Bücher mit dem Tag "kannibale"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kannibale" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Der Totenzeichner (ISBN: 9783404172290)
    Veit Etzold

    Der Totenzeichner

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Ich habe die Clara Vidalis nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen muss ich vorweg sagen. Ich hatte erst mit den neueren Büchern angefangen. Manche Entwicklungen von den Protagonisten kannte ich daher schon, wusste nur nicht in welchem Band es passiert. Das wirkt sich zum Glück nicht auf meine Lesefreude aus. 

    Der Fall war super spannend und klasse geschrieben. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich hatte das Buch entsprechend schnell durchgelesen. 

    Wie gesagt einige Entwicklungen der Protagonisten waren mir durch die Folgebände natürlich schon bekannt. Es ist aber auch interessant zu lesen, wie sich manches entwickelt hat. Ich  musste dabei immer nur im Kopf haben, dass ich zuletzt einen neueren Band gelesen habe.

    Die Idee zu dem Fall ist super klasse und sehr gut umgesetzt. Das Erschreckende daran ist, dass es gar nicht so realitätsfern ist, das fand ich schon sehr haarsträubend. 

    Die Beschreibungen sind sehr detailreich, somit ist das Buch nichts für schwache Nerven, oder für jemanden, der sich schnell ekelt. Ich mag das ja sehr, von daher ist alles super. Ich erwarte es von den Büchern von Veit Etzold sogar, dass die Beschreibungen so sind. Anders fand ich es mittlerweile glaube ich komisch.

    Ich kann euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  2. Cover des Buches Blake (ISBN: 9783453439412)
    Jack Heath

    Blake

     (127)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Timothy ist ein Soziopath und arbeitet für das FBI. Seinen Unterhalt ,,verdient'' er sich durch Gelegenheitsdiebstähle, sein Mitbewohner ist Drogendealer und auch sonst ist an ihm nichts so wie man es von einem typischen ,,Ermittler'' vermuten würde. Denn er hat ein dunkles Geheimnis. Als ein Junge entführt wird, wird Timothy zur Ermittlung hinzugezogen, vor seiner neuen Partnerin versucht er krampfhaft seine Vergangenheit und seine dunklen Neigungen zu verbergen.


    Das Buch ist so erfrischend anders als andere Ermittler Geschichten. Der Charakter Timothy hat so viele Eigenschaften und Lebensweisen die so gar nicht zu einem typischen Protagonisten, sondern viel mehr zu einem Antagonisten passen würden und dennoch fiebert man mit. Ich konnte das Buch kaum weglegen. 


  3. Cover des Buches Das Schweigen der Lämmer (ISBN: 9783453432086)
    Thomas Harris

    Das Schweigen der Lämmer

     (865)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Das Buch ist ein absoluter Klassiker, der in keinem Haushalt fehlen darf.  Immer wieder spannend 

  4. Cover des Buches Ostfriesennacht (ISBN: 9783596299218)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesennacht

     (77)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    In Ostfriesland werden mehrere Frauen ermordet. Die scheinbar einzige Gemeinsamkeit der Opfer ist ihr fehlendes Tattoo. Hebt der Mörder dieses als Trophäe auf oder hat er ganz andere Dinge damit gemacht? Zum dreizehnten Mal machen Ann Kathrin Klaasen und ihr Team Jagd auf einen Mörder.

    Fans der Reihe sind die einzelnen Charaktere bereits bestens bekannt, doch auch Quereinsteiger lernen die einzelnen Persönlichkeiten der Figuren gut kennen. Diese sind gut ausgearbeitet, und trotz aller privaten Probleme kommt der Fall nicht zu kurz.

    Leider bleibt der Spannungsbogen etwas schlaff gespannt. Ob von Autor Klaus-Peter Wolf beabsichtigt oder nicht, als Leser weiß man früh, wer der Mörder ist. Auch mit diesem Wissen ist es interessant, die gut geschriebene Geschichte zu verfolgen.

    Emotional hat mich leider keine Figur erreicht, und trotz eines angenehmen Schreibstils habe ich nicht in die Geschichte gefunden. Die „Ostfriesennacht“ hat mich nicht gepackt. Da es Teil einer Reihe ist, darf ein Buch auch mal Schwächen haben und nicht an die Vorgänger anschließen. Insgesamt ist es ein gutes Buch, wenn auch nicht das beste der Reihe.

  5. Cover des Buches Beutezeit (ISBN: 9783453675070)
    Jack Ketchum

    Beutezeit

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Nur mit viel gutem Zureden seitens seiner Lektorin kürzte Jack Ketchum damals das Originalmanuskript zu seinem Debütroman „Beutezeit“ – der Verlag veröffentlichte die gekürzte Fassung und Ketchums großartige Karriere als einer der bekanntesten und beliebtesten Horrorautoren der USA begann.

    Mittlerweile ist der Roman um eine Bande kannibalischer Wilder auch in ungekürzter Fassung erschienen. Und die hat es in sich: Ketchum beweist bereits mit seinem ersten Werk, dass er ein Meister des blutigen Schreckens ist. Weder geizt er mit detailreichen Ekelszenen noch mit einem deftigen Body Count. Die sechs Freunde, die eigentlich nur einen netten Urlaub miteinander verbringen wollen, leiden nahezu ununterbrochen und müssen mit allen Mitteln um ihr Leben kämpfen.

    Dabei legt Ketchum in seinem Erstling den Schwerpunkt ganz klar auf den Gore-Effekt und weniger auf komplexe Figuren oder gar eine wendungsreiche Story. Das Gemetzel ist der Star der fast 300 Seiten. Das wird nicht jedem gefallen, ist aber unterhaltsam und kurzweilig, wenn man nicht zu zart besaitet ist. Und jeder fängt mal klein an: Immerhin verwöhnte Ketchum seine Leser mit späteren Highlights wie „Evil“, „Scar“ oder „Blutrot“.

    Wer die gekürzte Fassung kennt, sollte auch die ungekürzte in Augenschein nehmen, wartet diese doch mit einem wesentlich fieseren Ende auf.

  6. Cover des Buches Nacht (ISBN: 9783453675360)
    Richard Laymon

    Nacht

     (266)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Alice fand ich anfangs richtig sympathisch, bis sie (SPOILER) Tony getötet hat. (SPOILER ENDE) Danach wirkte sie nur noch kaltblütig und unsympathisch. Sie handelte für mich sehr oft einfach unverständlich. (SPOILER) Zum Beispiel erzählte sie Judy eine Lügengeschichte, anstatt einfach zu fliehen. Sie sagte sogar ihren echten Namen, ohne ersichtlichen Grund, weshalb sie sie dann beseitigen musste. Dieser Moment war auch nicht der einzige, in dem Alice aus einem Impuls heraus plötzlich etwas völlig dummes tat oder sagte. (Das mit dem zu viel erzählen ist auch etwas, was mich an „Die Spur“ des selben Autors erinnert. (SPOILER FÜR DIE, DIE „DIE SPUR“ ODER DIESES BUCH NOCH NICHT GELESEN HABEN) Dort erzählte Gillian dem Nachbarn von dem Haus in das sie eingebrochen war zu viel. Eine andere Parallele ist, dass es Alice offensichtlich gefallen zu schien, in dem Haus zu leben während ihre Freund*innen weg waren und sogar die Sachen von ihnen anzuziehen. Noch eine weitere Parallele, die ich gefunden habe, sind die Spiegel über dem Bett des Ehepaars, in dessen Haus Alice für kurze Zeit lebt. (SPOILER ZU „DIE SPUR“ ENDE) Zudem rennt sie mitten in der Nacht in einen Wald, um Steven, der sie zehn Minuten vorher noch töten wollte, zu finden und ihm die Autoschlüssel, obwohl sie kurz vorher sogar eine andere Möglichkeit gefunden hatte, die für mich deutlich harmloser klang, abzunehmen. Sie lief aber lieber Steve hinterher und schrie seinen Namen laut. Dann war es für mich auch kein Wunder, als Steve sie wieder in seine Gewalt brachte. Was mir aber ganz gut gefiel war die kurze Story zwischen Alice und Murphy. Bis sie auch ihn aus Versehen umbrachte… Diesen Teil fand ich aber eigentlich genial, auch mit dem Setting. (SPOILER ENDE) Das Ende fand ich dann auch ganz gut, wenn auch nicht überragend. Hier wurde mir Alice wieder ein bisschen sympathischer. (SPOILER) Was mir aber gefiel war, dass es ein Wiedersehen mit Judy gab und die beiden auch zusammen geflohen sind. Judy mochte ich, wie auch die anderen Opfer von Alice (die nicht versuchten sie zu töten) viel sympathischer als Alice selbst. (SPOILER ENDE) An einigen Stellen des Buches fand ich es ein bisschen übertrieben brutal, beziehungsweise eklig, aber darüber beschwere ich mich nicht, da es auch Leute gibt, die das mögen. In gewissem Maß find ich das auch ok, aber das war mir ein bisschen viel. Letztendlich hat mich die Handlung überzeugt, auch wenn ich die Protagonistin nicht besonders mochte, und ihre Handlungen oft nicht nachvollziehen konnte.

  7. Cover des Buches Hannibal Rising (ISBN: 9783453437418)
    Thomas Harris

    Hannibal Rising

     (353)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Inhalt: Der Dämon erwacht: Thomas Harris führt uns in die Kindheit des genialen, äußerst kultivierten und monströsen Serienkillers. Er enthüllt den Albtraum, den Hannibal erlebt und der ihn bald zu eigenen Gräueltaten treibt.  Das dunkle Trauma des Hannibal Lecter - die atemberaubende Vorgeschichte zu den Welterfolgen 》Roter Drache《, 》Das Schweigen der Lämmer《 und 》Hannibal《. 

    Meinung: Wie eine so liebevolle Familie durch einen Krieg zerstört werden kann. Ich finde es unfassbar. Als das,was Hannibal in seinem Kinder- und Jugendalter erlebt hat, kann einen Menschen wahrscheinlich wirklich zu so einem Monster werden lassen. Vorallem der unbeschreiblich schlimme Tod seiner geliebten Schwester verändert sein Leben total. Seine Kindheit war unbestritten sehr schlimm, aber mit 13 Jahren einen solch grausamen Mord zu begehen befinde ich als sehr unwahrscheinlich - zumindest hoffe ich das!! Auch, dass seine Ziehmutter ihm dabei hilft, dass er dafür nicht belangt werden kann sehe ich sehr kritisch. Natürlich war es eine andere Zeit, jedoch hoffe ich schwer, dass dieses Schicksal von Hannibal Lecter Fiktion ist und vorallem bleibt. Ich konnte dieses Buch nicht weg legen. Es fesselte mich vom ersten Kapitel an. Thomas Harris hat mit diesem Teil -meiner Meinung nach- sein Meisterwerk geschrieben.

    Der Autor: Thomas Harris, 1940 geboren, begann seine Karriere als Kriminalreporter in den USA und Mexiko, bevor er sich der Schriftstellerei widmete. Er ist Schöpfer der legendären Serienkiller-Figur Hannibal Lecter, die erstmals in dem Roman 'Roter Drache' auftritt. Der internationale Bestseller 'Das Schweigen der Lämmer' machte Thomas Harris schließlich weltberühmt, die Verfilmungen der Hannibal-Bücher wurden zu großen Erfolgen. Nach einer längeren Pause feiert Harris mit seinem Thriller 'Cari Mora' ein sensationelles Comeback.

  8. Cover des Buches Ghostwalker: Die Spur der Katze (ISBN: 9783802582226)
    Michelle Raven

    Ghostwalker: Die Spur der Katze

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Sabine_Marx
    Inhalt:
    Die Journalistin Marisa Pérèz lebt nach einem Skandal zurückgezogen in den Bergen Kaliforniens. Eines Nachts findet sie einen verletzten nackten Mann auf ihrer Veranda. Sie nimmt sich seiner an und versorgt seine Wunden. Am nächsten Morgen steht die Polizei vor der Tür – in der Nachbarschaft wurde ein Mord verübt. Marisa ahnt nicht, dass der faszinierende Fremde ein Geheimnis hütet, das ihre Welt erschüttern wird.

    Meinung: Ich habe schon einige Reihen von Michelle Raven gelesen und war jetzt gespannt auf diese Reihe, da ich sehr gerne Fantasy-Romane lese.

    In dieser Reihe wagt sich Michelle Raven auf das Gebiet der Gestaltwandler vor. Hier gibt es natürlich einige sehr gute Bücher. Aber Michelle Raven muss sich nicht dahinter verstecken.
    Sie hat die Welt der Gestaltwandler sehr gut in die heutige Zeit eingebunden. Sie hat sehr gut dargestellt welche Probleme diese haben, da der Mensch den Lebensraum der Tiere immer mehr eingrenzt und durch die Möglichkeiten mit den Smartphones ist es halt immer Schwieriger versteckt zu leben.

    Die Charaktere Coyle und Marisa sind sehr gut ausgearbeitet. Auch die Nebencharaktere, welche erst später drankommen wurden von Michelle Raven sehr gut gezeichnet. So kann man sich schon auf die Bücher von diesen freuen.

    Michelle Raven schreibt wie immer aus der Perspektive der einzelnen Personen, so dass man alles was passiert sehr gut in Verbindung bringen kann.

    Ich finde es ist ein gelungener Start der Serie
  9. Cover des Buches Eden (ISBN: 9783518468616)
    Candice Fox

    Eden

     (139)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Band 2 ist genau wie Band 1 (Hades) cool, brutal und schräg!

    Ich finde Band 2 allerdings komplexer und facettenreicher:

    Die Leser/innen erfahren wie aus dem kleinen Heinrich, Hades wurde, und auch Persönliches aus seiner Vergangenheit als junger Mann...

    Frank ist ein Wrack - er trauert um seine ermordete Freundin, bzw. lenkt sich mit Alkohol, Drogen und belanglosem Sex von dem Verlust ab.

    Eden begibt sich auf eine gefährliche Undercover-Mission, und macht sich ausgerecht von dem labilen Frank und einem neuen Kollegen abhängig - was ihr zum Verhängnis werden soll...

    Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind wirklich undurchsichtig: wer steht wie zu wem und warum? Wer kann wem trauen, wenn es darauf ankommt? Die heiß-kalten Gefühle hier sind die reinste Achterbahnfahrt!

    Der Schreibstil ist unterhaltsam, anschaulich und ein realistisch  bizarrer Zynismus schwebt über allen Beschreibungen vom Menschen, Tieren sowie Gegebenheiten. 

    Aber auch (un)glückliche skurrile Zufälle spielen eine Rolle, sodass irgendwie alles mit allem zusammenhängt, und das Ende macht neugierig auf Band 3 - den ich glücklicherweise schon habe!

  10. Cover des Buches Das Loch (ISBN: 9783453676268)
    Richard Laymon

    Das Loch

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Bei der Beschreibung und dem Titel des Buches habe ich erwartet, dass es direkt um ein kleines Kaff geht, in dem der Kannibalismus groß geschrieben wird. 

    Bekommen habe ich allerdings etwas anderes. Ein Roadtrip dreier Leute, von denen Zwei ein ziemliches Sex- und Gewaltproblem haben und Einer (halb) gezwungenermaßen mit Macht. 

    Dazu noch eine entführte Frau, die von einem schweigsamen Mann mitten in der Wüste gerettet wird. 

    Zwei Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Zumindest nicht, bis sie alle im besagten Kaff landen. Doch selbst dann geht es nicht direkt um versprochenes Thema. Und wenn es angesprochen wird, ist es nicht so, wie erwartet. 

    Dennoch gebe ich diesem Buch 4 Sterne, denn die Geschichte hat mir, trotz angesprochener Dinge, extrem gut gefallen! Laymon überzeugt mal wieder mit seinem hervorragendem Schreibstil und auch hier kommt die Gewalt und die Spannung nicht zu kurz! 

  11. Cover des Buches Morgen früh, wenn du willst (ISBN: 9783548613345)
    Tania Carver

    Morgen früh, wenn du willst

     (92)
    Aktuelle Rezension von: JenniS

    „Würdest du dein Leben für einen Traum aufgeben?“

    Ein neuer Fall für DI Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito.
    Neue Stadt, neue Kollegen und neue Fälle.
    Nachdem die beiden im vierten Teil selbst von einem Anschlag betroffen waren, wollen sie einen Neustart wagen.
    Doch auch dort werden sie von Problemen eingeholt und brauchen Hilfe von alten Bekannten.

     

    Der Einstieg in den 5ten Fall von Phil und Marina war ziemlich hart. Ich habe schon so einiges gelesen und möchte von mir behaupten ziemlich abgehärtet zu sein, doch hier habe selbst ich immer öfters das Gesicht verzogen.
    Die Familie ist umgezogen und dadurch kommen viele neue Charaktere auf, wo ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte diese auseinanderzuhalten. Auch habe ich die alten Kollegen wie Anni und Mike teilweise vermisst. (Dies ist auch einfach der Grund für den Abzug.)
    An sich war das Buch, wie bisher alle vorangegangen Teile, unglaublich spannend und ich wollte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil lässt viel Platz für eigene Spekulationen offen, welche aber kurze Zeit später wieder zerschlagen werden.
    Ich fand die beiden Handlungsstränge nebeneinander her, mit dem ein oder anderen Berührungspunkt sehr gelungen.

  12. Cover des Buches Tokyo Ghoul 04 (ISBN: 9782889212088)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 04

     (34)
    Aktuelle Rezension von: HisOwnHoney

    Ich wusste nicht, dass er der einäugige Ghul ist. So etwas Seltenes lasse ich doch keinen anderen fressen lassen. 

    In Band vier dreht sich alles um das geheimnisvolle „Restaurant der Ghule“. Nachdem Ken den Hinweis bekommen hat, dass Liz‘ Tod kein Unfall gewesen sein könnte, möchte er mehr darüber erfahren. Als Gegenleistung für die Informationen soll Ken einen Ghul namens Gourmet nach einem Restaurant der Ghule fragen. Überraschend kooperativ will Shu ihn an diesen Ort mitnehmen doch es sieht nicht danach aus, als würde Ken dort etwas zu essen bekommen.

    Was Band drei an Spannung und Gewalt gefehlt hat, wurde hier wieder wettgemacht. Nicht nur der Gourmet sorgt für Unruhe sondern auch die Gerüchte um Liz Tod. 

    Mit Shu haben wir einen äußerst manipulativen Charakter dazugewonnen, der kein Blatt vor den Mund nimmt und Ken geschickt um den Finger wickelt. Irgendwie weiß man schon direkt zu Beginn, dass er nichts Gutes im Sinn hat und auch Ken’s Intuition warnt ihn vor dem Gourmet. 

    In diesem Band gibt es einen hohen Anteil an Gewaltszenen und zwischenzeitlich hab ich mich echt gefragt, was denn mit diesen Leuten nicht stimmt, die dort anwesend sind. Ich will ja nicht zu viel verraten aber von einem Besuch im „Restaurant der Ghule“ rate ich dringend ab. 

  13. Cover des Buches Die Kannibalen von Candyland (ISBN: 9783865520951)
    Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Buecherakte

    Cover: Zuckersüß und verstörend zur gleichen Zeit

    Inhalt: Franklin Pierce ist besessen davon zu beweisen, dass es die Zuckermenschen wirklich gibt. Hierfür muss er einen von ihnen fangen. Durch Zufall entdeckt er einen Zugang zum unterirdisch liegenden Candyland und begegnet dort einer Zuckerfrau die ihn in Besitz.

    Fazit: Da ich das Hörbuch gehört habe möchte ich als erstes auf die Sprecherin Kati Winter eingehen. Ich empfand ihre Art zu lesen und ihre Stimme sehr angenehm und passend zum Buch. Dem Buch zu lauschen hat mir wirklich Spaß gemacht und Carlton Mellick III hat sich definitiv den Titel des Königs des Bizarro Fiction verdient. Zur Geschichte selbst will ich nicht zu viel verraten, aber man sollte wissen worauf man sich hier einlässt. Es ist ein Buch aus dem Festa Verlag, entsprechend ist ein wenig Mut durchaus notwendig. Kannibalismus/Gewalt und Sex sind im Roman vorhanden. Wenn euch das nicht stört kann ich euch definitiv das Buch empfehlen . Von mir gibt es daher 5/5 Sterne.

  14. Cover des Buches Moby-Dick; oder: Der Wal (ISBN: 9783990270875)
    Herman Melville

    Moby-Dick; oder: Der Wal

     (468)
    Aktuelle Rezension von: JohnnyZombie

    Als Ismael auf dem Walfangschiff "Pequod" anheuert, ahnt er noch nichts von Kapitän Ahabs Besessenheit vom legendären weißen Wal, Moby Dick. Doch dann beginnen düstere Vorzeichen, sich zu häufen.

    Nachdem ich die über 900 Seiten dieses Klassikers gelesen habe, verstehe ich auch, warum es so viele gekürzte Versionen davon gibt. Melvilles Erzählung wandert ständig auf verschlungenen Pfaden weg von der eigentlichen Handlung und verliert sich in Kommentaren zu historischen Abbildungen von Walen oder darüber, wie verschiedene Arten der Meeressäuger klassifiziert werden können.

    Einerseits ist es wirklich interessant, etwas über den Stand der Wissenschaft und Kunst und die Weltsicht der Menschen vor so vielen Jahren zu erfahren, andererseits beginnen diese "Unterbrechungen" ab Seite 500 irgendwann, nervig zu werden. Insgesamt finde ich es aber erfrischend, ein Buch zu lesen, dass sich so stark von den üblichen, modernen Erzählformen abhebt.

    Beeindruckend ist außerdem die Beschreibung des gewaltigen Ozeans samt der darin hausenden Lebewesen. Kein anderer Autor, den ich kenne, hat es geschafft, die unendliche Kraft und das sprunghafte Gemüt des Meers so naturgetreu darzustellen und einem durchs bloße Lesen die grausame Schönheit der Wale näherzubringen.

    Auch wenn es stellenweise etwas langatmig ist, ist Moby Dick auch heute noch lesenswert und ich kann es jedem ans Herz legen, der ein bisschen Geduld aufbringen kann.

  15. Cover des Buches Parasit (ISBN: 9783935822947)
    Richard Laymon

    Parasit

     (55)
    Aktuelle Rezension von: ThrillingBooks
    Im Parasiten geht es um  Geschehnisse in einer Kleinstadt in der USA. Es fängt alles schön idyllisch an, doch dann passiert Celia, einer Studentin der hiesigen Uni, beinahe ein Unfall. Ein Transporter versucht sie beim Radfahren zu überfahren, einer der Fahrer kann fliehen.

    In einem ehemeligen Restaurant, das gerade von zwei Zugezogenen renoviert wird, passiert ein Mord, ein wenig Kanibalismus, der vom Polizisten Jake beobachtet und beendet wird. Er zweifelt an den Menschen, und den Motiven, die nicht vorhanden sind. Er findet aber den Grund für diese Taten bald heraus und macht sich auf die Suche nach dem Parasiten...

    Wir befinden uns hier den frühen 80ern entsprechend in einer ganz anderen Zeit als man es heute gewohnt ist. Es gibt keine Handys, man muß zum telefonieren die nächste Telefonzelle aufsuchen und hat keine kabellosen Telefonie zur Verfügung. Dies mutet schon ein wenig komisch an, aber ist der ersten Veröffentlichung geschuldet. Wenn ich das Buch betrachtet, gefällt mir die Story gut, die kleinen Romanzen und sexuellen Andeutungen bewegen sich aber auf einem Niveau das mich persönlich eher an American Pie und Konsorten aus meiner Jugend erinnert. Das tut aber der Spannung keinen Abbruch und passt auch irgendwie ganz gut in den Handlungsrahmen der frühen 80er.
    Der Gewaltfaktor ist hier recht niedrig für einen Horror-Roman, aber auch hier finde ich es passend zu Story. Es muß ja nicht immer ein reines Splatter-/Gorefest sein ;)

    Parasit ist mein erster Laymon, und auch noch ein recht früher, im Original als "Flesh" 1987 veröffentlicht. Die Taschenbuch-Ausgabe aus dem Festa-Verlag erschien 2010, eine gebundene Ausgabe gab es 2001.
    Die Schreibweise, die guten Beschreibungen der Szene und Schauplätze, das alles lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Es macht Spaß der Story zu folgen und man will eigentlich, auch wenn man es am nächsten Morgen beim Wecker bereut, immer "nur noch ein Kapitel" lesen... Ich werde bestimmt noch weitere Bücher von Laymon lesen :)
  16. Cover des Buches Hannibal (ISBN: 9783453440326)
    Thomas Harris

    Hannibal

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Hannibal von Thomas Harris 

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    ▪️Inhalt

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    Dr. Hannibal Lecter (mehrfacher Mörder) befindet sich auf der Flucht. Er wird von einem überlebenden Opfer und von einer FBI Agentin gejagt.

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    ▪️ Meine Meinung

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    In diesem Buch wird gemordet, betrogen, gejagt, gesucht und ist nichts für Zimperliche.

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    Obwohl es nicht der erste Band einer Reihe ist, kann man diese Geschichte auch gut ohne Vorkenntnisse lesen.

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    Auch wenn es in diesem Buch viele Opfer gibt und man sich fragt, ob denn alle Protagonisten irgendwie geistig krank sind... ?!? Ist das Buch nicht auf allen Seiten eklig... es ist sogar manchmal harmlos zu lesen.

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    Tja wem kann man das Werk empfehlen? Vielleicht den Lesern, die auf ausgefallenere Morde stehen?

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    Ich wollte unbedingt mal ein Buch von dem Autor lesen... um auch mitreden zu können.

    Dabei habe ich festgestellt, dass der Autor ziemlich viel Phantasie hat. 

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    Interessant fand ich auch, mal ein Buch zu lesen, in dem man nachher schon gar nicht mehr weiß, wer denn nun das kleinere Übel bzw. der böseste Übeltäter ist.

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    Weitere Bücher werde ich aber wahrscheinlich trotzdem nicht von dem Autor lesen... war mir an manchen Stellen zu viel.

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  17. Cover des Buches Von Kastanien und Knochen (ISBN: 9783865827654)
    Daniel Mosmann

    Von Kastanien und Knochen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Daniel Mosmann legt in seiner Sammlung “Von Kastanien und Knochen” elf Erzählungen vor, die teils zum gruseln einladen und teils einfach sehr interessant gestrickt sind. Die kurzen Geschichten bieten genau die richtige Unterhaltung für die kalte Jahreszeit, man liest sie am besten dick in eine Decke eingekuschelt mit einem Heißgetränk in Griffweite.

    Eigentlich hatte ich es früher nie mit Kurzgeschichten. Sie waren mir meistens einfach zu knapp bemessen und nicht aussagekräftig genug. Bei Daniel Mosmanns Geschichten hatte ich jedoch niemals das Gefühl, dass mir noch etwas fehlt oder ich mir eine längere Ausführung gewünscht hätte. Mit viel Präzession ist es dem Autor gelungen auf wenigen Seiten starke Charaktere und einen fesselnden Plot auf die Beine zu stellen, der die Neugier anstachelt und zum mitdenken und mitfiebern anregt. Am meisten begeistert bin ich davon, dass in dieser Kürze eine wirklich fesselnden Atmosphäre erzeugt wird die wie Herbstlaub unter den Fußsohlen knistert.

    In den Geschichten werden ganz unterschiedliche Themen behandelt und eine ganze Palette von Emotionen und Empfindungen hervorgerufen. Ich ziehe meinen Hut vor dieser schriftstellerischen Leistung und kann euch die schaurig-schönen Erzählungen von Daniel Mosmann nur wärmstens ans Herz legen.

    In den Erzählungen geht es um mysteriöse Orte, schauderhafte Persönlichkeiten, abschreckende Vorlieben, geisterhaften Grusel, monströse Tiergestalten in den Wäldern, wahnwitzigen Glauben, die Täuschung der Vorstellungskraft, zu Mensch gewordenen Robotern, die Kraft der Wünsche, Kannibalismus und die Verurteilung von Menschen nach dem äußerlichen Erscheinungsbild.

    Fazit

    Tolle Erzählungen die vor Kreativität und mystischer Atmosphäre fast überbrodeln. Die perfekte Lektüre für die kalte und dunkle Jahreszeit!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 26.11.2018
  18. Cover des Buches Wie bastel ich mir einen Zombie (ISBN: 9783442713745)
    Frank Swain

    Wie bastel ich mir einen Zombie

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Kunterbuntegrunewelt

    Auch wenn der Titel eher auf ein ominöses Do - it - yourself Buch hinweisst, handelt es sich hier nicht um den neusten Basteltipp, sondern um ein Buch über die Geschichte der Wissenschaft.
    Der Fokus liegt hier natürlich ganz klar auf den lebenden Toten und wie die Menschheit seit der Erfindung des Zombie Mythoses damit um geht.
    Teils sehr sachlich, teils sehr skuril wird die Geschichte verschiedener Forscher geschildert, die sich mit Vodoo, Alchemismus und Reanimation auseinander setzen. Auch wenn ich leider berichten muss, dass ich am Ende keine Bastelanleitung für meinen eigenen Zombie vorfinden konnte, so hat mich das Buch doch grundsätzlich nicht enttäuscht.

    Manchmal etwas langatmig, aber meist sehr humorvoll werden hier hunderte Jahre Wissenschaft zusammengefasst und dem Leser mehr oder weniger anschaulich dargestellt. Ich kann das Buch sehr empfehlen, auch wenn manche Szenen nichts für schwache Nerven sind.

  19. Cover des Buches DIE KLAUE - Der Kannibale von New York (ISBN: 9783958353794)
  20. Cover des Buches Red Dragon (ISBN: 9780099532934)
    Thomas Harris

    Red Dragon

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Miserable
    Als das FBI bei einem besonders kniffligen Fall nicht weiterkommt, zieht es Will Graham hinzu. Ein Spezialist für Serienmörder, der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hat. Graham hat die Fähigkeit, sich in Serienmörder hineinzudenken, und es gibt einige Kollegen, die ihn selber für ein wenig gestört halten. Um die Tooth Fairy zu fangen, muss Graham sich mit seinem einstigen Feind verbünden - den Kannibalen Hannibal Lecter. Aber wird Lecter dem Mann helfen, der ihn schließlich gefasst hat?
    Hannibal Lecter wird wohl den meisten ein Begriff sein, nicht zuletzt durch Anthony Hopkins' meisterhafte Performance oder die recht neue Serie Hannibal. Das Schweigen der Lämmer habe ich schon dreimal oder so gesehen, deswegen war ich sehr neugierig auf den "buchigen" Hannibal. Würden sich die Verfilmungen rückblickend als würdig erweisen oder stellen sie die Vorlage in den Schatten?
    Ich betone immer wieder gerne, dass ich nicht der größte Krimi- und Thrillerfan bin. Es gab da einfach schon zu viele, die mich nicht überzeugen konnten oder einfach nicht positiv aus der Masse herausgestochen sind. Red Dragon ist da zum Glück anders. Schon von den ersten Seiten an war ich im Bann des Buches gefangen und konnte es kaum zur Seite legen.
    Star des Buches ist natürlich Hannibal Lecter. Auch wenn er relativ selten vorkommt, beherrscht er doch die Szenen, in denen er da ist. Er ist einnehmend und allen anderen weit überlegen. Doch auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet, auch wenn man über viele gar nicht so viel erfährt. Will Graham zum Beispiel bleibt an der Oberfläche ziemlich blass. Er scheint als Mitarbeiter des FBIs nur seine Funktion zu erfüllen, seine Taten charakterisieren ihn aber stark. Besonders toll finde ich, dass Tendenzen, die er in diesem Roman hat, in The Silence of the Lambs weiter ausgeführt worden sind. Er ist ein tragischer Charakter, der auf seinem Gebiet zwar einer der besten ist, gleichzeitig damit aber so viel Angriffsfläche bietet, dass er eigentlich kein Happy-End haben kann.
    Der Roman wird hauptsächlich aus der Sicht Grahams erzählt, doch der Mörder, die Tooth Fairy oder Red Dragon, erhält mit der Zeit immer mehr Erzählraum. Dabei liegt ein großer Fokus auf der Vergangenheit von Francis Dolarhyde, welche viel über ihn und seine Art des Tötens erklärt. Er ist ein besonders interessanter Bösewicht, weil ihm seine Verbrechen teilweise vom Roten Drachen eingegeben werden und er versucht, sich gegen diesen zu wehren. Auch wenn ich seine Motive und Vergangenheit sehr spannend fand, nahm diese Erzählung teilweise ein bisschen Oberhand und ließ die Polizeiarbeit darüber verblassen. So hatte ich dann auch ziemlich am Ende das Gefühl, dass das FBI eher durch Glück auf die richtige Spur kommt.
    Der Schreibstil ist, wie ich auch erwartet habe, eher distanziert und gleichzeitig sehr detailliert. Man merkt gleich, dass Thomas Harris große Einblicke in Psychologie, Forensik usw. hatte, um solch einen komplexen Serienkiller zu erschaffen und die Polizeiarbeit glaubwürdig darzustellen. 
    Ein ganz, ganz großes Plus des Romans ist das Finale, das es schafft, das Blatt noch einmal umzudrehen und sowohl die Figuren als auch die Leser eiskalt zu erwischen, sodass man am Ende etwas fassungslos zurückbleibt.
    Insgesamt ist Red Dragon also ein recht kurzweiliger Thriller, welchen man in wenigen Stunden durchlesen kann und der währenddessen an Spannung kaum einbüßt. Schade fand ich, dass die Geschichte des Täters einen etwas zu großen Raum einnimmt und somit die Spurensuche etwas zu sehr in den Hintergrund gerät.
  21. Cover des Buches Der Mord des Jahrhunderts (ISBN: 9783424151220)
    Paul Collins

    Der Mord des Jahrhunderts

     (38)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Eine kopflose Leiche im Jahr 1897 lässt New York nicht los und die Ermittlungen der Polizei verlaufen im Sand. Die Journalisten hingegen haben Lunte gerochen und schlachten den Fall bis ins letzte Detail.

    Die Sensationslust kennt keine Grenzen. Ein paar Journalisten machen sich selbst auf die Suche nach dem Killer. Diese Hetzjagd wird mehr und mehr eine medialen Schlammschlacht.

    Diese „Show“ gipfelt im Konkurrenzkampf zwischen Joseph Pulitzer und William Randolph Hearst.

    Es tauchen erstmals Groupies auf, Medien stapel sich und als es um das Identifizieren des Leichnams geht, beschäftigt sich die Jury insbesondere um dessen „eigentümliches“ Gemächt.

    Thorne, der vermeintliche Mörder, wartet derweil auf seine Vollstreckung in Sing Sing.

    Der eigentliche Mord tritt ein wenig in den Hintergrund und wird zur Geburtsstunde der Boulevardpresse.

    Der brodelnde Machtkampf der damaligen Zeitungsmogule ist derart spannend, das man nur so über die Geschichte hinwegfegt.

    John Collins hat ein kleines Meisterwerk geschaffen. Man wirft einen Blick auf die Boulevardpresse, die Macht der Medienmogule und eine völlig hilflose Polizei und muss feststellen, das sich seit 1897 nichts geändert hat.

    Mit Anhängen und diversen Quellenverzeichnissen ausgestattet weckt das Buch natürlich die Neugierde und man recherchiert fleißig nach.

    Im Jahr 2012 wahr ich selbst in Californien und habe mir Hearst Castle angesehen. Das seit dem Tod von Hearst im Jahr 1951 zu einem „kleinen“ Museum erwachte Castle ist die reinste Augenweide. In jeder Ecke endeckt man die Verrücktheit Hearsts und versteht dessen Lebenslust und Streitbarkeit.
  22. Cover des Buches Vasmers Bruder (ISBN: 9783551729699)
    Peer Meter

    Vasmers Bruder

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Archer
    Zum einen interessieren mich True Crimes, also wahre Kriminalfälle. Zum anderen stehe ich auf Graphic Novels. So ist also eine Verbindung beider Genres nur eine logische Schlussfolgerung für mich, ganz besonders, wenn es um so einen grausigen Serienkiller wie Papa Denke handelt. Der hat zwischen 1903 und 1924 (also zu einer Zeit, in der ein weiterer deutscher Serienkiller unterwegs war, nämlich Haarmann) mindestens 30 Menschen getötet und zum Teil gegessen.

    Das hätte ein spannendes Thema sein sollen für diese Graphic Novel. War es aber nicht wirklich, denn Karl Denke steht hier nicht im Vordergrund. Hier geht es um den titelgebenden Herrn Vasmer, der seinen verschwundenen Bruder sucht. (Oder auch nicht, aber nähere Erklärungen würden zu sehr spoilern.) Das Problem bei dieser Geschichte ist, dass man bis zum Schluss nicht wirklich schlau draus wurde, was eigentlich Vasmer mit Denke zu tun hat, und Spannung baute sich auch nicht auf.

    Zum Schluss noch etwas, das ich so zum ersten Mal bei einer GN erlebt habe: Ich fand die Zeichnungen fürchterlich. Ich kam einfach in diesen Stil überhaupt nicht rein, es war zu duster und so künstlerisch wertvoll sie sein mögen, so wischi-waschi kamen sie mir vor. Das ist für mich ein No-Go in einer GS, von daher ist es auch das erste solche Buch, das ich nicht behalten habe.
  23. Cover des Buches Ekstase: Tödlicher Rausch (ISBN: 9783734765148)
    Symone Hengy

    Ekstase: Tödlicher Rausch

     (9)
    Aktuelle Rezension von: AnjaSc
    #Ekstase ist Teil 1 der Gloria Siegel Trilogie. Eine intelligenter Krimi über eine Fallanalytikerin, die mit Hilfe von einem „Behelfsteam“ die Polizei in Dresden unterstützt um den Killer zu stellen. Die Autorin versteht es das Kopfkino anzuwerfen, so dass die wirklich schlimmen Dinge im Kopf von uns Lesern passieren... Für mich war es etwas merkwürdig Teil 1 nach Teil 3 zu lesen, sprich den Anfang nach dem Ende, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Jetzt gibt es eine kleine Pause bevor ich den mittleren Teil lese. Aber, der Krimi ist eine klare Empfehlung von mir.
  24. Cover des Buches Das Tal (ISBN: B00KE8S2HQ)
    Valentin Zahrnt

    Das Tal

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Sakle88
    Ich durfte das Buch vorab lesen und daher möchte ich an dieser Stelle dem Autor Valentin Zahrnt sehr danken.

    Inhalt:
    Nach dem Abitur wollen Jan, Michael und Gregor zusammen mit Anna, Jenny und Laura eine letzte gemeinsame Reise unternehmen. Die sechs wollen für vier Wochen in die entlegenste Wildnis Alaskas. Abgesehen von einem Funkgerät und dem Wasserflugzeug, das erst in vier Wochen wieder kommen wird, sind sie absolut abgeschottet von der Zivilisation. Ein paar Vorräte haben sie mitgenommen doch alles andere wollen sie jagen und sammeln.
    Abseits von allen spießigen Regeln feiern sie hemmungslos, trinken Alkohol, gehen baden und haben einfach Spaß. Doch aus Spaß wird schnell ernst. So eingeschlossen im Tal der Wildnis kommen sie schnell an ihre Grenzen und entdecken ihre eigenen Abgründe.
    Und plötzlich beginnt der Kampf ums eigenen Überleben. 

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil ist toll, dieser ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. 
    Die Geschichte hat mir von Anfang an gefallen. Ich finde sie sehr spannend und fesselnd. Der Spannungsbogen hält sich super und nimmt dann drastisch zu.
    Die Wildnis Alaskas finde ich ganz toll beschrieben. Man hätte fast das Gefühl selbst dort zu sein.

    Von den Charakteren mochte ich Jan am liebsten, denn er blieb sich selbst treu und ist über sich hinausgewachsen. Das hat mir sehr gefallen.
    Die anderen fünf waren etwas schwieriger für mich und ich hatte oft das Gefühl das sie nicht sehr ehrlich sind. Aber sie kamen alle sehe gut rüber und ich habe ihnen ihre Rollen abgenommen.
    Im Laufe der Geschichte wird es drastisch spannender und alles ist rasant gefährlich.
    Die Geschichte verspricht viele Wendungen aber auch viele Momente wo man sich fragt: " Was"
    Und das gefiel mir besonders gut. Es gibt so viele unerwartete Augenblicke, wie ich finde ist hier nichts vorhersehbar.

    Fazit:
    Ich bin begeistert von der Geschichte, dem Setting und der Charaktere. Dieser knallharte Thriller muss einfach fünf Sterne bekommen und eine ganz klar Leseempfehlung meinerseits :)

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