Bücher mit dem Tag "kaiser"

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474 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.003)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Scarlet's Großmutter ist verschwunden und niemanden interessiert es. Auf der Suche nach ihr trifft sie auf den Straßenkämpfer Wolf. Der mysteriöse Fremde bietet ihr seine Hilfe an, doch kann sie ihm vertrauen? Währendessen befindet sich Cinder auf der Flucht und versucht zusammen mit dem etwas seltsamen Kapitän Thorne mehr über ihre Vergangenheit heraus zu finden.

    Die Autorin hat hier wirklich was ganz Neues und Eigenes geschaffen. Diese ferne Welt mit Raumschiffen, Cyborg und Portscreen ist so anders und so gut gelungen. Was ich im ersten Teil gewöhnungsbedürftig fand, habe ich nun genossen und fand es großartig. Auch das Wir jetzt nicht nur im asiatischen Raum uns aufgehalten, sondern auch nach Europa gekommen sind, finde ich klasse. Zudem hat die Autorin es wieder geschafft einen mitzunehmen, in eine so andere Welt und doch fühlt man sich direkt darin und davon umwogen. Für viele Lacher hat auch noch eine andere neue Figur gesorgt, und zwar Carswell Thorne, Klein-Krimineller, mit viel Charme und einem extragroßen Ego, da wird noch so einiges auf uns zukommen.

    Die Handlung konnte mich wirklich in allen Punkten vollkommen überzeugen, ich fand die Handlung auch an sich besser als die des ersten Teiles, da die des 2. Teiles nicht so vorhersehbar war. Mir gefielen die einzelnen Handlungsstränge und die Entwicklungen der Geschichte. Ebenfalls ist die Spannung fast nicht mehr aushalten in diesem Buch, denn einem wird nie langweilig, was mir sehr gefiel.

    Wie auch im 1. Teil, ist der Schreibstil wirklich wunderbar gehalten und lässt sich super lesen, man flitzt richtig durch die 400 Seiten, und man bekommt immer wieder Lust auf mehr.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Erst wusste ich nicht ob ich das gut finden soll das es garnicht um Cinder weiter geht aber die Verwirrung war rasch abgelegt. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren, hauptsächlich, zwischen Scarlet, Cinder und Kai. Der Mix ist hier sehr gut gelungen. Auch die Adaptation der Rotkäppchen Geschichte finde Ich sehr gut gelungen.

    Ich kann Marissa Meyer mit ihren Luna Chroniken einfach nur feiern. Die Story ist großartig. Ich habe selten soviel Lebendigkeit zwischen zwei Buchseiten gefunden. Der Märchenbezug ist auch im zweiten Band wieder vorhanden, jedoch ist dies wirklich nur eins der Elemente in diesem Büchern und unterstreicht einfach nur das Können der Autorin. Ich gebe dem Buch fünf Sterne und freue mich schon wahnsinnig auf den dritten Teil!

  2. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (752)
    Aktuelle Rezension von: XodetteX

    Die Geschichte verlief sehr flüssig, aber es gab tatsächlich Wochen, wo ich das Hörbuch nicht gehört habe. Die Spannung, wie es denn nun weiter geht, hat sich aus dem zweiten Teil nicht halten können. Aber sobald ich wieder anfing das Hörbuch zu hören, war ich voll in der Story drin. Nichts ist im Laufe der Zeit aus meinem Gedächtnis verschwunden.

    Was immer noch gegeben war, war dass alle Charaktere ihren Platz in der Geschichte erhalten haben, aber der Fokus auf Cress und ihrer Vergangenheit und Gegenwart lag. Außerdem lernen wir eine neue, für mich etwas verstörende, Person kennen: Prinzessin Winter. Ich bin sehr gespannt, was mich im vierten Teil erwartet. So richtig gefesselt hat mich die Geschichte als der Plan in die Tat umgesetzt wurde. Ich habe mit allen mitgefiebert und war nicht nur als Zuschauer dabei.


    Mein Fazit ist, dass der 3. Teil immer noch die Spannung und das Gefühl transportiert. Aber, für mich, war dieser Teil etwas schwächer als der vorherige Band. Nichtsdestotrotz wurden die parallelen Geschichten aller Protagonisten wieder super ineinander geflochten. Scarlet fand ich kam ein wenig zu kurz, aber ich denke, dass sich das mit dem nächsten, und letzten Band der Reihe, wieder aufheben wird.

  3. Cover des Buches Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551582898)
    Marissa Meyer

    Wie Schnee so weiß

     (547)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Cinder weiß, dass es an ihr liegt, die böse Königin Levana zu stürzen. Prinzessin Winter, die Stieftochter der Königin, muss währenddessen um ihr Leben fürchten, denn Levana will das hübsche Mädchen loswerden. Allerdings will sie nicht aufgeben und zusammen mit Jacin, Cinder, Kai, Wolf, Scarlet, Cress und Thorne Luna retten.

    Meinung:
    Ein wenig traurig war ich ja schon, denn dieser 4. Band einer Reihe voller Abenteuer, Märchen und starker Charaktere ist nun leider der Abschluss der grandiosen Reihe. Die Autorin hat es immer wieder geschafft, mich zu begeistern, denn es ist ihr äußerst gut gelungen, Märchen, Romantik und Science Fiction zu verbinden. Nach Aschenputtel, Rotkäppchen und Rapunzel spielt in diesem Band nun Schneewittchen eine große Rolle. Winters Geschichte ist an das Märchen „Schneewittchen“ angelehnt. Es ist eine wahnsinnig gute Story mit sehr vielen, unvorhersehbaren Wendungen und obwohl diese moderne Märcheninterpretation in einer hochtechnologischen Zukunft spielt, mangelt es nicht an großen Gefühlen. Actionreich und blutig ging es zwar her, aber es ist und bleibt halt ein Märchen: Am Schluss gewinnen immer die Guten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…

    Fazit:
    „Wie Schnee so weiß“ von Marissa Meyer ist ein gelungener Abschluss einer märchenhaften Reihe. Die Charaktere sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass es sich nun anfühlt, als müsste ich mich von sehr guten Freunden verabschieden. Da mir persönlich die ersten 3 Bände jedoch ein klein wenig mehr gefallen haben, gibt es diesmal nur 4 von 5 Sternchen.

  4. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.223)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil I einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „Die Herrscher Europas haben etwas Schlimmes und Dummes getan, das zehn Millionen Menschen das Leben gekostet hat.“ (S. 899)

    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt

    Der Auftakt STURZ DER TITANEN beginnt in den Zehner Jahren des 20. Jahrhunderts. In England spüren die Bergleute die Auswirkungen der Industrialisierung körperlich – nie ausbleibende Unfälle, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und ein selbstgefälliger Adel, der die rechtelosen Bürger ausbeutet. Ausbeutung durch die privilegierten Fürsten spürt auch das russische Volk -nachdem 1905 ein Bürgeraufstand blutig niedergemetzelt wurde, brodelt es gefährlich im Zarenreich. Im deutschen Kaiserreich herrscht ein arrogantes Machtstreben nach einem „Platz an der Sonne“ -eine Vereinbarung mit dem Nachbarreich Österreich-Ungarn bringt die Schwarzpulverfässer in Stellung, ein Funke aus Sarajevo entzündet sie. Der Machthunger nach der Vorherrschaft in Europa unter den Obersten der Staaten entfacht einen verlustreichen Krieg und Revolutionen in Politik und Gesellschaft folgen.

    Tipp: lest nicht den Klappentext! Ich bin froh, dass ich ohne viel Vorwissen in die Geschichte eingestiegen bin.

    Schreibstil

    Downton Abbey trifft auf einen Politthriller. Ken Follett, der Stephen King des historischen Romans, erzählt authentisch und so charakterstark wie ein Lew Tolstoi. Seine unterschiedlich angelegten Figuren haben Tiefe, Ausstrahlungskraft und Gefühl. Die Charakterentwicklungen sind authentisch und machen Spaß zu Lesen. Die verwobenen Liebesgeschichten lockern den ernsten Hintergrund auf, aber wirken ab und an etwas zu seicht, schmachtend, groschenromanhaftig. Es hält sich aber noch in annehmbaren Rahmen.

