     (71)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Krimi „Falsche Opfer“ wurde von Arne Dahl geschrieben und ist der dritte Teil der Krimiserie „A-Team“. Das erste Buch der Reihe trägt den Titel „Misterioso“. Der Krimi ist auf Deutsch am 01.04.2005 auf Deutsch im Piper Verlag erschienen und umfasst 400 Seiten. Alle Bücher der Reihe sind in der dritten Person Singular geschrieben.

     

    Achtung – Spoiler aus Band zwei

     

    Nach dem zweiten Fall der A-Gruppe wurde diese aufgelöst und die Mitarbeiter arbeiten an verschiedenen Fällen und in verschiedenen Teams. Kerstin Holm und Paul Hjelm arbeiten an einer Kneipenschlägerei, welche tödlich ausgegangen ist. Viggo Norlander und Arto Söderstedt untersuchen einen Fall in einem Gefängnis, wo nur eine Zelle gesprengt wurde und es somit nur einen Toten gibt. Jorge Chavez untersucht einen Fall der an ein Schlachtfeld im Krieg erinnert und bei dem man auf die Idee kommt, dass zwei Gangs aufeinander geknallt sind. Hultin hatte man in Pension geschickt und Gunnar Nyberg, der einzige der sich am Ende des Kentucky Falls zurückgehalten hatte, wurde in eine andere Abteilung versetzt. Doch langsam merkt man das mehr hinter den Fällen steckt, als man auf den ersten Blick denkt. Ob die Fälle vielleicht zusammengehören?

     

    Die Charaktere kenne ich nach zwei Büchern schon Recht gut und nachdem Ende des zweiten Buches hat es mich sehr freut, dass nun Gunnar Nyberg ein wenig in den Mittelpunkt gestellt wird und ich noch mehr über seine Vergangenheit lernen konnte. Für mich ist er eine der interessantesten Personen des A-Teams. Durch seinen Wechsel in ein anderes Team lernen wir auch andere Polizisten kennen, unter anderem Sara Svenhagen, mit welcher ich erst langsam warm wurde. Das A-Team kannte ich wie gesagt schon Recht gut, dennoch hat es mich sehr gefreut, dass ich auch einige überraschende neue Sachen über die einzelnen Personen erfahren durfte. Denn beim Lesen dieser Krimireihe machen mir die Charaktere manches Mal mehr Freude als die einzelnen Fälle, wie es auch in diesem Buch der Fall war. Das Böse diesmal ließ sich nicht so leicht fassen, aber ich fand es spannend und konnte es verstehen, auch wenn ich manche Taten weder nachvollziehen kann noch möchte. Die Mischung ist dem Autor auf jeden Fall sehr gut gelungen.

     

    Das Buch ist in zwei verschiedenen Schreibstilen geschrieben. Der Schreibstil mit dem die Handlungen des A-Teams beschrieben werden, lassen sich für mich leicht und flüssig lesen. Doch für den Schreibstil mit denen die Handlungen der anderen Charaktere beschrieben werden, muss ich einfach einen Stern abziehen, da für mich dieser Teil sehr schwer lesbar war. Der Fall an sich war anfangs enorm langweilig und wurde viel zu sehr in die Länge gezogen, auch dafür ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Es dauert für mich sehr lange bis endlich mal der spannende Teil des Buches anfing und ich mehr als nur drei lose Fälle sehen konnte und dann spannend zusammen mit den Polizisten überlegt habe wie das alles zusammenhängen könnte. Das Thema im Buch ist groß und vielleicht ein wenig zu viel, weil es zwei sehr komplexe, schwierigere Themen verbindet und für mich blieben am Ende noch Fragen offen. Außerdem wurden manche Orte im Buch für mich einfach zu deutlich beschrieben, so dass es mich gestört hat. All diese kleinen Macken haben mich jedoch insgesamt so gestört, dass ich noch einen dritten Stern abziehen muss.

     

    Ich empfehle das Buch nicht weiter. Für mich ist es das schlechteste Buch der Reihe, zumindest von denen die ich bisher gelesen habe, und auch wenn es einige gute Ansätze gab, konnte mich das Buch einfach nicht überzeugen. Da meine Bücherei jedoch weitere Bücher der Reihe hat, werde ich weiterlesen, auch wenn Band vier übersprungen werden muss, weil dieses nicht mehr vorhanden ist.

  23. Cover des Buches Soloalbum Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783462052596)
    Benjamin v. Stuckrad-Barre

    Soloalbum Jubiläumsausgabe

     (398)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die ganze Buchbesprechung gibt's hier:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9cve6-f5fed8

    Vorsicht, Spoiler.

  24. Cover des Buches Die Todesbotschaft (ISBN: 9783492232036)
    Sabine Kornbichler

    Die Todesbotschaft

     (46)
    Aktuelle Rezension von: mon1ka

    ggggggggg

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