Bücher mit dem Tag "katze"
769 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.537)Aktuelle Rezension von: SheekoAls großer Potterhead kann ich nur sagen, das jeder die Harry Potter Bücher gelesen haben muss. Es ist so viel mehr Geschichte als in den Filmen, viele kleine Details die in den Filmen zu sehen sind aber erst beim Lesen deutlich werden und sinn ergeben. Ich habe die Bücher schon sehr oft gelesen aber bin jedes mal auf neues begeistert. Es ist eine Geschichte die fantasy, Freundschaft, Verlust zeigt. Es ist leicht sich schnell in die Charaktere einzufinden und mitzufiebern. Manchmal ist es etwas schwer die "schweren wörter" kinder zu übersetzen, weil es schon sehr viele "ältere" wörter beinhaltet, aber es schadet nicht beim Lesen.
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(1.617)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto der Lesechallenge im Januar 2026 lautet: Lies ein Buch, das dir jemand empfohlen hat. Für mich die perfekte Gelegenheit einen Roman zu lesen, der mir nicht nur empfohlen, sondern auch ausgeliehen wurde. „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig aus dem Jahr 2021 habe ich von meiner Tante bekommen und der Klappentext hat mich direkt gefesselt. Es erzählt die Geschichte einer Frau, die nach mehreren Schicksalsschlägen und verpassten Chancen keinen Sinn mehr in ihrem Leben sieht und dieses beenden möchte. Aus diesem Grund würde ich hier auch eine Triggerwarnung für Suizid aussprechen, auch wenn das Thema wirklich sensibel behandelt wird. Der Roman war extrem erfolgreich: Er wurde in Großbritannien mehr als eine Millionen Mal verkauft, war auf der New York Times Bestseller List auf Platz 1, in Deutschland insgesamt 21 Wochen auf der Spiegel-Bestseller-Liste und erlebte auch auf TikTok einen großen Hype. Und auch ich würde sagen, dass dieser Roman wirklich lesenswert ist.
Die 35-jährige Nora Seed sieht sich als gescheiterte Existenz: Nach ihrem Bachelor-Abschluss in Philosophie arbeitet sie weiterhin in einem Musikgeschäft als Verkäuferin, jobbt als Klavierlehrerin und hat viele Chancen im Leben verpasst. So hat sie bspw. das Schwimmen als Teenagerin aufgegeben, obwohl sie sehr talentiert war oder hat ihren Verlobten Dan zwei Tage vor der Hochzeit sitzen lassen. Als eines Tages ihr Kater Voltaire stirbt, sie ihren Job verliert und dann noch in ein Streitgespräch über ihren Bruder kommt, verlässt sie der Lebensmut vollkommen. Sie beschließt, sich mit einer Mischung aus Alkohol und Tabletten umzubringen. Doch anstatt zu sterben, findet sie sich in der Mitternachtsbibliothek wieder, die von ihrer ehemaligen Schulbibliothekarin geleitet wird. Dort hat sie die Möglichkeit, all jene Leben zu leben, die sie durch das Treffen anderer Entscheidungen verpasst hat. Und sollte sie das perfekte Leben für sich finden, darf sie darin für immer bleiben.
„Neunzehn Jahre bevor sie beschloss zu sterben, saß Nora Seed in der warmen kleinen Bibliothek der Hazeldene School in Bedford.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels mit dem Titel „Ein Gespräch über Regen“. Zu diesem Zeitpunkt ist Nora 16 Jahre alt und spielt eine Partie Schach gegen die Bibliothekarin Mrs. Elm. Die englische Großstadt Bedford liegt übrigens etwa 80 Kilometer nördlich von London. Ihre Einwohner haben zu 10% italienische Vorfahren, was an der Gastarbeiter-Anwerbung durch die London Brick Company liegt. Auch Nora erwähnt, dass ihre Großeltern aus Italien stammen. Mit dem Kapitel beginnt ein Countdown, denn jeder Satz der ersten Kapitel beginnt mit „X Zeiteinheiten bevor sie beschloss zu sterben…“. Der Roman ist aus der personalen Perspektive von Nora im Präteritum geschrieben.
Damit ist Nora auch die Protagonistin. Nach dem ersten Kapitel ist sie 35 Jahre alt, hat einen Bachelor-Abschluss in Existenzphilosophie, was im Kern studierte Arbeitslosigkeit ist, und ist hauptberuflich Verkäuferin in einem Musikgeschäft. Außerdem ist sie seit einigen Wochen von ihrem Verlobten Dan getrennt. Sie hat schwarze, mittellange Haare und mich von ihrer äußeren Beschreibung sehr an die Schauspielerin Krysten Ritter erinnert. Nora ist eine introvertierte, sensible und reflektierte Person, die stark von Selbstzweifeln und Reue geprägt ist. Sie nimmt sich selbst vor allem über ihre vermeintlichen Defizite wahr: verpasste Chancen, gescheiterte Beziehungen und nicht erfüllte Erwartungen. Zugleich ist Nora intelligent und vielseitig begabt. Sie spielt Klavier, interessiert sich für Philosophie sowie Naturwissenschaften und ist allgemein wissbegierig. Damit liegt auf der Hand, dass Noras Persönlichkeitswandel primär darin besteht, nicht so hart zu sich selbst zu sein oder sich für vermeintliche Fehler zu geißeln. Nora ist definitiv eine sympathische Protagonistin, deren Handlungen ich in den meisten Fällen gut nachvollziehen konnte.
Haig nutzt einen klaren, zugänglichen und überwiegend schlichten Schreibstil. Die Sprache ist einfach, dialogarm und eher introspektiv auf das Innenleben von Nora gerichtet. Das Tempo ist hier perfekt ausbalanciert. Nicht umsonst wird „Die Mitternachtsbibliothek“ als optimale Bettlektüre empfohlen. Dabei ist die Atmosphäre anfangs melancholisch und bedrückend. Noras Leben ist von Depression, Einsamkeit und Isolation geprägt, wodurch ihr schwindender Lebenswille greifbar wird. Obwohl es kaum handlungsgetriebene Spannung gibt, ist dieser Roman ein absoluter Pageturner, sodass es mir manchmal trotz Müdigkeit schwer gefallen ist, ihn wegzulegen. Darin besteht auch dessen größte Stärke: Noras stetiger Wechsel in jene Leben, die sie hätte leben können, lässt viel Abwechslung aufkommen. Ich habe aufgrund seiner unterhaltsamen Art wirklich gerne zu diesem Buch gegriffen.
Der Roman thematisiert viele verschiedene philosophische Denkansätze wie Existenzialismus oder kontrafaktisches Denken. Insbesondere die Was-wäre-wenn-Szenarien über Noras Entscheidungen im Leben stellen infrage, ob es das beste Leben überhaupt gibt, oder ob sie nicht alle Licht- und Schattenseiten haben. Dabei werden immer wieder Thesen unterschiedlicher Philosophen wie Voltaire, Henry David Thoreau oder Jean-Paul Sartre eingestreut. Dies wirkt an manchen Stellen aber zu gewollt intellektuell, gerade weil gleichzeitig Fachfehler auftauchen. So bezeichnet Nora z.B. einen „Pfeifton aus der Nase“ (S. 19) als „düsteres b-Moll“ (S. 19). Allerdings kann man aus einem einzelnen Ton keine Tonart ableiten, sondern nur aus einem Akkord, also mehreren Tönen, die gleichzeitig gespielt werden. Das sollte Nora als Pianistin und Mitarbeiterin eines Musikgeschäfts eigentlich wissen. Etwas später ist im Rahmen eines Quiz die Rede von einem „Polygon mit zwanzig Flächen“ (S. 62). Darüber bin ich direkt gestolpert, denn ein Polygon ist eine zweidimensionale Figur, besitzt also nur eine Fläche, aber 20 Kanten. Es müsste also entweder heißen: ein Polygon mit 20 Kanten ODER ein Polyeder mit 20 Flächen. Später wird dieser Fehler sogar noch einmal wiederholt: „Ein zwanzigflächiges Polygon nennt man Ikosagon.“ (S. 73). Das ist falsch, denn ein zwanzigflächiges Polyeder nennt man Ikosaeder. Es ist im Grunde genommen halb so wild, aber doch erstaunlich, dass diese recht offensichtlichen Fehler trotz Welterfolg durchs Korrektorat gerutscht sind.
Etwas kritisch ist auch, dass Nora viele Leben besucht, in denen sie außerordentlichen Erfolg hat. Welche Talente sie auch hat, in irgendeinem Leben ist sie immer besser als die Konkurrenz. Sie ist Olympiasiegerin im Schwimmen, Schachgroßmeisterin, Cambridge-Professorin in Philosophie oder gefeierter Popstar. Doch wenn selbst das vermeintlich falsche Leben in überdurchschnittlichen Leistungen mündet, verliert Scheitern als reale Möglichkeit an Gewicht. Wie viele Menschen haben sich zwar für die Olympiade qualifiziert, sind aber nie auf dem Treppchen gelandet? Wie viele Menschen träumen von einer Karriere als erfolgreicher Musiker, werden trotz Talent aber niemals berühmt? Ich verstehe, dass die Aussage des Romans ist, dass Erfolg kein Garant für Zufriedenheit ist. Aber dass für manche Menschen trotz massiver Bemühungen ihr Lebenstraum niemals in Erfüllung geht, hätte zumindest in einem Leben erzählt werden dürfen. Das Ende ist zwar vorhersehbar, aber auch versöhnlich und schlüssig.
Insgesamt ist „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig ein charmanter, kluger und faszinierender Roman darüber, wie jede kleine Entscheidung das Leben verändern kann. Besonders Schreibstil, Atmosphäre und eine glaubwürdige Protagonistin machen diese Geschichte so lesenswert. Haig gelingt es, schwere Themen wie Depressionen, Einsamkeit, Selbstzweifel und Suizid in eine unterhaltsame, fast schon tröstliche Erzählform zu überführen, durch die das Buch kaum wegzulegen ist. Gleichzeitig gibt es auch Schwächen: philosophische Verweise wirken teils aufgesetzt, Fachfehler lassen an sauberer Recherche zweifeln und die Möglichkeit des Scheiterns wird zu stark relativiert. Dennoch überwiegen hier die Stärken. Der Roman aus dem Jahr 2021 zeigt die Sinnlosigkeit auf, frühere Entscheidungen zu bereuen, denn Nora erkennt, dass manch scheinbar gute Entscheidungen auch zu unvorhersehbaren Unglücken führen können. Deswegen erhält „Die Mitternachtsbibliothek“ vier von fünf Federn.
- Laura Kneidl
Someone New: Special Edition
(1.680)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch lernt Micah den mysteriösen Julian kennen. Julian ist verschlossen, doch Micah möchte unbedingt herausfinden, was hinter dieser Fassade steckt. Währenddessen versucht sie ihren Bruder Adrian wiederzufinden, der vor einiger Zeit spurlos verschwunden ist.
Dieses Buch war leider nichts für mich. Mir hat der Schreibstil nicht so wirklich gefallen. Außerdem hat es sich gezogen und ich konnte viele Charaktere nicht ganz verstehen. Ganz vorne dabei war Micah. Ich hatte das Gefühl, sie hat ständig die Leute gedrängt, ihr irgendwelche Geheimnisse zu erzählen und sie damit in die Enge getrieben. Zusätzlich kam sie mir sehr egoistisch rüber.
In der Geschichte ging es viel um Cosplay, Comics und so weiter, was leider Themen sind, die mich nicht wirklich interessieren.
Dann habe ich mich leider aus Versehen selbst gespoilert, als ich eine wichtige Zeile gelesen habe, während ich durch das Buch geblättert habe. Dafür kann natürlich keiner, außer ich selbst etwas. Nur hätte ich mir noch gewünscht, dass das nicht die einzige Wendung wäre, die passiert. Viele Fragen sind am Ende des Buches unbeantwortet geblieben und einige Streits waren immer noch nicht geklärt. Ich weiß, dass es einen zweiten Teil gibt, jedoch werde ich diesen wahrscheinlich eher nicht lesen.
Trotzdem muss man natürlich anmerken, dass dieses Buch wichtige Themen anspricht, die sonst leider sehr oft unter den Tisch gekehrt werden. - Stephen King
Friedhof der Kuscheltiere
(2.009)Aktuelle Rezension von: KeyofbooksHabe das Buch schon Mal als Jugendliche gelesen, das war also ein schöner ReRead. Hat mich daran erinnert, warum ich Stephen King's Werke schon immer faszinierend fand. Die Story zieht sich langsam, man bekommt sehr viel von dem gewöhnlichen amerikanischen Leben der '80- er Jahren mit. Lediglich gegen das Ende fängt das gruselige erst an und steigert sich rasant in die Höhe. Zwar weiß man schon worauf es hinausläuft, trotzdem ist die Spannung gut gehalten. Passt am besten in die Zeit vor Haloween.
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Prüfung
(722)Aktuelle Rezension von: nique_strovenNevernight ist der erste von drei Bänden und erzählt die Geschichte von Mia Corvetes Rachefeldzug gegen die Männer, die ihren Vater ermordeten und ihre Mutter einsperrten.
Mia ist kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt.
Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Dieser ist jedoch ein Mitglied der "Roten Kirche" und bildet Attentäter für diesen Assassinenorden aus.
Um ihre Ausbildung abzuschließen und zu einer "Klinge" zu werden - ihr einziger Weg, um an die Männer und ihre Rache zu gelangen - muss sie sich gefährlichen Prüfungen der "Roten Kirche" stellen.
Sie ist keine Heldin, sondern ein Mädchen, das sich im Spannungsfeld zwischen Moral und Abgrund bewegt. Man kann sich nie sicher sein, wer Freund und wer Feind ist. Am Ende wartet ein großartiger und für mich unvorhersehbarer Plottwist auf.
Die poetische, bildgewaltige Sprache sorgt für ein flüssiges und abwechslungsreiches Leseerlebnis. Es gibt viele explizite Gewaltdarstellungen, viel Blut und undurchsichtige Charaktere.
Ich bin schon sehr gespannt, wie Mias Rachefeldzug weitergeht!
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.243)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Ava Reed
Whitestone Hospital - High Hopes
(810)Aktuelle Rezension von: Tanja1304Scrubs Liebhaber und Grace Anatomy Fans aufgepasst
Sie will in die Fußstapfen ihre Eltern treten, auch wenn ihre Schwester nicht begeistert ist. Nachdem sie am Spital ihrer Träume für die Assistenzarzt Ausbildung angenommen wurde, ist es die beste Gelegenheit um von ihren Ex los zu kommen. Doch was sie nicht ahnte, ihr Betreuer und Stationsarzt verursacht bei ihr Kammerflimmern. Ein Liebesgeschichte, zwischen Notaufnahme und OP-Raum. Eine Beziehung die nicht nur die Station aufmischen wird sondern auch die Herzen.
Laura: Sie hat sich meiner Meinung viel vorgenommen, es ist bewundernswert, dass sie in die Fußstapfen ihrer Eltern treten will. Doch ich teile die Sorge ihrer Schwester. Als Assistenzarzt hat sie ohnehin viel zu tun, dennoch will sie ihr großes Ziel nicht aus den Augen verlieren. Ian ist doch nicht dr Arsch für den ich ihn gehalten habe am Anfang und ich bin froh, dass er ihr ein guter Freund ist. Genauso wie Sierra, obwohl ich da meine Zweifel hatte.
Nash: Wenn er zuerst und härter verliebt ist, liebe ich es umso mehr. Er ist ein Einzelgänger, durch seine Vergangenheit geprägt und nicht so offen wie Ian. Witzig, finde ich die Diskussionen mit seiner Katze. Obwohl er sich strikt weigert und seinen eigenen Codex folgt, kann er nicht leugnen das er sie will. Das jeder auf der Station ihn damit aufzieht und sich für ihn freut wenn es soweit ist, lässt mich schmunzeln. Das zeigt, dass trotz der Krankenhaus Stimmung alle eine große Familie sind.
Die eine Situation mit der Operation brach mir das Herz, ich litt mit. Doch dies zeigte auch sehr schön, egal wie viel man sich bemüht. Manchmal kann man nicht alle Retten. Das Ende des Buches mit dem cliffhanger ist fies, gut das Band zwei bereit liegt.
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.582)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerReread
Ich hab dieses Buch in den letzten Jahren schon sehr viel gelesen und immer geliebt 🥰
Deshalb wollte ich es unbedingt wieder lesen, vorallem weil es gerade so gut zur Jahreszeit passt ❄️
Dazu bin ich einfach in love mit dem Cover 😍 Die Farbe ist wunderschön und ich liebe die vielen Details.
Zudem ist das Setting in den Schweizer Alpen ein Traum. Das Hotel klingt einfach wunderschön und man möchte am liebsten auch gleich dort einchecken 💕
Zu meinen Lieblingscharactern gehören definitiv die verbotene Katze und die Hugos 🎀
Der Schreibstil ist richtig süss und lockerflockig, ich hatte immer was zum Schmunzeln. Bei vielen Rezensionen habe ich gelesen, dass sie das Buch langweilig fanden, weil es erst am Schluss spannend wird. Ich verstehe das schon, aber mir gefällt es auch einfach.
Die Auflösung des Falles war sehr spannend, auch wenn ein paar Sachen vorhersehbar waren 🙂↕️
Zudem war die Lovestory auch echt cute 🤭
Grosse Empfehlung von mir, wenn ihr ein cutes und leichtes Winterbuch lesen wollt ❤️
Favorite Zitat von Herrn Heffelfinger:
„Es ist es zu bunt, nicht wahr? Ich habe es gewusst, weniger ist mehr, das ist eigentlich auch mein Motto, nur hier dachte ich, viel hilft auch viel…“
- Muriel Barbery
Die Eleganz des Igels
(856)Aktuelle Rezension von: KeyofbooksDas Buch ist definitiv nicht für jeden. Es liest sich wie ein Tagebuch von zwei sich Anfang fremden Frauen - einer älteren Dame und einem jungen Mädchen. Doch schon die ersten Kapitel lassen den Leser über die offene ankündigungen staunen. Man lebt quasi mit den Charakteren und erlebt alles, was sie auch erleben, ohne sich daran beteiligen zu wollen. Wenn man die 60% des Buches überwunden hat, wird belohnt. Denn gerade da erlebt das Aschenputtel endlich sein Glück und trifft den Prinzen. Nur leider war das Glück viel zu kurz, verändert aber viele Leben.
- Bettina Belitz
Splitterherz
(1.759)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksIch glaube das Buch war jetzt ca. 7 Jahre auf dem Sub und nun habe ich dem Buch eine Chance gegeben, jedoch war es leider nichts für mich...
Ich bin nur bis zu 20% des Buches gekommen, die Protagonistin war mir zu kindlich und nervig, konnte mit ihr nichts anfangen. Leider kam dazu das irgendwie auch die Story nicht wirklich in Gang kam, klar ich war ja noch zu beginn aber die Bücher sind sehr dick und da sind 20% auch schon ne menge gelesener Seiten...
Ich mag Jugendbücher und die Protagonisten sind ja immer sehr jung, aber wenn im Buch nichts passiert bis auf die Teenie-Drama-Sachen, wie Bsp. was sie nun anziehen soll etc. bin ich raus...
- James Bowen
Bob, der Streuner
(981)Aktuelle Rezension von: AlissilaEine, für mich, wirklich spannende und herzerwärmende Geschichte. Es hat sich toll gelesen und für mich las es sich, als hätte James es mir bei einem Kaffee persönlich erzählt. Es wirkt nicht aufgesetzt sondern ehrlich. Manche stellen waren sicherlich nicht übermäßig ausführlich, weil es die Stimmung runter gezogen hätte.
Ich fand es sehr schön Bob und James begleitet zu haben.
- Sarah Sprinz
What if we Drown
(817)Aktuelle Rezension von: kathasreadingWhat if we drown erzählt die Liebesgeschichte von Laurie und Sam, die sich während ihres Medizinstudiums kennenlernen. Laurie flieht vor ihrer Vergangenheit und den Verlust ihres Bruders, Sam vor Schuldgefühlen und inneren Konflikten. Zwischen Surfen, Meer und sommerlicher Freiheit entwickeln die beiden starke Gefühle füreinander.
Doch ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern: Geheimnisse, unverarbeitete Traumata und Angst vor Nähe machen es ihnen schwer, sich wirklich aufeinander einzulassen. Immer wieder geraten sie an den Punkt, an dem sie entscheiden müssen, ob sie füreinander kämpfen oder sich selbst schützen.
- Max Rhode
Die Blutschule
(1.032)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIn zwei Tagen ausgelesen und was soll ich sagen... ich bin wie immer begeistert. Ich mag einfach den Schreibstil - der hier stark an die ersten Werke erinnert - und die Art wie sich die Spannung immer mehr und mehr steigert, sodass man die letzten Seiten eigentlich nur noch überfliegen möchte und endlich zu erfahren wie es ausgeht. Und immer ist das gewisse Augenzwinkern mit dabei (und sei es nur bei den Danksagungen oder wie in diesem Fall, ohne zu viel verraten zu wollen, bei den Beschwerden).
Die Aufregung über den Preis kann ich mal nun gar nicht nachvollziehen. Ich schließe mich da völlig der Bewertung des Sebastian F. an (und ich traue Herrn Fitzek durchaus zu, dass er diese Bewertung tatsächlich selber geschrieben hat). Ein Buch ist doch etwas das sich optisch etwas her machen sollte, das ich mir danach ins Bücherregal stelle und gerne nochmal in die Hand nehme. Der Verlag oder Herr Fitzek oder wer auch immer es endgültig entschiedet, gibt sich immer sehr viel Mühe, dass die Bücher hochwertig aussehen und auch in diesem Fall macht es etwas her. Es ist ja kein einfaches Taschenbuch und ich halte den Preis für völlig angebracht.
Für mich ist es ein gelungenes Erstlingswerk im Bereich Horror/Fantasy und ich würde mich über weitere Werke von Herrn Rhode alias Fitzek sehr freuen. Ob das Buch nun in Zusammenhang mit dem Joshua-Profil steht, wird sich dann ja nächste Woche raus stellen.
Das Buch ist - wie ich finde - nicht viel blutiger oder rauer als gewohnt. Es wird - wie man es kennt - an den Stellen aufgehört zu beschreiben die man auch einfach nicht genauer ausgeführt haben möchte. So war es schon immer und so wird es vermutlich bleiben. Den Bücher sind - im Gegensatz zum TV nun mal reines Kopfkino. - Marlen Haushofer
Die Wand (Marlen Haushofer: Die gesammelten Romane und Erzählungen 3)
(957)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaSchon vor langer Zeit habe ich die Verfilmung dieses Klassikers der neueren Literatur geschaut und muss sagen, dass diese schon sehr eindrucksvoll und gleichzeitig bedrückend war, allerdings hätte ich niemals damit gerechnet, wie großartig und packend das Buch tatsächlich ist.
In diesem begleitet man die namenlose Protagonistin dabei, wie sie, plötzlich von einer unsichtbaren Wand in den Bergen eingesperrt, versuchen muss, ohne jeglichen Luxus, ganz allein und mit relativ wenigen Nahrungsmitteln, klarzukommen. Nur ein Hund, später noch eine Kuh und eine Katze, begleiten sie in ihrem spartanischen Leben und werden mehr und mehr zu ihrer Familie. Die ganze Geschichte hätte dabei echt langweilig werden können, doch dem war ganz und gar nicht so, denn diese war zwar relativ sachlich, aber auch einfach nur wahnsinnig spannend und packend geschrieben. Das Buch ist ein Bericht über das, was der Protagonistin geschieht und spiegelt perfekt deren Gefühle und Gedanken wider. Es zeigt die bedrückende Einsamkeit, aber auch die Schönheit der Natur und des Alleinseins, der Ruhe und der Entschleunigung. Außerdem wurde die innige Beziehung zwischen der Protagonistin und den Tieren richtig toll beschrieben und jeder Verlust, den sie erleiden muss, war richtig schlimm für mich, da ich die Tiere auch sehr ins Herz geschlossen habe, allen voran Luchs, den bayrischen Gebirgshund.
Was die Protagonistin angeht, so fand ich diese ebenfalls richtig großartig und vor allem interessant geschrieben. Sie ist eine Mutter und Witwe in ihren Vierzigern und wirkte auf mich recht pragmatisch. Schnell passt sie sich ihrer neuen Situation an und versucht, einfach nur zu überleben. Dabei verändert sie sich immer mehr, wird immer ruhiger, leidet aber auch hier und da unter einer Art Depression. Dennoch kämpft sie, wobei ihr gerade auch ihre Tiere und die Verantwortung helfen.
Alles in allem war dieses Buch super ruhig und unaufgeregt geschrieben und dennoch fand ich den Bericht einfach nur mitreißend und super atmosphärisch. Es zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist und dass aller Luxus nichts wert ist, wenn es ums pure Überleben geht. Gleichzeitig muss sich auch die Protagonistin auf das Wesentliche besinnen. Ich hätte jedenfalls niemals gedacht, dass mich dieses Buch so sehr begeistern könnte und kann sagen, dass es für mich ein absolutes Lesehighlight ist.
- Bianca Iosivoni
Der letzte erste Blick
(869)Aktuelle Rezension von: jutta1608Mir hat dieses Buch in jedem Aspekt sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr schön anzusehen. (Ich bin leider kein Fan von Farbschnitten mit Text, aber das ist eh immer nur ein netter Bonus.)
DIe Geschichte von Emery und Dylan hat mir sehr gut gefallen. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt und habe mit ihnen mitgefiebert.
Nun freue ich mich auf weitere Teile der Freundesgruppe.
- Fredrik Backman
Ein Mann namens Ove
(845)Aktuelle Rezension von: Christin87Ove, 59, seit kurzem im vorzeitigen Ruhestand, hat nur noch einen Wunsch: seiner Frau in den Tod zu Folgen. Ove versucht wirklich alles, um an sein Ziel zu gelangen, doch kommt ihm immer etwas dazwischen. Materialschwäche, einzuparkende Autos, Leben retten, seiner Nachbarin Autofahren beibringen, sich um die Katze kümmern . . . Und dann sind da ja auch noch die ganzen anderen unzurechnungsfähigen Nachbarn, die von nichts eine Ahnung haben, nicht zuletzt Rune, mit dem er Jahrzehnte in leidenschaftlichem Streit verbrachte.
Irgendjemand muss die Welt in der Waage halten. Denn eines liebt Ove fast so sehr wie seine verstorbene Frau: Ordnung! Regeln sind dazu da, um eingehalten zu werden! Doch nach und nach taut der von allen als nervig und pedantisch abgestempelte Ove aus seiner harten Schale auf . . .Das Buch gehört für mich mal wieder in die Kategorie "Lies erst das Buch, schau danach den Film". Und es war eine großartige Entscheidung, denn es ist ein großartiges Buch!
Frederik Backman at his best! Die perfekte Mischung aus Tragik und Komik, über einen Mann, dem das Leben seit seiner Kindheit hart mitgespielt und der in Ordnung und Disziplin seinen Halt gefunden hat. Nur ein Mensch hat diese dicke Schutzmauer je durchschaut: seine Frau Sonja. Sie war und ist sein Ein und Alles. Und so erfahren wir alles vom kleinen Ove, vom jungen Ove, vom verliebten Ove und vom trauernden Ove. Und es ist überhaupt nicht schlimm, dass es der Erzählstil vorsieht, sehr viele Dinge sehr regelmäßig zu wiederholen. Die Art der Erzählung passt perfekt zu den schrulligen Charakteren. Parvaneh ist eine herrliche Gegenspielerin, die das meiste was sie mit Ove tut tut, weil sie seine Absicht schnell durchschaut hat.An nicht wenigen Stellen habe ich mir Textabschnitte markiert, weil die Geschichte mit zahlreichen (einfachen aber existenziellen) Erkenntnissen gespickt ist, die den Sinn des Lebens auf den Punkt bringen.
Wenn ich etwas finden müsste, was ich kritisieren sollte, dann die Tatsache, dass Ove erst 59 ist, aber die Beschreibungen vom ihm und seinem Umfeld einen viel älteren Mann vor dem inneren Auge entstehen lassen.Ein ganz eindeutiges 5 Sterne Buch.
Zumindest der Hollywoodfilm kann den Charme der Geschichte für mich nicht ganz einfangen, trotz Tom Hanks. Mal schauen, wie die Schweden selbst das hinbekommen haben.
- Laurie Gilmore
Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
(442)Aktuelle Rezension von: buecherfratzINHALT
Nachdem sich Jeanie in den letzten 7 Jahren in ihrem Assistenzjob aufgeopfert, ihr Privatleben vernachlässigt und ihrem Chef im wahrsten Sinne des Wortes dabei zugesehen hat, wie er sich zu Tode rackert, kommt das Angebot ihrer Tante, ihr Cafe in Dream Harbour zu übernehmen, genau richtig für einen Neuanfang. Auch wenn sie sich in dem Städtchen direkt wohl fühlt und Freunde findet, zweifelt sie daran, dass sie es wirklich schaffen kann. Auch die seltsamen Vorkommnisse im Cafe machen ihr zu schaffen. Zum Glück bekommt sie unerwartet Hilfe von "sexy Farmer" Logan, der seit einer unschönen Trennung sehr zurückgezogen lebt. Die Anziehung zwischen den beiden ist unbestreitbar und doch scheinen ihnen ihre negativen Erfahrungen der letzten Zeit im Wege zu stehen ...
MEINUNG
Dream Harbour ist eine wirklich süß gezeichnete Kleinstadt mit vielen skurilen, neugierigen Bewohnern und ganz viel herbstlichem Charme. Die Beziehung zwischen Logan und Jeanie ist ... nun ja ... vorhersehbar. Wie so oft sind es die ungesagten Worte, die den Protagonisten das Leben schwer machen, und die fast zu konstruierten Plot-Twists gehören auch fast zu jedem Liebesroman dazu. Davon abgesehen habe ich Logan und Jeanie aber als sehr angenehmes Protagonisten-Paar empfunden, das versucht, seine Vergangenheit abzuschließen.
FAZIT
"Meet me in Autumn" liefert ganz tolle Herbstvibes für Fans der bunten Jahreszeit und für alle, die Freude an cosy romance und an Geschichten über neugierige Kleinstadtbewohner haben. - Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
(754)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Gabby und Flynn sind seit frühester Kindheit unzertrennlich und arbeiten zudem zusammen in der örtlichen Tierarztpraxis. Nach all den Jahren stellen die beide nun fest, dass aus den freundschaftlichen Gefühlen romantische geworden sind. Aus Angst ihre langjährige Freundschaft durch eine allzu überstürzte Beziehung aufs Spiel zu setzen beschließen sie es langsam angehen zu lassen. Zudem plagen Flynn Selbstzweifel, denn er ist gehörlos und fragt sich ob er für Gabby wirklich der richtige Partner ist oder ob er ihr Leben unnötig kompliziert macht…
„Wir haben die Chance verdient, zusammen zu sein, herauszufinden, wohin das führen kann. Du wirst mich nicht verlieren.“ (S. 158)
„Zwei Jahrzehnte Freundschaft, und du verstehst es immer noch, mich zu überraschen.“ (S. 272)
Meine Meinung:
Mit Gabby und Flynn hat man zwei richtig sympathische und nahbare Hauptpersonen, die einem schnell ans Herz wachsen. Das trägt dazu bei, dass man sehr schnell in die Geschichte hineinfindet. Es ist zudem sehr gut gelöst wie die Autorin Gespräche zwischen dem gehörlosen Flynn und seinen hörenden Mitmenschen niedergeschrieben hat. Gebärdete Redeanteile wurden einfach kursiv gedruckt. Dadurch ergeben sich flüssig zu lesende Gespräche. Überhaupt ist dieses Buch insgesamt sehr kurzweilig und angenehm zu lesen.
Den Umgang mit dem Thema Gehörlosigkeit finde ich sehr gelungen. Die Besonderheiten die sich für Flynn aufgrund seiner Gehörlosigkeit im Alltag ergeben und vor allem Flynns Gefühlslage werden sehr feinfühlig und eindrücklich beschrieben. Zwar kommt er im Alltag insgesamt sehr gut alleine zurecht, aber manche Schwierigkeiten gibt es für ihn leider trotzdem. So ist er beruflich wie privat in bestimmten Situationen auf die besondere Rücksichtnahme bzw. Hilfe anderer angewiesen. Es genügt nämlich z. B. nicht, dass er ein Lippenleser ist, wenn in einer Gesprächsrunde alle durcheinanderreden und die Leute ihn beim Reden nicht direkt anschauen. Außerdem erfährt man, dass Flynn zwar laut sprechen kann, dies für ihn aber sehr unangenehm ist. In der Vergangenheit hat er nämlich leider durch die Reaktionen mancher Mitmenschen feststellen müssen, dass diese seine Aussprache und Sprachmelodie merkwürdig finden und seine Stimme ist ihm daher sehr peinlich. Dementsprechend ist es ein großer Vertrauensbeweis, wenn Flynn sich einer Person gegenüber traut laut mit ihr zu sprechen.
Diese Geschichte beinhaltet viele schöne und romantische Momente. Zugleich gibt es aber auch einige traurige und herzzerreißende Stellen. Besonders rührend und eindrücklich ist für mich die Szene in der Gabby Flynn mittels Berührungen zu verdeutlichen versucht wie sie Geräusche wahrnimmt:
„Das Meer ist ein Dröhnen, wenn man ihm nahe ist, aber in der Ferne ist es eher ein leises Rauschen.“ Sie ließ ihre Finger sanft über seine Schultern hin- und hergleiten. „Dann ist da das knisternde Geräusch des Windes in den Blättern, ein Schwirren.“ Ihre Fingerspitzen huschten über seine Ohrmuscheln. (S. 170)
Der Handlungsschauplatz wird wirklich gut in Szene gesetzt: So werden die kalifornischen Wälder und die Bergwelt sehr lebendig und anschaulich beschrieben. Gabby und Flynn haben zudem einen unfreiwilligen Zusammenstoß mit einem Wildtier und das sorgt für eine ziemlich gefährliche Situation. Außerdem bringt das Berufsleben von Flynn und Gabby Abwechslung in die Geschichte. Sie kümmern sich um sehr unterschiedliche Tiere und machen zudem Hausbesuche bei ihren Patienten, sodass die Tierarztpraxis nicht der alleinige Handlungsort ist.
Warum habe ich dennoch bloß 3 Sterne vergeben?
Flynn und Gabby sind seit der Vorschule befreundet – also schon seit ca. 20 Jahren. Trotzdem stellen sie nun nach all den Jahren beide fast zum gleichen Zeitpunkt fest, dass sie sich in den jeweils anderen verliebt haben und sie sich eine Beziehung wünschen. Das geschieht ohne dass etwas herausragend Besonderes geschieht, das dieses relativ plötzliche beiderseitige Aufkommen romantischer Gefühle erklärt. Ich hätte es glaubwürdiger gefunden, wenn einer von beiden sich wegen seiner Liebe anders verhalten oder über seine Gefühle gesprochen hätte und dies dann dazu geführt hätte, dass daraufhin auch der andere beginnt seine Gefühle zu hinterfragen bzw. zu ändern.
Zudem kommt es meiner Meinung nach in der ersten Buchhälfte stellenweise zu kurz, dass Flynn Gabby natürlich nicht bloß liebt, weil sie so hilfreich ist und weil sie ihm den Alltag so sehr erleichtert. Es wird teilweise schon fast zu sehr betont wie wichtig Gabbys bedingungslose Hilfe und Unterstützung für Flynn ist. So könnte Flynn ohne Gabby z. B. seine Arbeit als Tierarzt nicht so problemlos und effizient bewältigen. Zudem hilft sie ihm auch in der Freizeit (u. a. indem sie ihm als Übersetzerin dabei hilft an Gesprächsrunden mit Freunden teilzunehmen). Man hat leider teilweise schon fast ein bisschen den Eindruck, dass es eine Form von Abhängigkeitsverhältnis ist und sich erst aus diesem heraus Liebe entwickelt. Es wäre deshalb besser gewesen, wenn noch mehr darauf eingegangen worden wäre welche Charaktereigenschaften und welche Aspekte ihrer Persönlichkeit Flynn liebt und schätzt. Zum Glück bessert sich das aber im weiteren Verlauf des Buches merklich.
Ein weiterer Punkt, der mich ein wenig stört, ist einer der Gründe weshalb Flynn zunächst vor einer Beziehung mit Gabby zurückschreckt: Er ist sehr besorgt, dass er im Falle eines Scheiterns der Beziehung seine Helferin Gabby am gemeinsamen Arbeitsplatz verliert, weil das für ihn beruflich einige Nachteile und Unannehmlichkeiten mit sich bringen würde. Diese Sorge ist zwar verständlich, aber er denkt dabei viel zu wenig an Gabby und deren Gefühle. Immerhin ist Gabby durch seine Zurückweisung zutiefst verletzt, aber seine Gedanken sind fast ausschließlich damit beschäftigt inwieweit ein mögliches Scheitern der Beziehung für ihn berufliche Nachteile haben könnte.
Mein Hauptkritikpunkt an dieser Geschichte – die mir ansonsten in weiten Teilen sehr gefällt – ist der Eindruck, dass sich (vor allem zum Ende hin) unnötig viel Drama entfaltet. Zum einen hat Gabbys Familie plötzlich die Sorge, dass Gabby ihren Beruf aus den falschen Gründen heraus ergriffen hat – nämlich bloß, weil sie Flynn als Arbeitskollegin helfend zur Seite stehen will. Ich finde es unverständlich, dass Gabbys Familie plötzlich auf diesen Gedanken kommt, denn immerhin arbeitet Gabby mittlerweile schon mehr als 10 Jahre (!) äußerst glücklich in der Tierarztpraxis und vorher hat die Familie diese Befürchtung nie ausgesprochen. Die Familie steht außerdem der Beziehung zwischen Gabby und Flynn ziemlich ablehnend und skeptisch gegenüber, obwohl sie ihn zuvor aber gemocht und akzeptiert haben. Allein aufgrund seiner Gehörlosigkeit finden sie, dass Flynn als Partner nicht gut genug für „ihre“ Gabby ist. Gabbys Gefühle und ihr Glück scheinen zweitrangig zu sein. Trotzdem arrangiert sich die Familie dann später aber doch noch relativ plötzlich mit der Situation.
Außerdem fordert Flynn im weiteren Verlauf eine „Beziehungspause“ ein, weil er Zweifel hat, dass eine Beziehung mit ihm für Gabby das Beste ist und weil ein bisschen Gegenwind vom Umfeld kommt. Seine Unsicherheiten sind nachzuvollziehen, aber dass er gleich so einen einschneidenden Schritt geht, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Immerhin hätte ihm direkt klar sein müssen wie sehr Gabby mit diesem gut gemeinten Verhalten verletzt. Außerdem ist Gabby ja in all den Jahren ihrer Bekanntschaft die meiste Zeit alleinstehend gewesen und hat nie zu einem anderen Mann eine so tiefgehende Verbundenheit wie mit Flynn gehabt. Es sieht also nicht danach aus, dass sie bereit wäre eine Beziehung mit jemand anderem einzugehen. Dieses Drama empfand ich als überflüssig. Außerdem wurde das Ganze dann sowieso nach kurzer Zeit vergleichsweise problemlos wieder aufgelöst und es werden recht schnell Pläne für die gemeinsame Zukunft geschmiedet.
Fazit:
Es handelt sich um eine schöne Liebesgeschichte in die das Thema Gehörlosigkeit sehr einfühlsam und in unaufdringlicher und passender Weise eingeflochten wird. Die Geschichte überzeugt mit schönen und rührenden Momenten, bietet aber auch einige traurige Momente. Zugleich gibt es aber meiner Meinung nach auch an der einen oder anderen Stelle Verbesserungspotenzial. Dennoch habe ich die Geschichte insgesamt gerne gelesen.
Hier noch zwei besonders rührendes Zitate:
„Du hast genauso viel gegeben wie genommen, Flynn. Es gibt ebenso viele Momente, in denen du mich gerettet hast. Wir waren füreinander da, weil es das ist, was Freunde nun einmal tun. Freunde unterstützen sich. Wenn ein Stück von uns zerbricht, sammeln sie die Scherben auf. Und ich werde auch morgen noch da sein und am Tag danach und am Tag danach, um die Scherben aufzusammeln. Genauso wie du es für mich tust.“ (S. 130)
„Ich mag ja taub sein, aber dein großes Herz macht dich blind.“ (S. 309)
Und zum Schluss ein sehr lustiges Zitat:
Trotz all seines James-Bond-Gleichmuts wirkte er gerade geschüttelt und gerührt. (S. 96)
- Walter Moers
Der Schrecksenmeister
(1.219)Aktuelle Rezension von: buch_klatsch╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞
Walter Moers entführt erneut in das skurrile und verrückte Zamonien. Diesmal allerdings mit einer deutlich düsteren Note.
Die Geschichte rund um das sympathische Krätzchen Echo, welches einen Pakt mit dem mysteriösen Alchemisten Succubius eingeht, ist definitiv kreativ, hat sich aber für mich stellenweise in die Länge gezogen.
Der Funke für die Geschichte ist bei mir leider erst ab dem Mittelteil übergesprungen, obwohl das Buch mit dem gewohnten Wortwitz und den fantasievollen Beschreibungen für unterhaltsame Momente sorgte.
Insgesamt konnte mich diese Reise ins Zamonien-Abenteuer leider nicht ganz überzeugen.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧
Ein solides, aber für mich nicht überragendes Zamonien-Abenteuer.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚
3 / 5 ⭐️
Liebste Grüße 📚📖,
Jeanette.
- Erin Hunter
Warrior Cats - In die Wildnis
(1.185)Aktuelle Rezension von: SarahSoschniokSchöne Kindheitserinnerung. Tolle, spannende Geschichte über einen Kater, der in die Wildnis zu einer Ansammlung von Katzen findet.
Habe es als Hörbuch gehört. Man kommt gut in die Story rein und ich liebe die Welt der Warrior Cats, die Erin Hunter erschaffen hat.
Sammy auf seinen Weg zu den Clans zu begleiten hat mich total zurückversetzt und die Sprecherin hat meine Liebe zu Hörbüchern entfacht! - P.C. Cast
Ungezähmt
(2.000)Aktuelle Rezension von: ZarinaInhaltsangabe:
Im vierten Band von „House of Night“ ist Zoey zum Außenseiter geworden, nachdem sich ihre Freunde von ihr abgewandt haben. Nur noch zwei Freunde bleiben ihr, einer davon ist untot und der andere nicht einmal Gezeichnet. Währenddessen hat die Hohepriesterin Neferet den Menschen den Krieg erklärt, und Zoey ist überzeugt, dass dies der falsche Weg ist. Doch wird sie jemanden finden, der ihr glaubt? Zoey sieht sich mit dunklen, bösen Mächten konfrontiert, die alles zu zerstören drohen, was sie liebt.Meine Meinung:
„Ungezähmt“ steigert die Spannung weiter, denn Zoey steht vor einer Zerreißprobe. Ihre Freundschaften werden hart auf die Probe gestellt, und sie muss schwere Entscheidungen treffen. Die dunklen Mächte, die Neferet und andere Charaktere verkörpern, machen das Buch zu einem fesselnden Thriller. Was mich jedoch etwas gestört hat, ist die ständige Wiederholung von dramatischen Wendungen und die sich ständig verändernde Dynamik zwischen Zoey und ihren Freunden. Zoey wirkt manchmal fast zu emotional und überfordert von der Last, die auf ihren Schultern liegt. Ein paar zu schnelle, klischeehafte Wendungen in der Handlung sorgen dafür, dass das Buch stellenweise etwas vorhersehbar wirkt.
Trotzdem liebe ich diesen Teil, weil er meiner Meinung nach einen echten Höhepunkt für die Charakterentwicklung bietet – vor allem für Aphrodite. Sie wird immer mehr ein Teil der Geschichte und wächst über sich hinaus. Ihr Charakter zeigt sich vielschichtiger, und ihre Lernkurve macht sie zu einer der interessantesten Figuren des Bands. Zoey hingegen, die eigentlich die Protagonistin ist, scheint immer wieder in alte Fehler zu verfallen, wodurch sie in meinen Augen oft weniger beeindruckend wirkt.Fazit:
„Ungezähmt“ bringt Zoey in eine schwierige Lage, in der sie ihr Vertrauen in andere und in sich selbst hinterfragen muss. Die düstere Atmosphäre und die wachsende Bedrohung durch dunkle Mächte machen den Band spannend, aber die wiederholten dramatischen Höhepunkte und das ständige Auf und Ab in den Beziehungen zu ihren Freunden können etwas ermüdend wirken. Wer die Serie liebt, wird auch diesen Band mögen, aber er bleibt nicht ganz so fesselnd wie die vorherigen. Besonders die Entwicklung von Aphrodite hebt sich positiv ab, während Zoeys Charakter manchmal zu sehr in ihren eigenen Konflikten gefangen bleibt. Trotz allem liebe ich es, und die Geschichte bleibt ein Muss - Eva Völler
Zeitenzauber
(746)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeDer dritte und letzte Band dieser Zeitreise-Trilogie.
Diesmal reisen Anna und Sebastiano nach London ins Jahr 1813. Hier haben sie einen relativ leichten Auftrag zu erfüllen, doch danach gibt es plötzlich Probleme mit den Zeitreise-Toren! Anna und Sebastiano sollen herausfinden, was es damit auf sich hat. Sie tarnen sich als Geschwisterpaar und mischen sich unter den Londoner Adel...
💜 Ein schöner und gelungener Abschluss dieser Trilogie. Anna und Sebastiano als Zeitreisepaar haben mir sehr gut gefallen. Das Setting in diesem dritten Band hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist gut bei mir angekommen.
Schade, dass die Reihe nun beendet ist für mich.
08-01-2026
- Ava Reed
Die Stille meiner Worte
(780)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerIch habe vor etwas mehr als einem Jahr schonmal ein Buch von Ava REed gelesen, welches mir sehr gefiel. Viele haben mir gesagt, dass dieses iht Lieblingsbuch der Autorin ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, das Buch ist flüssig und ich konnte es in kurzer Zeit verschlingen. Ich finde s mega toll, wie Hannahs Trauma aufgearbeitet wird, vorallem weil es wichtige Themen anspricht. Und Levi ist sowieso eine Green Flag auf zwei Beinen.
Zudem finde ich das Setting im Camp richtig toll und liebe es, wie die Lehrpersonen mit den Kindern (und Mo) umgehen 🥰
Tolles Buch
- Tom Rob Smith
Kind 44
(776)Aktuelle Rezension von: LidenBUCH
review
Tom Rob Smith
Autor
Genre des Buches :
Polit - & Ermittlungsthriller
Was ist das Hauptthema oder die Message des Buches?
Mordvertuschung - Angst totalitäres Regime
Würde ich es weiterempfehlen?
Nein
Datum
05.12.2025
Bewertung
Titel
Kind 44
Zusammenfassung des Buches in meinen eigenen Worten:
Leo arbeitet bei dem Geheimdienst des Staates und legte eine erfolgreiche Karriere hin - gesehen, autoritär, gedrillt. Ein grausamer Mord an einem Kind wird unter den Tisch gekehrt und Leo ermittelt heimlich und gerät dadurch selbst ins Visier. Vom Staatsheld zum Staatsfeind. Wir erfahren über die Gepflogenheiten des Staates zu Zeiten Stalins.
Mein Fazit zu diesem Buch :
Trotz der spannenden Thematik und der Verdeutlichung des Lebens in der Sowjetunion zu Zeiten Stalins konnte mich das Buch nicht packen. Es war sehr ausschweifend beschrieben. Leo seine Verwandlung war nachvollziehbar. Die Problematik rund um Stalin war für mich allerdings nichts "Neues" und mir bewusst, vllt fehlte mir dadurch der Wow Effekt.























