Bücher mit dem Tag "kanalisation"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kanalisation" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453272408)
    Stephen King

    Es

    (2.388)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Ein Klassiker der bis heute nicht an Glanz verloren hat. 

    Der Horror beginnt damit das Gegenden von Maine berüchtigt sind "unheimlich" zu sein. Das ein Clown sein Unwesen treibt, ohne diesen je gefasst zu haben. Doch nicht nur als Clown kommt er in Erscheinung, sondern auch in anderer Gestallt. Beim Lesen entwickelt sich zeitweise eine angenehme Gänsehaut. Man möchte weiter lesen, die Neugier weiß das es zu Situationen kommt die einen in Mark und Bein erschüttern wird. Ja, man weiß das einen die Angst packt.
    Mit knapp über 1500 Seiten rauschte ich nicht über diesen Roman hinweg, wobei die Geschichte es erlaubt hätte diese zügig durch zu lesen. Es waren die Storys dazwischen die in mich zum inne halten brachten. Es waren genau diese psychologischen Grausamkeiten die mich zum Nachdenken anregten. Ja, zeitweise war es etwas langatmig. Wo ich mir dachte: "Junge, bring es auf den Punkt." Und geschickt spießt Stephen die Handlung der Geschichte wieder auf die Nadel und ich dachte mir beim lesen: "Verdammt. Er hat es wieder getan." Er hat es abermals geschafft mich zu faszinieren und zu schockieren. 

    Was soll ich sagen? Wenn es einen Autor gibt der mich nach 34 Jahren Hobby - Lesen immer noch so grausam abholen kann, dann ist es Stephen. 

  2. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    (725)
    Aktuelle Rezension von: MayaB

    Ein weiteres Buch von Jonasson, das mir gut gefallen hat. Ich hatte keine Ahnung, was genau mich erwarten würde, kannte nur meine bisherigen Erfahrungen und dass ich die genossen habe, weshalb ich mit gutem gerechnet habe, und wurde wieder einmal nicht enttäuscht.
    Politische Probleme werden mit sehr viel Humor gemeinsam in eine absurde Geschichte gepackt, in der wieder einmal Atomwaffen eine Rolle spielen, ebenso wie ein paar sehr unglaubwürdige Figuren, die in dieser Geschichte aber absolut natürlich wirken, einfach weil die ganze Geschichte so unglaubwürdig ist.
    Mit Nombeko und Holger gibt es zwei unglaublich sympathische Hauptfiguren, die ihr bestes tun, um ein möglichst gutes Leben zu führen, ohne dass andere darunter leiden, und mit den drei chinesischen Schwestern und dem amerikanischen Töpfer sind auch für lustige Nebenfiguren gesorgt, die alle ihren Platz in der Geschichte haben. Und dann gibt es da noch die nicht ganz so liebevollen Nebenfiguren, die mir leider eher auf die Nerven gingen, aber auch die hatten eindeutig ihren Platz im Geschehen und es ist ja nicht so, als seien sie versehentlich nervig geworden, sondern man merkt schon sehr deutlich, dass Jonasson sich was bei den Dingen gedacht hat, die er geschrieben hat.
    Es gibt ein paar kleinere Momente, bei denen ich mich gefragt habe, ob die Dinge vielleicht doch zu weit gehen in ihrem Humor, da sie einen rassistischen Unterton haben könnten, allerdings habe ich bei Jonasson wirklich das Gefühl, dass er seine Witze eher auf Kosten von den Figuren schreibt, als auf Kosten der Stereotype ihrer Herkunft, auch wenn beides teilweise überschneidet. Ich bin was das angeht aber wirklich kein Experte, und auch nicht betroffen, entsprechend kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass andere Leute das ganz anders sehen würden.
    Auch muss ich zugeben, dass ich an so einigen Stellen doch sehr enttäuscht war, als in der Geschichte manche Figuren so stark unter anderen leiden, und die anderen praktisch nie die Konsequenzen davon zu spüren bekommen. Es geht für die Figuren letztendlich gut aus, aber dass man so sehr im Leben anderer herumpfuschen konnte, ohne dass es je zu irgendwelchen Problemen kommt, hat mich doch nicht ganz glücklich gemacht. Auch wenn's vielleicht realistisch ist, dass nicht alle Leute immer vom Karma erwischt werden, aber gewünscht hätte ich's mir hier doch.
    Ändert aber nichts daran, dass ich alles in allem wieder einmal eine echt gute Zeit hatte, und Jonasson ist denke ich auch weiterhin auf der Liste der Autoren, bei denen ich nie nein zu einem Buch sagen würde.

  3. Cover des Buches Ein Wispern unter Baker Street (ISBN: 9783423214483)
    Ben Aaronovitch

    Ein Wispern unter Baker Street

    (608)
    Aktuelle Rezension von: Julybookish

    Also naja, das war mehr oder weniger ein Schuss in den Ofen. Barbara und ich haben uns wieder hinten den nächsten Band geklemmt und so tolle Sachen erwartet. Von wunderbare Bakerstreat Vibes, monumentale Magierkämpfe und atemberaubende Spannung war jedoch wenig auszumachen. Was wir bekommen haben, war eher ein flaches Lüftchen mit etwas Ermittlungsarbeit...😮‍💨

    Aber von vorn!

    Durch den zweiten Band wissen wir von dem gesichtslosen neuen Gegenspieler und statt hier weiter zu ermitteln und anzuknüpfen werden wir in einen komplett anderen Fall hineingeworfen. Peter wird wieder von Stefanopolus zum Tatort zitiert und vorerst wird nichts Übernatürliches festgestellt, aber Peter wäre nicht er, wenn er nicht noch tiefer graben würde. Diverse Gänge im Untergrund, viele Verhöre und Befragungen später kristallisiert sich eine funkelnde Spur heraus, der wir aber nicht folgen. Wie der Autor nicht müde wird zu sagen, ist echte Polizeiermittlung nicht wie im Film. Also wieder 5 Gänge zurückgeschalten und recherchiert. Auch werden wieder so viele Fäden miteinander verknüpft, dass man den Überblick verliert, was wirklich wichtig ist.
    Der Fall mit seinem Grundgedanken war zwar auch spannend und gut verschachtelt, aber zog sich doch sehr. Das Problem ist halt, das sich Peter Grant sehr gut ablenken lässt und zu leicht den Fokus verliert. Auch der Schreibstil ist seinem Charakter angepasst und deshalb erörtert der Autor lieber Nebensächlichkeiten, anstatt auf den Punkt zu kommen... 🙄Auch Lesley ist jetzt mit dabei und übt fleißiger als es Peter in 3 Bänden getan hat. Sie bringt einen schönen Schwug in das Ganze und fördert hoffentlich Peters Geist.
    Aber was wieder richtig gut war, ist der Humor. Dieser trockene englische Humor hat mich oft laut Auflachen lassen, da dieser spontane Slapstick einfach zu gut ist. Eine Szene ist grandios beschrieben und kommentiert worden, die ich so schnell nicht aus meinem Kopf bekomme. Ich sag nur Krankenhaus-Kittel auf der Straße... 🤣
    Ich denke mal, wir geben nicht auf und werden die Reihe weiterlesen, da ja irgendwann auch mal ein Ergebnis zum Gesichtslosen kommen muss. Zumindest war es kurz eingebunden, wenn auch nicht präsent. Es bleibt immer ein Gefühl eines offenen Endes zurück und man möchte sich wirklich mit Peter entwickeln und ihn zu einem guten Polizisten machen, aber das dauert wahrscheinlich noch viele, viele Bände. Was ist zu Beispiel mit dem witzigen Typen aus dem Prolog? Wird der dann in Band 5 erlöst? Ich werde berichten! 😉


  4. Cover des Buches Amnesie (ISBN: 9783442476435)
    Michael Robotham

    Amnesie

    (322)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    Keine Leseempfehlung

    Datum : 29.07.2025


    ✨Handlung✨

    Ein Ermittler wird schwer verletzt in der Themse (Fluss) aufgefunden. Nach diesem Ereignis erlitt er eine Amnesie. Zuvor war er an einem wichtigen Fall (Kindesentführung) dran und vermutet, das es ein geplanter Unfall war. 


    ✨Protagonisten✨

    Charaktere : 1 / 5

    Vincent war der Protagonist und man erfährt so ziemlich alles sehr genau und detailreich über ihn … auch wenn es dich nicht interessiert und den Fall auch nicht weiterbringt. 


    ✨Setting✨

    Unterhaltung : 1 / 5

    Tatsächlich hab ich diesmal den/ die Antagonist(in) vorhergesehen. War nen bisschen stolz auf mich 🤣 langsam werde ich zum alten Thrillerhasen 😎 es geht um das Amnesie (Gedächtnisverlust) und Kindesentführung. Der Thriller spielt sich in England ab. 


    ✨Schreibstil✨

    Spannung : 1 / 5

    Ich werde mit dem Schreibstil nicht warm. Dieses ständige Ausschweifen an unnötigen Details hat mir jederlei Spannung genommen. Nach knapp 200 Seiten hab ich den Rest nur noch überflogen. 


    ✨Fazit✨

    Der Michael und ich, wir werden keine Freunde. Fand das erste Buch (Adrenalin) schon nicht so doll, dachte aber das starke Ausschweifen war gewesen, damit wir die Charaktere besser kennenlernen. Nun, er schreibt nunmal sehr detailreich und ausschweifend - was für mich ein kO Kriterium für nen guten Thriller ist. Ich möchte Spannung, interessante Themen und das Bedürfnis haben, das Buch nicht weglegen zu wollen.

  5. Cover des Buches G.A.S. (ISBN: 9783446258044)
    Matt Ruff

    G.A.S.

    (147)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die politische Landschaft hat sich durch ein paar verheerende Kriege gewaltig verändert. Es gibt (fast) keine dunkelhäutigen Menschen mehr auf der Welt. Eine sonderbare Pandemie hat (nur) sie dahingerafft. Die „Neger“, die die Straßen noch bevölkern und allerorts anzutreffen sind, sind Maschinen. Es handelt sich um Androiden, die menschlich aussehen und dem Menschen das Leben vereinfachen und versüßen, weil sie ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen. Androiden werden universell eingesetzt  (z.B. als Polizisten, Bauarbeiter, Hausbedienstete etc.). Produziert werden sie von einer Firma des Trillionärs Harry Gant, der sich Größerem verschrieben hat. Neben einer Vielzahl industrieller Unternehmungen strebt Harry Gant auch den Bau des höchsten Gebäudes der Welt, einem neuen „Turm zu Babel“, an. Mutationen haben in der Kanalisation für ein Eigenleben gesorgt. Gegen den so entstandenen gigantischen weißen Hai "Meisterbrau" steht das Zoologische Dezernat der Abwasserbehörde von New York City, das in der Kanalisation mit Booten Patrouille fährt, nahezu auf hoffnungslosem Posten. Und dann gibt es noch den (die Pandemie überlebten) grünäugigen dunkelhäutigen U-Boot-Kapitän Philo Dufresne, der mit seiner Crew und dem U-Boot „Yabba-Dabba-Doo“ Walfänger mit Sahnetorten bombardiert und Jagd auf Ökosünder, wie z.B. Schiffe von Harry Gants Flotte, macht. Eine etwas „verrückte“ Welt, in der jetzt auch noch einer der – eigentlich absolut harmlosen und friedfertigen – Gant'schen Androiden Harry Gants größten industriellen Widersacher, Amberson Teaneck, für immer „ausgeschaltet“ haben soll. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und es entpuppt sich ein unheimliches Komplott, dessen Ziel es ist, die Menschheit  auszurotten... 

    G.A.S. hat mich von der ersten Minute an gefesselt und die nur so sprühende Phantasie MATT RUFFs hat mich sofort in ihren Bann gezogen. G.A.S lebt einerseits von dieser (augenzwinkernden) Zukunftsvision und andererseits von den verrückten und schrillen Charakteren, die dem Autor nur so aus seiner Feder „geflossen“ sein müssen. Gekrönt wird das Ganze dann noch von den vielen schrägen Einfällen RUFFs mit vielen Anspielungen und voller parodistischem Anstrich.

  6. Cover des Buches Die Spur des Geldes (ISBN: 9783740804992)
    Peter Beck

    Die Spur des Geldes

    (51)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Spur des Geldes

    Herausgeber ist  Emons Verlag; 1. Auflage (21. März 2019) und hat 432 Seiten. 

    Kurzinhalt: In einem Schacht beim Tegeler See wird ein grausam gefolterter Mitarbeiter der Berliner Wasserwerke gefunden. Schnell zeigt sich: Er war in dubiose Bankgeschäfte verwickelt. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef einer Schweizer Privatbank, folgt der Spur des Geldes und hört sich in den Wasserwerkenvon London, München und Zürich um. Der Fall führt ihn bis ins russische Krasnodar und ein gnadenloserWettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Meine Meinung: Es war nicht schlecht zu lesen, nur leider manchmal etwas langatmig und ohne roten Faden. Irgendwie kam es mir vor, als wenn der Autor nicht wusste, was Tom Winter nun finden soll. Er konnte sich nicht entscheiden. Und manchmal fand ich es komisch, dass er manchmal total taff war und dann wieder wie ein Anfänger gehandelt hat. Irgendwie unglaubwürdig. Das Ende war irgendwie vorhersehbar und relativ fade, so wie eigentlich das ganze Buch, es passierte selten etwas neues und es wurde sehr langatmig geschrieben. Es hätte ein tolles Buch werden können, wenn es zwischendurch mal etwas Spannung gehabt hätte. Aber ich wollte doch wissen, wie es weitergeht, deswegen habe ich es zu Ende gelesen. Es war aber auf alle Fälle spannend, was alles passieren kann, wenn man ins Trinkwasser etwas mischt, was leider heutzutage doch nicht mehr so abwegig ist.

    Mein Fazit: Man kann es lesen, zwischendurch wäre etwas Spannung gut gewesen und leider manchmal etwas langatmig zu lesen. Ich vergebe 4 gute Sterne und kann es trotzdem weiter empfehlen. Die Idee vom Buch ist gut.

  7. Cover des Buches Herrscherin des Lichts (ISBN: 9783899419450)
    Jennifer Armintrout

    Herrscherin des Lichts

    (25)
    Aktuelle Rezension von: emilayana

    Herrscherin des Lichts – Jennifer Armintrout

     

    1.     Handlung: Elfen, Drachen, Dämonen und Vampire sind in die Welt der Menschen gekommen, da der Wall durchbrochen wurde. Doch sie leben in der Unterwelt verbannt unter den Städten der Menschen. Aber auch dort herrschen zwei verschiedene Königreiche. Die Lightworld und die Darkworld. In der Lightworld sind die Elfen zu Hause und dort regiert die Elfenkönigin Mabb, während in der Darkworld das Choas regiert. Als die Assassinen Ayla während ihres Auftrags in der Darkworld auf den Todesengel Malachi trefft, verändert sich ihr Leben. Doch er hält die Halbelfe Ayla nur für eine Elfe und berührt sie, aber durch ihre Menschlichkeit wird Malachi seine Unsterblichkeit genommen. Der Engel ist gefallen. Er möchte Rache, aber als Ayla ihm sein Leben rettet, liegen Hass und Liebe plötzlich ganz nah zusammen.

    2.     Schreibstil: Erst einmal muss man dieses Konzept der mehreren Welten verstehen und das alleine war schon schwer genug. Die ersten 200 Seiten (über die Hälfte des Buches) konnte man das überhaupt nicht nachvollziehen und ich weiß nicht einmal, ob ich es jetzt kapiert habe. Und daran ist vor allem auch der Schreibstil schuld. Ich habe von diesem Buch gar keine Sprache wie die von Albert Camus oder auch Patrick Rothfuss. Allerdings möchte ich keine Sätze lesen, die sich gegenseitig ausschließen oder gar das Gegenteil bedeuten. Zudem mag ich es nicht Sätze doppelt lesen zu müssen, um diese zu verstehen. Und zwar nicht, weil sprachlich wertvolle Metaphern untergebracht waren, sondern weil die Wörter komisch arrangiert waren.

    3.     Charaktere: Ich finde, dass unsterbliche Charaktere und Kreaturen immer einen besonderen Reiz haben. Allerdings ist es sehr schwierig diese darzustellen, da sie so viel weiser sein müssen und auch irgendwie anders als Menschen. Das schafft die Autorin leider überhaupt nicht. Klar befindet sich Malachi in einer ganz anderen Situation, allerdings ist er noch immer einige hundert, wenn nicht tausend, Jahre alt. Er benimmt sich wie ein kleines Kind und auch das Verhalten der Elfenkönigin war meiner Meinung nach einfach daneben. Schlussendlich kann man wohl nur sagen: Charaktere ohne Entwicklung und mit unlogischen Handlungen.

    4.     Umsetzung: Der Spannungsaufbau war eigentlich ganz gut während des Buches. Allerdings war einfach die Handlung ziemlich schwachsinnig. Die Liebe zwischen den beiden Hauptcharakteren ist einfach unsinnig. Liebe auf den ersten Blick finde ich nicht besonders gut in Büchern, aber okay. Allerdings nicht auf diese Weise. Aus Hass wird Liebe in Null komme Nichts. Auch das Genre war meiner Meinung nach ein wenig verfehlt. Urban Fantasy, aber wenn man die Welt nicht versteht funktioniert auch das Genre nicht.

    5.     Cover: Das Cover ist ja ganz hübsch, aber jetzt auch nichts Besonderes und irgendwie finde ich auch den Titel nicht sonderlich passend.

    6.     Ende: Das Ende war vorhersehbar, aber im Grunde okay für die Handlung, die ziemlich schwach war. Auch dieses war wieder von diesem unglaublich schlechten Schreibstil durchzogen. Man musste bei den „spannenden“ Szenen jeden Satz doppelt lesen und selbst dann hat man nichts verstanden. Am Ende wusste ich noch immer nicht wo und wie der Kampf ablief. Alles in allem muss ich sagen, dass das Buch eine vollkommene Enttäuschung für mich war, aber das merkt man wohl schon an der Klinik.

    7.     Bewertung:

     

    1.     Handlung:              8 / 40

    2.     Schreibstil:            2 / 15

    3.     Charaktere:           4 / 20

    4.     Umsetzung:          3 / 10

    5.     Cover:                    3 / 5

    6.     Ende                       3 / 10

     

                                                            23 / 100

     

    Gesamtwertung:    2.3 P

    Genrewertung:      3 P

     

     

     

    Bildquelle: Verlag, JPG

    Covernutzung: Angaben zu den einzelnen Verlagen lassen sich unter: Kontakt und Covernutzung finden

  8. Cover des Buches Melody of Eden Blutgefährten (ISBN: 9783551300911)
    Sabine Schulter

    Melody of Eden Blutgefährten

    (103)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Melody of Eden - Blutgefährten von Sabine Schulter


    Melodys Leben ist eigentlich ganz normal. Sie lebt in der Großstadt, hat einen guten Job und vor allem Freunde, mit denen sie sich gern trifft. Es könnte nicht perfekter sein. Als sie eines Abends mit ihrer Freundin Daisy unterwegs ist, möchte sie sich vergewissern, ob es wirklich Vampire gibt, so wie es in den Straßen der Stadt gemunkelt wird. Gegen den Willen ihrer Freundin finden sich die beiden Mädchen vor einem der Eingänge zur Kanalisation wieder und dort erlebt Melody zum ersten mal, was es bedeutet, um sein Leben zu bangen. Denn aus der Dunkelheit taucht ein unwirkliches Wesen auf. Ein Vampir. Ein Wilder, der ohne Sinn und Verstand existiert und nur noch für den Blutdurst lebt. Ein Wesen, das nichts mehr mit einem Menschen gemein hat. Ehe sich Melody versieht wird sie von jenem Wesen in die Kanalisation geschleppt. Rettende Hilfe bekommt sie von einem unbekannten Mann, der ganz genau zu wissen scheint, was er tut. Sofort ist sie von ihm fasziniert, obwohl sie ganz genau weiß, dass er ein Vampir und somit auch gefährlich ist. Doch Eden ist anders als die Wilden. Er ist ein zivilisiert und arbeitet für die Nachtpolizei, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Menschheit vor den Wilden zu schützen. Immer wieder kreuzen sich die Wege der lebensfrohen jungen Frau und des verschlossenen Vampirs. Doch dann gerät Melody in den Fokus von jemanden, der mit der Nachtpolizei noch ein Hühnchen zu rupfen hat.

    Ich gab alles, um mich befreien zu können, und doch hätte ich mich genauso gut entspannen können. Denn all meine Bemühungen waren umsonst. Das Wesen war so stark, dass ich
    absolut nichts ausrichten konnte.
    Verzweifelt schluchzte ich, bäumte mich ein letztes Mal auf und schrie so laut um Hilfe, dass mir die Kehle schmerzte. Aber hier unten würde mich niemand hören, das dachte ich zumindest.
    (Melody begegnet einem Wilden)

    Wer bereits Geschichten von Sabine Schulter kennt, der weiß, dass sie immer sehr viel wert auf Emotionen legt und diese auch wahnsinnig gut darstellen kann. Bereits ab den ersten Seiten ist man voll und ganz in der Geschichte von Melody und Eden gefangen und fiebert mit den beiden mit. Der wechselnde Erzählstil der beiden Protagonisten trägt dazu bei, dass man sich in beide Charaktere sehr gut hinein versetzen kann. Sabine schafft es ebenfalls wieder durch die vielschichtigen Charaktere zu begeistern. So treffen wir hier auf einen starken und grummeligen, aber herzensguten Anführer der Vampire. Wir haben außerdem eine kleine Dame als Vampirin, die Melody sofort ins Herz schließt und die man am liebsten nur noch knuddeln möchte. Aber wir haben hier auch einen durchtriebenen Gegner, der sich wahrlich etwas einfallen lässt, um der Nachtpolizei und den Menschen das Leben schwer zu machen. Neben detaillierten Beschreibungen und emotionalen Momenten punktet die Geschichte vor allem durch gepfefferte Dialoge und witzige Szenen, die den Leser unter anderem wild giggelnd von den Seiten aufschauen lässt. Diese Reaktion gibt es bei mir recht selten, aber Sabine Schulter hat es wieder einmal geschafft alle Emotionen auf mich zu übertragen. Ich habe gelacht und ich habe geweint. Es ist genau das, was man sich von einer guten Geschichte erhofft. Man wird einfach mitgerissen.

    »Ivy, ist ein alter Freund unter ihnen?«
    Wieder zuckten die Augen des Mädchens umher. »Ja«, war schließlich ihre Antwort.
    Scott zeigte ein wildes Grinsen, das mir sogar an seinem Bart vorbeidie spitzen Eckzähne offenbarte. »Sehr schön, dann zeigen wir ihm mal, dass er sich wieder verkriechen kann.«
    Zusammen traten Scott, Eden und Ivy an den schießenden Männern vorbei in den Tunnel.
    (Melody wird gerettet und erlebt die Macht der Vampire)

    Melody als Charakter ist wirklich faszinierend. Sie ist ein aufgewecktes Mädel, was genau weiß, was sie im Leben erreichen will. Sie ist ehrgeizig und legt viel wert auf Freundschaft. Außerdem ist sie ein herzensguter Mensch der niemanden vorab verurteilt, sondern mit sehr viel Feingefühl auf ihr Gegenüber zugeht, was ihr vor allem bei den Mitgliedern der Nachtpolizei jede Menge Pluspunkte bringt. Außerdem ist Melody trotz ihrer Angst immer wieder eine Kämpfernatur und weiß ganz genau, wenn es darauf ankommt. Dass sie sich in den verschlossenen Eden verguckt ist ihr also nicht zu verdenken, da sie nicht nur das Äußere betrachtet, sondern auch versucht hinter die harte Schale zu gucken. Trotzdem ist sie sich bewusst, dass ein Mensch und ein Vampir nicht zusammen sein können. Sie erwartet nichts und ist mit dem zufrieden, was das Leben ihr bietet. Außerdem hält sie nie lange mit ihrer Meinung hinterm Berg und sagt alles so, wie sie es denkt, was sie in meinen Augen noch sympathischer macht.

    Eden ist fast schon das Gegenteil von Melody. Wo sie offen und fröhlich ist, scheint er immer nur distanziert, ernst und verschlossen. Doch nach und nach lässt der Vampir seinen emotionalen Vorhang fallen und sich von Melody vereinnahmen. Er ist um die Sicherheit der Menschen besorgt und trägt sehr viele Schuldgefühle mit sich herum, was vor allem mit dem Gegner der Vampire – Rufus – zu tun hat. Oft hängt er seinen Gedanken nach und lässt es fast schon zu, dass sie ihn zu sehr beeinflussen. Trotzdem ist er immer bei der Sache und steht vollends für das ein, was die Nachtpolizei für ihn vermittelt. In Melody scheint er bald seinen Schwachpunkt gefunden zu haben, denn durch sie erlaubt er sich Gefühle und scheint für Rufus angreifbarer als je zuvor.

    »Danke, Mel«, sagte er und ich hörte deutlich, wie tief empfunden diese beiden Worte gemeint waren.
    »Wofür?«, fragte ich überrascht.
    Ich erstarrte verblüfft, als der junge Vampir nach meiner Hand griff und sie in dem Licht des beginnenden Tages betrachtete.
    »Dafür, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, mich in den letzten Stunden lebendig zu fühlen«, erklärte er, ohne mich anzusehen. Er ließ meine Hand los und sprang auf das Balkongeländer, bevor ich seinen Worten einen richtigen Sinn entnehmen konnte.
    (Melody schafft es den ernsten Eden ein paar Emotionen zu entlocken)

    Was soll ich sagen? Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, dass ich es mit als Erste lesen durfte und weil es um Vampire geht, sondern auch, weil es mir gewidmet wurde und ursprünglich einmal mein Geburtstagsgeschenk war. Ihr könnt euch vorstellen, wie gerührt ich war, als ich es „auspacken“ durfte – ich hab geheult wie ein Schlosshund, weil ich weiß, wie viel Mühe hinter einem Buch steckt. Empfehlen möchte ich das Buch allen Vampirfans, die sich gern auf eine neue Art der Vampire einlassen möchten. Die Vampire von Sabine Schulter sind weder klischeebehaftet, noch sind sie unfehlbar. Diese Vampire haben alle einen verschiedenen Wesenszug und machen die Geschichte zu etwas ganz besonderem. 

    Idee: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Logik: 5/5
    Details: 5/5

    Gesamt: 5/5



    • Format: Kindle Edition
    • Dateigröße: 1697 KB
    • Verlag: Dark Diamonds (25. November 2016)
    • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    • Sprache: Deutsch
    • ASIN: B01M275J8Y


    • Taschenbuch: 304 Seiten
    • Verlag: Dark Diamonds (29. September 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3551300917
    • ISBN-13: 978-3551300911
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
    • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,5 x 21,3 cm


  9. Cover des Buches Schlaflied (ISBN: 9783442716111)
    Cilla Börjlind

    Schlaflied

    (158)
    Aktuelle Rezension von: ReadingWitch

    Rezension „Schlaflied“

    „Schlaflied“ ist der 4. Band einer Reihe um Olivia Rönning und Tom Stilton von Cilla und Rolf Börjlind. Dieses Autoren-Duo liefert regelmäßig spannende Krimis aus Schweden. Auch hier stürzen sie sich auf ein aktuelles gesellschaftliches und politisches Thema. Schweden wird vom Flüchtlingsstrom erreicht und in Stockholm wird die Erstversorgung, an der sich unsere Romanheldin Olivia beteiligt, organisiert. Sie ist eine junge Polizistin, die in die Fußstapfen ihres Vaters tritt und in den vergangenen Bänden zusammen mit dem ehemaligen Kommissar Tom Stilton ermittelte. 

    Wie alle anderen Bücher dieser Reihe beginnt auch dieses mit einem rätselhaften Prolog, der eine Szene beschreibt, die mit dem Geschähen zunächst nichts zu tun hat. Danach kommt der Direkte Einstieg in die Geschichte. Wir befinden uns in Stockholm am Bahnhof. Die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten strömen in großer Zahl in die Stadt, sodass die Situation die Helfer zu überfordern droht. Es herrscht das Chaos, das Kriminelle für ihre Pläne ausnutzen. Besonders junge Asylsuchende stehen im Focus skrupelloser Machenschaften. Mit Hilfe von Versprechungen auf ein Zuhause und Geborgenheit werden Jugendliche aus dem Flüchtlingslager weggelockt und für kriminelle Zwecke ausgenutzt. Als dann auch in den Wäldern Smalands die misshandelte Leiche eines Jungen gefunden wird, ist schnell klar, dass das Buch keine leichte Kost wird. 

    Olivia, Tom und Mette mit ihrem Team beginnen mit den Ermittlungsarbeiten und zunächst deutet alles auf einen Pädophilenring. Doch als weitere Leichen auftauchen, stellen sie fest, dass die Motive hinter diesen Verbrechen noch viel schlimmer sind.

    Bei einem weiteren Handlungsstrang spielt Stiltons alte Bekannte Muriel die Hauptrolle. Sie ist eine drogenabhängige Obdachlose, die zufällig einem Flüchtlingsmädchen begegnet. Sie dieses bei sich auf und versucht für sie ein besserer Mensch zu werden. 

    Auch andere bekannte Figuren aus den vorhergehenden Bänden tauchen auf und spielen kleiner oder größere Rollen bei der Aufklärung der Verbrechen. 

    Das alles verpacken die Börjlind in einen mitreißenden und anschaulichen Schreibstill. Sie erzeugen eine düstere Atmosphäre, die perfekt zum Thema passt. Die Beschreibungen der einzelnen Szenen sind bildlich, aber durch die nüchterne Ausdrucksweise nicht überladen. Das bietet dem Leser etwas Raum, um dieses schwierige Thema auch zu verarbeiten. An einigen Stellen musste ich das Buch auch weglegen, weil mir das Schicksal dieser Kinder sehr nah ging. Mir ist bewusst, dass das ein fiktiver Roman ist, aber der gewählte Inhalt ist trotzdem sehr nah an der Realität. 

    Insgesamt gibt es von Mir für diesen spannenden Roman eine absolute Leseempfehlung. Skandinavische Krimis im Allgemeinen und diese Reihen um Olivia und Tom im Besonderen lese ich mit vergnügen und wurde bisher auch nicht enttäuscht.

    https://www.readingwitch.com/post/schlaflied

  10. Cover des Buches Dunkle Halunken (ISBN: 9783492280655)
    Terry Pratchett

    Dunkle Halunken

    (90)
    Aktuelle Rezension von: Stuffed-Shelves
    [...]»Dunkle Halunken« ist einer der wohl realistischsten Romane Terry Pratchetts und zudem eine Hommage an den großen Geschichtenerzähler Charles Dickens. Und es ist ein Rundum-Glücklich-Paket. Die Figuren sind gelungen und durch den fehlenden Fantasyeinschlag sehr nachvollziehbar und bodenständig. Die Atmosphäre ist, allem Humor zum Trotz, gut eingefangen und weiß zu gefallen. Die Geschichte um Dodger selbst hat Dramatik, Spannung und eine Menge Schmunzelmomente. Alles, was man von Pratchett erwartet also. Mit »Jack Dodgers London Guide« packt der Piper Verlag zudem ein nettes Gimmick mit in die Veröffentlichung, welches zwar unter dem Taschenbuchformat leidet, aber immer noch manch wissenswertes und unterhaltsames aus der Welt von Jack Dodger erzählt.


    Die komplette Rezension wie immer auf Stuffed-Shelves.de
  11. Cover des Buches Der dritte Mann (ISBN: 9783864060762)
    Graham Greene

    Der dritte Mann

    (113)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74

    Den Film mit Orson Welles und Joseph Cotten und seine berühmte Titelmelodie kannte einst jeder. In meiner Kindheit liefen diese Filme noch beständig im regulären Fernsehprogramm. Da waren auch Schwarzweiß-Fernseher noch normal.
    Das schreibe ich nicht, um auf mein Alter hinzuweisen, sondern weil ich damals eine Liebe für diese teilweise großartig inszenierten Filme entwickelt habe.
    Umso irritierter war ich, den "Dritten Mann" in Buchform zu entdecken. Es gibt also eine Romanvorlage und dann auch noch von Graham Greene?
    Nein, gibt es genau genommen nicht. Es gibt ein Drehbuch, einen erfolgreichen Film und eine für das Drehbuch entwickelte Erzählung, die daher nicht in allen Szenen mit dem Film übereinstimmt. Und diese Erzählung ist nun also als Buch veröffentlicht worden.
    Der amerikanische Autor Rollo Martins kommt auf Einladung seines Freundes Harry Lime nach Wien. Der Zweite Weltkrieg ist beendet, Wien in fünf Sektoren aufgeteilt, vier werden von je einer Besatzungsmacht, der fünfte wird gemeinsam monatlich wechselnd verwaltet.
    Kurz nach der Ankunft erfährt Martins von einem tödlichen Unfall seines Freundes und kommt gerade noch rechtzeitig zur Beerdigung. Im Zuge seines Aufenthalts stößt er auf Ungereimtheiten den Unfall betreffend und beginnt nachzuforschen.
    Es geht um Schiebereien auf dem Schwarzmarkt, um gestrecktes Penicillin, um das Wien der direkten Nachkriegszeit. Dementsprechend düster ist die Stimmung.
    Um es gleich zu sagen, an den Film kommt die Erzählung nicht einmal andeutungsweise heran. Aber das war ja auch nie der Plan. Greene ging es um eine genauere Charakterisierung seines Personals, um eine Vorarbeit zum Drehbuch. Dementsprechend nüchtern ist der Text, der dabei aber immer noch besser ist als so mancher ambitionierte Krimi. Die Lektüre lohnt also durchaus, wenn man sich für das Thema interessiert, den Film gerade nicht zur Hand hat oder Graham Greene-Fan ist.
    Die Büchergilde Gutenberg hat übrigens eine Ausgabe herausgebracht mit Illustrationen von Annika Siems, die durch ihre schlichte Schönheit besticht und in jede vernünftige Krimisammlung gehört.

  12. Cover des Buches Blinder Glanz (ISBN: 9783596176434)
    Anders Roslund

    Blinder Glanz

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Sven Sundkvist wird an einem grausamen Tatort gerufen. Eine verstümmelte Leiche liegt im Krankenhauskeller. Es gibt viele Spuren, aber irgendwie führen alle ins Nichts. Zeitgleich verfolgt er einen alten Fall, wo ein Kind verschwunden ist und endlich scheint es eine Spur zu geben. Es geht unter die Erde von Stockholm und die Spur führt den Kommissar in die Katakomben der Stadt und was er hier vorfindet wird ihn bis ins Mark erschüttern. Grausam spannend, Nerven zervetzend und mit vielen Überraschungen haben Roslung & Hellström einen grandiosen Thriller verfasst!

  13. Cover des Buches The Third Man (ISBN: 9788742974513)
    Graham Greene

    The Third Man

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die gekürzte und vereinfachte Fassung des legendären Nachkriegsthrillers, für mittlere Englischschüler empfehlenswert, macht Lust auf mehr in Form der deutschen umfangreicheren Übersetzung und des Films, ich hab schon wieder die Zithermusik im Ohr! Anton Karas rocks!
  14. Cover des Buches Die letzten Hexen von Berlin - Der finstere Gang: Mercurius und die magische Welt von Berlin 2 (ISBN: B0BLW8JHFX)
    Oliver Skuza

    Die letzten Hexen von Berlin - Der finstere Gang: Mercurius und die magische Welt von Berlin 2

    (7)
    Aktuelle Rezension von: parden

    IN DER BERLINER KANALISATION...

    Mercurius’ und Ferats Berliner Nachtclub liegt nach dem erneuten Wüten des Wasserschemens in Trümmern. Während die Hexe Agnes weiterhin Mercurius verdächtigt, etwas mit der Beschwörung dieses Elementarwesens zu tun zu haben, kann für diesen nur einer dahinterstecken: der dunkle und überaus mächtige Magier Phineus Magnus. Doch der ist seit Jahren tot. Könnte ihm jemand nacheifern? Da von Agnes keine Hilfe zu erwarten ist, beschließen Merc und Ferat, der Sache selbst auf den Grund zu gehen - und stoßen in den finsteren Abwasserkanälen auf jede Menge unangenehme Überraschungen. Was keiner von ihnen bemerkt: Sie werden bei all ihren Schritten genauestens beobachtet... (Verlagsbeschreibung)

    Ich fand es gut, den zweiten Teil gleich im Anschluss an den ersten zu hören, denn er knüpft nahtlos daran an, und die Erinnerungen waren so noch ganz frisch. 

    Mercurius ist Barkeeper, Nachtclubbesitzer - und ein Mensch. Diese Tatsache ist in seinem Fall nicht ganz selbstverständlich, hat er doch familiäre Verbindungen zur magischen Unterwelt von Berlin. Unbemerkt von der Öffentlichkeit leben Hexen, Elfen und Elementarwesen mitten in der Stadt. Mercurius will mit dieser verborgenen Welt eigentlich nichts mehr zu tun haben. Aber nachdem im letzten Band ein Wasserschemen in seinem Nachtclub auftauchte und zwei Partygäste tötete, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach Antworten zu machen. 

    So wirklich gefunden hat er die Antworten bisher nicht, aber nun taucht das Wasserschemen ein zweites Mal im Nachtclub auf und verwüstet den Darkroom völlig. Es ist ein großer Zufall, dass diesmal niemand getötet wird, Mercurius selbst wird gerade noch so gerettet. Doch nun hat er den Eindruck, zu dem Wasserwesen eine gefühlsmäßige Verbindung bekommen zu haben. Er spürt dessen große Traurigkeit und die immense Sehnsucht nach dem Meer. Deshalb will er alles daran setzten, dass das Schemen zum Meer zurückfindet. Doch wie soll er es finden - und die Begegnung dann noch überleben?

    Während Mercurius im ersten Band noch sehr auf sich allein gestellt war, ist nun sein bester Freund und Mitbesitzer des Nachtclubs Ferat mit von der Partie. Ferat wirkt sehr oberflächlich mit seinen schicken Klamotten und dem Sportwagen vor der Tür, hat im Grunde aber das Kind im Manne bewahrt. Er ist überaus neugierig auf die magische Welt und von allem schwer begeistert, auch wenn so manches recht beängstigend ist. Von den Hexen ist keine Hilfe zu erwarten - außer das Gedächtnis möglicher Zeug:innen zu manipulieren beschränkt sich Agnes Aktivität darauf, Mercurius immer noch zu unterstellen, selbst das Wasserwesen gerufen zu haben. Glücklicherweise befinden sich derzeit alle Hexen nicht in Berlin, da sie andernorts nach einem Feentor suchen. So haben Mercurius und Ferat freie Hand.

    Germania, eine alte Frau mit Rollator, aber eigentlich ebenfalls ein Wasserwesen, soll den beiden jungen Männern bei der Suche nach dem Schemen helfen. Trotz ihrer ständigen Grummeligkeit lässt sich Germania darauf ein und zeigt dann, was in ihr steckt. Die drei finden schließlich die Spur des Wasserschemens und tauchen ab in die Berliner Kanalisation. Was dort auf sie wartet, hätten sie jedoch in ihren schlimmsten Träumen nicht vermutet...

    Der zweite Band der vierteiligen Urban-Fantasy-Reihe ist deutlich düsterer und gefährlicher als die erste Folge, hat aber gerade durch die Aktionen von Ferat auch viele humorvolle Anteile. Auch Nebenfiguren wie der Klempner und sein Gehilfe sorgen hier für ein unterhaltsames Kopfkino. Wieder bieten Rückblenden in Mercurius Vergangenheit Einblicke in seine Kindheit, wobei auch diesmal noch nicht klar wird, weshalb er gegenwärtig der magischen Welt am liebsten für immer den Rücken zukehren würde. Für jede kleine Antwort ploppen gleich immer neue Fragen auf. 

    Obwohl hier wieder viel Stoff in kurzer Zeit (ungekürzte Hörbuchfassung: 3 Stunden und 59 Minuten) vermittelt wird, hatte ich auch diesmal nicht das Gefühl von Overload. Zwar bleiben am Ende immer noch viele Fragen offen, aber die Geschichte ist ja auch erst zur Hälfte erzählt. Elmar Börger liest den Text angenehm und im Tempo nicht zu schnell. Den Wechsel zwischen beschreibenden und actionreichen Szenen sowie zwischen der Handlung in der Gegenwart und den Rückblenden in Mercurius Vergangenheit empfand ich jeweils als gelungen.

    Dank des richtig fiesen Cliffhangers am Ende bin ich jetzt gezwungen, gleich weiterzuhören. So was...


    © Parden


  15. Cover des Buches Schattentaucher (ISBN: 9783423131100)
    André Heller

    Schattentaucher

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Sookie70
    Ferdinand Alt, Klavierstimmer und berufener Kompositeur, lebt irgendwo in Wien zwischen Schatten und Licht, zwischen Traum und Wirklichkeit und zwischen dem Jetzt und seiner Vergangenheit. In 61 berührenden, behutsamen, beflügelnden Kapiteln lässt Ferdinand uns in seine Seele schauen, eröffnet uns seine Gedanken zu den großen und kleinen Dingen des Himmels und der Erde und überzeugt uns von seiner unbedingten Absicht, der Welt eine großartige Symphonie zu hinterlassen...

    Ein Buch voller Weisheit, voller Überraschungen und voll von Altbekanntem - wunderbar formuliert in echter Heller-Manier.

    "Mein Tod ist in mir und wächst mit mir und durch mein Älterwerden. Ich brüte ihn aus und werde eines Augenblicks nicht mehr als seine Schale sein, die er abwerfen muss. Und meine Seele trägt er in seinem Innersten. Das Herz meines Todes ist meine Seele, die ewig lebt."

    Ferdinand, Seite 84


  16. Cover des Buches Melody of Eden 3: Blutrache (ISBN: 9783551301178)
    Sabine Schulter

    Melody of Eden 3: Blutrache

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:


    **Eine Liebe, so unsterblich wie die Hoffnung**



    Rufus' Rachedurst ist nicht zu stillen. Das bekommt vor allem Eden zu spüren, der nach Melodys Verschwinden alle Hoffnung aufgegeben hat. Daher zieht er gemeinsam mit seinem Rudel los, um in den unsäglichen Gängen der Kanalisation endlich das Nest der Wilden zu finden. Doch durch die Trauer um seine geliebte Blutgefährtin beginnt Eden mehr und mehr die Kontrolle über seinen Berserker zu verlieren. Sogar sein Rudel kann ihn kaum noch vor sich selbst schützen. Völlig blind vor Hass hat er nur noch eines im Sinn: Rufus endlich zur Strecke zu bringen – koste es, was es wolle. Denn ein Leben ohne Melody ist für Eden einfach unvorstellbar…



    Nachdem der Vampir Eden mit ansehen musste, wie seine Blutgefährtin Melody unter den Trümmern eines Gebäudes begraben wurde, scheint jede Hoffnung für ihn verloren, denn für ihn steht fest, dass Melody bei der Explosion gestorben ist. Und mit ihr auch er selbst. Denn ohne seine große Liebe Melody möchte Eden nicht mehr sein. Fortan hat der junge Vampir nur noch ein Ziel und das könnte selbstzerstörerischer nicht sein. Er will den wilden Vampir Rufus für seinen Verlust bluten lassen. Koste es, was es wolle. Immer mehr rutscht Eden auf die dunkle Seite ab, immer mehr von Rachdurst und Kummer getrieben, ganz zum Leidwesen seines Rudels, die nicht gewillt sind, Eden in sein Unglück rennen zu lassen. Und während Eden und die anderen sich auf die Suche nach dem Nest und Knotenpunkt der Wilden und Rufus machen, beginnt an einer völlig anderen Stelle der Stadt ein Wettlauf mit der Zeit, bei dem es um Leben und Tod geht.



    Was soll ich nur sagen? Ich bin glücklich. Aber ich bin auch todtraurig. Wieder einmal hat mich Sabine Schulter mit ihrem liebevollen Schreibstil gefesselt. Wieder einmal hat sie es geschafft mich innerhalb weniger Seiten in eine Welt abtauchen zu lassen, aus der ich einfach nicht mehr herauskommen wollte. Es war schwer für mich den letzten Band der Trilogie zu lesen, da ich wusste, dass es für mich heisst, dass ich mich von so vielen tollen Charakteren verabschieden muss, die ich so lieb gewonnen habe, aber nachdem ich erst einmal angefangen hatte mit lesen, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen und habe es wieder einmal regelrecht verschlungen.

    Was ich bekommen habe? Große Emotionen, so wie man es von Sabine Schulter gewohnt ist. Sehr viel Spannung und immer wieder Charaktere, die für eine Überraschung gut sind. Außerdem eine weitere Liebesgeschichte vom Herrn - auf die ich ehrlich gesagt schon im zweiten Teil sehnsüchtig gewartet habe. Und natürlich neben actionreichen Szenen eine große Portion Harmonie. Dieses Buch ist wieder eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der man sich obendrein einfach nicht entscheiden kann, welchen Charakter man denn nun am besten finden soll. Es ist wirklich so schwer!



    Die Vampirwelt und ihre Bewohner die Sabine Schulter geschaffen hat sind einfach nur der Wahnsinn. Ich liebe jeden einzelnen Vampir des Rudels rund um Melody und Eden - ganz besonders aber die zuckersüße Yvi, die mit ihrer fast schon naiven und kindlichen Art jedes Mal ein entzücktes Quieken bei mir hervor ruft. Außerdem bin ich ein ganz großer Fan von dem vorlauten, aber charmanten Rich und dem durchaus verschlossenen, aber ebenso interessanten Toya. Total begeistert und geflasht bin ich aber von der Vampirin Kardia. Sie ist taff und doch auch nur eine Frau. Ich bin von ihr und ihrer Geschichte so begeistert und ich glaube ich wäre der Autorin fast schon ein bisschen böse gewesen, wenn es nicht so gekommen wäre, wie es gekommen ist. Ich war so begeistert, dass ich gar nicht mehr aus dem Grinsen heraus gekommen bin.



    Neben großartigen Charakteren und actionreichen Szenen hat mir besonders die Detailverliebtheit der Autorin gefallen. Man ist sofort in dem Emotionen der Protagonisten gefangen und kann sich durch deren Augen auch gut in die anderen Charaktere hinein versetzen. Fast könnte man meinen, dass man die Geschichte an der Seite der Protagonisten mit erlebt. Auch sorgt Sabine in ihrer Geschichte wieder einmal für ausreichend humorvolle Szenen, die den Ernst, den die Vampire in ihrem Alltag erleben, immer wieder auflockert. Was mir an Sabines Vampiren besonders gut gefallen hat, war auch schon wie in den ersten beiden Bänden, dass ihre Vampire noch sehr menschlich sind. Sie haben zwar übermenschliche Fähigkeiten, aber sie haben auch Gefühle, sind verwundbar und vor allem haben sie auch einmal ein Leben gehabt, dem sie hinterher trauern oder an das sie sich gern oder nicht so gern erinnern. Das macht die Charaktere sympathischer und es macht neugierig auf mehr - vielleicht auch ein bisschen mit dem Hoffnungsschimmer, dass es vielleicht noch ein paar Bonusstorys zu den Vampiren geben könnte, das würde mich jedenfalls begeistern, denn ich denke, dahingehend gibt es noch eine Menge Potential.



    Abschließend möchte ich noch einmal ganz lieb Danke sagen. Danke liebe Sabine, dass du uns eine solch schöne Geschichte präsentiert hast und danke, dass du dich hast so lange von mir nerven lassen, bis das hier herausgekommen ist. Ein besseres "Geburtstagsgeschenk" hast du mir nicht machen können. <3



    Empfehlen möchte ich das Buch allen Vampirfans, die gern einmal etwas fernab der ausgelutschten Klischees lesen möchten. Ihr bekommt hier völlig neue Vampire, die nicht nur Blut und Sex hinterherhecheln, sondern Vampire, die aufrichtig lieben, die Wert auf Freundschaften legen und es sich zur Aufgabe gemacht haben die Menschheit vor den Abartigen ihrer Art zu schützen. Das ist einfach Lesespaß pur und es macht süchtig.



    Idee: 5/5

    Emotionen: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Details: 5/5

    Spannung: 5/5



    Gesamt: 5/5



    #TeamEden # TeamToya



    • Format: Kindle Edition
    • Dateigröße: 2665 KB
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 384 Seiten
    • Verlag: Dark Diamonds (28. April 2017)
    • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    • Sprache: Deutsch
    • ASIN: B06XBZPV1T
  17. Cover des Buches Die Komplizen des Todes (ISBN: 9783948736095)
    Kirsten Sawatzki

    Die Komplizen des Todes

    (34)
    Aktuelle Rezension von: chabli

    Ich muss festhalten, dass ich mich mit der Rezension sehr schwer getan habe. Aus diesem Grund schreibe ich sie auch erst mit großer zeitlicher Verzögerung. Ich möchte der Autorin in keiner Weise zu nahe treten, jedoch fand ich die Charaktere nicht sonderlich spannend. Außerdem ist die Story sehr konstruiert und wenig realitätsnah (das kann man von vielen Thrillern behaupten, aber hier hat es mich besonders gestört). Die Idee war an sich gut und der Klappentext hat neugierig gemacht, nur leider konnte das Buch dieses Versprechen nicht halten

  18. Cover des Buches Elbensilber (ISBN: 9783742789303)
    Daniela Zörner

    Elbensilber

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_
    Inhaltsangabe:
    Verführt von Schönheit, Reichtum und eigenem Heim, bedeuteten ihr die Geschenke der Sternelben, als die junge Halbelbe sie besaß – nichts! Das Märchen vom glücklich sorglosen Mädchen entpuppte sich als unentrinnbare Falle, in der meuchelnde Dämonen auf sie warteten.
    Die schmeichelnd singenden Sternelben unterschlugen nach Gusto sämtliche Informationen, die Lilia zum abrupten Spurwechsel auf den vertrackt schwingenden Schicksalspfaden verleiten könnten. Nachdem sie Lilia, ungefragt selbstverständlich, die Seele der Elbenfürstin Joerdis eingetrichtert hatten, mussten die Sternelben nur noch abwarten. [...]

    Meine Meinung:
    Der Klappentext ist doch etwas zu lang- darum habe ich ihn etwas gekürz. :) Das sollte vielleicht ein wenig überarbeitet werden, da es auch viel vorweg nimmt.♡
    ⚠️Achtung! Es handelt sich um den zweiten Band der Reihe. ⚠️

    Cover: Das Cover gefällt mir ganz Gut. :) Es wirkt alles ein wenig unscharf, sticht durch das Motiv aber hervor.
    Wir sehen eine Burg aus dicken Stein- diese steht auf einen großen Felsen. Dadurch sieht die Burg ein wenig einsam und kalt aus, auch die wenigen Fenster unterstützen diesen Effekt. In die Burg selbst schlagen unheilvoll zwei Blitze ein. Auch der Himmel scheint durcheinander. Braune, gelbe, weiße, blaue bis hin zu schwarzen Wolken, verdecken diesen.
    Die Schrift ist elegant in weiß verschnörkelt- genau mein Ding- jedoch leider auch etwas unscharf.
    Die Rückseite gefällt mir, wie schon im Auftakt erwähnt und auch hier leider wieder aufgegriffen, eher weniger Gut.
    Die Farben die hier verwendet werden passen leider nicht zum Cover und insgesamt wirkt es sehr klobig und unlebendig. Völlig anders wie das lebhafte Cover. Es besteht aus einem äußeren Viereck das Dunkelorange ist und einem kleineren Quadrat mit einem hellen Orange. Wirklich etwas unschön. :/

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr Gut gefallen. Es war wieder äußerst sprachlich niveauvoll gehalten mit einer feinen poetischen Note! Es war einfach schön zu lesen, da die Autorin ihren ganz eigenen Stil hat. :) Insgesamt war der Schreibstil wieder sehr flüssig zu lesen und meistens auch sehr angenehm. :) Hin und wieder war es etwas schwer dem Ganzen zu folgen, da zu unseren normalen Sternelben noch ein paar dazu kommen- und man bei den Monologen nicht immer weiß, ob Lilia mit sich selbst hadert oder die Elben wieder ihren Senf dazugeben.
    Auch die einseitige Sichtweise von Lilia gefiel mir sehr Gut und brachte viele Emotionen hervor. Ich war größtenteils wahnsinnig in der Geschichte gefangen und hab total mit Lilia mitgefiebert- die elbische Superwoman. ;)

    Idee: Die Idee gefällt mir eigentlich bis jetzt ganz Gut. Der Auftakt war im Gegensatz zu diesem Band sehr einhörnerpupsend harmonisch. Da war dieser Band ein wenig actionreicher und somit auch spannender gestaltet. :) Denn Lilia hat alle Hände voll zu zun- der Luxus? Längst Nebensache. Denn die Sternelben haben sie belogen.
    Zeitaufwendige, höchst gefährliche Situationen begleiten Lilia. Lange vergessen der ganze Luxus und die "coolen" Dinge die sie machen kann. Lilia muss schwere Entscheidungen treffen und hat viel Verantwortung zu tragen. Zeitweise steht sie ganz alleine da. Naja abgesehen von der Elbenfürstin Joerdis.
    Zudem gibt es hier einen kleinen Hauch von Liebe.. wie es aussieht hat Lilia sich in Alexis verguckt- doch es sind schwere Zeiten..
    Der Dämonenfürst rückt näher.. Joerdis drängt. Ein unpraktischer Zeitraum um sich zu verlieben. 

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel steigerte sich die Spannung. Lilia wird zunehmend erschöpfter und ihre Aufgaben härter. In diesem zweiten Band gibt es sehr viel Action.
    Das Ende gefällt mir Gut- es geht also nervenaufreibend weiter: Lilia gegen den Dämonenfürsten! Doch zu welchem Preis: Sein Leben der Jagd verschreiben? Ich freue mich auf Band drei und bin neugierig wie es weitergeht.. Hat die Fürstin nun entgültig gewonnen? Wird Lilia noch da sein oder wird Joerdis sie entgültig beherrschen?

    Charaktere: Der wichtigste Charakter in dem Buch ist wohl Lilia. Lilia wurde mir in diesem Band so richtig sympathisch- denn ihre sanftmütige Art und ihr liebevoller Charakter kann hier richtig erstrahlen. Einfach hat sie es in diesem Band aber defintiv nicht. Denn nicht nur die Dämonen, sondern auch die Menschen haben es auf Lilia abgesehen. Gemeinsam mit Elin und den Sternelben versucht sie ihr Bestes um das Böse zu bekämpfen. Man merkt wie gestresst Lilia ist- denn die Sternelben verlangen ihr so einiges ab. Sie ist ausgelaucht und hat sich teilweise schon aufgegeben so scheint es. Der Dämonenfürst ist hartes Brot.
    Auch ihre Liebe zu dem schottischen Bonbon Alexis kann sie nicht richtig genießen.
    Denn nicht nur das Alexis ein schwieriges persönliches Problem hat- ihre Liebe steht derzeit unter keinem guten Stern.
    Mein neuer Lieblingscharakter war aber Esper das Pferd! Herrlich einfach und nett gestrickt er hat mir das Lesen wirklich versüßt. ♡

    Mein Fazit: Ich gebe dem Buch herzliche 4,3 Sternchen. ♡ Für mich war es schon eine gute Steigerung zum Auftakt wo aber sogar nochmehr rausgeholt werden kann. :) Ein faszinierendes Elbenabenteuer auf hohem sprachlichen Niveau. (: Ich freue mich auf Band 3! 
  19. Cover des Buches The Walking Dead 5 (ISBN: 9783453316744)
    Jay Bonansinga

    The Walking Dead 5

    (26)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Der Gouverneur ist tot und Lilly Caul hat notgedrungen den Posten der Anführerin übernommen, obwohl sie diesen nicht haben wollte. Die Familie Dupree ist in Woodbury angekommen und leitet ebenfalls eine neue Ära an. Doch das kleine Städtchen wird von einer Superhorde bedroht, was Lilly zur ersten richtigen Herausforderung als Chefin in Anspruch nimmt.

     

    Im Gegensatz zum Vorgängerband war dieser im Aspekt Ekel recht gediegen. Aber die Schandtaten vom Gouverneur zu übertreffen wird auch sehr schwer.

    Auch hatte der Band auch kaum Sex, was in den anderen ausgeprägter war. Ich habe gelesen, dass ab hier Robert Kirkman weniger die Finger mit drin hatte und ja, das merkt man schon. Jay Bonansinga ist ja meines Wissens eher ein Thrillerautor und dieser Band war besonders auf Spannung, Intrigen und Abenteuer ausgelegt. Mir hat das eigentlich sehr gut gefallen, aber wie ich schon erwähnt habe, kenne ich weder die Comicausgaben, noch die Fernsehserie, weshalb ich nicht sagen, wie weit das dann vom Original abweicht.

     

    Lilly Caul ist mir von Band zu Band mehr ans Herz gewachsen. Zusammen mit Bob Stookey bilden sie ein tolles Zweiergespannt. Und sie tut mir auch schrecklich leid, weil sie sich schon immer nach einem normalen Leben gesehnt hat. Mit einem Mann eine Familie gründen und ruhig leben zu können. Allerdings ist ihre Geschichte sehr tragisch, nicht zuletzt, weil sie einfach Pech mit den Männern hat, in die sie sich verliebt. Nicht, weil diese schlecht zu ihr sind, sondern weil das Schicksal immer wieder dazu führt, dass sie nicht lange zusammen sein können.

    Lilly hat schon so einiges erlebt. Deshalb empfinde ich sie in ihrem Auftreten immer umso stärker, wie sie sich immer wieder aufrafft und ständig neue Kraft findet, um weiterzukämpfen. Andere hätten vielleicht aufgegeben und dem Leben abgeschworen. Aber immer wenn es brenzlig wird, merkt man, wie stark Lillys Überlebenswille ist. Tolle Figur.

     

    Ansonsten hat man es in dem Band mit religiösen Fanatikern zu tun. Im Prinzip waren und sind das ja schon immer die gefährlichsten Menschen. In ihrem Wahn wollen sie ja nicht nur sich mit ihrem selbstgezimmerten Weltbild beglücken, sondern gleich alle anderen mit in ihr Unglück zerren. Und das Ende bereitet einen schon darauf vor, dass es mit dieser einen Figur wohl längst noch nicht vorbei ist, denn dafür war dessen Ende viel zu offen.

     

    Fazit: Ich mag die Reihe weiterhin. Sie lässt sich gut lesen und man bekommt, was man erwartet – Zombiegemetzel, mit Figuren, die man ins Herz schließt. Dabei sterben auch immer wieder einige Figuren, bei denen ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwartet habe. Der Band war spannend, weniger grausam als seine Vorgänger. 4 Sterne.

  20. Cover des Buches Der SPIRIT - Der intelligenteste Gangsterjäger der Welt [Comic] by Will Eisner (ISBN: B004HYNQJC)
    Will Eisner

    Der SPIRIT - Der intelligenteste Gangsterjäger der Welt [Comic] by Will Eisner

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Mein erster "Spirit"-Comic, aber bestimmt nicht mein letzter. Unser Held ist ein verwundbarer Verbrecherjäger, der manchmal auf der Kippe steht, und in Film-noir-Tradition die schlimmsten Psychopathen zur Strecke bringt. Alles ist in nächtlich-dunkle Farben getaucht. Man erwartet direkt, daß in der nächsten Szene Humphrey Bogart um die Ecke kommt. Stimmungsvolle nostalgische Krimikurzgeschichten, die für mich auf einem Level mit Batman oder Superman stehen.
  21. Cover des Buches Aethermagie (ISBN: 9783764190118)
    Susanne Gerdom

    Aethermagie

    (18)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle
    Es herrscht Krieg zwischen den Menschen und den Engeln. In dieser Welt ist Karo eigentlich wohlbehütet, als Baronesse von Mayenburg. Aber da sie eine Sensitive ist, d.h. sie kann die Elementarwesen sehen und mit ihnen sprechen, gerät sie zwischen die Fronten der Regierung und des Zeitlosen Ordens.

    Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut, denn ich mag es überhaupt nicht wenn Personen so viel Raum einnehmen. Das liegt vielleicht daran, dass die Leute auf den Covern selten was mit den Personen im Buch zu tun haben, aber dass durch das Bild suggeriert wird.
    Die Sprache der Autorin ist zwar recht einfach, aber gut. Man kann sich sehr gut in Katos Welt versetzen. Obwohl es recht lange dauert bis man die Geschichte versteht, denn es wird nicht direkt alles klar erklärt. Und selbst als nach und nach die Erklärungen folgen war ich mir nicht so sicher worum sich der Roman letztendlich drehen möchte.
    Denn zwischenzeitlich tritt Kato etwas in den Hintergrund und man erfährt als Leser viel von Katos Mutter, die als Spionin arbeitet. Dadurch wirkt das Buch größtenteils auch eher als Spionageroman, denn wenn man viele Fantasyelemente erwartet, wie z.B. die Aetherwesen oder die Engel, wird man etwas enttäuscht, denn diese spielen zwar eine Rolle, aber dann doch mehr eine Nebenrolle.
    Der Hauptteil liegt eindeutig auf dem Krieg und wie der Zeitlose Orden versucht diesen zu beenden.
    Trotzdem ist die Geschichte nicht langweilig und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, denn die ganzen Verschwörungen sind einfach nur sehr spannend beschrieben und man liest einfach atemlos die Geschehnisse.
    Was mir weniger gut gefällt sind allerdings die sehr langen Kapitel. Vielleicht hätte man noch einige Unterteilungen vornehmen können um noch einige Cliffhanger einzubauen. So bekommt man sehr lange Teile über ein- und dieselbe Person erzählt. Was natürlich nicht schlecht ist, aber ich persönlich mag auch kürzere Kapitel lieber.
    Kato ist am Anfang genauso unwissend wie der Leser und stolpert eher zufällig in die ganzen Intrigen. So erscheint sie an vielen Stellen auch recht naiv und lässt sich leicht von den Erwachsenen manipulieren. Was zwar manchmal etwas nervig ist, aber eigentlich nur logisch und vielleicht auch etwas ihrem Alter geschuldet.
    Katya, Katos Mutter, hingegen ist eine taffe Frau, die es in einer männerdominierten Welt bis zum Major geschafft hat. Sie hat ganz andere Hindernisse zu bekämpfen, denn sie gehört zum Zeitlosen Orden und arbeitet so gegen einen Teil der Regierung.
    Die großen Erläuterungen zur Welt in der Kato lebt bleiben aber dann doch aus und so hat man als Leser dann doch einige unbeantwortete Fragen. Z.B. wie die Menschen die Elementarwesen einfangen konnten oder was die Engel genau damit zu tun haben. Oder auch die genaue Rolle des Zeitlosen Orden.
    Am Ende war ich aber dann doch so sehr gefesselt, dass die letzten paar Seiten nur so dahin geflogen sind und am liebsten hätte ich gerne sofort weitergelesen, denn das Buch endet in einem Cliffhanger und man fragt sich wie der Krieg ausgeht und wie es mit Kato weitergeht.
    Vielleicht werden ja noch viele offene Fragen im zweiten Teil beantwortet. Also werde ich den wohl auch lesen müssen. ;)

    Mein Fazit: Obwohl Aethermagie offensichtlich in einer Fantasywelt spielt, bin ich mir nicht sicher, ob man einfach nur Fantasy als Genre angeben kann, denn das Buch kam mir mehr wie ein Spionagekrimi vor. Aber trotz der falschen Erwartung wurde ich von der Geschichte nicht enttäuscht, denn sie ist spannend und fesselnd erzählt und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert. 
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