Bücher mit dem Tag "kanada"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kanada" gekennzeichnet haben.

594 Bücher

  1. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

    (870)
    Aktuelle Rezension von: AQua

    DIE moderne Dystopie unserer Zeit, würdig um in die Fußstapfen von "1984" von George Orwell oder "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley zu treten. Der Text gefällt mir wesentlich besser als die Serienverfilmung, die ich abgebrochen habe. 

    Eine extra Gänsehaut haben die der Erzählung angefügten "Historischen Anmerkungen" aus dem Jahr 2195 ausgelöst. Hier wird aus einer fernen Zukunft auf die Gilead-Episode zurück geblickt und "Der Report der Magd" als historisches Dokument ausgewertet. Der Umgang mit den schrecklichen Ereignissen, von denen die Magd berichtete, lässt schaudern und die Überwindung der Gileadherrschaft in ferner Zukunft nicht unbedingt in einem guten Licht erstrahlen, wenn die möglichen Kommandanten, die als Herr der Magd in Frage kommen könnten, als geniale Vordenker präsentiert und die geschilderten Erfahrungen der Frauen lächerlich gemacht werden.

    Margaret Atwood zeigt sich mit "Report der Magd" auf der Höhe ihres schriftstellerischen Könnens: so gut durchdacht, so treffend gefühlvoll erzählt, so sinnlich und schrecklich und so überzeugend, dass es unheimlich ist.

  2. Cover des Buches Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt (ISBN: 9783442484232)
    E. L. James

    Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt

    (1.146)
    Aktuelle Rezension von: Xenia_F

    Fast niemand ist an der Erfolgsserie Fifty Shades of Grey vorbei gekommen. Das Buch erzählt die Handlung des ersten Bandes aus Sicht von Christian.
    Der zurückgezogene und kalte Christian wird zufällig mit Anastasia konfrontiert als sie ihn interviewen soll. Was beide nicht ahnen, es beginnt ein Monat voller emotionaler Achterbahnfahrten. Anastasia weckt Christians Interesse und je näher sich die beiden kommen, desto mehr bricht er seine selbst auferlegten Regeln. Die beiden feiern lauter Premieren: die erste Frau im Helikopter, die erste Frau, die in seinem Bett schlafen darf, die erste die seine Familie kennen lernt …..

    Doch als Christian ihr sein wahres Gesicht zeigt, verlässt Ana ihn. Sie macht so viele Eingeständnisse und er nicht. Doch bis er erkennt, dass er sie liebt, ist sie bereits weg.

    Im Vergleich zum Pendant fand ich es zunächst schwieriger einen Zugang zu den Charakteren zu erhalten. Dies hat sich erst im Lesefluss ergeben. Zudem fand ich es etwas befremdlich, dass Christian mit sich selbst in der dritten Person spricht. Es erweckt aber auch unglaublich viel Mitgefühl, als geschildert wird wie sehr er leidet als Ana ihn verlässt. 

    Das Highlight ist natürlich die Gedankenwelt des verschlossenen Mister Grey. Man erfährt was er seinem Therapeuten, seiner Familie und natürlich Mrs. Robinson erzählt. Ideal für neugierige Leser.

    Das Buch ist für alle geeignet, die Gefallen an den Originalen gefunden haben und sich manches Mal fragten - was denkt er nur oder was wurde hier gesprochen. 

  3. Cover des Buches Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray (ISBN: 4010232059383)
    Yann Martel

    Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray

    (1.039)
    Aktuelle Rezension von: Fiona_Camars

    Eines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!

  4. Cover des Buches What if we Drown (ISBN: 9783736314481)
    Sarah Sprinz

    What if we Drown

    (817)
    Aktuelle Rezension von: kathasreading

    What if we drown erzählt die Liebesgeschichte von Laurie und Sam, die sich während ihres Medizinstudiums kennenlernen. Laurie flieht vor ihrer Vergangenheit und den Verlust ihres Bruders, Sam vor Schuldgefühlen und inneren Konflikten. Zwischen Surfen, Meer und sommerlicher Freiheit entwickeln die beiden starke Gefühle füreinander.


    Doch ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern: Geheimnisse, unverarbeitete Traumata und Angst vor Nähe machen es ihnen schwer, sich wirklich aufeinander einzulassen. Immer wieder geraten sie an den Punkt, an dem sie entscheiden müssen, ob sie füreinander kämpfen oder sich selbst schützen.

  5. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257600193)
    John Irving

    Bis ich dich finde

    (398)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Für 17,50 Euronen, preiswert viel zu lesen.

    ›Bis ich dich finde‹ ist die Geschichte des Schauspielers Jack Burns. Seine Mutter ist Tätowiererin, sein Vater ein Organist, der verschwunden ist. Ein Roman über Obsessionen und Freundschaften; über fehlende Väter und (zu) starke Mütter; über Kirchenorgeln, Ringen und Tattoos; über gestohlene Kindheit, trügerische Erinnerungen und über die Suche nach dem Vater.

    Wir begleiten Jack Burns gute dreissig Jahre seines Lebens, sehr mühsam.

    Der Roman ist John Irvings autobiographisches Buch, es ist mit Sicherheit sein Umfänglichstes mit 1039 Seiten.

    Das Buch ist gefüllt mit typischen skurrilen Elementen.

    Für mich viel zu ausschweifend und langatmig erzählt.

    Eines der wenigen Bücher die ich immer wieder unterbrach und mich aufraffen mußte es weiter zu lesen.

    Schlußendlich, ich habe schon wesentlich bessere Irvings gelesen.


  6. Cover des Buches Infinity Falling - Mess Me Up (ISBN: 9783736319738)
    Sarah Sprinz

    Infinity Falling - Mess Me Up

    (340)
    Aktuelle Rezension von: aga_lovebooks

    Obwohl die Geschichte interessante Themen behandelt und diese auch authentisch darstellt, war es für mich extrem schwer hier am Ball zu bleiben.

    Aber erstmal zur Geschichte.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Setting mit dem Filmset und den Reisen zwischen den Filmdrehs war interessant.
    Die Themen Essstörungen und Fanatische und übergriffige Fans fand ich gut umgesetzt und hat die Protagonisten im laufe der Geschichte authentisch wirken lassen.
    Aber! Und das ist nur meine Meinung!!! Es war alles zu langatmig. Nach den ersten 200 Seiten habe ich mich gefragt ob da überhaupt noch etwas passiert und wohin die Geschichte möchte. So kam ich eher schleppend voran und auch der Wechsel auf das Hörbuch brachte keine Motivation.
    Zudem ging mir Aven am Anfang auch extrem auf die Nerven mit ihrer Art. Sie wird im Buch als professionell dargestellt, benimmt sich aber gar nicht so, sondern wirkt mit ihrem bockigen und zickigen Verhalten anfangs eher nervig.
    Hayes mit seiner Problematik konnte ich da schon eher fühlen. Es war auch mal schön das dieses „Ess-Problem“ hier nicht auf die Weibliche Protagonistin projiziert wurde. Sehr erfrischend.
    Zum Schluss habe ich ich die Geschichte doch etwas genießen können und habe eine kleine emotionale Bindung zu den beiden aufbauen können.

    Die Thematik und Grundstory hat in meinen Augen großes Potenzial, doch für mich war die Geschichte sehr langatmig und es fehlte mir an tiefe. Ich werde den nächsten Band aber eine Chance geben und hoffe sehr, das er mitreißender sein wird.

  7. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492310239)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

    (395)
    Aktuelle Rezension von: glamourjunkies

    Station Eleven bzw. Das Licht der letzten Tage ist ein post-apokalyptischer Roman mit zwei Erzählsträngen.
    In einem nicht näher bestimmten hier und jetzt folgen wir einem Schauspieler – Arthur Leander – und den Menschen in seinem Leben. An dem Tag, an dem die Pandemie ausbricht, bricht er mit einem Herzinfarkt auf der Bühne zusammen.
    Innerhalb weniger Tage breitet sich die Pandemie auf der ganzen Welt aus und die Zivilisation bricht komplett zusammen.

    20 Jahre später folgen wir Kirsten, die mit einer Gruppe Schauspieler*innen und Musiker*innen durch Nordamerika zieht und Shakespeare aufführt. Durch sie erfahren wir, wie sich das Leben der wenigen Überlebenden entwickelt hat.
    Alles scheint sich beruhigt zu haben.

    Ich habe mich ehrlich gesagt über den Klappentext im deutschen geärgert, weil der für mich etwas spoilert, was gar nicht sein muss. Aber die Beschreibung im englischen finde ich sehr passend.

    Das ganze ist eine wirklich schöne Erzählung über Menschen, deren Leben durch Begegnungen verbunden sind.
    Der Hintergrund, vor dem ihre Leben erzählt werden, ist eine weltweite Pandemie, die innerhalb kürzester Zeit das Leben völlig verändert. Das Buch wurde schon 2014 geschrieben und ist wohl durch Corona nochmal neu wahrgenommen worden. 2020 wurde es in eine Serie verfilmt.
    Dafür, dass es auch etwas düster ist, finde ich es ein recht hoffnungsvolles Buch.

    Ich finde es sehr unterhaltsam geschrieben und flüssig erzählt.
    Weil die beiden Erzählstränge ineinander verwoben sind, hab ich mich zwischendurch mal gefragt, wo die Geschichte denn wohl hin will.
    Die Autorin schafft es immer wieder das Tempo, oder die Richtung der Geschichte zu änder, so das für mich oft recht offen war, was passieren wird. So, wie sie die Reise dann letztlich anlegt, fand ich schön.

  8. Cover des Buches Golden Bay − How it feels (ISBN: 9783328110781)
    Bianca Iosivoni

    Golden Bay − How it feels

    (299)
    Aktuelle Rezension von: Christin_Natusch

    Das Buch hat mich von Anfang an emotional abgeholt. Die Beschreibungen sind ruhig und gefühlvoll, sodass man sich sofort an den Ort versetzt fühlt. Besonders schön fand ich im ersten Teil das Wiedersehen mit der alten Jugendliebe. Es wirkte vertraut, ehrlich und doch so verletzend. Die Geschichte nimmt sich Zeit für Gefühle und Stimmungen und genau das macht sie so angenehm zu lesen. Ein Buch, das leise ist, aber viele Geheimnisse birgt und lange nachklingt. 

  9. Cover des Buches Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss Schmuckausgabe (ISBN: 9783737344067)
    Anna Benning

    Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss Schmuckausgabe

    (629)
    Aktuelle Rezension von: kabee91

    Spoilerfreie Zusammenfassung:

    In einer Welt, die von mysteriösen Vortices zerrissen wurde, haben manche Menschen besondere Kräfte entwickelt. Ellie, ehrgeizig und mutig, will unbedingt das Vortex-Rennen gewinnen und Vortexläuferin werden. Doch auf ihrem Weg muss sie erkennen, dass vieles, was sie über die Splits und die Welt gelernt hat, nicht der Wahrheit entspricht.


    Meinung:

    Die Idee hinter der Geschichte hat mich sofort gepackt – die Vortexe und die damit verbundenen Kräfte sind unglaublich spannend! Auch wenn ich am Anfang kurz brauchte, um in die Begriffe wie Gravitation und Co. hineinzufinden, war ich schnell richtig drin. Besonders mochte ich Bale. Er ist geheimnisvoll, cool und absolut faszinierend.

    Ellie ist eine tolle Protagonistin, die mutig, aber auch nahbar wirkt. Besonders gut fand ich, dass die Liebesgeschichte ganz leise und langsam erzählt wird. SIe hat perfekt gepasst, ohne das Buch zu dominieren.


    Auch das Zeitspringen war super gelöst – normalerweise bin ich kein Fan von Zeitreise-Geschichten, weil sie mir oft zu kompliziert sind, aber hier konnte ich sehr gut folgen. Die Splits fand ich total interessant und hoffe, dass man im nächsten Teil noch mehr über sie erfährt.


    Das Ende hat mir richtig gut gefallen – es war rund, schön und macht unheimlich Lust auf Band 2. Ich habe noch die zwei Bonuskapitel aus der Sonderausgabe gelesen, die waren ein tolles Extra.


    Insgesamt hatte ich wahnsinnig viel Spaß beim Lesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

  10. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783103973518)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

    (887)
    Aktuelle Rezension von: pudelohnekern

    "Der Zopf" von Laetitia Colombani handelt von drei starken Frauen, die schwere Schicksale durchleben und ihnen trotzen. Im Laufe des Buches wird deutlich, dass ihre Leben auf indirekte Weise miteinander verbunden sind, wie die Stränge eines Zopfes. Smita lebt in Indien und gehört zur untersten Kaste der Dalits, Giulia arbeitet in der Perückenwerkstatt ihres Vaters auf Sizilien und Sarah ist eine erfolgreiche Anwältin in Kanada. Jede von ihnen gerät in eine existenzielle Krise und muss Entscheidungen treffen, die ihr Leben verändern. 

    Der Roman ist in einer klaren, eher schmucklosen Sprache geschrieben, dadurch lässt sich die Handlung sehr leicht verfolgen. Aufgrund seines relativ geringen Umfangs kann man das Buch problemlos in kurzer Zeit lesen. Gleichzeitig ist diese Knappheit auch die wesentliche Schwäche des Romans. Die Geschichte entwickelt sich sehr schnell und schon nach den ersten Kapiteln wird die Handlung vorhersehbar. Dadurch entsteht kaum ein Spannungsaufbau. Die Charaktere können in der Kürze der Zeit gar keine Tiefe bekommen und bleiben daher eindimensional.

    Dabei besitzt der Roman thematisch großes Potenzial. Fragen nach sozialer Ungleichheit, Geschlechterrollen und Globalität werden immer wieder angesprochen. Besonders die Geschichte von Smita und die Diskriminierung der Dalits hat mich als Leserin berührt. Gerade hier hätte ich mir daher mehr erzählerische Tiefe gewünscht. Die Darstellung bleibt meist vereinfacht und reduziert komplexe gesellschaftliche Strukturen auf wenige prägnante Szenen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Klischees von Armut und Unterdrückung vor allem zur emotionalen Wirkung eingesetzt werden. Der Handlungsstrang wirkt auf mich dadurch eher wie eine zugespitzte Inszenierung als wie eine differenzierte Auseinandersetzung mit den sozialen Realitäten. (Was nicht heißt, dass die dargestellten Szenen an sich nicht realistisch wären.)

    Dies zieht sich leider durch das gesamte Buch: Konflikte werden aufgebaut, aber relativ schnell und sehr einfach aufgelöst. Spannnungsbögen werden nicht zu Ende geführt. Auf das Ende möchte ich nicht näher eingehen, um Spoiler zu vermeiden, aber auch hier wurde meiner Ansicht nach der leichte, umkomplizierte Weg gewählt, was der Geschichte leider die Glaubwürdigkeit nahm.

    Insgesamt bietet „Der Zopf“ meiner Meinung nach viele interessante Ansätze und eine starke Grundidee. Der Roman spricht wichtige gesellschaftliche Themen an und erzählt drei bewegende Schicksale. Gleichzeitig bleibt er erzählerisch an der Oberfläche und entscheidet sich eher für eine leicht zugängliche, emotionale Erzählweise. Als kurze, gut lesbare Geschichte über Mut und Selbstbestimmung funktioniert das Buch jedoch.

  11. Cover des Buches Golden Bay − How it hurts (ISBN: 9783328110798)
    Bianca Iosivoni

    Golden Bay − How it hurts

    (192)
    Aktuelle Rezension von: Gypsy

    Das ist das zweite Band der Canadian Dreams Trilogie und muss zwingend nach dem ersten Band gelesen werden, um Sinn zu machen, da hier die Geschichte um Ember und Holden nahtlos weitergeht.

    Die Geschichte wird in diesem Band ausschließlich aus Holdens Sicht erzählt, was es einem bisschen einfacher gemacht hat einige seiner Handlungen im ersten Band besser zu verstehen, aber auch seine Reaktion in diesem Band nachzuvollziehen.

    Die Story ist flüssig und es ist auch spannend geschrieben, allerdings fehlt mir etwas, das ich nicht richtig greifen kann.
    Es ist schon mal besser als das erste Band, wo ich mich über Ember aufgeregt habe, dabei zu beachten ist, dass im ersten Band alles nur aus ihrer Sicht geschrieben wurde.
    Ich werde einfach nicht ganz warm mit Ember, auch wenn ihre Reaktionen nachvollziehbar sind.

    Holden ist ok, trifft zwar nicht die besten Entscheidungen und ich würde ihn gerne ein paar Takte sagen, aber das geht ja nicht...

    Der Plott ist aber weiterhin spannend und regt an mitzuraten, wer sonst noch alles beteiligt sein könnte.

    Daher bin ich gespannt, wie es im finalen Nand weitergeht und ich mich doch noch für Ember erwärmen kann.

    Fazit:
    Besser als das erste Band, konnte mich aber noch nicht ganz überzeugen.

    Klappentext:
    Die schicksalhafte Second-Chance-Romance der Bestsellerautorin geht weiter – Teil 2 aus Holdens Sicht

    Verzehrende Gefühle. Dunkle Geheimnisse. Die Fehler von damals dürfen sein Leben nicht länger bestimmen …

    Süße Erinnerungen. Heiße Tränen. Und das Gefühl, die Liebe seines Lebens verloren zu haben …

    Mit seiner Rückkehr nach Golden Bay hat Holden Embers Gefühlswelt erneut zum Einstürzen gebracht. Auch wenn es ihn fast umbringt, sie leiden zu sehen, kann er ihr nicht geben, was sie sich so verzweifelt von ihm wünscht – die Wahrheit über jene Nacht vor fünf Jahren. Die Nacht, die alles zwischen ihnen veränderte. Stattdessen will er ihr der gute Freund sein, den sie gerade so dringend braucht – auch wenn ihn ihre Nähe mit jedem Ausflug und jeder Berührung fast um den Verstand bringt. Doch Holden muss nicht nur gegen seine Gefühle für Ember ankämpfen, sondern auch gegen seine dunkle Vergangenheit: Zwielichtige Gestalten, Lügen und Geheimnisse drohen ihn erneut in den Abgrund zu reißen – und ihm wird klar, dass Ember an seiner Seite immer in Gefahr sein wird …

  12. Cover des Buches Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun (ISBN: 9783551557339)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun

    (672)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich bin gerade dabei, die ganze Reihe zu rereaden. Ich glaube das alleine zeigt schon, das sie gut ist, wenn ich sie mehrmals in die Hand nehme :)


    Die Charaktere

    Endlich ist unser Liebling Percy wieder da! Es macht gleich mehr Spaß, wenn man einen der Charaktere bereits kennt. Hazel und Frank sind eine tolle Ergänzung, die zwei sind mir von Anfang an sympathisch und entwickeln sich im Laufe des Buches auch wirklich schön. 


    Der Schreibstil

    Ich glaube zu dem muss ich gar nicht mehr so viel sagen, immerhin hat er sich zum letzten Band nicht verändert.


    Die Storyline

    Von Anfang an ist die Geschichte spannend und wohlüberlegt. Durch Percy lernt man das römische Camp aus den Augen eines Neulings kennen, was die Einführung ganz angenehm macht.  


    Fazit

    Eine gute Fortsetzung der Reihe, die Lust auf Band 3 macht.

  13. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9783988289452)
    Herman Melville

    Moby Dick

    (65)
    Aktuelle Rezension von: ConnanONeal

    Einerseits ist dieses Buch oft der Grund, warum man mit der Kunst des Schreibens und dessen Lyrik eine Liebschaft eingeht und somit dem Lesen verfällt, andererseits macht es die überaus anspruchsvolle Sprache und Erzählweise von Herrn Melville eher zu einem Buch für Fortgeschrittene.

    Im Prinzip geht es um die Waljagt; genauer gesagt um die Verfolgung eines ganz speziellen Geschöpfes. Das wars auch schon. Das interessante und spannende dabei ist die Liebe zum Detail, die kleinen angeschnittenen Nebenstorys und vor allem charakterliche Züge und deren Bredoullien untereinander.

  14. Cover des Buches Anne auf Green Gables (ISBN: 9783732005857)
    Lucy Maud Montgomery

    Anne auf Green Gables

    (410)
    Aktuelle Rezension von: RheaWinter

    Die Serie um "Anne auf Green Gables" ist einer DER kanadischen Jugendbuchklassiker schlechthin und erzählt vom Leben des Waisenmädchens Anne, das zu den Geschwistern Marilla und Matthew Cuthbert auf die Farm Green Gables kommt. Matthew schließt sie schnell ins Herz, doch bei Marilla ist Anne zunächst nicht besonders erwünscht, da sie aus dem Waisenhaus eigentlich einen Jungen für die Farmarbeit erwartet hat. Auch mit dem smarten Gilbert, dessen Versuche, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, erstmal fehlschlagen, und der schadenfreudigen Josie hat sie es nicht leicht, doch mit Hilfe ihrer Seelenverwandten Diana lebt sich Anne schließlich auf Green Gables und der Dorfgemeinschaft von Avonlea ein.

    Das bekannte Buch von Lucy Maud Montgomery wurde 1908 veröffentlicht, weshalb die Autorin authentisch vom Leben der damaligen Zeit berichten kann. Die Figur der mutigen Anne, die dem frechen Gilbert sogar ihre Schiefertafel über den Kopf zieht, war für die damalige Zeit außerdem außergewöhnlich, da sie einen Gegenentwurf zum braven Mädchen, das alles erdulden muss, bietet. Außerdem überzeugt das Buch mit den wundervollen Schauplätzen Kanadas, so zum Beispiel der Insel Prince Edward Island.

  15. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401507354)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

    (1.018)
    Aktuelle Rezension von: KUebner

    Bei "Das Spiel" handelt es sich um Band 1 einer mehrteiligen Reihe. Die Hauptcharaktere sind Julia und ihr Bruder Robert. Die Geschichte beginnt mit ihrer Ankunft an ihrer neuen Schule: dem Grace-Collage. Als Nebencharaktere spielen Julias und Roberts neue Freunde auf dem Collage eine wichtige Rolle, die alle von ihrer Persönlichkeit sehr unterschiedlich sind und dessen Charaktere weitere Fragen aufwerfen.

    Die Spannung im Buch wird vor allem durch die vielen offen Fragen generiert. Von Seite zu Seite kommen immer mehr Fragen auf, wodurch man als Leser, gar nicht mehr aufhören kann mit Lesen, da man unbedingt zum Ende des Buches und zur Auflösung der vielen Fragen kommen möchte. Schnell wird zudem klar, auch das Setting: Das Tal, wo sich das Grace-Collage befindet, birgt viele Geheimnisse in sich. Das Setting ist also mysteriös.

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Zu Beginn hat mich die Stimme der Hörbuchsprecherin etwas genervt, da mir die Dialoge zu betont waren. Das hat sich allerdings schnell geglättet und ich konnte das Buch in vollen Zügen genießen.

     

    Fazit: Ich bin schon sehr auf die nächsten Teile der Reihe gespannt, da auch das Ende bereits einen spannenden zweiten Band angeteasert hat. Ich freue mich also auf noch mehr rätselhafte Vorkommnisse mit Spannung und Plottwist. 

  16. Cover des Buches Kein Entkommen - Still Missing (ISBN: 9783596707850)
    Chevy Stevens

    Kein Entkommen - Still Missing

    (832)
    Aktuelle Rezension von: PrettyDark

    Was würdest du tun, wenn dich jemand am helllichten Tag entführt? Wenn du ihm vollkommen ausgeliefert bist? Wenn es aus dieser Hölle kein Entkommen gibt? Würdest du töten? Und wäre dann wirklich alles vorbei?

    Ein ganz normaler Tag, ein ganz normaler Kunde mit einem freundlichen Lächeln. Doch im nächsten Moment liegt die junge Maklerin Annie O Sullivan betäubt und gefesselt in einem Lastwagen. Als sie erwacht, findet sie sich in einer abgelegenen, schallisolierten Blockhütte wieder. Ihr Entführer übt die absolute Kontrolle über sie aus. Ein endloser Albtraum beginnt hinter dem ein noch schlimmerer auf sie wartet.

    Was würdest du tun, wenn dich jemand am helllichten Tag entführt? Genau mit diesem Albtraum startet dieser Thriller und ehrlich gesagt hat mich die erste Hälfte komplett gepackt. Maklerin Annie O’Sullivan wird von einem scheinbar harmlosen Kunden entführt und wacht in einer abgelegenen Blockhütte auf. Ihr Martyrium erzählt sie später rückblickend ihrer Therapeutin. 

    Klingt nach einem intensiven Psychothriller? Das ist es, aber leider nur am Anfang.

    🔪 extrem packender und düsterer Einstieg

    🔪 Gefangenschaftsszenen waren teilweise schwer auszuhalten

    🔪 interessante Idee waren die Rückblick in Form von Therapiesitzungen

    🔪 nach der Hälfte verliert die Story massiv an Spannung

    🔪 der Twist kam überraschend, rettet das Ende aber nicht

    Die Szenen aus der Gefangenschaft sind teilweise wirklich harter Tobak und erzeugen eine beklemmende Atmosphäre. Doch sobald Annie wieder frei ist, verliert die Geschichte spürbar an Spannung. Statt eines nervenaufreibenden Katz-und-Maus-Spiels folgt ein zäher Mittelteil voller Therapiesitzungen, merkwürdigen Entscheidungen und Figuren, die entweder völlig überzeichnet oder fast schon karikaturhaft perfekt wirken.

    Am Ende wartet zwar noch ein Twist, der überraschend kommt, aber der Weg dorthin fühlt sich leider deutlich länger an, als er sein müsste.

    Eigentlich schade, denn die Grundidee (ein Thriller über Trauma nach der Gefangenschaft und s*xuellem Missbrauch) fand ich wirklich spannend. Die Umsetzung wirkt jedoch irgendwann eher wie ein zäher Film als wie ein packender Psychothriller.

    Kennt ihr auch Thriller, die nach einem starken Anfang leider deutlich abbauen?

  17. Cover des Buches Björnstadt (ISBN: 9783442493906)
    Fredrik Backman

    Björnstadt

    (212)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Für die Einwohner der kleinen schwedischen Stadt Björnstadt, fernab einer Großstadt mitten im Wald, ist Eishockey das wichtigste in ihrem Leben. Da mittlerweile nach und nach die jüngeren Einwohner weggezogen sind, erhoffen sich die Björnstädter nun das sich das Schicksal ihres Dorfes wendet, wenn die erfolgreiche Jugendmannschaft des 'Björnstädter Eishockeyclub' ins Finale kommt und der Rest der Welt auf sie aufmerksam wird. Als die Mannschaft das Heimspiel gewinnt und somit den Einzug ins Finale, artet die private After-Party ein wenig aus und die 15jährige Maya, die auch die Tochter des Clubdirektors des Vereins ist, wird von dem 17jährigen Starspieler der Mannschaft Kevin vergewaltigt. Als sie sich endlich traut sich ihren Eltern anzuvertrauen und diese daraufhin Kevin anzeigen, beginnt sich die Stimmung im Dorf zu kippen. Viele der Einwohner können nicht glauben das ihr Star so etwas tun könnte oder sie trauen sich einfach nicht die Wahrheit zu sagen, da sie Angst haben nachher gemieden zu werden und geben daher Maya und dadurch auch ihrem Vater Peter die Schuld den Eishockeyclub zu schaden. Von nun an sind Maya, ihre Familie und die Menschen die ihr glauben einer Lynchjustiz ausgesetzt.

    Ich muss zugeben das ich mich durch die ersten paar Seiten etwas durchquälen musste. Als ich jedoch in die Story reingefunden habe konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, da ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Mir persönlich gefiel der ruhige und nicht zu dramatische Schreibstil und das langsame und allmähliche aufbauen bis zum Finale. Man konnte sich in die Charaktere gut hineinversetzen und dadurch ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn nicht alle richtig waren.

  18. Cover des Buches Der große Trip zu dir selbst (ISBN: 9783424631210)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip zu dir selbst

    (309)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    Von mir aus dürfte es gerne mehr Literatur zu wandernden Frauen geben. Diese hier ist auf der Suche nach sich selbst. Hätte ich mehr Landschaftsbeschreibung und weniger Nabelschau gehabt, wäre ich zufriedener mit dem Buch, aber alles in allem liegt hier ein lesenswertes Werk mit einer sexuell sehr selbstbewussten Frau vor, die eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Mischung aus Proll und Intellektueller ist.

  19. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

    (404)
    Aktuelle Rezension von: Carolin_44

    Bisher hatte ich leider noch kein Buch mit dem Thema Götter was mir gefallen hat.

    Dieses fand ich jedoch sehr schön und die Geschichte um Blair und Ryan sehr emotional. Ich habe mit der Protagonistin gefühlt, konnte mich gut in sie hineinversetzen. Obwohl das Ende des ersten Teils vorhersehbar war, hat es mich doch teilweise überrascht und ich bin gespannt wie die Schlacht um Ragnarök nun wird und wer übrig beibt.

    Die Autorin hat einen anschaulichen und lebendigen Schreibstil, den ich auch schon von anderen Büchern kenne und der mir gut gefällt.

  20. Cover des Buches Golden Bay − How it ends (ISBN: 9783328110804)
    Bianca Iosivoni

    Golden Bay − How it ends

    (124)
    Aktuelle Rezension von: Christin_Natusch

    Der dritte und letzter Teil dieser Reihe. Der Dritte Teil schließt die Geschichte auf eine ruhige, ehrliche Weise ab, die mir lange im Kopf geblieben ist. Es ist kein klassisches Happy End, sondern eines, das sich realistisch und reif anfühlt. Man spürt wie die Hauptfigur in der gesamten Reihe wächst und ihren Weg, trotz vieler Enthüllungen und Hindernissen, findet. Für mich war es ein stimmiger Abschluss, der zeigt, dass nicht jede Liebe bleiben muss, um bedeutungsvoll zu sein. 

  21. Cover des Buches Owen Meany (ISBN: 9783257600223)
    John Irving

    Owen Meany

    (473)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

           Um es direkt zu sagen: Owen Meany ist ein starker, unterhaltsamer und berührender Roman und neben  Gottes Werk und Teufels Beitrag        und  Das Hotel New Hampshire        (meinetwegen auch noch Garp) sicherlich eines der besten Bücher aus der Feder des großen John Irving. Spätestens mit diesem Buch hat er es unabdinglich gemacht, dass man mindestens einen seinen seiner Romane einmal gelesen haben muss, wenn einem kein wesentlicher Bestandteil vom Bücherkosmos unserer Zeit fehlen soll. Und der Kern dieser Rezension sei somit schon vorweggenommen: Man lese John Irvings Werke - es wird einen auf eine unnachahmlich Weise bereichern.

    In diesem Roman, in dem es um solch brisante Themen wie Religion, Schicksal und Vietnamkrieg geht, ist Irving nicht nur auf der Höhe seiner Fabulierkunst, im gelingt auch eine geradezu unwiderstehliche Verschmelzung von Komik, Alltag und schmalgehaltener Tragik, die insgesamt in der Figur Owen Meanys gipfelt. Es ist eine groteske, eigenwillige, aber doch überlebensgroße Figur, wie es sie kein zweites Mal gibt - die Erfindung eines Menschen, in dem sich auf so feinsinnige Art unprofane Intelligenz, verwirrende Physis, bedingte Willensstärke und innere Einkehr zusammenfinden, ist ein Kunststück, dass sehr leicht zur Parodie hätte werden können, wäre es nicht auf so wunderbare Weise in eine 800 Seiten lange Erzählung von Schicksal, Leben und Geschichte eingebettet, in deren Verlauf sich der unnahbare Charakter im Blick des Lesers wandelt, bis man ihn am Ende fast vollständig als eine Erscheinung, die über Literatur hinausragt, empfindet - ein unverlgleichliches Erlebnis.

    "Owen Meany, der selten viele Worte um etwas machte, sondern ganz im Gegenteil die gesprächslähmende Angewohnheit hatte, Bemerkungen fallen zu lassen wie Münzen in einen tiefen Wasserteich... - Bemerkungen, die, wie die Wahrheit, auf den Grund des Teiches niedersanken und dort liegenblieben, dem Zugriff entzogen..."

    Voll szenischer Komik, aber auch mit der ewigen und leicht unerbittlichen Lebendigkeit des Daseins (zu der das Vergehen von Zeit und der Tod gehören, was Irving als einer der wenigen großen Romanciers vollendet darzustellen weiß) gefüllt, ist es manchmal schwer, den Roman als etwas zu sehen, dass auf etwas hinauswill (und weißt auf diese Art eine erstaunlich authentische Nähe zum Wesen des Lebens selbst auf) oder der wirklich vorankommt. Man muss, wenn man sich an einen Irving-Roman macht, begreifen, dass es Irving in seinen Büchern zentral immer um Lebensläufe geht und um das Motiv dieser Lebensläufe. Er ist kein sehr psychologischer Erzähler, wenn er auch für die jeweilige Materie, die seine (Haupt-)Figuren beschäftigt, immer sehr viel Zeit aufwendet, da sie ja das Leben mit all seinen Widrigkeiten elementar ausmachen - weil sie das sind, was in den Widrigkeiten als Bedingung, Halt oder Ursache gilt. Ein Leben, das auch immer Erinnern & Denken ist und im Kern stets von der Unausweichlichkeit mancher Dinge begleite wird, so kann bei John Irving lernen, ist stets mehr als eine Geschichte, es ist ein Kosmos der Begebenheiten, Wünsche, Ängste, Begriffe, die genauso dazu gehören wie Taten und Ereignisse, die in den Rillen zwischen den Platten der Tage und Stunden genauso eine entscheidende Rolle spielen, wie der Moment, zu dem man immer wieder in Gedanken zurückkehrt, der nicht loslässt, der dazugehört, zu dem, was einen als Lebenden mit der Welt verbindet und vom Tod trennt.

    "Das Gedächtnis ist etwas Schreckliches; der Mensch vergisst - es vergisst nie. Es sortiert die Dinge und legt sie ab. Es bewahrt sie für einen auf, oder es verdeckt sie vor einem - und ruft sie einem wieder in Erinnerung, ganz wie es ihm passt. Man denkt, man besitzt ein Gedächtnis, doch das Gedächtnis besitzt den Menschen."

    Nach jedem neuen Irving fühle ich mich gleichsam angefüllt und doch geleert. Die Erkenntnis von Sterblichkeit ist eine wiederkehrende Erfahrung beim Lesen - ich bin sicher, er zielt darauf nicht ab, aber es gehört bei den umfassenden Geschichten die er schreibt nun einmal elementar dazu - und in gewissem Sinne trösten diese Bücher einen zur gleichen Zeit, in dem sie einem diese Ahnungen nahebringen. Trost, auch das bleibt am Ende eines Irvings meistens mit großen Buchstaben auf der Innenseite der Hand zurück, mit der man das Buch zuklappt. Dünn auf die Hand geschrieben, so zart, fast schon am Verwischen. Und doch erinnert man sich gerade deswegen an das Gefühl eines Irving Buches noch sehr gut, das summa summarum, das zusammengezogene Bild, das bleibt. Und nur für dieses Bild, dass man an der Wand seines Lebens hängen hat, lohnt sich schon das Lesen jeder Seite.

  22. Cover des Buches Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt (ISBN: B0C6M4N1BN)
    Nicole Böhm

    Die Chroniken der Seelenwächter - Band 1: Die Suche beginnt

    (379)
    Aktuelle Rezension von: Gina_1234

    „Die Chroniken der Seelenwächter – Band 1: Die Suche beginnt“ ist ein mitreißender Einstieg in eine Urban-Fantasy-Reihe, der anfangs durch die vielen neuen Figuren und Begriffe etwas verwirrend wirken kann. Nach den ersten Kapiteln fügen sich die Puzzleteile jedoch immer besser zusammen, sodass sich die meisten Fragen im Laufe der Handlung klären und die Welt der Seelenwächter zunehmend klarer und faszinierender wird. Die Mischung aus Magie, Geheimnissen und Action, zusammen mit den interessanten Charakteren, sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte und direkt neugierig auf den nächsten Band wird. Insgesamt ein sehr gelungener Auftakt, der mit jedem Kapitel stärker wird.

  23. Cover des Buches Endlose Angst - Never Knowing (ISBN: 9783596709403)
    Chevy Stevens

    Endlose Angst - Never Knowing

    (452)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    „Never Knowing - Endlose Angst“ war mein erstes Buch der kanadischen Autorin Chevy Stevens. Das Buch und ich hatten einen holprigen Start miteinander, deshalb lag es auch fast zwei Jahre auf meiner „Noch zu Lesen“-Liste. Als ich dann aber in die Geschichte hineingefunden hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die psychologische Spannung in dem Buch hat mich vollkommen gebannt.

    Aber von vorn.

    Sara wusste schon immer, dass ihre Eltern sie adoptiert haben, als sie noch ein Baby war. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist sehr eng, das zu ihrem Vater etwas angespannt. Nun steht Sara, die selbst eine sechsjährige Tochter hat, kurz vor ihrer Hochzeit. Daher macht sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Sie findet sie, ihre Mutter möchte aber nichts mit ihr zu tun haben. Aber Sara lässt nicht locker, denn sie möchte auch wissen, wer ihr leiblicher Vater ist. Die Antwort, die sie bekommt, verändert allerdings ihr ganzes Leben: ihr Vater ist ein Serienkiller, ihre Mutter war eines seiner Opfer, das überlebt hat. Sie selbst entstand vor über 35 Jahren bei einer Gewalttat. Und plötzlich meldet sich ihr Vater bei ihr. Er fängt an, ihr Geschenke zu schicken, ruft sie immer wieder an und fordert ihre Aufmerksamkeit. Sara muss sich und ihr Umfeld vor ihm schützen, gleichzeitig treibt sie die Frage um, wie viel von den schlechten Eigenschaften ihres Erzeugers in ihr schlummern und wozu sie dadurch selbst fähig ist. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

    Die Idee hinter dem Buch fand ich ganz hervorragend. Auch der Aufbau, die Erzählung in Form von Therapiegesprächen zu gestalten, lag mir sehr gut, wobei man das meistens sowieso nur am Anfang der Kapitel bemerkt, wenn Sara ihre Therapeutin direkt anspricht. Obwohl ich anfangs etwas schwierig in die Geschichte fand, entwickelte sie dann einen Sog, dem ich nicht entkommen konnte. Auch sprachlich fand ich das Buch ansprechend, der Spannungsbogen entwickelt sich exponentiell von anfangs sehr flach bis enorm hoch in Richtung Schluss. Allerdings fand ich das Buch alles in allem ein wenig lang und einige Passagen hätte man getrost kürzerfassen können. Der psychologische Aspekt der Problematik wurde von der Autorin sehr gut herausgearbeitet und trieb unterschwellig (zumindest bei mir) die Spannung noch voran.

    Die Charaktere sind teilweise sehr gut und detailreich ausgearbeitet, andere hingegen bleiben blass und eindimensional. Da ist auf der einen Seite das Adoptivkind, dass seine Wurzeln kennenlernen möchte. Sara steht mit ihrem Wunsch ziemlich allein da. Ihr Verlobter Evan unterstützt sie anfangs, ihm und allen anderen um sie herum wird das alles aber nach und nach zu viel. Die Adoptiveltern sind zwiegespalten, vor allem die Mutter fühlt sich brüskiert. Die leibliche Mutter mauert, wie man schnell erfährt, aus gutem Grund. Und dann ist da natürlich der leibliche Vater, genannt John, der wie ein stetiger Schatten über allem hängt. Bei allem, was er sagt und tut, muss man nämlich immer im Hinterkopf behalten, dass er ein gesuchter Mörder ist. Psychologisch ist das alles sehr spannend, aber sehr oft auch mehr psycho als Thriller. Auch die Frage, wie viel des eigenen Charakters durch Genetik bestimmt ist, und was durch Erziehung entsteht, ist interessant und wird durch Saras immer stärker werdende Selbstzweifel gut beleuchtet. Allerdings fallen andere Charaktere (beispielsweise Saras Adoptivvater) eher durchs Raster und auch die ermittelnden Polizeibeamten, die auf der Suche nach „John“ sind, fand ich sehr blass.

    Insgesamt fand ich das Buch aber spannend und unterhaltsam, wenn auch ein bisschen lang. Zudem fand ich das Ende zwar schlüssig und okay, aber auch sehr vorhersehbar. Als Extra ist im Anhang des Buchs eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Die andere Seite – Sandys Geschichte“, wo einiges aus der Sicht der ermittelnden Polizistin erzählt wird. Nett, erklärt noch ein paar Hintergründe, aber wirklich gebraucht hätte ich es nicht wirklich. Von mir gibt es vier Sterne.

  24. Cover des Buches Letzte Nacht in Twisted River (ISBN: 9783257240993)
    John Irving

    Letzte Nacht in Twisted River

    (212)
    Aktuelle Rezension von: til_topman

    An John Irving scheiden sich ja die Geister, manche können mit seiner Art nichts anfangen, die mitunter ins Paranormale und Mystische abdriften. Andere bemängeln, er schreibe zu autobiografisch. Wer sich daran nicht stört, der findet in "Twisted River" eine sehr spezielle Familiensaga, recht rauh und ruppig, aber stets mit viel Herz erzählt. Ich liebe das Buch, der beste Irving, den ich bisher gelesen habe!

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