Bücher mit dem Tag "karin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "karin" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.600)
    Aktuelle Rezension von: BookMaster69

    In einer Kleinstadt werden junge Frauen vergewaltigt und umgebracht und in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Die Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton und ihr Ex-Mann Jeffery Tolliver, Detektive der Stadt, machen sich auf die Spuren des Täters.
    Grosse Erwartungen, enttäuschende Wahrheit. Bis zur Hälfte des Buches fand ich es sehr langwierig und langweilig und wollte daher meist gar nicht weiterlesen. Bereits nach dem ersten Drittel des Buches hatte ich schon eine Ahnung, wer der Täter sein könnte und in der Hälfte war ich mir ganz sicher. Ein Thriller? Wohl eher eine merkwürdige Mischung aus Liebesroman und Thriller. Die Autorin hat versucht irgendwelchen Klischees nachzugehen und hat daher die Charaktere sehr vorhersehbar und ehrlich gesagt ein wenig nervig geschrieben.
    Zudem fand ich viele Schreib- und Grammatikfehler, was echt nervig war.
    Trotz dessen werde ich in Zukunft vielleicht mal dem zweiten Buch der Grant-County-Reihe eine Chance geben und sie lesen, da ja die Frau Slaughter einen guten Ruf hat.
    Für 'geübte' Thrillerleser empfehle ich es nicht, ist wohl eher was für jene, die ihren Weg neu in die Thriller- und Krimibücher finden und im Prinzip keine Ahnung haben, wie Spannung in einem wahren Thriller aussieht.

  2. Cover des Buches Zirkel (ISBN: 9783841502773)
    Mats Strandberg

    Zirkel

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zirkel (Band 1) von den Autoren Elfgren und Strandberg aus dem Cecilie Dressler Verlag 

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    🔮 Inhalt

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    Sechs unterschiedliche Mädchen aus einer kleinen Stadt treffen nachts aufeinander und erfahren von einer Prophezeiung und das sie besondere Kräfte besitzen sollen.

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    🔮 was mir gefallen hat

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    Mit knapp 600 Seiten haben es die Autoren geschafft sich Zeit für die Geschichte zu nehmen... ohne zu langweilen. Man lernt die Mädchen kennen. Sie haben Zeit sich zu entwickeln. Sie erfahren von der Prophezeiung und müssen nicht gleich auf der nächsten Seite zum finalen Kampf in Bestform sein. 

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    Trotz vieler Protagonisten haben es die Autoren geschafft den Leser mitzunehmen. Ich war beim Lesen nicht überfordert.

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    🔮 was mir nicht so gut gefiel 

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    In diesem Buch wird auch das Thema Selbstmord beschrieben.... und hier bin ich der Meinung, dass die Geschichte somit nicht zu jedem passt oder von jedem gelesen werden sollte. Eine Warnung oder eine Hotline bzw. Internetadressen zu dem Thema wäre meiner Meinung nach wichtig gewesen.

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    🔮 Fazit 

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    Ein Buch, was mich in seinen Bann genommen hat. Ein Buch irgendwo zwischen Jugendbuch und Erwachsenenbuch. Es war spannend und überraschend. Die Protagonisten waren normale Jugendliche mit Ecken und Kanten und Zweifeln. Die Folgebände möchte ich sehr gerne lesen.

  3. Cover des Buches Tote Augen (ISBN: 9783442374786)
    Karin Slaughter

    Tote Augen

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Mir hat dieser Teil bis jetzt am Besten gefallen.
    Man kann sich immer mehr in die Charaktere hineinversetzen und ihr handeln besser verstehen, auch die Verbindung zwischen den Charakteren wird immer tiefer.
    Die Story ist wieder mal sehr spannend und lässt sich sehr gut lesen.

  4. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (698)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin  gelesen und bin überrascht: Das ist mit Abstand das schlechteste Buch, dass ich von ihr gelesen habe!


    Will Trent scheint ein außergewöhnlicher Ermittler zu sein - jedoch ist sein Charakter viel zu schwach aufgebaut. Irgendwie wirkte er als dargestellte "Figur" und nicht wie ein richtiger Ermittler. Auch der ganze Kram um Angie war dann doch zu viel.

    Die Morde waren sicherlich grausam. Allerdings hat dann doch eine durchgehende Spannung gefehlt.

    Auch der Schreibstil konnte mich nicht so ganz begeistern. Es kam zu keinem guten, anhaltenden Lesefluss für mich.  Mich haben die orbzöne Begriffe gestört und es war zu wenig Arbeit am Fall. Es hat mich dann einfach nicht mehr gepackt und irgendwann habe ich das Buch abgebrochen. Schade!

  5. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.711)
    Aktuelle Rezension von: Anja_liebt_Buecher

    Der zweite Teil der Grant County Reihe von Karin Slaughter konnte mich definitiv mehr begeistern als Band 1.

    Der Schreibstil der Autorin wirkt nun gefestigter, die Protagonisten waren präsenter und die gesamte Story hatte einen roten Faden.

    Um nicht zu spoilern möchte ich über den Inhalt gar nicht zu viel verraten. Thematisch geht es um massiven Missbrauch an Kindern und Pädophilie.


    Was ich mir regelmäßig ins Gedächtnis rufen musste war, dass das Buch aus Amerika kommt und der Umgangston dort, gerade auch bei der Polizei, um einiges rauer und brutaler als hier in Deutschland ist. Auch das beschreiben der Protagonisten ist hier sehr extrem und oberflächlich. So wird das Opfer bewusst als dick beschrieben und auch darauf reduziert.

    Allgemein ist der Schreibstil sehr detailliert. Hierdurch kommt die Brutalität des Vergehens noch deutlicher heraus.


    Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende durchgehend gut. Besonders gut hat mir in diesem Teil gefallen, dass man doch noch einiges an Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten, die sich durch alle Bände ziehen, erhält.

    Gerade die emotionalen Beziehungen von Sara und auch Lena sind dieses mal sehr wichtig und werden stark verarbeitet.

    Schwierig, für mich persönlich, war die Länge der Kapitel. Da in jedem einzelnen sehr viele Informationen stecken musste ich doch hin und wieder zurückblättern um wichtige Details nicht zu vergessen.



    Achtung Spoiler!!!


    Interessant und gut habe ich es empfunden, dass hier auch einmal eine Frau die Täterin ist. Es wird einfach mal deutlich, dass nicht nur Männer Kinder missbrauchen.

    Das offene Ende ohne Happy End finde ich gut gewählt, bei so einer Story kann es auch kein schönes Ende geben.


    Ich bin nun gespannt, ob dieses offene Verbrechen in einem weiteren Teil aufgearbeitet wird.

    Mal schauen, wie Teil 3 wird:)

  6. Cover des Buches Dreh dich nicht um (ISBN: 9783442382682)
    Karin Slaughter

    Dreh dich nicht um

     (1.096)
    Aktuelle Rezension von: Anja_liebt_Buecher

    Was soll ich sagen... so wirklich aus den Socken gehauen hat mich dieser Teil nicht. Das erste Kapitel ist mega spannend und es passieren direkt einige extreme Dinge auf einmal. Jeffrey und sein Team stellen direkt diverse Vermutungen auf und die Suche nach dem vermeintlichen Mörder beginnt. Das kurz aufkommende Thema Rassismus wird im späteren Verlauf leider ganz vergessen. Zeitgleich kommt auch Lena wieder ins Spiel. Wieder wird ihre Vorgeschichte aufgerollt und wieder wird sie als Rechtfertigung für alles genommen. Ja ihre Vorgeschichten sind extrem, langsam werden sie aber so ausgereizt, daß sie anfangen zu nerven. In einigen wenigen spannenden Kapiteln gibt es detaillierte Gespräche zwischen Sara und Jeffrey. Insgesamt aber zu wenige. Die Nebenrollen werden diesesmal zur Hauptstory und das eigentliche verliert an Präzens.

  7. Cover des Buches Harter Schnitt (ISBN: 9783442378173)
    Karin Slaughter

    Harter Schnitt

     (270)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Sehr schönes Buch, angenehmer Schreibstil, spannend

  8. Cover des Buches Gottlos (ISBN: 9783734102110)
    Karin Slaughter

    Gottlos

     (1.054)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Kinderärztin Sara und ihr geschiedener Mann (bald wieder Ehemann), der zugleich Ermittler ist, stolpern im Wald über ein Stahlrohr, das aus dem Boden hervorsteht. Sie finden die Leiche einer jungen Frau, die lebendig begraben wurde.

    Das Buch ist sehr komplex ein seinen Handlungssträngen, die Szenen teilweise sehr langatmig dargestellt, aber nicht alle, es störte mich nur circa drei bis vier Mal, am meisten leider bei der finalen Szene, die anfangs einfach atemberaubend war, dann dadurch für mich an Spannung verlor.

    Einige lose Enden sind übrig geblieben, eine Wendung zum Schluss erscheint mir zu einfach und hat im Nachhinein den Lese"spaß" getrübt. 

    Trotzdem ein gelungener Thriller mit einem christlich-amerikanischen Plot.

  9. Cover des Buches Zerstört (ISBN: 9783442372201)
    Karin Slaughter

    Zerstört

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    Klappentext: 
    Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …


    Meine Meinung: 

        Nun ist es also soweit: Die Reihe um Sara Linton und Jeffrey Tolliver kommt zu einem Ende.
    Ich muss sagen, ich hätte mir für den finalen Teil der Reihe etwas anderes gewünscht. Natürlich verstehe ich das Ende, grade wenn man bedenkt, dass Sara in der "Will Trent/ Sara Linton"- Reihe weiter die Hauptrolle spielen wird. Aber für den letzten Teil hätte ich mir noch etwas mehr Spannung und Action gewünscht, auch wenn dieser Thriller schon spannend war. 

    Verwirrend fand ich anfangs auch den Wechsel zwischen Lena in Vergangenheit und Jeffrey in der Zukunft- das hätte man schöner verknüpfen können. Auch das Ende kam für mich etwas überraschend und es wirkte ein wenig so, als müsste man nun auf Biegen und Brechen zum Ende kommen...

    Dennoch werde ich der Autorin treu bleiben und auch die nächste Reihe lesen, da doch einige Fragen noch offen sind: Wie geht es weiter mit Sara? Wie geht es mit Lena und ihrem Lover weiter, den sie in den Knast gebracht hat?
    Es bleibt also weiterhin interessant.

  10. Cover des Buches Cop Town - Stadt der Angst (ISBN: 9783734104060)
    Karin Slaughter

    Cop Town - Stadt der Angst

     (201)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Ich habe die anderen Bücher von Karin Slaughter geliebt. Ok, bei manchen war es schwer sich durch die ersten, trägen Seiten zu kämpfen. Aber gerade Belladonna oder Gottlos blieben mir im Gedächtnis haften.
    Aber leider, leider, baut Karin Slaughter von Buch zu Buch ab. Anfangs war man noch mittendrin im Geschehen. Nun gibt es einen Prolog, der Fragen aufwirft und dann unzählige, träge Seiten die erst einmal die Leben aller Protagonisten genau beleuchten muss.
    Ok, das ist an dieser Stelle vielleicht etwas übertrieben. Es war einfach schwer am Ball zu bleiben. Doch ich biss die Zähne zusammen, um bis zum Ende zu kommen.
    An einigen Stellen war die Story mitreißend und man wollte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Dann kamen aber leider wieder viele, träge Seiten. Insbesondere die Stellen mit dem Onkel habe ich irgendwann gehasst.
    Ob ich das Buch weiterempfehlen würde?
    Wenn man schon andere Bücher der Autorin kennt? Vielleicht.
    Wenn es das erste Buch der Autorin ist, das man lesen möchte? Nein! Definitiv nein!
    Es gibt einfach bessere Werke. Wie schon erwähnt Belladonna und Gottlos.

  11. Cover des Buches Schattenblume (ISBN: 9783734101687)
    Karin Slaughter

    Schattenblume

     (950)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Einerseits ist die dramatische Geiselnahme, der Angriff auf die Polizeistation, die Jeffrey leitet und bei der er schwer verletzt wird, die fesselnde Rahmenhandlung, andererseits liegt die Ursache dafür in der Vergangenheit Jeffreys. Die Aufrollung eines sog. Cold Case ist die zweite spannende Handlung, wobei man vieles über Jeffreys Jugend, seine Freunde und sein Leben damals erfährt, auch über die erste Zeit ihrer Liebe, der Liebe zwischen Sara und Jeffrey. Das hat seinen besonderen Reiz, eine besondere Spannung.

  12. Cover des Buches SMS für dich (ISBN: 9783499290206)
    Sofie Cramer

    SMS für dich

     (320)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Nachdem ich vor einiger Zeit die herzergreifenden Liebeskomödie zum Buch von und mit Karoline Herfurth gesehen habe, fiel mir das Buch nun aus einem Bücherschrank fast vor die Füße. Natürlich habe ich es nun auch lesen müssen.

    Nach einem Streit verlasst Ben Runge seine Freundin Clara Sommerfeld, die er liebevoll „Lilime“ nennt – und kommt nicht mehr zurück. Unfall oder Suizid konnte nicht geklärt werden. Claras Leben ist ein Scherbenhaufen, bis sie eines Tages beginnt Textnachrichten an Bens alte Handynummer zu schicken. Ja, die ist noch bzw. wieder aktiv. Wie das kommt, dazu gibt es dann auch eine Erklärung im Buch.

    Jedenfalls führt diese Nummer zu Sven Lehmann in Hamburg, dessen Leben sich auch gerade an einem Scheidepunkt befindet. Die Nachrichten berühren ihn und er unternimmt einiges um „Lilime“ zu finden...

    Gleich zu Beginn: Das Buch konnte mich nicht ganz so stark berühren, wie es der Film getan hat. Die einzelnen Geschichten um Clara und Sven, die immer abwechselnd erzählt werden und sich in der Hauptsache um ihren Tagesablauf drehen, kommen nur langsam in Fahrt und ich habe immer gewartet, dass mal etwas Entscheidendes passiert. Dafür geht es am Schluss um so schneller.

    Mit Clara und auch mit Sven bin ich hier nicht richtig warm geworden. Ich finde sie zwar sympathisch, aber mein Herz haben sie nicht berührt.

    Der Schreibstil lässt sich leicht und angenehm lesen. Die Tage reihen sich ohne großes Kino aneinander. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und dabei natürlich die Bilder des Filmes im Kopf durchlaufen lassen.

    Ein interessantes Thema, das in meinen Augen sehr viel Potential ausgelassen hat.

  13. Cover des Buches Vergessene Seelen (ISBN: 9783423262019)
    Frank Goldammer

    Vergessene Seelen

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Vergessene Seelen" ist der dritte Band aus der Max-Heller-Reihe von Frank Goldammer. Juni 1948, die Zeit der Währungsreform und Dresden im Griff der Sowjetischen Besatzungszone. In dieser Zeit wird Oberkommissar Max Heller mit dem Tod eines 14-jährigen Jungen konfrontiert. Doch viel mehr scheint in der Familie des Opfers im Argen zu liegen. Häusliche Gewalt durch den Vater, einem Trinker,  ist an der Tagesordnung. Je tiefer Max Heller gräbt, umso mehr trifft er auf eine Mauer des Schweigens. Und dann stirbt ein weiteres Kind. Was verbirgt sich hinter all dem? Zusätzlich wird von Staatsseite beim DVdI (Vorläufer des späteren Ministeriums des Inneren) ermittelt. Max Hellers Sohn Klaus ist darin involviert und so wird der Fall auch zum Konflikt zwischen Vater und Sohn. Frank Goldammer führt die Entwicklung von Max Heller mit diesem dritten Band konsequent weiter. Zum besseren Verständnis der Protagonisten empfiehlt sich daher die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dem Autor gelingt dabei wieder ein gelungener Mix aus Krimi, Zeitgeschichte und Privatleben von Max Heller und seiner Familie. Mit der Thematik von jugendlichen Diebesbanden und den Todesfällen führt er dabei den Leser geschickt auf verschiedenste Spuren, die Auflösung des ganzen bleibt aber verborgen bis zum Ende. Gut gefällt mir aber auch wie die Entwicklung von Max Heller und seiner Familie in dieser Nachkriegszeit ist. Hier bin ich gespannt wie dies in den Folgebänden weitergeht. Vielleicht rückte der eigentliche Kriminalfall diesmal ein klein wenig in den Hintergrund durch die Fortschreibung des Zeitgeschehen und dem Leben der Protagonisten. Die Spannung kam daher erst mit fortgeschrittener Seitenzahl mehr zur Geltung. In Summe bin ich aber der Meinung, dass dieser Band ein weiterer lesenswerter Krimi aus der Reihe ist und auch die Zeit damals in Dresden gut einfängt.

  14. Cover des Buches Code Black (ISBN: 9783492703161)
    Kat Carlton

    Code Black

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Kirasbooks

    Klappentext: WENN DU DIESE NACHRICHT ERHÄLST: 1. VERLASSE SOFORT DEINEN AUFENTHALTSORT     2. NIMM KEINESFALLS KONTAKT ZU UNS AUF    3. RENNE UM DEIN LEBEN 

    Meine Meinung: Code Black war nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut, weil ich finde, dass die Handlung sich in die länge zieht und es auf dauer kein Spaß mehr macht weiter zu lesen, weil immer alles wiederholt beschrieben wird und es irgendwann echt langweilig ist. Ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen, da gibt es schon bessere Thriller. 

  15. Cover des Buches Als die schwarzen Feen kamen (ISBN: 9783570401477)
    Anika Beer

    Als die schwarzen Feen kamen

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Frostato


    Ich fand dieses Buch schon als 15 Jährige toll und das hat sich nach 5 Jahren auch nicht geändert. 

    Die Themen Freundschaft, Liebe und Selbstfindung - im wahrsten Sinne des Wortes - werden in diesem Buch teenagergerecht behandelt.

    Probleme, in denen sich Teenager wiederfinden können, wie zB. Streit mit der Mutter über die nicht ausgeräumte Spülmaschine; aber auch tiefsitzende Angst und Trauma bewältigung werden gut und nicht zu düster beschrieben. 

    Am besten finde ich aber, dass Marie nicht alleine mit ihren Problemen umgehen muss, sondern Gabriel an ihrer Seite hat. Und sie hilft ihm auch. Sie sind zu cute ;w; 

    Der Streit mit ihrer besten Freundin hat so tief in mein Herz getroffen, ahhh! Zu relatable xD 



  16. Cover des Buches Sturmläuten (ISBN: 9783404174720)
    Nina Ohlandt

    Sturmläuten

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch hat mich überzeugt, war stets spannend und die Story war nicht vorhersehbar.

    Es gab einige aus meiner Sicht unnötige Dinge, so etwa die ganzen Foltergeschichten.

  17. Cover des Buches Unverstanden (ISBN: 9783442372812)
    Karin Slaughter

    Unverstanden

     (374)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette
    Dies war mein erster Karin Slaughter Roman. Eines kann ich schon vorab sagen: Er wird nicht mein Letzter gewesen sein!
    Wir lernen das komplizierte Gerüst einer Beziehung zwischen Mutter und Sohn kennen. Das von Evelyn und Martin Reed.Das hier so einiges im Argen liegt, wird schnell klar.
    Martin ist sowohl im Job als auch im restlichen Teil seines Lebens relativ erfolglos. Sein Selbstbewusstsein ist minimal vorhanden und zudem ist er den Tyranneien seiner Mutter täglich ausgesetzt....- Macht ihn das allein aber schon zum Mörder?
    Mit dieser Frage setzt sich der 2009er (Kurz-)Roman von Karin Slaughter auseinander.
    Der Roman ist spannend und kurzlebig, allerdings bleibt die Fragen, warum sich die Autorin auf 176 Seiten so kurz gefasst hat!Die Charaktere und deren Backgrounds hätten durchaus das Potenzial für eine längere Geschichte gehabt.

  18. Cover des Buches Die Schweigende (ISBN: 9783328108092)
    Ellen Sandberg

    Die Schweigende

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieser Roman spielt abwechselnd in der Gegenwart in München im Jahre 2019 und in der Vergangenheit 1956. Erzählt wird die Geschichte von den drei Schwestern Imke, Angelika und Anne.


    Deren Mutter war schon immer etwas komisch, aber so ist sie halt. Als der Vater überraschend stirbt, ist sein letzter Wunsch an Imke, dass sie einen gewissen „Peter“ findet. Sie hat ja keine Ahnung, was sie mit dieser Suche alles erfährt und unter anderem auch warum ihre Mutter so ist wie sie ist.

    Das Buch ist sehr spannend, tragisch und unheimlich schockierend. Die Kapitel in den Kinderheimen regen schon zum Nachdenken an. Das Cover finde ich sehr passend. Als ich dieses Buch empfohlen bekommen habe, ahnte ich nicht, dass die Thematik so schrecklich sein wird. Aber trotzdem kann ich mich den zahlreichen Rezensionen vor mir nur anschließen und dieses Buch empfehlen.

     

  19. Cover des Buches Niederbayerische Göttinnen (ISBN: 9783954518258)
    Ingrid Werner

    Niederbayerische Göttinnen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    3.5 Sterne

    Dies ist die ältere Printausgabe zu Ingrid Werners Buch "Flowerpower und Druidentrank". Dieses Cover gefällt mir persönlich besser als das neue.

    Im vierten Fall rund um Karin Schneider wird im Wald nahe eines Keltengrabs eine Leiche im Wald gefunden, die ungefähr 50 Jahre alt ist. Mit dieser Leiche beginnt eine Reihe von Morden, mitten darunter Karin Schneider!


    Die Kriminalfälle sind in sich abgeschlossen und unabhängig lesbar, auch wenn das Privatleben von Karin natürlich von Buch zu Buch immer weiter geführt wird.


    Wieder ist Ingrid Werner mit diesem Buch ein Cosy-Crime gelungen, diesmal mit vielen Informationen rund um die Kelten in Niederbayern. Hügelgräber, bestimmte Rituale, Hohle Steine und mehr kommen im Buch vor. Das Thema ist sehr gut recherchiert worden und war sehr spannend und interessant in den Krimifall eingebaut! Der Schreibstil war ebenfalls wieder gut verständlich und mit einigem Humor versehen! 


    Ich habe schon den dritten Fall von Karin Schneider gelesen, dort hat sie teilweise etwas naiv gehandelt, das war diesmal besser gelungen. Trotzdem ist Karin keine herkömmliche Ermittlerin der Polizei sondern bekommt ihre Infos aus Gesprächen mit den Dorfbewohnern. Vieles ist etwas überspitzt geschrieben und nicht besonders realistisch, dafür aber humorvoll und skurill. 


    Auch in diesem Teil kommt wieder eine Menge Lokalkolorit vor, was mir sehr gut gefällt. Man lernt die Bayern, das Land und die Leute auf humorvolle Art und Weise kennen. Letztes mal ging es um ein Volksfest in Garhamer diese Lokation hat mir als Achterbahn-und Freizeitparkfan noch einen Tick besser gefallen. Auch den Fall an sich fand ich letztes mal noch ein Stück interessanter, aber dies ist ja immer auch der Geschmack des einzelnen. Für mich gab es diesmal ein paar Stellen die sich gezogen haben, ausserdem waren mir die einzelnen Familienkonstellationen etwas zu viel und ich war teils etwas verwirrt. Nichtsdestotrotz viele interessante Infos über Kelten und ein interessanter Fall mit einem gelungenen Showdown am Schluss. Ich empfehle die Reihe gern an Cosy-Crime-Leser weiter 

  20. Cover des Buches Zwei Welten (ISBN: 9783748182153)
    Kristina Tiedemann

    Zwei Welten

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Vani_Schneider

    In dem Buch "Zwei Welten Crash" von Kristina Tiedemann geht es um  Karin die eines Abends nach einem Club euch von zwei Männern angegriffen wird. Nur im letzten Moment kann der mysteriöse Aaron Karin vor Schlimmeren bewahren. 

    Im Laufe der Geschichte rettet er sie immer wieder und taucht immer im passenden Moment in ihrem Leben auf. Doch Aaron hat noch eine andere Seite als ihren Retter, eine kriminelle Ader. Und die wird Karin zu spüren bekommen, auf grausame Art und Weise. 

    Meine Meinung zum Buch:

    Ich war sehr überrascht, wie sehr mir das Buch gefällt, denn normalerweise sind Krimi/Thriller nicht so mein Ding und in die Richtung geht das ganze auf jeden Fall.

    Die Charaktere haben mir super gefallen. Sie sind spannend und interessant. Auch gefallen mir der Schreibstil und die Erzählweise der Autorin sehr gut.

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem wärmstens empfehlen! 

  21. Cover des Buches Das Ende der Lügen (ISBN: 9783423782777)
    Laura Summers

    Das Ende der Lügen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: divergent

    INHALT

    Ellie und Grace sind zwei Schwester, welche mit ihren Eltern in London wohnen. Gemeinsam mit ihrer Mutter leiden die Mädchen unter dem gewalttätigen Vater. Die Mutter schafft es aber schon seit Jahren nicht, von ihm loszukommen. Umso überraschter und erleichterter sind sie, als ihre Mum eines Tages beschließt, den Vater zu verlassen und an einem kleinen Küstenort neu anzufangen. Grace und Ellie leben sich gut ein in dem neuen Ort, gehen zur Schule und finden neue Freunde. Doch dann steht eines Tages der Vater vor der Tür ...

    MEINUNG

    Ich war sehr gespannt, ob und wie mir das Buch gefallen würde, da dieser Roman doch ein sehr ernstes und zugleich auch trauriges Thema behandelt. Umso überraschter war ich, als man gleich zu Beginn richtig in der Geschichte drinnen ist, ganz ohne einer Vorgeschichte. Nach und nach erfährt man, was der Vater von Ellie und Grace und zugleich auch seiner Ehefrau und Mutter der Mädchen, Karin alles angetan hat. Den Vater hätte ich teilweise am liebsten einfach nur weggesperrt. Mal ehrlich, schlimm genug dass es solche Männer wirklich gibt!
    Das Ende ging mir leider etwas zu schnell. Ich hätte mir die Szene, wo der Vater dann aufgetaucht ist, etwas länger gewünscht.

    FAZIT

    "Das Ende der Lügen" ist ein ganz gutes Jugendbuch, mit einem ernsten  und wichtigenThema! Es wird nichts beschönigt, und zeigt zugleich, wie schwer es ist, sich von einem lieben Menschen zu lösen bzw diesen zu verlassen!
    Wegen dem hastigen Ende gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternchen !
  22. Cover des Buches Unguad (ISBN: 9783897059641)
    Ingrid Werner

    Unguad

     (49)
    Aktuelle Rezension von: ann-marie

    Karin Schneider, kreative, phantasievolle, umtriebige und äußerst erfolgreiche Ermittlerin, allerdings ohne jegliche kriminalistische Ausbildung, nimmt einmal mehr den Kampf gegen das Verbrechen auf. Im zweiten Band über spannende und geheimnisvolle Verbrechen in dem beschaulichen, allerdings fiktiven Ort Kirchmünster, im Rottal gelegen, klärt die Protagonistin mit tatkräftiger Unterstützung und Hilfestellung der Bewohner eines alles andere als sonnigen Pflegeheims den Tod von Elvira, einer eher unsympathischen und unfreundlichen Pflegerin im Altenheim Sonnenhügel in Kirchmünster auf. Ausgangspunkt des Romans ist ein Besuch Karins bei ihren dort lebenden Eltern, verbunden mit der Geburtstagsfeier ihres 90jährigen Vaters. Wobei sie bereits nach wenigen Minuten und auf der Suche nach einer geeigneten Blumenvase in einer Abstellkammer über die Leiche der bei den Heimbewohnern recht unbeliebten Pflegerin Elvira stolpert. 

    Auch wenn es sich bei der Aufklärung von Verbrechen um die originäre Aufgabe der Polizei handelt, lässt es sich Karin nicht nehmen, ungefragt und ungebeten zur Aufklärung beizutragen. Wobei sie auch auf die Hilfe ihres Vaters, seinen im Haus Sonnenhügel lebende Freunde und zudem auf Linus, ihren Sohn im Teenageralter, vertrauen kann.

    Auch der zweite Fall um und mit Karin Schneider, hat mich in seinen Bann gezogen. Gerade weil ich mich mit dem Handlungsort und dessen besonderer Problematik und Thematik identifizieren konnte. Dazu trägt auch die Charaktere von Karin bei, der es alles andere als leicht füllt, ihre Eltern nicht aufnehmen und betreuen zu können sondern sie in die Obhut eines Altenheims geben zu wissen, wohlwissend um die Überforderung und schlechte Bezahlung des Pflegepersonals. Als ob dies nicht bereits belastend genug für sie wäre, stellt die Demenzerkrankung der Mutter einen weiteren belastenden Gesichtspunkt dar. Auch wenn das Erzähltempo gepaart mit schreibtechnischen Ausflügen in die Sprache dieser Gegend zu einem teilweise amüsanten Leseerlebnis führen, gefällt mir die Berücksichtigung eines Themas, das meist erst im fortgeschrittenen Lebensalter seine Bedeutung entfaltet, sehr gut.

    Im Unterschied zum ersten "gelösten Fall" wird die Romanhandlung dieses mal nicht ausschließlich aus der Sicht von Karin geschildert, sondern aus verschiedenen Perspektiven und von unterschiedlichen Charakteren. 

    Dass neben der Klärung eines Kriminalfalls aber auch das Privatleben von Karin nicht zu kurz kommt und Einblicke in den Alltag einer Mutter und Arztgattin erlaubt, rundet das ganze Geschehen gelungen ab und lässt diese fiktive Gestalt realitätsnah und lebensecht wirken. 

  23. Cover des Buches Die Teehändlerin (ISBN: 9783426505724)
    Karin Engel

    Die Teehändlerin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: FantasyBookshelf
    Diese Rezension und eine Leseprobe findet ihr auch auf meinem Blog: http://fantasybookshelf-buecher.blogspot.de/2012/07/die-teehandlerin-karin-engel.html Titel: Die Teehändlerin Originaltitel: Die Teehändlerin Autor: Karin Engel Seitenzahl: 512 Verlag: Knaur Erschienen: 1. August 2011 ISBN-13: 978-3426505724 Preis Taschenbuch: 8,99€ Klappentext: Der Duft von Tee und ein altes Familiengeheimnis Lüneburg 1895: Schon immer hat man die Begeisterung der jungen Eliana für Tee belächelt. Doch dann verschwindet ihr brutaler Mann John auf einmal von einem Tag auf den anderen - für Eliana die Chance ihres Lebens, denn ihre Cousine lädt sie auf eine abenteuerliche Reise nach China, in die Heimat des Tees ein - wo sie auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis stößt ... Rezension: Dieses Buch... war nicht ganz so mein Fall. Eigentlich gar nicht. Ihr könnt ja mal in meine Leseprobe reinhören, dann wisst ihr vielleicht, was ich meine. Der Schreibstil ist einfach grauenhaft gestelzt. Die Autorin haut einem einen Schachtelsatz nach dem anderen um die Ohren. Manche davon sind so schwammig und verwinkelt, dass man sie selbst nach dreimaligem lesen nicht versteht. Ich weiß, dass ich selber auch manchmal in Schachtelsätzen schreibe, aber ich glaube das man meine Sätze wenigstens noch verstehen kann... Der unglaublich gezierte Ausdrucksweise gepaart mit den unnötig kompliziert formulierten Sätzen ergeben einfach eine Mischung über die man sich nur lustig machen kann, wenn man nicht daran verzweifeln will. Irgendwo wird in diesem Buch glaube ich auch Jane Austen erwähnt und als ich das gelesen habe, dachte nur: Ja, hier haben wir anscheinend eine glühende Jane Austen Bewunderin vor uns die versucht deren Schreibstil nachzueifern und das leider mehr schlecht als recht zustandebringt. Hinzu kommt, dass die Autorin einen unnötig mit Wissen vollpumpt, dass noch nicht mal für die Geschichte relevant ist. Dadurch wirkt die hochgestochene Schreibweise noch arroganter. Sie verwendet andauernd das Wort mondän und noch ein paar andere Wörter, von denen ich manchmal noch nie etwas gehört habe. Die ganze Zeit hat man nur das Gefühl, dass sie versucht uns mit ihrem Wissen zu beeindrucken. Wenn ihr schon länger meine Rezensionen verfolgt, werdet ihr vielleicht wissen, dass ich es eigentlich mag, wenn durch Bücher, die man liest auch Wissen vermittelt wird, aber hier war es einfach nur nervig. So will uns die Autorin beispielsweise mitteilen, dass es in China noch keine Bahn gibt, weil die Chinesen finden, dass es das Feng-Shui stört. Alles schön und gut, sie aber schreibt: "Im Gegensatz zur britischen Kronkolonie Indien, wo das Bahnstreckennetz sich über 36.188 Kilometer entfaltete, tat sich das Kaiserreich China im Umgang mit dem neuen Verkehrsmittel schwer. Im Land der mannigfaltigen, mutmaßlich aus jenseitigen, himmlischen Gefilden herrührenden mystischen Zeichen galt ein schnaufendes Metallungeheuer, das sich durch die wehrlose Landschaft wälzte, als schlechtes Feng-Shui, als Unglücksbringer für Mensch, Tier und Flora. Konsequenterweise wurde eine erste, gerade mal einen Kilometer lange Schmalspurbahn in Peking sofort nach der Inbetriebnahme zerstört und auch eine zweite 1876 eröffnete Strecke in Shanghai alsbald wieder stillgelegt." (Die Teehändlerin S. 281) Sicher, dass es nicht 36.186 Kilometer waren?? Wen interessierts? WENN man sowas schon unbedingt erwähnenen muss, könnte man es auch einfach runden...Und das sind übrigens noch welche von den leicht verständlichen Sätzen, es gab wirklich ein paar Sätze, die ich nicht verstanden habe. Und was will uns die Autorin EIGENTLICH damit sagen? Das es in China keine Bahn gibt und die Charaktere deswegen mit der Kutsche und zu Pferd reisen mussten. WIRKLICH?? Es ist ja schön und gut, wenn man eine ausführliche Recherche durchführt, aber es liest sich einfach sch **, wenn versucht wird, alles was man erfahren hat in ein Buch zu quetschen, jedenfalls wenn es eher Unterhaltungswert haben, als Wissen vermitteln sollte. Und dieses Buch muss meiner Meinung nach eigentlich für Unterhaltung gedacht sein, da hier ja auch noch dieses großartige Familiengeheimnis untergebracht ist. Hätte ich nicht den Klappentext vorher gelesen, hätte ich mich auch erst einmal gewundert, worum es eigentlich geht. Man merkt schon das Adeline Dreck am Stecken hat, aber sonderlich interessiert hat es mich nicht. Da kommen wir auch schon zu den Charakteren. Eliana, der Hauptcharakter. Sie ist der Mittelpunkt des ganzen großen Familiengeheimnisses und hat nicht die leiseste Ahnung davon. Alle anderen wissen grob darüber Bescheid, kennen aber die ganze Wahrheit ebenfalls nicht. Eliana hat dauernd, nämlich wenn sie sich unwohl fühlt, den Geschmack von Orangen im Mund und ist psychisch extrem belastet. Unter anderen Umständen hätte sie mir wahrscheinlich leid getan, aber so war ich nur noch weiter genervt, weil ihr Verhalten einfach absurd ist. Ja, dies ist ein historischer Roman und er spielt Ende des 19. Jhd, aber Eliana verhält sich wirklich so dämlich wie kein anderer. Diese Dämlichtkeit soll dann auch noch als Sanftmütigkeit und Frommheit ausgegeben werden. Am Anfang des Buches willigt Eliana kurzerhand ein, einen Mann zu heiraten, den sie bis jetzt nur einmal gesehen, aber mit dem sie noch nie gesprochen hat. Als Begründung wird angeführt, dass sie sich auf merkwürdige Weise zu ihm hingezogen fühlt und einfach weiß, dass das ihr Weg ist und sie das Richtige tut. Irgendwann im Verlauf der Ehe, stellt sie dann fest, dass sie diesen Mann ja eigentlich gar nicht richtig kennt. Und dass passiert glaube ich erst NACHDEM er ihr gegenüber seltsame Verhaltensweisen zeigt und schlimme Gerüchte über ihn kursieren. Nein stopp...das passiert ja sogar NOCH später. Zuerst einmal sollte man wissen, dass ihr Mann, John heißt er übrigens, das Haus in dem sie zusammen wohnen nicht möbelieren und auch keineswegs irgendwelche Gäste darin einladen will, weil in das wie ein Einbruch in sein Allerheiligstes vorkommt. Die einzigen möbelierten Zimmer sind das Schlafzimmer und die Küche. Eliana mag das eigentlich gar nicht, lässt es ihm aber durchgehen, weil sie ihn ja so sehr liebt. Als nächstes bekommen wir mit, dass er äußerst besitzergreifend ist und zwar von der schlimmen Sorte. Er ist irgendwohin in die Stadt gefahren, um Besorgungen zu machen und Eliana beschließt spontan ihre Eltern zu besuchen. Sie schreibt ihm sogar einen Zettel. John ist sofort extrem eifersüchtig und beschuldigt sie einen Geliebten zu haben. Als er ihre Reaktion bemerkt, versucht er schnell, alles als Witz abzutun. Als das ganze immer mehr ausartet, bemerkt auch Eliana diese komischen Verhaltensweisen und irgendwann stellt sich heraus, dass John ein Trinker ist, genauso brutal wie Klappentext beschrieben, wenn nicht sogar schlimmer. Vorerst tut er Eliana zwar noch nichts an, aber man weiß, dass das nur eine Frage der Zeit ist. Unterdessen kommen im Dorf Gerüchte auf, dass John einen Mord begangen hat. John wollte ein Salzthermalbad oder sowas bauen, was er auch getan hat. Eliana weiß, dass er das Salz dort einfach nur reinkippt und sie darüber belügt und dass wahrscheinlich sogar noch viel mehr Geheimnisse vor ihr hat. Trotzdem verteidigt sie ihn immer wieder, wenn jemand etwas Schlechtes über ihn zu sagen hat und redet sich ein, dass sie ihm eine gute Frau sein muss. Als sich die Lage verschärft beschließt Eliana schließlich ein Kind zu bekommen, um alles wieder ein wenig entspannen zu lassen, obwohl man merkt das John vehement dagegen ist und fast schon wieder Wutausbrüche bekommt. Ja richtig, in solch einer Atmosphäre ein Kind großziehen zu wollen, ist immer eine gute Idee. Top nachgedacht Eliana! Als sie das Kind verliert wird ihr das plötzlich auch klar. Dann kam eine Szene, wo ich ja dachte, dass Eliana endlich mal die Augen öffnen und den Tatsachen ins Augen blicken würde. Weit gefehlt. Eliana flüchtet vor einem Wutausbruch Johns in eine Kammer und schließt sich ein. Dieser kommt kurz darauf mit einer AXT zurück, um die Tür einzuschlagen und rammt sie Eliana dabei fast in den Kopf. Sie bleibt. Welcher NORMALE Mensch, würde da bitte bleiben?? Es gibt ja in manchen Büchern Momente, wo man so bei sich denkt, dass da jemand schon hart an der Grenze des Logischen handelt, aber durch Begründungen wie Gefühlschaos oder Schock, kann man das gerade noch so akzeptieren. Aber es ist verdammt noch mal vollkommen unlogisch, bei einem Mann zu bleiben, der einem mit einer AXT fast den Kopf eingeschlagen hat. Eliana erzählt noch nicht mal ihren Eltern davon, weil sie denkt, dass ihre Mutter sie für eine unfähige Ehefrau halten könnte. Irgendwann ist es schließlich soweit, dass Eliana vor John in den Wald flüchten muss, wo sie eine Nacht schläft und dann von einer Nonne gefunden wird. Sie wird ins Kloster gebracht, wo kurze Zeit später John auftaucht und sie zurück will. Was macht Eliana? Richtig! Sie redet sich ein, dass sie mit ihm klarkommen muss und KEHRT ZU IHM ZURÜCK! Hallo?! Bahnhof?! Es kommt einem fast so vor, als würdest du sterben wollen... Da ihr ja jetzt einen ausführlichen Eindruck von Elianas Charakter bekommen habt, versteht ihr vielleicht auch, warum sie mir so vollkommen unsympathisch war und mich ihr Schicksal einfach nicht interessiert hat. Überhaupt gab es in dem Buch so gut wie keine Charaktere, die mir wirklich sympathisch waren. Es ist ja gut seinen Charakteren auch Schwächen zu geben, aber NUR Schwächen? Zu begründen versucht, wird das mit reichlich viel Psychologie, die dann in Form eines Psychologen auftritt, in den sich Eliana verliebt und der versucht einem die Welt zu erklären und seine absolut klugen psychologischen Erkenntnisse an Eliana zu versinnbildlichen. Absolut nicht! An diesen Erkenntnissen war zwar wirklich auch etwas wahres dran und von Ähnlichem hatte ich auch schon mal gehört, aber als es zu der gestelzten und komplizierten Ausdrucksweise, den überflüssigen Informationen, der langweiligen Handlung und den absolut uninteressanten und unsympathischen Charakteren noch dazu kam, hat das dem ganzen Sch***haufen nur noch das Sahnehäubchen aufgesetzt. Wenn man sich das alles so ansieht, wundert man sich schon fast, wie die Autorin das in nur ein Buch bekommen hat, dass nur knapp 500 Seiten hat... Wie ihr seht hat mir das Buch nicht unbedingt gut gefallen, ich habe mich bemüht nicht allzu sehr darüber abzulästern, auch wenn wahrscheinlich nicht unbedingt sachlich geblieben bin. Ich kann auch verstehen, wenn Leuten das Buch gefallen hat. Wenn man so im Nachhinein darüber nachdenkt, war die Idee eigentlich gar nicht so schlecht, die Autorin hätte sich vielleicht ein bisschen mehr entscheiden sollen, über was sie eigentlich schreiben will. Den Strang über die chinesischen Heilmethoden, die sie neben den ganzen Infos über Tee noch eingeflochten hat, fand ich sogar eigentlich ganz interessant. Aber wie gesagt, das kam zu dem ganzen anderen Kram noch DAZU. Im Verlaufe des Buches habe ich mich außerdem ein bisschen an den Schreibstil gewöhnt, sodass er nicht mehr ganz so nervig war, aber gut war das Buch deswegen trotzdem nicht. Fazit: Mir hat das Buch gar nicht gefallen. Im Nachhinein überlegt war die Grundidee des Buches zwar gar nicht so schlecht und das Gefühl, dass ich nach dem Lesen hatte, war nicht ganz so mies wie noch beim Lesen, aber das konnte die langweilige Handlung, die vor allem wegen den Charakteren, für die man einfach kein Mitgefühl und kein Interesse für ihr Schicksal aufbringen konnte, so langweilig war, die hochgestochene und komplizierte Ausdrucksweise und die Überfülle an unnötigen Informationen einfach nicht aufwiegen. Was ein Schachtelsatz xD... (3/10) (3/10)
  24. Cover des Buches Die Drachenreiter von Mera: Tödlicher Nebel (ISBN: B07ZVWNMS4)
    Sonja Röhm-Reimann

    Die Drachenreiter von Mera: Tödlicher Nebel

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Jd_bookworld

    Wie auch im ersten Band, geht es spannend weiter. Die Drachenreiter werden nicht langweilig. Ich kann das Buch nur empfehlen  

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