Bücher mit dem Tag "jungs"
58 Bücher
- Jenny Han
P.S. I still love you
(413)Aktuelle Rezension von: kruemel_keks_Kurzum: Wieder ziemlich kindlich geschrieben. Peter & Lara Jean beide irgendwie weiterhin ziemlich eitel. Mittlerweile habe ich mich zumindest an die Kapitelkürze gewöhnt.
Oh und was ich bei Band 1 vergessen habe: Kitty ist ja richtig garstig. Krass, sie ist auch ganz schön ich-bezogen.
Bisher sträube ich mich noch davor Band 2 zu lesen. Vielleicht liegt es eben daran, dass ich weiß, dass die Filme es bisher besser gemacht haben.
- Anne Freytag
Den Mund voll ungesagter Dinge
(700)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies eine queere Geschichte.“ Es ist ein großartiges Motto, denn hier kann man frei wählen, welche queere Repräsentation man bei der Lektüre wählen möchte. Mir ist sofort ein Buch in den Sinn gekommen, das ich im August 2021 während meines Urlaubs im Dussmann Berlin gekauft habe: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag. Bereits vor zwei Jahren habe ich „Mein bester letzter Sommer“ von der Autorin gelesen, was ich sehr mochte. Nun ist also ein weiteres Jugendbuch von ihr an der Reihe. Es erschien 2017 und handelt von einer Teenagerin, die schleichend erkennt, dass sie vielleicht gar nicht heterosexuell ist. Warum das Buch mit dem Thema aber manchmal nicht gut umgeht, verrate ich euch in dieser Rezension.
Die 17-jährige Sophie Richter zieht 2016 mit ihrem alleinerziehenden Vater Christian von Hamburg nach München, um mit seiner Freundin Lena und ihren beiden Söhnen Valentin und Leon eine Patchwork-Familie zu gründen. Obwohl sie von ihren neuen Familienmitgliedern liebevoll empfangen wird und ein riesiges Zimmer für sich bekommt, fühlt sie sich nicht heimisch und vermisst ihr Leben in Hamburg mit ihrem besten Freund Lukas. Doch dann beobachtet sie durch ihr Fenster das blonde Nachbarmädchen mit der Zahnlücke und fühlt sich auf merkwürdige Weise zu ihr hingezogen. Als sie erfährt, dass sie mit ihr in dieselbe Jahrgangsstufe des Gymnasiums geht, gibt es für Sophie vielleicht doch einen Grund, sich auf ihr neues Leben in München zu freuen.
„Es schüttet.“, ist der erste, knappe Satz des Prologs „Und vor mir das Nichts“. Der starke Regen soll hier die Gefühlslage der Protagonistin Sophie widerspiegeln, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Spannend ist: Dieser Prolog ist auch ein späteres Kapitel. Auf Seite 362 steht exakt derselbe Text. Nur die letzten vier Sätze des Prologs sind anders, während später noch zwei Absätze folgen. In der Erzähltheorie ist das ein ganz typischer Einsteig: Im Prolog wird ein kleiner Schnipsel präsentiert, der zukünftige Ereignisse im linearen Handlungsverlauf vorzeitig präsentiert. Germanisten nennen das eine Prolepse, falls ihr mal ein bisschen angeben möchtet. Auf fast 400 Seiten arbeitet sich die Leserschaft also kontinuierlich in kleinen Schritten auf den Handlungszeitpunkt im Prolog hin. Sophies Geschichte beginnt dabei im März 2016 und endet im September desselben Jahres.
Protagonistin ist die 17-jährige Sophie, die dunkle Haare hat, schlank und laut ihres besten Freundes Lukas „fast schon absurd schön“ (S. 184) ist. Innerlich ist sie aber unsicher und verletzlich. Ihre Mutter hat sie nach ihrer Geburt verlassen, und so wuchs Sophie bei ihrem alleinerziehenden Vater auf. Sie ist nachdenklich und authentisch. In vielerlei Hinsicht habe ich mich bei ihr selbst zurückversetzt gefühlt in die Zeit meiner Teenager-Jahre. Womit ich jedoch meine Schwierigkeiten hatte, war dass sie mit ihren jungen 17 Jahren schon mehrfach betrunken Sex auf Partys hatte. Sie war noch nie in einen Jungen verliebt, hatte noch keinen festen Freund, aber hat sich im Suff dann doch einfach mal flachlegen lassen. Schlimmer noch, ihr bester Freund Lukas nennt sie ständig bei ihrem Spitznamen „Flittchen“ (S. 22), der daher rühren soll, dass Sophie mal eine Phase gehabt haben soll, in der sie roten Lippenstift getragen hat und in Kombination mit ihren dunklen Haaren wie Schneewittchen ausgesehen haben soll. Und natürlich, dass sie in Hamburg den Schlampenruf weg hatte. Grundsätzlich fand ich die Dynamik zwischen Lukas und Sophie schwierig. Sie sind zwar Kindheitsfreunde, aber dass sie sich auf die Wange küssen, gemeinsam kuschelnd in einem Bett schlafen oder auf einer Party so tun, als hätten sie im Badezimmer Sex gehabt, fand ich absolut schräg. Gerade weil Lukas eine feste Freundin hat, die wohl nicht ganz grundlos eifersüchtig ist. Auf mich wirkte Lukas grenzüberschreitend, wie er jeden verzweifelten Versuch unternimmt, aus der Friendzone zu kommen. Auch wenn ich Sophie meistens sympathisch finde, merkt man, dass sie noch in einer Selbstfindungsphase steckt und sich für Anerkennung zu sehr an Typen anbiedert, die es eigentlich nicht gut mit ihr meinen. Sie muss noch lernen, Grenzen zu setzen und sich nicht zu sehr als Pick me-Girl zu inszenieren.
Freytags Schreibstil ist modern, direkt und stellenweise metaphorisch. Dabei ist die Sprache jugendlich, intensiv und trotzdem unaufgeregt. Das Tempo ist perfekt ausgewogen und man kommt schnell in einen Lesefluss. Der Schreibstil ist wirklich die größte Stärke des Jugendbuchs: Er wirkt mühelos atmosphärisch und wunderschön. Schon bei „Mein bester letzter Sommer“ war ich von der zarten und warmen Atmosphäre begeistert, und auch hier gibt es trotz Streitigkeiten ein wunderbar wohliges Gefühl, das Anne Freytags Bücher zu etwas ganz Besonderem macht. Die Konflikte wirken nachvollziehbar und nicht aufgesetzt. Außerdem gibt es keine Längen, sondern jedes Kapitel ist sprachlich rund und bereitet große Freunde beim Lesen. Auf stilistischer Ebene habe ich also absolut nichts zu kritisieren.
Dennoch gibt es auch zwei unübersehbare Schwachpunkte in „Den Mund voll ungesagter Dinge“. Einmal sind das medizinische Ungenauigkeiten, die mir bereits bei „Mein bester letzter Sommer“ aufgefallen sind. Hier ist die Protagonistin zwar nicht sterbenskrank, doch sie hat einmalig starkes Fieber und liegt mehrere Tage flach. Laut Lena hat Sophie bis zu 41,8°C Fieber. Einmal zur Einordnung: ab etwa 41°C spricht man von einem lebensgefährlichen Zustand, 42°C sind mit dem Leben kaum noch vereinbar. Bei extrem hohem Fieber steigt das Risiko für Kreislaufversagen, neurologische Schäden oder Krampfanfälle. Sophie beschreibt sogar tagelange Bewusstlosigkeit. Dennoch bringen weder Christian noch Lena sie ins Krankenhaus, um Laborwerte messen, Infusionen geben oder lebensbedrohliche Erkrankungen wie Sepsis oder eine Hirnhautentzündung ausschließen zu lassen. Und das alles, obwohl beide Ärzte sind und ihnen die zwingend notwendige Einweisung bewusst sein sollte. Stattdessen duschen sie Sophie fälschlicherweise kalt ab und lassen sie im Bett liegen. Ich verstehe, dass Sophies Erkrankung auch eine symbolische Bedeutung hat und mit einem inneren Konflikt einhergeht. Aber man hätte sie wenigstens realistischer schreiben können, z.B. mit 39,8°C Fieber. Besonders weil sie mit Ärzten zusammen lebt, fällt diese Szene auseinander wie morsches Holz. Ausreichende Recherchen im medizinischem Bereich sind definitiv Freytags Kryptonit.
Außerdem ist der Umgang mit Homo- bzw. Bisexualität und dem Coming Out hier stellenweise schwierig. Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass Sophie und Alex anfangen, sich sexuell näher zu kommen. Allerdings hat Alex bereits einen festen Freund: Clemens. Und den verlässt Alex auch nicht, sondern betrügt ihn mit Sophie. Das wird zwar auch thematisiert, aber viel zu lange wird einfach ignoriert, dass eine von ihnen nicht single ist. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass das Coming Out von einem der beiden und dessen Folgen näher beleuchtet werden. Zwar erfährt Sophie teilweise Unverständnis, aber die Folgen scheinen für sie banal und tendenziell positiv zu sein, obwohl negative Reaktionen wie Ablehnung, Mobbing oder Kontaktabbrüche für viele Jugendliche leider sehr real sind. Da hätte ich mir eine differenziertere Auseinandersetzung gewünscht.
Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen. Konflikte schaukeln hier noch einmal hoch, und auch, wenn Freytag in der Danksagung geschrieben hat, dass ihr die Streitdialoge sehr schwer gefallen sind, finde ich sie doch gelungen. Beide Positionen sind irgendwo nachvollziehbar, auch wenn Alex für mich unsympathisch bleibt. Lena habe ich dagegen sehr ins Herz geschlossen und sie wird mir als liebste Figur in diesem Buch in Erinnerung bleiben. Auch die Playlists, die im hinteren Buchdeckel zu finden sind, sind typisch für Freytags Jugendbücher. Ich habe sie leicht abgewandelt auf Spotify gehört, und sie war wirklich der perfekte Soundtrack zur Lektüre und ein kleiner, süßer Bonus. Insgesamt kann ich euch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ also ans Herz legen.
