Bücher mit dem Tag "kelten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kelten" gekennzeichnet haben.

363 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.547)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Dieses Buch hat alles, was ich für ein gutes Buch brauche! 

    Nachdem ich bereits die erste Staffel der Serie geliebt habe, war ich umso neugieriger auf das Buch - und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Ich habe mit gefiebert, gelitten, gehofft, geweint, geliebt und vieles mehr. Claire und Jamie und ihre Geschichte sind mir noch mehr ans herz gewachsen, als es zuvor schon der Fall vor. 

    Dieses Buch nimmt einfach einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen ein ❤

  2. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt (ISBN: 9783608939309)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Rauh

    Ich mag die Grundidee. Ein Druide, der schon ein paar (tausend) Jahre mehr auf dem Buckel hat, lebt mehr oder weniger unerkannt in einer Stadt. Ich hätte gerne einen Laden wie Atticus hat und der Hund ist einfach zum Knuddeln. Das Problem ist, das die paar Jahre mehr auf dem Buckel Atticus ein bisschen zu übermächtig machen. Er hat alles schon gesehen, er kann quasi alles, hat Heilkräfte und jeden Kampf gewinnt er spielend. Und genau das macht ihn langweilig. Ich konnte Kampfszenen im grunde genommen überblättern, weil ich wusste, dass er jeden Gegner besiegt. Und jedes mal habe ich mit den Augen gerollt.

    Ach Atticus! Ein bisschen downgrading hätte ihm schon gutgetan. Aber irgendwie macht der Witz und Charme des Ganzen etwas wett, sonst hätte ich den Roman beiseite gelegt. 

    Gegen Ende nahm der Roman doch eine Wendung, die mich zufriedengestellt hat. 

    Ich weiß nicht, ob ich die Fortsetzungen lesen werde, aber das Buch mit dem Hund ist definitiv auf meiner Wunschliste.

  3. Cover des Buches Verhext (ISBN: 9783608939323)
    Kevin Hearne

    Verhext

     (152)
    Aktuelle Rezension von: JenniferKrieger

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.

    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!


    „Guten Abend, die Herren. Ist das ein Witz? (...) Sie wissen schon, ein großer Priester und ein kleiner Rabbi kommen in einen heidnischen Buchladen ...“ (S. 118) Tatsächlich ist diese Situation nicht die einzige in diesem Buch, die wie der Anfang eines Witzes klingt. Auch wenn sich ein heidnischer Druide und ein Gott der amerikanischen Ureinwohner von der Jungfrau Maria Pfeile segnen lassen, ist Gelächter vorprogrammiert. Wie schon der erste Band ist auch dieses Buch wieder mit viel Witz erzählt. Es ist von Anfang an amüsant, sodass die Geschichte von Atticus auch diesmal wieder ein Wohlfühl- und Gute-Laune-Buch für mich war. Zwar kann das Buch bei gegebener Situation auch ernst und traurig sein, grundsätzlich bietet es aber lockere, leichtherzige Unterhaltung.


    Es ist jedoch nicht nur lustig, wenn verschiedene mythologische und theistische Figuren aufeinander treffen, sondern auch faszinierend. Nach unserer Weltanschauung sollten die meisten dieser Begegnungen gar nicht möglich sein. Der Autor hat jedoch einen Weg gefunden, alle Glaubenssystem der Welt koexistieren und sogar miteinander interagieren zu lassen. Alle Götter, die jemals jemand angebetet hat, alle Heiligen, die die Religionen hervorgebracht haben, und alle zugehörigen Wesen wie Engel, Dämonen oder Bacchantinnen existieren zeitgleich. Dadurch gibt es jedes Mal unfassbar viel zu lernen und es eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Zwar hält der Autor sich bislang noch eher zurück, wenn es darum geht, Teile der Glaubenssysteme zu mischen, aber es ist schon jetzt interessant und faszinierend, wie er es schafft, die unterschiedlichen Voraussetzungen miteinander zu vereinbaren.


    Darüber hinaus hat mir auch die Handlung dieses Buches sehr gut gefallen. Die Geschichte wird auf unterschiedlichsten Ebenen vorangetrieben. Zum einen muss sich Atticus mit den Konsequenzen befassen, die aus den Ereignissen im ersten Band resultieren. Es leben nach wie vor Hexen in seiner Stadt,von denen er nach Möglichkeit nicht getötet werden will. Außerdem sind viele nicht begeistert darüber, dass er einen Gott getötet hat. So folgt eine Aufarbeitung der Ereignisse. Zum anderen ergeben sich neue Schwierigkeiten, um die sich Atticus kümmern muss. Dabei verstrickt er sich immer tiefer in Versprechen und Allianzen, die schon viele aufregende Abenteuer für die künftigen Bände versprechen. In Summe hat Atticus in diesem Buch ständig irgendetwas zu tun, obwohl er eigentlich nur seine Ruhe haben will. Für mich war das sehr unterhaltsam, weil immer irgendetwas geschehen ist und weil ich dadurch viel von der Welt und ihren Bewohnern zu sehen bekommen habe. Gerade die vielen kurzweilige Kämpfe und Scharmützel waren spannend. Und wie Atticus immer auf Messers Schneide tanzt bei Befragungen durch die Polizei, die ihn ständig verhaften will, obwohl er nur die Stadt zu retten versucht, ist jedes Mal wieder lustig und fesselnd zugleich.


    Fazit

    Das Buch war von Anfang an amüsant. Es gibt einige Begegnungen, die wie der Anfang eines Witzes klingen, sodass Gelächter vorprogrammiert war. Gleichzeitig finde ich es unglaublich faszinierend, wie der Autor alle Glaubenssysteme der Welt koexistieren und interagieren lässt. Das war interessant und es gab viel zu lernen. Außerdem beinhaltet das Buch spannende Kämpfe und fesselnde Situationen und ist überhaupt sehr unterhaltsam, weil ständig etwas geschieht. „Die Chronik des Eisernen Druiden: Verhext“ ist ein Gute-Laune-Wohlfühl-Buch für mich und bekommt dafür fünf Schreibfedern.

  4. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (608)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Dieses Werk ist definitiv anders und wahrlich nichts für schwache Nerven. Man hält hier eine ganz besondere Adaption zu Peter Pan in den Händen und insbesondere das Nachwort macht deutlich, warum diese Richtung für die vermeintlich verspielte und schöne Geschichte gegangen wurde. 

    Wer das Original kennt wird hier sehr viele Parallelen im Verlauf finden, aber so viele Konstrukte und kreativen Einschübe finden hier ihren Platz, welche mich Staunen ließen, herausforderten und ab und an auch an meine Grenzen brachten. Der Beginn ist sehr eindrucksvoll, spannend und brutal. Im mittleren Teil des Buches flachte die Story ein wenig ab, sodass es im Schlussteil wieder vollends überraschen konnte. Man erhält sehr viele Details, Kämpfe, Folter, Vergewaltigung und einiges mehr zieht sich durch das Buch. 

    Ich würde fast behaupten, dass es sich hier um ein Meisterwerk handelt. Es ist ein ganz besonderes Flair, welches mich beim Lesen begleitete und auch, wenn mir die ein oder andere Szene zu brutal wurde und ich das Buch kurz zur Seite legen musste, konnte ich dennoch nicht gänzlich davon ablassen. Ich wollte erfahren welche Abgründe hier schlummern, welchen Zeichnungen ich noch begegne und vor allem welche Hintergründe sich hier auftun.

    Fazit
    Abgesehen von der kleinen Länge im Mittelteil beeindruckte mich dieser Titel ungemein. Er verlangte mir einiges ab, aber ebenso konnte mich das Buch auch fesseln, in seine Fänge nehmen und begeistern. 5 von 5 Sternen ❤

  5. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (602)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Grabesgrün ist das erste Buch einer Serie über die Dubliner Mordkommission und erschien 2007 unter dem Originaltitel „In the Woods“. Im Wald von Knocknaree bei Dublin wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden. Cassie Maddox und Rob Ryan von der Dubliner Mordkommission übernehmen den Fall. Rob trägt ein blutiges Ereignis aus einer Kindheit mit sich herum, das sich in eben diesem Wald abspielte. Der Mord an dem Mädchen scheint womöglich mit den Ereignissen von vor 20 Jahren zusammen zu hängen….

    French erzählt sprachlich sehr schön und stellenweise mit sarkastischem Humor, besonders die Dialoge und die Verhörszenen finde ich ausgesprochen gut gelungen. Die Idee des Falls und die Auflösung finde ich originell und außergewöhnlich. Immer wieder legt die Autorin dabei auch falsche Spuren.

    Es geht in dem Roman nicht nur um das Verbrechen und dessen Auflösung, größere Teile befassen sich auch mit den Beziehungen der Personen untereinander.

    Mir hat der Roman gut gefallen und werde sicher noch weitere von French lesen. Vier Sterne von mir

  6. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  7. Cover des Buches Das verbotene Eden 1 (ISBN: 9783426509401)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 1

     (655)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist gut zu lesen, spannend und macht wie immer Spaß.

    Das Cover ist in einem ganz dunklen Grün gehalten, beim näheren Hinsehen wirkt es wie trockener zerfurchter Boden. In Gold ist sowohl der Reihenname als auch der Phönix gehalten. Einfach aber doch sehr edel wirkend (ist in echt dunkler als auf der Abbildung).

     

    Der Klappentext macht neugierig auf einen neuen Auftaktband zu einer schon länger erschienen Reihe des Autors.  

    Fazit:
    Wer meinem Blog folgt weiß das der Autor und seine Romane, vorwiegende dsytopische oder Mystery Romane, hoch in meiner Gunst stehen und gerne gelesen werden. Diesmal handelt es sich aber schon um eine Reihe die es ein paar Jahre gibt und die ich noch nicht kannte.

     

    Im Jahr 2020 gab es ein Virus auf der Welt (was für ein Zufall – oder Vorhersehung), die mit einer Impfung in den Griff bekommen wurde. Leider hatte die aber eine gravierende Nebenwirkung: Frauen und Männer Leben seither in erbittert Freundschaft zueinander. Männer leben in den Ruinen der Städte und Frauen in der wilden Natur. Aber nicht nur dass auch ihre Lebensanschauungen und der Glaube liegen weit auseinander.

    Und dann ist da die zarte Pflanze der Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Wird diese bestehen können? Und was hat es mit Davids Vergangenheit auf sich.

    Ein Auftaktband zu einer dsytopischen Reihe des Autors mit der ich mich wieder begeistern konnte. Die Protagonisten zeigen echte Gefühle und die Welt ist ein Abenteuer wert. Mit einem eleganten Cover, einem vielversprechenden Klappentext und einem Roman der Lust auf mehr macht – gerne hierfür 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  9. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (86)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind…

    „Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind. Es gibt höhere Gesetze als die, die unser Kaiser erlässt.“

    Die junge Protagonistin Invita stößt auf ein gefährliches und tödliches Geheimnis. Als nach einem opulenten Festmahl im Hause ihres Herrn, des Statthalters der Provinz Gallia Belgica, ein hochrangiger Bürger aus altem treverischem Adel ermordet wird, bezichtigen die Witwe des ermordeten Gaius Baetius Quigo und dessen Sohn Publius den Sklaven Hyacinthus der Tat. Das Datum für seine Hinrichtung wird festgelegt. Darüber hinaus wird ein Exempel statuiert: jeder Sklave aus dem Haushalt des Ermordeten soll ebenfalls hingerichtet werden. Invitas Entsetzen ist groß und mit der Unterstützung ihrer Herrin Marcella beginnt sie, Nachforschungen im Umfeld des Hyacinthus anzustellen. Doch damit sticht sie in ein Wespennest. Die Zeit bis zur Hinrichtung wird knapp – und nicht nur die Haussklaven des Baetius Quigo müssen um ihr Leben fürchten…

    Im zweiten Band der Reihe um Invita stürzt sich die eigenwillige und dickköpfige Protagonistin mit vollem Elan in ihr nächstes Abenteuer. Da sie sich dieses Mal der Unterstützung ihrer Herrin sicher ist, sind Invitas Vorstöße mutiger. Es öffnen sich ihr viele Türen, die ohne den Einfluss von Domina Marcella verschlossen blieben. Ich war erfreut, vielen Personen aus dem ersten Band wieder zu begegnen. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen, besonders angetan war ich von der persönlichen Entwicklung Marcellas, die sich dank ihres neuen Glaubens von einer blassen, kranken und zerbrechlichen Frau in eine selbstsichere und in sich ruhende Persönlichkeit gewandelt hat. Ihr tiefes Mitgefühl und ihre christliche Nächstenliebe machten Marcella zu meiner favorisierten Nebenfigur dieses Buches. 

    Doch auch der alemannische Kriegsgefangene Flavus, dessen unverschämtes Auftreten und herablassender Gesichtsausdruck Invita stets zur Rage bringen, zeigt eine sanfte und einfühlsame Seite. Flavus hat definitiv etwas zu verbergen, und Invita möchte herausfinden, worum es sich dabei handelt. Die Autorin erlaubt nicht nur bei Flavus tiefere Einblicke in dessen Persönlichkeit, sie lüftet auch ein weiteres winziges Stück des Geheimnisses über Invitas Herkunft und Selenas Vergangenheit. Ein Amulett mit einer Mondsichel wird zu einem Symbol und ich vermute, dass es wohl in einem der Nachfolgebände eine relevante Rolle spielen wird. 

    Im Hause des Baetius Quigo brodelt es. Julia, die Witwe des Ermordeten, war mit den politischen Ansichten und Ambitionen ihres Ehemannes nicht einverstanden, ihre Verwandtschaft zum Kaiser machte sie darüber hinaus hochmütig. Julia ist eitel, herablassend und besitzt ein herrisches Wesen. Der Sohn Publius wurde vom Vater aufgrund seines maßlosen Ehrgeizes und seiner Machtgelüste verurteilt. Der gutaussehende und selbstsüchtige junge Mann ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der sich vehement für die Hinrichtung des Hyacinthus und sämtlicher Haussklaven einsetzt. In weiteren Nebenrollen fungieren Baetia Minor, die jüngste Tochter des Mordopfers, der Präfekt und erfolgreiche Feldherr Spurius Cornix, der römische Beamte Aedil Marcus Ambrosius und der Procurator Marcus Metellus. Die Haussklaven Pelagius, Bricia, Celsus, Hermion sowie die Heilkundige Selena erhalten ebenfalls einen winzigen Gastauftritt in diesem Band.

    Obgleich mir bereits der erste Band dieser Reihe ausnehmend gut gefiel, hat das vorliegende Buch meine Erwartungen noch übertroffen. Die Autorin ist detailliert auf die einzelnen Charakterzüge ihrer Figuren eingegangen, persönliche Entwicklungen wurden wie bereits erwähnt authentisch dargestellt. Einzig die Ich-Erzählerin Invita scheint hinsichtlich ihrer Abenteuerlust und Waghalsigkeit lernresistent zu sein – sie bringt sich durch ihre Aktivitäten unermüdlich und wiederholt in gefährliche Situationen.

    Historische Fakten wurden gekonnt mit einem Kriminalfall verwoben. Der ausgeklügelte Mordplan mit ungeahnt weitreichenden Konsequenzen sorgte für große Spannung, die sich besonders im letzten Drittel des Buches drastisch steigert und die Protagonistin zu einem aufregenden Finale führt. Interessante Details über das Leben der römischen Bevölkerung, der herrschenden Familien und deren Sklaven sowie Informationen über die opulenten Essgelage der wohlhabenden Römer, ihren Aberglauben, die Götterverehrung sowie die Thermen als Zentren des öffentlichen Lebens rundeten das Leseerlebnis ab. Eine spannende und lehrreiche Geschichte, welche durch detaillierte historische Fakten im Anhang des Buches, einem ausführlichen Glossar sowie zwei Landkarten ergänzt wurde.

    Fazit: Auch im zweiten Band dieser Reihe konnte Maria W. Peter mich voll und ganz begeistern und ich durfte Invita auf ihren hoch spannenden, aber auch brandgefährlichen Nachforschungen begleiten. Der einnehmende Schreibstil der Autorin gepaart mit interessanten historischen Details aus der Zeit der Römerherrschaft machten die Lektüre dieses Buches zu einem Vergnügen. Auf den letzten Seiten des Buches erfährt man von Invitas Vorhaben, Einzelheiten über ihre Herkunft in Erfahrung zu bringen. Sie plant, in jener Stadt Nachforschungen zu betreiben, in welche sie als Säugling ausgesetzt wurde: Divodurum! 

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich sehe der Lektüre des dritten Bandes mit großer Erwartungshaltung und Vorfreude entgegen. Begeisterte fünf Sterne!

  10. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  11. Cover des Buches Das Erbe von Carreg Cottage (ISBN: 9783442484768)
    Constanze Wilken

    Das Erbe von Carreg Cottage

     (73)
    Aktuelle Rezension von: mareile

    Zwei außergewöhnliche Frauen führen den Leser durch Vergangenheit und Gegenwart. Es gelingt der Autorin auf sehr mitreissende Art, dem Leser das alte Wales mit seinen Mythen, dort spielt Meara/Lileas, eine Druidentochter die Hauptrolle und die Gegenwart nahezubringen. Die Schauplätze auf der Halbinsel Llŷn im Norden von Wales fand ich so schön beschrieben, dass ich mich dort sofort zuHause fühlte. Die Autorin erschafft Szenen und Bilder, die mich lange nicht losgelassen haben.

    In der Vergangenheit erleben wir das Schicksal der Druidentochter, die miterleben muss, wie ihre Familie von christlichen Mönchen umgebracht wird. Man spürt die fundierte Recherche und nimmt durch die lebendige Erzählweise Anteil an dem, was im 7. Jahrhundert geschieht. Das Volk lebt in Angst vor den Herrschern und den römisch-katholischen Priestern, die immer mehr Einfluss gewinnen. Die junge Meara kämpft gegen Lügen und Intrigen und um ihre Liebe zu einem Priester, der von Glaubenszweifeln geplagt wird.

    In der Gegenwart ist es die Schottin Lilian, die nach einem ruhelosen Leben auf Llŷn eine neue Heimat findet. Das Cottage steht dabei im Mittelpunkt und birgt ein Geheimnis, das mir am Ende eine Träne entlockte. Es geht in diesem Roman um so viel mehr - die Verbindung zur Natur, Religionskonflikte und die Toleranz. 

    Beide Erzählebenen werden fein miteinander verwoben, die Landschaft und Geschichte eines mir unbekannten Landes wird lebendig erzählt. ein besonderes Buch, das ich gern empfehle!

  12. Cover des Buches Grün wie die Hoffnung (ISBN: 9783442383559)
    Nora Roberts

    Grün wie die Hoffnung

     (375)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Dieses neue Cover ist auch sehr schön. Ich habe noch die ältere Version, aber es kommt ja auf den Inhalt drauf an. Die Bücher von ihr sind allesamt einfach nur traumhaft geschrieben. Ich habe bis jetzt alle verschlungen.Gerade die mystischen wie dieses hier haben es mir angetan. <Ich liebe ihre Bücher und habe auch schon ganz viele im Bücherschrank stehen. Es ist auf jeden Fall wert es zu lesen. Die ganze Trilogie

  13. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut (ISBN: 9783802582134)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Wer meine Rezension des ersten Teils gelesen hat, kennt ja meine bisherige Meinung zu den Hauptcharakteren. Kates Charaktere mag ich immer noch, ich hab, das Gefühl ich werde sie mit jedem Teil mehr mögen. Sie hat eine coole Art, sie ist hart, kann sich aber auch ihre eigenen Schwächen eingestehen. Curran ist von Charakter ähnlich, auch jeden Fall genauso dickköpfig. Die Spannung und die guten Dialoge zwischen den beiden lockern die Stimmung wirklich auf. Derek und Jim gehören ebenfalls zu meinen Lieblingen. Dazu kommen noch zwei neue Figuren, Julie und Andrea. Als weibliche Ergänzung finde ich sie gelungen. Auch wenn Andrea mit ihrer Vorliebe für Schusswaffen nicht immer die weiblichste ist. Julie ist eigentlich noch ein Kind, durch sie bekommen wir Kates fürsorgliche Seite besserkennen. Gleichzeitig erfahren wir, als Leser, mehr über ihre Kindheit und ihre Vergangenheit allgemein.
    So viel zu den Figuren, ein weitere Teil, der mein Interesse weckt. In den Fällen kommen in jedem Teil andere Mythologien oder Religionen vor. In diesem Band wurde die keltische Mythologie behandelt. Das fand ich wirklich spannend, vor allem, da ich nicht wirklich etwas über Kelten wusste und sie auch sonst recht selten behandelt werden. Da war das mal was ganz Neues und Erfrischendes. Dafür gibt es definitiv Pluspunkte.
    Der Schreibstil ist wirklich wunderbar und wer genug Zeit hat, kann den gesamten Roman am Stück lesen. Hätte ich auch gerne gemacht, allerdings musste ich zwischendurch noch zur Arbeit.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Die Reihe zählte nicht zu meinen absoluten Lieblingen, doch sie ist wirklich unterhaltsam, spannend und, an manchen Stellen, wirklich lustig.

  14. Cover des Buches Bretonischer Stolz (ISBN: 9783462049275)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonischer Stolz

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Kommissar Dupin bekommt es in seinem vierten Fall mit einer Leiche zu tun, die von einer alten Filmdiva am Brelon entdeckt wird und dann verschwindet. Stattdessen wird ein weiterer Toter in den Monts dÁrrée gefunden. Ob es sich um die gleiche Leiche handelt, bleibt zunächst völlig offen, genauso wie das Motiv und der Täter. Stattdessen ermittelt Dupin zwischen den Austernzüchtern und kommt immer wieder in Kontakt mit bretonischen Traditionen und Geschichten über Feen und Druiden. Nebenbei ermittelt Cadec in einem Fall von Sandraub und gerät selbst in Verdacht. Immer mehr verdichtet sich, dass der Täter aus dem Bereich der Austernzüchter kommen muss. Es bleibt für Dupin aber schwierig, die Zusammenhänge zu durchschauen und erst die Ermittlungen in Schottland bringen die Gewissheit, dass eine lange zurückliegende Geschichte deren Entdeckung der Täter fürchtete, hinter den Taten steht.

     

    Auch im vierten Fall wird ein solider Krimi konstruiert, der mehr Spannung und Wendungen bietet als der dritte Fall. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der Landschaft, der bretonischen Kultur und Mythen und Sagen und der Eigenarten der Einheimischen. Ein schöner Krimi, der bei mir das Fernweh und die Sehnsucht nach der Bretagne erhöht hat.

  15. Cover des Buches Der Feenturm (ISBN: 9783442477111)
    Aileen P. Roberts

    Der Feenturm

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 640 Seiten

    Verlag: Goldmann Verlag (20. August 2012)

    ISBN-13: 978-3442477111

    Preis: vergriffen


    Eine fesselnde Zeitreise


    Inhalt:

    Die 24-jährige Dana aus Neuss macht mit ihrer Freundin Marita eine Rucksacktour in Schottland. Hier lernen sie zwei nette Jungs kennen und reisen mit ihnen zusammen weiter. An einem alten Turm hat Dana ein seltsames Erlebnis. Der Geist der Piktenkriegerin Rionach erscheint ihr und fleht sie an, 2000 Jahre in die Vergangenheit zu reisen und ihre Tochter zu retten. 


    Meine Meinung:

    Leider habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Der Beginn, der noch in unserer Zeit spielt, zieht sich für meinen Geschmack ein wenig zu lang, ohne dass viel Interessantes passiert. 


    Die Handlung in der Vergangenheit hat mich dann viel mehr gefesselt, und das, obwohl ich eigenlich gar keine historischen Romane mag. Hier hat Aileen P. Roberts also einen tollen Job gemacht. Die Beschreibung des Lebens der Pikten wirkte auf mich sehr authentisch. Es ist hart und kriegerisch. Ein wenig hat es mich verwundert, wie leicht Dana sich einfügen konnte. 


    Die Handlung steckt voll interessanter Details und spannender Wendungen. Nicht alle Handlungsweisen der Protagonistin konnte ich nachvollziehen, was ich aber nicht weiter schlimm fand.


    Insgesamt hat mich „Der Feenturm“ sehr gut unterhalten. 


    ★★★★☆


  16. Cover des Buches Totenpfad (ISBN: 9783499252198)
    Elly Griffiths

    Totenpfad

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Scalymausi

    Klappentext:

    Vor zehn Jahren verschwand die fünfjährige Lucy Downey. Seitdem schreibt ein Unbekannter verstörende Briefe, die Detective Chief Inspector Harry Nelson von der Norfolk Police um den Schlaf bringen. Als an einem nebligen Herbsttag in den Salzwiesen nahe der Küste Mädchenknochen gefunden werden, ist er sich sicher, dass es Lucys sind. Doch die Archäologin Ruth Galloway sieht auf einen Blick: ein Fund aus vorgeschichtlicher Zeit. Damals opferte man Menschen in heidnischen Ritualen – an Plätzen, wo Land und Wasser aufeinandertreffen. Dann verschwindet ein weiteres Mädchen. Harry und Ruth ahnen, dass sie dem Täter nahe sind. Wie nahe, ahnen sie allerdings nicht.



    Inhalt:

    Ruth Galloway ist fast 40 Jahre alt, ist unverheiratet und hat zwei Katzen. Doch sie ist auch wird sie von Detective Harry Nelson gebeten Knochen, die im Salzmorr gefunden wurden, näher anzusehen und das Alter zu schätzen. Er hat nämlich den Verdacht, es könnten die Überreste von Lucy Downey sein, die vor 10 Jahren im Alter von 5 Jahren verschwunden ist. Doch Ruth stellt schnell fest, dass diese Knochen wesentlich älter sind und in eine Zeit gehörten, als man noch Menschenopfer darbrachte. Doch dann verschwindet noch ein kleines Mädchen und Ruth und Harry denken, dass sie dem Täter auf die Spur gekommen sind.



    Meine Meinung:

    Die Protagonistin hat mir wirklich gut gefallen. Ruth ist einen bodenständige Person und alles andere als perfekt. Sie ist unverheiratet und lebt abseits der Zivilisation im Salzmoor mit ihren beiden Katzen und hat mit ihrem Übergewicht zu kämpfen. Doch ist sie ebenso einen gute Archäologin. Ich fand es wirklich einmal erfrischend eine Protagonistin zu haben, die nicht regelrecht perfekt ist und genau das macht sie sympathisch.


    Auch die anderen Charaktere sind gut herausgearbeitet und jeder hat seine eigene Persönlichkeit und Ecken und Kanten. Harry Nelson ist z. B. der harte Polizist, der viel arbeitet und sich richtig auf einen Fall versteift. Außerdem gibt es auch noch andere Charaktere mitunter auch durchaus Skurril.


    Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch das Setting wurde durchaus bildhaft beschrieben, sodass man das Gefühl hatte man wäre direkt vor Ort. Ich empfand die Atmosphäre als recht düster, was wohl an dem Salzmoor lag. Ich persönlich könnte dort nicht allein leben, das ist doch ziemlich gruselig.


    Die Handlung war generell interessant, wenn sich auch die Spannung in Grenzen gehalten hat. Ich fand, dass hier die archäologische Arbeit der Protagonistin mehr im Vordergrund stand, als die eigentliche Ermittlung. Das hat mir wirklich gut gefallen und war mal etwas anderes, jedoch litt eben die Spannung etwas darunter, was sich aber zum Ende hin gebessert hat. Ich muss auch gestehen, dass ich sehr schnell einen Verdächtigen im Kopf hatte, der sich am Ende auch als richtig herausgestellt hat. Aber gestört hat mich das nicht, da die Autorin doch noch andere Wendungen in Petto gehabt hat, die ich so nicht erwartet hätte.



    Fazit:

    Es war eher ein ruhiger Krimi, der sich mehr auf die archäologische Komponente spezialisiert hat, was mal etwas anderes war. Die Charaktere waren gut herausgearbeitet und die Autorin hat jedem seine eigene Persönlichkeit und Ecken und Kanten verliehen. Die Geschichte war wirklich gut, hatte aber eben nicht diese Spannungskurven wie bei einem Thriller, hat mich aber gut unterhalten, sodass ich 4 Sterne vergebe.
  17. Cover des Buches Die Zeitengängerin (ISBN: 9783956491078)
    P.C. Cast

    Die Zeitengängerin

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Die Inhaltsangabe erinnerte mich gleich von Anfang an stark an „Mythicaund ich liebe diese Reihe von von P.C. Cast ja über alles, auch wenn ich anfangs etwas zögerlicher war, wegen des Zeitalters (ich bin bis heute kein Fan von historischen Romanen und hatte damals erst recht noch nicht viel davon gelesen und die Bücher aus “Mythica“ die in vergangenen mittelalterlicheren Zeiten spielten, hatten mir auch weniger gefallen). Aber ich mochte bisher noch jedes Buch von P.C. Cast mehr oder weniger und war mehr als gewillt, dem Ganzen eine Chance zu geben.


    Zuerst hatte ich das Gefühl bekommen, dass Alex (alias Blonwen, wie sie in dieser Zeit heisst) die Stammesführerin Boundica betrügen würde und ihr wirklich einfach das Medaillon wegnimmt, was aber nicht geschah, was dann für mich auch schon überraschend gewirkt hatte.

    Im Allgemeinen blieb für mich vieles unvorhersehbar (es gab zum Beispiel ja auch schon verschiedene Lösungen zu ihrem Problem: bleibt sie dort oder nimmt sie ihren Typen mit in ihre Zeit) und das Ende hat mich dann auch echt gut überrascht und war auch mehr als zufriedenstellend.


    Da ich, wie bereits gesagt, nicht viel Ahnung von Kelten hatte (hat sich mit dem Studium von Englisch, etwas geändert, als Altenglisch durchgenommen wurde, aber da es schon wieder ein Weilchen her war, seit ich das Buch gelesen habe, kenne ich auch die Details nicht mehr), habe ich keine Ahnung, ob die Gegebenheiten gut dargestellt wurden oder alles nur erfunden war. Ich denke, es kam zwar noch ziemlich realistisch herüber (mit Ausnahme der Götter und Geister natürlich).

    Wenn man schon von den Geistern spricht: Ich fand diesen Aspekt der Geschichte sehr gut. Die Geister haben ihr stets geholfen, sich in der fremden Zeit zurechtzufinden und wussten über sie Bescheid und so war zum Glück nicht jeder völlig im Unklaren, wer sie ist, was vielen unnötigen Dialog sparte.


    Auch manche kleineren Details gefielen mir gut. So zum Beispiel der Sprachchip, der zur Verständigung hilft. In den meisten anderen Büchern scheinen die Leute ohne Probleme in die Vergangenheit zu gehen und können sich bestens mit allen unterhalten, ohne das erklärt wird, wie es genau funktioniert.

    Auch wurde natürlich wieder die kleine amerikanische Stadt Tulsa erwähnt, was ich einfach, wie schon einige Male erwähnt, richtig süss finde. Ich finde das ein tolles Detail, was sie allein schon dadurch herausstehen lässt.

    Die Tatsache, dass zu jedem Zeitpunkt, in dem sie die Kraft der Erde benötigt auch der richtige Baum da ist, finde ich dann aber etwas speziell. Ein Deus ex Machina in Baumform und das gleich mehrfach. Man kann ja vom glücklichen Zufall sprechen (vielleicht besteht der gesamte Wald ja nur aus Rowanbäumen), aber das wirkt eher etwas unecht.


    Alles in allem ist es aber ein tolles Buch, mit einer sehr interessanten Handlung. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so hineinziehen könnte, weil es um Kelten ging. Ein bisschen erinnert es mich an Mythica mit anderen Gottheiten, also kann ich es auch nur an Fans der Reihe weiterempfehlen. Ich gebe dem Buch dafür fünf Sterne.


    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2018), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür auch noch angepasst, um meine Meinung korrekt zu übertragen), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)


  18. Cover des Buches Weingartengrab (ISBN: 9783492315845)
    Britta Habekost

    Weingartengrab

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Mellchen

    Dieser vierte Band der Serie ist für mich als Leser wie "nach Hause kommen". Archäologen fallen in das beschauliche Städtchen ein und stellen alles auf den Kopf und auch das Denkmalamt möchte alles ändern was bisher ein beschauliches Nest aus Elwenfels gemacht hat. Wer ist nicht begeistert? Na klar, alle Einwohner - sowohl die "alten" als auch die "neu zugezogenen". 

    Dieser Krimi besticht wieder einmal durch Lokalkolorit, durch einen gewissen Witz und natürlich viel Charme. Es gibt viel zu entdecken in der Unterwelt von Elwenfels und auch manche Einwohner und Nicht-Mehr-Einwohner lernt man etwas genauer kennen. Die Geschichte entwickelt sich in zwei Strängen. Es werden Tagebucheinträge aus den 30er Jahren gegen aktuelle Geschehnisse gestellt. Das macht besonders viel Spaß und lockert die Geschichte ungemein auf. Auch lernt man, dass Elwenfels schon immer besonders war und dies nicht erst seit kurzem so ist. 

    Ich hoffe sehr, dass kurz angerissene Themen im Abspann reichen, damit die Autoren uns mit weiteren Bänden bereichern können. 

    Ich würde mich sehr freuen wieder von Carlos, Cordula und all den anderen zu lesen.

  19. Cover des Buches Ausersehen (ISBN: 9783899418552)
    P.C. Cast

    Ausersehen

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    · • ● Inhalt eigene Worte ● • ·

    Shannon führte ein ruhiges gutes Leben als Lehrerin, so glaubte sie zumindest. Eine Auktion, auf die sie nur durch Zufall gestoßen ist, verändert alles. Die dort ersteigerte Vase katapultiert sie in eine andere Epoche, in der sie nun für eine Göttin gehalten wird. Eine Göttin kurz vor ihrer Heirat. Shannon kann es kaum glauben und versucht zunächst alles, um wieder in ihrer ursprünglichen Welt zurück zu kommen. Doch nach und nach gefällt ihr die neue Welt, die Menschen darin und ihre damit verbundene große Aufgabe. Sie fühlt sich für diese Welt verantwortlich. Böse Wesen bedrohen Partholon und Shannon kann ihre neue Welt nicht einfach im Stich lassen oder?

    · • ● Schreibstil ● • ·

    Ich-Erzähler Perspektive

    Schreibstil ist einfach und dadurch ist alles leicht/flüssig zu lesen. Shannon führt oftmals "Selbstgespräche im Kopf" und hat dabei, wie ich finde, einen witzigen Humor. Dadurch wirkt alles ebenfalls witzig und locker.

    Leseprobe Zitat:

    "Ihre Wangen waren leicht gerötet, und sie wirkte aufgeregt (vielleicht war er doch nicht hässlich), als sie wieder mit der Reihe der anderen Mädchen verschmolz." (Seite 66)

    "Er würde mich sein süßes kleines Weib nennen wollen und mir auf den Hintern klopfen." (Seite 67)

    · • ● Mein Fazit ● • ·

    Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und ich liebe es. Es hat einfach alles, was ich mir nur wünschen kann. Fantasie, Humor, etwas Erotik und dazu auch noch ein wenig Horror (böse Wesen und deren Art ist etwas erschreckend). Perfekt. Ich musste oft lauthals lachen und habe ebenfalls immer mit gefiebert. Das Buch konnte ich dadurch nicht aus der Hand legen und kann es daher jedem empfehlen, welcher sich ebenfalls für solch einen Inhalt interessiert. Für mich eines meiner Schätze, welches ich nicht mehr her gebe und immer mal wieder lesen kann.

  20. Cover des Buches Die Kinder Húrins (ISBN: 9783608937626)
    J. R. R. Tolkien

    Die Kinder Húrins

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Eine sehr schöne Überarbeitung und Interpretation eines Abschnitts des Silmarillions von Christopher Tolkien mit wundervollen Illustrationen.

    Vor allem durch das Vor- und Nachwort erhält das buch eine schöne Tiefe.

  21. Cover des Buches Das Rätsel des Pferdeamuletts (ISBN: 9783505143212)
    Karin Müller

    Das Rätsel des Pferdeamuletts

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Natalie123

    𝙄𝙣𝙝𝙖𝙡𝙩:

    Godjes Eltern sind gestorben sind, weswegen sie nun bei ihrer Großmutter „Nana“ lebt. Godje meidet Pferde, doch an ihrem vierzehnten Geburtstag ändert sich etwas. Sie findet ein Geschenk auf der Treppe, in dem sich ein Amulett befindet. Nana ist nicht begeistert von dem Amulett und auch die Pferde verhalten sich Godje gegenüber merkwürdig. 


    𝙈𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜:

    Das Buch ist für ab 12 Jahre empfohlen und trotzdem hat es mich angesprochen, obwohl ich viel älter bin. Ich habe es schnell durchgelesen und fand es wirklich sehr gut. Besonders mag ich an Büchern, wenn einem etwas über ein bestimmtes Thema erklärt wird. In diesem Fall wird das Wissen der Leser*Innen bezogen auf Pferde erweitert. Außerdem bin ich kein Pferdefan, aber das Buch ist demnach ebenso für keine Pferdefans interessant. Mythologie spielt hier eine große Rolle. Besonders das Ende, welches aus einem Cliffhanger besteht, hat mir unglaublich gut gefallen! Der Schreibstil von Karin Müller ist so angenehm und fließend, dass man über die Seiten hinweg fliegt. Die Schrift verändert sich, wenn etwas aus der Vergangenheit erzählt wird, dadurch gibt es das ganze Buch über einen roten Faden. 


    𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩:

    „Das Rätsel des Pferdeamuletts“ ist der erste Band einer Trilogie. Ich wurde positiv überrascht und kann das Buch Pferdeliebhabern, sowie Pferde Desinteressierten und Menschen egal ob jung oder alt empfehlen.

  22. Cover des Buches Zeit der Träume (ISBN: 9783442379330)
    Nora Roberts

    Zeit der Träume

     (193)
    Aktuelle Rezension von: MeiLingArt
    Seit einigen Jahren schon liebe ich die Nora Roberts - Trilogien und  ich gestehe, ich inhaliere sie statt sie zu lesen. Es ist bei mir kein Thema, eine Trilogie (also alle 3 Bücher) in drei Tagen gelesen zu haben. Doch mehr dazu gleich...

    Zuerst stelle ich Euch anhand des Klappentextes den Inhalt vor:
    " Der schönen Galeristin Malory Price wird ein ungewöhnliches Angebot unterbreitet: Sie soll ein Rätsel um drei keltische Prinzessinnen lösen. Schafft sie das, so erhält sie eine Million Dollar. Auch wenn dies Malory sehr mysteriös vorkommt, so viel Geld kann sie einfach nicht widerstehen. Zusammen mit dem Journalisten Flynn macht sie sich an ihre Aufgabe – und steckt bald bis über beide Ohren in Problemen. Denn plötzlich muss Malory sich entscheiden: zwischen der Erfüllung all ihrer Träume – und Flynn, ihrer großen Liebe …"

    Das Buch und ich:
    Das Buch und ich waren sofort verknallt ineinander. Nora Roberts schreibt nicht lang drum herum, es geht gleich los. Man kennt sich nicht und ist verbunden, ja man hängt förmlich mit drin: Tief und in etwas unbequemen und gefährlichem! Doch wir haben stets das Vergnügen ganz wunderschöne, clevere und humorvolle Protagonisten an die Seite gestellt zu bekommen und so kann uns nichts passieren. 

    In diesem Fall geht es um Malory und deren zwei nicht bekannte neue Freundinnen, die über unzufällige Zufälle an drei sehr fesche Kumpanen gelangen, und sofort knistert die Luft, den Pärchenabenden steht nichts mehr im Weg.
    Es gibt noch mehr Zufälle, alle sind irgendwie miteinander verbunden und schon geht es mitten in eine knifflige Aufgabe, bei der schon einiges auf dem Spiel steht. 

    Nora Roberts schreibt einfühlsam, spannend, romantisch und erotisch, doch kann schon auch die Phantasie die Erde beben lassen. Humor ist stets ihr Partner, wenn sie ihre Protagonisten skizziert und man kann oft schmunzeln oder lachen. Ihre Romane sind für mich immer sehr beliebte Bücher, wenn ich mal abtauchen will, einfach stundenlang lesen und die Welt da draußen ausblenden. Ich fühle mich in ihren Büchern geborgen, mitgenommen und genieße die Spannung, das erste Buch wegzulegen und sofort zum nächsten greifen zu können. 

    Vielleicht gibt es hier und da einige Momente, in denen mich die Logik oder Klarheit der Darstellung ein wenig im Stich ließ. Sei es Nora oder mir geschuldet, ich weiß es nicht, doch in der Phantasie bleibt manches Mal bisschen was auf der Strecke, was ich nicht sofort händeln konnte. Ansonsten ein toller Roman und ein schöner Auftakt, mit den sechs klasse Helden dieser Trilogie die Reise weiterzugehen. :-)
  23. Cover des Buches Die Hüterin des Steins: Sammelband der großen Klea-Reihe (ISBN: B08DP5P65S)
    Sibylle Baillon

    Die Hüterin des Steins: Sammelband der großen Klea-Reihe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Jazzy

    Meine Meinung:

     Wer eine spannende Geschichte über eine mutige junge Frau im Zeitalter vor Christus miterleben möchte, ist bei diesem Sammelband genau richtig. Die Hauptfigur in diesen Büchern ist Klea. Eine mutige junge Frau die nicht so recht in die damalige Zeit passt. In einer doch recht Männer starken Welt, in der Frauen so gut wie keine Rechte haben, bäumt Klea sich auf und versucht ihren Weg zu finden.

    Dabei dürfen wir sie als Leser begleiten. Es geht um Sklaverei, die Kelten, die Römer, Piraten und um Griechenland. All dies wird in den vier Büchern sehr gut dargestellt und logisch aufgebaut. Etwas Fantasy (übernatürliches)  kommt noch hinzu und macht das Ganze noch charmanter.

    Da ich schon mehrere Bücher der Autorin gelesen habe, war ich schon sehr gespannt, wie diese Buchreihe enden würde. Und ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch hat mich sehr gefesselt und die Seiten flogen förmlich an mir vorbei.

     

    Fazit: Ein toller Roman mit tollen Charakteren an die sich der Leser noch lange zurückerinnern wird.

    Ich empfehle das Buch mit 5 Sternen weiter und halte beide Daumen nach oben!

  24. Cover des Buches Das Licht von Atlantis (ISBN: 9783570303795)
    Marion Zimmer Bradley

    Das Licht von Atlantis

     (174)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die Nebel von Avalon gehören zu Recht zu den ganz besonderen Meisterwerken der Literaturgeschichte und es wird nur wenige geben, die nicht schon einmal davon gehört haben. Was allerdings weniger bekannt ist, dass dieses Buch den Abschluss einer achtbändigen Reihe bildet und das Buch "Das Licht von Atlantis" hier den Beginn darstellt. Hier werden Grundlagen gelegt, die sich dann auch in den "Nebeln" wiederfinden lassen. 

    Die Autorin Marion Zimmer Bradley entführt die Leser_innen in die Endzeit von Atlantis, wo eine geheinmisvolle graue Bruderschaft versucht, das Machtgleichgewicht zu ihren Gunsten zu verändern. Wir begegnen hier den beiden Schwestern Domaris und Deoris, die beide als Priesterinnen im Tempel des Lichts dienen. Domaris verbindet sich mit dem geheimnisvollen Fremden Micon, während Deoris immer mehr in die Fänge des skrupellosen Magiers Riveda gerät, der sie immer mehr auf die dunkle Seite zieht. Werden die Mächte des Lichtes oder die der Dunkelheit gewinnen und sind nicht beide nötig, um ein Gleichgewicht zu schaffen?

    Marion Zimmer Bradley gelingt mit "Das Licht von Atlantis" ein furioser Einstieg in die Avalon Welt und mensch kann als Leser_in ganz tief in die Geschichte eintauchen. Die Charaktere und die sie umgebende Welt werden sehr detailreich und lebendig dargestellt, so dass mensch sich stark mit ihnen verbinden kann. 

    Ich habe "Das Licht von Atlantis" leider nicht als erstes Buch dieser Reihe gelesen und erst bei diesem Werk festgestellt, wie viel mir an Hintergründen bisher entgangen war, so dass ich mich daran machte, diese achtbändige Reihe chronologisch noch einmal zu lesen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich kann es nur wärmstens empfehlen.

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