Bücher mit dem Tag "kaufleute"

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48 Bücher

  1. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (905)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ganze zwei Wochen habe ich an diesem Buch gesessen, knapp 700 Seiten sind natürlich auch eine menge Holz und bedeuten im Umkehrschluss auch, dass ich täglich 50 Seiten gelesen habe, was definitiv auch nicht schlecht ist. Mich hat es nur ein wenig frustriert, dass ich das Buch in fast sieben Tagen hätte durchlesen können und dann aber so eingebrochen bin. Das ist dem Umstand geschuldet, dass ich wegen der alljährlichen Januarprüfungsphase sehr gestresst bin und dann auch noch der Booster und seine Nebenwirkungen dazu kamen, durch die ich einfach die Zeit und Kraft während der letzten Woche nicht wirklich finden konnte, um zu lesen.

    Genug gejammert, jetzt soll es um dieses Schätzchen gehen, das mir recht gut gefallen hat.
    Wie immer bei meinen Büchern schaue ich mir den Klappentext erst nach dem Beenden des Buches an, da mir die Gefahr, dass ich gespoilert werde einfach zu groß ist. Und das ist leider auch bei diesem Schätzchen der Fall, wobei ich das "Problem" schon öfter bei dem Genre "Historischer Roman" hatte. Auf dem Klappentext wurden hier nämlich Dinge vorweggegriffen, die erst im zweiten Teil, also ab Seite 200 passieren und sogar noch Aspekte, die erst nach der Hälfte (!) des Buches passieren... Meiner Meinung nach ist das ein wenig unglücklich gelöst, da ich diese Wendungen zu Beginn des Buchs nicht hätte vorhersehen können, und ein Klappentext auch nichts erwähnen sollte, dass nach Seite 50, allerhöchstens Seite 100, passiert. Aber das ist meine Meinung.

    Dementsprechend schwer fällt es mir auch schwer, den Inhalt zusammenzufassen... Wie der Name schon andeutet, spielt Tee eine sehr zentrale Rolle und ist auch (indirekt) der Auslöser für viele Konflikte. Wir begleiten die Protagonistin Fiona, genannt Fee, über knapp zehn Jahre hinweg, es wird auch aus der Perspektive ihres Freunds Joe und ihres "Onkels" Roddy berichtet. Es spielt in London zur Zeit von Jack the Ripper und die Geschichte ist voll von Konflikten, Irrungen und Plotttwists. Es geht um Liebe, Macht, Geld und das Leben in den 1880er Jahren. Vielmehr kann und ich will ich nicht sagen, ich denke bzw. hoffe, dass man dadurch einen guten Einblick in die Thematik bekommt.

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er recht angenehm, flüssig und locker ist, aber den Geschehnissen trotzdem eine angemesene Ernsthaftigkeit und Tragik verleiht. Aufgrund der Kapitelkürze kommt man ziemlich schnell voran.

    Auch das Thema und das Setting fand ich spannend. In den kalten Monaten (also gefühlt 2/3 des Jahres :D :/) trinke ich täglich bestimmt einen Liter Tee, weil es einfach mein absolutes Lieblingsheißgetränk ist. Und der Tee spielt von Anfang bis Ende wirklich eine entscheidene Rolle. London zur Zeit von Jack the Ripper, also gegen Ende des 19. Jahrhunderts kannte ich noch nicht, aber es hat mir gut gefallen und werde mich nun nach weiteren Büchern in dem Zeitalter umschauen.

    Unsere Protagonistin Fiona "Fee" mochte ich sehr, obwohl ich ihre Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Sie ist eine junge, starke, mutige Frau, auf die der Satz "What doesn't kill you, makes you stronger" wirklich sehr zutrifft. Ihre Familie und sie mussten so viele schreckliche Dinge durchmachen, dafür kann ich gar nicht anders als sie zu bewundern.
    Auch Nick und die ganzen Charaktere, die im zweiten Teil des Buches auftauchen, außer Will und seiner Familie, mochte ich sehr. Genauso wie Roddy und der Rest ihrer Familie. Mit Joe hatte ich so meine Probleme ab und zu, da ich an einigen Stellen den Kopf seinetwegen doch sehr schütteln musste.

    Die Liebesgeschichte fand ich okay, an einigen Stellen durchaus anstrengend, aber meiner Meinung nach hat sich Fiona am Ende für den richtigen entschieden, man konnte die Liebe der beiden definitiv nachempfinden.

    Einen Stern muss ich allerdings abziehen. Die eine Hälfte wegen der Charaktere, weil sie mich manchmal echt fast in den Wahnsinn getrieben hätten und die andere weil mir zu viel passiert ist. Ich weiß nicht, ob das vielleicht nicht etwas unlogisch klingt, weil man ja eigentlich möchte, dass es spannend bleibt und viel passiert, gerade bei einem Buch mit der Dicke, und die ganzen Konflikte und Problematiken hatten definitiv auch ihre Daseinsberechtigung, aber mir war es einfach ein bisschen viel. Ich hätte mir wahrscheinlich 2-3 Konflikte weniger und dafür etwas mehr Zeit zum Durchatmen gewünscht, aber das ist ja nur mein Empfinden.

    Ich bin gespannt, wie der zweite Band sein wird, hab den Klappentext ja nicht gelesen ;-), und ob es mit Fiona weitergehen wird oder der nächsten Generation.

    Da dieses Buch meiner Oma gehört, bin ich momentan noch am Überlegen, ob ich mir diesen gebraucht zulegen soll, oder ihr Band 2 und 3 zu schenken, da der dritte Band Leserillen und Miss Etepetete (aka ich) das nicht gerne in ihrem Bücherregal hat :D Momentan bin ich nämlich eher bei dem Stand, dass ich sie nicht in meiner eigenen Sammlung haben will, weil das Platzproblem mal wieder sehr groß ist. Vielleicht kann ich euch das ja in meiner Rezension zum nächsten Teil mitteilen...

    Fazit: Wie bereits oben beschrieben, der Auftakt zu einer vielversprechenden Trilogie, ich freue mich auf die Fortsetzungen! 

    4/5


  2. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.187)
    Aktuelle Rezension von: Yolande

    Noah Gordon starb am 22. November 2021 im Alter von 95 Jahren. Das war der Anlass für mich, sein wohl bekanntestes Werk „Der Medicus“ aus den Tiefen meines Bücherregals zu holen und zum wiederholten Male zu lesen. Die Geschichte ist weitgehend bekannt. 

    England im Jahr 1021. Der junge Waise Rob Cole wird von einem Baderchirurg als Lehrling aufgenommen und zieht jahrelang mit diesem kreuz und quer durch England. Die Arbeit mit den Kranken erweckt in dem Jungen den Wunsch, ein richtiger Heiler zu werden. Als er nach dem Tod des Baders auf seinen Reisen den jüdischen Arzt Merlin Benjamin kennenlernt, erfährt er von einer Schule für Ärzte im fernen Persien. Allerdings ist Christen das Studium dort nicht erlaubt, aber der Wunsch in Rob ist so groß, dass er das Wagnis der langen Reise auf sich nimmt, um als Jude verkleidet bei dem großen Arzt Ibn Sina zu studieren.

    Für mich war das Buch damals der Einstieg in das Genre der historischen Romane und gehört neben „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett und „Das zweite Königreich“ von Rebecca Gablé immer noch zu meinen absoluten Top-Favoriten. Es ist eine großartige und spannende Geschichte, die im Mittelalter spielt und einen weiten Bogen von England nach Persien spannt.  Vielleicht ist es keine anspruchsvolle Literatur, aber die flüssige und leicht zu lesende Schreibweise macht das Buch zu einem entspannten Lesevergnügen. Man lernt einiges über das Leben und die Gebräuche der damaligen Zeit. Der junge Hauptprotagonist Rob ist eine sympathische Figur und man folgt ihm gerne auf seiner Reise. Und so ganz nebenbei wirbt die Geschichte auch für die Freundschaft und das Verständnis zwischen den Religionen, etwas was gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.

    Ein herrlicher Schmöker, der den Leser in lange zurückliegende und entfernte Welten entführt und den ich sicherlich in einigen Jahren wieder hervor holen werde. 

  3. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.129)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    „Die Säulen der Erde“ gehört wohl schon seit Jahrzehnten zu DEN Klassikern schlechthin. Deshalb stand es schon seit Jahren auf meiner To-Read-List und nun habe ich es endlich „in Angriff“ genommen. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Werk, das Ken Follett zu einem der bekanntesten Autoren der Welt gemacht hat?

    Der Leser lernt den Steinmetz Tom Builder kennen. Sein größter Traum ist es, eine Kathedrale zu bauen und so zieht er mit seiner Frau Agnes und seinen Kindern Alfred und Martha von Ort zu Ort, um seinen Traumjob zu bekommen. Philip, Prior von Kingsbridge, hat derweil ganz andere Kämpfe auszutragen und auch Toms Stiefsohn Jack wird geplagt, da er seinen leiblichen Vater nie kennenlernen durfte. Aber nicht nur diese Figuren begleitet der Leser, nein, auch auf die schöne Grafentochter Aliena trifft der Leser, ebenso wie auf ihren Peiniger William.

    Mein Eindruck vom Buch:

    „Die Säulen der Erde“ war nicht mein erstes Buch von Ken Follett. „Die Kinder von Eden“ und „Der dritte Zwilling“ habe ich verschlungen, alles, was danach kam, leider nicht mehr. Und auch „Die Säulen der Erde“ konnte meine Begeisterung nicht wieder entzünden. Die Charaktere fand ich sehr farblos, einzig Jack wurde interessant gezeichnet. Aber auf die Kapitel mit Tom, William und selbst Philip hätte ich getrost verzichten können. Aliena zu begleiten wurde mit Fortschreiten des Buches spannender, jedoch konnte es die faden Kapitel mit anderen Protagonisten nicht ausgleichen. Zudem fand ich, dass dieses Werk vollkommen unnötig in die Länge gezogen wurde. Manche Begebenheiten wurden im Laufe des Buches erneut erzählt, dabei hätte einmal gereicht. Diese Wiederholungen begannen mich im letzten Drittel richtig zu nerven. Sicher, die Geschichte ist hervorragend recherchiert und wer sich für die Architektur von Kathedralen interessiert, findet bestimmt faszinierende Abschnitte. Aber auch das konnte mich nicht fesseln.

    Fazit:

    Schade, meiner Meinung nach ist dieses Buch absolut überbewertet. Nachdem es sich aber durch den flüssigen Schreibstil angenehm lesen lässt, erhält es drei Sternchen von mir. Die Folgebänder der „Kingsbridge-Reihe“ werde ich jedoch nicht mehr lesen.

  4. Cover des Buches Das Salz der Erde (ISBN: 9783442479474)
    Daniel Wolf

    Das Salz der Erde

     (307)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Michel de Fleury ist ein junger aufstrebender Kaufmann, der eigentlich bzw. vermeintlich ein gutes und erfolgreiches Leben vor sich hat. Doch es werden ihm sowohl beruflich als auch privat einige Steine in den Weg gelegt. Einige liegen nicht in seiner Macht, einige sind selbstgemachtes Leid. Dennoch schafft er es immer wieder, irgendwie eine Lösung zu finden.

    Es geht wie so häufig um den Kampf Gut gegen Böse, wobei hier die Kaufleute im Großen und Ganzen die Guten, Adel und Klerus die Bösen sind. Dennoch gibt es auch kleinere Abstufungen. So ist nicht jeder Kaufmann das Wahre und es gibt Fehden untereinander, auch innerhalb der Gilde, natürlich von Adel und Klerus ordentlich befeuert, aber auch dort sind nicht alles schwarze Schafe. So spiegelt die Bevölkerung Varennes im Großen und Ganzen eine gewöhnliche Bevölkerungsstruktur in einer größeren Stadt wider.

    Aber ich habe auch ein paar Kritikpunkte. So hat das Buch gerade auch in der ersten Hälfte einige Längen, in denen nicht wirklich viel passiert. Auch das Salzthema ist mir leider viel zu kurz gekommen. Auch wenn es Titelgebend ist, so ist es eher eine Randerscheinung und könnte durch jede andere Ware ausgetauscht werden. Es geht mehr um den Handel als solches und die damit verbundenen politischen Querelen in Varennes als um das Salz selbst.

    Dennoch konnte das Buch mich unterhalten , was auch dem flüssigen und tollen Schreibstil von Daniel Wolf geschuldet ist.

  5. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: 9783404152186)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (590)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Im Jahr 2002 erschien der Roman "Der König der purpurnen Stadt" von der Königin der historischen Romane Rebecca Gablé im Bastei Lübbe Verlag.


    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei seinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Dort hat er einen schweren Stand, denn Rupert ist gewalttätig und zu Jonah oft ungerecht. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihm etwas Zuneigung. Jonah möchte ein erfolgreicher Tuchhändlerwerden, doch dazu muss er in der elitären Londoner Tuchhändlergilde aufgenommen werden. Als er König Edward und seiner Frau, Königin Philippa begegnet, kommt er seinem Traum näher. Er wird Hoflieferant und der jüngste Kaufmann in der Gilde. Gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er den Londoner Tuchhandel. Mit seinem Erfolg erntet er auch Neid und wird zum Opfer von Intrigen.

    Diesen historischen Roman lässt die Autorin wieder im Mittelalter in England spielen, doch dieses Mal ist kein Adliger der Protagonist, sondern ein Kaufmann und Wollhändler aus London. Jonah Durham ist eine Figur, mit der man sich auf eine abenteuerliche Reise machen kann, denn sein Erfolg im Beruf, sein Aufstieg in die elitäre Tuchhändlergilde ist seinen Neidern ein Dorn im Auge. Er muss einiges einstecken, bis er diesen Aufstieg geschafft hat und auch danach hat er einige Feinde. Seine Liebe zur Königin Philippa macht die Sachen um einiges schwerer als es schon der Fall ist.


    Auch dieser Roman ist der Autorin wunderbar gelungen, das London des 14. Jahrhunderts und das damalige Kaufmannsleben zeichnet sich als Kopfkino ab und die Hauptfigur Jonah hat mit seinem Lebenswandel einige Intrigen und Abenteuer zu bestehen, die mit Liebe, Leid und Freud beim Leser für gute Unterhaltung sorgen.


    Es entsteht ein guter Einblick in die Gebräuche der Zünfte und Gilden und das Leben des Mittelstands wird hier authentisch nachempfunden. Aus dieser Sicht hat man eine neue Perspektive auf die Adelsherren, den König und die Ritter und lernt die politische und gesellschaftliche Struktur Londons kennen.

    Anhand einiger weiblicher Charaktere verdeutlicht die Autorin gezielt die Rolle der Frau im Mittelalter mit ihrer unterwürfigen Stellung, sie zeigt die vorherrschende Gewalt und Unterdrückung, jedoch ohne diese Rolle zu stark zu dramatisieren. Die Darstellung von Königin Philippa gefällt mir ausgesprochen gut, denn sie weiß sich trotz der Abhängigkeit von ihrem Mann durchaus geschickt und mit intelligenten Schachzügen zu wehren und ihre Interessen durchzusetzen.

    Es ist die Kunst der Autorin, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und ihr Handeln nachvollziehen, wenn auch nicht billigen. Mir erschien die Hauptfigur Jonah mit seinen negativen Zügen zwar nicht unbedingt als Sympathieträger, doch er wird damit auch glaubhaft. Gegen die anderen Romane fehlt es der Geschichte insgesamt ein wenig an Spannung.

    Doch auch dieser Roman ist wieder gut recherchiert und hat reichlich Unterhaltungspotential.
    Obwohl hier einige Figuren aus anderen Bänden eingebunden werden, ist dieser Roman eine eigenständige Geschichte.

    Am Ende lösen sich die Intrigen und Bosheiten von Jonahs Neidern und Gegner in Wohlgefallen auf, was einem Roman dieser Art einen guten Abschluss verpasst.


    In diesem Roman taucht Rebecca Gablé ins Tuchhändler-Milieu ein und bringt mit stimmiger Hintergrund-Zeichnung eine interssante Geschichte zu Papier, die mit ihren bisherigen Romanen vielleicht nicht ganz mithalten kann, aber dennoch für gute Leseunterhaltung sorgt.

  6. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ganz knappen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser dritte Band der Reihe "Michel de Fleury" kann es durchaus mit den beiden Vorgängern aufnehmen.

    Gekonnt entwickelt der Autor die Familiengeschichte der Fleury´s weiter. Dabei werden auch die Charaktere behutsam verändert; von Generation zu Generation werden Charakterzüge mal sanft verändert, mal werden neue, andere begründet.

    In vorliegendem Buch ist das kaufmännische Talent weniger ausgeprägt, dafür sind die Hauptfiguren diesmal eine starke Frau und ein zunächst recht wankelmütiger Mann.

    Die Handlung beschreibt eine weite, sehr aufregende und von mannigfaltigen Gefahren und Abenteuern gespickte Handelsreise. Die geht nicht nur über Land, sondern auch über das Meer bis weit in den Osten.

    Der Autor schreibt wie immer sehr bildgewaltig und gefühlvoll. Das mittelalterliche Leben mit seinen vielfältigen Gefahren vermag er sehr detailliert und lebendig aufleben.

    Das Buch hat mir erneut sehr viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den vierten Band.
  7. Cover des Buches Die Perlenprinzessin. Rivalen (ISBN: 9783426526057)
    Iny Lorentz

    Die Perlenprinzessin. Rivalen

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Hamburg 1771: 

    Die beiden Kapitäne Simon Simonsen und Jörg Mensing halten beide um die Hand von Mina Thadde an. Minas Vater in ein reicher und wohlangesehener Handelsvertreter und beschließt die Tochter demjenigen zu geben, wer mit der wertvolleren Fracht aus der Karibik zurückkommt. 

    Während Mensing zu viel riskiert und sein Schiff in den Untergang treibt, versucht Simonsen noch die Besatzung des Konkurrenten zu retten. Mensing ist früher zurück und stellt Simonsen in einem sehr schlechten Licht dar. 

     

    Mir hat der Auftakt für die neue Familiensage gut gefallen. Ich fand die Beschreibungen sehr gut und man fühlte sich fast schon als wäre man selber an Board der einzelnen Schiffe oder gar am/im Hamburger Hafen. 

    Bin schon sehr gespannt wie die Geschichte weitergeht. 

  8. Cover des Buches Herrin des Nordens (ISBN: 9783442481064)
    Martha Sophie Marcus

    Herrin des Nordens

     (28)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Martha Sophie Marcus gelingt es immer wieder aufs Neue mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen.
    Geschickt gelingt es ihr die Stimmung uns Atmosphäre wie sie damals geherrscht haben könnte einzufangen. Und so steckt man schon gleich zu Beginn mitten in der Geschichte, oder besser gesagt man lebt ihre Geschichten.
    Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man wirklich dabei ist, denn es kommt mir jedes Mal so vor, man wäre vor Ort und würde mit den Figuren am Ort des Geschehens leben.
    Man spürt mit jeder Zeile wie viel Liebe im Buch steckt und man kann es ahnen wie viel Recherchearbeit dahintersteckt.
    Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es ist so ein leichtes auch die mehr als 700 Seiten in einem Rutsch herunterzulesen. Ich war nach zweieinhalb Tagen durch das Buch durchgerauscht, davon die letzten knapp 400 an einem Tag. Es fällt also extrem schwer das Buch beiseite zu legen, denn wie man es sich denken kann schreibt die Autorin so, dass man auf die nächste Seite gespannt ist.
    Der Spannungsaufbau ist fein gezeichnet und erst mit der letzten Seite hat man angekommen zu sein.
    Für mich war das wieder große Klasse und ich vergebe hoch verdiente 5 Sterne.
  9. Cover des Buches Die tausend Herbste des Jacob de Zoet (ISBN: 9783499255335)
    David Mitchell

    Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Jacob de Zoet ist Holländer und will als Kaufmann in Dejima, einer künstlichen japanischen sein Glück finden. Zu Hause hat er eine Verlobte, doch Dejima bietet eine schillernde, interessante und geheimnisvolle Welt, nicht zuletzt durch die Hebamme und Medizinstudentin Aibagawa Orito. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Korruption, zwielichtige Gestalten, illegale Geschäfte und die gesamte Tradition Japans zeigen genauso die Schattenseiten dieses exotischen Landes. Unversehens gerät Jacob genau in die Fronten.
    Nach "cloud atlas" und "Die Knochenuhren" hat David Mitchell mit diesem wirklich tollen, japanischen Unterhaltungsroman eine richtig bodenständige, wenn auch verruchte Geschichte kreiert. Dieses Mal keine phantastischen Elemente, dafür umso mehr Tradition und ein Teil Geschichte der Ostindien-Kompanie. 
    Die Hauptfigur ist Jacob de Zoet. Eine sympathischer Protagonist, aber auch ein armes Würstchen. Ich war sofort auf seiner Seite und konnte alles nachvollziehen. Denn eigentlich ist er stark in einer erst  schillernden und nach und nach abgewirtschafteten Zone, die ihn gefangen hält.
    Ein Buch, das genau richtig für lange Winterabende ist, das durch die Exotik Japans, die Kultur und die unausgesprochenen Verbote spannend und aufregend ist. Für mich ein zusätzliches Plus, dass es in Japan spielt. Wer sich also für das Land und die Kultur interessiert, wird definitiv auf seine Kosten kommen. Und für alle anderen: ein toller Schmöker!
  10. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.365)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  11. Cover des Buches Hansetochter (ISBN: 9783404168873)
    Sabine Weiß

    Hansetochter

     (56)
    Aktuelle Rezension von: elfriede4

    Sehr anschauliche Erzählung, das historische Umfeld wird ohne große Längen dargestellt und zieht mich schnell in seinen Bann.
    Im 14. Jahrhundert festigte sich die führende Rolle Lübecks innerhalb der Hanse. Viele Kaufleute hatten jedoch in der Schlacht von Visby 1361, in der der dänischen König die Stadt eroberte, viel verloren und versuchten nun, Einfluss auf die Politik zu nehmen. Auch untereinander gab es Rivalitäten zwischen den Hansestädten und Fremde wie Adrian aus Brügge hatten es schwer, in solch eingeschworene Seilschaften, wie die der Lübecker Rats- und Kaufherrenschaft einzudringen, sei es durch Heirat oder Geschäfte.
    Vor diesem gut recherchierten und lebendig dargestellten historischen Hintergrund spielt das spannende, intriegenreiche Familiendrama der Kaufmannsfamilie Vresdorp.
    Die Hauptgestalt, Henrike Vresdorp, ist mir auf Anhieb sympathisch. Noch nicht volljährig, zudem weiblich, fehlt ihr zwar Erfahrung und Menschenkenntnis, nicht aber Mut, Intelligenz und Willenskraft, um allen Anfeindungen zu begegnen und ihre Interessen und Rechte als Tochter des plötzlich verstorbenen Kaufmannes Konrad Vrestorp gegenüber ihren habgierigen und betrügerischen Verwandten zu verteidigen.
    Weil sie sich auch für ihren jüngeren Bruder Simon und ihre Tante Asta einsetzt, gerät sie einmal mehr in große Bedrängnis und man muss mitfiebern, wie sie aus den fast aussichtslosen Situationen herauskommt. Doch es wäre kein Roman, wenn nicht immer wieder ein glücklicher Zufall oder ein Helfer in der Not auftauchen würde. Das ist jedoch sprachlich und dramaturgisch so gut gelungen, dass es nie ins Kitschige abgleitet.
    Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Schon damals konnten beherzte Frauen mit Mut und Geschick viel erreichen, wenn auch mit ungleich mehr Schwierigkeiten und Widerständen, als wir es uns heute vorstellen können. Das hat mich sehr beeindruckt.

  12. Cover des Buches Die Teufelsbibel (ISBN: 9783404163267)
    Richard Dübell

    Die Teufelsbibel

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt
    Die Geschichte ist interessant ja aber viel zu langatmig.
    Mal abgesehen davon entführt der Autor den Leser in eine dunkle brutale Welt, in der das Wohlergehen der Menschen auf dem Wohlwollen anderer beruht. Weder die Kirche noch das normale Volk scheint den geringsten Begriff von gut oder böse zu haben bzw. nur in geringen Mase.
    Anfangs ist man von den vielen Protagonisten überfordert. Erst im Laufe der Geschichte klamüsert sich heraus wer wohin gehört.
    Wer historische Romane mag kann ich dieses Buch nur empfehlen alle anderen nur wenn sie grad Langeweile haben und mal in eine andere Zeit eintauchen will.
    Und die Geschichte hat eine wirklich überraschende Wendung.
    Es werden mehrere Handlungsbögen aufgebaut, was auch daran liegt das sich die Geschichte so zieht. Aber wenn man erstmal Blut gleckt hat bleibt man dran. Man braucht einfach nur einen sehr langen Aten.

  13. Cover des Buches Die Ketzerbraut (ISBN: 9783426635230)
    Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

     (125)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    Ich habe die Hauptcharaktere sehr geliebt . Veva und Ernst mochte ich sofort.  Am Ende mochte ich auch die Nebencharacktere wie Lina und Schwab.  Dieser Zusammenhalt war früher nicht selbstverständlich.  Ich kann das Buch sehr empfehlen.  Was mich nur gestört hat war , sehr viele sexuelle Gewalt.  Deshalb musste ich oft pausieren . 

  14. Cover des Buches Im Schatten der Hanse (ISBN: 9783954517206)
    Henning Mützlitz

    Im Schatten der Hanse

     (17)
    Aktuelle Rezension von: KerstinnI
    ,,Wenigstens spülen sie den Unrat in den Fluss, dachte Jacob, als er den Blick von dem Butzenfenster und dem Schleier aus Tropfen abwandte. Er war dankbar dafür, dass sein Vater vor einigen Jahren die Fenster mit venezianischem Glas hatte ausfassen lassen. Nur die Oberschicht konnte sich einen derartigen Luxus leisten, hinaus in den Regen zu sehen ohne dass die Nässe hereinkam. Auch der Gestank, der sich in den vergangenen Wochen wie eine Glocke über die Travestadt gelegt hatte, war mit dem Niederschlag verschwunden." (19) Henning Mützlitz schafft es, die Stimmung des Mittelalters, voller Düsterer Gewalt, Intrigen, traurigen Schicksalen und der Gier nach Macht, auf den Leser wirken zu lassen. Zum Inhalt:Jacob Wallersen übernimmt nach dem plötzlichen Tod seines wohlhabenden Vaters und des Bruders die Familien Geschäfte. Er stellt fest, dass der Vater ihm nicht nur einen Berg von Schulden hinterlassen hat, sondern auch Geschäftsbeziehungen, die nicht so vertrauensvoll sind, wie er es sich erhofft hatte. Seine letzte Hoffnung ist die Heimkehr des letzten Handelsschiffes, beladen mit wertvollen Pelzen. Auf diesem Schiff ist auch der Steuermann Matt, der nicht nur einen blinden Passagier entdeckt, sondern auch Piraten, die die Heimkehr nach Lübeck verhindern wollen. Somit beginnt für alle ein Kampf ums Überleben... Die Stimmung ist, wie oben bereits erwähnt, düster und sehr gelungen. Die viele Gewalt, Rücksichtslosigkeit und die familiären Verstrickungen sind gut dargestellt. Jacob ist von Anfang an sehr naiv, aber der Charakter ist konstant und der Autor bleibt seinem Stil treu. Ebenso bei den andern Protsgonisten, insbesondere Matt hat mit gefallen, ebenso Lidia, ich konnte beide vor meinen Augen sehen. Auch Svanja ist gut gelungen und ein interessante Persönlichkeit. Der Schreibstil ist gut. Lediglich der Anfang war etwas lang, so dass ich Probleme hatte, in die. Geschichte zu finden. Dies hat sich dann jedoch gegeben. Es dauerte einfach ein wenig, bis die Geschichte Fahrt aufgenommen hat und alle Persönlichkeiten vorgestellt sind. Was mich etwas stört, ist dass auf dem Umschlag zum einen historischer Kriminalroman und auf der Rückseite dann Mittelalterthriller steht. Im Grunde würde ich dieses Buch tatsächlich eher dem Genre Historischer Roman zuordnen. Klassische Krimianteile vermisse ich. Auch für einen Thriller ist es dann doch nicht spannend genug. Ingesamt ist es ein solider Roman. Dennoch hadere ich sehr mit dem Ende. Viele Fragen werden geklärt, jedoch bleiben für mein Empfinden ebenso viele Fragen offen. Vielleicht gibt es einen zweiten Teil, der diese klärt, jedoch lässt nichts eindeutig darauf schließen, Motive sind mir unklar und Hintergründe offen. Zwar hat das Lesen Spaß gemacht, aber die offenen Fragen stören mich. Daher gebe ich für dieses Buch drei Sterne, diese sind absolut verdient.
  15. Cover des Buches Der Henker von Lemgo (ISBN: 9783897058644)
    Bettina Szrama

    Der Henker von Lemgo

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Karina_Lenhart
    Ich war von Anfang an gefesselt. Maria ist eine extrem starke Frau, die allen Vorwürfen trotzt. David finde ich super sympathisch, seine Gefühle zu Maria... Respekt, dass er ihr im Bezug auf Hermann hilft. Das Ende war ziemlich brutal, ich hätte nicht mit diesem Finale gerechnet
  16. Cover des Buches Wächter der letzten Pforte (ISBN: 9783944544670)
    Henning Mützlitz

    Wächter der letzten Pforte

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Suka
    Worum geht es?

    Der knappe Licoas und die Tequa Moriana, gehören verfeindeten Völkern an und überleben als

    Einzige eine Tod bringende Schlacht. Er rettet sie vom Schlachtfeld und schleppt sich mit ihr von dem Feld, wo ihre Waffenbrüder gestorben sind.

    Um herauszufinden was bei der Schlacht tatsächlich die Heere ausgelöscht hat, verbünden sich die Beiden und finden sich in einer Welt voller Intrigen, Zauberer und eines Artefaktes wieder, welches die gesamte Weltordnung vernichten kann.

    Doch wird es den Beiden gelingen, das Ganze aufzuhalten?

    Nicht sehr ergiebig, aber ich muss sagen, wenn ich ausführlicher werden, würdet ihr Erstens unweigerlich gespoilert werden und Zweitens, würde ich einen neuen Roman über diesen Roman verfassen.

    Meine Meinung

    "High Fantasy für alle Freunde von Schwertkämpfen, magischen Duellen und Luftschiffen." Und genau das, kann ich so nur unterschreiben.

    Die Wächter der letzten Pforte ist kein Buch für Zwischendurch. Es verlangt deine vollkommene Aufmerksamkeit, um den Inhalt erfassen zu können. Das komplexe Setting, die Politik darin und die Figuren. Einfach alles benötigt deine volle Konzentration und wenn du diesem Buch diese gewährst, wird es dich begeistern. Man taucht ein diese Welt und begibt zusammen mit dem Valdorer Liocas und der Tequa Moriana in diese Welt voller Intrigen und Geheimnisse.

    Fällt der Einstieg auch etwas schwer, so lohnt es sich doch dran zu bleiben und komplett in diese geschaffene Welt einzutauchen. Der Roman glänzt durch spannende Handlungen, die immer wieder auch überraschen können.

    Teilweise sind die Informationen wirklich zahlreich und man hat wirklich Mühe, alles zu erfassen, aber das umfangreiche Glossar am Ende hilft unwahrscheinlich dabei, den Durchblick zu behalten.

    Die Hauptprotagonisten könnten unterschiedlich nicht sein und genau das machte es für mich so interessant, den Beiden auf ihrem Weg zu folgen. Vor allem Moriana entwickelt sich während der Reise positiv und ist nicht mehr ganz so der impulsive Typ.

    Alle Kampfszenen, Abstürze und so weiter konnte mich begeistern, denn sie wahnsinnig toll ausgearbeitet und verleiten einen zum Mitfiebern.

    Fazit

    Jeder der eine wirklich gute Story im High - Fanatsybereich sucht, ist hier richtig gut aufgehoben.
  17. Cover des Buches Die Frau des Ratsherrn (ISBN: 9783442376896)
    Joel Tan

    Die Frau des Ratsherrn

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Knihomol
    Man fühlt mit, weint, lacht und fiebert mit. Toll geschrieben, man hat das Gefühl, als ob man in dieser Zeit dabei wäre. Alles ins Detail beschrieben, auch Grausamkeiten des Mittelalters. 
  18. Cover des Buches Die Puppenspieler: Roman (ISBN: B0916787JD)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler: Roman

     (433)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Kirchner_Schommer

    Leider hat mich das Buch enttäuscht, ich hatte mir vom Klappentext/Leseprobe her mehr erwartet. Es gab viel Handlung aber mir fehlte das Gewisse Extra, was mich zwingt zum Weiterlesen. Von daher habe ich jetzt auch fast 2 Wochen gebraucht um das Buch zu beenden, packt mich ein Buch lese ich es in 2-3 Tagen je nach Seitenanzahl.

    Aus der Handlung und den Figuren hätte man mehr machen können.

    Für mich muss ein Buch was mich packt in die Welt der Figuren entführen, es muss mich mitleiden lassen. Hier ging es mir zu sehr um die Kirchengeschichte , mir fehlte die Bindung zu Richard und seinen Freunden, die man spürt wenn mehr die Personen im Vordergrund sind. Hier war es mehr Savonerola, und das Fuggersche Handelsimperium.

    O.K. es gehört zur Handlung aber manchmal ist weniger Mehr,

  19. Cover des Buches Die Kathedrale des Meeres (ISBN: 9783328103134)
    Ildefonso Falcones

    Die Kathedrale des Meeres

     (516)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky


    Zusammenfassung:

    XIV century. The city of Barcelona is at its moment of greatest prosperity; has grown towards the Ribera, the humble neighborhood of fishermen, whose inhabitants decide to build, with the money of some and the effort of others, the largest Maria cathedral ever known.
    A construction that moves parallel to the hazardous story of Arnau, son of a peasant serf, who flees from the abuses of his feudal lord and takes refuge in Barcelona, where he becomes a citizen and, with it, a free man.
    While his best friend and adopted brother Joan studies to become a priest, young Arnau becomes a member of the guild of the stone-workers, soldier and moneychanger. A strenuous life which leads him from the misery of the fugitive to nobility and wealth. But with this privileged position he also gets the envy of his peers, who devise a sordid plot that puts his life in the hands of the Inquisition. He finds himself face-to-face with his own brother. Will he lose his life just as his beloved Cathedral of the Sea is finally completed




    Meine Meinung:

    Habe das Buch leider nach dem Prolog abgebrochen. Zu viele unnötige Details, langweilig und zu brutal (für mich!). Es war ein Geschenk zum Geburtstag. Normalerweise hätte ich mir das Buch nicht gekauft weil es sich schon nicht interessant anhört. Schade.


  20. Cover des Buches Hexengold (ISBN: 9783426505441)
    Heidi Rehn

    Hexengold

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Leseherz

    Deutschland, 1650, Frankfurt am Main.

    Der dreißigjährige Krieg scheint vorüber und Magdalena könnte glücklich ihre Tätigkeit als Wundärztin nachgehen. Doch als ihr Mann Eric sich auf Reisen begeben will und daraus ein großes Geheimnis macht, wurde ihr unwohl. Galt ihr gesamtes Glück einer einzigen Lüge was die Ahnenreihe betrifft?

    Erich zieht trotz allem los, nachdem man ihrer zukünftigen Base Adelaide das Zuhause nahm als ihr Mann Vinzen verstarb. Nun stand sie da mit ihrem Sohn Mathias auf der Straße. Ohne zu zögern nimmt Magdalena sie zu sich auf.

    Magdalena jedoch ereilte das Unglück. Wenige Tage nachdem Eric aufgebrochen war, musste auch sie ihr trautes Heim den Schuldeneintreibern überlassen. So zog sie nun mit Adelaide, deren Sohn und ihrer Tochter Carlotta nach Königsberg, in der Hoffnung ihren Mann wiederzufinden, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Doch kommt alles anders.

  21. Cover des Buches Dhampir 02 (ISBN: 9783802584893)
    Barb Hendee

    Dhampir 02

     (69)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *In Miiska hatten sie Jagd auf drei Untote gemacht. Doch Bela war mindestens zwanzig mal so groß, wie die kleine Hafenstadt. Innerhalb der drei Wehrwälle mussten sie einen Untoten finden und der einzige Hinweis bestand aus der Leiche eines jungen Mädchens.*


    Dhampir 2


    Magiere und Leesil sind gerade wieder dazu bereit, ihre Taverne in Miiska zu öffnen, als sie nicht nur mit anfallenden Steuern, sondern auch der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Hafenstadt konfrontiert werden. Da sie nicht ganz unschuldig an der Situation sind, nimmt Magiere widerwillig das Angebot eines Ratsherren aus der Hauptstadt Bela an. Sie soll den Untoten zur Strecke bringen, der seine Tochter auf dem Gewissen hat. Doch ganz so einfach wie in Miiska wird ihr die Jagd hier nicht gemacht.



    Der Einsieg ins Buch ist mir dieses Mal leichter gefallen, als im ersten Band. Das lag wohl auch daran, dass von Beginn an Leesil einen großen Anteil an der Geschichte nahm und ich den Halbelfen mittlerweile interessant finde. Dass es zwischen ihm und Magiere immer wieder zu Spannungen kommt, die auf laufende Missverständnisse beruhen, war zwar nicht immer ganz so meins, eine schnelle Annäherung der Beiden hätte aber auch nicht in die Geschichte und schon gar nicht zu Magieres Distanziertheit gepasst.


    Wie im ersten Band auch, kamen hier auch wieder die Vampire zu Wort. Dass wir Rattenjunge wieder begegnen war nicht verwunderlich, umso mehr aber seine Wandlung in einen besonnenen Meister, der sich seine eigenen Vampirsklaven schafft. Dazu gehört auch der junge Adelige Chane, der zwar unter dem Einfluss seines Meisters steht, der mir aber immer als die größte Gefahr für Magiere und Leesil vorkam. Sein Können in den arkanen Beschwörungen, aber auch seine Intelligenz fand ich interessant. Leider wurde dadurch seine Faszination dem grausameren Blutrausch gegenüber nicht verdrängt, sodass er trotz allem der „Bösewicht“ blieb.


    Der zweite Band hat mir bei weitem besser gefallen, als der erste. Das mag daran liegen, dass Magiere und Leesil nun wissen, mit welchen Gegnern sie es zu tun haben, an den durchaus interessanten Vampircharakteren oder einfach nur daran, dass sich Magiere nicht mehr so zurückweisend und unsympathisch verhielt. Auch fand ich die Suche nach den Vampiren, die hier nicht mehr dem Zufall zuzuschreiben war, sondern eine wirkliche Jagd darstellte, spannender, als die Ereignisse des ersten Bandes.

  22. Cover des Buches Schicksalsstürme (ISBN: 9783492274166)
    Melanie Metzenthin

    Schicksalsstürme

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Saphir610

    3,5 Sterne

    Im Frühjahr 1428 strandet ein verletzter Schiffsbrüchiger am Ostseeufer bei Heiligenhafen. Wer ist dieser Mann, der sein Gedächtnis verloren hat? Er hat Glück und wird von der Tochter des Kaptäns Dührsen gesund gepflegt. Es ist die Zeit des Krieges zwischen Hanse und Dänemark und er könnte auch ein dänischer Spion sein. Was passiert, wenn der Schiffsbrüchige seine Erinnerungen wieder findet?

    Das ist hier ein interessanter historischer Roman, der in einer Gegend spielt, von der ich bisher als in diesem Genre eher nichts gelesen habe. Für mich ist es eine sehr gute Wahl für den Schauplatz und Zeit. Die Figuren sind gut gewählt, mit einigen Facetten. Die Autorin hat versucht, den Charakteren mehrere Seiten zu geben. Der Schmuggler, der so ein netter Typ ist, der Schiffbrüchige, der kämpfen kann wie sonst keiner, und andersrum sein Leben einsetzt.

    Vielschichtig und interessant, vom Thema und den Figuren. Die Autorin versteht ihr Handwerk. Doch mir hat ein wenig mehr Tiefgang gefehlt, die Personen blieben etwas flach, obwohl alles stimmte.

  23. Cover des Buches Die Hurenkönigin (ISBN: 9783548283760)
    Ursula Neeb

    Die Hurenkönigin

     (73)
    Aktuelle Rezension von: DANTE

    Frankfurt 1511. Ursel Zimmer ist Vorsteherin der städtischen Hurengilde. Kurz vor der Sperrstunde verlangt ein Freier nach der Hübscherin Rosi. Kurz bevor dieser wieder geht, bietet er Rosi ein Geschäft an, sie bekommt einen Gulden sofort und einen zweiten, wenn sie sich am Folgetag mit seinem Herren trifft. Roswitha, die schon seit langem davon träumt, das Hurenleben aufzugeben willigt ein. Als Ursel die Nachricht erhält, dass Roswitha bestialisch ermordet wurde, der mutmaßliche Täter aber vehement bestreitet die Tat begangen zu haben, beginnt Ursel der Sache nachzugehen und begibt sich bei ihren Ermittlungen in große Gefahr. 

    Der Schreibstil der Autorin zeigt sich durchgehend flüssig und angenehm lesbar. Die Darstellungen der Umgebung und der Lebensweise der damaligen Zeit wirken authentisch und farbenfroh. 
    Die Charaktere sind glaubwürdig, detailiert und lebensnah beschrieben, sodass man schnell einen Bezug zu ihnen bekommt und sie ins Herz schließt. 
    Ursula Neeb gelingt es spielend den Leser in ihren Bann zu ziehen und ihn lange im Dunkeln tappen zu lassen. Ein durch und durch gelungener Roman, der die Elemente des Historischen Romans und die des Krimis prima mit einander kombiniert. 
  24. Cover des Buches Die Ketzerbraut (ISBN: 9783785744338)
    Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

     (11)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Nachdem ihr Bruder ermordet und Genoveva von Räubern entführt wurde, ist für sie nichts mehr wie vorher. Gegen ihren Willen wird Veva mit Ernst Rickinger, einem Draufgänger und Luther-Anhänger verheiratet. Doch als Frau eines Kaufmanns ist für sie die Gefahr noch nicht vorüber, denn die Attentäter von damals planen schon den nächsten Hinterhalt...

    Das Hörbuch, gelesen von Anuk Ens, ist schön gemacht. Die Sprecherin liest angenehm und deutlich, nur der schwäbische Dialekt gelingt ihr nicht. Allerdings konnte mich der Geschichte von Iny Lorentz nicht richtig überzeugen. Immer mal wieder lese ich die Bücher des Autorenpaars, nur diesmal fand ich die Geschichte wirklich misslungen. Die Figuren verharren im Oberflächlichen. Besonders die Wandlung von Ernst vom Heißsporn zum seriösen Geschäftsmann war zu schnell abgehandelt und nur schwer nachvollziehbar. Chancen der Beziehung von Ernst und Veva Kontur zu verleihen werden vergeben. Dafür folgen in rascher Folge Intrigen und Hinterhalte, die kaum im Zusammenhang miteinander stehen und Spannung vermissen lassen. Überhaupt werden Leser von Iny Lorentz viele Motive, Wendungen und Figuren-Konstellationen aus anderen Büchern wiedererkennen. Diese Ähnlichkeiten machten die gesamte Geschichte sehr vorhersehbar und fade.

    FAZIT: "Die Ketzerbraut" ist einer der schwächeren Romane von Iny Lorentz, weil er nichts wirklich Neues bietet. Spannung kommt kaum auf und die Geschichte und die Figuren wirken auch sehr lieblos dahingeworfen.

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