Bücher mit dem Tag "kaffee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kaffee" gekennzeichnet haben.

113 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.331)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Lucinda Riley lässt sich in dieser Geschichte von der Mythologie inspirieren und erzählt die Biografien von sieben Schwestern, die von Pa Salt aus unterschiedlichen Erdteilen adoptiert worden sind. Ich finde die Idee interessant und mir gefällt auch der Bezug zur Vergangenheit. Freilich ist viel vorhersehbar und es ist leicht zu lesen, aber ich habe mich gut unterhalten 

  2. Cover des Buches Whitestone Hospital - High Hopes (ISBN: 9783736315471)
    Ava Reed

    Whitestone Hospital - High Hopes

    (812)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    „Whitestone Hospital – High Hopes“ lässt sich dank des flüssigen Schreibstils, der Mischung aus Klinikalltag, Drama und Gefühlen und der sympathischen Protagonistin Laura richtig gut weglesen. Das Krankenhaus-Setting wirkt lebendig, die langen Dienste, schwierigen Entscheidungen und bewegenden Patientenschicksale bringen genau die Art von Spannung, die man sich von so einem „Grey’s Anatomy“-Vibe erhofft. 

    Besonders das Ende hat es in sich: Der Cliffhanger ist heftig und sorgt dafür, dass man den nächsten Band am liebsten sofort zur Hand hätte. 

    Für mich fehlt stellenweise ein kleines bisschen Tiefe bei manchen Figuren, insgesamt aber ein sehr starker Reihenauftakt mit verdienten 4 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance (ISBN: 9783365008225)
    Laurie Gilmore

    Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance

    (444)
    Aktuelle Rezension von: Louise_Sountoulidis

    Über “Meet me in Autumn” von Laurie Gilmore habe ich seit der deutschen Veröffentlichung im August 2024 zwiespältige Meinungen wahrgenommen. Ich wollte mir nun endlich aber ein eigenes Bild machen und habe mich mit dem Hörbuch befasst.

    Intro:

    “Meet me in Autumn”, besser bekannt unter dem englischen Titel “The Pumpkin Spice Cafe”, war im englischsprachigen Raum ordentlich gehyped gewesen. Hierzulande konnte sich allerdings die absolute Begeisterung nach der Veröffentlichung der deutschen Ausgabe nicht lange halten. 

    Doch woran hat es gelegen? Waren die Figuren zu flach? War inhaltlich zu wenig los und somit die Geschichte zu langweilig? Hat es zu wenig Spice gegeben? 

    Die Meinungen liefen in sehr verschiedene Richtungen und die Aufregung sank recht zügig. 

    Mir selbst begegnete das Buch seit der Veröffentlichung in regelmäßigen Abständen und trotz der widersprüchlichen Feedbacks hielt sich die Neugier beständig. Also wagte ich es nun im Februar und widmete mich dem Hörbuch.

    Zur Handlung:

    Jeanie wagt nach einer schmerzvollen Trennung den Sprung ins kalte Wasser und übernimmt in Dream Harbor das “The Pumpkin Spice Cafe” ihrer Tante, die sich selbst in den Ruhestand versetzt hat und auf Weltreise begibt. Kaum in der Kleinstadt angekommen, befindet sie sich bereits als Mitglied im ortsansässigen Buchclub und wird zum Interesse des gut aufgestellten Netzes für Klatsch und Tratsch. 

    Logan, der lieber für sich allein ist und abgeschieden auf der Farm arbeitet, kann mit dem ständigen Getuschel nichts anfangen und würde auch der quirligen jungen Frau, die seine alltägliche Routine durcheinander bringt und ihn mit ihrer Aufgeregtheit irritiert, am liebsten aus dem Weg gehen. Wären da nur nicht die Umstände, dass er der Obst- und Gemüselieferant für das Cafe ist, sie wegen geheimnisvoller nächtlicher Geräusche Hilfe benötigt und es ihm allgemein mit ihrer lebhaften, fröhlichen und unbekümmerten Art so schwer macht…

    Die Figuren:

    Die beiden Protagonisten wurden lebendig ausgearbeitet und agierten zumeist authentisch. Allerdings muss ich sagen, dass es mir hier und da ein wenig an Tiefe und Emotionalität fehlte, um sie richtig perfekt fühlen und mit ihnen mitfiebern zu können. 

    Jeanie ist eine überaus lebhafte, redselige junge Frau, die mit ihrer offenen Art die sogenannten “Türen einrennt”. Ich kann nicht so ganz präzise beschreiben, was ich bei ihr fühlte. Ich mochte irgendwie ihr fröhliches und zugängliches Wesen sehr, und würde mir sogar selbst wünschen, nur ein kleines Fünkchen davon selbst in mir zu tragen. Dennoch fand ich es manchmal etwas anstrengend und irgendwie zu überspitzt gezeichnet.

    Logan dagegen ist ein ruhiger Typ, der sich aus allem raushalten will und seine Zeit lieber mit seinen Tieren auf der Farm verbringt. Jeanies einnehmende Art überrumpelt ihn regelrecht, reißt ihn gewissermaßen mit sich, und bringt dabei Erinnerungen und Ängste hervor, an denen er Zeit seines Lebens nie mehr rühren wollte. Bei ihm konnte ich besser in die Tiefen seiner Seele und seines Herzen blicken. 

    Sämtliche Nebenfiguren wurden ihren jeweiligen Rollen und Aufgaben entsprechend gut dargestellt und beschrieben, sodass ein aktives und lebendiges Kleinstadtgefüge entstanden ist.

    Der Schreibstil:

    Laurie Gilmore hat einen leicht verständlichen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Ich bin jederzeit wirklich gut in der Geschichte zurechtzukommen. 

    Die Handlung ist schlüssig und der rote Faden uneingeschränkt nachvollziehbar. 

    Jeanie und Logan fühlen sich von Beginn an stark zueinander hingezogen, wenngleich ihre Verbindung von einigen „Ups and Downs“ geprägt ist. Die schwankenden Emotionen der beiden sind recht gut transportiert worden, so dass ich diese nachempfinden konnte, auch wenn sie bei mir nicht in die absolute, Herzklopfen verursachende Tiefe gingen.

    Das Maß an spicy Szenen war meines Erachtens ausgewogen. Ich persönlich benötige diese aber grundsätzlich nicht unbedingt, um ein volles Lesevergnügen empfinden zu können.

    Das herbstliche Kleinstadt-Setting ist bildhaft gezeichnet worden und verfügt über eine cosy Aura, die der Umgebung einen gewissen Charme verleiht. Für mich hätte es diesbezüglich  sehr gern noch ein klein wenig ausgeschmückter sein dürfen, um so richtig in die vollste Gemütlichkeitsstimmung zu kommen. Dennoch entstand beim Lesen fraglos ein heimeliges Gefühl, dass mich durch das Buch begleitete.

    Fazit:

    “Meet Me in Autumn” von Laurie Gilmore ist eine nette, süße und kurzweilige Grumpie vs. Sunshine-Romance in einem cosy Kleinstadtsetting, die mir trotz kleinerer Hürden recht gut gefallen und mich durchaus zufrieden zurücklässt.

  4. Cover des Buches The Pumpkin Spice Latte Disaster (ISBN: 9783989780033)
    Kyra Groh

    The Pumpkin Spice Latte Disaster

    (492)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    Kyra Groh ist eine wahre Meisterin der Romcom-Wohlfühlgeschichten. Obwohl das Buch besser in den Herbst als in den Frühling passt, hab ich mich super unterhalten gefühlt & auch die Emotionen sind nicht zu kurz gekommen. Jude und James sind vor allem in Kombination ein sehr spannendes Duo. Was zu Beginn so wirkt, als könnte es niemals funktionieren, ist dann doch kompatibler als gedacht. Mit James hat Jude auch endlich jemand, der ihr Beständigkeit gibt und wo sie Mal nicht unbedingt abhauen will. Der Schreibstil lässt sich super lesen, die Charaktere sind authentisch und sympathisch und der Plot gut ausgearbeitet und in sich stimmig. Das Ende hätte mir aber durchaus ausführlicher sein können. 

  5. Cover des Buches Dance into my World (ISBN: 9783734110023)
    Maren Vivien Haase

    Dance into my World

    (315)
    Aktuelle Rezension von: Angelina_grz

    Obwohl ich mit Tanzen nichts zu tun hatte, fand ich es spannend und gut umgesetzt. Auch gut hat mir gefallen, dass es mal um eine andere Sportart geht. 

    Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings hat sich das Buch für mein Empfinden etwas gezogen. 

    Ich finde, dass Austins Vergangenheit, dafür, dass er quasi keine Hauptfigur ist, gut aufgearbeitet ist. 

    Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass die Vergangenheit von Jade mehr thematisiert wird, da es ein wichtiges Thema ist. Natürlich ist es ein hartes Thema, aber ich finde, wenn man es thematisiert, dann sollte man es auch ordentlich aufarbeiten.

    Dennoch finde ich Jade und Austin süß zusammen und generell ist die gesamte Freundesgruppe einfach toll.

  6. Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783442719747)
    Ferdinand von Schirach

    Kaffee und Zigaretten

    (183)
    Aktuelle Rezension von: my_waterdrop

    Wieder schön in die kleinen Welten des Alltags einzutauchen und dank Ferdinand von Schirach bleibt das Alltäglich an uns haften und begleitet uns, so dass wir noch eine ganze Weile länger über die Begebenheiten nachdenken.
    Es ist ein kurzes Buch, das sich auch gut unterwegs lesen lässt. Doch es ist zu empfehlen sich bewusst auf die etwas düstere und deprimierende Stimmung einzulassen. Eine Lektüre für deren Konsum der Leser bewusst einen Zeitpunkt wählen muss.

  7. Cover des Buches Bis du wieder atmen kannst (ISBN: 9783963570285)
    Jessica Winter

    Bis du wieder atmen kannst

    (296)
    Aktuelle Rezension von: Eni_Noel

    Der Moment, in dem du realisierst, dass es einen Prolog gab, der dir bereits sehr viel über den Ausgang des Buches verraten hat....
    Du hast es beim Lesen aber einfach vergessen. Ich könnte gleich wieder heulen, wenn ich daran denke. Selten habe ich beim Lesen eines Buches so viele Emotionen durchlaufen. Wie glücklich ich am Ende war. Jessica Winter hat hier ein Meisterwerk der Gefühle erschaffen, dass in Erinnerungen bleibt. 

  8. Cover des Buches Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1) (ISBN: 9783864931284)
    Emma Winter

    Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)

    (286)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Sasha zieht zu ihrer Tante Laura um später Medizin an der Yale studieren zu können. Davor muss Sasha den neuen Alltag an der Weston High, der Schule für die Bostoner Elite bewältigen. Dies gestaltet sich mehr als leicht, da sie einfach keinen Anschluss findet. Der einzige der ihr sofort ins Auge sticht ist der fesche Ben mit seinen grünen Augen.

    Doch Ben ist sehr arrogant und ein totaler Snob, zumindest wirkt er so. Dass er aber so ganz anders ist, erfährt Sasha erst später. Nur nicht verlieben ist das Motto, dies ist aber leichter gesagt als getan und natürlich bereits geschehen. Man erfährt auch so nebenbei wie Sasha versucht den Tod von ihrem geliebten Vater zu verarbeiten, auch die Trennung von ihrer Mutter und besten Freundin ist nicht leicht.

    Als Sasha einen Job in einem Cafe ergattert trifft sie wieder auf Ben. Die Gefühlwelt der beiden fährt Achterbahn. Ben hat es normalerweise nicht so mit Beziehungen und versteht die Welt nicht mehr. Genauso geht es Sasha sie ist unsterblich verliebt.

    Abwechselnd wird aus der Sicht von Ben und von Sasha erzählt, dies lockert die Story auf. Man kann sich gut in die Gefühlslage der zwei hineinversetzen. Der Roman unterhält, obwohl es Geschichten dieser Art ja schon sehr viele gibt. Der Schreibstil ist frisch, gefühlvoll und keinesfalls spannungslos.

    Fazit: Typische Liebesgeschichte mit vielen Höhen und Tiefen. Das unvermutete Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

  9. Cover des Buches Before the Coffee Gets Cold (ISBN: 9781529029581)
    Toshikazu Kawaguchi

    Before the Coffee Gets Cold

    (85)
    Aktuelle Rezension von: pudelohnekern

    „[…] no matter what difficulties people face, they will always have the strength to overcome them. It just takes heart.“

    Stell dir vor, der Besuch eines unscheinbaren Cafés ermöglicht es dir, in der Zeit zu reisen. Für die Zeitreise gibt es jedoch unumstößliche Regeln: Du darfst den Platz, an dem du sitzt, nicht verlassen. Du kannst die Gegenwart nicht verändern. Du musst in deine Zeit zurückkehren, bevor dein Kaffee kalt wird. Würdest du es tun?

    Das Buch entfaltet vier miteinander verwobene Geschichten, die jeweils einem Menschen folgen, der in einem kleinen Café einen Moment in der Vergangenheit oder Zukunft sucht. Die Regeln der Zeitreise schaffen klare Grenzen. Diese Einschränkungen geben den Erzählungen einen konzentrierten Rahmen, innerhalb dessen die Figuren ihre Wünsche, Ängste und Verluste offenlegen.

    Die erste Geschichte führt behutsam in das Setting ein. Sie zeigt, wie stark der Wunsch sein kann, ein Gespräch nachzuholen, das im Alltag verloren ging. Diese Eröffnung wirkt wie ein vorsichtiges Öffnen des Vorhangs und bereitet den emotionalen Ton vor, der sich im Verlauf steigert. Mit jeder weiteren Geschichte nimmt die Intensität zu. Besonders die Episode der zwei Schwestern stach für mich hervor. Sie zeigt, wie schmerzhaft Distanz innerhalb einer Familie sein kann und wie wertvoll ein kurzer, begrenzter Augenblick wird, wenn er hilft, einen inneren Konflikt zu lösen.

    Der Stil ist fließend, direkt und leicht zugänglich. Die Beschränkung auf wenige Schauplätze und Dialoge unterstützt die Atmosphäre eines leisen, fast abgeschlossenen Raums, in dem Zeit nur für kurze Momente anders funktioniert. Die Message bleibt klar: Die äußeren Umstände sind selten kontrollierbar, doch der Umgang mit ihnen liegt in der eigenen Hand.

    Die Stärke des Buches liegt nicht in einer komplexen Handlung, sondern in der Fähigkeit, innere Konflikte und Emotionen einzufangen und zu verarbeiten. Manche Passagen bleiben sehr schlicht, was nicht immer die gleiche Wirkung entfaltet, aber insgesamt ergibt sich ein stimmiges, warmes und eindrucksvolles Leseerlebnis.

  10. Cover des Buches Blackwood (ISBN: 9783841440136)
    Britta Sabbag

    Blackwood

    (169)
    Aktuelle Rezension von: Lienne

    Inhalt:


    Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?
    Romantisch, spannend und humorvoll – der große All-Age-Roman von Bestsellerautorin Britta Sabbag

    Für Gesine ist das keine Frage. Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt…

    © FJB


    Meine Meinung:

    “Du bist, wer du bist, mit allen Ecken und Kanten, mit jedem Fettnäpfchen, das du mitnimmst, jedem unpassenden Spruch und Lacher, die dir an der falschesten Stelle rausrutschen, genauso wie mit all den mutigen und tollen Sachen, die du tust.” 

    [Zitat aus “Blackwood”, Kapitel 18, Kindle-Position 3413]

    Ich muss leider zugeben, dass ich anfangs Schwierigkeiten hatte in die Geschichte hineinzufinden. Die ersten 15 % des Buches wusste ich ehrlich gesagt nicht, was ich von Ge, Blackwood und seinen Bewohnern halten soll. Doch je weiter die Geschichte fortschritt, umso mehr war ich mittendrin in diesem kleinen schrägen Ort, wo die Uhren ein wenig anders ticken. 

    Britta Sabbags Humor ist einmalig! Ich musste so häufig schmunzeln und grinsen. Der Schreibstil ist flüssig und lockerleicht. Die Atmosphäre ist ein wenig mystisch und geheimnisvoll. Da fragt man sich, ob die ganzen Geschichten der Einheimischen denn wahr sein können?  In einem schönen Lesetempo, begleitet man Ge durch ihre schwere Zeit und lernt so allerlei über das junge Mädchen, die erste Liebe und auch über das Leben.

    Ge’s Schicksal hat mich sehr berührt, ihr Verlust tat mir so unglaublich leid und unter diesen Umständen einen Neuanfang zu wagen fand ich sehr mutig. Das oben erwähnte Zitat ist so wunderschön und aufmunternd! Danke für diese Zeilen! Ich denke, jeder kommt mal an einen Punkt, an dem er an sich selbst zweifelt. Da können einem solche Worte guttun und Selbstvertrauen aufbauen. 

    Auch alle weiteren Charaktere sind authentisch und (die meisten) sympathisch! Mimi und ihre Backlust – da hätte ich gerne mal von ihren verrückten Kreationen genascht! Aber auch alle anderen Gestalten sind so speziell und besonders, dass man sie ins Herz schließen muss. 

    Die Handlung ist interessant und hat einige spannende Überraschungen zu bieten. Vorallem zum Ende hin bekommt man nochmal richtig Herzklopfen auf die eine oder andere Art. Das Ende ist passend, rund und stimmig.

     

    Fazit:

    Dieses Buch ist etwas besonderes, genauso verrückt wie Blackwood und seine Bewohner und einfach wunderschön! Freut euch auf authentische Charaktere, einige Geheimnisse, Romantik und eine Portion Fantasie. Ein lesenswertes Jugendbuch

  11. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783365007815)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

    (240)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Eine Krankenschwester will einen Neubeginn und nimmt eine stelle in Virgin River an. Der Arzt ist alt und braucht hilfe. Die will er nicht an nehmen. Es entwickelt sich eine schöne Geschichte mit Herz schmerz. Aber auch Kriminalität. Na ja ist ein Frauen Roman macht trotzdem SPSS zu lesen. Wer die Serie kenn wird es lieben.

  12. Cover des Buches Der Kaffeedieb (ISBN: 9783462050639)
    Tom Hillenbrand

    Der Kaffeedieb

    (114)
    Aktuelle Rezension von: Leser_Andreas

    Aus einer Notlage heraus nimmt Obediah Chalon, der Held des Romans, einen scheinbar aussichtslosen Auftrag an. Für die Niederländische Ostindienkompanie soll er Kaffee stehlen. Wie er in dieses Dilemma gerät, ist eine der vielen großarrigen Ideen in diesem Roman. 

    Da Chalon den Auftrag nicht allein bewältigen kann, braucht er Helfer und Unterstützer. Die Personen, die sich ihm dafür anschließen gehören nicht gerade zu den angenehmensten und sympathistischten Menschen, was bei so einem Unternehmen ja durchaus erwartbar ist. Dennoch muss er sich mit diesen Persönlichkeiten arrangieren, was dem ganzen Geschehen einiges an Würze verleiht. Es entwickelt sich ein Abenteuer voller Spannung, politischer Intrigen und unerwarteter Wendungen. Mehrwert über die Handlungsspannung hinaus entsteht durch die Vernetzung der gelehrten Hauptfigur mit anderen Gelehrten wie Newton und Leibnitz, mit denen er Briefe und Schriften austauscht. Es wird debattiert und nachgedacht, was den Roman aus meiner Sicht aufwertet.
    Besonders ungewöhnlich: der Höhepunkt der Handlung, ein eigentlich spektakuläres Ereignis, wird ganz unspektakulär und nüchtern in der Rückblende erzählt und zwar von einem alt gewordenen Augenzeugen. Toll, ich mag solche unerwarteten Brüche sehr!

  13. Cover des Buches Der große Ernährungskompass (ISBN: 9783844535624)
    Bas Kast

    Der große Ernährungskompass

    (16)
    Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraum

    Ich beschäftige mich jetzt schon länger mit dem Thema "Ernährung" und da durfte dieser Bestseller natürlich auch nicht fehlen. Da ich Sachbücher jedoch immer gut hören kann (beim Haushalt, Bus fahren oder spazieren gehen) habe ich mir das Hörbuch bei Audible geholt. 

    Es wird sehr angenehm gesprochen. Zunächst wird eine Einführung in die verschiedenen Kapitel gegeben und dann geht detailliert um Proteine, Kohlenhydrate und Fette. Mir waren eben diese Hauptthemen teilweise doch etwas zu Chemisch erklärt. Auch wenn sich immer mühe gegeben wurde es anschaulich zu halten. Was ich aber toll finde - und das ist auch der Grund wieso ich finde das es jeder mal gehört oder gelesen haben solle: Bast betont immer wieder das wir Menschen unterschiedlich ticken. Was bei dem einen gut funktioniert (zb auf Kohlenhydrate zu verzichten) muss nicht auch bei dem anderen gut funktionieren. Er erklärt dies auch an extrembeispielen und verschiedenen Kulturen die besonders Alt werden sich jedoch unterschiedlich ernähren. Ein großes Thema spielt dabei der Insulinspiegel.

    Immer wieder verweist er darauf das er viele verschiedenen Studien verglichen hat und wie er seinen eigenen Lebensstil und Ernährungsplan umgestellt hat. Das sich dies mit neuen Studien und Erkenntnissen aber auch wieder ändern kann. Inhaltlich hat es auch einige Gemeinsamkeiten mit "Mediale Medizin" von Anthony Williams das ich zuvor gehört hatte. Jedoch wird hier viel mehr noch darauf gepocht das jeder seine eigene Lösung finden muss. Und zwar indem er vieles ausprobiert. Z.B.  ein paar Wochen auf Kohlenhydrate verzichtet um zu schauen wie der Körper reagiert.

    Ich finds aber auch super das er bei gewissen Nahrungsmitteln sehr eindeutig war: Vollkorkprodukte sind gut! Weißmehl ist eine Süßigkeit mit keinerlei Mehrwert. Ich selbst muss solche Fakten tatsächlich dann auch sehr eindringlich erklärt bekommen, ich muss es nachvollziehen können und dann fällt es mir auch nicht mehr schwer darauf zu verzichten. 

    Ich habe einiges im Hinterkopf behalten von diesem Hörbuch das ich ad hoc auch umsetzten konnte. Das dem Hörbuch eine PDF mit den wichtigsten Fact's beigelegt wurde find ich auch richtig klasse. Ebenso wie die Zusammenfassung der 12 Ernährungstipps am Ende. Es steht zu Recht auf den Bestsellerlisten. Von mir auch eine klare Weiterempfehlung! =)

  14. Cover des Buches Ein Coffee to go in Togo (ISBN: 9783958894822)
    Markus Weber

    Ein Coffee to go in Togo

    (35)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Ich zweifelte an meinem Verstand! Togo, Afrika. Mit dem Fahrrad! Aber inzwischen war es zu spät. Es gab kein Zurück.‘ (Seite 19)

    Markus Maria Weber sitzt im November 2011 auf dem Weg zur Arbeit im ICE, beobachtet kaffeetrinkende Mitreisende und denkt über Kaffee, to go und Togo nach. Und da beschließt er, dass er aus dem Hamsterrad aussteigen will, dass er mit dem Fahrrad nach Togo fahren möchte. Er spricht mit seinem Chef, nimmt sich ein Jahr Auszeit, und dann geht es los.

    Weber startet in Deutschland, fährt über die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine in die Türkei, durch Griechenland, Vatikanstadt, Italien und Spanien. Auf dem afrikanischen Kontinent radelt er von Marokko nach Westsahara, Mauretanien, Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Guinea, Sierra Leone, Liberia, die Elfenbeinküste und Ghana bis nach Togo.

    Schon der erste Blick ins Inhaltsverzeichnis macht deutlich, dass man es hier mit einem ganz besonderen Abenteuer zu tun hat, dass man Weber bei einer unglaublichen Reise begleiten darf. Das hat mir sehr viel Lust aufs Buch gemacht, und Webers Reise ist nicht nur ein echtes Abenteuer, sondern sein Buch ist zudem richtig toll geschrieben und der Autor extrem sympathisch.

    Die besuchten Länder sind - vor allem in Afrika, aber auch teilweise in Europa - bisweilen ungewöhnlich und eher weniger bekannt, so dass ich hier sehr gerne mitgereist bin, viel Neues erfahren habe, Land und Leute kennenlernen durfte.

    Weber hat seine Reise vor 13 Jahren unternommen, und die Welt hat sich seither recht stark verändert: die Corona-Pandemie, die immer extremeren Auswirkungen des Klimawandels, der Krieg in der Ukraine, der immer ausgeprägtere Rechtsruck in unzähligen Ländern. Die Reise in die Vergangenheit empfand ich aber nicht als störend, sondern als spannend.

    Das Buch enthält ein paar Fotos, meist in s/w. Ich persönlich hätte mich sehr über mehr Fotos, vor allem in Farbe, gefreut, um diese ungewöhnliche Reise noch lebendiger erleben und noch besser begleiten zu können. Aber das ist nur eine kleine Anmerkung, auch ohne diese Fotos ist das Buch eines meiner Lieblingsbücher 2024.

  15. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

    (507)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Eins will ich gleich zu Beginn sagen, nämlich, dass dieses Buch eines dieser ist, welches von der ersten bis zu letzten Seite unterhält, eine gemütliche und wärmende Atmosphäre mit sich bringt und einfach nur ein Wohlgefühl hinterlässt. 


    Dazu trägt vor allem das super tolle, ländliche und entschleunigte Setting bei, das naturnahe, harte Farmleben, die liebenswerte Familie Shipley als auch die süße, teils echt spicy Liebesgeschichte zwischen Audrey und Griffin. Und vor allem hat es die Autorin zudem geschafft, dieses alles wahnsinnig lebendig und bildlich zu beschreiben, sodass ich mich beim Lesen wie mittendrin im Getümmel gefühlt habe. 


    Aber auch die Geschichte selbst ist wirklich schön und gemütlich. Zwar gibt es ein bisschen Drama, was bei diesem Genre ja auch irgendwie dazugehört, genauso das obligatorische Hin und Her, doch das alles hat mich gar nicht so sehr gestört. Audrey und Griffin konnten mich nämlich absolut für sich einnehmen und ich habe jede Seite genossen, die ich sie auf ihrem Weg begleiten durfte, selbst, wenn es sich dann doch mal etwas gezogen hat. Und auch Griffins Familie kann man einfach nur lieben. Diese wuselige Großfamilie, bestehend aus Mutter, Großvater und vier Kindern, sowie diversen Angestellten, ist ein Traum, ebenso das harte und dennoch erfüllende Farmleben, wie es nur in Büchern beschrieben werden kann. 


    Dazu kommen die tollen Protagonisten und Nebencharaktere, die allesamt ebenfalls richtig toll und lebendig geschrieben sind. Audrey ist eine geniale Köchin, die in ihrem Job nicht zeigen kann, was sie drauf hat, dafür aber von den Shipleys von Herzen aufgenommen wird. Sie muss ziemlich viel wegstecken, behauptet sich aber dennoch und obwohl sie, bis sie wieder auf Griff trifft, allein dasteht, geht sie ihren Weg und ist zielstrebig. Griff dagegen ist ein grummeliger Farmer mit harter Schale aber einem super weichen Kern. Er lebt für seinen Cider, ist bodenständig und hat die ganze Verantwortung für seine Familie auf seinen Schultern, was ihn total liebenswert macht.


    Alles in allem ist dieses Buch ein richtiges Wohlfühlbuch, welches die frische Landluft förmlich beim Lesen spüren lässt, welches eine super süße Liebesgeschichte mit Ups und Downs erzählt und die richtig Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht. 

  16. Cover des Buches Der erste Kaffee am Morgen (ISBN: 9783492305877)
    Diego Galdino

    Der erste Kaffee am Morgen

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Buchfluestern82
    Ich mag Italien, ich mag Kaffee und ich mag dieses Buch. Wer schon einmal in einer Bar in Italien einen Café bestellt hat, kann sich die Szenen im Roman perfekt vorstellen. Das Buch ist ausserdem so gut geschrieben, dass ich zum Teil den Duft von Kaffee zu riechen glaubte.

    Der Roman von Diego Galdino ist eher nachdenklich, aber nicht schwer zu lesen. Er beschreibt den Alltag in Italien so gut, dass ich häufig schmunzeln musste. Und die beiden Hauptfiguren, die irgendwie zusammenfinden und doch meilenweit voneinander entfernt sind, schliesst man schnell ins Herz.
  17. Cover des Buches One Night - Das Geheimnis (ISBN: 9783442486458)
    Jodi Ellen Malpas

    One Night - Das Geheimnis

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem der erste Band der Reihe mir nur so leidlich gefallen konnte, hat sich die Autorin im zweiten Band deutlich steigern können. Zwar ist das Buch stellenweise immer noch etwas langatmig, aber das wird auch eine neue Komponente ausgeglichen: Es gibt nämlich tatsächlich - besonders gegen Ende hin - einige spannende Momente. 

    Nach wie vor sind die Protagonisten gut gezeichnet, aber auch sehr Klischee behaftet. Oftmals kann  der Leser die Handlungen nur schwer nach vollziehen. Das ewige Hin-Und Her der Beziehung zwischen den Hauptfiguren nervt manchmal. Und auch die erotischen Passagen sind zwar gut geschrieben, aber bieten nur wenig Neues. 

    Der Schreibstil ist gut, doch die Längen stören manchmal. Trotzdem konnte mich das Buch gefangen nehmen und hat mir Lust auf den dritten - abschließenden - Band gemacht.

  18. Cover des Buches Die ferne Hoffnung (ISBN: 9781542047883)
    Ellin Carsta

    Die ferne Hoffnung

    (166)
    Aktuelle Rezension von: kapitelschlag

    Die Geschichte setzt 1888 in Hamburg ein, mit dem tragischen Selbstmord des Vaters, der für die drei Brüder Robert, Georg und Karl einen entscheidenden Wendepunkt markiert. Besonders beeindruckend fand ich, wie unterschiedlich ihre Lebenswege verlaufen: Robert zieht mit seiner Familie nach Kamerun, um eine Kakaoplantage zu übernehmen, Georg bleibt in Hamburg, während Karl versucht, sich in Wien ein neues Leben aufzubauen.

    Gerade der Wechsel zwischen diesen Schauplätzen verleiht dem Roman einen besonderen Reiz. Er sorgt für Abwechslung und hält die Spannung aufrecht, weil jede Perspektive ihre ganz eigene Atmosphäre und Dynamik mitbringt. Besonders berührt hat mich die Figur von Luise, Roberts Tochter, die in Kamerun aufwächst. Sie wirkt mutig, eigenständig und folgt unbeirrt ihren eigenen Gefühlen. Auch Karls Kapitel in Wien, geprägt von gesellschaftlichen Zwängen und innerer Zerrissenheit, haben ihren eigenen Reiz und verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe.

    Ellin Carstas Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Sie versteht es, sowohl emotionale als auch alltägliche Momente lebendig einzufangen und den Figuren eine glaubwürdige Stimme zu geben.

    Allerdings bleiben die kolonialen Hintergründe in Kamerun eher an der Oberfläche. Hier hätte ich mir mehr historische Tiefe und eine kritischere Auseinandersetzung gewünscht, um die Zeit und ihre Konflikte greifbarer zu machen.

    Trotz dieser kleinen Schwächen habe ich das Buch mit großem Interesse gelesen. Besonders gefallen hat mir die gelungene Mischung aus Familiengeheimnissen, Gefühlen und historischen Elementen. Die Charaktere sind lebendig und sympathisch, und ich war gespannt, wie sich ihre Wege weiterentwickeln würden.

    Für mich ist *Die ferne Hoffnung* ein starker Auftakt der Hansen-Saga, der Lust auf die Fortsetzung macht.


  19. Cover des Buches Der Duft der Kaffeeblüte (ISBN: 9783426513095)
    Ana Veloso

    Der Duft der Kaffeeblüte

    (196)
    Aktuelle Rezension von: testethar

    "Der Duft der Kaffeeblüte" spielt in Brasilien des 19. Jahrhunderts. 

    Vita, die Tochter eines Kaffeebarons verliebt sich ausgerechnet in den Verfechter der Abschaffung der Sklaverei namens León Castro. Da die Kaffeeplantagen nur aufgrund von Sklaverei zum Wohlstand der Kaffeebarone führen, wäre die Abschaffung der Sklaverei natürlich ein Katastrophe. 

    Des Weiteren bekommt man auch sehr viel mit über das Leben der Sklaven und die Zeit während der Abschaffung der Sklaverei. Diese bringt anfangs nicht die erhoffte Freiheit. Die Lebensbedingungen sind meist immer noch katastrophal. 

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat das Brasilien des 19. Jahrhunderts sehr gut geschildert. Letztendlich waren mir alle Befürworter der Sklaverei recht unsympathisch. Damals kannten die Menschen es nicht anders, aber zur heutigen Zeit wäre man über einige Aussagen überrascht. Deswegen konnte ich mich leider gar nicht mit der Protagonistin Vita anfreunden. Sie ist zwar eine sehr starke und selbstbewusste Frau, jedoch war sie nie wirklich bereit anstatt Sklaven Menschen zu sehen. Mir hat ein wenig die Entwicklung bezüglich dieses Themas gefehlt. 

    Umso mehr war mir die Herzlichkeit und Offenheit aller Sklaven auf Anhieb sympathisch. Diese Menschen haben das heutige Brasilien so stark geprägt und dennoch sind die Unterschiede zwischen der weisen und schwarzen Bevölkerung immer noch so gravierend. 

    Kann das Buch allen empfehlen, die historische Romane mögen und eine Reise nach Brasilien machen möchten zur Zeit der Abschaffung der Sklaverei.

  20. Cover des Buches Die Glücksschneiderin (ISBN: 9783453424890)
    Ulrike Sosnitza

    Die Glücksschneiderin

    (42)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lassen doch beide auf einen interessanten Roman hoffen.

    Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind hervorragend ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.

    Zur Geschichte, Clara ist begeisterte Schneiderin und sie beschäftigt sich mit dem Upcycling von Kleidung. Sie hat sich zusammen mit einer Freundin einen Traum erfüllt, ein Nähcafe.

    Das Cafe läuft anfangs nur schleppend. Doch Clara entdeckt auf einem Flohmarkt ein tolles Vintage Kleid. Sie probiert es zu Hause an und da steht plötzlich ihr Exfreund, der sie vor einiger Zeit einfach ohne Erklärung verlassen hat. Das Kleid gehört seiner Großmutter und er hat es gesucht. Doch das Kleid verbirgt auch ein Geheimnis, doch was es damit alles auf sich hat und wie Fin und Clara weiter miteinander umgehen, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.

    Ein sehr schönes Buch, das mich gut unterhalten hat. Es hat mir eine tolle Lesezeit beschert. Ich empfehle es gerne weiter.

  21. Cover des Buches Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons (ISBN: 9783473585489)
    Julia K. Stein

    Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons

    (78)
    Aktuelle Rezension von: lanas_moments

    𝘐𝘯𝘩𝘢𝘭𝘵:
    Emma kommt in die Hamptons, ihre damalige Heimat, zurück. Um ihren Vater finanziell nicht zur Last zu fallen möchte sie selbst etwas Geld verdienen und nimmt einen Sommerjob in einem Cafe an.
    Der Besitzer und eine Angestellte, machen ihr den Einstieg in ihren neuen Job nicht gerade einfach.
    Ihre Freizeit verbringt sie hauptsächlich mit ihrer Besten Freundin. Beim Abhängen am Strand taucht ihr früherer Schwarm auf. Schafft er es, ihr wieder den Kopf zu verdrehen?

    𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨:
    Für mich war es ein nettes Buch für zwischendurch. Beim Lesen kam ich mir teilweise ziemlich alt vor. Ich glaube das Buch hätte mir besser zugesagt, wenn ich zum Lesezeitpunkt 15 oder 16 gewesen wäre. Wer ein bisschen Sommerfeeling schnuppern möchte ist hier genau richtig.
    Den flüssigen Schreibstil der Autorin fand ich gut.
    Auf der einen Seite hat es mir gut gefallen einiges über Emma zu erfahren, auf der anderen Seite nicht so, da teilweise zu viele Handlungen mit ihr, die mit der eigentlichen Liebesgeschichte, nichts zu tun hatten passiert sind. Dadurch ist die Romanze für mich in den Hintergrund gerückt.

  22. Cover des Buches Der Mönch von Mokka (ISBN: 9783462054132)
    Dave Eggers

    Der Mönch von Mokka

    (29)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Ist es nachvollziehbar, wenn eine Tasse Kaffee 16 Dollar kostet? Wohlgemerkt, man bezahlt damit keine unschlagbare wunderbare Aussicht sich an einem einzigartigen Aussichtspunkt befindend, sondern sitzt oder steht in einer gewöhnlichen Kaffeebar in San Francisco. Jedoch trinkt man einen Kaffee, dessen Export nur unter Lebensgefahr zustande kam und dessen Qualität unschlagbar ist! Und zudem Fair Trade ist. Dass der Kaffee im Jemen erfunden wurde und dass der Jemen eigentlich ein Land ist, das sich wunderbar zum Kaffeeanbau eignet, erfährt man aus dem Roman „Der Mönch von Mokka“. Freilich, ein Mönch kommt nicht vor. Und auch sonst nichts Spirituelles. Dafür erhält man einen leidlichen Einblick in die politische und soziale Situation Jemens. Mokka ist eine Hafenstadt im Jemen und hat nichts mit dem Getränk Mokka zu tun.

    Der Held Mohtar ist jemenstämmig, aber Amerikaner. In seinem jungen Leben hat er schon viele Jobs gestemmt, eigentlich möchte der intelligente, strebsame junge Mann studieren, aber das Leben kommt dazwischen, die Armut und nun ja, er lässt sich leicht ablenken, außerdem hat er überambitionierte Träume, die sich nie verwirklichen lassen. Eigentlich ist Mohtar eine Art Traumtänzer mit gelegentlichem Realitätschek. Aber dann verbeißt er sich in die Idee, Kaffee aus dem Jemen zu exportieren. Und auf einmal bleibt er dran. Entwickelt Leidenschaft. Und Unternehmergeist. Unter Lebensgefahr gelingt es ihm mit Engagement, mit Hilfe seines Clans im Jemen und mit einer guten Portion Glück, reich zu werden. Ja, ohne Glück gelingt es nicht, genau so gut, hätte er auf seinen Reisen ermordet werden können oder im Bombenhagel umkommen. Ist er aber nicht.

    Der Kommentar und das Leseerlebnis:

    Der Roman fesselt mich von der ersten Zeile an. Vor allem, da er auf Tatsachen aufbaut. Ich mag Dave Eggers Stil, eine Mischung aus nüchterner Beschreibung, guten Charakterisierungen und dem Aufbau nonchalanter Spannung. Man kann nicht sagen, dass Dave Eggers in den Tiefen der menschlichen Psychologie schürfen würde, dennoch bringt er im Kaffeeroman rüber: + Migrant zu sein kann Vorteile mit sich bringen, wegen der Doppelsprachigkeit und wegen der Beziehungen zur alten Heimat. + Manchmal wird Mut und Risikobereitschaft belohnt. + Vieles hängt auch vom Zufall ab. + Nicht jeder ist seines Glückes Schmied, aber mancher. + Es ist nicht selbstverständlich, dass wir morgens unseren Kaffee schlürfen dürfen. 

    Freilich kann Kaffeetrinken Kult sein und überhöht werden, wie alles eben. Nie im Leben würde ich 16 Dollar für eine Tasse Kaffee ausgeben. Ist einfach nicht meine Welt. Aber was sollen die Reichen denn sonst mit ihrem Reichtum anfangen? Falls ihr mal in eine Kaffeebar geht, fragt auf alle Fälle einmal nach Kaffee aus dem Jemen.

    Fazit: Unterhaltsam, spannend, lehrreich. Macht einfach Spaß. 

    Kategorie: Abenteuer. Tatsachenroman.
    Kiwi, 2018

  23. Cover des Buches Moffenkind (ISBN: 9783827194497)
    Jörg Böhm

    Moffenkind

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Die "Star of the Ocean" tritt in Hamburg ihre Jungfernfahrt zu den Metropolen Westeuropas an. Schon vor dem Start ist die Stimmung unter einigen Passagieren eher angespannt. Spätestens als der Luxusliner seinen Weg antritt, wird durch ein Ereignis und ein Kapitel deutlich, das an dieser Kreuzfahrt nichts normal ist. Der Tod lauert auf diesem Schiff.  

    Ein Thriller der erstmal sachte los geht und die wichtigsten Charakter und wie sie zusammen hängen vorstellt. Nachdem man dann die Verhältnisse zueinander zuordnen kann ist es auch gut zu lesen. 

    Die Schrift ist schön groß und die Kapitel sind nicht so lang, so das ich bisher nicht das Gefühl habe, das sich die Ereignisse ziehen. 

    Der Thriller an sich ist eine gemütliche Lektüre mit dem gewissen etwas. Man merkt, das irgendwas anders ist und irgendwo was passiert aber man kann es noch gar nicht so richtig greifen. 

    In all den Ereignissen lernen wir verschiedene Leute kennen und ihre Geschichte. Der Kern dreht sich um diese eine Familie, die man schon vor der Kreuzfahrt kennen lernt. Es geht um tiefe Geheimnisse noch aus der Weltkriegszeit und was geschah. Es gleicht einem Wunder, wie auf einer einzigen Kreuzfahrt, Jahre nach dem Geschehen, ganz viele Dinge aufgedeckt werden. 

    Das Ende ist gut wie es ist. Einige Ausgänge der verschiedenen Geheimnisse werden offen gelassen, so das man noch ein bisschen träumen kann. Andere haben schon früher ein Ende gefunden. 


    Das Buch hat Spaß gemacht zu lesen und war eine eher leichte Thriller Lektüre. Nichts grausames. 

  24. Cover des Buches Im Land der Kaffeeblüten (ISBN: 9783522201605)
    Laura Antoni

    Im Land der Kaffeeblüten

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Deutschland 2011. Als sich Isabell und Julia, beide 17 Jahre alt, in der Schule das erste Mal begegnen, wissen sie noch nicht, wie eng die Geschichte ihrer beiden Familien miteinander verknüpft sind. Die eine, die verwöhnte Tochter eines Kaffeeimporteurs, die andere, die eines Forscherehepaars, die um den letzten gesellschaftlichen Schliff zu vervollständigen, bei ihrer Großmutter in Deutschland leben soll.

    Erst bei der Recherche für eine gemeinsame Projektarbeit entdecken sie, dass sich ihre Urgroßmütter Elise und Margarethe um 1900 in Guatemala kennengelernt und so manches Geheimnis miteinander geteilt haben.

    Meine Meinung:

    Der auf zwei Zeitebenen spielende Roman spricht verschiedene Themen, wie Landraub durch die Europäer, Ausbeutung der indigenen Völker, Plünderung der prähistorischen Tempel sowie gewaltsame Christianisierung der Mayas an. Einiges, wie die Ausbeutung von Land und Leuten passiert heute noch.

    Die Geschichte ist spannend erzählt, wobei mir der Handlungsstrang, der um 1902 spielt, deutlich fesselnder als der in der Gegenwart ist. Nun, ja - man begegnet in Hamburg selten Giftschlangen auf der Straße und statt eines Maultieres reitet man das Fahrrad oder ein Moped.

    Auch die Figuren der Vergangenheit sind ein wenig besser gelungen. Sie können sich so richtig schön gegen das „Brave-Töchter-Image“ auflehnen. Allerdings kann es auch daran liegen, dass Elise und Margarethe ein wenig (deutsche) Exotik in Guatemala bedeuten. Leicht haben es beide nicht.

    Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Hin und wieder werden auf Worte aus der Sprache der Ureinwohner eingeflochten.

    Neben den mehrfachen Wechseln der Zeitebene, geben die wörtlichen Zitate aus den Tagebüchern ein farbenprächtiges Bild der Landschaft und das mühsame Leben auf der Kaffeeplantage wieder.

    Gut sind auch die gesellschaftlichen Zwänge zu Beginn des 20. Jahrhunderts dargestellt. So soll Margarethe einen reichen Mann heiraten, um die Plantage vor dem Ruin zu retten. Dabei hat sie ihr Herz an Juan, einen Maya verloren. Eine Beziehung, die so gar nicht geht. Der rettende Engel, der von ihrem Geheimnis weiß, hat selbst eines.

    Fazit:

    Eine flott und lebendig erzählte Geschichte, der ich gerne 4 Sterne gebe.

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