Bücher mit dem Tag "kadetten"

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27 Bücher

  1. Cover des Buches Die Fäden der Zeit (ISBN: 9783734160318)
    Lori M. Lee

    Die Fäden der Zeit

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Die Bücherträumerin
    Im Allgemeinen hat mir die Story und Kais Gabe sehr gut gefallen. Man fand schnell in die Geschichte rein und Ninurta war gut beschrieben. Ich liebe dieses Kopfkino! Mit Kai wurde ich allerdings nicht ganz warm, da sie unentschlossen und manchmal auch ein bisschen naiv ist. Mit den anderen Charakteren kam ich klar. Das Ende hat mir auch ganz gut gefallen, wobei ich aber auch verstehen kann, wenn jemand den Abschluss nicht ganz toll fand. So etwas ist Geschmackssache. Leider nahm die Liebesgeschichte etwas zu viel Platz ein, so etwas sollte bei so einem tollen Thema gar nicht unbedingt nötig sein. Für Abwechslung sorgten verschiedene magische Begabungen und auch mal eine überraschende Wendungen. Ich vergebe 4 Sterne!
  2. Cover des Buches Verschwiegene Kanäle (ISBN: 9783257231823)
    Donna Leon

    Verschwiegene Kanäle

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn
    In einer Militärschule für Jungen wird ein Schüler erhängt aufgefunden. Grundsätzlich misstrauisch glaubt Commissario Brunetti jedoch nicht an einen Selbstmord und ermittelt im Umfeld des Toten und der Schule, obwohl einige etwas dagegen haben, unter ihnen natürlich mal wieder sein Chef.

    Der Klappentext verspricht mehr Verschwörungen, als das Buch hält: eine "Mauer des Schweigens", "niemand will Genaueres wissen", "gedrillte Mitschüler", "militärische und politische Macht". Ja, alles drin, das ist schon richtig, aber ich hätte es vorherrschender erwartet. Stattdessen lässt Brunetti seine Kollegen hauptsächlich mit den Schülern reden, und denen folgt der Roman nicht. Auch wird nur der Schuldirektor vernommen, der natürlich nicht sonderlich kommunikativ ist. Andere Lehrer kommen nicht zu Wort.

    Statt eines reißerischen Polit-Militär-Krimis mit manipulierten Jugendlichen gibt es einen "Brunetti" der gewohnten Art: der Commissario will die Wahrheit ans Licht bringen und geht immer schön pünktlich zum Mittagessen; Signorina Elettra macht ihre halb-kriminellen Recherchearbeiten, der Vice-Questore will bloß kein Aufsehen erregen. Aber das Buch kann natürlich nichts dafür, wenn der Klappentext aufregender daherkommt. Trotzdem kommt mir der Fall eher durchschnittlich vor. 

    Ich habe auch nicht ganz verstanden, warum Brunetti von Anfang an nicht an die Selbstmordtheorie glauben will. Die Mutter des Jungen glaubt ebenfalls nicht daran, und es wird erstaunlich schnell akzeptiert, dass "eine Mutter so etwas weiß". Doch der Junge war Internatsschüler einer Militärakademie, und daher kam mir dieses Argument nicht schlüssig vor, denn einen Internatsschüler sieht man nicht täglich, und man kann nicht wissen, was es mit einem Jugendlichen macht, wenn dieser regelmäßig gedrillt wird.

    Einige Nebenhandlungen werden noch eingeworfen, die letztendlich mit dem Fall nichts zu tun haben. Was genau der ständig erwähnte "Moro-Report" nun wirklich ist, habe ich erst spät verstanden, und ein interessanter Handlungsstrang um Signorina Elettra wird nur angedeutet und nicht aufgeklärt.

    Fazit: Ein eher durchschnittlicher Fall also, der vom Vertrauten getragen wird. Der Schluss jedoch hat für mich alles noch einmal aufgewertet, denn der war ganz einfach toll. Statt 3*** aufgrund des sehr guten Endes 4**** für den 12. "Brunetti".
  3. Cover des Buches Das Schoßtierchen. Star Trek (ISBN: 9783453094321)
    Mel Gilden

    Das Schoßtierchen. Star Trek

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Kadett Jean- Luc Picard. Star Trek. (ISBN: 9783453126619)
    Barbara Strickland

    Kadett Jean- Luc Picard. Star Trek.

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Der 17jährige Jean-Luc Picard ist soeben durch die Aufnahmeprüfung an der Starfleet Academy gefallen. Enttäuscht kehrt er in sein französisches Heimatdorf La Barre zurück. Seinem traditionsbewussten Vater Maurice ist das Versagen seines Sohnes ganz recht, hatte er doch immer gehofft, dass Jean-Luc den Familienbetrieb weiterführen und sich in Zukunft voll und ganz dem Weinbau widmen würde. Dabei übersieht Maurice Picard völlig, dass sein älterer Sohn Robert viel lieber im Weinbau arbeitet, aber dem fehlt nun mal die Brillianz seines jüngeren Bruders. Aus Protest beschließt Robert, ein Landwirtschaftspraktikum auf einem anderen Planeten zu absolvieren, während Jean-Luc sich heimlich auf die Aufnahmeprüfung an einem europäischen Sitz der Starfleet-Academy vorbereitet. Das ist zwar erst der dritte Kadettenroman, den ich gelesen habe, aber ich ahne schon, dass nur wenige andere an diesen heranreichen. Diese Romanreihe richtet sich ja an jugendliche Leser und zeichnet sich durch einen recht simplen Schreibstil aus, aber "Kadett Jean-Luc Picard" ist meiner Meinung nach nicht nennenswert einfacher geschrieben als so mancher andere Star Trek-Roman, den ich kenne. Der Unterschied zu den "richtigen" Star Trek-Romanen besteht hauptsächlich nur aus dem geringen Umfang und den Illustrationen, die diesmal auch besser sind als in den meisten anderen Kadettenromanen. Der Konflikt zwischen den Brüdern untereinander und mit ihrem Vater ist sehr anschaulich und teilweise regelrecht ergreifend beschrieben. Man erhält außerdem einen schönen Einblick in die Prüfungsanforderungen der Akademie. Sehr schön fand ich auch die Einbindung in die Ereignisse, die man schon aus der Serie kennt. Jean-Lucs Freund Louis und dessen Begeisterung für die Meeresforschung kommen genauso vor wie Picards Faible für Schiffsmodelle. Ein kleiner Wermutstropfen stellt das schlechte Lektorat dar: Einmal hätte es in einem Dialog "Jean-Luc" statt "Louis" heißen müssen, was den Eindruck erweckte, Louis würde Selbstgespräche führen. Die Krönung war allerdings der Satz "Er ließ das Kleidungsstück fallen und erstickte." Oha, es gibt also doch Tote in Kadettenromanen? Höchstwahrscheinlich sollte der arme Jean-Luc hier lediglich erstarren, anstatt den Erstickungstod zu erleiden. Fazit: So wie "Jean-Luc Picard" sollte ein Kadettenroman sein: Er gibt einen interessanten Einblick über die Jugendzeit eines Star Trek-Charakters, in diesem Fall Picard, und fügt sich geschickt in das offizielle Star Trek-Universums ein. Darüberhinaus kann der Roman mit sehr gelungenen Charakterbeschreibungen überzeugen. Von mir gibt es deshalb volle Punktzahl.
  5. Cover des Buches Mission auf Dantar. Star Trek (ISBN: 9783453090521)
    Peter David

    Mission auf Dantar. Star Trek

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Worf ist im zweiten Jahr an der Starfleet-Akademie. Er bildet zusammen mit seinen Freunden Tania, Roz, Mark und Soleta dort das sogennante Dream-Team, eine Lerngruppe, die sich durch ihre Effizienz hervorhebt. Als sich auf Dantar IV, einer menschlich-klingonischen Kolonie, Vorfälle häufen und die Bewohner im ständigen Streit liegen, werden Worf und seine Freunde zusammen mit ihren Professor Alexander Trump als Vermittler dorthin geschickt. Zur gleichen Zeit treffen dort auch klingonische Studenten ein, die vermitteln sollen. Nach ersten kleinen Erfolgen wird die Siedlung angegriffen. Um die Kolonisten zu schützen und weil nicht genügend Platz in den Shuttles ist, bleiben die Kadetten auf dem Planeten zurück. Die Geschichte ist spannend geschrieben, macht Spaß zu lesen und wäre mit Sicherheit fünf Sterne wert, wenn es zum Schluß nicht den Hangover gäbe. Es ist auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung von "Worfs erstes Abenteuer" - lesenswert.
  6. Cover des Buches Zigeunerwelt. Star Trek. (ISBN: 9783453140035)
    Ted Pedersen

    Zigeunerwelt. Star Trek.

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Die Raumstation Deep Space Nine erhält Besuch von ein paar Weltraumnomaden, den Fjori, die den Zigeunern auf der Erde ähnlich sind. Jake und Nog finden heraus, dass die Fjori trotzdem einen Heimatplaneten haben, den sie alle fünf Jahre aufsuchen. Kein Außenstehender weiß, wo sich dieser Planet befindet, und so beschließen die beiden Jungen kurzerhand, die Sternenkarte der Fjori zu stehlen. Dieses Unterfangen geht natürlich gründlich daneben, und sie werden geschnappt. Aus Rache werden die beiden Übeltäter auf das Schiff der Fjori entführt, und welch ein Zufall: Die fünf Jahre sind anscheinend gerade vorbei, denn das Raumschiff fliegt geradewegs zu dem streng geheimen Planeten. Dort sollen Jake und Nog für ihre Tat zur Rechenschaft gezogen werden... "Zigeunerwelt" ist der erste Kadettenroman, den ich gelesen habe. Diese unterscheiden sich von den üblichen Star Trek-Romanen dadurch, dass sie für jugendliche Leser geschrieben sind. Sie sind wesentlich dünner, der Schreibstil ist eher einfach gehalten und es gibt ein paar Illustrationen. Der Oberbegriff "Starfleet Kadetten" ist hier eigentlich nicht zutreffend, da in diesem Roman weder Kadetten noch die Starfleet Academy vorkommen, sondern halt nur Jake und Nog auf Deep Space Nine. Ich hoffe sehr, dass "Zigeunerwelt" einer der schwächeren Romane der Kadetten-Reihe ist, denn er macht nicht gerade Lust auf die restlichen Bücher der Serie. Die Geschichte ist unoriginell und vorhersehbar, und die Charaktere sind überhaupt nicht gut getroffen. In der Serie war Jake Sisko zwar ein netter Kerl, aber zum Helden taugte er nicht, und sportlich und diszipliniert war er auch nicht gerade. Ganz im Gegensatz übrigens zu Nog. Hier im Roman erkenne ich Jake gar nicht wieder, wie er sich im Zweikampf behauptet und körperlich und seelisch anscheinend in Topform ist. Und wenn ich lese, dass Nogs Vater Rom dumm ist und sich nicht viel aus seinem Sohn macht, ärgert mich das schon ziemlich. Rom ist ein technisches Genie und platzt bald vor Stolz, wenn es um Nog geht! Ich weiß, dass der Autor zu diesem Zeitpunkt all dies nicht wissen konnte, aber es stört mich eben, zumal auch die neuen Charaktere eindimensional und langweilig sind. Wenn man von Star Trek schon eine so große Vielfalt faszinierender Aliens gewohnt ist, können einen ein paar Weltraumzigeuner nicht gerade hinterm Ofen hervorlocken, schon gar nicht, wenn sie so klischeehaft beschrieben werden wie hier. Ehe ich den Roman jetzt völlig schlechtmache, möchte mich lieber auf das Positive konzentrieren. Wenn man seine Ansprüche gewaltig herunterschraubt und nicht vergisst, dass man eigentlich einen Jugendroman vor sich hat, taugt der Roman durchaus als kurzweilige Lektüre für zwischendurch. Das Buch lässt sich angenehm und schnell lesen, und man kann es locker in ein paar Stunden schaffen. Ein Ersatz für die "richtigen" Star Trek-Romane ist "Zigeunerwelt" allerdings nicht.
  7. Cover des Buches Kompaß-Bücherei, Band 325: Im Glanz der Sonne Zaurak (ISBN: B002FDLIGK)
    Michael Szameit

    Kompaß-Bücherei, Band 325: Im Glanz der Sonne Zaurak

     (1)
    Aktuelle Rezension von: RogerSuffo

    Was erwartet man von einem SF-Roman? Je nach dem wird man diesen gut oder vielleicht bescheuert finden. Sein unbestreitbarer Vorzug: Er strotzt von geschickt gezügelter Fantasie und ist unterhaltsam und spannend. Leider leidet darunter die Logik, vor allem aber die Psychologik. Wer den Roman gleich ohne Kapitel 2 „Leander“ liest, kommt vielleicht zu anderen Schlüssen. Nach diesem Kapitel fragt man sich, wer diese Truppe als Auserlesene der Menschheit ins Weltall zu schicken verantworten wagt – und das mit einem Raumschiff, das an der Verschrottungsgrenze liegt. Dies ist selbst bei vorfallsfreien vier Flugjahren sträflich. Das Problem ist, dass ein nicht unwesentlicher Anteil an der Spannung aus dem Spannungsverhältnis zwischen diesen spätpubertären Jungs erwächst.

    Was hervorragend funktioniert, ist das Verfolgen der (späteren) Handlung aus der Sicht der mit anderen, besseren Informationen Leser mit Blick auf die ahnungslosen Handelnden. Sähe der Leser in den „Angreifern“ die Riesenasseln, die die Raumfahrer sehen, wäre die Handlung sehr einschichtig.

    Die Handlung zu erzählen wäre gemein. Der Autor füttert den Leser vorsätzlich mit Infos, die eine Spannungsbrille produzieren. Nur so viel: Jenes zweifelhafte Raumschiff mit seiner z.T. zweifelhaften Besatzung soll nicht nur Vermessungsaufgaben in einem entlegenen Sonnensystem durchführen, sondern auch zwei Raumfahrer retten, von denen ein verstümmelter Spruch auf der Erde angekommen ist. In wilden Abenteuern lernen sie, einander zu akzeptieren und so sehr zu mögen, dass sie sogar eine Art Meuterei wagen.

    Zu den logischen Zweifelhaftigkeiten gehört die Ahnungslosigkeit der hoch entwickelten Außerirdischen, einer genetischen Manipulation, die auf einen Zeitraum von Millionen Jahren angelegt sein soll, nicht von vornherein zuzuschreiben, dass sie ein wenig aus dem Ruder läuft – noch dazu, wo sie eigentlich das macht, was die Superklugen von ihr wollten.

    Der Roman ist kein typischer utopischer DDR-Roman, in dem kommunistisch angehauchte Gesellschaftsbilder gemalt werden. Seine Helden haben so viele Schwächen, dass man ihnen auf der Erde millionenfach begegnen könnte (weshalb sie eher nicht kosmostauglich wären).

    Wenn er eine „Lehre“ transportiert, dann die, wie sehr das, was wir „sehen“ von dem abhängig ist, was wir (nicht) wissen. Das macht der Erzähler wunderbar. Übrigens musste ich bei einem Wiedersehen in einer „Star trek“-Folge die „Schweigenden Engel“ wieder.

  8. Cover des Buches In den Wüsten von Bajor. Star Trek (ISBN: 9783453090552)
    Brad Strickland

    In den Wüsten von Bajor. Star Trek

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dr Bashir bereitet sich auf einen Ausflug nach Bajor, genau genommen Sakelo City, vor. Jake und Nog wittern ein Abenteuer und schleichen sich an Bord seines Shuttles. Als blinde Passagiere erreichen sie Bajor. Doch hier müssen sie zusehen, wie Dr Bashir von Rebellen entführt wird. Sie begeben sich zusammen mit Sesana, einem bajoranischen Mädchen, auf die Suche nach ihm. Na ja, ich fand es nicht wirklich spannend. Gut an der Kadettenreihe finde ich die Zeichnungen in den Büchern.
  9. Cover des Buches Tag der Ehre 5. Ehrensache. Star Trek. (ISBN: 9783453156579)
  10. Cover des Buches Star Trek - Starfleet Academy: Die Delta-Anomalie (ISBN: 9783864250187)
    Rick Barba

    Star Trek - Starfleet Academy: Die Delta-Anomalie

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Aus irgendeinem Grund (= ich bin so doof und lasse mich mit ganzer Seele darauf ein) scheint es meine Bestimmung zu sein, mich in Fandoms zu verlieben, deren Charaktere im Lauf der Jahre mit Füßen getreten werden, bis sie noch ungefähr so viel mit ihrer ursprünglichen Version zu tun haben wie gedünsteter Rosenkohl mit einer Rocher-Praline.

    Mir wurde in letzter Zeit oft von »Star Trek AOS«-Fans gesagt, die »Starfleet Academy«-Romane wären hilfreich, um die in meinen Augen teils extrem unpassende Charakterisierung bekannter »Star Trek«-Figuren in den AOS-Filmen besser zu verstehen. Nun habe ich den ersten Band »Die Delta-Anomalie« beendet und weiß bezüglich mancher Details gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

    Ein Serienmörder geht um in San Francisco – ein geheimnisvolles Wesen, das »der Doktor« genannt wird und Menschen Organe raubt, ohne sie äußerlich zu verletzen. Die Starfleet-Anwärter Kirk, Uhura und McCoy werden in diesen ungewöhnlichen Fall hineingezogen, müssen nebenbei weiterhin in ihrer Ausbildung ihr Bestes geben und zum Teil das eine oder andere persönliche Abenteuer bestehen.

