Bücher mit dem Tag "kalligrafie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kalligrafie" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Neue Wege zur Kalligraphie (ISBN: 9783772460562)
    Andreas Lux

    Neue Wege zur Kalligraphie

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  2. Cover des Buches Kunst und Handwerk der Kalligrafie und Illumination (ISBN: 9783933033932)
  3. Cover des Buches Handlettering Alphabete (ISBN: 9783960939597)
    Tanja Cappell

    Handlettering Alphabete

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nachdem mir Handletterings schon eine Weile auffielen, habe ich dieses Buch gefunden. Durch youtube-Videos auf die Autorin aufmerksam geworden, in der sie sehr sympatisch Schritt für Schritt erklärt, habe ich mir dieses Buch dann gegönnt. Ruck zuck war ich angefixt. Es werden hier die empfehlenswerten Materialien beschrieben, ohne Werbung zu machen. Frau Hölle schreibt, daß jeder das Handlettering lernen kann, das wirkte auf mich sehr motivierend. Dazu gibt es auch ein Übungsheft. Jetzt lettere ich so nacheinander zu und finde das extrem entspannend.
  4. Cover des Buches Der Zauber zwischen den Seiten (ISBN: 9783837142457)
    Cristina Caboni

    Der Zauber zwischen den Seiten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    Eine schöne Liebesgeschichte! Man kann es schon erahnen, doch ist es trotzdem schön, wie die geheimen Botschaften von Clarisse ausgewertet und entdeckt werden. Einfach mal eine ganz schöne Geschichte, zum träumen! 
  5. Cover des Buches Belishs Garten (ISBN: 9783886986866)
    Lilian Noetzel

    Belishs Garten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: kirara
    Die Geschichte ist kurz und unspannend. Das ist aber richtig so, denn die Geschichte zeichnet sich durch viele liebevoll formulierte Beschreibungen und Details aus, die derProtagonist in sienem Kopf entstehen lässt. Der Roman ist etwas sehr naiv aber dafür schillernd und honigsüß. Außerdem wirft er einen liebevollen Blick auf das Schreiben und die arabische Schrift. Ein kleines Buch für Zwischendurch.

    Den Vorleser fand ich allerdings nicht ganz so gut. Er hat zwar eine angenehme Stimme, allerdings hat er die Szenenwechsel (und davon gab es viele, denn immer wieder springt der Leser aus der Erzählung und erhält Hintergrundinformationen bzw. erfährt vergangene Ereignisse) sehr schlecht signalisiert. Dadurch verlor ich manchmal den Faden.
  6. Cover des Buches Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren (ISBN: 9783809438038)
    Norbert Pautner

    Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren

     (40)
    Aktuelle Rezension von: cbee

    Schon lange bewundere ich immer wieder schöne Schilder, Journals, Karten usw, die mit Handlettering gestaltet wurden. Auch bin ich schon oft um verschiedene Bücher zu dem Thema herumgeschlichen, habe mich aber nie drüber getraut. Doch bei diesem Buch dachte ich mir, dass ich nicht viel falschmachen kann.

    Am Anfang des Buches gibt es eine kurze Zusammenfassung über das Buch, die verschiedenen fachlichen Begriffe, sowie Tipps, wie man die Vorlagen verwenden kann. Danach geht es auch schon los mit den verschiedenen Schriften. Auf der linken Seite findet man jeweils ein Beispiel zu der Schrift, eine Erklärung, wie man die Buchstaben erstellt, sowie Tipps dazu. Auf der rechten Seite befindet sich das gesamte Alphabet auf karierten Linien. Am Ende des Buches gibt es auch noch verschiedene Schwünge, Bordüren und Rahmen sowie kleine Illustrationen.

    Ich finde das Buch sehr gut aufgebaut. Durch die Beispiele kann man gleich sehen, wie das Geschriebene wirken kann. Durch die karierten Linien auf der Alphabetseite kann man leicht erkennen, wie groß bestimmte Teile des Buchstabens sind und diese vergrößern oder verkleinern. Zum Üben kann man sich auch diese Übungsblätter auf der Seite des Verlages ausdrucken.

    Obwohl ich sehr kreativ bin (Zeichnen, Basteln usw), finde ich meine Handschrift furchtbar. Mit Hilfe der verschiedenen Alphabete schaffe ich es aber, dass auch ev. Geschriebenes auf meinen Werken (speziell in meinem Reading Journal) besser aussieht - noch lange nicht perfekt, da muss ich noch üben, aber schöner als vorher ;)

    Man darf sich von dem Buch keine lange Abhandlung über Handlettering erwarten oder viele Beispiele mit verschiedenen Schriften usw. Aber es hält was es verspricht: 33 schöne Alphabete, diese zusammen zu verwenden und zu kombinieren, bleibt einem selbst überlassen - das ist ja auch das schöne am kreativ sein.

  7. Cover des Buches Kalligrafie und Lettering. Schön schreiben mit Feder, Stift und Pinsel. (ISBN: 9783809439844)
    Norbert Pautner

    Kalligrafie und Lettering. Schön schreiben mit Feder, Stift und Pinsel.

     (5)
    Aktuelle Rezension von: books-lovely29

    Seit kurzem habe ich das Handlettering für mich entdeckt und da ich noch ein Anfänger auf dem Gebiet bin, freue ich mich über jedes Buch darüber.

    Gerade für bestimmte Anlässe, wie Einladungen, Danksagungen, Glückwünsche ... finde ich das Lettering als ein optisches Highlight, was sofort ins Auge sticht.

    So finde ich auch "Kalligrafie und Lettering - Schön Schreiben Mit Feder, Stift und Pinsel" sehr gelungen.

    Es eignet sich perfekt zum Üben, denn wer es schon mal probiert hat, weiß, dass es sehr viel Übung und Geduld bedarf.

    Unter den 12 verschiedenen Alphabeten warten zahlreiche Anleitungen, Hilfestellungen und Tipps zum Erlernen der Schönschrift.

    Es ist sehr übersichtlich und man erhält gleich zu Beginn einen Einblick in die verschiedenen Schreibutensilien, Buchstabenformen und Materialien.

    Es ist ein sehr schön aufgeteiltes Buch, ich hätte mir nur die ein oder andere Seite mehr zu Üben gewünscht, aber notfalls kann man sich die Seiten ja vorher auch kopieren oder man druckt sich die Blanko-Übungsseiten aus, die zum Download angeboten werden.

    Alles in allem ist es ein lehrreiches Buch und wie sagt man so schön: Übung macht den Meister!

  8. Cover des Buches Handlettering von A bis Z (ISBN: 9783863554651)
    Hannah Rabenstein

    Handlettering von A bis Z

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Handlettering, ist für mich ein Hobby geworden, welches ich nicht mehr missen möchte. Anfangen habe ich es wegen meiner wirklich fürchterlichen Handschrift und blieb weil die Möglichkeiten, damit etwas zu gestalten, gerade zu ins Unendliche gehen. 

    Was hat das mit dem Buch zutun? Eine ganze Menge. Denn bevor ich wirklich los legte und zu üben begann, wollte ich mich erstmal über dieses Gebiet belesen. Zuerst die Theorie und dann eben die Praxis, was ich im nachhinein wirklich sehr empfehlen kann. 

    Hannah Rabenstein berichtet in ihrem Buch wie sie selbst das Handlettering für sich entdeckte und es schließlich auch zu ihrem Beruf machte. Dieses Ziel habe ich zwar nicht, aber Hinweise und Tipps von einer erfahrenen Buchstabenkünstlerin zu bekommen, war eine äußerst lesenswerte Sache mit vielen WOW-Momenten.