    Protagonisten

    Der Einstieg gelingt leicht. Billy Williams, ein Junge aus dem englischen Volk, erlebt seinen ersten Arbeitstag untertage. Der Leser bekommt ein Gefühl für die miserablen Arbeitsbedingungen und mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen in der Industrialisierung und erlebt im Laufe der Geschichte wie sich eine Arbeiterbewegung etabliert. Billys Schwester, Ethel arbeitet im Gutshaus der adeligen Familie Fitzherbert, was bei mir ein Gefühl von Downton Abbey aufkommen ließ. Das Familienoberhaupt Earl Fitz engagiert sich im britischen Oberhaus, dem House of Lords. Seine Schwester Maud ist Frauenrechtlerin, abwertend: Suffragette. Politische Spannungen sind da vorprogrammiert.

    Durch sein politisches Engagement unterhält Fitz Beziehungen zu Diplomaten und Attachés u.a. aus Deutschland, Österreich und Amerika. Die Männer treffen sich in England, bauen Bekanntschaften, sogar Freundschaften auf. Der Deutsche Sozialdemokrat Walter von Ulrich, der immer wieder gegen seinen konservativen Vater ankämpfen muss, verliebt sich in Fitz Schwester Maud. Walters österreichischer Cousin Robert unterstützt die beiden. Der Amerikaner Gus ist auch noch mit von der Partie, wird aber erst spät in der Handlung interessant.

    Durch seine Ehe mit der Russin Bea unterhält Fitz auch Beziehungen zum Zarenreich, in dem zwei junge Brüder durch das zaristische Regime zu Waisen wurden. Grigori musste schon früh lernen für sich und seinen jüngeren Bruder Lew aufzukommen. Während er unerbittlich für seinen großen Traum -nach Amerika zu emigrieren- schuftet, lebt Lew von einem Tag auf den nächsten und bringt sich in folgenreiche Schwierigkeiten.

    Nach und nach verschachteln sich die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten. Es ist ein Fest, diese Verbindungen nachzuverfolgen, noch dazu, weil auch historische Persönlichkeiten gekonnt einbezogen werden. So kann sich der Lesende über die Auftritte von Woodrow Wilson, König George V., David Lloyd George, Kaiser Wilhelm II, Trotzki und Lenin „freuen“.

    Contra: Gerne hätte ich auch noch eine französische Perspektive gelesen…aber wahrscheinlich hätte das doch den Rahmen gesprengt. Das Buch hat immerhin schon 1020 Seiten…nicht unbedingt ein Buch, dass man überallhin mitnimmt.

    Fazit

    STURZ DER TITANEN von Ken Follett ist ein opulentes Familiendrama rund um den ersten Weltkrieg (Zeit der Handlung: ca. 1911-1923)  mit differenzierten Charakterzeichnungen à la Tolstoi. Follett schreibt polithistorisch fundiert, spannend & gefühlvoll! Politische Spannungen wie in einem Politthriller, Geschlechter- und Standeskonflikte und tragische Liebesgeschichten sind vor dem historischen Setting authentisch verwebt. Dieser Roman ist eine Mahnung zum Frieden und ein Ruf nach Völkerverständigung ganz in der Tradition der Antikriegsromane, jeder sollte es lesen!

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 37 Std).

     

    STURZ DER TITANEN. Die Jahrhundertsaga. | Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher| Illustrationen von Tina Dreher| Bastei Lübbe Hardcover| 2010| 1020 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  5. Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)
    Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke

     (645)
    Aktuelle Rezension von: Purplesea

    Als Fantasy Liebhaber muss man dieses Buch einfach lesen! Es ist einfach der Wahnsinn, ich hatte das Gefühl ich bin mittendrin in Cassardim. Mein Herz hat gelitten um danach wieder jubelnd wild zu klopfen. Es war mitreißend, Spannend! Und der Schreibstil einfach nur total fesselnd. Ich kann gar nicht in Worte fassen wie unglaublich die Geschichte ist.

  6. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.624)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Märchenadaption von Cinderella im Sin-Fi look... 

    Cinder lebt bei ihren Stiefschwestern und ihrer Stiefmutter, die sie nicht ausstehen können, denn Cinder ist ein Cyborg, teile ihres menschlichen Körpers wurden durch maschinelle ersetzt. Sie arbeitet als Mechanikerin in einer Werkstatt, eines Tages kommt Prinz Kai in ihre Werkstatt und benötigt ihre Hilfe, zwischen den beiden funkt es, doch der Prinz weiss nicht was Cinder ist, und das möchte sie auch vorerst so belassen. Als dann noch die Königin von Luna beschliesst auf die Erde zu kommen, gerät Cinders Welt komplett ins wanken...

    Spezielle Geschichte, irgendwie kann man erahnen was das grosse Geheimnis ist und in welche Richtung die Geschichte geht, alles dazwischen war aber Überraschung. Denn die Welt die erschaffen wurde, war sehr speziell und skurril zu gleich trotzdem findet man sich schnell und gut darin zurecht. Ich fand es noch schön wie einzelne Elemente der Cinderella-Story mit eingeflossen wurden und bin gespannt wie es weiter geht. Der Schreibstil ist ganz ok, was mich persönlich etwas gestört hat, war das es in der dritten Person geschrieben war und nicht aus der Ich-perspektive, aber das ist vermutlich Geschmackssache

    Das offene Ende hat mich überrascht, da ich dachte das es ihm zweiten Band um andere Protagonisten geht, bin nun aber offen und gespannt was sich die Autorin alles einfallen lassen hat, in diesem Band hat sie auf jeden Fall viel Fantasie bewiesen. 

    Für alle die gerne Science-Fiction mögen und für die spezielle Geschichte offen sind. 

  7. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.203)
    Aktuelle Rezension von: LoisVelaris

    Laia ist ein Kundigenmädchen ohne Eltern. Sie lebte bei ihren Großeltern, bis diese ermordet und ihr Bruder entführt wurde. In der Hoffnung auf Hilfe schließt sie sich dem Wiederstand an. Dieser gibt ihr den Auftrag die Akademie Schwarzkliff als Sklavin auszuspionieren. Elias ist ein Schüler in Schwarzkliff und wird zur Maske ausgebildet, deren Aufgabe es ist Verbrechen aufzuspüren und zu rächen. Doch Elias ist unzufrieden und will fliehen, was ihm jedoch aus dem Kopf geschlagen wird. Denn der Imperator, der das Land regiert hat keinen Erben hervorgebracht. Vier Anwärter unter den Masken sollen in eine Prüfung auf Leben und Tod. Derjenige, der gewinnt wird neuer Imperator. Laia, die als Sklavin nach Schwarzkliff kommt wird gefoltert und mit Aufgaben überhäuft. Elias, der Laia in Schwarzkliff begegnet ist ihr gut gesinnt und versucht ihr zu helfen. Immer wieder begeben sich beide in Gefahr und riskieren es getötet zu werden. Am Ende verliert Elias die Prüfung und soll hingerichtet werden. Laia, die die ganze Zeit vom Wiederstand belogen wurde befreit ihn und macht sich zusammen mit Elias auf den Weg, ihren Bruder zu befreien. 

    Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen, doch als die Prüfungen erst richtig angefangen hatten wurde es richtig spannend und fesselnd. Laia fand ich als Charakter manchmal etwas schwach. Sie vertraute schnell anderen Leuten, was sich fast immer als Fehler herausstellte. Manchmal hatte ich auch den Gefühl, dass sie selbst nicht wusste, was sie tat. Elias empfand ich von Anfang an, als sehr starken Charakter. Er hatte seinen eigenen Willen und folgte seinem Herzen und seinem Verstand. Auch seine Einstellung gegenüber den niedrigeren Menschen fand ich faszinierend.

    Die Idee der Autorin finde ich toll. Vor allem das Konzept der Welt und die Masken und die Auguren haben mich gefesselt.



  8. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (765)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil II einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „>>Wenn man kein Interesse für das Geschehen aufbringt, macht man sich mitschuldig an dem, was passiert.<< – >>Ich nehme an, das haben wir alle gelernt.<< (…) >>Was soll nur aus der Welt werden, Charlie? Ganz Europa ist faschistisch.<<“ (S.641)

    Vier Länder. Vier Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt - von der Machtergreifung der Faschisten bis zur Berliner Blockade

    Die Handlung umfasst die Jahre von 1933 bis 1949, von der Machtergreifung Hitlers bis zur Berliner Blockade und der Währungsreform. Dabei begleiten die Leser:innen wieder die Protagonisten aus dem ersten Teil bzw. deren Kinder, daher fangt bitte zwingend mit dem ersten Teil an.

    Deutschland: Die Weimarer Republik scheitert, die Weltwirtschaftskriese schürt Nöte und Ängste, Inflation und Arbeitsmangel führen dazu, dass die Bürger radikal wählen. Die Familien von Ulrich erlebt die Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler und das Zustandekommen des Ermächtigungsgesetzes durch den Reichstagsbrand.

    England: Die Appeasement-Politik von Chamberlain ignorierte lange die sich dramatisierende Lage im „Dritten Reich“. Der junge Engländer Lloyd Williams ist beunruhigt von der Hochkonjunktur der Faschisten in Europa. Entschlossen, diesen totalitären Kräften etwas entgegenzusetzen, meldet er sich freiwillig für den spanischen Bürgerkrieg.

    Sowjetunion: Die Verhältnisse seit der russischen Revolution haben sich geändert, der Kommunismus frisst seine Kinder. Der Geheimdienst KGB bespitzelt erbarmungslos. Stalin schließt einen Nicht-Angriffspakt mit dem Nationalsozialistischen Regime. Tja, und dann ist Polen buchstäblich offen. Der junge Mann Wolodja Peshkov nutzt seine Verbindungen und installiert ein deutsches Untergrundnetzwerk, das die Kriegspläne der Nazis an die Russen verrät.

    USA: Das amerikanische Volk will sich nicht in einen europäischen Krieg hineinziehen lassen, doch am 7. Dezember 1941 trifft ein Angriff völlig aus dem Nichts die amerikanische Ehre. In die Ecke getrieben schlägt die Regierung um sich, die alles vernichtende Atomwaffe vernichtet in Sekundenbruchteilen Leben, das Wettrüsten mit der UdSSR beginnt. Die reiche Erbin Daisy Peshkov sehnt sich nach Anerkennung der Oberschicht, nach sozialem Aufstieg. Bald erkennt sie, was wirklich wichtig ist im Leben, während ihr Halbbruder Greg auf fatale Weise lernen muss, wie wenig Wert das Leben von tausenden Menschen eines Landes im Unterschied zum wissenschaftlichen Fortschritt hat, er studiert (Atom-)physik. Woody Drewer hilft seinem Vater im Parlament, während sein jüngerer Bruder als Matrose in Pearl Harbor stationiert ist.

    Der Winter ist über die Welt hereingebrochen

    Es ist nicht möglich, alle Geschehnisse der Jahre 1933 bis 1949 in Europa, Asien und den USA auf etwas über 1000 Seiten abzubilden. Das wäre auch zu viel verlangt, immerhin bemüht sich Follett sichtlich, möglichst viele bedeutende Ereignisse abzubilden. Gerne hätte ich noch 1000 Seiten mehr gelesen über bspw. die Attentate auf Hitler, den Uboot-Krieg, die Spionageaktivitäten des KGB, die Auswirkungen der Atombombenabwürfe auf Nagasaki und Hiroshima. Was ist eigentlich mit den schlesischen Flüchtlingen oder der französischen Résistance im besetzten Frankreich? Wieder habe ich die gleiche Kritik wie im ersten Band: Ich hätte mir eine französische Sichtweise gewünscht. Nur kurz in Verbindung mit dem D-Day werden französische Bürger beschrieben.

    Relativ gefährlich finde ich auch Folletts Darstellung der Nationalsozialisten als dumme, grüne Jungen. Sicherlich gab es viele Mitläufer -wie Follett auch beschreibt-, allerdings war die Ideologie und die Machtansprüche nach der „Schande von Versaille“ stark von den Eliten unterstützt. Follett nimmt hier zu stark die Untergrundkämpfer in den Fokus und lässt dabei die Schuldfrage weitestgehend unberührt.

    Schreibstil

    Ken Follett verschachtelt meisterlich seine Handlungsstränge und Protagonisten miteinander. Jeder kennt sich über höchstens zwei Ecken… etwas unrealistisch, ja, aber ok. Auch, dass immer mindestens eine Person dabei ist, wenn etwas Entscheidendes für die Weltgeschichte geschieht, ist konstruiert. So taucht Stalin auf einer Hochzeit eines Protagonisten auf, ein anderer Protagonist hält Hitler die Tür zum Reichstag auf, einer ist auf Seiten der USA bei der Atombomben-Produktion dabei - wieder ein anderer bei den Forschungen der UdSSR zu diesem Thema. Wenn man erst einmal auf diese keineswegs zufällig so dargestellten Situationen aufmerksam gemacht wurde, wird es sehr augenscheinlich. Doch ist der Roman über diese Vorwürfe erhaben. Ein Roman IST ein Konstrukt und kein Erfahrungsbericht.

    Follett wird sehr emotional – ob Schmerz, Trauer, Ängste oder Leidenschaft- alles ist aufgeputscht und soll die Empathie des Lesenden wecken und ihn unterhalten. Gerade zu anfangs hat mich die gehäufte Darstellung von leidenschaftlichen Liebesszenen genervt. Als die Handlung weiter vorankam, gab sich die Häufigkeit etwas. Ich bin mir sicher, weniger Groschenroman-Szenen würden dem Romankonzept Folletts nicht schaden.

    Illustration

    Es ist ja ganz nett, dass es auf den Einbandseiten jeweils eine Karte Europas vor dem II. Weltkrieg gibt, aber hilfreich ist das nicht. Mir fehlt hier klar eine Weltkarte, oder zumindest eine Karte vom Pazifik mit Hawaii.

    Fazit

    WINTER DER WELT von Ken Follett ist ein historischer Roman, der von den sozialen und politischen Ereignissen rund um den II. Weltkrieg handelt. Ken Follett bringt die verstaubten Erinnerungen des Geschichtsunterrichts wieder ins Gedächtnis der Lesenden. Der Autor schreibt polithistorisch fundiert, emotional und spannend. Auf 1000 Seiten können selbstverständlich nicht alle Geschehnisse um den 2. Weltkrieg angesprochen werden, nagut, in einem Geschichtsbuch schon, aber nicht in einem Roman. Da muss der Autor Kompromisse eingehen. Ich vergebe vier Sterne, da mich das Verhältnis zwischen Liebesszenen und historischen Ereignissen gestört hat. Gerne mehr geschichtliche Details und weniger Bettsport…aber Follett braucht ja auch wieder neue, frische Protagonisten für den Folgeband… . Als Roman für einen guten Überblick kann man es auf jeden Fall lesen und dann zu interessanten Details recherchieren.

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 35 Std).

     

    WINTER DER WELT| Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schuhmacher| illustriert von Tina Dreher| Bastei Lübbe| 2012| 1022 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  9. Cover des Buches Aschenkindel - Das wahre Märchen (ISBN: 9783959671248)
    Halo Summer

    Aschenkindel - Das wahre Märchen

     (447)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist schon klasse gestaltet. Sieht aus wie Rauch und Glut. Ein sehr schönes Kleid hat Aschenkindle an. Gefällt mir gut.

