Bücher mit dem Tag "kaninchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kaninchen" gekennzeichnet haben.

88 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

    (675)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie_Jatkowski

    Ich hatte tatsächlich hohe Erwartungen an das Buch, auch was das Horror Lvl angeht. Es tut mir furchtbar leid, aber es war echt enttäuschend. Erst mal zum positiven: das Buch las sich sehr gut und flüssig. Ca 3 Abende habe ich gebraucht. Es ist schön verknüpft ans Original, das man die Verbindung herstellen kann. Aber Horror, kein bisschen. Da hatte ich irgendwie mehr erwartet. Das Ende fand ich auch etwas zu kurz. Tut mir leid, es hat leider meine Erwartungen nicht erfüllt


  2. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783401718613)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

    (1.301)
    Aktuelle Rezension von: Zams

    3,5⭐, ein absoluter Fiebertraum, aber auf eine gute Weise

    Diese Art von Literatur ist definitiv nicht das, was ich normalerweise gerne lese, aber als Kind hätte ich das ganze mit Sicherheit sehr lustig gefunden. Die Illustrationen fand ich auch unglaublich toll, sollte ich einmal Kinder haben werde ich ihnen die Geschichten von Alice definitiv vorlesen.

    Mir persönlich gefiel "Alice hinter den Spiegeln" ein Bisschen besser als "Alice im Wunderland", einfach weil es irgendwie etwas zusammenhängender erschien. Beim ersten Teil glaubte ich öfter, ich hätte eine Seite übersprungen, und als es mir dann wirklich einmal passierte, fiel es mir nur durch Zufall auf.

    Lewis Carroll hat eine sehr spielerische Weise, mit Worten und Sprache umzugehen, das erforderte von mir zwar einiges an Konzentration, aber es hat die Geschichten definitiv von anderen abgehoben.

    Als ich am Ende angekommen war musst ich schon ordentlich überlegen, was jetzt eigentlich die tatsächliche Handlung war, aber ich denke so wichtig ist das in diesem Fall gar nicht.

  3. Cover des Buches Unten am Fluss – »Watership Down« (ISBN: 9783550202360)
    Richard Adams

    Unten am Fluss – »Watership Down«

    (321)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Kurzmeinung

    Watership Down, ein Reread  und obwohl es ewige Zeiten her ist, habe ich vieles erinnert. Alle Namen waren sofort wieder da, Hazel, Feivel, Bigwig und viele mehr. Es ist keine Fabel, die Kaninchen bleiben Kaninchen in ihrer Welt und doch gibt es viele Strukturen die auch an die heutigen Gesellschaften erinnern. Gefallen haben mir die zahlreichen Beschreibungen über die Welt aus der Sicht der Kaninchen - die Kargheit von Landstrichen, die Landstraßen und die Autos, die schönen Plätze unter Bäumen die zum Verweilen einladen, die Nahrungsketten, die Kämpfe und Auseinandersetzungen mit anderen Gruppen von Kaninchen, die Freiheit den eigenen Weg zu gehen und der Zusammenhalt verschiedener Tiere untereinander.
    Im Zentrum steht für mich die Frage, wie möchte ich leben, in welcher Gemeinschaftsform und wieviele Regeln sind notwendig. Welche Kooperationen gehe ich ein und inwieweit glaube ich an meinem Bauchgefühl (Feivel und seine Visionen) und gehe den Weg mit meinem Herzen. 

    Für mich nach wie vor ein ruhiger Roman, der doch inhaltlich so viel mehr bietet als gedacht.

  4. Cover des Buches Never Too Close (ISBN: 9783736311220)
    Morgane Moncomble

    Never Too Close

    (504)
    Aktuelle Rezension von: Chiara_M_
    Never Too Close ist der Auftakt einer Reihe und erzählt die Geschichte von Violette und Loan – zwei besten Freunden, deren Beziehung sich über die Jahre hinweg verändert. Violette, die bisher wenig Glück in der Liebe hatte, bittet Loan um Hilfe, um ihre Unerfahrenheit in der Liebe zu überwinden. Was als freundschaftliche Unterstützung beginnt, entwickelt sich zu einer komplexen und emotionalen Liebesgeschichte. 


    Was mir besonders gefallen hat: Für mich war es ein wunderbares Buch, das ich definitiv zu meinen Favoriten zähle. Die Autorin schafft mit ihrem lebendigen und unterhaltsamen Schreibstil eine ganz besondere Atmosphäre. Die humorvollen, teilweise witzigen Dialoge zwischen den verschiedenen Charakteren bringen viel Leichtigkeit in die Geschichte, gleichzeitig spürt man aber auch die emotionale Tiefe.
Die Chemie zwischen Violette und Loan ist absolut spürbar und hat mich völlig mitgerissen – auch wenn ich sie in manchen Momenten am liebsten geschüttelt und ihnen zugerufen hätte: „Seht doch endlich, was direkt vor euren Augen liegt!“
Auch die Nebencharaktere sorgen für zusätzliche Dynamik und machen Lust auf mehr – ich freue mich schon riesig auf Band zwei, um sie weiter zu begleiten.


    Ein kleiner Kritikpunkt: An einigen Stellen wirkt das Buch ein wenig überladen mit dramatischen Wendungen und Konflikten. Die Vielzahl an Themen, die in kurzer Zeit angerissen werden, lässt manchmal den Eindruck entstehen, als wolle die Autorin zu viele Aspekte unterbringen. Dadurch bleiben manche Themen etwas oberflächlich und hätten ruhig mehr Raum verdient.


    Trotzdem ist Never Too Close für mich eine mitreißende und gefühlvolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Ich habe es geliebt. Auch wenn es kleinere Schwächen gibt, überzeugt das Buch mit einer gelungenen Mischung aus Humor und Emotion. Insgesamt ein leichtes, aber tiefgründiges Buch, das ich absolut weiterempfehlen kann.


  5. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

    (144)
    Aktuelle Rezension von: littlecloud_88

    Die Alice-Bücher sind eine der ersten Bücher die ich überhaupt gelesen habe und ihre Faszination hat in all diesen Jahren nicht nachgelassen. Sie sind definitiv nicht für jeden geeignet, wer allerdings ein Buch sucht, dass auf wundersame Weise keinen Sinn ergibt und nochmal die Welt durch die Augen eines Kindes sehen will, möchte ich diese Bücher dringend ans Herz legen. 

  6. Cover des Buches Alice (Chronicles of Alice 1) (ISBN: 9781785653308)
    Christina Henry

    Alice (Chronicles of Alice 1)

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting

    Obschon für meinen Geschmack etwas zu düster (erinnerte von der Stimmung her an "Shatter me" und "Wiege aller Welten"), las ich diese spannende und brutale Horror-Fantasy-Dystopie fast in einem Rutsch (und auf Englisch): Gut gefiel mir die weitestgehende Klischeefreiheit dieses Romans, die im Verlauf immer stärker werdende Heldin (und ihr herzensreiner männlicher Konterpart) und, bei all ihrer abstoßenden Widerlichkeit, die Kreativität der Autorin beim Entwerfen der männlichen Monster.

  7. Cover des Buches Fürimmerhaus (ISBN: 9783733506988)
    Kai Meyer

    Fürimmerhaus

    (133)
    Aktuelle Rezension von: east

    Carter kann sich an nichts außer seinen Namen erinnern, als er im Fürimmerhaus aufwacht. Die anderen Bewohner erzählen eine unglaubliche Geschichte: Hier landen die Helden anderer Welten, nachdem sie ihre Bestimmung erfüllt haben, für immer gefangen. Und Hals über Kopf befindet er sich auf einer halsbrecherischen Flucht…

     

    Kai Meyer beweist uns mit „Fürimmerhaus“ mal wieder, welch unglaubliche Vorstellungskraft er besitzt. Das Fürimmerhaus ist eine einzige, lebendige Welt, ein ständig wachsendes, magisches Geflecht voller seltsamer und teils ziemlich abgedrehter Wesen. Die Atmosphäre und die Bilder, die beim Lesen dieses Buches entstehen, könnten auch aus einem Tim Burton Film stammen.

     

    Was also ist das Problem? Bei all dem Worldbuilding und den kreativen Ideen ging dem Autor wohl einfach der Platz aus. Es soll spannend und komplex bleiben, es soll Enthüllungen und Plottwists geben und noch einen größeren Zusammenhang und ein würdiges Ende. Das passt eben nicht alles auf 380 Seiten. Deswegen wurde leider einiges an Potenzial liegen gelassen, das Ende war viel zu schnell abgehandelt und ich hätte gerne noch sehr viel mehr erfahren, über das komplexe System hinter den Welten, hinter dem Fürimmerhaus und darüber, was aus den Protagonisten geworden ist. Teilweise verstecken sich in der Geschichte beinahe philosophische Denkanstöße und man versucht die ganze Zeit, das große Ganze hinter dem Vorhang zu erkennen, wird dann am Ende aber nur mit ein paar Sätzen abgespeist. Schade.

     

    Was da war, war gut, aber es war eben nicht genug, vielleicht hätte sich eine Buchreihe eher angeboten als ein Einzelband. Spaß gemacht hat die Lektüre trotzdem, deswegen überlassen wir die restlichen Details dieses magischen Hauses doch einfach der geflügelten Fantasie des Lesers.


  8. Cover des Buches Right Here (Stay With Me) (ISBN: 9783736315853)
    Anne Pätzold

    Right Here (Stay With Me)

    (214)
    Aktuelle Rezension von: booklover2712

    “Manchmal frage ich mich, ob ich zu viel Zeit in der Kälte verbracht habe, dass sie ein Teil von mir geworden ist.”

    Inhalt:

    Was, wenn mein Herz für das Eiskunstlaufen gemacht ist - aber der Rest von mir nicht?

    Es gibt nichts auf der Welt, das Lucy mehr liebt als das Eiskunstlaufen - wäre da nicht die Tatsache, dass sie es nach wie vor nicht geschafft hat, einen dreifachen Rittberger zu landen.

    Zu allem Überfluss haben ihre Eltern ihr jetzt ein Ultimatum gesetzt: Wenn Lucy beim nächsten Wettkampf nicht gewinnt, muss sie das Marketingstudium wieder aufnehmen, das sie so unglücklich gemacht hat. Ein einziger Monat bleibt Lucy, um ihre Kür zu perfektionieren.

    Doch ausgerechnet da lernt sie Jules kennen, der ihr Herz schneller schlagen lässt als jemals irgendjemand zuvor. Eigentlich darf Lucy sich jetzt keine Ablenkung erlauben - zumal sie schnell bemerkt, dass Jules mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen hat ...


    Meine Meinung:

    Das Cover dieses wunderschönen Buches konnte mich sofort ansprechen. Thematisch passen die Schneeflocken hervorragend zum Eiskunstlauf, welcher eine unheimlich wichtige Rolle in der Geschichte einnimmt.

    Ich liebe einfach den hellblauen Hintergrund in Kombination mit den Händen, welche einen wunderschönen Kontrast schaffen. Besonders die Anordnung der Buchstaben hat es mir angetan, sodass mich das Cover als Leser einfach sofort ansprechen konnte.

    Auch wenn ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe, war ich sehr gespannt. Ihr Schreibstil war unglaublich flüssig und leicht zu lesen, auch wenn natürlich wichtige Themen behandelt wurden.

    Ich mochte die authentischen Dialoge, denn in meinen Augen hat es Anne Pätzold geschafft, dass die Charaktere dem echten Leben entsprungen sein könnten. Diese wirkten nahbar und echt, was mir als Leser unheimlich gut gefallen hat.

    Lucy war mir irgendwie sofort sympathisch. Sie ist ein eher zurückgezogener Charakter, der für ihre Karriere kämpft. Im Verlauf der Handlung stellt sie jedoch fest, dass es so viel mehr im Leben gibt und sie muss sich entscheiden, was sie wirklich will.

    Sie geht zu einem Praktikum, dass ihr eigentlich überhaupt keinen Spaß macht. Aber auch Zuhause hat sie es nie wirklich leicht, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass sie sich immer weiter zurückzieht. Ihre Eltern sind so unglaublich fokussiert auf ihre Arbeit, dass sie alles andere gar nicht wahrnehmen.

    Ich fand es sehr gelungen, dass das Buch nur aus der Perspektive von Lucy geschrieben wurde, denn dadurch konnte ich in ihre Lebenswelt viel intensiver eintauchen. Durch diese Möglichkeit fand ich es aber auch schön, Jules durch Lucys Augen kennenzulernen.

    Dieser konnte mein Herz ab dem ersten Moment sofort erwärmen. Er ist ein netter, höflicher Mann, der doch schon so einiges erlebt hat. Mika, Jules kleiner Bruder hat in meinen Augen die Handlung einfach ideal abgerundet. Er war unheimlich süß und ein richtig toller Nebencharakter.

    Jules kämpft nicht nur für sich selbst, sondern eben auch für seinen Bruder. Er liebt den Job, den er hat und will doch irgendwie mehr vom Leben. Was das genau ist, wurde jedoch nicht sofort deutlich und es zeigt, dass sich ein Mensch nicht sofort entscheiden muss, was er später einmal machen möchte. Im Leben gibt es einfach so viele Möglichkeiten, dass sich immer auch ein neuer Weg offenbart.

    Insgesamt muss ich sagen, dass die Geschichte sehr leicht erzählt wird und zwischen den Charakteren natürlich auch eine gewisse Anziehung vorhanden war, auch wenn ich mir irgendwie ein bisschen mehr gewünscht hätte, da das Buch fast fünfhundert Seiten lang ist.

    Die Liebesgeschichte zwischen Jules und Lucy war zaghaft und vielleicht auch ein wenig zurückhaltend. Schade fand ich deshalb, dass sie sich bei einem New Adult Buch "nur küssen". Trotzdem ist es natürlich auch total in Ordnung, nur hat es in diesem Punkt meine persönliche Erwartung leider nicht ganz getroffen hat.

    In Bezug auf das Eiskunstlaufen fand ich es sehr gelungen, wie die Autorin in das Thema hineingefunden hat und auch die anderen Aspekte wurden wirklich hervorragend aufgearbeitet. Auch wenn ich mich selbst nicht wirklich damit auskenne fand ich es schön zu lesen, wie viel Lucy das Eiskunstlaufen gefällt und wie viel Zeit sie in ihren ganz großen Traum steckt.

    Ein toller Roman, mit wichtigen Themen und einer authentischen Liebesgeschichte!

    In meinen Augen ist das Buch wirklich sehr schön geschrieben und lässt sich zudem sehr schnell lesen, weil mich die Geschichte einfach total eingenommen hat. Die Charaktere sind sehr eigensinnig und doch echt, sodass diese dem Leben entsprungen sein könnten.

    Ich freue mich wirklich sehr auf den zweiten Band, denn bereits in diesem Buch konnte ich Aaron kennenlernen, der in dieser Geschichte ja bereits einiges durchstehen musste. Und ich bin auch sehr auf Marleigh gespannt und ihre Lebensgeschichte, die sich im Klappentext sehr interessant angehört hat. 


  9. Cover des Buches Morgen mach ich bessere Fehler (ISBN: 9783404179817)
    Petra Hülsmann

    Morgen mach ich bessere Fehler

    (189)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    "Morgen mach ich bessere Fehler" ist mein erstes Buch der Autorin. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es war an einigen Stellen sehr witzig. Klar, etwas überzogen waren einige Situationen auch, aber irgendwie finde ich passt es zu dem Thema Roadtrip mit Hindernissen und mir persönlich war es auch nicht zu albern. Was mich allerdings gestört hat war, dass der Roman wirklich alle aktuellen gesellschaftskritischen Themen behandelt. Leider habe ich mittlerweile das Gefühl, dass das in vielen Büchern der Fall ist... Natürlich sind diese Themen wichtig, aber ich mag es nicht, wenn man sie ständig zu gewollt aufs Auge gedrückt bekommt. Achtung Spoiler: Ein weiterer Punkt, der in meinen Augen auch der Kernaussage des Buches -  Menschen zu akzeptieren / Vorurteile abbauen - widerspricht, ist das Cano seinen Job am Ende kündigt. Für mich wäre es authentischer und passender gewesen, wenn Cano und Elli ein Paar geworden wären, trotz der Bedenken von Elli über Canos Job. So vermittelt es das Gefühl, Cano wird für Elli zurechtgebogen und sie läge mit ihren Wertvorstellungen richtig. Generell hat mir Ellis Verbissenheit auf ihre Ansichten nicht gefallen und hat sie mir auch unsympathisch gemacht, dabei ist sie ihren eigenen Prinzipien auch nicht immer so strikt gefolgt. Ein Beispiel: Spielt sich als Tierschützerin auf, aber lässt dann drei Kinder mit dem Kanninchen (Stichwort: Fluchttiere) Tierarzt spielen... 

    Ich denke die Stereotypen waren Absicht von der Autorin und somit ein wenig als Satire zu verstehen. 

    Das Nachwort bzw. die Danksagung der Autorin hat mich sehr berührt, dieses sollte auch unbedingt gelesen werden. 


  10. Cover des Buches Von Mäusen und Menschen (Graphic Novel) (ISBN: 9783987210426)
    John Steinbeck

    Von Mäusen und Menschen (Graphic Novel)

    (354)
    Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner

    4/5 🌟 "Von Mäusen und Menschen"

    Hello Bookies, wir sind wieder auf der Rory-Gilmore-Liste unterwegs. ☕️📖 Diesmal wieder ein etwas bekannteres Werk "Von Mäusen und Menschen". Das ist ein Roman, der oft als Schullektüre in den USA genutzt wird. 🏫🇺🇲 Das Buch ist sehr kurz. Ich habe ein Exemplar in Großschrift, das ca. 200 Seiten hat. Aber eigentlich wären es maximal 100 Seiten. 🧐

    Es geht um zwei Farmarbeiter: der eine geistig beeinträchtigt (Lennie), und der andere (George) kümmert sich fürsorglich um ihn. George kannte Lennies Tante Clara und hat ihr vor ihrem Tod versprochen, dass er sich um Lennie kümmert. 🤝 Der beeinträchtigte Lennie liebt es, Tiere zu streicheln, aber er schafft es nicht, seine immense Kraft zu kontrollieren. 🐁💀Dadurch gerät er oft in Schwierigkeiten. Deshalb müssen sie öfter als andere die Farm wechseln. Die beiden träumen davon, ihre eigene Farm zu besitzen, um von niemandem abhängig zu sein. 🏡💭 Damit sie, wenn z. B. ein Spiel in der Stadt ist, sagen können: "Egal, wir lassen die Arbeit liegen und gehen zum Spiel oder zum Zirkus." 🎡

    Wie man sich denken kann, gerät Lennie wegen seiner Beeinträchtigung wieder in Schwierigkeiten. Besonders als die neue Frau des Gutsherrn auftaucht und sich intensiver mit ihm unterhalten will. 👠👗💬

    Ich kann nur sagen: Das Buch hat mich literarisch auf jeden Fall sehr herausgefordert. Vor allem, weil ich viel drüber nachdenken musste und es eine ernsthafte Thematik ist. 🤯 Wer die Rory-Gilmore-Liste lesen möchte dann: Lest Von Mäusen und Menschen! 🐭🐁👥️

    XoXo Daisy 🌼

  11. Cover des Buches Black Rabbit Summer (ISBN: 9783423714983)
    Kevin Brooks

    Black Rabbit Summer

    (85)
    Aktuelle Rezension von: oszillieren

    Was für ein Buch! Vor ein paar Stunden bin ich mit "Black Rabbit Summer" fertig geworden und bin immer noch ganz schön mitgenommen. Aber irgendwie auch im positiven Sinn. XD Habe schon lange mehr kein 500-Seiten-Buch so verschlungen wie dieses. Und es hätten nochmal 150 mehr sein können, weil es so toll war.


    Kurz zur Handlung: 

    Drückende Hitze liegt über der Stadt und am liebsten hängt der 16-jährige Pete nur in seinem Zimmer ab und lässt seine Gedanken schweifen. Es ist der Sommer nach dem Schulabschluss und Pete weiß nicht so recht, was er mit sich und seinem Leben anfangen soll. Ein Telefonanruf zerreißt die Stille: Es ist Nicole, seine Fast-Ex … oder wie immer man das nennen mag, wenn früher mal ein bisschen rumgemacht und sich irgendwie auch gemocht hat, ohne dass was Festes daraus geworden wäre. Nicole jedenfalls lädt ihn ein, mit ein paar alten Freunden auf den Jahrmarkt zu gehen -- Vorglühen inklusive. Peter zögert, sagt aber schließlich zu. Eine schicksalshafte Entscheidung, wie sich später herausstellen wird. 

    Petes bester Freund, Raymond, soll übrigens auch mitkommen. Raymond, der eine Schlüsselrolle in diesem Roman spielt, ist sehr introvertiert und anscheinend neurodivergent, wurde außerdem gemobbt und von seinen Eltern immer schon ein bisschen vernachlässigt. Nur Pete weiß, dass Raymond Stimmen hört – genauer gesagt, dass Raymond sich einbildet, sein schwarzes Kaninchen würde mit ihm sprechen. Pete ist das jedoch egal, die beiden sind einfach Bros.

    Als sich die ehemalige Clique am Abend trifft, laufen die Dinge schnell aus dem Ruder: Alkohol und Drogen lassen Streitigkeiten eskalieren und Missverständnisse aufkommen, und die Hoffnung auf einen lustigen Abend verflüchtigt sich endgültig, als plötzlich eine ehemalige Mitschülerin auftaucht: Stella ist mittlerweile eine Art C-Promi geworden und für ihre kurzen Röckchen genauso bekannt wie für ihre Skrupellosigkeit. Und ausgerechnet so jemand macht sich jetzt an Raymond ran? 

    Pete ist high, betrunken und versteht die Welt nicht mehr – Filmrisse und Gedächtnislücken lassen ihn keinen klaren Gedanken fassen. Nur eins steht am nächsten Morgen fest: Stella und Raymond sind spurlos verschwunden. 

    Clever wie Pete ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass er den Fall lösen kann. Aber was, wenn dadurch alles zusammenbricht, woran er früher geglaubt hat? 

    Was mir gefallen hat: 

    Das Buch hat alles, was ich mir bei einem Krimi/Thriller/Mystery erhoffe: Ein spannendes Rätsel, interessante Charaktere und einen berührenden Schreibstil. Mit Pete, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird, habe ich kaum etwas gemeinsam, aber das war gar nicht schlimm. Denn seine Charakterisierung und die Beschreibung der Stadt, in der er lebt, waren einfach so gut; es kam mir vor, als ob ich mit ihm durch die Straßen laufen würde. 

    Der Autor kann mit wenigen Worten eine grandiose Atmosphäre erschaffen: Der heiße Sommer, Petes Verzweiflung, seine Streifzüge durch die Stadt, das verdächtige Verhalten der Leute … Pete findet sich plötzlich in einer bedrohlichen Welt wieder, die ihm doch immer so vertraut war, und ich habe auf jeder Seite mitgefiebert, manchmal so sehr, dass ich Zeilen übersprungen habe, weil die Situation so intensiv war. 

    Der Schreibstil ist dabei ganz simpel, das Buch liest sich flüssig und ist für jeden ab ca. 14 Jahren geeignet. 

    In jedem Roman kann es leicht passieren, dass Charaktere zu klischeehaft rüberkommen, weil Autoren denken, dass die Leute komplexe Charaktere zu anstrengend finden. Aber das ist quatsch, und Kevin Brooks scheint das auch so zu sehen. Ihr Auftreten, ihre Handlungen und ihre Beziehungen zu anderen machen jede der Figuren zu etwas ganz Besonderem. (Nur bei den weiblichen Figuren gelingt das nicht immer. Ich bin da aber auch sehr kritisch… )

    Ob Raymond und Stella wieder Auftauchen, und wer genau bei ihrem Verschwinden die Finger im Spiel hatte – und warum – wird hier nicht verraten. Ich fand die Auflösung aber sehr spannend. Man muss nur im Hinterkopf behalten, dass die Hauptcharaktere ca. 16 Jahre alt sind und sich oft impulsiv und irrational verhalten. Wenn man das akzeptiert, hat man seinen Spaß mit dem Buch. 

    Zwei kleine Kritikpunkte:

    • Obwohl ich das Buch grandios fand, vergebe ich nur 4 Sterne. Was mich nämlich sehr nervte, waren Petes apathische Eltern, besonders die Mutter. Sorry, es war zu unglaubwürdig, dass sie Pete noch so viele Freiräume lassen, nachdem 2 Jugendliche verschwinden. Sie sind zwar ehrlich besorgt und verbieten ihm mehrmalig, das Haus zu verlassen, aber kontrollieren tun sie es nicht wirklich. Das passte nicht zusammen! Von der Warte des Autors aus ging es natürlich nicht anders, denn wenn Pete den Fall lösen soll, dann muss er natürlich draußen unterwegs sein, Tatorte untersuchen und Leute befragen. Aber so lasch wären Eltern im realen Leben nicht. Das war ein Detail, das mich wirklich frustrierte.  
    • Apropos frustrierend: Es bleiben am Ende offene Fragen. Ich konnte es irgendwie akzeptieren, weil das Ende für mich auf poetische Weise doch Sinn ergeben hat. Aber trotzdem, über eine „Sache“ werde ich noch eine sehr lange Zeit nachdenken. 


    Fazit: Ein spannender und außergewöhnlich gut geschriebener Krimi, nicht nur für Young Adult-Fans. Absolut empfehlenswert. 


  12. Cover des Buches Wenn die Tage länger werden (ISBN: 9783746643113)
    Anne Stern

    Wenn die Tage länger werden

    (124)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Ich mag die Fräulein-Gold-Reihe von Anne Stern sehr, deshalb dachte ich, mit dieser Autorin kann ich nichts falsch machen. Da habe ich mich wohl geirrt. Ich habe nichts gegen träge Sommergeschichten und sie dürfen auch gern ernste Themen enthalten. Aber das hier war so zäh und schwer, zu viele eigentlich wichtige Themen, die dann aber leider nur gestreift wurden. Die Protagonistin blieb mir fremd, sie war mir einfach unsympathisch.

  13. Cover des Buches Kenny und der Drache (ISBN: 9783570222874)
    Tony DiTerlizzi

    Kenny und der Drache

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Daisy_in_Wonderland

    Heute stelle ich wieder ein Buch vor, das ich hier noch nie gesehen habe und das ich Euch wärmstens an's Herz legen möchte. 

    In "Kenny und der Drache" von Tony DiTerlizzi findet der junge Hase Kenny heraus, dass sein Tierbuch ihm nicht die Wahrheit vermittelt hat. Denn der Drache, der auf dem Hügel auf dem Stück Land seiner Eltern haust, ist viel größer als in dem Buch abgebildet. Und noch etwas wurde vollkommen falsch dargestellt. Denn der Drache Grahame ist gar nicht so böse, wie seine Artgenossen und er gerne beschrieben werden. Ganz im Gegenteil. Er ist sehr lieb und sogar sehr belesen und gebildet. Eine wunderbare Freundschaft entsteht, die aber schon bald auf eine harte Probe gestellt wird. 


    Tony DiTerlizzi ist vielleicht einigen ein Begriff. Er hat nämlich die Buchreihe "Spiderwick Geheimnisse" (die hier auch leider viel zu wenig Anerkennung erfährt) illustriert. "Kenny und der Drache" enthält nicht nur seine Zeichnungen, sondern wurde auch von ihm geschrieben. Ich bin in einem Secondhandbuchladen auf das Buch aufmerksam geworden und darüber bin ich unglaublich froh. Die Geschichte vermittelt unaufgeregt leicht die Werte von Freundschaft und Loyalität und ist nicht nur deswegen pädagogisch wertvoll, sondern auch, weil es zeigt, wie man mit Vorurteilen umgehen sollte. Die Namen Kenneth (wie Kenny richtig heißt) und Grahame sind wundervolle Anspielungen auf den britischen Kinderbuchautoren Kenneth Grahame, der u.a. "Der Wind in den Weiden" geschrieben hat. Dieses Buch lesen die beiden Freunde sogar zusammen und entdecken somit eine Gemeinsamkeit, die sie von nun an gemeinAm nachgehen können. Für mich ist das Buch nicht nur für Kinder und Jugendliche geeignet, sondern auch für Erwachsene. Eine Geschichte, die einem das Herz erwärmt, braucht man doch zwischendurch mal! 🫶🏻✨️

  14. Cover des Buches Black Rabbit Hall (ISBN: 9783734105272)
    Eve Chase

    Black Rabbit Hall

    (273)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Die zentrale Handlung des Buches dreht sich um die Familie Alton in den späten 1960er Jahren. Das Anwesen „Black Rabbit Hall“ dient der Familie als Rückzugsort und Ferienhaus. Während der Osterferien ereignet sich jedoch ein tragisches Unglück, das die gesamte Familie erschüttert. Amber muss fortan die Verantwortung für ihren Zwillingsbruder sowie für die jüngeren Geschwister übernehmen. Mit 15 Jahren lernt sie, schnell erwachsen zu werden und die Kontrolle zu behalten. Doch als eine neue Frau und ihr Sohn in das Leben der Familie treten, verändert sich alles grundlegend und nichts ist mehr wie zuvor.

    Mehr als drei Jahrzehnte später sucht Lorna nach einem Ort, an dem sie endlich die Liebe ihres Lebens heiraten kann. „Black Rabbit Hall“ kennt sie noch aus ihrer Kindheit, denn ihre verstorbene Mutter und sie haben das Anwesen in den Ferien oft besucht. Dabei ahnt sie nicht, dass sie mehr entdecken wird als nur ein etwas verfallenes Haus. Das Anwesen birgt den Schlüssel zu ihrer Vergangenheit und wird einige ihrer persönlichen Rätsel lösen.

    Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, jedoch gab es teilweise unötig in die Länge gezogene Passagen, die mich etwas gestört haben. Andere Abschnitte waren dann wieder sehr spannend und man ist gefühlt schnell im Buch vorangekommen.
    Dennoch kann ich das Buch an alle weiterempfehelen, die auf Geschichte über düstere Familiengeheimnisse, alte englische Häuser und Erzählungen auf unterschiedlichen Zeitebenen stehen.

  15. Cover des Buches Das Freu (ISBN: 9783492705387)
    Karl Olsberg

    Das Freu

    (32)
    Aktuelle Rezension von: thenight

    Mafalda bekommt von ihrem Vater einen Fortunator geschenkt, eine VR Brille, die die Wirklichkeit verbessert darstellt.  Alles, was man dadurch sieht, erscheint viel besser als die Wirklichkeit. Zunächst ist das Mädchen begeistert, denn sie ist einsam und unglücklich, ihr Vater ist beruflich viel unterwegs und mit ihrer Stiefmutter versteht sie sich überhaupt nicht.

    Wenn sie den Fortunator trägt kann sie der Wirklichkeit entfliehen, eine virtuelle Katze animiert sie auch unangenehme Aufgaben, wie das Aufräumen ihres Zimmers oder Hausaufgaben mit Spaß und Freude anzugehen, diese Katze, die sie Kasimir nennt, erklärt ihr das sie allein sein für ihr Glück verantwortlich ist, sie muss nur wollen und immer den Fortunator tragen.

    Doch so richtig will sich das Glück bei Mafalda nicht einstellen, sie entfremdet sich immer mehr von ihrer Familie und diese entfremdet sich immer mehr von ihr, weil  sich jeder nur noch mit seinem Fortunator beschäftigt und auch auf den Straßen und sogar in der Schule gehört das Gerät bald zum Alltag.

    Dann stößt Mafalda in einem Nachbargarten auf ein Freu, ein magisches Wesen das Mafalda zeigt wie schön die einfachen Dinge im Leben wirklich sind.


    Mafalda ist ein kluges und freundliches Mädchen, lustig und mit Flausen im Kopf, die sie immer wieder von ihren Pflichten abhalten, das kennt wohl jeder, wir wollen eine wichtige Arbeit erledigen und dann plingt das Smartphone mit einer neuen Nachricht und bevor wir uns versehen haben wir stunden in den sozialen Medien verbracht, bei Mafalda ist es ein Schmetterling vor dem Fenster oder eine mathematische Formel, die die Form einer Eidechse hat.

    Sie ist wie Kinder sein sollen, verträumt, fantasievoll, manchmal wild, chaotisch und wissbegierig. Doch wenn es nach ihrer Stiefmutter Eva ginge, sollte sie pflegeleicht, fleißig, ordentlich und vor allem ruhig sein.

    Und dabei hilft der Fortunator, den sogar schon die Allerkleinsten tragen.

    In unserer Realität sind es Smartphones auf denen schon Kleinkinder *kindgerechte* Spiele spielen können und damit ruhig gestellt werden.


    Hier hält Karl Olsberg uns Erwachsenen einen Spiegel vor, zu oft vergessen wir, was es heißt Kind zu sein und wie wichtig die Flausen im Kopf für die gesunde Entwicklung eines Kindes sind, denn sie stehen für nichts anderes als die Fantasie.


    Er verteufelt die Fortunatoren nicht, er rät zu einem sorgsamen Umgang damit und damit natürlich zu einem sorgsamen Umgang mit Smartphones und das alles tut er ohne erhobenen Zeigefinger. Ein absoluter Pluspunkt für das Buch. 


    Noch dazu war das Buch sehr spannend sogar für mich als Erwachsene, seine Wortwahl ist kindgerecht und nichts in dem Buch ist wirklich beängstigend, sodass ich die Leseempfehlung für 

    10 – 12-jährige Leser durchaus unterschreiben kann.


    Was macht uns Glücklich?

    Die neuste Technik, die uns die Wirklichkeit vergessen lässt und alles durch eine rosarote Brille sehen lässt, oder ein Schmetterling, das Lachen eines Kindes oder ein Besuch im Zoo?

    Carl Oslberg beantwortet diese Frage mit seinem Buch eigentlich recht genau.


    Ich empfehle, dass Eltern dieses Buch auch lesen, diese Zeit sollten wir uns nehmen. 

  16. Cover des Buches A Song Unnamed (ISBN: 9783736320901)
    Yvy Kazi

    A Song Unnamed

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    Hazel ist seit Monaten unglücklich in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt, denn Taro hält sie auf Abstand.
    Als sie erfährt, dass sie eine Sirene ist, wird Hazels gesamtes Leben auf den Kopf gestellt, denn jetzt ist sie es, die Abstand suchen muss, denn der Fluch der Sirenen sorgt dafür, dass es ihnen in der Nähe ihrer Geliebten immer schlechter geht, bis sie schließlich sterben.
    Doch selbst ein Collegewechsel lässt Hazel Taro nicht vergessen, besonders da es zu ungewöhnlichen Vorfällen am M.U.S.E Institute kommt und Hazel seine Hilfe braucht, auch wenn seine Nähe sie in große Gefahr bringt.

    "A Song Unnamed" von Yvy Kazi ist der dritte Band der Magic and Moonlight Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Hazel Birds und Taro Takahashi erzählt wird, wobei Hazels Kapitel überwogen haben.

    Den ersten Band der Reihe mochte ich richtig gerne, denn zweiten fand ich deutlich schwächer, doch nun wechseln die Protagonisten und ich war schon sehr gespannt auf Taro und Hazel, da die beiden schon lange umeinander herumgeschlichen sind!
    Der dritte Band konnte mich definitiv positiv überraschen, da die Geschichte sich so leicht lesen ließ, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und mir hat es echt gut gefallen!

    Hazel studiert darstellendes Spiel an der Allbright Akademie und glänzt auf der Bühne, sie fühlt die Figuren, die sie spielt einfach und bekommt oft die Hauptrolle in den jeweiligen Stücken.
    Dass sie eine Sirene ist, hat ihre Mutter ihr jahrelang verschwiegen und jetzt muss sie ausgerechnet von ihrer eher ungeliebten Cousine Aurora erfahren, dass es für ihren Erfolg auf der Bühne noch andere Gründe als Fleiß und Talent gibt.
    Ihre ganze Welt wird auf den Kopf gestellt, zumal sie ihre Zukunftspläne über den Haufen werfen kann, denn ihr wird vermutlich nie eine eigene Familie vergönnt sein. Dank des Fluchs der Sirenen wird sie unweigerlich sterben, sollte sie sich zu lange in der Gegenwart desjenigen aufhalten, in den sie verliebt ist.
    Seit sie Taro, den Bruder ihrer besten Freundin Gemma vor anderthalb Jahren das erste Mal gesehen hat, schleichen sie umeinander herum.
    Hazel würde gerne mehr als nur mit ihm befreundet sein, doch auch wenn sie sich schon geküsst haben, so hält Taro sie auf Abstand, hat sein eigenes Geheimnis, das dafür sorgt, dass er Hazel nicht nah an sich heranlassen kann.
    Um noch mehr Abstand zwischen sich zu legen, wechselt Hazel ans M.U.S.E Institute, einem Frauencollege für arkane Wesen, wo sie nicht nur auf andere Sirenen trifft, sondern auch auf Wertiere und eine Todesfee, doch irgendetwas geht dort nicht mit rechten Dingen zu und Hazel stellt Nachforschungen an.

    Hazel ist ein herzensguter Mensch, der sich besonders am Anfang oft sagen lässt, was sie tun soll. Ich mochte es, dass sie im Verlauf der Geschichte ihre eigene Stimme gefunden hat und für das gekämpft hat, was sie wollte!
    Taro bleibt für mich noch ein Stück weit undurchsichtig, vielleicht auch weil wir nicht ganz so oft aus seiner Perspektive lesen durften wie aus der von Hazel.
    Er hat Schwierigkeiten damit, sich anderen gegenüber zu öffnen und zu vertrauen. Er hütet sein Geheimnis schon seit langer Zeit und es hat ihn belastet, dass er es Hazel nicht sagen konnte.
    Er ist fürsorglich und ich mochte es, dass er immer versucht, das Richtige zu tun.
    Ich mochte die beiden echt gerne und freue mich darauf zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht, ob sie den Fluch der Sirenen umgehen oder gar brechen können.

    Auch das Setting, das M.U.S.E Institute, auf das Hazel wechselt, hat mir total gut gefallen!
    Man merkt schnell, dass dort etwas nicht stimmt, Studentinnen verschwinden oder werden entführt, tauchen wieder auf und sind zum Teil nicht mehr ansprechbar.
    Den Unterricht, den wir mit Hazel begleiten durften, fand ich ebenfalls sehr interessant und ich mochte es, dass wir die arkane Welt erkunden durften! Es gibt am Institut keine Hexen, aber dafür viele Wertiere und wenige Sirenen. Hazel lernt, wie sie ihre Fähigkeiten benutzten kann, auch wenn sie sich damit schwertut. Ich fand die M.U.S.E sehr interessant, eben weil es ein Institut nur für arkane Wesen ist.
    Und auch die Brüder der Rose, die in Butler Manor ausgebildet werden, fand ich interessant, denn es gab hier einen Konflikt, der noch mal Spannung in die Geschichte gebracht hat!
    Diese ließ sich eh richtig gut lesen, ich mochte es, dass die Atmosphäre nicht ganz so düster war, sondern ich mich in der Geschichte sehr wohlgefühlt habe.
    Ich bin echt gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht, besonders da das Ende des ersten Bandes noch mal richtig spannend war!

    Fazit:
    "A Song Unnamed" von Yvy Kazi ist ein toller dritter Band der Magic and Moonlight Reihe!
    Ich mochte Hazel und Taro echt gerne, auch weil beiden eine tolle Chemie haben und ich mit ihnen mitfiebern konnte!
    Auch die Handlung konnte mich fesseln, denn ich mochte das M.U.S.E Institute und fand es spannend, dass wir die arkane Welt besser kennenlernen durften!
    Ich vergebe vier Kleeblätter und hoffe, dass mir der vierte Band auch so gut gefallen wird!

  17. Cover des Buches Und am Ende werden wir frei sein (ISBN: 9783734110733)
    Martha Hall Kelly

    Und am Ende werden wir frei sein

    (28)
    Aktuelle Rezension von: VeronikaGruenschlag

    In „Und am Ende werden wir frei sein“ erzählt Martha Hall Kelly die bewegende, auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte der amerikanischen Menschenrechtsaktivistin Caroline Ferriday.

    Caroline entstammt einer wohlhabenden Familie in den Vereinigten Staaten. Zunächst arbeitet sie als Schauspielerin, bevor sie sich – vor und während des Zweiten Weltkriegs – im französischen Konsulat in New York engagiert, um Waisenkindern in ganz Frankreich zu helfen. Nach Kriegsende widmet sie sich den polnischen Frauen, die aus politischen Gründen inhaftiert und im Konzentrationslager Ravensbrück unvorstellbare Qualen erlitten haben. Unter ihnen befanden sich die sogenannten „Kaninchen“, an denen grausame medizinische Experimente durchgeführt wurden.

    Kelly hat die historischen Ereignisse und Figuren sorgfältig recherchiert. Sowohl Caroline Ferriday als auch die KZ-Ärztin Herta Oberheuser haben tatsächlich gelebt – ihre Lebenswege werden im Roman eindrucksvoll und authentisch fiktional nachgezeichnet. Die dritte Protagonistin, Kasia, ist eine fiktive Figur, die stellvertretend für das Schicksal der gefolterten polnischen Frauen steht.

    Der Roman hat mich tief berührt und lässt mich auch lange nach der Lektüre nicht los. Die Figuren wirken glaubwürdig und lebendig, die geschilderte Brutalität – die grausamen medizinischen Experimente, der Hunger, die Gewalt der Aufseherinnen und Ärzte, allen voran Herta Oberheuser – ist schwer zu ertragen. Gerade die weibliche Perspektive auf Krieg, Folter, Unterdrückung und Entrechtung verleiht der Geschichte eine besondere Intensität.

    Wenn ich einen Bogen in die Gegenwart spanne, ist es erschütternd, dass in unserem heutigen Deutschland Politiker wie Björn Höcke vom „Denkmal der Schande“ sprechen oder ein Alexander Gauland den Nationalsozialismus als „Vogelschiss“ in der Geschichte relativieren dürfen – und dafür auch noch Zustimmung erhalten.

    Ein wichtiges, emotionales und aufrüttelndes Buch gegen das Vergessen.

     

  18. Cover des Buches Wie die Karnickel (ISBN: 9783910775350)
    Jasper Fforde

    Wie die Karnickel

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Buchverliebt_und_leselustig

    Mit Wie die Karnickel beweist Jasper Fforde einmal mehr, wie originell und mutig er gesellschaftliche Themen literarisch verarbeitet. In einer scheinbar idyllischen englischen Dorfgemeinschaft taucht plötzlich eine Familie vermenschlichter Kaninchen auf – und löst damit eine Welle aus Misstrauen, Vorurteilen und politischen Mechanismen aus, die unserer eigenen Realität erschreckend nahekommen.

    Das Setting in Much Hemlock wirkt zunächst beschaulich und traditionell. Doch hinter der sauberen Fassade brodeln Ängste vor dem Fremden, Ressentiments und die Bereitschaft, Ausgrenzung als notwendige Ordnung zu rechtfertigen. Fforde spielt klug und absurd-komisch mit den Mechanismen von Rassismus, Bürokratie und Xenophobie. Die Idee, gesellschaftliche Spannungen über anthropomorphe Kaninchen zu spiegeln, ist ebenso ungewöhnlich wie gedanklich stark.

    Besonders reizvoll ist dabei die Figur des Peter Knox, der als Mitarbeiter der Rabbit Compliance Taskforce zwischen Bequemlichkeit, Anpassung und moralischer Verantwortung steht. Genau hier entfaltet der Roman sein satirisches Potenzial: Wie weit geht man mit, solange es einen selbst nicht betrifft?

    Trotz dieser zweifellos originellen und gesellschaftlich relevanten Grundidee bin ich leider nicht richtig in die Geschichte hineingekommen. Der Stil, die Erzählweise und vielleicht auch die bewusst nüchterne, fast protokollartige Tonlage haben es mir schwer gemacht, eine emotionale Verbindung aufzubauen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, neben dem Text zu stehen, statt wirklich einzutauchen.

    Vielleicht ist es schlicht ein Buch, das man im richtigen Moment lesen muss, um seinen vollen Sog zu entfalten.


    Lieben Dank an den SATYR Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars über Netgalley. 

  19. Cover des Buches Verrat im Zombieland (ISBN: 9783959670340)
    Gena Showalter

    Verrat im Zombieland

    (65)
    Aktuelle Rezension von: BookW0nderland
    Diese Rezension enthält Spoiler für alle, die die ersten drei Teile nicht kennen.
    Verrat im Zombieland, der vierte Teil der White Rabbit Chronicles lag jetzt über einem Jahr auf meinem Sub und das obwohl mir die ersten drei Teile unglaublich gut gefallen haben. Ich habe diesen Teil aber bisher noch nichts gelesen, weil ich nicht wollte, dass die Reihe endet.
    Im letzten Band starb Kat, die beiste Freundin von Ali und große Liebe von Frosty bei dem finalen Kampf. Seitdem ist sie wie auch Alis kleine Schwester eine Zeugin und kann dadurch den Zombiejägern helfen. Seit ihrem Tod ist sie Frosty noch nie erschienen und erst jetzt darf sie sich ihm zeigen und sie hat eine Aufgabe für ihn. Er soll jemanden helfen und mit dieser Person zusammen arbeiten. Er stimmt dieser Aufgabe zu und erfährt erst dann, dass es Camilla Marks ist, die Verräterin, die die Schuld an Kats Tod hat. Obwohl sie dachten, dass Anima Industries geschlagen und besiegt wurde, kehren sie zurück und verfolgen einen ungeheuerlichen Plan. Frosty muss seinen Hass hinunterschlucken und zusammen mit seinen Freunden Cole und Ali und auch Milla erneut gegen AI kämpfen.
    Frosty hat seinen Namen nicht ohne Grund, aber seit dem Tod von Kat ist er am Boden. Er trinkt zu viel, hat unzählbare One-Night-Stands und kapselt sich von seinen Freunden und auch von der Zombiejagd ab. Für ihn ist seine Kitten alles was er im Leben wollte und als sie als Zeugin bei ihm auftaucht, würde er alles tun, damit sie weiter auftaucht, auch wenn es bedeutet, dass er mit seiner Feindin zusammen arbeiten muss.
    Milla hat große Schuldgefühle, dass sie Mitschuld am Tod von zwei Menschen hat, würde aber für ihren Bruder wieder so handeln. Sie war ein sehr interessanter Charakter und obwohl man sie wegen ihrer Taten hassen sollte, konnte man sie doch irgendwie verstehen.
    Leider konnten Frosty und Milla als Protagonisten nicht mit Ali und Cole mithalten, die mich einfach umgehauen haben. Frosty ist zwar attraktiv und schlagfertig und gefiehl mir schon vor diesem Teil, aber er ist nicht Cole. Für mich gehörte Kat irgendwie immer zu Frosty und mit Kat mitzuhalten ist halt unglaublich schwierig und diese Liebesgeschichte wirkte einfach zu gewollt.
    Dieser Teil konnte mich leider nicht so ganz überzeugen, wie die ersten Bände. Nach diesen drei Teilen hätte es für mich auch eigentlich enden können und es wirkt eher so, als hätte die Autorin unbedingt noch einen Teil veröffentlichen wollen. Es gab spannende Momente, aber auch unnötige Längen und es fehlte die Magie, die die ersten drei so besonders gemacht haben.
    Es ging insgesamt einfach mehr über die sich entwickelnde Beziehung zwischen Frosty und Milla, als um alles andere. Und irgendwie konnte mich die ganze Geschichte nicht für sich einnehmen. Am Ende erfährt man mehr was in den nächsten zehn Jahren noch geschehen wird, was ich zum Teil wirklich interessant fand. Einiges hat mich aber dann doch enttäuscht und der Autorin die Möglichkeit auf eine Fortsetzung gegeben, was mich irgendwie stört. Ich finde Fortsetzungen eigentlich immer klasse, aber diese hier würde mir definitiv nicht gefallen.
    Der vierte Teil der White Rabbit Chronicles war nicht schlecht, aber mich konnte er nicht überzeugen und die Reihe hätte auch nach drei Bänden enden können.


  20. Cover des Buches Harti Hoppel blickt durch (ISBN: 9783744855143)
    Ben Weber

    Harti Hoppel blickt durch

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Harti Hoppel blickt durch - Ben Weber

    Kurzbeschreibung:

    Wie sagt der alte Fuchs Mojo zu seinem Sohn Rojo so treffend:
    Ameisenpopel noch eins! Wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst andere nicht nach ihrer äußeren Erscheinung beurteilen! Das Langohrmädchen ist mutig und schlau. Und wenn sie beim Hoppeln etwas hinkt, ist es vielleicht ein Vorteil für sie, weil sie sich anders bewegt, als du erwartest.
    Die Heldin unserer Geschichte, das hinkende Karnickelmädchen Harti Hoppel trägt weder Mütze noch Höschen, beherrscht keine Zaubertricks und heckt auch keine Streiche aus. Dafür besitzt sie andere Merkmale: Wunderschöne bunte Augen, Klugheit, große Ausdauer, Mut und Mitgefühl. Mit diesen Eigenschaften und der Unterstützung ihrer Freunde übersteht sie aufregende Abenteuer.

    Unser Leseeindruck:

    Ich habe das Buch mit meiner 9 jährigen Enkelin Marie gelesen. Sie sucht schon nach Geschichten für ihre kleine Schwester, der wir schon fleißig vorlesen.

    Und so waren wir beide gleich ganz verzaubert von der Geschichte des Hasenmädchens Harti Hoppel, die ein kleine Handicap hat in Form von zwei unterschiedlich langen Hinterläufen und daher nicht so anmutig hüpfen kann wie die anderen Hasen. Dafür hat sie jedoch eins: ein ganz großes Herz. 

    Wir waren mehr als fasziniert von der tollen Geschichte und den wunderbaren Zeichnungen in dem Buch, das zwar für kleine Leser von 7-10 Jahren angegeben ist - jedoch mich als 59 jährige Oma genauso begeistert hat.

    Wir können dieses lehrreiche, liebenswerte und tolle Buch nur jeden empfehlen, der Kinder ans Lesen heranführen möchte. Und wer Tiere mag, der wird dieses Buch lieben!

    Fazit:

    Wunderschön gestaltet, liebevoll geschrieben und lehrreich. Kinder lernen, das auch Lebewesen mit kleinen Behinderungen ganz groß sein können. Für uns ein absolut tolles Buch mit ganz viel Gefühl!

    Große Leseempfehlung und natürlich von Marie 5 Sterne ***** und von mir ebenfalls 5 Sterne ***** (so wohlverdient bekommt man 10 Sterne!). 


  21. Cover des Buches Kater Anton und das Weihnachtsglück (ISBN: 9783442488438)
    Angela Troni

    Kater Anton und das Weihnachtsglück

    (36)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Dieses Buch war ein Spiontankauf und ich habe es nicht bereut. Passend zur Weihnachtszeit habe ich es direkt gelesen. Es geht um den Kater Anton, der mit seiner Besitzerin Ella nach Frankreich zieht. Diese möchte mit ihrem neuen Freund Xavier den Dezember verbringen, um auszutesten, ob es zwischen ihnen klappt, bevor sie komplett zu ihm zieht. In der Ferienwohnung, in der sie wohnen, ist eine Backstube. Sie wird von einer älteren Dame geführt, die dort mit ihrer Enkelin Manon arbeitet. So richtig arbeiten kann Manon noch nicht, denn sie ist noch ein Kind und geht zur Schule. Dennoch hilft sie fleißig mit. Die Bäckerei ist schon seit vielen Jahren in der Familie und Manon soll einmal das Familienrezeptbuch erben. Solang muss die alte Bäckersfrau noch warten, denn Manons Eltern sind gestorben. Wenn da nicht der Großbäcker wäre, der es auf die alte Bäckerei abgesehen hätte... Zum Glück ist da noch Anton, der am Ende des Buches als Held hervorgeht und die Bäckerei rettet. Eine wirklich schöne Geschichte. Die Autorin weiß, wie man Katzengesten und -mimiken beschreibt, dass man als Leser sofort alles vor sich sieht. Ich kann das Buch Katzenliebhabern empfehlen, die auch ein kleines bischen auf Romantik stehen.

  22. Cover des Buches Die Stimme im Zwinger (ISBN: 9783695119776)
    Steffen Töllner

    Die Stimme im Zwinger

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_CLB

    Schon beim Prolog hatte ich direkt Gänsehaut. 

    Die Stimme im Zwinger erzahlt eine sehr berührende Geschichte über die Arbeit im Tierschutz und darüber wie viel Mut es manchmal braucht, seinen eigenen Weg zu gehen, um wirklich glücklich zu werden. Gleichzeitig zeigt das Buch auch, wie schwer Verantwortung sein kann.

    Im Mittelpunkt steht Alex, die ihre Ausbildung im Tierheim beginnt. Schon bald steht sie vor einer besonders herausfordernden und emotionalen Aufgabe. Der Hund Sam wird aus einem verlassenen Haus gerettet, in dem er zurückgelassen wurde.

    Tief geprägt von seinen Trauma hat Sam das Vertrauen in Menschen komplett verloren und scheint innerlich bereits aufgegeben zu haben.

    Alex übernimmt die Verantwortung für ihn.

    Mit viel Geduld, Fleiß und einem großen Herzen versucht sie Tag für Tag, Sam Schritt für Schritt zurück ins Leben zu begleiten.

    Sie gibt die Hoffnung nie auf, dass er irgendwann wieder Vertrauen fassen und vielleicht sogar ein normales Hundeleben führen kann.

    Zum Glück steht ihr Chris als starker Rückhalt zur Seite und versteht sie und ihren Einsatz vollkommen. Ganz anders ihr Kollege Markus. Ein Zyniker den Alma mit ihrem Einsatz nicht überzeugen kann. 

    Während der Geschichte spürt man, wie viel Herzblut in ihr steckt. Sie zeigt eindrucksvoll, was hinter den Kulissen im Tierschutz alles geleistet wird. Arbeit, die oft kaum gesehen wird, aber für die Tiere von unschätzbarem Wert ist.

    Ein sehr emotionales Buch, das zum Nachdenken anregt und einen noch lange nach dem Lesen begleitet.

  23. Cover des Buches Kaninchenfütterung (ISBN: 9783886277629)
  24. Cover des Buches Heidesommerträume (ISBN: 9783734106545)
    Silvia Konnerth

    Heidesommerträume

    (48)
    Aktuelle Rezension von: Poesiefeder

    Inhalt 

    Carolin, Bestsellerautorin, steckt mitten in einer tiefen Schreibblockade, aus der sie auch nicht ihr süßes flauschiges Kaninchen Hannibal hervorlocken kann. Egal was sie versucht sie schafft es einfach nicht sich aus ihrer Blockade zu befreien. So entschließt sich Carolin dazu sich eine Auszeit zu nehmen und Urlaub bei ihrer Schwester Lola, in der Lüneburger Heide zu machen. Doch anstatt sich nach der langen Zeit, in der sie sich nicht gesehen haben in die Arme zu fallen bricht Streit aus. Lola macht sich aus dem Staub und überlässt das Familienhotel ihrem Mann Paul und ihrer Schwester. Wie wenn das nicht schon genügend Auf und Abs wären sorgt der Hotelgast Till für Herzklopfen bei Carolin. 

    Über das Buch 

    Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, dem man gerne durch die Geschichte folgt. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Die Beschreibung des Familienhotels, hat Lust auf Urlaub gemacht, es sollte überall so sein das man sich so viel Mühe mit seinen Gästen gibt. Am Ende des Buches wird noch ein kleines Rätsel gelöst, das ich zunächst gar nicht begriffen habe aber dann doch ziemlich schmunzeln musste. 

    Fazit 

    Besonders schön fand ich es das man die Arbeit einer Autorin näher kennen lernen durfte. Dabei hat sich wieder gezeigt das das Leben die besten Geschichten schreibt.


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