    Das Buch hat – wie die AOS-Filme auch – einige tolle, spannende Ansätze. Hat es wirklich. Aber es mangelt an Kontinuität und Glaubwürdigkeit, an einer inneren Logik der Gesamtgeschichte. Natürlich, auch die ursprüngliche Zeitlinie ist nicht allumfassend in sich stimmig, doch besonders zu TOS-Zeiten war ja noch gar nicht klar, was für ein Riesending mal aus »Star Trek« werden würde. Den Machern der neuen Zeitlinie dürfte aber schon bewusst sein, was für ein Erbe sie da antreten. Und statt die Chance zu ergreifen, sich von alten Widersprüchen zu befreien und neu und frisch zu starten, werden direkt zu Beginn eigene Widersprüche und Unglaubwürdigkeiten geschaffen.

    Das fängt mit Kleinigkeiten an, die ich problemlos verzeihen könnte: So haben die Kadetten der Starfleet Academy im ersten AOS-Film kleine Doppelzimmer, hier im ersten Academy-Roman sind es plötzlich Einzelzimmer, mit fortschreitender Ausbildung sogar geräumige Apartments.

    Dann geht es weiter mit Widersprüchen auf persönlicher Ebene: Während es im ersten Film so aussieht, als wären sich die meisten Mitglieder der späteren Brücken-Crew anfangs noch fremd, müssen einige von ihnen im ersten Roman bereits eng zusammenarbeiten. Das macht es zum Beispiel komplett unglaubwürdig, dass Jim Kirk bei dem späteren Einsatz auf der Enterprise immer noch nicht weiß, wie Uhura mit Vornamen heißt. Auch Gaila, im Film offenbar ein bloßer One-Night-Stand von Kirk, müsste er laut den Geschehnissen im Roman etwas besser kennen; zumindest dürfte ihm bekannt sein, dass sie Uhuras Zimmergenossin ist. Ach nein, halt, im Roman gibt es ja Einzelzimmer. Uff.

    Im weiteren Verlauf des Romans kommen schwerwiegendere Widersprüche bezüglich der Beziehung der Figuren zueinander hinzu. Die Geschehnisse in diesem Roman (die im ersten Ausbildungsjahr stattfinden) müssten es eigentlich unmöglich machen, dass Kirk/Spock und McCoy/Spock einander nicht bewusst kennen, wie es im ersten Film dargestellt wird. Und insbesondere Kirks Entwicklung im Roman macht das »Flegel-Jim manipuliert den Test und Oberlehrer-Spock verurteilt ihn allein deshalb scharf«-Szenario, das den Grundstein für ihr anfänglich so schwieriges Verhältnis legt, unglaubwürdig. Das Gegenteil müsste der Fall sein, wenn es nach dem Roman geht: Kirks ungewöhnliche, durchdachte Herangehensweise bei einer von Spock entwickelten wissenschaftlichen Prüfung findet dessen große, wenn auch nur schriftliche Anerkennung.

    Spocks Charakterisierung ist ein Fall für sich, hier im Roman wie auch in AOS allgemein. Anders, als es bei Kirk der Fall ist, wurde Spocks Kindheit und Jugend durch Neros Angriff, der die neue Zeitlinie ermöglicht hat, nicht angetastet. Demnach empfinde ich es als unverständlich, dass Spock als junger Mann, dem das gesamte Ausmaß des Dilemmas »menschliche Emotion vs. vulkanische Logik« noch bevorsteht, als Ausbilder (!) eine Liebesbeziehung zu einer Studentin eingeht.

    Ich bin kein Alt-Trekkie, tatsächlich habe ich AOS lange vor TOS gesehen und fand die Beziehung zwischen Spock und Uhura anfangs ganz niedlich. Jetzt, wo ich mehr aus dem ursprünglichen Universum kenne, verstehe ich diese Liebelei allerdings nicht mal mehr im Ansatz. Es passt nicht, zumal die Uhura aus der ersten Zeitlinie romantische Gefühle für Scotty hatte, welche zugunsten der Spock/Uhura-Sache ignoriert wurden. Die Macher hätten eine glaubwürdige Romanze UND einen glaubwürdigen Spock haben können. Stattdessen hat Autor Rick Barba in »Die Delta-Anomalie« eine aufkeimende Beziehung erschaffen, die an die unbeholfenen romantischen Versuche der Nerds aus »The Big Bang Theory« erinnert. Soll vermutlich süß wirken, und das wäre es auch, wenn dadurch Spocks Charakterisierung nicht so den Bach runterginge. Denn wie gesagt, im Gegensatz zu Kirks Start ins Leben scheint Spocks Kindheit und Jugend durch Neros Eingreifen nicht beeinflusst worden zu sein, sodass nicht verständlich ist, warum er sich in jungen Jahren SO gravierend vom ursprünglichen Spock unterscheiden soll. Dessen erste echte Bezugsperson neben seiner Mutter war Jim Kirk, später dann auch Leonard McCoy, und dass das alles zugunsten einer flachen Lehrer-Schüler-Romanze in AOS komplett aufgehoben wird, macht mich fassungslos.

    Also: Nein, dieser erste »Starfleet Academy«-Roman konnte mir diese Beziehung NICHT erklären, eher im Gegenteil. Dass Spock mit so vielen Leuten auf der Academy gut klarzukommen scheint, sich ausgiebig mit ihnen unterhält und sich über Uhuras Gespräche mit ihrer Konsole a-m-ü-s-i-e-r-t, ist so weit weg vom ursprünglichen Charakter des Spock, dass ich manchmal kurz davor stand, loszuheulen. Uh, Emotion. Der alte Spock hätte das als junger Mann höchst unlogisch gefunden, ich weiß.

    Fehlt noch was? Ach ja, Hannah. Während Jim Kirk in den AOS-Filmen anfangs als schlichter, wenig geschmackvoller Aufreißer dargestellt wird – wir erinnern uns an seine plumpe Anmache gegenüber Uhura, den wenig ambitionierten One-Night-Stand mit Gaila oder seinen Dreier mit den beiden langschwänzigen Alien-Schönheiten –, wird in »Die Delta-Anomalie« eher versucht, Jim auf den Pfaden seines älteren TOS-Ichs wandeln zu lassen, das in seinen zahlreichen Affären immer auch echte, romantische Gefühle gesucht hat. Jim verliebt sich bis über beide Ohren in die flippige, selbstbewusste Hannah, die mir eigentlich ganz sympathisch war. Blöd nur, dass im ersten AOS-Film ja bereits klar ist, dass sie später keine Rolle mehr spielen wird, was die Zeit, die der Roman dieser Romanze widmet, für mich sehr anstrengend gemacht hat. Ich möchte nicht mit Infos über eine Person oder Beziehung zugeballert werden, wenn bekannt ist, dass weder die Person noch die Beziehung von dauerhafter Wichtigkeit ist.

    Schade, dass die Macher Spocks Charakter so gravierend verändert haben, Jim aber wieder in das TOS-typische »Jede Woche eine Neue«-Ding gepresst wird. Dabei hat sich SEIN Leben durch Neros Machenschaften wirklich in eine anfangs ganz andere Richtung entwickelt als das des ursprünglichen Captains, während es für Spocks Veränderung keine ansatzweise logische Erklärung gibt.

    Was mich zudem arg genervt hat, war, dass ständig hervorgehoben wird, wie perfekt doch alle handelnden Figuren sind. Kirk verprügelt in Rekordzeit allein drei riesenhafte Gang-Mitglieder? Klar. Uhura entwickelt im ersten Academy-Jahr im Alleingang innerhalb von zwei Stunden ein wichtiges Programm, was älteren und erfahreneren Xenolinguisten offenbar nicht gelungen ist? Klar. Spock als frischgebackener Absolvent hat überall seine Finger im Spiel und wird von Kollegen bewundert und respektiert? Aber ja.

    Der Einzige, dessen Fähigkeiten nicht ganz so übertrieben dargestellt werden, ist Dr. McCoy, denn dieser war ja bereits vor seinem Eintritt in die Academy fertiger Arzt. Trotzdem erscheint es mehr als merkwürdig, dass Starfleet sowie die Polizei es vorrangig Kirk, McCoy und Uhura überlassen, einen unberechenbaren Serienkiller zu jagen; drei Anwärtern im ersten Jahr.

    Die Grundgeschichte dieses ersten »Starfleet Academy«-Romans ist durchaus spannend, und es gibt ein paar tolle, lustige Momente zwischen Kirk und McCoy – ich hätte liebend gern mehr Informationen über diese tiefe Freundschaft bekommen, die in AOS bereits während der Academy-Zeit entstanden ist. Aber nein, da zeigt der Roman dem Leser die lange Nase. Dafür darf Bones/Pille Jim gegenüber noch mal explizit erwähnen, wie besonders Hannah ist. Hannah? Ach ja: Jims Flamme, die später nie wieder auftaucht.

    Ich glaube, ich brauche ein Bier, Schokolade oder ein paar gute FanFictions, um über die teils haarsträubenden Ungereimtheiten des Großen Ganzen hinwegzukommen. Und meiner Meinung nach braucht absolut niemand diesen Roman, um die Charakterisierung der AOS-Figuren besser zu verstehen. Unterm Strich bewegt sich das Buch aus meiner Sicht auf mittlerem FanFiction-Niveau, und es ist ihm anzumerken, dass der Merchandise-Gedanke wesentlich größer war als der Wunsch, den Fans eine gute Geschichte zu erzählen. Der Stil ist recht plump und enthält so viele Wortwiederholungen, dass er auf FanFiction-Plattformen vermutlich Aufforderungen zur Suche nach einem guten Betaleser zur Folge hätte.

    Aber hey, ich bin Masochistin. Ich habe mir den zweiten Band schon gekauft (die E-Books sind zum Glück nicht teuer) – in der Hoffnung, dass es, wenn schon nicht besser, zumindest auch nicht mehr schlimmer werden kann.
  11. Cover des Buches Loyalitäten. Star Trek. (ISBN: 9783453149014)
  12. Cover des Buches Worfs erstes Abenteuer. Star Trek (ISBN: 9783453090514)
    Peter David

    Worfs erstes Abenteuer. Star Trek

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Kadett Worf wird an der Sternenflottenakademie aufgenommen, und gleich an seinem ersten Tag hat er Ärger. Die meisten anderen Kadetten beäugen ihn mit Misstrauen, immerhin ist Worf der allererste Klingone an der Akademie. Einer seiner Kommolitonen, ein Brikar namens Zak Kebron, provoziert ihn sogar zu einer Prügelei, so dass sich beide fortan zur Strafe ein Quartier teilen müssen. Obwohl Worf auch einige Freunde hat und sein Adoptivbruder ebenfalls gerade an der Akademie zugelassen wurde, sieht sich Worf in der darauffolgenden Zeit immer stärker mit den Feindseligkeiten seiner Mitstudenten konfrontiert, und ist dicht davor, alles hinzuschmeißen... Irgendwie sind die Kadettenbüchlein immer ein bisschen die Stiefkinder innerhalb der Star Trek-Romane. So richtig begeistern kann sich wohl kaum jemand dafür, und das aus gutem Grund: Die Sprache ist grundsätzlich sehr einfach gehalten, die kleinen Abenteuer sind eher harmloser Natur und die Handlung vorhersehbar, da immer nach dem gleichen Schema aufgebaut: Kadett XY ist neu an der Akademie, irgendein Mitschüler kann ihn nicht leiden, es folgt eine schwierige Prüfung, und am Ende versöhnt sich XY mit seinem Rivalen. Und welch eine Überraschung - "Worfs erstes Abenteuer" funktioniert ganz genauso. Hier ist es also Zak Kebron, mit dem sich der junge Worf herumärgern muss, und bei diesem Namen dürften Leser der "New Frontier"- bzw. "Die neue Grenze"-Romane aufhorchen: Immerhin bekleidet der kampflustige Brikar das Amt des Sicherheitschef an Bord der U.S.S. Excalibur. Und noch zwei andere Personen, die später zu Captain Calhouns Stammbesatzung gehören werden, haben in diesem Kadettenroman ihren ersten Auftritt, nämlich der schrullige Mark McHenry und die Vulkanierin Soleta. Das macht den Roman um einiges reizvoller, als wenn er sich ausschließlich um Worf drehen würde. Wie man zum Beispiel feststellen kann, hat sich Zak tatsächlich weiterentwickelt: Sein Charakter erscheint hier wesentlich reizbarer als später in "New Frontier", wo er ein ausgesprochen stoisches Naturell besitzt. Wie es bei Peter-David-Romanen üblich ist, gibt es eine Menge Anspielungen auf die Serien. So trifft Worf beispielsweise auf einen Nachfahren der Nervensäge Finnigan aus der TOS-Folge "Landurlaub", muss sich mit dem Picard-Manöver auseinandersetzen und klärt auf, warum er immer mit "Mr. Worf" statt mit "Mr. Rozhenko" angesprochen wird. Natürlich fällt dem aufmerksamen TNG-Zuschauer sofort auf, dass Worfs Adoptivbruder in diesem Roman nicht Nikolai, sondern Simon heißt, was aber verzeihlich ist. Schließlich entstand die TNG-Folge mit Nikolai Rozhenko erst nach dem Erscheinen des Buches. Weit ärgerlicher ist da schon das intrigenhafte Verhalten der anderen Kadetten in diesem Roman. Gut, Kebron kann Klingonen inklusive Worf nicht leiden, aber dass sich fast alle Kadetten seines Jahrganges verschworen haben, um Worf einzig auf Grund seiner klingonischen Herkunft bloßzustellen und zu demütigen, erscheint mir sehr weit hergeholt. Soll die Zukunft der Sternenflotte etwa in den Händen derart unreifer, hämischer Arschloch-Kadetten liegen? Abgesehen von diesem Makel macht "Worfs erstes Abenteuer" einen recht ordentlichen Eindruck, wenn man ihn mit den anderen Werken innerhalb der Kadettenreihe vergleicht. Was die anfangs erwähnte vorhersehbare Handlung nach Schema F betrifft, kann man hier ein Auge zudrücken, da dies der allererste Kadettenroman war. Auch die Illustrationen gehören eindeutig zu den besseren der Reihe. Darüber hinaus bieten Kadettenromane auch Vorteile: Man kann sie innerhalb weniger Stunden durchlesen und so wunderbar seinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) abbauen. Zudem ist der simple Schreibstil ganz gut geeignet, wenn man mal eine Erholung nach einem anstrengenden Roman braucht, so wie es bei mir der Fall war (nach "Der verwundete Himmel" - puh!) Fazit: Ein kurzweiliges und unterhaltsames Büchlein, das mit der Einführung dreier "New Frontier"-Charaktere ein echtes Ass im Ärmel aufweisen kann.
  13. Cover des Buches Das Echsenvolk. Star Trek (ISBN: 9783453109537)
    Michael Jan Friedman

    Das Echsenvolk. Star Trek

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Einige Wochen nach den Ereignissen aus dem Vorgängerroman "Die verschwundene Besatzung" ist Data also endlich Kadett an der Sternenflottenakademie. Da es immer noch mit seinem Verständnis über das Wesen der Menschen hapert, beschließt Data, sich den Musterkadetten Greg Majors zum Vorbild zu nehmen, was diesem nicht sonderlich behagt. Als sich Data, Majors und einige andere Kadetten auf der U.S.S. Republic befinden, um die Kollision zweier Gasplaneten zu beobachten, empfängt das Schiff plötzlich einen Notruf. Dieser stammt von einer Raumstation, die sich zu nah am Ort der Kollision befindet, um diese unbeschadet zu überstehen. Die Kadetten fliegen unter der Aufsicht des Ersten Offiziers und der Bordärztin mit einem Shuttle zur Station, da eine Kommunikation nicht möglich ist. Es stellt sich heraus, dass die Stationscrew bewusstlos ist. Um so quicklebendiger erweisen sich allerdings eine ganze Schar angriffslustiger Echsen... Der Vorgänger ist meiner Meinung nach ein guter Vertreter der Kadettenreihe, aber mit diesem Buch hier konnte ich mich leider gar nicht anfreunden. Das liegt vor allem an der Art, wie sich mein Lieblingsandroide die ganze Zeit über bei diesem arroganten Kadetten Majors einschleimen will. Gut, Data möchte so menschlich wie möglich sein, aber ich kann nicht verstehen, warum er sich diesen Kerl nur auf Grund seiner Vorschusslorbeeren zum Idol nimmt. Im Laufe des Romans zweifelt Data oft an seinen eigenen Entscheidungen, weil Majors permanent anderer Meinung ist als er und ja immerhin eine viiiiel größere Erfahrung hat... also bitte! Majors ist auch nur im zweiten Ausbildungsjahr, hat also gerade mal ein Jahr mehr Sternenflotten-Erfahrung als Data. Wenn Data unbedingt ein Vorbild braucht, warum nicht einen langjährigen Offizier? Der Captain der Republic wäre zum Beispiel eine gute Wahl. Auch sonst enthält der Roman einige Logikfehler, die mich nerven. Angeblich werden alle erfahrenen Offiziere auf der Republic gebraucht, so dass man eine Handvoll unerfahrener Kadetten auf die Raumstation schicken muss - wer's glaubt, wird selig! Und dass ausgerechnet Data, der immerhin über ein inneres Chronometer verfügt, einen Tricorder als Uhr benutzen muss, wirkt ein wenig...seltsam. Die Geschichte selbst ist zwar ganz nett zu lesen, zieht sich aber auch trotz der nur 137 Seiten unnötig in die Länge. Das Highlight war für mich die Illustration auf Seite 73, die die bewusstlosen Bewohner der Raumstation zeigt: Sehen die nicht original aus wie E.T.? Fazit: Trotz Data konnte mich dieser Roman durch die schlecht getroffenen Charaktere und die uninspirierte Handlung nicht überzeugen.
  14. Cover des Buches Überleben. Star Trek (ISBN: 9783453090538)
    Peter David

