Bücher mit dem Tag "kanal"

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57 Bücher

  1. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783843210706)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

     (1.552)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    In Venedig gibt es nur schwarze Gondeln, weshalb Anna nicht schlecht staunt, als sie die rote Gondel das erste Mal sieht.
    Als sie bei der Regata storica in den Kanal fällt und der gut aussehende Sebastiano sie ausgerechnet in diese rote Gondel zieht, hätte sie nicht damit gerechnet, im Jahr 1499 wieder zu sich zu kommen.
    Wird es Anna gelingen, wieder in ihre Zeit zurückzukehren?

    "Die magische Gondel" ist der Auftakt von Eva Völlers Zeitenzauber-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Anna Berg erzählt wird.

    Zeitreisegeschichten lese ich immer sehr gerne und so bin ich lange um die Zeitenzauber-Trilogie herumgeschlichen, von der ich auch sehr viel Gutes gehört habe. Ich fand es klasse, wie Eva Völler die Zeitreisen an sich umgesetzt hat, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass wir noch mehr über die Hintergründe erfahren hätten!
    Venedig hat mir als Setting richtig gut gefallen und im Jahr 1499 gab es viel zu entdecken und auch die vielen Nebenchararktere mochte ich sehr!

    Anna muss sich von einer Minute auf die andere im fünfzehnten Jahrhundert zurechtfinden, aber sie ist mutig und steckt den Kopf nicht in den Sand, wenn es ernst wird, was auch gut ist, da sie in viele gefährliche Situationen hineinstolpert, deren Ausgang einen großen Einfluss auf die Zukunft haben.
    Mit Anna bin ich leider nicht wirklich warm geworden, weil ich sie zum Teil sehr egoistisch fand und sie ihre Mitmenschen oft von oben herab behandelt hat, was ich mir ehrlich gesagt nicht gut gefallen hat.

    Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht begeistern, da es mir mit Anna und Sebastiano viel zu schnell ging, als dass ich ihre Gefühle wirklich nachvollziehen konnte! Sebastiano hat mir dagegen echt gut gefallen, weil er Anna immer beschützt hat und für das Gute kämpft, koste es, was es wolle.
    Ich hoffe, dass wir ihn im nächsten Band noch besser kennenlernen dürfen, weil wir auch über ihn noch nicht allzu viel erfahren haben!

    Fazit:
    "Die magische Gondel" ist ein guter Auftakt von Eva Völlers Zeitenzauber-Trilogie, bei dem ich jedoch noch etwas Luft nach oben sehe.
    So hätte ich gerne mehr über die Hintergründe der Zeitreisen erfahren und auch Sebastiano hätte ich auch noch besser kennengelernt, weil ich ihn sehr mochte. Anna war mir dagegen nicht so sympathisch und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht begeistern, weil es mir einfach zu schnell ging. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es mit Anna und Sebastiano im zweiten Band weitergehen wird!
    Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

  2. Cover des Buches Das Haus der Mädchen (ISBN: 9783499275166)
    Andreas Winkelmann

    Das Haus der Mädchen

     (426)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Leni kommt nach Hamburg, sie will ein Praktikum machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa ein. Dort lernt sie die lebenslustige Vivien kennen, die am nächsten tag plötzlich verwchwunden ist. Leni ,acht sich sorgen und sucht nach ihr...Dabei lernt sie Freddi Förster, kennen, früher eoin erfolgreicher Geschäftsmann, der nun auf der Straße lebt. Freddy hat einen Mord beobachtet und fürchtet um sein Leben. Schnell erkennen die beiden, dass die Fälle wohl zusammen gehören. Auch Kommissar Jens Kerner sucht den Mörder.

    Fazit und Meinung: 

    Ein spannender Krimi mit vielen Facetten. Irrungen und Wirrungen,  sowie einem hohen Spanungsbogen.Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und vergebe volöle 5 Sterne für dieses Buch




  3. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (859)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    {Rezension auch auf meinem Blog zu finden 🙂}

    • ✒ Autor*in: Jennifer Benkau

    • 📖 Seitenanzahl: 525 

    • 🌎 Welt: Zukunft, Großbritannien (🌟🌟🌟🌟🌟)

     • 📚 Cover: 🌟🌟🌟🌟

     • 👱‍♀️ Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟  

          - Lieblingscharakter: Neél, Joy, Matthial, Graves & Rick 

    • ✒ Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟+ • • Jennifer Benkau ist für mich einfach die Königin der Worte. So hat sie auch hier wieder eine unglaublich spannende & süße Dilogie geschrieben, die mich mal wieder vollkommen überzeugen konnte! ❤ 

    • Ich liebe Joy. Sie ist ein wenig rebellisch, ironisch & stark. In meinen Augen eine Protagonistin wie ich sie mag 🙈 Mit Neél hatte ich meine anfänglichen Problemchen, aber es dauerte nicht lange bis ich auch ihn in mein Herz schließen konnte. Durch die Reihe hindurch ist er einfach so unfassbar niedlich😍🤗💕 

    • Ich finde, dass hier weder die Action, noch der Nervenkitzel, die Lovestory oder der Humor zu kurz kommt. Ich habe von Seite zu Seite mitgefiebert & mich des öfteren gefragt, wie es denn weitergehen sollte, weil alles so aussichtslos erschien 😢 

    • Ja, ich wollte nicht wieder heulen & es wäre mir auch beinahe gelungen, aber dann hat Jennifer Benkau wieder einen ihrer berühmten Heulkrampfsätze raus gehauen und es war aus mit mir. Das Ende ist echt ein schlimmer Cliffhanger 😭💕 

    • Ich kann die Reihe nur jedem ans Herz legen! 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen 🤗💕

  4. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  5. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.118)
    Aktuelle Rezension von: --Sarah---

    Schneller Start in die Geschichte. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung

  6. Cover des Buches Schlüssel 17 (ISBN: 9783548290997)
    Marc Raabe

    Schlüssel 17

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Astrid_Schwikardi

    Inhaltsangabe:

    In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

    Meine Meinung:

    Ich bin durch einige Bücherblogs auf die Thriller-Reihe um den Ermittler Tom Babylon aufmerksam geworden. Obwohl die Meinungen doch recht geteilt waren, habe ich mich entschlossen, mir den 1. Band „Schlüssel 17“ zuzulegen.
     Wie in einem Thriller üblich wird der Leser direkt zu Anfang mit einer grausam zugerichteten Toten konfrontiert, um deren Hals ein Schlüssel mit der eingeritzten Zahl 17 baumelt. Als der Protagonist Tom Babylon davon erfährt, ist er Feuer und Flamme und reißt sich den Fall unter den Nagel. Der Mann vom LKA wirkt auf mich recht sympathisch. Vor allem die Sequenzen aus seiner Kindheit haben mir gut gefallen. Ich persönlich mag es sehr, wenn ich als Leser erfahre, wie der Protagonist seine Kindheit bzw. seine Jugendzeit erlebt hat. 

    Verwirrend fand ich im ersten Moment die Selbstgespräche mit seiner seit Jahren verschollenen Schwester. Ich wurde vollständig aus der Geschichte gerissen und brauchte eine gewisse Zeit, bis ich erfasst hatte, dass die Gespräche nur in seinem Kopf stattfinden. Zumal ich mich bei einigen Diskussionen, die er im Geiste mit seiner Schwester geführt hat, schon gefragt habe, ob ein Kind so denkt und spricht. 

    Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, hinzu schreib Marc Raabe äußerst sprachgewandt und bildhaft. Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen, doch leider bleiben am Ende einige Unklarheiten offen, die speziell den Ermittlungsfall betrafen, weshalb ich davon ausgehe, dass sie nicht in den Folgebändern behandelt werden. Daher kämpfe ich noch mit mir, ob ich mir tatsächlich den Folgeband „Schlüssel 19“ kaufen soll.

     Trotz dieser Anmerkungen hatte ich spannende Lesestunden und spreche für all die Leser eine Leseempfehlung aus, die über die ein oder andere Unklarheit hinwegsehen können. 

  7. Cover des Buches Der Tunnel - Nur einer kommt zurück (ISBN: 9783426227091)
    Chris McGeorge

    Der Tunnel - Nur einer kommt zurück

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Sechs Freunde fahren mit einem Boot in einen Tunnel, aber nur einer kommt wieder raus. Alle verdächtigen Matthew, dass er seine Freunde in dem Tunnel umgebracht und verschwinden lassen hat. 

    Was ich besonders spannend fand, das die Geschichte nicht aus Matthews Sicht geschildert wird und man so als Leser gar nicht weiß, ob er unschuldig ist oder nicht.

    Anfangs fand ich die Geschichte ein wenig verwirrend und auch stellenweise zäh, doch je mehr die Story dem Höhepunkt entgegen fieberte, desto spannender wurde sie.

    Einige Dinge die schlussendlich heraus kamen, habe ich geahnt, aber das ganze Ausmaß war schon erschreckend und hat mich doch überrascht.

    Alles in allem war das ein sehr spannender Thriller, wenn man sich durch die zäheren Stellen am Anfang durchgekämpft hat.

  8. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.270)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Stephen King liefert mit dem Buch einen Roman mit etwas 1500 Seiten. Es ist ein typischer Roman und vorab möchte ich direkt sagen, dass das Buch definitiv nichts für Leser ist, die es nicht mögen viele Seiten ohne Spannung zu lesen. Bei Es ist der Einstieg in der Geschichte sehr langsam. Zunächst lernt man die Protagonisten kennen und alles ist sehr detailliert beschrieben. Man lernt auch die Geschichte von Derry, der Stadt in der das Buch spielt, kennen. Durch die Liebe fürs Detail von Stephen King  konnte ich mir alles hautnah vor meinem geistigen Auge vorstellen. Die Emotionen meinerseits haben einer Achterbahn geglichen. Es war zwar nicht durchgehen gruselig, aber ab und an kamen echt gruselige Szenen.

    Insgesamt ist es für mich definitiv ein Klassiker, den man als Stephen King Liebhaber lesen sollte.

    Trotzdem konnte ich nur 4 Sterne vergeben, da ich manchmal die intensiven Phasen der Erzählungen und Beschreibungen irgendwann einfach als zu viel empfand. 

  9. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

     (48)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    »Der Pirat« ist ein Buch bei dem ich ins Schwärmen geraten könnte! Schon das Thema, Francis Drake und englische Geschichte, faszinieren mich schon seit Langem. In Kombination mit guter Recherche und spannender Vermittlung ergibt das für mich nicht weniger als den perfekten historischen Roman!

    An historische Romane stelle ich sehr hohe Erwartungen was Recherche und Wahrheitsgehalt angeht. Das Werk von Mac P. Lorne konnte mich in beiderlei Hinsicht absolut überzeugen, ja mehr noch: begeistern! Auch die Vermittlung der geschichtlichen Inhalte gelingt ihm meisterhaft. Er lässt Drake, Elizabeth I und andere historische Figuren lebendig werden, nimmt den Leser mit auf spannende Kaperfahrten und erklärt ganz nebenbei Englands beginnenden Aufstieg zur Weltmacht. 

    Ein gewisses Interesse für Seefahrt sollte der Leser aber mitbringen, denn Lorne schildert die Seemanöver sehr detailliert und geht auch auf die Besonderheiten bei der Konstruktion der neuen englischen Schiffe ein. Dabei verwendet er natürlich einige nautische Fachbegriffe, den Lesefluss hat das aber nicht gestört und notfalls hilft das angehängte Glossar gut weiter. Für mich war dieser Teil sehr faszinierend und lehrreich, denn dass die Engländer so große Vorteile aus moderneren Schiffen mit besseren Kanonen zogen wusste ich noch gar nicht. Der Leser kann mitverfolgen wie England modernisiert und aufrüstet, Spanien aber an vergangenem festhält, während alle Zeichen auf einen Krieg hindeuten.

    Der Höhepunkt des Romans ist natürlich die Schlacht gegen die Spanische Armada. Lorne beschreibt diese so detailreich, dass man sich die Manöver und die Scharmützel sehr gut vorstellen und den Kanonendonner fast hören kann. Kurze Perspektivwechsel zu den Spaniern ermöglichen dem Leser auch einen Einblick in deren Denkweise und runden die Erzählung ab.

  10. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Wenka Mikulicz-Radecki von

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  11. Cover des Buches Ich bringe dir die Nacht (ISBN: 9783499274947)
    Catherine Ryan Howard

    Ich bringe dir die Nacht

     (71)
    Aktuelle Rezension von: heinoko

     

    Ist das Buch wirklich ein Thriller? Vielleicht doch eher ein Psychothriller? Wer nägelkauenden Thrill mit viel Blut erwartet, wird enttäuscht sein. Mir hat das Buch dennoch gut gefallen.

     

    10 Jahre sitzt Will Hurley, der sogenannte Kanal-Killer von Dublin, bereits im Gefängnis, als erneut die Leiche einer jungen Frau aus dem Wasser gezogen wird, ein Opfer ganz nach dem Muster der Morde, deretwegen er verurteilt worden war. Will setzt nun alles daran, mit Alison, seiner großen Liebe von damals, sprechen zu dürfen, denn er hat Informationen, die er nur ihr mitteilen will. Doch Alison führt seit der Verurteilung von Will ein völlig neues Leben in den Niederlanden. Alles Geschehen von früher hat sie verdrängt und nie mehr ein Wort darüber verloren. Deshalb lehnt sie es zunächst vehement ab, als die Polizei sie um Hilfe bittet. Schließlich begreift sie jedoch, dass Weglaufen keine Lösung ist, und willigt ein, nach Irland zu fliegen und mit ihrem einstigen Freund, dem Serienkiller, zu sprechen, ohne zu ahnen, worauf sie sich einlässt…

     

    Drei verschiedene Handlungsstränge führen durch das Buch. Da ist zunächst die Gegenwart, von Alison selbst erzählt. Dann gibt es die Rückblenden, 10 Jahre früher, aus dem Leben von Alison, Liz, ihrer besten Freundin und Will, ihrer großen Liebe. Dazwischen gesetzt gibt es kurze Einschübe des „Stalkers“, ohne dass sich dem Leser erschließt, um wen es sich handelt. Gut gefällt mir, dass die Autorin durch die Kapitelüberschriften „Alison, heute“ und „Alison, damals“  dem Leser stets klare Orientierung gibt, in welchem Zeitabschnitt man sich gerade befindet. Gut gefällt mir auch der Schreibstil, der beeindruckend klar ist, dabei stets präzise und detailliert in den Einzelheiten. Allerdings kann ich nicht jedes Verhalten der Protagonisten nachempfinden. Fremd blieb mir zum Beispiel die Mutter von Aliston, aber auch Aliston selbst, deren Schuldgefühle ich nicht nachvollziehen kann, schon gar nicht ihr Verhalten gegenüber ihren Freundinnen, ihren inneren Rückzug. Leider fehlt auch der große Spannungsbogen. Zwar kann man sich als Leser nicht vorstellen, wohin die Handlung führen wird, und liest daher mit einer gewissen Grundspannung stets weiter und weiter. Als man denkt, man sei bereits am Ende der Geschichte angekommen, alles Ungewisse sei geklärt, wird alles nochmals völlig überraschend komplett auf den Kopf gestellt. 

     

    Fazit: Nicht übermäßig aufregend, dennoch mit einer gewissen Grundspannung solide geschrieben, gut zu lesen.

     

     

  12. Cover des Buches 7 Minuten zu spät (ISBN: 9783499242397)
    Kate Pepper

    7 Minuten zu spät

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Dies war mein erstes Buch von Kate Pepper, bisher kannte ich die Autorin nicht. Das Buch hat mich gleich mit dem ersten Kapitel abgeholt und gepackt, die Geschichte war direkt spannend, fesselnd und undurchsichtig. Erst nach und nach erlaubt die Autorin dem Leser einen Blick ins Dunkel zu werfen und ich hatte gewisse Ahnungen, wie die ganze Geschichte zusammenhängen könnte. Leider begannen für mich sowohl die Geschichte, als auch der Spannungsbogen gegen Ende zu schwächeln. Plötzlich wirkte die Geschichte sehr konstruiert und schnell abgehandelt. Ich musste zwischendurch dann auch überlegen, wie das denn jetzt alles zusammenpassen kann. Das ist sehr schade, denn bis dahin wurde ich wirklich super unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und macht das Buch kurzweilig, für mich war aber das Ende leider irgendwie vermurkst, daher auch nur drei Sterne.

  13. Cover des Buches Arthur und die vergessenen Bücher (ISBN: 9783551310835)
    Gerd Ruebenstrunk

    Arthur und die vergessenen Bücher

     (217)
    Aktuelle Rezension von: T-prinzessin

    Die Hauptperson dieses Buches ist Arthur. Er selbst sieht sich nicht als Held, gerät völlig unerwartet in ein gefährliches Abenteuer und hat die besondere Gabe, unter Tausenden von Büchern auf Anhieb „das Richtige“ zu entdecken.

    Als Arthur nun den „Bücherwurm“ kennen lernt, wie er einen Antiquariaten nennt, ahnt er nicht, dass es so mächtige Bücher gibt, die über Leben und Tod entscheiden können, dass sie von eigenen Wächtern versteckt und bewacht werden müssen, damit niemand sie finden kann.

    Als in dem Antiquariat eines Tages ein Fremder auftaucht, dem Bücherwurm droht und ihn sogar einsperrt, beginnt für Arthur und Larissa, die Enkelin des Bücherwurms (hält oft wissenschaftliche Vorträge und kann Schlösser knacken), eine gefährliche Reise nach Amsterdam und Italien, denn auf ihnen liegt plötzlich die alleinige Verantwortung, eines dieser mächtigen vergessenen Bücher zu finden und das so genannte „Buch der Antworten“ zurück zu bringen.

    Arthur entdeckt, das auch er Teil einer großen Legende ist, und er hat die Voraussetzungen zum Wächter der Bücher durch seine besondere Gabe.

    Madame Slivitsky (die schwarze Frau, die die Böse ist), versucht, selbst mit ihren Söhnen, die vergessenen Bücher zu finden und zu besitzen, um mit ihnen die Weltherrschaft zu erlangen. Diese Familie schreckt bei ihrer Suche nach den Büchern vor nichts zurück, doch zum Glück gibt es immer wieder Leute, die Arthur und Larissa helfen und sie beschützen, wenn ihre eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen.

    Spannend, humorvoll, super geschrieben. Mit allem, was zu einem guten Buch gehört.

    Hochspannend: Von dem Moment, in dem ich es in die Hand nahm, bis zu dem als ich fertig war konnte ich nicht aufhören zu lesen und nichts zwischendurch machen!

    Einfach für jeden geeignet. Ob alt oder jung, Junge oder Mädchen, ob zum Vorlesen oder selber lesen, jeder wird seine Freude mit diesem Buch haben.

    Arthur und Larissa sind total sympathisch und man fiebert richtig mit. Kleinigkeiten in der Geschichte, wie die Hilfe zweier Bahnschaffner, die den Kindern auf ungewöhnliche Art helfen und die Schilderung des Kaffeetrinkens in Italien peppen das Buch weiter auf.

    Die Schilderungen von Amsterdam und Bologna, die Städte, in die die Reise der Kinder führt, sind wunderschön – man erfährt sehr viel darüber und bekommt gleich Reisefieber!

    Obwohl die Vergessenen Bücher das Hauptthema sind, wird dem Leser auch bewusst, wie die Menschen „ticken“. Bei manchen kommen die positiven Seiten hervor, bei anderen die negativen. Wie habgierig und machthungrig einige sind, dass sie nicht mal vor Mord oder Entführung zurückschrecken, ist furchtbar – aber all das gehört ja bekanntlich zum Menschsein dazu.

    Leider gibt es einige offene Sachen, die für mich nicht mehr abschließend geklärt werden und die ich einfach gerne der Vollständigkeit halber noch erfahren hätte – und darum muss ich einen kleinen Abzug geben.

     Schade eigentlich, aber ich gebe dem Buch „nur“ 4 Punkte.

  14. Cover des Buches Endstation Venedig (ISBN: 9783257231724)
    Donna Leon

    Endstation Venedig

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis zweitem Fall beginnt alles mit einem harmlosen Raubüberfall eines Amerikaners. Brunetti will der allgemeine Meinung aber nicht glauben und macht sich auf die Suche nach dem wahren Grund der Ermordung. Er stößt auf Intrigen, italienisch-amerikanische Beziehungen und Bauernopfer. Das zweite Buch fande ich nicht ganz so gut wie das Debüt von Donna Leonm trotzdem ist es ein guter Krimi, der den Leser in das wunderschöne Venedig entführt. Lange empfande ich den zweiten Fall im Buch als nebensächlich und uninteressant bis es am Ende des Buches mit dem Hauptfall verknüpft worden ist. Fazit für mich ist, dass jeder mit seinem Tun etwas bewirken kann, auch wenn die Möglichkeiten noch so klein sind.

  15. Cover des Buches Der Fliegenfänger (ISBN: 9783453864283)
    Willy Russell

    Der Fliegenfänger

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Buchliese

    Raymond ist fast 19 Jahre alt, als er sich nach Grimsby aufmacht und auf dem Weg dorthin Briefe an sein großes Idol Morrissey schreibt. In seinen Aufzeichnungen erzählt er von seiner Reise und seinem Leben. Sein Sarkasmus und sein schwarzer Humor lässt seine eigentlich traurige Geschichte in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Nichts wünscht sich seine Mutter mehr, als dass er ein ganz normaler Junge wird. Doch Raymond muss nicht nur die Schule und die Pfadfindergruppe verlassen. Er hat auch keine Freunde mehr und verschwindet einfach in der Schublade "Er war es!". Raymond ist seit dem Sprung in den Kanal der falsche Junge. Niemand hört ihm mehr zu, alle wollen nur noch sein Bestes und ihm helfen. Und so verwundert es nicht, dass er sich in eine eigene Welt verspinnt und sich mit aller Kraft gegen alles Normale wehrt. Er wird er in einen Strudel aus Missverständnissen und unglücklichen Vorfällen immer weiter an den Rand gedrängt. Bis ihn in Grimsby ein Job auf einer Baustelle erwartet ...

    Eine sehr sympathische Figur ist Raymonds Oma. Eine Figur, die ihm Halt gibt und die nicht nur zu ihm steht, sondern auch mit scharfer Zunge die Realität im Blick hat. Im folgenden Zitat richtet Raymonds Großmutter das Wort an seine Mutter/ihre Tochter: "Mag sein, dass wir hier im modernen Failsworth leben, Shelagh; mag sein, dass wir uns am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts befinden, wo jeder seinen Wintergarten hat und wo man seine Topfpflanzen im Gartencenter kauft und zur Andacht in die voll klimatisierten Konsumtempel läuft. Aber lass dich davon nicht täuschen. Zivilisation! Ein dünner Firniss, Shelagh! Hinter dem Einkaufswagen im Supermarkt trottet noch mancher Neandertaler. Und wenn man mal die Topfpflanzen weglässt, Shelagh, dann laufen in den Gartencentern massenweise Sadisten rum. Glaub nur nicht allzu fest an die so genannte Zivilisation, Shelagh; wenn es nur irgend ginge, würden auf den Parkplätzen vor den Einkaufscentern und Supermärkten bald wieder regelmäßig Menschen gehenkt, verprügelt und als Hexen verbrannt. Und alle wären sie da, in ihren Armani-Anzügen, mit ihren gestylten Frisuren, ihren Topfpflanzen, ihrem Perrier-Wasser und dem marinierten Tunfisch, den sie sich dann mittags auf den Holzkohlengrill legen, um ihn genüsslich im Garten zu verzehren, nachdem sie dem Henker den ganzen sonnigen Vormittag auf dem Supermarkt-Parkplatz beim Köpfen zugeschaut haben."

    Vielen Dank dem Autor für dieses großartige Buch! Leider ist es der bisher einzige Roman der von Willy Russell erschienen ist, aber ich warte schon jetzt auf mehr. Lesen! Lesen! Lesen! 
  16. Cover des Buches Im Angesicht des Feindes (ISBN: 9783442481835)
    Elizabeth George

    Im Angesicht des Feindes

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Jay
    Die Tochter der Politikerin Eve Bowen verschwindet. Der Entführer fordert kein Geld, sondern dass der Vater des Kindes sein Erstgeborenen anerkennt. 
     Das ist kompliziert, denn Eve hatte der Öffentlichkeit bislang aus politischen Gründen verschwiegen wer der Vater ist. Doch für sie ist auch klar, es kommt nur der leibliche Vater für die Entführung in Frage, deshalb unternimmt sie nichts. 

    Auch in diesem Buch tritt Linley erst wieder sehr spät in die Handlung ein. Zuerst hat mich das etwas geärgert, aber am Ende fand ich es doch gar nicht so schlecht. Die Ermittlungen übernehmen zunächst St. James und Helen, da Eve keine Polizei einschalten will, aus Sorge die Geschichte landet in der Presse. Das Buch enthält die üblichen "Verdächtigen" (Linley,Barbara, Helen, St. James, Deborah) und die üblichen Dramen (Streit zwischen Linley und Helen, Deborahs Kinderlosigkeit). 

    Ich fand das Buch trotzdem bisher mit Anstand am besten. Für mich war es von Beginn an und bis zum Schluss spannend. Es waren interessante Charaktere vertreten und die Auflösung war unerwartet. Die Linley Reihe scheint eine der Reihen zu sein, die mit den Folgebänden noch besser wird….
  17. Cover des Buches Der Poet der kleinen Dinge (ISBN: 9783423253697)
    Marie-Sabine Roger

    Der Poet der kleinen Dinge

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Eine interessante Story, die der Buchrücken verspricht. Weltenbummlerin Alex kümmert sich um "Dödel" Gérard, den die Schwägerin gerne aussetzen will, trist ist es schon am Kanal, wo alle leben und sich begegnen, eine Hühnerfarm ist nicht der attraktivste Job und so geht es dann los, Alex hat sowieso ein irgendwie verkorkstes Leben und die Autorin schreibt gute, kurze Sätze, die manchmal klug sind, doch dann wird's eben nicht nur unübersichtlich mit einem zweiten Erzähler (man muss aufpassen, wann der sich einschleicht), sondern es geht einfach nur ganz schleppend weiter, Roger verliert sich mal in Retrospektiven, dann hängt sie in der tristen Landschaft, wiederholt die Cholerik der Schwägerin und da passiert nicht viel bis nichts, immer glaubt man, es wird schon Fahrt aufnehmen, dann sieht man auf die Seitenzahl und stellt fest, man ist schon durch die erste Hälfte und dann macht es keinen Spaß mehr, es ist eigentlich immer noch der Anfang, das reicht, man klappt das Buch zu, bevor man sich über die Zeitverschwendung aufregen kann.
    Das heißt jetzt nicht, dass die Autorin schlecht schreibt, ganz sicher nicht, manches Mal blitzte ein Gedanke oder ein Satz auf, der ein Lächeln ins Herzchen schickte, doch die Dramaturgie und die Bewegung im Roman stehen in keinem Verhältnis zu den Erwartungen, die im Begleittext geweckt werden. Schade.
    Wenn man ein Buch nach der Hälfte beiseite legt, dann ist es verloren für den Leser. So ist das wohl hier beim Rezensenten gelaufen.
  18. Cover des Buches Ach wie gut, dass niemand weiß (ISBN: 9783570310656)
    Alexa Hennig von Lange

    Ach wie gut, dass niemand weiß

     (152)
    Aktuelle Rezension von: valyien

    Inhalt:

    Meine Liebe glaubt an dich!Reibungslos, so soll das Leben von Sina, Tochter eines Staatsanwalts, verlaufen. Da passt ein aalglatter Schwiegersohn in spe wie Jean perfekt - jedenfalls für Sinas Eltern. Doch dann verändert ein einziger Abend Sinas ganzes Leben: Als ihre Freundinnen von den Jungs einer Gang angegriffen werden, ist es ausgerechnet einer der Täter, der Sina in letzter Minute rettet. Noah, so heißt der Junge, will Sina unbedingt wiedersehen und steigt sogar heimlich in die Villa ihrer Eltern ein, nur um mit ihr zu reden. Trotz allem, was zwischen ihnen steht, verlieben sich die beiden mit Haut und Haaren. Doch niemand darf von ihren heimlichen Treffen wissen! Und so beginnt ein Spiel mit dem Feuer, in dem plötzlich nichts mehr ist, wie es scheint ...


    Meinung:

    Wenn man ein Buch mit einem Badboy möchte, dann ist das hier das richtige. Ein Mädchen von einer reichen Familie und ein Badboy. Eine Kombination, die verführerisch, romantisch, gefährlich und aber auch ungewohnt ist. Das ganze ist so verwickelt, dass ich gar nicht mehr dazu schreiben möchte und nur sagen kann, dass man es lesen muss! Ausserdem hat es ein absolut geniales Ende, dass mir auch Tränen gegeben hat ;)

  19. Cover des Buches Die Tote im Götakanal (ISBN: 9783499244414)
    Maj Sjöwall

    Die Tote im Götakanal

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Wir haben sie vor acht Tagen aus dem Wasser gezogen. Mehr wissen wir nicht. Wir wissen nicht, wer sie ist, wir haben keinen Tatort und keine Verdächtigen. Wir haben nicht den geringsten Anhaltspunkt, der in irgendeinem sinnvollen Zusammenhang mit ihr stehen könnte.«

     

    Schweden, 1965. An einem herrlich sommerlichen Julinachmittag wird die Leiche einer Frau aus dem Kanal geborgen. Sie wurde grausam misshandelt, vergewaltigt und erwürgt. Über diese offensichtlichen Dinge hinaus wissen die Ermittler rund um Kommissar Martin Beck herzlich wenig. Die Tote kann nicht identifiziert werden, nirgends wird sie vermisst. Ein hartes Stück Arbeit…

     

    Vor einiger Zeit erfuhr ich von einem lieben Menschen, dass ich eine Bildungslücke hätte, weil ich noch nie einen Krimi von Sjöwall und Wahlöö gelesen hatte. Mit diesem ersten Band der Reihe machte ich mich an die Behebung und war schon nach wenigen Seiten begeistert.

     

    Die Schilderungen wirken in hohem Maß realistisch. Die Ermittlungen dauern, erstrecken sich über mehrere Monate, manchmal treten die Ermittler wochenlang auf der Stelle. Lange suchen sie nach den ersten Ansatzpunkten, immer wieder laufen sie in Sackgassen. Das zermürbt, Beck und seine Kollegen werden physisch und psychisch arg mitgenommen. Ich merkte beim Lesen, wie ich richtig mitlitt, während sie versuchten, ihr Puzzle zu lösen. Vernehmung reiht sich an Vernehmung, Beschattungen dauern gefühlt ewig… ich merkte, wie bei mir immer mehr die Spannung stieg. Wird dieses Mal der Durchbruch gelingen oder erfolgt eine erneute Enttäuschung?

     

    Jede Kleinigkeit ist bei einem solchen Puzzle wichtig. Daher werden auch akribisch Details und einzelne Vorgänge beschrieben, diverse Verhöre gibt es als vollständige Protokolle. Alles recht nüchtern und düster, Privates findet nur am Rande statt, die Ermittlungen haben Priorität. Die Bedeutung der Teamarbeit wird auch ganz deutlich, Kommissar Beck ist clever, aber kein Superstar und hätte ohne sein Team keinen Erfolg erzielt.

     

    Fazit: Ein klassischer Polizeikrimi. Hat mir sehr gefallen, hier lese ich weiter.

  20. Cover des Buches Der Tod in Venedig und andere Erzählungen (ISBN: 9783596900275)
    Thomas Mann

    Der Tod in Venedig und andere Erzählungen

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung geht es hier:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-3wa9m-f72663

    Vorsicht, Spoiler!

  21. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (593)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  22. Cover des Buches Spiel der Dämmerung (ISBN: 9783453533103)
    Christine Feehan

    Spiel der Dämmerung

     (87)
    Aktuelle Rezension von: ShellyArgeneau
    Inhalt:
    Sie sind die Schattengänger. Eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Begabungen von einem brillanten Wissenschaftler verstärkt wurden, um geheime Missionen für die Regierung auszuführen. Eine von ihnen ist Dahlia Le Blanc. Ihre übersinnlichen Kräfte sind jedoch so gefährlich, dass sie nur Spezialaufträge übernehmen kann und ansonsten in die Sümpfe von Louisiana verbannt ist. Doch bei einem ihrer Einsätze läuft etwas schief und plötzlich ist ihr Leben in Gefahr. Nur der geheimnisvolle Nicolas Trevane kann sie retten ...


    Meine Meinung:
    Zu aller erst find ich die Idee mit Schattengänger total cool und ihre geilen Fähigkeiten. Was Dahlia kann find ich so faszinierend mit dem in der Luft schweben oder das sie Feuerbälle entzünden kann. Ich würde sowas auch gerne können. Auf ne andere Weise will ich das nicht weil es scheint sie echt fertig zu machen. Ich meine ihr wird schlecht wenn jemand einen anderen tötet. Was Nicolas angeht hab ich etwas Angst vor ihm  Er ist ein ausgezeichneter Scharfschütze und trifft immer sein ziel also ja ich hätte oder besser gesagt habe richtig Angst vor ihm  Es sind lustige Stellen drin und es lässt ein echt mitfiebern wer nun der Verräter ist und wer nicht. Was mich allerdings etwas genervt hat was Dahlia's Verhalten Nicolas gegenüber. Er sagt ihr oft genug das er sie liebt und sie kapiert es einfach nicht. Hat Angst davor glücklich zu sein und eine Familie zu gründen. 
  23. Cover des Buches Libri Mortis - Lauernde Stille (ISBN: 9783785558775)
    Peter Schwindt

    Libri Mortis - Lauernde Stille

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Achtung - Spoileranteil


    Umschlaggestaltung / Cover/ Klappentext

    Auch beim dritten Teil gefällt mir das Cover, die Umschlaggestaltung und auch der Klappentext wieder sehr gut.


    Inhalt

    Im dritten Teil der Libri Mortis Reihe nimmt auch die Mutter von Rosalie, Marguerite mehr Platz im Handlungsstrang. Wie ihre Tochter wurde auch sie von Stimmen heimgesucht und wusste um die Geheimnisse in den Pariser Katakomben.


    Wertung
    Selten habe ich eine Reihe gelesen und war auch nach dem Ende des letzten Teils so begeistert – ich glaube, das ist wirklich die erste!

    Nachdem ich die ersten beiden Teile bereits verschlungen hatte, konnte ich das Finale kaum erwarten. Ich habe mich förmlich eingeschlossen, mich mit dem Buch verzogen und meine Umwelt ausgeschlossen. Es war mir egal, welche Uhrzeit wir hatten, wie viel Schlaf ich bekam – ich wollte wissen,wie es ausgeht. Generell fand ich die Idee mit den Pariser Katakomben fantastisch. Natürlich ist diese Idee nicht neu, aber meist doch für Horrorfilme oder dergleichen genutzt – ein Genre das ich nervlich leider nicht genießen kann, so dass ich hier voll auf meine Kosten kam!

    Auch im dritten Teil schafft es Schwindt, eine geniale Charakterzeichnung der Protagonistin Rosalie zu erschaffen, sie wird Schatten - wie man so schön sagt, was bedeutet, dass man sie in Erinnerung halten kann wie einen Freund. 

  24. Cover des Buches Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras (ISBN: 9783862824700)
    Detlef M. Plaisier

    Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Harpo

    Die Originalgeschichte, welche aus den sogenannten Memoiren des Vaters des "Autors", bezogen wurde, hätte eigentlich das Potential zu einer wahrhaft erzählenswerten sein können. Leider macht es der Autor - wir mögen ihn so nennen - einem unmöglich die Geschichte zu genießen. Der Grund: Langweilig und überaus langatmig erzählt. Dazu auch noch schriftstellerisch wenig ausgereifte Stil, der es fast schon zum Kraftakt macht, sich durch das Ganze durchzuarbeiten.

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