Bücher mit dem Tag "kartell"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kartell" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Tage der Toten (ISBN: 9783518463406)
    Don Winslow

    Tage der Toten

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er im Vietnamkrieg gedient hat, wechselt Art Keller in die Drogenfahndung. Augenscheinlich haben die USA ein Problem, denn von Mexiko aus überschwemmen mächtige Kartelle das Land mit immer neuen Drogen. Keller ist engagiert, gerät immer tiefer in das Milieu – doch je tiefer er eintaucht, desto erschreckender werden die Verstrickungen, auf die er stößt. Seine Hartnäckigkeit bringt ihn bald in Lebensgefahr, doch Aufgeben ist für ihn keine Option.

    Tage der Toten ist der erste Band in Don Winslows Trilogie um Art Keller. Das Buch umfasst 689 Seiten und erschien 2010 bei Suhrkamp. Die aktuelle Auflage stammt aus dem Jahr 2012.

    Um das gleich mal vorweg zu nehmen: Tage der Toten ist ein epochales Werk. Winslow hat sechs Jahre für das Buch recherchiert und das ist auch nicht zu übersehen. Herausgekommen ist ein spannungsgeladener Querschnitt durch die Geschichte des Drogenkrieges auf den amerikanischen Kontinenten. Im Mittelpunkt stehen die Südgrenze der USA und Mexiko, später kommt Kolumbien dazu, weitere Länder werden gestreift.

    Winslow beschränkt sich auch nicht auf eine Hauptfigur, auch wenn Art Keller zweifellos der Protagonist ist. Neben ihm erzählt er vor allem die Geschichte der Barreras, die das mächtigste Drogenkartell Mexikos führen und Triebfeder bei der Professionalisierung der Kartelle im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts sind. Weitere Figuren aus dem Kreis der italienischen und irischen Mafia in den USA, der Edelprostitution, der katholischen Kirche in Mexiko und mehr oder weniger offene Geheimdienstler beider Staaten spielen ausführliche Rollen. Die Tiefe der einzelnen Charaktere geht so weit, dass es mir fast schwer fällt, von einzelnen Handlungssträngen zu reden.

    Die Tiefe, die Winslow seinen Figuren zukommen lässt, steht in nichts der Tiefe der Geschichte nach. Er zeigt detailliert aus unterschiedlicher Sicht auf, wie sich der Drogenkrieg seit dem Ende des Vietnamkriegs entwickelt hat, warum was geschah und wie vielfältig die Profiteure sind. Die Rolle von Regierungen und Behörden beschreibt er dabei schonungslos. Winslow ist entschiedener Gegner der kriminalisierenden Drogenpolitik, das ist auch in Tage der Toten unübersehbar. Er vertritt die Meinung, dass ein Großteil der Kapitalverbrechen unmittelbar oder im weitesten Sinne mit der Drogenkriminalität zusammen hängt, weil im Drogenmarkt exorbitant viel Geld steckt. Würde dem Markt die Illegalität genommen, würden seine Auseinandersetzungen im Rahmen des Rechtssystems geführt.

    Haben Sie mal zwei konkurrierende Bierhersteller erlebt, die ihren Disput mit Maschinenpistolen austragen? Ich nicht. Weil sie ihren Streit offen austragen oder vor Gericht ziehen können.

    Dabei beschränkt sich Tage der Toten keineswegs rein auf die Drogenaspekte. Winslow erläutert beispielsweise die Zusammenhänge mit dem illegalen Waffenhandel oder dem US-amerikanischen ›Kampf gegen den Kommunismus‹ in Mittel- und Südamerika. Auch Parallelen zu vielen weiteren globalpolitischen Strategien der USA werden gezogen, beispielsweise der Interventionspolitik im Nahen Osten. Insgesamt zeichnet Winslow ein ebenso erschreckendes wie wohl in hohem Maße realistisches Bild der Politik der USA und insbesondere Mexikos und Kolumbiens. Gleichzeitig beschreibt er, wie sich im Fahrwasser dieser Politik Mafia und Kartelle weiter etablieren konnten und sich immer wieder der Lage anpassten. Durch die Tiefe der Figuren erhält man dabei fast eine Art von Verständnis für ihr Handeln, allerdings achtet Winslow darauf, dieses nicht zu glorifizieren. Er erklärt quasi ihren Lebensweg, macht durch ihre offene Brutalität aber immer wieder klar, auf welcher Seite der Medaille sie einzuordnen sind.

    Ein paar Worte will ich doch noch zu meiner Erfahrung mit dem Buch verlieren. Winslow erzählt die Geschichte in einer Weise, die mich an Sin City erinnert hat. Das gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. Es fiel mir etwas schwer, in die Geschichte zu finden. Gerade zu Beginn ziehen sich Rückblicke im Rahmen der Charaktereinführungen wirklich sehr ausgiebig, die Jetzt-Zeit wird dadurch ständig lange unterbrochen und die aktuelle Handlung kommt quasi überhaupt nicht weiter. Das zieht sich am Anfang über wirklich sehr viele Seiten, so dass ich meine Probleme damit hatte. Da das Buch sehr dick ist und mir der Einstieg nicht so ganz gelang, fiel mir erst am Schluss auf, dass Winslow im Prolog mit dem Ende der Handlung beginnt und die Geschichte, die an diese Stelle geführt hat, dann im Rest des Buches quasi rückblickend erzählt.

    Das soll jetzt aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tage der Toten ein wirklich großartiges Buch ist. Es ist aufwendig recherchiert, fesselnd geschrieben und durchaus lehrreich, wenn es um die Zusammenhänge im Drogenkrieg auf den amerikanischen Kontinenten geht. Und erfreulicherweise gibt es ja auch noch zwei weitere Bände.

  2. Cover des Buches Sinful Empire (ISBN: 9783736308244)
    Meghan March

    Sinful Empire

     (138)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Nachdem Autounfall wacht Keira im Krankenhaus auf und erfährt das es Mount etwas schlimmer erwischt hat und dafür gesorgt hat, dass es Keira am besten geht. Nachdem es beiden wieder gut geht, nimmt Mount Keira mit zu sich. Und dann kommt für beide ein sehr schöner moment, denn sie lange für dich behalten. Bis J es herrausfindet und Keira wieder in großer gefahr befindet. Mount tut alles, um Keira lebend wieder an seine Seite zu haben. Das Finale zwischen Keira und Mount ist wirklich gut geworden. Es hatte so spannende Szenen drin, da hat man nie dran gedacht, dass es so kommen wird. Das Mount endlich zu seinen Gefühlen gestanden hat, finde ich auch super, so kann er endlich mit Keira glücklich werden. Ich hätte mich etwas mehr gefreut, wenn die Hochzeit etwas mehr beschrieben geworden wäre, weil man hat nur gelesen Prister/Pastor und dann war es zu Ende mit der Hochzeit und später hieß es nur mein Ehemann. Die Geschichte ist wieder gut geworden und der Schreibstil ist wie in den Bänden davor sehr gut.

  3. Cover des Buches Tiefe Havel (ISBN: 9783740802851)
    Tim Pieper

    Tiefe Havel

     (45)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Auf dem Havelkanal wird der Kapitän eines Frachtschiffs tot an Bord gefunden, die Spuren deuten auf einen Profi-Killer hin. Obwohl es für Toni Sanftleben privat gerade nicht so gut läuft und ihm auch sein Vorgesetzter regelrecht Steine in den Weg legt, konzentriert er sich auf die Suche nach dem Mörder und ahnt dabei nicht, wie sehr dieser Fall Einfluss auf seine persönliche Zukunft nehmen wird. 

    "Tiefe Havel" von Tim Pieper ist Toni Sanftlebens dritter Fall, der mich wieder auf ganzer Linie fesseln und begeistern konnte. Den Schreibstil des Autors kenne und mag ich schon aus einigen anderen Regionalkrimis und sein Protagonist Toni ist für mich längst zu einer vertrauten Figur geworden, über die ich immer wieder gern lese. Obwohl jeder Fall in sich abgeschlossen ist, die Bücher also auch einzeln und ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden können, empfehle ich, die gesamte Reihe in chronologischer Folge kennen zu lernen. Denn neben der eigentlichen Krimihandlung lässt Tim Pieper seine Leser stets auch an Tonis privatem Leben teilhaben, dabei wird mir der sympathische Ermittler von Buch zu Buch immer vertrauter und ich bin emotional jedes Mal an seinen persönlichen Belangen beteiligt. 

    Die Ermittlungen sind äußerst spannend beschrieben, bis zur letzten Seite hin mochte ich den E-Book-Reader kaum aus der Hand legen. Wie ich es bereits aus anderen Bänden kenne, gibt es immer wieder kleine Rückblenden, die die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und mir beim Lesen Hinweise auf mögliche Täter und Motive geliefert haben. Auch der regionale Hintergrund kommt nicht zu kurz, immer wenn ich an Tonis Seite durch das Havelland streife, erwacht in mir die Lust auf ein paar Urlaubstage in dieser idyllischen Landschaft. Damit hat der Regionalkrimi alles gehalten, was ich mir von dem Leseerlebnis versprochen habe, so dass ich den Roman sehr gerne weiter empfehle. 

    Fazit: Auch Toni Sanftlebens dritter Fall glänzt durch die für mich perfekte Mischung aus Spannung und Teilhabe am privaten Leben des Ermittlers, den Rahmen bildet die immer wieder eingeflochtene Darstellung des Havelgebiets. Deshalb spreche ich für diesen Regionalkrimi mit Freude eine Leseempfehlung aus. 


  4. Cover des Buches American Dirt (ISBN: 9783499276828)
    Jeanine Cummins

    American Dirt

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Eine der ersten Kugeln kommt durch das offene Fenster über der Toilette, vor der Luca steht. Er begreift zuerst überhaupt nicht, dass es eine Kugel ist, und es ist reines Glück, dass sie ihn nicht zwischen den Augen trifft.»


    Sie feiern die Geburtstagsfeier von Lydias Nichte, die gesamte Familie ist in Acapulco zusammengekommen, sie sitzen im Garten zusammen und grillen. Lediglich Lydia und ihr Sohn Luca befinden sich im Haus, als draußen die Schüsse hallen, sie verstecken sich in der hinteren Ecke der Dusche und werden nicht gefunden. 16 tote Verwandte: Lydias Mann, ein Journalist, dem wahrscheinlich der Anschlag galt, ihre Mutter, Schwester, Nichte usw. – Lydia und der achtjährige Luca haben überlebt. Wielange, ist nur eine Frage der Zeit, da ist sich Lydia sicher. Sobald der Chef des Drogenkartells «Los Jardineros» herausbekommt, dass sie überlebt haben, wird er sie jagen, ihre Fotos werden in Sekunden über das Land verteilt werden, seine Spitzel sitzen überall: Hotelangestellte, Busfahrer, Polizisten, Ladenbesitzer, die Dichte seiner bezahlten Informanten ist nicht zu zählen. Lydia kennt ihn. Er ist ein guter Kunde in ihrem Buchladen, einer, mit dem sie über Literatur spricht, mit dem sie gleiche Leseinteressen pflegt – sie wusste nicht gleich, wer er war, erst viel später ist ihr das klar geworden. Sie können hier nicht bleiben, entscheidet Lydia, sucht im Haus ihrer Mutter ein paar Sachen zusammen und macht sich mit Luca auf den Weg. Fort von hier! Nicht nach Hause gehen, nicht das Auto benutzen. Sie suchen sich ein unauffälliges, abgelegenes Hotel, checken unter falschen Namen ein, werden aber schnell aufgestöbert und können noch einmal fliehen. 


    «Lydia hat schon oft frei sprechende Witwen gesehen, Witwen, die durch ihre Trauer mutig wurden. Sie hat zugesehen, wie sie in Kameras sprachen, nicht mehr schweigen wollten, diejenigen beschuldigten, die schuldig waren, voller Verachtung, die Gewalt feiger Männer anprangerten. Die Namen nannten. Diese Frauen werden auf Beerdigungen niedergeschossen. Nicht denken, nicht denken, nicht denken.»


    Wir fliegen nach Mexiko City, dann in die USA, denkt Lydia. Ohne Ausweise kein Flug, die Gefahr, erkannt zu werden, ist groß, nicht mal ein Inlandsflug ist ohne Papiere zu haben. Der Fußweg in die USA ist mörderisch und gefährlich, das Kartell überwacht auch hier alles und jeden. Lydia entschließt sich deshalb zu einem schweren Schritt, macht sich mit Luca auf den Weg in die USA mit der Route «La Bestia» – auf den Dächern von Zügen reisen, die sie nach «el norte» bringen. El norte, die Grenze, das Zauberwort für alle, die auf der Flucht sind. Das Aufsteigen auf den Zug kosten jeden Tag Opfer, schnell kommt man under die Räder, andere fallen vom Dach herunter, passen nicht auf, werden von Ästen erwischt, am Abend ist das Leben in den Lagern nicht ungefährlicher. Wem kann man trauen? Frauen leben besonders gefährlich.


    Ein epischer Triller und gleichzeitig ein Pageturner. Geht das? Ja, es funktioniert wunderbar. Es liegt an der bildhaften Sprache, die eindringlich die Außen- und Innenwelt beschreibt. Ein Roadmovie, bei dem Schlag um Schlag Neues hinzukommt. Lydia hatte sich nie mit Flüchtlingen und Flüchtlingsrouten befasst; eine Familie der bürgerlichen Mitte, natürlich weiß sie um die Problematik, doch im Detail kennt sie sich nicht aus. So wägt sie ab, wem man vertrauen kann, fragt sich durch, schließt sich Leuten an, kurz, oder über längere Strecken. Sie lernt verschiedenste Menschen und Schicksale kennen, nicht alle Flüchtlinge sind Mexikaner. Jeder trägt sein Schicksal und ist zu allem bereit. So konstruiert Jeanine Cummins ein feines Netz von vielschichtigen Charakteren. Sie gibt den Flüchtlingen ein Gesicht. Gleichzeitig hält sie die Spannung hoch, denn jeder einzelne Tag ist gefährlich. Der Leser erlebt die Schwierigkeiten, die auf einer Flucht zu meistern sind, gleichzeitig die Solidarität, die unter den Menschen herrscht, die Brutalität der Gefahren durch geldgierige Milizen und Kartelle.


    «Vaya con Dios!›, schreit der Junge den Männern zu, die er hinter sich lässt. ‹Ya me voy pa ´lotro la´o!›

    Wieder ein Jubeln. ‹Gib auf dich acht und Gott segne dich!›, schreit der Mann.»


    Ein paar Zeilen weiter:


    «Qué onda, güey?›, sagt der Junge mit seinem Grenzakzent, der ihn sofort als Bewohner eines nördlichen Bundesstaates entlavt.»


    Grundsätzlich besitzt der Thriller viel Authentizität, so weit wir das aus der Außensicht beurteilen können, und die Geschichte geht unter die Haut. Lydia hat allerdings mehr oder weniger Dauerglück, kommt mit ihrem Sohn fast unbeschädigt davon, die schlimmen Dinge passieren den anderen und immer wieder findet sie jemanden, der ihr mit großem Einsatz weiterhilft – ein wenig zu viel Glück. Nimmt man das heraus, so ist hier eine glaubwürdige Geschichte entstanden, die ein brisantes Thema aufnimmt. Ich habe kein Problem mit den spanischen Vokabeln – aber es hätte mich genervt, wenn ich sie nicht verstehen würde. Es ist ein klarer Logikfehler! Alle diese Menschen sprechen Spanisch miteinander, geschrieben auf Englisch, übersetzt auf Deutsch. Nur was haben die ständigen spanischen Sätze hier zu suchen? Oft werden sie übersetzt durch die Antwort. Manchmal steht die Übersetzung als Folgesatz dort, was völliger Blödsinn ist. Oder es wird gar nicht übersetzt. Klar, was die Autorin erzeugen wollte: Authentizität durch Sprache, den Leser das spanische Gefühl geben. Da geht mir jedes Mal der Hut hoch! Das ist nicht authentisch, sondern unlogisch. Das hat dieses Buch auch gar nicht nötig.

    «Im schlimmsten Fall nehmen wir sie als Mob wahr, als Invasion von Kriminellen, die unsere Mittel aufsaugen wollen, und im besten Fall als eine Art hilflose, verarmte, gesichtslose braune Masse, die auf unserer Türschwelle um Hilfe schreit. Wir sehen sie selten als Mitmenschen.» (aus dem Nachwort)


    Der Roman wurde in den USA mit großer Werbetrommel auf den Weg gebracht und mit Bravour vom Feuilleton besprochen und von bekannten Schriftsteller*innen wie Anne Pratchett, Sandra Cisneros, John Grisham, Don Winslow und Stephen King hoch gelobt. Aber gleich nach Erscheinen traf Verlag und Autorin eine Kritik mit voller Wucht: Sie wurde als weiße Frau der «kulturellen Aneignung» beschuldigt. Weiße Autoren sollen sich nicht Themen von ethnischen Minderheiten aneignen, so die Kritik. In dieselbe Richtung geht es auch, dass Heteros nicht über Schwule schreiben dürfen usw. Die Amerikanerin Jeanine Cummins ist in Spanien geboren, zu ein Viertel Puerto-Ricanerin, verheiratet mit einem illegalen Einwanderer. Nicht farbig genug? Nicht selbst betroffen? Die Aufregung ging sogar so weit, dass der Verlag Lesungen absagte, weil mit Tumulten zu rechnen war. Oprah Winfrey entschuldigte sich für ihre gute Bewertung. Anne Pratchett glücklicherweise nicht. Die Autorin sagt, sie wollte die Flüchtlinge empathisch darstellen, ihnen ein Gesicht geben. Das ist ihr gelungen. Darf sie das nicht, weil sie das alles nicht selbst erlebt hat? Ein Schriftsteller von guten Romanen begibt sich meist mit Recherche und seinen Gedanken in eine abstrakte Welt, in Strukturen, soziale Umfelder, die nicht immer seine sind. Wie schwarz, weiß, religiös muss einer sein, um sich eines Themas annehmen zu können? Nicht umsonst heißt es im Englischen fiction und non fiction. Nur das schreiben dürfen, was wir selbst erleben? Muss ein Krimischreiber in Konsequenz ein Mörder, ein Pädophiler, Psychopath usw. sein, um sich in eine Figur hineindenken zu können? Damit würden wir auch jeglich Art von Zukunftsromanen und historischen Romanen verbieten. Wo soll es anfangen und aufhören, worüber Autoren schreiben dürfen? Wir dürfen dieser Moralpolizei nicht unterliegen und müssen aufpassen, wohin uns solche Diskussionen führen!


       https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/american-dirt-jeanine-cummins-rezension.html


  5. Cover des Buches Veronica Mars - Zwei Vermisste sind zwei zu viel (ISBN: 9783839001752)
    Rob Thomas

    Veronica Mars - Zwei Vermisste sind zwei zu viel

     (41)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Ich spoiler hier natürlich etwas über die Serie und dem Film :) Die Geschehnisse aus dem Film sind zwei Monate her. Keith leidet immer noch unter seinen Unfallfolgen, so schmeißt Veronica "Mars Investigations" alleine. Leider ist die Auftragslage nicht besonders gut. Da verschwindet ein Mädchen auf einer Spring-Break-Party und weniger später noch ein zweites. Veronica ermittelt, so, als hätte es nie eine Pause gegeben. 


    Ich hab mir vor dem lesen etwas Sorgen gemacht,  wie die Umsetzung im Buch so sein wird. Nach den zwei Büchern folgt noch eine vierte Staffel der Serie, sie sind also in die Geschichte integriert und stehen nicht eigenständig. Ich wurde allerdings nicht enttäuscht. Die Figuren werden realistisch dargestellt, ich fühlte mich fast, als würde ich die Serie schauen bzw. ich hatte alles direkt vor Augen. Und so viele vertraute Figuren tauchen auf, herrlich. 

    Veronica selbst fand ich eher wie in der Serie dargestellt, was ich angesichts ihres Altern (28) merkwürdig fand, als hätte sie sich nie geändert. Mir gefiel auch, dass wir Veronicas Gedanken mitbekommen, was ja in Film und Serie oft eher ein erahnen und erschließen ist, als es wirklich zu wissen. 

    Auch Menschen, die die Serie nicht kennen, werden gut in die Ereignisse eingeführt. Besonders gefallen hat mir ein Strang, der mir in der Serie damals zu kurz kam. Auch die Struktur des Romans ist typisch wie in der Serie bzw. im Film.  


    Fazit:

    Es gibt einen sehr coolen Twist am Ende, wenn mir auch ein paar Twists zu viel dabei waren. Ich würde allerdings das Buch nur Fans empfehlen. Thriller-Fans könnten enttäuscht werden. Den Roman als Roman finde ich nicht so herausragend, aber bzgl. der Serie und dem Film finde ich vieles gut umgesetzt. Da die Bücher die Geschichte weiterzählen und danach noch eine Staffel folgt, würde ich eh empfehlen sich in der Geschichte auszukennen.

  6. Cover des Buches Operation Rubikon (ISBN: 9783518467404)
    Andreas Pflüger

    Operation Rubikon

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Havers

    Ist die BRD eine Bananenrepublik? Wie Richard Wolf, einer der Protagonisten im letzten Viertel des Buches zu seiner Tochter sagt: „ Ich habe geschworen, das Recht zu achten. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass ich diesen Satz einmal sagen würde, doch ich weiß jetzt, dass wir in einer Bananenrepublik leben. Es ist eine hochtechnisierte, mächtige Bananenrepublik. Aber sie bleibt, was sie ist.“

    Dieser Eindruck bestätigt sich nach der Lektüre des Politthrillers „Operation Rubikon“ von Andreas Pflüger liest, bereits 2004 erschienen und nach dem unerwarteten Erfolg seines zweiten Romans „Endgültig“ glücklicherweise von Suhrkamp neu aufgelegt. Ich sage glücklicherweise, denn ich habe schon lange keinen Thriller mehr gelesen, dessen komplexe Story mich so gefangengenommen hat.

    Worum geht es?  Natürlich um die Verstrickung von Politik mit der organisierten Kriminalität, um internationale Drogenkartelle und illegale Waffengeschäfte, um Geheimdienste und Maulwürfe, um Verrat und Loyalität, um Leben und Tod und nicht zuletzt um eine gestörte Vater-Tochter Beziehung. Der Vater ist Richard Wolf, Präsident des Bundeskriminalamts, seine Tochter Sophie Wolf eine ehrgeizige Staatsanwältin, die damit beauftragt wird, einen Spezialeinsatz des BKA zu leiten.  Mangels Erfahrung und persönlicher Fehleinschätzung geht dieser aber total in die Hose und kostet Menschenleben auf beiden Seiten. Offenbar tragen hier mächtige Drogenkartelle ihre Hahnenkämpfe aus, unterstützt  von Insiderinformationen aus dem engen Kreis um den BKA-Präsidenten. Misstrauen macht sich breit und es stellt sich die Frage, wer die Interna weitergibt.  Natürlich geht es um Geld, um viel Geld, aber auch um die Möglichkeiten der politischen Einflussnahme zum eigenen Vorteil. Und natürlich ist es nicht verwunderlich, dass nicht nur Mitarbeiter staatlicher Organe sondern auch korrupte Politiker ihren Anteil am Kuchen haben möchten.

    Wow, was für ein Buch! „Operation Rubikon“ bietet Hochspannung von Anfang bis zum Ende, und es wundert mich nicht, dass Andreas Pflüger mehrere Jahre an diesem Thriller geschrieben hat. So komplex, so detailreich, so dicht, aber auch im höchsten Maße elegant und logisch aufgebaut – es war mir eine wahre Freude. Dazu die Informationen, die der Autor aus erster Hand von zahlreichen Fachleuten u.a. Herrn Zachert, dem ehemaligen Präsidenten des Bundeskriminalamts, erhalten und in seiner Story entsprechend verarbeitet hat (siehe dazu die Danksagung am Ende des Buches). Nicht zu vergessen die Erläuterungen zu Struktur und Vorgehensweise der diversen bundesdeutschen Sicherheitsorgane. Das alles verpackt in einer intelligenten Story – so muss ein erstklassiger Politthriller sein. Lesen! Unbedingt!

  7. Cover des Buches Du bist die Nächste (ISBN: 9783963621239)
    Rachel Dylan

    Du bist die Nächste

     (13)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht." (1. Mose 9 , 6)
    Staatsanwältin Sophie Dawson die momentan einen interessanten Fall um Wirtschaftskriminalität bearbeitet, stürzt sich voller Engagement in diesen. In diesem hat der Bankangestellte der SID Glen Shelton über Jahre mehrere Klienten um ihr Geld betrogen. Auf dem Weg nach Hause hält Sophie an einem kleinen Laden, um etwas einzukaufen. Dort wird sie Zeugin, wie ein junger Mann zwei kaltblütige Morde begeht, dass dieser ausgerechnet der Bruder eines Kartellbosses ist, ahnt sie da noch nicht. So steht Sophie auf einmal auf der anderen Seite, den als alleinige Zeugin soll sie nun vor Gericht aussagen. Nicht nur das sie mit ihrem eigentlichen Fall unter einem enormen Druck steht, muss sie nun zusätzlich um ihr Leben fürchten und kämpfen. Mehrere Anschläge auf Sophie bleiben dank des Personenschützers Cooper Knight, den ihr Vater ohne ihren Willen angeheuert hat ohne Erfolg.


    Meine Meinung:
    Das recht unscheinbare Cover weist mit der Pistolenkugel daraufhin, das es sich hier um einen Krimi/Thriller handelt. Dieses Buch ist nach "Tödliche Nebenwirkung" der zweite Band der Atlanta-Justice Reihe, bisher für mich allerdings erst der erste. Der Schreibstil flüssig, unterhaltsam, spannend, fesselnd und mitunter sogar noch romantisch dazu. Dabei sind in kursiver Schrift immer wieder kurze Gebete oder christliche Gedanken in den Text eingearbeitet. Dadurch wird dieser interessanten Justizthriller, mit romantischer Liebesgeschichte ein besonderes Lesevergnügen für mich. Hier spürt man zudem sehr gut, dass die Autorin Rachel Dylan selbst jahrelang Anwältin in namhaften amerikanischen Kanzleien war. Kein Wunder also das sie sich in den USA hauptsächlich auf christliche Bücher, die in einer Welt mit Recht, Ordnung und Gerichten zutun haben, spezialisiert hat. Zudem sind ihr christliche Werte, Gebet und Glaube wichtig, das sie dies deshalb in ihre Texte einfließen lässt. Für mich ist dieses Buch bisher einer der spannendsten christlichen Thriller gewesen, die ich gelesen habe. Man kann dieses Buch jedoch, selbst wenn man mit dem christlichen Glauben nicht viel zu tun hat, ebenso gut lesen. Zwar kommen die Örtlichkeiten von Atlanta wenig zu Geltung, dafür sind ihre Charaktere umso stärker und gut durchdacht. Dabei kann die im Privaten eher zurückhaltende, gläubige, sympathische Sophie als Anwältin schon mal ganz anders auftreten. Lediglich warum sie ab und zu ihre Panikattacken hat, wird hier leider nicht gut erläutert, was ich etwas schade fand. Der smarte, gut aussehende Cooper Knight, der eine schwere Kindheit hinter sich hat, scheint im Sicherheitsunternehmen seine Zukunft zu sehen. Seine Probleme liegen dagegen eher im privaten Bereich. Trotz seines intensiven Glaubens hat er wegen seiner Vergangenheit Angst sich zu binden und auf eine Frau und Familie einzulassen. Nicht gerade eine gute Voraussetzung für die Liebe. Dem Buch, welches nicht nur spannende, sondern ebenso romantische Lesestunden verspricht, gebe ich gerne eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

  8. Cover des Buches DIE FARM (ISBN: 9783958352100)
    Tom Abrahams

    DIE FARM

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TillyJonesbloggt

    Inhalt/Meinung
    Die „Traveler-Reihe“ von Tom Abrahams ist eine Reihe, die schon lange lesen wollte und endlich bin ich dazu gekommen. Den Start macht „Die Farm“ und ich bin wirklich lange genug um diese Reihe herumgeschlichen. Die wird jetzt in einem Rutsch weggelesen.

    Wo wir gerade im Rutschen sind. Genauso liest sich „Die Farm“ auch. Das gesamte Buch hat ca 230 Seiten und die sind so wahnsinnig schnell gelesen, dass ich das Ende fast nicht kommen sah. Es geht Schlag auf Schlag und zack, ist alles vorbei. Wirklich echt irre.

    Die Grundstory ist schnell erzählt. Auf der Welt wütet ein Pest-Bakterium, dass schnell mutiert und medikamentenresistent ist. Ein schwindend geringer Prozentsatz der Menschheit ist immun, leider findet die Wissenschaftler nicht heraus, warum. Es dauert nur wenige Wochen, bis die gesamte Menschheit am Ende ist.
    Die Geschichte ist in die Zeit um den Niedergang und 5 Jahre später aufgeteilt. Wir erfahren in Rückblicken von Battles Leben, wie alles vonstatten ging, als das Pest-Bakterium seine Heimatstadt erreichte und wie das Leben 5 Jahre später ist. Die Welt hat sich komplett geändert, es gibt keine Regierung und ein krimineller Zusammenschluss namens „Das Kartell“ regiert weite Teile von u.a. Texas. Es wird erst geschossen, dann werden Fragen gestellt. Gerade die Rückblicke, die immer wieder eingestreut sind, zeigen sehr anschaulich, was auf der Welt passiert und wie Battle zu dem wird, der er ist. Und wie er fünf Jahre auf seinem Land mitten im Nichts unentdeckt bleiben konnte.

    Wir begleiten Marcus Battle in seinem Kampf ums Überleben. Ich mochte ihn tatsächlich direkt von Anfang an, denn obwohl er jemand zu sein scheint, der alles kann und an alles denkt und auf alles vorbereitet ist, ist er nicht abgehoben. Alles was er tut und was er kann, ist erklärbar. Nichts passiert einfach so, weil es gerade so schön passt. Er bekommt genauso eins auf die Nase, wie andere und es geht ihm genauso Bescheiden, wie den anderen. Das fand ich wirklich klasse. Er hat strickte Regeln für sein eigenes Überleben aufgestellt und befolgt diese seid 5 Jahren. Solange, bis plötzlich Lola für seiner Tür auftaucht und er einfach nicht Nein sagen kann, als sie um Hilfe bittet. Schnell hat er ziemlich viel Ärger am Hals, den er eigentlich nie haben wollte. Battle entwickelts ich vom kauzigen Einsiedler zu einem Mann, der einer verzweifelten Frau Hilfe leistet und das hat mir wirklich gut gefallen. Er tut das, was er schließlich tut nicht, weil er einfach nur auf die Handlung reagiert, sondern weil er es wirklich tun will.

    Auch die anderen Figuren waren gut, wenn auch manchmal etwas seltsam. Vielleicht lag das an der Übersetzung, das kann ich nicht beurteilen. Aber alle Figuren verhalten sich postapokalyptisch. Der Stärkere regiert die Welt und alle anderen haben sich unterzuordnen. Es gibt eine klare Struktur im Kartell, das auch durch einige Kapitel beleuchtet wird. Sie sind etwas zu sehr von sich überzeugt und ich bin hier wirklich gespannt, was ich in den nächsten Bänden noch über das Kartell erfahren werde.
    Das Ende ist… sorry… einfach nur fies. Cliffhanger vom Feinsten. Wie ich es hasse. ^^

    Fazit
    „Die Farm“ macht auf wenigen Seiten viel her. Die Story ist echt schnell durchgelesen, der Schreibstil zog mich nur so in die Geschichte. Die Handlung ist spannend, es geht Schlag auf Schlag, sodass man als Leser kaum zur Ruhe kommt. Toller Auftakt einer interessanten Reihe, ich bin wirklich gespannt, ob mich auch hier wieder „Der Fluch des zweiten Teils“ einholt und alles ruiniert wird.
    Aber Band 1 kann ich ohne Weitere Bedenken jedem Fan dieses Genres empfehlen!

  9. Cover des Buches Lola (ISBN: 9783518471159)
    Thomas Wörtche

    Lola

     (75)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

     Lola lebt im South Central von Los Angeles. Ein heruntergekommenes Viertel, das von Latino-Gangs kontrolliert wird. Sie ist als junge Frau nicht nur Mitglied, sondern Chefin, der ansonsten patriarchalisch geprägten Drogen-Dealer. Doch das Kartell ist hinter Lola her, schickt den obersten Boss, um herauszufinden, wer neuerdings die Deals vereitelt.
    Ich bin mit der Geschichte überhaupt nicht klar gekommen. Der Schreibstil ist fahrig und die schnellen Schnitte und Überleitungen funktionieren wohl eher in amerikanischen Krimi-Serien. Als Lola nach einem verpatzten Einsatz einer wehrlosen Geisel in den Kopf schießt, war das für mich der Grund, den Krimi nach nur 80 Seiten bereits abzubrechen.

  10. Cover des Buches Kein falscher Schritt (ISBN: 9783596000678)
    Brad Parks

    Kein falscher Schritt

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Brunhildi

    Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen. Es hat mich direkt neugierig gemacht, wirkt düster und geheimnisvoll. Mir gefällt auch richtig gut, dass es vom Stil her zu den Covern seiner anderen Büchern passt. 


    Da dies nicht mein erstes Buch von Brad Parks war kannte ich seinen Schreibstil bereits. Auch hier schreibt er wieder von der ersten Seite an flüssig und leicht verständlich. Immer wieder haben sich automatisch Bilder in meinem Kopf gebildet und sogar ganze Szenen bildlich abgespielt.


    Als Protagonisten haben wir hier Tommy Jump. Er ist Schauspieler, derzeit leider nicht mehr so erfolgreich wie in seiner Kindheit. Ich habe Tommy als sehr reif und pflichtbewusst erlebt. Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber er war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Er hat schon ein bisschen eine seltsame Art an sich, aber vielleicht ist es gerade das, was ich so an ihm mochte. Tommy ist eben nicht der typische Charakter, wie man ihn sonst aus Büchern kennt.


    Der Klappentext ist in meinen Augen bereits perfekt gewählt, so dass ich auf den Inhalt an sich gar nicht weiter eingehen möchte. Es würde nur zu viel spoilern, was ihr eben auch selbst noch herausfinden und erleben sollt. Aber so viel möchte ich euch sagen: Das Buch hat mich total mitgerissen. Ich habe es fast in einem Rutsch gelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen wollte. Der Spannungsbogen ist perfekt gewählt – es gibt immer wieder spannende und auch emotionale Szenen. Immer wieder gab es überraschende Wendungen, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet habe und die mich mit den Ohren schlackern ließen. Ich habe richtig mitgefiebert, wie es bei einem guten Thriller auch sein sollte. Übrigens gab es auch die ein oder andere Anekdote, die mich schmunzeln lies. 


    Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.


    Fazit

    “Kein falscher Schritt” von Brad Parks ist endlich mal wieder ein Thriller, der mich von Anfang bis Ende mitgerissen hat. Ich war von allem einfach so gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der Schreibstil, die Charaktere und die Handlung haben mir super gut gefallen. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den nächsten Brad Parks.

  11. Cover des Buches Hard Rules - Dein Begehren (ISBN: 9783732542291)
    Lisa Renee Jones

    Hard Rules - Dein Begehren

     (17)
    Aktuelle Rezension von: bine174
    Mit Teil 2 der Serie schließt die Autorin nahtlos an das Ende von Band 1 an.

    Die Autorin hat einen wunderbar fesselnden Schreibstil, und einige Wendungen in der Handlung machen es unmöglich, das Ende vorherzusehen.

    Shane und Emily entwickeln sich weiter, festigen ihre Beziehung und entgegen aller Schwierigkeiten, die ihnen über den Weg laufen, meistern sie jede Krise. Ich mochte sehr, wie es bei den beiden immer mehr ein Miteinander gibt, wie sie Vertrauen aufbauen und sich gemeinsam allen Problemen stellen.

    Die Familiengeschichte mit ihren Verzweigungen in die Mafia wird hier weiter ausgebaut, und der Spannungsbogen bleibt permanent oben und hat mich bis zum Ende im Atem gehalten. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der mich sehr neugierig auf Band 3 gemacht hat.

    Fazit: Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Thriller, der den Leser in die Welt der Reichen und Schönen entführt, in eine Welt, in der Macht alles ist, und in der Emily und Shane um ihre Liebe kämpfen müssen. 
  12. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783838778099)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Im ersten Band „Tage der Toten“ lieferten sich DEA-Agent Art Keller und Drogenbaron Adán Barrera einen erbitterten Kampf, der zahllose Opfer und Verluste auf beiden Seiten forderte. Der Roman endete damit, dass Keller den Mafiaboss verhaftete. Die Fortsetzung knüpft nicht lang danach an und berichtet davon, wie Barrera aus dem Gefängnis flieht und in seinen alten Geschäftszweig zurückkehrt. Doch während seiner Abwesenheit hat sich viel verändert. Mehrere neue Kartelle haben sich gebildet und kämpfen erbittert um die Vorherrschaft in Mexiko. Als dann auch noch die beiden paramilitärischen Organisationen La Familia Michoacana und Los Zetas mitzumischen beginnen, gerät die Lage vollends außer Kontrolle. Es gibt Tötungslisten mit Namen von Polizisten, bis die Gesetzesvertreter überhaupt nicht mehr zu Einsätzen ausrücken. Wenn ein Journalist das Falsche schreibt oder Partei für eine Seite ergreift, wird er von einer der anderen Seite dafür umgebracht. Unzählige Personen verschwinden spurlos, darunter viele Frauen und unschuldige Kinder. Kein Tag verstreicht ohne weitere brutale Morde. Die Situation gerät immer weiter außer Kontrolle und das Land verkommt zum Kriegsgebiet. DEA-Agent Art Keller und seine mexikanischen Kollegen haben keine Chance, etwas auszurichten. Selbst der frühere Kartellchef Adán Barrera ist die meiste Zeit machtlos und auf der Flucht.
    Die beiden Hauptprotagonisten des ersten Bandes spielen diesmal eine eher untergeordnete Rolle. Die Geschichte im zweiten Band wird aus dem Volk herauserzählt und wie die Bürger mit dem skrupellos brutalen Drogenkrieg der Kartelle umgehen. Auch diesmal gibt es dabei wieder dermaßen viele Charaktere und Erzählperspektiven, dass man als Leser schnell die Übersicht darüber verliert. Dennoch bleibt man am Ball, weil man wissen will, wie die schockierende und gut recherchierte Geschichte weitergeht. Neben Drogen, Sex und Gewalt dreht es sich diesmal um Emanzipation, illegale Milizen und wie die Medien(vertreter) mit den kriegsähnlichen Zuständen umgehen. Wie üblich schildert Winslow alles schnörkellos, knapp und direkt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung geht 1415 Minuten und wird wie der Vorgängerband von Dietmar Wunder gelesen.

  13. Cover des Buches Straße des Todes (ISBN: 9783453437463)
    Robert Crais

    Straße des Todes

     (22)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Reiheninformation:
    Bei diesem Buch handelt es sich um den 15. Band einer Reihe. Diese Rezension ist spoilerfrei. Ich kenne keinen der Vorgänger und hatte nicht das Gefühl, der Handlung nicht folgen zu können. Auch fühle ich mich nicht in Bezug auf vorherige Bände gespoilert.

    Inhalt:
    Kris und ihr Freund Jack beobachten ein grausames Verbrechen in der kalifornischen Wüste. Dabei werden sie entdeckt und entführt. Der Privatermittler Elvis Cole wird beauftragt Jack und Kris zu finden. Das ist nicht ganz so einfach wie es scheint, ist das Paar doch in die Hände von Menschenschmugglern geraten.

    Meine Meinung:

    Das Buch lag ewig auf meinem SuB und ich hatte eigentlich keine große Lust mehr drauf, obwohl es ziemlich spannend klingt. An einem Leseabend habe ich es mir dann doch zur Hand genommen und es keine Sekunde bereut.

    Ich bin super in die Geschichte eingestiegen, auch wenn es sich hierbei um den 15. Teil einer Reihe handelt. Zwar bleiben im Nachhinein die Charaktere ein bisschen oberflächlich (um sie besser zu kennen, muss man vielleicht die anderen Teile lesen), aber ich möchte sie auch nicht unbedingt näher kennenlernen.

    Die Handlung ist spannend und hat mich ans Buch gefesselt, was mich im Grunde ein bisschen wundert. Es handelt sich hierbei eher um einen Actionthriller und das ist eigentlich nichts, was ich gern lese oder schaue. Es gibt so gut wie keine Ermittlungsarbeit, stattdessen wird alles mit Waffelgewalt oder Hinterhalten gelöst. Wundert aber wohl auch nicht, wenn es sich bei den Protagonisten um ehemalige Militärs handelt.

    Der Aufbau des Buches trägt zum schnellen Lesefluss bei, auch wenn ich mich über manche Sachen gewundert habe. Zunächst mal wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Wir erfahren nicht nur, was Jack und Kris in Gefangenschaft erleben (und das ist wirklich nicht ohne), sondern auch wie Cole und seine Freunde ihnen auf die Spur kommen (wollen). Außerdem sind die Kapitel zeitlich eingeteilt. Zum Beispiel: „Elvis Cole – Sechs Tage nach ihrer Entführung“. Hierbei spoilert das Buch sich allerdings selbst, da es unter anderem heißt: „Elvis Cole – Vier Tage vor XX“. Damit weiß der Leser schon was passieren wird, bevor Cole überhaupt eine Spur zu Kris und Jack hat. Das macht einerseits neugierig, weil man wissen will wie es zu XX kommt. Aber andererseits hat es mir auch ein wenig die Spannung genommen.

    Wie bereits angesprochen, gibt es einige brutale Szenen. Blut fließt reichlich. Das passt aber auch zum Thema, denn Menschenschmuggel ist kein sauberes Geschäft. Es war wirklich schrecklich, was die armen Menschen durchmachen mussten, aber es ist ein interessantes Thema, über das ich bisher noch nichts gelesen habe.

    Fazit:
    Ein spannender Thriller, der mir unerwartet gut gefallen hat. Thematisch sehr ansprechend und durch den Handlungsaufbau entsteht ein hohes Lesetempo. Allerdings geht es heftig zur Sache, also ist das Buch nicht für jeden etwas.
  14. Cover des Buches Rockertochter (ISBN: 9783957611215)
    Joanna Wylde

    Rockertochter

     (16)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    Emma hat ihr gesamtes junges Leben im Schatten des Motorradklubs Reapers MC verbracht. Auch wenn es ihr unter der Aufsicht ihres Vaters, des Präsidenten des Motorradklubs, kaum möglich ist, eine normale Beziehung zu führen, sehnt sich Emma nach der großen Liebe. Doch seit ihr Vater ihren letzten Freund in einem Wutanfall angeschossen hat, sind alle Männer, die sich Emma nähern wollen, auf der Hut: Statt sich um sie zu kümmern, sind sie mehr daran interessiert, ihren Vater bei Laune zu halten.
    Dann jedoch begegnet Emma einem gutaussehenden Fremden, einem Mann, der keine Angst vor ihrem Vater zu haben scheint und sie wie eine richtige Frau behandelt. Sein Name ist Liam, und Emma verfällt ihm mit Haut und Haaren. Doch schon bald gerät alles aus den Fugen, und der vermeintliche Traummann zeigt sein wahres Gesicht.
    (Quelle: Klappentext)

     

    Meine Meinung

    Band 3 der „Reapers Motorcycle Club“ – Reihe.
    (Kann ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.)

    Emma ist die Tochter des Präsidenten Picnic und er hat sie schon immer unter der Fuchtel – sie ist die Tochter, die nie gegen ihn rebelliert hat, und alles ohne Widerworte hingenommen hat. Bis jetzt, nun hat sie die Nase voll – die Männer gehen zu ihr auf Abstand und auch Painter, für den sie „heimlich“ schwärmt, kommt ihr nicht zu nahe. Sie ist frustriert und stürzt sich in ihre Online-Freundschaft zu Liam, in dem sie sich ein wenig verliebt hat. Bis er sie gefesselt in einen Transporter steckt und sie erkennen muss, das er zu der gegnerischen Bikergruppe gehört…und sie die Erpressung möglich gemacht hat.
    Zu erst mochte ich Emma nicht wirklich, denn sie war einfach nur perfekt angepasst und hatte keine eigene Meinung. Im Laufe der Kapitel macht sie eine Wandlung durch, die sie erwachsender und überzeigender rüberkommen lässt. Trotz allen Widerständen verliebt sie sich in einen Mann, den der Vater und der Club nie gut heißen werden und kämpft für ihn wie eine Löwin. Emma wählt mit Bedacht und zeigt damit, wie viel sie wirklich über die Interna der Clubs weiß.

    Liam will Emma haben und hat dafür schon die passende Idee bereit, sodass sie am Ende seine Old Lady wird und damit mehr als zufrieden ist. An sich ist Liam überhaupt nicht der Typ dafür eine feste Beziehung mit einer klugen Frau zu haben, doch bei Emma stimmt anscheinend das Gesamtpaket und er will sie an seiner Seite haben. Mit oder ohne Gewalt, doch allzu sehr muss er die junge Frau nicht überzeugen, denn sie hat ebenfalls Gefühle für ihn, auch wenn er die mit dummen Handlungen immer wieder
    auf´s Spiel setzt.
    Liam ist kein netter Mann, auch wenn er seine schlechten Seiten wirklich gut überspielen kann. Sein Club hat ihm das Leben gerettet und er würde nie etwas machen, was ihn gefährdet. Er wollte immer eine wichtige Position inne haben, bis ihm Emma über den Weg gelaufen ist. Plötzlich ist die Stellung im Club nicht mehr so wichtig wie ein Leben mit ihr. Auch er macht eine Wandlung durch, auch wenn diese weniger stark ausgeprägt ist, wie die von Emma.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Emma und Liam, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

    Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mir von Anfang bis Ende gut gefallen hat.
    Allerdings gab es zwei Punkte, die mir nicht gefallen haben: erstens, das Picnic mit Frauen schläft, die Klassenkameraden seiner Tochter waren. Das ist nun wirklich widerlich und hat mir an einigen Stellen auch den Lesespaß genommen.
    Und zweitens die Erklärung mit dem Kartell, was mich nicht vollkommen überzeugen konnte. Es wurde immer als Erklärung vorgeschoben, wenn es zu Problemen gab, aber warum genau sie diesen Plan verfolgen bleibt im Dunklen und mir zu offen.
    Trotzdem eine lesenswerte Geschichte!

     Sterne

  15. Cover des Buches Savages – Zeit des Zorns (ISBN: 9783518464892)
    Don Winslow

    Savages – Zeit des Zorns

     (110)
    Aktuelle Rezension von: turnthepage

    Auch wenn mich der Plot nicht sehr interessiert hat, ist das Buch sprachlich so fesselnd geschrieben, mit spannenden Figuren, dass ich es einfach fertig lesen musste, und es bleibt auch ein starkes Gefühl des Abenteuers zurück.

  16. Cover des Buches Das Kastler-Manuskript (ISBN: 9783453436237)
    Robert Ludlum

    Das Kastler-Manuskript

     (13)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Im Mai 1972 starb John Edgar Hoover 77jährig, nachdem er beinahe 50 Jahre Direktor des von ihm mitbegründeten Federal Bureau of Investigation (FBI) war. Er diente unter 8 US-Präsidenten und 18 Generalstaatsanwälten. Seine Vorgehensweisen zur Erreichung seiner Ziele waren nicht immer legal und seine sich steigernde Paranoia uferte in gewaltige Abhör- und Überwachungsaktionen aus. Ein riesiges Archiv an kompromittierenden Informationen über Politiker, hochrangige Persönlichkeiten und andere Berühmtheiten sollen seine Machtposition über Jahrzehnte hin ausgebaut und gefestigt haben.

    Als 1968 der junge Student Peter Kastler seine Doktorarbeit einreichen will, rät ihm ein Gastprofessor für Politik - ein ehemaliger Botschafter namens Munro St. Claire - davon ab, dies zu tun... zu abwegig seien die in der Arbeit dargestellten politischen Stellungnahmen. Er solle doch stattdessen das Ergebnis dieser Arbeit in Form eines Romanes verarbeiten und seine Resultate so der Öffentlichkeit kundtun. Geschrieben, getan... der Roman erscheint und begründet Peter Kastler's Karriere als überaus erfolgreicher Autor von Thrillerromanen. 

    1972 erreichen J. Edgar Hoover's Bespitzelungs- und Abhöraktionen von Politikern, Militär und anderen wichtigen Persönlichkeiten einen für eine im Geheimen operierende Gruppe hochgestellter Personen eben aus diesen Kreisen nicht mehr tragbaren Zustand. "Inver Brass" - diese Gruppe aus einflußreichen Männern, die nur unter Codenamen auftreten - beschließt die Ermordung des FBI-Direktors und die Übernahme des über 17.000 Akten umfassenden Archivs. Der Mord gelingt... doch nur die Hälfte des Archivs kann in die Gewalt der Gruppe gebracht werden. Um selbst nicht auffällig zu werden, setzt "Inver Brass" den Hoover-Mörder Stefan Varak auf Peter Kastler an, um diesen mittels gezielter Information über die Ermordung Hoover's und der gestohlenen Dossiers als Inhalt für einen neuen Roman zur Suche nach den fehlenden Akten zu bewegen. Kastler, durch den Tod seiner geliebten Frau antriebslos und dem Alkohol zugetan, entdeckt neues Feuer in ihm und macht sich auf die Suche... und wirbelt alte Geschichten auf und bringt Interessenskonflikte auf allen Ebenen mit sich... Die fiktiven Geschichten des Romanautors beginnen sich zu bewahrheiten und es entwickelt sich ein gewalttätiger Strudel, in welchem es für Kastler immer schwieriger wird, Freund von Feind, Realität von Fiktion zu unterscheiden...

    1977 nahm sich der US-Autor Robert Ludlum (1927-2001) in seinem neunten Roman all der Gerüchte und Spekulationen um J. Edgar Hoover an und verwirkte diese gekonnt mit seinen eigenen Theorien und Ideen. Heraus kam ein für Ludlum typisches Werk voll Verschwörung, Manipulation, Betrügereien und Action, welches reale Fakten und viele Spekulationen über den wirklichen (aber mit einiger Mysteriosität versehenen) FBI-Direktor Hoover mit einer nicht immer glaubwürdigen aber spannenden und temporeichen Geschichte um einen Romanautor, der sich selbst in Sein und Schein zu verlieren beginnt, vermengt und für Leser mit Hang zu Verschwörungstheorien ein kurzweiliges Thrillererlebnis beschert.

  17. Cover des Buches THE SERPENTS: Vipernopfer (Dark Reverse Harem) (ISBN: B09GG5X2Z8)
    Ambra Kerr

    THE SERPENTS: Vipernopfer (Dark Reverse Harem)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Dahlie0812

    Die Jagd geht weiter. Kann aber auch sein, dass sie jetzt erst beginnt. Sage (die Viper) wird von ihrem (neuen) Boss alleine in den brasilianischen Dschungel geschickt, um den Feind (die Bestie) zu finden und auszuschalten.
    Währenddessen überschlagen sich auch in Kolumbien die Ereignisse.
    Nacon versucht das Kartell neu aufzubauen, was ihm aber nicht so recht gelingen will.
    Nach dem Tod seines Vaters hat Nacon das Kartell übernommen, ohne je wirklich über seine Machenschaften Bescheid gewusst zu haben.
    Wie im ersten Teil (Sündenfall) geht es auch hier um Gewalt, Lügen, psychischen Terror und die gefährlichste Waffe von allen... Verführung.
    Es ist schwierig hinter die verworrenen Charaktere der Protagonisten zu blicken, und sich zu entscheiden wen man sympathisch finden kann. Kaum glaubt man, hinter die Fassade zu blicken, kommt das nächste Geheimnis ans Tageslicht und alles ist plötzlich ganz anders.
    Es ist eine gelungene Fortsetzung, gerne gibt es von mir 5 von 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Hotel Cartagena (ISBN: 9783518471548)
    Simone Buchholz

    Hotel Cartagena

     (68)
    Aktuelle Rezension von: MichisBuecherDingsBums

    Zack ahoi, das ist mein vierter Kriminalroman von Simone Buchholz im Suhrkamp Verlag. Was soll ich sagen? Spektakulär klasse!

    Simone Buchholz hat so eine ganz eigene Art und Weise der verehrten Leseschaft die Hamburger Halbwelt zu vermitteln, man mag es und geniest es oder man lässt es lieber sein, Die Story fügt sich mal wieder aus zwei Handlungen in unterschiedlichen Zeitebenen zusammen. Zum einen wird man unweigerlich in die Halbwelt des internationalen Drogenschmuggels eingeführt und sitzt quasi im Hawaihemd auf einer tickenden Bombe, zum anderen fesselt ein die Gegenwart in einer Hamburger Bar zusammen mit Gleichgesinnten und den irren Geiselnehmern. Auch hier macht es letztendlich ordentlich BUUUM! Es bleibt in dieser bizarren Situation genügend Zeit um so einige Charaktere, wenn nicht schon bereits mehrmal geschehen, ordentlich abzuarbeiten. Wieder eine klare Leseempfehlung, für den der Lust hat, sich auf den Wahnsinn einzulassen. Es wird hamburgisch gesprochen im Klartext und es richt nach Hafen...


  19. Cover des Buches DER WALL (ISBN: 9783958354784)
    Tom Abrahams

    DER WALL

     (1)
    Aktuelle Rezension von: lesesanne

    Marcus, Lola und Sawyer haben sich auf den Weg zum Wall gemacht. Um besser dort hin zu gelangen haben sie sich einer Gruppe von Menschen kurzfristig angeschlossen um mit deren Hilfe zum Wall zu kommen. Als Gegenleistung unterstützen sie der geheimen Untergrundorganisation bei dem Kampf gegen das Kartell. 

    Was ist hinter dem Wall? Welche Azfgaben bekommen Sie für den Kampf gegen das Kartell? Schaffen die drei den beschwerlichen weg dorthin gemeinsam? Was bedeutet es für die Zukunft?

    Jeder der gerne Postapokalyptische Literatur mag sollte dieses Buch lesen. Ich fand das Buch sehr spannend und ich konnte mich das ganze Abenteuer in jeden Charakter einfühlen. 

  20. Cover des Buches Cobra (ISBN: 9783442477760)
    Frederick Forsyth

    Cobra

     (34)
    Aktuelle Rezension von: MJ_Sky
    Kurzbeschreibung: `Der Kampf der westlichen Geheimdienste gegen die mächtigen Drogenbarone. International agierende Drogenkartelle setzen pro Jahr Kokain im Wert von mehreren Milliarden Dollar um und werden immer größer, einflussreicher … eine Plage. Das Weiße Haus beschließt, endlich einzugreifen, und erteilt Ex-CIA-Agent Paul Deveraux – genannt Cobra – einen Geheimauftrag: Er soll das kolumbianische Kartell der Kartelle zu Fall bringen. Mit allen Mitteln. Bald werden Drogenhändler als Terroristen eingestuft, gnadenlos gejagt und ausgelöscht. Lieferanten und Abnehmer werden gegeneinander aufgehetzt. Deverauxs Plan, der das Ende des internationalen Kokainhandels bedeutet, scheint aufzugehen … bis die Situation plötzlich zu eskalieren droht. Mein Eindruck: Ein Polit-Thriller der sehr spannend ist. Er ist zwar sehr geradelinig, aber das störte nicht weiter, denn Ende überrascht mit einem nicht vorhersehbaren Wendung. Der Autor schreibt flüssig und es kommt keine langeweile auf. Das Thema ist gut recherchiert. Es ist ein üblicher Frederick Forsyth - Roman, von den man nicht enttäuscht wird. Mein Fazit: Zwar nicht sein bestes Buch, aber sein Geld wert. Ich wurde gut unterhalten.
  21. Cover des Buches CANYON (ISBN: 9783958353640)
    Tom Abrahams

    CANYON

     (1)
    Aktuelle Rezension von: lesesanne

    Dies ist der 2 Teil der Traveler Serie. 

    Ich habe zuerst den 3 Teil gelesen, welchen ich schon richtig gut fand. Die Geschichten sind zwar miteinander verknüpft aber es sind trotzdem eigenständige Bücher. Man muss nicht mit dem 1 angefangen haben um den rest zu verstehen. 

    Markus Battel ist einer der Menschen, die den tödlichen Virus überlebt haben. Viele der Bevölkerung sind verstorben und somit hat sich das Kartell ein Imperium aufgebaut welches durch Angst und Schrecken geführt wird. Markus macht sich mit Lola auf dem weg Ihren Sohn zu retten, der vom Kartell gefangen genommen wurde. Markus beginnt einen klein Krieg was mich ein wenig an Rambo erinnert einer gegen alle. Die Situationen die Markus erlebt sind sehr gut geschrieben so das man selber mit Markus unterwegs ist um gegen das Kartell zu kämpfen.

    Ich kann das Buch und auch den 3 Teil sehr empfehlen. Den ersten Teil werde ich mir auch noch Kaufen. Ich bin mir sicher dieser ist genauso gut geschrieben.

  22. Cover des Buches bark & bite (ISBN: 9783964436283)
    Sarah Baines

    bark & bite

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Misz_Bookaholic

    Wie weit würdest du für deine Familie gehen? Wann überschreitest du die Grenze, zwischen dem Bösen und dem Guten? Oder liegt noch eine Welt dazwischen?

    Bist du bereit, dich brechen zu lassen? Oder bist du zu stolz? Und bis wohin führt er dich noch? 

    Du hast 30 Tage Zeit - und dann gehörst du ihm. Tot oder lebendig, du entscheidest.


    Bark & Bite hat mich voll und ganz für sich eingenommen. 

    Es war spannend, es war heiß und der Kampf zwischen den Protagonisten Teresa und Sebastián war elektrisierend. 

    Wer kämpft weiter, wer gibt auf? 


    Teresa, eine stolze junge Frau geht ein Risiko ein, um Ihre Cousine und Ihren Cousin zu finden - doch wie weit kommt sie?


    Sebastián, der gefürchtete Kartellboss gibt Teresa eine Chance - 30 Tage hat sie Zeit - wird sie sich brechen lassen oder sterben?


    Es war soooo gut - diese Wendungen zu erleben, zu fiebern und zu hoffen.

    Und gibt es einen HEFTIGEN Knall und ich dachte "Nein, das kann jetzt nicht sein. Ist das ihr scheiß Ernst?".


    Ich werde definitiv mehr Bücher von Sarah lesen, denn sie hat mich für sich gewonnen. 

    Danke für dieses spannungsreiche Buch! 

  23. Cover des Buches Killing Pablo (ISBN: 9783827078902)
    Mark Bowden

    Killing Pablo

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Harry_Robson

    Das Leben und Wirken des Drogenbarons Pablo Escobar wird hier auf spannende und authentische Weise erzählt. Der Leser erfährt viel über die Geisteshaltung dieses Verbrechers und seine Machenschaften. Dass Bild eines durch und durch kriminellen Menschen wird gezeichnet, dem das Leben Anderer nichts bedeutet. Rücksichtslos nimmt er, was er braucht. Von "Freunden" geschützt, egal ob echt oder bezahlt, konnte er so lange unbehelligt sein Unwesen treiben, dass es mir den Atem verschlagen hat. Die Geschichte endet jedoch gut.

  24. Cover des Buches The Trial: BookShots (A Women's Murder Club Thriller) (ISBN: 9781786530257)
    James Patterson

    The Trial: BookShots (A Women's Murder Club Thriller)

     (12)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66
    Content:
    James Patterson’s BookShots. Short, fast-paced, high-impact entertainment. "I'm not on trial. San Francisco is."
    Detective Lindsay Boxer has finally managed to capture the drug cartel boss who has been tormenting her for months. And now he's about to go on trial for his life.
    But after threatening to unleash violence on everyone involved in the case, the whole city is paralysed, and Lindsay and the Women's Murder Club are caught in the eye of the storm.

    About the author:
    James Patterson wurde 1947 in New York geboren. Bevor er Schriftsteller wurde, war er Kreativdirektor einer großen Werbeagentur in den USA. 1976 veröffentlichte er sein erstes Buch, das zunächst kein Verlag herausbringen wollte. In Amerika allein hat er bereits 16 Mio. Bücher verkauft, weltweit sind es 280 Millionen. V. a. die Krimireihen um den Kriminalpsychologen Alex Cross und Detective Lindsay Boxer machen ihn zum Bestsellerautor. Die Times nannte ihn in einem Artikel: 'Der Mann, der nie daneben liegt', dass es schon fast gespenstisch ist, wie jedes Buch von ihm ein Erfolg wird. Heute lebt er mit seinem Sohn und seiner Frau in Palm Beach.

    Summary:
    A huge thank you to PenguinRandomHouseUK for the availability to receive & read all those 3 books sent from a well-known American author - what a challenge & nice gesture indeed.
    Each of them is easy-handable, extremely light, max. 150 pages long/short and doesn't cost the world, even available as ebooks and by audio.
    They are quite useful for a short time of wonderful suspense, to deep up from the stressful daily-life and really offer wonderful different stories each one separately to read.
    They preferably contain crime stories & thrillers - the right genre for me - quite easy handable, even readable, with well-known English knowledge, also for take-away while being absent.

    Here, it's main character is detective Lindsay Boxer - performing with highspeed and action together with the Women's Murder Club - women do rock here - oh, I just loved that kind of story - a cool & stunning combination - definitely, a Frisco city-highlight with a wonderful very harmonic & colorful cover!

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