Bücher mit dem Tag "kanada"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kanada" gekennzeichnet haben.

1.102 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844549041)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.441)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina_Meinen

    Anders als manch einer glauben mag, sind sich viele Menschen schon seit längerem über die Wichtigkeit des Umweltschutzes bewusst. Als Frank Schätzing das Buch "der Schwarm"  schrieb, gingen viele von den "Fridays for Future"-Kids noch zur Schule. 

    Basierend auf der Klimaerwärmung hat der Autor eine fiktive Geschichte aufgebaut. Die Menschheit wird plötzlich von Würmern, Krebsen, Orcas und anderen Wasserlebewesen angegriffen bzw. diese bearbeiten den Meeresboden um diesen zum Abrutschen zu kriegen.

    Der Mensch sieht sich plötzlich einer tierischen Übermacht entgegen. Wie immer begegnet er dieser nicht nur einseitig, nein er bemüht sich sie nicht nur zu bekämpfen sondern auch sie zu erforschen und nach einer friedlichen Lösung zu suchen. Ob er sie wirklich finden kann, werde ich natürlich nicht verraten.

    Im Grunde genommen bestehen die Hauptkonflikte zwischen den Menschen und dem Unbekannte aus dem Wass er sowie zwischen Militär und Wissenschaft. Dazu gibt es weitere Nebenkonflikte, die mir teils zu weit führen und etwas von der Geschichte ablenken. 

    Insgesamt hätte das Buch um einige Seiten schlanker sein dürfen. Es ist zwar gut geschrieben, aber manche Szenen sind von Beschreibungen überladen. Auch die Anzahl der Figuren war mir zu viel. Ich hatte Schwierigkeiten sie auseinander zu halten. Insbesondere zwischen Mann und Frau zu trennen. Hier wäre es hilfreich gewesen, wenn die Figuren weniger oft mit Nachnamen genannt würden.

    Empfehlen kann ich das Buch allen, die es bildgewaltig brauchen und Beschreibungen in Büchern lieben. Ebenso Lesern, die gerne Geschichten mit Unbekannten Wesen mögen und es gerne etwas wissenschaftlicher wollen.

  2. Cover des Buches Unendlicher Spaß (ISBN: 9783462044881)
    David Foster Wallace

    Unendlicher Spaß

     (178)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn


    Dieses Werk ist der Ironman der Literatur. Wer dieses Buch wirklich bis zur letzten Zeile durchgehalten hat, sollte vom Kiepenheuer & Witsch Verlag ein Finisher-T-Shirt zugeschickt bekommen. Mit 1551 Seiten oder 3.486 KB setzt David Foster Wallace alles daran, in Marcel Proust’s Fussstapfen zu treten. Die ganz persönliche Lesezeit betrug ein Jahr. War es eine verlorene Zeit? Machen wir uns auf die Suche.


    Gewöhnlicherweise beginnt eine Rezension mit einer Zusammenfassung des Inhalts in Stichworten. Aber bei Foster Wallace ist nichts gewöhnlich, schon gar nicht der Inhalt. Es geht im weitesten Sinne um eine Tennisakademie. Es geht zum Beispiel auch um James O. Incandenza, den exzentrischen Gründer dieser Tennisakademie, der gleichzeitig auch Regisseur ebenso exzentrischer Kurzfilme war, bevor er sich irgendwann mit dem Kopf in der Mikrowelle das Leben nahm. Seine Frau und seine Söhne waren oder sind Teil der Akademie; die einen als Spieler, die Mutter als Dozentin und Co-Rektorin. Es geht aber auch um ein Heim für Suchtabhängige jeder Couleur, das nur unweit von der Tennisakademie beheimatet ist. Und es geht um eine kanadische Widerstandsgruppe von Rollstuhlfahrern, die aus irgendeinem bis zum Schluß unbekannten Grund hinter einer Videokassette aus dem Schöpfungsfundus von Incandenza herjagen. Wobei kanadisch eigentlich nicht richtig ist, weil sich in dem futuristisch angelegten Roman Kanada mit den USA und Mexiko zu den sogenannten O.N.A.N.-Staaten zusammengeschlossen hat.


    Der Versuch einer Inhaltsangabe muss an dieser Stelle wegen Sinnlosigkeit abgebrochen werden. Wer nach Inhalt oder gar einem durchgehenden Handlungsfaden sucht, ist bei Unendlicher Spaß falsch. Der Autor wirft dem Leser Mosaiksteine zu, die dieser die längste Zeit versucht, mühsam zu einem Bild zusammenzusetzen, um am Schluss zu erfahren, dass es gar kein Bild gibt. Der Roman endet an einer scheinbar beliebigen Stelle. Das Werk lebt vom Augenblick. Seite für Seite.


    Irgendwann erkennt man, dass man seinen gewohnten Stil des Buchlesens adaptieren und sich einer neuen Dimension des Lesens öffnen muss. Als wenn man im Kunstmuseum von den alten Meistern des Mittelalters zum allerersten Mal in die Abteilung für abstrakte Kunst wechselt. Und so wie man in einem abstrakten Gemälde nicht nach Gegenständen suchen sollte, muss man Foster Wallace seitenlang einfach nur auf sich wirken lassen. Der Mann ist ein linguistischer Vulkan, sein sprachliches Repertoire ist beeindruckend. Und wo seine/unsere Sprache nicht ausreicht, erfindet er einfach neue Worte und Begrifflichkeiten. Deshalb auch grenzenlose Hochachtung für Ulrich Blumenbach, der in der Tat fünf (!) Jahre an der Übersetzung gearbeitet hat und es zum Beispiel schaffte, nicht nur die komplexesten Wortschöpfungen zu intonieren, sondern zum Beispiel auch schwierige, eher lautmalerische Passagen mit englischer Sprache und Schweizer Akzent ins deutsche Pendant zu transferieren.


    Natürlich hat solch ein Buch zwangsläufig auch seine Längen und Hänger, und das nicht zu knapp. Dann ist der Leser der Wanderer durch die Wüste, wartend auf die nächste Oase. Und die liefert Foster Wallace sehr zuverlässig immer wieder. Als dieses Werk entstand, musste sich sein Kopf wie ein sprühender Geysir anfühlen, denn das Buch ist ein Spiegelbild seiner unbändigen Kreativität, seiner Schaffenskraft, seiner Energie, seiner Kompetenz in vielen Themen, aber auch seiner mentalen Verwirrungen. Allein seine Fußnoten erstrecken sich oft über viele Seiten und haben wiederum weitere Fußnoten, weil er es offensichtlich nie ganz schaffte, alles unterzubringen, was ihm in den Sinn kam. Allerdings wird in manchen Passagen auch deutlich, wie schmal der Grat zwischen Genialität und Schrott oft ist.
    Unendlicher Spaß gilt als ein zentrales Werk der US-amerikanischen Literatur der 1990er Jahre und wurde vom Time Magazin zu den 100 besten englischsprachigen Romanen gerechnet. Diese Einschätzung erfuhr posthum eine weitere Aufwertung. Wallace nahm sich 2008 nach schweren Depressionsphasen und langer Alkoholabhängigkeit im Alter von 46 Jahren das Leben.
    Wer sich an dieses Werk heranwagt, sollte sich von den standardisierten Lese-Erwartungen loslösen, viel Zeit haben und sollte offen sein für experimentelle Literatur. Dann kann Unendlicher Spaß eine bereichernde Erfahrung sein.


  3. Cover des Buches Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt (ISBN: 9783442484232)
    E. L. James

    Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: RosenMidnight

    Die Geschichte von Ana und Christian aus Shades of Grey hat international einen Hype ausgelöst und es dürfte schwierig werden, jemanden zu finden, der nicht zumindest mal von Shades of Grey gehört hat. 

    Nachdem die Geschichte ursprünglich ganz aus Anas Perspektive erzählt wurde, hat die Autorin die Reihe nun durch Christians Perspektive ergänzt. Es ist Unterhaltung gewürzt mit Erotik und überraschendem Tiefgang, denn Christian ist ein durchaus komplexer und interessanter Charakter, den ich persönlich viel spannender finde als Ana. Seine Perspektive kennenzulernen und in seine Gedankenwelt einzutauchen macht ihn realistischer und wirklicher, weniger gottgleich und perfekt sondern menschlicher als aus Anas Perspektive und dadurch faszinierender als in der ursprünglichen Trilogie.

  4. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2) (ISBN: 9783551319722)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)

     (7.727)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Im ersten Teil gab es eine Leseprobe für Teil 2! Diese endete an der spannendsten Stelle... Also beschloss ich, Teil 2 zu lesen. Und schon war ich in der spannenden Fortsetzung der Liebesgeschichte und musste feststellen, dass die Autorin weiß, wie man Leser fesselt! Wunderbar geschrieben und eine schöne Fortsetzung. 

  5. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (794)
    Aktuelle Rezension von: MelB2508

    Der Report der Magd hat mich schon auf englisch begeistert, aber ich wollte ihn auch nochmal auf deutsch lesen, weil ich beim Lesen gemerkt habe, dass mir doch einige Vokabeln fehlten. Der Geschichte an sich tat das keinen Abbruch, ich habe sie natürlich auch auf englisch verstanden. Aber beim Lesen der deutschen Version fielen mir dann sehr viele wirklich tolle sprachliche Besonderheiten auf. Die namenlose Ich-Erzählerin beschreibt unfassbar vieles mit Adjektiven, die direkten Bezug zu Fruchtbarkeit oder dem Fehlen der Fruchtbarkeit haben und das passt natürlich sehr gut zur Geschichte. 

    Zur Geschichte selbst - es ist zu Recht ein Klassiker geworden, diese düstere Geschichte über eine Mutter, die in einem schrecklichen Regime lebt, in der ihr und allen Frauen alle Rechte, der Beruf und das eigene Geld genommen werden und sie die Wahl haben, in die vergifteten und verstrahlten Kolonien geschickt zu werden oder als Magd bei einem hohen Kommandanten des Regime maximal 2 Jahre zu leben und zu versuchen, von ihm schwanger zu werden und hoffentlich kein missgestaltetes oder totes Unbaby zu gebären. Das alleine ist schon furchtbar genug, umgesetzt ist es einfach fantastisch von der Gliederung her, der Sprache der Ich-Erzählerin  und dem Abschluss in Form einer Rede in der Zukunft retrospektiv über die behandelte Zeit. 


    Ich kann das Buch definitiv weiter empfehlen und werde demnächst die Fortsetzung lesen. 

  6. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499013362)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.065)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Kim Lange ist eine Karrierefrau und vernachläsigt sehr oft Mann und Kind. Als sie für einen großen Fernsehpreis nomminiert ist lässt sie sogar den Geburtstag ihrer Tochter sausen und hat einen heftigen Flirt mit einem Kollegen. Auf dem Rückweg wird sie von einer Raumstation erschlagen. Als sie die Augen wieder aufmacht befindet sie sich als Ameise bei der Arbeit. Oh mein Gott, was für ein ätzendes Leben. Nur langsam wird ihr klar, dass sie wirklich wieder geboren ist und nun auf der Reinkarnationsleiter fleißig gutes Karma sammeln muss um aufzusteigen. Ein rassant komischer Roman mit viel Witz und bitterbösem Humor erzählt.

  7. Cover des Buches Etta and Otto and Russell and James (ISBN: 9780241003343)
    Emma Hooper

    Etta and Otto and Russell and James

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Eines Tages macht sich die 82jährige Etta auf den Weg ans Meer, quer durch Kanada. Ihr Mann Otto bleibt zu Hause und versucht, alleine zurechtzukommen. Doch Etta vergisst allmählich Dinge, Otto erinnert sich an fast alles. Und dann ist da noch Russell, der Nachbar, der selbst in Etta verliebt war. Und James, ein Koyote, der Ettas Begleiter auf der Wanderung ist. Auf dem Weg erzählen sie ihr Leben: von der Liebe, vom Krieg und einer Farm in der staubigen Einöde Saskatchewans, vom Backen und vom Briefeschreiben.

    Emma Hoopers Roman mit dem langen Titel ist ein bezaubernder, ein leiser Roman, der sich nicht vieler Worte bedient. Manchmal erschließt sich die Bedeutung nicht direkt, viele Passagen sind näher an einem Traum als an der Realität, z.B. Ettas Unterhaltungen mit James. Die Autorin überlässt dem Leser die Entscheidung, was geschieht und was nicht. So ist das Ende sehr offen für verschiedene Interpretationen. Diese Unbestimmtheit der Erzählung war mir manchmal etwas zu viel des Guten und ich habe nach tieferen Bedeutungen gesucht. Ich habe viel über die Handlung nachgedacht und bin mir bei den phantastischeren Elementen immer noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Daher schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen.

    Die Sprache ist sehr spartanisch und auf das Wichtigste beschränkt. Trotzdem konnte mich die Erzählung vom ärmlichen Leben auf einer Farm, von der Beziehung von Etta mit Otto und Russell und von Ottos Erlebnissen in Europa im 2. Weltkrieg fesseln und zutiefst berühren. Letzten Endes kommt es bei „Etta and Otto and Russell and James“ wohl auch eher auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Erinnerungen der Charaktere als auf die äußere Handlung an. In dieser Hinsicht konnte mich das Buch überzeugen.
  8. Cover des Buches Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray (ISBN: 4010232059383)
    Yann Martel

    Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray

     (1.032)
    Aktuelle Rezension von: Fiona_Camars

    Eines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!

  9. Cover des Buches 10 Tage in Vancouver (ISBN: 9783741851056)
    Jutie Getzler

    10 Tage in Vancouver

     (73)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist sehr treffend gestaltet und zeigt eine Szene aus dem Inhalt, paßt also toll zur Geschichte.
    Die Protagonisten sind sehr sympathisch und gut beschrieben. Der Klappentext macht neugierig. Toll fand ich die Möglichkeit die Wahl treffen zu können wie die Geschichte von Lara weitergeht, so habe ich mich für die Möglichkeit entschieden, die ich selbst in der Situation gewählt hätte und wurde nicht enttäuscht.
    Insgesamt sehr kurzweilig und amüsant, aber auch zum Nachdenken anregend, vielleicht einfach mal mutig zu sein und spontan seinem Leben eine andere Richtung zu geben. Denn unverhofft kommt oft.
    Die anderen beiden Möglichkeiten werde ich bestimmt auch zu einem späteren Zeitpunkt lesen, da ich natürlich neugierig bin was sonst noch passieren könnte und wie sich die Geschichte entwickelt hätte, wäre man zu einer anderen Entscheidung gekommen. Und auch ein weiteres Buch werde ich sicher noch lesen, da es eine schöne Auszeit zu ist und man durch die nachvollziehbaren Ortbeschgreibungen das Gefühl hat selber vor dort zu sein. Schon fast ein Kurzurlaub.
    Eine schöne Lektüre, die ich empfehlen kann

  10. Cover des Buches Das Haus in der Claremont Street (ISBN: 9783462054750)
    Wiebke von Carolsfeld

    Das Haus in der Claremont Street

     (94)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist recht schön gestaltet, der Junge könnte für Tom stehen, aber an sich ist es ein ruhiges Cover, was wirklich ansprechend ist, kein Coverhighlight zwar, aber trotzdem ein nettes Cover. 

    Tom musste miterleben, wie seine Eltern umgebracht werden, was ihn hat verstummen lassen. Neben der Trauer, die der Verlust auslöst, muss Tom sich auch noch mit einem Wechsel der Umgebung anfreunden, der ihn zudem noch mehr verunsichert, weil seine Verwandten, die ihn aufnehmen, auch keine einfachen Charaktere sind. Nach einem erneuten Umzug scheint es aber so, dass sich die Familie im Kompletten mehr aufeinander einlassen kann...

    Man merkt, wie zersplittert die Familie vor dem Unglücksfall war und wie schwer und auch sprachlos nicht nur Tom sondern auch alle anderen in der Familie sind, ein sehr bewegendes Thema. Wiebke von Carolsfeld versucht aber die grossen Emotionen sehr gut zu verpacken. Man merkt aber schon auf den ersten Seiten des Romans, dass es hier nicht um einen Wohlfühlroman geht. 

    Wiebke von Carolsfeld schneidet in ihrem Roman viele grosse Themen an, natürlich geht es um Familie, Zusammenhalt, aber auch eben um Verlust und Trauer. Trotz des wirklichen Knall zu Beginn des Buches schafft es die Autorin leider nicht, eine echten Spannungsbogen zu kreieren, was manchmal im Buch zu einigen Längen führt, die man vielleicht hätte anders nutzen können. 

    Wiebke von Carolsfeld hat einen sehr emotionalen Schreibstil, sie schildert das Geschehen auch aus verschiedenen Perspektiven, was dem Leser, der den Roman als Beobachter erlebt, viel Einblick in die Gefühlswelt von den Charakteren bekommt. Die Autorin zeichnet in dem Roman sehr individuelle, aber gleichzeitig auch authentische Figuren, die man in ihrem Handeln sehr gut nachvollziehen kann. 


    Fazit:

    "Das Haus in der Claremont Street" ist das Debüt von Wiebke von Carolsfeld und ist definitiv kein Buch, was man eben mal so weg liest, man sollte sich komplett auf das Buch einlassen und sich dann auch allen Emotionen gegenüber offen zeigen. Man begegnet einer sehr emotionalen Geschichte, die viel Stoff zum Nachdenken mit auf den Weg gibt, die aber sehr viele Themen anschneidet und es dann nicht schafft, sie komplett aufzulösen, was ein bisschen schade ist. 

  11. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257600193)
    John Irving

    Bis ich dich finde

     (392)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Sutter

    Es gibt Bücher, die kommen und gehen und es gibt John Irving, der bleibt einfach - für lange Zeit. Jedes Buch ist eine kleine Schatztruhe, die von vielen geöffnet werden sollte.

    Jack auf der Suche nach seinem Vater, seinem Ich, seiner Liebe, umgeben mit all den skurrilen Charakteren, die einen Irving einzigartig machen. 

    Und was hält „man“ bzw. eher Frau im Kino natürlich in der Hand? Nein, es ist weder Popcon, noch Cola. Einfach Irving.

  12. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (799)
    Aktuelle Rezension von: Maijas_Leseoase

     Eine Geschichte über drei Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein können, aber das Thema Haare verbindet sie alle miteinander. Es geht um Themen wie Emanzipation und der Angst um die Existenz der Firma, berufliche Ausgrenzung aufgrund von Krankheit, das absolut menschenunwürdige Kastensystem in Indien, wo man die Scheiße der anderen mit bloßen Händen aufsammelt. All diese Themen werden in diesem Buch beschrieben. 

    Prinzipiell fand ich die Tatsache, dass alle drei Frauen eine Gemeinsamkeit haben interessant, allerdings konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Aus Prinzip habe ich es zu Ende gelesen, aber hatte Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und den wechselnden Szenen zwischen den Orten und den Geschichten der Frauen. Jede der Frauen hat auf ihre Weise ein hartes Schicksal getroffen, dennoch geben sie nicht auf und versuchen das Beste aus ihrem Leben herauszuholen. 

    Das Buch regt schon zum Nachdenken an.

  13. Cover des Buches What if we Drown (ISBN: 9783736314481)
    Sarah Sprinz

    What if we Drown

     (776)
    Aktuelle Rezension von: MelB2508

    Nachdem ich ein sehr großer Fan der beiden bereits erschienenen Infinity Bände bin, wollte ich unbedingt die What if Reihe als nächstes lesen (in Infinity 3 geht es ja um Cole!).

    What if we drown, der erste Band der Reihe, hat mich direkt verzaubert. Sarah Sprinz´ Stil ist einfach sehr, sehr lesbar und ich war von Anfang an direkt in der Geschichte drin.
    Die What if Reihe dreht sich um Studenten der University of British Columbia in Kanada und Sarah Sprinz schafft es, die Landschaft so zu beschreiben, dass ich jetzt richtig angefixt bin und da unbedingt mal hin muss! Und wie genial muss Kitesurfen bitte sein? (Okay, ich bin ein unfassbarer Angsthase, aber das hört sich schon sehr genial an!)

    Was mir sofort aufgefallen ist, sie beschreibt diesmal ausschließlich aus der Sicht von Laurie, der weiblichen Protagonistin, und wechselt nicht die Perspektive. Meine Tochter sagte mir, bei Dunbridge Academy macht sie das dann und aus Infinity kenne ich es auch.

    Der Geschichte tut das allerdings keinen Abbruch. Laurie und Sam haben ihre Hindernisse, natürlich, und ich habe von Anfang bis Ende mit gefühlt. Alle Gefühle sind so nachvollziehbar beschrieben, dass ich wirklich mit dabei war, in Leidenschaft, in Liebe, in Unsicherheit, in Trauer. Ich habe gelacht, geweint und geseufzt und das ist es, was ich an Sarahs Büchern so liebe!

    Die Themen, die "nebenbei" während der jeweiligen Lovestory behandelt werden, sind wirklich keine leichte Kost und schaffen den Tiefgang, den für mich eine Geschichte haben muss, die mich als nicht mehr wirklich Zielgruppe von NA / YA Romanen fesselt. In dem Zusammenhang auch nochmal ein Kompliment für die Themenauswahl und Umsetzung.

    Kleine Anmerkung redaktioneller Art - Spind schreibt man mit D und nicht mit T (ich bin beim Lesen 2 mal darüber gestolpert) und das "Misses" hat mich auch etwas irritiert. Soll das ein kanadischer Dialekt sein?

    Die beiden Protagonisten jedenfalls sind wirklich wundervolle Menschen und ich freue mich schon, sie und die zauberhafte Kulisse der Universität weiter erleben zu dürfen, wenn ich jetzt Band 2 und 3 lesen werde. Am meisten freue ich mich auf Band 3, weil ich Hope so liebe aus der Infinity Zeit.

  14. Cover des Buches Infinity Falling - Mess Me Up (ISBN: 9783736319738)
    Sarah Sprinz

    Infinity Falling - Mess Me Up

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Infinity falling konnte mich so sehr packen wie schon lange kein Romance Buch mehr. Die Geschichte von Aven und Hayes war voller Spannung, Drama und dem Glamour von Hollywood. Diese ganzen Aspekte ergaben eine Mischung, die mich nicht mehr losgelassen hat.


    Ich liebe Geschichten, die den Glanz & Glamour des Showbusiness thematisieren und Elemente von Ruhm und Bekanntheit aufgreifen. Dies hat auch Infinity falling absolut geschafft und mich mit seinen Themen total gefesselt. Besonders die Schattenseiten des Ruhms hat man hautnah anhand der Protagonisten gesehen und ihre inneren Kämpfe mitfühlen können. Dieses toxische Umfeld macht einen früher oder später einfach kaputt und es war sehr spannend, wie Aven und Hayes unterschiedlich damit umgegangen sind. Die Stimmung im Buch änderte sich deshalb auch immer wieder. Im einen Moment war es sehr glamourös, elegant, im anderen unglaublich traurig und bedrückt. Die Autorin hat es mit ihrem sehr einnehmenden und emotionalen Schreibstil aber auf jeden Fall geschafft, dass ich vollkommen in der Geschichte versunken bin und das Leseerlebnis absolut geniessen konnte.


    Die Protagonisten waren genial und konnten mich, trotz ihrer Schwächen, total packen. Das sehr einschneidende Erlebnis, das Aven miterleben musste, hat man schon ganz am Anfang des Buches gesehen. Ihre Stalkerin hat bei ihr zwar keinen körperlichen, dafür aber einen seelischen Schaden hinterlassen. Durch ihr Eindringen in ihre Privatsphäre hat Aven das gesamte Vertrauen in ihre Sicherheit verloren. Besonders im Umgang mit der Öffentlichkeit wirkt sie unglaublich unsicher und möchte sich am liebsten komplett aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Für Aven hat in diesem Buch ein langer Prozess begonnen, in dem sie wieder Sicherheit gewinnen musste und Vertrauen in sich und ihr Umfeld finden musste. Sie war aber auch eine sympathische und lustige junge Frau, die ihre tollen Momente hatte. Aus dem Grund mochte ich sie auch so gerne. Hayes hingegen konnte man erst nicht so richtig leiden. Da Aven und ihn eine intensive Vergangenheit verbunden hat, wusste man schon so Einiges über ihn, was nicht besonders positiv war. Schnell wurde mir aber auch klar, dass da noch mehr sein muss, als es zuerst den Anschein machte. Hayes war nämlich ebenfalls ein tiefgründiger Charakter, der sein Päckchen zu tragen hat. Auch er hat Probleme mit dem Leben im Rampenlicht, welche er überwinden musste. Dies war nicht immer einfach und hat mich sehr berührt. Ich mochte ganz besonders gerne auch die Verbindung zwischen den beiden Protagonisten. Trotz ihrer anfänglichen Abneigung fühlte man die Gefühle und die Anziehung zwischen den beiden. Es war sehr emotionsgeladen und konnte mich auch deshalb total packen. Die beiden hatten eine grossartige Dynamik und haben sich, sowohl als Schauspielpartner, als auch als Liebespaar, wunderbar ergänzt.


    Die Geschichte hat es mal wieder geschafft und mich so sehr gepackt, dass ich nicht mehr aufgehört habe zu lesen. Ich war total in der Geschichte versunken und musste unbedingt wissen, was in der Vergangenheit zwischen Aven und Hayes passiert ist, wie sie mit ihren heutigen Problemen umgehen und wann sie endlich wieder zusammenkommen. Das Buch war ein Pageturner für mich und ist deshalb auch absolut perfekt. Die Spannung war durch die ereignisreiche Handlung aussergewöhnlich hoch, was durch die Themen rund um das Berühmtsein und Hollywood nur noch verstärkt wurde. Es war einfach die perfekte Mischung aus all diesen Elementen, die genial erzählt wurden.


    Insgesamt war Infinity falling Band eins für mich das perfekte Buch. Ich habe alles daran geliebt. Sei es die unterschiedlichen Protagonisten, deren spannungsgeladene Liebesgeschichte oder die ereignisreiche Handlung mit Hollywoods Schattenseiten. Für diesen Pageturner kann ich nur 5 Sterne vergeben und freue mich riesig auf die weiteren Geschichten am Set von Infinity falling.

  15. Cover des Buches Der gute Cop (ISBN: 9783518470817)
    Scott Thornley

    Der gute Cop

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Detective Superintendent MacNeice wird als der klügste Kopf der Mordkommission bezeichnet und zeigt auch in diesem  Band ganz besondere Fähigkeiten. Besonders gefällt mir, dass er ein Grappa-Genießer ist und er keine unüberlegten Alleinaktionen startet. Dennoch hat er mehrere Situationen zu meistern, die so nicht vorgesehen waren. 

    Was für ein Krimi! Einerseits habe ich ihn verschlungen, andererseits brauchte ich dazwischen Pausen, um von der angespannten Situation wieder runter zu kommen. Ein Schlachtfeld in mehreren Fällen. Ein durchgeknallter Psychopath schlitzt erfolgreiche Frauen  mit Migrationshintergrund auf und stellt auch noch die Bilder ins Netz. Parallel dazu eskalieren die Ermittlungen mit alten Fällen von rivalisierenden Biker-Gangs und 'Betonmafia' in brutalster Weise. Der Krimi war so spannend, dass ich ihn gerne weiterempfehlen  möchte. Allerdings wird es nicht jedem gefallen, da die Brutalität doch gewaltig ist.

  16. Cover des Buches Ashes - Brennendes Herz (ISBN: 9783732547777)
    Ilsa J. Bick

    Ashes - Brennendes Herz

     (776)
    Aktuelle Rezension von: Butta

    Erst mal war das buch ganz anders als ich erwartet hatte von der Thematik, aber die Entwicklung der story, der Schreibstil und die die Beschreibungen haben mir allerdings sehr gut gefallen und die Geschichte war spannend und fesselnd und kurzweilig. Es liest sich schnell und flüssig. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht auch wenn, dank vieler Zombiefilme und Serien, der Twist keine große Überraschung für mich war

  17. Cover des Buches Das Tal. Das Spiel (ISBN: 9783401507354)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Das Spiel

     (1.015)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Die 17-jährige Julia, kommt zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Robert an ein Elite-College in den westkanadischen Rocky Mountains. Nach einer unglücklichen Ankunft und einer völlig schiefgelaufenen Freshmen-Party verschwindet eine Studentin, die bald darauf tot aufgefunden wird. Wer verbirgt ein gefährliches Geheimnis?

    Der erste Band der Reihe "Das Tal" von Krystyna Kuhn ist ein klassischer Jugendthriller. Dabei ist der Aufbau des Buches ist geradlinig und einfach gehalten, während der Schreibstil der Autorin sehr detailreich und teils ausschweifend ist. Einerseits lässt sie den wunderschönen und interessanten Ort immer wieder in den Vordergrund treten, andererseits gelingt es ihr nur teilweise, diesen so richtig zum Spannungsträger der Atmosphäre zu machen. Die Charaktere werden nach und nach detaillierter beschrieben, bleiben aber alle Recht undurchsichtig, schwer einschätzbar und nicht unbedingt sympathisch. Dies ist sicherlich ausgesprochen passend für die Story, macht es dem Leser aber schwerer sich in das Buch hineinzufinden. Insbesondere die Protagonistin selbst, deren Geheimnis dem Leser erst nach und nach enthüllt wird, bleibt längere Zeit eher eigenartig und ihre Probleme, wie beispielsweise unerwartete Panikattacken, nicht nachvollziehbar. Erst im letzten Drittel des Buches gewinnt der Leser Zugang zu ihr und auch die Handlung bekommt mehr Fluß und Spannung. 

    Mein Fazit: Ein Jugendthriller mit Sogwirkung, der gerade am Anfang noch sehr schwächelt und zu lange braucht, bis er richtig Spannung aufbaut. Interessante Charaktere und Setting allein reichen hier noch nicht aus. Gefühlt wirkt das Buch wie ein zu langer Reihenauftakt, der ein wenig vergisst, dass er eine eigene Story erzählt. Aber das letzte Drittel überzeugt und macht definitiv Lust auf Band 2, der ja nun direkt starten könnte und müsste. 

  18. Cover des Buches Volkswagen Blues (ISBN: 9783446267619)
    Jacques Poulin

    Volkswagen Blues

     (41)
    Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-Pape

    Amerikanische Franzosen oder französisches Amerika

     

    Es ist ein langer Weg. Und es ist eine Art zu Reisen, die in der Regel eher jungen Leuten mit Abenteuerlust zugeschrieben wird und nicht mittelalten Schriftsellern, wie Jack es ist.

    Mit einem alten VW „Bulli“ ist er auf Fahrt. Auf der Suche. Nach seinem Bruder, von dem wenig mehr aktuell geblieben ist als eine alte Postkarte.

     

    Es beginnt in Gaspé, genauer in der Meeresbucht etwas außerhalb des kleinen Ortes.

     

    „Vor der Abfahrt prüfte er wie immer drei Dinge: dem Ölstand, das Eis im Kühlschrank und den Keilriemen des Lüfterrads.

     

    „Der VW war uralt und verrostet, aber der Motor lief bestens“. Was sogar die Heizung im Bulli angeht, wo der Kenner weiß, dass nicht wenige der alten Camping Gefährte Probleme mit den Heizbirnen haben.

     

    Aber um den Wagen muss man sich erstmal keine Sorgen machen. Alt aber zuverlässig, wenn man gewisse Regeln beachtet. Mit hochklappbarem Dach versehen und gemütlich.

     

    Eine Fahrt, auf der Jack nicht lange, eigentlich nur zwei Seiten zu Beginn der Lektüre, alleine bleibt. Ein junges Mädchen in Begleitung einer Katze steigt ein. Eigentlich nur für fünf Kilometer in die Stadt, aber auch das wird anders werden, als was sich Jack eigentlich vorgenommen hatte.

     

    Wie das junge Mädchen, so ist die Fahrt mit verschiedenen Begegnungen versehen, kreuz und quer durch den Nordamerikanischen Kontinent und damit kreuz und quer durch die Zeit, durch die Traditionen, die Klischees, die Träume und Visionen ebenso, wie durch abgehalfterte Realitäten und Menschen mit je eigener Geschichte, die Spuren hinterlassen hat.

     

    Und allmählich schält sich ein roter Faden der Erzählung heraus. Jack, der Bulli , die Katze und das Mädchen finden Spur um Spur längst vergangener Zeiten. Zeiten der Gewalt gegen Indianer, Zeiten der französischen Dominanz in verschiedenen Gebieten, die eine Spur der Verwüstung damals hinterlassen, die in der Gegenwart mehr als nur zu ahnen noch ist.

     

    „Das „Feld“, wie sie es nannten, war eigentlich nur eine von Grasbüschelnd bewachsene Brachfläche hinter dem Trailer Park. Der Kater streunte dort gerne herum. Offenbar hatte er nicht sehr viel übrig für Asphalt“.

     

    Vielleicht auch nicht viel über für die Trostlosigkeit, die an manchen Stellen dem Land wie ein Geruch aus den Poren dringt in anonymen und verwahrlosenden Trailerparks genauso, wie im latent Gewaltgeschwängerten Chicago.

     

    Und doch bietet diese Kulisse an Landschaften, Schönheit und Hässlichkeit, Moderne Erfolge und längst versiegte Träume den Hintergrund für nicht nur eine „Reise zu sich selbst“, die auch Leser außerhalb Amerikas an ihre Träume und die Veränderungen der Welt im Lauf der Jahrzehnte erinnert mitsamt der Frage, was das eigentlich ist, die eigene Person. Wie man so geworden ist, wie man ist und ob es einen Ausgang hinein in erfülltere und glücklichere Zeiten hingeben kann. Es ist dabei nicht unerheblich, dass Jack genau 40 Jahre alt geworden ist. Halbzeit im Leben quasi. Und Zeit für das eigene Erwachsenwerden, was in diesem Werk heißt, sich auf die Reise zu vielen orten hin zu begeben und am Ende darauf zu achten, ob und was all die Begegnungen innerlich auslösen.

     

    Ein „privaten Talk“ mit einer „nackten Frau“, auch wenn dieser nur einen Dollar kostet, wird da nicht sonderlich hilfreich sein. Außer einen schalen Geschmack zurückzulassen.

     

    In kurzen Kapiteln und sehr flüssig im Stil zieht Pulin den Leser unentwegt tiefer in die Persönlichkeiten und Lebensgeschichten seiner Protagonisten herein und bietet so am Ende eine wunderbare Lektüre über das Leben selbst und die große Reise, die dieses an sich darstellt.

  19. Cover des Buches Anne auf Green Gables (ISBN: 9783732005857)
    Lucy Maud Montgomery

    Anne auf Green Gables

     (389)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    Anne ist elf Jahre alt und wohnt in einem Waisenheim. Doch alles ändert sich für sie, als die beiden ledigen Geschwister Marilla und Matthew Cuthbert beschließen, ein Kind zu adoptieren. Sie möchten einen Jungen, der ihnen auf der Farm zur Hand gehen kann. Doch durch ein Missverständnis schickt man ihnen Anne nach Green Gables. Zwar möchten die Cuthberts diesen Fehler anfangs korrigieren, doch Annes liebevolle, aufgeweckte und fantasievolle Art sorgt dafür, dass die beiden Geschwister sie sofort ins Herz schließen und doch behalten. Und so beginnt Anne, sich in Avonlea einzuleben, wobei sie sich von einem Abenteuer ins nächste stürzt.
    Mit der Zeit wird sie reifer und letztendlich auch erwachsen. Doch auch als junge Erwachsene sorgt sie immer noch für Aufregung im kleinen Ort Avonlea, was im zweiten Teil dieses Buchs erzählt wird.

    Meinung
    Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Anne ist ein absolut liebenswerter Charakter, der die Welt auf eine Art sieht, wie es heutzutage viele vergessen zu tun. Durch sie betrachtet man die Dinge um einen herum mit ganz anderen Augen und beginnt wieder, sich die Dinge auch einfach mal nur vorzustellen. Denn ohne Fantasie wäre das Leben langweilig.
    Auch die restlichen Figuren sind unglaublich angenehm und man fühlt sich beim Lesen direkt wohl in Avonlea.
    Der Schreibstil der Autorin war sehr ansprechend und lebendig. Die Dinge, die erzählt wurden, konnte man sich wirklich immer perfekt vorstellen. Außerdem schreibt die Autorin oftmals auf eine sehr humorvolle Art, mit der sie durchaus auch Witze über die einzelnen Figuren macht. Dadurch hat man erneut das Gefühl, ein Bewohner Avonleas zu sein und sich mit der Autorin einfach nur über die Nachbarn zu unterhalten und sich durchaus auch manchmal über sie lustig zu machen.

  20. Cover des Buches Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun (ISBN: 9783551557339)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun

     (654)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hazel, Frank und Percy stehen nun vor der Aufgabe den Tod, Thanatos, zu befreien. Leichter gesagt als getan, zumal sie in das Land jenseits der Götter reisen müssen. Doch Frank kann sich in seinem Heimspiel beweisen und macht seinen Freunden und Vorfahren alle Ehre. Ihnen bleibt nur wenig Zeit, um den Gott zu befreien, einen Giganten aufzuhalten und das Camp vor einer monströsen Invasion zu retten. 

    In Boxershorts grillende Basilisken, eine mit Muffins kämpfende Göttin und eine tiefreichende Amazon-Verschwörung kreuzen den Weg unserer jungen Heroen. 

    Dieser Teil hat an Humor, aber auch an bewegenden Szenen zugelegt.

  21. Cover des Buches Das Tal. Die Katastrophe (ISBN: 9783838766829)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal. Die Katastrophe

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Buchlieb-Schnabel
    Die Geschichte an sich finde ich sehr gut und auch der Anfang steigert das Interesse immer mehr. Diese Anspielungen auf die gefährliche Vergangenheit der Geschwister wurde aber für mich von  mal zu mal nervieger. Auch dauert es sehr lange bis das Spektakel in gang kommt und es mal wirklich was interessanten passiert.
    Die Sprecherin selbst trägt dazu auch noch bei in dem sie so betont langsam und ausdruckslos erzählt. Zwischen dirn dachte ich dann sie hat gar keine Lust diese Geschichte zu lesen. Auch fand ich es sehr schwer manchmal nach zuvollziehen wer gerade was gesagt hat weil die Dialoge an ein paar stellen sehr ineinander übergehen. Was mich aber am meisten gestört hat, waren diese unterschwelligen hinweise auf irgendetwas magisches oder unheimliches was nie begründet oder ausgeklärt wird. Und was hat bitte dieser Junge mit seinen Zahlen, dass muss doch mal erklärt werden warum.

    Ich finde einfach man wird hier in eine Geschichte hineingeworfen und der ganze Kontext den man bräuchte fehlt. Für mich steht fest die nächsten Teile spar ich mir.

  22. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492310239)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (391)
    Aktuelle Rezension von: glamourjunkies

    Station Eleven bzw. Das Licht der letzten Tage ist ein post-apokalyptischer Roman mit zwei Erzählsträngen.
    In einem nicht näher bestimmten hier und jetzt folgen wir einem Schauspieler – Arthur Leander – und den Menschen in seinem Leben. An dem Tag, an dem die Pandemie ausbricht, bricht er mit einem Herzinfarkt auf der Bühne zusammen.
    Innerhalb weniger Tage breitet sich die Pandemie auf der ganzen Welt aus und die Zivilisation bricht komplett zusammen.

    20 Jahre später folgen wir Kirsten, die mit einer Gruppe Schauspieler*innen und Musiker*innen durch Nordamerika zieht und Shakespeare aufführt. Durch sie erfahren wir, wie sich das Leben der wenigen Überlebenden entwickelt hat.
    Alles scheint sich beruhigt zu haben.

    Ich habe mich ehrlich gesagt über den Klappentext im deutschen geärgert, weil der für mich etwas spoilert, was gar nicht sein muss. Aber die Beschreibung im englischen finde ich sehr passend.

    Das ganze ist eine wirklich schöne Erzählung über Menschen, deren Leben durch Begegnungen verbunden sind.
    Der Hintergrund, vor dem ihre Leben erzählt werden, ist eine weltweite Pandemie, die innerhalb kürzester Zeit das Leben völlig verändert. Das Buch wurde schon 2014 geschrieben und ist wohl durch Corona nochmal neu wahrgenommen worden. 2020 wurde es in eine Serie verfilmt.
    Dafür, dass es auch etwas düster ist, finde ich es ein recht hoffnungsvolles Buch.

    Ich finde es sehr unterhaltsam geschrieben und flüssig erzählt.
    Weil die beiden Erzählstränge ineinander verwoben sind, hab ich mich zwischendurch mal gefragt, wo die Geschichte denn wohl hin will.
    Die Autorin schafft es immer wieder das Tempo, oder die Richtung der Geschichte zu änder, so das für mich oft recht offen war, was passieren wird. So, wie sie die Reise dann letztlich anlegt, fand ich schön.

  23. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9783988289452)
    Herman Melville

    Moby Dick

     (63)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt 

    Es ist der Kampf Mensch gegen Natur. Einmal ist Captain Ahab beteits dem weißen Wal - Moby Dick- begegnet und hat dabei ein Körperteil verloren. Jetzt sinnt Ahab nach Rache. Mit einer neuen Crew sticht er in See, um Moby Dick endgültig zu erledigen. Mitten im Ozean kommt es zum Kampf Mensch gegen Tier, bei dem nur einer überleben kann...


    Bewertung 

    "Moby Dick" ist ein Klassiker, den man einmal gelesen bzw. gehört haben sollte. Bei mir wird es sicher auch bei diesem einen Mal bleiben. Ich bin wohl einfach zu sehr Tierfreund, um an der barbarischen Jagd auf ein Tier etwas unterhaltsam zu finden. Der einzige Punkt, der mich gefreut hat, war, dass 


    - SPOILER -


    Ahab wenigstens stirbt.

  24. Cover des Buches Der große Trip zu dir selbst (ISBN: 9783424631210)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip zu dir selbst

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




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