Bücher mit dem Tag "katalonien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "katalonien" gekennzeichnet haben.

57 Bücher

  1. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (562)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Dan Brown hat es mal wieder geschafft, mich mit diesem Buch zu fesseln. Die ersten Seiten waren ein bisschen langatmig, aber dann geht alles Schlag auf Schlag.

    Der Harvard Professor wird mit einem Headset zu seinem Führer Winston durchs Museum begleitet, bis er wieder an seine körperlichen Grenzen, der Klaustrophobie, stößt. Abgelegen von den anderen Besuchern trifft er auf seinen ehemaligen Studenten Edmond Kirsch. Dies ist aber nicht das erste Treffen seither. Gelegentlich haben sie sich getroffen, über Kunst und so weiter gesprochen.

    Kirsch hat eine Entdeckung gemacht, die die komplette Menschheit auf den Kopf stellen wird. Nur zur Wahrheitsverkündung kam es nicht. Nun liegt es in Robert Langdons Hand, das Rätsel zu lösen. An seiner Seite sind Ambra, die zukünftige Königin Spaniens, und Winston. Sie werden verfolgt und so beginnt der Wettlauf der Zeit.

    Im Buch kommen wieder schöne Gebäude vor. Was mir hier ein bisschen gefehlt hat, waren bildliche Darstellungen. Ab und zu musste ich das Buch zur Seite legen, damit ich mir vorstellen kann, wo genau sich Robert und Co. befanden.

    Die Spannung wurde wie immer langsam aufgebaut und auf einem Niveau gehalten, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann!

  2. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.757)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Daniel wird von seinem Vater zu einem geheimen Ort gebracht, dem "Friedhof der vergessenen Bücher". Dort findet er ein Buch von Julián Carax und ist sofort fasziniert. Als er sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor macht, gerät er in eine Parallelwelt, die ihn an das Leben von Carax erinnert. Geradezu besessen versucht er sich das Buch und dessen Handlung in seinem Leben zu erklären. Diesen Klassiker musste ich jetzt auch endlich lesen bzw. habe ich die meiste Zeit das Audiobuch @audible gehört. Vielleicht hätte ich komplett nur das Buch lesen sollen, da ich während dem Hören doch des öfteren mit meinen Gedanken abgeschweift bin und mich die Geschichte nicht ganz abholen konnte. Teilweise war es mir etwas zu langwierig, teilweise fand ich die Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und historischen Einflüssen sehr spannend. Ich werde auf jeden Fall noch das ein oder andere Buch von Zafón lesen und hoffen, dass es mich mehr in seinen Bann zieht.

  3. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (790)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Lange habe ich mal wieder hin und her probiert und doch nicht das Buch gefunden, welches mich packen konnte. Da aber Carlos Ruis Zafón immer eine gute Wahl ist, habe ich mich letztendlich hierfür entschieden und muss sagen, dass es genau die richtige Wahl war, denn auch mit „Marina“ konnte er mich einmal mehr in eine absolut atmosphärische Geschichte entführen, die zwar mit „Der Schatten des Windes“ nicht mithalten kann, aber dennoch ihren Reiz hat.


    Dabei bleibt mir nichts anderes übrig, als wieder einmal vor allem den grandiosen Schreibstil des Autors zu bewundern und zu loben. Denn auch hier ist dieser wieder typisch Zafón, mit keinem anderen Autor zu vergleichen, einzigartig, packend und von einer Kunst, die seinesgleichen sucht. Zafón schaffte es immer wieder, gleichzeitig spannend und humorvoll zu schreiben, ebenfalls sehr bildlich und dennoch flüssig und gut verständlich. Und auch Andreas Pietschmann hat als Sprecher des Hörbuches einen grandiosen Job gemacht, mit einer tollen Betonung und seine Stimme immer an den entsprechenden Charakter angepasst. So macht Hörbuch hören Spaß.


    Die Geschichte wird hier zwar dem Horror zugeordnet, ist aber dennoch nicht einfach nur gruselig, sondern beinhaltet auch eine gute Mischung aus Abenteuer und Coming of Age. Und auch auf eine kleine Liebesgeschichte wurde nicht verzichtet. Dabei steht natürlich dennoch die spannende Suche nach der Geschichte hinter gewissen Geheimnissen Barcelonas im Vordergrund, die Óscar und Marina an ziemlich schaurige Orte und zu fragwürdigen Personen führt. Dabei begeben sie sich einige Male in große Gefahr, was sie gleichzeitig zusammenschweißt und auch stärker macht. Und dann ist da noch die Suche nach sich selbst, die Óscar einerseits allein beschreiten muss, andererseits aber durch Marina und ihren Vater indirekt unterstützt wird. Bei den beiden findet er ein Stück weit ein Zuhause und so langsam entwickelt er sich zu einem jungen Mann, der dem Schicksal vielleicht kein Schnippchen schlägt, aber immerhin lernt damit umzugehen.


    Und damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Auch die Protagonisten in dieser Geschichte fand ich vom Autor super geschrieben, ein bisschen geheimnisvoll und ebenfalls vielschichtig und liebenswert. Mir hat es jedenfalls wahnsinnigen Spaß gemacht, Óscar und Marina auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ebenso mochte ich Marinas Vater, einen Künstler, der vom Schicksal gezeichnet ist und der dennoch eine Wärme ausstrahlt, die ich sehr angenehm fand. Und auch alle anderen Charaktere, egal ob gut oder böse oder eben auch irgendetwas dazwischen, fand ich großartig umgesetzt, da eben keiner so richtig greifbar war und dessen wahrer Charakter erst mit der Zeit erforscht werden musste.


    Insgesamt ist diese Geschichte wieder eine, die mich fesseln konnte und die mit ihren fantastischen, schaurigen Elementen mal ein ganz anderes Szenario bietet, aber irgendwie auch auf der selben Welle schwimmt, wie die anderen Geschichten, die ich bisher von Carlos Ruiz Zafón gelesen habe. Nur habe ich mit ein bisschen mehr Schauer gerechnet, denn so wirklich gegruselt habe ich mich nicht. Dennoch kann ich auch diesen Roman des Autors wieder nur weiterempfehlen und hoffe, dass ganz viele Menschen ihn noch lesen werden.

  4. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.368)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  5. Cover des Buches Der Garten über dem Meer (ISBN: 9783866480339)
    Mercè Rodoreda

    Der Garten über dem Meer

     (71)
    Aktuelle Rezension von: das_lesewesen

    Sechs Sommer lang erzählt der Gärtner eines Herrenhauses das bunte Treiben um sich herum. Mal sehr detailliert und genau. Mal unzuverlässig und unwissend. Er steht jederzeit außerhalb dessen, was seine Herrschaften da machen, welche Konflikte ausgetragen werden, wer wann wohin geht. Der Gärtner und sein Garten sind die einzigen Konstanten in einem Buch, dass sprachlich durchaus überzeugt und eine sehr sympathische Hauptfigur hervorbringt. Mehr aber nicht. An der einen oder anderen Stelle erwartet der Leser sehnsuchtsvoll Tragik, Momente der Spannung, irgendetwas Großes. Leider Vergeblich. Es bleibt viel unklar, unaufgeklärt und unausgesprochen. Vielleicht ist das der Reiz dieses unscheinbaren Romans.


    Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog vorbei 😊

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    Liebe Grüße,

    das_lese_wesen


  6. Cover des Buches Das weiße Herz (ISBN: 9783492704731)
    Lukas Hainer

    Das weiße Herz

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally

    Band 1 der Geschichte hat mir damals unglaublich gut gefallen, weshalb ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut habe. 


    Wir haben wieder die gleichen Protagonisten, wie bereits in Band 1. Alle mochte ich an sich sehr gerne, besonders natürlich die Hauptprotagonistin Anna. 


    Ich muss leider sagen, das ich in Band 2 nicht mehr so gut rein gefunden habe und die Geschichte eher langweilig fand. Wenn man von Band 1 ausgeht, das man in einer fremden Welt landet und nichts weiß, hat man hier „nur“ (zumindest Anfangs) unsere Erde auf der sich viel Abspielt. 

    Meiner Meinung nach war viel im Buch verpackt, das gar nicht so relevant für die Geschichte war und ich keinen großartigen Zusammenhang finden konnte. Von den Gewaltszenen ganz zu schweigen, die mir für ein Jugendbuch einfach oft zu heftig waren.


    Ich finde es unglaublich schade, das mich der zweite Band nicht mehr so begeistern konnte. Dennoch gab es viele Szenen, die ich mochte und auch mitgefiebert habe. 


    Fazit:

    Leider nicht mehr so sehr meins, da fand ich Band 1 besser.

  7. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der geheime Auftrag der Politischen Polizei führt die junge, vom Krieg gezeichnete Alicia Gris zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Sie soll das mysteriöse Verschwinden des Innenministers Mauricio Valls aufklären, eine umstrittene Persönlichkeit mit düsterer Vergangenheit. Alicia findet in Valls Besitz ein seltenes Buch aus der Reihe «Das Labyrinth der Lichter». Wieso hielt er es versteckt? Hat es mit seinem Verschwinden zu tun? Alicia macht sich auf die Suche. Der Weg führt sich in ein Labyrinth von Intrigen und tödlichen Machenschaften.

    Der vierte und letzte Band der Reihe «Friedhof der Vergessenen Bücher» ist ein spannender Krimi, der schlussendlich alle offenen Fragen, auch aus den drei vorgängigen Büchern, beantwortet. Carlos Ruíz Zafon versteht es einen runden Abschluss zu machen. Sein Schreibstil ist nach wie vor philosophisch, sarkastisch und voller Humor. Mit 944 Seiten ist dieses Buch aber eine ziemliche Herausforderung.

    Mein Fazit: Ein ausgiebiges Ende der Reihe, dass alle Erzählstränge der einzelnen Bücher zusammenführt. Wer in die Vergangenheit Barcelonas eintauchen will, kann sich in diesem Labyrinth verlieren. 4 Sterne.

  8. Cover des Buches Nada (ISBN: 9783518466339)
    Carmen Laforet

    Nada

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Elfeliya

    Andrea kommt aus der Provinz nach Barcelona. Dort hofft sie auf Abenteuer und Freiheit. Doch schnell zerplatzen ihre Träume, als sie im Haus der Großmutter ankommt und gemeinsam mit der Großfamilie (Onkel, Tanten, Schwägerin, Hausmädchen, Kleinkind) auf engstem Raum lebt.

    Das Buch beschreibt ein Jahr aus dem Leben von Andrea und für mich war die Geschichte nicht eindrucksvoll oder einprägsam. Andrea entwickelt sich in dieser Zeit kaum, geht zwar ihren Weg, will jedoch nirgends anecken. Es gab kaum wirklich interessante Erlebnisse in diesem Jahr und wäre nicht die wunderbare Wortwahl der Autorin gewesen, hätte ich das Buch nicht beendet. Die Autorin findet jedoch einfach den passenden Ton und so lässt sich das Buch gut lesen.

    Aus diesem Grund dann doch noch 3 Sterne.

  9. Cover des Buches Das Schweigen des Sammlers (ISBN: 9783458359265)
    Jaume Cabré

    Das Schweigen des Sammlers

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Henk_Bleu

    Ich weiß noch, dass ich über dieses Buch in der FAZ eine hymnische Besprechung las. Es sei einer der besten spanischen Romane der letzten Jahre, hieß es darin. Ich weiß nicht mehr, wie das genau begründet wurde, aber mein Interesse war geweckt.

     

    „Das Schweigen des Sammlers“ heißt im Original „Ich bekenne“ und das ist der weitaus treffendere Titel für diesen verwickelten Roman. Formal ein Briefroman, lesen wir die Memoiren des spanischen Gelehrten Adria Ardevol an seine Frau Sara Voltes-Epstein, die große Liebe seines Lebens. Es ist ein Buch über Schuld und die Hoffnung auf Wiedergutmachung. Denn Ardevol fühlt sich schuldig am Schicksal seiner Frau, und daran, dass sie ihn verließ – weil er eine Geige nicht zurückgab, die seiner Familie nicht gehörte. Das klingt vielleicht banal, aber die Geschichte dieser Geige bildet neben Ardevols Lebensgeschichte die zweite große Stütze des Romans. Sie spannt einen riesigen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von Geistlichen in Klöstern bis zu Nazischergen in Auschwitz. Und der Streit über ihren Besitz ist Ausgangspunkt für umfangreiche Schilderungen über Gut und Böse, Schuld und Moral.

     

    Damit hat sich Cabre viel vorge-, aber nicht übernommen. Ihm gelingt es, die stattlichen 850 Seiten intelligent und spannend zu füllen. Vor allem hat Cabré die Handlungsebenen kunstvoll und trickreich verknüpft. Oft springt er mitten in einem der vielen Dialoge auf eine andere Ebene. Oder er wechselt in einem Dialog die Erzählperspektive, vom Er zum Ich oder Du. Das ist oft nicht gleich zu verstehen, sondern erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, ist aber absolut faszinierend gemacht und trägt dazu bei, dies Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch formal komplex zu machen. Es führt vor allem dazu, dass der Leser näher an die Handlung herankommt und von ihr stärker berührt wird. Und es macht das Buch einzigartig.

     

    Kritikpunkte sehe ich bei der Hauptfigur. So facettenreich sie einerseits angelegt ist, so einseitig ist das Motiv von Ardevols Handlungen: Das Gefühl der Schuld und die überbetonten Gefühle für seine Frau wirken über die ganze Länge fast schon penetrant. Aber vielleicht ist das eine Mentalitätssache, und deutsche Leser empfinden hier anders als der spanische Autor. Zum anderen ist Ardevol als Intellektueller angelegt, der über die Natur des Bösen forscht. Dann müsste dazu auch was Intellektuelles kommen, doch das fehlte mir. Dafür gibt er durch die Romanhandlung vielfältige Antworten dazu.

     

    Vielleicht hat Cabre nicht alles einlösen können, aber ihm ist in achtjähriger Arbeit unterm Strich ein bemerkenswertes Buch gelungen, das ich empfehlen möchte
  10. Cover des Buches Patria (ISBN: 9783499273612)
    Fernando Aramburu

    Patria

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Franzi1010

    Das Buch erzählt die Geschichte zweier Familie die in einem Dorf im Baskenland leben. Die Ehefrauen und die Töchter sind beste Freundinnen, die Väter spielen gemeinsam in der Bar Karten und fahren jeden Sonntag Rennrad. Es könnte alles so schön sein, gäbe es da nicht die nationalistische Organisation ETA, die Missgunst und Unglück in das Leben vieler bringt. Und auch die Schicksale beider Familien bestimmt... 

    Die vielschichtige Geschichte erzählt die Erlebnisse jedes einzelnen Familienmitglieds in unterschiedlichen Zeiten und Phasen ihres Lebens. Das macht das Buch spannend, erschwert aber auch ein bisschen das Reinkommen in die Erzählung. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich verstanden habe, dass teilweise auch innerhalb der (kurzen) Kapitel sowohl die Zeiten als auch die Sicht der Personen wechseln. Als ich mich an den Schreibstil des Autors gewöhnt hatte, hat mich das Buch regelrecht gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Mit der Thematik ETA habe ich mich vor "Patria" nie auseinandergesetzt, was ich nach dieser Lektüre unbedingt ändern möchte. Ich empfehle das Buch lesefreudigen Menschen, die ein bisschen Zeit mitbringen (ca. 750 S.) und Lust auf ein Familiendrama haben. Kleiner Tipp zum Schluss: auf den letzten Seiten gibt es ein Wörterbuch für die Wörter in Euskrara. Wenn ich das früher gesehen hätte, dann wäre ich glaube ich auch etwas schneller ins Lesen gekommen. 

  11. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Was tut man mit einem Gewinn von einer halben Million Euro? Für Meike Winnemuth stand schnell fest, dass sie um die Welt reisen möchte. Jeden Monat sollte es eine andere Stadt sein. Dabei standen unter anderem Städte wie Sydney, Buenos Aires, Honolulu und Kopenhagen auf der Liste der Städte als Zuhause auf Zeit.

    Meine Meinung zum Buch
    Was für ein kluges, warmherziges und lustiges Buch. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Sie hat mich mitgenommen auf eine wunderschöne Reise um die Welt. Am Aufenthaltsende einer jeden Stadt reflektiert die Autorin 10 Dinge, die sie über oder durch die Stadt gelernt hat. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele touristische Attraktionen abgeklappert zu haben. Es geht um eine Reise zu sich selbst. Was will ich wirklich vom Leben? Was erwarte ich von mir? Und sollten wir nicht mehr entschleunigen, statt Multitasking zu bejubeln?

    Wer sich auf eine ganz besondere Weltreise begeben möchte, der macht mit diesem Buch alles richtig. Es hat mir viele tolle Stunden Lesevergnügen beschert.

  12. Cover des Buches Die Bäckerei der Wunder (ISBN: 9783453424319)
    Christian Escribà

    Die Bäckerei der Wunder

     (22)
    Aktuelle Rezension von: melissajahn

    Das Buch "Die Bäckerei der Wunder" liest sich wie ein Märchenbuch. Durch diesen Erzählstil, der teilweise poetisch ist, erscheinen die Protagonisten jedoch weit entfernt. Die Geschichte springt nicht nur zwischen verschiedenen Zeiträumen, sondern auch Hauptpersonen, hin und her. Das macht es schwierig, einem Handlungsstrahl zu folgen oder überhaupt einen herauszufinden.

    Verbunden sind die Personen alle durch ihre Liebe zu süßem Gebäck und der Bäckerei Escribá, die 1906 in Barcelona eröffnet wurde und zu den besten Patisserien der Welt zählt.

    Die Geschichte der Familie ist vielseitig, doch reicht sie meiner Meinung nach nicht aus, um ein Buch damit zu füllen. Da die meisten Leser sicherlich keine persönliche Verbindung zu der Bäckerei haben, wird es sie nicht in dem Grad wie Christian Escribà interessieren, der seine Familiengeschichte zusammen mit der Autorin aufgeschrieben hat. Das ist schade, hätte die Geschichte mit mehr Abstand betrachtet sicherlich spannend dargestellt werden können.

    Schön sind die Rezepte und die Liebe zum Backen, die mit dem Buch vermittelt wird.

  13. Cover des Buches Dieser weite Weg (ISBN: 9783518470886)
    Isabel Allende

    Dieser weite Weg

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Sophihanna

    Ich habe das Buch "Dieser Weite Weg" von Isabel Allende gelesen und durfte eine liebenswürdige, vom Schicksal gebeutelte Familie auf ihrem Lebensweg begleiten.

    == INHALT ==

    In diesem Buch geht es um Krieg, immer wieder, zu verschiedenen Zeiten und mit verschiedenen Beteiligten. Mitten drin ist die Familie Dalmau aus Katalanien. Víctor ist eigentlich mitten im Medizinstudium, doch seit Krieg herrscht versorgt er verletzte Soldaten an der Front. Dort kämpft auch sein Bruder Guilliemme, wir lernen ihn nur aus Erzählungen kennen. Zuhause warten Víctors Eltern auf ihre Söhne, gemeinsam mit Roser, die einst als Musikschülerin ins Haus kam, aber nun die Verlobte von Guiliemme ist. Als sich der Gürtel um den Heimatort der Familie immer enger zieht, bleibt nur noch die Flucht, zuerst nach Frankreich, dann nach Chile und irgendwann, Jahre später nach Venezuela. Dort geht es immer wieder um das Verlieren, das Wiederfinden und das Neuanfangen.

    == MEINUNG ==

    Ich bin ohne Erwartungen an dieses Buch herangetreten und wurde vollkommen unerwartet und unvorbereitet mitgerissen. Der Beginn des Buches lebt von seinen erschütternden Erzählungen über Krieg und Vertreibung. Isabel Allende erzählt dabei sensibel aber schonungslos, der Text ist immens immersiv.

    Im späteren Teil des Buches geht es dann um Liebe, Familie, Heimat, Alter, die großen und kleinen Fragen des Lebens. Auch hier schafft Isabel Allende es, im Leser eine starke Verbindung zur Familie Dalmau aufzubauen. Immer wieder gibt es Wendungen, Verstrickungen, Liebeleien und Affären, wir verabschieden uns von alten Charakteren, andere tauchen unerwartet wieder auf. Es macht einfach Spaß zu lesen und ist dabei trotzdem keine "leichte Lektüre", sondern ein anspruchsvolles Buch. Ganz nebenbei lernt der Leser aus dieser gut recherchierten Geschichte vieles über den Verlauf des letzten Jahrhunderts auf dem südamerikanischen Kontinent.

    == FAZIT ==

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Man muss sich natürlich bewusst sein, dass das hier keine Sommer- und auch keine Herzschmerzlektüre ist. Und trotzdem hat man Ende das Gefühl ein ganzes Leben gelebt zu haben, in einem kleinen Haus in Chile mit Víctor und seiner Familie.

  14. Cover des Buches Wie ein Stein im Geröll (ISBN: 9783453352469)
    Maria Barbal

    Wie ein Stein im Geröll

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Waldmeier

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Conxa, welche früh ihr Elternhaus verlassen musste um bei Onkel und Tante zu leben, welche keine eigenen Kinder haben. Das Buch bleibt sich von Anfang bis Ende treu , es gibt wenige höhen und tiefen was den Schreibstil angeht und lässt sich flüssig lesen. Es erzählt die Geschichte eines langen Lebens , der Abnabelung von zu Hause, eigenen Kindern und Enkeln so wie dem unausweichlichen Tod welcher Conxa in ihrem Leben nicht fern bleibt.  Wie ein einzelner Stein im Geröll ist jeder in irgendeiner Weise , so auch Conxa. Fazit: Eine Lebensgeschichte die erzählt wurde weil sie erzählt werden musste und die den Leser an ein oder anderer Stelle durchaus zum Nachdenken anregt . 

  15. Cover des Buches Die Kathedrale des Meeres (ISBN: 9783328103134)
    Ildefonso Falcones

    Die Kathedrale des Meeres

     (514)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky


    Zusammenfassung:

    XIV century. The city of Barcelona is at its moment of greatest prosperity; has grown towards the Ribera, the humble neighborhood of fishermen, whose inhabitants decide to build, with the money of some and the effort of others, the largest Maria cathedral ever known.
    A construction that moves parallel to the hazardous story of Arnau, son of a peasant serf, who flees from the abuses of his feudal lord and takes refuge in Barcelona, where he becomes a citizen and, with it, a free man.
    While his best friend and adopted brother Joan studies to become a priest, young Arnau becomes a member of the guild of the stone-workers, soldier and moneychanger. A strenuous life which leads him from the misery of the fugitive to nobility and wealth. But with this privileged position he also gets the envy of his peers, who devise a sordid plot that puts his life in the hands of the Inquisition. He finds himself face-to-face with his own brother. Will he lose his life just as his beloved Cathedral of the Sea is finally completed




    Meine Meinung:

    Habe das Buch leider nach dem Prolog abgebrochen. Zu viele unnötige Details, langweilig und zu brutal (für mich!). Es war ein Geschenk zum Geburtstag. Normalerweise hätte ich mir das Buch nicht gekauft weil es sich schon nicht interessant anhört. Schade.


  16. Cover des Buches Die Stimmen des Flusses (ISBN: 9783518467008)
    Jaume Cabré

    Die Stimmen des Flusses

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Flamingo
    Die „Stimmen des Flusses“ ist eine spannende Familien- und Dorfsaga mit einer großen Portion spanischer geschichtlicher Politik. Auf 666 Seiten verwebt Cabré rd. 90 Jahre spanische Geschichte mit der Geschichte eines Dorfes und einer Familie. Aktueller Aufhänger ist eine Lehrerin, die im Jahr 2002 das Tagebuch eines Lehrers aus den 1940ern findet.
    Geschrieben ist dies in Cabrés üblichem affektiertem Stil, der im Wesentlichen von Leserunfreundlichkeit geprägt ist. Er hat sich allerdings weiter entwickelt von seinem 1996 geschriebenen (aber erst jetzt in 2018 veröffentlichten) Roman „Eine bessere Zeit“. Allerdings muss man immer noch sehr genau lesen, der Autor macht es einem nicht leicht. Manchmal schien es mir auch, er wusste selber nicht, ob er einen anspruchsvollen zeitgenössischen Roman schreiben will oder eine Sex-Schmonzette, die man am Bahnhof kauf. Da kommt für mich sehr ein lüsterner alter Mann durch. Die erzählte Geschichte aber belohnt den Leser und im Grunde bleibt es bis zur letzten Seite spannend.
    Die volle Zahl an Sternen war leider nicht nicht möglich, da der Roman doch teilweise sehr viele Längen hat. Es sind einfach zu viele Baustellen. Selbst die Lehrerin Tina, die im Grunde der Katalysator für die Erzählung ist, hat unglaublich viele Baustellen: Eheprobleme, der Sohn gescheitert, eine Erkrankung und einen Erfinder, der sie permanent dick nennt mit sechs Kilo Übergewicht.
    Man merkt, dass Cabré ein alter Mann ist, der vermutlich ein Frauenbild hat, welches noch sehr tief im vorherigen Jahrhundert verwurzelt ist. Eigentlich werden alle Frauen als Huren oder Flittchen dargestellt. Schade, dass ihm hier nicht eine moderne Frauenfigur gelungen ist, die auch zu mehr Identifikation mit zumindest dieser weiblichen Leserin geführt hätte. Eines der großen Probleme von „Eine bessere Zeit“ war mMn, dass es nicht eine einzige sympathische Figur gab, auf deren Seite man sich schlagen konnte. Hier, in „Die Stimmen des Flusses“ hätte es Tina sein können, aber leider reduziert Cabré sie auf ihre Probleme und ihr Gewicht. Schade.
    Aber trotz diverser Unzulänglichkeiten und eines gewöhnungsbedürftigen Erzählstils ist es ein toller Spanienroman, der gerade in unserer heutigen Zeit an Aktualität nicht zu übertreffen ist. Wer sich z.B. wundert, dass in den USA die evangelikalen Christen einem Abschaum wie Trump immer noch die Treue halten, findet hier die Antwort. Alles, was der Vernichtung der Horden des Bösen (hier konkret Möder, Kommunisten, Atheisten, Freimaurer, Juden, separatistische Katalanen) beiträgt, ist Gott dem Herrn gefällig (lol dass ich als überzeugte Atheistin so einen Schwachsinn schreibe). Und solange Trump der Vernichtung jeglicher liberaler Agenda dienlich ist, wird er für die religiöse Rechte ein guter Christ sein. Und dieses Thema zieht sich auch durch „Die Stimmen des Flusses“. Überhaupt ist das Thema Macht, Macht der Kirchen, Macht des Geldes sehr zentral. Auf alle Fälle ein Roman, der zum Nachdenken anregt.
    P.S.: Ein Mini-Bonus-Pünktchen gibt es für das Lesezeichen mit Personenregister und DEM zentralen Zitat (über den Fluss) des Romans. Das Personenregister hat mich teilweise echt gerettet. 
  17. Cover des Buches Mein Katalonien (ISBN: 9783257202144)
    George Orwell

    Mein Katalonien

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Frauen von La Principal (ISBN: 9783458362579)
    Lluís Llach

    Die Frauen von La Principal

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Ein großes, renommiertes Weingut mitten in der spanischen Provinz. Ein Vater, der von fünf Kindern nur eine Tochter hat und genau an diese das untergehende Geschäft vererbt, wodurch er sie  dem schillernden Leben in Barcelona fernhält. Ihr Name ist Maria und obwohl sie innerlich vor Wut schäumt, nimmt sie die Herausforderung an, denn eines steht nach dem plötzlichen Tod des Vater fest: Sie erbt nahezu alles, während sich Ihre Brüder, allen voran der Erstgeborene, hintergangen fühlen. Maria steigt zur uneingeschränkten Herrscherin des Weingutes und des ganzen Dorfes auf, sie wird gefürchtet und geachtet und spielt ihre Macht klug aus, die Sie an Ihre Tochter Maria weitergibt, die diese an ihre Tochter Maria weitergibt... Und doch überschattet ein zurückliegendes Ereignis die Idylle im Dorf: Eines Tages steht ein Polizist vor der Tür und will einen Mord aufklären.

    Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten in den Roman hineinzukommen, da es sich ziemlich zog und ich vor allem mit den vielen Marias so meine Probleme hatte. Zwischendurch gab es Längen, obwohl das Buch nicht sonderlich dick ist und über mehrere Generationen berichtet, es konnte mich nicht richtig erreichen. Gegen Ende hin wurde es dann jedoch besser und flüssiger und auch für mich interessanter.

    Eine ganz nette Lektüre für Zwischendurch, aber gepackt hat es mich nicht.

  19. Cover des Buches Senyoria (ISBN: 9783518462041)
    Jaume Cabré

    Senyoria

     (19)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    Barcelona kurz vor dem Jahrhundertwechsel 1799/1800.Don Rafael Massó, seines Zeichens Gerichtspräsident von Barcelona und deswegen mit dem Titel Senyoria anzusprechen, liebt die schönen Seiten des Lebens: Mit Vergnügen betrachtet er die Sternbilder am Himmel oder die üppigen Rundungen der Damen der oberen Gesellschaft. Doch durch sein Leben geht ein Riss: Macht ersetzt Glück nicht wirklich, wie er feststellen musste. Als dann im November, kurz vor den großen Feierlichkeiten zur Jahrhundertwechsel, der Mord an einer berühmten Sängerin passiert, findet sich Don Rafael in den Gewirren von Politik, Machtspielen und Intrigen wieder und eine alte Geschichte von früher wird ihm zum Verhängnis…

    Ich bin ja der absoluten Überzeugung: Die Katalanen sind die großen Meister der Erzählkunst. Jaume Cabré liefert mir mit Senyoria einen erneuten Beweis: Virtuos und mit einer ordentlichen Prise schwarzem Humor zeichnet Cabré in diesem Roman die Welt der höheren Gesellschaft in Barcelona am Ende des 18. Jahrhunderts. Und es wird wieder einmal deutlich: Es ist nicht alles Gold, was glänzt. In Cabrés Erzählwelt wird intrigiert und gehurt, schmutzige Geschäfte werden geschlossen, Machtfäden werden gezogen und bei Bedarf Unschuldige in die tiefsten Löcher gestoßen. Der Protagonist Don Rafael Massó mischt bei diesen Spielen wie viele mit hohem Einsatz mit – und muss am Ende lernen, dass man sich auf dem Weg nach oben mehr Feinde als Freunde macht und man durchaus Opfer der eigenen Tricksereien werden kann.

    Sprachlich hat mich Senyoria wie Cabrés andere Bücher vollends überzeugt. Er schreibt verschachtelt und komplex. Szenen können unmittelbar wechseln, die Worte der einen Figur können plötzlich aus dem Mund einer anderen gesprochen werden. Übergänge werden nicht immer deutlich macht, sodass es am Leser ist, sich einen Weg durch dieses Labyrinth des Erzählens zu finden. Durchaus eine anspruchsvolle Lektüre, die sich meiner Meinung nach aber lohnt!

    Senyoria ist ein interessanter Gesellschaftsroman, der mit seiner Verortung im 18. Jahrhundert auch eine historische Note enthält. Durch den Mord, der alle Geschehnisse ins Rollen bringt, kommt auch Spannung und Nervenkitzel auf – allerdings meiner Meinung nach nur bis zur Hälfte des über 400 Seiten starken Buches. Danach weist der Roman doch durchaus einige Längen auf. Zudem finde ich, dass Senyoria im Vergleich zu Die Stimmen des Flusses und vor allem zu Das Schweigen des Sammlers trotz allem Lob weniger eindrucksvoll erzählt ist – Cabré nutzt das Spiel mit den Perspektiven und der verschiedenen Ebenen hier weniger drastisch aus als in seinen anderen Romanen. Vielleicht ist es aber daher besonders etwas für die Leser, die mit der Komplexität und Wirrheit der anderen Bücher so ihre Probleme hatten.

    Ich bin wie immer begeistert und warte gespannt auf weitere Romane des Autors.

  20. Cover des Buches Ein Tag in Barcelona (ISBN: 9783550088322)
    Daniel Brühl

    Ein Tag in Barcelona

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Weebo1846
    Brühl nimmt seine Leser mit auf einen Spaziergang durch sein Barcelona, er verrät Insidertipps (am Ende sind die genauen Adressen aufgeführt), erzählt lustige und interessante Geschichten aus seiner Kindheit und zeigt ein Barcelona etwas abseits der Touristenpfade. Als klassischer Reiseführer und für Barcelona-Neulinge sicherlich nicht geeignet, aber für alle die, die gerne etwas mehr über die Mittelmeer-Metropole erfahren wollen, sicherlich ein sehr guter Tipp. Durch die schöne Aufmachung des Buches, sowie Karten und Fotos, eignet es sich auch durchaus zum nochmal durchblättern und querlesen.

    Ich fand es großartig, ich liebe diese Stadt und war begeistert von der Leichtigkeit und Begeisterung mit der Brühl seine Geschichten erzählt. Quasi ein kleiner Kurzurlaub vom heimischen Sofa, um selbst nochmal in Erinnerungen zu schwelgen und Orte, sowie Erlebnisse Revue passieren zulassen.

  21. Cover des Buches Der Katalane (ISBN: 9783641132743)
    Noah Gordon

    Der Katalane

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Marjuvin
    Klappentext:
    Mit der Kraft des spanischen Weins Nachdem er Zeuge eines kaltblütigen Mordes wurde, versteckt sich Josep vier lange Jahre in Frankreich. Nun, zurück in seinem Heimatdorf in Katalonien, will er sich seinen Lebenstraum erfüllen: vollmundigen Wein auf dem Gut seiner Väter zu keltern. Doch die Reben sind vertrocknet, die Geldforderungen seines Bruders für den Erbhof horrend. Zusammen mit seiner Geliebten Maria nimmt Josep den Kampf ums Überleben auf, bis ihn die Vergangenheit einholt. Abenteuerlicher Spannungsroman und historisches Liebesdrama – wie es nur Noah Gordon gelingt!

    Rezension:
    Es hat mich überrascht zu diesem Buch relativ wenig Sterne vergeben zu sehen - ich kann es mir eigentlich nur so vorstellen, dass viele ein Buch analog zum berühmten "Medicus" erwartet hatten und dadurch durch die abweichende Thematik enttäuscht wurden. Denn der Katalane ist ein echter Gordon, wie man ihn kennt... ich liebe den Schreibstil, der einen in die jeweilige Epoche versinken lässt und ich bete Gordon dafür an, wie er Liebesgeschichten verpackt: auf unspektakuläre, leise Art und ohne bombastische Gefühlsausbrüche. Es ist für mich die beste Art Liebe in Belletristik zu packen. Aber das - das ist mir durchaus bewusst - ist stark Geschmackssache! Ich mochte Josep von Beginn an und empfand den Protagonisten als authentisch. Alles richtig gemacht - volle Leseempfehlung!
  22. Cover des Buches Die Rebellinnen (ISBN: 9783955699659)
    Iny Lorentz

    Die Rebellinnen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Ich habe neulich ein Buch gelesen von Iny Lorentz - mir hat dieser historisches Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt im Jahr 1343 und im Königreich Mallorca, als König Pere IV von Katalonien Aragón eroberte. Die Töchter des Grafen sollen dafür bezahlen, dass einst der Graf von Marranx seinem Feind die Braut genommen hatte. Die jungen Frauen schaffen die Flucht, aber Pere ist ihnen auf der Spur.

    Man muss wissen, dass das Buch eine Neuauflage des 2008 erschienen Buches "Die Rebellinnen von Mallorca" ist, welches unter dem Pseudonym Eric Maron erschienen war.

    Das Buch ist in Teile gegliedert

    Erster Teil: Die Töchter des Grafen
    Zweiter Teil: Das Fischermädchen
    Dritter Teil: Die Blume von Mallorca
    Vierter Teil: Die Distel von Montpellier
    Fünfter Teil: Schwarze Wolken
    Sechster Teil: Llucmajor
    Siebenter Teil:  Der letzte Kampf

    Einen Personenliste rundet das Buch ab. Es sind doch einige handelnde Personen, also gut, dass es diese Liste gibt. Außerdem ist an den Schluss ein historischer Überblick gestellt, sollte man sich unbedingt durchlesen.

    Leseprobe:
    =========

    "Etwas muss uns aber einfallen, werter Freund, sonst wird Herr Jaume sich und viele andere in den Untergang reißen. Ein zweites Mal wird König Pere nicht mehr so gnädig sein und ihm die Hand zum Kuss reichen."

    Ich finde, dass Iny Lorentz diese Geschichte sehr lebendig geschrieben haben. Man kann sich von Beginn an bis zum Schluss in die Handlung eindenken, fühlt sich involviert und die Personen sind im Lauf der Handlung sehr tiefgründig und detailliert dargestellt. Man kann ihre Beweggründe gut nachvollziehen. Die Geschichte ist durchweg spannend und vor dem historischen Hintergrund extrem gut geschrieben. Fiktion und Realität sind perfekt miteinander verbunden und glaubwürdig dargestellt. Überhaupt ist die Handlung sehr authentisch und lebendig geschrieben, das gesamte Buch liest sich flüssig und fesselnd mit dichter Handlung versehen.
  23. Cover des Buches Don Harris, Psycho-Cop 03. Das schwarze Amulett (ISBN: 9783442365791)
    Jason Dark

    Don Harris, Psycho-Cop 03. Das schwarze Amulett

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Kuni
    Jason Dark was hast Du Dir dabei gedacht
  24. Cover des Buches Maria Antonia Oliver: Miese Kerle (ISBN: B007WRSAX8)

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