Bücher mit dem Tag "katholische kirche"
58 Bücher
- Dan Brown
Illuminati
(5.134)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der Harvard-Symbolologe Robert Langdon, der nach CERN gerufen wird, wo ein Wissenschaftler mit dem Ambigramm der Illuminaten auf der Brust ermordet vorgefunden wird. Gemeinsam mit der Physikerin Vittoria Vetra folgt er einer Spur, die die beiden bis ins Herz des Vatikans führt. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
Bei den Protagonisten steht der clevere und etwas nerdige Robert Langdron im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten wie die Wissenschaftlerin Vittoria Vetra oder der gläubige Camerlengo Carlo Ventresca bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Verschwörungstheorien, Rätsel, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und sehr stark auf Spannung ausgelegt.
Insgesamt kann ich das Buch sehr sehr empfehlen. - Dan Brown
Origin
(628)Aktuelle Rezension von: Mitterwallner
Das Thema der Geschichte, wo wir Menschen herkommen und wo wir hingehen ist hochaktuell. Ein bekannter Wissenschaftler wird kurz vor der Enthüllung seiner bahnbrechenden Erkenntnis zum Ursprung ermordet. Es deutet sich schon früh an, dass die katholische Kirche etwas gegen seine Pläne gehabt haben könnte. Der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion ist auch in dieser Geschichte dominierend.
Wie vom Autor gewohnt, rasant spannend, ohne Unterbrechung. Den einzelnen Figuren wird gekonnt Leben eingehaucht, was sie gleich authentisch macht.
Ein klassischer Dan Brown – gerne das nächste Buch!
- Donna W. Cross
Die Päpstin
(4.402)Aktuelle Rezension von: BriniPaniniKurz vorweg: Ich fand die Geschichte und das Schicksal Johannas, als auch das aller Frauen zu der Zeit sehr ergreifend. Aber ich glaube auch, dass sich viele Leser daran stören könnten wie die Frauen damals behandelt, ja sogar übergangen wurden. Die Autorin schreckt auch nicht vor recht grafischen, brutalen Szenen zurück. Also für zartbesaitete Leser eher nichts.
Für mich als Mensch mit religiösem Trauma hat sich das Buch prima lesen lassen. Es geht weniger um biblische Themen, als um das Erlebte und die menschlichen Kontakte.
Ich habe es verschlungen und jede Sekunde geliebt! Es blieb durchgehend spannend und die Autorin hat sich viele interessante Situationen, Orte und Charaktere ausgedacht, mit denen Johanna verwickelt wurde und die sie geprägt haben. Auch solche, die wirklich existiert haben. Die Nacherzählung von Donna W. Cross ist durchaus nicht historisch belegt, aber sie hat so gut recherchiert und schreibt so glaubwürdig, dass man sich direkt in das 9. Jahrhundert versetzt fühlt.
Ich hätte auch gerne mehr über das Volk von Johannas Mutter und deren Heidenbräuche erfahren. Aber ich verstehe warum dies nicht weiter aufgegriffen wurde, da Johanna später vollkommen von christlichen Religiösen umgeben war. Obwhol sie Ihre Mutter und deren Herkunft nie vergessen hat.
Was ich am meisten von "Die Päpstin" mitnehme ist wohl, dass die Menschen schon immer Macht wollten. Egal wie. Damals haben sie es durch die Kirche versucht, selbst wenn sie nicht unbedingt an den religiösen Aspekt geglaubt haben mochten. Heute geht man in die Politik. Das Prinzip bleibt das Gleiche. Es wird bestochen und betrogen und eigentlich geht es nur darum seine eigenen Taschen zu füllen.
Aber manchmal kommt wie durch ein Wunder eine gute Seele an die Macht. Johanna war eine dieser guten Seelen. Ich fand es wunderschön, wie sehr sie sich im Roman für ihre Mitmenschen eingesetzt hat, obwohl, oder gerade weil, sie selbst so viel gelitten hat. Und wie intelligent sie war! Ihr unstillbarer Durst nach Wissen und Gerechtigkeit hat mich tief beeindruckt.
Wie viele Frauen mögen sich über die Jahrhunderte wohl als Mann ausgegeben haben, nur um eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu haben?
Ein absolutes Highlight in meinem bisherigen Lesejahr. Ich freue mich schon darauf wenn ich es das nächste Mal lese.