Anne Freytags atmosphärischer, wunderschöner und müheloser Schreibstil trägt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und macht die Geschichte über weite Strecken zu einem echten Lesevergnügen. Alle Figuren wirken glaubwürdig und Sophie ist eine authentische Jugendliche in einer Selbstfindungsphase. Kritisch ist dagegen mal wieder die unrealistische medizinische Darstellung, hier von Sophies Fieber, sowie die etwas oberflächliche Behandlung von Fremdgehen, einem Coming Out und den Folgen. Trotz dieser Schwächen habe ich das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 sehr gerne gelesen, weshalb ich ihm vier von fünf Federn gebe. Von Freytag habe ich noch den Thriller „Aus schwarzem Wasser“ auf dem SuB, den ich gerne nächstes Jahr lesen möchte.
- William Golding
Herr der Fliegen
(914)Aktuelle Rezension von: Hilda_JannsenNach einem Flugzeugabsturz findet sich eine Gruppe von Jungen, zwölfjährig und jünger, auf einer Insel wieder, kein Erwachsener hat den Absturz überlebt. Sehr schnell vergeht der Spaß am Abenteuer, noch schneller ergibt sich die Notwendigkeit, einen Anführer zu wählen und Bündnisse zu schmieden. Die neue Ordnung hat nicht lange Bestand, als sich die Freude an der reinen Macht durchsetzt. Es gibt Tote.
Der Romanklassiker legt den Finger in die Wunde jeder guten Gesellschaftsordnung, die nur so stark sein kann wie ihre Mitglieder, die integer und zahlreich genug sind, sich von der Freude an der Macht nicht verführen zu lassen. Und diese Stärke ist nicht angeboren, sondern muss erlernt werden, am besten in einer Umgebung mit guten Vorbildern.
Eindrucksvoll finde ich, dass selbst die Guten in der Geschichte nicht hundertprozentig gut (Ralph und Piggy) oder zu schwach (Simon, Sam und Eric) sind, was der Realität näherkommt, als wenn es einen echten Helden gegeben hätte. Der Verfall der Ordnung tritt nahezu sofort ein und ist auch nicht aufzuhalten, aber genau das kann man von Kindern (die weder unschuldig noch rein sind) letztlich auch nicht erwarten.
- Felix Lobrecht
Sonne und Beton
(133)Aktuelle Rezension von: RabenprinzessinDer Roman ist inzwischen längst Schullektüre und meine Klasse hat sich diese Lektüre gewünscht. Für mich hat die Sprache es sehr anstrengend gemacht, da das ganze "Dings" etc. mich beim Lesen ganz aggressiv gemacht hat. Aber natürlich weiß ich, dass Jugendlich lieber so sprechen und sie dafür bei der Lektüre älterer Texte wie z.B. Faust leiden.
Also ausgleichende Gerechtigkeit. Die Hauptfigur Lukas wird zwar beschrieben, war für mich aber keine richtige Identifikationsfigur. Dafür enthält der Roman sehr viele Themen wie Rassismus, Jugendkriminalität, Armut, Gewalt und Perspektivlosigkeit. Damit werde ich auf jeden Fall viele Anknüpfungspunkte finden, um im Unterricht sinnvoll zu dem Buch zu arbeiten. Ich bin gespannt auf das Feedback der Klasse, denn natürlich ist mir klar, dass ich nicht die Zielgruppe des Buches bin.
- Ali Novak
Ich und die Walter Boys
(239)Aktuelle Rezension von: Annamaria00Ich möchte das Buch sehr, nach dem ich die Serie auf Netflix gesehen habe, habe ich angefangen das Buch zu lesen, es ist schön, gemütlich und eine leichte Lektüre. Ich mag die gesamte Storyline, die Ranch mit dem großen Haus voller verschiedener Charaktere.
Auch wenn man beim lesen wenig neue Informationen bekommt die nicht auch in der Serie gezeigt werden, ist es trotzdem sehr schön es zu lesen. - Tanja Voosen
My First Love
(189)Aktuelle Rezension von: CEMaDRo„Vielleicht hat er mir bereits das Herz gebrochen.“
„Ein gebrochenes Herz ist ein Herz, das geliebt wurde.“Ich bin komplett ohne Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Ich wollte einfach eine leichte, süße Sommerlektüre – und plötzlich hatte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Tja… damit hatte ich nicht gerechnet.
Die Geschichte ist herrlich unterhaltsam: Um sich etwas Geld dazuzuverdienen, betreibt Cassidy einen Schlussmach-Service. Ihr Erzfeind Colton fordert sie jedoch zu einer Wette heraus: Statt Paare auseinanderzubringen, soll sie zwei ganz bestimmte Menschen miteinander verkuppeln. Klingt nach Chaos? Ist es auch. Und genau das macht so viel Spaß!
Besonders gut gefallen haben mir die Enemies-to-Lovers bzw. Rivals-to-Lovers-Vibes zwischen Cassidy und Colton. Die beiden liefern sich ständig schlagfertige Wortgefechte, und ich musste beim Lesen immer wieder grinsen. Man merkt einfach, dass zwischen ihnen mehr steckt, als sie sich eingestehen wollen.
Der Schreibstil liest sich super flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist humorvoll, romantisch und einfach unglaublich herzerwärmend. Es ist genau die Art von Geschichte, die man an einem warmen Sommertag lesen möchte – am besten mit einem Eis in der Hand und ohne auf die Uhr zu schauen.
Fazit: My First Love hat meine Erwartungen definitiv übertroffen. Eine humorvolle, süße Young-Adult-Geschichte mit tollen Dialogen, jeder Menge Herz und einer Extraportion Sommerfeeling. Ganz sicher nicht mein letztes Buch von Tanja Voosen!
„Ich stelle mir immer öfter vor, dass das Leben wie ein großer Kinosaal ist. Leute kommen und gehen. Sie genießen die Vorstellung, sie nehmen daran teil, und manche verlassen nach wenigen Minuten den Raum.“
- Kerstin Gier
Jungs sind wie Kaugummi – süß und leicht um den Finger zu wickeln
(387)Aktuelle Rezension von: Carolin_44Die Autorin Kerstin Gier mag ich sehr, mit ihrem lockeren Schreibstil überzeugt sie mich immer wieder!
Zu empfehlen als leichte Lektüre zum Schmunzeln für zwischendurch.
Die Protagonistin war sehr sympathisch und ich konnte mich gut in ihre Situation einfühlen.
Das Buch hat mich im Urlaub sehr gut unterhalten!
- Cornelia Funke
Die Wilden Hühner 1
(472)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch mag Kinderbücher, und ich mag "Die wilden Hühner". Eigentlich ein recht klassisches Kinderbuch über eine Mädchenbande. Die Mädchen sind recht unterschiedlich, halten aber zusammen und ergänzen sich gut. Und obwohl es ein leichtes Buch ist, werden auch ernste Themen behandelt. Ich glaube, viele Kinder können sich hiermit identifizieren.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt mit diesem ersten Band und freue mich auf die nächsten Abenteuer der "Wilden Hühner". 💚
04.08.2026
- Sarah Dessen
The Moon and more
(75)Aktuelle Rezension von: Freedom4meMir hat der Roman sehr gut gefallen. Es ist keine klassische Dreiecksliebesgeschichte und es war (zum Glück) auch nicht kitschig.
Vielmehr wird die Liebesgeschichte sehr realistisch geschildert, mit Ecken, Kanten und Problemen. Das Gleiche gilt für die weiteren Themen. Es geht zum Beispiel um Familie und vor allem um das schwierige Verhältnis zwischen Emaline und ihrem leiblichen Vater. Daneben spielt auch noch die Frage eine Rolle, wie es nach der Schule weiter geht und wir erhalten Einblicke in Emalines Alltagsleben und ihren Job in der Ferienvermietung. Außerdem ist auch Freundschaft ein großes Thema.
Mir hat an allem gefallen, dass es realistisch ist. Es geht nicht immer alles gut aus und es gibt keine übertriebenen, kitschigen Happy-Ends auf allen Ebenen.
Die Hauptmessage vom Buch ist, dass im Leben nicht immer alles gut sein kann, sondern auch das Mittelmäßige und das Schlechte mit dazu gehört. Das hat mir sehr gefallen, da so kitschige Geschichten, in denen alles beschönigt wird und am Ende auch wirklich jeder glücklich ist und alle Charaktere ihr eigenes Happy-End bekommen, einfach nicht mein Ding sind. Das fühlt sich dann immer nicht echt an.Das Buch ist mit knapp 500 Seiten sehr lang. Allerdings ist der Schreibstil total angenehm und ich hatte nie das Gefühl, dass es sich in die Länge zieht. Erzählt wird aus der Sicht von Emaline und ich mag sie als Charakter echt total gerne und konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Fazit: Sarah Dessen erzählt hier sehr realitätsnah eine Geschichte über Liebe, Familie, Freundschaft und den Übergang von Schule zu Uni. Dabei fühlt sich alles super realistisch an, es gibt auch schlechte Seiten und erzählt wird all das von einer tollen Protagonistin.
The Moon and more bekommt von mir 4,4 (also gerundet 4) / 5 Sterne.
- Michael Ondaatje
Katzentisch
(65)Aktuelle Rezension von: lesezeitmitmamaMichael, auch Mynah genannt begibt sich in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts auf eine Schiffreise. Die Überfahrt von Colombo, Sri Lanka nach London, England dauert drei Wochen - genügend Zeit also um mit seinen Freunden Cassius und Ramadhin unzählige Abenteuer zu erleben...
Das Buch "Katzentisch" besteht primär aus Beschreibungen der Passagiere und ihren Geheimnissen, sowie deren Zeitvertreib bis zur Ankunft in London. Die Geschichte selbst war sehr langatmig und konnte mich nicht fesseln.
Die Aktion "Eine STADT. Ein BUCH." bietet die einmalige Gelegenheit auf Bücher aufmerksam zu werden, die man höchstwahrscheinlich nicht lesen würde. Bedauerlicherweise hat auch dieser Roman nicht meinen Geschmack getroffen (wie bereits das Buch "Letzte Nacht" von Stewart O'Nan).
Eine Geschichte, die sich in endlosen Beschreibungen verliert und mich ziemlich rasch ermüden ließ.
- Jaromir Konecny
Krumme Gurken
(26)Aktuelle Rezension von: SillivEin 16-Jähriger mit 'Ständer"-Problemen.
Hausmeistersohn in einen Mädcheninternat, Benn freundet sich mit 4 Mädchen an. Welche ist die Richtige?
Sekundentelefonate mit seinen Freund und die Geschichte eines Adventure-Spiels, das Sächseln seines Vaters (musste es mir 3x vorsprechen, um es zu verstehen) ließen den Lesefluss stocken.
2 Sterne, war nicht lustig
- Nicholas Eames
Kings of the Wyld
(5)Aktuelle Rezension von: Fiona_CamarsDie Geschichte um alternde Helden, die'S nochmal wissen wollen ist wohlbekannt und an sich ausgelutscht, auch in Filmen kommt sie oft vor, um alternden Schauspielern nochmal eine Bühne an der Front zu bieten. Die Charaktere sind dazu recht simpel gestrickt. Aber das Buch ist trotzdem gut. Jedem, der sich mit Zauberschwertern, Königinnen, Kriegern und Monstern anfreunden kann, sei es ans Herz gelegt.
- Anne Dittmann
Jungs von heute, Männer von morgen
(22)Aktuelle Rezension von: ALconfiJungs von heute, Männer von morgen von Anne Dittmann ist ein tiefgründiges, klug strukturiertes Buch, das weit mehr ist als ein klassischer Elternratgeber. Dittmann verbindet persönliche Erfahrungen, fundierte Recherchen und aktuelle gesellschaftliche Beobachtungen zu einem zeitgemäßen Leitfaden darüber, wie wir Jungen heute helfen können, zu verantwortungsbewussten, reflektierten und fühlenden Männern von morgen heranzuwachsen.
Was dieses Werk besonders begeisternd macht, ist der empathische Blick auf ein Thema, das viele Eltern berührt, aber selten so zugänglich und wohlüberlegt erläutert wird. Dittmann gelingt es, komplexe Fragen zu Rollenbildern, Mediennutzung, Freundschaften, Emotionen, Aggressionen und Sexualität verständlich und praxisnah zu behandeln — ohne dabei belehrend oder trocken zu wirken. Zahlreiche alltagsnahe Beispiele und Experteninterviews bereichern das Buch und machen es sowohl für Eltern als auch für pädagogische Fachkräfte wertvoll.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, gut strukturiert und lädt dazu ein, einzelne Kapitel auch mehrfach zu lesen und darüber nachzudenken. Besonders beeindruckend ist, wie Dittmann althergebrachte Geschlechterklischees in Frage stellt und neue Wege aufzeigt, Jungs zu mehr Empathie, Achtsamkeit und Selbstreflexion zu ermutigen.
Dieses Buch hat mich inspiriert, meine Sicht auf männliche Sozialisation bewusster zu hinterfragen. Es ist ein Muss für alle, die in einer sich wandelnden Gesellschaft Verantwortung für die nächste Generation übernehmen wollen — sei es als Elternteil, Lehrerin, Erzieherin oder einfach als interessierte:r Leser:in.
Fazit: Ein durchdachtes, herzliches und hoch relevantes Buch — absolut empfehlenswert!
- Cameron Lund
Very First Time - Mein Masterplan in Sachen Liebe
(77)Aktuelle Rezension von: CEMaDRo„Die Momente, die zählen, kann man nicht planen. Die Schönsten sind die, die unverhofft kommen.“
Very First Time hat mich vor allem durch den Klappentext neugierig gemacht, denn über dieses Buch hört man wirklich kaum etwas. Umso schöner war es, selbst eine Chance zu geben – und ich finde, es hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient.
Inhaltlich hat mich das Buch ein wenig an V is for Virgin von Kelly Oram erinnert. Im Mittelpunkt steht Keely, deren Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Ich liebe diese Erzählweise, weil man ihre Gedanken und Gefühle besonders gut nachvollziehen kann. Dazu kommt das klassische Highschool-Setting, von dem ich sowieso nie genug bekommen kann.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch wichtige Coming-of-Age-Themen aufgreift, über die viel öfter gesprochen werden sollte. Es beschäftigt sich mit dem Erwachsenwerden, Unsicherheiten und gesellschaftlichen Erwartungen und vermittelt dabei eine schöne Botschaft, ohne belehrend zu wirken. Deshalb würde ich das Buch besonders Jugendlichen empfehlen.
Ein echtes Highlight war für mich Andrew. Anfangs hatte ich – genau wie Keely – gewisse Vorurteile ihm gegenüber. Doch je besser man ihn kennenlernt, desto mehr merkt man, dass der erste Eindruck eben nicht immer stimmt. Genau das zeigt das Buch auf eine sehr authentische Weise. Noch mehr begeistert hat mich allerdings die Freundschaft zwischen Keely und Andrew. Die beiden sind füreinander da, unterstützen sich gegenseitig und zeigen, wie eine gesunde Freundschaft aussehen kann.
„Sehe ich gut aus?„
„Du siehst immer gut aus„
„Echt? „
„Komm schon, Collins. Du bist wunderschön.“Auch die Gestaltung des Buches hat mir gefallen. Besonders die Innenklappen, auf denen die Charaktere vorgestellt werden, fand ich liebevoll gemacht.