    Überleben. Star Trek

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Kadetten der Starfleet Akademie Worf, Tania, Soleta, Zak und Mark sind zusammen mit den Kadetten der klingonischen Akademie K'Ehleyr, Gwor und Kodash auf Dantar zurück geblieben, während die Siedler nach einem Angriff flohen. Sie warten schon seit einigen Wochen auf Hilfe, die allerdings nicht erscheint. Stattdessen gelingt es ihnen den Angreifer zu überwältigen und dessen Pläne zu vereiteln. Nachdem der Band zuvor enttäuschender Weise mit einem Hangover endete, hätte ich zumindest erwartet, dass das Level in diesem Band gehalten würde. Leider ist das nicht der Fall: Die Geschichte zieht sich streckenweise für so ein dünnes Buch sehr stark, was mein Interesse an der Story ziemlich geschmählert hat. Auch wenn diese Bücher für ein anderes, jüngeres Publikum geschrieben wurden, sollten sie doch den einmal eingeführten Level halten können, damit die Leser nicht letzten Endes doch noch abspringen - aus Enttäuschung.
  15. Cover des Buches Erobert die Flagge. Star Trek (ISBN: 9783453094499)
    John Vornholt

    Erobert die Flagge. Star Trek

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Um die Starfleet-Kadetten richtig ausbilden zu können, werden sie unter anderem immer wieder Simulationen ausgesetzt, die ihnen später helfen sollen, wenn sie in reale Bedrängnis kommen. Auch Geordi LaForge nimmt in seinem ersten Jahr an solch einer Simulation teil. Sie findet auf Saffair statt und das Ziel ist es, die anderen drei Gruppen auszuschalten. Geordi, der durch seinen Visor zum Aussenseiter wurde, wählt sein Team aus den Leuten, die sonst immer bis zum Schluß da stehen. Ein spannender Wettkampf beginnt. Ich mag dieses Buch, vermutlich, weil ich in Sport auch nie so toll war und nur einigermaßen vernünftige Noten bekam, weil mir Freunde halfen. Ich habe mich ziemlich stark darin selbst wiedergefunden.
  16. Cover des Buches  Space Cadet (dt. Ausgabe) (ISBN: 9783945493595)
    Robert A. Heinlein

    Space Cadet (dt. Ausgabe)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Wie viele junge Männer möchte auch Matt Dodson Raumpatroillenpilot werden. Er hat das Glück, zusammen mit seinem Freund, einen der Ausbildungsplätze ergattert zu haben. Aber die Ausbildung ist hart, und nicht jeder ist ihr gewachsen. Am Ende steht eine Prüfung an, die bestanden werden muss. Die Aufgabe eines Raumpatroillenpilots ist, auf den Frieden im Weltall zu achten und Kriege vorbeugend durch gewisse Maßnahmen abzuwenden. Wer hätte gedacht, dass er damit schon während der Ausbildung in Berührung kommt.
    Dieses Buch wurde schon im Jahre 1948 geschrieben und eine Zukunft gestaltet, die dann unter anderem auch schon im Weltraum stattfindet. In dieser Welt lebt Matt von der Erde, der sich schon immer für diese Materie interessiert hat, ansonsten aber ein ganz normaler Jugendlicher ist mit den gleichen Problemen. Der Roman befasst sich meistenteils mit seiner Ausbildung und dem Drum und Dran, eher weniger die Science-Fiction-Attraktion, wie man sie erwartet. Dennoch überhaupt gar nicht langweilig, denn auf seine ruhige Art stellt der Autor all die Dinge recht interessant dar. Man möchte meinen, durch Begriffe der Raumfahrt aus dem Konzept geworfen zu werden, aber dem ist auch nicht so. Alles ist sehr verständlich beschrieben, wirkt unterhaltend und liest sich ganz fix.
  17. Cover des Buches Die Ehre der Väter (ISBN: 9783499429026)
    Anne D. LeClaire

    Die Ehre der Väter

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Glut (ISBN: 9783492233132)
    Sándor Márai

    Die Glut

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Das Buch beinhaltet viel zu viel für eine Bewertung. Man muss und kann es immer wieder lesen.