    Das Buch ist flüssig geschrieben und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Geschichte erinnert an Aschenputtel, nur das sie hier keine Extraaufgaben wie Erbsen aus der Asche zu pulen hat. Sie muss zwar auch das Haus putzen und ihre Stiefmutter und Stiefschwestern bedienen. Auch verliebt sie sich nicht in den Prinzen, sondern in den Sohn des Kaisers. Ist richtig schön beschrieben, die Orte und die Eigenschaften der Charaktere. Claerie ist sehr sympathisch. Ist mal etwas ganz anderes, gefällt mir aber klasse. Klare Weiterempfehlung.

  10. Cover des Buches Ein Kleid aus Seide und Sternen (ISBN: 9783551584151)
    Elizabeth Lim

    Ein Kleid aus Seide und Sternen

     (285)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Mein Lieblingszitat:
    „Alle Märchen besitzen einen Funken Wahrheit. Manchmal auch mehr als einen Funken.“ (S. 249)

    Inhalt:
    Maia Tamarin liegt der Umgang mit Nadel und Faden im Blut, denn als Tochter eines ehemals renommierten Schneiders in A’landi lernt sie das Nähen von ihrem Vater bereits von klein auf. Sie träumt davon, die beste Schneiderin des Reiches zu werden, doch die Ausübung dieses Handwerks ist ihr als Mädchen untersagt. Als eines Tages ein kaiserlicher Bote ihren Vater in den Palast beordert, damit dieser am Wettstreit um den Posten des Hofschneiders teilnimmt, verkleidet sich Maia und reist als ihr Bruder Keton an den kaiserlichen Hof. Der geheimnisvolle Magier Edan scheint allerdings ihre Verkleidung zu durchschauen und um die letzte Aufgabe des Wettbewerbs zu meistern, begibt er sich gemeinsam mit Maia auf eine gefährliche Reise…

    Meinung:
    Manchmal habe ich direkt nach dem Lesen schon eine vorgefertigte Rezension im Kopf, aber bei manchen Geschichten kann ich mich einfach nicht entscheiden, ob ich die Story tatsächlich gut finde oder eher nicht. Ich bin zwiegespalten und weiß daher nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Als ich das Cover zum ersten Mal erblickte, war ich mehr als fasziniert. Ihr wisst ja, dass ich schönen Covern nicht widerstehen kann. Nachdem ich mir dann auch noch von einigen befreundeten Bloggern mehrfach anhören musste, dass ich als großer Fan von Geschichten wie Mulan oder auch Aladdin diese magische Geschichte der jungen Maia Tamarin, die sich als Mann ausgeben muss, unbedingt lesen sollte, habe ich mir das Buch im Herbst gekauft. Leider gilt bei mir noch immer die Regel, dass Rezensionsexemplare Vorrang haben, weshalb ich auf das Lesen erst einmal verzichtet habe und das Buch seinen Platz auf meinem SuB fand – ziemlich weit unten. Da wäre das Buch wahrscheinlich auch noch ein Weilchen geblieben, wenn sich nicht drei zauberhafte Bloggerinnen dazu entschlossen hätten, den Carlsen Buchclub zu gründen. Die Idee, jeden Monat ein Buch aus dem Carlsen Verlag gemeinsam mit anderen zu lesen, fand ich mega. Ich liebe ja Lesegruppen und den Austausch mit anderen Buchbloggern. Vor allem war ich glücklich darüber, dass ich alle drei Bücher, die im Januar zur Auswahl standen, auch in meinem Buchregal stehen hatte. Die Wahl fiel schließlich auf „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ von Elizabeth Lim und ich hatte mich für das Lesen in drei Abschnitten entschieden, was recht passend war, da das Buch aus den drei Teilen „Die Prüfung“, „Die Reise“ und „Der Schwur“ besteht. Wie bereits erwähnt ist das Buch rein optisch allererste Sahne. Die zauberhafte Veredelung auf dem Cover und die wunderschöne Gestaltung des gesamten Buchumschlags verdienen definitiv 5 von 5 Sternchen. Da hat Alexander Kopainski wirklich mal wieder ein Kunstwerk erschaffen. Voller Vorfreude betrachtete ich dann die innenliegende Karte und hatte da schon tatsächlich die ersten Schwierigkeiten. So viele Orte mit so vielen unaussprechlichen Namen – oje! Wer soll sich das denn alles merken können? Nun gut, dafür ist die Karte ja da. Also fing ich mit dem Lesen an und war vom ersten Abschnitt richtig begeistert. Der gnadenlose Wettkampf um die schönsten Kleider ließ mich in Maias Welt eintauchen. Doch dann kam die endlos lange Reise im zweiten Teil. Ich weiß nicht, ob es an der späten Uhrzeit am Abend lag, als ich das Buch las, oder aber ob es wirklich so zäh und langweilig war. Ich ertappte mich tatsächlich dabei, dass ich vor lauter Langeweile ganze Sätze, ja sogar ganze Absätze übersprungen habe. Das mache ich sonst nie! Aber was das Unfassbare an alledem war, ich hatte das Gefühl, nichts verpasst zu haben. Drei schier unlösbare Aufgaben und eigentlich hätte mir der Atem stocken müssen, aber ich fing an, zu gähnen. Der Ansatz war recht gut, aber teilweise ergaben einige Szenen für mich gar keinen Sinn. Die sich anbahnende Lovestory zwischen Maia und Edan war zeitweise noch das Spannendste, denn der bunte Mix aus Magie, Göttern und Dämonen war mir persönlich einfach etwas zu viel des Guten. Zum dritten und letzten Teil hin wurde es wieder etwas mitreißender und somit unterhaltsamer. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass das Ende viel zu schnell und überhastet von der Autorin erzählt wurde. Lag es an der vorgegebenen Seitenanzahl? Dann hätte man im Vorfeld eigentlich den zweiten Teil doch etwas kürzen können, um das Ende etwas runder zu gestalten. Und dann kam zu guter Letzt noch ein Cliffhanger – was in diesem Fall ein kluger Schachzug war, denn nun werde ich förmlich dazu gezwungen, den zweiten Band doch noch zu lesen.

    Fazit:
    „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ ist der erste Band der „Blut der Sterne“-Dilogie von Elizabeth Lim. Dieses magische Abenteuer ist spannend, mitreißend, fantasievoll, atmosphärisch und poetisch. Dennoch konnte mich die Liebesgeschichte zwischen der jungen Schneiderin Maia Tamarin und dem geheimnisvollen Magier Edan nicht vollständig überzeugen, weshalb es leider nur sehr gute 3,5 von 5 Sternchen von mir gibt

  11. Cover des Buches Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe (ISBN: 9783522506984)
    Julia Dippel

    Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe

     (204)
    Aktuelle Rezension von: lottabaer

    Einfach nur wow! Ich stecke in der Geschichte und möchte unbedingt weiterlesen. An alle die die letzten Sätze zuerst lesen. Es macht das ganze Buch kaputt. Der letzte Satz treibt einen erst in den Wahnsinn oder sollte ich Chaos sagen?

    Sehr empfehlenswert von Anfang bis Ende. Hab große Sehnsucht nach dem nächsten Band.

  12. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.735)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  13. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (180)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Dieses Buch war ein absoluter Coverkauf, welchen ich einfach spontan mal beim Stöbern im Internet entdeckt habe. Zwar hat mir auch der Klapptext gefallen, allerdings war es für mich erst einmal nichts besonderes.


    Dieses Cover trifft genau meinen Nerv. Es ist wirklich wunderschön, mit weichen Farben und sanften Strukturen. Auch der Titel konnte meine Neugierde wecken.


    Das Setting spielt in Japan, was jedoch nur durch die fremdländischen Begriffe und Gegebenheiten klar wird, welche zwar manchmal zu kleinen Verwirrungen führen kann, weil man die Begriffe nicht kennt, aber auch nicht wirklich hinderlich für die Geschichte sind, vor allem weil sich am Ende des Buches ein Glossar befindet, wo man diese Begriffe nachschlagen kann, wenn man daran Interesse hat. Ich habe sie dann einfach überlesen, was auch nicht störend für die Geschichte war.


    Mariko hat mich von Beginn an begeistern können. Schnell wird klar, dass sie anders ist, als die Frauen in ihrem Land sein sollten, vor allem aber ist sie unglaublich mutig und sehr stark. Die ganze Geschichte über hat sie einen wirklich starken Willen, lässt sich absolut nicht von ihren Weg abbringen und ist vor allem mehr als bereit, ihr Leben für ihre Mitmenschen zu riskieren. 

    Aus Ökami dagegen wurde ich bis zuletzt absolut nicht schlau. Gerade zu Beginn wirkt er mir einfach zu geheimnisvoll, auch wenn es einzelne Textpassagen aus seiner Sicht gibt, schafft man es einfach nicht, hinter seine Fassade blicken zu können, sodass er einfach der große, geheimnisvolle bleibt.

    Die anderen Charaktere wurden jeweils nur kurz beschrieben, keiner der Nebencharaktere wurde groß ausgearbeitet, dennoch ist dieses absolut nicht hinderlich für die Geschichte. 


    Die Handlung war eine große Überraschung für mich. Bereits von Beginn an hat mich dieses Buch einfach nur fesseln können, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Bereits am Anfang war die Geschichte sehr spannend und so zog es sich auch eigentlich bis zum Ende des Buches. Schön fand ich, dass man immer wieder unterschiedliche Perspektiven erleben kann, sodass die Handlung genug abwechslung bekommt. 

    Stellenweise fand ich die Dialoge viel zu sehr geschwollen, sodass man einfach nicht mehr hinterherkam, sprichwörtlich den roten Faden verlor. Auch die Liebesgeschichte zwischen Mariko und Ökami begann mir etwas zu plötzlich, von einem auf den anderen Moment gibt es da plötzlich eine Anziehung und die beiden kommen sich näher, obwohl vorher immer nur die Rede davon war, dass die beiden sich hassten. Trotzdem entwickelte sich diese anschließend sehr schön. 

    Das Ende hat bei mir so manche Fragen aufgeworfen, welche aber hoffentlich noch im nachfolgenden Band aufgeklärt werden.


    Abgesehen von stellenweise zu geschwollenen Dialogen kommt man wirklich sehr gut durch die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm zu lesen.


    Mein Fazit:

    Das Buch war eine wirklich große Überraschung für mich. Obwohl ich gar nicht damit gerechnet habe, hat mich die Geschichte wirklich fesseln können, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich so in den Bann des Buches gezogen wurde. Die Hauptprotagonistin Mariko hat mich begeistert, ich fand sie unglaublich mutig und sehr stark, sie kämpft sich unerschütterlich durch alle Gefahren und hat keine Scheu, sich in ein für sie komplett fremde Situation einzufinden. Mit Ökami dagegen hatte ich so meine Probleme, er war mir einfach zu mysteriös, ich wurde einfach nicht schlau aus ihm, was es mir wirklich schwer machte, mir eine Meinung über ihn zu bilden. 

    Stellenweise waren mir die Dialoge einfach zu geschwollen, ich konnte sie teilweise einfach nicht verstehen. 

    Auch das Ende hat bei mir einige Fragen aufgeworfen, doch da bin ich guter Hoffnung, dass sich diese im nachfolgenden Band aufklären werden. 

    Von mir gibt es für dieses Buch auf jedenfall eine absolute Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  15. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Cover:

    Ich finde es einfach total schön und ansprechend. 😍

     

    Meinung:

    Die Autorin P.M. Freestone hat einen besonderen und einzigartigen Schreibstil, welcher mich schnell verzaubern konnte.

    Die Autorin hat es geschafft, die Einzigartigkeit von Düften so zu beschreiben, wie ich es mir zuvor nicht hätte vorstellen können. 

     

    Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich total gespannt auf die Welt, gespannt darauf, was eine Dufthüterin ist und vor allem gespannt auf das Rätsel, welches Rakel und Ash lösen müssen. 

    Ihr merkt ich hatte richtig Lust auf diese Geschichte. 

    Generell finde ich es vollkommen okay, wenn der Klappentext vorgreift, ich denke, es ist zumeist sogar nötig. 

    Allerdings finde ich auch, dass es hier einfach ein wenig zu weit ist. 

    Zu Beginn lernen wir ein klein wenig die Welt von Aramtesch kennen, wobei ich hier ein klein wenig zu kämpfen zu hatte. 

    Es kommen so viele unbekannte Begriffe, Hierachieordnungen und Ähnliches vor, dass ich zunächst etwas irritiert war, denn die Beschreibungen zu jenen fehlen fast vollends.

     

    Das Setting in dieser Geschichte fand ich richtig, richtig cool.

    Wir bereisen unterschiedliche Orte mit verschieden Wetterverhältnissen und einzigartigen Faunen. 

    Wie auch bei uns herrschen an den unterschiedlichsten Teilen der Welt andere Regeln und Sitten.

    Auch wenn es sich hier um ein Kaiserreich handelt, sind die Unterschiede deutlich erkennbar.

    Der Weltenaufbau hat mich total fasziniert. 

     Leider fehlte es mir hier häufig an detaillierten Beschreibungen, ja es gab welche doch für meinen Geschmack deutlich zu wenig. 

    Auch hat mir hier auf jeden Fall eine Karte gefehlt. 

     

    Die einzelnen Charaktere haben mir gut gefallen, sie haben tiefe und konnten mich mit ihren eigenen Persönlichkeiten und Macken überzeugen.

     

    Generell fand ich die Geschichte sehr spannend hier und da wurde es mal etwas langatmig, dennoch wollte ich immer wissen, wie es weiter geht.

     

    Fazit:

    P.M. Freestone hat mit Shadowscent (1): Die Blume der Finsternis auf jeden Fall eine faszinierende und zum Teil atemberaubende Welt erschaffen. 

    Die Grundidee diese Geschichte fand ich extrem gut.

    Auch wenn einige Passagen etwas langatmig waren, wollte ich immerzu wissen, wie es weiter geht. 

    Die vielschichtigen Charaktere konnten mich begeistern und haben mich auch an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln gebracht. 

    Mir fehlte es an vielen Stellen leider an Beschreibungen, sodass sich einigen für mich einfach nicht ganz rund angefühlt hat. 

    Auch an Erklärungen für viele wirklich spezielle Bezeichnungen mangelte es, sodass ich mit manchen Begriffen wirklich sehr lange leider nichts anfangen konnte. 

    Eine Karte in Büchern finde ich generell kein muss, wäre hier jedoch auf jeden Fall hilfreich gewesen.

    Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie diese Geschichte endet und freue mich deshalb auf die Fortsetzung.

  16. Cover des Buches Rabenschatten - Das Lied des Blutes (ISBN: 9783608949711)
    Anthony Ryan

    Rabenschatten - Das Lied des Blutes

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    So ein geniales Cover und dann so dümmlicher Inhalt. Die Story an sich war noch mehr oder weniger ok aber die Beweggründe udn Moralvorstellugnen der Hauptfigur haben sich alle paar Seiten komplett verändert und es hat überhaupt nichts mehr zsuammen gepasst.

    Das erste Drittel fand ich noch ganz gut aber dann sind die Daialoge und Charaktere immer schwächer geworden und es wirkten so viele Handlungen abwegig und sinnlos.

    Leider habe ich mir schon die ganze Serie gekauft, jetzt werde ich mich wohl weitrer durchquälen, in der Hoffnung, dass es deutlich stimmiger wird.


  17. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Man glaubt wohl immer nur das, was man gesagt bekommt, solange man es nicht mit eigenen Augen sieht."


    "Sakura - Die Vollkommenen" ist eine Dystopie von der deutschen Autorin Kim Kestner. Erfrischenderweise handelt es sich hierbei um einen Einzelband, was unter den ganzen Dystopien ja schon eine Seltenheit ist. Ich habe von der Autorin bisher noch nichts gelesen, "Sakura" hat mir aber sehr gut gefallen und hat mal wieder für Abwechslung gesorgt, da ich schon sehr lange keine so gute Dystopie mehr gelesen habe.

    Inhalt: Juri lebt in der untersten Ebene, zuständig für die Verwertung und Wiederaufbereitung. Jede Ebene hat ihren Zuständigkeitsbereich und ganz oben lebt der Kaiser und seine Familie, Nachfolger der Sonnen-Göttin Amaterasu und Herrscher über alle BewohnerInnen der insgesamt sechs Ebenen. Als der Kaiser zu einem Auswahlverfahren der "Blüte" aufruft, nutzt Juri die Chance um ihrem traurigen und trostlosem Leben zu entfliehen, denn die GewinnerInnen dieser Auswahl bekommen die Möglichkeit ein Leben im Licht zu führen. Dass sie sich dafür als Mann verkleidet ins Verfahren einschmuggeln muss, ist da nur das kleinere Übel. Als aber ausgerechnet der Sohn des Kaisers und Thronerbe des Reiches auf sie aufmerksam wird, wird das Spiel noch gefährlicher und der Tod scheint sie auf Schritt und Tritt zu begleiten.

    Meine Meinung: Das Cover des Buches ist mir persönlich etwas zu mädchenhaft. Mit den rosaroten Kirschblüten und der blonden Schönheit am Cover, lässt das Titelbild nie vermuten, was für eine facettenreiche und abenteuerliche Geschichte sich dahinter verbirgt. Ich denke, dass Jungs von diesem Cover kaum angesprochen werden, was sehr schade ist, denn eigentlich handelt es sich hier um eine Dystopie, die sehr viel Potential hat und überhaupt nicht "mädchenhaft" sondern sehr grausam und actionreich ist.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt die Welt schonungslos brutal, aber auf eine lockerleichte Art und Weise, die es der Geschichte trotz Grausamkeit erlaubt, im Jugendbereich zu bleiben. Das Buch lässt sich superschnell weglesen, weil es sehr spannend ist und auch ein bisschen abhängig macht. Ein thrillendes Ereignis folgt dem Nächsten und als LeserIn erhält man kaum Verschnaufpausen.
    Die Geschichte ist ausschließlich aus der Ich-Perspektive unserer Protagonistin Juri geschrieben. Zwischendurch bekommt man auch einen kurzen Rückblick in ihre Vergangenheit.
    Das Buch ist neben einzelnen Kapiteln auch noch in Ebenen aufgeteilt, auf denen sich unsere Protagonistin gerade befindet. Dies ist mal was anderes und hat mir sehr gut gefallen, denn so erhält man noch einmal einen Überblick über die einzelnen Sektoren und deren Aufgabenbereich.

    Die Handlung und das Setting des Buches ist sehr speziell, auch wenn wir die Thematik schon von anderen Dystopien und Bücherwelten kennen. Die Welt ist in sechs Ebenen aufgeteilt. Jede Ebene hat ihren Aufgabenbereich. Ebene 1 ist zum Beispiel für die Verwertung und Wiederaufbereitung zuständig, Ebene 2 für Viehzucht und Fischerei, Ebene 3 für Fabrikation und Wertstoffe usw. In oberster Ebene leben die göttlichen Nachkommen von Amaterasu, die vom gesamten Volk als Sonnengöttin angebetet wird. Die Ebene in der unsere Protagonistin Juri lebt, ist sozusagen der "Arsch" des Systems. Hier wird für die Verwertung der Toten, der Wiederaufbereitung von Wasser, der Entsorgung von Abwässern usw. gesorgt. Dementsprechend arm und trostlos leben die Menschen in dieser Ebene. Wobei von "leben" wohl kaum gesprochen werden kann. Eine gebratene Kakerlake gilt als Festmahl, denn Hunger und Tod stehen an der Tagesordnung, Kinder essen Erbrochenes um nicht verhungern zu müssen und für die Gerberei werden die Häute der Toten verwendet. Viel zu viele Menschen leben auf zu engem Raum, ohne Chance auf irgendeine Zukunft. Die Lebenserwartung liegt bei durchschnittlich 25 Jahren. Die Autorin hat eine wirklich sehr grausame Welt geschaffen, die sogar mich, und ich bin wirklich schon von etlichen Dystopien abgehärtet, schockieren konnte.
    Beim Auswahlverfahren, der "Blüte", muss Juri dann ihr Können unter Beweis stellen, denn nur die SiegerInnen zählen zu den Vollkommenen. Diese Tests und Wettkämpfe sind aber ebenso grausam und blutig wie die gesamte Welt. Etliche Teilnehmer verlieren dabei ihr Leben, was das Ganze sehr spannend macht und einen gewissen Thrill erzeugt, weil man nie weiß, ob der Charakter, den man gerade kennen gelernt und möglicherweise sogar ins Herz geschlossen hat, auch den nächsten Tag überleben wird.

    Die Protagonistin der Geschichte war mir auf anhieb sympathisch. Juri ist rational, vernünftig und zielorientiert, genau so wie sie sein soll, denn nur so kann ein Mädchen in solch einer brutalen Welt selbstständig überleben. Sie ist vom Leben gezeichnet und lässt sich nicht von Schönheit und Glanz blenden. Trotzdem hat sie auch Hoffnung und ist eine wahre Kämpfernatur. Aufgrund ihres sehr überzeugenden Charakters kann man sich als LeserIn sofort in die Geschichte und deren Trostlosigkeit einfühlen.
    Die Nebencharaktere wirken neben dieser tollen Hauptfigur leider etwas blass. Der einzige Nebencharakter, der prägend und außergewöhnlich war, tritt leider erst viel zu spät ins Rampenlicht. Juri lernt zwar viele Teilnehmer des Wettstreites kennen, aber denen fehlt alle das gewisse Etwas. Außer Juris bester Freundin Rebecca, die war einfach nur cool! :D
    Bei einem Einzelband ist es aber auch wirklich schwer, jedem Charakter Leben einzuhauchen.

    Eine kleine Liebesgeschichte versteckt sich auch im Buch, ist aber eher nebensächlich und nimmt erst am Schluss eine größere Rolle ein. Von mir aus hätte darauf auch ganz verzichtet werden können, denn die Story hätte überhaupt keine Liebesgeschichte gebraucht. Freundschaft, Hoffnung und der Zusammenhalt einer Gemeinschaft können aussagekräftig genug sein, ohne eine Liebesgeschichte einbauen zu müssen.

    Ich bin überrascht, wie gut eine Dystopie auch als Einzelband funktionieren kann. Es blieben kaum Fragen offen, außer solche, die ohne weiteres der Fantasie der LeserInnen überlassen werden können. Die ganze Geschichte war sehr spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Welt und das Thema des Buches waren sehr gut aufgebaut, leider ging mir das Ende dann aber viel zu schnell und war zu einfach gelöst. Ein bisschen unglaubwürdig, wie schnell und einfach eine Wende herbeigeführt und ein System beendet werden kann. Auch ist das Buch gefüllt von Sozialkritik einem asiatischen Volk gegenüber, dass meiner Meinung nach schon ein bisschen zu extrem war, auch wenn die Autorin dies auf den letzten Seiten versucht zu schlichten und aufzuklären.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne grausame und facettenreiche Dystopien liest und bei all den Reihen mal Lust auf einen Einzelband hat. Lasst euch vom "mädchenhaften" Cover nicht täuschen. 😉

  18. Cover des Buches Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern (ISBN: 9783867421577)
    Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern

     (101)
    Aktuelle Rezension von: mybookishwayfare

    Wie Monde so silbern ist der 1. Band einer 4-teiligen Reihe, den Luna Chroniken. Es ist eine moderne Märchenadaption im Science-fiction Bereich. Sie ist in der 3. Person geschrieben, was mir aber anfangs nichtmal wirklich aufgefallen ist, sondern erst nach ca. 150-200 Seiten, daher absolut passend und nicht störend. Zudem ist es immer aus anderen Blickwinkeln also von Cinder, Kai..etc.

    Die Reihe spielt nach dem 4. Weltkrieg, also super weit in der Zukunft, ich weiß aber nicht wie weit. Es gibt zwar Zeitangaben, aber die verstehe ich (noch) nicht :D
    Zudem gibt es sozusagen 2 Bevölkerungsgruppen, die Erdbewohner und die Lunarier (leben auf dem Mond).
    Die Lunarier haben zudem eine besondere "Gabe", welche das ist verrate ich jetzt aber nicht 🤭

    Anfangs war ich komplett überfordert und überrascht, da ich was anderes erwartet habe, und zwar in Richtung New Adult und definitv ohne Science-fiction. Das war allerdings allein meine Schuld, da ich nicht auf das Genre geachtet gab, genauso wenig wie auf Rezensionen. Mir wurde es mehrfach empfohlen und anscheinend hab ich auch nicht richtig zugehört. Dazu muss ich aber sagen, dass der Klappentext eher meine Theorie unterstützt hat, er lässt absolut nicht auf Science-fiction schließen. :D
    Durch den ganz anderen Start, hatte ich kurz Probleme in die Geschichte zu kommen, das hat sich aber nach ca. 20-30 Seiten wieder gelegt und es wurde nach und nach alles super erklärt.
    Ich war so begeistert von der Kombination aus Science-fiction und Märchen, ich hab sowas noch nie gelesen und das hat mich so mitgerissen, dass ich nach den anfänglichen Startschwierigkeiten total in die Story gezogen wurde.

    Die Protagonistin Cinder find ich auch so super sympathisch, ich mag sie einfach so so gern, genauso wie den Prinz Kai, der einfach ein so gutes Herz hat. Das merkt man sofort in seinen Handlungen.
    Es sind auch die wichtigsten Märchenaspekte mit dabei, zum Beispiel die Stiefmutter und die zwei Stiefschwestern, den Prinzen und den Ball.
    Das einzige was etwas untergeht, ist die Liebesgeschichte, aber ich find das nichtmal wirklich schlimm. Das braucht das Buch auch gar nicht. Außerdem ist es auch viel realistischer, dass sie sich nicht unsterblich verliebt um den Hals fallen, nachdem sie sich vielleicht 5 mal gesehen haben.

    Alles in allem eine MEGA Start in die Reihe und ich freu mich schon sehr auf den 2. Band, um mehr über die weitere Geschichte von Cinder und Kai zu erfahren aber auch über Scarlet (Rotkäppchen) und Wolf

  19. Cover des Buches Sterne über der Alster (ISBN: 9783492306973)
    Micaela Jary

    Sterne über der Alster

     (75)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Der zweite Band von Micaela Jary um die Familie Dornhain aus Hamburg. Schon den ersten Band habe ich sehr gerne gelesen, nun wollte ich gerne erfahren, wie es der Familie weiterhin ergeht. Die Zeit um den 1. Weltkrieg und die Zeit danach sind gut wiedergegeben und das Schicksal der Menschen, die diese Zeit miterleben mußten. Nicht nur die Situation der Familie Dornhain ist gut wiedergegeben, auch die der Menschen aus nicht so gut situierten Schichten, die sich in der Zeit nach dem Krieg versuchen müssen sich über Wasser zu halten und zu überleben.
    Der Schreibstil von Micaela Jary gefällt mir sehr gut. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe, und auch dieses hier sind flüssig zu lesen und die Personen scheinen authentisch.
    Gerne werde ich weitere Bücher von dieser Autorin lesen!

  20. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Annilove

    für Geschichts- und Kunstliebhaber sehr zu empfehlen, wer aber nichts daran sieht der wird in dem Buch auch nichts finden

  21. Cover des Buches Die Göttinnen von Otera - Golden wie Blut (ISBN: 9783743204089)
    Namina Forna

    Die Göttinnen von Otera - Golden wie Blut

     (95)
    Aktuelle Rezension von: -Favola-

    Ich versuche wenn immer möglich, Vergleiche zwischen Büchern zu vermeiden, und doch erschien ein anderer Titel vor meinem inneren Auge, als ich "Die Götinnen von Otera - Golden wie Blut" in der Hand hielt. Und zwar erinnerte es mich an "Children of Blood an Bone" von Tomi Adeyemi. Auf den ersten Blick gibt es einige Parallelen: beide Bücher haben Golden im Untertitel, beide Bücher handeln von einem starken Mädchen, das sich gegen die Unterdrückung wehrt und die Autorinnen beider Bücher sind Women of Color, die auch die Thematik des Rassismus in ihre Geschichte haben einfliessen lassen.
    Auf den zweiten Blick haben sie weniger gemein, als ursprünglich gedacht. Beide Bücher konnten mich total in ihren Bann ziehen, sie sind mitreissend, fantastisch und beide Werke umfassen brutale Szenen, die mir den Atem stocken liessen. Inhaltlich unterscheiden sie sich jedoch zum Glück sehr.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Deka. Als Einstieg lernen wir einiges über das Dorfleben und die Gepflogenheiten in Otera. Deka steht nämlich das sogenannte Ritual der Reinigung bevor, welches darüber entscheidet, welchen Stand sie in der Gesellschaft haben wird. Wegen ihrer dunkleren Hautfarbe galt sie schon immer als Aussenseiterin, beim Ritual kommt nun jedoch heraus, dass ihr Blut golden ist und Deka somit ein Alaki, ein Dämon, ist. Nun wenden sich alle - selbst ihr Vater - gegen sie. Die darauf folgenden Szenen sind nichts für Zartbesaitete, denn Deka wird gefoltert und mehrfach versucht man sie zu töten. Auf der einen Seite will das Dorf sie als Unreine, als Dämonen loswerden, auf der anderen Seite bereichern sie sich an ihrem wertvollen goldenen Blut.

    Knapp überlebt Deka die Torturen. Ihre Rettung ist, dass der Kaiser eine besondere Armee aus Alaki rekrutieren will. Nun beginnt ihre Ausbildung zur Kriegerin, doch auch hier sind Gewalt und die Frage, wem sie überhaupt vertrauen kann, an der Tagesordnung.


    "Golden wie Blut" ist ein mitreissender Auftakt zu einer Fantasy-Trilogie. Namina Forna konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Sie hat eine einzigartige, aber auch erschreckende Welt mit afrikanisch anmutendem Setting geschaffen. Geschockt realisierte ich, wie männerdominiert die Gesellschaft in Otera ist. Die Frauen sind nur da, um die Männer glücklich zu machen. 

    Und genau das ist wohl der Punkt, der diese Geschichte so faszinierend macht. Forna schafft es nicht nur, spannende Fantasy zu schreiben, sondern bindet viele Probleme wie Diskriminierung und Sexismus aus unserer realen Welt mit ein.

    Die Protagonistin Deka wuchs mir sofort ans Herz. Zu Beginn war sie zwar noch etwas naiv, doch sie macht eine enorme Entwicklung durch. Sie beginnt Dinge in Frage zu stellen und bringt dadurch einiges ins Rollen, was sie noch sympathischer macht. 

    "Golden wie Blut" ist zwar der Auftakt zu einer Trilogie, kann aber gut auch als Einzelband gelesen werden. Dass das Buch ohne fiesen Cliffhanger auskommt, ist toll, denn bis zur Fortsetzung müssen wir uns noch etwas gedulden.


    Fazit:

    mitreissend, fantastisch & schockierend
    "Die Götinnen von Otera - Golden wie Blut" von Namina Forna ist eine fesselnde Geschichte, die Fantasy mit realen Problemen aus unserer Welt vereint und auf sie aufmerksam macht. Vor allem mit dem tollen Setting, rasanter Action und einigen unerwarteten Wendungen konnte die Autorin bei mir punkten. Einige Szenen waren mir jedoch ehrlich gesagt zu brutal und an der Grenze für ein Jugendbuch. Trotzdem werde ich es mir nicht entgehen lassen, herauszufinden, wie es mit Deka weitergeht.

  22. Cover des Buches Das Geheimnis der Hebamme (ISBN: 9783426634127)
    Sabine Ebert

    Das Geheimnis der Hebamme

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Ich bekam das Buch geschenkt, kratzte mich ratlos am Kopf und fragte mich, womit ich das verdient habe. Ja, ich hatte irgendwann mal erwähnt, dass ich eine zeitlang gerne historische Romane las. Aber historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman, und wer selbst liest, wird das verstehen. Also, ja…ich lese schrecklich gerne spannende, witzige, gut recherchierte historische Romane mit vielschichtigen Persönlichkeiten.
    Welche, über den zweiten punischen Krieg, die Römer zur Zeit der Republik (vor Caesar!) , aber darüber hinaus auch alles mit Klasse. Aber nicht so gerne eine Buch über eine junge Frau, die als Unverheiratete auf dem Titelbild eine Haube. trägt, obwohl die Hauben im Mittelalter erst sehr viele Jahre später getragen wurden und, ja--richtig--nur von Frauen, die verheiratet sind. Da kommt das her: –jemanden unter die Haube bringen.
    Dennoch las ich den Klappentext. Und ich hielt ihn für eine Satire. Als Satire wäre das Buch grandios. Eine, über Mittelalterklischees, heldenhafte Frauen und vor Hass wahnsinnige Burgherren.
    Aber ich musste lernen: Das ist ernst gemeint.
    Und wenn das ernst gemeint ist, wird es schwer, eine echte Satire zu schreiben. Aber das habe ich mir fest vorgenommen. Natürlich nicht konkret über dieses Buch, vielmehr über "den neuen historischen Roman im Allgemeinen". 

  23. Cover des Buches Fünf Tage im Mai (ISBN: 9783608962642)
    Elisabeth R. Hager

    Fünf Tage im Mai

     (114)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Dieser Roman liegt schon eine Weile auf meinem SuB und ist nun passend für den Monat Mai aus meinen Regal befreit worden. Außerdem habe ich ihn für die #Subcolourchallenge auf Instagram und bei meiner #12für21 Challenge gelesen. 

    Die titelgebenden fünf Tage im Mai spielen sich nicht innerhalb einer Woche ab, sondern es sind Tage aus Illys Kindheit und aus ihren Tagen als Jugendliche, die ihr Leben sehr prägten. Wir befinden uns jeweils im Mai der Jahre 1986, 1996, 1998 und 2004. Sie werden nicht chronologisch hintereinander erzählt.
    Und so begleiten wir zuerst Illy als Kind, die am liebsten ihre Zeit bei ihrem Urgroßvater Korbinian Hofer, genannt Tatka, verbringt. Der alte Mann ist der letzte Fassbinder Tirols und hinter seinem harten Kern versteckt sich ein sehr weiches Herz. Er ist stur, hat sein Haus beim Kartenspielen gewonnen und liebt seine Urenkelin Illy über alles - und sie ihn. Nach der Schule verbringt sie die meiste Zeit bei ihm in der Holzwerkstatt. Als Illy ihren ersten Atlas mit nach Hause bringt, freut sie sich sehr darüber. Damals wurden viele Schulbücher nicht neu gekauft, sondern sie wurden weitergegeben. Als Illy in ihrem Atlass den Namen Tristan entdeckt, ist sie zuerst enttäuscht. Noch ahnt sie nicht, dass genau dieser Tristan in ihrem Leben eine große Rolle spielen und sie die Konsequenzen daraus für immer begleiten werden.

    Was für eine Geschichte! Ich muss zugeben, dass sie mich wirklich kalt erwischt hat! Dieser einfühlsame Roman, der ruhig beginnt und bei dem man sich anfangs noch fragt, wohin er führen wird, berührte mich zutiefst. Neben diesen schicksalträchtigen fünf Tagen im Mai bewegt vorallem die Verbindung zwischen Illy und ihrem Urgroßvater. Sie zeigt auf, dass diese Bindung auch Durststrecken aushalten und man sich trotzdem nahe sein kann.
    Zu Beginn ist Illy noch ein Kind, ein kleiner Wildfang, der sich am liebsten in der Werkstatt ihres Großvaters aufhält. Die beiden teilen ihre Geheimnisse miteinander und haben ein sehr herzliches Verhältnis zueinander. Als Illy älter wird und sich verliebt, steht nur ihr Tatka hinter dieser Liebe. Ihre Eltern verbieten ihr den Umgang mit dem Außenseiter. Es wird fortan nur ihr Urgroßvater sein, der ihr weiterhin zuhört und Illy später einen wichtigen Teil seiner Vergangenheit preis gibt.

    Diese 221 Seiten birgen sehr viel Tiefgang und Inhalt. Es beginnt leicht und mit einer Portion Humor, als Illy sich bei ihrer Erstkommunion übergibt, weil sie verbotener Weise schon vor dem Heiligen Sakrament eine Hostie gegessen hat und nun ihre Schuldgefühle sich auf den Magen schlagen. Danach erleben wir die rebellische Illy, die keine familiären Verpflichtungen eingehen will, sich erwachsen fühlt und ihren eigenen Weg gehen möchte. Doch die rosarote Brille der ersten Verliebtheit ist bald verschwunden und Illy erlebt sehr viel Schmerz, der ihr den Halt im Leben nimmt. Die Jahre vergehen und dann steht der 100. Geburtstag von Tatka an und Illy kommt nach längerer Zeit zurück in ihr Heimatdorf...

    Die Figuren sind authentisch und großartig gezeichnet. Sie sind voller Wärme, haben Ecken und Kanten und sind mitten aus dem Leben gegriffen. Die Gefühle und der Schmerz werden so lebendig dargestellt, dass man sie durch die Zeilen spüren kann. Die wundervolle Sprache der Autorin berührt und die bildhaften Szenen fühlten sich an, als wäre ich mittendrin gewesen.
    Manche Erlebnisse und Begegenheiten erinnerten mich an meine eigenen Teenagerjahre. Zusätzlich spielt die Geschichte in einem Dorf in Österreich, womit ich mich noch mehr identifizieren konnte, da ich selbst in einem lebe.
    Die Freundschaft zwischen Urgroßvater und Urenkelin ist groß, warm und spürbar. Sie gibt diesem Roman einen ganz besonderen Charme und das gewisse Etwas. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

    Fazit:
    Eine herzerwärmende und ruhige Geschichte mit viel Tiefgang. Diese 221 Seiten lassen einem nachdenklich zurück und haben mir wunderbare Lesestunden gebracht. Ich empfehle diesen Roman sehr gerne weiter!

  24. Cover des Buches Das Herz aus Eis und Liebe (ISBN: 9783846600887)
    Renée Ahdieh

    Das Herz aus Eis und Liebe

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Letanna

    Mariko hat eingewilligt, Prinz Raiden zu heiraten. Am Hofe des Kaisers ist sie den Intrigen des Hofstaats ausgeliefert, dabei will sie nur eins, Okami befreien. Der befindet sich nämlich im Kerker und wartet auf seine Hinrichtung. 

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Dilogie. Der 1. Teil hat mir richtig gut gefallen, Teil 2 hat jetzt relativ lange im SuB gelegen. Die Handlung schließt nahtlos an und ich habe mich auch sehr schnell wieder zurecht gefunden. 

    War der 1. Teil noch in Anlehnung an Mulan geschrieben, so geht Teil 2 in eine neue, ebenso interessante Richtung. Bereits im 1. Teil hat mir der Stil der Autorin unheimlich gut gefallen und auch bei Teil 2 kann sie mich wieder damit überzeugen.

    Die Romanze ist immer noch ein sehr wichtiger Bestandteil der Geschichte, auch wenn es dieses Mal deutlich weniger Berührungspunkte zwischen den beiden Hauptfiguren gibt. Trotzdem konnte mich die Romanze zwischen den Beiden wieder richtig packen. 

    Mariko beweist wieder einmal, dass man mit Intelligenz weiter kommt als mit roher Gewalt. Sie entwickelt weiter, was mir unheimlich gut gefallen hat. Die Reihe ist mit dem 2. Teil abgeschlossen, das Ende hat mir richtig toll gefallen. 

    Von mir gibt es auch für Teil 2 wieder die volle Punktzahl. 

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