Bücher mit dem Tag "kaiser"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kaiser" gekennzeichnet haben.

460 Bücher

  1. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.030)
    Aktuelle Rezension von: minifreund

    Etwas langweiliger als das erste Buch, aber fügt sich trotzdem gut in die Reihe ein.

  2. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (777)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Cinder ist auf der Flucht und sucht ihre Truppe für den Kampf gegen ihre Tante Königin Levana von Luna.

    Luna ist der Mond und ein Plant der Lunarier, manche Bewohner des höheren Rangs manipulieren. Andere wollen ein ganz normales Leben. Es gibt auch Menschen, die man Hüllen nennt, sie sind immun gegen den Zauber und gefährlich für Levana, die welche auf der Flucht sind vor dem Tod. 

    Wolf ist zum halb Mensch und Wolf Genetisch verändert worden von Luna. Seine Stärke ist Kämpfen und liebt Scarlet.

    Scarlet ist halb Mensch und Lunarier. Ihre Großmutter Michelle Benoir half mit der Truppe,  Prinzessin Selene vor Levana zu retten und zu verstecken.

    Sybil Mira ist Levanas rechte Hand und hat Scarlet in ihrer Manipulations Gewahrsamkeit.

    Cress(ent) Moon ist Hackerin, eine Hülle. Sie lebte jahrelang allein im Satelitten und spoinierte Kai dem Kaiser von China aus und hilft am Ende doch Selene und ihre Truppe.

    Manchmal war es etwas sehr schwierig das Buch in die Hand zu nehmen, da ich weiß, wenn ich anfange zu lese, kann ich nicht mehr aufhören und wundere mich, dass ich schon mehr als 100 Seiten gelesen habe.

    Marissa Meyer schreibt sehr spannend und abwechslungsreich.

    Das Buch wird in 4 Abschnitten eingeteilt, dass man unterscheiden kann, was bis jetzt alles passiert ist und man kann für sich selber in Reveu blicken.

    Leider kann ich es nicht besser in Worten packen, da es zu gut ist. Viele Action passieren und die Spannung sich immer wieder hochschaukelt und das alles zu beschreiben, schaffe ich es nicht.

    Ich kan jeden Falls jedem empfehlen, der Cinderella liebt. Ein sehr moderenes Buch mit Sci-Fiction, Robotern, Zukunft sehr modern und irgendwie mit der jetztigen Zeit abgeglichen.

    Ebenso empfehle ich band 1 zu lesen, um ein kleines Hintergrund wissen zu bekommen. Wer band 1 mag, wird die anderen auch mögen.

    Wünsche euch viel Spaß beim lesen und hoffe, ich konnte euch inspirieren zu lesen.

  3. Cover des Buches Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke (ISBN: 9783522506458)
    Julia Dippel

    Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke

     (865)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Cassardim - Jenseits der goldenen Brücke ist der erste Teil der Reihe und lag viel zu lange am eBook SuB und wurde mir im Zuge der „Ich entscheide was du liest“ SuB Challenge zum lesen ausgesucht

    Für mich war es das erste Buch von @julia_dippel_autorin aber ganz sicher nicht das letzte - ich muss unbedingt wissen wie es mit Maia und Noar weitergeht

    Ein tolles Buch mit einer sehr spannenden Geschichte in der nichts ist wie es auf den ersten Blick scheint … es beginnt mit einem unglaublichen Schicksalsschlag für Maia und ihre Geschwister und dann bleibt kein Stein auf dem anderen und wir lernen gemeinsam mit Maia die Welt Cassardim kennen und die dort geltenden Regeln sind nicht das einzige was mich immer wieder in Erstaunen versetzt hat

    Maia ist eine sehr sympathische Protagonistin die ich gleich ins Herz geschlossen habe und auch Noar ist toll auch wenn er alles dafür tut dass Maia ihn nicht mag - warum müsst ihr selbst herausfinden 😉  

  4. Cover des Buches Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551582898)
    Marissa Meyer

    Wie Schnee so weiß

     (570)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

    „Wie Schnee so weiß“ ist der Abschluss der Luna-Chroniken (das Zusatzmaterial nicht mitgezählt).

    Die Protagonistin ist dieses Mal Prinzessin Winter. Ich war sehr gespannt auf ihren POV und er hat der Reihe nochmal etwas Neues gebracht.  Allgemein sind die wichtigen Charaktere meiner Meinung nach alle sehr gut ausgearbeitet und wirken mit ihren Stärken und Schwächen meistens realistisch. Besonders schön fand ich, dass die Figuren jeweils nicht nur mit ihrem Love Interest interessante Interaktionen haben. Im Laufe der Handlung wird die Gruppe in ganz verschiedenen Konstellationen aufgespaltet und jeder muss mal mit (fast) jedem zusammenarbeiten.

    Etwas schwierig ist nur, dass die Charaktere zwar alle interessant sind, es aber in diesem Buch einfach sehr viele Hauptfiguren werden. Neben Winter haben auch die wichtigen Charaktere aus den vorherigen Büchern POV-Abschnitte (vor allem Cinder hat natürlich viele). Das ist gerade im Finale nicht optimal, wenn viele Sachen gleichzeitig passieren und die Handlung die ganze Zeit zwischen den vielen Charakteren springt, sodass man kaum richtig in die Situation von einem Charakter „eintauchen“ kann, bevor es mit dem nächsten weitergeht.

    In diesem Buch sehen wir auch deutlich mehr von Luna, als in den vorherigen Teilen. Ich denke, dass man aus der Kultur und Gesellschaft in Luna vielleicht noch mehr hätte herausholen können, aber andererseits ist das Buch auch so schon ziemlich dick.

    Wenn man die Reihe bis jetzt mochte, dann lohnt es sich definitiv auch, „Wie Schnee so weiß“ zu lesen. Trotz kleinerer Probleme macht das Lesen viel Spaß.

