Bücher mit dem Tag "kenia"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kenia" gekennzeichnet haben.

154 Bücher

  1. Cover des Buches Die gelben Augen der Krokodile (ISBN: 9783442744985)
    Katherine Pancol

    Die gelben Augen der Krokodile

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    Wer französische Filme über Familien und ihre alltäglichen Probleme mag, wird wahrscheinlich mit dieser Mini-Buchserie seine Freude haben. Ich lese gern die Bücher von Katherine Pancol und so bin ich auch mit großer Erwartung an diese Geschichte herangegangen. Das Buch ist keine Neuerscheinung, sondern es lag nun seit 2012 auf meinem SUB. Nun endlich habe ich geschafft, die Geschichte zu Starten.

    Katherine Pancol hat einen wunderbaren Schreibstil, der den Lesenden mitnimmt und durch die Seiten gleiten lässt. Sie beschreibt ihre Charaktere so detailliert und realitätsnah (natürlich auch etwas verschroben), dass man mit ihnen leidet, sich freut und mitfiebert oder auch ab und an von ihnen genervt ist. Obwohl die Autorin den Charakteren Zeit für ihre Entwicklung lässt, muss man sich etwas konzentrieren, da immer wieder neue Charaktere hinzukommen bzw. zwischendurch abtauchen, um überraschenderweise viel später wieder aufzutauchen. Was ich besonders mochte, war der Humor. Typisch französisch, etwas überspitzt und mit viel Ironie.

    Bei manchen Handlungssträngen (es laufen mehrere nebeneinander) ahnte man schon recht schnell, wie es ausgehen wird. Bei anderen Handlungssträngen war das Ende offen oder sie entwickelten sich ganz anders als erwartet. Alle beeinflussen sich auf irgendeine Art und Weise, die man erst nach zig Seiten erfährt und somit erlebt man immer wieder Überraschungen beim Lesen. 

    Ich mochte die Geschichte und fühlte mich durchweg gut unterhalten und konnte wunderbar abschalten und meinen eigenen Kinofilm im Kopf dazu starten. Der zweite Teil liegt auch schon auf meinem SUB und ich hoffe, dass ich bald erlesen kann, wie sich Joséphine weiterentwickeln wird.

  2. Cover des Buches The Lubetkin Legacy (ISBN: 9780241249215)
    Marina Lewycka

    The Lubetkin Legacy

     (20)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Was soll ich zu diesem Buch sagen? Ich weiß nicht einmal genau, was für eine Geschichte ich hier gelesen habe. Liebesgeschichte, Sozialkritik, Tragikomödie? Von allem etwas. Die Hauptperson ist sicher Berthold “Bertie” Sidebottom – in “seinen” Kapiteln spricht er als Ich-Erzähler zum Leser – im Gegensatz zu den Kapiteln über seine Nachbarin Violet, von der man in der dritten Person liest und mit einem geringeren Seitenumfang. Beide wohnen in einer Wohnanlage, die ursprünglich als sozialer Wohnkomplex gebaut wurde – Bertie lebt nach einem persönlichen Schicksalsschlag mit darauf folgendem Nervenzusammenbruch als meist arbeitsloser Schauspieler mit in der Wohnung seiner Mutter, Violet lebt allein nebenan nur zum Übergang, für den neuen Job, nach dem College und nach einer Trennung, als Tochter eines Arztes und einer Krankenschwester.

    Beider Leben kreuzen sich, weitere Mitbewohner und ihre Schicksale spielen eine Rolle, ebenso verschiedene Mitarbeiter diverser Behörden wie Arbeitsvermittlung, Stadtplaner oder die Kontrollinstanzen, die dafür sorgen sollen, dass Sozialwohnungen mit einer entsprechenden Anzahl an Schlafräumen nur von einer entsprechenden Anzahl von Mietern bewohnt werden – sonst droht eine Art “Strafgebühr”. Genau hier beginnt das Problem von Bertie: als seine Mutter plötzlich stirbt, hat er für sich allein dummerweise genau ZWEI Schlafzimmer.

    Das Buch von Autorin Marina Lewycka eignet sich hervorragend für eine Vokabularerweiterung und leichte Recherche über entsprechende britische Pendants zu den deutschen Themen um “Hartz IV” und Co – als Geschichte war mir das zu unentschieden trotz leicht-lockerem Schreibstil. Ich mochte, wie niemand im Buch, auch nicht die Nebenfiguren, von der Autorin als “Loser” dargestellt wurde, obwohl wirklich keiner von ihnen eine feste Buchung auf der Sonnenseite des Lebens hat (außer vielleicht Lily auf der “sunny side” – oder den gefiederten Freunden?). Mir gefielen zwar die leise Melancholie und der trockene, teils derbere Humor (da fällt schon einmal die falsche Leiche aus dem garantiert ökologischen Pappsarg), aber ich habe tatsächlich mehrere Anläufe zur Beendigung des Buches gebraucht, weil der Funke immer nur kurzzeitig überspringen wollte (immer, wenn ich gerade begann, einen roten Faden zu sehen, wechselte mit dem nächsten Kapitel die Sicht von Bertie zu Violet oder umgekehrt, und ich war dadurch irgendwie “raus”).

    Und zu den reinen Äußerlichkeiten: Ich bin generell KEIN Cover – Fan – aber das von diesem Buch zeigt eindeutig, dass sich da jemand mit dem Buch auseinander gesetzt hat: Kirschblüten, eine einbeinige Taube, ein Papagei – und der ganze Wohnkomplex mit einer netten Schleife versehen. Mich stört auch ein wenig die doch sehr große Schrift, das nur am Rande.

  3. Cover des Buches Die Sonnenschwester (ISBN: 9783442491728)
    Lucinda Riley

    Die Sonnenschwester

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina-Huesken

    Der 6. Band der Reihe behandelt die Geschichte des Supermodels Elektra. Ich hatte vorab ein paar Bedenken, weil ich Elektra aus den anderen Bänden eher unsymphatisch empfunden habe. Ich habe das Hörbuch gehört und musste mich - wie fast immer - an die Stimme gewöhnen, doch bereits nach kurzer Zeit hat mich ihre Story total gepackt und bisher empfinde ich sie als die stärkste Story aller Schwestern. Der historische Part ist nicht so weit her(geholt) wie die anderen und Elektra kämpft mit sehr realen Dämonen, obwohl ich als Lesende in eine mir fremde Welt abtauche. Die Probleme, die sie hat und gegen die sie kämpft, wirken menschlich. Mit der "Sonnenschwester" blicken wir hinter Elektras wohlgehütete Fassade und bekommen zeitgleich auch wieder kleine Einblicke in die Leben der anderen Schwester, zum Beispiel in das von Maya, die wieder eine etwas größere Gastrolle einnimmt. Ebenfalls gefallen mir die Nebenfiguren, allen voran Mariam. Ich hoffe, sie taucht in den Folgebänden erneut auf.

  4. Cover des Buches Ein amerikanischer Traum (ISBN: 9783446233676)
    Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum

     (82)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    In diesem wunderbaren Buch beschreibt Obama, wie er aufgewachsen ist und man erfährt viel über seine Familie und seine Wurzeln. Da mich dieser Mann und seine private Denkweise schon immer interessiert haben, fand ich das Buch sehr informativ. In meinem Hawaii Urlaub 2022 bin ich ein paar kleinen Spuren, die ich dem Buch entnehmen konnte, gefolgt. Ich muss sagen, seine private Weltansicht gefällt mir und passt zu den Thesen, wie ich die Welt sehe. Ein sympathischer Mann, der sehr gerne noch länger hätte Präsident sein dürfen! Vielleicht wäre uns Trump dann erspart geblieben! 

  5. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492951685)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (499)
    Aktuelle Rezension von: Sopharoo

    Auch wenn der Vorgänger "Die Teerose" noch einen Ticken besser war, ist auch dieses Buch absolut gelungen und lesenswert. India als Hauptcharakter sowie Sid Malone sind zwei sehr packende und sympathische Charaktere, mit denen man sehr mitfiebert. Ich habe dieses Buch, genau wie die Teerose, schon öfter gelesen und werde es auch immer wieder tun. 

  6. Cover des Buches Weißer Tod (Ein Annika-Bengtzon-Krimi 9) (ISBN: 9783548290126)
    Liza Marklund

    Weißer Tod (Ein Annika-Bengtzon-Krimi 9)

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Pantoffeltier

    Die Journalistin Annika Bengtzon beschäftigt sich gerade mit einer Reihe von Morden an Frauen, als sie eine erschreckende Nachricht erreicht: ihr Mann Thomas wurde an der somalischen Grenze entführt. Die Geiselnehmer prangern die Flüchtlingspolitik der EU an und fordern 40 Millionen Dollar Lösegeld. Eine Summe, die Annika unmöglich aufbringen kann. Verzweifelt versucht sie, ihren Mann zu retten. Unterstützt wird sie von Staatssekretär Halensius, einem alten Bekannten, der eine verstörende Anziehungskraft auf Annika ausübt.


    Auch in diesem Thrilleruniversum gilt wohl, dass ein skandinavischer Protagonist nur dann etwas taugt, wenn er ordentlich durchtraumatisiert ist. Annika ist in nach acht anderen Bänden schon ordentlich durch die Mangel gedreht worden. Entführung, Missbrauch, untreuer Ehemann, Brandstiftung... Und es soll noch schlimmer kommen. Diesmal geht es ihrem Mann Thomas an den Kragen. Einen Teil des Romans erlebt der Leser aus seiner Sicht. Und das ist nichts für schwache Nerven, die Entführer gehen brutal mit ihren Geiseln um. Diese Technik, die Marklund oft anwendet, geht mir diesmal nicht so ganz bei. Irgendwie konnte ich den hier beschriebenen Thomas nicht so recht mit der Person verbinden, als die er sonst immer dargestellt wurde. Seine Verherrlichung von Annika (er denkt auffällig selten an die Kinder), mit der er sonst meistens nur streitet, kam mir komisch vor. Überhaupt wirken die Nebenhandlungen um Annikas natürlich zerrüttete Familie, ihre falsche Freundin Anne und den Ärger in der Redaktion eher störend (das Abendblatt ist zu einem Boulevardblatt verkommen und setzt auf Sensationsgier statt sorgfälige Recherche). Der Mordfall geht völlig unter und wird am Ende eher lieblos gelöst. Man wünscht sich, die Autorin hätte sich auf eine Handlung konzentriert. Und langsam bekomme ich wirklich Mitleid mit Annika. So viel Unglück für eine Person ist wirklich schwer vorstellbar. Leider macht es Annika auch als Person ziemlich bitter und unleidig. Teilweise ist es schon sehr bedrückend zu lesen.

    Mir war das Buch etwas zu sehr zwischen Somalia und Schweden. Es gibt viele interessante Informationen über Frontex, gescheiterte Entwicklungshilfe, Vorurteile gegenüber Afrikanern/Muslimen, Gewalt gegen Frauen, Macht der Medien, Vorgehen bei einem Entführungsfall etc., die sich aber nicht recht zu einem Gesamtbild fügen. Die Autorin hat sichtlich aufwändig recherchiert, konnte sich aber nicht so recht entscheiden, Annika kein typisches Gewalt-gegen-Frauen-Szenario zu bieten. Insgesamt nicht schlecht, aber die Vorkommnisse hätten Stoff für zwei ordentliche Bücher geliefert. So bleibt es leider unausgegoren. 

  7. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (333)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig traurig darüber bin, dass ich meine geliebten Finnegans / Bristows und Baxters gehen lassen muss, aber ich kann ja immer wieder zu ihnen zurückkehren, das beruhigt mich dann doch ein bisschen. Für mich war der Abschluss der Trilogie definitiv der beste Teil der Trilogie und es ärgert mich immer noch, dass am Ende diese eine Sache passiert ist bzw. nicht passiert ist, die mich dann so gestört hat, dass ich am Ende einfach keine 5 Sterne vergeben konnte.

    In diesem Band geht es um Seamie, den jüngsten der Finnegans, und Willa , die man bereits im Vorgänger kennengelernt hat und ich muss sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass sie mir so sehr ans Herz wachsen würden.

    Zum Schreibstil brauche ich nach drei dicken Büchern, glaube ich, nicht mehr allzu viel sagen. Die Frau hat’s drauf und man kann trotz der Seitenzahl einfach nur so durch die Kapitel fliegen. Ich mag die Kombination aus Spannung, Emotionen (positiven wie negativen) und Herzklopfen.

    Nachdem ich den zweiten Band so geliebt habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich Seamie oder Willa so gern haben könnte wie Sid und India, weil ich mich mit Letzterer auch so gut identifizieren konnte. Willa und ich könnten unterschiedlicher nicht sein, aber dennoch habe ich so sehr mit ihr mitgefiebert und vor allem mit ihr mitgelitten. Auch Seamie mochte ich gern, ich hatte nur manchmal etwas Probleme, ihn mit dem kleinen Jungen aus »Die Teerose« zusammenzubringen.

    Das ganze Buch war einfach spannend, wir befinden uns auf drei unterschiedlichen Kontinenten und das vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, wodurch man ganz viele Perspektiven eröffnet bekommt und auch viele Dinge erfährt, die man mit dieser Zeit nicht unbedingt in erster Linie erfährt, die aber trotzdem enorm wichtig waren.

    Fazit: Ein würdiger Abschluss für eine super Trilogie mit wundervollen Charakteren, die mir viele tolle Lesestunden bereitet hat.

    Bewertung Band 3: 4,5/5
    Bewertung gesamte Trilogie: 4,5/5

  8. Cover des Buches Solange du schläfst (ISBN: 9783570402115)
    Antje Szillat

    Solange du schläfst

     (263)
    Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherwelt

    Wir begleiten die 16 jährige Anna, die mit ihren Eltern ins Dorf gezogen sind und Anna fühlt sich nicht wohl. Mit den Jugendlichen findet sie kein Anschluss, doch mit ihren zwei Pferden genießt sie die Ausritte und die Ruhe. Bis sie Jerome trifft, der ihr gleich den Kopf verdreht. Sie verbringen viel Zeit miteinander und das kribbeln wird immer stärker. Ob es die erste Liebe ist ???

    Die Autorin hat ein flüssigen und leichten Schreibstil. Es ist ein sehr schönes Jugendbuch zum mitfühlen, emotional und sogar Spannung ist dabei. Die Geschichte ist mit viel Herz und Verstand geschrieben worden.

    Es ist erstaunlich wie Anna an ihre Liebe festhält, egal was passiert, sie steht immer hinter Jerome. Auch wenn es um einen Jugendroman / Liebesgeschichte handelt, habe ich das Buch sehr gerne gelesen und musste teilweise an meiner Jugend zurück denken ;). Es ging auch hier um Mobbing, Gewalt, Ängste und Hoffnung. Man konnte sich in allen hinein versetzen. Es gab kleine Ecken und Kanten, die ein wenig unrealistisch waren, doch hat es der Geschichte nicht geschadet.


  9. Cover des Buches Fußball - Leben (ISBN: 9783417286397)
    Alexander Zöller

    Fußball - Leben

     (11)
    Aktuelle Rezension von: sonjastevens

    Fußball – Leben

     Inhalt: verschiedene Fußballsternchen und –stars erzählen aus ihrem Leben Fußallgeschichten, wie sie zum Fußball gekommen sind, wie es war / ist bei den Profis zu spielen, einen Titel zu gewinnen oder Trainer zu werden. Am Ende jedes Kapitel beschreibt der Fußballer was ihm Gott bedeutet, denn man muss dazu sagen, dass „Fußball-Leben“  ein christliches Buch ist.Zwischen den einzelnen Kapiteln werden Informationen rund um den Fußball vermittelt-

     

    Gestaltung des Buches: Das Buch ist sehr schön farbig gestaltet mit vielen Fotos und es hat einen Hardcoverumschlag, dafür, dass der Preis nur 12,99€ ist, finde ich es sehr günstig.

    Jedoch ist meiner Meinung nach der Gestalter über sein Ziel hinausgeschossen, weil er verschiedene Worte, die dann per Fußnoten (was immer den Lesefluss gestört hat) erklärt haben, in pro Kapitel anderen Farben unterlegt hat. Teilweise sehr hell, dass man sich wirklich konzentrieren musste um zu entziffern was da wohl stehen mag und teilweise sehr dunkel, dass sich die Farbe kaum noch von der schwarzen Schrift unterschieden hat. Es hätte da definitiv eine gut lesbare Farbe gereicht, denn es hat sehr gestört.

     

     Meine Meinung: das Buch ist mich jetzt leider nicht sonderlich vom Sockel gehauen, weil ich die meisten Fußballer nicht kannte, dennoch waren einige Geschichten interessant. Jedoch hat mit die Schriftsprache des Buches auch nicht zu gesagt, denn sie war sehr einfach gehalten und daher fand ich dann die Erzählungen etwas langweilig – jedoch, wenn man das Buch gemeinsam mit seinen fußballverrückten Kids lesen will, denke ich, dass die Sprache dann wieder ideal ist.

     

     Ein weiterer Nachteil: das Buch hat leider sehr stark nach Chemie gerochen, als ich es aus seiner Plastikverpackung geholt habe und ich musste es erstmal eine Woche aufgeklappt stehen lassen, bevor ich es lesen konnte.

     

    Fazit: ein Buch für kleine und große, christliche Fußballfans, dass trotz seinen Nachteilen sehr gut gestaltet ist. Auch wenn es persönlich nicht  mein Fall war, denke ich, dass es viele Fans finden wird und man vielleicht auch noch den Weltmeisterschaftstitel der Deutschen mit dem Buch ein bisschen nachklingen lassen kann.    

  10. Cover des Buches Nirgendwo in Afrika. Irgendwo in Deutschland. Zwei Romane in einem Band. (ISBN: B002BKDO5U)
    Stefanie Zweig

    Nirgendwo in Afrika. Irgendwo in Deutschland. Zwei Romane in einem Band.

     (62)
    Aktuelle Rezension von: trd510
    ein sehr schönes Buch, das viel über das Leben in Afrika zeigt. Absolut lesenswert.
  11. Cover des Buches Inspektor Jury und der Weg des Mörders (ISBN: 9783442490707)
    Martha Grimes

    Inspektor Jury und der Weg des Mörders

     (10)
    Aktuelle Rezension von: baerin
    Inspector Richard Jury und sein adeliger Freund Melrose Plant bzw. Lord Ardry ermitteln mal wieder zusammen. Vor einem noblen Londoner Spielcasino wurde ein Ehepaar erschossen, als es aus dem Taxi stieg. Der Täter tauchte aus dem Nichts auf, stieg in das Taxi und ließ sich durch London chauffieren. Doch der Taxifahrer hatte Glück, der Mörder stieg am Bahnhof aus und bezahlte sogar noch die Fahrt.

    Dieser eher ruhige Krimi hat mir wieder gut gefallen. Es gab ein Wiederlesen mit vielen altbekannten Charakteren. Die große Frage: wird aus Melrose und Vivian jemals ein Paar? bleibt auch diesmal leider unbeantwortet. Die Autorin versteht es immer wieder, mit ihrem feinem, englischem Humor zu punkten. Jury versteht es immer wieder, Melrose zu manipulieren - so bringt er ihn diesmal dazu, nach Kenia zu fliegen und dort zu ermitteln. Auch Trueblood wird eingespannt und darf sich als Croupier im Spielcasino beweisen.

    Wer wilde Action sucht, ist hier fehl am Platz. Aber wer englischen Humor liebt, wird hier fündig!
  12. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

     (683)
    Aktuelle Rezension von: dadaeli

    Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste, da ich Geschichten aus dem realen Leben liebe und faszinierend finde. 

    Die Einblicke die Corinne Hoffmann uns gibt sind spannend, fremd und faszinierend. Schade fand ich allerdings denn fast schon etwas einseitigen und platten Schreibstil. Auch wenn ihre Geschichte kein "Friede Freude Eierkuchen"-Ende hat, so fand ich doch, dass die Autorin ihren Mann an der ein oder anderen Stelle irritierend sexualisiert hat. 

    Dennoch konnte ich in dem Buch absolut mit fiebern und fand es toll wie gut man als Leser in die Welt von Kenia und den Busch mit genommen wurde. Leseempfehlung für alle, die von Afrikas Ländern und Kulturen begeistert sind und mehr erfahren möchten. 

  13. Cover des Buches Schnee auf dem Kilimandscharo (ISBN: 9783499272868)
    Ernest Hemingway

    Schnee auf dem Kilimandscharo

     (100)
    Aktuelle Rezension von: NPower

    Die "Moral" jeder Kurzgeschichte ist oft nicht sofort erkennbar, fesselt den Leser dennoch. Die behandelten Themen sind aktueller denn je - bspw.  ein alter Mann verbringt die Nacht in einem Café, um der Einsamkeit zu entkommen. Es sind spannende Geschichten, die Freude machen und zum Nachdenken anregen.

  14. Cover des Buches Eines Menschen Herz (ISBN: 9783833305085)
    William Boyd

    Eines Menschen Herz

     (36)
    Aktuelle Rezension von: haberland86
    William Boyd ist ein meisterhafter Erzähler, was auch in "Eines Menschen Herz" von der ersten bis zur letzten Seite deutlich wird.

    Dennoch war ich von der Geschichte, die das Leben des Schriftstellers Logan Gonzago Mountstuart in Tagebucheinträgen umreißt, ein wenig enttäuscht.
    Denn wie die Tagebücher der meisten Menschen, enthalten auch die seinen hauptsächlich Banalitäten. Viele davon fügen sich zwar im Laufe der 670 Seiten stimmig und verblüffend zusammen, doch die wirklich spannenden Passagen - die es durchaus gibt - beschränken sich auf vielleicht 200 Seiten; was mir im Ganzen betrachtet jedoch zu wenig war.

    Zugegeben - bislang habe ich nur ein weiteres Buch des Schriftstellers gelesen. Von "Ruhelos" war ich aber so begeistert, dass die Erwartungen an dieses Buch vielleicht von vorneherein ein wenig zu hoch gesteckt waren.
  15. Cover des Buches Jenseits von Afrika (ISBN: 9783328106760)
    Tania Blixen

    Jenseits von Afrika

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    1913 Tania Blixen zog nach Afrika um dort eine Kaffeeplantage zu betreiben. Sofort war sie gefangen genommen von der Schönheit des Landes, von der faszinierenden Landschaft, den seltenen Pflanzen und den großen und auch kleinen Tieren. Das besondere Licht am Morgen, die flirrende Hitze am Mittag und die sternenklaren Nächte, alles hat seine Faszination. Die Liebe trägt sie, aber lässt sie auch leiden und ihr Herz fängt dann bei einem anderen an zu schlagen. Dieses Buch ist so toll geschrieben, so faszinierend und vielschichtig und Tania Blixen hat eine ganz besondere Kraft und Erzählkunst. Hier wird das Leben in Afrika lebendig, ohne Kitsch, ohne Verklärt zu sein und ohne Rosarote Brille. Einfach, Leben pur!

  16. Cover des Buches Rote Sonne, schwarzes Land (ISBN: 9783596700974)
    Barbara Wood

    Rote Sonne, schwarzes Land

     (356)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Über 800 Seiten folgt man gespannt der wunderbar erzählten Geschichte einer Auswandererfamilie. Der Roman umspannt die Zeitperiode fast eines ganzen Jahrhunderts und gibt tiefe Einblicke in die Zeit der britischen Kolonialisierung Ostafrikas. Die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse der Zeit um die Jahrhundertwende bis in die nähere Gegenwart werden eindrücklich verwoben mit der Familiengeschichte der adeligen Trevertons. Fiktive Romanfiguren sind vermischt mit den realen Persönlichkeiten, die man kennt aus der Geschichte.


    1920 wird Britisch-Ostafrika offiziell zur Kronkolonie Kenia. Damit beginnt auch die Neuverteilung um Landrechte. Es kommt in den folgenden Jahren immer wieder zu Aufständen der einheimischen Volksstamm (Kikuyu), um die Rückeroberung ihres Landes und zur Erzielung besserer Arbeitsbedingungen für die schwarze Bevölkerung. 1952 beginnt der Mau-Mau-Aufstand und Jomo Kenyatta und andere schwarze Führer werden inhaftiert. Zehntausende Kikuyu werden in Konzentrationslagern gefangen gehalten. Erst in den späteren 60er-Jahren erhält Kenia innere Selbstregulierung und es finden Neuwahlen statt. Jomo Kenyatta übernimmt das Amt des Premierministers. Es folgt die Unabhängigkeit vorerst als Monarchie später als Republik. Nachfolger Daniel arap Moi versucht vor allem die Wirtschaft voranzubringen und einen Ausgleich zwischen den Stämmen zu erreichen. Dies nur ein sehr kurzer Abriss zur geschichtlichen Entwicklung.


    Der Roman erfüllt sicherlich keine grossen literarischen Ansprüche. Oftmals werden auch Personen verwechselt und es hat etliche orthografische Fehler. Die Sogkraft des Romans macht diese Mängel jedoch allemal wett. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist spannend, lehrreich und gut recherchiert geschrieben.

  17. Cover des Buches Machete (ISBN: 9783426508367)
    Nick Brownlee

    Machete

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Harte Fakten: Brownlee, Nick: Machete / Nick Brownlee. Aus dem Engl. von Wibke Kuhn. – Dt. Erstausg., 1. Aufl. – München : Knaur, 2012. – 382 S. ISBN 978-3-426-50836-7 Klappentext: Der »Kopfjäger« macht Mombasa unsicher. Er enthauptet seine Opfer mit einer Machete und schickt die Köpfe anschließend den Angehörigen. Als ein alter Freund ermordet wird, schwört Jake Moore Rache. Zusammen mit dem kenianischen Ermittler Daniel Jouma setzt er alles daran, den grausamen Killer unschädlich zu machen. Über den Autor: Nick Brownlee wurde 1967 in Blyth, Northumberland, geboren und ist freier Journalist für verschiedene britische Zeitungen und Magazine und Autor mehrerer Sachbücher. Während des Hochseefischens vor Kenias Küste kam ihm die Idee zu “Mord in Mombasa”, seinem ersten Roman mit dem Ermittlerduo Daniel Jouma und Jake Moore. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt er heute in Cumbria im Nordosten Englands. Meinungsbildung: Ich habe das Buch vom Knaur Taschenbuchverlag als Rezensionsexemplar bekommen, danke nochmals dafür! Ich muss sagen, im ersten Moment habe ich auf geseufzt, weil es wieder ein Nachfolgeband einer Reihe ist (in diesem Fall Band 3) und das ist mir in letzter Zeit öfter passiert. Doch in diesem Fall ist das kein Problem. Die Geschichte begann zwar sofort im Handlungsgeschehen, gestört hat das aber nicht. Der Autor hat es geschafft mit dieser Taktik mich sofort zu fangen und ich wollte wissen wie es weiter geht. Die Charaktere sind interessant, verschroben wie viele Charaktere in Thriller-Romanen, aber damit komme ich klar. Die Geschichte ist blutig, wenn man bedenkt das die Leute mit einem Machetenschlag enthauptet werden, aber auch das mag ich. Es ist nicht übertrieben Splatter wie z.B. Cody MacFadyen, sondern kann auch vor den Otto-normal-Thrillerfan bestehen. Das einzige was etwas verwirrend für mich war und weswegen der Roman auch kein A bekommt, ist das die Handlungsstränge untereinander etwas durcheinander sind. Am Ende kommen sie zusammen, doch bis dahin ist es ab und zu ein HÄ? warum erzählst du mir das jetzt. Es hat mir aber Spaß gemacht es zu lesen! Fazit: Für mich eine etwas späte Zusammenführung der Handungsstränge, doch ein super spannender Roman. Ich wollte nur das Ende erfahren! Note B!
  18. Cover des Buches Weit Gegangen (ISBN: 9783462306682)
    Dave Eggers

    Weit Gegangen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Mit sieben Jahren wird das Dorf Valentino Achak Dengs im sudanesischen Bürgerkrieg vernichtet und eine lange Fluchtgeschichte beginnt. Vom Sudan gelangt er über Äthiopien und Kenia schließlich in die USA. Auf dem Weg dorthin erlebt er schon als Kind mehr Grauen und Tod, als ein Mensch in seinem ganzen Leben erleben sollte. Dies ist seine Geschichte.

    Weit gegangen wird als Roman, der allerdings auf dem Tatsachenbericht Achaks aufgebaut wurde, angekündigt. Eggers erzählt die Fluchtgeschichte Achaks aus dessen Perspektive und spart dabei nicht mit Details. So wird das Buch ziemlich dick – und das machte mir den Einstieg auch nicht gerade leicht. Ich habe etwa 100 Seiten gebraucht, bis ich endlich angekommen war. Bis man sich auf das Buch eingelassen hat, kann es recht langatmig wirken. Wenn es dann aber soweit ist, fesselt es umso mehr.

    Achaks Geschichte ist in großen Teilen die zahlreicher sudanesischer Kinder. Sie beginnt im damals noch nicht unabhängigen Südsudan der 90er Jahre. Der Bürgerkrieg spitzt sich zu, sowohl die Regierungstruppen als auch die konkurrierenden Rebellengruppen der SPLA terrorisieren systematisch Dörfer. Als es Marial Bai, das Heimatdorf Achaks trifft, flieht er und schließt sich einer Gruppe anderer Jungen an, die den langen Weg nach Äthiopien aufgenommen haben. Immer getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben müssen die Jungen jedoch bald feststellen, dass niemand mit diesem besseren Leben auf sie wartet. Nicht in den Geflüchtetenlagern Äthiopiens und nicht in denen Kenias.

    Die Rahmenhandlung für Weit gegangen liefert die Gegenwart der frühen 2000er in den USA, wo Achak in seiner Wohnung überfallen wird. Diese spielt eine untergeordnete Rolle, die überwiegende Handlung findet in der Vergangenheit statt. Eggers nutzt Personen in der Rahmenhandlung als imaginäre Gesprächspartner für Achak, denen er seine Geschichte in seiner Vorstellung erzählt. Sie wechseln mit der Rahmenhandlung. Zunächst richtet er sich an die Einbrecher, dann an einen Pfleger im Krankenhaus. später an Fitnessstudiobesucher. Die Gespräche sind immer imaginär, Achak erzählt den Personen nur in seinem Kopf seine Geschichte.

    Weit gegangen reiht sich ein in die Bücher Eggers’, mit denen er den Umgang insbesondere des Westens mit Krisenregionen kritisiert. Seine Kritik ist dabei umfassend, sie richtet sich an Staaten wie an NGOs. Und leider ist sie heute so aktuell wie 2008, als das Buch hierzulande erschien. Achak schildert eindrucksvoll ein Leben als Geflüchtete:r, die ständige Gefahr, die Entbehrungen, Hunger, Krankheit und was all das mit den Menschen macht. Gerade mit Blick auf die Grenz- und Asylpolitik der EU ist das Buch wieder hochpolitisch. Es gibt Gründe für das, was in Lagern wie Moria passiert – und die liegen nicht bei den Geflüchteten. Weit gegangen kann dort einen Einblick geben, der vielen Menschen im Westen in seiner Totalität wohl nicht klar ist. Wie tiefgreifend anders das Leben auf der Flucht ist, welche Selbstverständlichkeiten des Lebens dabei wegfallen, wie elementar die Verzweiflung auch in den Lagern ist. Und schließlich auch wie schwer das Ankommen in einem neuen Leben sein kann.

    Im Zuge der Veröffentlichung von Weit gegangen wurde 2006 die Valentino Achak Deng Foundation gegründet, der von Beginn an sämtliche Erlöse aus dem Buch zukommen. Die Stiftung setzt sich insbesondere für den Zugang zu Bildung für Kinder im Südsudan ein, aber auch für wirtschaftliche Unabhängigkeit in verarmten Communities.

    Ins Deutsche übersetzt wurde Weit gegangen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, zu meckern hatte ich da nichts. Eine Contentwarnung darf wieder nicht fehlen: Das Buch ist in vielerlei Hinsicht explizit. Seien es Folterungen, Bürgerkriegshandlungen, Gewalt im Allgemeinen oder aber auch Rassismuserfahrungen und extreme Armut. Es kann belasten und das sollte es wohl auch.

    Trotzdem bleibt für Weit gegangen am Ende nur eine Empfehlung. Das Buch ist heute so wichtig wie zu seinem Erscheinen. Es bietet einen tiefen Einblick in das Leben Geflüchteter und in die damit verbundenen Geschehnisse im Süd-/Sudan, in Äthiopien und Kenia – eine Thematik, deren Hintergründe hier gerne ausgeblendet werden, um Geflüchtete nur unter wirtschaftlichen Aspekten betrachten zu können.

  19. Cover des Buches Kenia Valley (ISBN: 9783455006681)
    Kat Gordon

    Kenia Valley

     (70)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    Ein Stück Kolonialgeschichte Kenias der 20er und 30er Jahre lässt Kat Gordon mit ihrem Roman "Kenia Valley" aufleben.

    Die Geschichte beginnt 1925. Theos Vater ist Direktor der Eisenbahn und wird mit seiner Familie nach Kenia versetzt. Seit 1920 gehört Kenia nun offiziell zu den Kronkolonien nachdem es zuvor schon 25 Jahre ein Britisch-Ostafrikanisches Protektorat war und letzendlich 1902 von der britischen Regierung zur Besiedlung freigegeben wurde. Dort lernt der vierzehnjährige Theo Lebemann Freddie und seine Geliebte Sylvie kennen. Beide sind deutlich älter als er, eigentlich jeweils mit jemand anderem verheiratet, und führen Theo nun in das ausschweifende, glamouröse und dekadente Leben der reichen und mächtigen Briten ein. Es ist eine Welt, die der Junge kaum begreifen kann und der er auch kaum gewachsen ist, doch seine unberechenbare Mutter treibt ihn nur weiter in die Arme diese Welt...

    Zum Studieren wird Theo nach England zurückgeschickt und kehrt 1933 wieder nach Kenia zurück. Doch das Land hat sich verändert, genauso wie seine alten Freunde. Ihr Leben dreht sich zwar noch immer um Partys, Sex und Drogen, aber Freddie mischt nun in der Politik mit und es dauert nicht lange bis Theo die Augen öffnet und sieht, was wirklich vor sich geht und wie Freddie und Sylvie ihn benutzt haben.

    Die Geschichte von Theo, seiner Schwester Maud und einigen anderen Charakteren des Buches hat mich wirklich gefesselt. Während sich Theo sehr von anderen blenden lässt und ihnen absolut verfällt, sieht seine Schwester doch was alles falsch läuft. Sie sieht die Kenianer und wie ihnen die britische Lebensweise aufgedrückt wird und wünscht sich doch viel mehr, dass ihr Land den Kenianern hilft, sich selbst zu helfen. Beide erleben ihr Erwachen. Theo sieht Freddie eines Tages wirklich. Er schaut hinter die glamouröse Fassade und die Fratze, die ihm dann entgegenblickt erschüttert ihn entsetzlich. All die Jahre, die Theo zu Freddie aufgeschaut hat, in denen er sich gewünscht hat eines Tages wie Freddie zu sein. Doch die tragischsten Figuren sind definitiv Theos Schwester Maud und Sylvie.

    Insgesamt eine sehr interessante Geschichte, die im Ansatz vielleicht auch ein wenig an "The great Gatsby" von Fitzgerald erinnert, die sich jedoch am Ende mehr mit den menschlichen Beziehungen und Abgründen denn mit der Historie beschäftigt.

  20. Cover des Buches Ich träumte von Afrika (ISBN: 9783426512555)
    Kuki Gallmann

    Ich träumte von Afrika

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Kuki hat schon als Kind von ihrem Vater, großartige Geschichten über Afrika gehört. Nach einem tragischen Unfall, träumt sie sich immer wieder weg und nur ihr Sohn Emanuele gibt ihr Kraft. Aber immer öfter kommt Paolo zu Besuch und irgendwann verlieben sich Kuki und Paolo. Nach der Heirat wollen sie mit Emanuele nach Kenia auswandern. Kukis Mutter ist erst nicht begeistert, aber der Starke Wille ihrer Tochter überzeugt sie. So brechen die drei auf in ein neues Leben. Die 70er Jahre sind abwechslungsreich und Kenia ist noch ganz anders und die Dinge laufen in ihrem eigenen Rhythmus. Die Landschaft und die Tiere faszinieren aber alle drei, aber sie bergen auch große Gefahren und für Kuki heißt es nicht nur einmal, überleben.
    Die wahre Geschichte von Kuki Gallmann ist faszinierend und so wunderbar und traurig und tragisch und doch so faszinierend. Toll geschrieben und man sieht die Landschaft förmlich vor sich.

  21. Cover des Buches Mit der Liebe einer Löwin (ISBN: 9783732507450)
    Christina Hachfeld-Tapukai

    Mit der Liebe einer Löwin

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Minje
    "Mit der Liebe einer Löwin" von Christina Hachfeld Tapukai erschien 2004 bei Weltbild.

    Inhalt
    In diesem Buch schildert die Autorin ihr Zusammenleben mit einem Samburu Krieger. Es geht um die Höhen und Tiefen, die Besonderheiten. Hierbei wird nichts beschönigt.

    Meinung
    Das Buch ist für mich zuallererst: eindrucksvoll. Die Autorin lässt sich durch ihre Liebe auf ein sehr großes Wagnis ein. Sie geht mit dem Samburu Krieger nicht nach Deutschland, sondern zieht zu ihm. D.h. sie muss auf sehr vieles verzichten, was sie aus der westlichen Welt gewohnt ist: Toilette, tägliches Haarewaschen, einkaufen bei Aldi- all das hat sie nicht mehr. Und die Autorin lernt den Glauben und die Zeremonien der Samburu kennen und lernt, sich an sie zu gewöhnen. Hat so eine Liebe Bestand? Lasst Euch überraschen!
    Auch schwierige Themen, wie die Beschneidung der Frau, beschreibt Chr. Hachfeld.
    Auch die dunklen Seiten beschreibt sie und lässt uns an sehr persönlichen Momenten ihres Lebens teilnehmen.

    Fazit
    Ein sehr persönliches und eindrucksvolles Buch.
  22. Cover des Buches Ashford Park (ISBN: 9783899644975)
    Lauren Willig

    Ashford Park

     (11)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Soeben habe ich diese wunderbare Geschichte beendet. Sie spielt in einer Wechselbeziehung zwischen Kenia, England und New York und verbindet die geheimnisvolle Vergangenheit mit der Gegenwart. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Clemys Großmutter den Kampf gegen die Zeit verlieren wird. Sie scheint an ihrem 99. Geburtstag schon recht verwirrt und realitätsfremd. Wer ist diese mysteriöse Bea, mit deren Namen sie ihre Enkelin Clementine stets bedenkt? In Clemy erwacht neben der Trauer um die Großmutter, die sie zu verlieren scheint, die Neugier und ein Jagdinstinkt. Viel zu wenig haben ihre Mutter und deren Schwester ihr von Addie erzählt. Was für ein Geheimnis verbirgt sich hinter ihrem Leben?
    Wunderbar gelesen von der Sprecherin Ulrike Hübschmann hat mir dieses Buch die Stunden auf dem Laufband versüßt. Spannend und – wie angenehm – so ganz ohne Kitsch bekam ich einen Einblick in das Leben der Reichen und Schönen in den wilden 20er Jahren in England und Kenia. Was doch für lose Sitten zu herrschen schienen, jeder mit jedem und alles war erlaubt? Doch spurlos ging es auch an der Upper Class nicht vorbei und so wurde manches Herz gebrochen und so manches Leben zerstört. Ich spreche eine warme Empfehlung für dieses gefühlvolle Hörbuch aus und vergebe gerne volle fünf von fünf Sternen.

  23. Cover des Buches Himmel über Langani (ISBN: 9783426513682)
    Barbara Keating

    Himmel über Langani

     (9)
    Aktuelle Rezension von: abuelita
    Sie schworen sich Treue und ewige Freundschaft: Sarah, Camilla und Hannah sind Freundinnen seit den glücklichen Tagen auf der Farm Langani in Kenia. Zunächst sehen sie ihre strahlende Zukunft in Europa, doch ihre Sehnsucht nach Afrika lässt sie nach Langani zurückkehren. Freudig schließen sie sich dort nach langer Trennung in die Arme und genießen die gemeinsame Zeit. Doch dann wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt: Sarahs große Liebe hat nur Augen für Camilla; Hannah kämpft gemeinsam mit ihrem Bruder um den Erhalt der Farm; und Camilla verliebt sich mehr und mehr in einen Mann, mit dem sie eigentlich nur eine Affäre hat. Als Hannahs Bruder auf grausame Weise umkommt, scheinen die drei jungen Frauen an diesem Verlust zu zerbrechen.

    Diese Geschichte hat mich fasziniert; sie ist spannend und mitreissend. Dieser großartige Roman vor und in einer tollen Landschaft, mit etwas Liebe, Spannung, vielen Gefühlen hat mir wirklich sehr gut gefallen. 
  24. Cover des Buches Nirgendwo in Afrika (ISBN: 9783453811294)
    Stefanie Zweig

    Nirgendwo in Afrika

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Walter Redlich, Jurist, wandert Ende 1937 von Deutschland nach Kenia aus, um sich und seine Familie vor den Nazis zu schützen, denn er und seine Frau Jettel sind jüdischer Abstammung, ebenso ihre kleine Tochter Regina.

    Walter findet eine Anstellung auf einer Farm, kann kaum ein Wort englisch und kann mit Hilfe der anderen jüdischen Emigranten ein einfaches Leben fristen. Jettel, in Leobschütz eine kleine Lebedame und nur Dienstboten gewohnt, findet sich nur schwer in dem Leben in Kenia zurecht, während Regina von ihrem neuen Leben auf der Farm begeistert ist. Sie baut Freunschaften zu den Einheimischen Schwarzen auf und lernt ihre Sichtweise kennen.

    Doch immer wieder holt sie die Vergangenheit ein. Als der Krieg in Europa ausbricht, beginnt eine neue bange Zeit. Nur schwer findet sich Walter damit ab, das er ein Refugee ist, ein Ausgestoßener. Er fühlt sich ohne Heimat leer und ausgebrannt und kann seine Trauer kaum überwinden. Regina wird auf eine teure Schule geschickt und sie lernt auf ihre Art und Weise, mit den Problemen zu Hause fertig zu werden.

    Als der Krieg jedoch vorbei ist, beginnt für Walter erneut die Zeit des Aufbruchs. Denn obwohl viele von ihren Freunden und Bekannten den Krieg nicht überlebt haben, möchte er nach Deutschland zurück.

    Mein Fazit:

    Ich habe mich mit diesem Roman sehr schwer getan. Es ist mein erster Afrika-Roman und ich bin mir nicht sicher, ob ich wieder einen lesen werde. Der Klappentext klang ganz vielversprechend und mit einer gewissen Erwartungshaltung habe ich dann begonnen zu lesen.

    Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich. Ich kam damit fast nicht zurecht, tat mich schwer mit den Erzählungen. An einigen Stellen habe ich den Sinn des Satzes auch nicht verstanden. Zwei oder drei kleine Handlungs-Stränge sind nicht abgeschlossen worden und nach meinem Geschmack wurden manchen Personen, die nur kurz auftauchten, zuviel Bedeutung beigemessen.

    Mir persönlich war es zu wenig Erzählungen von Afrika. Mir fehlten die Bilder der Landschaft, die ich beim Lesen glaubte sehen zu können. Erst im letzten drittel kam es so ein bißchen hervor und auch die Handlung wurde lebhafter und interessanter.

    Ein Buch, dem ich nicht soviel abgewinnen kann, aber auf die Verfilmung wäre ich doch sehr neugierig!

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2009.

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