    Schon der Einstieg ins Buch war ein Fest für die Sinne, da an Bildern nicht gespart wurde. Egal ob die Künstlerin selbst oder ihre Werke, ich bekam sofort Lust mir einen Stift zu nehmen und los zu legen. Da ich aber wie gesagt erstmal theoretisch alles über dieses Handwerk erfahren wollte, ging es im Buch weiter. Auch hier nahm die Verteilung von Bildmaterial nicht ab, da diese meist erklärend zur Thematik waren. Gleichzeitig waren sie Quellen voller kreativer Ideen. 

    Die Aufteilung in 6 Kategorien fand ich sehr gut gewählt, da es anfangs erstmal um die Basics ging und später dann immer schwierigere Thematiken behandelte. Besonders toll fand ich Einführung in die verschiedenen Stifte, denn ich hätte nie gedacht, das es eine so große Auswahl gibt Die Nennung der, von der Autorin genannten Stifte war interessant, zeigte aber meist nur namhafte Marken, die gerade für Anfänger oder noch Unschlüssige eine erhebliche Investition wären. Ich habe dies aber irgendwann einfach so hingenommen, da sie im Grunde nur zeigen wollte, womit sie arbeitet und nicht das man sofort all dies kaufen solle. Denn wie sie schon sagt reichen am Anfang ein Bleistift,ein Lineal und ein Fineliner. Zudem zeigte die Autorin, das man selbst mit einem fast leeren Stift irgendeiner Sorte, immer noch ein tolles Schriftbild erzeugen konnte. Dies war immerhin was. 

    Im ersten Kapitel geht es außer um das Handlettering selbst, auch um die Gestaltung des Arbeitsplatzes, welcher als der Ort wo die kreative Magie aus uns heraus bricht, sehr wichtig ist. Nach dem Lesen des Abschnitts, nahm ich mir die Zeit und gab meinem Arbeitsplatz eine völlig neue Ordnung, die ich immer noch beibehalte. 
    In den 5 Kapiteln nach den Basics, geht es dann um die verschiedenen Oberflächen auf denen man arbeiten kann. Auch hier spricht die Autorin stets von ihrer Erfahrung und verteilt großzügig Tipps. Alle Bereiche waren für mich interessant und sehr lehrreich und zeigten mir, das schon Papier selbst, ein äußerst spannendes Material sein kann. 
    Aber auch Glas, natürliche Materialien oder Stoff hatten ihre Auftritte und glänzten mit ihrer vielseitigen Verwendbarkeit. Ich selbst, wäre wohl nie auf die Ideen gekommen meine Schuhe oder gar Möbelstücke zu verzieren.

    Wer im Buch übrigens trockene Beschreibungen oder Erklärungen erwartet, dem kann ich gleich sagen, das er diese nicht vorfinden wird. Ich selbst las das Buch in einem Ruck, da ich einfach nicht von ihm los kam. Materialien, Techniken oder Tipps und Tricks sind locker formuliert und sehr leicht verständlich. Da die Autorin auch viel von ihrem Werdegang berichtet, hat man sogar teilweise das Gefühl ein Biografie zu lesen. Diese Art der Literatur meide ich meist, aber diesmal gewann einfach meine Neugier. Tatsächlich empfinde ich nach lesen des Buches großen Respekt für die Künstlerin, da man einfach spürte mit wie viel Herzblut sie ihre Werke plante und erstellte. Denn hier passt der letzte Satz des Buches perfekt:

    "Probieren Sie es aus!"
  9. Cover des Buches Belishs Garten (ISBN: 9783492245456)
    Lilian Noetzel

    Belishs Garten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: claudiaausgrone
    Einfach nur schön, poetisch, unaufgeregt, fast meditativ.
  10. Cover des Buches Siebzehn Silben Ewigkeit (ISBN: 9783423217019)
    Denis Thériault

    Siebzehn Silben Ewigkeit

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bilodo ist Ende zwanzig und Briefträger. Er liebt seinen Beruf. Er liebt es alleine und an der frischen Luft zu sein. Noch mehr liebt er es nach Dienstschluss die handgeschriebenen Briefe seiner „Kunden“ für eine Nacht zu sich nach Hause zu entführen, zu lesen und dann am nächsten Tag so als wäre nichts geschehen wieder zuzustellen.

