Bücher mit dem Tag "kammerzofe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kammerzofe" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.182)
    Aktuelle Rezension von: just_a_random_reader

    Ich muss sagen dass mich dieses Buch nicht 100% überzeugt hat und ich etwas enttäuscht war.

    Die Geschichte hatte Potenzial und war im Ansatz eine gute Idee, mir hat jedoch die Umsetzung einfach nicht sonderlich gefallen. Ich möchte gar nicht sagen dass das Buch nicht unterhaltsam war, jedoch war da einfach Luft nach oben. So viel dazu... 

    Teilweise konnte ich America's  Beweggründe einfach nicht nachvollziehen. Ich fand im Großen und Ganzen keinen der Charaktere interessant oder gut durchdacht. Sie haben bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Ich glaube das diese Buch für eine jüngere Zielgruppe gedacht war, daher würde ich dieses Buch jungen Leser*innen eher empfehlen.

  2. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (743)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  3. Cover des Buches Das Juwel - Die Gabe (ISBN: 9783596196647)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Gabe

     (1.716)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Besucht mich unbedingt auch auf meiner Instagram Seite ❤️

    https://www.instagram.com/books.fundus/

    ▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️

    Mich hat meine Intuition, dass „Das Juwel: Die Gabe“ (Band 1) von Amy Ewing mir gefallen wird, nicht enttäuscht. Es handelt sich um den 1. Teil einer Trilogie und ist ein Fantasy Roman mit Young Adult Touch. Es ist ziemlich jugendlich geschrieben, aber ist auch kein typisches Jugendbuch.


    Sofort werden wir in eine verstörende, brutale, fantasiereiche und moderne, aber gleichzeitig auch altmodische Welt gestoßen. Es braucht ziemlich lange bis man wirklich versteht, was genau alles zu bedeuten und wie alles zusammenhängt. Man muss also auch ziemlich oft im Dunklen tappen, was aber die Geschichte unfassbar spannend gemacht hat.


    Die Welt ist faszinierend und schockierend zugleich. Immer wieder saß ich mit offenem Mund vor dem Buch, weil ich die Ereignisse gar nicht fassen konnte. Herrschaft, Macht, Intrigen, Ausbeutung und Tod - oder so ähnlich sind Oberbegriffe für dieses Buch. Zum Glück kommen auch schöne Momente nicht zu kurz, wie Liebe, Freundschaft, Hoffnung, Schönheit und Magie.


    Die Charaktere sind vielseitig und interessant. Das Schöne ist aber auch, dass sie nicht immer leicht zu durchschauen sind. Niemand ist einfach nur böse. Allerdings kommt man schnell mit den ganzen Titeln durcheinander, da man plötzlich viele auf einmal kennenlernt, die einem kaum vorgestellt werden. Ich hatte echt Probleme den Titeln einer bestimmten Person zuzuordnen. Dafür gibt es etwas Abhilfe in der Übersicht hinten. Dennoch habe ich bis jetzt nicht alle gut merken können.

    Allerdings ging es mir mit dem Liebes


    Das Buch war sehr spannend, der Schreibstil war angenehm und leicht zu lesen und die Grundidee ist einzigartig und gut umgesetzt.


  4. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Marie wird aus dem Waisenhaus in der Tuchvilla als Küchenhilfe eingestellt. Dort arbeitet sie sich hoch zur Kammerzofe. Als Sie den Paul, den Sohn des Hauses kennenlernt, ist es um sie geschehen. Auch Kitty, die gesundheitlich labile Tochter der Melzers, findet einen Weg in ihr Herz. Als diese plötzlich verschwindet, führe Maries Wege bis nach Paris.

     

    Meine Meinung:

    „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs ist ein wunderschönes Buch das in den Jahren 1914 und 1915 spielt. Anfangs hatte ich ein bisschen Angst, dass es vielleicht kitschig sein könnte – wurde aber schnell eines Besseren belehrt. Die Autorin führt die LeserInnen in die Tuchvilla der Industriellenfamilie Melzer nach Augsburg. Das Buch ist emotional, hab aber durchaus auch eine Vielzahl von spannenden Momenten. Die Charaktere werden vor dem inneren Auge lebendig und man wandelt mit Marie & Co. durch die Räume der Tuchvilla, durch Augsburg und sogar durch Paris.

     

    Die Charaktere selbst gefallen mir sehr gut – allen voran Marie, die aus dem Waisenhaus zunächst als Küchenhilfe in die Tuchvilla kommt. Sie ist eine ehrliche, sympathische aber auch stolze Frau, die Respekt beweist aber auch durchaus ihren eigenen Kopf hat und sich nichts vormachen lässt. Im Laufe der Geschichte findet sie nicht nur ihre Wurzeln, sondern auch ihre große Liebe.

     

    An ihrer Seite ist immer die leicht kränkliche Tochter des Hauses, Kitty. Zwischen ihr und Marie entsteht eine Freundschaft, die wirklich innig ist. Kitty setzt sich für Marie ein, fördert sie und fordert sie. Als Kitty mir einer unglücklichen Liebe zu kämpfen hat, findet sie Unterstützung bei Marie. Auch die anderen Charaktere, Paul, der Sohn des Hauses und Elisabeth, die ältere Tochter, sind eigenwillige Personen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Gut gefällt mir auch das Personal, die Köchin, die Hausdame, Auguste und wie sie alle heißen. Sie streiten sich, vertragen sich, lauschen und streuen Gerüchte – und man will dort einfach nur gerne für einen Tag Mäuschen spielen.

     

    Die Geschichte selbst hatte mich ebenfalls sehr schnell in ihren Bann gezogen. Was als Roman begann, hatte durchaus spannende Momente und Plot-Twists und man musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Beschreibung der Orte, die Reise nach Paris, Maries Reise in ihre Vergangenheit – unglaublich ausdrucksstark wurden alle diese Momente von der Autorin auf Papier gebannt. Einzig der geschichtliche Aspekt hätte noch etwas mehr hervortreten dürfen. Hier hat die Autorin viele Dinge angeschnitten, z.B. der Aufstand der Sozialisten und der Arbeiter, aber das hätte gerne noch mehr sein dürfen und hätte auch gut in den Aufbau gepasst. Aber auch so ein wirklich schönes Buch über Protagonisten, die einem während dem Lesen immer mehr ans Herz gewachsen sind.

     

    Fazit:

    „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs nimmt ihre LeserInnen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Man ist Teil der Angestellten, sitzt mit diesen am Tisch, wenn sie Gerüchte streuen. Man möchte Maries Freundin sein, Kitty beistehen, Paul helfen. Die Menschen in dem Buch wachsen einem mehr und mehr ans Herz und auch die Geschichte selbst berührt ohne kitschig zu sein.  Der geschichtliche Teil hätte gerne noch etwas intensiver und detaillierter herausgearbeitet werden dürfen. Aber die Orte, die Ereignisse – alles ist absolut lebhaft beschrieben und man hat wirklich das Gefühl, mittendrin zu sein.

     

    4 Sterne für dieses mitreißende, spannende und gefühlvolle Buch, bei dem man gerne Teil der Familie Melzer wäre.

     

  5. Cover des Buches Aus dem Leben eines Taugenichts (ISBN: 9783458362876)
    Joseph von Eichendorff

    Aus dem Leben eines Taugenichts

     (443)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Sohn des Müllers ist ein wahrer Taugenichts. Tag für Tag sitzt er nur herum und genießt den Sonnenschein, sehr zum Missfallen seines Vaters. Dieser hat letztendlich aber genug von der Faulheit seines Sohnes und setzt ihn vor die Türe. So sieht sich der Taugenichts plötzlich einer komplett neuen Lebenssituation gegenüber. Mit seiner Geige zieht er nun übers Land, bis er auf eine schöne und mysteriöse Gräfin trifft, die sein Herz verzaubert. Sie ist zum Zweck seiner Existenz geworden, und so folgt er ihr bis über die Alpen nah Italien, um sein Glück zu finden. 

    Wir mussten das Buch im Deutschunterricht im Rahmen des Themas der Romantik lesen, und ich muss sagen, dass mich die Novelle einigermaßen überrascht hat, sowohl im positiven, wie auch im negativen Sinne. Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen, man kommt flott durch die Geschichte, auch wenn es mir für meinen Geschmack manchmal zu flott war. Ich habe es gerne etwas breiter und umschreibender. Was aber schön zur Geltung kommt, sind die eindeutigen Merkmale der Literatur der Romantik, weshalb wir die Novelle auch lesen mussten. Man fühlt sich stellenweise auch ein wenig in die 20er Jahre des 19. Jahrhunderts zurückversetzt, vor allem wenn sich der Taugenichts wieder einmal auf Wanderschaft in der unberührten Natur befindet. Ein wenig zu kämpfen hatte ich allerdings mit dem Taugenichts als Figur. Zwar ist die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt, wodurch man einen direkten Zugang zu ihm erhält. Auf der anderen Seite blieb er mir trotzdem ziemlich fremd. Ich glaube hauptsächlich, weil er recht eindimensional gezeichnet ist, und man auch sonst nicht besonders viel über ihn erfährt. Und sympathisch war er mir, um er ehrlich zu sein, auch nicht gerade. Er war mir für meinen Geschmack einfach viel zu unreflektiert, aber vor allem naiv und unbedacht. Zwar freut es mich, dass er aus seinem gewohntem Leben ausbricht, und neues wagt, allerdings konnte er dabei die möglichen Konsequenzen seiner Handlung für sich selbst, aber auch für seine Umwelt nicht einschätzen. Am meisten aber hat mich das Ende gestört, und auch die in der Geschichte immer wieder auftretenden Zufälle. Sowohl die besagten Zufälle, als auch das Ende wirkten mir viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen und übertrieben. An manchen Stellen konnte ich nur mehr mit den Augen rollen, und ich hätte beim Genuss, diese Buch zu lesen, auf einige davon verzichten können. Das war dann einfach nicht mehr mein Geschmack.

    Auch wenn die Novelle in meinen Augen einige Schwächen hat, kann ich sie weiterempfehlen, vor allem als Schullektüre, da man hier sehr schön in die Gefühlswelt und Mentalität der Romantiker eintaucht, ohne dass sich das ganze sonderlich ziehen würde.  

  6. Cover des Buches Frozen Crowns 1: Ein Kuss aus Eis und Schnee: | Magischer Fantasy-Liebesroman über eine verbotene Liebe ab 14 Jahren (ISBN: B0887VLZ7D)
    Asuka Lionera

    Frozen Crowns 1: Ein Kuss aus Eis und Schnee: | Magischer Fantasy-Liebesroman über eine verbotene Liebe ab 14 Jahren

     (2)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Ein Buch, das mit Romantasy angepriesen wird und in der Hinsicht hält was es verspricht. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und man wechselt zwischen der Sicht von Davina und Leander. Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen, muss jedoch gestehen, dass mir Leander in manchen Momenten zu „weiblich“ war. Da hat man doch sehr gemerkt, dass eine Frau dahintersteckt. Das geht definitiv besser und ist einer meiner größten Kritikpunkte. Ansonsten liest sich das Buch ausgesprochen schnell und ich mag den Stil der Autorin, nicht zu ausufernd und dennoch wird die Umgebung und die Welt schön beschrieben. Nur die häufigen Ausrufezeichen, um bestimme Sachen explizit zu betonen, fand ich etwas nervig. Das wäre auch ohne diese klar gewesen. Die Geschichte selbst kann nur mit kleineren Überraschungen aufwarten, das meiste ist doch recht vorhersehbar und so war mir von Anfang an klar, was es mit Davina auf sich hat. Einzig die neu entfesselte Kraft hat mich richtig fasziniert und ist ein großer Pluspunkt der Geschichte. Wie auch die Vielzahl an liebenswerten Charakteren, die mir im Laufe des Buches doch ans Herz gewachsen sind. Das Ende verspricht eine fesselnde Fortsetzung, gerade wenn man sich schon Cover und Titel von Band zwei angesehen hat.

     

    Ein lesenswerter Auftakt der Dilogie, ich freue mich auf die Fortsetzung.

  7. Cover des Buches Das Geheimnis des Frühlings (ISBN: 9783809025740)
    Marina Fiorato

    Das Geheimnis des Frühlings

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Vanillecreme
    Spannender und kurzweiliger Roman über Intrigen, Verschwörungen und Politik im 15. Jahrhundert in Italien. Auch wenn sich die Autorin in ihrem Roman hinsichtlich der Ereignisse künstlerischer Freiheit bediente, so klang das Beschriebene absolut nachvollziehbar und vorstellbar.
    Alles in allem ein schöner Roman, den ich allen weiterempfehlen kann, die gerne Bücher über Verschwörungen, Geheimnisse und Rätsel gepaart mit einer Prise Liebe und Herzschmerz lesen. :)
  8. Cover des Buches Liebesglut (ISBN: 9783453073593)
    Linda Ladd

    Liebesglut

     (2)
    Aktuelle Rezension von: GiuliannaGBailie
    Meine Kategorien
    (6 Sterne = sehr gut, 3 = durchschnitt, 1 = na ja)
    Spannung: ** Erotik: * Witz: * Interessant: * 1/2*


    Caitlin ist Piratin und zieht mit ihrem Bruder umher. Dann lockt sie Trey in einen Hinterhalt und bringt sie auf ihre Heimatinsel zurück, da er der Königin von England versichert hatte sie unter die Haube zu bringen. Sie werden ein Paar.

    Kritik: Die Story an sich enttäuscht. Man ist voller Erwartung, da die Geschichte an sich eine gute Basis bietet. Barbados, Strand, Piratin und ein Kapitän mit einer schier unmöglichen Aufgabe. Trotzallem verfehlt es sich. Trey ist zu unnachgiebig und uneinsichtig, wie arrogant. Er heiratet sie schliesslich, da er glaubt sie zu lieben. Doch dies nimmt man dem Protagonisten nach so kurzer Zeit kaum ab. Auch fehlen mehr Interaktionen zwischen den beiden, die eine zarte Liebe vermuten lassen könnte. Caitlin hingegen ist etwas besser positioniert. Sie ist rebellisch, lässt sich aber zu schnell wieder von ihren Zielen abbringen. Sie könnte Trey mehr Stirn bieten. Als sie dann zueinander finden wird die Story unglaubwürdiger. Trey verliert vor der Königin die Fassung, doch trotzdem werden sie getrennt. Dann geschehen Dinge, die absolut vorausschaubar für den Leser sind.   Plötzlich wird die Königin bedroht und zufälligerweise ist Caitlin zur Stelle. Sie versuchen Diego Enriquez zu schnappen, was nicht gelingt. Pläne werden geschmiedet, aber der Wahrscheinlichste wird von Trey, der scharfsinnig zu sein scheint, nicht gesehen,   erst wo Caitlin ihn anspricht. Sie befreien Christian, aber dann wird Caitlin gefangen... sie wird nur zum Richter geführt, ohne Folterung etc. und schliesslich stellt Trey, nach Caitlins Liebeserklärungen, wiederum Bedingungen, nachdem er versichert hat sie quasi nicht ändern zu wollen!!

    Summa summarum; Story hätte gute Grundlagen, aber irgendwie frustriert einem der Ablauf und man hatte mehr erwartet.  
  9. Cover des Buches Die Uhr war Zeuge (ISBN: 9783785519905)
    Agatha Christie

    Die Uhr war Zeuge

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Miss Marple erzählt eine Geschichte

    Mr. Petherick (ein alter Freund von Miss Marple) und Mr. Rhodes stattet Miss Marple einen Besuch ab und bitten sie um Hilfe. Die Frau Mrs. Rhodes wurde in ihrem Hotelzimmer ermordet, während Mr. Rhodes im Nebenzimmer verweilte. Die Tür die zum Flur führte, war von innen verriegelt und das Fenster verschlossen. Durch die zweite Tür zum Zimmer ging lediglich das Zimmermädchen, dass dafür auch das Zimmer von Mr. Rhodes musste. Das Zimmermädchen wurde dabei beobachtet, wie sie das Zimmer von Mrs. Rhodes wieder verließ und da die Tür von innen verschlossen war, musste der Mord danach geschehen sein. Mehrere männliche und weibliche Hotelgäste konnten das Betreten und  Verlassen der Räume beobachten. Also wie konnte ein Mord geschehen? Miss Marple hakt nach und findet schnell heraus, wer den Mord begangen hat.

    Ein seltsamer Scherz

    Miss Marple wird dem Paar Charmian Stroud und Edward Rossiter vorgestellt, die sie bitten, ihnen bei einer „Schatzsuche“ zu helfen. Nur gibt es hier keine Karte, auf der der Fundort mit einem Totenkopf und gekreuzten Knochen dargestellt ist. Der Onkel von Miss Stroud und Mr. Rossiter hinterlies den beiden sein ganzes Vermögen, da sie die einzigen Verwandten waren. Aber es gibt kein Bargeld und obwohl er immer wieder andeute, dass es vernünftig wäre Geld in Gold anzulegen, lässt sich auch kein Gold finden, obwohl alles umgegraben wurde. Miss Marple macht sich auf den Weg zum Familiensitz und durchforstet ebenfalls das gesamte Anwesen. Als sie dann ein Geheimfach im Schreibtisch finden, glauben sie ihr Ziel erreicht zu haben. Aber es findet sich lediglich ein Rezept und ein paar alte Liebesbriefe. Miss Stroud und Mr. Rossiter wollen bereits aufgeben, biss Miss Marple sich an ihren Onkel Henry erinnert, der eine Schwäche für Scherze hatte.

    Die Stecknadel

    Als die Schneiderin Miss Politt Mrs. Spenlow besuchen will, um ihr das geänderte Kleid zu bringen, findet sie diese zusammen mit einer Nachbarin tot vor dem Kamin vor. Als erstes steht sofort der Ehemann Mr. Spenlow unter Verdacht, da Mrs. Spenlow der wohlhabende Part in der Beziehung war. Miss Marple wird als Zeugin vernommen, da Mr. Spenlow behauptet sie hätte ihn angerufen und zu sich gebeten. Aber Miss Marple hatte dies nicht getan. Eine Stecknadel, die an der Uniform von Constable Palk steckt und die er am Tatort auf dem Boden fand, sowie ein Blick in die Vergangenheit von Mrs. Spenlow bringen Miss Marple auf die richtige Spur.

    Die Hausmeisterin

    Miss Marple ist erkrankt und Dr. Haydock hat ihr als Medizin eine selbstverfasste Geschichte mitgebracht, die auf wahren Fakten beruht. Der ehemalige Taugenichts Harry Laxton hat sich gemacht: Er hatte schwer gearbeitet und die vermögende Französin Louise kennengelernt und brachte sie zur Hochzeit mit in sein Heimatdorf. Dort hatte er als junger Mann ein Verhältnis mit der Tochter des Tabakhändlers, sich dann aber schnell wieder abgesetzt. Aber er scheint sich geändert zu haben und hat sein Zuhause abreißen lassen und neu aufgebaut. Nur hat die ehemalige Hausmeisterin damit ein Problem. Auch wenn Mr. Laxton ihr ein Haus gekauft und eine Rente vermacht hat, so lungert sie täglich am neuen Anwesen der Laxtons herum, schüttelt die Fäuste und verflucht die Familie Laxton. Louise hat Angst, aber Harry kann sie beruhigen. Bis Louise einen Reitunfall hat und dabei umkommt. Hier endet die Geschichte von Dr. Haydock, aber Miss Marple weiß schon ganz genau, wie die Stroy endet.

    Die Perle

    Miss Marples Dienstmädchen Edna bitte sie um Hilfe für ihre Freundin Gladdie. Sie ist das Haudmädchen bei den Schwestern Skinner. Nun wurde sie aber gekündigt, weil sie geklaut haben soll; Gladdie schwört, dass sie es nicht war und auch Miss Marples Besuch bei den Schwestern stimmt diese nicht um. Bei den Skinner Schwestern fängt Mary Higgins als Hausmädchen an. Einer Perle wird sie von den Schwestern genannt. Sie kümmert sich rührend um die kranke Emily Skinner, der man nachsagt, dass sie gar nicht so krank ist und ein Hypochonder ist, weil sie nicht mal einen Arzt kommen lässt. Aber auch die Wohnung hält sie penibel sauber. Aber Miss Marple traut ihr nicht und rät Lavinia Skinner zur Vorsicht. Zu Recht. In einer Nacht- und Nebelaktion ist Mary Higgins verschwunden und mit ihr Schmuck und Geld der Skinner-Schwestern als auch der anderen Hausbewohner. Sie ist nicht auffindbar. Aber Miss Marple wäre nicht Miss Marple, wenn sie nicht in weiser Voraussicht gehandelt hätte und damit Gladdie von der Schuld des Diebstahls freisprechen will.

    Die Uhr war Zeuge

    Oberst Melrose wird zu einem Mord gerufen und nimmt seinen Besuch Mr. Sattersway gleich mit. Auf dem Weg dorthin haben sie einen Unfall und treffen auf Mr. Harley Quin, einen guten Bekannten von Mr. Sattersway, der für seine grandiosen Lösungen in schwierigen Fällen bekannt ist. Er begleitet die beiden zum Anwesen von Mr. und Mrs. Dwighton, wo Mr. Dwighton von einer Bronzefigur erschlagen wurde. Auf dem Schreibtisch liegt die umgekippte Tischuhr, stehengeblieben um halb Sieben. Doch bevor es an die näheren Ermittlungen gehen kann, gesteht als Erstes Mrs. Dwighton den Mord: Sie hätten ihren Ehemann erschossen. Kurz darauf gesteht der junge Mr. Delangua den Mord: Er hätte Mr. Dwighton erstochen. Dann wird in der Hosentasche des Toten seine Taschenuhr gefunden, stehengeblieben auf Viertel nach Sechs. Welche Tatzeit stimmt und warum gestehen zwei Menschen einen Mord, den sie aber gar nicht verübt haben können, da der Mordvorgang nicht stimmt? In Verdacht steht nun der Kammerdiener, aber Mr. Harley Quin will das nicht einfach so akzeptieren.

    Der Stein des Anstosses

    Mr. Pointz und seine Gesellschaft machen Halt in Dartmouth und besuchen ein Volksfest. Beim anschließenden Abendessen behauptet das junge Mädchen Eve, dass sie eine gute Diebin wäre und fordert Mr. Pointz zu einer Wetter heraus. Er soll seinen Diamanten, den er als Talisman bei sich trägt, noch einmal (wie am Vorabend) am Tisch herumgehen lassen und sie könnte ihn klauen, ohne, dass er es merkt. Eve nutzt den Moment, als der Diamant bei ihr ist, und er fällt ihr unter den Tisch, aber er scheint verschwunden. Mr. Pointz zeigt sich beindruckt, aber als Eve das Rätsel auflösen will, ist der Diamant tatsächlich weg und ist nirgends zu finden. Er kann den Raum nicht verlassen haben, da niemand der Anwesenden ein oder aus ging. Nur Mr. Llewellyn hatte das Fenster geöffnet, um sie eine Zeitung zuwerfen zu lassen. Und nun steht er unter Verdacht. Er bittet Parker Pyne um Hilfe und der hat ganz schnell eine Idee, wer oder was hinter dem verlorenen Diamanten steckt.

    Ein guter Freund

    Sir Edward Palliser hat vor zehn Jahren zu einer jungen Frau gesagt, dass wenn es je etwas auf der Welt geben würde, dass er für sie tun könnte, dass würde er tun. Nun sitzt die junge Magdalena Vaughan vor ihm und bittet ihn um Hilfe. Ihre Tante Mrs. Crabtree wurde ermordet. Die Polizei kann keinen fremden Täter feststellen und so stehen jetzt die vier Familienmitglieder unter Verdacht: Sie selbst, ihr Bruder Matthew, der Neffe von Mrs. Crabtree William und seine Frau Emily. Da Sir Palliser sein Wort gegegben hat, fährt er zum Anwesen der verstorbenen Mrs. Crabtree und stellt Nachforschungen an. Im Haus gibt es lediglich noch Martha, die treue Seele des Hauses, aber auch die kann sich keinen Reim auf den Mörder machen. Sir Palliser hat das Gefühl, dass er das Rätsel fast gelöst hat, als ihm ein Sixpence-Stück und ein Gedicht aus Kindertagen auf den richtigen Weg bringen.

     

    Meine Meinung

    Ich glaube, dass kaum einer die ganze Rezension gelesen hat, weil sie doch ganz schön lang ist. Aber ich wollte jede Geschichte einmal erwähnen, wieil ich keine unterschlagen möche. Acht kurze, knackige Kriminalfälle, die sich toll lesen lassen. Ich bin eh ein Fan von Agatha Christie und mit ihr hatte meine Leseleidenschaft damals begonnen. Ich lese ihre Romane immer noch sehr sehr gerne und empfehle sie gerne weiter.

  10. Cover des Buches Die Kammerzofe (ISBN: 9783453721555)
    Karla Weigand

    Die Kammerzofe

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Asmodina66X

    Inhalt

    Auf der Flucht erzählt Julienne ihrer neuen Herrin die Geschichte ihres bewegten Lebens: Als dreizehnjähriges unbedarftes Bauernmädchen kommt Julienne im Jahre 1775 an den Versailler Hof. Schon bald entdeckt sie hinter all dem Glanz und der Pracht Falschheit und Dekadenz. Trotz der drohenden Ereignisse bleibt sie jedoch mit ihrer Herrin am Hofe, und so verquickt sich das Schicksal der einfachen Zofe mit dem der letzten Königin von Frankreich.

    Schreibstil

    Dieser Roman ist das Debut der Autorin Karla Weigand. Schon bei diesem Buch kristallisiert sich ihr malerischer Schreibstil heraus. Auch finde ich es sehr schön, mal einen historischen Roman zur Zeit Marie Antoinettes zu lesen. davon gibt es  nicht viele. Die Charaktere, selbst solche, welche historisch belegten, werden sehr glaubhaft dargestellt und vertragen sich mit ihren Handlungen.

    Leider wirkt der Roman aufgrund der Details und der geschichtlichen Fakten manchmal ein wenig langarmig. Ich bin der Ansicht, dass hundert Seiten weniger ausreichend gewesen wären.

    Fazit

    Trotz des letzten Punktes halte ich "Die Kammerzofe" für empfehlenswert. Fans der Französischen Revolution und Leute, welche auch mal andere historische Settings als das Mittelalter erleben wollen, sind hier gut bedient.

  11. Cover des Buches Die Orangenbäume von Versailles (ISBN: 9783827052056)
    Annie Pietri

    Die Orangenbäume von Versailles

     (12)
    Aktuelle Rezension von: LeoLoewchen

    Der Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV…

    Eine herrschsüchtige Favoritin…

    Und eine kleine Kammerzofe mittendrin!

    Heute habe ich für euch das Buch “Die Orangenbäume von Versailles” geschrieben vonAnnie Pietri und erschienen im Bloomsbury Verlag.

     

    Die 14 – jährige Marion ist nun eine der Kammerzofen der Marquise, also der Favoritin König Ludwigs des XIV.

    Zusammen mit ihrer neuen Freundin Lucie erkundet sie den Palast und kümmert sich um das Wohlbefinden der Favoritin.

    Eines Nachts wird Marion als Nachtwache der Marquise auserwählt.

    Diese plagen seit ewigen Zeiten schreckliche Alpträume, da ihr prophezeit worden ist, dass sie in einer Gewitternacht sterben wird.

    In der 2. Nacht als Nachtwache gibt die Marquise Marion eine Aufgabe.

    Sie soll ihr einen Duft kreieren, der zu einem schönen Sommertag passt.

    Marion macht sich an die Arbeit und ist begeistert von den ganzen Parfümessenzen und möglichen Kombinationen.

    Sie erfindet einen herrlichen Duft, der der Favoritin auf Anhieb gefällt.

    Von nun an ist Marion ihrer neue Lieblingsnachtwache.

     

    Doch die Favoritin ist nicht mit ihrer Rolle zufrieden.

    Favoritin reicht ihr nicht mehr…Königin will sie sein!

    Allerdings steht ihr da die aktuelle Königin im Wege.

    Doch auch das zarteste Fräulein vergangener Tage kann zu härteren Mitteln greifen!

    Was die Marquise vorhat und ob Marion es verhindern kann…

    Könnt ihr selber nachlesen!

     

    Bei so dünnen Büchern, bin ich immer ein bischen skeptisch, ob sich da eine wirklich gute Geschichte entwickeln kann. 

    Aber doch… Es geht ganz gut!

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und es ist eine super süße Story für zwischendurch.

    Leider hat mir an vielen Stellen ein bisschen der Zauber gefehlt.

    Wenn z.B. die prunkvollen Gemächer oder wunderschöne Kleider beschrieben werden, geschieht dies nur mit ein paar Wörtern.

    Wenn solche Szenarien mehr ausgeschmückt gewesen wären, hätte es mich einfach viel mehr in seinen Bann gezogen.

    Wie schon gesagt, ist es ein kleines Büchlein, dass sich sehr gut lesen lässt.

     

    Ich vergebe 4 von 5 Löwchen.

     

    Das war es dann von mir!

    Viele Grüße

    Eure

    Leo Löwchen

  12. Cover des Buches Die Medici Verschwörung (ISBN: 9783404922970)
    Lorenzo de' Medici

    Die Medici Verschwörung

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Dem Autor merkt man im ganzen Roman den Stolz seiner Medici-Abstammung an. Ein Muss für jeden, der neben seinen Toskanareisen mehr über die Medici erfahren möchte und für fesselnde Stunden in die damalige Zeit abtauchen möchte.
  13. Cover des Buches Entflammt von süßen Küssen (ISBN: 9783404186730)
    Patricia Potter

    Entflammt von süßen Küssen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Diese Geschichte spielt im Schottland um die Zeit der verheerenden Schlacht Culloden. Im ersten Drittel wollte ich schon zuklappen. Zum einen, weil sich die Gedanken von Janet Leslie und Neil Forbes ewig wiederkaeuten. Hätte. Könnte. Wäre. Das hat genervt. Als zweites fand ich es garnicht toll, dass Story nach dem Kennen.- und Liebenlernen der Beiden (und dem apruptem Ende dazu) einen Zeitsprung von 8 Jahren machte. Ich hatte das Gefühl, da fehlen 200 Seiten. Janets Heirat mit einem ungeliebten und brutalen Mann. Der Tod vom Vater und Bruder. Die Geburt ihres Sohnes. Der Tod von Neils Onkel und Cousin, was ihn zum Erben des Titels und des gesamten Besitzes macht. Der Hintergrund seiner anderen Cousins (angeblich auch tot), der wohl als der 'schwarze Bube' (sowas wie ein Robin Hood) sein Unwesen trieb. Und schliesslich die Schlacht auf dem Cullodenfeld und die Flucht des Bonnie Prince Charly. Das alles kann nicht mit ein paar erklärenden Hinweisen ergänzt werden. Was mir dagegen gut gefiel waren die Darstellungen der drei kleinen Mädchen (Stiefkinder von Janet) und wie die Umgebung auf sie reagierte. Der Wechsel von Angst, Unterdrückung und Misstrauen zu Unbeschwertheit, Liebe und Vertrauen. Das Buch gewann auch mit der Wandlung vom langweiligen Neil, als er durch Cleverness und Wagnis seine Wiedersacher schachmatt setzte. Dafür 4 **
  14. Cover des Buches Die Abenteuer des Sherlock Holmes I (ISBN: B003LQDGIS)
    Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes I

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Klassische Sherlock-Holmes-Geschichten, die die Grundlage für die 80er-Jahre-Serie mit Jeremy Brett in der Hauptrolle bildeten (den viele für den besten Holmes-Darsteller ever ever ever halten), bekannte Fälle wie "Das gefleckte Band" und "Die tanzenden Männchen", alles versehen mit Fotos aus der Serie, die auch heute noch gut zu schauen ist. Einfach der beste Detektiv, find ich genauso spannend wie vor 25 Jahren.
  15. Cover des Buches Maria Theresia (ISBN: 9783548222486)
    Ann T. Leitich

    Maria Theresia

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Ich liebe Biografien, aber hier bin ich nicht weit gekommen. Zu kompakt. Wiener Dialekt, französische Zwischenrufe, englische Anekdoten, unzählige Personen mit familieärem Hintergrund. Vom Koch aus Lothringen, über ihre politischen Gegenspieler in ganz Europa bis zu dem Gesandten Capello aus Venedig. Hinzu kamen die Gepflogenheiten und das Zeremoniell am Hofe. Das war einfach zuviel. Dann die Ausflüge in die politische Vergangenheit ihrer Vorfahren. Für mich - die gerne flüssig liest - eine zu harte Nuss. Schön war zu lesen von der großen innigen Liebe zu ihrem Mann Franz Stephan. Gestört hat mich auch noch die kleine Schrift in diesem Buch. Sehr anstrengend.
  16. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Teufelsfuß (ISBN: 9783548200576)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und der Teufelsfuß

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Gelungene Kurzgeschichten um den Detektiv aus der Baker Street, festgehalten vom beflissenen und sehr begeisterungsfähigen Dr. Watson M.D. Die Kurzzusammenfassung der Geschichten auf der Rückseite ist unzutreffend, weil Holmes nicht nur tätig wird, um dem bedrängten schwachen Geschlecht beizustehen, manchmal sind gerade die Weiber die schlimmsten Verbrecher! Aber man erliegt dem Zauber immer wieder, man ist gespannt, wer diesmal die Stufen heraufeilen wird in das Detektiv-Wonzimmer oder wen Mrs. Hudson ankündigen wird. Einfach auch nach 100 Jahren immer noch ganz weit vorne bei Krimigeschichten.
  17. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks