Bücher mit dem Tag "jupiter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "jupiter" gekennzeichnet haben.

56 Bücher

  1. Cover des Buches Ich fürchte mich nicht (ISBN: 9783442478491)
    Tahereh H. Mafi

    Ich fürchte mich nicht

     (1.494)
    Aktuelle Rezension von: bibliotheka_yva

    „Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung ...


    Ich kann bis jetzt nur sagen es war anders - anders als alles was ich in letzter Zeit gelesen habe...
    Der Anfang alleine schon - verstörend, so dass ich mich gefragt habe, was das wohl werden soll...
    Die Geschichte nahm bildreich seinen Lauf und ich bin dann auch gut reingekommen...
    Jetzt am Ende dieses ersten Bandes stelle ich mir die Frage, wer dieser Warner überhaupt ist, welche Art kaputter Mensch und wohin die Handlung gehen wird...
    Für mich bisher eine dunkle sehr gut erzählte außergewöhnliche Zukunftsvision...

  2. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (417)
    Aktuelle Rezension von: _Le4_

    Red Rising hat mich gepackt und dann nicht mehr losgelassen. Auch wenn ich mich am Anfang ein wenig einfinden musste, konnte ich das Buch schon bald nicht mehr weglegen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.

    In dem Buch geht es um Darrow, welcher in den Minen des Mars lebt. Dort lebt er ein anstrengendes Leben, um die Oberfläche des Marses lebensfähig zu machen. Es stellt sich jedoch heraus, dass dies ein Lüge ist, da der Mars längst geterraformed und besiedelt ist.

    Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich zuerst etwas irritiert. Wir erfahren schon bevor das Buch aufgeschlagen ist, dass Darrows große Liebe stirbt und die Besiedlung des Mars schon erfolgt ist und die Niederen Roten, wie die Minenarbeiter genannt werden, nur ausgebeutet werden. Auch als ich im Buch an der Stelle angekommen war, war ich verwirrt, warum diese Plotpoints bereits aufgedeckt wurden und ob das nicht die Spannung nehmen wird. Mit dieser Annahme lag ich komplett falsch.

    Das Buch nimmt nach dem Tod von Eo und der Erkenntnis, das sie ausgebeutet werden, erst an Fahrt auf. 

    Es entspinnt sich eine wahnsinnig spannende Geschichte, die mich absolut emotional auseinandergenommen hat. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und hatte aber auch ständig im Hinterkopf "Ist es okay, für wen ich hier jubel?".

    Für wen man, meiner Meinung nach, aber auf jeden Fall jubeln kann, ist der Hauptcharakter Darrow. Er hat ein wahnsinnig interessantes Innenleben, da er während des Buches in moralischen Zwiespalt gerät, und macht eine super spannende Entwicklung durch.

    Ich bin sehr froh, dass mir das Buch empfohlen wurde, und kann es selber nur weiterempfehlen.


  3. Cover des Buches Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte (ISBN: 9783734847035)
    Crystal Chan

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte

     (64)
    Aktuelle Rezension von: leselurch

    *Worum geht's?*
    Geburtstage sind für Jewel kein Grund zur Freude. Denn an dem Tag, an dem sie vor nun 13 Jahren auf die Welt gekommen ist, ist ihr Bruder Bird gestorben. Und ihr Großvater hat ihn getötet: Bird, der eigentlich John hieß, ist von der Klippe gesprungen, weil er durch seinen Opa dachte, er könne fliegen. Seitdem hat Jewels Großvater kein Wort mehr gesprochen. Stumm fristet er sein Dasein in seinem Zimmer, in dem er sich völlig verschanzt. Als Jewel eines Tages einen Jungen namens John kennenlernt, der all ihre wirren Gedanken und Gefühle verstehen kann, ändert sich plötzlich alles. Jewels Großvater beginnt, sich seltsam zu verhalten, als wäre John ein böser Geist. Jewel erkennt ihn kaum wieder, aber hat sie ihren Großvater je wirklich gekannt? Noch ahnt Jewel nicht, welche Geheimnisse ihre Begegnung mit John aufdecken wird…

    *Meine Meinung:*
    Es gibt Bücher, die man liest und dann wieder vergisst. Dann gibt es Bücher, die man verschlingt und die man gerne wieder aus dem Regal zurückholt. Und dann gibt es Bücher wie „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“, die man nicht liest, sondern erlebt, und die etwas in einem hinterlassen, das einen noch lange durchs Leben begleitet. „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ ist eine unglaubliche Geschichte über das Leben und seinen Wert, über die Bedeutung von Freundschaft und Familie, die Suche nach sich selbst und den unerträglichen Schmerz des Verlusts. 

    „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ steckt voller Magie – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Übersinnliches, wie etwa Geister, spielen durchaus eine entscheidende Rolle für Jewel und ihre Familie. Für wie glaubhaft man die Geister und die mysteriösen Ereignisse hält, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Die Autorin hält sich dabei bewusst zurück! Die Magie, die Crytal Chan durch ihre eindringlichen und poetischen Worte über die Buchdeckel hinaus aufleben lässt, ist allerdings alles andere als bloß Betrachtungssache. 

    Jewel ist eine ganz besondere Protagonistin. Stark, mutig und fest entschlossen, später einmal Geologin zu werden, schleicht sich Jewel mit ihren tiefgründigen Gedanken direkt in das Herz eines jeden Lesers. Für ihr junges Alter wirren sich viel zu viele bunte Gedankenfäden in ihrem Kopf, die nicht nur sie selbst beschäftigen, sondern auch über die Seiten hinaus zum Nachdenken bewegen. Jewel ist eine Protagonistin, von der man noch viel lernen kann. Ein sanftes Mädchen mit großem Herzen, das sich die Welt auf ihre Weise erträglich macht.

    Neben Jewel gibt es in „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ noch zahlreiche weitere Charaktere, die Crytal Chan nicht zu kurz kommen lässt. Eine ganz große Rolle spielt dabei vor allem John, Jewels neuer bester Freund. Er ist der schlauen Protagonistin mit seinen klugen Gedanken gar nicht mal so unähnlich und wickelt einem mit seiner frechen und eigensinnigen Art schnell um den Finger. Dass John – ausgerechnet ein Junge namens John! – genau dann auftaucht, wenn Jewel einen Freund braucht, lässt jeden seiner Schritte mysteriös erscheinen.

    Jewels eigenbrötlerische Familie dagegen betrachtet man zunächst sehr skeptisch. „Typisch Erwachsene“ fehlt ihnen der Zugang zu Jewels ganz eigener Sicht auf die Welt. Im Verlauf der Geschichte lernt man sie jedoch immer wieder neu kennen. Warum ist Jewels Vater so besessen von Duppy-Geistern, ihre Mutter so verschlossen? Und warum kann sich ihr Großvater nach all den Jahren noch immer nicht dazu überwinden, wieder zu sprechen? Jede Person in Chans Buch hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Beweggründe, die aus ihr viel mehr macht als eine fiktive Romanfigur.

    Die Freundschaft zwischen Jewel und John ist ebenso einzigartig und besonders wie die beiden jungen Charaktere selbst. So speziell und sonderbar sie sich kennenlernen, so entwickelt sich auch ihre Freundschaft. Auf authentische und berührende Art wachsen die beiden immer enger zusammen und entdecken die Welt auf ihre Weise. Selbst Erwachsene lernen durch Jewel und John, dass man sein Leben und die Dinge, auf die man stößt, ganz anders wahrnehmen kann, dass man wieder mehr in ihnen sehen kann. Im Verlauf der Geschichte wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, die sowohl Jewel und John viel abverlangt als auch das Herz des Lesers anspricht.

    *Fazit:*
    In „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ von Crystal Chan steckt so viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Es ist eine Geschichte über Verluste, über den Schmerz und die Schwere, über das, was das plötzlich eingerissene Loch im Herzen mit Menschen machen kann. Es ist eine Geschichte über die Traurigkeit, aber auch über das Leben und die Kraft, weiterzumachen. Unbedingt lesen! Für „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ vergebe ich 5 Lurche. 
  4. Cover des Buches Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott (ISBN: 9783551314871)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott

     (743)
    Aktuelle Rezension von: DottiRappel

    Diese Buchreihe ist so eine coole Erweiterung zu Percy Jackson! Sie ist spannend, lustig und einfach nur super geschrieben. Ich kann diese Buchreihe nur weiterempfehlen!

  5. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.393)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  6. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 01 (ISBN: 9783770476480)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 01

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wer kennt Sailor Moon nicht? Ein jeder der in den 1990er Jahren groß geworden ist, kam nicht drumherum Sailor Moon zu kennen. Ach, wie lange ist es schon her, dass ich die Fernsehserie gesehen habe? Bestimmt schon über 15 Jahre!

    Ich musste mir einfach die Mangas kaufen, weil ich erstens keinerlei Ahnung habe wo ich die neue Fernsehserie (oder auch die Alte) anschauen kann. Außerdem wollte ich unbedingt die von der Schöpferin originale Handlung kennenlernen, da ich hörte, dass die Original-Serie sich nur an den Mangas anlehnte. Die neue Serie soll eine getreue Verfilmung der Mangas sein, doch wie gesagt habe ich momentan keine Ahnung wo ich diese ansehen kann.


