Bücher mit dem Tag "katholische kirche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "katholische kirche" gekennzeichnet haben.

221 Bücher

  1. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (557)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Die Wege zur Erlösung sind zahlreich.
    Verzeihen ist nicht der einzige.
    Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen.
     Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.

    Der Schreibstil ist spannungsaufbauend und interessant. Mir gefällt bei Dan Brown immer, dass von architektonischen Meisterwerken über Kunst alles so gut beschrieben wird, dass man es direkt vor sich sieht, ohne dass die Geschichte dadurch ins Stocken gerät oder langweilig wird. Zudem lernt man immer wieder ein paar spannende Details. 

    Im Buch geht es um die wohl ältesten Fragen der Welt «woher kommen wir?» und «wohin gehen wir?» und somit auch um den klassischen Kampf zwischen Kirche und Wissenschaft. Kirsch behauptet, die Antworten auf beide Fragen gefunden zu haben, bevor er sie mit der Welt teilen kann, wird er getötet. Robert Langdon macht sich zum Ziel, Kirschs Vermächtnis mit der Welt zu teilen. Ich war wirklich gespannt, wie Brown das am Ende auflöst. Versagt Langdon und findet die Antworten nicht oder findet er diese? Und wenn ja, wie sehen sie aus?

    Spannend, von Anfang bis Ende und viel Stoff zum Nachdenken!

     

     

  2. Cover des Buches Todesmal (ISBN: 9783442486564)
    Andreas Gruber

    Todesmal

     (289)
    Aktuelle Rezension von: Melli89

    Die vorherigen Teile der Bücherreihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez haben mir unglaublich gut gefallen, doch der Klappentext von Todesmal sprach mich leider gar nicht an. Ebensowenig gefällt mir das Titelbild. Schließlich entschloss ich mich aber dem Buch eine Chance zu geben und ich kann nur sagen...

    WOW!!!

    Ich war begeistert! Andreas Gruber hat es einfach drauf spannende Thriller zu schreiben. Die Geschichte ist rasant, hat einige Twists die man wirklich nicht kommen sieht und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

    100% Empfehlung!!


  3. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.976)
    Aktuelle Rezension von: Bluejellow

    Cover: Ich habe noch das alte Cover daheim, welches ganz gut ist. Es verrät nicht viel, aber auch nicht zu wenig.


    Inhalt: Robert Langdorn wird von dem Assistent von seinem Freimaurerfreund Solomon gebeten, nach Washington D. C. mit einem aufbewahrten, versiegelten Päckchen zu reisen und auf einem Kongress eine Rede im Kapitol zu halten. Kathrine Solomon ist währenddessen in ihrem gigantischen Geheimlabor und entdeckt etwas bahnbrechendes für ihre Forschung. Doch beide werden schon schnell merken, dass diese Nacht nicht wie jede andere sein wird, denn ein alter Bekannter der Solomons wartet auf seine letzte Erfüllung und die Jagd nach einem ganz besonderen Schatz.

    Die Geschichte war interesannt gestaltet. Die Orte wurden ausführlich beschrieben, sodass man sich wie in Washington fühlte. Die Handlung war am Anfang spannend, jedoch verlor ich nach einer Weile diese Spannung und gegen Ende zog sich das Buch nurnoch. Es wurde oft um den heißen Brei herumgeredet und Dinge mehrmals wiederholt. Allerding erfuhr man auch oft interesannte Fakten und konnte gut miträtseln.


    Charaktere: Robert Langdon ist ein sympathischer Charakter. Er wirkt menschlich und man erfährt einige Dinge über ihn. Außerdem hat er seine Laster, wodurch er nicht wie der perfekte Held wirkt. Kathrine Solomon kam mir etwas naiv, aber auch mutig vor. Sie hing sehr an ihrem Bruder und dadurch konnte man deren Bindung gut nachempfinden. Frau Sato jedoch war mir ziemlich schnell unsympathisch und ich hatte jede Passage mit ihr gehasst. Auch der Antagonist war zwar Anfangs interesannt, verlor jedoch aus meiner Sicht immer mehr den Reiz, weshalb auch er mir irgendwann zu nervig und unsympathisch wurde.


    Schreibstil: Der Schreibstil aus der Er/ Sie- Perspektive war gut, jedoch nichts besonderes. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in diesen Stil reinzukommen, doch danach hatte ich keine Probleme mehr. Jedoch zog sich das Buch sehr, da alles sehr ausführlich wr und die Dialoge ewig gingen. Dadurch wurde das Lesen nach einiger Zeit anstrengend.


    Fazit: Ich kann verstehen, wieso viele Leute dieses Buch mögen. Es besitzt tolle Rätsel und eine interesannte Handlung. Allerdings wurde mir das Buch irgendwann zu langweilig. Es zog sich sehr und die wenige Spannung verflog durch die Sprünge sehr schnell. Dennoch war es ein solides Buch, was jedoch nicht meinen Geschmack getroffen hatte.

  4. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.978)
    Aktuelle Rezension von: Laura1896

    Illuminati war mein erstes Buch von Dan Brown und kurz gesagt: Ich bin wirklich begeistert. Sowohl die wissentschaftlichen Fakten, die präsentiert werden als auch die historischen Elemente sind wahnsinnig interessant. Dazu die spannende Geschichte um den Tod des Physikers und die Entwicklungen im Vatikan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beschreibt es recht gut ohne zu viel zu verraten. Das Ende wiederum hat mich in einigen Teilen sehr überrascht.

    Von mir eine klare Leseempfehlung von mir.

  5. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.170)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  6. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.111)
    Aktuelle Rezension von: mailastra

    Eine toller Handlungsstrang, der über mehrere Jahrzehnte reicht. Der Bau von Kathedralen ist sehr detailliert und genau beschrieben. Man lernt noch neben dem Genuss von einer epischen Handlung!
    Ken Follett gelingt es nie ein Tief in einer ewig langen Handlung zu erreichen. Super gut! Kann ich nur jedem ans Herz legen, der nicht reißerische und galoppierende Stories mag, sondern gediegene, weitläufige, epochale Geschichten.

  7. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  8. Cover des Buches Konklave (ISBN: 9783453439030)
    Robert Harris

    Konklave

     (174)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Schon verzwickt und nervenaufreibend so eine Papstwahl...was? Das hat noch niemand gesagt? Na dann, schnell die Nase in das Buch gesteckt, denn ich war tatsächlich in einem Rutsch durch und wie gewohnt liefert der Autor qualitativ hochwertige Literatur ab, womit er mich in der Cicero-Trilogie ja schon überzeugt hat. 

    Ich hatte zwischenzeitlich befürchtet, dass das Buch sich ziehen könnte, weil so eine Wahl mitunter seine Längen hat, aber nein, es wird nicht langweilig, weil eine Wendung die nächste jagt und ich auch hier mal wieder richtig lag, wobei der Autor mich am Ende trotz allem noch überrascht hat - also: bitte lesen. 

  9. Cover des Buches Wölfe (ISBN: 9783832161934)
    Sabine Roth

    Wölfe

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Das Königreich England im Jahr 1520 hat immernoch keinen männlichen Erben. Sollte der König sterben würde dem Land ein Bürgerkrieg bevorstehen. Henry VIII. möchte Anne Boleyn heiraten und seine bestehende Ehe annulieren lassen. In dieser Zeit wird aus Thomas Cromwell ein wohlhabender Mann. Cromwell arbeitet sich von ganz unten nach oben und gehört irgendwann sogar zum engsten Beraterkreis des Königs. 

    Hilary Mantel hat hier einen wirklich tollen historischen Roman geschrieben. Ganz anders als andere verliert sie sich nicht in Beschreibungen der Zustände, Kleidung, Orte etc. sondern beschränkt sich eher auf die Vielschichtigkeit der Charaktere, Machenschaften, Intrigen und politischen Wendungen. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, da manchmal zunächst nicht erkennbar ist wer spricht und auch Szenenwechsel nicht deutlich gemacht werden. Nach einiger Zeit bin ich aber gut damit klar gekommen. Cromwell ist für mich eine faszinierende historische Persönlichkeit und ich habe seinen Weg durch dieses Buch besser nachvollziehen können. Sehr gelungen finde ich, dass die Autorin diesen mitunter sicherlich zweifelhaften Menschen nicht bewertet. Jeder Leser darf sich hier sein eigenes Bild schaffen.

    Fazit: Ein Buch für das man sich Zeit nehmen muss und sollte. Nichts um es "mal eben nebenbei" zu lesen. Ein historischer Roman mit literarischem Anspruch. Ein anspruchsvolles und spannendes Zeitportrait. Wirklich empfehlenswert aber bestimmt nichts für Jedermann.


  10. Cover des Buches Als Gott schlief (ISBN: 9783839217177)
    Jennifer B. Wind

    Als Gott schlief

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    An "Als Gott schlief" bin ich mit relativ hohen Erwartungen herangegangen, denn die Rezensionen hier und auf anderen Seiten haben mich wirklich neugierig gemacht.... Im ersten Drittel war ich noch etwas enttäuscht, aber dann steigert sich das Buch von Seite und Seite und wartet mit einem unglaublichen Twist gegen Ende auf, den ich überhaupt habe nicht kommen sehen und der mich wirklich im Positiven Sinne umgehauen hat, deswegen die volle Punktzahl von mir für diesen Thriller von Jennifer B. Wind!

    Worum geht es? Als eine Reihe von katholischen Geistlichen auf grausame Weise zu Tode kommt, stehen Jutta Stern und Ihr Kollege Dr. Thomas Neumann auf dem Plan. Ergänzt werden Sie durch ihren direkten Vorgesetzen, Georg Kunze. Mit diesem Trio konnte ich mich gut identifizieren. Während Jutta vor einiger Zeit während eines Einsatzes ihren Partner verlor und noch immer stark unter diesem Verlust leidet, ergänzt Neumann sie als eine Person, die wohl nicht aus der Bahn werfen kann und die überdurchschnittlich intelligent erscheint...

    Als sie ihre Ermittlungen aufnehmen, können Sie zunächst neben ihrem Beruf keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern feststellen.... Doch dann führt sie eine heiße Spur weit zurück in die Vergangenheit und in ein Kinderheim, in dem alle Opfer früher tätig waren..... Doch warum mussten sie sterben? 

    Der Schreibstil von Jennifer B. Wind ist flüssig und das Spannungsniveau wird durch eine einfache und verständliche Sprache stets hoch gehalten... Es gibt eine Reihe von Wendungen, die mir gut gefallen haben und der Leser wird immer wieder auf eine neue Fährt gelockt.... Lediglich am Anfang musste ich mich ein wenig in die Geschichte eingewöhnen..... 

    Insgesamt habe ich, wie ihr seht, kaum was zu kritisieren, weshalb dieser Thriller auch die vollen 5 Sterne für mich wert ist! Ich würde mich auch sehr über eine Fortsetzung freuen :) 

  11. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (869)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  12. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.056)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Ich habe die Reise mir Hape Kerkeling total genossen! Sehr zu Empfehlen. 

  13. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  14. Cover des Buches Der Todesbruder (ISBN: 9783734108617)
    Thomas Elbel

    Der Todesbruder

     (56)
    Aktuelle Rezension von: BettinaF

    Ein junges drogenabhängiges Mädchen findet auf einem verlassenen Fabriksgelände eine furchtbar entstellte und verbrannte Leiche. Viktor und Ken werden mit dem Fall betraut. Kurz darauf gibt es weitere Mordfälle, die ebenso brutal und grausam sind.

    Beim ersten Opfer handelt es sich um ein hochrangiges Mitglied der katholischen Kirche. Die anderen Opfer standen ebenso in Verbindung mit der Kirche. Schnell wird klar, dass die Ermittlungen in diesem Umfeld nicht einfach werden. Der Täter scheint von tiefem Hass angetrieben zu werden und übt an den Opfern Rache. Doch wofür? Wen will dieser rächen? Da im Buch auch oft aus der Sicht des Täters zu lesen ist, erfährt der Leser hier nach und nach was der Hintergrund der Taten ist.

    Das Buch lässt sich gewohnt zügig lesen. Ken hat für mich in diesem Buch die wohl krasseste Veränderung durchgemacht, und dies im positiven Sinne. Das Buch wird nicht nur diese Mordfälle sehr spannend, sondern auch wegen der Thematik um Viktors Großvater. Im letzten Teil der Reihe wird das große Geheimnis gelüftet und der Wahnsinn um Wilhelm von Puppe nimmt sein Ende.

    Ein Ende das für Viktor furchtbarer nicht sein könnte. Dieser Teil der Reihe ist wohl der persönlichste Teil betreffend Viktor. Dies hat mir sehr gut gefallen. Dieses Buch ist spannend, schockieren und emotional. Das Ende war für mich mehr als gelungen. Die drei Protagonisten in einem Gespräch, wie am Anfang im ersten Teil der Reihe. Rundum ein gelungener Thriller und ein gekonntes Ende der Reihe um Viktor, Ken und Begüm.

  15. Cover des Buches Danger (ISBN: 9783426509227)
    Lisa Jackson

    Danger

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie1999
    Ich finde das Buch war genial von der ersten bis zur letzten Zeile spannend muss man umbedingt lesen.
    Es lässt zwischendurch auch mal raum für spekulation wo man dann denkt so oder so gehts aus aber es geht dann wieder inbne amdere Richtung.
    Wer es nicht liest verpasst etwas!
  16. Cover des Buches Dornenvögel (ISBN: 9783734102981)
    Colleen McCullough

    Dornenvögel

     (265)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Die Familie Cleary begibt sich Anfang des 20. Jahrhunderts auf die Reise nach Australien. Auf der Schaffarm „Drogheda“ möchten sie sich ein neues Leben aufbauen. Als Meghann „Meggie“ Ralph de Bricassart kennenlernt, verlieben sie sich ineinander. Ihre Liebe ist allerdings verboten, denn Ralph hat den heiligen Eid des Zölibats abgelegt. Gott oder die Liebe zu einer Frau – wie wird er sich entscheiden?

    „Dornenvögel“ von McCullough ist 1977 erschienen und wurde in 20 Sprachen übersetzt. Von Ende der 1970er Jahre bis Anfang der 1980er Jahre zählte es zu den weltweit meistgelesenen Romanen. 1983 wurde das Buch verfilmt. In den Hauptrollen Rachel Ward als Meghan „Meggie“ Cleary und Richard Chamberlain als Ralph de Bricassart. 

    Die Handlung erstreckt sich über den Zeitraum von 1915-1969. Die Autorin hat sehr viel Wert auf die Recherche gelegt und das merkt der/die Leser/in auch. Das damalige Leben auf der Schaffarm ist derart detailliert beschrieben, dass man das Gefühl hat, direkt Vorort zu sein. Die Familie Cleary ist geprägt von Schicksalsschlägen, an denen man merkt, wie stark jeder einzelne von ihnen doch ist – allen voran Meggie. Ihre Stärke ist bewundernswert. Das komplette Gegenteil ist hingegen Ralph. Ich möchte nicht allzu viel verraten aber er macht es sich SEHR einfach. Unsympathisch – unsympathischer – Luke O’Neill. Er hat mit seiner Art und seinen Verhalten echt den Vogel abgeschossen. Ein unmöglicher Typ. Schade fand ich, dass je weiter die Geschichte voranschreitet, Meggie und Ralph immer mehr in den Hintergrund rücken. 

    Ein zeitloser Roman! ♥

  17. Cover des Buches Flammen des Himmels (ISBN: 9783426504093)
    Iny Lorentz

    Flammen des Himmels

     (60)
    Aktuelle Rezension von: there_are_apples
    Teilweise sehr langatmig aber trotzdem entsteht manchmal Spannung und man fiebert mit den Protagonisten mit.
    Besonders die "Flucht" hat mir sehr gut gefallen.

  18. Cover des Buches Totgeglaubte leben länger (ISBN: 9783453436602)
    Kathy Reichs

    Totgeglaubte leben länger

     (325)
    Aktuelle Rezension von: buechernarr

    Als die Leiche eines Mannes gefunden wird, der mit religiösen Gegenständen aus Israel gehandelt hat, und Tempe Brennan nachweisen kann, dass es sich nicht, wie zunächst angenommen, um Selbstmord handelt, wird sie zusammen mit Ryan tief in mutmaßliche Verschwörungstheorien hineingezogen, die alle 3 Weltreligionen betreffen. Zunächst taucht das Foto eines alten Skeletts aus, das angeblich das Mordmotiv sein soll und von dem Tempe bald herausfindet, dass es wahrscheinlich bei Ausgrabungen in Masada aufgenommen wurde, dann führen sie weitere Ermittlungen nach Israel, wo sie mit ultra-orthodoxen Juden in Konflikt geraten.

    Der Schreibstil ist, wie in allen Büchern von Kathy Reichs, sehr flüssig, auch wenn sich die Geschichte in diesem Fall deutlich mehr zieht, schon aufgrund der vielen geschichtlichen Hintergrundinformationen, die mit eingewebt werden. Diese sorgfältig recherchierten Informationen sind auch das, was den besonderen Reiz dieses Buches ausmachen: Während der Mordfall an und für sich eher langweilig ist, werden die Ermittlungen durch die Verstrickungen in tatsächliche Ereignisse bei Ausgrabungen in Jerusalem und Masada (einer jüdischen Festung, in der sich Widerstandskämpfer gegen die Römer verschanzt hatten im ersten Jahrhundert nach der Zeitenwende) zu einem Exkurs in jüdisch-israelischer Geschichte zum Einen und die Geschichte des Christentums (und der Abweichungen von heutiger Deutung) zum Anderen.

    Am Ende des Buches gibt es auch die Aufzählung dessen, was tatsächlich Fakten sind und einen kurzen Bericht der verschiedenen Ausgrabungen, sodass man als Leser noch mal kurz rekapitulieren kann, was „bewiesen“ ist und was reine Fiktion.

    Nervig sind viele Wiederholungen, die durch das wiederkehrende Aufzählen von bereits bekannten Fakten herrühren. Tempe und Ryan kauen viele Aspekte des Falles wieder und wieder durch, was zum Teil ermüdend ist. Auch kommen den beiden ein bisschen viele Zufälle zuhilfe (zB muss Ryan natürlich auch nach Israel fliegen, als Tempe hinfliegt, damit die zwei auch ja schön zusammen ermitteln können, was insgesamt ein bisschen unwahrscheinlich ist, aber es ist halt wichtig für den Fortgang der Geschichte).

    Und auch in diesem Teil kann mich die Liebesgeschichte zwischen Tempe und Ryan nicht überzeugen. Ich finde ihre Dialoge oft so gestellt und krampfig, dass da bei mir beim Lesen keinerlei Anziehung zwischen den beiden ankommt. Das zieht sich bei mir aber schon durch die ganze Reihe hindurch und ich kenne auch viele Leser, die mir da vehement wiedersprechen – ist also wie so vieles absolut subjektiv.

    Aufgrund dieser Kritikpunkte gibt es bei mir 1.5 Sterne Abzug, aber wenn man sich vor dem Lesen klar macht, dass man keinen typischen Temprance Brennan Fall vor sich hat, durchaus eine Leseempfehlung.

  19. Cover des Buches Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend (ISBN: 9783492053983)
    Andreas Altmann

    Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Gustavo

    Diese erschütternde Schilderung einer qualvollen Jugend kommt natürlich nicht von irgendwoher, sondern hat als Grundlage ganz konkrete Umstände: Nachkriegszeit, Nachwirkungen der Nazi-Ideologie, Katholizismus der bayerischen Art.  Nachdem diese Umstände heute allesamt wegfallen (der Katholizismus in Bayern ist ja auch längst nicht mehr derselbe wie damals), bleibt die Frage offen: Könnte sich heutzutage dennoch Ähnliches wieder ereignen?

    Ich nehme nicht für mich in Anspruch, diese Frage beantworten zu können, sondern stelle sie hier einfach zur Diskussion.

  20. Cover des Buches Isenhart (ISBN: 9783462043327)
    Holger Karsten Schmidt

    Isenhart

     (93)
    Aktuelle Rezension von: harakiri
    Sehr schwer, hier eine Rezension zu schreiben.

    Das Buch ist nciht einfach zu lesen und zwischendurch stellte sich auch mal gähnende Langeweile ein. Gerade am Anfang, wenn man doch den Leser fesseln soll geschieht nicht viel außer dass die Männer in den Krieg ziehen und kämpfen.

    Da war ich schon versucht, nur 2 Sterne zu vergeben

    Zum Glück nahm die Handlung dann Fahrt auf und hat mich doch noch fesseln können. Die vielen unerwarteten Wendungen fand ich sehr gelungen. Es werden falsche Fährten gestreut, die man heute dank DNA-Analysen und anderen technischen Raffinessen gar nicht mehr legen könnte.

    Mir gefielen auch die vielen Denkweisen Isenharts, der für seine Zeit schon sehr revolutionär war.

    Alles in allem hätte man die Geschichte gut etwas kürzen können, das hätte der Spannung nicht geschadet, eher im Gegenteil.
  21. Cover des Buches Die Hyperion-Gesänge (ISBN: 9783453529786)
    Dan Simmons

    Die Hyperion-Gesänge

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Nikolaus_Zeindl

    Voller spanender Wendungen. Archaisch, brutal und fantasievoll. Hier und da verstörend.

  22. Cover des Buches Die Puppenspieler (ISBN: 9783442481125)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler

     (416)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ
    Mir hat die Lektüre nach dem Schauen des Filmes sehr gut gefallen. Die schöne Sarazenin wird als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt, ihr Sohn muss dabei zusehen. Man kann sie nicht retten. Der Vater ist kein Geringerer als ein bekannter schwäbischer Kaufmann, was Richard aber erst im Lauf seines weiteren Lebens mitbekommt. Er kann nicht vergessen, was man seiner Mutter angetan hat, dass man ihm die Mutter genommen  hat. Die Bilder sind in dem Jungen, den man im Buch zum Mann werden "sieht". Jakob Fugger gibt dem Neffen seiner Frau ein Zuhause. Richard arbeitet für ihn, reist mit ihm .... Die Medici und die Borgia lernt der Leser kennen und die Zusammenhänge von diesen Dynastien.

    I Der Albtraum
    II Die goldene Stadt
    III Die Blume der Hölle
    IV Feuer der Eitelkeiten
    Schlussbemerkungen

    Die Hexenverfolgungen sind einführendes Hintergrundthema. Richard ist gerade mal 12 und verliert seine Mutter. Dieser Richard ist eine fiktive Person, ihn gab es in der Historie nicht.

    Das Buch ist extrem klug aufgebaut, man wird an der Handlung festgehalten, in sie involviert und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind in ihren Handlungen und Empfindungen sehr intensiv beschrieben und die Szenen bildhaft und authentisch lebendig dargestellt. Man kann sich sehr gut in die Zeit hinein versetzen und die historischen Zusammenhänge begreifen.

    Buch und Film sind gelungen, wobei man sagen muss, dass das Buch ebenso bildhaft geschrieben ist. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich für das Buch entscheiden. Mir hat es rundherum gefallen, hat mich angesprochen und mitgenommen. Die Figuren konnte ich mir bildhaft vorstellen und sie wurden sehr gut in die historische Handlung integriert.
  23. Cover des Buches Jenseits des Nordlichts (ISBN: 9783827194930)
    Heike Ulrich

    Jenseits des Nordlichts

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    🕷 Cover 🕷
    Das Cover ist lediglich in Blautönen gehalten und sticht dadurch nicht sofort ins Auge. Es ist demnach eher schlicht. Dennoch passen die Lichter und auch das gezeigte Gebäude sehr gut zum Inhalt. Ich persönlich finde das Cover nicht sonderlich beeindruckend. Es ist somit leider ein Cover, welches in der Masse untergeht. 


    - - - - - - - - - - 🕷🕸🕷 - - - - - - - - - -

    🕷 Aufbau & Schreibstil 🕷
    ~ Erzähler Perspektive ~

    Kapitel
    Das Buch ist in 49 Kapitel (+ Prolog, Epilog, Danksagung). Dabei sind diese von unterschiedlicher Länge, wobei die kurzen Kapitel überwiegen. Auch häufig vorkommende Absätze (Zeitsprünge) begünstigen Lesepausen.

    Atmosphäre
    Die Atmosphäre war für mich nicht ganz so gut spürbar. Sie entglitt mir dann vollständig, als sich das Resultat des Buches aufzeigte. Davor kann ich die Atmosphäre als leicht mystisch und vor allem geschichtlich beschreiben.

    Charaktere
    Anzahl Hauptprotagonisten: 1
    Anzahl Nebencharaktere: 7-9
    Ausarbeitung Insgesamt: Charaktere werden äußerlich und auch charakteristisch gut beschrieben. Die Probleme der Protagonisten sind menschlich und dadurch wirken die Charaktere auch real. Ihre Gedanken sind nachvollziehbar.

    Worldbuilding
    Die Geschichte spielt sich an Orten (Island, Deutschland) in unserer realen Welt ab. Dementsprechend keine Phantasieorte. Die Schauplätze werden gut beschrieben und dadurch kann man sich alles bildlich sehr gut vorstellen.

    Logik innerhalb Story
    Es handelt sich hierbei um einen Mystery Thriller. Dementsprechend sind Übernatürliche Aspekte enthalten. Diese sind noch nicht wissenschaftlich aufgeklärt und können daher für den ein oder anderen unlogisch erscheinen. Die schlussendliche Aufklärung war für mich dennoch etwas unschlüssig.

    (Umgang) Thematik
    Die angesprochenen Thematik im Buch wird eigentlich, so weit es möglich ist, eingehend erläutert. Zumindest die geschichtlichen Aspekte sind schlüssig und beruhen auf Fakten. Bei dem eigentlichen Thema im Buch ist das eher nicht der Fall. Außerdem wird das Thema Schwangerschaft nur oberflächlich behandelt und einhergehende Schwierigkeiten bleiben vollkommen aus.

    Unterhaltung/Spannung
    Die Spannung, zu Beginn noch vorhanden, nimmt dann immer weiter ab.

    Schreibstil
    Da in dem Buch viel wissenschaftliche und geschichtliche Aspekten wiedergegeben werden, scheint der Schreibstil manchmal eher sachlich. Der Sprachgebraucht ist leicht und damit ist auch der Inhalt flüssig zu lesen.

    - - - - - - - - - - 🕷🕸🕷 - - - - - - - - - -


    🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷
    Ein Mystery Thriller? Her damit! Ich erwähne immer wieder, dass es viel zu wenig Bücher dieses Genres gibt und da ich der übernatürlichen Thematik verfallen bin, kann ich an keinen derartigem Buch vorbei ziehen.

    Der Beginn des Buches hat mich dann sofort gefesselt. Mystery und das Thema Hexen taucht ebenfalls auf? Meine voreiligen Gedanken dazu: das kann nur gut werden! Zumal sich der Klappentext schon äußert gut anhörte.

    Wo das Thema Hexen auftaucht ist natürlich auch die Kirche nicht weit und so erfahren wir auch hierüber viel geschichtliches. Geschichtliches, welches immer wieder schockiert und nach wie vor die Menschheit in Frage stellt. Die Glaubensfrage beschäftigt ebenfalls die Hauptprotagonistin. All dies gefiel mir äußerts gut, weil es auf mich sehr authentisch wirkte. Wir alle hadern manchmal mit unseren Ansichten über die Welt und das Jenseits. Eine Entwicklung, die für mich sehr spannend war zu verfolgen.

    Doch dann kam ich der Auflösung immer näher und es wurde schräg. Für mich hatte all dies dann doch zu wenig mit Mystery zu tun und war ebenfalls nur schwer zu glauben. Zumal für mich vieles, durch offensichtliche Handlungen, vorhersehbar erschien. Es schien mir ebenfalls zu den vorangegangen Aktionen einfach nicht richtig passen zu wollen. Hier stimmte die Balance nicht.

    Ebenfalls schwierig war es dem Geschehen vollkommen zu folgen und sich darauf einzulassen, da immer wieder Handlungen übersprungen wurden. Diese wurden zwar angesprochen, aber der Leser war schlussendlich dann doch nicht mit dabei und das Ergebnis tauchte dann einige Kapitel später, aus heiterem Himmel, auf. Die Abfolge der Geschehnisse war damit nicht schlüssig, da eben manchmal ein paar Tage fehlten.

    Das Ende hat mich dann leider doch eher enttäuscht. Wie ich schon einmal erwähnte, fand ich es einfach nicht schlüssig. Ich habe mir selbst sehr gruselige Auflösungen vorgestellt und das Ergebnis kam so gar nicht an diese heran. Wobei ich mir eben sicher bin, dass meine Vorstellungen den Kern eher getroffen hätten bzw. glaubwürdiger in dem Zusammenhang gewesen wären.

    Für mich daher leider nur 3 von 5 Spinnchen.

    Weiterempfehlung?
    Ich würde das Buch allen Interessierten dennoch empfehlen, da es durchaus sein kann, das andere mit der Auflösung zufrieden sind. Geschichtlich hat es einiges zu bieten und auch mysteriös wird es hier und da. Ich hoffe, wie immer, dass dieses Buch dennoch seine Fans findet.

  24. Cover des Buches Die Geschichte der Einsamkeit (ISBN: 9783492309929)
    John Boyne

    Die Geschichte der Einsamkeit

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 416 Seiten

    Verlag: Piper Paperback (5. Oktober 2015)

    ISBN-13: 978-3492060141

    Originaltitel: A History of Loneliness

    Übersetzung: Sonja Finck

    Preis: 16,99 €

    auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Ansichten eines Priesters


    Inhalt:

    Odran Yates war schon immer ein eher passiver Typ. So gehorcht er auch ohne Murren, als seine Mutter dem siebzehnjährigen Jungen einredet, er sei zum Priestertum berufen, und tritt in ein Dubliner Seminar ein. Hier fühlt er sich äußerst wohl, abgeschirmt von den Versuchungen der Welt, auf einem vorgegebenen Weg. Gerne verschließt Odran die Augen vor Dingen, die nicht sein dürfen, die er nicht sehen will - auch in seinem weiteren Leben. 


    Meine Meinung:

    John Boyne ist ein großartiger, vielseitiger Erzähler, so auch in „Die Geschichte der Einsamkeit“, in dem er Jahrzehnte aus dem Leben eines irischen katholischen Priesters schildert, das sehr authentisch wirkt und viele Probleme der Kirche offenlegt. 


    Eindrücklich erzählt Boyne vom teilweisen Untergang der Kirche. Anfangs, in den 1970er Jahren, wird Odran von der Bevölkerung jede Menge Respekt entgegengebracht, später wird er beschimpft und bespuckt, obwohl er selbst nichts getan hat. Oder weil er nichts getan hat? Zu viel ist passiert in dieser Kirche, die für die Menschen dasein soll und nicht sie zerstören. Und Odran sieht all die Jahre nicht, was los ist. Er lebt nach dem Motto „Scheuklappen auf und durch“. Der Bischoff wird ihn schon richtig leiten. Erst sehr spät kommt Odran ins Grübeln, was seine mögliche Mitschuld betrifft. Hätte er erkennen können oder gar müssen, was andere Geistliche für Verbrechen begehen? Hätte er etwas dagegen tun können?


    Diese Fragen können die Lesenden auch für sich selbst beantworten, und nicht nur in Bezug auf die Missstände in der Kirche, sondern in allen Lebensbereichen. „Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ darf nicht unsere Devise sein!


    Zuweilen hätte ich Odran schütteln können, weil er so blauäugig durchs Leben geht, obwohl es so eindeutig ist, dass da etwas nicht stimmt. So war einiges für mich auch schon früh vorhersehbar. Als Odran später dann aus allen Wolken fällt, war ich wenig überrascht über die Enthüllungen.


    Fazit:

    In diesem Roman nimmt sich John Boyne eines aktuellen Themas an, das nicht nur die irische Kirche betrifft, sondern auch die anderer Länder, leider auch die deutsche. Toll erzählt und sehr lesenswert!


    ★★★★☆


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks