Bücher mit dem Tag "justiz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "justiz" gekennzeichnet haben.

176 Bücher

  1. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

    (1.738)
    Aktuelle Rezension von: Hari_T_


    Ich gebe es offen zu: Als ich zu Gone Girl von Gillian Flynn griff, erwartete ich zunächst einen eher klischeehaften „Frauenroman“ – viel Beziehung, viel Drama, aber wenig Tiefe. Doch was ich bekam, war das genaue Gegenteil.

    Schon nach den ersten Kapiteln wird klar, dass dieser Roman ein raffiniert konstruierter Psychothriller ist, der mit Erwartungen spielt und sie gezielt zerstört. Die Geschichte um das Verschwinden von Amy Dunne und die zunehmende Verdächtigung ihres Ehemanns Nick entwickelt sich zu einem intensiven Katz-und-Maus-Spiel, bei dem nichts so ist, wie es scheint.

    Besonders beeindruckend ist die Erzählstruktur: Perspektivwechsel, Tagebucheinträge und gezielte Wendepunkte sorgen dafür, dass man als Leser ständig hinterfragt, wem man eigentlich glauben kann. Flynn versteht es meisterhaft, Spannung aufzubauen und gleichzeitig tief in die Abgründe einer Beziehung einzutauchen.

    Was als vermeintlich „toxischer Beziehungsroman“ beginnt, entpuppt sich als kluge Analyse von Manipulation, Medienwirkung und Identität. Die Figuren sind alles andere als sympathisch – und genau das macht sie so faszinierend. Man liest nicht, weil man sie mag, sondern weil man wissen muss, wie weit sie noch gehen werden.

    Fazit: Gone Girl ist kein seichter Liebesroman, sondern ein düsteres, intelligentes und packendes Werk, das lange nachwirkt. Wer sich darauf einlässt, wird überrascht – und vielleicht auch ein wenig verstört.

  2. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426522813)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

    (2.120)
    Aktuelle Rezension von: raschke64

    Rechtsmediziner Paul Herzfeld bekommt die in einer Leiche übermittelte Botschaft, dass seine Tochter entführt ist. Ruft er die Polizei, ist sie tot. Also begibt er sich auf die Suche und alles deutet auf Helgoland hin. Aufgrund eines Orkans kommt er nicht auf die Insel und muss sehr ungewöhnliche Maßnahmen treffen. Auch, weil er nach einer Weile den Verdacht hat, wer der Täter sein könnte und warum er es tut.

     

    Bei dem Buch haben sich zwei Meister ihres Faches zusammengetan – und es wird richtig heftig. Ich kann ja Thriller gut ab, aber hier habe ich öfter stark schlucken müssen. Das ganze ist unheimlich spannend, weil es immer wieder mehr als nur überraschende Wendungen gibt und feststehende Meinungen geändert werden müssen. 

  3. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783644220416)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

    (2.845)
    Aktuelle Rezension von: PrettyDark

    Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment in Miami. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet …

    Du kommst nach Hause, alles wirkt normal… bis es das eben nicht mehr ist. Genau so beginnt dieser Thriller und zog mich direkt in einen Albtraum. Zwölf Jahre nach einer brutalen Vergewaltigung ist C.J. Townsend inzwischen erfolgreiche Staatsanwältin in Florida. Als der Serienkiller „Cupido“ sein Unwesen treibt und ein Verdächtiger vor Gericht landet, erkennt C.J., dass es der Mann ist, der ihr eigenes Leben fast zerstört hätte. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Gerechtigkeit, sondern um eine persönliche Abrechnung.

    🔪 extrem packender, brutaler Einstieg mit Sogwirkung

    🔪 der Täter ist relativ früh klar, der Fokus liegt auf dem Gerichtsdrama

    🔪 viele juristische Details statt klassischem Nervenkitzel

    🔪 kurze Kapitel sorgen für schnellen Lesefluss

    🔪 moralisch fragwürdige Entscheidungen der Protagonistin

    Was hier wirklich funktioniert, ist der emotionale Konflikt. Die Frage, wie weit man gehen darf, um Gerechtigkeit zu erzwingen, hat echtes Potenzial und sorgt für einige spannende Momente im Gerichtssaal. Der Einstieg beginnt mit einem ordentlichen Knall und macht klar, dass dies nichts für Zartbesaitete wird. Aber danach zieht sich die Story leider und statt Thrill gibt es Zuständigkeitsgerangel, FBI-Ego-Kämpfe und gefühlt ein halbes Jurastudium. C.J. selbst ist dabei auch schwierig. Zwischen Selbstjustiz-Fantasien und fragwürdigen Entscheidungen fragt man sich öfter, ob sie wirklich auf der richtigen Seite steht. Der Twist am Ende war ziemlich konstruiert und ein Stück weit vorhersehbar. Schade, denn da wäre mehr drin gewesen.

