Bücher mit dem Tag "kaufleute"

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14 Bücher

  1. Cover des Buches Die Puppenspieler: Roman (ISBN: B0916787JD)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler: Roman

    (446)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Süddeutschland, 1484: Richard ist zwölf, als er aufgrund einer erlogenen Hexerei-Anklage seine Mutter an die Inquisition verliert. Ihre Hinrichtung traumatisiert den Jungen für immer, öffnet ihm aber auch auf eine groteske Weise das Tor zu einer nie geahnten Welt: Seine junge Tante Sybille Artzt nimmt ihn in ihrem Haushalt auf - und in dem ihres Ehemannes, des Kaufmannes und kaiserlichen Bankiers Jakob Fugger. 

    An Jakobs Seite wird Richard zum Kaufmann und Spion ausgebildet - eine Tätigkeit, die ihn nach Florenz führt, in das Zentrum der Kultur der Renaissance, wo er zu Jakobs Informanten wird, und schließlich in das Rom des Jahres 1492, wo die Familien der Borgia, Della Rovere, Sforza, Colonna und Orsini um den Papsttrohn ringen. 

    Im Zentrum der Macht angelangt, beschließt Richard, sich zu rächen an jenen Kirchenmännern, die seine Mutter getötet haben. Doch auf ihn lauern mehr Feinde als geahnt - und die Tatsache, dass seine Geliebte eine übersinnlich veranlagte Zigeunerin ist, macht ihn umso verwundbarer ... 


    Dieses Buch ist sicher kein stümperhaftes Actionwerk. Kein rohes Schlachtenabenteuer. Dafür ist es ein subtiles Panorama des späten 15. Jahrhunderts in der Zeit von 1484 bis 1493, das angenehm langsam Spannung aufbaut und extrem gut eine Atmossphäre der Zeit erschafft, wie ich es sonst nur aus Gablé-Romanen kenne. Und mit Gablé kann sich Tanja Kinkel durchaus messen. Solange es noch solche Autoren gibt, bin ich auf die Bernard Cornwells und Iny Lorentz's dieser Welt nicht angewiesen, um unterhaltsame Bücher zu finden.

    Ein historischer Roman, der mich als Leser weder mit massenweise Infos, noch mit schwülstigen Liebesschwüren und zum Glück auch nicht mit Schlachtengedröhne erschlägt, sondern Zeit lässt, in das Buch herein zu finden. 

    Absolut zu empfehlen!

  2. Cover des Buches Die Perlenprinzessin. Rivalen (ISBN: 9783426526057)
    Iny Lorentz

    Die Perlenprinzessin. Rivalen

    (59)
    Aktuelle Rezension von: BluejayPrime

    Das Prinzip, mehrere Kapitel des Buches nochmal unter Teil 1, Teil 2 usw. zusammen zu fassen, ist ja hinlänglich bekannt und eigentlich auch kein Problem, hier wird es aber leider so geregelt, dass jeder Teil höchstens drei bis vier Kapitel enthält, abbricht an einer Stelle wo es gerade interessant werden oder die Charaktere Tiefe bekommen könnte - und der nächste Teil setzt Jahre später ein und berichtet direkt im ersten Absatz über die spannenden Erlebnisse der Charaktere während dieses Zeitsprunges, nur um dann mit Belanglosigkeiten weiterzumachen, die auf diesen leider nie näher ausgeführten Begebenheiten fußen. Es wirkt, als hätte man regelmäßig mindestens hundert Seiten rausgestrichen, und stattdessen einige Kurzgeschichten aneinander gereiht!

    Ab hier folgen Spoiler zum Inhalt.

    Da wird zum Beispiel einer der Hauptcharaktere arglistig um Ruf, Karriere und die Herzensdame gebracht - das wird auch alles ausgeführt, soweit, so gut. Dann schließt er aber einen Deal mit seinem Ziehvater ab, in dessen Rahmen er sich "bewähren" und auch dessen Tochter heiraten soll, um wieder etwas höher zu klettern - und da endet dann der Teil, und der nächste wird mehr oder minder eingeleitet mit den Worten "er hatte also die letzten zwei Jahre genutzt, um sich zu beweisen, und heute würde er Erna heiraten". Dass der Ziehvater ihn noch wenige Kapitel zuvor zutiefst verletzt vom Hof gejagt und die besagte Erna ihn niemals wiedersehen und für immer hassen wollte, hat sich offenbar irgendwo hinter den Kulissen erledigt, denn die einzige Frage, die sie in der Hochzeitsnacht stellt, ist, "wärst du jetzt eigentlich eher bei der anderen Trulla?", er sagt "Nö, ich habe ja jetzt dich, das ist auch ganz nett", danach gibt's wieder einen Sprung von sechs, sieben Jahren, und alle sind glücklich und leben zusammen. (Über die besagte Trulla hört man übrigens auch quasi nie wieder etwas, obwohl sie ursprünglich ihre eigene Erzählperspektive hatte und eine der treibenden Kräfte hinter #1' Konflikt und Fall war. Bereut sie ihre Entscheidung für seinen Konkurrenten? Führt sie eine glückliche Ehe? Keine Ahnung, da kann man sich als Leser irgendwas ausdenken, aber es spielt ohnehin keine Rolle!)
    Nach diesen sechs Jahren wiederum wird WIEDER erwähnt, wie #1 in der Zwischenzeit zu Reichtum, Ruhm und Glück gekommen ist, aber irgendwer hat ihm "offscreen" einige Seemänner schanghait, die er jetzt zurückholen will... wird aber auch innerhalb eines Kapitels abgehandelt, eventuellen Intrigen entkommt man sofort, Verluste oder Gefahr gibt's keine. Ans Herz wächst einem so niemand, Spannung kommt auch keine auf, weil einfach immer sofort klar ist, was als nächstes passiert. Allgemein hat man das Gefühl, dass jedes dieser Überkapitel an sich ursprünglich zu einem Buch hätte ausgeschrieben werden sollen, das aber irgendwie nicht möglich war, weil für die Offscreen-Geschichten irgendwie die Inspiration fehlte. Übrigens fehlt es auch fast gänzlich an Beschreibungen und ähnlichem, es reiht sich einfach Handlung an Handlung, als würde man die Nachrichten lesen.

    Fazit: Drei Kapitel aus diesem Werk hätten plottechnisch ausgereicht, um Handlung für ein Wanderhure-Buch zu bilden, und das mit sehr viel mehr Charme und Hintergrund für alle Beteiligten. Da bleibe ich wohl lieber bei Outlander, wenn ich etwas im 18. Jahrhundert lesen will.

  3. Cover des Buches Herrin des Nordens (ISBN: 9783442481064)
    Martha Sophie Marcus

    Herrin des Nordens

    (29)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Martha Sophie Marcus gelingt es immer wieder aufs Neue mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen.
    Geschickt gelingt es ihr die Stimmung uns Atmosphäre wie sie damals geherrscht haben könnte einzufangen. Und so steckt man schon gleich zu Beginn mitten in der Geschichte, oder besser gesagt man lebt ihre Geschichten.
    Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man wirklich dabei ist, denn es kommt mir jedes Mal so vor, man wäre vor Ort und würde mit den Figuren am Ort des Geschehens leben.
    Man spürt mit jeder Zeile wie viel Liebe im Buch steckt und man kann es ahnen wie viel Recherchearbeit dahintersteckt.
    Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es ist so ein leichtes auch die mehr als 700 Seiten in einem Rutsch herunterzulesen. Ich war nach zweieinhalb Tagen durch das Buch durchgerauscht, davon die letzten knapp 400 an einem Tag. Es fällt also extrem schwer das Buch beiseite zu legen, denn wie man es sich denken kann schreibt die Autorin so, dass man auf die nächste Seite gespannt ist.
    Der Spannungsaufbau ist fein gezeichnet und erst mit der letzten Seite hat man angekommen zu sein.
    Für mich war das wieder große Klasse und ich vergebe hoch verdiente 5 Sterne.
  4. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Der Kaufmann Balian Fleury ist schwer verschuldet. Um seine Gläubiger zu besänftigen, bricht er zusammen mit einer Gemeinschaft zu einer gefährlichen Reise auf, die ihn bis nach Nowgorod führen soll.


    Wer meine Rezensionen zu der Fleury-Reihe von Daniel Wolf verfolgt, weiß, dass ich den Vorgänger von „Das Gold des Meeres“ stark dafür kritisiert habe, zu ähnlich zum ersten Band zu sein. Dies hat sich mit diesem Buch völlig geändert. Wie ich schon in meiner Rezension zur Kurzgeschichte „Der Vasall des Königs“ geschrieben habe: Ich begrüße den komplett anderen Ansatz, den Daniel Wolf nun wählt.

    Denn im Zentrum des Romans steht nun die Reise der Gemeinschaft, in die Balian als Außenseiter zunächst hineinwachsen muss. Das heißt, Varennes-Saint-Jacques sowie Balians Eltern kommen nahezu überhaupt nicht vor. Stattdessen bemerkt man über das gesamte Buch hinweg die charakterliche Entwicklung Balians: Vom unsicheren, missachteten Tollpatsch hin zu einem erfahrenen Mann, der Führung übernehmen kann und am Ende sogar den Mut hat, seine Rolle als Kaufmann, in die er hineingeboren wurde, abzulegen und seine eigenen Wege zu gehen.

    Und auch auf dieser langen Reise findet der Lesende alles, was das Mittelalter damals so zu bieten hatte: Uneinigkeiten in der Gruppe, Räuber und Wegelagerer, Machtkämpfe von Handelsgenossenschaften und natürlich auch Liebesgeschichten.

    Auch wenn das Buch mit etwa 670 Seiten im Vergleich zu seinen Vorgängern fast schon als dünn zu bezeichnen ist, hat es leider doch ein paar Längen. Klar passiert im Laufe der Handlung zahlreiches, manchmal plätscherte sie jedoch auch ein wenig vor sich hin.


    Dennoch: „Das Gold des Meeres“ ist für mich klar der bislang beste Teil der Reihe. Statt die selbe Geschichte ein drittes Mal zu erzählen geht man hier neue Wege und zeigt, dass man das Oberthema der Familiensaga auch anders erzählen kann. Ganz starke vier Punkte!

  5. Cover des Buches Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen (ISBN: 9783000529405)
    Heiko Kraft

    Von Piraten und Pfeffersäcken: Norddeutsche Zeitreisen

    (59)
    Aktuelle Rezension von: liesmal50

    Zwischen dem Titel „Von Piraten und Pfeffersäcken“ und dem Untertitel  „Norddeutsche Zeitreisen – Hansezeit 1368 bis 1401“ – Heiko Kraft -   befindet sich ein farbenfrohes Bild, auf dem viele Situationen aus der damaligen Zeit dargestellt sind. Dieses Cover und dazu die Buchbeschreibung, in der es heißt, dass es sich um einen spannenden Abenteuerroman handelt, der die wahre Geschichte der Region erzählt, haben mich neugierig gemacht. Empfohlen als Lektüre für die Strandkörbe von Nord- und Ostsee, habe ich das Buch in meinem Urlaub gelesen, der mich von Hamburg aus nach Bergen und in Norwegens Fjorde führte.

    In Bergen angekommen, konnte ich sehr gut in die Erzählungen hineinfinden und mich der Hamburger Hanse-Kaufmannsfamilie Nienkerken und besonders des an Sohnes statt angenommen Martin sehr nah fühlen. Für mich war das Buch tatsächlich eine Zeitreise. Habe ich für die Strecke Hamburg – Bergen einen entspannten Flug von eineinhalb Stunden gebraucht, dauerte die Reise mit dem Schiff damals mindestens sechs Wochen und von Entspannung konnte wirklich keine Rede sein. Sehr deutlich  schildert der Autor, welchen Strapazen, Schwierigkeiten und Gefahren die Seemänner und die Kaufleute ausgesetzt waren. Sach- und fachkundig und richtig gut recherchiert wird hier ein interessantes Stück Geschichte erzählt. Besonders deutlich wurde mir das in Bergen, als ich mich im Hanseviertel Bryggen befand, das seit 1979 mit seinen etwa 60 Gebäuden auf der Liste des Weltkulturerbes der Unesco steht. Viele Häuser mit ihren Räumlichkeiten, wie sie im Buch beschrieben werden, haben mich in die Vergangenheit entführt und mir ein lebendiges Stück Geschichte gezeigt.

    Einfach großartig ist es Heiko Kraft gelungen, Geschichtliches sehr spannend und interessant zu vermitteln. Er stellte dem realen Hamburger Kaufmann und Ratsherrn Hermann Nienkerken fiktive Familienmitglieder an die Seite und hat so einen unterhaltsamen und glaubwürdigen Roman geschrieben, der Wahrheit und Fiktion wunderbar miteinander verbindet.

    Außer nach Hamburg und Bergen führt die Zeitreise nach Wismar, Brügge, Ostfriesland, Kopenhagen und in das Emirat Granada. In dem Zusammenhang wird auch erzählt von der derzeitigen Königin Margarethe von Dänemark. Für mich als Kind von der Nordseeküste ist es ein tolles Erlebnis, auch Klaus Störtebeker und den ostfriesischen Häuptlingen zu begegnen, obwohl das wohl ziemlich raue Gesellen waren.

    Sehenswert sind die Illustrationen auf den beiden Umschlagklappen des Buches. Im Anhang gibt es Empfehlungen zum weiteren Eintauchen in die Hansezeit, allerhand Wissenswertes zur Person des Klaus Störtebeker, zur altmodischen Sprache, außerdem Geschichtsdaten und Worterklärungen sowie ein Personenverzeichnis mit dem Hinweis darauf, ob es sich um reale oder fiktive Charaktere handelt.

    Für mich ist das Buch eine unterhaltsame und interessante Art von Geschichtsunterricht, wie ich sie detailgetreuer und spannender in meiner gesamten Schulzeit nicht erlebt habe.  Gern empfehle ich das Buch allen, die historische Romane mögen und dabei viel Wissenswertes erfahren können. Bei mir hat das Buch  Lust auf weitere Geschichten aus der Hansezeit geweckt.   

  6. Cover des Buches Mit dem Wind Kurs Paradies (ISBN: B07PVCV5MG)
    Julia Drosten

    Mit dem Wind Kurs Paradies

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Danielabe
    Das Cover gefällt mir sehr gut. In das Buch bin ich gut hinein gekommen und war gleich mittendrin. Es ist spannend und fesselnd und sehr interessant. Die Handlung ist überzeugend und nachvollziehbar. Die Zeit in der die Geschichte spielt, ist faszinierend. Man erfährt viel wie es in der Zeit zugeht. Die Charaktere sind mir sympathisch, man kann sich gut in sie hinein versetzen und mit ihnen mitfühlen, mitfiebern und mitleiden. Es wird vieles gut beschrieben, ich konnte mir vieles gut vorstellen. Der Schreibstil ist flüssig und detailliert. Ich kann das Buch empfehlen.
  7. Cover des Buches Die schwarze Lilie (ISBN: 9783552073562)
    Dirk Schümer

    Die schwarze Lilie

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Den Wittekind, den Hauptprotagonisten der Geschichte, hat es in 1348 nach Florenz, wo die Pest wütet, verschlagen. Als Angestellter des mächtigen Bankier Pacino Peruzzi, verdient Wittekind sein Geld. Als sein Sohn, der als Geldeintreiber unterwegs ist, nicht zurückkommt, wird Wittekind mit einem Auftrag, den Verschwundenen zu finden, losgeschickt. Es dauert gar nicht lange, als der Wittekind den Sohn Ruffo tot und ans Kreuz geschlagen finden. Es ist nicht bloß Mord, es ist eine Kriegserklärung. Doch bei diesem Mord bleibt es nicht, nach und nach müssen auch die anderen Söhne des Bankiers dran glauben. Wittekind, der als Agent tätig ist, versucht die Wahrheit herauszufinden und ist dem Täter auf der Spur. 

    Trotz der interessanten Kurzbeschreibung und mehr als ansprechendem Plot über das Leben im mittelalterlichen Florenz, liest sich das Buch träge. Dem Autor alle Ehre, dass er den Roman so gut recherchiert hat, und ganz viel Wissen zu dieser Zeit miteinfließt. Doch leider wirkte das Buch auf mich überladen. Vor lauter Informationsfluss verliert sich hier und da der rote Faden der Geschichte, was ich äußerst schade fand, denn der Plot hat mich sehr angesprochen. Ein flüssiges Lesen hat sich für mich nicht ergeben. Sehr interessant fand ich die zahlreichen Anspielungen im Roman auf die bekannten und berühmten Persönlichkeiten, beispielsweise  Dante Alighieri oder Giovanni Boccaccio. Es ist ein guter historischer Roman, der einen konzentrierten Leser verlangt. 

  8. Cover des Buches GEO Epoche 69/2014 (ISBN: 9783652003469)
  9. Cover des Buches Die Ketzerbraut (ISBN: 9783426635230)
    Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

    (127)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    Ich habe die Hauptcharaktere sehr geliebt . Veva und Ernst mochte ich sofort.  Am Ende mochte ich auch die Nebencharacktere wie Lina und Schwab.  Dieser Zusammenhalt war früher nicht selbstverständlich.  Ich kann das Buch sehr empfehlen.  Was mich nur gestört hat war , sehr viele sexuelle Gewalt.  Deshalb musste ich oft pausieren . 

  10. Cover des Buches Q (ISBN: 9783862414505)
    Ulrich Hartmann

    Q

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Ein Thriller zwischen Reformation und Inquisition!
    Es ist ein Roman erschienen, von einem Autor, der sich Luther Blissett nennt. Aber wer versteckt sich hinter dem Pseudonym? Wer hat diesen historischen Thriller geschrieben, in dem ein Mann ohne Namen einen Mann mit vielen Identitäten jagt? Als in Italien dieser gewaltige Roman über die Zeit der Reformation erschien, löste er einen Sturm der Begeisterung aus. Denn neben grandioser Unterhaltung gibt er dem Leser ein Rätsel auf: Wer ist Luther Blissett? Die Überraschung war groß, als die Wahrheit ans Licht kam: Vier junge Autoren aus Bologna waren die Urheber dieses mysteriösen Romans. Ihr Ziel: die traditionelle Autorenschaft zu sprengen. Raffiniert umspannt dieser historische Thriller vierzig Jahre im 16. Jahrhundert - vierzig Jahre, die die Welt veränderten. Deutschland ist im Umbruch: Luther und die Wiedertäufer, päpstliche Spione und aufständische Bauern kämpfen um Macht und Vorherrschaft. Vor diesem Hintergrund stehen sich zwei erbitterte Feinde gegenüber: Ein junger Theologiestudent, Anführer der Häretiker, und sein unsichtbarer Feind - Q, der Mann ohne Gesicht, der Statthalter des Papstes, der Verräter ohne Namen. Seine Mission: den Geist der Revolte auszulöschen. Doch die Rebellen kämpfen mit einer unschla gbaren Waffe: der Macht des Wortes.
  11. Cover des Buches Bill Gates (ISBN: 9783453089570)
    Bernhard Günter

    Bill Gates

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    The Gates of hell: Günter hat ein erleuchtendes Buch über Bill Gates, eines Genies der heitigen Zeit, geschrieben, und betont dessen Fertigkeiten sowohl im technischen wie auch im marketingmäßigen Bereich, eines unermüdlichen Schöpfers und Erfinders, der durchaus auch seine negativen Seiten hat wie Tobsuchtsanfälle und die Fähigkeite, Geschäftspartner über den Tisch zu ziehen. Seine Anfänge im zukunftsorietierten Seattle werden beschrieben, genauso wie die entscheidenden Wegmarken auf dem Weg zum Weltunternehmen, aber ich hätte mich doch über mehr technische Details gefreut, und dem Buch täte auch eine Neuauflage gut, die ebenfalls sehr interessant ausfallen dürfte.
  12. Cover des Buches Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (ISBN: 9783791092423)
    Franz Eisenführ

    Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein gelungenes Buch, das ich mir im Anschluß an meine JUra-Examina gekauft hab, weil man sich ja auch ein bißchen im Betriebswirtschaftlichen auskennen muß. Dem völlig unvorgebildeten Leser werden Grundbegriffe (zb "Entscheidungstheorie") und betriebswirtschaftliche Denkweisen beigebracht, so daß man mal versteht, wie eine betribewirtschaftliche Fragestellung aussieht. Die Ausführungen zu den rechtlichen Fragen fand ich (als Paragraphenonkel) natürlich nur oberflächlich befriedigend, aber zentrale Begriffe, die sonst nur für Verwirrung gesorgt haben, werden erklärt, so daß man zumindest mal "den Fuß in die Tür kriegt" und weiß, was das ganze Fachchinesisch heißt. Für Einsteiger jeder Fachrichtung geeignet.
  13. Cover des Buches Hafenmörder (ISBN: 9783352009723)
    Christoph Elbern

    Hafenmörder

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein spannender Historischer Krimi mit Schauplatz Hamburg. Die Handlung spielt im Jahr 1904, was ich grundsätzlich schon mal sehr interessant finde! 

    Am Hamburger Hafen werden mehrere Männer ermordet; in ihre Stirn eingeritzt ein seltsames Zeichen. Eines der Opfer ist scheinbar an Cholera erkrankt gewesen, daher wird der Bakteriologe Carl-Jakob Melcher hinzugezogen. 

    Den Beginn der Geschichte empfand ich als sehr spannend, dann ließ die Spannung zwar etwas nach, aber interessant und unterhaltsam war es durchweg. 

    Es gibt einen zweiten Band, den ich auch bald lesen möchte.

    10.11.2025

  14. Cover des Buches Hansetochter (ISBN: 9783751775472)
    Sabine Weiß

    Hansetochter

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch spielt im späten 14. Jahrhundert in den Jahren 1375 bis 1376 in Lübeck. Damals eine der wichtigsten Städte der Hanse. So ist die Handlung auch im Kreise der Kaufleute angesiedelt, die in damaligen Zeiten wichtige Bürger in den Hansestädten waren.

    Es geht um Liebe und um Verrat und Betrug - aber auch um Mord und das aufbegehren einer jungen Kaufmannstochter. Dabei hat die Autorin die historische Zeit und die seinerzeitige weitgehende Rechtlosigkeit der Frauen gut herausgearbeitet. Die Figuren sind gut gezeichnet, wenngleich doch arg "schwarz-Weiß" dargestellt. Man kann immer gleich erkennen, ob eine Figur gut oder böse ist. Dieses schwarz/weiß-Schema prägt denn auch die gesamte Handlung. Die Hauptfigur muss vielen Rückschläge, Demütigungen und Gefahren überwinden um letztendlich doch zu einem guten Schluss zu kommen. Das hat so etwas von einem Märchen an sich....!

    Trotzdem kann das Buch gut unterhalten. Wie es im zweiten Buch mit den Protagonisten weitergeht kann der versierte Leser sich sicher schon jetzt vorstellen....!



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