  5. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.259)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Lange habe ich mich gesträubt mir diesen Wälzer mit ins Bett zu nehmen, was besonders witzig ist, da ich alle drei Bände direkt auf einen Schlag gekauft hatte und meine Frau damals noch meinte, dass ich die wahrscheinlich dann doch nicht zur Hand nehmen würde. Nun habe ich sie, wenn auch einige Jahre später, dann doch eines Besseren belehrt. 

    Dies ist mein erstes Buch, das ich vom weltweiten Phänomen, Ken Follett, gelesen habe, wie ich mit Grauen bemerkt habe. Und was kann ich anderes sagen, als, das ich vollkommen überzeugt bin. Er schreibt wirklich außergewöhnlich gut und lässt in jeden seiner verschiedenen Erzählperspektiven einen gewissen eigenen Touch einfließen. Die Portraits, der verschiedenen Gesellschaftsschichten, die Follett in diesem Buch zeichnet haben mir besonders gut gefallen. Jeder der Protagonistinnen und Protagonisten hat sein kleines Bisschen zur gesamten Geschichte beigetragen und wusste zu überzeugen. Besonders schön fand ich den gesamten Handlungsbogen um Ethel Williams, die mir beim Lesen einfach besonders eng ans Herz gewachsen ist. Fragt mich bitte nicht wieso, es ist einfach so. 

    Aber generell habe ich bis zur letzten Seite vollkommen mitgefiebert und hoffe, dass es auch in den Fortsetzungsromanen unseren liebgewonnen Charakteren immer noch gut geht. 

    Ein wirkliches Highlight für mich ist aber die gesamte Authentizität, die Follett in diesem Roman an den Tag legt: In wirklich jeder Zeile ist man in den Jahren kurz vorm ersten Weltkrieg gefangen und hat das Gefühl die Handlung live vor sich zu sehen. Kopfkino pur! 

    Fazit:

    Ich bereue bei diesem Buch nur Eines: es zu spät erst gelesen zu haben  

    Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Band 2, den ich ganz sicher schneller lesen werde. 

  6. Cover des Buches Ein Kleid aus Seide und Sternen (ISBN: 9783551584151)
    Elizabeth Lim

    Ein Kleid aus Seide und Sternen

     (450)
    Aktuelle Rezension von: Resi_liest

    Ein Buch, was schon seit Ewigkeiten auf meinem SuB lag und nur darauf gewartete hat, endlich gelesen und mein Jahreshighllight zu werden.  Ich habe mir das Buch damals wegen des großen Hypes gekauft und kann nur sagen: ich habe es nicht bereut.

    Hinter dem magischen Cover verbirgt sich eine ebenso magische Geschichte, mit einem wunderschönen Setting, starken Charakteren und einem märchenhaften Schreibstil.

    Mit Maia haben wir eine tolle Protagonistin, die an ihren Aufgaben wächst, niemals den Mut verliert und trotzdem zweifelt. Ich mochte ihren kämpferischen und leicht störrischen Charakter total gerne und die Art und Weise, wie Maia versucht, ihrer Familie zu helfen hat mich total berührt. Aber den Zauberer fad ich genial und maybe ist er ein neuer bookboyfriend geworden. Di Liebesgeschichte hat es mir auf jeden Fall total angetan und ich musste beim Lesen die ganze Zeit schmunzeln.

    Die Story hat auf jeden Fall totalen Mulan Charakter und das spiegelt sich auch im Setting wider. Der Königshof und die gesamte Landschaft sind wunderschön beschrieben, man kann sich als Leser wunderbar hineinträumen. Aber auch die Story hat es in sich. Besonders gut gefallen hat mir, dass es wirklich nie langweilig wurde, aber trotzdem auch nciht zu rasant. Es war spannend, an manchen Stellen auch überraschend und es hat sich beim Lesen die ganze Zeit angefühlt, als würde man in ein Märchen abtauchen.

    Fazit: Wer auf der Suche nach einem magischen, spannenden und romantischen Buch ist, welches nciht nur ein wundervolles Setting, eine spannende Story, sondern auch eine Liebe thematisiert, die wirklich jedes Hindernis versucht zu überwinden, der ist bei diesem Buch genau an der richtigen Adresse.

    Insgesamt: 5/5 Sternen

  7. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: All_about_books

    Das Buch ist episch von der ersten Seite an 😍 

    Die Welt ist brutal, aber auch voller Hoffnung. Elias als Soldat, der desertieren möchte, hat mir gut gefallen, da man den Zwiespalt in ihm spüren konnte. Laia, eine Sklavin, ging mir mit ihrem gejammer auf die Nerven 😂, aber ihre Story war trotzdem spannend. Und jetzt kommen wir zu Helena, Elias Kameradin. Sie ist ein taffer Charakter und hat als einzige Frau in der Akademie keine Scheu den Männern die Stirn zu bieten. Absoluter Lieblingscharakter 😍❤️

  8. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (788)
    Aktuelle Rezension von: Lisi33

    Die Geschichte handelt von der Zeit vor und während dem 2. Weltkriegs. Sie wird anhand vieler Handlungsstränge erzählt, von denen viele die Fortsetzung des 1. Buchs der Trilogie sind. Das Buch ist sehr spannend zu lesen, auch und vor allem weil viele vertraute Bekannte aus dem 1. Teil  wieder vorkommen. Außerdem frischt man quasi im Vorübergehen sein geschichtliches Wissen auf  

    Teilweise ist die Handlung jedoch etwas zu blumig erzählt, und rein ‚zufällig‘ ist an jedem großen, geschichtlichen Ereignis einer der Hauptcharaktere hautnah vor Ort.

  9. Cover des Buches Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe (ISBN: 9783522506984)
    Julia Dippel

    Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Lyjana

    Wissenswertes


    Autor: Julia Dippel

    Titel: Cassardim - Jenseits der schwarzen Treppe

    Gattung: Romantasy

    Erscheinungsdatum: 21. November 2020

    Verlag: Planet!

    ISBN: 978-3-522-50698-4

    Preis: 17,00 € (Gebundenes Buch) & 13,99 € (Kindle-Edition)

    Seitenzahl: 433 Seiten


    Inhalt


    Als Goldene Erbin und Verlobte des Schattenprinzen ist Amaia den Mächtigen in Cassardim ein Dorn im Auge. Auf ihrer Reise durch die Fürstentümer muss sie deshalb nicht nur die höfischen Intrigen überleben, sondern auch diverse Mordanschläge. Besonders in der Schattenfeste, wo Liebe als Schwäche gesehen wird, schwebt Amaia in großer Gefahr. Um sie zu schützen, ist Noár gezwungen, erneut zu dem skrupellosen Prinzen zu werden, den alle so fürchten. Doch wieder einmal ist nichts, wie es scheint, sodass nicht nur Amaias Herz auf eine harte Probe gestellt wird.


    Cover


    Beim Cover ergeht es mir ähnlich wie beim Cover zum ersten Band. Ich bin zwiegespalten. Mir gefällt irgendwie die Kleidung des Mannes auf dem vorderen Einbanddeckel nicht. Liegt vermutlich daran, dass diese nicht so recht zu meinem Bild der Kleidung Cassardims passen möchte. Des weiteren gefällt mir dieses Ornament mitten im Bild sozusagen einfach nicht. Dem entgegen stehen die großartig eingefangene düstere Stimmung des Buches durch die dunklen Farben, den angedeuteten Nebel und die Blitze. Ich mag, dass der Verlag sich wirklich Mühe gegeben hat das Äußere von Noár widerzuspiegeln. 



    Meine Meinung


    Ich habe am Anfang diesen Jahres den ersten Band dieser Trilogie gelesen. Dazu muss ich gestehen, dass mir der ersten Band nicht so gut gefallen hat, wie der erste Band der Izara-Reihe von Julia Dippel. Dennoch haben alle ihrer Bücher etwas so wundervolles und warmes, dass das Lesen immer wieder Spaß macht. Da ich beschlossen habe meinen Stapel ungelesener Bücher etwas zu verringern, durfte es eben dieses Schätzlein sein. 


    Wir erleben das gesamte Buch nur aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Amaia. Dies erschwert es uns als Lesern ungemein die Intrigen und Lügen der anderen Charaktere zu durchschauen, was aber für einen gewissen Reiz sorgt. Zudem kann man gerade Amaias Verzweiflung und Verwirrung sehr gut nachvollziehen. Zu Amaia kann ich geradeheraus sagen, dass ich sie viel lieber mochte als im ersten Band. Dies lag vermutlich daran, dass sie versucht hat hinter Worte und Taten zu schauen, sie hat wirklich versucht ihren Kopf zu benutzen, auch wenn ihr Herz zeitweilen eine andere Entscheidung getroffen hätte. Gleichzeitig bleibt sie sich selbst treu und lernt Cassardim und seine Eigenarten zu lieben. 


    Noár ist ein Book-Boyfriend wie naja, wie aus dem Buche? Sexy, geheimnisvoll, kriegerisch, gleichzeitig ist er zerfressen von Schuldgefühlen, hat ein Herz aus Gold und ist seinen Freunden gegenüber tief loyal. Mir gefällt dabei sehr, wie Julia Dippel es geschafft hat ihn darzustellen. Trotz dieser Eigenschaften (die Lesern von Romantasy-Büchern beim männlichen Protagonisten häufig über den Weg laufen) wirkt er sehr authentisch, gleichzeitig hat er genug Ecken und Kanten, genauso wie schlechte Eigenschaften, dass er an fiktiver Lebendigkeit kaum zu überbieten ist. 


    Dazu muss ich allerdings sagen, dass dies nicht nur für Noár gilt. Ich vergöttere Julia Dippels Veranschaulichung und Darstellung der Charaktere an sich. Vom Hauptprotagonisten bis zum Nebencharakter, mittlerweile habe ich eine ellenlange Liste mit Namen, deren Geschichte mich extrem interessiert. Zugleich gibt sich die Autorin mindestens genauso viel Mühe bei den Wesen und der Welt, die sich hier erschaffen hat. Cassardim lädt einfach zum Träumen ein. Manchmal entscheiden kleine Details über die Glaubwürdigkeit einer Fantasiewelt und Julia beherrscht die Kunst diese hervorzuheben und zum Leben zu erwecken. 


    Wir haben hier einen traumhaften Schreibstil, der für mich an Perfektion grenzt. Geschuldet ist dies in meinen Augen der perfekten Mischung aus Humor, Spannung, aus Gefühlen und Fantasie. Die Charaktere bekommen einen wundervollen Tiefgang ohne das dabei der Fokus zu den wichtigen Dingen verloren geht. Gekrönt wir dieses Buch von einem krassen Spannungsbogen, der begleitet von Geheimnissen, Intrigen und Lügen lange undurchschaubar bleibt und in einem großartigen Finale endet. 


    Kommen wir zu der einzigen Sache, die dieses Buch für mich letztlich ein wenig geschwächt hat: Die Schwierigkeit des berüchtigten zweiten Bandes. Wie in vielen Reihen geht die Geschichte zwar voran, aber dennoch habe ich nach Beenden des Buches das Gefühl hier einen Lückenfüller gelesen zu haben. Dazu soll allerdings gesagt sein, dass dies dem Buch inhaltlich keinen Abbruch tut! Ich für meinen Teil hoffe sehr darauf, dass der letzte Band mich umso mehr von den Füßen holt. Hier habe ich schlicht das Gefühl, dass wir noch Luft nach oben haben. Eine letzte Sache die mir positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass es am Anfang des Buches eine kleine Zusammenfassung des ersten Bandes gibt. Chapeau an den Verlag! Diese Idee finde ich großartig. Vor allem mit Hinblick auf die Tatsache, dass die Abstände zwischen dem Erscheinen einzelner Bände manchmal Jahre dauert. 




