Bücher mit dem Tag "katharina ii."

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10 Bücher

  1. Cover des Buches Die Zarin und der Philosoph (ISBN: 9783471351789)
    Martina Sahler

    Die Zarin und der Philosoph

     (98)
    Aktuelle Rezension von: AlinaOberem16

    Katharina und ihr Spion
    Meine Meinung zur Autorin und Buch Martina Sahler, hat mich mit ihrem 2. Band der Russland Triologie, wieder begeistert. Auch wenn es der 2. Band ist, muss man nicht den 1.Teil gelesen haben. Hier geht es um die junge Zarin Katharina , die Zar Peter Idee , Russland dem Westen zu öffnen fortsetzen will. Mit ihrem Schreibstil, versteht sie es einem in die Geschichte hineinzuversetzen, man wird eins mit den Personen, lacht und weint mit Ihnen. Der Spannungsbogen ist vom Anfang bis Ende sehr hoch. Auch das Historische ist korrekt wiedergegeben, und man erfährt so einiges Neues über Katharina und das Leben am Hof. Wir begegnen großen historischen Persönlichkeiten, auch hat sie Fiktives und Wirklichkeit gut miteinander verwoben. Alles ist Bildhaft wiedergegeben, es war ein Vergnügen in diesem Roman zu versinken. Er ist ein sehr spannender Roman, der die Politischen Probleme in Russland zur damaligen Zeit wiedergibt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich habe Katharina schon bewundert, für ihre Kraft und Stärke dieses Land, das voller Unruhen und Missmut ist, zu regieren. Sie war schon geschickt und sehr diplomatisch, mit dem Umgang ihrer Soldaten . Aber auch mit ihren Liebhabern. Das ausgerechnet der Preußenkönig Friedrich der Große ihr einen Spion an den Zarenhof schickte verwunderte mich nicht, ausgerechnet der Philosoph Stephan Mervier und seine junge Frau Johanna, hat er dafür ausersehen. Mich hat es nicht gewundert, das sie die ganze Scharade durchschaut, sich aber nichts anmerken lies. Sehr berührend fand ich wie sie die kleine 5 Jährige Sonja, von ihrer Mutter ausgesetzt annimmt, sie ist geradezu vernarrt in ihre Ziehtochter. Das Mädchen, ist wirklich mehr als intelligent, in zunehmendem Alter entwickelt sie sich zu einer regelrechten Rebellin, sie weiß wie sich durchsetzen muss. Aber das es ihr zum Verhängnis wird, habe ich geahnt, und um sie gebangt. Den in ihrem Zorn kann Katharina gnadenlos sein. Auch Stephan begibt sich auf Abwege, er tritt einem literarischen Zirkel bei, dem so manches von Katharina Politik im Auge ist. Auch hier muss man bangen und beten. Das Stephan seine Frau Johanna, eine begnadete Malerin, so schmählich, vernachlässigte, tat mir schon sehr leid. Aber ich fand es tröstlich, das sie in Boris Albrecht, einem Schriftsteller, einen Seelenverwandten fand. So manches Abenteuer ist zu bestehen, der Aufstand und die Rebellion, den im Land brodelt es. Ein Buch voller unvorhersehbarer Wandlungen, die einem oft den Atem anhalten lassen. Den Katharina möchte großartiges bewegen, Schulbildung, neue Gesetze, und vieles mehr. Eine Geschichte mit einem großen Emotionalen Ende. „ Ein Facettenreicher Roman, vor großen historischen Hintergrund „

  2. Cover des Buches KRIM (ISBN: 9783743976757)
    Katharina Füllenbach

    KRIM

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Adlerhorst
    Über die Krim wird in unseren Medien in einem mehr oder weniger immer gleichen Grundton berichtet und wenige westliche Europäer trauen sich in diesen Tagen, die Halbinsel zu besuchen. Umso lesenswerter also der Reisebericht von Katharina Füllenbach, die
    sich im November letzten Jahres aufgemacht hat, um die aktuellen dortigen Lebensverhältnisse in Augenschein zu nehmen. Sie blendet die politischen Verhältnisse nicht aus, aber sie richtet den Blick auch auf die kulturellen Höhepunkte der Region und bringt eine Reihe historischer Zusammenhänge in Erinnerung, die man durch die jüngsten politischen Turbulenzen aus dem Auge verloren hat. Ingesamt eine spannende und informative Lektüre und eine interessante Lektion über die Differenz von Eigen- und Fremdwahrnehmung.
  3. Cover des Buches Katharina II. , Memoiren Erster Band , (ISBN: B001XZ33OQ)

    Katharina II. , Memoiren Erster Band ,

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Moonwishes
    Katharina II., Katharia die Große, egal wie man sie nennt ist sie eine wichtige Persönlichkeit der Vergangenheit. Sie veränderte Russland. In ihren Memoiren schreibt sie, wie ihr Leben verlief, als sie nach Russland kam. Sie berichtet von ihrem Leid, ihrer Einsamkeit und ihrem schlechten Ehemann, der ihrer Inteligenz nicht im geringsten nahe kam. Katharina schreibt von dem russischen Hof und den Intrigen, die sie und ihren Ehemann auseinander bringen sollten, oder Katharinas Macht mindern sollten. Die Memoiren sind eigentlich sehr leicht geschrieben. Aber dadurch, dass Katharina sehr viel über die Detailsberichtet und immer geschrieben wird, wo sie jetzt hinreist, wo dann, wo dann und wo dann, verliert man leider schnell das Interesse. Gut haben mir die Berichte von den Intrigen gefallen. Eigentlilch dachte ich immer, dass diese ganzen Intrigen nur in Romanen statt finden. Aber anscheined war das wirklich so. Natürlich sind es die Memoiren von Katharina selbst und daher muss man die ganze Sache etwas kritisch sehen. Außerdem sollte man vor dem lesen sich etwas mit der Zeit damals beschäftigen und mit Katharinas geschichte an sich. Sie berichtet in ihren Schriften viele Dinge indirekt und man muss sehr zwischen den zeilen lesen können. Aber ich habe mich für Katharina schon länger interissiert und weiß daher was damit gemeint ist. So z.B. weiß man, dass Katharina sehr viele Männer hatte. Diese werden aber bei ihr nur so beschrieben, wie eine gute Freundschaft. Wenn man das also nicht weiß, weiß man oft nicht, ob das nun ein Freund oder eine Liebschaft ist. Das ist der erste Band und ist daher mit einem offenen Ende. In diesem ging es um die Zeit, in der sie noch keine Königin ist. Ich hoffe in dem nächsten Band geht es endlich um diese zeit und ihre Machtergreifung, denn das ist einfach das spannendste an dieser schillernden Persönlichkeit der Vergangenheit. Diese Memoiren gefallen mir persönlich sehr, auch wenn sie langatmig sind. Aber man muss sich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich dafür interissieren! Sonst sollte man diese Memoiren nicht anfangen!!!
  4. Cover des Buches Katharina die Grosse (ISBN: 9783492248310)
    Vincent Cronin

    Katharina die Grosse

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Sie wurde als Tochter eines deutschen Fürsten geboren und mit dreiunddreißig Jahren Herrscherin des russischen Reiches Katharina II. (1729 - 1776). Die Geschichte verlieh ihr den Beinamen die Große . Vincent Cronin porträtiert die schillernde Persönlichkeit der russischen Zarin, ihr ereignisreiches Privatleben und ihre großen Leistungen als Regentin gerade auch bei der Verwirklichung weitreichender Sozialreformen. Und er korrigiert damit ein über lange Zeit verfälschtes Geschichtsbild

    Katharina die Große wurde am 2. Mai 1729 als Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst in Stettin geboren und verbrachte ihre gesamte Kindheit dort - bis auf ein paar Besuche in deutschen Städten wie Berlin oder Zerbst. Als beschlossen wurde, dass sie den späteren Zaren Peter den III. ehelichen soll, macht sie sich auf eine lange Reise in das russische Reich. Dort lernte sie im Alter von 14 sehr schnell die russsiche Sprache, nahm sich deren Religion an und heiratete wenig später Zar Peter, mit dem sie eine eher unglückliche ehe führte - vor allem weil dieser mehr mit seinen kleinen Spielsoldaten spielte, als sich um seine Frau zu kümmern. Nicht zuletzt, weil Zar Peter ein Kindkopf war und seine spätere Regentschaft in ihren Augen kaum zu ertragen, sammelte Katharina Verbündete um sich, um ihren Mann bei einen Staatsstreich zu stürzen und selbst als Zarin an die Macht zu kommen. Katharina lenkte fortan die Geschicke der russischen Politik und sorgte mit eiserner Hand dafür, dass Russland eine unter anderem  Revolution in Gesundheitswesen sowie Innen- und Außenpolitik erlebte. Neben ihren politischen Geschick machte sich Katharina aber vor allem auch durch ihre vielen Liebhaber einen Namen. Vincent Cronin betrachtet in dieser Biografie die Frau Katharina. Ein Mädchen, das sich anpassen musste. Eine Frau, die für ihr Volk kämpfte. Aber auch eine Frau, die eben einfach nur eine Frau war - mit Höhen und Tiefen. 


    Erstmals habe ich diese Biografie vor über zehn Jahren gelesen, als wir für die Schule etwas über Katharina die Große ausarbeiten mussten. Ehrlich gesagt hatte ich damals reichlich wenig Lust und bin eher gelangweilt an die ganze Sache heran gegangen. Je mehr ich dann aber in dem Buch gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte rund um Katharina die Große gefangen genommen. Ich war fasziniert, wie dieses junge Ding mir nichts dir nichts in ein fremdes Land gesandt wurde, dessen Sprache sie nicht einmal beherrschte. Ich war fasziniert, wie sie versucht hat Peter zu gefallen, obwohl der einfach nur ein Ekel war und rumgehurt hat. Ich war fasziniert, wie sie es diplomatisch geschafft hat, ihre Schwiegermutter auf ihre Seite zu ziehen und es hat mich einfach nur baff gemacht, als ich gelesen habe, welches Risiko sie damals eingegangen ist, als sie den Staatstreich vorbereitet und schließlich durchgeführt hat. Das hätte sie Kopf und Kragen kosten können und doch hat sie den Willen gehabt das eiskalt durchzuziehen. Ich was und bin von der Person Katharina vollkommen begeistert. Schließlich hat es mich auch immer wieder fasziniert, wie sie mit den Männern umgegangen ist. Sie war eine Frau die viele Liebhaber hatte und scheinbar hat sie sie auch alle geliebt, aber auch hat sie sie als Schachfiguren benutzt - nicht zuletzt auch, um sich die Polen als Verbündete zu Nutze zu machen. Aber sie hat sich auch für ihr Volk eingesetzt. Durch die Revolution des russischen Gesundheitswesens hat sie unter anderen für Russland einen sehr großen Schritt getan, der ihr heute noch Ruhm einbringt. Katharina ist eine vielschichtige, interessante Frau gewesen, die mich absolut begeistert. Vincent Cronin schafft es ihre Biografie lebendig zu erzählen - es wird einfach nicht langweilig. Besonders, wenn es um Politik geht schafft er es, alles so gut zu umschreiben, dass man der Sache folgen kann und nicht vor Langeweile einschläft. Das schafft auch nicht jeder. 

    Wer sich für Geschichte und vor allem für Katharina die Große interessiert ist mit diesem Buch bestens beraten. Die Schreibweise des Autors ist fesselnd und es bleiben keine Fragen offen. Genial gemacht und super recherchiert.
  5. Cover des Buches Liebe in fremden Betten (ISBN: 9783492240970)
    Friedrich Weissensteiner

    Liebe in fremden Betten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Kopf-Kino
    In seiner Sammelbiographie 'Liebe in fremden Betten – Große Persönlichkeiten und ihre Affären' erzählt Weissensteiner sowohl informativ als auch angenehm flüssig die (Lebens-)Geschichte fünf Mächtiger, gibt Auskunft über deren Liebesleben und zeigt auf, wie engmaschig Politik und Liebe manchmal miteinander verwoben waren.

    Die Diskrepanz, die zwischen den Neigungen der Herzen und der politisch arrangierten Ehen bestand, wird hier besonders sichtbar. Das Buch gewährt – wie nebenbei - Einblicke in den Alltag der Hofgesellschaften, wodurch ebenfalls ein guter Überblick über die moralischen Maßstäbe jener Zeiten entsteht. Im Mittelpunkt des Buches stehen nicht nur die hochgestellten Persönlichkeiten, sondern ebenfalls die Favoritinnen, denen entweder kein Einfluss auf politische Entscheidungen gewährt wurde oder die sogar aktiv in die Politik eingriffen.

    Indem der Autor entschied, unter anderem politische Gegner und deren Machtinteressen zu porträtieren, schließen sich die Kreise geschickt, da hierbei zwei Seiten einer Medaille aufgezeigt werden und somit manch politischer Zusammenhang verständlich dargestellt wird. Hier noch rasch die Personenliste:

    ● Ludwig XV. von Frankreich

    Der am 15. Februar 1710 geborene Urenkel des Sonnenkönigs wurde von der Nachwelt lange Zeit als fauler und unfähiger Regent betitelt, was Weissensteiner in dieser Kurzbiographie entschieden verneint. Inmitten der vielen Affären, was ihm u.a. den Beinamen „Mätressenkönig“ einbrachte, ist die Beziehung zu seiner Mätresse Marquise de Pompadour die wohl bekannteste der bourbonischen Geschichte, nebst seiner Liebschaft mit Madame du Barry. Der Lebensweg dieser zwei Frauen werden auch hier durchleuchtet. Unter dem politischen Gesichtspunkt war er eine interessante Persönlichkeit, bevor er 1774 den Pocken erlag.

    ● Katharina II. von Russland

    Dieses Kapitel widmet sich dem steilen Weg der Fürstentochter Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst, die den Namen Katharina erhielt, auf den Zarenthron und ab dem 9. Juli 1762 Kaiserin von Russland, Herzogin von Holstein-Gottorf und Herrin von Jever war. Im Mittelpunkt steht sowohl ihre schwierige Ehe mit Zar Peter III. als auch ihre zahlreichen Liebhaber und Günstlinge sowie ihr politisches Wirken.

    ● Napoleon Bonaparte

    Von den einen geliebt, von den anderen gehasst: Der mit militärischem Talent ausgestattete General aus Korsika, der später revolutionärer Diktator und Kaiser von Frankreich, sowie der mächtigste Mann Europas werden sollte, hatte ein recht ungereimtes Liebesleben: Zum Unwillen seiner Familie ehelichte er seine große Liebe Joséphine, die nicht nur Augen für ihren Gatten hatte. Nach der Scheidung sollte die zweite Ehe mit Marie-Louise, die Napoleon seit Jahren verabscheute, die politischen Verhältnisse zwischen Frankreich und dem Kaisertum Österreich festigen. Neben seinen Ehen hatte Napoleon verschiedene Geliebte und bis zum Tod ein gebrochenes Herz.

    ● Clemens Wenzel Lothar Fürst Metternich

    Der 1773 in Koblenz geborene Clemens Wenceslaus Nepomuk Lothar Fürst von Metternich-Winneburg zu Beilstein war ein im Dienste von Österreich stehender Staatsmann und Diplomat, der auf dem Wiener Kongress eine tragende Rolle spielte, dreimal verheiratet war, zahlreiche Affären und uneheliche Kinder hatte.

    Im Gegensatz zu den anderen Kurzbiographien fand ich den Schreibstil plötzlich verändert, sogar „flapsig“ vor. So wird beispielsweise der Inhalt eines Briefes von Metternich lediglich mit den Worten „Nun ja.“ kommentiert. Näherte sich der Autor zuvor eher vorsichtig und weitgehend neutral den Mächtigen, glaubte ich hier reine Antipathie herauszulesen.

    ● Ludwig I., König von Bayern

    Dem Geschlecht der Wittelsbacher entstammend wurde Ludwig I. 1825 bayerischer König, aus dessen vorherige Prinzenhochzeit das Münchner Oktoberfest hervorging. Den Kopf verdrehte dem Förderer der Kunst und fleißigen Bauherrn (u.a. die Alte Pinakothek) die irische Tänzerin Lola Montez. Ihretwegen kam es an den Universitäten sogar zu großen Unruhen.

    Der Schreibstil ist einfach gehalten und weist eine rasche Leserlichkeit auf; Auszüge aus Briefen, Tagebüchern und anderen Dokumenten verleihen dem Ganzen eine greifbare Nähe und fügen sich gut ein. Die schwarz-weiß Abbildungen von Personen und Bauwerken und das Personenregister vervollständigen das Buch. Besonders gut gefiel mir die angehängte und übersichtliche Literaturauswahl, die somit dem interessierten Leser die Möglichkeiten einer Vertiefung in die „Materie“ bietet.

    Zusammengefasst fand ich den Einblick in die Privatsphäre der Mächtigen sowohl unterhaltsam als auch diskret gehalten und empfehle das Buch denjenigen, die sich einen Überblick über die oben genannten Personen verschaffen wollen.

  6. Cover des Buches Katharina II. Memoiren Zweiter Band (Bibliothek des 18. Jahrhunderts) (ISBN: 9783735100108)
    Katharina II.

    Katharina II. Memoiren Zweiter Band (Bibliothek des 18. Jahrhunderts)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Moonwishes
    Der zweite Teil enthält die anderen Versuche Katharinas. Sie versuchte ihre Memoiren mehr als einmal zu schreiben. Im ersten band ist ihr längstes Exemplar enthalten. Die Versuche im 2. Band sind an manchen Stellen klarer umrissen, deutlicher und man bekommt Informationen, die einem vorher nicht bewusst waren. Dennoch geht die Geschichte nicht weiter als im ersten Band, also nicht weiter als ihre Zeit als Großherzogin. Was ich wirklich schade finde. Aber in dem sehr guten und ausführlichen Nachwort wird beschrieben, dass Katharina ihre Memoiren gar nicht weiter schrieb. In dem Nachwort wird dann über ihr weiteres Werden genauer eingegangen und die Gründe für die Memoiren, wenn sie dem Leser noch immer nicht bekannt waren, werden verdeutlicht. Ich stimmt dem Verfassers des Nachwortes nicht in allen Punkt überein, da er objektiv schrieb. Aber Dennoch war es informativ und klärte noch viele Ungereimtheiten. Wer an Katharina II. interissiert ist, sollte sich bestimmt auch einmal an ihre Memoiren wagen. Aber eigentlich braucht man nur den ersten Band, da dieser die eigentlichen Memoiren enthält. Der zweite band ist eher zusatzwissen für SEHR interissierte. Ich fand sie toll, aber viele andere werden sich bestimmt langweilen, da vieles wiederholt wird.
  7. Cover des Buches Die Deutschen im Zarenreich (ISBN: 9783899963366)
  8. Cover des Buches Katharina II., Deutschland und die Deutschen (ISBN: 9783805315968)
  9. Cover des Buches Katharina die Große und Fürst Potemkin (ISBN: 9783104007991)
    Simon Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Oberender

    Nach "Stalin. Der Hof des roten Zaren" war dies das zweite Buch von Simon Sebag Montefiore, das ich gelesen habe. Katharina die Große ist ja leider ein beliebter Gegenstand der historischen Trivialliteratur. Diesem Genre ist auch das vorliegende Buch zuzuordnen (Die breite Quellengrundlage ändert daran nichts, denn es kommt nicht auf die Zahl der Quellen an, sondern darauf, was man mit den Quellen anfängt). Die Zarin und ihr langjähriger Liebhaber und Mitregent Fürst Grigori Potjomkin stehen im Mittelpunkt von Montefiores Erstlingswerk, dessen englische Originalausgabe bereits im Jahr 2000 erschienen ist. Das Buch ist ein "typischer" Montefiore: Zu lang und zu detailliert; reißerisch, geschwätzig und boulevardesk. Es besteht zur Hälfte aus wörtlichen Zitaten aus Briefen und sonstigen Dokumenten, die dem Leser eine unmittelbare Nähe zu den Akteuren des Buches suggerieren sollen. Montefiore ist im Grunde kein Erzähler, sondern nur ein Zitate-Arrangeur. Die letzten zwölf, dreizehn Kapitel habe ich nur noch überflogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Das Buch ist sehr weitschweifig, langatmig und ermüdend. Jedes Kapitel ist mit einem Wust von Informationen aller Art überfrachtet. Schon in der englischen Ausgabe hätte auf manche Kapitel komplett verzichtet werden können.

    Eine von Montefiores Hauptschwächen besteht darin, daß er Wichtiges nicht von Unwichtigem, Interessantes nicht von Banalem trennen kann. Die Annahme, alle Informationen, die man im Laufe der Recherchen zusammengetragen hat, seien gleichermaßen wichtig und mitteilenswert, führt unweigerlich dazu, daß ein mühsam zu lesendes Buch entsteht. Die Könnerschaft eines Autors zeigt sich auch darin, wie er aus seinem Material auswählt. Montefiore hat sich von seinem Material völlig überwältigen lassen. Er findet einfach kein Ende und breitet gnadenlos jeden Informationsfetzen, jede noch so obskure Anekdote und Klatschgeschichte vor dem Leser aus. Paradoxerweise bleibt beim Leser wenig hängen, nachdem diese Faktenlawine über ihn hinweggegangen ist. Ähnlich wie das Stalin-Buch wirkt auch dieses Werk über die Zarin Katharina und den Fürsten Potjomkin billig und vulgär, nicht zuletzt deshalb, weil Montefiore seine eigenartige Obsession für alles Schlüpfrige und Obszöne, für schmierige, oftmals nur durch Hörensagen verbürgte Sex-Geschichten einfach nicht zügeln kann. Von einem kritischen, reflektierten Umgang mit Quellen scheint der Mann noch nichts gehört zu haben. Um wieviel besser wäre das Buch, wenn Montefiore auf diese billige Effekthascherei verzichtet hätte! Viele Personen, die im Buch auftauchen, werden nicht porträtiert, sondern lediglich karikiert (z.B. ein österreichischer Botschafter, der angeblich in Damenkleidern vorm Spiegel steht und Opern-Arien trällert). Die Lektüre läßt sich vergleichen mit dem Genuß einer exotischen, übermäßig gewürzten Speise: Anfangs ist sie interessant, aber man wird ihrer umso schneller überdrüssig, je mehr man von ihr ißt. Es ist unverständlich, warum solcher Kitsch ins Deutsche übersetzt wurde. 

    (Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst im Januar 2012 bei Amazon gepostet)

  10. Cover des Buches Katharina die Große (ISBN: 9783926642738)
    Isabel de Madariaga

    Katharina die Große

     (2)
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