Insgesamt ist Very First Time eine leichte, unterhaltsame Geschichte, die sich schnell lesen lässt und perfekt für zwischendurch ist. Gleichzeitig regt sie aber auch zum Nachdenken an und behandelt wichtige Themen rund ums Erwachsenwerden. Kein Buch, bei dem man ständig mitfiebern muss, aber definitiv eines, das im Gedächtnis bleibt.
Fazit: Ein schönes Young-Adult-Buch mit einer wichtigen Botschaft, sympathischen Figuren und einer tollen Freundschaft. Für mich gibt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung – vor allem für Jugendliche und alle, die gerne Coming-of-Age-Geschichten lesen.
- Cornelia Funke
Die Wilden Hühner 2. Die Wilden Hühner auf Klassenfahrt
(377)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeAch, das war wieder schön! Erinnert mich an meine Kindheit. 💜
"Die wilden Hühner" sind auf Klassenfahrt. Es geht ans Meer. Natürlich sind auch "die Pygmäen" dabei, und es gibt wieder kleine Streiche und Abenteuer. Und es wird gespenstisch: nächtliches gruseliges Gelächter und rätselhafte Fußspuren. Wer steckt dahinter?
Neben lustigen Begebenheiten gibt es aber immer auch ernste Themen, was mir richtig gut gefällt. Diese nehmen nicht viel Raum ein, sind aber vorhanden, so dass es kein "rosarotes" Kinderbuch ist...
Eine schöne und zeitlose Kinderbuchreihe!
27.08.2026
- Sarina Bowen
HIM - Mit ihm allein
(207)Aktuelle Rezension von: KruemelGizmoEine süße Geschichte, die sich gut lesen lässt und Spaß macht. Wes und Jamie sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, ehemals beste Freunde, die aber nach einer gemeinsamen Nacht kein Wort mehr miteinander gesprochen haben. Im letzten Collegejahr treffen sie als gegnerische Spieler aufeinander und ein gemeinsames Sommercamp mischt die Karten neu.
Wie die Beiden zueinander finden ist wirklich schon erzählt, gewürzt mit einer guten Portion 🌶️.
- Mona Kasten
Feel Again
(75)Aktuelle Rezension von: denisexreadsSawyer braucht unbedigt ein Projekt für ihr Fotografie Studium und Isaac möchte bei den Mädels auf der Uni besser ankommen. Also schließen sie kurzerhand einen Deal: Sawyer macht aus dem schüchternen „Grant Isaac Grant“ einen Bad-Boy und dafür darf sie seine Veränderung für ihr Projekt dokumentieren. Und obwohl Sawyer eigentlich nicht auf Typen wie Isaac steht, wird ihr schnell bewusst, dass Isaac so viel mehr als nur ein Freund für sie sein könnte.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Bänden, startet dieser Band sehr slow, was aber nicht schlimm ist und ich hier sogar gut finde, denn irgendwann schlagen die Gefühle ein wie eine Bombe und auf das muss man sich erstmal vorbereiten.
Die Stimmung generell war super entspannt, auch die Charaktere aus den ersten beiden Bänden lernt man wieder weiter kennen, ich mag dieses Konzept sehr gerne! Isaac kommt ursprünglich von einer Farm, auch diesen Vibe habe ich geliebt. Sawyer und Isaac sind wie Tag und Nacht und dennoch irgendwie gleich, anders kann ich es nicht beschreiben. Isaac wird durch Sawyer selbstbewusster, während Sawyer durch ihn ruhiger wird.Die Handlung dieses Bandes war wie gesagt viel ruhiger und langsamer. Die Beziehung war viel weniger körperlich als die der vorherigen Bände. Und doch, oder gerade deswegen war da eine ganz besondere Form der Spannung.
- Petra Eimer
Und dann kam Juli
(76)Aktuelle Rezension von: JBitMeine Tochter macht normalerweise einen großen Bogen um alle Bücher, die nur den Anschein haben, Mädchenbücher zu sein und vor allem etwas mit Pferden zu tun zu haben. Aber dieses hat sie selbst aus dem regal gezogen und meinte, wir sollten es lesen. Und wir wurden nicht enttäuscht.
„Und dann kam Juli“ ist ein lustiges Kinderbuch, das mit viel Witz und auch Herz die Geschichte von Paul erzählt, dessen Alltag durch Juli, ein Pferd, das plötzlich im Garten stand, auf den Kopf gestellt wird. Schon der Titel verrät: Mit Juli kommt Bewegung in Pauls Welt und das auf lustige und für Paul nicht immer angenehme und nervige Weise. Juli stellt das Leben der ganzen Familie auf den Kopf und Paul möchte sie nur loswerden, um endlich sein Reich wieder zu haben und dann vielleicht einen Hund zu bekommen.
Am Ende kommt dann aber doch alles anders als von Paul und seinen Freunden geplant!
Die Sprache ist altersgerecht, lebendig und leicht zu lesen – ideal für Kinder im Grundschulalter, sowohl zum Vorlesen als auch für erste eigene Leseabenteuer. Auch die Illustrationen ergänzen die Geschichte auf charmante Weise und machen das Buch zu einem echten Erlebnis.