    Ein Thriller mit starkem Anfang und spannendem moralischen Kern, der sich aber im Mittelteil verzettelt und am Ende zu bequem löst. Gute Idee, durchwachsene Umsetzung.

  4. Cover des Buches Die Brüder Karamasow (ISBN: 9783746639000)
    Fjodor Michailowitsch Dostojewski

    Die Brüder Karamasow

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Bevor das Blut fließt, höre ich Stimmen. Fjodor Pawlowitsch Karamasow lärmt, seine Söhne antworten ungleich: Dmitri brennt, Iwan argumentiert, Aljoscha lauscht. Ich betrete ihr Haus nicht als Zeuge vor Gericht, sondern als Zuhörer in einer Welt, die nach Sinn sucht und doch an ihren Leidenschaften scheitert. (Mehr zum Buch: https://love-books-review.com/de/die-brueder-karamasow-von-fjodor-dostojewski/ )

    Aljoscha steht im Licht des Starez Sossima. In seiner Nähe verstehe ich, wie Sanftmut nicht Schwäche bedeutet, sondern eine schwierige Form der Tapferkeit. Iwan eröffnet mir das Labor des Zweifels. Seine Fragen nach Leid, Freiheit und Gottes Recht werfen lange Schatten, besonders in der „Legende vom Großinquisitor“, die ich als eisige Parabel lese. Dmitri jagt hinter Ehre, Geld und Liebe her. In ihm spüre ich das rohe Drängen des Lebens, das dennoch nach Gerechtigkeit ruft. Über allem bewegt sich Smerdjakow, der schweigende Vierte, Sohn im Halbdunkel, Meister der Zweideutigkeit.

    Der Mord an Fjodor Pawlowitsch zerreißt die Familie und die Stadt. Indizien, Affekte und alte Beleidigungen verketten sich. Dmitri wird verhaftet, während Iwan in Gesprächen mit einem höhnischen Teufel sein Denken zerfallen sieht. Aljoscha versucht zu verbinden und scheitert doch an Grenzen, die größer sind als guter Wille. Im Prozess bündeln sich Gerüchte, Redekunst und Moral. Ich spüre Empörung, weil Wahrheit und Wahrscheinlichkeit auseinanderdriften, und Mitleid, weil niemand unberührt bleibt.

    Zwischentöne tragen weit. Die Kinder um den kranken Iljuscha zeigen mir, dass Mitgefühl mehr bewirkt als Polemik. Sossimas Leichnam, der nicht wundertätig riecht, lehrt mich, dass Heiligkeit nicht auf Beweise baut, sondern auf Haltung. Am Ende gibt es keine endgültige Lösung. Dmitri plant Flucht, Iwan taumelt, Aljoscha spricht von Verantwortung und Hoffnung. Ich schließe das Buch bewegt und nicht beruhigt. „Die Brüder Karamasow“ bleibt für mich ein Prüfstein: Freiheit ohne Liebe verödet, Liebe ohne Wahrheit verflacht, Wahrheit ohne Barmherzigkeit verletzt. Zwischen diesen Polen beginnt menschliche Würde.

  5. Cover des Buches Dark Places - Gefährliche Erinnerung (ISBN: 9783596173983)
    Gillian Flynn

    Dark Places - Gefährliche Erinnerung

    (441)
    Aktuelle Rezension von: LESEWETTER

    Libby hat als kleines Kind die Ermordung ihrer Familie erlebt, ihr großer Bruder wird als Mörder verhaftet. Jetzt, als erwachsene Frau, führt sie ein einsames und unglückliches Leben, welches noch immer durch das Trauma ihrer Kindheit geprägt ist. Da es aber immer mehr Personen gibt, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln, beginnt sie über die Ermordung ihrer Familie nachzuforschen.

    Das Buch ist in zwei Zeitebenen aufgebaut, einmal aus Libbys Sicht in heutiger Zeit, die versucht die Ereignisse, die zum Mord geführt haben, zu rekonstruieren. Zum anderen Rückblicke in die Vergangenheit aus Sicht der Familie selbst.

    Libby war mir anfangs sehr unsympathisch. Obwohl mittlerweile über 30 sieht sie sich immer noch als das kleine traumatisierte Kind von damals, schafft es kaum ihr Leben in den Griff zu bekommen und erwartet, dass andere ihre Probleme lösen. Im Laufe des Romans jedoch wird Libby jedoch immer menschlicher, vielleicht nicht wirklich nett, aber man merkt, dass sie auch gute Seiten an sich hat.

    Insgesamt sind die Charaktere sehr schwierig. Obwohl man viele Handlungen nachvollziehen kann, sind viele Reaktionen stark an der Grenze zum Erträglichen oder es geht sogar darüber hinaus. Es handelt sich um keine an sich netten Personen, sondern um Menschen die sich im Grenzbereich der Gesellschaft aufhalten und mit allen Mitteln versuchen ihren Platz zu finden oder ihn zumindest zu halten.

    Obwohl es sicher brutalere Thriller gibt, habe ich durch die bedrückende Atmosphäre des Buches jede grausame oder unangenehme Szene wesentlich stärker wahrgenommen. Es waren tatsächlich manchmal einfach kleine Details, die es mir ermöglicht haben, die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit der einzelnen Personen nachzuempfinden.

    „Dark Places“ hat mir gezeigt, wie durch ein paar schlechte Entscheidungen, die Dynamik einer Kleinstadt und die Vorurteile gegenüber einer Familie nahe an der Armutsgrenze, eine Situation völlig eskalieren kann. Ich habe mich während des Lesens oft gefragt, ob es in einem anderen Setting überhaupt zu den Morden hätte kommen können.

    Besonders bedrückend war es vor allem für mich, dass man die Rückblicke aus der Sicht von Libbys Mutter und ihrem Bruder miterlebt hat. Man konnte die Familie mit all ihren Fehlern, aber auch ihren Hoffnungen und Bemühungen kennen lernen und wusste trotzdem von Anfang an, dass sie ein brutales und tragisches Ende nehmen würden.

    Zeitweise war mir der Thriller zwar etwas zu langatmig und zu sehr auf das Selbstmitleid und Trauma von Libby fixiert. Trotzdem war es für mich insgesamt spannend, da ich mir während des Lesens wirklich nie ganz sicher sein konnte, wer der Mörder war und am Ende fast jeden einmal im Verdacht hatte. Auch wenn es für mich nicht der beste Thriller von Gillian Flynn ist, wurde ich doch regelmäßig auf falsche Fährten gelockt, sodass das Ende für mich überraschend kam.

    Für mich war es ein faszinierendes Buch, welches mir die Abgründe, aber die Stärken der menschlichen Seele aufgezeigt hat. Es war düster, beklemmend und vermittelte mir eine ganz neue Dimension von Hoffnungslosigkeit, die mich in ihrer Endgültigkeit erschreckt hat. Bis auf ein paar langatmige Abschnitte, gerade zu Anfang, hat das Buch mich insgesamt in seinen Bann gezogen und mein Gehirn ordentlich durcheinander gewirbelt, wie ich es bereits von Gillian Flynn kenne.  

  6. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

    (311)
    Aktuelle Rezension von: Stephanva

    Dieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt. 

    Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.

    Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Kleine große Schritte (ISBN: 9783328102601)
    Jodi Picoult

    Kleine große Schritte

    (274)
    Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignified

    Der Roman „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult handelt von Ruth Jefferson, einer Säuglingsschwester. Sie ist ziemlich gut in ihrem Job und wird von den Kolleginnen auch sehr geschätzt. Doch als sie vertretungsweise das Kind einer weiteren Familie versorgen will, stößt sie auf Ablehnung. Ihr, als Afroamerikanerin, wird von der Klinikleitung sogar untersagt, dieses Kind jemals wieder zu berühren. Doch dann geht es plötzlich um Leben und Tod, denn das Kind erleidet unter ihrer Obhut eine schwere Krise und Ruth ist hin und hergerissen, ob sie sich der Anweisung der Leitung widersetzen oder dem Kind auf bestmöglicherweise helfen soll. Doch jede Hilfe kommt zu spät und Ruth Jefferson wird angeklagt. Ihr wird nun eine Anwältin zugeteilt, doch kann Ruth der Anwältin trauen, die den Alltagsrassismus gar nicht erst kennt und verstehen kann?

    „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult war für mich augenöffnend und aufwühlend. Ich hätte Ruth am liebsten aufschütteln wollen, als sie zu ihrer Notlüge gegriffen hat und am Ende musste ich mir wieder eingestehen, dass ich dieses ganze Leid und diese Situation gar nicht wirklich vorstellen kann. Es ist so traurig, dass wir noch heute von so viel Rassismus umgeben sind und kein Mensch sich aus dieser Verantwortung herausnehmen darf. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie wir Menschen unterscheiden und nach Äußerlichkeiten bewerten und dass es noch Generationen dauern wird, ehe hoffentlich Gerechtigkeit einkehrt und sich niemand aufgrund von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Geschlecht etc. diskriminiert fühlen muss. Wird es so eine Welt überhaupt jemals geben? Ich hoffe es sehr.

    „Kleine große Schritte“ war ein sehr lesenswertes Buch für mich. Ich fand die Dialoge zwischen Anwältin und Angeklagte äußerst aufschlussreich und konnte das Buch kaum weglegen. Die Plädoyers waren super geschrieben, doch war ich ab und an von der Nahbarkeit von Ruth´ Anwältin überrascht. Vielleicht ist das auch eine amerikanische Art, die hierzulande erst einmal fremd wirkt.

    Von mir gibt es für diesen Roman eine klare Leseempfehlung.

  8. Cover des Buches Thirteen (ISBN: 9783442493777)
    Steve Cavanagh

    Thirteen

    (450)
    Aktuelle Rezension von: Silla_Gu

    Eddie Flynn wird dieses Mal in einen Fall gezogen, bei dem der bekannte Schauspieler Bobby beschuldigt wird, seine Frau und seinen Security-Chef ermordet zu haben. Wie auch zuvor schlittert Eddie mehr oder weniger ungewollt in den Fall rein und steht am Ende allein auf weiter Flur, um die Unschuld seines Mandaten beweisen zu müssen 😅 Was es dieses Mal besonders spannend macht: Der wahre Mörder ist Teil der Jury, die über Bobby richten soll! 😱 

    Ich weiß nicht wie Steve Cavanagh das macht aber ich könnte seine Bücher in einem Rutsch weglesen ohne die Seitenzahl gemerkt zu haben - 250 Seiten sind hier gelesen wie nichts 🤷‍♀️ Dabei bleibt die Story von Anfang bis Ende spannend! Eddie Flynn ist klug, schlagfertig, gerissen, hier und da morally grey und sobald er von der Unschuld einer Person überzeugt ist kämpft er bis aufs Letzte für sie 💪 Die Zusammenhänge und Enthüllungen machen immer Sinn und sind dabei so durchdacht, dass ich schon mehr als einmal das Talent des Autors bewundert habe 😁 Speziell in diesem Buch könnte man meinen, dass dadurch, dass man den Twist eigentlich schon von Anfang an weiß, die Spannung raus ist aber genau das Gegenteil ist der Fall! Es hat sehr viel Spaß gemacht zu beobachten, wie Eddie dem Mörder auf die Spur kommt, wer schlussendlich dahintersteckt und wer evtl noch in die ganze Sache involviert ist 🤓 Bisher gab es für mich noch keinen einzigen Flop in der Reihe, sodass ich mich freue, bald den nächsten Teil in Angriff zu nehmen ☺️

  9. Cover des Buches Die Jury (ISBN: 9783453417908)
    John Grisham

    Die Jury

    (543)
    Aktuelle Rezension von: Series-Magic

    Ok, das war mal wieder ein echter Grisham. So ein starkes Buch. Die Geschichte dreht sich um einen Vater, der nach einem schrecklichen Verbrechen an seiner Tochter selbst handelt und dadurch vor Gericht landet. Sein Anwalt versucht, ihn vor der Todesstrafe zu bewahren, und so beginnt ein intensiver Kampf vor Gericht.

    Diese Geschichte mit ihren vielen Schattenseiten ist einfach grandios. John Grisham hat es wieder einmal geschafft, mich mit seinem Justizthriller richtig zu packen. Von Anfang bis Ende ist es durch und durch spannend, besonders weil man die ganze Zeit mitfiebert, wie dieser Prozess ausgeht.

    Für mich ist das ein richtig starker Justizthriller, der zeigt, warum John Grisham in diesem Genre so gut ist. Spannend, emotional und mit einem Ende, das für mich richtig gut gepasst hat.

  10. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von von Schirach

    Schuld

    (586)
    Aktuelle Rezension von: Askyfullofpages

    Die 15 Geschichten sind sehr kurz und trotzdem ist alles da. Ferdinand von Schirach hat die Gabe einen Sachverhalt mit äußerster Genauigkeit zu beschreiben, damit die Lesenden das Geschehen, die Emotionen und die Wucht der Aussage unmissverständlich vor Augen geführt bekommen. 

    Auch wenn mir das Lesen dieser Geschichten oft schwerfiel, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es sind schlimme, erschütternde Erzählungen, die weh tun. Aber gerade deshalb sind sie wichtig. Dieses Buch finde ich sehr lesenswert.

  11. Cover des Buches Argus (ISBN: 9783499269141)
    Jilliane Hoffman

    Argus

    (526)
    Aktuelle Rezension von: skloane

    Wahnsinn! Normalerweise sind Fortsetzungen ja eher schwach. Aber dieser dritte Teil hatte es in sich! Es wäre klasse diese Serie zu verfilmen. Dieser Teil ist sowas von unvorhersehbar.  Ich hatte ihn in 10 Tagen durch. Klare Leseempfehlung.  Hut ab vor dieser Autorin. Ich hoffe der letzte Teil ist genauso spannend... hört offen auf.

  12. Cover des Buches Strafe (ISBN: 9783442770526)
    Ferdinand von von Schirach

    Strafe

    (236)
    Aktuelle Rezension von: jacky_liest

    Strafe ist weit mehr als ein Werk über Straftaten, sondern eröffnet für alle ein Fenster zum Gerichtshof, das für die Mehrheit verschlossen bleibt. Schirach erzählt auf wenigen Seiten und mit juristisch-narrativer Distanz zwölf Geschichten über Menschen, Erfahrungen, Gefühle und Abgründe. Die Erzählungen sind kurz, aber keineswegs kurzweilig. Der literarische Kniff von Schirach ist hierbei, dass er auf wenigen Seiten existentielle Fragen sowie Emotionen anhand der Einzelschicksale aufwirft und erzählt. Im Vordergrund steht hier nicht das Fragen nach der Schuld oder die Suche nach schuldigen Personen, sondern der Blick auf Lebensrealitäten und menschliche Vorgänge, die alle von uns (mehr oder minder) betreffen oder betreffen werden. 

    Mittels seiner gewohnt ruhigen und distanzierten Erzählweise kann auch dieses Werk wieder glänzen und führt die Rezipient:innen (scheinbar) neutral in die menschliche Erfahrungswelt ein. Die Schilderungen mögen zwar neutral sein, aber die Subjektivität der Erfahrungen und Emotionen führen ständig zu einem selbst zurück. 

    Schirach erzählt hier mehr als Einzelschicksale und öffnet in seinem Werk wieder den kritischen Diskurs des Justizsystems. Angeklagte sind hier nicht die Menschen, sondern das System in dem sie leben und selbst aufrechterhalten - nach der Manier: das Gesetz ist hart, aber es ist das Gesetz. Besonders das juristische Setting und der juristische Blick eröffnen ein Fenster für alle, die nicht hinter die Fassade blicken können. 

    Fazit: Strafe ist ein weiteres gelungenes Werk von Schirach, das tiefer reicht als der Umfang vermuten lässt. Hier werden Blickwinkel und Diskurse auf nur wenigen Seiten eröffnet, die aber lange nachwirken werden.

  13. Cover des Buches Die siebte Zeugin (ISBN: 9783426527559)
    Florian Schwiecker

    Die siebte Zeugin

    (374)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    Der Schreibstil ist flüssig und ich bin sehr schnell in die Geschichte gekommen. Ich habe tatsächlich sehr mitgefiebert und fand den Spannungsbogen sehr gelungen.
    Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und ich mag Eberhardt & Jarmer sehr. Die Dynamiken der Beiden sind toll, dass die Autoren vom Fach sind, hat alles sehr realitätsnah wirken lassen.
    Die Reihe hat mich komplett überzeugt. Stand heute bin ich bereits bei Band vier und mag die Reihe zum Entspannen sehr.

    Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Montecristo (ISBN: 9783257243666)
    Martin Suter

    Montecristo

    (174)
    Aktuelle Rezension von: Stephan58

    Welchen Preis bist du bereit für die Verwirklichung deiner Träume zu zahlen?

    Suter entwickelt eine fesselnde Story über einen Video-Journalisten, der eigentlich ein Filmemacher sein will, für das tägliche Überleben Life-Style-Stories dreht und sich plötzlich in den Ermittlungen zu einem kaum glaublichen Finanzskandal wiederfindet. Als ihm unverhofft die Verwirklichung seine Filmprojekts Montecristo ermöglicht wird, stellt sich die Frage, ob er bereit ist, dafür die anderen, politisch brisanten Recherchen fallen zu lassen. Psychologisch ein hochinteressanter Stoff. Nur das Ende, das für mich der Realisation einer Verschwörungstheorie nahekam, konnte mich nicht überzeugen.

  15. Cover des Buches Die Erbin (ISBN: 9783453418462)
    John Grisham

    Die Erbin

    (142)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Seth Hubbard ist tot. Seine Angestellten finden ihn erhängt an einem Baum. Seine Familie sieht den Freitod mit gespielter Traurigkeit, aber sie warten alle nur auf die Eröffnung des Testaments, denn Seth Hubbard hat spät viel Geld gemacht. Durch mehrere Firmenübernahmen und Wiederverkäufen ist er so sehr reich geworden. Jack Brigance wurde von Seth Hubbard als Testamentsverwalter aufgestellt. Es ist ein handschriftliches Testament und es unterscheidet sich enorm von dem alten, von einem Anwalt aufgesetzten Schriftstück. Sein Vermögen beträgt über 24 Millionen Dollar und seine Kinder und Familie bekommt nichts. Er möchte, dass man seinen verschwundenen Bruder findet und ihm einen Teil gibt, ein Teil geht an die Kirche und Organisationen, aber das Meiste geht an Lettie Lang. Sie ist seine farbige Haushälterin. Dieses Testament würde sie zur reichsten farbigen weit und breit machen und es ist klar, dass es große Wellen schlagen wird. Ein Weißer vermacht einer Farbigen fast alles! Schnell geht die Familie auf die Barrikaden und es schalten sich immer mehr Anwälte ein, um bei der Anfechtung des Testaments mitzumischen. Lettie lässt sich von ihrem Mann überreden, einen anderen Anwalt wie Jack Brigance zu nehmen, aber dieser führt nichts gutes im Schilde. Dann taucht eine toughe junge Frau auf, die militärisch lange im Ausland war und bietet Jack Brigance ihre Hilfe an. Es ist Lettis Tochter und ihr Ziel ist es, Anwältin zu werden. Gemeinsam mit Jack Brigance überredet sie ihre Mutter, doch mit ihnen zu kämpfen und dann beginnt ein Wettstreit um die Geschworenen und um das Vermögen und das ganze Land schaut zu und erfährt im Laufe des Prozesses ungeahnte Familienfehden, Geheimnisse und pikante Details. John Grisham ist wie ein tolles Uhrwerk. Immer spannend, brisant, menschlich und mit vielen tollen Figuren. Die Erbin ist der dickste Grisham seit langem und man verschlingt den Wälzer nur so.

  16. Cover des Buches Der Gesang der Flusskrebse (ISBN: 9783869092881)
    Delia Owens

    Der Gesang der Flusskrebse

    (194)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Wehmeier

    Über das Buch

    In Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens geht es um Kya, das sogenannte „Marschmädchen“, das isoliert in den Sümpfen von North Carolina aufwächst.

    Von der Gesellschaft ausgeschlossen und auf sich allein gestellt, lernt sie, in der Natur zu überleben und findet dort ihre eigene Welt voller Schönheit und Ruhe.

    Doch als ein junger Mann aus der nahegelegenen Stadt tot aufgefunden wird, gerät ausgerechnet Kya unter Verdacht und ihre Vergangenheit rückt in ein völlig neues Licht.




    Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich von der ersten Minute an komplett in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und war absolut gefesselt.

    Die Sprecherin Luise Helm hat einen unglaublich tollen Job gemacht. Ihre Stimme ist ruhig, einfühlsam und einfach perfekt für diese Geschichte. Ich hätte ihr stundenlang zuhören können und bin komplett in Kyas Welt versunken.

    Die Geschichte selbst ist eher leise erzählt, aber genau das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Dramatisches, und trotzdem wollte ich keine Sekunde verpassen. Man lebt förmlich mit Kya, fühlt mit ihr, leidet mit ihr und freut sich über die kleinen Lichtblicke in ihrem Leben.

    Besonders beeindruckt haben mich die Naturbeschreibungen. Die Autorin schafft es, Bilder entstehen zu lassen, die sich anfühlen wie ein Film im Kopf. Ich konnte die Marschlandschaft förmlich sehen, hören und spüren.

    Kya ist eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihr Weg haben mich tief berührt. Dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern vor allem emotional und unglaublich atmosphärisch.

    Für mich zählt es definitiv zu den besten Büchern, die ich je gelesen beziehungsweise gehört habe.




    Fazit

    Ein ruhiges, intensives und wunderschön erzähltes Buch, das lange nachhallt.

    Ein absolutes Jahreshighlight und eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit Tiefe lieben.

    ⭐ 5 von 5 Sternen


  17. Cover des Buches Die spürst du nicht (ISBN: 9783552073333)
    Daniel Glattauer

    Die spürst du nicht

    (334)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Zwei Ehepaare machen Urlaub in der Toskana. Die Tochter der einen Familie darf ihre Freundin Aayana mitnehmen, welche mit ihrer Familie aus Somalia geflüchtet ist. Doch sofort zu Beginn des Urlaubs kommt es zu einer fürchterlichen Katastrophe, denn Aayana, die nicht schwimmen kann, geht alleine zum Pool und ertrinkt darin. Schnell wird die Frage gestellt, wer an diesem Unglück die Schuld trägt, worüber auch die Freundschaften der Paare sehr infrage gestellt werden. Und immer wieder kommt die Frage auf, wieviel ein Leben wert ist…

    Daniel Glattauer hat hier einen absolut fantastischen Roman geschrieben. Er lässt sich sehr schnell weglesen und Glattauers Schreibstil lässt einen schnell eintauchen in die Geschichte und die tiefgründigen Fragen dahinter. Das Buch ist spannend, emotional und schonungslos. Es beleuchtet menschliche Abgründe, aber auch zutiefst nachvollziehbare Handlungen. Trotz der Schwere des Themas schafft der Autor immer wieder auch humorvoll zu schreiben, was ich eine absolut fantastische Mischung fand. Ganz klare Leseempfehlung!

  18. Cover des Buches Tabu (ISBN: 9783442714988)
    Ferdinand von von Schirach

    Tabu

    (265)
    Aktuelle Rezension von: MareikeUnfabulous

    Diese beiden Fragen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch.

    Auf den ersten Blick wirkt Tabu wie ein klassischer Kriminalroman. Schnell wird klar, dass es sich vielmehr um einen psychologischen und gesellschaftskritischen Roman handelt. Um das Buch richtig zu verstehen, muss man das Geschriebene genau lesen und deuten. Schirach beschäftigt sich mit der Frage, was ein Verbrechen eigentlich ist, welche gesellschaftlichen Ursachen dahinterstehen und ob die Methoden der Ermittler moralisch und rechtlich gerechtfertigt sind.

    Zu Beginn steht die Kindheit von Sebastian von Eschburg im Mittelpunkt. Es wird geschildert, unter welchen Umständen er aufwächst und wie ihn diese frühen Jahre prägen. Erst im weiteren Verlauf nimmt die Handlung deutlich Tempo an. Sebastian ist erwachsen, Künstler und verliert zunehmend den Bezug zur Wahrheit, bis es schließlich zu einem Verbrechen kommt...

    Besonders interessant ist der zweite Teil des Buches: Die Kapitel sind den Farben Grün, Rot, Blau und Weiß zugeordnet. Der Aufbau hängt mit einer Besonderheit zusammen: Sebastian ist Synästhetiker. Er nimmt Menschen, Gegenstände und Situationen in bestimmten Farben wahr, was dem Roman eine zusätzliche, ungewöhnliche Ebene verleiht.

    Die gesamte Umsetzung des Buches ist sehr durchdacht. Auf nur 259 Seiten geschieht erstaunlich viel, ohne dass die Handlung verwirrt. Schirachs kurze, klare und präzise Sätze machen das Buch sehr gut verständlich und sorgen dafür, dass man den Geschehnissen immer folgen kann.

    Tabu ist kein leichter Krimi für zwischendurch, sondern ein Roman, der zum Nachdenken anregt und im Gedächtnis bleibt. Wer für psychologische Tiefe, moralische Fragen und gesellschaftliche Kritik brennt, wird an diesem Buch großen Gefallen finden.

  19. Cover des Buches Der Regenmacher (ISBN: 9783641110208)
    John Grisham

    Der Regenmacher

    (346)
    Aktuelle Rezension von: thoughtstrooper

    Rudy Baylor - ein junger, idealistischer Jurist, der gerade sein Studium abgeschlossen hat - wird vom Leben ziemlich unsanft in die Realität geworfen. Seine Träume vom Anwaltsdasein beginnen nicht im schicken Büro mit glänzendem Schreibtisch, sondern im absoluten Chaos.

    Und dieses Chaos zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch - und trotzdem: Rudy gibt nicht auf.

    Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Authentizität, mit der Grisham die Welt der Juristerei schildert. Es ist nicht das glamouröse Anwaltsleben, das man aus Serien kennt - es ist dreckig, ungerecht und voller Rückschläge. Man wird fallengelassen, ausgenutzt, und oft zählt nur, wer am meisten davon profitiert. Und dennoch bleibt Rudy standhaft. Er lässt sich nicht in ein Loch ziehen, obwohl er allen Grund dazu hätte. Stattdessen vertraut er darauf, dass sich irgendwo eine Tür oder zumindest ein Fenster öffnet - und irgendwie tut es das auch.

    Seine Hingabe gegenüber seinen Mandanten, besonders in seinem wichtigsten Fall, hat mich wirklich berührt. Er kämpft nicht für Ruhm oder Geld, sondern weil er weiß, wie viel es seinen Klienten bedeutet. Das macht ihn nicht nur zu einem ungewöhnlichen Protagonisten, sondern auch zu einem echten Sympathieträger.

    Und obwohl es viele ernste Themen gibt, musste ich an einigen Stellen echt schmunzeln. Die Art, wie Rudy sich mit legalen, aber cleveren Tricks gegen seine Kontrahenten behauptet, ist einfach köstlich. Und ja - manchmal läuft es genauso, wie er es sich ausmalt.

    Ein realistisches, bewegendes Buch mit einem Protagonisten, der sich nicht unterkriegen lässt - auch wenn die Welt es versucht. Kein glattpolierter Roman, aber einer, der nachwirkt.


  20. Cover des Buches Die Würde ist antastbar (ISBN: 9783442715008)
    Ferdinand von von Schirach

    Die Würde ist antastbar

    (164)
    Aktuelle Rezension von: palzbuecher24

    "Das schulden wir den Mördern. Und wir schulden uns es selbst" - nur ein knapper Einblick in das Themenspektrum, das Schirach uns in diesem Erzählband präsentiert. Er beleuchtet, wie so oft, allerlei Themenbereiche mit faszinierender Präzision und zeigt die realen Brüche im Bild der unantastbaren Menschenwürde. Seine Essays handeln unter anderem von Politik, Gerichten, Büchern, Toleranz, Folter und der Pressemacht - stets mit lehrhaften und weisen Worten verfasst. Schirach spricht über die Grenzen unseres Systems, wird dabei persönlich und spricht Themen an, die unmittelbar unseren Alltag betreffen. Die Geschichten versprechen eine Menge Stoff zum Philosophieren und konfrontieren uns mit den großen und kleinen Fragen des Lebens: Wie weit darf der Staat gehen? Wo endet Toleranz? Und woran messen wir Schuld? - 13 absolut lesenswerte Geschichten von Schirach!

  21. Cover des Buches Grenzgänger (ISBN: 9783426306086)
    Mechtild Borrmann

    Grenzgänger

    (159)
    Aktuelle Rezension von: ChristineE

    Da ich genau hier lebe, wo der Roman spielt, und das Thema Schmugel durchaus zu den Orten und den Menschen hier gehört, musste ich das Buch lesen. Mützenich hat an der Grenze zu Belgien ein Schmugel-Denkmal - auch wenn es Kontroversen darüber gibt und die Meinunge geteilt sind- es gehört in diese Orte und in die Zeit. Das kleine Dorf an der Grenze heißt in dem Roman Velda - mhm - das gibt es nun nicht - auch nichts ähnliches ... aber die Geschichte ist so authentisch und gut, dass das egal ist. Das schwere Leben, der Alltag, die absolute Ungerechtigkeit, das Leid ... das Herz  wird schwer bei manchen Passagen. Damals wie heute ... die Rückblende zu Henni, ihren Brüdern, der Tod der Mutter, der unmögliche Vater ... und dann steht Henni vor Gericht und ... wie geht es aus? Ein toller Eifel-Roman, den man lesen MUSS, wenn man hier lebt und die Geschichten kennt. Alle anderen dürfen das Buch auch gerne lesen!!! Sehr gut geschrieben! Danke an die Autorin!

  22. Cover des Buches Der Fänger (ISBN: 9783426516492)
    Andreas Franz

    Der Fänger

    (57)
    Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-
    Ich habe es als Hörbuch gehört.
    Auch ich habe manchmal den Faden verloren, war ich doch leider nicht so konzentriert dabei und teilweise etwas abgelenkt mit persönlichen Gedanken. Verschiedene Handlungsstränge führen am Ende zu einem stimmigen Bild zusammen, allerdings muss man zwischendurch schon aufpassen, dass man den Faden nicht verliert. Ansonsten hat mir der Kriminalfall gut gefallen und der Epilog am Ende traf meinen Geschmack. Die Reihe um die Ermittlerin gefällt mir sowieso. Alles in allem ein solider Krimi.
  23. Cover des Buches Der Fall des Präsidenten (ISBN: 9783734111099)
    Marc Elsberg

    Der Fall des Präsidenten

    (145)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Ich war absolut begeistert von diesem Buch!!! Es ist spannend bis zur letzten Seite und das Ende finde ich sehr gut! Der Ex-Präsident, der verhaftet wird, heißt Douglas Turner. Initialen: D.T.!!! Es gibt aktuell auch einen amerikanischen Ex-Präsidenten mit den selben Initialen. Das hat mir ein Schmunzeln entlockt! Die Person in dem Buch ist frei erfunden. Aber meiner Meinung nach ist Turner charakterlich schon ähnlich beschrieben wie der reale aktuelle Ex-Präsident. Grins! Die Geschichte ist absolut durchdacht und ich finde das Buch super geschrieben. Die Kapitel sind recht kurz, was ich angenehm finde. Ein absolutes Meisterwerk, das ich nur weiterempfehlen kann!!! Realität und Fantasie sind so genial miteinander verschmolzen, dass man nicht erkennen kann, wo die Realität aufhört und die Fantasie anfängt. Wahnsinnig gut umgesetzt. Die Charaktere der Hauptpersonen sind sympathisch. Ich habe das  Buch so schnell gelesen, weil ich es nicht mehr weglegen konnte! Sogar über verschiedene Kapitel habe ich hinweg gelesen, so spannend, wie es war! Top! Daumen hoch!

  24. Cover des Buches Der Präsident (ISBN: 9783404176588)
    Sam Bourne

    Der Präsident

    (107)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Der Name wird zwar nicht erwähnt und der Präsident im Buch heißt auch anders, aber irgendwie erinnert der im Buch beschriebene Präsident einem ehemaligen Präsidenten der USA, vom Charakter und auch vom Verhalten her... Und schon auf den ersten Seiten wird einem Angst und Bange! Zum Glück ist das nur ein Buch und wir haben den echten Präsidenten 4 Jahre lang überlebt! Sehr spannend ist, dass eine Mitarbeiterin im Weißen Haus mitbekommt, dass ein Anschlag auf den Präsidenten geplant ist. Und bei diesem Präsidenten steht sie nun vor dem Dilemma : Soll sie das Attentat verhindern und die Welt einem Tyrannen überlassen oder lässt sie den Mord geschehen... Megaspannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Geniale Idee für einen Thriller!

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