Bücher mit dem Tag "kalt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kalt" gekennzeichnet haben.

233 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.746)
    Aktuelle Rezension von: vaSe

    Die zweite Hälfte wäre wahrscheinlich spannender geworden, aber ich habe halt keine Lust, mich durch 200 Seiten zu quälen, damit endlich was passiert. Außerdem hat mich dieses ganze Hin und Her zwischen Katy und Daemon total genervt und Daemon habe ich sowieso als toxisch empfunden, mit seinem übertriebenen Beschützerinstinkt.Kommt leider nicht an den ersten Teil heran, deshalb nur 2 von 5 Sternen und definitiv keine Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783442480623)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

     (3.623)
    Aktuelle Rezension von: lara256

    Ich mag die Reihe sehr gern und ich glaube dieser Teil ist mein liebster. Die Buchreihe gefällt mir viel mehr als die Filmreihe. Manche Situationen waren dann doch etwas sehr vorhersehbar oder übertrieben, aber das waren nur vereinzelte Stellen. Alles in allem hat das Buch mich überzeugt und auch der Schreibstil passt. Alles in allem ein gelungenes Buch.

  3. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.384)
    Aktuelle Rezension von: Laurascrimetime

    Das Buch ist ziemlich langatmig. Man hätte das Buch viel kürzer fassen können. Schade fande ich auch, dass man die Katastrophe und die damit einhergehende Lebensumstellung größtenteils von der Oberschicht erfahren hat. Ich hätte viel lieber und viel mehr über die Sicht der Mittel- und Unterschicht gelesen.

    Die letzten 200 - 150 Seiten haben mir gefallen. Hier kam Action rein und es wurde spannend. 

  4. Cover des Buches Nach dem Sommer (ISBN: 9783839001677)
    Maggie Stiefvater

    Nach dem Sommer

     (2.878)
    Aktuelle Rezension von: Caram

    "Nach dem Sommer" liegt schon eeewig in meinem Regal herum und nun habe ich mich endlich herangetraut. Ich hatte eigentlich keine großen Erwartungen, umso schöner war es, dass mich das Buch so überzeugen konnte. 

    Ich habe mit der Bewertung sehr gehadert, da mich das Buch gerade am Anfang nicht immer fesseln konnte. Sam und Grace lieben sich theoretisch schon ihr halbes Leben lang und es gibt kein Drama und keine Unsicherheiten beim Kennenlernen. Für beide ist eigentlich klar, dass es die ganz große Liebe ist. 

    Auf der anderen Seite waren Grace und Sam solche sympathischen Protagonisten, deren Liebe ich zu 100% abgekauft habe. Das Buch hat mich insbesondere zum Ende hin so berührt, wie ich es gar nicht erwartet hatte. Ich hatte einen ziemlichen Kloß im Hals. 

    Dazu kommt dieser wunderschöne, melodische Schreibstil, der nie aufgesetzt wirkt. 

    Jetzt muss ich mir wohl oder übel die beiden Folgebände holen, um zu lesen, wie es weitergeht.

  5. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.276)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  6. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.642)
    Aktuelle Rezension von: stellas-books

    Josy, die 12jährige Tochter des Starpsychiaters Dr. Viktor Larenz verschwindet vor 4 Jahren spurlos. Der Fall wurde nie aufgeklärt. In einem Ferienhaus auf der Insel Parkum möchte sich Dr. Larenz nun für ein Exklusiv-Interview vorbereiten. Die Abgeschiedenheit des Hauses ist genau das Richtige für ihn in dieser Zeit.  Da bricht ein Unwetter mit dem stärksten Sturm seit Jahren über die Insel herein. Genau zu dieser Zeit bekommt er Besuch von einer jungen Frau. Sie ist eine erfolgreiche Kinderbuchautorin und hat Visionen ihrer Figuren. Als sie Visionen eines kleinen Mädchens hat, beschließt sie, sich von Dr. Larenz therapieren zu lassen. Er jedoch praktiziert seit 4 Jahren nicht mehr, aber die Geschichte der jungen Frau ähnelt sehr dem Verschwinden seiner Tochter. Deshalb beginnt er mit der Therapie. 

    Meisterhaft versteht der Autor die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite oben zu halten. Immer wenn man denkt, man kommt der Lösung nahe, wird man schon auf der nächsten Seite in eine andere Richtung gelenkt. Auch wenn die Auflösung des "Falls" schon eine geraume Zeit vor dem Ende des Buches kommt, flacht der Spannungsbogen nicht ab. 

    Wirklich ein super Psychothriller der obersten Liga!

  7. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.370)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich muss gestehen, dass das Buch schon länger bei mir im Regal stand, da mich der Klappentext nicht wirklich angesprochen hat.
    Meine Befürchtung hat sich zum Glück nicht bewahrheitet, das Buch habe ich regelrecht verschlungen. Für mich ist es eins der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe.
    Die Charaktere sind so wundervoll beschrieben und die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil. Als Leser konnte man sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen.

  8. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (489)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    Ein etwas heruntergekommenes Hotel in den Schottischen Highlands, ein wildgewordener Pfau, eine Gruppe von investmentbanker*innen auf einer Teambuilding-Maßnahme und jede Menge Kettenreaktionen anch bester englischer Art des Humors - fertig ist ein flott gelesenes Buch, bei dem ich mehr als einmal  auflachen musste. 

    Zur Handlung kann man eigentlich gar nicht viel mehr sagen, ohne zu spoilern, und positive Bewertungen gibt es wahrlich schon genug zu diesem Buch, deshalb halte ich es an dieser Stelle kurz.

    Ich denke, das Buch empfiehlt sich nicht nur für einen leichten Nachmittag, sondern ist auch eins der Bücher, die man gut verschenken kann, weil es - keineswegs negativ gemeint - ein gefälliges, stimmiges Buch ist.

  9. Cover des Buches Frigid (ISBN: 9783492309851)
    Jennifer L. Armentrout

    Frigid

     (527)
    Aktuelle Rezension von: lanasreadingpassion

    Frigid ist das perfekte Buch zum Entspannen. Es hat genug Spannung, eine süße love story und sympathische Charaktere. Die Handlung war trotz der kurzen Länge des Buches vollkommen, mir hat nichts gefehlt. Jennifer L. Armentrout enttäuscht mich nie. Ich wünschte nur ich hätte das Buch im Winter gelesen, das hätte das Leseerlebnis noch schöner gemacht. Wer sich also im Winter nach einem Wohlfühlbuch sehnt, Frigid kann ich nur empfehlen.

  10. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.239)
    Aktuelle Rezension von: Stranger54

    Zugegeben wollte ich schon sehr lange ein Werk von Fitzek lesen, kam doch nie dazu. Letztendlich habe ich eins in meine Hände bekommen und angefangen zu lesen. Ich konnte es nicht mehr weglegen. Ja, es ist ein wenig zu lang, aber das Gelesene ist relevant und wichtig für die Story.


    Den Inhalt kurzgefasst: Sie sind in einer Einrichtung und müssen überleben, bis Hilfe kommt. Wer ist dieser Seelenbrecher? Was ist ihr/sein Motiv?


    Sehr spannend gewesen, würde gerne wieder ein Buch von Fitzek lesen. Hätte niemals gedacht, dass ich ein Buch so schnell lesen kann.

    Wer sich unsicher ist, sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.
  11. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.501)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Abel ist ein Aussenseiter, in der Schule gefürchtet, Schulschwänzer und Dealer, jedoch hat Abel auch eine andere Seite, eine sanfte, fürsorgliche und traurige Seite, der für seine Schwester sorgt, wenn es sonst niemand kann, und in diesen Abel verliebt sich Anna jeden Tag mehr...

    Ich fand das Buch spannend, unterhaltsam und zugleich tragisch und traurig... Abel erzählt dieses Märchen und dabei wird schnell klar, dass es viele Parallele zur realen Geschichte gibt, nach und nach wird die Geschichte und Geschehnisse aufgedeckt und man kommt der Wahrheit immer näher. Das Setting ist düster und es geschehen viele Dinge und mittendrin eine zarte erste Liebe zwischen den beiden, die irgendwie fehl am Platz und doch so intensiv ist das man möchte das es irgendwie gut auseinander geht.

    es war mein ersten Buch der Autorin und wird auch nicht das letzten sein, da der Schreibstil sehr angenehm war, jedoch brauche ich nach diesem Buch ganz viele schnulzige Lovestorys bevor ich wieder zu so etwas greifen kann...

    Für alle die auch tragische Bücher vertragen...

  12. Cover des Buches Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten (ISBN: 9783551315953)
    Jennifer Wolf

    Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

     (1.124)
    Aktuelle Rezension von: angi93

    Ich fand die Geschichte um Nevis und Maja so schön. Ich habe das Buch an einem wunderschönen Sommertag nur so verschlungen.

  13. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Kate Burkholder, die ehemals ein "Amish People" war und nun die erste weibliche Polizeichefin in einem kleinen Ort bei Ohio lebt, wird mit brutalsten Morden, die die Handschrift des "Schlächters" trägt, konfrontiert.

    Da sie selber ein Geheimnis aus ihrer Jungenzeit mit sich trägt, von dem außer ihrem Bruder, Schwägerin und Schwester niemand etwas weiß, will sie versuchen, mit dem Fall allein mit ihren zur Verfügung stehenden Mitarbeitern fertig zu werden.  Leider glückt es ihr nicht und sie sieht nicht, wie ihr die Führung mit den Medien entgleitet.

    Das Buch war spannend bis zum Schluss geschrieben.

  14. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783499291081)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    Klappentext ->


    Auf jede Nacht folgt ein Tag
    Das Leben könnte so einfach sein. Wäre es manchmal nicht so verdammt schwer. Jana schläft am liebsten unter dem Bett. Collin friert gerne. Jana wünscht sich vertraute Menschen um sich herum. Collin möchte mit anderen Leuten nichts zu tun haben. Auf Sylt begegnen sich die beiden in einem Wohnprojekt und leben für die nächsten zwei Jahre Zimmer an Zimmer. Da ist eine Mauer, die sie trennt. Und eine Tür, die sie verbindet.
    Nach den Bestsellern «Kirschroter Sommer» und «Türkisgrüner Winter» erzählt Carina Bartsch hier eine sehr berührende Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern: gefühlvoll,
    (Quelle: Amazon)
      

     


     Cover -> 


    Das Cover passt wunderbar zu dem Buch und ist wirklich sehr gelungen.
    Die Farben sind klasse und auch der Bezug zum Titel, aber durch diesen Farbklecks sehr passend zum Inhalt.
    Ein optisches Schmuckstück im Regal.
      

     


     Zusammenfassung -> 


    Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Jana, die nach vielen Schicksalsschlägen eine Chance auf Sylt bekommt.
    Dort wird sie 2 Jahre lang leben und ihre Ausbildung zur Bauzeichnerin in einem Architekturbüro absolvieren.
    Zusammen mit vier weiteren Jugendlichen bekommt Jana von ihrem Chef Klaas Völkner und seiner Frau Anke die Chance ihr Leben neu zu ordnen.
    Ein neuer Start ins Leben, was Jana nicht immer leicht fällt, die Vergangenheit wieder aufzurollen.
     Die Charaktere ihrer Mitbewohner könnten nicht unterschiedlicher sein und besonders verlieben stand nicht auf Janas Plan.

     

     


     Meine Meinung ->


    Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch anhand seines Klappentextes nicht gekauft hätte.
    Es wirkt von außen wie eine "klischeehafte" Romanze, aber eine liebe Freundin legte mir dieses Buch ans Herz.
    Und genau da ging es auch direkt hin, ins Herz.
    Der Schreibstil von Carina Bartsch ist flüssig, leicht zu lesen und man verschmilzt förmlich in den Seiten.
    Der Einstieg in das Buch war wirklich leicht und ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte einfinden.
    Das Hauptaugenmerkt liegt hier bei Jana und der Bewältigung ihrer Probleme, aber ein Hauch von Liebe ist auch dabei.
     Die Entwicklung der Charaktere fand ich großartig und für mich sind Jana und Collin ein ganz besonderes Paar.

     

     


     Mein Fazit ->


    Nachtblumen ist für mich ein Roman der direkt ins Herz geht, teils bedrückend, teils traurig schön.
    Aber für mich auch sehr realistisch im Bezug auf Traumata und dem hoffnungsvollen Neueinstieg ins Leben.

     Verdiente 5 von 5 Sternen !

  15. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (732)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  16. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.736)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Splitterherz

  17. Cover des Buches Blutrote Küsse (ISBN: 9783442266050)
    Jeaniene Frost

    Blutrote Küsse

     (1.153)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Die Geschichte

    Eine Leiche auf der Ladefläche des Pickups. Fahrzeugkontrolle. Der Officer hält sie an. Cat blinzelt den trotteligen Beamten schnell weg. Ihre Fracht: Ein toter Untoter, den sie nach ihrer Jagd noch entsorgen muss. Wieder einer weniger!
     Die 22-jährige Cat(herine Kathleen Crawfield) überwindet folgsam das Trauma ihrer Mutter, die von einem Vampir vergewaltigt wurde. Fünf Monate später kam Cat zur Welt.  An den Abenden des Wochenendes lockt die attraktive College-Studentin ahnungslose Untote in ihre verführerische Falle und rammt ihnen, kurz bevor es zur Sache geht, hasserfüllt und souverän den Holzpflock ins Herz, beseelt von der Hoffnung, dass auch ihr Vater darunter sein könnte.

    Als Halbvampirin besitzt Cat für ihre Jagd sehr hilfreiche Fähigkeiten, die sie den besonderen Umständen ihrer Zeugung zu verdanken hat. Mit Bones jedoch hat sie nicht gerechnet. Als der Meistervampir sie kennenlernt, dreht er den Spieß um, lockt sie an und nimmt sie gefangen. Und er stellt sie vor die Wahl: Tot oder in seinen Diensten. „Du kannst weiter deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen … Vampire umbringen. Aber du wirst dich nur noch an denen vergreifen, hinter denen ich her bin. (…) Du bist der Köder, ich der Haken. Die Idee ist perfekt.“ (32)

    Cat wird von ihrem neuen Lehrmeister hart trainiert und tief in die Welt der Vampire, ihre Schwachstellen und überlegenen Stärken eingeweiht. Die Zusammenarbeit funktioniert und sie muss sich ernsthaft die Frage stellen, wer der attraktive Partner an ihrer Seite ist. Bones gibt sich als ausgefuchster Kopfgeldjäger, doch er wirkt wie einer, der auf der anderen Seite gegen das Böse kämpft …

    Die beiden kommen sich näher, erzählen sich ihre Geschichte, töten menschenmordende Vampire, die Anziehungskraft wächst und steigert sich ins Unerträgliche. Dann passiert, was nicht sein darf.
     Ihre Mutter würde sie verdammen, denn in ihren Augen ist jeder Vampir böse. Ein Ausrutscher oder Liebe? Cat kann mit diesem Familienerbe nur schwer zu ihren Gefühlen stehen.

    Die große gemeinsame Aufgabe lenkt sie zum Glück ab. Im US-Bundesstaat Ohio verschwinden seit langem Frauen auf mysteriöse Weise. Ihre Existenzen werden in den Behörden gelöscht, so dass die Verbrechen nur schwer greifbar sind. Ein schlimmer Verdacht, welchem Zweck die armen Opfer dienen, bestätigt sich. Aber wer ist der Kopf eines solchen raffinierten wie grausamen Menschenhandels? Hennessey, ein gefährlicher Vampir, hinter dem Bones schon  lange her ist, scheint das finstere Geschäft zu organisieren. Aber bald zeigt sich, dass ein ganz hohes Tier die Strippen zieht … Bones will sie raushalten, weil er sich um seine Liebe sorgt. Aber Cat wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht durchsetzen würde. Dank Bones steht sie zu dem, was sie ist, und jetzt will sie es endlich zu etwas Gutem einsetzen. 

    Ach und dann trifft Cat bei ihrem Einsatz auf den Ex, Danny, der sie einst schamlos entjungfert hat. Bones, ganz der Eifersüchtige, spielt ihm böse mit und das rächt sich. Der nur scheinbar harmlose Ex hetzt Cat die Polizei auf den Hals. Und nicht nur die …

    Es kommt zum Showdown, als der Vampir Hennessy ihre Familie brutal mit hineinzieht. Ein blutiges Gemetzel und Cat … Tja, gespoilert wird nicht!
    Nur soviel: Die Situation der jungen Halbvampirin ist komplex: Tote ohne Ende, eine Vampir hassende Mutter, Polizei und Nachrichtendienste im Nacken, ein Unsterblicher, der sich offensichtlich verliebt hat … und noch 6 Folgebände.
     Klar, dass es erst mal nicht alles glatt laufen kann, oder?

    Themen und Charaktere

    Der Titel umreißt schon alles, warum es geht: Vampire, die hohe Kunst der Jagd und die Liebe. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. Die Heldin und Ich-Erzählerin ist Collegestudentin. Ihre Perspektive trägt durch die Erzählung. Bones, ihr Partner ist im Aussehen kaum älter, aber 117 Jahre länger auf dieser Welt, was uns manchmal weise Sprüche beschert über frühere Zeiten und das Böse im Menschen. 

    Zur Vampirjagt: Die amateurhaften Methoden von Cat werden schnell professionalisiert, und wir erfahren, welche Vorurteile über die Untoten richtig sind und wo sie falsch lag. Körperliches Training (fast wie eine militärische Ausbildung), Unterricht in effektiven Tötungstechniken, sexy Outfit … Cat der perfekte Köder, Bones der Vollstrecker und ein paar leichtgewichtige Vampire werden gepfählt. Blutige Kämpfe gibt es gar nicht so viele, wie man erwarten würde, erst gegen Ende, die dann allerdings als „Massaker“ (353 ff.) sehr ausführlich und hart beschrieben sind. 

    Die zweite Zutat des Romans: eine intensive Liebesgeschichte, die voll zur Sache kommt. Zunächst nur in Gedanken in der Badewanne (86), beim Tanzen in der Bar (141), dann wirklich im Bett (188 ff.), bis Cat ihrem Bones, der sie zärtlich (aber wenig einfallsreich) „Kätzchen“ nennt, sogar erlaubt, in höchster Leidenschaft ihr Blut zu trinken (316 ff.). Ein „sinnlicher Kampf“ (234), der bis aufs Blut geht … 

    Und natürlich ist der Konflikt mit der traumatisierten Mutter ebenso vorprogrammiert und wie kaum zu lösen.

    Trotz allem sind die Charaktere in sich stimmig. Das Team „Cat and Bones“ ergänzt sich. Sie, die draufgängerische und coole Amerikanerin, der wenig peinlich ist, außer man redet direkt über Sex. Er, der englische Meistervampir, subtil und sarkastisch, edel und offen, aber ebenso gewaltbereit und brutal, wenn die Situation danach verlangt. Es sind weniger die Gegensätze, die sich hier anziehen, als vielmehr die Gemeinsamkeiten: das Vampirsein, die Jagd, die Ehrlichkeit, die Lust …
     Die Böse dagegen bleiben aus der Perspektive der Icherzählerin eher blass. Nur in Dialogen schimmert ein wenig von ihrem Wesen durch und das ist lüstern, gierig und menschenverachtend. 

    Weltkonstruktion und Sprache

    Vampire, Ghule, Geister gehören in diesem Setting ganz selbstverständlich in die moderne Welt.  „(…) etwa fünf Prozent der Erdbevölkerung besteht aus Untoten“ (131), klärt Bones auf. Der biblische Kain war der erste zu ewigem Leben Verdammte (286), andere folgten.
    „Vampire gibt es seit Jahrtausenden, und obwohl es auch unter uns Bösewichte gibt, nehmen doch die meisten nur hier und da ein Schlückchen Blut, aber die Opfer kommen alle mit dem Leben davon.“ (94) Nur selten werden Menschen in Vampire verwandelt, obwohl es scheinbar nur Vorteile hat. Das Blut der Untoten ist heilend (wenn man es trinkt) und verleiht übermenschliche Kräfte, was sich einer „Mutation“ (378) verdankt.
     Cat, von Kindestagen daran gewöhnt, anders zu sein, nimmt diese Wunder mit ihrer sarkastischen Art hin und macht das Beste daraus.

    Derbe Sprüche muss man in diesem makabren Arrangement aushalten. „Kein Problem, Alter“ (177). Da darf es auch gerne „härter“, „schneller“, „heftiger“ (195) bis zum Letzten sein. Und die ultimativen Waffen einer Frau sind auch zugelassen: „,Lass meine Eier los‘, krächzte Isaak. Ich packte sie noch fester“ (366). Autsch!

    Blutrote Küsse (2007) entstand in der Blütezeit der Vampirromane. Sookie-Stackhouse (Charlaine Harris) war erfolgreich als Reihe 2001 gestartet, die Bis(s)-Reihe (Stephanie Meyer), Black Dagger (J.R. Ward) und Fever (Karen Marie Moning) folgten fast zeitgleich 2005/6. Dass nur die Vorlagen von Harris („True Blood“) und Meyer („Twilight“) verfilmt wurden, heißt aber nicht, dass sie besser wären … 

    Bewertung

    Ich war überrascht. Die freche, aber durchaus skrupulöse Cat hat mich gereizt. Ihre Romanze mit dem Unsterblichen war prickelnd erzählt. Das „erste Mal“ besaß gar erotische Qualitäten, auch wenn bei mir kein zweites Mal daraus werden wird.

    Vielleicht bin ich diese Art von Lektüre nicht so gewöhnt, aber jedenfalls war die Handlung für mich nicht vorhersehbar. Die Spannung blieb bis zum Ende, weil ich fasziniert war, wie die Autorin diese Geschichte weiterspinnen würde, wie sich Realität und Fiktion ineinanderflechten, nicht etwa weil mich der Ausgang des Liebesdramas übermäßig in Aufregung versetzt hätte. Und es war ein köstliches Amüsement, wie der offene Umgang mit erotischen Themen jegliche amerikanische Prüderie verscheuchte. Lieber so direkt und manchmal derb als nur halb und nicht gekonnt. 

    Man kann sich an der Sprache stören, aber sie ist konsequent, bis zum Schluss. Ab und an, ging es mir zu weit und die Grenze der Geschmacklosigkeit war spürbar, wenn etwa der Mädchenhandel für Vampire salopp als „Essen auf Rädern“ (182) verniedlicht wurde. Aber mit einer gehörigen Portion Humor und etwas abseits vom moralischen Wertekompass, ist das nicht unwitzig.

    Ich fand es sympathisch, dass nur ein kleiner Ausschnitt der Realität übernatürlich gefärbt ist: Ghule, Geister und Vampire, kein Tummeln von allen möglichen magischen und dunklen Wesen. Die Welt der Vampire ist klar umrissen, recht nah am Stokers Dracula-Konstruktion, nur weiterentwickelt, moderner, heller (sie vertragen Tageslicht und Weihwasser), gesellschaftlich etabliert und letztlich auch harmlos. Bei mir ist kein Grusel entstanden, aber auch kein Nachdenken. Wenn ein ambitionierter Politiker die Straßen mithilfe vampirischer Helfer vom Abschaum reinigen will, dann gerät dieses plumpe Politklischee mit phantastischem Anstrich leicht zur Burleske.

    Ist Blutrote Küsse schnulzig? Ja, schon. Die Beziehung von Cat und Bones ist nicht gerade komplex, von aufwühlenden Gefühlen beherrscht, witzig cool, aber eben flach. Auch die anderen, die Bösen, sie haben wenig Gewicht, sind Bösewichte, aber keine ernstzunehmenden Gegenspieler. Für eine nachhaltige Lektüre fehlt dann leider doch die Substanz.

  18. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.505)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  19. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (939)
    Aktuelle Rezension von: Alexander_Bally

    Bei Büchern ist es oft ähnlich wie bei Menschen: Da gibt es wen, den kennt vage schon seit langem, aber es ergab sich nie ein näheres Kennenlernen. Wenn es doch geschieht, erkennt man mitunter, dass man seit Jahren eine wunderbare Begegnung versäumt hat.

    So ging es mit mit Harper Lee und „Wer die Nachtigall stört“. ‚Amerikanischer moderner Klassiker, nett zu lesen und wohl auch lohnend‘, das wusste ich. Aber näher bin ich dem Buch nie gekommen und selbst die oskarprämierte Verfilmung aus dem Jahr 1962 war an mir vorbeigegangen, obwohl ich das Kino der sechziger Jahre sehr schätze und ebenso Gregory Peck.

    Und dann war neulich meine Bettlektüre zu Ende und ich war zu faul einen anderen lieben Band im Bücherbord auszusuchen. Zufällig lag Harper Lee gerade herum und ich war nun einfach neugierig. Und dann? Den Anfang fand ich ein wenig harzig. Die Erlebnisse des altklugen Wildfangs, der sechsjährigen Jean Louise Finch, genannt Scout, fand ich nett, aber mehr auch nicht. Ich las, wie sie sich von ihrer Lehrerin ungerecht behandelt fühlt, über ihre Schulweg- und Schulhofabenteuer, die sich immer wieder um Arthur „Boo“ Ridley drehen, den geheimnisvollen Nachbarn, der die Menschen scheut und seit vielen Jahren nie das Haus verließ. Für die Kinder wurde er so zu einer Art Sagen-und Schreckgestalt. Scout und ihr älterer Bruder Jem versuchen in immer neuen Anläufen ihn aus dem Haus zu locken. Alles las sich angenehm und die Figuren waren stets plastisch und lebendig gezeichnet, doch wohin wollte die Geschichte?

    Erzählerisch bricht das Buch mit sehr vielen Regeln, die ein Autor besser beachten sollte. Vor allem in der Erzählstruktur. Scout stellt dem Leser eine Unmenge Figuren vor, doch der Leser bleibt alleingelassen mit der Frage, warum er dies gezeigt bekommt. Die eher anekdotische Handlung meandert zwischen dem Finchschen Anwesen und dem Postamt hin und her, schweift ab in die Tiefen in die Familengeschichte um dann scheinbar Volten drehend wieder zum geheimnisvollen Boo Ridley zurückzukehren. Scout ist zwar hinreißend, doch auch die beste Protagonistin braucht eine Thema, dem sie folgen kann, um ihre Geschichte zu erzählen.

    Fast hätte ich das Buch wieder weggelegt. Und doch war da etwas, was mich zum weiterlesen bewog: Der Schauplatz Maycomb. Harper Lee zeichnet sehr genau ein Bild dieser fiktiven Kleinstadt in Alabama zur Zeit der Depression, führt das typische Personal vor Augen, bigotte Damenkränzchen, unverbiegbare Farmer an der Armutsgrenze, die dennoch stolz und aufrecht nie etwas schuldig bleiben wollen und ihre Schulden mit Eiern oder einem Ferkel bezahlen, verschlagene Rednecks, weißes Prekariat am Rande der Gesellschaft und die Parallelgesellschaft der Farbigen. Seit meiner Jugend kenne ich dank Tom Sawyer, die Waltons. Durch sie und viele andere Quellen war ich vertraut mit diesen Versatzstücken, doch Harper Lee hat sie, das merkte ich erst auf den zweiten Blick, zu einem dichten und lebendigen Mikrokosmos verwoben. Vor allem aber, das ist ihre große Stärke, blickt sie immer wieder genau in die Seelen der Figuren, belässt es nie beim Anschein, der vertrauten Oberfläche, dem Klischee. Das erzählende Kind begegnet allen Menschen unvoreingenommen und lotet so die Charaktere aus, immer wieder auch mit Hilfe ihre verwitweten Vaters, Atticus Finch, einem alternden Anwalt in der Gemeinde. Er glaubt an Freiheit und die Gleichheit vor dem Gesetz und lebt dies auch vor. Seinen Kindern ist er Vertrauter und Vorbild und vor allem Freund, der sie auch als Gesprächspartner ernst nimmt. Ansonsten lässt er ihnen sehr viel Freiheiten. Weit mehr, als Calpurnia, die schwarze Haushälterin, die mit Strenge und Liebe die eigentliche Erziehungsarbeit übernimmt.

    Ein Weilchen lag das Buch mit einem Lesezeichen in der Mitte neben meiner Bettstatt unberührt. Ich fand den Ruf, den es genießt, eher rätselhaft. Doch dann las ich weiter und endlich schälten sich aus den vielen, vielen Themen im Buch drei heraus, die sich in der zweiten Hälfte immer dichter verwoben: Rassismus, Gerechtigkeit und vor allem die Menschlichkeit in ihren guten und schlechten Ausprägungen.

    Als Atticus einen Schwarzen als Pflichtverteidiger vertritt, der beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben, ein Vorwurf, der in Alabama in dieser Zeit beinahe automatisch zur Verurteilung führt, und er dieses Mandat auch noch sehr ernst nimmt, kommt es zu verdeckten und offenen Anfeindungen gegen diese „Niggerfreunde“. Atticus gelingt der Ritt auf der Rasierklinge, gelassen den gehässigen Klatsch zu überhören und sich dennoch sich dem Unrecht, notfalls auch dem Lynchmob entgegenzustellen, mit nichts weiter bewaffnet als aufrichtiger Überzeugung und Manieren. Er lehrt er seine Kinder, die Menschen zu verstehen, sich in die anderen hineinzuversetzen und niemanden zu verurteilen, nicht einmal die Bekannten und Nachbarn, die den Angeklagten lynchen wollten. Denn manchmal, so lehrt er sie, sind auch vernünftige Menschen verblendet. Dann stünde irgendetwas zwischen ihnen und ihrer Vernunft, ein Vorurteil, eine Angst oder sonst ein Gefühl.

    So wird über niemandem der Stab gebrochen, denn man muss ja auch in Zukunft friedlich zusammenleben. Dennoch werden im Roman die Schwächen und Unzulänglichkeiten und das Unrecht nie ausgeblendet, verleugnet und auch nicht beschönigt, denn der Angeklagte muss sterben, auch wenn Atticus im zentralen Prozess seine Unschuld offen zu Tage fördern kann. War sein Einsatz umsonst? So sieht es sein Sohn, und doch hat sich manches geändert, wenn auch einstweilen nur in den Köpfen. Aber genau da, in den Köpfen der Menschen, muss wohl alle gesellschaftliche Veränderung beginnen.

    So birgt das Buch gewaltigen gesellschaftspolitischer Sprengstoff, liebenswürdig verpackt in rosa Seidenpapier mit Schleifchen. Im seinem Kern ist es hochexplosiv und gerade heute so hochaktuell wie vor sechzig Jahren, als es erschien – in Amerika ebenso wie bei uns und vielleicht überall, wo Menschen mit Vorurteilen die Gesellschaft gestalten.

    Wie konnte ich dieses Buch nur übersehen? Es hielt mich bis drei Uhr wach, und nun, da ich das Werk als ganzes kenne, bin ich begeistert. Ich glaube, es verdient ein Plätzchen bei meinen Lieblingsbüchern.

    Rezension von www.perspektivwechsel.webador.de

  20. Cover des Buches Splitter aus Silber und Eis (ISBN: 9783551584366)
    Laura Cardea

    Splitter aus Silber und Eis

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Leseeule2018

    Klappentext: Veris ist die Prinzessin des Frühlings- und die Schönste im ganzen Reich. Doch als solche trägt sie eine schwere Last:sie allein soll ihr Volk vor dem Prinzen des Winters schützen, der mit eisigen Splittern die Herzen der Menschen vergiftet. Der Preis ist hoch. Als Auserwählte muss sie in dem Palast der Winter-Fae, aus dem keines der geopferten Mädchen je zurückgekehrt ist. Dort trifft sie auf den grausamen Prinzen. Und trotz der unendlichen Kälte, die er ausstrahlt, fragt sie sich, ob tief in seinem Inneren nicht doch ein warmes Herz schlägt.


    Meinung: 

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es mich von Anfang bis Ende gefesselt hat, ich konnte es kaum aus den Händen legen. Am Anfang würde ich nicht so Recht warm mit Veris, der Hauptprotagonistin, doch dies besserte sich rasch. 

    Nevan mochte ich irgendwie von Anfang an, da mir seine nüchterne, rationale Art zu denken und zu Handeln gefallen hat.

    Ein Charakter, der mich sehr überrascht hat war Sif. Wie aus dem scheuen Fae-Mädchen plötzlich eine mutige Kämpferin wurde fand ich mega, sie mochte ich auch sehr.

    Toll fand ich daher, dass das Buch abwechselnd aus Veris' und aus Nevans Sicht geschrieben wurde.

    Allgemein gefällt mir wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat und die Welt in der sie spielt: Wenturien ist wirklich ein Land, das ich gerne Mal sehen würde. 

    Mega fand ich dann auch den Twist der sich ab Mitte des Buches ereignet hat, wobei (und dafür gibt es den Stern Abzug) sich ab dann die Ereignisse irgendwie überschlagen haben. Mir ging es dann teilweise etwas zu schnell und ich konnte Veris' handeln nicht immer nachvollziehen. 

    Dennoch konnte ich nicht aufhören zu lesen. 

    Das Ende war dann wiederum sehr schön und ein Ausgleich zu dem kurzzeitigen Chaos der Ereignisse, wobei ich mir hier gewunschen hätte, dass les noch etwas mehr ausgeführt werden würde. Außerdem ist es meiner Meinung nach ein offenes Ende und lässt auf mehr verhoffen. Zu gerne würde ich ein weiters Mal nach Wenturien reisen und sehen wie es mit Veris und Nevan weitergeht.

  21. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.200)
    Aktuelle Rezension von: Hannicake

    Verdient diese Geschichte den Hype? Das muss wohl jeder für sich selber feststellen - das Worldbuilding ist sicher nicht für jeden etwas, aber wenn man sich darauf einlassen kann, kann man in eine abenteuerliche Welt eintauchen und die spannende Geschichte genießen.

    Wenn man dem Buch eine Chance gibt, kann man eintauchen in eine Welt, die von der Schattenflur getrennt ist und in der Krieg herrscht. Aus diesem Grund gibt es zwei Armeen, davon eine, in der unter anderem Alina als Kartografin und ihr Kindheitsfreund Mal als Fährtenleser dienen. Doch das ändert sich, als sich bei Alina eine Gabe zeigt, die sie zu einer Grisha macht und die für sie ein völlig neues Leben und Verantwortung bedeutet.

    Man muss sich die Zeit nehmen, den Aufbau der zunächst düster und komplex wirkenden Welt zu durchdringen, aber sobald dies geschafft ist, erkennt man schnell, dass sie einzigartig mit starken Charakteren und spannenden Plots ist.
    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er beschreibt das Setting detailliert, sodass man zunächst vielleicht von den vielen neuen Eindrücken überrumpelt ist, aber zugleich können wir uns so die Umgebung, in der die Geschichte spielt sowie die Verhältnisse zu der dortigen Zeit und den Gegebenheiten gut vorstellen.

    Zu Beginn werden nach und nach die verschiedenen Typen der Grisha und ihre Fähigkeiten dargestellt. Das kann zunächst etwas verwirren, aber auf einer der ersten Seiten gibt es eine Übersicht über die verschiedenen "Orden der Grisha", die zwischendurch zum Nachschlagen sehr hilfreich ist. Und wenn man sich doch mal erschlagen von neuen Informationen fühlt, ist das auch kein Problem, denn mit der Zeit erhält man immer mehr Informationen und kann ein besseres Verständnis entwickeln und sich so die Zusammenhänge erschließen.

    Besonders gut gefällt mir die Karte, die sowohl vorne als auch hinten im Buch abgedruckt ist. So kann man sehr gut nachvollziehen, in welcher räumlichen Umgebung sich die Charaktere gerade befinden und wo beispielsweise die Schattenflur liegt, die eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Das sorgt für ein besseres Verständnis und eine bessere Vorstellung sowie dafür, dass man das Gefühl hat, noch besser in die Welt eintauchen zu können und näher dran zu sein.

     Alina ist eine starke Protagonistin. Zu Beginn mag sie unscheinbar und unsicher wirken, aber sobald sie bei den Grisha ist und sich und ihre Macht besser kennenlernt, wird sie selbstsicherer und lernt, an sich selbst zu glauben. Bei all den neuen Eindrücken und Erwartungen, die ihr entgegengebracht werden, schlägt sie sich tapfer und ehrgeizig, ohne arrogant oder zu selbstüberzeugt aufzutreten und ist damit eine Protagonistin, die man gerne auf ihrem Weg begleitet und gemeinsam mit ihr das Universum der Grisha näher kennenlernt. Man erfährt viel über ihre Gedanken und hat das Gefühl, nah an ihr dran zu sein, vor allem dadurch, dass die Geschichte in der Ich-Perspektive aus ihrer Sicht geschrieben ist, was auch für einen guten Lesefluss sorgt.

    Da der Fokus auf Alina liegt, gibt es nur wenige weitere Charaktere, die wir näher kennenlernen und über die wir mehr erfahren. Ihr Kindheitsfreund Mal ist beispielsweise einer von ihnen, der eine entscheidende Rolle für die weitere Handlung einnimmt und herzensgut ist, auch wenn er teilweise kühl und distanziert wirkt – er kann auch anders. Eine noch zentralere Rolle nimmt „der Dunkle“ ein – ein Mann von hoher Macht, den man nicht sofort einschätzen kann. Zu sehen, wie Alina und damit auch wir ein immer klareres Bild von ihm und seinen Absichten erhalten, baut Spannung auf und macht Spaß und man kann davon ausgehen, dass man von ihm mehr als einmal überrascht wird.

    Die Charakterausgestaltung ist sehr liebevoll und bedacht beziehungsweise sorgfältig erfolgt. Man spürt, dass jeder einen eigenen Charakter hat und sie wirken unter anderem durch ihr Verhalten und ihre Weiterentwicklung durch die Erlebnisse, die sie prägen, menschlich und realistisch – man könnte glatt das Gefühl haben, dass sie vor einem stehen und man ihren Weg mitgeht.

     Dieser Band dient vor allem als Einführung in die Welt der Grisha, beinhaltet aber auch schon viele spannende Szenen und unerwartete Wendungen. Es gibt viele Szenen und Handlungsstränge, die den Wert wahrer Freundschaft verdeutlichen und teilweise geht es auch um tiefergehende Gefühle. Eine klassische Liebesgeschichte gibt es in diesem Band jedoch nicht - der Fokus richtet sich vor allem auf die Einführung in dieses Universum und die Handlung, aber auch auf Alinas Gefühle und neue Eindrücke.


    Dieses Buch lässt sich auch super lesen, wenn man die Serie dazu schon kennt. Es gibt zwar viele Überschneidungen – die Serie hat sich an vielen Stellen stark an dem Buch orientiert - aber Alinas Gedanken und Gefühle in den Büchern noch einmal so eindrücklich zu lesen und einen noch näheren Zugang zu ihr zu erhalten, ist es schon wert, die Bücher dazu zu lesen, ganz zu schweigen von den spannenden Szenen und dem schönen Schreibstil. Zumal die Serie fast mit den Ereignissen dieses ersten Teils endet, sodass die Folgebände vermutlich noch viele neue Überraschungen und Entwicklungen bereithalten.

     Es ist ein toller Reihenauftakt, der viel verspricht und Lust macht, mehr aus dem Grisha-Universum zu lesen.

  22. Cover des Buches Glücksmädchen (ISBN: 9783548288444)
    Mikaela Bley

    Glücksmädchen

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Rotelfe

    Die Geschichte um die kleine achtjährige Lycke, die spurlos verschwindet und um die Kriminalreporterin Ellen Tamm, die über den Fall berichten soll und von einem schweren Schicksalsschlag aus ihrer Vergangenheit geprägt ist, versprach zunächst wirklich interessant zu werden...

    Leider weckt "Psychothriller" hier die falschen Erwartungen. Wer hier einen nervenaufreibenden schwedischen Thriller a la Stieg Larsson erwartet, der wird maßlos enttäuscht werden. Anstatt auf der Spannung liegt der Fokus der Geschichte viel eher auf Familiendrama, Liebe, Trennung... und ist sich da auch bei Klischees nicht zu schade: Klischees werden in dem Buch maßenhaft bedient. 

    Die Charaktere sind sehr flach und es fehlt der Zugang zu ihnen. Über die verschwundene Lycke beispielsweise erfährt man immer mal wieder ein paar Fakten nebenher, aber diese vereinzelten Fakten sind so nüchtern und sorgen daher nicht für eine Bindung zu ihr. Ähnlich ergeht es mir mit den anderen Charakteren. Sie wirken so stumpf und an manchen Stellen wirkt ihr Handeln und Denken nicht nachvollziehbar.

    Mich hat es gestört, dass die (und das ist mein persönlicher Geschmack) uninteressante Nebengeschichte zwischen Ellen und Jimmy manchmal sehr arg im Fokus liegt und viel Raum einnimmt. Die Stellen hätte ich beim Lesen gerne manchmal einfach übersprungen. 

    Viele "Twists" in der Geschichte sind sehr vorhersehbar, andere wiederum tauchen aus dem Nichts auf und sind nicht wirklich logisch oder gut durchdacht... eher so "gewollt und nicht gekonnt"-überraschend. 

    Die Atmosphäre in der Geschichte konnte mich leider nicht greifen. Zu keiner Zeit habe ich wirklich Spannung, Trauer oder Rührung gespührt. Selbst bei den vermeintlich "spannenden" Szenen wurde überhaupt keine Spannung erzeugt... Der Schreibstil der Autorin ist zudem sehr sehr seicht. Man merkt, dass es ihr Erstlingswerk ist.

    Aber ich möchte nicht nur nörgeln: bis zum Schluss war ich immerhin gespannt, was nun hinter dem Fall Lycke steckt und von der Auflösung war ich auch einigermaßen überrascht. Das möchte ich nicht leugnen. Sehr positiv sind mir auch die vereinzelten Versuche in der Geschichte aufgefallen, auf gesellschaftliche Probleme hinzudeuten.  

    Das Buch kann ich allen denjenigen nahelegen, die gerne durch seichte Lektüre stöbern und Interesse an Themen, wie Scheidungskonflikten, allgemein Familiendramen und Liebeskummer haben... für Thrillerfans ist dieses Buch eher nicht das Gelbeste vom Ei...













  23. Cover des Buches Bestimmt (ISBN: 9783596193073)
    P.C. Cast

    Bestimmt

     (1.026)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Wieder ein sehr guter Band. Es passiert so einiges und man kommt dem Showdown merklich näher. Trotzdem ist es jedes Mal übel, wenn es nicht alle Figuren in den nächsten Band schaffen. 😢

  24. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (983)
    Aktuelle Rezension von: colour_hunter_books

    𝙸𝚗𝚑𝚊𝚕𝚝:
    In einem kleinen Kloster finden Nonnen zwei ihrer Genossinnen brutal erschlagen auf. Eine von den Toden, ist die junge Novizin , Camille Maginnes. Anhand der Autopsie stellt Isles fest : die junge Frau muss vor ihrem Tod ein Kind auf die Welt gebracht haben. Doch von diesem fehlt jegliche Spur. Parallel zu diesem Fall findet die Polizei eine weitere Frauenleiche - auf das schlimmste entstellt. Beide Fälle scheinen zusammenzuhängen.

    𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
    Hier wird es jetzt persönlich. In dieser Geschichte erfahren wir viel über unsere beiden Frauen der Gerechtigkeit. Sie gewähren uns einen Einblick in ihr Privat- sowie Gefühlsleben. Der persönliche Teil zieht sich durch die gesamte Geschichte,bleibt mal am Rand und verschmilzt im nächsten Moment wieder mit der Story.
    Die Haupthandlung an sich hat mir gut gefallen. Die Kirche, die für Schutz und Liebe steht wird zu einem Tatort. Und natürlich stehen ihre Vertreter auch hier wieder mal im Schussfeld der Kritik. Doch erfüllen diese Menschen die Voraussetzung, derart brutale und abstoßende Taten zu begehen ?

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