    Die abendlichen Stunden sind erfüllt mit der Liebe und Zärtlichkeit anderer Menschen. Doch eines Tages fallen ihm die Gedichte der jungen Ségolène, einer Lehrerin aus Guadeloupe in die Hände. Von diesem Moment an ist er verliebt und regelrecht besessen von der jungen Unbekannten und deren poetischen Gedanken. Ihr „Brieffreund ist Grandpré, ein Professor aus seinem Zustellbezirk. Seine Eifersucht auf diesen nimmt täglich zu, bis ihm das Schicksal eine Gelegenheit bietet, dessen Rolle und sogar dessen Leben zu übernehmen. Das dies nicht ohne Schwierigkeiten vonstatten gehen kann, ist klar…

     

    Meine Meinung:

    Hält man das Buch in Händen, betrachtet sich den Einband und liest den Klappentext, so könnte schnell der Eindruck entstehen, es handele sich um eine leichte, seichte und auch recht triviale Geschichte, zumal der Roman nur 150 Seiten umfasst.

    Beginnt man das Buch zu lesen, wird schnell deutlich, dass Denis Thériault mit „Siebzehn Silben Ewigkeit“ ein besonderer Roman gelungen ist. Er enthält trotz mancher skurriler Gedanken und Situationen sehr viel poetische Wärme und Zärtlichkeit, die nie kitschig erscheint. Diese Wärme und Zärtlichkeit spiegelt sich in der Sprache, den einzelnen Gedichten und besonders in der Zeichnung des Bilodo, der sich dem Leser mit all seinen Gedanken und Gefühlen völlig öffnet, wider.

     

    Das besondere an der Geschichte ist sicherlich die Verbindung von Prosa, Lyrik und Sachinformation. Trotz seiner nur 150 Seiten bietet das Buch alles, was der Leser wissen muss. An keiner Stelle hatte ich den Eindruck, mir fehle eine tiefer gehende Information. Der Autor bringt alles so gezielt und kompakt auf den Punkt, dass ich dennoch das Gefühl von Tiefgang habe. Tiefgang vor allem in emotionaler Hinsicht. Dies wiederum ist sicherlich durch die immer wieder eingestreuten Gedichte, die die Form japanischer Haikus und Tankas haben, bedingt.

    Ein Beispiel ist seine Wiedergabe eines Briefwechsels der aufgebaut ist wie ein Liebesakt: In einer sehr erotischen und dennoch sehr poetischen Art beschreibt der Autor nur mithilfe dieser Tankas und Haikus den Liebesakt. In der Form habe ich so etwas noch nie gelesen. Es ist weder ordinär noch schlüpfrige und dennoch wird alles deutlich. 

    Das nötige Wissen über diese speziellen Gedichtformen streut Thériault so geschickt ein und lässt es auf solch subtile Weise in seinem Buch lebendig werden, dass es ein Genuss ist dies zu lesen. Schreibstil, Aufbau und der Verlauf der Geschichte passen sich dabei immer wieder an die Bedeutung der lyrischen Elemente an. „Theorie und Praxis“ werden eins. Und über allem steht die Geschichte zweier lyrischer Herzen, die das Schicksal in seltsamer Weise miteinander verbindet.

    Während des Lesens habe ich hin und wieder darüber nachgedacht, wie der Autor das Buch wohl enden lassen würde. Auf sein Ende kam ich trotz vieler, meinerseits erdachter, Möglichkeiten nicht. Und gerade dieses Ende, das manche als konstruiert empfinden mögen, war für mich ein Kunstgriff. Auch werden Aufbau und Technik der Gedichtform und der damit verbundenen Gedankenwelt in realer Form erfahrbar. Daher musste der Schluss genauso sein! In diesem Buch ist nichts ohne tieferen Sinn oder ohne Bedeutung für den Gesamtzusammenhang geschrieben.

     

    Alles in allem ein rundum gelungenes und vor allem abgerundetes Buch der besonderen Art. Für mich war es ein ganz tolles Lesererlebnis.

    Daher gebe ich dem Buch 5 Sterne mit Extrastern, wenn das ginge, und lege es all denjenigen ans Herzen, die sich gerne mit Lyrik und deren Wirkung und Sprache beschäftigen.

    Aber auch für alle anderen romantisch, aber nicht kitschig veranlagten Leser, wird das Buch sicherlich ein großer Lesegenuss sein.

     


  11. Cover des Buches Pinsel und Schwert (ISBN: 9783937745145)
    Dave Lowry

    Pinsel und Schwert

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Eisen und Seide (ISBN: 9783426616512)
    Mark Salzman

    Eisen und Seide

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Chino
    Ein sympathisch geschriebenes Buch - für mich ein klares Muss für alle Kampfkunst- / Kampfsport-Begeisterten
  13. Cover des Buches Das Geheimnis des Kalligraphen (ISBN: 9783869745640)
    Rafik Schami

    Das Geheimnis des Kalligraphen

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Der berühmte Kalligraph Hamid Farsi schätzte sich glücklich als der die bildschöne Nura zur Frau bekam, doch ihre Ehe gestaltet sich schwierig. Während er ganz in seiner Kalligraphie aufgeht, entwickelt die kluge Nura eine immer größere Abneigung gegen ihren Mann, der sich immer mehr von ihr entfernt. Dann breitet sich plötzlich ein Gerücht in Damaskus aus: Nura soll ihren Mann verlassen haben. Ist sie wirklich mit ihrem Liebhaber geflohen? Hat ihr Mann ihren Zuhälter gespielt? Oder ist alles eine Intrige gegen Hamid Farsi selbst, der an einer Reform der arabischen Sprache arbeitet? Alles wäre ein unerhörter Skandal im Syrien Ende der 1950er Jahre.

    Ich habe mir so viel von diesem Buch versprochen und habe mich dann durch zähe 500 Seiten gekämpft bis es endlich etwas interessant wurde. Mein größtes Problem war, dass mehrere Geschichten parallel erzählt wurden, die überhaupt nichts miteinander zu tun hatten und sich nie kreuzten. Der Schluss führte dann die bis dahin erzählte Geschichte völlig ad absurdum, weil alles, was man bis dahin gelesen hatte plötzlich als böse große Intrige von bis dahin überhaupt nicht präsenten geheimen, radikal religiösen Orden dargestellt wurde. Während 450 Seiten mit abstoßenden Charakteren, wertlosen Liebeshändeln und gruseligen, abschreckenden Einblicken in das Leben und soziale Gefüge der islamischen Welt gefüllt waren, wurden die letzten 100 Seiten wider Erwarten doch noch ganz interessant – nur hatten sie mit der "Haupthandlung“ nicht mehr gemein als den Charakter Hamid Farsi. Erst hier lernt man ihn wirklich kennen, von seiner Jugend über seine Ausbildung bis hin zu seinen Zielen und den politischen wie religiösen Verwicklungen um die Kalligraphie, arabische Sprache und Bildung in der arabischen Welt. Dies und der Infoteil zur Kalligraphie mit wunderschönen Farbabbildungen waren spannend und interessant.

    Dieses Buch war überhaupt nicht mein Fall. Zusammenhanglos dahinplätschernde Einzelschicksale, die gerade mal für einen bitterbösen Einblick in das Alltagsleben der arabischen Welt dienen, im Zentrum wie sollte es anders sein, der Sexualakt. Um Kalligraphie ging es erst auf den letzten Seiten. Es gab keinen Charakter, der mir sympathisch war, keine Handlung, die mein Interesse weckte und absolut nichts kam meinen Erwartungen an das Buch auch nur nahe. Der Schluss war zwar spannend, nur hatte er mit dem Rest der Geschichte nichts zu tun.

    Diese Lektüre hat sich für mich gar nicht gelohnt.

  14. Cover des Buches Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen (ISBN: 9783905816792)
    Jing Liu

    Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Osilla
    Nachdem ich vor einer Weile die Reihe "Der freie Vogel fliegt" von Jidi & Ageng kennengelernt habe, fand ich es sehr spannend mal ein Comic zum Thema Geschichte entdecken zu dürfen. Durch Lovelybooks hatte ich die Gelegenheit, mir die ersten beiden Bände der Reihe "Chinas Geschichte im Comic – China durch seine Geschichte verstehen" näher ansehen zu können.

    Der Autor:
    Jing Liu ist Autor und Zeichner. Er stammt aus Peking und studierte Industriedesign und Ingenieurwesen, bevor er sich auf das Zeichnen seiner Comics verlegte. Seine Reihe "Chinas Geschichte im Comic – China durch seine Geschichte verstehen" umfasst 4 Bände, die den Zeitraum 2697 v. Chr. bis 1912 umfasst. Die wechselnden Herrschaftsverhältnisse der verschiedenen Dynastien werden szenisch dargestellt, aber auch Erfindungen wie der Buchdruck oder die Papierwährung werden aufgegriffen und näher erläutert.

    Inhalt:
    Der zweite Band der Reihe beinhaltet die Jahre 220-907. Die verschiedenen Regierungen, die durch Bürgerkriege sowie ausländische Invasionen geprägt wurden, werden näher beschrieben. Die Entwicklung Chinas war stets eng mit diversen Religionen und mystischen Lehren verbunden. So werden der Buddhismus und der Doaismus näher erklärt.

    Kritik und Fazit:
    Spannend sind hier auch wieder die Parallelen zur deutschen Geschichte. Ein Machtwechsel entsteht meist durch einen Putsch von unten, da die armen ausgebeuteten Schichten aufbegehren. Dann geht einer Weile alles gut, bis wieder Gier und Reichtum die Oberhand haben und neue Unruhen entstehen.
    Besonders erschrecken sind die Zahlen der Menschenleben, die diese Konflikte immer wieder kosteten.
    Auch in diesem Band haben sich leider wieder einige Fehler im Text eingeschlichen, was mich leider immer etwas aus dem Comic herausreißt.

    Der zweite Band ist ebenso informativ gestaltet, wie der erste und bietet komplexe Themen auf knappem Raum, um einen eher groben Überblick der Entwicklung Chinas bekommen zu können. Die ständigen Wechsel der Dynastien machten es mir schwer, den Überblick zu behalten. Eine Zeittafel dazu wäre sehr hilfreich gewesen, auch um die Geschehnisse aus dem ersten Band nochmals kurz rekapitulieren zu können.
    Auch hier findet sich die deutsche Übersetzung gefolgt vom Original wieder.

    Die Reihe "Chinas Geschichte im Comic – China durch seine Geschichte verstehen" bietet einen umfassenden Überblick über die chinesische Geschichte, ohne dabei übermäßig ins Detail zu gehen. Wer sich grob über die Entwicklung Chinas informieren möchte, dabei aber keine Lust auf langweilige und trockene Geschichtsbücher hat, dem sei diese Reihe empfohlen. 
    Hier und da gibt es vielleicht sprachlich ein paar Schwächen, diese werden aber durch die detailreichen Illustrationen, sowie die Darstellungen der Statistiken zum besseren Verständnis der Geschehnisse wieder wett gemacht
  15. Cover des Buches Handlettering (ISBN: 9783943390407)
    Katja Haas

    Handlettering

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Das Handlettering ist für mich zu einer Leidenschaft geworden. Ich bin noch weit am Anfang, aber erfreue mich trotz allem schon an kleinen Erfolgen. Dazu trug auch dieses Buch bei, welches mir nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch, eine ganze Menge beibrachte. 

     

     Trotz der geringen Seitenzahl, von gerade einmal 80 Seiten, bot mir der Inhalt genau das was ich brauchte, um in die Materie einzusteigen. Die Unterschiede zwischen den Schreibarten, welche Stifte die Autorin verwendete und natürlich ein paar Alphabete, welche für Anfänger nicht nur machbar sind, sondern auch eine tolle Wirkung haben. Gerade die Informationen über Stifte fand ich mehr spannend, da ich mich noch nie mit so etwas auseinandergesetzt hatte. Ich war baff, welche Möglichkeiten schon einzelne Stifte boten und muss gestehen, dass viele davon mittlerweile auch bei mir eingezogen sind. 

     

    Ein weiterer Punkt, der mich positiv überraschte, war die Möglichkeit im Buch zu üben. Es gibt zwar noch ein Übungsheft zum Buch, aber ich fand es trotzdem toll, das schon allein beim Erwerb des Hauptbuches daran gedacht wurde, Übungsfelder einzubauen. Diese bieten übrigens neben den Alphabeten selbst, auch Aufwärmübungen, welche mich erstmal Schwünge üben ließen. Denn auch wenn es in Anleitungen und Videos immer sehr leicht aussieht, ist das richtige führen, gerade bei Brush-Pens doch eine kleine Herausforderung. Ich bin hier immer noch am Üben, denn nicht immer will mir all das Gelingen. Doch am Ende sind es die Möglichkeiten die mich bei der Stange halten. Diese zeigt Frau Haas übrigens an mehreren Beispielen, welche meine Augen zum Glitzern brachten.

     

    Dann kommen wir einmal zur Schreibweise. Keine Angst, denn Frau Haas hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der dazu auch noch sehr Mut machend ist. Denn was viele oftmals vergessen ist, das auch sie einmal da angefangen hat, wo z.B. ich jetzt stehe, nämlich am Anfang. Sie verband Erklärungen gerne mit eigenen Erfahrungen, weswegen das Buch eine sehr persönliche Note hatte. Ich fühlte mich damit allerdings sehr wohl, denn es zeigt, das man trotz Fehlschlägen, nicht aufhören sollte, sondern weiter machen sollte. Das klingt fast schon therapeutisch und ganz ehrlich? Das war es auch, aber eben auf kreative Art und Weise. Dazu kam, das die Gestaltung der Seiten, zumindest für mich, so angelegt waren, das ich schon vom Hinsehen Lust bekam einen Stift zu nehmen und loszulegen. Alles ist freundlich und bunt gestaltet, ohne das es aufdringlich wirkt. Ich erfreute mich einfach an den Bildern, weswegen ich das Buch auch immer noch so gerne nutze. 

     

    Ein kleines Highlight wartet übrigens am Ende, da hier 2 Postkarten zum Ausschneiden bereitstehen. „Loslettern und ab in die Post!“. So steht es bei, doch ich werde diese Karten erst versenden, wenn ich auch wirklich sicher bin mit dem Schreiben. Auf diesen Tag freue ich mich übrigens schon jetzt. 


    Mein Fazit

     

    Ein tolles Buch für Einsteiger und erfahrene Letterer, denn es bietet eine tolle Einführung, aber auch einfallsreiche Ideen, die selbst Kenner überraschen dürften.

  16. Cover des Buches Tee mit Buddha (ISBN: 9783492258586)
    Michaela Vieser

    Tee mit Buddha

     (47)
    Aktuelle Rezension von: badwoman
    Michaela Vieser erzählt in diesem Buch kurzweilig über ihr Jahr in einem japanischen Kloster. Alles mögliche hat sie mit großer oder auch etwas weniger großer Begeisterung ausprobiert: Von Ikebana über Kendo bis zur Meditation bei einem Zen-Mönch alles, was der Durchscnitts-Deutsche für typisch japanisch hält. Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass ich dieses Buch so leicht und schnell lesen könnte, aber es ist nie langweilig, sondern immer auch mit Humor geschrieben. Ich habe viele neue Einblicke in die japanische Kultur gewonnen, und das mit Spaß! Dieses Buch empfehle ich, obwohl ich ein treuer Krimifan bin, weiter.
  17. Cover des Buches Kalligrafie für Dummies (ISBN: 9783527704149)
    Jim Bennett

    Kalligrafie für Dummies

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks