Bücher mit dem Tag "kapitän ahab"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kapitän ahab" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Towns (ISBN: 9781408806593)
    John Green

    Paper Towns

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Alwiiine

    Quentin, der kurz vor dem Abitur steht, sieht in seiner gleichaltrigen Nachbarin ein echtes Wunder, er himmelt sie an. Selbstverständlich stimmt er zu, als sie in eines Nachts um Hilfe bei ein paar Streichen bittet. Am nächsten Tag ist sie jedoch verschwunden und plötzlich erscheinen die Streiche in einem anderen Licht, als hätte sie mit ihrem alten Leben abgeschlossen.
    Es beginnt eine verzweifelte und oft auch lustige Schnitzeljagd nach ihr, auf die sich Quentin mit seinen Freunden begibt. Dabei lernt er viel über das Mädchen das er sucht, deren Umgebung, die Erziehungsweise ihrer Eltern, seiner Eltern, über seine Freunde, die Schule, die Stadt und das Leben. Aber am meisten lernt er über sich selbst. Denn er merkt, wann immer wir auf andere blicken und deren Sichtweise auf das Leben verstehen wollen, so lernen wir am Ende dabei doch am meisten über uns selbst. Denn unsere Perspektive ist es aus der wir auf die Welt schauen.

    Sehr empfehlenswertes Buch für jede Altersklasse!


  2. Cover des Buches Moby-Dick; oder: Der Wal (ISBN: 9783990270875)
    Herman Melville

    Moby-Dick; oder: Der Wal

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Welch wahnwitzig, abenteuerliche und aufschlussreiche Reise in eine mir bisher überaus unbekannte Welt. 

    Grausam und bezaubernd zugleich, werden wir Zeuge einer wahnwitzigen Reise eines Parsen namens Ismael, auf dem Walfangschiff Pequod. Was für eine für mich exotische Welt, in welche ich da tauchen durfte. 

    Einfach wundervoll übersetzt von Matthias Jendis. Sogar so gut übersetzt, dass man fast meinen möchte, es sei im Original von einem deutschen Autor geschrieben worden... 

    Der Grund warum ich nicht die volle Punktzahl vergeben wollte, war der, dass einfach soviele nautische Ausdrücke verwendet werden, die Teils nichtmal im Glossar zu finden waren, und man sich dann schon zusammenreimen muss, um was es sich da genau handeln könnte... Natürlich ist das nicht Melville's Schuld, sondern meine eigene, ich hätte ja jeden einzelnen Begriff extra im Netz nachschlagen können... 

    Das Buch steht zurecht in sämtlichen Weltliteratur Listen, und ich kann nur empfehlen es zu lesen. In original natürlich im Englisch von vor 170Jahren, gepaart mit nautischen Ausdrücken nicht einfach zu lesen (weswegen ich mich für die am besten gehandelte Übersetzung von Matthias Jendis entschieden habe)


  3. Cover des Buches Moby-Dick (ISBN: 9783257244984)
    Herman Melville

    Moby-Dick

     (15)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Dass ich so lange gezögert habe, diesen Klassiker zu lesen, hat vor allem einen Grund: Ich bin gegen den Walfang. Er ist einfach barbarisch. Schließlich habe ich mir das Buch aber doch vorgenommen und ich muss sagen: einmal lesen reicht.

    Das Buch ist geschrieben aus der Sicht des einzigen Überlebenden der Jagd auf Moby Dick, den weißen Wal. Das hat den Vorteil, dass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen kann und praktisch alles selbst miterlebt. Aus seiner Perspektive lernt man sowohl Moby Dick als auch Captain Ahab kennen, der schon eine Begegnung mit Moby Dick hatte.

    Das ändert aber nichts daran, dass Ahab kein Held ist, mit dem man mitfiebert. Ich zumindest war eher auf Seiten von Moby Dick und so hatte das Bu h wenigstens ein einigermaßen befriedigendes Ende für mich.

    Insgesamt kann ich aber nur sagen: Kann man lesen, muss man nicht.

  4. Cover des Buches Der Geist der Bücher (ISBN: 9783548608488)
    Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher

     (93)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus
    Inhalt:
    Der rachsüchtige Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Schriftstellerin Lynn und ihres Neffen Ben gerechnet.
     Die berühmte Schriftstellerin Lynn aus New York kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die Welt der Literatur in Gefahr ist. Gondars Schergen meucheln Helden, zerstören Schauplätze und löschen die Erinnerung an ferne Zeiten. Lynn muss die Welt retten, die ihr so viel bedeutet. Ihr fünfzehnjähriger Neffe Ben folgt ihr, denn schließlich ist sie seine letzte Verwandte. Mit Hilfe eines Amuletts nimmt er ihre Spur auf und gelangt so in das Verona Romeo und Julias. In letzter Sekunde rettet er Julia vor den Häschern Gondars. Mit ihr und Romeos Freund Mercutio an der Seite setzt er seine Reise durch die aufregende Welt der literarischen Abenteuer fort – immer auf der Suche nach seiner Tante und dem Rätsel der Zerstörung dieser Welt. Dann nimmt Gondar auch ihn und seine Freunde ins Visier.

    Meinung:
    Ein Werk für Jugendliche das einen in die Welt der Bücher und Literatut führt.
    Das Buch ist gut lesbar und interessant, und vor allem, wenn man so ziemlich alle literarischen Figuren, die auftauchen, kennt, muss man weiterlesen.
    Kapitän Ahab mit seiner Mannschaft, Robinson Crusoe und   Freitag, Don Quijote und Sancho Panza, Oliver Twist, Madame Bovary, Anna Karenina, der junge Werther, das Fräulein von Scuderi und viele andere Protagonisten berühmter Klassiker kreuzen den Weg von Ben und helfen ihm bei der Suche und dem Kampf gegen den finsteren Gondar, was viele mit dem (vorläufigen) Tod bezahlen müssen.
    Einige große Sprünge plötzlich verwirren etwas und man fragt sich, wie können die Sprünge zwischen den einzelnen Büchern überhaupt funktionieren.
    Für Liebhaber der Literatur bestimmt ein gutes Werk, aber manchmal hätte es an einigen stellen weiter ausgebaut werden können.
  5. Cover des Buches Kompaß-Bücherei, Band 325: Im Glanz der Sonne Zaurak (ISBN: B002FDLIGK)
    Michael Szameit

    Kompaß-Bücherei, Band 325: Im Glanz der Sonne Zaurak

     (1)
    Aktuelle Rezension von: RogerSuffo

    Was erwartet man von einem SF-Roman? Je nach dem wird man diesen gut oder vielleicht bescheuert finden. Sein unbestreitbarer Vorzug: Er strotzt von geschickt gezügelter Fantasie und ist unterhaltsam und spannend. Leider leidet darunter die Logik, vor allem aber die Psychologik. Wer den Roman gleich ohne Kapitel 2 „Leander“ liest, kommt vielleicht zu anderen Schlüssen. Nach diesem Kapitel fragt man sich, wer diese Truppe als Auserlesene der Menschheit ins Weltall zu schicken verantworten wagt – und das mit einem Raumschiff, das an der Verschrottungsgrenze liegt. Dies ist selbst bei vorfallsfreien vier Flugjahren sträflich. Das Problem ist, dass ein nicht unwesentlicher Anteil an der Spannung aus dem Spannungsverhältnis zwischen diesen spätpubertären Jungs erwächst.

    Was hervorragend funktioniert, ist das Verfolgen der (späteren) Handlung aus der Sicht der mit anderen, besseren Informationen Leser mit Blick auf die ahnungslosen Handelnden. Sähe der Leser in den „Angreifern“ die Riesenasseln, die die Raumfahrer sehen, wäre die Handlung sehr einschichtig.

    Die Handlung zu erzählen wäre gemein. Der Autor füttert den Leser vorsätzlich mit Infos, die eine Spannungsbrille produzieren. Nur so viel: Jenes zweifelhafte Raumschiff mit seiner z.T. zweifelhaften Besatzung soll nicht nur Vermessungsaufgaben in einem entlegenen Sonnensystem durchführen, sondern auch zwei Raumfahrer retten, von denen ein verstümmelter Spruch auf der Erde angekommen ist. In wilden Abenteuern lernen sie, einander zu akzeptieren und so sehr zu mögen, dass sie sogar eine Art Meuterei wagen.

    Zu den logischen Zweifelhaftigkeiten gehört die Ahnungslosigkeit der hoch entwickelten Außerirdischen, einer genetischen Manipulation, die auf einen Zeitraum von Millionen Jahren angelegt sein soll, nicht von vornherein zuzuschreiben, dass sie ein wenig aus dem Ruder läuft – noch dazu, wo sie eigentlich das macht, was die Superklugen von ihr wollten.

    Der Roman ist kein typischer utopischer DDR-Roman, in dem kommunistisch angehauchte Gesellschaftsbilder gemalt werden. Seine Helden haben so viele Schwächen, dass man ihnen auf der Erde millionenfach begegnen könnte (weshalb sie eher nicht kosmostauglich wären).

    Wenn er eine „Lehre“ transportiert, dann die, wie sehr das, was wir „sehen“ von dem abhängig ist, was wir (nicht) wissen. Das macht der Erzähler wunderbar. Übrigens musste ich bei einem Wiedersehen in einer „Star trek“-Folge die „Schweigenden Engel“ wieder.

  6. Cover des Buches Moby-Dick oder Der Wal (ISBN: 9783839871300)
    Herman Melville

    Moby-Dick oder Der Wal

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Auf zwei CDs ist eine geglückte Vertonung des recht umfangreichen Klassikers von Herman Melville gelungen. Das Drehbuch beschränkt sich auf die wesentlichen, wichtigen Handlungen; die Auswahl der Stimmen ist sehr geglückt. Charme, Originalität und Dramatik sind sehr gut gelungen. Nicht nur etwas für kleine Leser, sondern ebenso eine gute Entspannung für erwachsene Zuhörer.
  7. Cover des Buches Moby Dick, übersetzt von Gerhard Lorenz. (ISBN: B01M2AKC4C)
    Herman Melville

    Moby Dick, übersetzt von Gerhard Lorenz.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: parden

    ANSTRENGEND ABER LOHNENSWERT...

    Das Werk "Moby-Dick; oder: Der Wal" (englisch "Moby-Dick; or, The Whale") ist ein 1851 in London und New York erschienener Roman von Herman Melville. Das erzählerische Rückgrat des Romans ist die schicksalhafte Fahrt des Walfangschiffes "Pequod", dessen Kapitän Ahab mit blindem Hass den weißen Pottwal Moby Dick jagt, der ihm ein Bein abgerissen hat.

    Entlang dieses erzählerischen Fadens, der knapp die Hälfte des Romans ausmacht, reiht Melville zahlreiche philosophische, wissenschaftliche, kunstgeschichtliche und mythologische Exkurse, zu denen noch viele subjektive, mal lyrische, mal auch ironische Betrachtungen des Autors kommen. In diesem Rahmen wird auch die Welt des Walfangs im 18. und 19. Jahrhundert detailreich dargestellt. 

    Meine Ausgabe ist ein antiquarisches Werk - vermutlich aus den 50er oder 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Erschienen ist sie im Eduard Kaiser Verlag, jedoch ist kein Erscheinungsjahr angegeben, und auch eine ISBN-Nummer sucht man hier vergeblich. Das Buch gehört neben anderen Werken in ähnlicher Ausgabe zum Erbe meiner Eltern, und eine Leserunde veranlasste mich nun, diesen Roman endlich auch einmal zu lesen. Klassiker eben.

    Im Rahmen der Leserunde stellte sich heraus, dass es bei den Ausgaben v.a. im Umfang große Unterschiede gibt. Meine gehört mit 392 Seiten zu den schmaleren Exemplaren, andere dagegen haben einen Umfang von über 800 Seiten. Demnach besitze ich offensichtlich eine gekürzte Ausgabe - und im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich froh darüber bin.


    "Rache an einem tumben Tier!" rief Starbuck, "das Dich einfach aus blindstem Trieb geschlagen hat! Wahnsinn! Wütend zu sein auf ein tumbes Ding, Kapitän Ahab, ist doch wohl gotteslästerlich."


    Bei der Geschichte selbst um Ahab und seinen verbissenen Kampf gegen den weißen Wal ist vermutlich kaum gekürzt worden, wohl aber bei den zahlreichen thematischen Exkursen. Im Grunde handelt es sich bei "Moby Dick" wohl am ehesten um eine Mischung aus Abenteuerroman, Sachbuch, poetischen Naturschilderungen und essayhaften Ausführungen von religiös-philosophischen Gedankengängen. Klingt anstrengend? Ist es auch, selbst bei meiner gekürzten Fassung.

    Beim Lesen stellte ich mir oft die Frage: warum? Hatte Melville womöglich Sorge, ansonsten die für einen Roman notwendige Seitenzahl nicht zusammen zu bekommen? Ich glaube nicht. Wichtig ist es wohl, das Werk in dem historischen Kontext zu sehen, in dem es erstand. Tatsächlich werden wohl auch autobiografische Anteile mit in die Erzählung geflossen sein, da Melville selbst auch einige Jahre lang zur See fuhr (1840-1844) und dabei auch auf einem Walfänger anheuerte.

    Ende des 18. Jahrhunderts sowie die Jahre des 19. Jahrhunderts etwa bis zum amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) boomte der Walfang in Amerika. Nantucket, die kleine vorgelagerte Insel vor der amerikanischen Ostküste, entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Walfangzentren der Welt - später lief ihm der kleine Ort New Bedford an der Ostküste den Rang ab (1850 der reichste Ort der Welt). Beide Orte tauchen zu Beginn der Romans von Melville auf, und die Bedingungen, die er da schlidert, scheinen ein authentisches Bild der damaligen Situation in den Walfangzentren darzustellen. 

    Überhaupt hat Melville sich bemüht, seine Beschreibungen sehr detailliert und bildhaft zu verfassen, so dass auch unkundige Leser, die nie auf einem Walfänger angeheuert haben/hatten, z.B. Abläufe und Aufbauten auf dem Schiff oder beim Walfang sowie die Funktion von Gerätschaften nachvollziehen können/konnten. Als ich mir vor Augen hielt, dass es damals keine TV-Dokumentationen, kein Internet oder sonstige Möglichkeiten gab, solcherlei in Bild und Ton festzuhalten, konnte ich mich mit den zuweilen doch sehr ausschweifenden Schilderungen eher anfreunden, die aus heutiger Sicht gesehen z.T. durchaus langatmig - und ja, leider auch langweilig erscheinen.

    Auch die ausschweifenden Exkurse über Wale im Allgemeinen, ihr Verhalten und ihre Nützlichkeit/Verwertung für den Menschen im Besonderen, sind in diesem Kontext nachvollziehbar. Was sich heute in farbigen Bildbänden wunderbar nachlesen oder in Tier-Dokumentationen nachschauen lässt, konnte damals eben nur in schriftlicher oder mündlicher Form weitergegeben werden. Und Melville wollte da offensichtlich kein Detail auslassen.

    Durch die religiös-philosophischen Textanteile mit biblischen und mythologischen Anspielungen bringt Melville auch eine oder mehrere metaphysische Ebene(n) ins Spiel. Themen wie Wahrheit und Gerechtigkeit, die Grenzen menschlichen Handelns, der Kampf gegen die zerstörerische Urgewalt der Natur oder gar gegen das Böse selbst drängen sich auf. Wenn man googelt, erscheinen noch andere Deutungen möglich - so z.B. eine Allegorie der menschlichen Natur, eine heiter-düstere Parabel der amerikanischen Expansionspolitik, die Zerstörung der Natur durch den Menschen u.a.m.  

    Die genannten Aspekte machen sicher deutlich, dass "Moby Dick" keine einfache Lektüre, kein einfacher, rein unterhaltsamer Abenteuerroman ist. Im historischen Kontext seiner Entstehung gesehen behält dieser Roman aber auch in heutiger Zeit seine Bedeutung, bietet er doch einen intensiven Einblick in diesen Teil der amerikanischen Geschichte, der seinesgleichen sucht.

    Auf den Punkt gebracht, bleibt daher: anstrengend aber lohnenswert!


     © Parden

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