Fazit:
Ein unterhaltsames, lustiges und gleichzeitig lehrreiches Kinderbuch, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. „Und dann kam Juli“ sollte meiner Meinung nach in keinem Bücherregal fehlen – zum Immer-wieder-Lesen und -Lachen. Absolute Empfehlung! - Jaromir Konecny
Krumme Gurken
(23)Aktuelle Rezension von: TextgemeinschaftNachdem der Vater in ein Mädcheninternat versetzt wird, erkennt Benn, dass es auch außerhalb der digitalen Welt weibliche Wesen gibt - und was für welche!
Real Love statt Cyberphantasien - und ein Wechselbad der Gefühle.
Sehr witzig die sächsischen Einlagen - gibt es da eigentlich schon ein Wörterbuch?
Lesens- und auch empfehlenswert, aber noch besser, wenn nicht teilweise so typische Rollenklischees bedient worden wären.
- Yvonne Struck
Ich, die Jungs und die Sache mit dem Coolsein
(18)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWillkommen zurück in der Vergangenheit, Sandra. So habe ich mich beim Lesen dieses Buches gefühlt. Was bin ich froh, dass meine Schulzeit vorbei ist. Doch als ich das Buch las, hätte ich mir meine Klasse und vor allem so eine coole Klassenfahrt am liebsten herbeigezaubert. Leider haben wir damals mit der Abschlussklasse keine tolle Klassenfahrt gehabt, da wir uns gegen Abschlussarbeiten entschieden haben, und wir hatten die Wahl. Ich bin mir sicher, dass das eine wunderbare Zeit gewesen wäre.
In dem Buch geht es um Lena, die auf der Klassenfahrt endlich ihren ersten Kuss erleben will. Nur an einer Eigenschaft fehlt es ihr: Coolness. Daher beschließt sie, mit ihrer Freundin Amira, cooler zu werden und endlich näher an Justin heranzukommen. Doch das geht nicht ohne einer Achterbahnfahrt de luxe und kleinen Fettnäpfchen, in die beide treten. Wie sollen sie da nur wieder herauskommen? Und dann hängen auch noch die tollen Typen mit den Oberzicken herum. Ein Rankommen ist also unmöglich! Zwischen blöden Sprüchen von Klassenkameraden und coolen Challenges, Karaokeabenden und Waldwanderungen werden Lena und Amira langsam cool, aber zu welchem Preis?
Die Geschichte zeigt auf, dass man so manches Mal auf falscher Fährte ist und lieber zurückrudern sollte. Es liest sich von Seite zu Seite wie ein Tagebuch, weshalb man schnell voranschreitet. Zudem hat es mich gefesselt und nicht mehr losgelassen, weil ich endlich wissen wollte, wie es für die beiden besten Freundinnen ausgeht. Und wie es ausgeht? Lese selbst.
- Holly Bourne
Spinster Girls – Was ist schon normal?
(178)Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher💛 Was ist schon normal? 💛
Dieses Buch war definitiv ein spontan Kauf, weil ich das Cover so schön fand 😍
Aber das Buch konnte mich echt begeistern!
In dem Buch geht es um Evie, die aus gesundheitlichen Gründen Tabletten nehmen muss, ihre beste Freundin weiß von ihrer Krankheit... doch ihre beste Freundin hat nur noch Zeit für ihren Freund. Also lernt Evie neue Freunde kennen, doch die wissen nichts von der Krankheit... wie werden ihre neue Freunde wohl darauf reagieren?
Evie versucht ein normales Leben zu führen, so normal wie es halt für sie möglich ist. Doch das fällt ihr nicht immer leicht, da alte Verhaltensmuster wieder auftreten die nichts Gutes verheißen.
Das Buch ist in Evies Sicht geschrieben, deshalb hat man direkt eine sehr gute Verbindung zum Charakter und man kann auch sehr gut ihre Gedanken nachvollziehen. Zudem fand ich die "Kapitel" Übersicht sehr angenehm, da vieles auch aus Einträgen bestand die mich an ein Tagebuch erinnernten. Zudem gibt es im Buch dann auch jeweils "Kapitel" die so eine Backstory erzählen, also beispielsweise, warum ihr Lieblingsfilm denn jetzt Edward mit den Scherenhänden ist nachdem sie es ein Kapitel vorher erwähnt hat. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr schön geschrieben, allerdings wäre eine Triggerwarnung ganz angebracht, da das Buch ein sehr sensibles Thema Anspricht. Ich finde das Buch auch sehr gut für etwas jüngere, die noch keine wirklichen Berührungspunkte mit Feminismus hatten, da das Buch auch viele feministische Themen anspricht, von denen die oder der andere bisher vielleicht noch nichts gehört hat. Also, wenn ich nicht wisst was Misogyn heißt, oder was benevolenter Sexismus ist dann ist das Buch genau das Richtige!
Insgesamt kann ich das Buch für zwischendurch sehr empfehlen 💛
- Mara Andeck
Wen küss ich und wenn ja, wie viele?