    Nun zum eigentlichen Manga: Ich kann nicht viel sagen, als dass mir die Handlung vertraut ist und einen enormen Nostalgie-Faktor in mir aufkeimen lässt. Auch muss ich dazu sagen, dass ich die Aufmachung (also die Themen von Weiblichkeit) aus heutiger Sicht nicht gut heißen kann, trotzdem kann, gerade jemand in meinem Alter (oder etwas älter sogar), getrost diesen Manga lesen und trotzdem noch im 21. Jahrhundert angekommen sein.


    Die Zeichnungen waren toll und ich konnte mir lebhaft vorstellen wie alles ablief und das liegt teilweise an den Zeichnungen und auch teilweise an meinen Erinnerungen an die Fernsehserie, da so manches mir wieder in Gedanken auftrat nach dem ich das ein oder andere gelesen habe.

  7. Cover des Buches Die Erwachte - Die Geschichte von Sin und Miriam (ISBN: 9783646300758)
    Sabine Schulter

    Die Erwachte - Die Geschichte von Sin und Miriam

     (92)
    Aktuelle Rezension von: StephieGet

    Ich habe dieses wunderbare Werk von Sabine Schulter schon vor einiger Zeit gelesen und doch zählt es zu meinen absoluten Favoriten, die ich gerne wieder und wieder lese.

    Plot: 

    Die Story startet direkt am Anfang actionreich und verzückt durch süße Dialoge, tolle Charaktere und einen konstanten Spannungsbogen.
    Wir begleiten Miriam, eine starke, junge Frau in die verborgene Welt der Wächter und “Suchenden“, die versuchen an das Blut von einigen besonderen Menschen zu gelangen, um ihre Population auszuweiten. Hierbei wird Miri von ihren ganz persönlichen Bodyguards, unter anderem dem sexy Goodguy Sin, beschützt. 

    Direkt gecatched hat mich das Buch vor allem, da die Thematik endlich mal was Neues bereit hielt und die Geschichte sich immer neu entwickelte, sodass man nie wusste, was als nächstes passierte.

    Charaktere

    Ich liebe, liebe, LIEBE sie alle. Über Miri, die trotz der ganzen plötzlichen Änderungen in ihrem Leben trotzdem noch total tough bleibt und für ihre Werte einsteht. 

    Dann haben wir da noch Sin, der entgegen der aktuellen Beliebtheit des typischen „Bayboys“, ein absolut netter Traumtyp ist. Er ist loyal, stark und weiß, was er will. 

    Auch die Nebencharaktere schließt man schnell ins Herz und fiebert auch hier mit Ihnen mit.

    Spannung:

    Die Spannung ist dauerhaft präsent. Man rast nur so durchs Buch, die Seiten zischen an einem vorbei und es kommt niemals Langeweile auf. Hier fand ich die Mischung aus Plot, Action und Romantik perfekt ausgeglichen.

    Romantik:

    Eins der wichtigsten Dinge in Bücher  ist für mich Romantik. Diese muss authentisch und spürbar sein! Dies ist Frau Schulter absolut gelungen. Es ist weder zu kitschig noch zu überladen. Die Emotionen liegen in den Blicken, den Gesten und dem heißen Knistern zwischen den beiden. Meine innere Romantikern kam hier voll auf inre Kosten!

    Schreibstil:

    Wunderbar! Die Autorin schreibt fesselnd und voller Gefühl.


    Kritik:

    Ich hätte mir noch ein paar mehr Seiten gewünscht, in denen Sin und Miri mal alleine waren. Auch wenn ich die Nebencharaktere ebenso geliebt habe, so wünschte ich mir doch mehr Zeit mit den beiden. Einfach weil sie so toll sind!


    Leseempfehlung?

    Auf.Jeden.FALL!!!!

    Ich habe die gesamte Reihe so oft gelesen, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Jeder, der gerne Liebesgeschichten mit dem Touch Supernatural lesen möchte, ist hier absolut richtig! 



     


  8. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 02 (ISBN: 9783770476497)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 02

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dass Sailor V(enus) erst später zur Truppe trifft, war mir noch in Erinnerung, doch wieso konnte ich nicht mehr sagen. Dank des zweiten Bandes, habe ich wieder mehr Einsicht in die Geschichte um die Sailor-Kriegerinnen, Sailor Moon selbst, die Rolle von Sailor Venus, des Dark-Kingdom und des Mond-Königreichs erhalten.

    Wenn es um mehr Hintergrundgeschichten geht oder über die Welt von Sailor-Moon dann finde ich das umso interessanter. Ich hoffe, dass in den nächsten Bänden immer mehr die Welt entfaltet wird.

  9. Cover des Buches Mord auf der Donau (ISBN: 9783740804565)
    Beate Maly

    Mord auf der Donau

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Silent_Darkness

    "Mord auf der Donau" von Beate Maly entführt den Leser in die Zwischenkriegszeit Wiens. Die aus den Vorgängern bekannten Ermittler Ernestine und Anton sind wieder mit an Bord - wortwörtlich, denn dieses Mal begeben sie sich auf eine Donauschifffahrt mit Filmvorführung. Und - wie sollte es anders sein? - auch mit einem Mord. 

    Maly hat einen angenehmen Schreibstil und beschreibt die historische Zeit sehr schön. Auch die Charaktere sind fein gezeichnet und man kommt trotz des großen "Ensembles" (ganz Agatha Christie) nicht durcheinander.

    Während der Geschichte hat man hier und da schon einen Verdacht, wer es denn gewesen sein könnte. Auch die Ausflüge in die Psychologie und deren Ansätze von damals fand ich sehr spannend.

    Leider kam die große Enttäuschung am Ende, da es völlig aus der Luft gegriffen ist und es bis auf einen Satz, der weiter vorne im Buch am Rande erwähnt wurde, überhaupt keine Hinweise auf die Person als Täter gab! 

    Schade. Aber dennoch gibt es drei Sterne für all die Seiten vor dem Ende ,)

  10. Cover des Buches Der vierte Mond (ISBN: 9783453320826)
    Kathleen Weise

    Der vierte Mond

     (11)
    Aktuelle Rezension von: miss_amanogawa

    Science Fiction ist ein schwieriges Genre. Wobei, nein, eigentlich nicht. Es gibt viele besonders gute und innovative Umsetzungen dieses Genres.

    Leider hat mich "Der vierte Mond" enttäuscht, weshalb ich nach der Hälfte abgebrochen habe.


    Zu stark lag mir der Fokus auf den Charakteren, die auf der Erde leben. Nicht die Besatzung der besagten Mission.

    Wir begleiten ehemalige oder aktuelle Spaceworker des Unternehmens Space Rocks und deren Geschäfts- und PR-Leute, sehen, wie die Fäden gezogen werden, um eine Katastrophe globalen Ausmaßes in Form einer unbekannten, gefährlichen Krankheit zu verhindern. Jede Figur hängt mit Space Rocks und dem Weltraumunglück irgendwie zusammen.


    Ein Drittel Science Fiction, der Rest eher Polit- oder Wirtschaftsthriller, so würde ich den von mir gelesenen Teil zusammenfassen. Etwas vorhersehbar vielleicht, schließlich möchte jeder seine Hände in Unschuld waschen.

    Hinzu kommen Storysprünge nach jedem Kapitel, zwar mit Länderverweis, um die Namen der Charaktere schneller zuordnen zu können, jedoch bleiben diese Charaktere nur blasse Figuren vor meinem inneren Auge. Ich konnte keinerlei Beziehung zu ihnen aufbauen.

    Die angedeutete Beschreibung der mysteriösen Krankheit und ihre Entdeckung ließen mich etwas sauer aufstoßen, konnte ich (vermutlich in meiner eigenen Interpretation) Parallelen zum Corona-Virus erkennen.


    Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Keine wüsten Beschimpfungen, keine Gefühlsausbrüche der unnatürlichen Art. Die Sprachmelodie und der Ton haben mir hier sehr gut gefallen.

  11. Cover des Buches 2001. Odyssee im Weltraum (ISBN: 9783453301375)
    Arthur C. Clarke

    2001. Odyssee im Weltraum

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Marisa_Agnatova

    Die meisten werden Stanley Kubricks Film kennen. Und tatsächlich ist alles Wesentliche des Films hier im Buch bereits enthalten. Die große Vision des Arthur C. Clarke hat Kubrick in großartige Bilder umgesetzt. Leider gelingt dem Autor Clarke das nur stellenweise. Ihm fehlt zur kongenialen Umsetzung seiner Idee schlicht das erzählerische Können. Seine Hauptfigur, Bowman, die einzige Person, die in dieser Geschichte das Potential zur Identifikationsfigur hat, taucht auf Seite 79 erstmals auf. Und auf den verbleibenden 120 Seiten gelingt es Clarke nicht, seine Hauptfigur zum Leben zu erwecken. 

    Für diejenigen, die den Film kennen und dessen Ende unverständlich fanden, kann das Buch allerdings interessant sein. Denn es bietet im Gegensatz zu Kubrick eine Erklärung.      

  12. Cover des Buches Amphitryon (ISBN: 9783518189177)
    Heinrich von Kleist

    Amphitryon

     (38)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen
    Dieses Buch musste ich im zweiten Semester für die Uni im Fach Komparatistik lesen. Freiwillig hätte ich es jedenfalls nicht gelesen. Gefallen hat es mir absolut nicht. Ich musste mich richtig quälen, es fertig zu lesen. Letztendlich habe ich aber eh mein Beifach in der Uni gewechselt. Das Buch war aber sicher auch nur so schwer, da es in einer echt schwierigen Sprache geschrieben wurde. Für mich war es jedenfalls nichts. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Es ist eher was für solche, die sich für Literatur dieser Art interessieren. 
  13. Cover des Buches Das Universum ist eine Scheißgegend (ISBN: 9783446444775)
    Heinz Oberhummer

    Das Universum ist eine Scheißgegend

     (14)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat
    Das Buch „Das Universum ist eine Scheißgegend“ erschien im September 2015 als gebundene Ausgabe im Carl Hanser Verlag und ist außerdem als Hörbuch und als E-Book erhältlich.

    Inhaltsangabe / Klappentext:

    Das Universum riecht komisch, klingt komisch und ist so gut wie leer. Fast überall wird man entweder verstrahlt, bekommt keine Luft oder verbrennt. Und das sind noch die schönsten Plätze. Mit anderen Worten: Das Universum ist eine Scheißgegend. Oder, um mit Gerhard Polt zu sprechen: "Dort fahren wir nicht mehr hin." In diesem Buch geben die Science Busters – die beiden Physiker Prof. Heinz Oberhummer und Werner Gruber sowie der preisgekrönte Satiriker Martin Puntigam – eine Reisewarnung und erklären, warum der Kosmos kein Streichelzoo ist, wo man gegen außerirdische Bakterien unterschreiben kann, was sich Sternschnuppen wünschen, wenn sie einen Menschen sehen, wie das Universum endet – und wer das dann alles zusammenräumen muss.

     

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch gelesen, da ich gerade eine Klasse im Bereich der Astrophysik unterrichte und mir Anregungen zum Unterricht holen wollte und dieses Werk in der Schulbibliothek verfügbar ist.

    Sehr gut hat mir die Alltagssprache gefallen, in der das Buch geschrieben ist. Auch Außenstehende können sich daher mit diesen Phänomenen und Erscheinungen etwas anfangen – und es wird auch nicht gerechnet im Buch (was sonst in der Physik sehr gerne gemacht wird). Durch die Einteilung in die Kapitel ist das Buch sehr übersichtlich und lässt sich auch häppchenweise lesen.

    Für mich toll waren die Factboxen, in denen Sachverhalte aufgelistet sind. Das „laute Wasser“ im Popcorn habe ich gleich mit einer anderen Klasse im Physikunterricht (samt Text aus diesem Buch) ausprobiert. Auch für die Schüler*innen war der Text gut verständlich und die Erklärung nachvollziehbar.

     

    Fazit: Ein tolles Buch für Interessierte, auch ohne Vorwissen geeignet.

  14. Cover des Buches Metamorphosen (ISBN: 9783150205181)
    Ovid

    Metamorphosen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Lena205
    In diesem Buch wurden die Metamorphosen so ins deutsche übersetzt, dass sie für den heutigen Leser gut verständlich sind. Es handelt sich hierbei um kurze Geschichten zum Thema Verwandlung, in denen am Anfang die Götter, später Menschen die Hauptrollen sind. Dabei sind die Geschichten normalerweise nicht voneinander getrennt, sondern gehen fliessend ineinander über. Die Übersetzer haben allerdings versucht, die Bücher der Metamorphosen in kleinere Sinnabschnitte zu unterteilen, um das Lesen angenehmer zu machen.

    Insgesamt haben mir die Geschichten gut gefallen, da sie -obwohl sie sich sehr ähneln- immer anders erzählt werden(mal sehr ausfürlich, andere werden nur kurz angeschnitten. Leider kommen im Buch sehr viele Namen vor, sodass man sich unmöglich alle merken kann. Auch ist es teilweise sehr irritierend, dass in den Geschichten Menschen ebenfalls Geschichten erzählen. Wenn das Erzählte zu Ende ist, weiß man manchmal gar nicht mehr, wer es zu welchem Anlass erzählt hat. Einmal kam es sogar vor, dass in einer Erzählung einer Figur eine andere Figur etwas erzählt hat! Die Übersetzung die ich gelesen habe, war für den Leser angepasst, sodass er es gut verstehen konnte. Gut hat mir außerdem gefallen, dass sehr bekannte und auch weniger bekannt Geschichten erzählt werden.

    Insgesamt also ein Buch, dass sich zu lesen lohnt, wenn man sich für die römische Mythologie interessiert!
  15. Cover des Buches Hier sind wir (ISBN: 9783314104534)
    Oliver Jeffers

    Hier sind wir

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buchzwergerl

    Was passt besser zum heutigen Earthday als eine Anleitung zum Leben auf der Erde?


    Diese hat Oliver Jeffers zur Geburt seines Sohnes in diesem Buch verfasst. Ich glaube zum Inhalt brauche ich nicht viel zu schreiben, denn dieses Buch ist eines der am häufigsten rezensierten Bücher und kaum jemand kennt es nicht. 


    Ich finde allerdings beeindruckend, in welcher Einfachheit Oliver Jeffers seinem Sohn mitteilt, dass wir auf einer wundervollen Erde voller Vielfalt und wunderschöner und teilweise noch nicht ausreichend erforschter Naturgegebenheiten leben, die wir leider als zu selbstverständlich hinnehmen. Er betont die Vielfältigkeit und den respektvollen Umgang miteinander, mit der Natur und den Tieren. 

    Mit diesem Buch verspricht er seinem Sohn, dass er für ihn da sein wird. Und wenn er nicht da ist, gibt es noch immer viele andere, die er fragen kann, „denn du wirst nie allein sein auf dieser Welt“.

    Es ist nicht nur eine Anleitung zum Leben auf der Erde, sondern ein Rezept, um aus unseren Kindern bessere Menschen zu machen!


    Die Illustrationen sind wunderschön und divers. Die Farben sind satt und kräftig, wobei Blau- und Violetttöne dominieren, wodurch ein schöner warmer Gesamteindruck beim (Vor)Leser entsteht,  der ideal das gegenseitige Miteinander stützt, das in diesem Buch vermittelt werden soll. 

  16. Cover des Buches Amor und Psyche: Ein verliebter Liebesgott (German Edition) (ISBN: 9781973513803)
    Runa Phaino

    Amor und Psyche: Ein verliebter Liebesgott (German Edition)

     (10)
    Aktuelle Rezension von: chicken-ran
    Klappentext:
    Der kleine Liebesgott Amor liegt im Sterben, doch welches Leiden hat ihn befallen? Seine Mutter Venus schickt ihn auf eine Reise in die Vergangenheit, um die Ursache seiner Krankheit zu erfahren. In den ersten Jahren tappt Amor überfordert von einem göttlichen Fettnäpfchen ins nächste, denn es ist nicht einfach, Liebe unter den Menschen zu stiften. Zu allem Überfluss macht er dann auch noch Bekanntschaft mit seinem verbitterten Großonkel Pluto, dem Gott des Todes höchstpersönlich. Als Amor sich dann noch unglücklicherweise in die menschliche Prinzessin Psyche verliebt, ist das Chaos perfekt: Was macht man(n) eigentlich, um eine Frau rumzukriegen, wenn man keine Liebespfeile mehr benutzen will? Wieso ist Amors erstes Liebespaar, Pyramus und Thisbe, nicht gestorben, sondern aus der Unterwelt verschwunden? Und was ist das eigentlich, diese "Liebe"? Runa Phaino verwandelt das antike Märchen von Amor und Psyche in einen Roman der Gegenwart.



    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind gut beschrieben und haben menschliche Züge und so mal anders als sonst.
    Der Schreibstil ist super, sodass man flüssig lesen kann und auch der ständige Schauplatzwechsel macht es sehr interessant und abwechslungsreich. So bekommt man einen schönen überblick und der Geschichte der Götter.
    So manch ein Charakter wächst einem ans Herz. Außerdem ist es eine große Berg-und Talfahrt durch die gesamte Geschichte.
    Mir hat es sehr gut gefallen und kann dieses Buch wirklich weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Die Mäuse von Deptford. Bd.3 (ISBN: 9783440088593)
    Robin Jarvis

    Die Mäuse von Deptford. Bd.3

     (10)
    Aktuelle Rezension von: PrinzessinMurks
    Hab ich mich gefürchtet. Dieses Finale der Deptford-Mäusesaga hat es in sich. Sanfter Grusel war das für mein zartes Seelchen nicht mehr - aber so lang ich es im Hellen gelesen hab, hatte ich wieder viel Freude beim Lesen. Wer 1 und 2 las, darf die 3 nicht links liegen lassen.
  18. Cover des Buches Der wird Euch mit Feuer taufen (ISBN: 9783442726738)
    Faye Kellerman

    Der wird Euch mit Feuer taufen

     (31)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ermittlungen in einer Sekte mag ich ganz besonders. Mich fasziniert immer diese unglaubliche Macht dieser Führer.

    Peter Decker ermittlet in einem Mordfall. Peter kann nicht umhin, an dieser ganzen Sache zu zweifeln und kann diese große "Familie" nicht so recht verstehen. Während Rina zuhause mit ihren Söhnen zu kämpfen hat, steigt Peter immer tiefer in das Sektengewirre ein und stellt schnell fest, das in dieser Sekte nichts so läuft, wie es soll. Auch hier regiert Geld die Welt!
  19. Cover des Buches Ovids Metamorphosen (ISBN: 9783406536212)
    Niklas Holzberg

    Ovids Metamorphosen

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Als es noch Menschen gab (ISBN: 9783453526280)
    Clifford D. Simak

    Als es noch Menschen gab

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Mario_Veraguth

    Man muss es erst einmal zustande bringen, aus vielen guten Ideen nicht nur wenig herauszuholen, sondern in miserabler, unübersichtlicher Erzählstruktur und kruden Esoterik- und Weltverbesserungsattitüden sämtliches Potential zu verschenken.

    Es kann einem wirklich leid tun um die pazifistischen Utopien, die liebevoll und detailliert beschriebene Evolution und Degeneration des Menschen, die Intelligenzsteigerung der Tiere, die unrealistische, aber spannend geschilderte Verländlichungssthese und die fabel- bis märchenhaft angehauchten Tiergeschichten, die in einer hanebüchenen und verwirrenden Erzählstruktur untergehen.

    Wie auch immer der Autor auf die Idee gekommen sein mag, die durch einen bemitleidenswert losen Faden zusammenhängenden einzelnen Geschichten durch jeweilige, noch mehr offene Fragen aufwerfende Vorworte zu ergänzen und noch dazu seine Schöpfungen alle paar Meter in pseudophilosophisches, kryptisches Kauderwelsch ausbrechen zu lassen, von dem sie sich erst nach mehreren Seiten halbwegs erholen können, bleibt schleierhaft.  Und kurz vor der Resignation beim Lesen dann doch wieder ein Silberstreif am Horizont in Form von ausbaufähigen Ideen, bevor der nächste Absturz erfolgt.

    Es wäre ärgerlich, wenn es nicht gleichzeitig so schade wäre, vor allem weil man dem Werk den Idealismus und das Bestreben des Autors nach Gesellschaftskritik anmerkt, die Botschaft aber aufgrund der Klobigkeit und Unzugänglichkeit nur sehr schwer empfangen werden kann. Was daraus alles hätte werden können, wenn die Ideen einen anderen Kopf gefunden hätten…

  21. Cover des Buches Das Haus des Daedalus (ISBN: 9783828969834)

    Das Haus des Daedalus

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kristin84
    Zum Inhalt: Ein spektakulärer Fund in einer Kirche führt den Kunstdetektiv Jupiter auf die Spur des geheimnisumwitterten Kupferstechers Piranesi. Welche Vorlage hatte der Künstler aus dem 18. Jahrhundert für seine berühmten Carceri-Stiche, düstere Kerkerlandschaften so groß wie Städte? Nach einer Hetzjagd durch Rom gelangen Jupiter und seine Freundin Coralina zum legendären Haus des Daedalus, einem vergessenen Ort tief unter den Fundamenten der Stadt. Aber auch andere haben Interesse am Eingang zur Unterwelt: ein vatikanischer Geheimbund, der über Leichen geht. Meine Meinung: Das Buch erinnert mich von seiner Art sehr an Illuminati und Sakrileg von Dan Brown. Jedoch ist es kein billiger Abklatsch - denn im Gegensatz zu Dan Brown lässt Kai Meyer noch ein wenig Magie in die Geschehnisse einfließen. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, leider konnte sie mich aber nicht fesseln. Das kann natürlich an meinem Geschmack liegen, da auch die anderen, vorgenannten Bücher mich nicht recht überzeugen konnten. Ich denke mal, für allen Fans von Dan Brown ist diese Buch bestimmt etwas! Noch ein Hinweis: Dieses Buch wurde später noch unter dem Titel "Die Vatikan-Verschwörung" neu herausgebracht.
  22. Cover des Buches Richarda von Gression - Die Königin (ISBN: 9783945025307)
    Günter Krieger

    Richarda von Gression - Die Königin

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Scriba
    Der letzte Teil der Trilogie um Richarda von Gression las sich spannend und ist ein würdiges Ende der Gression Saga von Günter Krieger. Alle Dinge um Richarda und ihre Eremiten klären sich und sie finden ein gutes Ende. Eigentlich bekommt jeder, was er verdient, das macht den dritten Teil der Saga sehr sympathisch. Sogar eine große Überraschung wartet auf den Leser.
    Sehr gelungen und lesenswert, auch wenn ich mir gelegentlich etwas mehr Details am Ende gewünscht hätte.
    Lesevergnügen.
  23. Cover des Buches Armadillo (ISBN: 9783833307416)
    William Boyd

    Armadillo

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Garp1978
    Zäh, zäher, Armadillo. Sehr umständlich geschrieben, so dass ich nur schwer Zugang zu dem Buch gefunden habe und letztendlich keinen Moment wirklich wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht. Nicht empfehlenswert.
  24. Cover des Buches Sternenfänger - Das Geheimnis der Zeit (ISBN: 9781517769017)
    Sunya Grace Bold

    Sternenfänger - Das Geheimnis der Zeit

     (13)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Nejma lächelte traurig. Camille war damals viel zu klein gewesen, um sich an irgendetwas zu erinnern. Für sie war das Leben hier normal. Sie kannte das Haus zwei Viertel weiter nicht und all die Leute, die sie damals einfach fallen gelassen hatten. Sie kannte die Sorgen nicht, die Nejma jeden Tag hatte, seit sie zu Sternenfänger geworden war.


    Der Dieb Sternenfänger beherrscht die Tageszeitungen der Stadt Terlra und wird von allen Wissenshäusern beauftragt. Umso geheimnisvoller bleibt er, da niemand ihn jemals zu Gesicht bekommen hat. Dass sich hinter dem Pseudonym die zwanzigjährige Nejma verbirgt, die nach dem Tod ihrer adligen Eltern das Überleben von sich und ihrer Schwester garantieren will, ahnt niemand. Unangefochten bleibt ihre Stellung als Meisterdieb jedoch nicht, als ein neuer Dieb in der Stadt auftaucht. Von Mars werden die Beiden zu einem Wettstreit herausgefordert um sich den Platz als einziger Dieb Terlras zu ergattern: Sie sollen von Jupiter das Geheimnis der Zeit stehlen. Dafür nimmt Nejma das erste Mal eine ehrliche Arbeit an und beginnt als Putzfrau in Jupiters Bibliothek.

    Die Geschichte liest sich sehr flüssig. Den Erzählstil der Autorin kannte ich bereits, so war ich wenig überrascht, dass man mitten in die Geschichte geworfen wird und größere Beschreibungen der Umgebung fehlen. So wird der Fokus der Beschreibungen auf das gelegt, was auch für Nejma auf ihren Diebeszügen wichtig ist. Anderes, wie zum Beispiel die politische Situation in der Stadt oder die Geografie außerhalb, bleibt vage. So erschließt sich im Laufe der Geschichte, dass es in der Stadt mehrere Wissenshäusern mit Vorständen gibt, die die Namen römischer Gottheiten tragen. Sie sind jedoch keine Götter, sondern haben bestimmte Tätigkeiten und einen Aufgabenbereich inne, sodass die Bezeichnungen eher als Titel denn als Name zu sehen sind. Die Stadt Terlra entspricht damit nicht einer klassischen fantasy Umgebung. Auch wenn in ihr Zauber gewirkt werden, wirkt die Geschichte eher wie ein steampunk Roman, ohne jedoch die typischen Merkmale dieses Genres aufzuweisen, wenn auch einige mechanische und technische Errungenschaften vorkommen. 

    Nejma tritt vorerst nur unter dem Namen Sternenfänger auf, bis die Geschichte auch auf ihre private Situation eingeht. Warum ihre Eltern gestorben sind und sie und ihre Schwester aus der Schicht der Reichen vertrieben wurden – und damit auch ihr Haus verloren – bleibt lange ungesagt. Vielmehr lernt der Leser erst einmal die Diebin in ihr kennen, bevor ihre Vergangenheit überhaupt angesprochen wird. Während sie bei ihren Diebeszügen intelligent, clever und sehr erfolgreich erscheint, zeigt sie in Zusammenhang mit ihrer Schwester eine andere Seite an sich, die verletzlicher wirkt und mein Mitgefühl geweckt hat. So oder so blieb sie ein sehr sympathischer Charakter.

    Das Auftauchen des fremden Diebes hat mich zu einigen Spekulationen verleitet, wie die Geschichte nun wohl weitergehen wird. Dabei habe ich an eine andere Richtung gedacht, als sie schlussendlich eingetreten ist. So konnte mich die Geschichte mit dem sehr sympathischen, wenn auch etwas verschrobenen, Jupiter überraschen.

    Fazit: Ich fand sowohl die Charaktere, als auch die Umgebung und die Geschichte selbst sehr gelungen. Empfehlenswert!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks