Bücher mit dem Tag "kaufbeuren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kaufbeuren" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (ISBN: 9783548291963)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Fluch der Pest

     (98)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ


    Mittlerweile ist es Band ACHT um die Henkerstochter, die mich neulich gefesselt hatte. Ich möchte euch berichten, wir mir das Buch und die Fortsetzung der Geschichte gefallen haben. 
    Wir befinden uns im Zeitalter der Pest. Es ist Sommer im Jahr 1679 - Wien - die Pest wütet. Nun breitete sie sich auch im Bayerischen aus. Wieder ist natürlich der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl mit von der Partie. Ein Pestkranker sucht ihn auf. Dieser bricht zusammen und stirbt, vorher allerdings flüstert dieser Jakob etwas zu. Er solle Kaufbeuren retten, wo ein schwarzer Reiter mit einer Pfeife zum Tanz aufspielen würde. Der Mörder habe zwei Gesichter. Jakob und seine Tochter gehen gemeinsam diesen mysteriösen Worten nach. Kaufbeuren aber ist voller Toter und die Pest treibt ihr Unwesen, sie begeben sich in große Gefahr - Todesgefahr .... Ist aber "nur" die Seuche, die tötet, oder treibt da einer ein Spiel ???
    Die Geschichte passt perfekt in unsere heutige Zeit - als hätte der Autor gewusst, was auf uns zukommt. Wie immer extrem passender Schreitstil zum Thema und dem Genre des historischen Romans. Mich hat die Geschichte wieder einmal fasziniert und ich bin begeistert, wie es der Autor schafft von Buch zu Buch einfach nicht nachzulassen in der Qualität, man fühlt, dass er mit dem Herzen schreibt, nicht, weil halt wieder ein Buch fällig ist. Die Geschichte ist klug konstruiert und hat mich zu 100 Prozent überzeugt und perfekt spannend unterhalten. Es ist alles an historischem Wissen sehr gut recherchiert und die Pest ist super in die fiktive Handlung eingebunden bzw. umgekehrt - ich empfehle dieses Buch wärmstens.


  2. Cover des Buches Nebel im August (ISBN: 9783570403280)
    Robert Domes

    Nebel im August

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr bewegendes Buch, das die Geschichte von Ernst Lossa erzählt.
    Eine schockierende Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.
    Ernst Lossa wird von seiner Familie getrennt, kommt in ein Kinderheim.
    Er klaut, gilt als schwer erziehbar und wird so von einem Kinderheim ins nächste gesteckt.
    Irgendwann landet er in der Psychiatrie, obwohl er kerngesund ist. Doch er gilt als Psychopath.
    Außerdem ist er ein Jenischer, ein "Zigeuner".
    Und so wird er letztendlich ein Opfer der NS-Euthanasie. Er bekommt 1944 die Todesspritze verabreicht.
    Es ist bestürzend, dass diese "Geschichte" wahr ist. Die Dialoge sind fiktiv, aber das ganze Gerüst drum herum ist wahr und macht es so grausig und schockierend.
    Mich hat die Geschichte von Ernst Lossa tief bewegt als Beispiel von so unendlich vielen Opfern der damaligen Zeit.
    Den Film habe ich noch nicht gesehen, möchte das aber noch nachholen.
    Das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen!

  3. Cover des Buches Das Heiligenspiel (ISBN: 9783426636176)
    Ursula Niehaus

    Das Heiligenspiel

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Mit Anna begleiten die Leser ein sympathisches, junges Mädchen auf seinem Weg zum Erwachsenwerden und darüber hinaus. Häufig wird Anna leichtsinnig, naiv und unsicher beschrieben, man traut ihr nur wenig zu. Zwar widerlegt sie diese Vorurteile immer wieder und stellt auch ihre Klugheit unter Beweis, aber es ergibt sich kein ganz stimmiges Bild ihres Charakters.

    Abgesehen davon erwartet den Leser ein lebendiges Bild der damaligen Zeit, vor allem im Hinblick auf die Stellung der Frau in diesem Kapitel der Geschichte. Aber auch das alltägliche Leben, verwoben mit historischen Fakten, wird plastisch beschrieben. Das ist eine gute Grundlage für einen soliden, genretypischen Roman.

    Und auch wenn sich hier und da stilistische Schwächen einschleichen und die Sprache nicht immer perfekt passt, ist die Geschichte rund um Anna durchweg interessant und lädt zum Weiterlesen ein. Man will wissen, wie es mit der jungen Frau weitergeht und wie sie die Herausforderungen ihres Lebens meistert.

  4. Cover des Buches First to Find (ISBN: 9783743196575)
    Charly Essenwanger

    First to Find

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Starsearcher
    Siegfried  ist leidenschaftlicher Geocacher und ansonsten einfach ein Mensch wie du und ich. Das ändert sich, als er einem alten Bekannten begegnet, der ihn vor vielen Jahren finanziell ruiniert hat. Siegfried steigert sich dermaßen in seine Wut und seinen Hass hinein, dass er ihm eine Falle stellt und ihn ermordet. Das wiederum ruft Kommissar Vincent Zeller und seine Truppe auf den Plan.

    Der Mörder ist von Anfang an bekannt, er wird sogar im Klappentext verraten. Das schafft eine interessante Ausgangslage.

    Leider wird mir Siegfried nicht so richtig sympathisch. Er kommt bei mir eher spießig und trantütig an, obwohl er vermutlich einfach den ganz durchschnittlichen Normalbürger verkörpern soll, der durch ein Ereignis so aus der Bahn geworfen wird, dass er zum Mörder wird.
    Vincent besitzt dagegen etwas mehr „Fleisch“, trotz seines Vegan-Fimmels. Nichts gegen vegan, aber ab und zu hat man den Eindruck, der Autor befindet sich auf seiner ganz persönlichen Vegan-Missionierung. In fast jeder Szene mit Vincent wird vegan gegessen und der neue Kollege mit veganen Speisen angefüttert. Wenn nicht gegessen wird, wird zumindest irgendwie erwähnt, dass der Kommissar vegan ist. Obwohl die Szenen ganz witzig sind, war es einfach ein bisschen zuviel für meinen (nicht-veganen) Geschmack.

    Der erste Teil der Geschichte dreht sich ausschließlich um Siegfried und wie er zum Mord getrieben wird. Der Autor hat sehr gut recherchiert, diese Immobiliengeschichte fand ich wirklich interessant. Die verschiedenen Zeitebenen erzeugen zusätzlich Spannung.
    Die Polizeiarbeit wird gut beschrieben, obwohl mir die Schlussfolgerung zum Täter zu weit hergeholt ist. Das wäre, als wenn das Opfer erster Kunde in einem neuen Laden gewesen wäre und nur, weil er am gleichen Tag einen knappen Kilometer entfernt ermordet wird, kann nur der Ladeninhaber der Mörder sein. Auch dass beide Männer am gleichen Tag den gleichen Cache finden, ist nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass einer den anderen ermordet hat. Die Auflösung hat mir dann allerdings wieder gut gefallen.

    Die Geschichte fand ich gut. Den Stil leider etwas unprofessionell. Die Sprache ist einfach, die Satzkonstruktion bisweilen ziemlich holprig. Einige Rechtschreibfehler sind zu vernachlässigen (und zuweilen ganz witzig, wenn zum Beispiel auf etwas nicht geschossen, sondern geschissen wird), aber die Grammatik ist verbesserungsbedürftig. Zeiten wechseln oft mitten im Satz, gerne wird mal der Konjunktiv statt einer Vergangenheitsform gewählt und leider ist ein Apostroph nun mal kein einfaches Anführungszeichen (sieht am Wortanfang unten ein bisschen doof aus). Der Autor sollte sich auch etwas mit Kommaregeln befassen. Vielleicht auch mit dem Genitiv, denn „Siegfrieds Hand“ liest sich auf Dauer einfach flüssiger als ständig „die Hand von Siegfried“.
    Als Self-Publisher ohne Verlagslektorat im Rücken muss man sich um solche Dinge halt leider selber kümmern. Daran krankt das Buch noch etwas.

    Mein Fazit: wer sich am mitunter leicht holprigen Stil (in der Gesamtheit ist es nicht wirklich so schlimm) nicht stört und sich über Grammatikschnitzer eher amüsiert als aufregt, kann hier durchaus eine interessante Lektüre finden. Der Autor lässt viel Wissen einfließen über Geochaching, Immobiliengeschäfte, vegane Lebensweise und Polizeiarbeit, und hat eine insgesamt spannende Geschichte geschrieben. Mir war beim Lesen keinen Moment langweilig und deshalb gibt es trotz der stilistischen Schwächen 4 Sterne. Wenn der Autor jemanden findet, der ihm sein nächstes Werk vernünftig lektoriert, bin ich auf jeden Fall wieder mit an Bord.

  5. Cover des Buches Die Blaue Grotte (ISBN: 9783492957465)
    Sergio Bambaren

    Die Blaue Grotte

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Autor Sergio Bambaren begibt sich auf eine vierwöchige, von seinem Verlag organisierte Lesereise quer durch Europa und lässt den Leser in einer Art Tagebuch an den Begebenheiten, Geschehnissen und seinen Gedanken während dieser Zeit teilhaben.

    Zeitgleich ist dies Buch auch eine Hommage an den heiligen Franziskus von Assisi, auf dessen Spuren seines längst vergangenen Lebens Bambaren mehr als einmal wandelt.

    Sehr treffend schreibt Sergio Bambaren: "Das Leben ist eine Frage der Wahrnehmung."
    Und dies ist auch schon eine der Kernaussagen des nur 128 Seiten zählenden, aber dennoch so gewichtigen Büchleins.

    Es geht darum, sich selbst zu finden und seinen Weg zu gehen. Dabei den tieferen Sinn des Lebens zu entdecken und - ganz im Sinne Assisis - ein guter Mensch zu werden. Zu erkennen, dass es keine Zufälle im Leben gibt, sondern dass das, was wir dafür halten, einfach nur Hinweise auf unserem Weg sind, die uns Erkenntnisse bringen. Und zwar genau dann, wenn wir sie am wenigsten erwarten. Es geht darum, seinem Herzen zu vertrauen und ihm zu folgen. Nicht der hat am Ende ein erfolgreiches Leben gelebt, der viele materiellen Reichtümer angehäuft hat, sondern der, der viele kostbare Momente gelebt hat ♥ 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks