Bücher mit dem Tag "kalabrien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kalabrien" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783423345293)
    Roberto Saviano

    Gomorrha

    (186)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Es ist eben so, daß man hier nur sterben lernt.‘ (Seite 36)

    Roberto Saviano erzählt in seinem Buch ‚Gomorrha‘ von Designerkleidung und Fakes, Technik und China, Paolo Di Lauro und Spitznamen, Via Baku und Drogenhandel, Marihuana und Kokain, Cobret und Viale della Resistenza, Gewalt und Gegengewalt, Folter und Morden, Frauen und mesata, Kalaschnikow und Beretta, Angst und Respekt, Religion und Familie, Giftmüll und Feuerland.

    Dieses Buch stand schon jahrelang ungelesen in meinem Regal. Da ich gerade in Napoli war und mich richtig in die Stadt verliebt habe, wollte ich mehr über die Camorra erfahren und habe endlich dieses Buch gelesen.

    Saviano berichtet detailreich und erzählt lebendig, und sein Buch liest sich wie ein Krimi. ‚Gomorrha‘ ist spannend, dabei fundiert und flüssig lesbar.

    Saviano macht in seinem Buch nicht nur die Machenschaften, sondern auch die Reichweite der Camorra deutlich: Diese beschränkt sich natürlich nicht auf Napoli oder Italien, sondern operiert weltweit.

    Mich hat dieses Buch sehr begeistert und mir die Geschichte Napolis, die eng mit der Camorra verbunden ist, noch einmal näher gebracht.

    ‚Du weißt nicht, ob du deine Angst zeigen oder aber sie verstecken sollst, ob du übertreibst oder die Gefahr unterschätzt. Man hört keine Alarmsirenen, sondern erhält die widersprüchlichsten Informationen. Es heißt, im Krieg der Camorra brächten sich zwei Banden gegenseitig um. Aber niemand weiß, wo die Grenze verläuft zwischen dem, was ihnen gehört, und dem, was ihnen nicht gehört.‘ (Seite 114)

  2. Cover des Buches Der Himmel über den Alpen (ISBN: 9783740819408)
    Monika Mansour

    Der Himmel über den Alpen

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Maja_Blum

    Als Berner Oberländerin war ich sehr auf die Darstellung der Region gespannt und wurde gefesselt. War sehr schön so detailiert zu lesen. 

    Sunshin ist manchmal etwas anstrengend, aber perfekt wie sie ist. 

    Tony überraschte mich. Ich hatte Ihn anders eingeschätzt. 

    Durch die Hochs und Tiefs, sowie meiner Heimat liebe ich das Buch. Die Liebesgeschichte ist sehr spannent geschrieben. 

    Wirklich ein tolles Werk von Monika Mansour.

  3. Cover des Buches Römisches Finale (ISBN: 9783453423633)
    Natasha Korsakova

    Römisches Finale

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Jeyspresso

    Auch den zweiten Band von Natasha Korsakovas Di-Bernardo-Reihe habe ich nun zum dritten Mal gelesen und dabei erneut viel Lesevergnügen gehabt. Mit Di Bernardo ist es ein wenig wie nach Hause kommen: Man liest die erste Seite und ist direkt wieder in seiner Welt angekommen. Eine Welt, die trotz völliger Hingabe zum Beruf nicht vergessen lässt, dass es auch noch ein Familienleben gibt. Was meiner Ansicht nach zu häufig in Krimis vernachlässigt wird (dass Ermittler*innen zum Beispiel auch mal zur Toilette, essen oder schlafen müssen), wird hier auf geschickte Art und Weise in den Roman integriert: Di Bernardos Sohn Alberto ist mittlerweile bei seinem Vater eingezogen und während dieser zwar nach wie vor seine Beziehungsprobleme pflegt, ist doch die väterliche Zuneigung zu seinem Sohn (der selbst langsam die Frauenwelt entdeckt) immer präsent. Der höchst sympathische Ispettore Del Pino, der einem in diesem Buch noch mehr ans Herz wächst, sorgt darüber hinaus dafür, dass auch die Nahrungsaufnahme niemals zu kurz kommt.

