Bücher mit dem Tag "karten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "karten" gekennzeichnet haben.

103 Bücher

  1. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

    (993)
    Aktuelle Rezension von: Linahsa

    „Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!

    Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.

    Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!

    Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.

    Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
     Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!

    Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
     Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.

    Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.

    Sternebewertung: 

    Plot: 5/5
    Originalität der Geschichte: 5/5
    Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
    Schreibstil: 4/5
    Gesamtwertung: 5/5

  2. Cover des Buches Margos Spuren (ISBN: 9783446249547)
    John Green

    Margos Spuren

    (1.958)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Leider konnte mich Margos Spuren nicht überzeugen. Der Schreibstil war zwar ungewöhnlich und in gewisser Weise interessant, aber insgesamt empfand ich ihn als zu schnell, hektisch und abgehackt. Dadurch fiel es mir schwer, in die Handlung einzutauchen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Die Idee der Geschichte hatte zwar Potenzial, doch die Umsetzung hat mich persönlich nicht erreicht. John Green ist wohl einfach nicht mein Autor.



  3. Cover des Buches Legendary (ISBN: 9783492708227)
    Stephanie Garber

    Legendary

    (471)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Donatella Dragna hat das erste Caraval überlebt – aber Ruhe ist für sie nicht in Sicht. Der mysteriöse Master Legend plant zu Ehren der Kaiserin von Valenda ein neues Spiel mitten in der Hauptstadt. Doch während die Caraval-Schauspieler ihr Festival vorbereiten, hat Tella ihr eigenes Spiel zu spielen – eines, bei dem es um nichts weniger geht als das Schicksal ihrer verschwundenen Mutter. Um die Wahrheit zu erfahren, muss Donatella einen gefährlichen Pakt eingehen und Legend hintergehen. Sie weiß, wie gefährlich er ist. Was sie nicht weiß: Wer sich auf Legends Spiel einlässt, verliert oft mehr als nur das Spiel. Und obwohl sie sich geschworen hat, sich nie zu verlieben, ist diesmal ihr Herz genauso bedroht wie ihr Leben.

    Wichtig vorweg: Band 2 baut direkt auf „Caraval“ auf. Reihenfolge ist Pflicht, sonst spoilert sich das Ende von Band 1 quasi auf den ersten Seiten.

    Stephanie Garber bleibt sich treu: bildhafte Sprache, märchenhafte Atmosphäre, ein verträumter Sound, der einen sofort wieder in die Welt von Caraval zieht. Wer Band 1 wegen des Schreibstils geliebt hat, wird auch hier abgeholt – mit dem entscheidenden Unterschied, dass Garber in Band 2 noch eine Spur düsterer wird. Die deutsche Übersetzung von Diana Bürgel ist auch hier wieder hervorragend. Der märchenhafte Vibe, die fast filmischen Szenenwechsel, die sinnlichen Beschreibungen – alles funktioniert mühelos auf Deutsch. Genau diese Sprachqualität macht die Caraval-Reihe zu einem optischen und akustischen Genuss beim Lesen.

    Ich gestehe: Donatella war für mich eine positive Überraschung. Während Scarlett in Band 1 die vorsichtigere, ängstlichere Schwester war, ist Tella eine echte Naturgewalt. Sie ist wild, impulsiv, kompromisslos, und genau diese Energie zieht das Buch mit einem Tempo durch, das Band 1 so nicht hatte. Was sie für mich besonders macht: Tella ist keine perfekte Heldin. Sie trifft fragwürdige Entscheidungen, ist manchmal egoistisch, manchmal naiv, aber immer authentisch. Ihre Loyalität zu ihrer Schwester, ihre verzweifelte Hoffnung, ihre Mutter zu finden, und ihr Mut, sich auf Legend einzulassen, machen sie zu einer der besten Romantasy-Heldinnen, die ich gelesen habe.

    Hier hebt das Buch endgültig ab: beim Geheimnis um Legend. Seine wahre Identität wird in Band 2 nach und nach gelüftet, und Garber spielt mit den Erwartungen ihrer Leser:innen so geschickt, dass man bis zur letzten Seite miträtselt. Wer ist Legend wirklich? Was ist sein Ziel? Und kann man jemandem trauen, dessen Macht in Illusion und Manipulation liegt? Die Slow-Burn-Romance zwischen Tella und Legend ist absoluter Sucht-Stoff. Das Knistern, das Misstrauen, die unerwartete Zärtlichkeit zwischen ihnen – Garber dosiert es perfekt. Wer auf Enemies-to-Lovers mit moralisch grauem Love Interest steht, wird hier komplett bedient.

    Das Pacing ist deutlich straffer als in Band 1. Garber lässt Tella von einer Herausforderung in die nächste stolpern, ohne dass es chaotisch wird. Jede Szene baut auf der vorherigen auf, jeder Twist sitzt, und der Wechsel zwischen Spiel und Realität verschwimmt mit jeder Seite mehr. Was ich besonders genossen habe: Garber treibt die Stakes konsequent in die Höhe. Was zunächst wie ein normales Caraval-Spiel wirkt, entpuppt sich als etwas viel Größeres, mit Konsequenzen, die weit über das Spiel hinausreichen. Genau diese Mischung aus persönlichem und weltlichem Konflikt macht das Buch so stark.

    Caraval ist auch hier wieder ein optisches Fest. Die Stadt Valenda mit ihren kaiserlichen Festen, geheimnisvollen Bars und magischen Schauplätzen ist so atmosphärisch beschrieben, dass man jede Szene vor sich sieht. Die Mythologie um die Schicksalsmächte, die in Band 3 eine zentrale Rolle spielt, wird hier bereits clever angedeutet. Was ich besonders mag: Garber öffnet die Welt deutlich. Während Band 1 sehr stark auf der Insel La Serpiente und im Caraval-Spiel selbst spielte, lernen wir hier neue Schauplätze, neue Figuren und neue Magie-Systeme kennen. Genau das, was ein guter Mittelband braucht.

    Der Cliffhanger am Ende ist gemein. Im besten Sinne. Garber öffnet eine Tür, die alles, was wir in Band 1 und 2 zu wissen glaubten, in Frage stellt, und macht es absolut unmöglich, nicht sofort mit Band 3 weiterzumachen. Wer Band 3 nicht griffbereit liegen hat, wird leiden.

    Mein Fazit: „Legendary“ ist ein Mittelband, der alle Erwartungen übertrifft. Stephanie Garber holt mit Donatella eine Hauptfigur ins Zentrum, die das Buch von der ersten Seite trägt, baut die Welt von Caraval atmosphärisch aus und liefert eine Romance, die so gut knistert, dass ich am liebsten direkt mit Band 3 weitergemacht hätte. Wer Band 1 mochte und sich nicht sicher ist, ob er weiterlesen soll: Bitte unbedingt machen. Es lohnt sich.

    Empfehlenswert für alle, die Band 1 geliebt haben, und für Fans von Sarah J. Maas (ACOTAR), Holly Black, Kerri Maniscalco und alle, die auf Romantasy mit moralisch grauem Love Interest, Slow-Burn-Spannung und atmosphärischem Worldbuilding stehen. Eher nichts für Leser:innen, die Band 1 nicht kennen – das Buch funktioniert nicht als Standalone – oder die düstere Dark Fantasy mit hohem Spice-Anteil suchen. Caraval ist YA und bleibt zauberhaft, nicht explizit.

  4. Cover des Buches Finale (ISBN: 9783492708234)
    Stephanie Garber

    Finale

    (281)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Das magische Spiel Caraval ist vorbei – aber Master Legend ist noch lange nicht fertig. Seine Magie hat das Spiel erschaffen, doch er will mehr. Viel mehr. Während Donatella sich entscheiden muss, ob sie Legend vertrauen kann oder einem alten Feind, stößt ihre Schwester Scarlett auf eine Wahrheit, die sie zwingt, das scheinbar Unmögliche zu wagen. Die Schicksalsmächte erwachen, alte Geheimnisse drängen ans Licht, und in Valenda steht plötzlich nicht weniger auf dem Spiel als ganze Imperien, Leben und Herzen.

    Wichtig: Das ist Band 3 – ohne „Caraval“ und „Legendary“ davor ergibt nichts wirklich Sinn. Reihenfolge ist Pflicht.

    Stephanie Garbers Sprache ist und bleibt das Herzstück dieser Reihe. Sie schreibt so bildhaft, so atmosphärisch, dass man die Farben, Düfte und magischen Effekte fast riechen kann. Ihre Beschreibungen von Caravals Welt sind wie ein Tagtraum, den man am liebsten nie verlassen möchte – und im Finale geht sie nochmal eine Stufe tiefer in diese Magie hinein. Diana Bürgels Übersetzung trifft den verträumt-poetischen Sound des Originals perfekt. Garbers Markenzeichen – diese mal feenhaften, mal bedrohlichen Bilder – funktioniert auch im Deutschen mühelos. Das ist nicht selbstverständlich, gerade in diesem Genre.

    Das Finale erzählt erstmals abwechselnd aus Donatellas und Scarletts Perspektive, und genau das macht es so stark. Beide Schwestern bekommen endlich den Raum, den sie verdienen. Während die ersten beiden Bände jeweils einer Schwester gehörten, ziehen hier beide Stimmen die Geschichte vorwärts. Donatella und Legend sind für mich die Königsklasse. Diese Mischung aus Anziehung, Misstrauen und Hingabe – Garber spielt damit so geschickt, dass jede Szene zwischen ihnen knistert. Wer wie ich Team Donatella & Legend ist, wird in diesem Buch belohnt. Mehr sage ich nicht, sonst spoilere ich. Auch die neuen Nebenfiguren rund um die Schicksalsmächte funktionieren grandios. Anfangs braucht man kurz, um sich zu orientieren, aber sie bringen genau die Dynamik in die Geschichte, die das Finale so groß macht.

    Das Pacing ist hier deutlich besser als in Band 2, das stellenweise etwas plätscherte. Garber zieht von der ersten Seite an an und löst die Spannung erst auf den letzten Seiten auf. Die Kapitel sind kurz, die Cliffhanger sitzen, und der Wechsel zwischen den Schwester-Perspektiven sorgt für konstanten Sog. Was mich besonders begeistert hat: Garber hält ihre Twists wirklich gut versteckt. Ich habe an keiner Stelle vorhersagen können, wohin die Geschichte tatsächlich geht. Genau das macht ein gutes Fantasy-Finale aus.

    Caravals magische Welt war schon in Band 1 ein Highlight. Im Finale wird sie nochmal aufgebrochen, vergrößert, vertieft. Wir lernen mehr über die Schicksalsmächte, über die Geschichte hinter Legends Magie und über die Mythologie, die Garber sorgfältig im Hintergrund aufgebaut hat. Was ich besonders liebe: Das Buch verliert nie seinen verträumt-bedrohlichen Märchen-Vibe, auch wenn die Stakes immer größer werden. Es bleibt diese seltsame Mischung aus Zauber und Gefahr, die Caraval von Anfang an ausgemacht hat, und die Garber bis zur letzten Seite trägt.

    Das Ende habe ich geliebt. Es ist befriedigend, ohne kitschig zu sein. Romantisch, ohne klischeehaft zu werden. Und vor allem: Es löst auf, was über drei Bände aufgebaut wurde, und gibt den Schwestern und ihren Liebsten genau den Abschluss, den sie verdient haben. Für Team Donatella & Legend war das mein Trilogie-Highlight schlechthin. Bonus für Fans: Wer nach dem Finale nicht aus der Welt heraus möchte, kann direkt mit der Spin-Off-Reihe „Once Upon a Broken Heart“ weitermachen, in der einige bekannte Figuren wieder auftauchen.

    Mein Fazit: „Finale“ ist ein Trilogie-Abschluss, wie man ihn sich wünscht: emotional, atmosphärisch, mit echten Stakes und einem Ende, das die ganze Reise wert war. Stephanie Garber hat hier nochmal eine Schippe draufgelegt und damit klar bewiesen, warum die „Caraval“-Reihe seit Jahren auf so vielen Bookstagram- und BookTok-Listen ganz oben steht. Ein dickes Lob an Garber, die ihre Welt mit so viel Liebe zum Detail abgeschlossen hat, dass es sich anfühlt, als würde man von einem alten Freund Abschied nehmen. Caraval, ich werde dich vermissen.

    Empfehlenswert für Fans von Stephanie Garber, Sarah J. Maas (ACOTAR), Holly Black und alle, die auf märchenhafte Romantasy mit verträumtem Schreibstil und magischen Welten stehen. Wer Band 1 und 2 geliebt hat, kommt um dieses Finale nicht herum. Eher nichts für Leser:innen, die ohne Vorkenntnis der Reihe einsteigen wollen, oder für alle, die düstere Dark Fantasy mit hohem Spice-Anteil suchen – Caraval ist YA und bleibt zauberhaft, nicht explizit.

  5. Cover des Buches Jeder stirbt für sich allein (ISBN: 9783746767086)
    Hans Fallada

    Jeder stirbt für sich allein

    (318)
    Aktuelle Rezension von: Sonja_Schmitz1

    Durch Zufall bin ich auf Fallada und dieses Buch gestoßen.

    Es ist eine sehr gut erzählte, tragische Geschichte über den Krieg, Hitler, den Widerstand und die Menschen.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich werde mit Sicherheit weitere Fallada Bücher lesen. 

  6. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam (ISBN: 9783959673457)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt. Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam

    (126)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Christopher Schacht erfüllt sich nach seinem Abitur einen großen Traum, er will um die ganze Welt reisen. Nicht das ein solcher Traum für junge Menschen ungewöhnlich wäre, ich kenne kaum einen, den nach dem Abitur nicht das Reisefieber packt, doch Christopher reist auf eine ganz besondere Art und Weise, mit nur 50 Euro in der Tasche, seinem Rucksack und dem festen Willen, nicht mit dem Flugzeug zu fliegen, macht er sich auf den Weg. Da würden schon einmal einige junge Menschen den Rückzieher machen. Doch wer sich die gutgelaunte Frohnatur auf dem Cover anschaut, gewinnt schon vor dem Lesen den Eindruck, bei dem könnte es klappen, der lässt sich nicht so schnell von seinem Vorhaben abbringen.

    Christopher nimmt uns mit und schreibt während der ganzen Reise Tagebuch, frisch von der Leber weg, was ihn bewegt und berührt und das fast immer positiv und humorvoll. Dennoch ist es kein Easy-going, er macht sehr viele gute Erfahrungen auf seiner Reise, durchaus auch mal negative, die ihn jedoch keinesfalls dazu bewegen, die Reise abzubrechen. Es gelingt ihm diese Erfahrungen hinter sich zu lassen und einfach weiter zu gehen in dem festen Vertrauen, es wird sich ein Weg zu seinem nächsten Ziel öffnen. 

    Während der Reise lernt er auch immer mehr auf Gott zu vertrauen und das fließt in seine Tagebucheinträge mit ein und der Leser kann auch erkennen, dass Christopher in diesen vier Jahren, in denen er von seiner Familie getrennt war, zu einem erwachsenen Menschen gereift ist. Interessant war, dass er sich immer einen offenen und freundlichen Blick auf die Menschen, die ihm begegneten, bewahrt hat und vielfach auch wirklich Bewahrung erlebte. Er war sich auch nicht zu schade, alle möglichen Arbeiten zu erledigen um seine Reisekasse aufzubessern und hat in etliche Berufsgruppen hineingeschnuppert. So ist er mit dem Segelboot, zu Fuß, mit der Bahn, dem Bus (häufig völlig überfüllt und leicht marode), irgendwelchen Lastwagen etc. gereist.

    Auf dieser Reise hatte er auch schriftlichen Kontakt mit einer jungen Frau aufgenommen und sie haben sich auf diese Weise so gut kennengelernt und füreinander Gefühle entwickelt, dass sie sich schlussendlich trafen und beschlossen zusammen weiter durch das Leben zu reisen. Mir hat dieser Reisebericht sehr gut gefallen, oftmals habe ich es aus Sicht einer Mutter gelesen und dachte, oh, das musste jetzt auch noch sein;):), doch es lohnt auf jeden Fall auf Reisen zu gehen und wenn es wie bei mir oft literarisch ist.

  7. Cover des Buches Die Bücherjägerin (ISBN: 9783755805069)
    Elisabeth Beer

    Die Bücherjägerin

    (165)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Kaatz

    Die Bücherjägerin ist ein Buch für alle, die Bücher nicht nur lesen, sondern lieben. Die Protagonistin ist eine Frau, die sich in der Welt der Bücher zu Hause fühlt und genau dort auch nach Antworten sucht nach sich selbst, nach Wahrheit und nach einem Sinn, der tiefer geht als der Alltag. Besonders fasziniert hat mich das geheimnisvolle Element der Geschichte. Es geht nicht nur um Bücher, sondern um ihre Geschichten, ihre Vergangenheit und das, was sie mit den Menschen machen. Das „Jagen“ nach Büchern wird dabei zu einer Reise voller Rätsel, leiser Spannung und emotionaler Tiefe. Der Schreibstil ist atmosphärisch und bildhaft. Orte, alte Buchläden und stille Momente werden so beschrieben, dass man sie vor sich sieht und fast den Geruch von Papier und Staub in der Nase hat. Es ist ein Buch, das man nicht verschlingt, sondern genießt. Ein Buch über die Macht von Worten, über Identität und darüber, dass manche Wege erst sichtbar werden, wenn man ihnen zwischen den Seiten eines Buches folgt.

  8. Cover des Buches Rose in Chains (ISBN: 9783442206865)
    Julie Soto

    Rose in Chains

    (146)
    Aktuelle Rezension von: Alexis_Steinbauer

    Das Böse hat den Krieg gewonnen und Rory ist tot. Nach der letzten Schlacht in der ihr Bruder fiel werden Broiny Rosewood (die letzte Prinzessin) und sämtliche Frauen ihres Hofes gefangen genommen und versteigert. Broiny wird ausgerechnet an Toven Hearst ihren größten Erzfeind - und Schwarm verkauft. Was danach passiert und wie Toven Broiny behandelt erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest.

  9. Cover des Buches Des Teufels Gebetbuch (ISBN: 9783426517802)
    Markus Heitz

    Des Teufels Gebetbuch

    (205)
    Aktuelle Rezension von: Tessa587

    Das Buch war angenehm zu lesen, die Karten waren bei vielen Leuten im laufe der Jahrhunderte und jeder hat anders auf sie reagiert. Es war schon sehr blutig aber das gehört bei so einem Titel einfach mit dazu.  Die Charaktere waren sehr interessant und manche Wendungen waren sehr unerwartet. Fand den Zeitsprung zwischen Entstehung, Verbreitung der Karten und dem hier und jetzt sehr gut gelungen.

  10. Cover des Buches Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit (ISBN: 9783570308998)
    Kresley Cole

    Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit

    (177)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Ich merke sehr wohl, dass du auf meinen Hintern starrst, du Perverser“, blaffte ich den Tod an, der hinter mir ritt.
    //S.270//

    Der Tod bedachte sie mit einem wütenden Blick und ging davon.
    „Was habe ich dir gesagt, Evie ?“, flüsterte Lark mir zu. „Du bist eine ganz heiße Kandidatin für die nächste Mrs. Tod. Falls du das Spiel beenden willst, wäre das eine Möglichkeit.“
    //S. 407//

    Meine Meinung:
    Nach dem krassen Ende von Band 1 musste ich natürlich sofort den 2. Teil lesen und auch wenn mir etwas fehlte, bzw. nicht die gleiche herrliche Energie wie zuvor herrschte, zog mich Kole mit ihrem fantastischen Schreibstil und ihrer genialen postapokalyptischen Welt völlig in den Bann.

    Nachdem die Welt ja nun ihrem Untergang geweiht ist und Evie ihre Gabe akzeptiert, geht der Kampf um´s Überleben erst richtig los. Fadenscheinige Verbündete, bei denen ich immer wieder neu überlegte, ob man ihnen nun trauen kann oder nicht und Kannibalen, die mir eine fette Gänsehaut bescherten, treten Evie und ihren Freunden in den Weg.

    Cole überraschte mich immer wieder. Teils mit ihren grausamen und auch ein wenig ekligen Schilderungen ihrer Welt oder mit Offenbarungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte.

    Allerdings finde ich es schon nervig und auch echt Standard, dass sie jetzt natürlich eine Dreiecksbeziehung mit einbaut. Ich kann es echt nicht mehr lesen und es hängt mir sowas zum Hals raus. In Band 1 findet das Mädchen ihren vermeintlichen Seelengefährten, nur um in Band 2 dann eine Alternative geboten zu bekommen....Kotz....

    Vor allem aber hat Cole das nicht einmal wirkloch subtil oder geschickt eingeflochten. Kaum verbringt Evie ein wenig Zeit mit dem Tod, da findet sie ihn rattenscharf und Jack....momentmal....wer war gleich noch mal Jack ? Den vergisst sie natürlich, bis sie es soweit mit den Tod treibt, dass da ein wenig Schuldgefühle auflackern.
    Sorry, aber ich fand das einfach nur mega nervig, zumal ein wenig die Story darunter litt und ich jetzt schon keine Lust mehr habe, zu hoffen, dass mein Favorit, eindeutig der Tod ;), das Rennen macht :D

    Denn das ist eigentlich nicht Coles Stil und in ihren anderen Büchern wurde es höchstens hauchzart angedeutet. Leider wurden die Bände nach dem 3. leider nicht mehr ins deutsche übersetzt, weshalb ich, trotz meiner miesen Englischkenntnisse, wohl doch auf das englische Original zurückgreifen muss. Und die Rezis im Netz diesbezüglich fielen teils nicht so prickelnd aus, weshalb ich befürchte, dass diese Dreiecksgeschichte wohl derart ins Rampenlicht gezerrt wird, dass der Rest untergeht...mal sehen...

    Es ist leider nicht mehr so viel Dynamik zu spüren und ich finde, dass sich Cole ganz schön auf den Erzählstrang auf dem Anwesen des Tod ganz schön ausgeruht hat. Beinahe ein Viertel, sogar bald die Hälfte dreht sich draum, wie sie mit dem Tod rumschäckert und nicht wirklich versucht, zu fliehen oder so und da enttäuschte mich Evie einfach so sehr...

    Hier ist Evie irgendwie heuchlerisch und macht sich selber ganz schön was vor. Jack ist ihre große Liebe, aber sie würde auch mit anderen Männern schlafen, wenn es ihr hilft...Okaay...da habe ich wohl ein anderes Moralempfinden als sie. Zudem scheint sie die Veführung von Tod wohl zu genießen und macht da echt Sachen, die ich einfach nur als nuttig empfinde. Zwar finde ich sie auch beharrlich und stark, aber ich mag es eben nicht so, wie sie mit Jack und dem Tod spielt.....zumal sie und der Tod eine weitreichende Vergangenheit eint, die mir nochmal die Luft aus den Lungen presste und echt krass ist.

    Der Tod...soll ich den wahren Namen verraten ? Ne....machen wir es mal spannend ;)
    Jedenfalls liebe ich den Tod. Sein ganzes Auftreten und seine Art sie so verflucht sexy, da kann ich Evie schon zum Teil verstehen. Was mir so an ihm gefällt sind seine ruhige und nachdenkliche Art. Er rastet nicht einfach so aus oder wechselt ständig seine Meinung. Zudem fand ich es einfach so süß, wie er sich gegen die Anziehungskraft zu Evie so wehrte. Tod ist einfach ein gradliniger Charaktere, der so eine Stärke und auch gleichzeitig Verletzbarkeit ausstrahlt.

    Ihre gemeinsame Geschichte ging mir unter die Haut und ich mag ihn ganz klar mehr als Jack, der mir hier richtig auf den Keks ging.
    Dieses hin und her in seinem Verhalten war einfach nur so nervig und er verhielt sich manchmal schlimmer als ein Mädchen mit PMS....ist so. Am liebsten hätte ich ihn gegen eine Wand gepfeffert und gebrüllt, was er denn nun eigentlich will. Und dieses mürrische "Ich bin ja so ein Bad Boy, der eigentlich total die Gefühle hat" zog im Vorgänger...hier nicht mehr. Zudem kamen Sachen über ihn raus, die ich schon leicht bedenklich fand und es zeigte wieder einmal, dass er ein Lügner ist, obwohl er Evie versicherte, ehrlich zu ihr zu sein. Ich mag einfach dieses Wechselmütige so gar nicht an ihm und finde die Chemie zwischen ihm und Evie auch nicht so prickelnd.

    Lark fand ich anfangs echt ätzend. Natürlich hat sie Evie und ihre Freunde verraten und auch während der Zeit auf der Burg mochte ich sie nicht. Das änderte sich nach und nach, als man sie näher kennenlernt und sie nicht die Hardcorezicke raushängen lässt. Eigentlich ist Lark eine sehr loyale und witzige Person und ich liebe ihre Unverfrorenheit. Sie konnte so frech und unverschämt sein...mega :D Und Lark zeigte auch sehr sanfte Seiten. Vor allem ihre Tiere, die sie dank ihrer Gabe ja beeinflussen kann, sind ihr ein und alles. Ich fand es so shcön, wie zärtlich sie mit ihnen umgegangen ist.

    Matthew ist immer wieder überraschend und ich glaube auch nach Band 2 kann ich ihn immer nich nicht so wirklich einschätzen. So oder so spielt er gewiss sein eigenes Spiel.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und super leicht lesbar. Spannend, emotional und gefühlvoll.

    Bewertung:
    Anders als Band 1, aber die Richtungen, die Cole dieses Mal gegangen sind, fand ich sehr spannend und ich hasse-liebe diese Frau eindeutig. Von mir gibt es knappe:

    5 von 5 Sterne
  11. Cover des Buches Arcana Academy 1: Arcana Academy (ISBN: 9783551559449)
    Elise Kova

    Arcana Academy 1: Arcana Academy

    (91)
    Aktuelle Rezension von: ninchen_204

    Ich habe dieses Buch beendet und musste erst einmal tief durchatmen. Es passiert selten, dass mich eine Geschichte von der ersten Seite an so sehr packt, dass ich alles um mich herum vergesse, aber Arcana Academy hat genau das geschafft. Elise Kova hat hier eine Welt erschaffen, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.


    Das Magiesystem:


     Endlich mal etwas Neues

    Das Erste, was mich absolut begeistert hat, war die Magie. Ich habe schon viele Fantasy-Bücher gelesen, aber die Idee, Magie durch Tarotkarten zu wirken, fand ich unglaublich erfrischend und kreativ. Es geht hier nicht einfach darum, mit dem Zauberstab zu wedeln. Das "tuschen" von Karten, die Bedeutung der Arkana und wie gefährlich diese Kunst sein kann – all das wirkte so durchdacht und greifbar. Ich fand es faszinierend, wie die Autorin das Kartenlegen mit echter, kampftauglicher Magie verwoben hat. Es hat der Geschichte eine mystische, fast schon schicksalhafte Atmosphäre verliehen, die ich so noch nie erlebt habe.


    Clara:


     Eine Heldin nach meinem Geschmack

    Oft habe ich Probleme mit Protagonistinnen, die entweder zu naiv oder künstlich taff wirken. Clara war für mich aber die perfekte Mischung. Da sie als Diebin in den Slums überleben musste, hat sie diese pragmatische, raue Art, die ich sehr mochte. Sie jammert nicht, sie handelt. Besonders gefallen hat mir, dass sie nicht plötzlich zur perfekten Heldin mutiert, sobald sie an der Akademie ist. Sie macht Fehler, sie kämpft mit ihren Vorurteilen, aber sie gibt niemals auf. Ich konnte mich sehr gut in ihre Zerrissenheit hineinversetzen – einerseits will sie einfach nur ihre Freiheit, andererseits beginnt sie, die Macht und die Akademie zu faszinieren.



    Die Liebesgeschichte: 


    Knistern pur

    Kommen wir zum Elefanten im Raum: Kaelis. Oh mein Gott. Die Dynamik zwischen Clara und ihm war für mich das absolute Highlight. Ich liebe es, wenn sich Gefühle langsam entwickeln und nicht sofort "Liebe auf den ersten Blick" herrscht. Da die beiden eine Verlobung nur vortäuschen, ist diese ständige Anspannung da. Man spürt in jedem Dialog, wie sehr sie sich eigentlich gegenseitig misstrauen, aber gleichzeitig diese unglaubliche Anziehungskraft nicht leugnen können.

    Kaelis ist genau die Art von düsterem, moralisch grauem Charakter, den man einfach lieben muss, auch wenn man weiß, dass er gefährlich ist. Die Momente, in denen seine kalte Fassade bröckelt und er Clara beschützt oder sie herausfordert, haben mir buchstäblich Herzklopfen beschert.



    Das Setting und die Spannung


    Die Akademie selbst ist der perfekte Schauplatz. Sie wirkt alt, ehrwürdig, aber auch bedrohlich mit ihren dunklen Geheimnissen und den elitären Schülern, die Clara das Leben schwer machen. Die Handlung selbst steht dem in nichts nach. Es ist nicht nur eine Romanze an einer Schule; durch den geplanten Diebstahl und die politischen Intrigen im Hintergrund war immer eine Grundspannung da. Ich habe mich nie gelangweilt, weil immer etwas auf dem Spiel stand.


    Mein Fazit

    Arcana Academy war für mich ein absoluter Volltreffer. Es ist düster, sexy und magisch auf eine Art und Weise, die sich völlig eigenständig anfühlt. Ich habe das Buch mit einem Lächeln und gleichzeitigem Frust beendet, weil ich jetzt unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Wer Geschichten liebt, in denen man sich vollkommen verlieren kann, der muss dieses Buch lesen.

  12. Cover des Buches Das Kartengeheimnis (ISBN: 9783446242395)
    Jostein Gaarder

    Das Kartengeheimnis

    (587)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Die erste,reale, macht der zwölfjährige Hans-Thomas mit seinem Vater von Norwegen nach Griechenland, um seine Mutter wiederzufinden, die sich vor acht Jahren von ihnen getrennt hat. Auf dieser erfährt man über eine nicht alltägliche Familiengeschichte, aber auch über  Alkoholprobleme des Vaters. Die zweite führt auf eine magische Insel und die dritte betrifft Fragen, die man öfter stellen sollte. Sie führt zu uns selbst. 

    Das Cover und die Farben gefallen mir gut, die Sprache ist leicht und flüssig.  Es wird aus der Sicht des Jungen erzählt. 4 1/2 Sterne,weil es für mich noch tiefer  hätte gehen können 

  13. Cover des Buches One Dark Window ( The Shepherd King 1) (ISBN: 9780316312486)
    Rachel Gillig

    One Dark Window ( The Shepherd King 1)

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Riuna

    Cover und Titel 

    Beides passt irgendwie nicht ganz zur Geschichte, wobei ich sagen muss, dass der Titel schon sehr ansprechend ist und mich direkt mehr wissen wollen hat lassen. Der Subtitel "The Shepherd King" passt schon eher.


    Geschichte, Charaktere und Schreibstil 

    Magie hat immer ihren Preis. Im Normalfall ist dies der Wahnsinn oder ein schneller körperlicher Zerfall. Doch Elspeth Spindle wurde als Kind von Magie berührt und hat bisher unversehrt überlebt, obwohl sie eine junge Erwachsene ist. Doch sie trägt ein Geheimnis in sich: In ihrem Land gibt es magische Karten, deren Nutzung im Vergleich zu anderer Magie erlaubt ist; doch als Elspeth die Karte des Albtraums berührte, wurde sie mit dem Monster verbunden und der Albtraum wohnt seither heimlich in ihr und spricht mit Elspeth. Meist in magischen Rätseln und kryptischen Warnungen.

    Ein Besuch im Schloss, zu dem Elspeth mit ihrer Familie antreten muss, da ihre Cousine mit dem Kronprinzen verlobt wurde, gerät immer mehr außer Kontrolle und Elspeth wird tiefer in das Reich der Karten sowie in ein Komplott gegen den König und zur Vervollständigung des Kartensets gezogen.

    Doch Magie hat immer ihren Preis ...

    Der Auftakt war wahnsinnig spannend und das Ende hat mich dann doch überrumpelt. Ich bin sehr froh, auf der Originalsprache, English, gelesen zu haben, da die Gedichte zu Kapitelanfang und auch im Text einfach hervorragend waren und die Stimmung getragen haben! 💚 Abgesehen von den vielen Baumarten (die ich auch auf Deutsch nicht kannte 😂😂), absolut genial und gut lesbar!


    Mein Fazit 

    Ich gebe eine klare Leseempfehlung für alle Fans von Märchen und düsterer Fantasy und glatte 5 Sterne für diesen Dilogie-Auftakt!

    🌟🌟🌟🌟🌟

  14. Cover des Buches Poison Princess - In den Fängen der Nacht (ISBN: 9783570310014)
    Kresley Cole

    Poison Princess - In den Fängen der Nacht

    (116)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Klappentext: Beinahe wäre Evie den Verlockungen im Reich des Todes verfallen, doch als sie erfährt, dass Jack in Gefahr schwebt, hat sie nur eins im Sinn – Flucht. Evie macht sich auf in die Außenwelt, die sich in eine eisige Ödnis verwandelt hat, um in jenem unerbittlichen Krieg mit ihren Verbündeten gegen die grausamsten aller Arkana anzutreten – die Liebenden. Doch damit dies gelingt, müssen sowohl der hitzköpfige Jack als auch der unwiderstehliche Tod an ihrer Seite kämpfen. Kann Evie die beiden überzeugen? Zu zart scheint manchmal die Grenze zwischen Liebe und Hass und Evie selbst ist zerrissen zwischen den beiden ungleichen Rivalen …

    Meine Meinung: eine weitere geniale und absolut spannende Fortsetzung :D

    Nach dem Ende von Band 2 war ich richtig neugierig auf den dritten Teil und musste natürlich sofort weiterlesen ;)
    Und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht. Schon der Klappentext klingt absolut spannend und verspricht einiges ... und das Buch hält diese Versprechen auch. :D
    Evie versucht, Jack zu retten. Doch so einfach, wie das vielleicht anfangs aussehen mag, ist es nicht. Denn sie stehen einem grausamen Feind gegenüber - den Liebenden. Ich muss gestehen, dass ich die Karte der Liebenden anfangs sehr mochte, aber mittlerweile finde ich sie gruselig.^^ Was die beiden so anstellen, ist einfach nur grauenvoll und ich hab ehrlich gehofft, dass Evie, Jack und der Tod sie besiegen können. Doch Evie steht noch vor einer weiteren "Gefahr" - die Liebe für 2 Jungs, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sorgt für mehr als eine brisante Situation. Manche davon fand ich doch ein wenig lustig, andere waren schön, wieder andere einfach nur zum Kopfschütteln^^
    Zwischendurch erleben wir auch mal Sequenzen aus der Sicht der Nebencharaktere. Evie erlebt Visionen aus deren Sicht und ich fand das total interessant. :)
    Die Spannung in der Geschichte steigert sich immer weiter ... immer wieder gibt es Zwischen-Höghepunkte. Ständig dachte ich, dass es nicht noch spannender und fesselnder geht - und wurde eines besseren belehrt.
    Das Ende hat mich einerseits zu Tränen gerührt, anderseits hätte ich das Buch gerne gegen die Wand geworfen ... das Ende ist so ein fieser Cliffhanger und ich will eigentlich sofort wissen, wie die Geschichte weitergeht!

    Protagonistin des Buches ist Evie, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Ich finde, dass sie sich in dem Band echt gut weiterentwickelt hat und ich bewundere ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Wobei ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Entscheidungsfreudigkeit bezüglich ihrer Männerprobleme gewünscht hätte ;)
    Jack hat sich auch enorm weiterentwickelt und mehr als einmal hat er mich sehr überrascht. Ich mag ihn sehr :D
    Der Tod ... einerseits mag ich ihn, andererseits hätte ich ihm gerne mal in den Hintern getreten^^
    Selena, Finn, Matto, Jules, Gabriel, Tess ... wir treffen auch weitere Arkana wieder und ich bewundere immer wieder ihren Willen, sich zu einem Team zusammenzuschließen und füreinander einzustehen. :)

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut und schnell lesen. Durch die fesselnde Spannung und die ständigen Höhepunkte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. :D

    Mein Fazit? Eine weitere fesselnde Fortsetzung, die wahnsinnig viel Spannung hat und einen immer wieder mit Höhepunkten reizt :D Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und ich bewundere immer wieder ihre Einstellung :) Das Ende ist wirklich fies ... ich freue mich jetz schon auf den nächsten Band <3

  15. Cover des Buches Fegefeuer (ISBN: 9783442713042)
    Sofi Oksanen

    Fegefeuer

    (122)
    Aktuelle Rezension von: paulkretzschmar

    Sofi Oksanen hat mit "Fegefeuer" einen vielfach ausgezeichneten Roman verfasst, der von einer Familientragödie in der Geschichte Estlands zwischen Mitte der dreißiger Jahre bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts handelt.

    Das Leben auf dem Bauerngut der beiden Schwestern Aliide und Ingel in den Wirren der Zeit des zweiten Weltkrieges und den ersten Jahren der Sowjetunion wird bestimmt durch eine Spirale von Liebe, Eifersucht, Misstrauen, Schuld und insbesondere sexueller Gewalt, die während des Stalinismus unzählige Opfer mit sich bringt. Es herrscht ein permanentes Klima der Angst, in denen Menschlichkeit und und Moral durch Verleumdungen und Spitzeleien ersetzt werden. Jeder kann Täter und Opfer zugleich sein.

    In einer zweiten Handlungsebene, findet die inzwischen alte Aliide, kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, das Mädchen Zara halbtot in Garten ihres Bauernhofes, den sie verwitwet und verarmt, trotz aller Widrigkeiten noch immer bewohnt.

    Zara wurde von skrupellosen Menschenhändlern als Zwangsprostituierte nach Berlin verschleppt. Während einer Reise zurück nach Estland, wo  Leid durch neue Freier drohte, gelang ihr die Flucht, und der einzige Ort, wo sie Sicherheit suchte, war Aliide's Bauernhof, denn sie war die Enkelin ihrer Schwester Ingel. Aber statt Hilfe stößt sie zuerst auf Misstrauen und ihre Peiniger sind ihr schon auf der Spur.

    Trotz aller schmerzhafter Bilder und der beklemmenden Atmosphäre, hat mich dieses Buch nur teilweise abgeholt.

    Die vielen verschiedenen Handlungsebenen der Rückblenden und der Zeitsprünge störten mitunter den Lesefluss und waren anstrengend zu lesen. Traumata wechselnden teilweise mit trivialen Handlungen und oberflächlichen Effekten. Der etwas abrupte Schluss und die überwiegend unsympathischen Protagonisten trugen ihr übriges dazu bei, dass ich dieses Buch nicht als Meisterwerk empfinden konnte.

    Die Tragik der Geschehnisse wirkte irgendwie seltsam hölzern und  emotionsarm.

    Die Schicksalsromane von Hera Lind haben mich dagegen viel mehr berührt und begeistert, besonders in Punkto Schreibst

    Aber das können andere Leser durchaus anders sehen. Dann hilft nur Selbstlesen.

    Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung und gute 3 Sterne!


  16. Cover des Buches Two Twisted Crowns - Die Magie zwischen uns (ISBN: 9783736322790)
    Rachel Gillig

    Two Twisted Crowns - Die Magie zwischen uns

    (125)
    Aktuelle Rezension von: Thalia00

    Mit Two Twisted Crowns schafft Rachel Gillig einen spannenden und atmosphärischen zweiten Band, der die Welt der Vorsehungskarten noch deutlich weiter vertieft.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass man in diesem Teil viel mehr Einblicke in die unterschiedlichen Charaktere bekommt. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt – teilweise aus vier oder fünf verschiedenen Sichtweisen. Das muss man mögen, da ständig zwischen den Charakteren und Orten gewechselt wird. Für mich hat das aber perfekt funktioniert, weil man dadurch wirklich jeden besser kennenlernen konnte und gleichzeitig verstanden hat, wie wichtig die einzelnen Handlungsstränge für die gesamte Geschichte sind.

    Außerdem erfährt man deutlich mehr über die Vorsehungskarten, ihre Flüche und Gaben sowie über die Hintergründe des Erlenkönigs und die Opfer, die für diese Magie gebracht werden mussten. Genau dieser Teil der Welt hat mich unglaublich interessiert und der Geschichte noch mehr Tiefe verliehen.

    Auch actionreicher war dieser Band auf jeden Fall. Es passiert viel und die Spannung bleibt durchgehend bestehen, ohne dass die ruhigeren Charaktermomente verloren gehen.

    Mein absoluter Lieblingscharakter war jedoch eindeutig Ellen. Ellen wirkt oft wie ein Klassenclown und lockert viele Situationen auf, doch hinter dieser humorvollen Art steckt deutlich mehr. Er besitzt ernste Seiten, die nicht jeder zu sehen bekommt, ist unglaublich loyal und würde alles für die Menschen tun, die er liebt. Gerade diese Mischung aus Humor, Herz und Tiefe hat ihn für mich zu einem ganz besonderen Charakter gemacht und er ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.

    Insgesamt war es eine wirklich tolle Fortsetzung mit einer spannenden Welt, interessanten Charakteren und viel Atmosphäre. Es gab zwar ein paar kleinere Dinge, die mich zwischendurch nicht komplett begeistern konnten, aber nichts, was meinen Lesespaß wirklich beeinflusst hätte.

    Fazit: Eine starke Fortsetzung mit mehr Tiefgang, mehr Action und großartigen Charakterentwicklungen. Für mich definitiv ein gelungener zweiter Band.

  17. Cover des Buches Atlas der erfundenen Orte (ISBN: 9783423281416)
    Edward Brooke-Hitching

    Atlas der erfundenen Orte

    (12)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Was  hat die Entdecker und Kartografen aller Jahrhunderte dazu getrieben, nicht existente Inseln und Gebirge in ihre Karten aufzunehmen? Wann und wo hat der Irrglaube seinen Ausgang gefunden? • Bei jenen Herrschern, die die Herkunft ihrer Bodenschätze verschleiern wollten? 

    Minutiös werden die erfundenen Orte aufgelistet und die Entstehungsgeschichte der Irrtümer. Die eine oder andere wird auch als bewusste Fälschung entlarvt.

  18. Cover des Buches Quendel (Quendel, Bd. 1) (ISBN: 9783764170776)
    Caroline Ronnefeldt

    Quendel (Quendel, Bd. 1)

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Namie_Lorentz

    Da ich bekennende Liebhaberin der ausschweifenden Beschreibungen Tolkiens bin, ist es wenig verwunderlich das mich die ausführlichen Beschreibungen in diesem Buch eher abgeholt als abgeschreckt haben. 

    Die Autorin nimmt einen mit in ein Land das mich stark an das Auenland und seine Einwohner erinnert. Die Quendel lieben gutes essen, guten Pfeifentabak, Freundschaften und ein geruhsames Leben. Dennoch haben sie viel Mut im ehrlichen Herzen, wenn es darauf ankommt. 

    Ich mag die Charaktere sehr und habe die meisten davon direkt in mein Herz geschlossen. 

    Der Erzählstrang wechselt zwischen zwei Orten und beschreibt so, aus unterschiedlichen Perspektiven die  mystischen und dunklen Ereignisse einer Nacht.

    Die Autorin verwebt die gemütliche Quendelwelt mit nordischen Sagen und Mythen die sie in ein dunkles Nebeltuch hüllt.

    Was mir nicht so gut gefiel: 


    Das Ende kommt sehr abrupt und lässt viele Fragen und Erlebnisse offen. Das hätte sich, sicher etwas abgerundeter gestalten lassen.

    Nun muss ich mir schnell Band 2 und 3 besorgen um nicht mit dem Ende und den Fragen stehen gelassen zu werden : - )

  19. Cover des Buches Fenster zum Tod (ISBN: 9783426511077)
    Linwood Barclay

    Fenster zum Tod

    (133)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Thomas hat ein außergewöhnliches Hobby. Er reist durch die ganze Welt, aber nur per Google Street View. Thomas leidet an Schizophrenie. Als er online einen Mord beobachtet, glaubt ihm niemand. Doch Thomas hat einen Bruder, der schließlich doch der Sache nachgeht... 

    Mir hat die Idee richtig gut gefallen, und auch die Umsetzung mochte ich. Ob die Geschichte glaubwürdig ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, aber auf jeden Fall hat mich das Buch sehr gut unterhalten! 

    19.03.2026

  20. Cover des Buches Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert (ISBN: 9783423352086)
    Tim Marshall

    Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Ralf-M-Ruthardt

    Ich hätte auch mehr Sterne für dieses Buch vergeben! - Die geostrategischen Zusammenhänge im Kontext der Bedeutung geografischer Lage & Rahmenbedingungen waren mir - obwohl ich mich für belesen halte - bei weitem nicht so transparent. Das Buch ist gut zu lesen, ausgesprochen informativ und bietet vor allem einen Wechsel von Perspektiven. Es ist unbedingt interessant & bereichernd. 

  21. Cover des Buches Schneeflockenküsschen (ISBN: 9783746012728)
    Jo Berger

    Schneeflockenküsschen

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Katharina83

    Ein sehr schönes Buch was die Weihnachtsgeschichte gut umgesetzt hat.

    Mir hat Bezug zum heutigen Leben gut gefallen. Auch die schwierigen die der Engel hatte wahren so real. Ich konnte herrlich in die Weihnachtszeit abtauchen. 

  22. Cover des Buches Ruhe in Fetzen (ISBN: 9783499221040)
    Rita Mae Brown

    Ruhe in Fetzen

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Ich bin rundum begeistert von diesem Buch. Die Autorin hat hier ein kleines Meisterstück vollbracht. Der Krimi ist spannend bis zum Schluss und wartet mit einigen erstaunlichen Momenten auf. Harry und ihre Tiere sind natürlich die Stars dieser Reihe allen voran Mrs. Murphy, die Tigerkatze mit dem detektivischen Spürsinn und ihr bester Freund Tee Tucker, ein mutiger Corgi. Neu auf Harrys Farm ist das Opossum Simon, dass mein Herz im Sturm erobert hat.

    Eine ganz dicke Empfehlung an alle Wohlfühlkrimi-Fans, die ihre Freude an tierischen Detektiven und dem Landleben haben, allerdings sind die Morde härter als z.B. bei Tante Dimity oder den Agatha Christie Büchern um Miss Marple.
  23. Cover des Buches Meine Zauberweihnacht (ISBN: 9783844527209)
    Joseph von von Eichendorff

    Meine Zauberweihnacht

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Gwenfly
    Die Weihnachtszeit sollte eigentlich die Zeit der Ruhe sein, aber in den letzten Jahren wurde der Advent immer stressiger, es geht nur mehr um das richtige Geschenk, unzählige Weihnachtsfeiern und das hinwarten bis endlich Weihnachten ist. 
    Da kommt dieses Hörbuch genau richtig!

    Das Hörbuch dauert etwas über eine Stunde und bringt einen mit schönen Gedichten und netten Geschichten rund um die Weihnachtszeit in Weihnachtsstimmung. Um zusätzlich auch noch die nötige Entspannung zu finden, sind 10 Ausmalkarten dabei, so lässt sich der Stress doch etwas in den Griff bekommen.


    Ein tolles Geschenk nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst! 


    Ich bin ein riesiger Weihnachtsfan und habe mich deshalb sehr gefreut, dass ich bei der Buchverlosung gewonnen habe.

  24. Cover des Buches All the Skills - Meister der Skills (ISBN: 9783751793353)
    Honour Rae

    All the Skills - Meister der Skills

    (29)
    Aktuelle Rezension von: MarkusVoll

    Das ebook ist seit dem 01.04.2026 im Handel erhältlich.


    Serie: All the skills


    Band: 1


    Titel: Meister der Skills 


    Autorin: Honor Rae


    Seiten: 248 



    Die Autorin Honor Rae lebt im Norden Kaliforniens. Sie war Ghostwriter für Liebesromane, bevor sie sich Fantasy zuwandte und hier auch dabei blieb.


    Im ersten Teil der Serie geht es um den Bauernjungen Arthur, der durch Zufall an eine magische Karte gerät und diese benutzt. Dadurch gewinnt er einige Fähigkeiten dazu, muss aber auch immer wieder einige Hindernisse bewältigen.


    Fazit

    Ich habe früher immer gerne Rollenspiele am PC gespielt und dort meine Charaktere aufgelevelt. In dieser Buchreihe wird genau dieses auch erzählt, es geht hier um Karten, die ihren Besitzern besondere Fähigkeiten geben. Und dann gibt es in den Büchern noch die Drachen und ihre Reiter und ich liebe Geschichten mit Drachen. Diese Geschichte hat mich durch den Schreibstil und die Art der Erzählung gleich in ihren Bann gezogen. Es war alles so spannend beschrieben, dass man das Buch einfach nicht weglegen konnte. Die Charaktere, vor allem Arthur, haben mir sehr gut gefallen und auch wie alles in dem Buch aufgebaut ist. Bin schon sehr gespannt auf Band 2, welches im Mai erscheinen wird. 



    Wertung
     5/5 Punkte

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