    Fazit


    Ein starker zweiter Band, der mit großartigen Charakteren, einer lebendigen und authentischen Welt und einem göttlichen Schreibstil glänzt. Abzüge in der Punktzahl gibt es nur für die Tatsache, dass sich dieser Band wie ein typischer Lückenfüller liest. 



    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.


  10. Cover des Buches Das Mädchen aus Feuer und Sturm (ISBN: 9783846600696)
    Renée Ahdieh

    Das Mädchen aus Feuer und Sturm

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Das Cover finde ich etwas nichtssagend. Ja, es geht um ein Mädchen, ja es spielt in der Natur, doch mehr sagt dieses Cover nicht aus. Dabei sollte es mehr Aussagen, denn sonst werden nicht viele diese tolle Geschichte lesen.


    Geschichte: Mariko wurde immer als seltsam angesehen, da sie sehr wissbegierig ist. Als sie den ersten Sohn des Kaisers von Wa heiraten soll, akzeptiert sie es, denn sie war es gewohnt, dass über ihr Schicksal entschieden wird. Doch auf der Reise zum Kaiserpalast wird ihre Reisegruppe von überfallen. Sie schafft es, dem Mordanschlag zu entkommen und sich als Tod darzusgellen. Mittellos will sie den Grund für den Anschlag herausfinden und begibt sich als Mann verkleidet auf die Suche nach dem schwarzen Clan.


    Die Geschichte war wirklich schön. Das Japanische Setting gab mir ein Gefühl von Geborgenheit. Die Charaktere waren sympathisch und auch die Geschichte war wirklich gut. Es startet recht zügig und actionreich, doch dann ist es bis zum Finale relativ ruhig, was keinesfalls schlimm ist. Dadurch lernt man die Charakere besser kennen und ich konnte eine Bindung aufbauen. Es gab einige wirklich schöne Szenen, die fast perfekt gewesen waren. Das Ende von Band 1 war sehr spannend und etwas überraschend. Ich war vor allem gegen Ende sehr gefesselt und verspüre nun den Drang zu erfahren, wie es weitergeht.


    Charaktere: Ich mochte wirklich fast alle Charaktere, bis die, die im Kaiserpalast waren, da mir zu denen die Bindung fehlte. Mariko war mir durch ihre schlaue, neugierige Art und dem Wunsch nach Gleichberechtigung sehr sympathisch. Ihre Art zu denken und zu handeln war realistisch und gut nachvollziehbar. Auch Ōkami mochte ich auf seine kalte und mysteriöse Art, so wie Ranmaru, Yoshi und Kenshin. Mit den Charakteren hat es einfach Spaß gemacht.


    Schreibstil: Der Schreibstil war eher ruhig und hielt sich sehr an die Japanische Lebensart, was es sehr überzwugend gemacht hat. Es gab viele japanische Begriffe, die aber hinten im Glossar alle erklärt werden und durch die Kursivschreibung erkennbar sind. Ich war durch diesen flüssigen und geschmeidigen Erzähler schnell vorangekommen und habe nur selten mitbekommen, wie viele Seiten ich am lesen war.


    Fazit: Eine wunderschöne, süße, japanische Fantasygeschichte die mich oft an die Geschichte von Mulan erinnert hatte. Wer also Mulan oder Japan sehr mag und gerne auch Mal Fantasy mit nur wenig Fantasyelementen liest, der ist hier sehr richtig.

  11. Cover des Buches Rabenschatten - Das Lied des Blutes (ISBN: 9783608949711)
    Anthony Ryan

    Rabenschatten - Das Lied des Blutes

     (350)
    Aktuelle Rezension von: Nymphenbad

    (Diese Besprechung erschien im Original im "Phantastikon-Podcast").

    Auch wenn mir nicht alles gefallen muss, was bei Klett-Cotta und der Hobbit-Presse erscheint, bin ich doch immer wieder angetan von den meist geschmackvollen Aufmachungen des Verlags. Leider haben wir hier in Deutschland in den wenigsten Fällen Hardcover im Fantasy-Bereich, oft geht es um das schnelle Geld, und die Verlage werfen auf den Markt, was gerade dem Hype entspricht. Bei der Hobbit-Presse muss man sich nur mal die liebevollen und geschmackvollen Aufmachungen ihres Kerngeschäfts, die Werke von J.R.R. Tolkien, ansehen, um den Unterschied zu erkennen.

    Anthony Ryans “Lied des Blutes” kommt also im Hardcover (und natürlich im Paperback); es stellt den Auftakt zu einer großartigen Geschichte, die zwar zu Beginn kein Spektakel abfeuert, dafür aber herausragend erzählt ist. Die Serie hat noch einen weiteren Ableger, einen Zweiteiler, der “Rabenklinge” genannt wird und der ebenfalls bereits vollständig in der Hobbit-Presse vorliegt.

    Tatsächlich ist es so, dass hier in Ryans Debüt allgemein bekannte Zutaten miteinander vermischt werden, ein Preis an Innovation ist hier also nicht zu erwarten. Dennoch sind diese bekannten Rezepte hier so gut umgesetzt, dass dies eigentlich keine Rolle spielt und sogar über die zahlreichen angestrengten Versuche, Dinge auf Biegen und Brechen anders zu machen, triumphiert. Eine gute Geschichte ist eine gute Geschichte. Das war früher so und das ist heute so. Und morgen wird es genauso sein. Es kommt nicht darauf an, ob man auf bekannte Muster zurückgreift, sondern wie man das macht.

    Derer in England lebende Schotte Anthony Ryan kam sprichwörtlich aus dem Nichts, veröffentlichte 2012 Blood Song zunächst noch im Selbstverlag und ist damit einer der wenigen, die in dieser Szene durch Qualität auffielen, bevor Penguin ihm einen Vertrag über drei Bücher anbot. Dass er einen Abschluss in mittelalterlicher Geschichte hat, merkt man besonders seinen Kampfszenen an, die akribisch ausgearbeitet sind. Seine erzählerische Finesse aber ist wohl angeboren.

    Der erste Kniff, den er anwendet, ist der einer Binnengeschichte, denn der Erzähler hier ist ein Schreiber und Historiker, der das notiert, was Vaelin ihm als Gefangener zu berichten hat. Er wird über das Meer gebracht, um sich für seine Verbrechen zu verantworten. Ein Duell auf Leben und Tod ist das einzige Ende, das Vaelin al Sorna, auch bekannt als “Hoffnungstöter”, noch bleibt. Noch rätselhafter ist die Tatsache, dass alle ihn trotz seiner Ketten mit Respekt und Ehrerbietung zu behandeln scheinen.

    Vaelin erzählt also seine Geschichte, die davon handelt, wie er als kleiner Junge an den kriegerischen Sechsten Orden übergeben wurde, um zu einer Waffe zur Verteidigung des Glaubens geschmiedet zu werden. Vaelin schließt dabei Freundschaft mit anderen Jungs, die das gleiche Schicksal teilen und so zu Brüdern zusammenwachsen. Sie stehen einer harten Prüfung nach der anderen gegenüber, bis zu jener Prüfung des Schwertes, bei der Vaelin zum ersten Mal wirklich entdeckt, was es bedeutet, wenn seine Ideale verraten werden. Diese Coming-of-Age-Phase nimmt den Großteil des ersten Bandes ein, und tatsächlich sind nicht gerade wenige gestandene Autoren an diesem Tropus schon gescheitert, denn hier trennt sich die Spreu sehr leicht vom Weizen. Viele Details müssen gleichzeitig im Auge behalten werden; Ryan schiebt sich durch diese Passagen wie ein heißes Messer durch Butter.

    In der zweiten Hälfte führen Vaelins Heldentaten und sein Idealismus ihn zu einem Pakt mit König Janus. Hier beginnt es richtig interessant zu werden. Obwohl Janus keine große Rolle in der Geschichte spielt, ist er die Spinne, die jenes Netz der Intrigen spinnt, das der Handlung politische Tiefe verleiht. Er ist derjenige, der Vaelin für seine eigenen Zwecke benutzt und stets versucht, sein Vermächtnis zu stärken. Es ist Janus, der Vaelin in den Krieg schickt und damit sicherstellt, dass der Mann ein Held des Volkes ist, dem das Reich folgen wird, um die Handelsrouten des benachbarten Imperiums zu erobern, und es ist Janus, der Vaelin schließlich opfert, um seinen eigenen Sohn zu retten.

    Der Roman ist eine unterhaltsame, blutige Fahrt mit einigen wirklich interessanten Wendungen, die dafür sorgen, dass nur wenige Protagonisten glücklich (oder lebendig) herauskommen. Ryans Erzählweise ist ausgezeichnet und kommt ohne die modern gewordenen Bocksprünge aus, die Komplexität vortäuschen, aber oft nur auf wenig Talent hinweisen. Die Welt, in der wir uns hier wiederfinden ist reich an allem, begonnen von geheimen Sekten über bösartige Sklavenhunde bis zu einem Königreich, das die Fähigkeit besitzt, den Boden mit dem Land, in dem unser Held sitzt, aufzuwischen.

    Der Weltenbau steht hier nicht im Vordergrund, aber er genügt, um eine vielschichte Landschaft anzudeuten, die sich hinter der Geschichte verbirgt. Ryan versteht es, den richtigen Ton für seine Geschichte zu finden und die Worte perlen nahezu makellos dahin. Besonders herauszuheben sind die Kampfszenen, die nicht weniger fantastisch sind die die Joe Abercrombies. Ryan sorgt dafür, dass der Konflikt klar und verständlich, aber dennoch fesselnd und dramatisch dargestellt wird. Wenn ein Buch so sehr von Actionszenen abhängt wie dieses, ist die Fähigkeit des Autors, sie zu schreiben, von größter Bedeutung für das Lesevergnügen des Romans. Und Ryan macht das absolut perfekt.

    Das magische System, um das es hier auch geht, ist natürlich das Lied des Blutes selbst. Es ist interessant zu sehen, wie es funktioniert, und Ryan erklärt es nicht zur Zufriedenheit jener, die auf “Hard Fantasy” stehen. Doch in Wirklichkeit sind mir die Rätsel darüber, wie magische Systeme funktionieren, lieber als pseudowissenschaftliche Erklärungen, die zwar in sich schlüssig sein mögen, aber unterm Strich den Zauber oder die Faszination vernichten. Auffällig ist, dass dieser Band sehr gut für sich allein stehen kann, auch wenn natürlich nicht alle Fragen geklärt werden, und somit auch all jenen Vergnügen bereiten wird, die sich nicht auf eine lange Serie einlassen wollen.

    Denjenigen, denen – umgekehrt – einige Informationen fehlen, sei, bevor sie zum zweiten Band -“Der Herr des Turmes” – greifen, der Band “Das Duell der Bösen” empfohlen und dort vor allem die Geschichte “Der Lord Collector”. Ryan hat sie nach eigener Aussage geschrieben, weil er die Figuren, die in den beiden Fortsetzungen der Trilogie auftauchen, genauer kennen lernen wollte. Diese Geschichte spielt etwa in der Mitte der Zeitlinie, die im Lied des Blutes beschrieben wird, zu einer Zeit, in der König Janus mit seiner typischen Rücksichtslosigkeit dabei ist, seinen Einfluss auf das Vereinte Reich vollständig zu festigen.

     

  12. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Blume der Finsternis ist der 1. Teil Shadowscent-Reihe von P. M. Freestone. Es handelt sich hier um ein Fantasy-Roman mit mystischen Elementen. Die Geschichte kommt anfänglich recht zäh  in Gang. Das liegt vielleicht auch an der Vielzahl storyrelevanter Begriffe, die man erst einmal verinnerlichen muss. Das bessert sich aber Gott sei Dank mit jedem neuen Kapitel. Allerdings wurde mein Leserhythmus immer wieder „zerlegt“, da manche Szenen zu schnell und andere wiederum zu ausführlich erzählt wurden. Da Rakels Welt förmlich aus Gerüchen besteht werden diese auch sehr detailliert und immer wieder beschrieben. Das war mir dann irgendwann etwas zu viel des Guten. Im Gegensatz dazu fand ich die Darstellung des Kaiserreichs mit den umliegenden Gegenden recht gut skizziert. Durch elegant gesetzte Wendungen in der Handlung schafft es die Autorin das Tempo immer wieder anzuziehen. Der Cliffhanger am Ende des Buches lässt einen schon jetzt nach dem Folgeband fiebern. Ich mag ja solche Stilmittel nicht, aber es ist leider eine beliebte Art den Leser auf den nächsten Band einzuschwören. 

    Kurzum: Das Buch hat ein „blumiges“ Setting, tolle Figuren und hält durchaus gekonnte Wendungen bereit. Aber das Ganze hat definitiv noch Potenzial nach oben. Mal sehen/lesen, wie sich der 2. Teil unter diesen Gesichtspunkten weiterentwickelt. Eine Leseempfehlung kann ich aussprechen und vergebe 3 von 5 Sterne. 

  13. Cover des Buches Air Awoken (Die Chroniken von Solaris 1) (ISBN: 9783551584847)
    Elise Kova

    Air Awoken (Die Chroniken von Solaris 1)

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Kupferkopfs_books_x3

    Meine Meinung:

    Cover & auch die komplette Gestaltung innen des Buches gefällt mir unglaublich  gut! 

    Ich habe anfangs ein wenig gebraucht, um die „ungewöhnlichen“ Namen der Personen und Orte in meinem Kopf zu sortieren, aber dann hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen.

    Vhalla fand ich sehr sympathisch und interessant. Sie ist unheimlich klug und muss aber gleichzeitig noch einiges lernen. Aldrik mochte ich nicht direkt.. erst dachte ich nur ok was ein überheblicher Ar*** & dann kam eine Szene da dachte ich noch so „Nein das macht er jetzt nicht!“ … tja was soll ich sagen er hat es gemacht 🙈

    Aber ich habe ihn nach und nach in mein Herz geschlossen. Den oft trügt der Schein. 

    Auch die Nebencharaktere mochte ich und ich hoffe auf mehr über Fitz und Larel. 

    Die Magie der Elemente ist an sich nichts Neues, aber es war trotzdem so spannend verpackt das ich fast das Gefühl hatte so etwas habe ich noch nie gelesen! 

    Es gibt einige Sachen die ich noch nicht durchschaut habe und auf die ich wahnsinnig gespannt bin im nächsten Teil! 

  14. Cover des Buches Sakura (ISBN: 9783401603186)
    Kim Kestner

    Sakura

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich hatte schon viel von dem Buch "Sakura - Die Vollkommenen" gehört und musste mit ein Bild von diesem Buch machen. Das Cover gefiel mir sehr gut mit dem Mädchen und ihren blonden Haaren, die für mich Juri darstellen soll. Der Schreibstil von Kim Kestner hat einen wunderbar flüssigen und bildhaften Schreibstil der mich wieder fesseln konnte. Auch die dunkel Seite und die helle Seite und den Gegensatz von Reich und Arm werden gut beschrieben. Es ist eine Dystonie die auf die japanische Kultur trifft. Sowas habe ich noch nie gelesen. Für mich war es was völlig neues und spannendes.

  15. Cover des Buches Papyrus (ISBN: 9783257071986)
    Irene Vallejo

    Papyrus

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Bücher_Tini

    Die Geschichte des Buches auf ganz wunderbare Weise dargelegt.

    Die Melodie die in den Worten von Irene Vallejo mitschwingt ist genau so schön,sagenhaft und stark wie die Geschichte des Buches selbst.

    Anfangs Roman ähnlich ,nimmt das Buch den Leser dann doch sehr in seinen Bann und benötigt den Willen in Geschichte und wissen einzutauchen.

    Auf den Weg von über 5000 Jahren erleben wir wie Bücher entstehen, Bibliotheken gegründet,bestückt und auf welche unheimlich schwierige weise sie bearbeitet wurden.

    Mit immer wiederkehrenden Ausflügen zu Beispielen auch im hier und jetzt wird erklärt wie das geliebte etwas was wir nur all zu gern in der Hand halten entstand und sich im laufe der Geschichte veränderte.

    Die Historie welche in dem Buch beschrieben wird ist zwar zumeist auf Griechenland und das römische Reich ausgelegt ,und genau da fehlt mir etwas das weitere Umfeld ,aber das geballte wissen ist schon jetzt manchmal schwer zu erfassen.

    Ich danke für dies Worte ,das wissen und all die Informationen wie das Buch von heute durch die Zeit entstand.


  16. Cover des Buches Sterne über der Alster (ISBN: 9783492306973)
    Micaela Jary

    Sterne über der Alster

     (75)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Der zweite Band von Micaela Jary um die Familie Dornhain aus Hamburg. Schon den ersten Band habe ich sehr gerne gelesen, nun wollte ich gerne erfahren, wie es der Familie weiterhin ergeht. Die Zeit um den 1. Weltkrieg und die Zeit danach sind gut wiedergegeben und das Schicksal der Menschen, die diese Zeit miterleben mußten. Nicht nur die Situation der Familie Dornhain ist gut wiedergegeben, auch die der Menschen aus nicht so gut situierten Schichten, die sich in der Zeit nach dem Krieg versuchen müssen sich über Wasser zu halten und zu überleben.
    Der Schreibstil von Micaela Jary gefällt mir sehr gut. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe, und auch dieses hier sind flüssig zu lesen und die Personen scheinen authentisch.
    Gerne werde ich weitere Bücher von dieser Autorin lesen!

  17. Cover des Buches Feuertaufe (ISBN: 9783423262484)
    Andrzej Sapkowski

    Feuertaufe

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Die Reihe ist einfach nur faszinierend und ich musste einfach weiterlesen. Der Schreibstil ist unverkennbar flüssig und mit dem gewissen Etwas.

    Hier treffen wir mehr auf Geralt und seinem Freund Rittersporn. Auch wenn man nicht denkt, dass es hier monstermäßig ruhig ist, der irrt. Mich hat der Autor ganz schon an der Nase herumgeführt, was im Nachhinein das Rätsels Lösung in den Zeilen stand. Aber wahrscheinlich hat jeder eine andere Auffassung und/oder lässt sich etwas anderes einfallen.

    Zum Glück ging es hier weniger um den Krieg und der Fokus lag auf der Suche nach Ciri. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

  18. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  19. Cover des Buches Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung (ISBN: 9783551556899)
    Rick Riordan

    Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    Ich liebe Rick Riordans Schreibstil! Er ist voller Humor und nesselnd - normalerweise.

    Während ich den ersten Teil der Apollo-Reihe nur so verschlungen habe, habe ich für den zweiten Teil um einiges länger gebraucht. Ich fand Stellen sogar recht langweilig. Sie haben sich einfach gezogen. Und ich hab - muss ich leider zugeben - auch stellenweise nur überflogen..

    Trotzdem werde ich die Reihe weiterlesen, denn es kann immer mal einen schlechteren Teil in einer sonst absolut tollen Reihe geben. Ud Rick Riordan hat schon einige Male beweiesen, dass er schreiben kann. Und zwar sehr gut!

  20. Cover des Buches Die Göttinnen von Otera - Golden wie Blut (ISBN: 9783743204089)
    Namina Forna

    Die Göttinnen von Otera - Golden wie Blut

     (102)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: In Otera werden Frauen unterdrückt. Doch sollten sie golden bluten, so werden sie als Dämonen verdammt und zum Tode verurteilt. So ereilt es auch Deka, doch ein Dekret vom Kaiser rettet sie. Statt hingerichtet zu werden, soll sie nun einer Armee aus ihresgleichen beitreten. Dabei erfährt sie jedoch einiges und muss langsam aber sicher ihre Stellung als Frau in Frage stellen.

    Meine Meinung: Das war ein Buch, bei dem ich einige Zeit überlegt habe, ob ich es kaufe oder nicht. Es gibt Bücher, da weiß ich es sofort und es gibt Bücher, bei denen ich zögere. Dies ist also so ein zögerliches Buch. Mich hat die Geschichte gleichzeitig angezogen und abgeschreckt, einfach weil Otera so gleich und doch so anders klang, als vergleichbare Fantasy. Mich faszinierte es, weil es von afrikanischen Kulturen inspiriert zu sein scheint, von denen ich gerne viel mehr lesen würde, gleichzeitig gab es aber den Aspekt der unterdrückten Frauen, die zwar unbedingt angesprochen werden wollte, doch ich wusste nicht, ob es mich beim lesen zu sehr aus meiner Komfortzone reißen würde und ob ich das wollte. Letztlich habe ich mich dazu entschieden und kann euch sagen, die Geschichte hat es in sich. Der Hass, der Frauen und vor allem Frauen mit goldenem Blut entgegenschlägt ist sehr hart und einige Szenen fand ich sehr schwer zu verdauen. Durch den Erzählstil wurde ich gleichzeitig immer wieder gut in die Welt hineingesogen und doch musste ich mich immer wieder überreden weiter zu lesen. Das hängt vor allem mit den großen Zeitsprüngen zusammen, die die Geschichte auseinander reißt und unvollständig wirken lässt. Viele Anspielungen, Fragen werden aufgemacht und dann kommt der nächste Zeitsprung, so dass man gefühlt nur die Hälfte beantwortet bekommt. Dann kommt hinzu, dass das Buch mit knapp über 500 Seiten für den Auftakt einer Trilogie sehr lang ist. Einiges wirkt unnötig gestreckt, während die Handlung insgesamt zu kurz zu kommen scheint. Dennoch bin ich sehr gespannt auf die nächsten Teile, denn das Ende macht Hoffnung auf das, was da noch kommen kann.

  21. Cover des Buches Das Herz aus Eis und Liebe (ISBN: 9783846600887)
    Renée Ahdieh

    Das Herz aus Eis und Liebe

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Milkau

    Ich fand den ersten Teil Inhaltlich viel viel besser. Man hätte einfach beim ersten Teil ein gutes Ende finden sollen und nicht noch eine zweiten Teil. Es war sehr zäh und nicht mehr sonderlich spannend. Fand ich sehr schade weil der erste Teil mir super gefallen hat 

  22. Cover des Buches Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe (ISBN: 9783423763929)
    Emiko Jean

    Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Lamen

    "Plötzlich Prinzessin" nur auf Japanisch, genau das ist "Tokyo ever after". Ein spritzig geschriebenes Wohlfühlbuch, das besonders durch seine sympathische Protagonistin Izumi und die tollen Beschreibungen von der japanischen Kultur und Japan als Land an sich besticht.

    Izumi (Izzy), ein japanisch-amerikanisches Mädchen im Teenageralter, findet heraus, dass ihr Vater, den sie nie kennengelernt hat, aus der japanischen kaiserlichen Familie stammt, und er ist niemand geringeres als der Kronprinz von Japan höchstpersönlich. Ehe sie sich versieht, ist sie auf dem Weg nach Japan, um dort ihren Vater kennenzulernen und als Kronprinzessin dem japanischen Volk vorgestellt zu werden. Dort angekommen prallen für Izumi zwei verschiedenen Welten aufeinander. Wären die Intrigen am kaiserlichen Hof und ihre Schwierigkeiten ihrer neuen Rolle als Kronprinzessin gerecht zu werden, nicht genug für Izumi, ist da noch Akio, ihr Bodyguard, der ihr Herz schneller schlagen lässt...

    Neben dem locker leichten Schreibstil und der tollen Charakterzeichnung von Izumi als zwar manchmal etwas naive, aber insgesamt sehr liebenswerte jungen Frau, Tochter, Freundin und Kronprinzessin gefiel mir auch, wie das Thema Familie behandelt wurde. Ich mochte Izumis feministische Mutter und ihren schüchternen und zögerlichen Vater, der wirklich versucht, sein Bestes zu geben. Ebenso schafft es die Autorin gut, Izumis Gefühle zu beschreiben, wenn sie sich nicht genug amerikanisch in ihrer Heimatstadt in den USA und nicht japanisch genug in Japan fühlt. Der Roman ist also nicht nur reine Unterhaltung, sondern hat auch Tiefe.

    Auch wenn es teilweise Handlungslöcher gibt, nicht alle Charaktere vollständig ausgebildet sind und die Liebesbeziehung sich zwischen Izumi und ihrem Bodyguard ziemlich schnell entwickelt, ist "Tokyo ever after" ein unterhaltsames, kurzweiliges und berührendes YA-Buch über erste Liebe, Japan, Erwachsen werden und zu sich selbst finden, das Jung und Alt begeistern kann.
    Nicht nur Fans von "Plötzlich Prinzessin" werden Gefallen am Buch finden.

  23. Cover des Buches Waffenschwestern (ISBN: 9783596701100)
    Mark Lawrence

    Waffenschwestern

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Ermelyns

    Freundschaft war ein Bund. Nona war nur zu oft verwirrt von dem, was die Menschen taten, und wie sie sich verhilten. Aber Freundschaft verstand sie. Für einen Freund war man bereit zu sterben. Oder zu töten.


    Nona hat eine eigene Art die Dinge zu sehen. Sie hat in ihrem Leben viel schlechtes erfahren und der Leser bekommt davon nur Stück für Stück einen Eindruck. Immer wieder wird das Bild, das man sich gemacht hat verworfen und neu zusammengestellt. Es geht um die Ausbildung eines jungen Mädchens, dass irgenwie nur akzeptiert werden will, jedoch ohne sich dabei wirklich zu öffnen. 


    Mark Lawrence schafft es immer wieder neue Twits einzubauen. Es sind kleine Dinge, die uns zum Nachdenken bringen. Manche offensichtlich, andere versteckt. Neben der Ausbildung von Nona und den anderen Novizinnen erfahren wir auch imme mal etwas über ein späteres Ereignis, in dem die Hauptcharakter ausgebildete Schwestern sind. Das hat natürlich Einfluß darauf, wie man die aktuelle Situation liest und welchen Anwesenden man (miss-)traut. Beim ersten lesen scheinen diese Passagen sehr eindeutig. Ist man dann etwas weiter in der Geschichte fallen einem plötzlich die eigenen Fehlinterpretationen auf. 

    Ein großer Teil der Geschichte liegt natürlich bei der Ausbildung. Diese ist ganz klassisch, kämpfen, "Magie" , Gift und Geist. Dieses Schema findet man in unzähligen anderen Büchern. Ich persönlich kann mich daran nicht stören. Durch die verschieden Ausprägungen der Menschen wird das ganze nicht langweilig und spaltet sich ein wenig von anderen Büchern dieser Art ab. 

    Mit anderen Worten rundum gelungen. 

  24. Cover des Buches Fünf Tage im Mai (ISBN: 9783608962642)
    Elisabeth R. Hager

    Fünf Tage im Mai

     (116)
    Aktuelle Rezension von: schokobook

    Fünf Tage im Mai ist mit gerade mal 221 Seiten ein dünnes Büchlein, welches aber eine enorme Wucht von Ereignissen mehrerer Leben erzählt, die verknüpft sind und immer an verschiedenen Daten im Mai anknüpfen. Dicke und dünne Bande. Ein alter Mann und seine Urenkelin und am Ende schließt sich der Kreis oder aber lässt die Straße des Lebens eine neue Geschichte hinzufügen. Berührend, authentisch, lebensnahe. Über Veränderungen, Möglichkeiten, Vergänglichkeit und Neuanfang. Wunderbar trägt die Autorin @elisabeth_r_hager den Leser durch diese Geschichte. Der Ur-Großvater mit  seiner Weisheit und Findigkeit ist immer für die Illy da. Es trennen sie gut 75 Jahre. Muss man sich mal vorstellen und 25 Jahre sind die zwei so eng wie nichts anderes. Schön traurig nenne ich solche Bücher. Was ganz besonderes. #fünftageimmai #BesondereBücher #vergänglichkeitundneuanfang #Mai #1904 #2004 #100Jahre #klettcottaverlag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks