Bücher mit dem Tag "kalt"
58 Bücher
- John Boyne
Der Junge im gestreiften Pyjama
(2.377)Aktuelle Rezension von: AtschiBObwohl ich den Film bereits mehrfach gesehen habe, beeindruckt mich dieses Buch unglaublich. Gleichzeitig macht es mich aber auch sprachlos. Es ist eine interessante und gleichzeitig grausame Geschichte mit geschichtlichem Hintergrund. Sie ist unglaublich emotional, berührend und mitreißend. Sie hat mich sehr bewegt. Die kindliche Naivität von Bruno ist einerseits schön, denn es zeigt, dass er die Realität und Grausamkeiten der Zeit nicht versteht. Die Aufgeklärtheit von Schmuel hingegen schockiert. Beide sind sie im gleichen Alter.
Mein Fazit ist kurz: ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG!
- Jennifer Benkau
December Dreams. Ein Adventskalender
(228)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Richtige Wohlfühl Storys💖🎄🪄
Es gab (Zum Glück) nicht nur Realitätsgetreue Storys sondern auch einige im Fantasy Bereich das hat mir als Fantasylover natürlich sehr gefallen obwohl ich auch mal gerne leichte süße Romanzen lese.
Ich wünsche allen die das hier zur richtigen Zeit lesen eine schöne Adventszeit und wenn nicht macht auch nichts ich hab das Buch auch nicht im Winter sondern im Frühling gelesen und es war trotzdem zauberhaft.
LG Ezmia130✨
- Isabel Bogdan
Der Pfau
(620)Aktuelle Rezension von: Maimouna19Der heruntergekommene Landsitz von Lady und Lord McIntosh, abgelegen in den schottischen Highlands, hat schon bessere Zeiten gesehen. Um den kostspieligen Unterhalt des Anwesens wenigsten einigermaßen finanzieren zu können, werden einzelne Cottages an Feriengäste vermietet.
Als eine Gruppe Londoner Investmentbanker – Chefbankerin Liz und ihre vier Manager in Begleitung einer Köchin und einer Psychologin – ein Wochenende auf dem Landsitz buchen, um ein Teambuilding-Seminar durchzuführen, wird kurzerhand der kaum genutzte Westflügel des Landsitzes soweit wie möglich hergerichtet. Angesichts der Jahreszeit (kurz vor Wintereinbruch) scheint es besser zu sein, alle Gäste in einem Gebäude unterzubringen als in den über das Anwesen verstreuten Cottages. Die Unterkunft ist spartanisch, veraltete Strom- und Wasserleitungen, das Gebäude kaum warm zu bekommen, an heiße Bäder oder Duschen ist kaum zu denken – also ganz anders als es die verwöhnten Großstädter gewohnt sind.
Neben Lord und Ladyschaft leben auch noch einige Tiere auf dem Landsitz, unter anderem ein verrücktes Pfauenmännchen, dass aggressiv auf die Farbe Blau reagiert und alles Blaue heftigst attackiert, u.a. auch blaulackierte Autos von Gästen…..
Aus dieser Konstellation entwickelt Isabel Bogdan eine schreiend komische, herrlich skurrile Geschichte. Die verschiedenen Charaktere mit ihren Eigenarten sind so liebevoll und lebensnah beschrieben, dass man meint, jeden Einzelnen zu kennen.
Das Problem mit dem Pfau löst Hausherr McIntosh recht pragmatisch auf ganz eigene Weise, nicht ahnend, welche absurden Verwicklungen sich daraus für alle Beteiligten ergeben.
Feinster britischer Humor von der ersten bis zur letzten Seite, man mag kaum glauben, dass dieses Buch von jemandem geschrieben werden konnte, der kein britisches Blut in den Adern hat.
Ich hatte viel Spaß beim Lesen und habe mich bestens amüsiert. Das richtige Buch für jeden, der ein paar unterhaltsame, vergnügliche Lesestunden verbringen möchte. Klare Leseempfehlung!
- Samuel Bjørk
Engelskalt
(402)Aktuelle Rezension von: Magdalena1107In diesem Teil begleiten wir erneut Mia und Munch bei einem spannenden Fall. Ein kleines Mädchen wird an einem Springseil erhängt an einem Baum gefunden, ein Schild um den Hals "Ich reise allein". Und sie soll nicht die einzige bleiben...
Auch in diesen Teil konnte ich mich aufgrund der schnell startenden spannenden Ereignisse schnell einfinden. Die persönlichen Handlungsstränge von besonders Mia, aber auch Munch, passen gut in die Story hinein und werden immer so eingebettet, dass es nicht langweilig oder überflüssig wirkt. Zwischendurch kommen dann Parts über neue Personen, von denen man zunächst denkt "wie soll das denn in die Story passen?". Da dies nicht meine erstes Buch der Reihe ist, wusste ich schon, dass jeder Part später eine Rolle spielen wird. Und genau das gefällt mir jedes mal wieder an Bjørks Bücher. So viele zunächst Lose Handlungsstränge, die vermeintlich ins Leere führen, bis dann am Ende doch alles zusammenpasst.
Mit der Auflösung habe ich wieder mal absolut nicht gerechnet, war daher vom Ende umso faszinierter.
Der Schreibstil ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, gefällt mir persönlich aber gut. Man kommt schnell durch die Seiten und die Dialoge sind realistisch gestaltet, mit allen ähms und ehs ausgeschrieben, was alles nochmal sympathischer macht.
Anschließend kann ich sagen, eine rundum schlüssige Story ohne vorhersehbaren Ende, es war mir wieder mal ein Vergnügen. - Jo Nesbø
Schneemann (Ein Harry-Hole-Krimi 7)
(912)Aktuelle Rezension von: bernieDeIch habe Schneemann mit großer Spannung gelesen und war von der ersten Szene an gefesselt. Die Idee, dass ein Schneemann jedes Mal am Tatort auftaucht, ist schlicht genial, unheimlich, bildhaft und sofort präsent. Nesbø versteht es, aus dieser scheinbar harmlosen Figur ein Symbol für Angst zu machen.
Der Fall selbst ist komplex, vielschichtig und voller falscher Fährten. Harry Hole wirkt hier angeschlagen, müde, aber immer noch besessen davon, den Täter zu finden. Gerade diese Zerrissenheit macht ihn interessant. Er macht Fehler, zweifelt, denkt quer.
Die Atmosphäre ist dicht. Kälte, Dunkelheit und die Stille des norwegischen Winters ziehen sich durch jede Seite. Man spürt förmlich, wie sich die Spannung langsam aufbaut, bis sie kaum auszuhalten ist.
Allerdings hat das Buch auch Längen. Der Anfang ist etwas unübersichtlich, viele Figuren tauchen gleichzeitig auf, und manche Erklärungen im Mittelteil wiederholen sich. Gegen Ende zieht das Tempo dann deutlich an, und die Auflösung ist stark, wenn auch leicht vorhersehbar.
- Carina Bartsch
Nachtblumen
(341)Aktuelle Rezension von: anni_99Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.
Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.
Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.
Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.
- Laura Cardea
Splitter aus Silber und Eis
(304)Aktuelle Rezension von: PokerfaceZum Buch:
Veris ist die Prinzessin des Ewigen Frühlings – und die Schönste im ganzen Reich. Doch als solche trägt sie eine schwere Last: Sie allein soll ihr Volk vor dem Prinzen des Winters schützen, der mit eisigen Splittern die Herzen der Menschen vergiftet. Der Preis aber ist hoch. Als Auserwählte muss sie in den Palast der Winter-Fae, aus dem keines der geopferten Mädchen je zurückgekehrt ist. Dort trifft sie auf den grausamen Prinzen. Und trotz der unendlichen Kälte, die er ausstrahlt, fragt sie sich, ob tief in seinem Inneren nicht doch ein warmes Herz schlägt.
Meine Meinung:
Tatsächlich weit aus besser, als ich vermutet habe. Überraschend schöner Dialogwitz. Leider nahm für mich die Geschichte an sich ab der Hälfte des Buches an Fahrt ab. Ich war hin- und hergerissen zwischen "Ich finde das Buch toll", "Ich finde das Buch etwas langatmig" und "Das Buch ist doch nicht mein Ding". Zusammenfassend habe ich mich dann aber für drei Sterne entschieden. Zumal vieles in dem Buch doch vorhersehbar war.
- Moa Graven
KALT
(9)Aktuelle Rezension von: jutschaJoachim „Adler“ Stein fühlt sich am wohlsten, wenn er allein in seiner alten Mühle sitzt und lange Spaziergänge im Wald unternehmen kann. Lediglich zu seiner Kollegin Mona Lu und dem Journalisten Hauke pflegt er einen freundschaftlichen Umgang. Alle anderen halten ihn eher für schrullig und einsiedlerisch.
Auf einem der Spaziergänge sieht er ein altes Fahrrad ordentlich verschlossen an einem alten Baum lehnen, vom Besitzer keine Spur. Als es nach drei Tagen noch immer dort steht, wird er misstrauisch und findet den Fahrer tot unter dem Schnee. Es ist der Erbe eines Bauernhofes, auf dessen Grundstück ein Hotel gebaut werden soll, was er verhindern wollte.
Ist das der Grund für seinen Tod? Wer hat ihn umbringen lassen? Seine Geschwister, die für den Verkauf waren? Oder vielleicht die Investoren, die das Hotel bauen möchten? Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter?
Der Schreibstil ist, wenn man zum ersten Mal ein Buch der Autorin liest, etwas eigensinnig und gewöhnungsbedürftig. Doch dies war mein 3. Buch der Autorin und ich fand daher gut in ihre Art des Schreibens hinein. Auch Protagonist Adler fand ich sehr gut beschrieben. Moa Graven lässt in ihren Krimis gerne schrullige und außergewöhnliche Charaktere entstehen, die alle ihre eigene unverkennbare und ungewöhnliche Art haben. Ich finde das gut. Auch der aktuelle Fall hat mir gefallen. Es war durchdacht und logisch, auch wenn mir die Auflösung am Ende wie auch bei den anderen Krimis der Autorin, die ich gelesen habe, mal wieder zu schnell kam. Allerdings ahnte ich bis fast zum Schluss nicht, wer der Mörder ist, und das finde ich klasse. Die Autorin hat mich lange Zeit verwirrt und im Dunkeln tappen lassen. Das erwarte ich von einem guten Krimi.
Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt Ich hatte ein paar wunderbare Lesestunden und bewerte diesen Krimi mit guten 4 von 5 Sternen und einer Leseempfehlung an alle Krimifreunde. - Ann-Helén Laestadius
Das Leuchten der Rentiere
(166)Aktuelle Rezension von: Ana80Elsa und ihre Familie leben hoch im Norden Schwedens. Die Familie ist sambisch und lebt traditionell von der Rentierzucht. Als sie 9 Jahre alt ist, wird sie Zeugin, wie jemand ihr Rentierkalb umbringt. Obwohl sie den Mann kennt, traut sie sich nicht bei der Polizei gegen ihn auszusagen, denn er hat Elsa ebenfalls gesehen und ihr gedroht. Erneut kann die Polizei nur tatenlos zusehen, wie den Sámen und ihren Tieren Unrecht getan wird und nichts gegen die Wilderer tun, da sie keine Beweise haben. Einige Jahre später, Elsa ist mittlerweile eine junge Erwachsene, hat sich die Situation nicht gebessert und eher noch verschlimmert. Doch jetzt ist sie nicht mehr bereit weiter zu schweigen und das Unrecht geschehen zu lassen. Doch sie hat schwer zu kämpfen, denn die Behörden reagieren gleichgültig, die Täter brutal und die Sámen missbilligen ihren Mut, zum einen weil sie denken, dass es nichts bringt, zum anderen weil sie traditionell denken und finden, dass eine Frau sich hier nicht einmischen sollte.
Irgendwie habe ich das Buch zur falschen Jahreszeit gelesen, im Winter hätte ich mich wohl besser in das Setting hineinfühlen können, nichtsdestotrotz war ich super schnell in den Buch drin. Die Autorin schafft es mit ihrer bildgewaltigen Sprache und dem schön zu lesenden Schreibstil, die Lesenden auf gekonnte Weise mit in eine eher unbekannte Welt und Kultur zu nehmen.
Was für mich zunächst eher wie ein Krimi um ein kleines Mädchen und ihr ermordetes Rentier anmutete, wurde schnell zu einem fesselnden Buch über die Lebensumstände und auch die Probleme mit denen die Sámen zu tun haben. Ich war wirklich fasziniert und zum Teil auch entsetzt. Das Buch erklärt sehr viel und trotzdem habe ich noch sehr viel nebenbei gegoogelt, weil ich das Thema hochinteressant fand.
Absolut empfehlenswert!! - Malin Persson Giolito
Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen
(96)Aktuelle Rezension von: Nika488Packend, erschütternd und absolut fesselnd!
„Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen“ ist ein intensiver, tiefgründiger und psychologisch raffinierter Roman , der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Maja , der vermeintlichen Täterin, erzählt. Durch Rückblenden und tiefgehende Einblicke in ihre Gedankenwelt enthüllt sich nach und nach die Wahrheit hinter der Tragödie. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Leser zwischen Mitgefühl und Zweifel schwanken zu lassen – ist Maja eine eiskalte Mörderin oder ein Opfer der Gelegenheit?
Besonders beeindruckend ist die feinfühlige Charakterzeichnung . Maja ist vielschichtig, intelligent und doch gebrochen , was sie unglaublich realistisch macht. Die Spannung entsteht nicht nur durch den Gerichtsprozess, sondern auch durch die sozialkritischen Themen , die das Buch aufgreift – Druck, Privilegien, toxische Beziehungen und gesellschaftliche Erwartungen .
Fazit: Ein erschütternder und brillanter Roman , der sich nicht nur wie ein Thriller liest, sondern auch zum Nachdenken anregt . Psychologisch tiefgehend, emotional intensiv und mit einer unvergesslichen Protagonistin – absolut empfehlenswert!
- Oliver Schlick
So kalt wie Eis, so klar wie Glas - Broschur
(232)Aktuelle Rezension von: Caro_94Eine wunderschöne cosy schneekugelgeschichte mit einer starken prodagonistin mit namen cora ihre freunde die rockenfelder kugelmacher die mystische geschichte zu einer unzerbrehlichen schneekugel die dem jennigen oder der jennigen ganz und nicht zerstört in die hand zurückfliegt niklas der leuchtblauende jack frost man kann sich so richtig reinfallen lassen und sich wohlfühlen wird wieder gelesen☺️😍
- Lia Louis
Acht perfekte Stunden
(134)Aktuelle Rezension von: Buecherwuermchen_1990Es ist nicht mein erstes Buch von Lia Louis, aber das erste seit langer Zeit. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es auf eine wunderschöne Art zeigt, dass man nicht am Altbekannten festhalten, sondern sich auch mal auf was Neues einlassen soll.
Ich mag ihren Schreibstil sehr, auch wenn mir hier der Einstieg etwas schwerer fiel als sonst. Es hat sich etwas in die Länge gezogen, vor allem die Kennenlernszene im Stau. Ansonsten schafft es die Autorin wieder eine absolute Wohlfühlatmosphäre zu erschaffen. 🥰
Die Charaktere sind liebenswert gestaltet und sind für mich greifbar und ich kann mich in sie hineinversetzen.
Ich finde das Buch hebt sich aufgrund der Storyline von anderen Büchern dieses Genres ab und das gefällt mir sehr.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Es ist wie gemacht für Liebhaber des Tropes Strangers to Lovers und für alle Lovestory-Leser, die es mögen wenn es um Zufall oder Schicksal geht. 😍
- J. Lynn
Frigid
(550)Aktuelle Rezension von: ems!!! Spoiler !!!
Ich glaube ich bin einfach kein großer Fan von Jennifer L. Armentrout mehr. Früher habe ich ihre Bücher verschlungen & geliebt (vor allem die Obsidian-Reihe), aber jetzt kann ich kaum ein Buch von ihr lesen, ohne mich mindestens einmal aufzuregen.
Es ist immer der Bad Boy & das unscheinbare Mädchen. In dieser Geschichte wurde vor allem deutlich gemacht wie klein sie doch ist, wie verletzlich. "Meine Hände ballten sich zu Fäusten. Winzige Fäuste." (S. 48) Kotz. Sie konnte auch nichts, absolut nichts machen, ohne sich in irgendeiner Weise in Gefahr zu bringen oder zu verletzen. Er auf der anderen Seite konnte (wie immer) alles – Gitarre spielen, Ski fahren, geiler Körper, etc. Ich habe das Gefühl, dass viele Autoren diese Charaktere einfach Copy-Pasten & langsam bin ich mehr als gelangweilt von dem eindimensionalem Aufbau.
Auch die Missverstände, die sich zwischen den beiden gebildet haben, konnte ich nicht nachvollziehen. Die Gedankengänge der beiden, aber vor allem von Kyler, haben für mich kaum Sinn ergebn. Am Anfang heißt es, er hätte niemals auf romantische oder sexuelle Weise an Syd gedacht, obwohl er köperlich sehr flirtatious rüberkommt (z.B. ist sie am Küchentisch angelehnt & er legt seine Hände rechts & links von ihr ab – kann mir keiner sagen, dass das Freunde machen). Dann fühlt er schon was für sie, weist sie aber ab, weil sie "etwas besseres verdient". & dann, weil sein Libido zu hoch ist, ist es auf einmal die wahre Liebe, aber er weiß einfach, dass sie nicht das gleiche empfindet, obwohl er sie schon öfter hat abblitzen lassen. Hä? Es schien mir einfach so, als würde die Autorin auf Krampf versuchen Drama zu erzeugen.
Mit dem Überfall hatte ich eigentlich kein Problem, fand das sogar ein interessantes Konzept, wäre das nicht so unglaublich vorhersehbar!
& können wir mal darüber reden wie komsich die Situation am Fenster war? Ich fand das so unangenehm. & schon wieder diese miscommunication!
Ich habe die Geschichte jetzt sehr kritisiert, aber wer eine oberflächliche, spicy Liebesgeschichte sucht, ist hier an der richtigen Adresse. Für mich ist das einfach nichts. Es war sehr leicht zu lesen & da das Buch recht dünn war, hat es micht nicht zu sehr aufgehalten.
- Nina Blazon
Rabenherz und Eismund
(90)Aktuelle Rezension von: WauwuschelMailin wird von Raben in die Welt über dem gefrorenen Himmel geflogen. Dort sucht sie nach ihrer Freundin Silja, die vom Eiskönig entführt wurde. Während sie den Eiskönig zu entmachten versucht, trifft sie auf Toma und Birgida, die voll und ganz hinter ihr stehen. Auch Eismund, den sie aus ihren Träumen kennt, schenkt sie ihr Vertrauen. Zusammen mit den Zorya bringen sie den Sommer wieder ins Land.
Der Fantasie-Roman war absolut fantastisch. Mailin, die sich in Rabenherz umbenennt, geht ans Ende der Welt nur um zu bemerken, dass ihre vermeintliche Freundin sie belogen hatte. Auch die unterschiedliche Gruppe, aus einer Jägerin, einem Bergmädchen und einem Menschen entwickelt sich zu einer tiefen Freundschaft. Das Thema Liebe war natürlich auch dabei. Rabenherz würde für ihre große Liebe Eismund alles tun, selbst ihre Freundin damit verletzen.
Die Protagonisten waren ziemlich ausdrucksstark. Jeder hatte seine eigene Geschichte zu bieten und vor allem Toma hat mich in ihren wilden Bann gezogen. Die Fantasie-Welt wurde detailliert beschrieben und jede Kreatur hatte ihr eigenes Leben. Das Träumen ist auch ein großes Thema und es wurde schön rein integriert. Zum Ende hin wurde es ein bisschen kitschig, dennoch fand ich es gelungen.
Meiner Meinung nach muss jeder Fantasyliebhaber diesen Roman gelesen haben. - Viveca Sten
Kalt und still
(328)Aktuelle Rezension von: Ely90Eine äußerst interessante Kriminalgeschichte, in der neben dem eigentlichen Fall auch die Charaktere und ihre Hintergründe eine wichtige Rolle spielen. Besonders eindrücklich beschreibt die Autorin die Reaktionen der Familie des Opfers sowie des ermittelnden Beamten und seiner Familie, die ihn plötzlich so erschöpft und in seine Arbeit vertieft erleben.
Da es sich um Hanna Ahlanders ersten Fall handelt, widmet die Autorin viel Zeit der Schilderung ihrer Lebensumstände, die sie nach Åre geführt haben. Ich bin überzeugt, dass ihre Geschichte in den nächsten Bänden fortgesetzt wird und so eine Verbindung zwischen den Romanen entsteht (ich hoffe es sehr!). Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es nur empfehlen!
- Sofi Oksanen
Fegefeuer
(122)Aktuelle Rezension von: paulkretzschmarSofi Oksanen hat mit "Fegefeuer" einen vielfach ausgezeichneten Roman verfasst, der von einer Familientragödie in der Geschichte Estlands zwischen Mitte der dreißiger Jahre bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts handelt.
Das Leben auf dem Bauerngut der beiden Schwestern Aliide und Ingel in den Wirren der Zeit des zweiten Weltkrieges und den ersten Jahren der Sowjetunion wird bestimmt durch eine Spirale von Liebe, Eifersucht, Misstrauen, Schuld und insbesondere sexueller Gewalt, die während des Stalinismus unzählige Opfer mit sich bringt. Es herrscht ein permanentes Klima der Angst, in denen Menschlichkeit und und Moral durch Verleumdungen und Spitzeleien ersetzt werden. Jeder kann Täter und Opfer zugleich sein.
In einer zweiten Handlungsebene, findet die inzwischen alte Aliide, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, das Mädchen Zara halbtot in Garten ihres Bauernhofes, den sie verwitwet und verarmt, trotz aller Widrigkeiten noch immer bewohnt.
Zara wurde von skrupellosen Menschenhändlern als Zwangsprostituierte nach Berlin verschleppt. Während einer Reise zurück nach Estland, wo Leid durch neue Freier drohte, gelang ihr die Flucht, und der einzige Ort, wo sie Sicherheit suchte, war Aliide's Bauernhof, denn sie war die Enkelin ihrer Schwester Ingel. Aber statt Hilfe stößt sie zuerst auf Misstrauen und ihre Peiniger sind ihr schon auf der Spur.
Trotz aller schmerzhafter Bilder und der beklemmenden Atmosphäre, hat mich dieses Buch nur teilweise abgeholt.
Die vielen verschiedenen Handlungsebenen der Rückblenden und der Zeitsprünge störten mitunter den Lesefluss und waren anstrengend zu lesen. Traumata wechselnden teilweise mit trivialen Handlungen und oberflächlichen Effekten. Der etwas abrupte Schluss und die überwiegend unsympathischen Protagonisten trugen ihr übriges dazu bei, dass ich dieses Buch nicht als Meisterwerk empfinden konnte.
Die Tragik der Geschehnisse wirkte irgendwie seltsam hölzern und emotionsarm.
Die Schicksalsromane von Hera Lind haben mich dagegen viel mehr berührt und begeistert, besonders in Punkto Schreibst
Aber das können andere Leser durchaus anders sehen. Dann hilft nur Selbstlesen.
Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung und gute 3 Sterne!
- Nana Rademacher
Wir waren hier
(129)Aktuelle Rezension von: Universum_der_WoerterDer Roman spielt in Deutschland. Berlin im Jahr 2039.
Es wird aus der Sicht der 15 jährigen Anna erzählt. Anna führt heimlich einen Blog, dieser wird im Buch als solcher aufgeführt, denn die Web-Polizei darf sie nicht erwischen. Die Militärregierung ist an der Macht und die Menschen leiden Hunger, haben keinen Strom und müssen sich mit dem nötigsten behelfen. Was, warum und wie passiert ist kann Anna nicht genau verstehen, da sie ja erst 15 Jahre alt ist und mit Politik nicht viel am Hut hat.
Sie lernt Ben kennen, der unter ihren Blogeinträgen Kommentare hinterlässt. Erst ist sie misstrausich doch dann freunden sie sich doch an.
Ben ist ein geheimnisvoller Charakter und er scheint nicht immer die Wahrheit zu sagen. Doch wer ist er und was will er wirklich?
Die Autorin hat hier einen sehr düsteren Roman geschrieben der einem das Gefühl gibt, dass jeden Hoffnung verloren ist. Doch die Protagonisten sind Kämpfer und lassen sich nicht so leicht unterkriegen.
Die ersten Seiten des Buches haben mich gefesselt und ich war gespannt, wie sich die ganze Geschichte entwickeln wird. Ich fand die Blogeinträge super und auch die Chats zwischen Anna und Ben. Die bedrückende Stimmung zog sich durch das ganze Buch, denn die Protagonisten erleiden eine Niederlage nach der anderen.
Die eine oder andere Handlung ist meiner Meinung nach überflüssig gewesen, denn das zog mich aus der Geschichte raus. Zum Schluss hin überschlugen sich die Ereignisse und das Ende kam unerwartet.
- Jana Tomy
Sépharial
(20)Aktuelle Rezension von: FuexchenIn einer Welt voller Schnee und Eis lebt Lathalia, die Tochter eines mächtigen Mannes, in einem Käfig aus Regeln und Gehorsam. Fanai hingegen kämpft in seiner Welt gegen Hitze, Sandstürme und die Ausweglosigkeit, in der sein Leben als Dieb ihn gefangen hält.
Ein Geheimnis, so alt wie die Zeit selbst. Eine Macht, die ebenso Gleichgewicht wie Zerstörung bringt. Versteckt vor der Menschheit – verborgen in Kristallen.
Die Sépharial führen Lathalia und Fanai zusammen und schicken sie auf eine Reise, die das Schicksal ihrer Welten verändern kann.Da mich der Klappentext zum Buch von Jana Tomy auf Anhieb ansprach, wollte ich es dann natürlich auch lesen.
Die geschaffene Welt ist komplex. Was an sich nicht schlecht ist, aber ich fand es anfangs schwierig, mich darin zurechtzufinden. Auch im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Informationen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob ich die Zusammenhänge richtig deute. Ich will nicht sagen, dass die Erzählung wirr ist, nur hätten mir stellenweise mehr Erklärungen glaube ich geholfen, um nicht in Mutmaßungen zu verfallen.
Der Schreibstil ist bildhaft und unkompliziert, dadurch flüssig zu lesen. Ich konnte mir die örtlichen Gegebenheiten gut vorstellen.
Erzählt wird im personalen Stil, abwechselnd aus Sicht von Lathalia und Fanai.Dabei werden uns die Charaktere näher gebracht. Sie sind gut ausgearbeitet und besitzen genug Tiefe, so dass ich ihre Handlungsentscheidungen nachvollziehen konnte.
Da es sich hier um den ersten Band einer Dilogie handelt, freue ich mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit den Figuren.
Das Cover empfinde ich als Hingucker und gefällt mir gut.
Mich konnte dieser Dilogie-Auftakt gut unterhalten. Die Story ist komplex und gut durchdacht. Auch wenn ich mir stellenweise mehr Ausführungen gewünscht hätte, hatte ich dennoch eine spannende Lesezeit. Meine Neugierde auf den zweiten Band ist geweckt.
Von mir gibt es drei Sterne. - Maya Banks
Slow Burn - Verhängnisvolle Begierde
(13)Aktuelle Rezension von: RAMOBA79Inhalt:
Als Kind wurde Arial von ihren wahren Eltern verlassen und stattdessen von einem reichen Ehepaar aufgenommen und großgezogen. Ihre Adoptiveltern haben sie stets von der Welt abgeschirmt, denn Ari besitzt eine außergewöhnliche Gabe: telekinetische Kräfte. Doch nun hat es jemand auf Aris Leben abgesehen, und der Einzige, der sie beschützen kann, ist der Bodyguard Beau Devereaux. Was für Beau zunächst nur ein Job ist, wird schon bald sehr persönlich, als er sich in seine schöne Klientin verliebt. Er hat keine Ahnung, wer Ari bedroht, aber er weiß, dass er ohne Zögern sein Leben für sie geben würde.
Das Buch ist gut, flüssig und sehr spannend geschrieben, so dass es schnell zu lesen ist und freude auf mehr macht.
Nachdem Ari entführt wurde, setzt Beau alles daran, sie zu finden.
Ari kann durch ihre Kräfte ihre Eltern schützen und fast alle Entführer unschädlich machen. Wird aber kurz vor Rettung angeschossen, sodass unklar ist ob sie überlebt.... - Jonas Zauels
Alle Farben der Nacht
(19)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerRezension
Alle Farben der Nacht von Jonas Zauels
Genre: Drama
Seiten: 175
Verlag: U.Helmer
Klappentext:
Schwarz. Wie immer. Die dicken Vorhänge sind zugezogen, das Licht ist aus und draußen greift die Nacht langsam, aber unaufhaltsam um sich.
Sie weiß, dass es falsch ist; dass sie eigentlich ein ganz normales Leben führen sollte. Sich Ziele setzen und diesen folgen sollte, doch fällt es ihr so schwer. Sie würde sich gerne treiben lassen, wie die anderen in ihrem Alter, von denen sie nicht einen richtig kennt. Sie hört ihnen manchmal heimlich zu.
Meine Meinung:
Das war mal was anderes. Es ist eine Geschichte über die ich erstmal nachdenken musste, bevor ich diese Rezension schreibe. Es geht um Emilia und ihr wirklich schweres Leben. Sie stürzt immer mehr ab und es passieren ihr auch wirklich schlimme Dinge. Aber nichts ist so wie es scheint. Mit Emilia bin ich leider nicht ganz warm geworden. Es lag jetzt aber eher an mir und nicht an der schaffensweise des Autors. Ich komme im echten Leben schon nicht mit solchen Menschen klar und kann sie nicht verstehen. Der Autor hat da echt Charaktere geschaffen die meiner Meinung nach stark polarisieren. Das Cover mag ich mit seinen kräftigen Farben sehr gerne obwohl ich nicht so genau sagen kann ob es zum Inhalt passt.
Fazit:
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen manchmal ein bisschen schockiert. Es ist nichts wie es scheint. Ich kann es Drama Liebhabern empfehlen, die auf wirren Tiefgang stehen. Ich brauchte am Ende eine Weile bis alles geordnet war. Wirklich toll! - John Lanchester
Die Mauer
(172)Aktuelle Rezension von: LeserstimmeJoseph Kavanagh bewirbt sich als VERTEIDIGER an der Mauer Englands. Diese erstreckt sich über etwa 10000 km entlang der Küste. Die ersten Seiten klangen etwas befremdend, aber Kavanaghs immer wiederkehrender Gedanke "Betonwasserwindhimmel" prägt sich beim Leser dann doch ein und macht neugierig. Etwas sehr viel anderes gibt es hier nämlich nicht.
Kavanaghs Leben als Verteidiger ist trist, kalt und anstrengend. Einzige Abwechslung sind Ausflüge zu einer anderen Kompanie, um mit ihnen den Ernstfall zu üben: ANDERE drohen die Mauer anzugreifen, um ins Landesinnere zu fliehen und ein besseres Leben als vorher zu führen. Doch das scheint nur Privilegierten vorbehalten zu sein.
Für alle VERTEIDIGER gilt, ANDERE zu eliminieren und nicht zu versagen, ansonsten droht die "Abschiebung" ins Meer und man ist die längste Zeit Verteidiger gewesen. Kavanagh lernt auf der Mauer Hifa kennen, die sich auch ineinander verlieben und sich gegenseitig stützen im kargen "Betonwasserwindhimmel". Kurz keimt der Gedanke auf zu FORTPFLANZLERN zu werden, was auch sehr viel angenehmer und luxuriöser wäre und zudem vom Staat gefördert wird. Doch dazu soll es nicht kommen. Der Hauptmann ihrer Kompanie, selbst einmal ein ANDERER gewesen, ermöglicht gerade diesen einen furchterregenden Angriff zu planen und die Mauer anzugreifen. Das bleibt nicht ohne Folgen und Kavanagh und Hifa werden mit anderen ihrer Kompanie aufs Meer verbannt.
Die Idee der Geschichte ist wahrscheinlich nicht ganz allein seinem Ideenreichtum entsprungen, gibt es doch schon "Die Mauer" in das "Lied aus Eis und Feuer" und den Film "Waterworld", an den die Geschichte durchaus erinnert. Doch seine Umsetzung eine Klassengesellschaft zu erschaffen von ANDEREN, VERTEIDIGERN; FORTPFLANZLERN und DIENSTLINGEN, lässt sich metaphorisch umsetzen in die heutige Gegenwart. Lanchester klingt durchaus politisch in seinem Roman, lässt aber großen Spielraum für eigene Gedanken und ist brandaktuell, was das Thema Klima betrifft. Die ureigene Angst ums nackte Überleben macht den Menschen wiederum zum Tier. Spannend und sprachlich sehr gut umgesetzt. Ein Highlight von mir! Das Buch ist auch durchaus als Schullektüre für höhere Klassen geeignet, da es sehr viel Interpretationsmöglichkeiten gibt. Unbedingt lesen!
Genre: Klimawandel, Dystopie, Klassengesellschaft
- Seanan McGuire
Winterfluch
(76)Aktuelle Rezension von: Michael_EinbergerIch habe den Roman vor zwei Wochen gelesen und fand ihn sehr gut. Ansprechende Story. Die Protagonistin October (daher Toby) ist vielleicht etwas zu "badass". Außerdem steckt sie dermaßen viel ein, dass man sich fragen muss, ob sie unsterblich ist. Klar, natürlich geht es ihr dann dreckig, aber an manchen Stellen im Buch war das etwas übertrieben. Die Story ist recht gradlinig und nicht sonderlich komplex. Alle Nebenfiguren sind tatsächlich recht gut und vielfältig, was der Story durchaus hilft. Wer auf starke weibliche Protagonistinnen steht, wird das Buch mögen. Zielgruppe ist ganz klar. Urban Fantasy Freunde. Allerdings schwimmt das Buch im Genre so mit. Es sticht nicht herraus, aber es ist auch kein Fehlkauf.
- Tyrell Johnson
Wie Wölfe im Winter
(86)Aktuelle Rezension von: AnonymosDer Roman ist so lala. Ich werde ihn mal anhand von ein paar Kategorien bewerten:
ERZÄHLSTIL: Es ist ok, an manchen Stellen aber grauenhaft, es gibt auch ab und zu sehr viele kurze aneinandergerreihte Sätze.
Erzählstil-Bewertung: 1/2 von 1 Stern
SPANNUNG: Die Spannung kommt meiner Meinung nach viel zu spät. Der Roman ist in 4 'Teile' unterteilt, aber die Spannung nimmt erst im 2. Teil Fahrt auf (Seite 117). Das bedeutet im 2/3 des Buches.
ACHTUNG SPOILER!
Es nimmt die Spannung vorallem raus, bei dem Rätsel um 'Jackson Day' bzw. 'Jax'. Als Lynn die Zahlen auf Jax' Handgelenkt sieht habe ich mir sofort gedacht: "OK, er muss ein Patient von Immunity sein."
Und am Ende, als Lynn betet dass sie hoffentlich nicht sterben werden, da war auch sofort klar, 'OK, sie wird nicht sterben, weil sie ja noch den Brief von ihrem Vater hat, den sie noch nicht gelesen hat.'
SPOILER ENDE!
Spannung-Bewertung: 1/2 von 1 Stern (ist aber schon einbisschen 'Ein Auge zugedrückt')
CHARAKTERE: Die Charaktere passen meiner Meinung nach gut in die Erzählung rein. Sowohl die Mitarbeiter von Immunity, als auch 'Jax' und Lynn mit ihrer Familie.
Charaktere-Bewertung: 1 von 1 Stern
LESEGENUSS: Ja, es macht schon Spaß, ist aber schade, dass die Spannung einbisschen rausgenommen wurde.
Lesegenuss-Bewertung: 1/2 von 1 Stern
GESCHICHTE (ALLGEMEIN): Im Allgemeinen ist die Geschichte gut, aber doch irgendwie nicht perfekt. Schade auf jeden Fall mit dem Spannugs-Leck.
Geschichte (Allgemein)-Bewertung: 1 von 1 Stern
Dass ergibt zwar 3,5 von 5 Sternen, aber es zieht den Fakt ab, dass ich mir das Buch nie kaufen und in mein Regal stellen würde. Ich würde es höchstens in einer Bücherei ausleihen. Und weil ich dass Ende mit Lynn's Onkel komisch finde und einfach nicht toll.
- Noah Fitz
Wladimir Romanow - Wenn das Schicksal zuschlägt
(11)Aktuelle Rezension von: Fairy25Ich mag weder Russland noch Bücher die in Russland handeln oder über dieses Land erzählen. Dieses Buch bestärkt mich in meiner Meinung! Meine Hochachtung vor dem Autor, der dieses Thema aufgegriffen hat und es so authentisch erzählt, dass man förmlich den Muff und Schimmel riecht, der den Gemäuern anhaftet. Man mit Wowa mit leidet, seinen Schmerz, seine Wut und auch die Hilflosigkeit spürt. Tief wärmte mich die kurze Zeit seiner Freude und Liebe, die er erfahren durfte. Leider habe ich mir ein anderes Ende erhofft und war etwas geschockt und niedergeschlagen, als ich das Buch zu geklappt habe.
Wowa seine Geschichte wird mich noch lange beschäftigen und verfolgen. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen und muss mit seinem Verlust erst mal klar kommen.
Danke für dieses tolle Buch!