- Hilary Mantel
Brüder
(160)Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting...erdrückt den Lesenden die Detailtiefe dieses im 16. Jahrhundert in England spielenden Romans doch, zumal, wenn man am Ende vieler, vieler Seiten erfährt, dass es noch zwei weitere Teile gibt. Insgesamt wäre hier doch weniger mehr gewesen, zumindest meiner Meinung nach. Auch irritiert der Schreibstil etwas, der ganze Seiten jeden Satz permanent mit "er" personifiziert und damit grundsätzlich immer Thomas Cromwell (und nur selten den im Vorsatz genannten ebenfalls männlichen Anderen) meint. Weil es anders korrekt wäre, gerät man hierdurch immer wieder aus dem Lesetakt und muss Abschnitte nochmals lesen.
Dennoch: gut recherchiert, mitreißend, nur schade eben, dass nicht ein wenig geraffter erzählt wurde, denn nun muss ich mich - nicht willens, weitere Unmengen an Seiten durchzuhalten, über Wikipedia informieren, wie es weiterging mit Henry VIII und all den anderen...
- Andreas Gruber
Todesmal
(384)Aktuelle Rezension von: blue-jenEine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude in Wiesbaden und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so befragt Sneijders Kollegin Sabine Nemez die Nonne. Aber die schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat sie auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während die Nonne in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschleben nach dem anderen fordert und dessen Ursprung in einer grausamen, dunklen Vergangenheit liegt …
Ein weiterer rasante Band um das Ermittlerduo, welches ab diese Teil in einem größeen Team agiert. Die Teile des Teams arbeiten von Anfang an sehr harmonisch zusammen und passen auch gut. Der Aufbau der Story war sehr gut, anfangs waren die Einschübe der beiden Geschwister etwas verwirrend, da es etwas brauchte bis man den Zusammenhang verstanden hat.
Ein super spannender Krimi, allerdings stört es mich etwas, dass die Geschichte immer irgendwelche politischen Prominenzen mit einfließen lassen muss, das braucht es aus meiner Sicht gar nicht. Ebenso war der Abschluss mit dem dritten Täter etwas flach, hier hätte ich mir etwas mehr Aufarbeitung gewünscht. Dennoch bin ich sehr gespannt wie es im nächsten Band weitergeht.
- Robert Harris
Konklave
(267)Aktuelle Rezension von: julikind65Mit "Konklave" zeigt Thomas Harris einmal mehr, wie meisterhaft er Spannung aus leisen Tönen erschaffen kann. Statt blutiger Dramatik erwartet uns hier ein traditionelles Kammerspiel hinter verschlossenen Türen.
Nach dem Tod des Papstes versammeln sich die Kardinäle zur Wahl seines Nachfolgers. Was nach einem ehrwürdigen, streng geregelten Ritual klingt, entpuppt sich schnell als fein gesponnenes Netz aus Machtkämpfen, Intrigen und persönlichen Abgründen. Jeder Kandidat bringt seine eigene Geschichte mit – und manche mehr, als auf den ersten Blick sichtbar ist...
Besonders ein Kandidat sticht dabei hervor. Still, fast unscheinbar – und doch umweht ihn ein Geheimnis, das weit über die üblichen kirchenpolitischen Spannungen hinausgeht. Diese leise Irritation zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung.
Harris gelingt es, eine knisternde Atmosphäre zu schaffen die sich Seite für Seite verdichtet. Man spürt förmlich die stickige Luft der Sixtinischen Kapelle, das Flüstern hinter verschlossenen Türen und das Gewicht jeder einzelnen Entscheidung, während die ausgeschlossene Welt in ihr eigenes Chaos zu stürzen scheint.
Die Spannung entsteht nicht durch Tempo, sondern durch das, was (anfangs noch) unausgesprochen bleibt.
Konklave ist kein klassischer Thriller, sondern ein kluger, ruhiger Spannungsroman und beeindruckt gerade durch seine feinen Zwischentöne.
Also: Auf nach Rom!⛪️🗳
- Thomas Gifford
Assassini
(267)Aktuelle Rezension von: Karin_KehrerPapst Calixtus IV. ringt mit dem Tod.
Die junge Nonne Valentine Driskill wird erschossen, ebenso ihr Geliebter, ein einflussreicher Geschäftsmann und dessen Freund.
Ben Driskill, Valentines Bruder, beginnt Nachforschungen anzustellen, denn Valentine wollte ihm vor ihrem Tod ein schreckliches Geheimnis anvertrauen, das den Vatikan und die Kirche betrifft. Ben hat nur ein Foto aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs als Anhaltspunkt.
Seine Reise führt ihn nach Alexandria, Paris und schließlich in ein abgelegenes irisches Kloster, wo ein uraltes, sehr brisantes Dokument aufbewahrt wird: Der Beweis, dass die Assassini, die Mördertruppe des Vatikans tatsächlich existiert. Auch Ben wird von einem unheimlichen Killer verfolgt. Doch wer hat ihn beauftragt? Hängen die Morde etwa mit der bevorstehenden Papstwahl zusammen?
Ein brisantes Thema: Die Machenschaften des Vatikans und der katholischen Kirche, Kunstraub während der Nazizeit, die unrühmliche Rolle der Kirche während des Zweiten Weltkriegs. Viel Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien.
Durchaus gut aufbereitet und zum Teil auch spannend erzählt. Ben Driskill und Schwester Elizabeth, Valentines Freundin, sind sehr glaubwürdige und sympathische Charaktere, auch wenn sie die meistens ahnungslos durch die Handlung stolpern, weil sie die Zusammenhänge einfach nicht erkennen (ich fragte mich manchmal, wo dabei Driskills anwaltsmäßiger Scharfsinn geblieben ist).
Wer sich diesen Vatikan-Thriller vornimmt, braucht Zeit. Denn allzu langatmig werden Details ausgewalzt und Vorgefallenes gebetsmühlenartig wiederholt und beleuchtet. Hier hätten Kürzungen gut getan!
Fazit: Interessanter Streifzug durch die blutige und wenig ruhmreiche Seite der Kirchengeschichte mit Bezug zur Gegenwart, leider etwas langatmig. - Rainer Maria Schießler
Himmel, Herrgott, Sakrament
(20)Aktuelle Rezension von: JourneyGirlEin katholischer Pfarrer aus München, der schon lang einen weltoffenen Weg im 21. Jhd. geht! Der seine Mitmenschen als gleichberechtigte Menschen ansieht, und auch Homosexualität nich als Tabu ansieht, sondern auf erfrischende Weise damit umgeht, dass es das gibt. Das, worüber die katholische Kirche dieses Jahr angefangen hat zu reden, ohne wirkliche Ergebnisse zu erzielen oder Taten folgen zu lassen, hat dieser sympathische Mensch längst verstanden! Schön, dass es auch solche Pfarrer gibt! Ich würde mich freuen, diesen interessanten Priester kennenzulernen und mich mit ihm zu unterhalten! Das Buch war spannend zu lesen und ich musste oft schmunzeln. Eine absolute Leseempfehlung!
- Iny Lorentz
Flammen des Himmels
(70)Aktuelle Rezension von: BluejayPrimeKlar, hohe Literatur sucht man bei diesen Schreibern eh vergebens, doch die meisten ihrer Bücher sind immerhin unterhaltsam und kurzweilig. Das hier zieht sich über Stunden als Wechsel zwischen völlig an den Haaren herbeigezogener, exzessiver Gewalt und langweiligen, "wir diskutieren mal die historische Lage"-Szenen zwischen den männlichen Charakteren hin. Die Protagonistin ist wie immer die einzige mit Durchblick, unfehlbar, wunderschön und schlau, aber das an sich kennt man ja ebenfalls schon und wäre kein Störfaktor, wären nicht diesmal auch wirklich alle anderen Charaktere absolute Parodien im Stil von Cartoon-Bösewichten, die nur mit ihrer Libido denken und ansonsten nichts zu tun haben. Persönliches Highlight sind Dinge wie "ach, der hat mich zwar mit seinem Kumpel zusammen abgefüllt und missbraucht, aber anfreunden können wir uns ja trotzdem, immerhin hatte der voll die schlimme Kindheit" und "wenn ich der Trulla nur lange genug nachlaufe, wird sie sich schon irgendwann in mich verknallen, richtig?", zusätzlich zu der Szene, wo die Protagonistin den nackten Körper ihres missbrauchten jüngeren Bruders (im Teenageralter) bespannert und Vermutungen über seinen Penis anstellt. Was zum Teufel bin ich lesend?
Das Thema "Inquisition" ist in seiner Aufarbeitung hier eine böswillige Karikatur, die mit historischer Realität kaum etwas zu tun hat. "Sauber recherchiert" sind hier nur die ganz, ganz groben Fakten, die man in ihrer Form so auch auf Wikipedia nachlesen kann. Man kann es lesen, um sich drüber lustig zu machen, aber dafür würde ich eher empfehlen, das Buch aus der Bücherei oder einem Bücherschrank zu angeln, anstatt Geld dafür auszugeben. - Gerd Schilddorfer
Der Nostradamus-Coup
(53)Aktuelle Rezension von: Isar-12"Der Nostradamus-Coup" ist der dritte Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Als eine alte Douglas DC-3 zum Verkauf steht kann das Fliegerass John Finch nicht widerstehen und schlägt zu. Gemeinsam mit seiner Weggefährtin Amber will er damit von einem Flughafen in der Wüste Libyens starten. Doch als Gaddafis Sohn mitsamt einem seiner Geheimdienstmänner als ungebetene Passagiere die Herrschaft über das Flugzeug nehmen wollen, beginnt für John Finch ein weiteres Abenteuer. Er gelangt in den Besitz eines brisanten Notizbuches, für das sich Geheimlogen, der Vatikan und der IS, aber auch der britische Geheimdienst interessiert. Denn es enthält geheime Botschaften zu den Prophezeiungen von Nostradamus und dem Schatz der Templer. John Finch entfacht damit ein Katz und Maus Spiel der jeweiligen Gegenspieler, dass ihn und seine Mitstreiter ein Abenteuer quer durch Europa erleben lässt. Gerd Schilddorfer begeistert den Leser mit diesem nächsten Band um den Weltenbummler und Fliegerass John Finch, einer Art Indiana Jones der Gegenwart. Die Geschichte bleibt dabei ständig auf einem hohen Spannungsniveau und man fiebert bei Finch und seinen Erlebnissen mit. Dabei wird die Story auf verschiedenen Zeitebenen und aus dem Blickwinkel verschiedener Akteure erzählt. Was anfangs noch Einzelstränge sind, verwebt sich aber bestens miteinander und wird zu einer schlüssigen Story. Mit 800 Seiten ist dieses Buch sicherlich keinerlei Leichtgewicht, aber man wird von Anfang bis Ende darin aufgesogen. Für mich ist auch dieses Abenteuer des John Finch ein absolut gelungener Band und ich freue mich schon auf weitere spannende Abenteuer aus der Feder von Gerd Schilddorfer.
- Renée Ahdieh
The Beautiful
(57)Aktuelle Rezension von: Barbara_Nelting...leider mit den üblichen Schwächen überbordender, repetitiver und damit schon nach wenigen Seiten langweilender Gefühlsbeschreibungen der Protagonistin. Nerven tut auch, dass selbst am Ende des Buchs (wohl das erste einer Reihe) wenig bis nichts klar ist und man zudem logische Brüche zu ahnen beginnt. Schade, denn Erzählstil und Sprache (in der Übersetzung) Ahdiehs überzeugen durchaus.
- Maja Haderlap
Nachtfrauen
(15)Aktuelle Rezension von: HeikeBundIch muss zugeben, ich habe mich durgequält. Die Autorin bespricht mit vielen Worten in ihrem Buch " Nachtfrauen" alle Problematiken, die ein Frauenleben bieten kann, angefangen vom Mutter- Tochter - Konflikt, Bezeihungsprobleme, Missbrauch , Abtreibung, und Armut. Damit es auch wirklich bunt wird, lässt sie das Ganze im slowenisch- kärntnerischen Volksgruppenmilieu spielen und schreckt auch vor der großen Frage nach dem Sinn des Lebens nicht zurück. Bei so vielen Themen bleibt für eigentliche Handlung nur ein Skelett übrig. Vielleicht können Menschen aus dem gleichen Milieu mit ähnlicher Geschichte mehr damit anfangen, für mich war es eine Qual.
- Jennifer B. Wind
Als Gott schlief
(138)Aktuelle Rezension von: arti_abbotⓇ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ
(Werbung - Rezensionsexemplar)
Als Gott schlief
Thriller
Autorin: Jennifer B. Wind
Seiten: 373
ISBN: 9783839217177
Verlag: Gmeiner Verlag
Inhalt / Klappentext:
Kriminalbeamtin Jutta Stern und ihre Kollegen der Wiener Kripo ermitteln in einem brutalen Mordfall an einem katholisch Geistlichen. Als Jutta unerwartet ausfällt, tritt ihr Kollege Tom Neumann auf den Plan,der zuvor noch in den USA beim FBI verweilte. Tom hilft bei den Ermittlungen mit einer absoluten Profiler-Manier. Trotz allem ereignen sich weitere verstörende Morde und alle Opfer haben eines gemeinsam: Sie hatten alle eine Verbindung zur katholischen Kirche.
Als Jutta wieder zum Ermittlerteam dazustößt kommt nochmal richtig Dynamik in die Ermittlungen und alle arbeiten Rund um die Uhr um diese verzwickten Fälle zu lösen.
𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈:
Ich hätte nicht gedacht das ich den Thriller binnen 2 Tagen durchlese, aber er war durchweg so spannend das ich das Buch kaum zur Seite legen wollte.
Der Schreibstil und die kurzen Kapitel tragen sehr zu einem guten Lesefluss bei und die Charaktere haben mir auch alle gut gefallen. Vor allem Tom Neumann hat es mir angetan – echt ein super sympathischer Typ.
Der Thriller ist sehr beklemmend und verstörend und an der ein oder anderen Stelle musste ich das Buch auch mal kurz zur Seite legen! Denn viel erschreckender als die im Buch stattfindenden Morde, sind die Beschreibungen der in der Vergangenheit liegenden Gewaltverbrechen. Da musste ich doch das ein oder andere mal einen dicken Kloß im Hals schlucken.
Gegen Ende erwartet einen noch ein feiner Plot Twist, der mir auch sehr gut gefallen und mich zum Teil auch überrascht hat.
Triggerwarnung [Spoiler Gefahr]: In dem Buch geht es um Gewaltverbrechen an Kindern – wer damit also so gar nicht kann, der sollte dann lieber Abstand nehmen.[Spoiler Gefahr Ende]
Mich hat dieser Thriller total mitgenommen, er ist spannend, aufwühlend, beklemmend, brutal und wirklich gut zu lesen. Daher eine ganz klare Leseempfehlung für alle Thriller Fans!
- John Boyne
Die Geschichte der Einsamkeit
(37)Aktuelle Rezension von: AukjeOdran wird Anfang der 70er als Priester in Dublin ausgebildet. Etwa vierzig Jahre später wird sein katholischer Glaube auf den Prüfstand gestellt, da einer seinen ehemaligen Mitstudenten und auch bester Freund, wegen sexuellen Missbrauchs an Jugendlichen angeklagt wird, und somit vor Gericht gestellt wird.
ein sehr gutes und interessantes Buch. Es macht einem ziemlich deutlich wie die katholische Kirche, sexuelle Missbräuche durch Priester bewusst ignoriert und unter den Teppich kehrt.
- Jürgen Zwilling
Anthologie
(55)Aktuelle Rezension von: Lesekatze-1407Jürgen Zwilling erzählt mit Kurzgeschichten, klare Gedichte und Sarkasmus, wie Menschen Leben und Umwelt zerstören. In diesem Buch liegt das Zentrum auf Katzen und was sie manchmal erdulden müssen. Er erzählt in diesem Buch zum Beispiel Mimis Geschichte - der ausgesetzten Katze. Und wie seine Frau und er sich um sie und ihren Katzenbabys kümmern.
Der Autor appelliert mit seiner Zusammenstellung aus philosophischen Gedanken, Fiktion, Dichtung und Gesetzestexten an die Menschen, über ihren Umgang mit Tieren nachzudenken.
Das Cover passt sehr gut. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Abwechslung der Textarten macht das Lesen lebendig. Schöne Bilder bereichern den Text im Buch.
Bitte nicht falsch verstehen!
Es fällt mir ein bisschen schwer eine Rezension zu verfassen, mir ist klar, dass dem Autor der Tierschutz sehr wichtig ist.
Die Anthologie konnte mich nicht wirklich überzeugen. Mir ist bewusst, dass eine Anthologie aus verschiedenen Teilen besteht - den Wechsel finde ich auch reizvoll. Mir fehlte es aber an Tiefe – und auch an Struktur. Es erschien mir eher wie willkürlich hintereinander gesetzte Texte.
Themen wie Tierquälerei und Tierschutz sind traurig, doch das muss man auch übermitteln können. Als bestes Beispiel für das finde ich das Gedicht „Tacheles“. Ich bemerke die Wut – kann mir die die Aussage – den Kern dahinter – denken, aber es fehlt mir etwas, das mich abholt. Bei den meisten Gedichten spüre ich nur die Wut des Autors – und das macht ein Buch für mich noch nicht lesenswert – auch bei einem so wichtigen Thema.
In dem Buch wird „Tierschutz“ und Tierquälerei nähergebracht. Dennoch hätte ich mir bei den Gedichten mehr Tiefgang gewünscht.
- John F. Case
Der Schatten des Herrn
(89)Aktuelle Rezension von: TaehtiJohn F. Case schreibt in seinem Buch "Der Schatten des Herrn" einen Thriller, der sich um den Mord an einer jungen Frau und ihrem Kind dreht.
Ist doch gerade der Bruder der Ermordeten Privatermittler Joe Carpenter.
Was hat die junge Frau getan, dass man sie und ihren Sohn auf grausame Weise getötet hat? Joe Carpenter geht auf die Suche und stellt fest, dass seine Schwester nicht der einzige Fall ist. Es tauchen im Laufe der Ermittlungen durch die Polizei und vor allem durch Joe selbst immer wieder Spuren und Geheimnisse auf. Erst wird der Mörder gefasst und dann kann dieser doch wieder fliehen. Er bekommt Hilfe - auch aus den Reihen der Polizei. Die Zusammenhänge erfährt man nach und nach. Joe reist um die halbe Welt, um die Frauen zu finden und zu retten, die zusammen mit seiner Schwester in Italien in einer Klinik sich einer künstlichen Befruchtung unterzogen haben. Ob er es schafft die Mütter der jeweils kleinen Jungen und die Kinder selbst zu retten? Viel Zeit bleibt ihm nicht, da er gewaltig Staub aufwirbelt!
Interessanter Roman rund um die Kirche und der Biologie. Zum Zeitpunkt des Erscheines war (Spoiler!) das Thema Klonen sehr aktuell.
Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, den Geschehnissen zu folgen und zu wissen, wer was und wo gerade aktuell ist, was sich zum Glück im Laufe der Geschichte gegeben hat. Es war mal ein etwas anderer Thriller mit einem Ende, das ich so nicht erwartet habe, da bis zum Ende hin offen bleibt, was hinter Doktor Baresis Kinderwunschklinik steckt.
Die Fachbegriffe waren soweit immer gut erklärt (da konnte immer eine Person im Buch nichts mit anfangen) und die kurzen italienischen Brocken versteht man auch so.Leseempfehlung, wenn man sich für dieses Genre und mit Büchern von 1997 anfreunden kann :)
- Claudia Piñeiro
Kathedralen
(21)Aktuelle Rezension von: Elenchen_hDie drei Schwestern Lía, Ana und Carmen wachsen in Adrogué auf, einem Vorort von Buenos Aires. Die Familie ist streng gläubig, Glaube und Kirche bestimmen Erziehung und Bildung der Mädchen. Als Ana eines Tages nicht nach Hause kommt und später ihre verbrannte und zerstückelte Leiche auf einer Mülldeponie gefunden wird, werden die verbliebenen Familienmitglieder in ihren Grundfesten erschüttert. Während die älteste Schwester Carmen einen ehemaligen Priesterseminaristen heiratet und ein Theologiestudium antritt, schwört die mittlere Schwester Lía dem Glauben ab, kappt jegliche Verbindung zu ihrer Familie bis auf einen regelmäßigen Briefwechsel mit ihrem Vater und eröffnet in der spanischen Pilgerstadt Santiago de Compostela eine Buchhandlung. Fast dreißig Jahre hören die Schwestern nichts voneinander, bis Carmens Sohn verschwindet und seine letzten Spuren ausgerechnet nach Santiago de Compostela führen. Das Aufeinandertreffen von Lía und Carmen wirbelt die Vergangenheit wieder, die den Mord an Ana in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.
Hochspannend und gesellschaftskritisch betrachtet Claudia Piñeiro in ihrem Kriminalroman "Kathedralen", aus dem Spanischen übersetzt von Peter Kultzen, die Abgründe, die in Familien lauern, fehlgeleitete Moralvorstellungen und die Gefahren von religiösem Fanatismus. Aus sieben Perspektiven heraus berichtet sie von den Geschehnissen rund um Anas Tod, jede Figur hat dabei ihre eigene Stimme, ihren eigenen Stil und bringt neue, teils sehr erschütternde Blickwinkel auf die Tat, die vor dreißig Jahren begangen wurde. Gerade diese Vielstimmigkeit macht den Kriminalroman besonders, verleiht er ihm doch noch mehr Tiefe und gibt Einblicke in Gedankenwelten, die sonst eher verschlossen bleiben. Tathergang und Täter*in sind bald ausgemacht, das Warum gestaltet sich komplexer und wird von Claudia Piñeiro meisterhaft ergründet. Sprache, Form, Figuren, Setting und Geschichte - für mich hat hier alles zusammengepasst. Große Empfehlung!
- Paul Decrinis
Verdacht
(30)Aktuelle Rezension von: Benni91An eine bischöflichen Gymnasium kommt es zu einem Mord, der Direktor wird erschossen. Schnell ahnt man einen Amoklauf, doch die Lage sieht ein wenig anders aus.
Dies ist meines Erachtens der erste Thriller von Paul Decrinis, der durchaus seine Stärken, aber auch leichte Schwächen hat. Aber erstmal von vorne: Eine der Ermittlerinnen, welche auch die Protagonistin des Buches ist, ist Sabrina Mara. Ihr Freund, Axel Kleingott ist in einer Spezialeinheit der Polizei, der Cobra tätig und spielt ebenfalls eine größere Rolle. Gleiches gilt für Sabrinas direkten Vorgesetzen Kurt Hunagl. Vor allem Sabrina erscheint dem Leser sympathisch, sie ist tough , weiß genau, wo sie hinmöchte und dabei auch bereit, Grenzen zu sprengen!
Als der Täter spezifische Forderungen stellt, die nicht eingehalten werden, kommt es schnell zu weiteren Toten. Durch ihre gute Intuition kommt Sabrina dabei einer Verschwörung auf die Spur, die es wirklich in sich hat. Im Laufe des Buches muss sie sich immer wieder fragen, wem sie noch trauen kann.
Der Schreibstil von Decrinis hat mir nicht ganz so gut gefallen, teilweise zieht sich die Story meines Erachtens ein wenig zu lang, an sich ist diese aber durchaus gelungen! Viele verschiedene Themen, wie Mobbing, Sünden, Verschwörungen und Geheimorden sind tragende Themen dieses Thrillers! Der Leser sollte zudem meiner Meinung nach Interesse an christlichen Traditionen bzw. Ursprüngen und Wurzeln haben bzw. religiös affin sein und wird dann erkennen, wie entsprechende Werte manipuliert werden können.
Den Showdown am Ende fand ich dann wirklich intelligent und gut gelungen! Insgesamt ein wirklich solider bis guter Thriller, dem ich 3,75 Sterne, mit einem zugekniffenen Auge also 4 Sterne geben kann!
- Ivo Pala
Die Lazarus-Formel
(52)Aktuelle Rezension von: michaelkotheDie Idee:
Action gemischt mit Göttermythen aus allen Kulturen. Das erkennt der Leser nach kurzer Zeit und wird mitgerissen in einem Strudel aus kaum mehr überschaubaren Legenden und einer Realität, in der rivalisierende Gruppen Unsterblicher die Entdecker ewigen Lebens brutal ermorden. Um das Geheimnis zu wahren, was ja schon der Klappentext verrät, wollen sie die Quelle der Unsterblichkeit vernichten, nämlich den Baum des Lebens. Beide nutzen Eve, um sich von ihr die letzten, ihnen unbekannten Schritte zeigen zu lassen. Und was will ihr Retter? Reichlich Konfliktstoff für eine interessante, packende Story!
Der Schreibstil:
Thrilller leben von Action, auch Palas Schreibstil ist hektisch. Mich hat er bei der Handlung mitgerissen, aber mir waren die beruhigenden Sequenzen zu langatmig. Egal, ob seitenlange Dechiffrier-Rätsel oder ein Geschlechtsakt über drei Seiten. Auch sind die Dialoge über historische Rätsel und die wissenschaftliche Erforschung der Unsterblichkeit zu gedehnt und zu häufig. Nicht alle Figuren sind mit Tiefgang gezeichnet, am detailliertesten noch Eve mit ihrem Konflikt aus (auch sexueller) Sehnsucht nach und Misstrauen gegen ihren undurchsichtigen Retter Ben. Die Ausdrucksweise passt aber ins Setting und ist der ständigen Gefahr angemessen.
Fazit:
Es war ein Buch, das ich an einem Stück lesen wollte. Ein packender Thriller, dessen Hintergrund sich aber recht früh erschließt, sodass der Leser bald nicht mehr mit den Protagonisten mitfiebert, sondern sie nur beobachtet. Zudem kommt Eve zu zickig rüber und verbockt öfters den Erfolg ihrer eigenen Suche. Abstriche gibt es auch für das mehrfache Ansetzen an der Entschlüsselung des Rätsels, sodass ich als Leser die vorgetragenen Vermutungen nicht mehr selbst hinterfragt, sondern einfach hingenommen habe. Knappe vier Sterne dennoch für Idee, Tempo und für die Sympathie, die ich Eve und Ben entgegenbrachte.
- Gisa Klönne
Farben der Schuld
(96)Aktuelle Rezension von: KirschkompottFarben der Schuld von Gisa Klönne war für mich das erste Buch der Autorin und ist der vierte Band der Hauptkommissarin Judith Krieger Reihe. Das Buch hat mich ganz gut unterhalten und hatte einen angenehmen Schreibstil. Der Klappentext klang mit den Begriffen Priestermord und Mädchen in Lebensgefahr auch spannend. Das Buch war aber teilweise gar nicht so spannend eher zum Ende hin wurde wieder Spannung aufgebaut. Irgendwas hat gefehlt um mich vollends zu überzeugen daher vergebe ich 3 Sterne für dieses Buch.
- Juan Gómez-Jurado
Der Gottesspion
(8)Aktuelle Rezension von: scarlett-ohTypischer Kirchenthriller, aber nicht mit Illuminate zuvergleichen, Ein im Moment aktuelles Thema: Missbrauch, spielt eine Rolle. Alles in allem gut geschrieben, aber leider fehlt das gewisse etwas. Guter Durchschnitt, gute Unterhaltung aber nicht herausragend. - Felix Weber
Staub zu Staub
(23)Aktuelle Rezension von: buecherGott🌟🌟🌟🌟🌟 fünf Sterne weil für mich alles gepasst hat und ich den lese Spaß hatte
Ich bin ganz ehrlich das ist nicht so meins aber dieses Buch ist irgendwo spannend beim Lesen,mal was anderes da mich das Cover auch neugierig gemacht hat .
Der Klappentext und die Leseprobe haben mich dann doch überzeugt es zu lesen auch wenn ich anfangs durch die Zeit Ebenen Schwierigkeiten hat lohnt es sich das Buch zu lesen.
Wer sich für die Kriegs Zeit im 2.Weltkrieg und das drum herum intressiert ist hier mit dem Buch genau richtig es spielt sich in den Niederlande um1949 ab.
Staub zu Staub von Felix Weber ist sehr gut geschrieben sodass man mit kommt und es ist spannend und intressant auch wenn man sich anfangs warm lesen muss
Aber es ist auch nicht ohne wenn man so bedenkt . .da fühlt aber jeder wieder anders beim Lesen
Ja es ist schon ein Krimi aber nicht so ein Krimi den wir kennen
Hier gibt es ein paar Zeitebene und Orte beim Kapitel Wechsel was wiederum ein verwirren könnte mit der Seiten Anzahl geht es aber dann .
Es ist spannend und lesenswert😉📚
- Michel Benoît
Das Geheimnis des 13. Apostels
(3)Aktuelle Rezension von: LayaDer Kirchenkrimi handelt von einem mysteriösen Zugunglück eines Mönchs und dessen Freund, der versucht herauszufinden, was seinem Mitbruder geschehen ist und führt dessen Forschungen fort, ohne zu Wissen, in welches gefährliche Gebiet er sich begibt.
Das Werk ist sehr verständlich geschrieben und literarisch auf einem angemessenen Niveau. Die Vorkommenden Fachwörter zur katholischen Theologie werden meist erklärt. Die Handlung ist äußerst spannend und ansprechend, man sollte sich jedoch ein wenig für Historisches interessieren, da das Buch teilweise aus Rückblenden besteht. Ich empfehle dieses Buch allen, die ein Mindestmaß an Interesse für die katholische Kirche (egal ob im positiven oder negativen) hegen und gerne einen Krimi mit Intrigen, Emotionen und Spannung lesen möchten. Das Buch hat in der 1. Auflage des Lübbe-Verlags 445 Seiten in 94 Kapiteln.
Michael Bernoît war selbst Mönch und lebte einige Zeit im Vatikan, was an dem unglaublich detaillierten und lebhaften Schreibstil zu erkennen ist. Ich gab dem Buch 4/5 Sternen, da ich am Anfang ein wenig verwirrt über die verschiedenen Schauplätze war. Nach den ersten Kapiteln jedoch ist das Buch ein echtes Meisterwerk. Persönliche Leseempfehlung: Ab 15 Jahren, keine Gute-Nacht-GeschichteISBN: 978-3-404-92255-0























