Bücher mit dem Tag "kendare blake"

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10 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (388)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Fand das Buch von der Idee her gut, konnte mich aber leider nicht gleich gut mit allen Charakteren zurecht finden. Ich finde sie sind sehr unterschiedlich, aber auch nicht gleich sinnvoll. Irgendwie fand ich die Handlung insgesamt etwas langweilig, es ist nicht so viel passiert. Einige interessante und spannende Szenen waren dabei und auch die Komplotte, die geschmiedet werden ergeben Sinn und man möchte deren Auflösung mitbekommen, aber mich überzeugen die Schwestern einfach nicht, um die es ja maßgeblich geht. Ich habe nun auch nicht die weiteren Teile gelesen, da ich die Figuren nicht überzeugend fand.

  2. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Mayylinn


    Heute habe ich den zweiten Band von „Der schwarze Thron“ ausgelesen. Tatsächlich ist die Reihe von Kendare Blake nichts, was man zwischendurch lesen kann. Dies liegt weniger am Schreibstil, als viel mehr an der Tatsache, dass es auch im zweiten Band viele Personen und Handlungsschauplätze gibt. Der Leser begleitet die Königinnen Katherine, Mirabella und Arsinoe immer noch in getrennten Storylines, die sich - auch wenn die Jagd aufeinander eröffnet ist - wenig überschneiden. Nach zwei Bänden und knapp 1000 Seiten kennt man sich als Leser zumindest besser auf Fennbirn aus, auch wenn einen immer wieder das Gefühl beschleicht, dass diese Insel ein - zugegebenermaßen - sehr böses Herz hat, das sich am Leid der Königinnen ergötzt. Ich kann garnicht sagen, welche der der Protagonistinnen ich am meisten mag. Ich weiß nur, dass ich immer die Augen verdreht habe, wenn die Handlung nach Greavesdrake Haus zu Katherine sprang. Ihre Figur hat sich innerhalb der 1000 Seiten am stärksten verändert. Zu Beginn hatte ich Mitleid mit ihr, mittlerweile geht mir ihre Blutrünstigkeit etwas auf die Nerven. Arsinoe und Mirabella wirken gegen ihre Schwester beinahe harmlos. Aber auch ihre Charaktere sind nicht nur positiv - bei manchen ihrer Entscheidungen oder Wendungen habe ich nur den Kopf geschüttelt. Die Autorin legt großen Wert darauf, dass man die Schwestern nicht allzu sehr mag. Vielmehr sind es die Nebencharaktere wie Jules, Carah, Billy oder auch Pietyr, die der Handlung Leben einhauchen. Diese ist das ganze Buch über spannend, der Leser spürt die unterschwellige Gefahr, die von den Schwestern ausgeht und doch möchte man nicht, dass eine von ihnen zu Schaden kommt. Hinzu kommen einige Wendungen mit denen ich wirklich nicht gerechnet hatte! Das Ende des Buches hat mich schließlich ein wenig überrascht und ich bin doch gespannt, was in den beiden Folgebänden passiert. Dennoch mache ich eine kleine Lesepause von der Reihe. Mein Kopf sehnt sich irgendwie nach etwas Leichterem. 

  3. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern / Die Königin (ISBN: 9783734161872)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern / Die Königin

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Haliax

    Den drei Schwestern - Mirabella, Katharine und Arsinoe - ist seit ihrer Geburt ihr Kampf um den Thron vorbestimmt. Sie sind Drillinge, aber nur eine von ihnen wird den Thron besteigen. Sie wachsen getrennt voneinander bei Familien, die die gleichen magischen Fähigkeiten haben, auf. Sie stehen kurz vor ihrem sechszehnten Geburtstag und der Kampf rückt immer näher.

    Der schwarze Thron ist ursprünglich in 2 separaten Bücher erschienen und wurde nun neu in einem Sammelband veröffentlicht. Auf 960 Seiten sind nun Band 1, Die Schwestern, und Band 2, Die Königin, zusammengefügt worden.

    Im ersten Band erzählt jede der drei Schwestern von ihrem Leben und wie die Familien bei denen sie wohnen ihr Leben beeinflussen und sie auf den Kampf vorbereiten. Die Schwestern könnten nicht verschiedener sein und ich finde, dass macht auch einen Teil der Spannung in diesem Buch aus. Man lernt auch die drei magischen Fähigkeiten, bestehend aus Giftmischer, Naturbegabte und Elementarwandler, kennen. Ich finde jede Kategorie für sich ist sehr interessant beschrieben. Die Handlung ist anfangs noch sehr ruhig gehalten und bietet dem Leser einmal die Möglichkeit in der Welt anzukommen. Danach geht es rasant zu und der Kampf unter den Schwestern spitzt sich zu. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen und war auch sehr froh, dass Band 2 direkt danach kam und rasant weiterging.

  4. Cover des Buches Anna im blutroten Kleid (ISBN: 9783453314191)
    Kendare Blake

    Anna im blutroten Kleid

     (175)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Ich habe mir eine wirklich coole und gruselige Geistergeschichte erwartet und nun ja, sowas in der Art habe ich auch bekommen.

    Cas, unser Geisterjäger, der von Stadt zu Stadt reist und den wandelnden Geistern den Gar ausmacht, ist unser Protagonist und übernahm das Handwerk seines Vaters, nachdem dieser, Jahre zuvor, auf tragische Weise ums Leben kam. Seine Mutter, die auch eine Weiße Hexe ist, begleitet ihn und versucht Cas mit ihren Kräutern und Tränken so gut wie möglich zu schützen.

    Cas macht seinen Job gut, hat Sarkasmus und ist anders als seine Altersgenossen. Unter den vielen Angeboten an Geistern, hat er Anna im blutroten Kleid im Visier. Schon als er ihre Geschichte zum ersten Mal hörte war er gebannt, fast schon fasziniert von diesem Geist. Als er dann, das erste Mal auf Anna trifft, wird ein Mitschüler brutal getötet und er auf wundersamerweise verschont. Nach dieser Nacht, muss er Annas Geschichte auf die Spuren gehen. Ist sie wirklich so grausam wie man munkelt? Wieso hat sie ihn verschont? Was ist mit ihm los, nachdem er öfters mit Anna Zeit verbrachte?

    Er „befreundet“ sich, anfangs eher unfreiwillig, mit Mitschülern, die ihm dabei helfen wollen Anna zu besiegen (doch will Cas das noch?). Nachdem man ein bisschen mehr über Anna (denn sie ist anders als alle Geister), den Gefühlen zwischen Cas und Anna erfährt, kommt es zu einem großen Problem, das auf unsere "Ghostbusters", und dem friedlich-bösen Geist zukommt. Doch wie können sie dieses lösen oder besiegen?

    Den Schreibstil fand ich wirklich gut und die Charaktere waren auch ganz nett. Die Geschichte war einerseits sehr, sehr spannend, gruselig und aufregend aber manchmal verstand ich Cas und seine Gefühle nicht so ganz. Trotzdem fand ich auch die Entwicklung von Anna und Cas wirklich nett. Manchmal war es vielleicht etwas brutal, aber trotzdem war die Geschichte mit all ihren Facetten echt gut gelungen.

     

    Fazit:

    Nettes Buch für zwischendurch, das jetzt nicht das BESTE Buch war, aber trotzdem einen sehr gut Unterhält. Man konnte mitfiebern, sich ein wenig gruseln und wurde spannend durch die Seiten getragen.


  5. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Kriegerin (ISBN: 9783764532178)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Kriegerin

     (86)
    Aktuelle Rezension von: winniehex

    Ihr Leben lang hat Katharine auf diesen Moment gewartet: Sie hat den Kampf um den Thron gewonnen und trägt die Krone des Reichs Fennbirn. Doch ihre Herrschaft wird angefochten – es gibt Gerüchte, ihre Schwestern seien noch am Leben und warteten nur darauf, Katharine zu stürzen. Tatsächlich haben Mirabella und Arsinoe überlebt. Sie verstecken sich auf dem Festland und werden dort von einer unheimlichen Vision heimgesucht: Die legendäre Blaue Königin weist sie an, nach Fennbirn zurückzukehren, um ihr Schicksal zu erfüllen ... (Klappentext)

    Endlich kam der dritte Band…die ersten beiden fand ich schon mega spannend und auch gutgeschrieben. Hier im dritten Band hat man einen Vorteil es gibt eine Art Glossar bzw. Personenverzeichnis, somit kommt man auch ohne Band 1 &2 in den dritten Band. Sollte man aber nicht.

    Was ich hier wirklich spannend fand sind die Traumdeutungen von Arsinoe. Sie sieht in Ihren Träumen die einstige Königin, was Ihre Träume bedeuten kann Sie noch nicht ganz umsetzen, aber Sie weiß es heißt nichts Gutes. Während dessen läuft auf Fennbirn einiges schief, denn der Schutz des Nebels wandelt sich und verschluckt Menschen. Was ist bloß der Ausschlag dazu?

    Mir gefiel der dritte Band genauso gut wie die ersten beiden und kann diese Reihe bisher auch nur weiterempfehlen.

    Vielen Dank an das #RandomBloggerportal und den #PenhaligonVerlag für das Rezesionsexemplar.

  6. Cover des Buches Three Dark Crowns (ISBN: 9780062385437)
    Kendare Blake

    Three Dark Crowns

     (26)
    Aktuelle Rezension von: KaterinaFrancesca

    On the island of Fennbirn a triplet of sisters is born, daughters to the former queen: Katherine, the poisoner. Mirabella, the elemental and Arsinoe, the naturalist. But only one of the sisters may survive. After theit sixteenth birthday they are to fight each other to death, while two of them struggle with their meager abilities. And the winner takes it all: the throne, one of the suitors, soon to be king-consort, and all the power that comes with it. 

    I was really piqued by the book's summary since it promised to be with ambivalent characters and an epic framework. And on that score it did not disappoint. The three sisters are competing for the crown, most with second thoughts about killing their sisters in cold blood. Mirabella is the island's favourite, because the people long for a change after a string of poisoner queens. But the real force behind the dealing seemed to be the familys who cared who for the respective queen since childhood. For example the Arron family who helds the power in the council and raised the poisoner queen Katherine. All these families desire a seat in the island's council to expand their influence. Sometimes it was really hard to determine whether the affection toward the three girls was genuine. However it was an entertaining read with epic plot twists, but sometimes the characters seemed a little bit flat to me. Another disappointment were the developiong romantic relationships which did not seem plausible to me. I just did not always buy it. 

    All in all a solid fantasy novel with amazing plot twists.

  7. Cover des Buches Die jungen Königinnen (ISBN: 9783641234119)
    Kendare Blake

    Die jungen Königinnen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Kara_Fey

    Das Cover:

    Das Cover ist in dem gleichen Stil gehalten wie die Hauptcover und hat somit direkt einen Erkennungswert und kann eigentlich sofort zugeordnet werden. Es ist schön und schlicht und würde im Bücherregal eine wirklich gute Figur machen. Ich liebe diese Covergestaltung.

    Um was es geht:

    Es gab eine Zeit, in der Mirabella, Arsinoe und Katharine noch nicht alles dafür getan hätten, den Thron zu erringen. Eine Zeit, in der sie nicht von rivalisierenden Herrscherhäusern darauf trainiert wurden, ihre Schwestern zu töten. Eine Zeit, in der sie einfach Schwestern waren. Dies ist die Geschichte der drei Königinnen bevor sie getrennt wurden, als sie sich noch lieben und beschützen durften. Und es ist die Geschichte ihrer Trennung, die Geschichte wie sie zu Rivalinnen bis auf den Tod wurden ...   

    Wie es gefällt:

    hier muß ich eine Korrektur zum Klappentext machen. Es geht nicht um die Zeit als sie noch zusammen waren. Ja, dieser Abschnitt wird auch angeschnitten aber Hauptsächlich geht es um die Zeit nach der Trennung und wie die drei Mädchen in ihren "Familien" ankommen und aufgenommen werden. Ich fand es sehr interessant zu lesen und fand die Reaktionen nachvollziehbar. Es ist kurzweilig und auch unterhaltsam. Natürlich bringt es nichts Neues wenn man die Hauptserie gelesen hat aber ich fand es als kleinen Abschluß um mich von den drei Königinen zu "verabschieden" sehr schön.


  8. Cover des Buches Girl of Nightmares (ISBN: 9780765328663)
    Kendare Blake

    Girl of Nightmares

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Im Frühling 2016 wurde bekannt, dass Kendare Blake die Filmrechte von „Anna Dressed in Blood“ an Stephenie Meyer verkaufte. Die Produktionsfirma der „Twilight“-Autorin legte sofort los, benannte Regisseurin, Drehbuchautorin und einen Teil des Casts. Seitdem wurde es still um das Projekt. Vielleicht wurde „Anna Dressed in Blood“ einfach nur hinter Meyers Serien-Realisierung ihres Romans „The Chemist“ zurückgestellt – vielleicht wurde die Verfilmung aber auch gecancelt. Wir haben ja schon oft erlebt, dass solche Projekte im Sande verlaufen. Für mich hat der Film allerdings ohnehin keine Priorität, obwohl ich mir vorstellen könnte, ihn mir anzusehen. Die Fortsetzung „Girl of Nightmares“ war definitiv wichtiger.

    Cas, Carmel und Thomas verdanken ihre Leben einem Geist: Anna Korlov, besser bekannt als Anna Dressed in Blood. Sie opferte sich, um die drei zu schützen und zog den schrecklichen Obeahman hinab in die Hölle. Cas weiß, dass Carmel und Thomas die beängstigenden Ereignisse dieser Nacht hinter sich lassen möchten, doch er kann nicht vergessen, was Anna für sie getan hat. Er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Er träumt oft von ihr – blutige, unheimliche Albträume. Als er beginnt, Anna auch tagsüber zu sehen, zweifelt er an seinem Verstand. Die Visionen sind verstörend; sie wirkt gequält, gehetzt und verzweifelt. Ist es möglich, dass es sich gar nicht um Halluzinationen handelt? Versucht Anna, um Hilfe zu rufen? Sofort ist Cas fest entschlossen, Anna zu retten. Die einzigen, die ihm einen Weg in die Hölle weisen können, sind die Mitglieder des mysteriösen Ordens, der sein Athame erschuf. Diese verfolgen allerdings ganz eigene Pläne, für die Cas nicht unbedingt überleben muss. Und in der Hölle wartet schon der Obeahman auf ihn…

    Überflüssig. Hätte man auch sein lassen können. Ich hatte keine hohen Erwartungen an „Girl of Nightmares“, weil mich bereits der erste Band „Anna Dressed in Blood“ nicht vom Hocker riss. Aber ich habe schon angenommen, dass sich einige Fragen, die der Vorgänger offengelassen hatte, klären würden. Beispielsweise, welch merkwürdige Beziehung Cas‘ Familie zu dem Athame hat und ob sie die einzigen Jäger auf der Welt sind. Gibt es nur Geister und Hexen, oder auch Monster? Vampire, Werwölfe, Banshees? Und wie kann es eigentlich sein, dass Cas‘ Mutter einverstanden ist, ihren minderjährigen Sohn auf Geisterjagd zu schicken und ihn ihr Leben bestimmen zu lassen? „Girl of Nightmares“ beantwortet keine dieser Fragen zufriedenstellend. Es fügt der Geschichte nichts hinzu, was ich hätte wissen müssen, beleuchtet keine Hintergründe und fühlte sich irritierend losgelöst vom ersten Band an. Obwohl die Handlung an „Anna Dressed in Blood“ anknüpft, hatte ich den Eindruck, Kendare Blake hätte einfach nur eine weitere Geschichte auf die erste gestapelt, statt erläuternde Verbindungen zwischen den Bänden herzustellen, die das Verständnis erweitern. Vielleicht wollte sie das gar nicht, vielleicht wollte sie zwei weitgehend eigenständige Geschichten erzählen, doch ich hatte mit unter der Fortsetzung eben etwas anderes vorgestellt. Unsere Prioritäten liegen offenbar recht weit auseinander. Während ich Hintergrundwissen als deutlich wichtiger als Action einstufe, scheint Blake handfeste Szenen zu lieben und schreibt lieber übernatürliche Prügeleien, anstatt Details in einen Kontext zu setzen. Trotz dessen bemühte sie sich, die Horroraspekte der Fortsetzung eher aus der psychischen, als aus der physischen Perspektive anzugehen. Es gelang ihr, eine ansatzweise gruselige Atmosphäre heraufzubeschwören, die meine Vorstellungkraft allerdings nicht auf eine Achterbahnfahrt des Grauens schickte. Für meinen Geschmack ging sie definitiv zu zaghaft vor. Als Cas beginnt, Visionen von Anna zu haben, besucht sie ihn eines Nachts. Ein gequälter, gefolterter Geist steht plötzlich an seinem Bett. Doch statt das unheimliche Potential der Situation voll auszuspielen, lässt Kendare Blake die beiden reden. Sie reden! Schnarch. Ich fand „Girl of Nightmares“ aufgrund solcher Szenen ziemlich langweilig und war enttäuscht, dass sich meine Schwierigkeiten mit Cas, die ich im ersten Band kritisiert hatte, leider nicht legten. Ich halte ihn noch immer für einen arroganten Kotzbrocken. Es ist ja ganz toll, dass er mittlerweile erkannte, dass Freunde eine praktische Sache sind, aber sein Mangel an Demut stieß mir weiterhin sauer auf. Er interessiert sich nur für Anna, die Schicksale anderer Geister sind ihm so gut wie gleichgültig. Außerdem verstehe ich einfach nicht, was an ihm so besonders ist. Er hat keine speziellen Kräfte, sein einziges Ass im Ärmel ist das Athame, das jeder andere Mensch ebenfalls führen könnte. Was qualifiziert ausgerechnet ihn als Geisterjäger? Kendare Blake schaffte es nicht, mich von seinem Sonderstatus zu überzeugen, weshalb ich das gesamte Buch in Frage stellte. Nicht einmal der finale Showdown, für den die Autorin wieder den Obeahman als Endgegner hervorzerrte, vermochte die Lektüre für mich zu retten. Das offene Ende war schlicht unbefriedigend, weil es die Geschichte nicht wirklich abschließt. Wir erfahren nicht, was aus Cas und seinem Familienauftrag wird. Kendare Blake dreht sich einfach um und geht.

    Wenn ihr „Girl of Nightmares“ mit der Erwartungshaltung lest, lediglich ein weiteres Abenteuer mit dem Geisterjäger Cas zu erleben zu wollen, kann euch diese Fortsetzung sicher glücklich stimmen. Erwartet ihr hingegen Erklärungen, wie es bei mir der Fall war, wird euch das Buch enttäuschen. Die Handlung bietet zwar durchaus neue Informationen, aber ein Erkenntniszuwachs blieb aus. Es fühlte sich an, als hätte Kendare Blake Neues begonnen, bevor das Alte abgearbeitet war, was dadurch unter den Tisch fallen musste. Ich mochte diese Herangehensweise nicht. Daher verabschiede ich mich jetzt kurz, schmerzlos und unzeremoniell von der „Anna“-Dilogie und widme mich wieder dem Original. Supernatural, ich komme.

  9. Cover des Buches Anna Dressed in Blood (ISBN: 9780765328656)
    Kendare Blake

    Anna Dressed in Blood

     (26)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Die alte „Junge liebt Mädchen“-Geschichte mit gruseligen Elementen.
    Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, sehr jugendlich und damit passend, denn die Charaktere gehen noch zur Schule. Seit Langem habe ich wirklich mal wieder gespürt, dass es sich bei dem Protagonisten und den meisten anderen Charakteren um Heranwachsende handelt. Ihr Verhalten, ihre Sprache, die Gedankengänge waren sehr authentisch, obwohl die Autorin sich sehr stereotypischer Charaktere bedient…

    Cas, der Protagonist, ist ein Alleingänger und Grübler. Ihn umgibt eine etwas düstere Aura, die allein sein Job schon mit sich bringt. Er hat eine ihn liebende Mutter und einen nervigen Kater. Schuldrama lässt ihn kalt – er sucht nur den Kontakt zu seinen neuen Mitschülern, um an Informationen zu seinem Geist zu gelangen. Nie hätte er erwartet, dass er unter den ganzen Idioten und bemitleidenswerten Außenseitern wirkliche Freunde finden könnte.
    Thomas erinnerte mich beim Lesen sehr an Sevro aus Red Rising. Er ist ein Außenseiter, ungepflegt und merkwürdig, der weiß, dass er anders ist und sich mit seiner Situation abgefunden zu haben scheint. Und doch möchte er eigentlich nur geliebt werden.
    Carmel ist die Prom-Queen, das beliebteste Mädchen der Schule, blond, extrovertiert, aber bei Weitem nicht so doof und naiv, wie alle glauben.
    Der spukende Geist Anna in ihrem blutgetränkten Kleid bringt diese drei sehr unterschiedlichen Jugendlichen zusammen. Nur gemeinsam können sie den Kampf gegen das Böse aufnehmen.

    Leider blieb mir zu vieles ungesagt. Magie existiert und wird praktiziert, dabei aber nicht erklärt. Cas versteht nichts davon und es scheint ihn auch nicht groß zu interessieren, da er Menschen in seinem Umfeld hat, die ihm mit ihrer Magie aus der Klemme helfen können. Dadurch bleibt der Leser unwissend. Es hätte vielleicht ein paar Seiten mehr gebraucht, um alles ordentlich zu vermitteln.

    Trotzdem versprühte die Geschichte Supernatural/Sabrina-Vibes und ist für eine YA-Urban Fantasy-Romanze recht blutig und schaurig. Geister, Magie, Voodoo und unerklärlich mysteriöse Morde machen das Buch zu der perfekten Halloween-Geschichte.

    Daher 3 Sterne.

  10. Cover des Buches Die Orakelkönigin (ISBN: 9783641234102)
    Kendare Blake

    Die Orakelkönigin

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Knorr
    Klappentext:

    Eine Kurzgeschichte über die legendäre Orakelkönigin aus der Welt von "Der schwarze Thron"

    Drillingsköniginnen auf der Insel Fennbirn werden mit unterschiedlichen magischen Begabungen geboren. Doch kommt eine Orakelkönigin auf die Welt, die die Gabe des Hellsehens besitzt, wird sie sofort ertränkt. Niemals darf eine Seherin um den Thron Fennbirns kämpfen, da sie den Wettstreit durch ihre Gabe zu ihren Gunsten beeinflussen könnte ... Dies war nicht immer so. Erst die Herrschaft von Königin Elsabet machte diese brutale Maßnahme nötig. Denn sie war die letzte Orakelkönigin, und ihre Herrschaft war gezeichnet von Blut und Gewalt – so sagt es die Legende. Doch ist es die Wahrheit?



    Meine Bewertung: 

    Zum Cover: Das Buchcover finde ich unglaublich gelungen! Diese Vorgeschichte zu "Der schwarze Thron" bleibt dem Stil der Reihe treu. Zu sehen ist eine Krone aus Gold, an dessen Enden sich ein schwarzer Nebel aus schwarzen Krähen erhebt. Die Krone wirkt rein und unbefleckt. Das Cover passt total zur Handlung!

    Zum Inhalt: In diesem Band geht es nicht um die typischen Themen, wie Macht und Ansehen oder Intrigen, aus der eigentlichen Reihe, auch weniger um Mirabella, Arsinoe und Katharine. Hier wird sich vor allem auf die Geschichte der Orakelkönigin. Diese Vorgeschichte richtet sich auf vergangene Zeiten, um deutlich zu sein nämlich um 500 Jahre noch vor der Handlung in "Der schwarze Thron". Die letzte Orakelkönigin wollte eigentlich nur Frieden für ihr Volk, sowie ein wenig Glück und Liebe für sich selbst, doch genau dies wird letztendlich zu ihrem Verhängnis. Was aber auch noch aufgegriffen wurde, ist das Zusammenspiel aus der Königin und dem Schwarzen Rat.

    Zum Schreibstil: Kendare Blake hat einen sehr flüssigen, leichten und detailreichen Schreibstil. Von der ersten Seite an war ich wieder in Handlung drin! Diese Handlung wird aus der Sichtweise einer dritten Person geschrieben. Hauptsächlich wird die Handlung aus der Sichtweise von Elsabet erzählt, aber zum Teil werden einige Abschnitte auch aus der Perspektive der engsten Vertrauten und Freunden erzählt. Die Charaktere sind wie immer interessant und gut ausgearbeitet. Königin Elsabet ist eine sehr aufrichtige, offene und ehrliche Königin, was total rübergekommen ist! Auch hier gibt es einen stetigen Szenenwechsel zwischen den Charakteren und der Szenerie. Spannung ist auch vorhanden und es gibt einige überraschende Wendungen. Mir gefällt es besonders gut, dass kurze Sätze vorhanden sind sowie Absätze, die für einen guten Leseverlauf sorgen.



    Mein Fazit:

    "Der schwarze Thron" ist ein guter Fantasyroman, der den Leser mit seinen Giftmischern, Naturbegabten, Elementariern und vor allem seinen Drillingsköniginnen sehr unterhält. 

    Diese Vorgeschichte kann ich jedem begeisterten "Der schwarze Thron"-Leser nur empfehlen. Es ergänzt die Welt von Fennbirn ausgezeichnet! "Die Orakelkönigin" spielt 500 Jahre vor der Haupthandlung, macht diesen Band aber dennoch wichtig. Auch hier wurde wieder etwas fortgeführt, was bereits in der Hauptreihe kurz aufgegriffen wurde.

    Insgesamt gebe ich dieser Vorgeschichte 5 von 5 Punkten. Eine klare Leseempfehlung!


    Danke an das Bloggerportal und dem Blanvalet- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
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