Bücher mit dem Tag "kasachstan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kasachstan" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Der Geiger (ISBN: 9783426654446)
    Mechtild Borrmann

    Der Geiger

     (137)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ilja Wassiljewitsch Grenko war ein großer Geiger, der sein Instrument nie ungeschützt durch die Gänge und Flure trug. Schließlich war die Stradivari ein Geschenk von Zar Alexander II und befand sich seit 1862 im Familienbesitz.

    Im Mai 1948 wird der Musiker urplötzlich nach einer Aufführung in Moskau verhaftet und verschwindet mitsamt seiner Geige spurlos. Seiner Frau wird weisgemacht, dass er in den Westen geflohen ist, weshalb sie und ihre Kinder für zehn Jahre ins Arbeitslager nach Sibirien gebracht werden. Als Leser wissen wir bald mehr über Iljas Schicksal, der ebenfalls in die Weiten Sibiriens verschleppt wurde.

    In einem weiteren Erzählstrang widmet sich die Autorin den Nachkommen, die sich in der Gegenwart auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit und dem Verbleib der Geige machen.


    Mechthild Borrmann. geboren 1960, debütierte 2006 mit einem Krimi, dem zwei weitere folgten. 2012 erhielt sie für „Wer das Schweigen bricht“ den Deutschen Krimipreis. 


    Auch dieses Buch liest sich wie ein Krimi, wurde aber als Roman gekennzeichnet. Spannend, erschreckend und erschüttert erfuhr ich als Leserin, wie sich korrupte russische Staatsdiener auf Kosten unbescholtener Bürger bereicherten. Ich durchlebte Straflager im kalten Sibirien und wie sich unter diesen unmenschlichen Zuständen Menschlichkeit breit machte. 

    Dies war mein erstes Buch von Mechthild Borrmann, wird aber sicherlich nicht mein letztes bleiben. Selten wurde mir Zeitgeschichte so mitreißend dargeboten. 

  2. Cover des Buches Sowjetistan (ISBN: 9783518467626)
    Erika Fatland

    Sowjetistan

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    „Welche Spuren haben die Jahre unter sowjetischer Herrschaft in diesen Ländern hinterlassen, bei den Menschen, die hier leben, in den Städten und in der Natur? Was hat von der ursprünglichen Kultur aus der Zeit vor der Sowjetunion überlebt? Und vor allem: Wie erging es Turkmenistan, Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan und Usbekistan in den Jahren nach dem Fall der UdSSR?“

     

    Die norwegische Autorin Erika Fatland gibt uns hier einen umfassenden Reisebericht über die fünf „Stans“, wobei es ihr gelingt viele Fragen erst mal aufzuwerfen und die Antworten dann auf dieser Reise zu suchen. Dies macht sie mit einer solchen Begeisterung und Hingabe, dass es unmöglich ist als Leser, sie nicht zu begleiten.

     

    Ihr enormes Hintergrundwissen fließt immer wieder zwischen den Begegnungen und Erlebnissen mit ein und liest sich sehr abwechslungsreich und spannend. Mit Empathie und Humor stellt sie Fragen über Tradition, Wirtschaft, die Präsidentenverehrung, Bildung, Volksgruppen und vieles mehr. Oft sind die Menschen geprägt von den Manipulationen der Regierungsgruppen und erzählen nur die allgemein geduldete Version bestimmter Themen. Doch immer wieder gelingt es ihr, Zugang zu Menschen zu finden, die (wenn auch hinter vorgehaltener Hand) ihre eigene Meinung kundtun.

     

    Die Autorin gibt einen Überblick über den Reichtum einiger Städte, über Marmorpaläste und goldene Kuppeln, über Umweltkatastrophen wie beispielsweise den Aralsee, über Arbeitslosigkeit und das Verhältnis zu Russland, über Religion, Brautraub, die Jagd mit Königsadlern, über Korruption und vieles mehr.

     

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch keine so interessante Lektüre über diese Länder in Zentralasien gelesen habe und werde wohl immer wieder nochmal in dem Buch schmökern. Auf jeden Fall habe ich viel Neues erfahren und vieles wurde mir wieder in Erinnerung gerufen. Auch wenn ich mich nicht unbedingt gleich auf eine solch anstrengende Reise machen möchte, ladet dieses Buch ein, sich ein umfassendes Bild über die Stans zu machen. Interessant, dass Kirgisistan demokratisch angehaucht ist, während in den anderen Ländern Autokratie und Absolutismus vorherrschen. Über die ein oder andere Anekdote schüttelt man einfach nur den Kopf, denn was sich Präsidenten alles so überlegen, um das Volk zu manipulieren, ist teilweise wirklich schräg.

     

    Ich habe diesen spannenden Reisebericht verschlungen und bin der Autorin gerne durch die Landschaft, die Farben, die Geschichte und die Politik gefolgt. 5 Sterne sind hier selbstverständlich.

  3. Cover des Buches Dshamilja (ISBN: 9783293005181)
    Tschingis Aitmatow

    Dshamilja

     (274)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Sehr gern bin ich dem Autor in die kirgisische Steppe gefolgt. Zu Beginn werden die Lebensumstände der Menschen zur damaligen Zeit beschrieben. Manches wirkt ziemlich fremdartig, da alte Traditionen eine wichtige Rolle im Zusammenleben der Menschen spielen. Doch die Zeiten ändern sich. Die Handlung spielt in der Zeit des 2. Weltkrieges und die Menschen stehen neuen Herausforderungen gegenüber. Die Menschen passen ihre Lebensweise dem an und insbesondere die jüngere Generation geht neue Wege.   

    Das Buch löst mit seinen wunderschönen Beschreibungen einen besonderen Zauber aus und um zu begeistern, braucht es nicht mehr Seiten. 


  4. Cover des Buches Die Reise nach Trulala (ISBN: 9783442457212)
    Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Leider war es nicht so lustig wie erwartet oder auch wie auf dem Klappentext versprochen. Ich hätte auf jeden Fall mehr erwartet. 

    Außerdem hatte ich das Gefühl, dass Klischees über Migranten und vor allem Russen viel zu sehr bestärkt wurden. Da wird der Russe als faul dargestellt und nur Wodka trinkend. Das finde ich so nicht zutreffend und doch recht schade. 

    Es ist jetzt nicht mega schlecht, aber einfach nicht das was ich erwartet habe. 

  5. Cover des Buches Roadtrip mit Emma (ISBN: 9783426790304)
    Christina Klein

    Roadtrip mit Emma

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Christina Klein und ihr Freund Paul möchten Christinas Großmutter besuchen. Die wohnt allerdings in Sibirien und der Weg wird nicht etwa mit dem Flugzeug, sondern mit einem umgebauten Mercedes-Camper zurückgelegt. Dieser Camper wurde von seinen Besitzern Emma genannt und ist tatsächlich älter als seine Reisenden: als Oldtimer hat Emma bereits mehr als 30 Jahre auf dem Buckel…

    Der Reisebericht, den Christina Klein geschrieben hat, gibt die Erfahrungen dieses abenteuerlichen Trips wieder, der zunächst durch Südosteuropa, dann über Moldawien und das Schwarze Meer nach Georgien und Kasachstan führt, bis schließlich nach ca. 10.000 km das heimatliche Dorf erreicht ist.

    Zwischendurch gibt es jede Menge Erlebnisse, viele davon hängen mit der etwas zickigen Emma zusammen und den schlechten Straßen, die einem Oldtimer zu schaffen machen. Einen anderen Schwerpunkt bilden das Essen und der Alkohol-Konsum während der Reise. Über politische Systeme, kulturelle Höhepunkte oder die wirtschaftliche Situation der bereisten Länder erfährt man in diesem Buch kaum etwas, dafür mal mehr oder weniger über die Stimmung der Reisenden. Der Rückweg aus Sibirien führt schließlich über Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan zum Kaspischen Meer mit einem längeren Abstecher in den Iran. Hier endet etwas abrupt die Reiseerzählung. Der Karte in der Umschlagklappe ist zu entnehmen, dass der Trip über die Türkei und Griechenland bis nach Österreich fortgesetzt wird, zu lesen ist davon aber nichts mehr. Der Bildteil in der Mitte des Buches ergänzt den Text immerhin auf hilfreiche Weise.

    Das Buch liest sich in einem flotten Tempo. Durch die doch ziemlich andere Lebenseinstellung der Autorin ist bei mir der Funke aber nicht übergesprungen. Die Ungenauigkeiten des Verlags (40.000 km waren es schlichtweg nicht bis nach Sibirien und die Karten bezeichnen die Orte mit anderen Namen als die Autorin, um nur einige ärgerliche Auffälligkeiten zu nennen), kommen hinzu.

    So kann ich nur mit 3 Sternen bewerten.

    Für Leser, die selbst gerne Roadtrips unternehmen, kann das Buch bei der Planung eines Sibirien-Trips hilfreich sein.

  6. Cover des Buches Die Zeit der Wunder (ISBN: 9783551312853)
    Anne-Laure Bondoux

    Die Zeit der Wunder

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In diesen Buch geht es um Koumail der mit seiner Ziehmutter vom Krieg im Kaukasus nach Frankreich flieht.
    Es war ein bisschen anstrengend es zu lesen, da sich sehr viele Sachen oft wiederholen und der Schreibstil sich von Kapitel zu Kapitel ändert, was auch einen Grund hat, denn Koumail wird dort auch älter. Das Ende konnte es noch retten den man hat eigentlich nicht gedacht das es diese Wendung nimmt. Für die, die gerne Kriegsgeschichten liest ist das eine Empfehlung. 
    Ich glaube ich hab es in falschen Umständen gelesen. Ich gib diesem Buch irgendwann noch eine Chance. 
  7. Cover des Buches Es gab keinen Sex im Sozialismus (ISBN: 9783442542659)
    Wladimir Kaminer

    Es gab keinen Sex im Sozialismus

     (36)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Der Klappentext verspricht hinreißend komische Geschichten aus der Sowjetunion. Doch in meinen Augen bietet das Buch mehr als Komik, sondern eher tiefgründige Ironie. Ich mag es, wenn Menschen über sich selbst lachen können. Der Autor Wladimir Kaminer betrachtet sich und seine Landsleute mit liebenswertem Humor. Er macht nichts schlecht, oder lacht über andere, aber er erzählt von schrulligen Ereignissen oder lustigen Gewohnheiten aus der Sowjetunion, wobei auch wir im Westen unser Fett ab kriegen, ohne dabei lächerlich gemacht zu werden. Es ist und bleibt eine Gratwanderung, die Kaminer jedoch bravourös meistert. Die Geschichten haben genau meinen Humor getroffen, denn sie sind weder albern noch unrealistisch. Und überall steckt ein Fünkchen Wahrheit drin, denn ich habe mich bei russischen Bekannten erkundigt, ob es zum Beispiel die kasachische Steppenschildkröte wirklich als Haustier gab.
    Ja, es war so. Ich bin rundum begeistert und vergebe 5 Lesesterne.
    Auch das Hörbuch, vom Autor selbst vorgetragen, ist ein Genuss. Der schwere russische Akzent verleiht Authentizität, und dass alles gleichbleibend sachlich vorgelesen wird, verstärkt für mich den witzigen Charakter ganz besonders.
  8. Cover des Buches Himmelskinder (ISBN: 9783442378364)
    Marion Feldhausen

    Himmelskinder

     (52)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Himmelskinder

    Cover: Ein Mädchen irrt durch die Kornähren und weiß nicht mehr, wo sie sich hinwenden soll. Eine Gesichtshälfte ist fast schwarz, wie im Schatten und das andere Auge ist zu. Düster wie das Innere des Buches.

    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (16. Januar 2012) und das Buch hat 320 Seiten.

    Kurzinhalt: Ein fesselnder Psychothriller über die Abgründe der menschlichen Seele – und der Politik

    Ein Mann liegt leblos in einem Hotelzimmer; ein unbekleidetes Mädchen wird in einem Gebüsch gefunden, sie ist halbtot. Akkordeonist und Kriminalpolizist Alvermann und seine Mannschaft kommen auf die Spur einer skrupellosen Menschenschlepperbande, die Mädchen aus Osteuropa nach Deutschland bringt und sie dort prostituiert. Im Laufe ihrer Ermittlungen stößt die Karlsbacher Kripo auf eine gut funktionierende Seilschaft in höchsten Politiker- und Justizkreisen, deren Mitglieder schon vor Jahren Stammgäste in einem Kinderbordell waren …

    Meine Meinung: Leider wurde von dem Thema Menschenschlepperband kaum etwas gelesen, es war einfach alles ein wenig undurchsichtig. Das Buch las sich sehr zäh und wurde auch nicht aufgelockert durch den platten Humor von Kommissar Halvermann, darüber konnte ich nun wirklich nicht lachen. Die Ermittlungen waren sehr undurchsichtig und ging auch sehr schleppend voran und bei vielen hat der Kommissar Zufall mitgespielt. Die restlichen Seiten des Buches habe ich einfach nur so überflogen, damit ich weiß, ob noch etwas besonderes kommt, ist aber nichts mehr gekommen. Schade, man hätte mehr aus diesen Thema machen können. Mir blieben auch zu viele Fragen einfach unbeantwortet und es war vieles undurchsichtig. Leider hat mich dieses Buch nicht so gefesselt, wie ich von dem Thema angenommen habe.

    Mein Fazit: Das Buch hat mich in keinster Weise gefesselt, das Thema hätte definitiv mehr hergegeben, denn das Thema ist sehr interessant. Leider abgebrochen, nicht mein Lesestil und auch keine richtige Spannung und zu platter Humor, den ich nicht verstehen konnte oder wollte.

  9. Cover des Buches Fernweh im Herzen (ISBN: 9783959102049)
    Nina Sedano

    Fernweh im Herzen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ckfree

    Das Cover ist altbacken und passt nicht zu einer modernen Weltenbummlerin, die mit dem Rucksack unterwegs ist. Zudem ist der Titelzusatz irreführend, denn es handelt sich nicht nur um neue Abenteuer. Das Buch umfasst vielmehr Reiseerlebnisse aus 40 Jahren (1978-2018), in denen teilweise Rückblicke zu anderen früheren Reisen gemacht werden.

    Die Anekdoten sind mal mehr, mal weniger lang und beschäftigen sich mehr mit den Reisebekanntschaften der Autorin als mit den Ländern.
    Oft wirkt es wie ein Tagebuch oder eine Dokumentation runtergeschrieben. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich wie ein Sachbuch über Tiere oder Belehrungen über Natur, Umweltschutz etc. lesen.

    Äußerst wenig verspürt man die Freude und Euphorie der Reisenden.
    So ist das selbst auferlegte Vorhaben "Dieses Buch möchte zum Reisen animieren" in meinen Augen klar gescheitert. So schwappt keine Begeisterung oder springt der Funke für einzelne Länder auf mich nicht über, sodass ich nach dem Lesen ohne neues Fernweh zurückbleibe.

  10. Cover des Buches Ritas Leute (ISBN: 9783499332128)
    Ulla Lachauer

    Ritas Leute

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Viele Russland-deutsche haben vor und nach der Öffnung der Ostgrenzen, die Möglichkeit der Ausreise genutzt. In der Sowjetunion waren Sie über Generationen Fremde -Deutsche- geblieben, nun hier in Deutschland, werden sie als "Russen" abgetan. Oft meint man sie wären nun Kultur- und Heimatlos. Ulla Lachauer ist es mit Ihrem Buch ,gelungen mehr Licht in die dunkle und verworrene Geschichte der Russland-deutschen zu bringen. Anhand einer Familiengeschichte beginnt sie mit der Einwanderung nach Russland, erzählt über den Aufbau der Gemeinden und Dörfer von deren Vertreibung nach in die Steppe, von Liebe, Not, Elend, Hoffnung,und Arbeit bis in die heutige Zeit. Das Buch gibt einen kleinen Einblick in eine uns (noch) fremde Welt. Ein schönes Buch für mehr verstehen, gegenseitigen Respekt und mehr Akzeptanz.
  11. Cover des Buches Uebel unterwegs (ISBN: 9783667104724)
    Tina Uebel

    Uebel unterwegs

     (26)
    Aktuelle Rezension von: MarieKleinstadt
    Tina Uebel, ihrerseits Schriftstellerin aus Hamburg, hat ein Stipendium in Shanghai. Aber in ein Flugzeug steigen, um nach Shanghai zu fliegen.......nee, das ist Frau Uebel viel zu langweilig. Per Landweg soll die Reise gehen. Und zwar mit dem Zug und durch Länder, mit denen die meisten Schwierigkeiten hätten, sie auf einer Landkarte schnell zu lokalisieren. 
    Also schultert die Autorin ihren Hinkelstein, pardon, ihren Rucksack und begibt sich auf eine wundervolle, anstrengende und amüsante Reise vom Hamburger Hauptbahnhof aus durch Deutschland - Serbien - Bulgarien - Türkei - Iran - Turkmenistan - Usbekistan - Kasachstan - China. 
    Und der Leser reist mit ! Durch Städte, die durch ihre größenwahnsinnige Architektur, beklemmend oder lächerlich wirken. Oder einfach durch ihre Kulturdenkmäler bezaubern. Wir lernen Menschen kennen...liebenswert, schrullig, verbiestert.....je nach Land und Laune. Und wir lernen Undenkbares vom Reisen per Bahn. 
    Ganz ehrlich ? Ich hätte nicht gedacht, dass es Frau Uebel schafft, mich SO zu begeistern. Erstmal schon der Mut, allein als Frau loszuziehen, durch Länder, die nicht ganz unproblematisch sind. Und dann so amüsant und wortakrobatisch über das Erlebte zu berichten. Ich habe nach dem Lesen immer gleich gegoogelt nach weiteren Infos: z.B. Fotos von Ashgabat und Astana. Und ich hab mir auch schon weiterführende Literatur zugelegt. 
    Also, von meiner Seite aus vollste Zufriedenheit. Ach ja....und Frau Uebel....kommt da vielleicht noch mehr ? Planen Sie etwas so reisemäßig ? Hier würde sich jemand sehr freuen !
  12. Cover des Buches Ein Königreich für Eljuscha (ISBN: 9783407810885)
    Uri Orlev

    Ein Königreich für Eljuscha

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Dreambooks_23
    Es geht um Eljuscha.Er wird aus seinem Leben in Polen gerissen, als der 2.Weltkrieg anfängt und nach Kasachstan gebracht.Dort muss die Familie sich nun ein neues Leben aufbauen und sich eingewöhnen.
    Wenn ihr auf historische Romane steht oder euch der 2.Weltkrieg oder die Kultur in Kasachstan interessiert, kann ich euch das nur empfehlen.Außerdem ist es sehr unterhaltsam,interessant und lustig, wie die Kinder Kasachstan entdecken.
    Für mich ein super tolles Buch,wodurch ich die Kultur des Landes aus dem meine Mutter kommt,besser kennenlernen konnte.
  13. Cover des Buches The Hunt for FOXP5 (ISBN: 9783319289601)
    Wallace Kaufman

    The Hunt for FOXP5

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sakuko
    Das Buch spielt in der nahen Zukunft 2020. Michelle Mitchell ist Genetikerin und Mutter einer hochbegabten Tochter, die sie aus Kasachstan adoptiert hatte. Avalon, ihre Tochter, ist Besitzerin eines einzigartigen, genetischen Markers, den Michelle in deren Kindheit isoliert hatte, als sie befürchtete, ihre Tochter könnte autistisch sein. Das ist aber trotz ihrer hohen, generellen Intelligenz nicht der Fall.
    Michelle wird mit ihrer Tochter von dem berühmten Genetiker Dr.Akenov nach Kasachstan zu einer Konferenz eingeladen, wo sie einen Vortrag halten soll. Aber auch die CIA interessiert sich für Dr. Akenov, da sie ihn im Verdacht haben, Viren für Terroranschläge zu züchten, und sie bitten Michelle, sich doch auf der Konferenz etwas umzuhören.

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich laienhaft sehr an Genbiologie und Gentechnologien interessiert bin. Leider fand ich das Buch eher enttäuschend.

    Die wissenschaftlichen Zukunftsvisionen und Ideen sind oft völlig vom Rest der Geschichte separiert. So werden ganze Vorträge und Vorlesungen, wissenschaftliche Unterhaltungen und detaillierte Arbeiten an Genmaterial wiedergegeben. Auch gibt es Rückblenden zu Ausgrabungen und Studien, die letztendlich nur minimal mit dem Plot zu tun haben, aber die Geschichte immer wieder unterbrechen und hinziehen.
    Das Problem mag auch sein, dass ich als versierter Laie definitiv nicht genug Ahnung von der Materie habe um immer zu verstehen, welche Dinge wissenschaftlich tatsächlich möglich sind, und wo die Zukunftsvisionen anfangen. Für dieses Buch sollte man anscheinend mindestens zu Ende studiert haben, wenn nicht genau in dem Bereich arbeiten.

    Gerade zu Beginn springt das Buch auch durch sehr viele Zeitebenen und bearbeitet Hintergrundinformationen aus der Vergangenheit, von denen nur manche später wirklich relevant werden. Man wird also am Anfang mit sehr vielen Informationen und Fakten erschlagen, die es erst mal zuzuordnen gilt. Das ist recht anstrengend.
    Auch ist das Buch sprachlich am Anfang etwas unbeholfen. Gewisse Phrasen werden wiederholt, Vorstellungen von Charakteren mehrfach auf verschiedene Weisen gemacht, es gibt kleine Fehler bei den Jahresabständen.

    Im Laufe der Geschichte, wird die Sprache flüssiger und es gibt längere, zusammenhängende Passagen, die nicht von zu viel wissenschaftlichem Interlude unterbrochen werden. Diese lesen sich dann tatsächlich auch recht angenehm.

    Leider ist auch der Plot nicht wirklich überzeugend. Dafür, das es sich bei dem Buch um eine Mystery Novel handeln soll, gibt es kaum Geheimnisse. Die Motivationen aller beteiligten sind relativ durchschaubar, und Informationen werden eigentlich nie zurückgehalten. Der Leser erfährt eher mehr als er müsste und so kommt eigentlich kaum Spannung auf. Man kann sich praktisch immer Denken, wohin es geht.

    Alles in allem bin ich eher enttäuscht von meinem ersten Science & Fiction Buch. Ich hatte erwartet, das wissenschaftliche Informationen, Handlung und Charaktere besser miteinander verflochten sind und ein kohärentes Ganzes ergeben, statt diesem Flickenteppich aus Vorträgen, Erzählebenen, wissenschaftlichen Infos und Plot den ich vorgefunden habe.

  14. Cover des Buches The Travel Episodes (ISBN: 9783492406406)
    Johannes Klaus

    The Travel Episodes

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Ein Glück, dass gute Reisegeschichten niemals langweilig werden! Denn auch im fünften Band der erfolgreichen Reihe »The Travel Episodes« werden gemeinsam mit Johannes Klaus die spannendsten, aufregendsten und mitreißendsten Storys aus allen Ecken der Welt gekürt. Sie entführen uns in den afrikanischen Busch, in die eisige Wildnis Grönlands und die rote Weite Australiens. Sie erzählen von einem Segelabenteuer im südlichen Ozean, beschreiben das große Nichts in Kasachstan und zeigen, wie eine neue Generation in Bangladesch das Reisen für sich entdeckt. Das Buch für Fernsüchtige!

     

    》EIGENE MEINUNG:

    „Ich erinnerte mich an eine Frage, die mir öfter gestellt wird: Was gibt dir das Reisen, was du zu Hause nicht bekommen kannst? Und mir wurde klar, dass ich die Frage für eine Antwort umdrehen muss: Was habe ich auf Reisen, was ich zu Hause nicht habe? Kein Netz. Keine Verpflichtung. Keine Kalender. Keine Termine. Und vor allem kein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht erreichbar bin, wenn ich mir Zeit für mich nehme.“

     

    Dies ist mein 2. Buch aus der „The Travel Episodes“-Reihe und ich habe ihn wieder sehr genossen:

    1. Geschichten von Fernweh und Freiheit

    2. Neue Geschichten für Abenteurer, Glücksritter und Tagträumer

    3. Neue Reisegeschichten von allen Enden der Welt

    4. Über die Lust am Alleinreisen

    5. Von Abenteuern in der Ferne und vor der Haustür

     

    Die Gestaltung ist erneut sehr angenehm: Traumhaftes Fernweh-Titelbild, moderne und schlichte Schriften, ein sonnengelber Buchrücken! Zu Beginn findet sich wieder einen zweiseitige, in Hemisphären aufgeteilte Weltkarte, mit eingezeichneten Orten an die man im Laufe des Buches reisen wird. Vor jedem Bericht finden sich Titel, Reiseort, Autorenname, kurze einleitende Worte sowie ein Schwarz-Weiß-Bild zur Reise. Ergänzend dazu findet sich im Buch ein farbiger Bildteil mit weiteren Reiseimpressionen. Am Ende des Buches werden alle Autoren, je in einem kurzen Portrait, vorgestellt – teils mit Hinweisen zu ihren Blogs, Social-Media-Kanälen etc.

    Der Schreibstil ist, trotz der vielen verschiedenen Autoren, stets flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichten sind dabei vielfältig: Anrührend, abenteuerlich, nachdenklich, humorig,… Gegliedert werden die Texte dabei von, aus dem Text heraus gestellten, besonderen Passagen.

    Passend zum Titel finden sich im Buch Geschichten aus Suriname, Südafrika oder Australien, ebenso wie eine Erzählung aus Deutschland. Ich hatte viel Freude daran jede einzelne zu entdecken, auch wenn viele Reisearten, Einstellungen oder Länder nichts für mich als Reisende wären! Ich kann nur sagen, dass ich mich auf jede neue Ausgabe der Travel Episodes freue – mit den Autoren zu reisen, ihren Gedanken und Gefühlen zu folgen, eigene Überlegungen anzustellen, Neues zu entdecken,…

     

    》FAZIT:

    Erneut eine wunderbare Sammlung an interessanten Geschichten vom Reisen, Ankommen und vielem mehr…

  15. Cover des Buches Petrowitsch (ISBN: 9783257610635)
    Andrej Kurkow

    Petrowitsch

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Lev
    Ein echter Kurkow. Die kasachische Wüste, als Kindernahrung getarnte Drogen, der ukrainische Geheimdienst, die nationalistische Partei und das Geheimnis des ukranischen Nationaldichters Taras Schewtschenko, heiliger Sand und nicht zuletzt das Chamäleon mit Namen Petrowitsch ergeben ein verrücktes Abenteuer, lakonisch und mit viel Witz erzählt. villeicht nicht ganz so gut wie "Picknick auf dem Eis" aber dennoch ganz wunderbar.
  16. Cover des Buches Die Grammatik der Rennpferde (ISBN: 9783837133936)
    Angelika Jodl

    Die Grammatik der Rennpferde

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Gela_HK
    Für ihre ausländischen Studenten ist die Deutschlehrerin Salli Sturm ein tägliches Highlight, doch privat glänzt bei Salli wenig. Verabredungen mit Kollegen und einsame Videoabende trösten sie über die Einsamkeit hinweg bis Sergey, ein russischer Stallarbeiter, als Privatschüler in ihr Leben tritt. Die Grammatikstunden gestalten sich schwierig und der verschlossene Russe mit seinen eingefahrenen Satzstellungen macht es Salli nicht leicht. Doch langsam entwickelt sich zwischen Lehrerin und Schüler ein besonderes Gefühl, mit dem beide nicht mehr gerechnet hätten.

    Angelika Jodl ist von der ersten Seite an ihre Leidenschaft für Sprache und Grammatik anzumerken. Alle Kapitelüberschriften beginnen mit einer grammatikalischen Einleitung.
    Die Sprecherin Martina Gedeck verleiht diesem Hörbuch eine besondere Lebendigkeit mit hohem Unterhaltungsfaktor. Sie versteht es jedem Charakter eine eigene Stimme zu geben und besonders die grammatikalischen Fehler perfekt auszusprechen. Es ist bestimmt nicht leicht, eine falsche Satzstellung glaubwürdig zu sprechen. Besonders bei Sergey und den chinesischen Studentinnen ist Martina Gedeck dies hervorragend gelungen.

    Das Zusammenspiel zwischen der lehrplanorientierten regelgerecht lebenden Salli und dem spröden, verschlossenen und pragmatischen Sergey macht Spaß zu lesen. Ganz nebenbei erfährt man auch viel über den Rennsport und Pferdehaltung. Die Stute Katka hat eine nicht unerhebliche Schlüsselfunktion im Roman.

    Salli muss man sofort ins Herz schließen. Sie lebt für die Sprache, umgibt sich mit Wortart-Tieren, wie Nomen-Elefanten und Pronomen-Äffchen, die sie gedanklich ständig begleiten. Obwohl sie von ihren Studenten geliebt wird, fühlt sie sich selbst unter all ihren promovierten Kollegen minderwertig. Heimlich hofft sie auf eine Gefühlsregung ihres Kollegen Anselm, der aber auch von anderen Kolleginnen hofiert wird. Der Unterschied zwischen der selbstsicheren Lehrerin und der fast schon hilflosen Salli im Alltag macht sie so liebenswert.

    Sergeys Sprache ist herrlich, die Mischung aus Muttersprache, Satzverdrehern und urigem Dialekt hört man richtig beim Lesen. Manche Worte habe ich laut gelesen, dann ist es noch besser.
    Sergey ist als Ex-Jockey sehr kompetent im Umgang mit Pferden. Trotzdem wird seine harte Arbeit schlecht bezahlt und er muss viele Demütigungen einstecken. Man wird richtig wütend auf die arroganten Pferdebesitzer und den ausbeutenden Stallbesitzer. Seine Sprachschwierigkeiten kosten ihn sogar eine Anstellung, dennoch behält er bewundernswerter Weise seine Würde:
    "Ein Mann zeigt nicht, was in seiner Seele passiert. "

    Salli sieht durch Sergeys Unterricht eine Change, doch noch einen Doktortitel zu erhalten. Sergey wird uneingeweiht zum Studienobjekt und Salli zieht zu ihm von Schwabing nach Daglfing. Doch das anfängliche Ziel verliert sich und aus der Lehrerin wird eine staunende Schülerin.

    "Und sagst du immer, das soll ich lernen! No, heute du musst. Oder geht net bei dir mit Lernen?"

    Kulturelle Unterschiede, Sprachschwierigkeiten, Missverständnisse stehen zwischen Salli und Sergey, aber die Liebe setzt sich trotzdem durch. Gesellschaftskritik wundervoll umgesetzt. Warmherzig, leise, mit liebenswerten, sympathischen Protagonisten.
  17. Cover des Buches Long Way Round (ISBN: 9783492273367)
    Ewan McGregor

    Long Way Round

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ninasan86
    Zum Inhalt:

    Zwei Männer, zwei Motorräder, 20 000 Meilen. Ewan McGregor, weltbekannt aus »Star Wars«, »Trainspotting« und »Moulin Rouge«, und sein Freund und Kollege Charley Boorman verbindet nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch eine tiefe Leidenschaft für Motorräder und das Extreme. Gemeinsam verwirklichen sie einen alten Traum: einmal mit dem Motorrad um die Welt fahren, von London durch ganz Europa und Asien, rüber nach Kanada und weiter nach New York – ein wilder Ritt durch großartige Landschaften und extremes Wetter, mit anrührenden Begegnungen und heiklen Situationen.



    Über die Autoren

    Ewan McGregor, 1971 in Schottland geboren, ist einer der gefragtesten Schauspieler Hollywoods. Der Durchbruch gelang ihm mit Trainspotting, weltweiten Ruhm erntete er als Obi-Wan Kenobi in George Lucas' Mammutprojekt Star Wars. Auf der Motorradreise lernte Ewan McGregor ein vierjähriges Mädchen aus der Mongolei kennen, das er mit seiner Frau Eve adoptierte - sie ist seine dritte Tochter. Seit 2004 ist McGregor als UNICEF-Botschafter tätig. 

    Charley Boorman, 1966 in London geboren, ist Schauspieler und Sohn des großen Filmregisseurs John Boorman (Excalibur). Er begegnete Ewan McGregor bei Dreharbeiten zu The Serpent's Kiss (Der Schlangenkuss). Seitdem sind die beiden Motorradfreaks enge Freunde. Charley Boorman lebt mit seiner Frau Olivia und seinen beiden Töchtern in London. 



    Mein Fazit und meine Rezension

    Ewan McGregor war mir auch vor seiner Reise nicht unbekannt. Das erste Mal nahm ich ihn richtig wahr in Moulin Rouge, in welchem er an der Seite von Nicole Kidman in meinen Augen brillierte. Ich muss zugeben, Star Wars war zu dieser Zeit fast gänzlich an mir vorbei gegangen. Das Buch "Long way round" begegnete mir zum ersten Mal auf meiner Reise durch England im Jahre 2005. Damals war ich mit meiner ehemals besten Freundin und deren Eltern auf einer 2-wöchigen Reise durch England und Schottland unterwegs und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Aber das ist eine andere Geschichte. 

    Tatsächlich begegnete mir das Buch in englischer Sprache in London in einer großen Buchhandlung und ich musste es mitnehmen. Irgendwann jedoch merkte ich, dass es mich einfach nicht fesselte und so verschenkte ich es. Ein großer Fehler! Vor kurzem erst entdeckte ich es in deutscher Sprache wieder und da ich mich für Reiseberichte interessierte und es mir insbesondere die Bücher von National Geographic angetan hatten mit ihren Illustrationen und Berichten, wanderte es wieder zu mir. Und es war gut so. 

    Ich habe die beiden Männer auf ihrer Reise von England aus quer durch Europa und Russland bis hin nach China, hinweg übers Meer durch Amerika bis zum Ziel New York begleitet und mich über all ihre Geschichten erfreut. Gemeinsam legten die Beiden in 115 Tagen eine Gesamtstrecke von 35.960 km zurück. 

    Diese Leidenschaft, die die beiden Männer an den Tag legen, wie sie mit ihren Maschinen quer durch die Länder fahren, dabei nicht nur auf Hindernisse in der Natur stoßen, sondern auch mehrfach auf menschliche, hat mich einfach mit gerissen. Ab und an habe auch ich mich auf dem Sattel eines Motorrades sitzen und mit ihnen fahren sehen - dabei habe ich noch nicht einmal einen Motorradführerschein! 

    Jede einzelne Strecke und jedes einzelne Ziel von ihnen habe ich mit bedacht miterlebt, habe nicht nur die Bilder und Anekdoten der beiden genossen, sondern auch selbst im Internet recherchiert und mich mit ihnen vor Ort "umgesehen". Die Reise erlebte ich hautnah mit. Dabei erging es mir besser als den beiden, immerhin konnte ich das Buch gemütlich auf der Couch oder aber abends im Bett lesen und musste nicht wie sie durch Geröllwüsten, matschige Straßen bewältigen oder reißende Ströme durchqueren, um dann in Städten zu landen, in denen ganz andere Männer das Sagen hatten, als es zunächst den Anschein hatte. 

    Mehrfach habe ich mit den beiden gebangt und gezittert und mir wäre so einiges nicht egal gewesen - um ehrlich zu sein: ich hätte die Reise wohl vorher abgeblasen, denn irgendwann war es mir zu viel Abenteuer, doch das muss man den beiden Männern lassen: trotz aller Abenteuer, Gefahren und Probleme, die immer wieder ihre Wege kreuzten, haben sie nicht aufgegeben, haben nicht klein bei gegeben und sind immer ihrem Ziel gefolgt. 

    Ich habe im Verlaufe des Buches, das aus der Sichtweise von Ewan McGregor und von Charley Boorman abwechselnd beschrieben ist, die beiden Männer besser kennen gelernt und so nicht nur den Schauspieler Ewan McGregor, sondern auch den Menschen, den Familienvater und den sensiblen Mann kennen gelernt, der verbissen versuchte, sein Ziel zu erreichen und sich mehrfach selbst im Weg gestanden hat. 

    Für Ewan und Charley war es nicht nur eine Reise, sondern ein Abenteuer, das sie ein Leben lang begleiten wird - für mich war es eine Reise mit zwei großartigen Männern um die Welt, die ich niemals vergessen werde, denn sie haben mich zu Punkten der Erde gebracht, die ich sonst niemals "bereist" hätte. 
  18. Cover des Buches Berlin - Saigon (ISBN: 9783499621857)
    Dirk Sager

    Berlin - Saigon

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches GEO Special / Die Seidenstrasse (ISBN: 9783570197547)

    GEO Special / Die Seidenstrasse

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Ferner Osten auf der Überholspur (ISBN: 9783864891311)
    Jochen Dieckmann

    Ferner Osten auf der Überholspur

     (4)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Und jetzt stehen wir hier, in einem Feldweg irgendwo in Transkarpatien, und das Abenteuer hat begonnen.*


    Mit uraltem Wohnmobil und seinem Neffen macht sich der Autor auf den Weg von Deutschland nach China. Auf den Spuren der Seidenstraße geht es raus aus der EU, über die Ukraine, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan, Usbekistan und Krigistan (mit einigen Schwenkern wieder zurück in eines der Länder) nach China. 



    Mit diesem Buch liefert der Autor einen Bericht über seine Reise. Jedes besuchte Land wird dabei kurz vorgestellt, aber auch über die einzelnen Etappen der Reise berichtet. Im Hintergrund des Reiseberichts stehen immer die Fragen nach der neuen Seidenstraße: Wie groß ist der Einfluss Chinas auf das jeweilig besuchte Land? Warum funktioniert die Seidenstraße nur in eine Richtung? Was beeinflusst das Bild Chinas im Westen? 


    Neben diesen sind es individuelle Eindrücke, die beschrieben werden. Diese reichen von Begegnungen mit interessanten Menschen über die Beschreibung von Sehenswürdigkeiten bis hin zu Logistischem. Als ehemaligem LKW-Fahrer fallen dem Autor Details, die die Straßen und das Fahren betreffen wohl mehr ins Auge. So werden diese ebenso wie anfallende Reparaturen am Wohnmobil aber auch Grenzüberquerungen samt ihrer Prozeduren recht ausführlich beschrieben. Auch die Übernachtungswahl und das Essen liegen eindeutig im Interesse des Autors. Damit ergab sich eine Mischung aus Persönlichem mit Informationen zum jeweiligen Standort. 


    Der Reisebericht ist locker geschrieben und liest sich sehr flüssig. Die Reisevorbereitungen werden nur kurz erwähnt und schon beginnt die Fahrt. Die persönliche Note der Beschreibungen ist mir besonders dann aufgefallen, als der Autor etwas zu kritisieren hatte. Besonders bei bürokratischen Prozeduren – samt seiner Erfahrungen mit der deutschen Botschaft – nimmt er kein Blatt vor dem Mund und kann sich auch öfters explizit darüber aufregen. 


    Auch wenn bei einer so langen Reise der Weg das Ziel ist und viel Interessantes auf dem Weg dorthin passiert, war ich auf die Eindrücke aus China gespannt. Auch weil der Autor im Vorfeld die von den Medien geprägte Einseitigkeit des Blickwinkels anprangert, den der Westen auf China hat. Seine Beobachtungen in China selbst scheinen einige der Klischees zu bewahrheiten. Manche davon gehen von Chinas Einreise- und Kontrollpolitik aus (wie ständige Polizeikontrollen), andere vom Autor selbst (wie seine Beschreibungen der chinesischen Touristen). Ob er damit einen besseren Eindruck von China schaffen kann, sei dahingestellt. 


    Fazit: Ich fand die Lektüre angenehm zu lesen und insgesamt interessant, auch, weil man den persönlichen Blickwinkel des Autors spüren kann.

  21. Cover des Buches Borat (ISBN: B000MM0HT0)

    Borat

     (1)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Wie hieß doch gleich die Hauptstadt von Kasachstan? Borat ist eine Komödie, eine Dokumentation, ein Reisebericht und ein Roadmovie, vor allem ist er aber ein Enthüllungsfilm, der auf schonungslose Weise die wahre Denkweise der Amerikaner offen legt und uns - den Zuschauern - einen einzigartigen Blick hinter die Masken angeblicher Offenheit, Toleranz und Kultiviertheit gibt. Und wenn ich es mir recht überlege, begegnen uns tagtäglich auch hier diese Typen. Wer jetzt denkt, Borat sei ein bitterernster Film, der irrt, denn Borat schafft es auf extrem lustige und teilweise schockierende Weise zu enthüllen. So viel wie bei diesem Film habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Bei diesem Film gehen die Meinungen stark auseinander, ob er nun verdeckt intellektuell und komisch oder aber einfach nur geschmacklos und rassistisch sei (ich persönlich gehöre ganz klar zu erster Gruppe). In den meisten negativen Kritiken kann man zwischen den Zeilen lesen, dass die jeweiligen Verfasser die eigentliche Aussage des Filmes nicht verstanden haben, denn so offensichtlich sind die Schwachstellen in der Formulierung ihrer Kritik Die Figur des Borat wird von den meisten Kritikern als ein rassistischer und homophober Macho wahrgenommen. Borat mimt den hinterwäldlerischen Reporter und sagt Dinge frei heraus, die seine Interviewpartner nur denken. Er ist eher wie ein Psychotherapeut, der sich das Vertrauen der Leute zu eigen macht und ihre innersten Gefühle und Neigungen ans Tagelicht fördert. Gerade dieses machohaftes Auftreten und seine derbe Art, die Cohen mit großer schauspielerischer Leistung glaubwürdig verkörpert, sind ganz bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Der Humor ist derb, meistens sehr tief unter der Gürtellinie und hundertprozentig nicht politisch korrekt. Man muss schon ein sehr großer Freund des schwarzen Humors sein, um an diesem Film seine Freude zu haben. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.
  22. Cover des Buches Der Junge, der Gedanken lesen konnte (ISBN: 9783789131912)
    Kirsten Boie

    Der Junge, der Gedanken lesen konnte

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Dion
    Der zehnjährige Valentin ist eben erst aus Russland zugezogen. Gemeinsam mit seiner Mutter beginnt er nach einem Schicksalsschlag ein neues Leben. Zufällig verschlägt es ihn auf einen Friedhof, wo er neue Freunde findet: den Friedhofsgärtner Brodislaw, das Ehepaar Schilinsky, den alten Herrn Schmidt und dessen Hund Jiffel.
    Ungewollt verirrt sich Valentin manchmal in die Gedanken fremder Menschen. Das führt in zu einem ungeklärten Juwelenraub. Gemeinsam mit seinem Freund Mesut versucht er, den Dieb ausfindig zu machen.

    Ein liebevoll illustriertes, sehr wohltuendes Kinderbuch über einen Jungen, der einen Neuanfang machen muss, um sich aus einer traumatischen Vergangenheit zu lösen.
    Nicht nur für Kinder!!! Fünf wohlverdiente Sterne!

  23. Cover des Buches Turksib (ISBN: 9783518419687)
    Lutz Seiler

    Turksib

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Last Stop Kasachstan (ISBN: 9783426216118)
    Sophie Simón

    Last Stop Kasachstan

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Turtlestar
    Studentin Lilli fühlt sich auf den Tanzflächen der Münchner Szeneclubs am wohlsten. Sie ist hübsch und immer top gestylt. Dieses Aussehen bedarf viel Zeit und Geld. Das Geld kommt von Papi, die Zeit nimmt sie sich einfach. Das Studium kann warten.

    Auf dem Geburtstag ihrer Freundin Mia fließt der Alkohol in strömen und doch entsteht etwas Langeweile unter den Freunden. Ein Spiel muss her, aber nicht einfach nur so, es muss um etwas gehen. Geld? Haben sie ja alle. Lilli muss mit verbunden Augen auf die Dartscheibe werfen. Im Anschluss hat sie genau 1 Jahr lang Zeit genau an diesen Punkt zu fahren. Fliegen ist nicht erlaubt. Gesagt, getan...nun muss Lilli nach Kasachstan, aber wie ohne russisch Kenntnisse? Und was braucht man für die Reise überhaupt? Wie kommt man überhaupt dahin ohne Flieger? Sie braucht einen Reiseleiter, der alles organisiert und sie auf der Reise begleitet. Vladim bekommt den Job und Ihre Reise beginnt.

    Sophie Simon hat eine sehr lustige, einfühlsame Art ihre Gedanken auf Papier zu bringen. Ihre Protagonisten sind sehr verschieden.

    Lilli ist eine ober flächige, verwöhnte Studentin, die von ihrem Papa alles bekommt und natürlich Papa nicht teilen mag. Ihr Freundeskreis ist für jede Feier zu haben, aber sonst?!

    Vladim ist das genaue Gegenteil. Er ist hochkonzentriert auf sein Studium. Finanziert sein Leben komplett selbst. Aussehen ist für ihn nicht wichtig.

    Zwei Welten treffen aufeinander. Eine sehr Interessante Reise beginnt.

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