    Dadurch ergeben sich nicht nur spannende und vor allem humorvolle zwischenmenschliche Momente zwischen Di Bernardo und seinem Kollegen – sie geben der Autorin auch die Möglichkeit, die zahlreichen gastronomischen Angebote Roms (erneut) in die Geschichte einzuflechten und so dem Ganzen sein gewisses italienische Flair zu verleihen. Es lohnt sich immer, die tatsächlich existierenden erwähnten Cafés, Restaurants (und allgemein die Stadtteile und erwähnten Monumente etc.) zu googlen, um ein tieferes Gefühl dafür zu bekommen, wo die Figuren sich gerade aufhalten.


    Ebenso lohnt es sich wie immer, die im Buch erwähnten musikalischen Stücke parallel zur Lektüre anzuhören. Lag im ersten Teil noch ein überwiegender Fokus auf Violin-Werken, spielt hier Rachmaninows zweites Pianokonzert eine tragende Rolle, das man mit seinen knapp vierzig Minuten Aufführungszeit auch gut während des Lesens komplett laufen lassen kann. Inhaltlich dreht sich schließlich alles – zunächst – um die Ermordung des Pianisten Emile Gallois. Bereits nach kurzer Zeit befinden sich Di Bernardo und seine Kolleg*innen jedoch in einem dichten Netz aus Intrigen, Beziehungsdramen und offensichtlich nicht aufgearbeiteten Kindheitstraumata. Wie bereits im ersten Band bildet auch hier eine Zeitschiene der Vergangenheit eine weitere Erzählebene, die die italienische Mafia behandelt. Bis zum Schluss wird jedoch offengelassen, was es damit auf sich hat. Man könnte sich darüber streiten, ob diese Inhaltsebene mit ihrem eigentlichen „Protagonisten“ zu spät eingeführt wird – ich persönlich finde die vielen Umwege vorher allerdings sympathisch, weil sie die Ermittlung auf gewisse Weise menschlich machen.

    Überhaupt wird auch in diesem Buch wieder die Stärke Natasha Korsakovas offensichtlich, Figuren sehr real und zutiefst liebenswert werden zu lassen – bis auf Di Bernardos ewige Problembeziehung Giorgia. Ich bin gespannt, ob es im nächsten Teil noch dazu kommen wird, dass man sich tatsächlich wünscht, es möge doch endlich wieder klappen zwischen den beiden...

    Im direkten Vergleich würde ich sagen, dass es der Autorin mit diesem Teil gelungen ist, die Narration sogar noch dichter, humorvoller und spannender zu machen. Klischees der Musikwelt werden mit einem Augenzwinkern aufgegriffen, die Figuren sind jedoch wunderbar vielfältig und im zeitgenössischen Sinne divers. Ich kann es kaum erwarten, den dritten Teil der Reihe zu lesen – und zwar nicht zum dritten, sondern zum allerersten Mal.

  4. Cover des Buches In Kalabrien (ISBN: 9783608962178)
    Peter S. Beagle

    In Kalabrien

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Jacky2708

    Inhalt:

    Claudio lebt zurückgezogen in den Bergen Süditaliens, fernab von allem modernen Leben. Allein seine Katzen, Kühe und Ziegen leisten ihm Gesellschaft. Eines Tages geschieht etwas Unfassbares: Ein Einhorn taucht in dem Weinberg hinter seinem Haus auf.

    So atemberaubend und wunderschön das Einhorn ist, das urplötzlich vor ihm steht, es stellt Claudios Leben auf den Kopf. Der Plan, die Existenz des geheimnisvollsten aller Tiere geheim zu halten, scheitert. Und richtig gefährlich wird es, als neben aufdringlichen Journalisten auch gewalttätige Vertreter der Mafia sein abgeschiedenes Gut heimsuchen. Wie soll er, der nur den Postboten und seine anarchische Schwester als Freunde hat, das Einhorn schützen?

