Bücher mit dem Tag "kaufleute"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kaufleute" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.154)
    Aktuelle Rezension von: DerBlaueVogel

    Ein unglaublich tolles Buch, das nun eines meiner Lieblingsbücher ist. Die historischen Fakten stimmen nicht immer, aber es handelt sich ja um einen ROMAN, um  ein Buch, dessen Handlung ich lange nicht vergessen werden kann.

    Inhaltlich wird dem Leser ein Blick in die Welt der Bader und Gaukler, der reisenden Kaufleute, der Pest und des Hungers, des blinden Gottesglaubens und der Scheiterhaufen gewährt. 

    Die Hauptperson ist Rob Jeremy Cole, der nach dem Tod seiner Eltern bei einem Bader Schutz findet und sein Schüler wird. Nach dem Tod des Baders bricht Rob nach Persien auf, weil er dort bei dem berühmtesten aller Ärzte, einem wahren Heiler und Helfer der Menschen ausgebildet werden möchte. 



  2. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (884)
    Aktuelle Rezension von: ElfiJ

    Ein wunderbares Buch über eine mutige und starke Frau.

    Ich habe diese Geschichte geliebt, mit der Protagonistin gelacht, geweint und ihr das größte Glück gewünscht. 

    Was will man mehr?

  3. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.087)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Der Steinmetz Tom Builder will nicht nur Häuser bauen, sondern gleich eine Kathedrale und gelangt so nach Kingsbridge. Prior Philip ist froh jemanden wie Tom gefunden zu haben. Doch wie das Leben so spielt, müssen sie mit den damaligen gesellschaftlichen Zuständen zurecht kommen und so einige Kämpfe ausharren.

    Ich bin sehr begeistert von dem Schreibstil und von den vielen Schicksalen einer Region, die zu einer allumfassenden Geschichte wird.

  4. Cover des Buches Das Salz der Erde (ISBN: 9783442479474)
    Daniel Wolf

    Das Salz der Erde

     (299)
    Aktuelle Rezension von: readerhd66

    Ich hatte zuvor noch keinen Roman von Daniel Wolf gelesen und war sehr positiv überrascht. Das Buch liest sich sehr flüssig und war von Anfang bis Ende fesselnd ohne daß zwischendurch Längen aufgekommen wären, was bei einem Werk von über 1100 Seiten etwas heißen will. Was mich ein wenig an Michels und Isabelles Charakter gestört hat, war die Fälschung der kaiserlichen Urkunde am Ende des Romans, aber ich will auch nicht zu pingelig sein, sie haben ja auch selbst einiges Unrecht erlebt. Interessant fand ich auch die Erläuterungen im Nachwort, vor allem die Tatsache, daß es eine solche  Urkundenfälschung wirklich schonmal gegeben hat.

    Alles in allem kann ich "Das Salz der Erde" nur weiterempfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

  5. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: 9783404152186)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (586)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Im Jahr 2002 erschien der Roman "Der König der purpurnen Stadt" von der Königin der historischen Romane Rebecca Gablé im Bastei Lübbe Verlag.


    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei seinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Dort hat er einen schweren Stand, denn Rupert ist gewalttätig und zu Jonah oft ungerecht. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihm etwas Zuneigung. Jonah möchte ein erfolgreicher Tuchhändlerwerden, doch dazu muss er in der elitären Londoner Tuchhändlergilde aufgenommen werden. Als er König Edward und seiner Frau, Königin Philippa begegnet, kommt er seinem Traum näher. Er wird Hoflieferant und der jüngste Kaufmann in der Gilde. Gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er den Londoner Tuchhandel. Mit seinem Erfolg erntet er auch Neid und wird zum Opfer von Intrigen.

    Diesen historischen Roman lässt die Autorin wieder im Mittelalter in England spielen, doch dieses Mal ist kein Adliger der Protagonist, sondern ein Kaufmann und Wollhändler aus London. Jonah Durham ist eine Figur, mit der man sich auf eine abenteuerliche Reise machen kann, denn sein Erfolg im Beruf, sein Aufstieg in die elitäre Tuchhändlergilde ist seinen Neidern ein Dorn im Auge. Er muss einiges einstecken, bis er diesen Aufstieg geschafft hat und auch danach hat er einige Feinde. Seine Liebe zur Königin Philippa macht die Sachen um einiges schwerer als es schon der Fall ist.


    Auch dieser Roman ist der Autorin wunderbar gelungen, das London des 14. Jahrhunderts und das damalige Kaufmannsleben zeichnet sich als Kopfkino ab und die Hauptfigur Jonah hat mit seinem Lebenswandel einige Intrigen und Abenteuer zu bestehen, die mit Liebe, Leid und Freud beim Leser für gute Unterhaltung sorgen.


    Es entsteht ein guter Einblick in die Gebräuche der Zünfte und Gilden und das Leben des Mittelstands wird hier authentisch nachempfunden. Aus dieser Sicht hat man eine neue Perspektive auf die Adelsherren, den König und die Ritter und lernt die politische und gesellschaftliche Struktur Londons kennen.

    Anhand einiger weiblicher Charaktere verdeutlicht die Autorin gezielt die Rolle der Frau im Mittelalter mit ihrer unterwürfigen Stellung, sie zeigt die vorherrschende Gewalt und Unterdrückung, jedoch ohne diese Rolle zu stark zu dramatisieren. Die Darstellung von Königin Philippa gefällt mir ausgesprochen gut, denn sie weiß sich trotz der Abhängigkeit von ihrem Mann durchaus geschickt und mit intelligenten Schachzügen zu wehren und ihre Interessen durchzusetzen.

    Es ist die Kunst der Autorin, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und ihr Handeln nachvollziehen, wenn auch nicht billigen. Mir erschien die Hauptfigur Jonah mit seinen negativen Zügen zwar nicht unbedingt als Sympathieträger, doch er wird damit auch glaubhaft. Gegen die anderen Romane fehlt es der Geschichte insgesamt ein wenig an Spannung.

    Doch auch dieser Roman ist wieder gut recherchiert und hat reichlich Unterhaltungspotential.
    Obwohl hier einige Figuren aus anderen Bänden eingebunden werden, ist dieser Roman eine eigenständige Geschichte.

    Am Ende lösen sich die Intrigen und Bosheiten von Jonahs Neidern und Gegner in Wohlgefallen auf, was einem Roman dieser Art einen guten Abschluss verpasst.


    In diesem Roman taucht Rebecca Gablé ins Tuchhändler-Milieu ein und bringt mit stimmiger Hintergrund-Zeichnung eine interssante Geschichte zu Papier, die mit ihren bisherigen Romanen vielleicht nicht ganz mithalten kann, aber dennoch für gute Leseunterhaltung sorgt.

  6. Cover des Buches A Clash of Kings (ISBN: 9780345535429)
    George R. R. Martin

    A Clash of Kings

     (273)
    Aktuelle Rezension von: anna_m

    „A clash of Kings“ erschien 1999 in den USA und wurde für die deutsche Veröffentlichung in zwei Bände unterteilt, die die Titel „Der Thron der Sieben Königreiche“ und „Die Saat des goldenen Löwen“ tragen. Ich habe mich für die amerikanische Ausgabe entschieden, denn ich lese eben gerne das Original.

    Meine Ausgabe enthielt wieder eine doppelseitige Karte der Fantasiewelt, die jedoch immer noch sehr klein ist und bei der man ganz genau hinsehen muss, um sie zu entziffern. Im Anhang waren wieder die Stammbäume aller wichtigen Häuser enthalten, die ich allerdings nicht konsultieren musste, um mich zurechtzufinden. Wie gehabt werden die einzelnen Kapitel mit dem Vornamen der Figur betitelt, aus dessen Perspektive in der dritten Person erzählt wird.

    Dieser zweite Band knüpft direkt an den Vorgänger an und führt zurück in die Welt der Starks, Lannisters, Snows und wie sie nicht alle heißen. Der Leser hat sie im vorherigen Band liebgewonnen und freut sich auf das Wiedersehen. In Westeros scheint der Sommer zur Neige zu gehen, doch niemand weiß genau wann er tatsächlich zu Ende sein wird, noch, wie lange der folgende Winter sein wird. Während es eigentlich gelten sollte, Vorräte zu horten und sich auf den Winter vorzubereiten, verfällt der gesamte Kontinent in einen Krieg um den Thron. Die Brüder des gestorbenen Königs Robert Baratheon, Renley und Stannis, sowie sein Sohn Joffrey erheben einen Anspruch. Die Kinder des gestorbenen Königs werden als illegitim bezeichnet, da der Verdacht des Inzests besteht. Es geht das Gerücht um, alle drei seinen in Wahrheit die Nachkommen von Königin Cersei und ihrem Bruder Jamie Lannister. Stannis hält sich für den richtigen Erben, weil er Roberts älterer Bruder ist. Er hat eine mächtige Zauberin an seiner Seite und eine große Kriegsflotte. Renley hingegen führt das größte Heer an.

    Die Familien des Nordens streben indes ihre Unabhängigkeit unter König Robb Stark an, der mit seiner Armee gen Süden mareschiert. Seine Schwester Sansa soll aber eigentlich den Thronerben Joffrey heiraten, was sich nun nicht mehr ziemt. Seine jüngere Schwester Arya gilt als verschwunden, denn sie reist als Junge verkleidet mit den Rekruten der Nachtwache gen Norden, wo sie an der Mauer aus Eis, die Westeros schützt, ihren Bastardbruder John wiederzutreffen hofft. Im Norden sollen Bran und Rickon, die beiden jüngsten Kinder der Familie Stark auf der Burg Winterfell die Stellung halten.

    Außer Konkurrenz und noch sehr geschwächt, spielt auch Daenerys Targaryen eine Rolle. Auf dem im Osten liegenden Kontinent Essos, der von Westeros durch das Meer getrennt ist, hat sie ihre Gefolgsleute größtenteils verloren und versucht, eine neue Armee und Schiffe zu erstehen, damit sie die Heimat ihrer Vorfahren, Westeros, erobern kann. Dabei sollen ihr ihre drei Drachenbabys helfen.



    So weit, so gut. Wie gehabt geht es um die Vorherrschaft im Reiche Westeros und natürlich um viele Intrigen und Allianzen, die die Protagonisten schmieden oder zu schmieden versuchen, um für sich das Beste rauszuholen. Ich kannte vor der Lektüre die TV-Serie „Game of Thrones“ und habe die Fantasy-Reihe auch nur deswegen zu lesen begonnen. Mich interessierte vor allem, noch mehr über die Protagonisten zu erfahren und ich wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Wie auch im ersten Band findet man immer wieder Dialoge, die 1:1 im Film übernommen wurden, doch wurde bei der Adaptation dieses Mal deutlich gekürzt. Vor allem die Geschichte um Arya und Bran erhält meiner Meinung nach mehr Raum im Roman als im Film und gefiel mir sehr gut. Auch die Lannistergeschiwister Cersei und Tyrionn, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, haben mich wieder begeistert. Sie beherrschen das Spiel um den Thron wie niemand anders.

    George R.R. Martins Schreibstil ist sehr lebendig und er legt seinen Figuren auch immer wieder Humorvolles in den Mund. Ein paar Kostproben:

    - Maester Cressen, eine Art Medizinmann und Hüter des Wissens, im Dienste von Stannis, erklimmt einen hohen Turm: "There are too many steps in this castle, and it seems to me they add a few every night, just to vex me."

    - Königin Cersei bereitet die manchmal etwas naive Sansa auf ihr Leben als Frau vor: "A woman's life is nine parts mess to one part magic, you'll learn that soon enough... and the parts that look like magic often turn out to be messiest of all" (S.760)

    - Martin baut weise Ratschläge ein: "He who hurries through life hurries to his grave"

    Und er lässt seine Protagonisten vielsagende Prophezeihungen sprechen, deren Wahrheitsgehalt erst viel Später ans Licht kommen wird. 

    - Tyrionn Lannister zu seiner Schwester, der Königin: "A day will come when you think yourself save and happy, and suddenly your joy will turn to ashes in your mouth, and you'll know the dept is paid." (S.779)

    Wer des Englischen mächtig ist, sollte zur Originalausgabe greifen und sich nicht davon abschrecken lassen, dass zu Beginn vielleicht ein wenig unbekanntes Vokabular vorkommt, denn das hat man ganz schnell verinnerlicht. Es hat mir wieder viel Freude bereitet, in diese fantastische Welt einzutauchen und ich kann die Lektüre nur empfehlen, für alle Fans der Fernsehserie sowie für Liebhaber des Fantasy-Genres.
  7. Cover des Buches Die tausend Herbste des Jacob de Zoet (ISBN: 9783499255335)
    David Mitchell

    Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Jacob de Zoet ist Holländer und will als Kaufmann in Dejima, einer künstlichen japanischen sein Glück finden. Zu Hause hat er eine Verlobte, doch Dejima bietet eine schillernde, interessante und geheimnisvolle Welt, nicht zuletzt durch die Hebamme und Medizinstudentin Aibagawa Orito. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Korruption, zwielichtige Gestalten, illegale Geschäfte und die gesamte Tradition Japans zeigen genauso die Schattenseiten dieses exotischen Landes. Unversehens gerät Jacob genau in die Fronten.
    Nach "cloud atlas" und "Die Knochenuhren" hat David Mitchell mit diesem wirklich tollen, japanischen Unterhaltungsroman eine richtig bodenständige, wenn auch verruchte Geschichte kreiert. Dieses Mal keine phantastischen Elemente, dafür umso mehr Tradition und ein Teil Geschichte der Ostindien-Kompanie. 
    Die Hauptfigur ist Jacob de Zoet. Eine sympathischer Protagonist, aber auch ein armes Würstchen. Ich war sofort auf seiner Seite und konnte alles nachvollziehen. Denn eigentlich ist er stark in einer erst  schillernden und nach und nach abgewirtschafteten Zone, die ihn gefangen hält.
    Ein Buch, das genau richtig für lange Winterabende ist, das durch die Exotik Japans, die Kultur und die unausgesprochenen Verbote spannend und aufregend ist. Für mich ein zusätzliches Plus, dass es in Japan spielt. Wer sich also für das Land und die Kultur interessiert, wird definitiv auf seine Kosten kommen. Und für alle anderen: ein toller Schmöker!
  8. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ganz knappen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser dritte Band der Reihe "Michel de Fleury" kann es durchaus mit den beiden Vorgängern aufnehmen.

    Gekonnt entwickelt der Autor die Familiengeschichte der Fleury´s weiter. Dabei werden auch die Charaktere behutsam verändert; von Generation zu Generation werden Charakterzüge mal sanft verändert, mal werden neue, andere begründet.

    In vorliegendem Buch ist das kaufmännische Talent weniger ausgeprägt, dafür sind die Hauptfiguren diesmal eine starke Frau und ein zunächst recht wankelmütiger Mann.

    Die Handlung beschreibt eine weite, sehr aufregende und von mannigfaltigen Gefahren und Abenteuern gespickte Handelsreise. Die geht nicht nur über Land, sondern auch über das Meer bis weit in den Osten.

    Der Autor schreibt wie immer sehr bildgewaltig und gefühlvoll. Das mittelalterliche Leben mit seinen vielfältigen Gefahren vermag er sehr detailliert und lebendig aufleben.

    Das Buch hat mir erneut sehr viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den vierten Band.
  9. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.357)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  10. Cover des Buches Hansetochter (ISBN: 9783404168873)
    Sabine Weiß

    Hansetochter

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Malka

    Inhalt: Es geht um junge Frau Henrike,  die durch ein Komplott ihren Vater und auch fast ihr ganzes Erbe verliert. Die Intrigen werden durch ihre eigene Familie ( Onkel, Tante und Vetter)  vollzogen. 

    Jedoch findet sie in ihrem Zukünftigen Adrian und ihrer neu wiedergefunden Tante verbündete die helfen so einiges zu retten. 


    Schreibstil: Ich finde den Schreibstil der Autorin seht langatmig und kompliziert. Sie schreibt sehr lange und verschachtelte Sätze. Allerdings ist der Schreibstil in keiner Weise unverständlich. Im Gegenteil das geschriebene ist leicht zu verstehen. 


    Charaktere: Hauptcharakter Henrike ist der Autorin sehr gut gelungen. Sie ist sehr mutig und riskiert auch einiges. 


    Adrian der Kaufmann war meines Erachtens obwohl er in meinen Augen auch einer der Hauptcharakter war doch eher in den Schatten gestellt worden und kam genauso wie der Bruder der Henrike zu kurz bzw. Zu wenig zur Geltung. 


    Aber in allem sind die Charaktere gut dargestellt worden, so dass man sich diese sehr gut bildlich vorstellen konnte.



    Handlung: Die Handlung des Romane war sehr interessant und spannend. Es ist der Autorin gelungen den Leser bis zum Schluss mitzureißen auch wenn es zum Anfang Schwert war in dir Handlung hinein zu kommen. Die Handlung und die Charaktere wurden so gut beschrieben, dass man beim Lesen das Gefühl hatte man wäre mit dabei. 

    Es gibt zum Glück einen zweiten Teil denn das Ende des Romans macht Lust zum weiter lesen. 


    Persönliche Meinung :


    Ich persönlich hätte sehr lange bis 15 Kapitel Schwierigkeiten in die Schreibweise und dir Handlung hinein zu finden. Ich wollte aber unbedingt weiter lesen. 

    Ab dem 16 Kapitel wurde es für mich dann so spannend dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte und habe es förmlich verschlungen. 


    Ich persönlich kann das Buch auch wenn es schwer zu lesen ist auf jeden Fall zum Lesen für andere weiter empfehlen. 


    Ich freue mich den zweiten Band zu lesen. 

  11. Cover des Buches Herrin des Nordens (ISBN: 9783442481064)
    Martha Sophie Marcus

    Herrin des Nordens

     (28)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Martha Sophie Marcus gelingt es immer wieder aufs Neue mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen.
    Geschickt gelingt es ihr die Stimmung uns Atmosphäre wie sie damals geherrscht haben könnte einzufangen. Und so steckt man schon gleich zu Beginn mitten in der Geschichte, oder besser gesagt man lebt ihre Geschichten.
    Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man wirklich dabei ist, denn es kommt mir jedes Mal so vor, man wäre vor Ort und würde mit den Figuren am Ort des Geschehens leben.
    Man spürt mit jeder Zeile wie viel Liebe im Buch steckt und man kann es ahnen wie viel Recherchearbeit dahintersteckt.
    Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es ist so ein leichtes auch die mehr als 700 Seiten in einem Rutsch herunterzulesen. Ich war nach zweieinhalb Tagen durch das Buch durchgerauscht, davon die letzten knapp 400 an einem Tag. Es fällt also extrem schwer das Buch beiseite zu legen, denn wie man es sich denken kann schreibt die Autorin so, dass man auf die nächste Seite gespannt ist.
    Der Spannungsaufbau ist fein gezeichnet und erst mit der letzten Seite hat man angekommen zu sein.
    Für mich war das wieder große Klasse und ich vergebe hoch verdiente 5 Sterne.
  12. Cover des Buches Die Hurenkönigin (ISBN: 9783548283760)
    Ursula Neeb

    Die Hurenkönigin

     (72)
    Aktuelle Rezension von: DANTE

    Frankfurt 1511. Ursel Zimmer ist Vorsteherin der städtischen Hurengilde. Kurz vor der Sperrstunde verlangt ein Freier nach der Hübscherin Rosi. Kurz bevor dieser wieder geht, bietet er Rosi ein Geschäft an, sie bekommt einen Gulden sofort und einen zweiten, wenn sie sich am Folgetag mit seinem Herren trifft. Roswitha, die schon seit langem davon träumt, das Hurenleben aufzugeben willigt ein. Als Ursel die Nachricht erhält, dass Roswitha bestialisch ermordet wurde, der mutmaßliche Täter aber vehement bestreitet die Tat begangen zu haben, beginnt Ursel der Sache nachzugehen und begibt sich bei ihren Ermittlungen in große Gefahr. 

    Der Schreibstil der Autorin zeigt sich durchgehend flüssig und angenehm lesbar. Die Darstellungen der Umgebung und der Lebensweise der damaligen Zeit wirken authentisch und farbenfroh. 
    Die Charaktere sind glaubwürdig, detailiert und lebensnah beschrieben, sodass man schnell einen Bezug zu ihnen bekommt und sie ins Herz schließt. 
    Ursula Neeb gelingt es spielend den Leser in ihren Bann zu ziehen und ihn lange im Dunkeln tappen zu lassen. Ein durch und durch gelungener Roman, der die Elemente des Historischen Romans und die des Krimis prima mit einander kombiniert. 
  13. Cover des Buches Die Frau des Ratsherrn (ISBN: 9783442376896)
    Joel Tan

    Die Frau des Ratsherrn

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Knihomol
    Man fühlt mit, weint, lacht und fiebert mit. Toll geschrieben, man hat das Gefühl, als ob man in dieser Zeit dabei wäre. Alles ins Detail beschrieben, auch Grausamkeiten des Mittelalters. 
  14. Cover des Buches Nordpiraten Teil 1 (ISBN: 9783944765044)
    Jan Braband

    Nordpiraten Teil 1

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Tiffi20001
    Klappentext:

    1396 - Im Norden Europas wütet ein epischer Konflikt: Ein mächtiger Kreuzritterorden, eine Kaufmannsliga und eine listige, skandinavische Unionskönigin, treffen auf wahre Heerscharen von Piraten - die von Gotland aus Chaos über den Kontinent verbreiten. Zunächst auf der Flucht vor dem Hundertjährigen Krieg, stürzen die jungen luxemburger Brüder Corin und Jonathan Giles in ein atemberaubendes Abenteuer. Mit blühender Fantasie. Mit beachtlichem Kampftalent. Auf verfeindeten Seiten. Schon stehen sie im Fokus historischer Ereignisse, welche das spätmittel- alterliche Nordeuropa in seinen Grundfesten erschüttern werden. "Selbst wenn Gotland im Meer versinken würde; eine Horde Riesendrachen die Stadt Visby als Latrine missbrauchen, die Sonne mit einem Herzinfarkt ins Meer fallen, oder Neptun ihr alle Seegurken aller Ozeane auf den Hals hetzen würde; es wäre Charlotte Jagger so etwas von Wurst gewesen - solange sie nur ihren geliebten Corin Giles bei sich hatte."
    Doch unsere jugendlichen Helden werden es am eigenen Leib erfahren: weder rauschende Liebe, flinkes Schwert, noch unerschütterlicher Humor können dem Tod die Schranken weisen.

    Buchgestaltung:

    Das Cover zeigt neben dem Titel „Nordpiraten 1: Sophia oder Krieg auf See“ ein Auge, in dem man Zeichnungen von z.B. einem Schiff sehen kann und ist in blau, rot und beige gehalten worden. Prinzipiell finde ich das Cover gelungen, die Farben sind sehr schön ausgewählt und auch die Idee mit dem Auge finde ich gut, jedoch hätte es noch etwas aussagekräftiger gestaltet werden können. Der Titel gefällt mir ebenfalls und auch der Klappentext macht neugierig auf das Buch. Alles in allem gesehen ein Buchgestaltung die Lust auf das Buch macht.

    Eigene Meinung:

    Die Handlung ist wirklich ungewöhnlich, konnte mich persönlich aber überzeugen. Ich konnte mich von Anfang an gut hineinfinden und die Handlung konnte mich durch das gesamte Buch hindurch unterhalten, weil sie zum Großteil sehr witzig ist. Die Charaktere waren ebenfalls so angelegt, dass man sie einfach sympathisch finden muss, ich konnte mich zudem sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen, hätte jedoch manchmal etwas anspruchsvoller sein können.

    Fazit:

    Ein ungewöhnlicher Abenteuerroman, den ich empfehlen kann.

    Autor:

    Jan Braband wohnt in Hamburg und schreibt nur nebenberuflich Romane. Dabei hat sein Beruf durchaus etwas mit dem Schreiben zu tun: Er ist nämlich Filmemacher und somit häufiger auch in die Entwicklung von Stoffen - bei der es ja ums Schreiben geht - involviert.
    Mehrere Dokumentar- und Kurzfilme stehen auf seiner Vita, neben vielen Industrie- und Lernfilmen. 2010 hat er eineinhalb Jahre für den Kultursender ARTE gearbeitet, war mit der Habillage für das Magazin KurzSchluss beauftragt und hat zudem Beiträge als Autor und Regisseur produziert. 2011 erschien unter seiner Regie sein erster englischsprachiger Langfilm. Mehr über seine Arbeit gibt es auf den Seiten der International Movie Database, imdb.com.
    Wenn Jan nicht am Schreibtisch sitzt und schreibt oder unterwegs ist und dreht, reist er gerne in der Sonne herum oder ärgert seine kleine Katze.

    Allgemeine Infos:

    Titel: Nordpiraten 1: Sophia oder Krieg auf See
    Autor: Jan Braband
    Verlag: DCS Nilsson & Partner
    Seitenzahl: 332
    Preis: 12,90 EUR
    ISBN: 978-3944765044
  15. Cover des Buches Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen (ISBN: 9783000529405)
    Heiko Kraft

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: liesmal50

    Zwischen dem Titel „Von Piraten und Pfeffersäcken“ und dem Untertitel  „Norddeutsche Zeitreisen – Hansezeit 1368 bis 1401“ – Heiko Kraft -   befindet sich ein farbenfrohes Bild, auf dem viele Situationen aus der damaligen Zeit dargestellt sind. Dieses Cover und dazu die Buchbeschreibung, in der es heißt, dass es sich um einen spannenden Abenteuerroman handelt, der die wahre Geschichte der Region erzählt, haben mich neugierig gemacht. Empfohlen als Lektüre für die Strandkörbe von Nord- und Ostsee, habe ich das Buch in meinem Urlaub gelesen, der mich von Hamburg aus nach Bergen und in Norwegens Fjorde führte.

    In Bergen angekommen, konnte ich sehr gut in die Erzählungen hineinfinden und mich der Hamburger Hanse-Kaufmannsfamilie Nienkerken und besonders des an Sohnes statt angenommen Martin sehr nah fühlen. Für mich war das Buch tatsächlich eine Zeitreise. Habe ich für die Strecke Hamburg – Bergen einen entspannten Flug von eineinhalb Stunden gebraucht, dauerte die Reise mit dem Schiff damals mindestens sechs Wochen und von Entspannung konnte wirklich keine Rede sein. Sehr deutlich  schildert der Autor, welchen Strapazen, Schwierigkeiten und Gefahren die Seemänner und die Kaufleute ausgesetzt waren. Sach- und fachkundig und richtig gut recherchiert wird hier ein interessantes Stück Geschichte erzählt. Besonders deutlich wurde mir das in Bergen, als ich mich im Hanseviertel Bryggen befand, das seit 1979 mit seinen etwa 60 Gebäuden auf der Liste des Weltkulturerbes der Unesco steht. Viele Häuser mit ihren Räumlichkeiten, wie sie im Buch beschrieben werden, haben mich in die Vergangenheit entführt und mir ein lebendiges Stück Geschichte gezeigt.

    Einfach großartig ist es Heiko Kraft gelungen, Geschichtliches sehr spannend und interessant zu vermitteln. Er stellte dem realen Hamburger Kaufmann und Ratsherrn Hermann Nienkerken fiktive Familienmitglieder an die Seite und hat so einen unterhaltsamen und glaubwürdigen Roman geschrieben, der Wahrheit und Fiktion wunderbar miteinander verbindet.

    Außer nach Hamburg und Bergen führt die Zeitreise nach Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada. In dem Zusammenhang wird auch erzählt von der derzeitigen Königin Margarethe von Dänemark. Für mich als Kind von der Nordseeküste ist es ein tolles Erlebnis, auch Klaus Störtebeker und den ostfriesischen Häuptlingen zu begegnen, obwohl das wohl ziemlich raue Gesellen waren.

    Sehenswert sind die Illustrationen auf den beiden Umschlagklappen des Buches. Im Anhang gibt es Empfehlungen zum weiteren Eintauchen in die Hansezeit, allerhand Wissenswertes zur Person des Klaus Störtebeker, zur altmodischen Sprache, außerdem Geschichtsdaten und Worterklärungen sowie ein Personenverzeichnis mit dem Hinweis darauf, ob es sich um reale oder fiktive Charaktere handelt.

    Für mich ist das Buch eine unterhaltsame und interessante Art von Geschichtsunterricht, wie ich sie detailgetreuer und spannender in meiner gesamten Schulzeit nicht erlebt habe.  Gern empfehle ich das Buch allen, die historische Romane mögen und dabei viel Wissenswertes erfahren können. Bei mir hat das Buch  Lust auf weitere Geschichten aus der Hansezeit geweckt.   

  16. Cover des Buches Die Teufelsbibel (ISBN: 9783404163267)
    Richard Dübell

    Die Teufelsbibel

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt
    Die Geschichte ist interessant ja aber viel zu langatmig.
    Mal abgesehen davon entführt der Autor den Leser in eine dunkle brutale Welt, in der das Wohlergehen der Menschen auf dem Wohlwollen anderer beruht. Weder die Kirche noch das normale Volk scheint den geringsten Begriff von gut oder böse zu haben bzw. nur in geringen Mase.
    Anfangs ist man von den vielen Protagonisten überfordert. Erst im Laufe der Geschichte klamüsert sich heraus wer wohin gehört.
    Wer historische Romane mag kann ich dieses Buch nur empfehlen alle anderen nur wenn sie grad Langeweile haben und mal in eine andere Zeit eintauchen will.
    Und die Geschichte hat eine wirklich überraschende Wendung.
    Es werden mehrere Handlungsbögen aufgebaut, was auch daran liegt das sich die Geschichte so zieht. Aber wenn man erstmal Blut gleckt hat bleibt man dran. Man braucht einfach nur einen sehr langen Aten.

  17. Cover des Buches Hexengold (ISBN: 9783426505441)
    Heidi Rehn

    Hexengold

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Leseherz

    Deutschland, 1650, Frankfurt am Main.

    Der dreißigjährige Krieg scheint vorüber und Magdalena könnte glücklich ihre Tätigkeit als Wundärztin nachgehen. Doch als ihr Mann Eric sich auf Reisen begeben will und daraus ein großes Geheimnis macht, wurde ihr unwohl. Galt ihr gesamtes Glück einer einzigen Lüge was die Ahnenreihe betrifft?

    Erich zieht trotz allem los, nachdem man ihrer zukünftigen Base Adelaide das Zuhause nahm als ihr Mann Vinzen verstarb. Nun stand sie da mit ihrem Sohn Mathias auf der Straße. Ohne zu zögern nimmt Magdalena sie zu sich auf.

    Magdalena jedoch ereilte das Unglück. Wenige Tage nachdem Eric aufgebrochen war, musste auch sie ihr trautes Heim den Schuldeneintreibern überlassen. So zog sie nun mit Adelaide, deren Sohn und ihrer Tochter Carlotta nach Königsberg, in der Hoffnung ihren Mann wiederzufinden, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Doch kommt alles anders.

  18. Cover des Buches Europa im Mittelalter (ISBN: 9783866474024)
    Henri Pirenne

    Europa im Mittelalter

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Dhampir 02 (ISBN: 9783802584893)
    Barb Hendee

    Dhampir 02

     (68)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *In Miiska hatten sie Jagd auf drei Untote gemacht. Doch Bela war mindestens zwanzig mal so groß, wie die kleine Hafenstadt. Innerhalb der drei Wehrwälle mussten sie einen Untoten finden und der einzige Hinweis bestand aus der Leiche eines jungen Mädchens.*


    Dhampir 2


    Magiere und Leesil sind gerade wieder dazu bereit, ihre Taverne in Miiska zu öffnen, als sie nicht nur mit anfallenden Steuern, sondern auch der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Hafenstadt konfrontiert werden. Da sie nicht ganz unschuldig an der Situation sind, nimmt Magiere widerwillig das Angebot eines Ratsherren aus der Hauptstadt Bela an. Sie soll den Untoten zur Strecke bringen, der seine Tochter auf dem Gewissen hat. Doch ganz so einfach wie in Miiska wird ihr die Jagd hier nicht gemacht.



    Der Einsieg ins Buch ist mir dieses Mal leichter gefallen, als im ersten Band. Das lag wohl auch daran, dass von Beginn an Leesil einen großen Anteil an der Geschichte nahm und ich den Halbelfen mittlerweile interessant finde. Dass es zwischen ihm und Magiere immer wieder zu Spannungen kommt, die auf laufende Missverständnisse beruhen, war zwar nicht immer ganz so meins, eine schnelle Annäherung der Beiden hätte aber auch nicht in die Geschichte und schon gar nicht zu Magieres Distanziertheit gepasst.


    Wie im ersten Band auch, kamen hier auch wieder die Vampire zu Wort. Dass wir Rattenjunge wieder begegnen war nicht verwunderlich, umso mehr aber seine Wandlung in einen besonnenen Meister, der sich seine eigenen Vampirsklaven schafft. Dazu gehört auch der junge Adelige Chane, der zwar unter dem Einfluss seines Meisters steht, der mir aber immer als die größte Gefahr für Magiere und Leesil vorkam. Sein Können in den arkanen Beschwörungen, aber auch seine Intelligenz fand ich interessant. Leider wurde dadurch seine Faszination dem grausameren Blutrausch gegenüber nicht verdrängt, sodass er trotz allem der „Bösewicht“ blieb.


    Der zweite Band hat mir bei weitem besser gefallen, als der erste. Das mag daran liegen, dass Magiere und Leesil nun wissen, mit welchen Gegnern sie es zu tun haben, an den durchaus interessanten Vampircharakteren oder einfach nur daran, dass sich Magiere nicht mehr so zurückweisend und unsympathisch verhielt. Auch fand ich die Suche nach den Vampiren, die hier nicht mehr dem Zufall zuzuschreiben war, sondern eine wirkliche Jagd darstellte, spannender, als die Ereignisse des ersten Bandes.

  20. Cover des Buches Im Schatten der Hanse (ISBN: 9783954517206)
    Henning Mützlitz

    Im Schatten der Hanse

     (17)
    Aktuelle Rezension von: KerstinnI
    ,,Wenigstens spülen sie den Unrat in den Fluss, dachte Jacob, als er den Blick von dem Butzenfenster und dem Schleier aus Tropfen abwandte. Er war dankbar dafür, dass sein Vater vor einigen Jahren die Fenster mit venezianischem Glas hatte ausfassen lassen. Nur die Oberschicht konnte sich einen derartigen Luxus leisten, hinaus in den Regen zu sehen ohne dass die Nässe hereinkam. Auch der Gestank, der sich in den vergangenen Wochen wie eine Glocke über die Travestadt gelegt hatte, war mit dem Niederschlag verschwunden." (19) Henning Mützlitz schafft es, die Stimmung des Mittelalters, voller Düsterer Gewalt, Intrigen, traurigen Schicksalen und der Gier nach Macht, auf den Leser wirken zu lassen. Zum Inhalt:Jacob Wallersen übernimmt nach dem plötzlichen Tod seines wohlhabenden Vaters und des Bruders die Familien Geschäfte. Er stellt fest, dass der Vater ihm nicht nur einen Berg von Schulden hinterlassen hat, sondern auch Geschäftsbeziehungen, die nicht so vertrauensvoll sind, wie er es sich erhofft hatte. Seine letzte Hoffnung ist die Heimkehr des letzten Handelsschiffes, beladen mit wertvollen Pelzen. Auf diesem Schiff ist auch der Steuermann Matt, der nicht nur einen blinden Passagier entdeckt, sondern auch Piraten, die die Heimkehr nach Lübeck verhindern wollen. Somit beginnt für alle ein Kampf ums Überleben... Die Stimmung ist, wie oben bereits erwähnt, düster und sehr gelungen. Die viele Gewalt, Rücksichtslosigkeit und die familiären Verstrickungen sind gut dargestellt. Jacob ist von Anfang an sehr naiv, aber der Charakter ist konstant und der Autor bleibt seinem Stil treu. Ebenso bei den andern Protsgonisten, insbesondere Matt hat mit gefallen, ebenso Lidia, ich konnte beide vor meinen Augen sehen. Auch Svanja ist gut gelungen und ein interessante Persönlichkeit. Der Schreibstil ist gut. Lediglich der Anfang war etwas lang, so dass ich Probleme hatte, in die. Geschichte zu finden. Dies hat sich dann jedoch gegeben. Es dauerte einfach ein wenig, bis die Geschichte Fahrt aufgenommen hat und alle Persönlichkeiten vorgestellt sind. Was mich etwas stört, ist dass auf dem Umschlag zum einen historischer Kriminalroman und auf der Rückseite dann Mittelalterthriller steht. Im Grunde würde ich dieses Buch tatsächlich eher dem Genre Historischer Roman zuordnen. Klassische Krimianteile vermisse ich. Auch für einen Thriller ist es dann doch nicht spannend genug. Ingesamt ist es ein solider Roman. Dennoch hadere ich sehr mit dem Ende. Viele Fragen werden geklärt, jedoch bleiben für mein Empfinden ebenso viele Fragen offen. Vielleicht gibt es einen zweiten Teil, der diese klärt, jedoch lässt nichts eindeutig darauf schließen, Motive sind mir unklar und Hintergründe offen. Zwar hat das Lesen Spaß gemacht, aber die offenen Fragen stören mich. Daher gebe ich für dieses Buch drei Sterne, diese sind absolut verdient.
  21. Cover des Buches Bill Gates (ISBN: 9783453089570)
    Bernhard Günter

    Bill Gates

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    The Gates of hell: Günter hat ein erleuchtendes Buch über Bill Gates, eines Genies der heitigen Zeit, geschrieben, und betont dessen Fertigkeiten sowohl im technischen wie auch im marketingmäßigen Bereich, eines unermüdlichen Schöpfers und Erfinders, der durchaus auch seine negativen Seiten hat wie Tobsuchtsanfälle und die Fähigkeite, Geschäftspartner über den Tisch zu ziehen. Seine Anfänge im zukunftsorietierten Seattle werden beschrieben, genauso wie die entscheidenden Wegmarken auf dem Weg zum Weltunternehmen, aber ich hätte mich doch über mehr technische Details gefreut, und dem Buch täte auch eine Neuauflage gut, die ebenfalls sehr interessant ausfallen dürfte.
  22. Cover des Buches GEO Epoche 69/2014 (ISBN: 9783652003469)

    GEO Epoche 69/2014

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Wächter der letzten Pforte (ISBN: 9783944544687)
    Christian Kopp

    Wächter der letzten Pforte

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Sick
    Der Knappe Liocas traut seinen Augen nicht, als er auf dem Schlachtfeld aufwacht und das grauenhafte Gemetzel erblickt, dem er entkommen ist. Es scheint, als habe niemand sonst überlebt, doch dann findet er eine bewusstlose Kriegerin vom feindlichen Stamm der Tequari. Sein Gottglaube und seine Nächstenliebe veranlassen ihn dazu sie zu retten und zu versorgen, doch als Moriana erwacht, traut sie dem Feind keinen Meter weit und würde ihn am liebsten eigenhändig töten. Lediglich der Umstand, dass Liocas sie vor dem sicheren Tod bewahrt hat, hält sie davon ab. Der Versuch sich auf eigene Faust nach Hause durchzuschlagen misslingt und so bleibt Moriana nichts anderes übrig als sich zusammen mit dem feindlichen Valdorer in einem Kloster seiner Heimat zu erholen. Dort bekommen die beiden erste Hinweise darauf, was sich auf dem Schlachtfeld abgespielt hat. Liocas ist der Meinung, dass er und Moriana erwählt wurden um herauszufinden, welche zerstörerische Kraft so viele Menschenleben gekostet hat. Und so machen sie sich mit dem Waldläufer Arcas auf den Weg um eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aufzusuchen, die aus ihrer Richtung kommt und von der sie sich Informationen erhoffen…

    So beginnt das Fantasy-Epos „Wächter der letzten Pforte“, doch es warten noch viele andere Aufgaben, Gefahren und neue Bekanntschaften auf Liocas und Moriana. Dies ist auch der Grund, warum ich das Buch als Epos bezeichnet habe, denn die beiden Autoren haben eine sehr komplexe Welt erschaffen, die von unzähligen Charakteren bewohnt wird. Die ersten zehn Kapitel waren manchmal verwirrend, mit Informationen überladen oder ohne Hintergrundwissen schwer zu verstehen. Um wirklich alles erfassen zu können, sollte man diese Geschichte definitiv mehr als einmal lesen, denn am Schluss wird auch auf einige Vorkommnisse vom Anfang zurückgegriffen, die man zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr so auf dem Schirm hat. Doch lässt man sich auf diese vielen Eindrücke ein, wird man mit einer spannenden und durchdachten Handlung, sowie interessanten Charakteren belohnt. Letztere können zwar manchmal anstrengend sein, doch sie sind facettenreich und wissen auch zu überraschen. Besonders hervorheben möchte ich hier Moriana, die ich zu Beginn einfach nur nervtötend fand, aber die sich mit Liocas‘ Hilfe sehr weiterentwickelt hat. Auch der Magier Saresh ist mit der Zeit in meiner Achtung gestiegen, was ich anfangs nicht für möglich gehalten hätte. Natürlich gibt es auch Gegenspieler, mehr als einen, und ebenso Figuren, bei denen nicht klar ist, auf wessen Seite sie wirklich stehen. So macht man sich viele Gedanken um sie und ihren weiteren Werdegang, was zusätzliche Spannung hineinbringt.
    Liocas‘ und Morianas Reise führt sie in verschiedene Länder mit unterschiedlichen Menschen – oder auch anderen Kreaturen. Hierbei wird wie im Fanatsy-Genre üblich eher auf mittelalterliche Beschreibungen zurückgegriffen, doch werden diese auch mit modernen Mitteln und Steampunk-Elementen gemischt. So gibt es in der Stadt Amhas Türme, an denen Luftschiffe (Arcanaero genannt) befestigt werden können, die Personen und Waren transportieren. Auch die Waffen sind bunt gemischt, die verschiedenen Religionen an die unseren angelehnt. So kommt einem alles ziemlich vertraut vor und doch gibt es für alles einen anderen Begriff, was das Ganze wieder etwas komplizierter macht. Auch die Politik ist nicht immer leicht zu durchschauen, obwohl die Erzählperspektive öfter mal zum König von Valdora wechselt. Erst zum Schluss bekommt man einen Überblick über das große Ganze, bis dahin muss man sich gedulden. Logikfehler sind mir keine untergekommen und bis auf die vielen Informationen lässt sich das Buch auch sehr gut lesen. Die Beschreibungen sind zu Beginn etwas ausschweifend, später dann genau richtig dosiert. Hat man diesen Teil überwunden, wartet die Handlung mit viel Spannung auf und auch die Action kommt nicht zu kurz.

    Ich empfehle „Wächter der letzten Pforte“ allen Fantasy-Fans mit Durchhaltevermögen, die gerne in eine neue Welt abtauchen und mit den Helden mitfiebern wollen.
  24. Cover des Buches Die Kaufmannstochter (ISBN: 9783499247668)
    Ines Thorn

    Die Kaufmannstochter

     (38)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele
    Der Titel täuscht. Natürlich spielt auch die Kaufmannstochter Gutta eine wichtige Rolle im Buch. Im Mittelpunkt aber steht Bertram, geboren als Sohn eines Raubritters. Aberglaube führte dazu, dass er gleich nach der Geburt verstoßen wurde, denn der Geburtszeitpunkt (Schlag 12 Uhr zur Jahrhundertwende) und die Geburtslage (Steißgeburt) waren ungünstig. Er wurde von einer Magd versorgt und musste fliehen, als er das Warenlager seines Vaters entdeckte. Im Kloster lernte er Lesen und Schreiben. Als ein junger Kaufmann an die Klosterpforte klopfte, sah Bertram seine Chance gekommen. Er wollte Kaufmann werden und sich "einen Namen machen"... Der Roman beginnt zu Silvester 1499. Die wesentlichen Teile spielen in Frankfurt. Er ist spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Historisch gesehen geht es um die Rolle Frankfurts in der Zeit der Reformation, aber auch um Veränderungen im Beruf des Kaufmanns. Die Stadt kann sich nicht entscheiden, auf wessen Seite sie sich stellen will, für oder gegen Luther. Spannung gewinnt der Roman aber auch durch die Auseinandersetzung zwischen den Kaufleuten. Bertram, der aufgeschlossen ist für das Neue, aber trotzdem eifrig und zielbewusst an seinem Aufstieg arbeitet, steht Ludewik Stetten gegenüber, der sich auf seiner durch Geburt und Reichtum begründeten Stellung ausruht. Beide kämpfen um dieselbe Frau, die Kaufmannstochter Gutta. Meine Sympathie gehört Bertram, der genau weiß, was er will und dafür mit allen seinen Möglichkeiten arbeitet. Bis Gutta und Bertram ganz zueinander finden, müssen sie durch viele Höhen und Tiefen... In den Personen von Gutta und Angelika wird die Stellung der Frau dieser Zeit beleuchtet. Gutta, die alles will, Kaufherrin und Ehefrau - letzteres eher um den Zeitgeist zu gehorchen - hat es schwer, die rechte Balance zu finden. Ein empfehlenswerter historischer Roman!

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