Bücher mit dem Tag "katholisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "katholisch" gekennzeichnet haben.

137 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.996)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Wie immer, verbindet Dan Brown Geschichte und Krimi in einer sehr spannenden Weise.

  2. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.918)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Im 4. Teil der „House of Night“-Reihe beginnt wieder dasselbe Spiel wie in den Vorgängern: es wird wiederholt bis zum Erbrechen. Zoey ist auserwählt, ihre Freunde sind sauer, mit Zoeys drei Liebhabern ist es aus, Shaunee und Erin sind keine echten Zwillinge (wie gehabt haben beide nur ein Thema: scharfe Jungs), Damien ist schwul (aber keiner hat ein Problem damit, weil ja alle superoffen sind) und so weiter. Immer wieder wird erwähnt, wie blöd es ist, dass der heiße Erik sauer ist, weil Zoey mit jemand anderem Sex hatte (voll gemein, wie er sich jetzt verhält und überhaupt ist er ja eigentlich auch schuld daran, dass Zoey ihn betrogen hat – was Zoey sich für eine Reaktion erwartet hat, bleibt unklar). Das nervige Beziehungsdrama der letzten Bände wird immer wieder neu aufgerollt und das in aller Ausführlichkeit.

    Aber halt, noch ist nicht alles verloren: es gibt einen neuen Schüler und der ist – wer hätte das gedacht – superheiß. Ich brauche wohl keine Worte dazu verlieren, wie es mit besagtem Schüler weitergeht. Die Frage, die sich auftut ist lediglich: ist das jetzt eine Paarbeziehung, oder zählt das schon als Liebesfünfeck? Besonders glaubwürdig gestaltet sich das Ganze nicht – wie schon vorher muss Zoey nur mit den Fingern schnippen, damit ihr alle Welt zu Füßen liegt. Dadurch wird eine tatsächliche Entwicklung in ihren zwischenmenschlichen (romantischen) Beziehungen übersprungen. Nochmal: dass jemand heiß aussieht, reicht nicht aus, um zwischen zwei Charakteren Chemie zu erschaffen. Das hat bei Erik schon nicht funktioniert und das funktioniert auch hier nicht. Mal davon abgesehen ist es wohl langsam an der Zeit, eine Strichliste zu führen, um mit Zoeys Herrenbekanntschaften mithalten zu können.

    Aphrodite bekommt auch in diesem Band wieder eine größere Rolle – Aphrodite ist jetzt ein Mensch (angeblich keine Strafe, aber darüber lässt sich diskutieren. Besser gesagt: man wird nicht darum herumkommen, wenn man am Ende der Reihe nochmal über das Frauenbild in der Reihe sprechen möchte). Dafür, dass Aphrodite zu den wenigen Personen gehört, die tatsächlich eine echte Charakterentwicklung durchleben, bleibt sie aber trotzdem zu sehr im Hintergrund. Um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken: sie ist nur der attraktive Sidekick, während Zoey die eigentlichen Handlungen vollzieht. Aphrodite ist spätestens seit dem 3. Band der eigentliche Sympathieträger der Reihe. Zumindest scheint sie die Gegebenheiten wesentlich besser zu durchschauen als Zoey. Außerdem stößt es mir sauer auf, dass Aphrodite für ihr Fehlverhalten permanent abgestraft wird (auch noch lange danach), während Zoey sich gar nicht so viel anders verhält und niemandem das aufzufallen scheint. Dazu noch eine kurze Zwischenfrage: was ist mit den Typen, die Zoey in einem absichtlich verursachten Autounfall möglicherweise hat sterben lassen? Oder spielen die keine Rolle, weil es Menschen sind und Zoey auserwählt?

    Die Entwicklung der Story ist am Anfang unglaublich simpel. Ergreifende Momente werden weniger ergreifend dadurch, dass eigentlich schon vorher klar ist, was passieren wird. Dafür fängt die Handlung in der Mitte langsam an, abgefahren zu werden (und mit „abgefahren“ meine ich, dass es langsam aber sicher anfängt, ins Absurde abzudriften; hierbei ist anzumerken, dass dies nur der Beginn ist und es jetzt die ersten Anzeichen gibt, dass es bald rapide bergab gehen wird). Was im Klappentext als „uralte, böse Macht“ bezeichnet wird, war in der Story der Punkt, an dem die Reihe mich endgültig verloren hat. Aber auch hier ist am Ende der Reihe noch einmal Potential zu spüren. Wäre der Band nicht mit Wiederholungen und Beziehungsmist künstlich aufgebläht, könnte man „Ungezähmt“ beinahe für ein spannendes Buch halten.

    Auf die Gefahr hin, mich genauso oft zu wiederholen wie die Autorinnen der Buchreihe: der Schreibstil ist gespickt mit zwanghafter Jugendsprache, was sehr anstrengend ist. Das gilt zwar sowieso für jeden Band der Reihe, aber ich fühle mich trotzdem genötigt, es immer wieder zu sagen, weil es einfach so unfassbar störend ist. Auch Zoeys Oberflächlichkeit ist wieder einmal dabei, das Buch vollends zu versauen. Positiv anmerken muss ich jedoch, dass beides gegen Ende wesentlich besser wurde, da man sich hier offenbar doch mehr auf die eigentliche Story konzentrieren wollte. Es gibt wieder einen Cliffhanger bei dem man, so ungern ich es zugebe, am Ende trotzdem wissen möchte, wie es weitergeht.

    Weiterhin positiv: viele Katzen.

    Fazit: Unzählige Wiederholungen, noch mehr Liebesgeschwafel, aber gegen Ende wird es noch interessant.

  3. Cover des Buches Silberlicht (ISBN: 9783426504352)
    Laura Whitcomb

    Silberlicht

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich habe das Buch schon vor vielen Jahren gelesen und obwohl ich keine Rezension dazu habe (oder ich finde sie nicht mehr, aber ich war mir relativ sicher, den Eindruck davon schon einmal irgendwo aufzuschreiben), so weiss ich noch ziemlich genau, was meine Meinung und meine Kritikpunkte dazu waren, weshalb ich es noch einmal grob zusammenfassen möchte.


    Das Buch hatte ich damals in der Mängelexemplarecke entdeckt und ich war sofort vom Cover gefangen und auch der Klappentext mit der Geisteridee klang nicht schlecht. Es klang nach einer interessanten Liebesgeschichte.


    Leider war sie das dann aber nicht wirklich. Das Buch wirkte an vielen Stellen oberflächlich. Sie hätte als Muse eine interessante Rolle einnehmen können, was nicht der Fall war.


    Was mir aber am meisten, auch bis heute noch, im Kopf geblieben war, war das eher kindische Verhalten der Charaktere. Rede ist zwar im Klappentext von einem 17-jährigen, aber Helen selbst war glaube ich sogar 27, als sie starb, wenn ich das noch recht im Kopf habe. So oder so, Helen hat mit ihrem Geisterleben noch weitere hundert Jahre auf dem Buckel, die sie ja auch bewusst wahrnahm und in denen sie neues lernte. Egal wie alt sie nun war bei ihrem Tod, man sollte nach so langer Zeit eine gewisse Reife haben, die sie aber einfach einmal zum Fenster hinausschmeisst für die Liebe.


    Ich weiss noch, dass mich das Ende ziemlich enttäuscht zurückgelassen hat und ich überhaupt nicht überzeugt war von den Charakteren. Es ist mir so sehr geblieben, dass ich doch leider sagen muss, dass das Buch wohl wirklich nicht so gut war, wenn es so einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weshalb ich auch leider nur zwei Sterne vergeben kann.


  4. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (872)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  5. Cover des Buches Sommer in Maine (ISBN: 9783833309519)
    J. Courtney Sullivan

    Sommer in Maine

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Radi

    Dieser Roman ist der dritte der Autorin und leider derjenige, der mir bisher am wenigsten gefallen hat. 

    Ich finde es beeindruckend, wie empathisch Sullivan die unterschiedlichsten Charaktere beschreiben kann. Sie scheint sich in nahezu jede Person hinein versetzen zu können. Und das obwohl ihre Figuren eine Bandbreite an Persönlichkeiten abdecken können. Es geht zum Beispiel von tief religiös bis hin zu atheistisch, und dabei lässt sie jede Rolle ihren Glauben auch noch individuell interpretieren und ausleben. Wirklich toll!

    Wie ich es aus all ihren Büchern bisher kenne, wird dieser Roman aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Normalerweise finde ich immer eine Person, mit der ich mich ein wenig identifizieren kann. Diesmal leider nicht. Stattdessen waren diesmal sehr unsympathische und eine sterbenslangweilige dabei. Es ist bewundernswert, wie sich Sullivan in die Puppenhaus bauende Hausfrau hineinversetzen kann. Trotzdem brachten diese Abschnitte einige Längen mit sich. 

    Außerdem störte mich an diesem Roman, dass Alice Geschichte zu krass und detailliert erzählt war. Am Ende wurde es mir dafür zu versöhnlich und schon fast kitschig. 

    J. Courtney Sullivan ist weiterhin eine Autorin, die ich mag. Aber es gibt andere Bücher von ihr, die ich eher empfehlen würde.


  6. Cover des Buches Fastenopfer (ISBN: 9783548288314)
    Anton Leiss-Huber

    Fastenopfer

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Die Charaktere wurden mit viel Humor wiedergegeben, besonders Schösi die Haushälterin des Pfarrers lässt einen von einer Lachslave in die nächste springen.

    Mit humorvollen Verwicklungen und Entwicklungen sucht Kommissar Max Kramer mit seinem Kollegen den Mörder. Maria Evita, Max seine Jugendliebe und Novizin im benachbarten Kloster, hilft ihm bei der Lösung und er ihr Kramer beim heimlichen Fastenbrechen nicht nur mit Schokolade.

    Nebst den Mörder deckt Kramer auch ein Betrugsdelikt auf. 

     

    Fazit, ein humorvoller Regionalkrimi in dem man lange im Dunkeln tappt. Der leicht und flüssig zu lesen ist.

  7. Cover des Buches Danger (ISBN: 9783426509227)
    Lisa Jackson

    Danger

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie1999
    Ich finde das Buch war genial von der ersten bis zur letzten Zeile spannend muss man umbedingt lesen.
    Es lässt zwischendurch auch mal raum für spekulation wo man dann denkt so oder so gehts aus aber es geht dann wieder inbne amdere Richtung.
    Wer es nicht liest verpasst etwas!
  8. Cover des Buches Der katholische Bulle (ISBN: 9783518465233)
    Adrian McKinty

    Der katholische Bulle

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Gekonnt gelingt es dem Autor Zeitgeschichte der 1980er Jahre in Belfast mit einem raffinierten Krimiplot zu verknüpfen. Getragen wird das Ganze durch seinen Hauptprotagonisten Sean Duffy, der katholische Bulle. Dieser kommt nicht ohne Makel daher, besitzt aber Moral, Tatkraft und ist durchaus stur und verbissen, wenn es darum geht seinen polizeilichen Pflichten nachzukommen. In seinem ersten Fall ermittelt Duffy in alle Richtungen (wortwörtlich), was nicht jedem gefällt. Immer wieder werden ihm Steine in den Weg gelegt. Aber er bleibt hartnäckig. Die Darstellung der politisch motivierten Zustände (Straßenschlachten etc.) verbindet McKinty geschickt mit dem Berufsalltag seiner Hauptfigur, und bringt dem Leser so nicht nur die aufgeladene Atmosphäre sondern auch den Charakter des Sean Duffy näher. Kurzum: Dies ist ein gesellschaftskritischer historischer Roman mit Krimiplot und einem sympathischen Hauptprotagonisten. Mir hat der Roman/Krimi sehr gut gefallen und möchte eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe für das Buch 5 von 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Blaubart (ISBN: 9783257243178)
    Amélie Nothomb

    Blaubart

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Nun habe ich mir das nächste Buch von Amélie Nothomb zu Gemüte
    geführt und muss sagen, es hat mich ebenfalls gefesselt. Als eine
    spannende Mischung aus Erzählung und Kriminalfall und auch ein
    Hauch Märchen würde ich es mal beschreiben.

    Die Autorin hat sich als Vorlage das Märchen der Gebrüder Grimm
    genommen und die Story in die heutige Zeit gelegt und geschickt
    abgewandelt. Nicht weniger spannend als das Original um den
    Frauenmörder Blaubart.

    Die junge Saturnine bezieht ein Zimmer im Pariser Stadtpalais des
    Adeligen Don Elemirio. Es geht das Gerücht um, 8 ebenfalls junge
    Frauen, die bei dem charmanten und reichen Don Elemirio wohnten,
    sind alle spurlos verschwunden. Wird Saturnine dem Charme ebenso
    erliegen wie die anderen Frauen? Was wird siegen: Gefühl oder
    Verstand?

    Ein so kluger wie scharfsinniger Dialog zwischen den Protagonisten
    ist hier zu lesen. Es knistert nicht nur der Stoff des genähten Rockfutters, sondern es perlt auch der teure Champagner. Die Spannung steigert sich von Abendessen zu Abendessen. Amelie Nothomb spielt mit den Genüssen für Leib und Seele des Menschen und lässt uns in die Abgründe des Bösen blicken. Ein Buch zum Lesen und Nachdenken.
  10. Cover des Buches Theos Reise (ISBN: 9783446203426)
    Catherine Clément

    Theos Reise

     (237)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Als Theo von seiner Tante auf einer Reise zu den Religionen der Welt mitgenommen wird, kann er sich noch nicht vorstellen was auf ihn zukommt. Er entdeckt die Religionen von allen Seiten und macht sich sein ganz spezielles Bild von ihnen.

    Dieses Buch ist eigentlich ein Kinder- beziehungsweise Jugendbuch, aber es zeigt wunderbar die Aspekte der größeren Religionen auf und dies in einer relativ neutralen und kritischen Sichtweise. Ich finde dieses Buch sollte jeder lesen, der seinen Horizont erweitern möchte.

    Tante Marthe und Theo sind ein sehr lustiges Paar. Tante Marthe bewundere ich sehr, da sie den Mut hat, einen sterbenskranken Jungen mit auf so eine anstrengende Reise zu nehmen und sie die Geduld aufbringt ihm alles so gut sie kann zu erklären, was Theo wissen will beziehungsweise sie für wichtig erachtet.
    Sehr spannend fand ich auch die Reisebegleiter, die sich jede Etappe ändern, diese konnten unterschiedlicher nicht sein.

    Eine klare Leseempfehlung für jeden der sich mehr mit den verschiedenen Weltreligionen beschäftigen will.

  11. Cover des Buches Crucifix (ISBN: 9783404270446)
    Richard Montanari

    Crucifix

     (208)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Ich war lange unschlüssig, wie viele Sterne ich dem Buch geben soll, jetzt habe ich mich für lieb gemeinte drei Sterne entschieden.

    Positiv finde ich definitiv die Charaktere: Auch wenn man beim männlichen Hauptcharakter anfangs erst ein wenig das Gefühl vom Klischee-Bullen hat, wird man dann doch positiv überrascht. Die weibliche Charakterin bildet einen angenehmen Pendant zu ihm, sie passen gut zusammen  und sind ein dynamisches Team. Sie haben beide genügend Facetten um für mich als Charaktere glaubwürdig rüberzukommen.

    Der Schreibstil an sich ist sehr flüssig und süffig zu lesen, man stolpert nirgendwo drüber und kann sich das Geschehen gut vorstellen.

    Die Storyline. Ja, hm. An sich finde ich die Grundidee sehr interessant, aber irgendwie nimmt die Geschichte zu keinem Zeitpunkt so richtig Schwung auf, für meinen Geschmack fehlt es leider ganz gewaltig an Nervenkitzel.
    Ein wenig abstrus empfinde ich auch das Finale, wo ich finde, dass es sich der Autor mit den "Visionen" des einen Charakters ein bisschen sehr leicht gemacht hat. Damit bin ich nicht zufrieden.

    Gut finde ich allerdings wirklich, dass ich zu keinem Zeit bei meiner Einschätzung, wer der Täter war, wirklich richtig lag, dass es am Schluss wirklich eine Überraschung war, es also doch spannend blieb.

    Gesamtfazit: Nicht die erste Wahl, wenn mich jemand nach einem guten Krimi fragen würde, aber ein netter Krimi für zwischendurch, den man sich ruhig mal antun kann.

  12. Cover des Buches Dein ist die Schuld (ISBN: 9783492501880)
    Maria Höfle

    Dein ist die Schuld

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Dein ist die Schuld   -   Maria Höfle

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Inspektorin Dorothea Keusch ermittelt im katholischen Eliteinternat – ein Kufstein-Krimi, der unter die Haut geht

    Die siebzehnjährige Elena wird tot im Foyer des katholischen Elitegymnasiums St. Sebastian aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass sie schwanger war und genauso schnell ergeht von höchster Stelle die Anweisung, sämtliche Ermittlungen einzustellen. Doch weder die Polizistin Dorothea Keusch aus Kufstein noch ihr Kollege Konstantin Schmitt von der Mordkommission glauben an den offiziell deklarierten Selbstmord. Auf Schmitts Drängen beginnt Keusch, eigenmächtig zu ermitteln und setzt damit ihre Karriere aufs Spiel. Bei den Nachforschungen stößt sie auf haarsträubende Abgründe ganz unterschiedlicher Art. Um jedoch der Wahrheit wirklich auf den Grund zu gehen, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen…

    Mein Leseeindruck:

    Wow.... das ist kein normaler Krimi "von der Stange"... nein, der hat echt Potential und Nachdruckskraft.

    Eine Ermittlerin, die gerne zur Kripo wechseln würde und auf eigenen Faust ermittelt sowie ein Chef, der weitere Ermittlungen durch seine Untergebene unterbinden will, dominieren hier in dieser Story.

    Gut das die Ermittlerin Dorothea Keusch sich nichts verbieten lässt und sich wirklich intensiv um den angeblichen Selbstmord der jungen Frau kümmert. Denn eines ist jedem hier sicher: Es war kein Selbstmord. Einige wollen es jedoch nicht wissen.

    Zäh, hartnäckig, nachdrücklich und risikoreich ermittelt Dorothea sogar noch nach einer Freistellung und später sogar nach der Entfernung aus dem Polizeidienst. Und sie bringt Abgründe ans Licht, von denen weder der Leser noch sonst jemand jemals etwas vermutet hätte.

    Fazit:

    Mehr als spannend, ja - richtig hochspannend!

    Die Seiten fliegen nur so dahin und die kürzeren und intensiven Abschnitte machen das Lesen sehr angenehm und kurzweilig. Ein toller Schreibstil rundet dieses Krimihighlight von der Autorin Maria Höfle noch ab.

    Loben möchte ich auch die tolle Ausstattung des Buches durch den Piper Verlag. Ich hatte noch nie so ein flexibles Taschenbuch, das ich gar ohne Leserillen im Rücken lesen konnte. Top! Genauso wie das gelungene Cover.

    Ich bin richtig begeistert und hoffe das es weitere Fälle mit Dorothea geben wird. Vielleicht hat sie dann den Sprung zu "Leib und Leben" geschafft?

    Vor mir gibt es überraschte und begeisterte 5 Sterne! *****

    Echt ein Highlight für Krimifans und für solche, die in Christlichen Schulen Unterricht hatten (so wie ich)....

  13. Cover des Buches Apostelwasser (ISBN: 9783954518234)
    Regina Ramstetter

    Apostelwasser

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Antek

    Regina Ramstetter hat mich schon mit „Laichrevier“ super gut unterhalten und ich war deshalb sehr gespannt auf ihren aktuellen Krimi. Auch hier hat sie mir fesselnde Krimiunterhaltung mit sympathischen Ermittlern, jeder Menge Regionalkolorit und einem brisanten, schockierenden Thema geboten.

    Welcher Junge, der noch nicht ahnt, welches Martyrium ihm bevorsteht, nimmt im Jahr 1965 an einem BahnhofAbschied von seiner Mutter? Zeitsprung ins Jahr 2015 und hier führt ein Hund sein Frauchen, das „Mordsdrum Weiberleid“ bei der morgendlichen Gassirunde am Ufer der Ilz geradewegs zu drei gekreuzigten Männern hin. Ein neuer Fall für Kriminalhauptkommissar Kroner und sein Team, der ihnen viel Kopfzerbrechen bereiten wird. Sackgassen, Deckelung von oben, Stillschweigen bei den Zeugen, Traumas bei Betroffenen sind nur einige der Dinge, die die Ermittlungen mehr als schwer machen. Als es dann scheinbar noch ein weiteres Opfer gibt und das LKA droht den Fall zu übernehmen, wird die Suche nach dem Täter zum Wettlauf gegen die Zeit.

    Als Leser ist man hier direkt bei den Ermittlungen dabei und kann stets mit dem Team rätseln und kombinieren. Betrogene Ehefrauen, ehemalige Betroffene, deren Familien oder ganz andere, wer steckt hinter dem grausamen Verbrechen? Ich habe mir viel den Kopf zerbrochen, die Auflösung war dann aber eine richtige, gelungen angelegte Überraschung. Auch der Junge Karl kommt immer wieder zu Wort und erzählt von seinen Erlebnissen ab 1965 in der Vorschule Etterzhausen, was mich mehr als betroffen gemacht hat. Einen Einblick gibt es auch in das etwas komplizierte Familienleben, was die Ermittler noch lebendiger macht, und zudem für Spannung auf privater Ebene schafft.

    Der Sprachstil der Autorin liest sich locker, leicht, ein richtiger Krimi um durch die Seiten zu fliegen. Dies ist auch nötig, denn die Spannung steigert sich von Anfang an kontinuierlich und es fällt zunehmend immer schwerer, das Buch noch einmal zur Seite zu legen. Mit dem Missbrauchsskandal bei den Domspatzen hat sie sich an ein Thema gewagt, das den Leser nicht kalt lassen kann. Berichte von ehemaligen Betroffenen, Leid und Traumata, besonders, wenn an deren Glaubwürdigkeit gezweifelt wird um den Mantel des Schweigens ausbreiten zu können, haben mich tief getroffen. Trotz dem eindringlichen, schockierenden Thema darf man als Leser hier immer wieder schmunzeln und lachen. Sprüche wie, bei „einem solchen Anblick schnalzt eine Y-Chromosom Zunge ganz automatisch“ oder „ganz schön griffig geworden das Schwarterl. Uiuiui!“ beim Anblick von Kroners Bauch, sorgen dafür ebenfalls wie zahlreiche witzige und originelle Szenen. So besteht Hund Bozzi z.B.  auf sein „Lieblingsgaggiplatzi“ oder die zahlreichen Annäherungsversuche, die Kroner abwehren muss, lassen einen immer wieder grinsen.

    Die Ermittler sind mir ja im ersten Fall schon ans Herz gewachsen und ich habe mich sehr über ein Wiedersehen mit dem speziellen Passauer Völkchen gefreut. Kommissar Kroner hat sein Herz am rechten Fleck, kann schwer über seinen Schatten springen und seine „Familie“ geht ihm über alles. Seinen Kollegen Ben, sieht er als eine Art Schwiegersohn in spe und dessen momentanes privates Dilemma belastet sowohl deren Beziehung, als auch die zu Valli, Bens Freundin. Trotzdem er ein schweres Köfferchen vor die Tür gestellt bekommt, das er verantwortungsvoll behandeln muss, gelingen ihm bei den Ermittlungen wesentliche Erfolge. Gut gefällt mir auch wieder die etwas forsche Leo, die das Team ergänzt und sich nie ein Blatt vor den Mund nimmt. „Melonenwunder“ Staatsanwältin Dorothee Michels, die „mordsmäßig Pfeffer im Hintern hat“, scheint dieses Mal besonders anlehnungsbedürftig zu sein, was für viel Spaß sorgt. Auch die Nebendarsteller sind originell und sehr authentisch gezeichnet, bei Barbara Dorsch, der burschikosen Künstlerin, die ebenfalls Gefallen an Kroner gefunden hat, angefangen, bis hin zur Vater Mitterreiter, der im Nachhinein bereut nicht geschwiegen zu haben. Er hat mich zu Tränen gerührt.

    Ein großes Lob hat Regina Ramstetter für ihre fundierte Recherche verdient. Hier werden Tatorte und Spuren fachlich kompetent untersucht, es gibt sogar sehr interessante, zusätzliche Informationen z.B. zu Möglichkeiten in Holland DNA auszuwerten und zum Datenschutz in Deutschland. Auch ihre Darstellungen zum Missbrauchsskandal bei den Domspatzen sind äußerst kundig dargestellt.

    Begeistert bin ich auch vom Regionalkolorit. Passauer Urgestein, wie es leibt und lebt, zahlreiche Geheimtipps an Lokalen und natürlich auch wichtige Sehenswürdigkeiten fehlen hier nicht. Die Autorin muss mit viel Herzblut an der schönen Stadt hängen. Zusätzliches Flair verleihen die relativ zahlreichen Sprüche in Dialekt, die mir keinerlei Verständnisschwierigkeiten bereitet haben. Aber zur Not gäbe es im Anhang auch noch einen originell verfassten „Guide für Preußen und andere Ahnungslose“, der alles erklärt und auch für mich sehr lesenswert war.

    Alles in allem gelingt es der Autorin ein ernstes Thema aufrüttelnd darzustellen, ohne dabei aber den Krimigenuss und den Humor auf der Stecke zu lassen. Regina Ramstetter hat die perfekte Balance gefunden um mit ihrer sympathischen Besetzung perfekten Lesegenuss zu schaffen. Begeisterte 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Das Böse in uns/Ausgelöscht (ISBN: 9783404173334)
    Cody McFadyen

    Das Böse in uns/Ausgelöscht

     (1.975)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Ein Flug nach Virginia. Die Passagiere fühlen sich wohl. Auch Lisa. Bis sich ihr Nachbar zu ihr herüberlehnt und flüstert: "Jetzt werde ich dich töten." Erst nach der Landung findet die Besatzung Lisas Leiche. Die FBI-Agentin Smoky Barrett hat nur einen Hinweis: ein silbernes Kreuz im Körper der Toten. Dann tauchen im Internet brutale Videos von Morden auf. Sie scheinen mit Lisas Tod in Verbindung zu stehen. Die Filme verraten: Jedes Opfer hatte ein Geheimnis, das seine Seele belastete. Und eine Seele steht als Nächstes auf der Liste des Mörders: die von Smoky Barrett...

  15. Cover des Buches The Virgin Suicides (ISBN: 9780747560593)
    Jeffrey Eugenides

    The Virgin Suicides

     (120)
    Aktuelle Rezension von: daydreamin
    Vor einigen Jahren sah ich die Verfilmung mit Kirsten Dunst, nun las ich die Romanvorlage von Jeffrey Eugenides im englischen Original. Die Geschichte spielt in den 70er Jahren in einer amerikanischen Vorstadt, deren Idyll durch das Jahr der Selbstmorde der fünf Lisbon-Schwestern zerstört wird. Erzählt werden die Ereignisse Jahre später aus Sicht der Nachbarsjungen, welche die Schwestern beobachteten, anhimmelten, zu kontaktieren versuchten, letztlich aber scheiterten und das Selbstmordjahr nicht verhindern konnten.

    Eine große Rolle spielten dabei die Eltern der Mädchen, welche im gesamten Buch sehr gläubig und konservativ auftreten. Sie sperren ihre Töchter regelrecht ein und verbieten ihnen den Umgang mit Gleichaltrigen. Obwohl ich zunächst davon ausging, dass sie ihre Töchter nur beschützen wollten, kam es mir schnell so vor, als würden die Schwestern sehr distanziert und kaltherzig behandelt. Eine freie Entfaltung und Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit schien im Hause Lisbon eher unerwünscht zu sein, weswegen viele Teile des Buches sehr bedrückend wirkten. 

    Genau diese Umstände machen aber gleichzeitig den Charme der Schwestern aus, von denen ich genauso fasziniert war, wie die Nachbarsjungen. Sie werden wie Engel beschrieben, wunderschön, geheimnisvoll und unnahbar. Trotz all der Beobachtungen bin ich aus keiner der fünf Schwestern schlau geworden und ebenso wenig bekam ich die Dynamik zwischen den Schwester zu fassen. Besonders der letzte Punkt hat mich ziemlich gestört, denn darüber hätte ich sehr gerne mehr erfahren. 

    Die Erzählperspektive lässt außerdem darauf schließen, dass eine Innensicht über die wahren Motive der Schwestern fehlt. Erzähler wie Leser können nur spekulieren und das hat mich insgesamt ein wenig unbefriedigt zurückgelassen. Der Autor streut viele Hinweise, ganz sicher kann ich mir jedoch nach Abschluss des Buches nicht sein, ob meine Interpretation der Ereignisse und Hintergründe vollständig und korrekt ist.

    Der Schreibstil gefiel mir zum größten Teil gut, ab und zu hat sich Eugenides in meinen Augen allerdings in Nebensächlichkeiten verloren und ich habe mich dabei ertappt, wie ich einige Absätze nur überflogen habe. Vielleicht sind mir dadurch auch wichtige Motive entgangen, die meinen vorherigen Kritikpunkt hätten verschwinden lassen können. 

    Fazit

    Generell gefielen mir Idee und Hintergrund (so wie ich ihn interpretiert habe) der Geschichte sehr gut. Stellenweise habe ich mich jedoch etwas gelangweilt und ich hatte weniger Spekulationen, dafür umso konkretere Anspielungen auf die Gedankenwelt der Mädchen und die Gründe für das Selbstmordjahr erwartet und erhofft. Sicherlich ist „Virgin Suicides“ ein gutes Buch, für mich war es jedoch etwas schwierig zu lesen und ich bin sicher, dass ich nicht alles erfasst habe, was zwischen den Zeilen versteckt war. Vielleicht lese ich das Buch nochmal auf Deutsch und passe gegebenenfalls meine Bewertung an. 
  16. Cover des Buches Isenhart (ISBN: 9783462043327)
    Holger Karsten Schmidt

    Isenhart

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Isenhart ist einer der klassischten Mittelalterromane, welche man auf dem Buchmarkt nach wie vor findet. Anno Domini 1171 startet das Buch mit der Situation, dass der Säugling Isenhart tot zur Welt kommt. Während seine Mutter bei der Geburt ebenfalls stirbt taucht ein Fremder auf, der Isenhart seinen Atem einhaucht. Das Kind lebt, doch nicht für lange, denn Walther von Acisberg erscheint unmittelbar darauf und sieht sich gezwungen den Knaben zu töten. Warum erfährt man zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber alles hängt miteinander zusammen. So auch der Umstand, dass Walther beschließt sich des Säuglings anzunehmen.

    Er bringt ihn zu Sigimund von Laurin, der Isenhart als den Sohn seines Schmieds ausgibt. Jahrelang ist diese Lüge ein BAustein auf welchem Isenharts Leben fußt und indessen er innerhalb der Burgmauern von Laurin aufwächst. Zusammen mit Konrad von Laurin, dem Stammhalter Sigimunds wird er unterrichtet und bekommt so die Bildung, welche ihm unter normalen Umständen verwehrt bleiben würde aufgrund seines Standes.

    In den folgenden Kapiteln verfolgt man mit wie Isenhart und Konrad sich entwickeln. Der eine, der Herr der Burg, der andere der Knecht, welcher über einen wachen Verstand verfügt und mit seinen Fragen die Leute zur Verzweiflung treibt. Allen voran Vater Hironymus, der als Burggeistlicher einer der Lehrer der beiden ist. An dieser Stelle würde man meinen, dass nicht mehr viel passiert, immerhin ist da bereits ein gutes Drittel des Buches um. Aber genau hier setzt die eigenliche Handlung aus dem Klappentext an, denn es wird eine Leiche gefunden und dieser fehlt das Herz. Natürlich kann es sich bei der Toten nicht um irgendeine zufällige Person handeln. Der Autor lässt uns hier einen Blick auf etwas werfen, was im Mittelalter zwar gewiss verbreitet war, aber nicht gern gesehen: Die Vermischung der gesellschaftlichen Stände.


    Isenhart wird also mit dem Ableben einer geliebten und geschätzten Person konfrontiert, während Konrad und Sigimund von Laurin schnell einen Verdächtigen ausfindig machen. Das hinter dem Mord jedoch mehr steckt, als zunächst vermutet, darauf kommt man auch als Leser nicht. Der Autor gestaltet in diesem Fall die Erzählsituation so, dass wir zwar alles erfahren was Isenhart denkt, fühlt und auch wie er handelt. Die Beweggründe seiner Mitstreiter und seines Umfelds bleiben dagegen zuweilen im Dunkeln. Während man also noch gedanklich bei der Toten ist, geht die Geschichte schon weiter und katapultiert uns von einer Schlacht in die nächste und somit auch in die kommenden Jahre. Hier werden die Veränderungen zwischen Konrad und Isenhart immer offensichtlicher. Erst recht als Hennig von der Braake auftaucht. Man kann ihn schwerlich einordnen von seinem Wesen.


    Just zu dem Augenblick geschieht ein weiterer Mord unweit von Spira. Isenhart erkennt die Zusammenhänge sofort und beschließt den Mörder zur Strecke zu bringen. Wobei man einige Überraschungen erlebt. Denn nicht nur lüftet sich endlich das Geheimnis rund um Isenhart selbst, sondern auch um so manche andere Figur und deren Beweggründe.

    Fazit: Insgesamt kann man sagen, dass Isenhart mit eines der umfangreichsten Werke mit mittelalterlichen Bezug ist. Zeitgleich findet man viele Schlachten im Buch vor, welche zuweilen doch auch ermüden zu lesen. Hinzu kommt, dass der Autor auf große Umgebungsbeschreibungen verzichtet. Wo notwendig ist es vorhanden, vieles bleibt jedoch im Dunkeln, was die Gesamtheit allerdings ein wenig trübt, da hier die eine oder andere Erwähnung gerade von Spira oder der Burg Laurin durchaus interessant gewesen wäre. Dennoch handelt es sich hier nicht um ein Buch, welches man mal eben nebenbei runterliest. Auf die Geschichte muss man sich schon einstellen und das erste Drittel des Buches überstehen, um zur eigentlichen Handlung vorzustoßen.

  17. Cover des Buches Die Päpstin (ISBN: 9783352009518)
    Donna W. Cross

    Die Päpstin

     (4.352)
    Aktuelle Rezension von: booksandperfumes

    Ein sehr spannender, mitreißender Roman, welcher historisch gut erarbeitet und bildhaft erzählt wird. Ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen, weil mich das Schicksal der Hauptfigur nicht mehr loslassen wollte und ich immer mitgefiebert habe, ob sie ihre Tarnung aufrecht erhalten kann.

  18. Cover des Buches Gott schütze dieses Haus (ISBN: 9783442478255)
    Elizabeth George

    Gott schütze dieses Haus

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Jahrhunderte lag ein Dorf im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf – bis ein brutaler Mord die Idylle stört: Der Dorfpfarrer entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in einer Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: „Ich war’s.“ Danach verstummt sie


    Die Geschichte hinter dem Mord ist sehr emotional. Es wird auch einiges erklärt was mit Barbara los ist. Die Geschichte ist gut geschrieben. 

  19. Cover des Buches Das letzte Sakrament (ISBN: 9783404166749)
    Thomas Kowa

    Das letzte Sakrament

     (43)
    Aktuelle Rezension von: ingo101
    Ein interessanter Ansatz für eine Geschichte und viele philosophische was-wäre-wenn Fragen. Diese sind in einer spannenden Geschichte untergebracht, die zum Weiterlesen animiert. Am Anfang ist der Schreibstil noch etwas ungewohnt, aber das bessert sich deutlich nach 20-30 Seiten, vielleicht weil es das Erstlingswerk des Autors ist? Aber letztendlich entfaltet die Erzählung eine Spannung.

    Viele Szenen nur oberflächlich beschrieben werden, das ist gewöhnungsbedürftig. Das scheint dem Schreibstil geschuldet zu sein, der, ungefähr ab dem zweiten Drittel an Tempo und Geschwindigkeit immer wieder nachlegt. Tiefere oder überhaupt vollständige Beschreibungen der Umwelt, der Gefühlswelt, der Charaktere oder der aktuellen Situation sind da – offensichtlich - fehl am Platz. Glaubwürdigkeit (auf die Erzählweise/Beschreibungen bezogen) leider auch. Viele Szenen werden rasch und schnell abgehandelt – Schlag auf Schlag, ohne tiefer eintauchen zu wollen.
    Die Charaktere sind wie aus dem Leben gegriffen. Sie haben ihre Macken und Schrullen und Problemchen. Allen gemeinsam ist, dass wenig über ihr Leben vor den Ereignissen erzählt wird. Es gibt zwar einige Rückblenden, die den Hintergrund beleuchten, diese sind aber selten. Trotzdem fühlt man sich nach einigen Seiten (siehe oben) mit den Figuren verbunden. Erstaunlich wie es der Autor schafft, die Charaktere nur mit den aktuellen Ereignissen dem Leser oberflächlich näherzubringen.

    Spannend, nach den ersten 20-30 Seiten gut zu lesender Krimi. Charaktere bleiben blass, aber gleichzeitig interessant. Das Tempo der Erzählung wird zum Ende hin immer schneller. 
  20. Cover des Buches Schwarze Madonna (ISBN: 9783954514427)
    Josef Rauch

    Schwarze Madonna

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Limericks

    Der ehemalige Pfarrer Emil Bär lebt zurückgezogen auf einer Alm und will eigentlich nur noch seine Ruhe. Diese jedoch ist schnell vorbei als seltsame Dinge passieren: ein Mädchen wird erst als vermisst gemeldet und dann tot aufgefunden - das Seltsame daran: sie war schwanger... Dann verschwinden die Mädchen der Nachbarin...

    Was hat das alles mit der Entführung der berüchtigten Schwarzen Madonna aus Altötting zu tun??? Als Bär dann rausfindet dass mehr dahinter steckt und sich auf den Weg macht die Mädels zurückzuholen, passieren auch mit ihm merkwürdige Dinge, unter anderem findet er einen toten Hund als Warnung vor seiner Tür und er wird in eine geschlossene Klinik eingewiesen. Wird er die Mädchen noch rechtzeitig finden??? Alleine wird es jedenfalls schwierig....

    Da kommt dann auch der Privatermittler Philip Marlein ins Spiel. Dieser hat sich mit Lena Wiegand angefreundet, die er beschatten soll. Schnell läuft der Auftrag dann allerdings aus dem Ruder, als er feststellt dass sein Fall und der Fall von Bär zusammenhängen und die beiden ermitteln wohl oder übel zusammen weiter, als sie feststellen dass man alleine nicht weiter kommt. Und zusammen finden sie unglaubliches heraus: das Verschwinden der Madonna hat ebenfalls etwas mit ihren Fällen zu tun und es tun sich menschliche und religiöse Abgründe auf....


    Der Autor schafft es trotz der Länge von 446 Seiten den Leser bei Laune zu halten, man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Am Anfang mag es schwierig sein sich in die Dialoge von Emil Bär und Philip Marlein reinzulesen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Was mich sehr beeindruckt zurückgelassen hat ist die Leichtigkeit wie der Autor ein schwieriges religiöses Thema in den Roman einflechtet und man auch Hintergründe erfährt. Das ist der große Unterschied zum Sakrileg von Dan Brown - man kann den Krimi immer wieder lesen und entdeckt Stellen die man vorher vielleicht nur überflogen hat und die im Nachhinein eine große Rolle spielen. Ich würde mich sehr freuen wenn es noch mehr solche Bücher von dem Team Bär/Marlein zu lesen gibt...

    Auch eine Verfilmung des Buches kann ich mir vorstellen, dann müssten es allerdings bayrische Schauspieler sein die der Gegend und dem Humor auch gerecht werden.

  21. Cover des Buches Schwesternmord (ISBN: 9783734106231)
    Tess Gerritsen

    Schwesternmord

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Als Dr. Maura Isles von ihrer Tagungsreise aus Paris zurückkommt, stehen mehrere Polizeiwagen vor ihrem Haus. Als die Anwesenden dann auch noch erschrocken bis zu tiefst verwundert über ihr Auftauchen reagieren, fragt sich Maura, was denn los ist. Die schwangere Detecitve Jane Rizzoli zeigt es ihr, denn in einem Auto wurde eine Frau ermordet, die Maura bis aufs Haar gleicht. Maura Isles hatte eine Zwillingsschwester. Geschockt von dieser Erkenntnis macht sie sich auf die Spur ihrer Familie, denn Maura wurde schon als Baby adoptiert. Sie möchte herausfinden, wo ihre Identität steckt und der Tod ihrer Zwillingsschwester ist nicht der Gipfel dieses Horrortrips. In der Zwischenzeit ermittelt Rizzoli mit ihrem Partner zusammen, wer für den Mord verantwortlich ist.

     

    Ich muss leider sagen, dass mich auch dieser Band nicht so gepackt hat, wie die ersten beiden der Reihe. Tatsächlich fand ich diesen Band sogar am schwächsten, weil es sich über die Hälfte nicht wie ein Krimi angefühlt hat. Es ging die ganze Zeit darum, dass Maura auf der Spur ihrer verstorbenen Zwillingsschwester war, um den Rest ihres Familien-Clans zu finden. Die Erkenntnisse waren zwar erschütternd und dramatisch, aber wirklich gepackt hat es mich nicht.

    In der ersten Hälfte fand ich lediglich die Autopsie von Mauras Schwester Anna interessant, da Maura selbst dabei anwesend war und ihre Sicht sehr intensiv und spannend beschrieben wurde. Da ist der Funke übergesprungen, wie beklemmend sie die Situation fand, obwohl sie ja selbst Pathologin ist. Aber klar, wenn es um ein Familienmitglied geht, auch wenn man dieses nicht gekannt hat, ist das eine ganz andere Sache.

    Ja, ansonsten fand ich die ganze Sucherei nicht so wirklich spannend und wie ich schon beim letzten Band festgestellt habe, finde ich Rizzolis Sicht irgendwie besser. Da springt bei mir der Funke eher rüber, denn bei diesem Band hat mir auch etwas die Atmosphäre gefehlt. Der Schreibstil der Autorin war so gut wie in den vorherigen Bänden, aber dennoch hat mir etwas gefehlt. Lange habe ich überlegt, was es denn ist, bis mir wieder eingefallen ist, wie beklemmend sie schreiben konnte, wie tief ich in die Geschichte eingetaucht bin und es sich teils wie ein Horrorroman gelesen hat, dass ich mich schon quasi gefürchtet habe. Das hatte ich bei diesem Band nicht, sondern fand im Gegenteil einige Passagen sehr langatmig.

     

    Die letzten 100-150 Seiten haben allerdings einiges herausgerissen. Da hat das Buch noch einmal richtig Fahrt aufgenommen, die Puzzleteile haben sich ineinander verharkt und es wurde spannend. Das kann aber auch daran liegen, da sich ab diesem Zeitpunkt für mich die richtige Ermittlungsarbeit angefangen hat.

    Aber allgemein fand ich die Thematik in diesem Band etwas abstrus. Ich meine, es fängt mit einer Zwillingsschwester von Maura an von der sie als adoptiertes Kind noch niemals gehört hat und diese wurde ermordet. Natürlich hat es da die Frage aufgeworfen, ob der Mord an Maura selbst gerichtet war. Dann ihr ganzes Familienkauderwelsch. Ich muss einfach zur Verteidigung des Buches sagen, dass das einfach nicht meine Thematik war, sich aber das Buch nichtsdestotrotz gut gelesen hat.

     

    Fazit: Für weitere Bücher der Reihe wünsche ich mir, dass mehr Rizzolis Sicht im Vordergrund steht. Ich finde ihre Figur einfach spannender, besonders, wenn sie einen verbissen / stur macht und ihren männlichen Kollegen beweisen will, dass sie viel härter als diese ist. Ansonsten bewundere ich weiter den Schreibstil der Autorin, wie tief sie in das Geschehen hineingehen kann, aber der Inhalt des Buches hat mich nicht richtig gepackt. Von mir gute drei Sterne.

  22. Cover des Buches Finsterau (ISBN: 9783423214964)
    Andrea Maria Schenkel

    Finsterau

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Mrs. Dalloway

    So kurz das Buch ist, so gut ist es auch. Ich mag das Setting und die Zeit in der es spielt. Ich kann mir die Armut der Zauner Familie sehr gut vorstellen und die Spannung ist durchweg vorhanden, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Stimmung ist durch und durch bedrückend - sehr atmosphärisch.

  23. Cover des Buches Blauer Hibiskus (ISBN: 9783596521708)
    Chimamanda Ngozi Adichie

    Blauer Hibiskus

     (52)
    Aktuelle Rezension von: schillerbuch

    Dieser Roman der Nigerianischen Autorin Chinananda Ngozi Adichie ist ihr Erstling und war gleich für den renommierten Man Booker Preis nominiert.

    Der Inhalt

    Ich greife auf den Klappentext des Fischer Verlages zurück: “Das Haus von Kambilis Familie liegt inmitten von Hibiskus, Tempelbäumen und hohen Mauern, die Welt dahinter ist das von politischen Unruhen geprägte Nigeria. Mit sanfter, eindringlicher Stimme erzählt die 15-jährige Kambili von dem Jahr, in dem ihr Land im Terror versank, ihre Familie auseinanderfiel und ihre Kindheit zu Ende ging. ” (© S. Fischer Verlage)

    Meine Meinung

    Ich war gespannt, denn ich hatte von der Autorin schon gehört, aber noch nichts von ihr gelesen. Und ich war sehr angetan von der Lektüre. Schon der erste Satz des Romans signalisiert, daß wir es nicht mit einem folkloritischen Afrikaroman zu tun haben werden, wie es Cover und Titel vielleicht suggerieren: “Bei uns zu Hause begann alles in die Brüche zu gehen, als mein Bruder Jaja nicht bei der Kommunion war und mein Vater sein schweres Messbuch durch das Zimmer schleuderte und die Keramikfiguren auf der Etagere zerbrach.” An diesem Palmsonntag also beginnt Kambilis Familie auseinanderzubrechen und Kambili nimmt ihre Leser:innen dann in einer langen Rückblende mit in die Zeit vor Palmsonntag. Sie schildert eine Familie, die von einem Vater und Ehemann mit zwei Gesichtern beherrscht wird: Dem tiefgläubigen Katholiken, Wohltäter der Gemeinde, mutigen Unternehmer und Zeitungsverleger, der sich von der korrupten Regierung nicht vorschreiben lässt, was er in seiner Zeitung veröffentlicht. Und dem liebevollen und gleichzeitig brutalen Familienvater, der Frau und Kinder schlägt. All das enthüllt sich uns langsam, Stück für Stück und das macht das Buch so spannend und gleichzeitig bedrückend. Kambili liebt ihren Vater, auch wenn er seinen Kindern strenge Regeln auferlegt und von ihnen erwartet, stets Klassenbeste in der Missionsschule zu sein. Sie verschließt ihre Augen vor dem, was sie mit ihrem Vater auch erlebt.

    Erst als sie mit ihrem Bruder einige Tage bei ihrer Tante Ifeoma verbringen darf (der Vater erlaubte diesen Besuch nur, weil seine Schwester ihm versprach, mit den Kindern ein in der Gegend stattfindendes Wunder zu besuchen), wird ihr langsam bewusst, wie sehr ihre ganze Familie vom Vater dominiert wird. Bei ihrer Tante, die mit ihren beiden Kindern in beengten Verhältnissen lebt,  lernen Jaja und sie neue Freiheit im Umgang miteinander. Und sie lernen auch ihren Großvater näher kennen, der nach den alten afrikanischen Traditionen lebt, die sein Sohn nicht akzeptieren kann. Der üppig blühende blaue Hibiskus im Garten von Ifeoma steht für dieses Lebensgefühl und Jaja nimmt einen Ableger davo mit nach Hausen, als Symbol dafür, wie man als Familie auch leben kann.

    Und während sich die politische Lage in Nigeria immer mehr zuspitzt, der Druck auf die Redaktion der väterlichen Zeitung immer mehr zunimmt, gerät auch das Familienleben immer mehr aus den Fugen.

    Mit hat dieser Roman sehr gut gefallen. Ich bekam einen Einblick in eine mir völlig fremde Welt, in ein Land, in dem die christliche Religion in vielen Gegenden eine große Bedeutung neben den zahlreichen anderen religiösen Tarditionen hat und in dem die patriarchalen Familienstrukturen noch tief verankert sind. Im ersten Satz ist eigentlich schon alles ausgedrückt, von der strengen Religiosität des Vaters über die Wucht der Gewalt, mit der das Messbuch durch den Raum fliegt bis zu den zerbrochenen Keramikfiguren, die eine ganz besondere Bedeutung für Kambilis Mutter haben. Trotzdem lüftet Chimamanda Ngozi Adichie den Schleier nur langsam und das ungute Gefühl, das mich bei Lesen des ersten Satzes beschlich, hat sich langsam und unaufhörlich gesteigert. Dabei erzählt sie konsequent aus der Perspektive von Kambili, vieles nur indirekt, und erzeugt eine Atmosphäre in der es neben Strenge, religiösen Regeln und Gewalt auch Liebe und Wärme gibt. Am Ende kommt es wie es kommen muss und doch bleibt ein Stück weit offen, was genau eigentlich passiert ist.

    Mein Fazit: Eine beeindruckende Lektüre, die mich tief in eine fremde Kultur eintauchen ließ und mich absolut gefesselt hat. Leseempfehlung!

  24. Cover des Buches Die dunkle Seite der Liebe (ISBN: 9783423212243)
    Rafik Schami

    Die dunkle Seite der Liebe

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Es fällt mir ein bisschen schwer, eine Rezension über dieses Buch zu schreiben.
    Vor Monaten hatte ich angefangen "Die dunkle Seite der Liebe" im Urlaub zu lesen. Doch irgendwie bekam ich ganz schlecht einen Zugang. Seitdem ruhte es. Nun habe ich mich wieder damit befasst und musste feststellen, dass der Zeitpunkt oder die Umstände vielleicht einfach ungünstig waren.
    Es gibt zwei verfeindete Clans: die Schahins und die Muschtaks. Gefühlt ging es auf den ersten 200 Seiten um ganz viele Generationen beider Clans, die immer wieder im Clinch lagen und immer wieder zwei Liebende aus der jeweils anderen Familie hervorbrachten. Niemals konnten die Väter das dulden, die Kinder wurden quasi immer verstoßen.
    Dann aber handelte der Rest des Buch von einer bestimmten Muschtak-Familie, in der der Sohn Farid die Hauptrolle spielte. Auch er verliebt sich, natürlich, in eine Tochter der "falschen" Familie: Rana Schahin. Sie kämpfen um ihre Liebe, jahrelang. Und währendessen wird die Geschichte Syriens erzählt, die Kultur und die Religion Syriens deutlich und vor allem die Probleme, die dieses Land in der Vergangenheit und sicherlich auch heute noch hat. Ein komplexer Roman, der aus verschiedenen "Mosaikteilen" besteht, wie es der Autor selbst ausdrückt. Er teilt sein Buch in verschiedene Bücher, so so gibt es das "Buch des Lachens", das "Buch der Liebe", das "Buch der Farbe", das "Buch des Todes" und noch einige mehr. Erst aus allen Teilen ergibt sich dann eine vollständige Geschichte, die schön und traurig, brutal und liebevoll, lustig und zum Verzweifeln ist.
    Doch über allem hängt die Kultur Syriens, die ich so wenig nachvollziehen kann. Zwangsehen, die Bedeutungslosigkeit von Frauen, fehlende Rechte von Frauen, fehlende Gerechtigkeit, übermäßige Brutalität durch das Militär. Folter und Schläge sind an der Tagesordnung, man darf seine Meinung nicht kundtun und immer so weiter.
    Für mich ein einziger Aufreger. Dennoch ein gutes Buch und wenn mich diese ganzen Aspekte nicht so aufregen und mir den Lesegenuss nehmen würden, könnte ich sicher auch mehr Sterne vergeben. Ich glaube es ist ein wichtiges Buch, um Europäern die Kultur der Syrer näher zu bringen. Ob es hilft, sei dahin gestellt.

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