(219)Aktuelle Rezension von: Reading_LoveLilia hat es satt! Da sitzt sie nun an ihrem 16. Geburtstag - die erhoffte Überraschungsparty ist nicht in Sicht, die nächste Klassenarbeit droht, aber das schlimmste: Lilia hat noch nie einen Jungen geküsst. Das muss sich ändern! Wie passend, dass Lilia sowieso gerade damit beschäftigt ist, ihr Bioreferat zum Thema "Balzverhalten im Tierreich" vorzubereiten. Immerhin sind Menschen auch nur Tiere ohne Fell. Und so beschließt sie kurzerhand, ihr neues Wissen einfach auf ihr eigenes Liebesleben anzuwenden...
Ziel des Ganzen: Am Ende will Lilia küssen - und zwar unbedingt den Richtigen!Eigentlich ist diese Art Bücher so gar nicht das was ich lese. Aus der Komfortzone austreten ist manchmal dennoch gar nicht so schlecht. Und somit habe ich mir dieses Jugendbuch mal zu Hand genommen und es auf mich zukommen lassen. Und ich muss sagen, das war mal eine Abwechslung und lcihte Kost.
Die Story um Lilia wird in einem Tagebuchformat geführt. Lilia ist sehr viel damit beschäftigt Tagebuch zu schreiben und auch wirlich jede Kleinigkeit festzuhalten. Und si erzählt sie und ihre Geschichte von ihrer nicht geplanten Überraschungsparty zu ihrem 16. Geburtstag und ihrem Bioreferat und wie es dazu kam, denn eigentlich war es eine Arbeit, nur das Lilians Blätter irgendwie verschwunden waren. Lilia machte sich also an die Arbeit über das Balzverhalten im Tierreich zu recherchieren und began das auf ihr eigenes Liebesleben zu übertragen und sich die logischsten Schlüsse für sich selbst daraus zu ziehen.
Eine sehr lustige, humorvolle und gefühlvolle Geschichte für Teenager. Auch mich als Mama hat sie noch schöne Lesestunden beschert. Und ich freue mich schon auf die anderen beiden Teile.
Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen. - Hortense Ullrich
Liebe macht blond
(93)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerTaschenbuch: 186 Seiten Verlag: Thienemann Verlag (1. Januar 2001) Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre Eberhard ist einfach umwerfend. Gleich bei ihrer ersten Begegnung haut es Jojo der Länge nach hin. Einen gefallenen Engel nennt Eberhard sie und hilft ihr wieder auf die Beine. Jojo ist hin und weg. Schade nur, dass sie nicht blond sei, seufzt Eberhard. Er stehe einfach auf platinblond. Kein Problem, denkt Jojo, und färbt sich die Haare. Am nächsten Tag entdeckt sie, dass sie nicht die Einzige ist...Oh Mann, oh Mann. Er ist grandios. Echt. Er ist perfekt. Ideal. Er ist umwerfend. Ich bin total verknallt. Es hat mich tatsächlich umgehauen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz im Ernst. Ich bin volle Länge vor ihm hingeknallt. Lag ihm sozusagen zu Füßen. Hihihi. Ehrlich. Das war voll peinlich. Ich lief heute im Stechschritt durch die Stadt, weil meine Mutter mich losgeschickt hat, um Klopapier zu besorgen. "Aber bitte die Großpackung. Mit zweiunddreißig Rollen, Jojo!" Das hasse ich. Abgesehen davon, das ich aussehe wie ein mexikanischer Packesel, ist es total peinlich, Klopapier zu kaufen. Die Großpackung passt in keine Einkaufstüte und ich bin garantiert der einzige Teenager in der Stadt, der für alle Öffentlichkeit sichtbar zwanzig Kilo Klopapier durch die Gegend schleppen muss. Jedenfalls war ich total angenervt und wollte nur so schnell wie möglich wieder heim. Da sah ich ihn. Er sah so cool aus! Voll süß! Mann, ich war total hin und weg. Mein Herz kam aus dem Rhythmus, ist gestolpert. Ich 'ne Minute später auch. Über eine Hundeleine. Die hatte ich nicht gesehen, weil ich ja die ganze Zeit total begeistert den Typen angestarrt hatte. Ich bin wohl lächelnd zu Boden gegangen und muss auch noch im Liegen gelächelt haben, denn er meinte: "Du lächelst wie ein Engel." Ich strahlte noch mehr. Mein Knie fühlte sich feucht an. Aber ich guckte nicht hin, war zu fasziniert von Mister Wunderbar. Er lächelte charmant und fügte hinzu: "Ein gefallener Engel", bückte sich und half mir wieder auf die Beine. Dieses Buch hat mich leider ganz und gar enttäuscht. Ich hätte es mir selbst wahrscheinlich auch niemals gekauft, doch ich habe es irgendwann einmal zum Geburtstag geschenkt bekommen und dann komplett vergessen. Nun habe ich es doch einmal gelesen. ch war noch nie ein großer Fan der Freche Mädchen- Reihe, und meine Vermutung wurde auch hier bestärkt: schwacher Schreibstil und wenig Inhalt. Einzig und allein Jojos Schwester mit ihrer Schneckenzucht war mir sympathisch :-) Daher vergebe ich *einen Stern* für das einigermaßen ansprechende Cover und das lustige Ende. Mit dem Schreibstil und den Charakteren konnte ich allerdings nicht allzu viel anfangen. Mir fehlt die Tiefe von Jojo & Co und die Handlung ist sehr vorhersehbar...