    Fazit:

    Der Schreibstil ist sehr poetisch und ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Claudio ist ein Eigenbrötler und lebt sehr zurückgezogen auf seinem Hof. Die einzige Gesellschaft hat er mit dem Postboten und deren Schwester. Eines Tages taucht ein Einhorn auf und verändert damit das Leben von Claudio. Er verspricht dem Einhorn es zu beschützen, was sich als nicht so einfach herausstellt. Neben unzähligen Reportern interessiert sich auch die Mafia für das Einhorn. Plötzlich ist Claudios Leben bedroht und trotzdem lässt er den Hof nicht im Stich. Die Charaktere sind leider etwas blass geblieben und ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht. Die Geschichte hatte viele Nebenstränge und das Einhorn kam ziemlich kurz. Für zwischendurch ist das Buch zu empfehlen.

  5. Cover des Buches Arrivederci, Roma! (ISBN: 9783548281438)
    Stefan Ulrich

    Arrivederci, Roma!

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Morian

    Mehr Reiseführer, als Familienroman. Sehr maskulin geprägt.
    Liest sich, wenn man "Quattro Stagioni" von Ulrich gelesen hat, sehr bemüht.

  6. Cover des Buches Der Postbote von Girifalco oder Eine kurze Geschichte über den Zufall (ISBN: 9783462001464)
    Domenico Dara

    Der Postbote von Girifalco oder Eine kurze Geschichte über den Zufall

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra-H

    Domenico Daras „Der Postbote von Girifalco“ ist ein sehr einnehmender Roman, der zeitlich in den Sechzigerjahren angesiedelt ist. 

    Der Postbote dieses tatsächlich existierenden kalabrischen Ortes öffnet die Briefe, die er ausliefern soll und kopiert sie für sein Archiv. Nötigenfalls bekommt der Adressat oder die Adressatin auch mal eine von ihm adaptierte Fassung. Somit wird der Postbote zu einer schicksalhaften Kraft, die Entscheidungen über das Leben anderer fällt. Dummerweise vergisst er dabei, in seinem eigenen Leben aktiv zu sein. Mehr noch, bei nötigen Handlungen zum Erreichen seines persönlichen Glücks versagt er. Dagegen verliert er sich über die Maße in dem, was er für die Gefühle und Beweggründe der anderen hält. 

    Diese Geschichte wird von Dara wunderbar poetisch, mit philosophischen Betrachtungen und mit feinem Humor erzählt. 

    Auch die Übersetzerin hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. 

    Dass hin und wieder ein wenig am Rand zum Kitsch operiert wird, passt zur gesamten Erzählweise und ist möglicherweise so beabsichtigt. Auf jeden Fall hat es mich nicht gestört, im Gegenteil. 

    Gerne hätte ich den Roman im letzten Herbst in Kalabrien gelesen. Wäre die ideale Lektüre gewesen. 

  7. Cover des Buches Schwiegermutter all’arrabbiata (ISBN: 9783548613185)
    Brigitte Jacobi

    Schwiegermutter all’arrabbiata

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Christian_liest
    Henrike hat einen schlechten Tag erwischt nun kommt dazu eine seltsame SMS von Dario, ihrem Freund der nach Italien gefahren ist, in der steht er sei entführt worden. Sie zögert natürlich nicht lang und packt Koffer und Vater ins Auto. Schnell prallen verschiedene Mentalitäten und Vorstellungen aufeinander. Endlich am Ziel möchte sich Henrike auf Dario konzentrieren, doch dann kommt Lucia Darios Mutter die gar nichts von einer Entführung weiß und schon gar nicht was von einer Schwiegertochter. Zunächst scheint Darios Bruder Massimo keine große Hilfe zu sein, denn er ist kein großer Freund von Henrike, doch irgendwas an ihm zieht sie an. Das Buch ist sehr humorvoll und eine tolle Urlaubslektüre. Man bekommt verschiedene Charaktere serviert über die man ehrlich lachen kann. Der Titel hat mich auch sofort neugierig gemacht und das Cover ist bunt und schrill wie das Buch. Ich wurde nicht enttäuscht.
  8. Cover des Buches Cucina della nonna (ISBN: 9783954532902)
    Domenico Gentile

    Cucina della nonna

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Regina_Fackelmayer



    Mit Cucina della nonna setzt Domenico Gentile ganz auf traditionelle Familienrezepte. Statt aufwendiger Restaurantküche stehen hier Gerichte im Mittelpunkt, die in italienischen Familien seit Generationen gekocht werden.


    Besonders die Pasta-Rezepte gefallen mir durch ihre Klarheit. Sie zeigen, dass gute italienische Küche oft mit wenigen Zutaten auskommt. Auch die Suppen und Schmorgerichte wirken bodenständig und alltagstauglich – Rezepte, die man nicht nur einmal ausprobiert, sondern immer wieder zur Hand nimmt. Die Desserts runden das Ganze gelungen ab und bieten eine schöne Auswahl klassischer Süßspeisen.


    Was das Buch sympathisch macht, ist seine Unaufgeregtheit. Die Rezepte wollen nicht überraschen oder neu erfinden, sondern traditionelle Gerichte bewahren. Zusammen mit den persönlichen Geschichten des Autors entsteht der Eindruck, einen Blick in ein italienisches Familienkochbuch zu werfen, das über Jahre hinweg gewachsen ist.

  9. Cover des Buches Der Mäusetöter (ISBN: 9783462309676)
    Mario Adorf

    Der Mäusetöter

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Töten hat er wahrscheinlich von der deutschen Seite seiner Verwandtschaft... nein, Scherz beiseite, scusi, erfrischend uneitel schildert Adorf seinen bisherigen Werdegang v.a. anhand von Mißgeschicken und Peinlichkeiten, völlig unerwartet von einem der wichtigsten deutschen Schauspieler. Sehr amüsant und manchmal wirklich zum Schenkelklopfen, manchmal traut man sich kaum weiterzulesen, weil man weiß, wie es womöglich (böse) enden wird. Es beginnt mit ihm als unerwünschtem Kind, dessen Mutter von allen rumgeschickt wird, um die sich niemand kümmern möchte, über seine Kindheit in der NS-Zeit, über seine Studienanfänge bis zum Beginn seiner Schauspielerkarriere. Sehr locker geschrieben, eine echte Überraschung für mich. Mille grazie signore!

  10. Cover des Buches Der Sturm der Normannen (ISBN: 9783426516416)
    Ulf Schiewe

    Der Sturm der Normannen

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen knappen Eindruck von der Handlung vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem ich bereits die drei Vorgängerbände geniessen durfte, waren die Erwartungen an diesen vierten Band naturgemäß sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht!

    Das Buch setzt das Geschehen konsequent fort und bietet erneut höchsten Lesegenuss aus einer genialen Mischung aus historischen Fakten und einer fiktiven Geschichte.

    Viel Neues kann ich nicht sagen, wer will kann ergänzend zu dieser Stellungnahme gern meine Meinung zu den Vorgängerbänden lesen. Ich werde das dort bereits Gesagte nicht nochmal wiederholen.

    Das Buch ist auch allein durchaus lesbar; wichtige Fakten und Ereignisse aus den ersten Bänden werden hinreichend erklärt. Das stellt für den Reihenleser zwar eine Wiederholung dar, hat mich aber nicht sehr gestört. Vielmehr wurden dadurch gute Erinnerungen an die früheren Geschehnisse geweckt.

    Sehr schade, dass die Reihe jetzt zu Ende ist - oder doch nicht?? Meiner Meinung nach ist der Schluss für einen Folgeband geradezu prädestiniert! Ob der Autor dem Wunsch vieler Leser (auch meinem) wohl nachkommt und uns noch ein Buch über die Eroberung Siziliens präsentiert?


  11. Cover des Buches Das schwarze Gold des Südens (ISBN: 9782496705706)
    Tara Haigh

    Das schwarze Gold des Südens

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Nini_Ste

    ,, Das schwarze Gold des Südens " von Tara Haigh erschien 2020 als Buch und nun auch als Hörbuch. Der Sprecher Matthias Ernst Holzmamn hat eine angenehm sympathische Stimme.  Sehr gut gefallen hat mir, daß er jedem Charakter eine andere Stimme verliehen hat. 

