Bücher mit dem Tag "kartenspiel"
29 Bücher
- Markus Zusak
Der Joker
(1.364)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeEd erhält Spielkarten, auf denen verschiedene Informationen stehen und er muss herausfinden, was es mit diesen auf sich hat. Jede Information, die er erhält, zielt darauf ab, jemandem zu helfen, der gerade dringend Hilfe braucht. Während Ed anfangs total überfordert und planlos ist, weiß er mit der Zeit sich selbst und den anderen Leuten immer besser zu helfen und erhält auch auf sein eigenes Leben einen neuen Blick.
Das Buch ist leicht zu lesen und die Seiten blättern sich quasi von selbst um.
Das Beste war für mich, dass Ed gelernt hat, dass die Dinge, die für ihn banal erscheinen, für andere Leute super wichtig sein können und sich unerwartet positiv auswirken können - auch auf das eigene Leben. Gerade für jüngere Leser eine schöne Moral - die für dich unbedeutendsten Kleinigkeiten können für jemand anderen die Welt bedeuten. Und wenn du anderen Leuten hilfst kommt auch immer wieder etwas Gutes auf dich zurück - nicht nur ein gutes Gefühl. Und letztendlich hilft Ed sich selbst damit am meisten.
- Lewis Carroll
Alice im Wunderland
(1.291)Aktuelle Rezension von: Genevieve_Eine Reise zurück. Lewis Carrolls Meisterwerk verliert nie seinen Zauber. Die skurrilen Figuren, allen voran Alice, der verrückte Hutmacher und das weiße Kaninchen, sind tief in meiner Erinnerung verankert. Diese Wiederbegegnung mit einem geliebten Stück Kindheit war pure Nostalgie und ein absolutes Vergnügen. ♥️
- Patricia Cabot
Verführt von einem Herzensbrecher: (Historisch, Liebe ) (Historical Love-Reihe 4)
(26)Aktuelle Rezension von: sandyebtLady Caroline ist mit ihrem Verlobten, dem Viscount von Winchilsea auf einem Ball und sie platzt unvporhergesehen in eine offensichtliche Situation zwischen Hurt und einer anderen Dame.Doch sie befürchtet, dass es für sie unvorteilhaft enden könnte, wenn sie von sich aus die Verlobung löst!Sie beschliesst daher, sich von dem Verlobten der anderen Dame in die Kunst der körperlichen Liebe einführen zu lassen.Braden aber möchte nur Beweise für die Untreue seiner Verlobten sammeln, um die Verlobung lösen zu können und die Einzige, die ihm hier helfen kann, ist Caroline!Daher gehen beide einen Handel ein, der sie beide aber sehr gefühlvoll involviert!Ein schöner Liebesroman, über zwei Protagonisten, die den anderen erst einmal gar nicht mögen, es aber dann doch zu einem Gefühlsfeuerwerk kommt!Absolute Leseempfehlung!
- Marie Rutkoski
Spiel der Macht (Die Schatten von Valoria 1)
(245)Aktuelle Rezension von: Avada_KaddavraRaffiniert, durchdacht, intelligent - keine kitschige Liebesschnulze sondern eiskaltes Kalkül auf höhere Ziele, wobei die Liebe eigentlich im Weg ist.
Kestrel ist eine tolle Protagonistin, ich mochte sie sofort. Sie ist sehr stark und berechnend ohne unsympathisch zu sein. Ihre Handlungen und Gefühle sind nachvollziehbar und trotzdem wundert man sich über ihre Willenskraft und ihren Stolz, der nicht hochmütig daherkommt.
Der Schreibstil ist normalerweise kein großes Thema für mich, aber ich muss echt erwähnen, wie liebevoll die Figuren gezeichnet sind. Kestrels Leidenschaft für die Musik und ihr Klavier sind so überzeugend dargestellt, genau wie ihre Gedanken über ihre Freunde oder ihre Situation, die eindrücklich aber ohne auszuschweifen beschrieben werden und ohne das übliche Geschwafel auskommen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine, meiner Meinung nach, etwas anspruchsvollere, ausgetüfteltere YA bzw. Romantasy bevorzugt und ich empfehle Taschentücher😅
- Rose Snow
7 - Das erste Buch des Spiels (Die Bücher des Spiels, Band 2)
(96)Aktuelle Rezension von: readingsarahIch bin ein großer Fan der Autorinnen und auch mit 7 - Das erste Buch des Spiels haben sie mich nicht enttäuscht.
Phoebe Jackson entscheidet sich nach ein paar Jahren ziemlich spontan nun doch zur Uni zu gehen. Ihre Wahl fällt auf die Northside University, welche nach einem Zwischenfall an einer der 3 anderen magischen Universitäten ihre Tore nun auch für Mentale geöffnet hat.
Kurz nach ihrer Ankunft trifft sie auf Colin und Flynn, welche sie aus dem Sonmercamp kennt. Auch Hope trifft mit etwas Verspätung ein.
Die vier spielten im ersten Band ein magisches Kartenspiel, was außer Kontrolle geraten ist und sie fast das Leben gekostet hätte, seitdem haben sie sich nicht mehr gesehen.
Nun führt der Zufall sie wieder zusammen. Aber ist es wirklich Zufall?
Die Geschichte ist wahnsinnig gut geschrieben und liest sich quasi von allein. Ab ungefähr der Buchmitte steigt die Spannungskurve rapide an. Das Ende ist unerwartet und lässt den Leser mit dem Wunsch zurück sofort den dritten Teil anzuschließen.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet.
Phoebe mag ich sehr gern. Sie ist trotz ihres Alters sehr überlegt und handelt schlüssig. Dennoch umgibt sie eine mysteriöse Aura.
Collin und Flynn finde ich auch herrlich. Die beiden sind wie Feier und Wasser und geraten ständig aneinander, aber sie arbeiten auch gut zusammen, wenn es drauf ankommt.
Und Hope hat sich im Gegensatz zum ersten Band sehr gewandelt. Sie ist nicht mehr so ablehnend und hat fast schon einen freundschaftlichen Umgang mit Phoebe.
Wo mir im ersten Band noch so ein bisschen die Spannung gefehlt hat, trifft ihn dieser ganz genau. Man wird noch mit vielen Fragen zurück gelassen, aber da der dritte Band schon hier liegt, ist das nicht ganz so schlimm.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung 😊 - Markus Heitz
Des Teufels Gebetbuch
(202)Aktuelle Rezension von: Prof_AmbrosiusThadeus ein ehemaliger Spieler, kommt in den Besitz einer historischen Spielkarte. Ab diesem Zeitpunkt, nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Die Jagd nach dem Rest des Kartendecks, offenbart die wahre Natur des Spiels.
Dies war das erste Buch von Markus Heitz, dass ich gelesen hatte. Es war jedoch bestimmt nicht das letzte. Wenn das Buch teils auch recht langatmig war, fesselte mich Heitz Schreibstil recht schnell. Es gab viele Wendungen und einige Passagen, bei denen mir doch der Atem stockte. In Kombination mit einem großen Anteil an Fantasy, hat der Klappentext und das wirklich schöne Cover nicht zu viel versprochen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
- Joseph Roth
Radetzkymarsch
(132)Aktuelle Rezension von: claudiaZDie Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Dies wird anhand des Aufstieges und des Niedergangs der Familie von Trotta über mehrere Generationen dargestellt. Die Geschicke der Familie sind durch einen Zufall im Leben des Großvaters auf alle Zeiten mit dem Kaiser Österreich-Ungarns verbunden. Der Fokus liegt dabei ganz und gar auf dem männlichen Teil der Familie, was den tatsächlichen damaligen Verhältnissen entsprechen dürfte. Denn es geht um Themen wie Ehre, Pflichterfüllung, Standeskodex, die schon im Kindes- und Jugendalter maßgebend sind. Im familiären Bereich trägt dies dazu bei, dass das Verhältnis zwischen den Generationen formell und unpersönlich ist und die Schranken oftmals nicht überwunden werden können.
Sowohl für das Kaiserreich als auch für die Familie von Trotte nimmt die Handlung einen schicksalhaften Verlauf. Dabei empfand ich das Buch allerdings nicht niederschmetternd, was ich dem Schreibstil Joseph Roths zurechne. Aus diesem Grund wird dies nicht das letzte Buch gewesen sein, welches ich von dem Autor gelesen habe.
- Jostein Gaarder
Das Kartengeheimnis
(586)Aktuelle Rezension von: Renate1964Die erste,reale, macht der zwölfjährige Hans-Thomas mit seinem Vater von Norwegen nach Griechenland, um seine Mutter wiederzufinden, die sich vor acht Jahren von ihnen getrennt hat. Auf dieser erfährt man über eine nicht alltägliche Familiengeschichte, aber auch über Alkoholprobleme des Vaters. Die zweite führt auf eine magische Insel und die dritte betrifft Fragen, die man öfter stellen sollte. Sie führt zu uns selbst.
Das Cover und die Farben gefallen mir gut, die Sprache ist leicht und flüssig. Es wird aus der Sicht des Jungen erzählt. 4 1/2 Sterne,weil es für mich noch tiefer hätte gehen können
- Karolyn Ciseau
Das Blatt des dunklen Herzens
(96)Aktuelle Rezension von: alinakrcDas Blatt des dunklen Herzens ist ein fesselndes Fantasy-Meisterwerk, das mit einer magischen Welt, tiefgründigen Charakteren und unerwarteten Wendungen begeistert. Karolyn Ciseau gelingt es, eine düstere und gleichzeitig emotionale Atmosphäre zu erschaffen, die den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann zieht. Die Protagonistin ist stark und authentisch, und das spannende Ende lässt einen atemlos zurück. Ein absolutes Muss für Fantasy-Fans, die emotionale und packende Geschichten lieben!
- Amor Towles
Eine Frage der Höflichkeit
(107)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeAls Kate auf einer Fotoausstellung in den 1960ern zwei Fotos eines Mannes aus ihrer Vergangenheit entdeckt kommen Erinnerungen an die Vergangenheit hoch - New York, Silvester 1937: Die beiden Freundinnen Kate und Eve gabeln in einer Jazzkneipe den charmanten Tinker Grey auf. Er scheint Single zu sein und nicht verarmt. Eine turbulente Freundschaft à trois beginnt, zwischen schicken Partys und billigen Absteigen, Tinker wird der Schlüssel zu Kate und Eve's Träumen der High Society. Erst als ein jäher Unfall das dekadente Abenteuer abrupt beendet, rücken auch die Gefühle in den Vordergrund. Rückblickend erzählt Kate von der Zeit am Vorabend des Zweiten Weltkriegs und von einer Freundschaft, zwischen Naivität, Ignoranz und Lebensfreude.
Amor Towles erzählt die Geschichte in ruhigen, leichten Tönen, mit einem Hauch von Melancholie, der über Allem schwebt, und diesem Buch etwas Besonderes verleiht. Auch die Figuren bleiben eher oberflächlich in ihrer Beschreibung. Nur Eve und Tinker bekommen tiefere Charakterzüge, im Gegensatz zur Protagonistin Kate, die durchweg irgendwie blass und farblos bleibt, obwohl seltsamerweise alle Menschen, die Kate begegnen, von ihr umgehend fasziniert zu sein scheinen. Die Oberflächlichkeit der Figuren passt allerdings zum Zeitpunkt, denn der Glanz der 20er Jahre ist längst verblasst im trüben Dunst der Weltwirtschaftskrise. Aber allein durch Ruhe und Melancholie getragen, verliert das Buch an einigen Punkten sich einfach zu sehr und verläuft leider zeitweise in die Langeweile.Mein Fazit: Ein ruhiger, fließender Roman mit stimmigen Flair und stellenweise bezaubernden Wortgeflechten. Leider hält er den Leser nicht durchgängig gefangen, bleibt teilweise einfach zu oberflächlich oder rutscht ins Langweilige. Trotzdem nehme ich einige besondere Momente mit und werde nach dem nächsten Werk des Autors Ausschau halten.
- Jenny Rogneby
Leona
(65)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderLeona ist in Stockholm bei der Polizei tätig und bekommt einen neuen Fall. Es wurde eine Bank überfallen, aber von einem kleinen Mädchen! Was ist da los? Und wer hat das Tonband besprochen, dass das Mädchen abgespielt hat? Leona beginnt zu ermitteln und muss sich gegen neidische Kollegen, den all zu strengen Chef und vor allem, gegen ihre eigenen Dämonen durch setzen. Immer mehr dringt der Fall in ihr Leben ein und dann steckt sie mitten drin und muss sich entscheiden.
Ein großartiges Debut. Jenny Rogneby macht Hoffnung auf viele weitere Topp Thriller!
Mir als Malta Fan, hat besonders der Urlaub dort gefallen . - Roger Zelazny
Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber
(97)Aktuelle Rezension von: Wladimir_TrofimowDieses Buch wollte ich damals überhaupt nicht lesen , allein schon weil mein Vater es mir ständig aufdrängen wollte. Nachdem er es mir schlussendlich als Sammelband geschenkt hatte, blieb mir quasi keine andere Wahl mehr. Doch ich war positiv überrascht, über die Art der Erzählung, die Tiefe, die Ereignisse und vor allem die Größe dieser Welt. Es gibt interessante Anlehnungen an Bekannte Mythologie, wie der Name schon vermuten lässt, aber die Vermischung mit der eigenen Fantasie des Autors macht das Buch tatsächlich sehr besonders. Ich habe schon gesehen dass die Meinungen hierzu unterschiedlich sind, doch es ist nur ein Zeichen dafür, dass jemand etwas nicht wie immer gemacht hat, sondern den Mut zu etwas neuem hatte. Die Bewertung zeigt auch, dass der Großteil der Leser Positiv überrascht über die Geschichte ist, so wie es bei mir der Fall ist. Fazit von mir? Eine klare Empfehlung zum Probieren!
- Sebastien de Castell
Spellslinger – Karten des Schicksals
(48)Aktuelle Rezension von: Bookfan_98Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.
Der Beginn war zwar vielversprechend, aber leider wurde das Buch im Verlauf der Geschichte immer schwächer.
- Roger Zelazny
Im Zeichen des Einhorns
(16)Aktuelle Rezension von: XamarorInformation zum Buch
Klappentext:
Amber ist die unsterbliche Stadt, nach deren Vorbild alle anderen Städte geformt wurden. Alle anderen Welten, auch die Erde, sind bloß Schatten dieser einen Realität. mal näher, mal weiter entfernt haben sie nur einen Mittelpunkt: Amber.
Corwin hat es geschafft: Er ist der Regent von Amber. Doch als sein Bruder Caine ums Leben kommt, gerät er in Verdacht, der Mörder zu sein. Caines Tod wirft ungeklärte Fragen über die Familienvergangenheit auf. Da gerät Corwin selbst ins Visier: Auf ihn wird ein Anschlag verübt.
Das Buch Cover ist gut gelungen sehr hochwertig und schön gestallte am Rand mit Roter Farbe versehen.
Die Hauptfiguren/Die Story *Spoiler-Warnung*
Corwin hat es geschafft Amber einzunehmen und nun damit beschäftigt herauszufinden wer seinen Bruder Caine umgebracht hat. Bei seinen Recherchen nimmt er sich Random zur Hilfe, um jeglichen verdacht von sich abzuwenden die schreckliche Tat verübt zu haben. Um keinen außer Verdacht zu lassen beruft Er ein Familientreffen, zu welchem alle erscheinen, außer seinem Bruder Brand. Mit viel Mühe können Sie gemeinsam Lokalisieren, wo dieser steckt, und konnten Ihn retten, daraufhin wird Brand verletzt und es konnte nur einer aus der eigenen Reihe gewesen sein. Das Rätsel wird nicht sofort gelöst und alle gegen Müde ins Bett.
In der zwischen Zeit wird Corwin ebenfalls verletzt und so beginnt die Mysteriöse Jagd nach dem Verbrecher....
Der Schreibstil
Mich konnte der Autor nicht abholen in seine Fantasy Welt. Der Schreibstill und durchwegs langweilig und komplett ohne roten Faden, viele Sätze werden einfach abgehackt geschrieben. Der Ich-Perspektiven Still aus der Sicht von Corwin ist ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Die Charaktere kommen sehr flach beschrieben rüber.
Fazit
Für mich war dies der schwächste Teil von dieser Serie. Ich konnte drei Kapitel lang dem Autor schlicht nicht Folgen, nach dem Lesen musste ich mir die Frage stellen und was habe ich jetzt gelesen. Für mich gibt es in diesem Buch einfach keinen roten Faden zur Handlung, oft wusste ich einfach nicht was mir der Autor da eigentlich sagen möchte. Und oft wird man bei einige Handlungen einfach schlicht verwirrt.
Schade finde ich in der Geschichte nichts über Amber zu erfahren und finde die Beschreibung im Buchrücken falsch dargestellt.
Mich hat das Buch nicht überzeugt!
- Joscha Sauer
Filmklischee-Bingo: Das lustige Kartenspiel für deinen Filmabend
(5)Aktuelle Rezension von: hanhanDie Beschreibung hat uns sehr neugierig gemacht: "Du hast gewonnen, wenn du beim gemeinsamen Filmabend die meisten Klischees in einem Film entdeckt hast – Bingo! Ein Auto stürzt über eine Klippe und explodiert, ein Opfer wird hinterrücks in der Dusche umgebracht, der Held rettet die Prinzessin, während Aliens die Erde besiedeln, um die Apokalypse einzuleiten. Sie sind überall: Filmklischees. Joscha Sauer und Anna-Maria Jung haben 270 davon in ein lustiges Kartenspiel gepackt. Vertreten sind bekannte Filmklischees aus den Genres Horror, Comedy, Sci-Fi/Fantasy und Action. Du hast gewonnen, wenn du beim gemeinsamen Filmabend die meisten Klischees in einem Film entdeckt hast – Bingo!"
Das Spiel ist sehr unterhaltsam. Wie lieben Filme aus allen möglichen Genre. Das macht das Ganze noch mal interessanter. Leider sind nicht alle Genre enthalten und leider ist die Spielanleitung sehr knapp. Darunter leidet der Spielspaß allerdings nicht. Wir hatten viel Spaß und werden es noch öfter spielen. Auch die Kinder hatten ihre Freude.
- Robin Dix
Tigerherz 1
(20)Aktuelle Rezension von: PixibuchEin wunderbar gestaltetes Jugendbuch bzw. Kinderbuch. Es handelt sich um Raja, einen kleinen weißen Tiger, der seine Eltern beide durch seinen Onkel Eisenkralle verloren hat. Denn Eisenkralle möchte der Herrscher des Dschungels sein, deswegen hat er seinen Bruder und seine Schwägerin getötet bzw. töten lassen. Nun ist er hinter dem kleinen Tiger her. Und nun wird erzählt, mit welchen Tieren Raja, der kleine Tiger bei seiner Reise durch den Dschungel zusammenkommt. Er ist sehr vertrauensseelig und merkt dann fast immer zu spät, dass es nicht alle Tiere mit ihm gut meinen. Herrlich und ausdrucksstark erzählt, doch an manchen Stellen für meine Begriffe etwas zu brutal. Das Buch ist mit wunderbaren Tiermotiven in Scherenschnittform bebildert. Außerdem liegen dem Buch Karten für ein Quartett bei, in welchem sämtliche Tiere, die in dem Buch mitspielen, genau beschrieben sind. Es ist der erst Teil einer Buchreihe über den kleinen weißen Tiger. - Tom Sidell
Munchkin
(1)Aktuelle Rezension von: AnnikaLeuZehn astreine Kalauer gibt es aus verschiedenen Federn, mit einem Vorwort von Matthias Korn in dem er kurz umreißt was ein Munchkin ist. Und was ein Munchkin ist, wiederhole ich daher hier nicht. Denn es geht um das Spiel. Ein Kartenspiel, auch genannt Gesellschaftsspiel. Mein Mann und ich habe es annodazumal auf der Spielemesse in Essen das erste Mal gesehen und es sofort für uns entdeckt und viele Leute angesteckt. Mittlerweile spielen wir abwechselnd eine der vielen Edition circa alle 4-6 Wochen. Die wichtigste Regel des Spiels lautet: Wem das Spiel gehört hat Recht. (Und das ist schon leicht abgewandelt aus der Spielanleitung.) Meistens setzt sich auch einfach der durch der am lautesten seine Meinung vertritt. Und nein, das bin nicht immer ich.
Das Buch kommt ohne Seitenzahlen daher, was ich gerade bei mehreren Geschichten als unübersichtlich empfinde. Zumal das Inhaltsverzeichnis nach Zeichnern und nicht chronologisch sortiert ist. Das gehört sich nicht.
Und dies sind die Geschichten, deren Titel dem gewieften Munchkin Spieler sicher so schon Bilder in den Kopf zaubern. Am Ende gibt es dann noch einmal ein Dutzend Variant Cover Arts von unterschiedlichen Zeichnern.
"Adoptiert noch heute ein Haustier."
Snobis-tisch - John Kovalik
Was ist ein Munchkin? - Mike Holmes, Tom Siddel
Menschen haben keine Klasse
Munchkin: Diamantenfieber am Rande des Universums
Gruftige Grüße 1 und 2 - Ian McGinty, Tom Siddel
Auf alles gefasst - Rian Sygh, Jim Zub
Die Ökologie der laufenden Nase
Munchkin Cthulhu kriegt euch alle!
Munchkin Freibeuter: Unter der Flagge der Dummheit
Auf jede Geschichte werde ich nicht eingehen, denn sie sind viel zu kurz und würden euch viel zu viel verraten. Allen gemein ist aber eine kleine sadistische, hinterhältige Note, welche die zumeist als 'Helden' platzierten Abenteurer in den Dungeons hervorkehren und hemmungslos an ihren Partnern ausleben, während sie den Monstern gegenüber absolut gerissen mächtig gegenüberstehen und sie schlichtweg platt machen. Gerade die Charaktere Spyke und Flower sind mit allen Wassern gewaschen und bringen die Dungeonbetreiber nicht nur ins Schwitzen sondern zum Verzweifeln. Und deren Boss sieht das gar nicht gerne. Aber was will man machen, wenn einem die Munchkins mit dem Argument: 'britische Sommerzeit' um die Ecke kommen. Jap richtig. Da machste nichts mehr und suchst nach Logik vergebens - eher findest du eine Ente.
Panini Comics, 2015 Munchkin Level 1,
Siddel, Holmes
Geschichten die ich nicht mochte: Diamantenfieber und Freibeuter. Liegt vielleicht daran, weil wir in unserer Turnier Gruppe auch die Freibeuter Edition ungern spielen. Kuhthulhu war zwar witzig, aber auch nicht ganz meine Liga. Ich bleibe lieber bei dem profanen Humor der Gruftigen Grüße und den klassenlosen Menschen. Das entsprach eher dem Geist der Spielweise die wir ausleben.
Tja, was kann man hier sonst noch entdecken, abseits der fiesen Handlung? Fangen wir doch mit 'der Ratte am Spieß' an, die ist so beliebt, die taucht glatt mehrmals auf. Der Kettenbikini und die Arschtritt Stiefel dürfen nicht fehlen. Und auch 'einmal einsetzbar Karten' wie der Polly Verwandlungstrank wird mal in Aktion gezeigt. Rundum gelungene Übersetzung der Spielkomik und des Zufallsgenerators in kleine Comicgeschichten.
Fazit:
Wem kann man diesen Comic empfehlen? Ich würde mal sagen, jedem eingefleischten Munchkin Spieler. Und wenn man das Vergnügen hat viele neue potentielle Munchkins anzulernen, lohnt es sich auch 'Was ist ein Munchkin' herum zu zeigen um sich die lange Erklärung zu sparen. Allerdings sind die Leute eh immer gleich fasziniert wenn es darum geht, Mitspielern 'Munch-Ärger-Dich-Nicht' -like in den Rücken zu fallen.
Als dicken Bonus obendrauf, enthält der Comic 4Spielkarten um sie in den Schatzkartenstapel zu mischen.
Aber auch ohne Spielbezug kommt jeder Rollenspieler und Larper auf seine Kosten.
Abgesehen davon nimmt das Spiel sich alle Nase selbst auf den Arm mit 'Monster, das die SL sich selbst ausgedacht hat' oder einfach 'Schummeln' Karten. Wie soll man da von dem dazugehörigen Comic etwas anderes erwarten als absolute Unernsthaftigkeit? Und ta da, sie schaffen es, sich selbst noch einmal vergnüglich in den Hintern zu treten und ihr eigenes Spielniveau liebevoll darzustellen, von Parodie kann man ja in dem Fall nicht sprechen.
(Mehr auf unserem Blog) - Arthur Conan Doyle
Sherlock Holmes und der Teufelsfuß
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenGelungene Kurzgeschichten um den Detektiv aus der Baker Street, festgehalten vom beflissenen und sehr begeisterungsfähigen Dr. Watson M.D. Die Kurzzusammenfassung der Geschichten auf der Rückseite ist unzutreffend, weil Holmes nicht nur tätig wird, um dem bedrängten schwachen Geschlecht beizustehen, manchmal sind gerade die Weiber die schlimmsten Verbrecher! Aber man erliegt dem Zauber immer wieder, man ist gespannt, wer diesmal die Stufen heraufeilen wird in das Detektiv-Wonzimmer oder wen Mrs. Hudson ankündigen wird. Einfach auch nach 100 Jahren immer noch ganz weit vorne bei Krimigeschichten. - Ralf Kramp
Aus finsterem Himmel
(15)Aktuelle Rezension von: BiestInhalt:
Ein Spinner, ein Familiengeheimnis und ein uraltes Schauermärchen …
Ein Fall für Herbie und Julius
Es ist Sommer in der Eifel, die Zeit der Straßenbaustellen und Umleitungen. Hätte Herbie nicht den Versuch unternommen, einen Schleichweg zu benutzen, wäre ihm nicht dieses Tier vors Auto gelaufen. Die Schadenfreude bei seinem allgegenwärtigen Begleiter Julius ist groß.
Das Rind gehört dem Marshal, einem Bauern, der seinen Hof zur waschechten Ranch umfunktioniert hat und Herbie dazu verdonnert, den Schaden abzuarbeiten. Herbie verstrickt sich dabei unmerklich in ein Netz von Verpflichtungen und gerät zudem in eine alte Fehde, die mindestens einer der Beteiligten gerne nach echter Wildwestmanier beenden würde.
Mitten hinein in das bedrohliche Szenario platzt die Nachricht vom Verschwinden eines jungen Rucksacktouristen, der an der Grundstücksgrenze des Marshals campiert hat. Ist er womöglich ebenfalls zwischen die Fronten geraten? Oder hat ihn der Ginstermann geholt, eine finstere Eifeler Sagengestalt, die in Gewitternächten ihr Unwesen treiben soll?
Meine Meinung:
Dieses Buch war wie ein wunderbarer, mysteriöser und urkomischer Trip durch die tiefste Eifel.
Der Humor, der sich durch die ganze Story zieht, der nur so vor Sarkasmus trieft, war einfach köstlich.
Die Geschichte ist jetzt nicht atemberaubend spannend und rasant, denn hier stehen einfach andere Sachen im Vordergrund. Zum Beispiel die schrulligen, abwechlungsreichen und gut gezeichneten Charaktere die dort leben und eben der tolle Humor.
Hin und wieder kommt es aber doch zu brisanten und spannungsgeladenen Szenen.
Herbie und Julius haben mir sehr gut gefallen. Es war sehr amüsant die beiden zu begleiten und ihren nicht ganz normalen Alltag mitzuerleben.
Lange tappt man als Leser im Dunkeln. Niemand lässt sich hier so leicht in die Karten schauen und so bleibt der wahre Täter bis zum Schluss im Verborgenen.
Der Schreibstil war super, flüssig und ließ sich flott lesen.
Das Cover passt zum Titel und zur Story, in der Eifel ziehen dunkle Wolken auf.
Fazit:
Ein gelungener Eifelkrimi, in dem Land und Leute super zur Geltung kommen.
Schrullige Charaktere, ein köstlicher Humor und spannende Szenen setzen sich zu einem perfekten Ganzen zusammen. - Fabienne Siegmund
Das Zylinderkabinett oder das Mädchen, das nicht dorthin gehörte
(20)Aktuelle Rezension von: OndinaDas Buch ist ein wunderbarer kleiner Ausflug in eine andere Welt - ähnlich wie Alice im Wunderland. Die Parallelen haben mich wenig gestört und der Hause Puschkin ist so niedlich, dass man ihm sehr gerne auf seiner Reise folgt und mitfiebert.
Basics:
Das Zylinderkabinett nimmt uns mit auf eine fantastische Reise in eine verwunschene Welt voller eigenartiger Tiercharaktere und herausfordernder Aufgaben. Wir begleiten den Hasen Puschkin in das Zylinderkabinett - eine Art Parallelwelt, in der er sich aufhält, wenn er versteckt im Hut seines Zauberers auf die nächste Show wartet. Eines Tages taucht die Tänzerin Eugenie auf und er setzt alles daran, ihr zu helfen, ihre Erinnerung wiederzuerlangen.
Bewertung:
Story - 4/5
Charaktere - 4/5
Worldbuilding - 5/5
Schreibstil - 4/5
Logik - 5/5
Action - 1/5
Ähnliche Titel: Alice im Wunderland
Ausführlich:
Die Geschichte empfand ich als solide, hatte aber ihre Schwächen, da es nicht besonders viel Action und Spannung gibt. Die Reise tröpfelt so vor sich hin, es gibt keine Grausamkeiten, weshalb es ein wirklich kuscheliges süßes Erlebnis war. Die Charaktere sind liebenswert und auf den nur 100 Seiten des Buches bereits gut verständlich dargestellt. Die Welt des Zylinderkabinetts und die Idee dahinter gefallen mir sehr gut! Auch wenn es mich sehr stark an Alice im Wunderland erinnert hat (das ja auch als Inspiration diente). Der Schreibstil ist absolut kindgerecht, ich würde es definitiv vor allem für ein jüngeres Publikum empfehlen. Mit etwa 10 hätte ich diese Geschichte geliebt!
- Markus Heitz
Des Teufels Gebetbuch
(8)Aktuelle Rezension von: cvcoconutIch habe das Hörbuch regelrecht verschlungen und einfach überall gehört. Markus Heitz schafft es perfekt die Gegenwart und die Vergangenheit miteinander zu verknüpfen. Wobei die ganze Geschichte zur Herstellung von Spielkarten sehr interessant war. Vieles kommt sehr glaubwürdig und realistisch rüber, aber dann mischt sich doch ein bisschen Fantasy in das Ganze.
Der Roman wechselt immer wieder zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten. So lernt man alle Beteiligten kennen, hat aber auch immer den Ausflug in die Geschichte.
Schnell findet man unter den Protagonisten seine Sympathisanten und deren Gegner und fiebert dann gnadenlos mit.
Einen großen Anteil hat sicherlich auch der Sprecher. Er legt so viel Betonung und Emotionen in die Kapitel, dass man als Hörer einfach nur gefesselt ist.
Ein super Roman mit der perfekten Mischung aus Horror, Thriller und Fantasy.
- Rose Snow
7 - Wie es begann (Der Anfang des Spiels) (Die Bücher des Spiels, Band 1)
(85)Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene7 - Wie es begann (Der Anfang des Spiels) (Die Bücher des Spiels 1)
von Rose Snow
Phoebe besucht ein Magiecamp. Schon bei ihrer Ankunft befindet sich ein komische Kartenspiel in ihrem Rucksack, dass sie magisch anzieht. Was hat es sich mit diesem Kartenspiel auf sich?
Der Schreibstil ist einfach nur klasse. Man wird sofort in eine Geschichte geworfen und ist mitten drin.
Der Storyaufbau ist gut strukturiert. Man hat hier einen guten Spannungsbogen, der sich durch das Buch gleichmäßig zieht.
Die Charaktere sind zwar ziemlich unterschiedlich, passen aber sehr gut zusammen. Auch wenn nicht alle sofort sympathisch sind.
Das Ende ist natürlich so gestrickt, dass man auf jeden Fall sich das nächste Buch kaufen muss. Man muss doch wissen, wie es weitergeht. - Marco Missiroli
Alles haben
(3)Aktuelle Rezension von: Kristall86Klappentext:
„Rimini im Juni, kurz bevor die Touristen kommen. Sandro kehrt in seine Heimatstadt zurück, um seinen Vater Nando zu besuchen. Die Mutter Caterina ist seit ein paar Jahren tot, und ein Freund hat ihm gesagt, der Alte sei nachts ständig unterwegs.
Vater und Sohn könnten kaum unterschiedlicher sein. Nando, pensionierter Eisenbahner und passionierter Tänzer, führt ein bescheidenes Dasein. Sandro ist ein Werbetexter ohne Ideen, aber mit jeder Menge Geldsorgen. Allen, die ihm begegnen, stellt er eine Frage, auf die er selbst keine Antwort hat: Wo wärst du mit einer Million Euro auf dem Konto und ein paar Jahren weniger auf dem Buckel?
Zwischen den beiden stehen unausgesprochene Verletzungen und Schuldgefühle. In knappen, gerade in ihrer Nüchternheit beeindruckenden Szenen zeigt Marco Missiroli die wortkargen Versuche der beiden Männer, sich anzunähern. Er erzählt von Tanz, Trauer, lebenslangen Träumen, von der Faszination des Kartenspiels und den Momenten, in denen man alles haben - oder alles verlieren kann.“
Autor Marco Missiroli hat „Alles haben“ verfasst. Der Einstieg in die Geschichte ist recht flott: Italien, Rimini um genauer zu sein, und Sandro hat Sorge um seinen Vater. Die Sorge ist nicht unbegründet und schnell steht fest, er weiß nicht alles über seinen Vater da die eigenen Probleme scheinbar doch größer waren und die Sicht auf das Wichtigste verdeckt haben. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein aber auf den letzten Metern seines Vaters kommen sich beide näher. Es stellt sich die Frage, was einen wirklich glücklich macht. Alles haben? Der Buchtitel ist hier sehr treffend. Braucht es alles um glücklich zu sein? Lebensglück? Genau das erfährt Sandro aber auch Vater Nando. Beide sehen was Glück und eben „Alles“ bedeuten kann und jeder hat andere Sichtweisen dazu. Der Weg zu diesen Fragen und Antworten war für beide schwer. Autor Missiroli hat einen besonderen Ton und Ausdruck gewählt wie wir Leser die beiden Personen erlesen. Wir bleiben außen vor und sind stille Beobachter.
Hier und da hätte ich mir gern mehr Gefühl und Emotionen gewünscht. Oft erschien mir die Geschichte zu steif aber dennoch hatte sie ihren Reiz! Fest steht jedenfalls: alles haben heißt nicht glücklich sein und das Glück hängt nicht von „alles haben“ ab. Jeder wird sein Glück anders empfinden und das ist doch das Wichtigste! 4 sehr gute Sterne hierfür!























