Bücher mit dem Tag "katalog"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "katalog" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Bauhaus Meister Moderne (ISBN: 9783865024329)
  2. Cover des Buches Wo bitte geht's zum Meer? (ISBN: 9783453285439)
    Bettina Querfurth

    Wo bitte geht's zum Meer?

    (12)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Was für ein schönes Buch ! Ich kann mich zwar immer noch nicht dazu entschliessen, eine Kreuzfahrt zu buchen, aber so langsam nähere ich mich dem Thema doch…..

    Die Autorin schreibt hier über ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Kreuzfahrt-Schiffen und mit den unterschiedlichsten Begleitern. Das ist wirklich sehr unterhaltsam und für so jemanden wie mich sowieso auch interessant. Denn – wenn….dann werde ich sicher auf das eine oder andere von diesem Buch zurückgreifen; als blutiger Neuling ist es immer gut, gewisse Tipps und Tricks von anderen zu übernehmen.

    Leicht und locker und wirklich angenehm zu lesen; dieses Buch kann ich wirklich  empfehlen.

  3. Cover des Buches Gutenberg - Aventur und Kunst. Vom Geheimunternehmen zur ersten Medienrevolution. Anlässlich des 600 Geburtstages von Johannes Gutenberg. (ISBN: B00260FEO4)
  4. Cover des Buches Edward Hopper (ISBN: 9783775746472)
    Erika Doss

    Edward Hopper

    (7)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Landschaft zeigt immer den Einfluss des Menschen auf die Natur, und Hoppers Bilder spiegeln dies auf subtile und vielfältige Weise wider. Er schuf einen ausgeprägt modernen Zugang zu einem traditionellen Genre der Kunstgeschichte.*


    Edward Hopper (1882–1967) gilt als Vertreter der modernen Kunst. In seinen Bildern zeigt er amerikanische Landschaften in einem realistischen Stil, der bedingt durch Hoppers Schweigen zu den Werken eine Vielzahl an Interpretationen offen lässt. 


    Die Einleitung bildet ein Brief Hoppers an einen Galeristen. Darin beschreibt er, dass die Motivation zu seinen Bildern immer Emotionen sind, die er bei dem Blick auf ein bestimmtes Motiv empfindet. In Erinnerung bleiben wird mir folgende Aussage: *Sie bitten mich um etwas, das vielleicht ebenso schwierig wie das Malen selbst ist; nämlich, das Malen mit Worten zu erklären.*


    Hopper äußerte sich kritisch gegenüber der ungegenständlichen Kunst. So zeigen seine Bilder immer einen Blick auf Reales. Er spricht seine Absichten an, eine möglichst genaue Wiedergabe der Natur anzustreben. Auf den ersten Blick scheinen die Motive simpel zu sein – dabei zeigen sie nur ausgewählte Sujets, für deren Wahl sich Hopper viel Zeit genommen hat. 


    Obwohl auch Radierungen, Zeichnungen und Aquarelle im Buch vorkommen, haben mich die Ölbilder angesprochen, für die er bekannt wurde. Die Stärke der Farben, die geometrischen Formen, sein Blick auf die Natur/Landschaft haben mir zugesagt. Meiner Vorliebe für Naturlandschaften konnte ich hier frönen. Interessant fand ich aber auch die Tatsache, dass sehr wohl vom Menschen Geschaffenes viele Bilder beherrscht, die wenigen vorkommenden Menschen aber immer nur Statisten bleiben, deren Gesichter verschwommen bleiben. 


    Gerade bei den unterschiedlichen Darstellungen von Felsen und Küstenabschnitten musste ich an Hoppers Ausspruch denken, schlussendlich ginge es in all seinen Bildern um ihn selbst. Scheint  einmal der Kampf des Meeres mit dem Land im Vordergrund zu stehen, zeigen sich auf anderen Bildern friedliche Szenen, die Urlaubsstimmung aufkommen lassen. 


    Die im Buch vorkommenden Texte setzen sich mit Hoppers Leben, seinen Werken, seine Wirkung auf andere Künstler aber auch mit sichj selbst auseinander. Immer wieder stehen die Themen, mit denen er sich beschäftigt hat, im Mittelpunkt. Ob eine lesende Frau im Zug, Häuser und dörfliche Szenen oder einsame Landschaften – sein Blick fällt sowohl auf die Natur, als auch auf von Menschen Geschaffenes. Eines seiner großen Themen waren Häuser im nordamerikanischen Kolonialstil, die sich auch in den Bildern des Buches finden. Ein Zusammenhang zwischen Hoppers Bildern und dem Filmemachen wird in einem eigenen Beitrag besprochen, der besonders auf die Lichtverhältnisse eingeht. 


    Fazit: Hopper war mir bereits vorher ein Begriff, die Vielfalt seiner Werke kannte ich jedoch noch nicht. Selten gelingt es einem Künstler mich mit einer großen Mehrheit seiner Werke zu überzeugen. Hopper ist es gelungen.

  5. Cover des Buches Morosow, Schtschukin, die Sammler. Monet bis Picasso ; 120 Meisterwerke aus der Eremitage, St. Petersburg, und dem Puschkin-Museum, Moskau ; [Museum Folkwang Essen 25. Juni - 31. Oktober 1993, Puschkin-Museum Moskau 30. November 1993 - 30 Januar 1994, Eremitage St. Petersburg 16. Februar - 16. April 1994]. (ISBN: 9783770131440)
  6. Cover des Buches Gustav Klimt & Hugo Henneberg. Zwei Künstler der Wiener Secession: Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) 2018/2019 (ISBN: 9783868324624)
  7. Cover des Buches Buchkultur in Mainz. Schrift, Druck, Buch Im Gutenberg-Museum (ISBN: 9783805308236)
  8. Cover des Buches Die unendliche Liste (ISBN: 9783423346849)
    Umberto Eco

    Die unendliche Liste

    (4)
    Aktuelle Rezension von: M.Lehmann-Pape
    Listen vom Liebhaber der Listen Wie Umberto Eco im Vorwort bereits sagt: Wer seine Romane liest wird feststellen, dass es in diesen von Listen „nur so wimmelt“. Und nun hat Eco selber eine Liste zusammengestellt. Ausgehend von „Der Liste“ überhaupt in Ecos Augen, dem „Schiffskatalog“ der Ilias Homers. Eine Art des Menschen, Dinge zu katalogisieren, zu ordnen, Listen zu erstellen, die sich durch die Jahrtausende zieht und noch lange nicht an ein Ende gelangt sein wird. So macht sich Eco auf, eine systematische Sichtung jener Listen zu erstellen, die in der Literatur auftauchen. Wie er selbst sagt, eine schwindelerregende Menge, die einfach ob der schieren Quantität nicht umfassend Eingang in dieses Buch finden konnten (1003 sollen es im Buch sein). Und dann legt Eco los, beginnend beim erwähnten Homer und dann ohne Unterlass Listen in der Kunst weiterverfolgend. Unterbrochen von erläuternden Essays finden sich viele von Eco ausgewählten Listen auch kommentarlos abgedruckt. Wie aber schon das Essay über den „Schild des Achill“ bei Homer anfügt, beinhalten Listen keinesfalls nur Aufzählungen (auch wenn vordergründig aufgezählt wird), sondern in mancherlei Hinsicht lassen Listen auch die Hintergründe mitschwingen, wie man an der breiten Darstellung all jener Dinge herauslesen kann, die den Schild des Achill schmücken und kennzeichnen. „Eine solche Fülle von Szenen, dass man sich den Gegenstand in seinem ganzen Detailreichtum nur schwer vorstellen kann“. Eben keine „umfassende und geschlossene Darstellung der Welt“, wie bei der literarischen Erstellung des Schildes behauptet wurde. Diesen Detailreichtum des ersten „Listengegenstandes“ des Buches nutzt Eco sogleich , um seine Grundthese bildhaft darzustellen. Das es schon immer unmöglich war, eine abgeschlossene Liste konkreter Dinge vorzulegen. Ein Eindruck, den Eco durch eine Vielzahl von Abbildungen zu stützen gedenkt, so wie „Das Auge der Stille“ von Max Ernst und aufweisen möchte, dass immer noch ein Neues ins Auge fallen wird, dass immer noch ein „und so weiter“ im Raume verbleibt, egal, wie ausführlich und lang die entsprechende Liste (oder der adäquate visuelle Eindruck) auch sein mag. Essays Ecos, (fast) unendlich viele literarische Beispiele der Darstellung und Verarbeitung von Listen und eine Vielzahl von Illustrationen zeigen die unglaubliche Verbreitung von Listen in der Kunst, die literarische Entwicklung der Form der Liste, die Schwierigkeiten, sie wirklich zu erfassen und das interessante Element einer doch „Offenheit“ von Listen, so umfassend und abgeschlossen sie auch wirken mögen. Deutlich aber ist, dass Eco hier ein sehr, sehr spezielles Buch vorlegt, das aus vielen Einzelteilen besteht, denen allein die Form der Liste und die Auswahl durch Eco selbst einen gewissen Zusammenhalt bieten. „Die unendliche Liste“ ist kein Buch zum einfachen Lesen. Sondern eine Vielzahl von Eindrücken, die jeweils zum Innehalten einladen, denen ein gewisses Interesse für die Suche der Menschen nach der Ordnung der Dinge vorauszugehen hat. Eher wie eine Ausstellung bietet sich das Buch dar, bei der Teile eher oberflächlich nur geschweift werden und andere zum langen Verweilen einladen. Wie aber Eco selber im Buch sagt, er selbst interessiert ja nicht für „praktische Listen“, einfache, schmähliche, trockene Aufzählungen irgendeines Bestandes. Sondern für die Poesie hinter den literarischen Listen. Die Anregungen, gerade die Unabgeschlossenheit vieler aufzählender Beschreibungen. Wer Eco in diesem fast unvermittelnden und mit wenig rotem Faden ausgestatteten „Ausstellungsraum literarischer (und visueller) Listen folgen möchte, der wird sicherlich auf seine Kosten kommen, teils staunend, teils amüsiert, teils ratlos vor so mancher Liste stehen. Wer nicht bereit ist, der fast transzendenten Ordnung hinter dem Versuch der „Auflistungen“ zu folgen, wird sicherlich eher ratlos im Buch umherirren (und dennoch Seltenheiten an Text und Bild entdecken, die auch schon die Lektüre lohnen.)

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