  19. Cover des Buches Die verschwundene Besatzung. STAR TREK (ISBN: 9783453109292)
    Michael Jan Friedman

    Die verschwundene Besatzung. STAR TREK

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Auf dem Planeten Omicron Theta macht die Crew der U.S.S. Tripoli eine erstaunliche Entdeckung: einen Androiden namens Data. Der findet sich sehr schnell in der Rolle des Außenseiters wieder, und von Anfang an möchte er die Menschen verstehen und zu ihnen gehören. Drei Jahre und eine ganze Reihe von Tests später beschließt der chronisch unterforderte Androide, sich an der Sternenflottenakademie zu bewerben. Als er sich gerade mit der Yosemite auf dem Weg zur Erde befindet, trifft man plötzlich auf ein fremdes Schiff, das nicht auf die Kontaktversuche der Yosemite reagiert. Kurze Zeit später ist von einem Augenblick zum nächsten plötzlich die gesamte Crew wie vom Erdboden verschluckt, mit Ausnahme von Data und vier weiteren Kadettenanwärtern (die mich stark an die Bynaren aus "11001001" erinnerten). Unerfahren, wie sie sind, spitzt sich die Situation gefährlich zu, denn die Crew des Alienschiffes droht die Yosemite zu vernichten, sollte sie nicht schleunigst aus diesem Raumsektor verschwinden... Die paar Bücher, die ich bisher von Michael Jan Friedman gelesen habe, haben bei mir einen sehr unterschiedlichen Eindruck hinterlassen: Von "toll" bis "bescheiden" ist alles dabei. "Die verschwundene Besatzung" ist wieder einer der besseren Romane, und das liegt natürlich vor allem an Data! Der liebenswerte Androide war von Beginn an meine Lieblingsfigur bei Star Trek und ein wesentlicher Grund dafür, dass TNG nach wie vor meine liebste Serie ist. Unter den TNG-Romanen sind meiner Meinung nach viel zu wenig Data-Romane dabei, und die paar, die es gibt, müssen mir noch nicht mal gefallen (siehe "Metamorphose") Daher bin ich froh, dass zumindest die Kadettenreihe mit zwei Data-Romanen aufwarten kann ("Loyalitäten" zählt nicht, das ist eher ein Beverly-Roman.) Für einen Kadettenroman macht "Die verschwundene Besatzung" wirklich einen recht ordentlichen Eindruck. Am interessantesten ist sicherlich der Anfang, als Data gefunden wird - sozusagen seine Geburtsstunde, da er ja an die Zeit bei Soong keine Erinnerungen hatte. Ich hätte zwar gern noch mehr aus Datas Frühzeit erfahren, aber die Handlung auf der Yosemite ist auch recht gelungen. Vor allem weil sie wirklich spannend ist, und Spannung hat in Kadettenromanen Seltenheitswert. Das versöhnliche Ende ist hingegen keine Überraschung, sondern typisch für diese Reihe. Immerhin werden ganz interessante Fragen aufgeworfen, über die Data nachgrübeln kann: Ist es besser, so wie andere zu sein, oder ist Einzigartigkeit von Vorteil? Fazit. Wer sich darüber im Klaren ist, dass von den Kadettenromanen keine literarischen Glanzlichter zu erwarten sind, der kann mit diesem actionreichen Büchlein ein paar unterhaltsame Stunden verbringen. Klar hat der Roman bei mir den Data-Bonus, aber auch sonst gehört er wohl zu den besseren der Reihe.
  20. Cover des Buches Arcade. Star Trek (ISBN: 9783453118997)
    Diane G. Gallagher

    Arcade. Star Trek

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Mit den Einschränkungen eines Jugendromanes ist der Autorin eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Geschichte gelungen. Die Figuren sind soweit gut getroffen und einige spannende Momente gibt es auch. Ein kurzweiliger Lesespaß für zwischendruch.

  21. Cover des Buches Star Trek - Starfleet Academy: Die Grenze (ISBN: 9783864250194)
    Rudy Josephs

    Star Trek - Starfleet Academy: Die Grenze

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Obwohl als zweiter Band dieser Reihe erschienen, macht die Geschichte doch den Eindruck klar vor den ersten Band ("Starfleet Academy 1 - Die Delta-Anomalie") zu spielen. Dies tut der Stimmung jedoch keinen Abbruch, da die bekannten Protagonisten rund um Kirk, Uhura & Co. sowieso frisch auf die Sternenflottenakademie gekommen sind und sich daher teils noch von den, aus den neuen Filmen bekannten, Charakteren unterscheiden.

    Auch wenn sich die "Starfleet Academy"-Reihe klar an ein jüngeres Publikum wendet, spricht der vorliegende Band ein durchaus ernstes Thema an. Vor allem, weil es gerade unsere schnelllebige und auf Konkurrenz ausgerichtete Gesellschaft widerspiegelt.

    Es ist bekannt, dass die Sternenflotte gerade im ersten Jahrgang sehr stark die Spreu vom Weizen trennt, um tatsächlich nur die besten Kandidaten weiter studieren zu lassen. Dieser immense psychische Druck ist in "Die Grenze" permanent spürbar. Egal ob Sunnyboy Kirk oder die zielstrebige Uhura, welche vom Partyleben am Campus nichts wissen will, alle versuchen ihr Bestes zu geben. Für den ein oder den anderen ist das jedoch zu viel.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23900/star_trek___starfleet_academy_2_die_grenze

  22. Cover des Buches Picards erstes Kommando. Star Trek. (ISBN: 9783453133334)
    Brad Strickland

    Picards erstes Kommando. Star Trek.

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Jean-Luc Picard ist als Kadett an der Starfleet-Academy aufgenommen worden. Sein erstes Jahr ist etwas turbulent, zum einen durch einen anderen Kadetten, Roger Wells, der ihm immer eine Nasenspitze bei den Leistungen voraus zu sein scheint, zum anderen, dass er in ein Nova-Team berufen wurde, was eine Auszeichnung für jeden Kadetten bedeutet. Das Nova-Kommando ist das erste Abenteuer im Weltraum der Kadetten. Es besteht aus mehreren Schulungsschiffen, die von den Kadetten ohne Hilfe geflogen werden und mit denen sie, nach erfüllen einer bestimmten Aufgabe, ein vorgegebenes Ziel erreichen sollen. Jean-Luc ist zusammen mit Roger Wells der Ishtar zugewiesen. Die Aufgabe: Mit halbvollem Tank einen Asteroidengürtel vermessen, soweit möglich, und dann zur Voltaire-Station fliegen. Doch schon kurz nach dem Start fallen einige der Systeme des Schiffes aus, dann erhalten sie einen Notruf von zwei Minenarbeitern, deren Schiff defekt ist, sie dieses aber nicht rechtzeitig reparieren können, da ein schwarzer Komet auf sie zurast. Die Übungsmission wird zur Rettungsmission. Mein Fazit: Niedlich. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, weil es locker-flockig geschrieben ist und es war für mich genau die richtige Zwischendurchlektüre.
  23. Cover des Buches Ein Trip durch das Wurmloch. Star Trek (ISBN: 9783453119253)
  24. Cover des Buches Die Atlantis Station. Star Trek (ISBN: 9783453094659)

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