    Im Jahr 1887 führt die Familie Imhoff in Bamberg  ein Süßholzimperium, stellt Lakritzpastillen her und vermarktet sie unter anderem an hiesige Apotheker. Während  die  pflichtbewusste ältere Tochter Amalie im  Familienunternehmen ihren Platz sieht und daher auch  den langjährigen Mitarbeiter Hermann heiratet,  träumt Elise davon , eine eigene Confiserie zu haben, um Pralinen , Gebäck und andere Köstlichkeiten mit Lakritz anzubieten.  Das Verhältnis der Schwestern zueinander ist nicht besonders eng.  Nach dem unerwarteten Tod ihrer Mutter , packt sie über Nacht ihre Sachen und nimmt mit ihrem  Freund Ferdinand Reißaus,  um in Paris ein gemeinsames neues Leben zu beginnen.  Das Glück scheint auf ihrer Seite zu sein. Ferdinand findet schnell Arbeit bei Gustav Eiffel und Elise kann ihre Confiserie eröffnen.  Schnell spricht sich herum , wie fantastisch ihre Kreationen sind. 

    Amalie reist mit ihrem Vater und Hermann nach Kalabrien, um nach Missernten und Verlust vieler Pflanzen nach neuen Quellen für Süßholz zu suchen. Hatte sie zunächst gar kein großes Interesse nach Italien zu reisen, ändert sich dieses als sie dort Marcello Sorace und seine Familie kennenlernt. Plötzlich steht ihr ganzes Leben kopf.  

    Tara Haigh lässt den Hörer tief in die Geschichte des Süßholzes und der Herstellung von Lakritz eintauchen, verbunden mit der Geschichte der zwei sehr unterschiedlichen Schwestern.  Die Charaktere sind so liebevoll und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet,  daß man das Gefühl hat, sie persönlich zu kennen. Ich habe sie jedenfalls schnell ins Herz geschlossen  und mich mit ihnen gefreut, gelitten , geweint ihre Ängste gespürt und mit ihnen geliebt. 

    Die Geschichte wird spannungsreich aus den Perspektiven von Amalie und Elise erzählt. Es gibt einige unerwartete Wendungen,  so daß ich so sehr gefesselt war, daß ich die Geschichte am liebsten in  einem Rutsch  gehört hätte.  Die Hörstunden vergingen wie im Flug. 

    Tara Haigh hat auf beeindruckende Weise die historische Geschichte des Süßholz-Anbaus in Bamberg mit der Familiengeschichte der Schwestern,  sowie einer Liebesgeschichte verknüpft. Dank der äußerst bildhaften und authentischen Beschreibung der Protagonisten konnte ich mich sehr gut in die jeweiligen Situationen, Gedanken und Gefühle hineinversetzen.  

    Die  Reise mit Amalie und Elise ins beschauliche Bamberg,  ins sonnige Kalabrien und ins aufstrebende , moderne und quirlige Paris, wo gerade der Eiffelturm gebaut wird, hat  mich gefesselt und sehr gut unterhalten.  Auch die Betrachtung und Entwicklung des Verhältnisses der unterschiedlichen Schwestern fand ich spannend.  

    Sehr interessant ist auch die Beschreibung vom Anbau und Verarbeitung von Süßholz,  zu Lakritz, Pulver,  Saft , Pastillen  bis hin zu köstlichsten Pralinen und Gebäck. . Am liebsten hätte ich alles davon probiert. 

    Sehr gerne empfehle ich  diese toll recherchierte, ,, köstliche " und spannende Geschichte um die Träume der beiden Schwestern weiter. Für mich war es ein richtiger Hörgenuss.  


  12. Cover des Buches Für mein süßes Ich (ISBN: 9788872839270)
    Alessandra Uriselli

    Für mein süßes Ich

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Lori0216

    Das Buchcover von  „Für mein süßes Ich“ von Alessandra Uriselli zeigt Sie selbst, was sehr sympatisch ist und die vielen Leckereien zeigen direkt, worum es im Buch gehen wird.

    Es ist ein liebevoller und inspirierender Ratgeber, der uns dazu ermutigt, uns selbst mit mehr Liebe und Achtsamkeit zu behandeln. Mit einer gelungenen Mischung aus persönlichen Anekdoten, praktischen Tipps und vielen Rezepten, darunter der wunderbare Apfelkuchen, führt uns die Autorin in eine Welt des Wohlfühlens, der Selbstfürsorge und des Genusses.

    Was dieses Buch besonders auszeichnet, ist die Art und Weise, wie es die Bedeutung von Achtsamkeit und Selbstfürsorge in den Alltag integriert. Alessandra Uriselli spricht nicht nur über das Thema Selbstliebe, sondern zeigt auf, wie wir uns durch kleine, aber wirkungsvolle Handlungen selbst Gutes tun können. Ihre Rezepte sind dabei nicht nur lecker, sondern auch ein Ausdruck von Wohlbefinden und Fürsorge für den eigenen Körper und Geist. Der Apfelkuchen, den ich direkt nach dem Lesen gebacken habe, war ein voller Erfolg – saftig, aromatisch und perfekt, der ganzen Familie hat's geschmeckt.

    Die Rezepte sind einfach nachzuvollziehen und eignen sich hervorragend, um sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen oder für Familienfeiern etwas Besonderes zu zaubern.

    Sehr schönes Buch - schöne Bilder - leckere einfache Rezepte - sehr zu empfehlen.

  13. Cover des Buches Frau im Dunkeln (ISBN: 9783518470954)
    Elena Ferrante

    Frau im Dunkeln

    (100)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Als Ledas Töchter zu ihrem Vater nach Kanada ziehen, verspürt die knapp 50-Jährige vor allem Erleichterung. Sie mietet sich eine kleine Wohnung an der süditalienischen Küste und verbringt die heißen Sommertage lesend und ihren Unterricht vorbereitend am Strand. Dort beobachtet sie eine neapolitanische Familie, insbesondere eine junge Mutter und deren Tochter. An einem besonders warmen und vollen Sonntag tut Leda etwas Unüberlegtes, was einen dunklen Schatten über ihren Sommer werfen wird.


    In "Frau im Dunkeln" verbindet Elena Ferrante, übersetzt von Anja Nattefort, italienischen Sommer-Urlaubsflair mit einer abgründigen, unbehaglichen Stimmung, was für mich sehr gut funktioniert hat. Sie erzählt in ihrem schmalen Buch von der Zerrissenheit von Müttern zwischen Karriere, Selbstverwirklichung und Elternschaft. In Kombination mit Ferrantes außergewöhnlichem Schreibstil ist diese Geschichte zwar nicht besonders angenehm, dafür aber spannend und eindrücklich zu lesen. Von mir gibt es eine Empfehlung, nicht nur für den Urlaub in Italien, und ich werde wohl in diesem Sommer noch die Neapolitanische Saga weiterlesen müssen.

  14. Cover des Buches Kann Gelato Sünde sein? (ISBN: 9783548061405)
    Tessa Hennig

    Kann Gelato Sünde sein?

    (89)
    Aktuelle Rezension von: kunterbunt79

    Dieses Buch ist vom Cover schon alleine ein Buch, welches dazu animiert es in den Händen zu halten. Schlägt man dann die ersten Seiten auf, so ist man sofort in der Geschichte drin und mag das Buch nur sehr ungern zur Seite legen. Man verschlingt die Seiten förmlich und ist mitten in diesem kleinen Dorf in Italien. Schon allein die Ideen des Bürgermeisters das vom "aussterben" bedrohte Dorf aufrecht zu erhalten sind echt witzig und absolut gelungen. Eine ganz tolle Mischung und man mag einfach noch mehr davon lesen. Emilia versucht mit ihren Torten das wirkliche Leben und die Lust zum Leben in das Dorf zurück zu bringen, wobei dem Bürgermeister diese natürlich ein Dorn im Auge sind, denn er ist ja nun mal im Gesundheitswahn und da passen Torten nicht zwingend dazu.

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