Bücher mit dem Tag "karl der grosse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "karl der grosse" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Baudolino (ISBN: 9783423195256)
    Umberto Eco

    Baudolino

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 640 Seiten

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. November 2003)

    ISBN-13 : 978-3423131384

    Originaltitel: Baudolino

    Übersetzung: Burkhart Kroeber

    Preis: 12,90 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Ein Schelmenroman mit wenig Witz und noch weniger Spannung


    Inhalt:

    Baudolino wird im 12. Jahrhundert als armer Bauernsohn geboren und ist mit einer gehörigen Portion Bauernschläue, aber auch einer schnellen Auffassungsgabe gesegnet. Diesem Umstand verdankt er es, dass Kaiser Friedrich Barbarossa ihn als Dreizehnjährigen bei sich aufnimmt und ihn sogar adoptiert. Von nun an übt er großen Einfluss auf die Geschicke der Welt - zumindest in seinen Berichten, um nicht zu sagen, Lügenmärchen, die er dem Niketas während der Belagerung von Konstantinopel erzählt.


    Meine Meinung:

    Umberto Eco ist für mich einer der am meisten überschätzten Autoren. Zugegeben, „Der Name der Rose“ ist genial, aber danach kam einfach nichts mehr, was sich wirklich zu lesen lohnte.


    Der Anfang ist noch vielversprechend, doch bald beginnt sich alles zu wiederholen. Immer wieder Schlachten und Kämpfe, Belagerungen, Liebesbezeugungen und -spiele, Dispute mit Freunden und Feinden über die immer gleichen Themen. 


    Teilweise konnte ich ein klein wenig schmunzeln, aber auch nur zu Beginn, wo alles neu war und ich Baudolino erst kennenlernte. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich alles nur im Kreis dreht. Da ist kein Spannungsbogen, kein Highlight. Selbst die philosophischen Betrachtungen sind einfach nur ausufernd, langatmig und ohne jegliche neue Erkenntnisse.


    Fazit:

    Das war leider gar nicht meins. Aber wenigstens weiß ich jetzt, dass ich mit Eco durch bin.


    ★★☆☆☆


  2. Cover des Buches Der letzte Paladin (ISBN: 9783404171835)
    Richard Dübell

    Der letzte Paladin

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Im Jahre 777 nach Christus spitzt sich die Lage an der Grenze zu Andalusien zu; Franken und Mauren ringen um die strategisch so wichtige Grenzburg Roncevaux. Burgherrin ist die junge Arima, Mündel des Königs Karl, die bald nicht nur zwischen den Großmächten steht, sondern auch zwischen zwei Männern. Afzda stammt aus dem Lager der Mauren, Roland wird einmal in die Geschichtsbücher eingehen und im Rolandslied besungen werden…

     Beim Lesen des Klappentextes könnte man glauben, dass es sich hierbei um einen süßlich-schmalzigen Liebesroman im historischen Gewand handelt. Keine Panik, ist es nicht, sonst hätte ich ihn nicht gelesen ; ) Natürlich spielt die Dreiecksgeschichte eine Rolle, der Fokus liegt jedoch klar auf der historischen Handlung. Die drei Hauptpersonen sind gut ausgearbeitet, sie haben alle so ihre Macken und Fehler, was sie sehr sympathisch macht. Dübell erzählt die Geschichte sehr flüssig und ansprechend, etwas kompliziertere historische und politische Zusammenhänge werden gut erklärt und mit der fiktiven Handlung verwoben. Das Rolandslied wird hier auf eine neue und ansprechende Art interpretiert. Die Mischung aus historischen Fakten und Fiktion ist also gut gelungen, ein Nachwort klärt darüber auf was genau der Fantasie entsprungen ist und was nicht. Mich hat „Der letzte Paladin“ über einige Fakten neu aufgeklärt, mich mit in eine aufregende Zeit genommen und dabei sehr gut unterhalten.

  3. Cover des Buches Das Montglane-Spiel - Das Geheimnis der Acht (ISBN: 9783453354272)
    Katherine Neville

    Das Montglane-Spiel - Das Geheimnis der Acht

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Interessanter Genre-Mix mit kleinen Schwächen.

    Die Autorin war zwanzig Jahre als Geschäftsführerin und Beraterin im internationalen Energie- und Finanzsektor tätig. Der vorliegende Roman ist ihr Debüt und wurde ein internationaler Bestseller und in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Zwanzig Jahre später erschien 2010 mit „Die Botschaft des Feuers“ endlich die Fortsetzung, die aber laut einiger Rezensionen in der Qualität stark abfällt. Heute lebt die Autorin in Virginia und Washington.

    Zum Inhalt (Klappentext): Die Figuren des Schachspiels von Montglane sind von einem besonderen Mythos umgeben: Die Überlieferung berichtet, dass sie eine geheimnisvolle Formel bergen, deren Kenntnis ungeahnte Macht verleiht. Zwei Frauen begeben sich auf die Suche nach diesen sagenumwobenen Figuren, die einst im Besitz Karls des Großen waren: 1790, Mireille, Novizin in einem französischen Kloster, und 1970 die junge Unternehmensberaterin Katherine in New York. Doch bei der Jagd nach der Lösung des Rätsels geraten sie in einen rasanten Strudel von Abenteuern und gefährlichen Verflechtungen. Eine großartige Mischung aus Mystik, History und Kriminal-Roman.

    Meine Meinung: Erst einmal sei gesagt, dass der Roman auch für Leser ohne Schachkenntnisse verständlich ist, obwohl die Autorin den etwas missglückten Versuch unternimmt, die Charaktere mit Schachfiguren und die Handlungen des Plots mit Schachzügen gleichzusetzen – was ich persönlich nicht so gut finde, denn es verwirrt nur unnötig (weil man sich fragt, wer und warum jemand ein Schachspiel mit lebenden Figuren begonnen hat). Eigentlich ist der Plot an sich spannend und interessant genug, auch ohne, dass nebenbei noch irgendwelche „Züge“ durchgeführt werden, denn die kann weder ein Schach- noch ein Nichtschachspieler nachvollziehen.

    Sehr gut fand ich die beiden parallel erzählten Handlungsstränge, die sich gegenseitig befruchten und ergänzen. Allerdings gibt es viele Geschichten in der Geschichte, d.h. mehrere Personen erzählen in abgetrennten Segmenten ihre Story aus der Ich-Perspektive. Die Autorin befürchtete wohl, dass die Dialoge in Monologe ausarten könnten und hat diese Erzählungen von der Handlung abgetrennt, aber manchmal empfand ich sie genau so: abgetrennt.

    Sprachlich ist der Roman leicht und locker gehalten, die Dialoge lesen sich allerdings manchmal wie Abschnitte aus Geschichtsbüchern. Auch gibt es für meinen Geschmack viel zu viele Figuren, v.a. zu viele berühmte Personen, angefangen von Jacques-Louis David (Maler), Napoleon über Rousseau und Robespierre bis Voltaire kommt so ziemlich jeder vor, der sich zur Zeit der französischen Revolution in Paris aufgehalten hat. Das wirkt ein bisschen stark konstruiert, denn ein Normalsterblicher fährt nicht in eine Stadt, um drei Tage später alle dort wichtigen Personen kennenzulernen. Na ja, da muss man wohl ein Auge zudrücken, die Background-Story war auf jeden Fall interessant.

    Auch scheint die Geschichte der Autorin persönlich sehr am Herzen zu liegen, denn die Heldin heißt nicht nur so wie sie, Katherine, sondern übt im Roman den gleichen Beruf wie die Autorin aus (Beraterin im internationalen Energie- und Finanzsektor) und ist auch am gleichen Tag wie sie geboren, am 4. April, genauso wie einige andere Personen im Buch, u.a. Karl der Große, der übrigens auch noch mitspielt LOL (bei Wikipedia steht zwar der 2. April, aber wollen wir mal der Autorin diesbzgl. einfach glauben *grins).

    Fazit: Interessanter Genre-Mix mit kleinen Schwächen: zu viele Figuren, v.a. berühmte Persönlichkeiten, manche Dialoge könnten natürlicher klingen und das Schachspiel mit lebenden Figuren verkompliziert den Plot nur unnötig – dafür ziehe ich einen Stern ab – der Rest war spannend und unterhaltsam, die Auflösung (trotz vieler Mystery-Elemente) sehr glaubwürdig.

  4. Cover des Buches Die Gesandten der Sonne (ISBN: 9783426517208)
    Wolf Serno

    Die Gesandten der Sonne

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "Die Gesandten der Sonne" ist ein Roman von Wolf Serno. In diesem Buch spielt die Geschichte in Bagdad im Jahre 797. Nach einem Auftrag von Karl dem Großen knüpft eine Gruppe mutiger Männer gute Kontakte zum Kalifen Harun al - Raschid. Sie nennen sich "Die Gesandten der Sonne" und ihre Rückkehr ins Frankenland stellt sie vor einige abenteuerliche Herausforderungen. 


    Einer der Männer, der junge Arzt Cunrad von Malmünd, wächst nach einer Weile immer mehr in die Rolle des Anführers hinein, doch auch er stößt schon bald an seine Grenzen. Eine besondere Grenze stellt da Aurona, eine stolze Langobardin dar, die ihm seine Grenzen deutlich aufzeigt ...

     

    Der Einstieg in diesen historischen Roman ist mir gut gelungen. Wolf Serno erzählt die Geschichte aus der Sicht des Protagonisten Cunrad von Malmüd, indem er den Protagonisten einem seiner Gastgeber, seine Geschichte in rückblickender Form erzählt. Diese Art hat mir gut gefallen und ich habe eine schöne Sichtweise auf die Erlebnisse des Protagonisten bekommen. 

     

    Zudem haben mir die Beschreibungen von Wolf Serno, die schön bildhaft sind, richtig gut gefallen. Durch diese Veranschaulichungen kam eine sehr gelungene Atmosphäre auf, die einem als Leser/Leserin ein bisschen von der Exotik des Orients nach Hause bringt. Gut beschrieben und sehr interessant fand ich auch die ärztliche Kunst im Mittelalter. Das löste bei mir eine Mischung aus Schock ( manches wußte ich ja schon ) und Faszination aus, wie die Menschen mit so wenigen Mittel medizinisch versorgt wurden und vorallem auch wie dankbar wir für die Fortschritte sein können. 

     

    Die Charaktere hat der Autor liebevoll gezeichnet und gut ausgearbeitet. Schön fand ich, dass "Die Gesandten der Sonne" jede/r einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, auch die Nebencharaktere. Die Handlung hätte, meiner Meinung nach, ein bisschen spannender gestaltet sein können. Sie war zwar interessant zu verfolgen, aber wirkliche Spannung kam bei mir nicht auf. Dafür war manches ein bisschen zu vorhersehbar geschildert.

     

    Positiv: 

    * bildhafte Beschreibungen schaffen eine tolle Atmosphäre

    * die Charaktere wurden gut dargestellt

    * die Medizin im Mittelalter wurde detailliert beschrieben

     

    Negativ: 

    * die Handlung hätte ein bisschen spannender sein können, so war mir manches ein bisschen zu leicht vorherzusehen

     

    "Die Gesandten der Sonne" ist ein gut ausgearbeiteter historischer Roman, bei dem die Charaktere und die schöne Atmosphäre, die mangelnde Spannung fast komplett wieder aufgewogen haben!

  5. Cover des Buches Vita Karoli Magni /Das Leben Karls des Grossen (ISBN: 9783150019962)
    Einhard

    Vita Karoli Magni /Das Leben Karls des Grossen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Biographien, zumal wenn sie im Original in Latein geschrieben sind, stellen für den Leser meist ein Hindernis dar, verleiden so manchem die Leselust und die Freude am Unbekannten. Aber es gibt ja schon seit längerem zweisprachige Ausgaben, die eine Brücke schlagen. So auch in diesem Falle, wobei der Text immer wieder neu entdeckt und erarbeitet werden will.
    Es handelt sich dabei um eine Biographie Karl d. Großen (747/48 bis 814), verfaßt von Einhard, dem Leiter seiner „Hofschule“. Diese „Schule“ war, entgegen heutiger Vorstellungen die wir mit diesem Begriff verbinden, kurz gesagt, der geistige Mittelpunkt des Aachener Kaiserhofes. Sie umfaßte die gelehrtesten Männer ihrer Zeit, die Karl dort zusammengezogen hatte, um das durchsetzen zu können, was wir heute als „karolingische Renaissance“ bezeichnen, eine Reform in Bereichen der Bildung, der Schrift, der Architektur, des Ackerbaus und anderer Bereiche des täglichen Lebens.
    Einhard schildert hier, geschult an antiken Vorbildern wie beispielsweise dem römischen Kaiserbiographen Sueton das Leben Karls, wobei man aber entgegen heutiger Lesegewohnheiten keine Darstellung von der Wiege bis zur Totenbahre antrifft, sondern eher eine Abfassung verschiedener Themen, unterteilt in Kapitel. Dabei stellt ein Einhard die Person Karls aber keineswegs als entrückte Gestalt dar, die sich ausschließlich mit Regierungsgeschäften oder militärischen Auseinandersetzungen beschäftigte, sondern bringt ihn auch als Menschen mit seinen typischen Charaktereigenschaften näher. Man darf  aber zu keinem Zeitpunkt vergessen, welche Absichten der Autor mit seiner Darstellung verfolgte, nämlich einerseits ein absolut positives Bild als Herrschergestalt zu zeichnen und ihn andererseits als Vorbild für kommende Könige, gerade für seine Söhne (hier ist besonders Ludwig d. Fromme zu nennen) darzustellen.
    Dennoch ist das kleine Büchlein ein lesenswerter Genuß, auch wenn aus heutiger Sicht argumentiert wird, daß Einhard seinen „Helden“ zu sehr in positivem Licht erscheinen lassen wollte und negative Aspekte konsequent verschwieg. Auf jeden Fall ist die Biographie ein besserer Einstieg in das Thema "Mittelalter", als so mancher Historienroman, der einen meist reißerischen Handlungskosmos seiner Leserschaft vermitteln will.
    Noch ein kleiner Tipp: Wer die Zeit findet, in den hessischen Teil des Odenwaldes zu reisen, der sollte einen kurzen Halt in Michelstadt-Steinbach einplanen, um dort die „Einhard-Basilika“ (erbaut zwischen 824-827) zu besuchen, die der Erzähler von Leben und Wirken des fränkischen Herrschers Karl ursprünglich als Kloster gründete.

     





     

  6. Cover des Buches Das Reich im Mittelalter (ISBN: 9783406723971)
    Stefan Weinfurter

    Das Reich im Mittelalter

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    Dieses Buch von Stefan Weinfurter führt den Leser auf denkbar unterhaltsame Weise durch 1.000 Jahre deutscher Geschichte. Der Schreibstil ist ausgesprochen angenehm zu lesen, auch komplexe Sachverhalte werden verständlich und umfassend erklärt. Geschichte ist so spannend und vielfältig, und in diesem Buch merkt man das auf hervorragende Weise. So gut wie nie liest es sich trocken, an manchen Stellen habe ich gebannt wie bei einem spannenden Roman die Geschehnisse verfolgt. Zuerst war ich ein wenig überrascht, wie kurz das Buch ist - der reine Text nimmt nur etwas 240 Seiten in Anspruch. 1.000 Jahre auf 240 Seiten...wird das nicht arg oberflächlich sein? Nein, das ist es keineswegs. Die Erzählweise ist komprimiert, aber beinhaltet alles Relevante. Dem Autor gelingt es, den relevanten Ereignissen und Personen hinreichenden Raum zu geben und an keiner Stelle hatte ich das Gefühl, daß wichtige Informationen fehlten.

    In fünf Kapiteln stellt Stefan Weinfurter die geschichtlichen Entwicklungen des Mittelalters dar, bringt uns die wichtigsten Personen durchaus auch persönlich nah, beschreibt Lebensumstände der Bevölkerung und die sich ändernden Ansichten und Gedankenströmungen. Beeindruckend ist es, wie er berühmte Gestalten der deutschen Geschichte zurück ins Leben holt. Karl der Große, Barbarossa, Friedrich II und andere sind hier nicht nur bekannte Namen, sondern werden hier auch Jahrhunderte - teils über ein Jahrtausend - nach ihrem Tod wieder zu Menschen, die man sich recht gut vorstellen kann. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir die ausgezeichnete Darlegung von Zusammenhängen und Bedeutungen - wir können heute meist nicht mehr ermessen, welche symbolhafte Wirkung die Verwendung eines einzigen Wortes, einer kleinen Geste damals hatte. Stefan Weinfurter erklärt es uns. So werden viele Ereignisse und Entscheidungen verständlicher, erschließt sich uns ihre Relevanz ganz anders. Geschichte auf so knappen Raum so anschaulich und verständlich darzustellen, das ist sicher nicht leicht und ich war beim Lesen immer wieder beeindruckt, wie gut es gelungen ist.

    Dem Text schließt sich ein Anhang mit diversen Karten und den Stammbäumen der wichtigsten Herrscherhäuser jener Zeit an, ebenso wie natürlich ein umfangreiches Literaturverzeichnis. So hat man hier wirklich alles, was man braucht und lernt auf angenehme Weise sehr viel. Das gebundene Buch selbst ist ansprechend gestaltet, weist einige Abbildungen auf und ist optisch erfreulich. So sollten alle Bücher über Geschichte sein!
  7. Cover des Buches Weltgeschichte to go (ISBN: 9783499634048)
    Alexander von Schönburg

    Weltgeschichte to go

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Kuempeld
    Alexander von Schönburg widmet sich in diesem Buch einem Thema, über das schon viele Bücher erschienen sind. Die wirklich wichtigen geschichtlichen Ereignisse kann man dadurch schnell überall nachlesen, in ihren Darstellungen unterscheiden sie sich kaum. Der Autor geht Geschichte jedoch anders an. Statt sich von Epoche zu Epoche zu hangeln oder jeden Kontinent abzuhandeln, unterteilt er die Geschichte in verschiedene Kategorien (Bsp.: Irrtümer, Worte, Erfindungen, Kunst), unter denen auch klassische Kategorien zu finden sind (Menschen, das Böse), um in diesen dann die wichtigsten Entwicklungen darzustellen. Dabei legt er den Fokus aber bewusst auf eher unbekannte Phänomene, die dem Leser etwas Neues bieten sollen.
    Durch die Unterteilung in kurze übersichtliche Kapitel kann man eine angenehme Reise durch die Geschichte erleben, welche viele neue Aspekte zu bieten hat und interessante Storys liefert. Absolut empfehlenswert. 
  8. Cover des Buches Die Mark Brandenburg. (ISBN: 9783428134809)
    Johannes Schultze

    Die Mark Brandenburg.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Mark Brandenburg Band I - V I. Einstehung und Entwicklung unter der askanischen Markgrafen ( bis 1319 ) II Die Mark unter Herrschaft der Wittelsbacher und Luxemburger ( 1319-1415 ) III. Die Mark unter Herrschaft der Hohenzollern ( 1415-1535) IV. Von der Reformation bis zum Westfälischjen Frieden ( 1535-1648) V. Von 1648 bis zu ihrer Auflösung und dem Ende ihrer Institution
  9. Cover des Buches Corvey - Ehemalige Reichsabtei und Residenz (ISBN: 9783942712187)
    Sándor Kotyrba

    Corvey - Ehemalige Reichsabtei und Residenz

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Gwenselah
    Dem Buch gelingt es auf 64 Seiten kurz und ausführlich über die Geschichte von Corvey zu informieren. Eine genaue Bebilderung und Beschreibung der wichtigsten Sehenwürdigkeiten im Schloss und der Umgebung runden das Buch ab. Einige Karten verdeutlichen genau, wo was zu finden ist. Somit kann man das Büchlein auch als kleinen Museumsführer benutzen. Die Auswahl der Bilder ist sehr gut gelungen. Da leider vieles nur sehr kurz angeschnitten wurde, ist das Buch nur für einen ersten Eindruck geeignet. Wer sich genauer mit Corvey auseinandersetzen möchte, kommt um andere Literatur nicht herum.
  10. Cover des Buches Karl der Grosse (ISBN: 9783404614936)
    S. Fischer-Fabian

    Karl der Grosse

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Fischer-Fabian ist ein Geschichtserzähler. So liest sich sein neues Karlsbuch in erster Linie flüssig und spannend. Er erläutert die Hintergründe, geht ausführlich auf das "Blutbad bei Verden" ein und schildert farbenfroh das Leben bei Hofe im Mittelalter. Wer einfach nur mal wissen möchte, wer dieser "Charlemagne" nun eigentlich war, was aus seinem Reich wurde, und warum man ihn den ersten Europäer nennt, ist hier sicherlich sehr gut bedient. Allzu viel Tiefgang sollte man aber nicht erwarten.
  11. Cover des Buches 50 Klassiker - Herrscher des Mittelalters (ISBN: 9783836925693)
  12. Cover des Buches Die Zeitmaschine Karls des Grossen (ISBN: 9783831116614)
  13. Cover des Buches Die Beutefrau (ISBN: 9783492250771)
    Martina Kempff

    Die Beutefrau

     (18)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele
    Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Frankenreiches unter Karl dem Großen. Nach der Niederschlagung des sächsischen Aufstands kommt Gerswind, die dreijährige Tochter des Sachsenfürsten Widukind als Geisel an den Hof Karls. Er lässt sie zusammen mit seinen Kindern erziehen. Immer wieder gibt es unter den Sachsen Aufstände. Ihre Mutter Geva soll die Anführerin sein. Als deshalb ihr Leben bedroht ist, flieht sie und findet im Kloster Unterkunft. Fastrada, Gemahlin des Königs, bewundert ihre Näharbeiten und holt sie zurück an den Hof, ohne sie zu erkennen. Nur Karl, der Königssohn, erkennt sie. Er will sie heiraten... Martina Kempff hat im historischen Umfeld von Karl dem Großen eine beeindruckende Frauengestalt gezeichnet. Gerswind gibt sich nicht damit zufrieden, Geliebte des Königs zu sein. Sie wird seine Beraterin. Sie holt ihn aus Trauer und Verzweiflung. Gleichzeitig wird deutlich, dass das junge Christentum im Frankenreich noch gegen viele heidnische Wurzeln kämpfen muss. Der Lebenswandel von Papst Leo ist dabei eher kontraproduktiv. Nicht nur Gerswind, auch der König erscheint im Roman als ein Mensch mit Fehlern und Schwächen. Trotzdem gelingt es ihm, durch diplomatisches Geschick ein großes Reich zusammenzuhalten. Dass er seine Töchter nicht verheiratet hat, sondern ihnen gestattete mit ihren Liebhabern zusammenzuleben, ist für die damalige Zeit einmalig. Es wird deutlich, dass seine Söhne ihm nicht ebenbürdig sind. Ob Ludwig wirklich seine Brüder umgebracht hat? Die Frage bleibt offen. Ein lesenswertes Buch!
  14. Cover des Buches Mein Kaiser, Mein Herr (ISBN: 9783499138188)
    Siegfried Obermeier

    Mein Kaiser, Mein Herr

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Die Richterin (ISBN: 9783150069523)
    Conrad F Meyer

    Die Richterin

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ferrante
    Diese Novelle Meyers, die in der karolingischen Zeit spielt, ist an Kriminalgeschichten angelehnt, da bis zum Finale die Aufklärung eines verhüllten Verbrechens ins Rollen kommt. Wulfrin, ein Höfling Kaiser Karls, besucht die Burg der Stiefmutter und verliebt sich in die vermeintliche Schwester... Diese Novelle fand ich visuell wie erzähltechnisch nicht so beeidruckend wie Das Amulett, Der Heilige oder Die Hochzeit des Mönches, die altertümliche Sprache in Verbindung mit den kräftigen Figuren hat aber dennoch etwas Faszinierendes.
  16. Cover des Buches GEO Epoche 70/2014 - Karl der Große von Michael Schaper (Herausgeber) (Ungekürzte Ausgabe, 1. März 2015) Broschiert (ISBN: B010IOGO98)
  17. Cover des Buches Unterwegs in der Geschichte Deutschlands (ISBN: 9783406659379)
  18. Cover des Buches Das erfundene Mittelalter (ISBN: 9783430149532)
    Heribert Illig

    Das erfundene Mittelalter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Der Ansatz für Heribert Illigs Buch ist an sich schon faszinierend: Ausgehend von Ungereimtheiten im Zuge der Gregorianischen Kalenderreform entwickelt der Autor seine These vom erfundenen Mittelalter. Nachdem diese Schlußfolgerung bereits einleitend feststeht, versucht Illig im Folgenden mittels akribisch anmutender Detektivarbeit Beweise beizubringen. Allerdings überzeugen diese nur teilweise, oft wirken die Ausführungen zu spitzfindig und aus ihrem Kontext gerissen. Dazu trägt leider auch Illigs nicht immer sachlicher Stil bei, der oft einen polemischen Unterton annimmt. Als interessierter Laie hat man es außerdem schwer, den oft sehr detaillierten Einzelindizien zu folgen. Nichtsdestotrotz ist Illigs Buch stellenweise kurzweilig zu lesen, auch wenn es mehr verspricht, als es schließlich halten kann.
  19. Cover des Buches Karl der Große. Der Begründer des Abendlandes (ISBN: 9783850017923)
    Felix Dahn

    Karl der Große. Der Begründer des Abendlandes

     (1)
    Aktuelle Rezension von: nelloroso
    Es ist nichts dolles. Der Titel passt gar nicht, sollte vielmehr "Die Sachsen zur Zeit karl des Grossen" heissen. Es geht um eine Sachsenfamilie, die Karl den Treueeid geschworen hat und vor einem fiesen Grafen fliehen muss. Karl der Grosse tritt nur am Ende auf, um sie zu retten. Alles in Allem ist das Buch nichts, vorallem wenn mann etwas über Karl den Grossen lesen möchte.
  20. Cover des Buches Der schwarze Garten (ISBN: 9783952484906)
    Dorothe Zürcher

    Der schwarze Garten

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Sina_Merino

    Die Geisterjägerin Carina nimmt den Leser auf eine äusserst spannende Reise in die Unterwelt von Zürich mit! Ob im Fraumünster, an der Limmat oder unterwegs in der Stadt; sie ist sagenumwoben und mit Gestalten aus Legenden lebendig. Der Autorin ist es gelungen, Metamorphosen einzubauen zwischen der realen und der unterirdischen Welt. Der Leser erlebt die Aktionen der Gestalten und diese sind nicht immer ungefährlich und doch sorgen sie für  amüsante Verhaltensweisen und zaubern ein Schmunzeln oder gar ein Lachen   bei der Lektüre. Wer gerne Sagen liest, wird mit diesem Roman umfangreich beglückt! Das Haus zum schwarzen Garten gibt es tatsächlich, es steht unweit vom Stüssihof und falls man dort vorbei läuft, achtet auf den Gärtner, kann sein, dass man eine Gestalt erkennt!!

  21. Cover des Buches Die 50 populärsten Irrtümer der deutschen Geschichte (ISBN: 9783838732305)
    Bernd Ingmar Gutberlet

    Die 50 populärsten Irrtümer der deutschen Geschichte

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Es sind populäre Irrtümer (oder eben Rätsel, Gerüchte und Lügen), irgendwas weiß man darüber meist schon, aber man merkt dann oft, dass man selbst auch auf dem falschen Dampfer war. Ab der vierten oder fünften Episode hab ich dann immer schon gedacht: Mal sehen, ob ich auch diesmal die falsche Version für richtig gehalten habe... Sehr amüsant geschrieben.
  22. Cover des Buches Kompakt & Visuell Geschichte (ISBN: 9783831031351)
    Philip Parker

    Kompakt & Visuell Geschichte

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Karl der Grosse (ISBN: 9783491961258)
    Max Kerner

    Karl der Grosse

     (1)
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