Bücher mit dem Tag "ketzer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ketzer" gekennzeichnet haben.

97 Bücher

  1. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.309)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler. Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe.•
    Die Welt in der wir eintauchen dürfen, fande ich wirklich sehr spannend aufgebaut. Dieser Band ist ein typischer Einstiegsband, in dem wir alles inruhe kennenlernen dürfen und uns auch erstmal ein Bild von den Charakteren machen können. Kein Highlight, aber doch sehr angenehm zu lesen.

    Cover: Das Cover des Buches hat mir wirklich sehr Gut gefallen. :)
    Der Hintergrund ist in einem sehr dunklen, matten Blau gehalten worden, was mir so schonmal sehr zusagt. :) Außerdem sind verschiedenste goldene Elemente eingebaut worden. Da haben wir z.B. die Autorin und den Buchtitel, welche sogar reflektieren und einmal in einem reflektierenden gelb, tropfenförmige Abbildungen in den jeweiligen Ecken.
    Eyecatcher des Covers ist jedoch der Kopf eines riesigen Hirsches. Man erkennt nur den Umriss und das gewaltige Geweih- die Farben im Hirschkopf selbst sind sehr abstrakt in den Farben weiß, hellblau, grau und dunkelblau gehalten worden. Ein wenig wie ein Aquarell.
    Ein absolutes Highlight ist jedoch die wunderschöne Landkarte im Buchdeckel. *-*

    Schreibstil: Den Schreibstil der Autorin fande ich insgesamt sehr Gut und absolut angenehm zu lesen. Ich würde ihren Schreibstil als sehr locker und leicht bezeichnen- daher eignet er sich auch hervorragend als Lesevergnügen für Zwischendurch.
    Ich war ziemlich schnell in der Geschichte drin und hatte das Buch auch schnell weggelesen, eine sehr angenehme Leseatmosphäre mit einem kleinen, aber feinen Sogeffekt. :)
    Den einzigen Kritikpunkt sehe ich an den zahlreichen Ortsbeschreibungen und den vielen Charakteren, die einen Anfangs sehr erschlagen. Viele waren für mich persönlich auch sehr zungenbrecherisch. :D
    Ich freue mich dennoch darauf weitere Werke der Autorin zu verschlingen. ♡

    Idee: Die Idee des Buches hat mir sehr Gut gefallen. Wir lernen zunächst die beiden Waisenkinder Alina und Mal kennen, die auch die zentrale Rolle in diesem Buch einnehmen. Beide sind wie Pech und Schwefel und einfach Unzertrennlich. Ihre Zeit als Waisen war oft nicht einfach für die beiden- aber sie hatten immer einander. Alina fängt im zunehmenden Alter an, Gefühle für Mal zu hegen, während dieser gar nicht daran denkt Alina so zu sehen.
    Sogar als sie schließlich in die Armee gehen, tun sie diesen Schritt gemeinsam. Mal als angesehender Fährtenleser, Alina als Kartografin.
    Als sie eines Tages auf der Schattenflur unterwegs sind, passiert das allerschlimmste: Die Armee wird von Volkras angegriffen, fliegenden Bestien, die sich auf alles stürzen, was es wagt, die Dunkelheit zu betreten.
    Auch Alina und Mal bleibt dies nicht erspart.. als Mal jedoch aus einer misslichen Lage nichtmehr lebend herauszukommen scheint, bricht etwas altes, magisches und vor allem bisher verborgenes aus Alina hervor. Strahlendes Licht scheint aus ihr herauszufließen.. und sie rettet damit Mals Leben. Das Negative: Sie scheint eine Grisha zu sein. Was bedeutet, dass sich Mals und Alinas Wege ab dort, trennen werden.
    Der Dunkle, zweitmächtigste Mann des Landes wird auf sie Aufmerksam und bringt sie nach Os Alta. Dort wo der Zar zurzeit hausiert.
    Alina hat noch nie in solchen Betten geschlafen, solche Kleider getragen und Mal noch nie so sehr vermisst..
    Aber der Dunkle zeigt ihr seine Zuneigung- für wen wird sie sich entscheiden? (...)
    Eine insgesamt bunte Mischung auf leichter Romantasyebene, welche mir jedoch sehr Gut gefallen hat.


    Kapitel: Es ist super schwierig die Ereignisse zusammenzufassen, weil in diesem Buch unterschwellig wirklich sehr viel passiert. Intrigen werden gesponnen, Lügen verbreitet und falsche Gefühle und Zuneigung gemunkelt und das alles auf so einer begrenzten Seitenanzahl. Dadurch war die Spannung aber durchgehend gegeben und es wurde nie langweilig.
    Zum Glück gab es für meine beiden Lieblingscharaktere zum Schluss eine kleine Verschnaufpause. Umso neugieriger bin ich jedoch auf den zweiten Band der Reihe. :)

    Charaktere: In diesem Buch spielen gleich mehrere Charaktere eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt stehen jedoch Alina und Mal. :)
    Genya wird Alinas engste Vertraute.. und sie war, obwohl sie anscheinend schöner war als jeder Sonnenaufgang, wirklich eine wahre Freundin. Zum Schluss blieb jedoch ein leichter bitterer Nebengeschmack was sie anging.. Wenn ihr die Geschichte lest oder gelesen habt, wisst ihr glaube ich was ich meine.
    Alina hatte es in ihrem Leben nie einfach- kein Wunder das sie stellenweise also sehr unsicher ist. Und sich irgendwo auch wünscht dazuzugehören und ihr dadurch so manches Mal das wichtigste entgeht. Mal mochte ich anfangs nicht so, wenn ich dies zugegeben darf- für mich war er ein klassischer Aufreißer. Jedoch wendete sich das Blatt- und ich bin froh das er Alina endlich sieht und wahrnimmt. :)
    Der Dunkle nimmt die Bösewichtrolle im dem Buch ein. Und das zurecht!

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,3 Sternchen. Die Reihe hatte einen wahnsinnigen Hype- einerseits konnte ich das verstehen, andererseits war der Auftakt auch nicht soo krass besonders, dass ich das komplett nachvollziehen konnte.
    Das Buch hat leichte Romantasyzüge was mir schonmal sehr Gut gefiel. :) Alles in einem ein guter Auftakt, der sehr neugierig auf den weiteren Verlauf der Handlung macht.

  2. Cover des Buches Das Kreuz des Pilgers (ISBN: 9783749901586)
    Petra Schier

    Das Kreuz des Pilgers

     (149)
    Aktuelle Rezension von: le_petit_renard

    "Das Kreuz des Pilgers" spielt im Jahr 1379. Reinhild und ihr Mann wollen in ihre Heimat Koblenz zurückkehren. Doch sie werden von einer Räuberbande auf ihrem Rückweg überfallen. Gottfried stirbt dabei und Reinhild überlebt knapp. Um ihren Sohn großzuziehen, fasst sie den Entschluss wieder zu heiraten.  


    Obwohl es das 4. Band der Kreuzreihe (bzw. der 1. Band der Pilgerreihe) ist und ich keines der anderen Bücher gelesen habe, ist mir der Einstieg in das Geschehen und das Kennenlernen der Charaktere sehr leicht gefallen. Auch die Liste der Charaktere ist dabei sehr hilfreich. Petra Schier gelingt es eine spannende Geschichte mit einem historischen Roman zu verknüpfen. Durch das Kreuz  wird es zudem auch noch ein bisschen mystisch - eine tolle Kombination.


    Mir gefällt vor allem, dass die Geschichte so abwechslungsreich ist und die über 500 Seiten wie im Flug vergehen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und gebe daher gerne 5 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Flammen des Himmels (ISBN: 9783426504093)
    Iny Lorentz

    Flammen des Himmels

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Inhaltsangabe (übernommen)

    Münster im 16. Jahrhundert: Schon dreimal musste die Familie der jungen Frauke Hinrichs fliehen, um nicht als Wiedertäufer entlarvt und umgebracht zu werden. FRaumes Vater glaubt seine Familie durch den Schutz des Rates selbst dann noch in Sicherheit, als der Inquisitor Jacobus von Gerwardsborn in der Stadt auftaucht. Doch der Rat braucht ein Opfer ...


    Das Cover zeigt gleich auf das es sich um einen historischen Roman handelt.

    Ich habe allerdings nicht das Buch gelesen, sondern es als Hörbuch gehört. Die Sprecherin hat dabei einen guten Job gemacht und den einzelnen Charakteren unterschiedliche Stimmen gegeben, auch wenn das Holländische nicht so echt rüber kam, wie vielleicht erhofft.

    Frauke ist eine taffe, junge Frau, die das Pech hatte das ihre Eltern zu den Wiedertäufern gehörten, die von der Inquistion verfolgt wurden.

    Gegenüber den Lutheranern, die auch so langsam immer mehr wurden, zeigten sie die Wiedertäufer nicht nur starke Zweifel an der römisch katholischen Kirche und lehnten sie ab, sondern spielten ihren Glauben als den alleinig wahren empor und träumten davon die Katholiken.beim jüngsten Gericht brennen zu sehen.

    Geschichtlich habe ich zuvor nie von denWiedertäufern gehört, aber das was ich nun hier im Hörbuch mitbekam hat mich doch sehr an eine Sekte erinnert. Ich war schockiert, wie die Menschen damals selbst nach mehrmaligem Verschieben des vorhergesagten Termins für das jüngste Gericht immer noch Anhänger hatten, die dafür sogar in den Tod gehen wollten.

    Leider gab es nicht so viel Handlung und Reisen,wie ich mir erhofft hatte. Eigentlich könnte man alles in wenigen Sätzen zusammen fassen, was ich hier wegen spoilern natürlich nicht tue.

    Die Verbindungen innerhalb der Familien und auch die Liebesbeziehungen bleiben mir hier zu starke Randnotizen und selbst die Charaktere der Verfolger sind nicht so herausgearbeitet, dass ich sie mir vor meinem inneren Augenvorstellen konnte.

    Das Buch war gut und hat mir auch geschichtliches Wissen gebracht, aber da bin ich vom Autorenpaar Iny Lorentz fesselndere Geschichten gewohnt.



  4. Cover des Buches Der Turm der Ketzerin (ISBN: 9783442484102)
    Deana Zinßmeister

    Der Turm der Ketzerin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem Roman habe ich erst später erkannt das es der zweite Band ist. Aber als ich mit dem Lesen begonnen hatte, war ich schnell in der Geschichte drin und auch fasziniert davon.

    Denn wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, kann man das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

    Hier vereinen sich Spannung mit einer Prise Action und etwas Gefühl zu einem gut geschriebenen historischen Roman, den man somit auch ohne Band 1 zu kennen lesen kann.

    Denn es sind in sich abgeschlossene Geschichten.


    Ich kann nur empfehlen, sich diesen Roman mal anzuschauen.

  5. Cover des Buches Die Drachenflüsterer-Saga (ISBN: 9783453534391)
    Boris Koch

    Die Drachenflüsterer-Saga

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano

    Achtung! Es gibt einen vierten Teil der Saga!

    Die Geschichte war von Anfang an spannend. Es ist super, dass gleich alle drei Bände in einem Buch sind. Da kann man sofort weiterlesen. Ich liebe dieses Buch! 

    Rezension geschrieben von Arjana 9 Jahre alt...

    Klappentext : Die magischen Abenteuer des Drachenflüsterers endlich in einem Band

    Der 15-jährige Ben ist nach dem Tod seiner Eltern ganz allein. In seinem Dorf gilt er als Außenseiter, der sich mehr schlecht als recht durchschlägt und davon träumt, dem Orden der Drachenritter beizutreten. Als ein Verbrechen geschieht und Ben verdächtigt wird, muss er das Dorf für immer verlassen – und begegnet auf seiner Flucht einem Drachen. Für Ben wird ein Traum wahr. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass der Drache offenbar leicht verhaltensauffällig ist. Und nicht gewillt scheint, jemals wieder von seiner Seite zu weichen …


  6. Cover des Buches Die Ketzerbraut (ISBN: 9783426635230)
    Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

     (125)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    Ich habe die Hauptcharaktere sehr geliebt . Veva und Ernst mochte ich sofort.  Am Ende mochte ich auch die Nebencharacktere wie Lina und Schwab.  Dieser Zusammenhalt war früher nicht selbstverständlich.  Ich kann das Buch sehr empfehlen.  Was mich nur gestört hat war , sehr viele sexuelle Gewalt.  Deshalb musste ich oft pausieren . 

  7. Cover des Buches Die zwölfte Nacht (ISBN: 9783734101250)
    Charlotte Lyne

    Die zwölfte Nacht

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Fornika

    Henry VIII ist für vieles bekannt, v.a. aber auch für seinen Verschleiß an Ehefrauen. Charlotte Lyne hat sich Ehefrau Nummer Sechs vorgenommen und erzählt von Catherine Parrs Leben vor, mit und nach Henry. Immer an ihrer Seite stehen die Seymours, die ebenfalls die englische Geschichte prägten.

     Im damaligen England gab es den Brauch, die zwölfte Nacht nach Heiligabend groß zu feiern. Lyne nimmt immer wieder Bezug auf diese Nacht, lässt Catherine Aufregendes und Aufwühlendes erleben, erzählt ihre Geschichte in zwölf Kapiteln. Dieser Kniff hat mir sehr gut gefallen, denn der Geschichte wird so ein sehr schöner Rhythmus gegeben. An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, Lyne schreibt hier etwas altmodisch. Trotzdem habe ich mich bald eingefunden und bin Catherine gerne durch die Seiten gefolgt. So ganz nah kam man ihrem Charakter nicht, trotzdem fand ich sie sehr sympathisch und bin jetzt etwas schlauer, was die letzte von Henrys Frauen an begeht. Man merkt die gründliche Recherche, denn das gezeichnete Bild dieser Epoche ist sehr lebendig und authentisch gelungen. Von kleinen Längen mal abgesehen, hat mich Die zwölfte Nacht sehr gut unterhalten.

  8. Cover des Buches Die Ketzer des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453186873)
    Frank Herbert

    Die Ketzer des Wüstenplaneten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Die zweite Trilogie der "Dune"-Saga von Frank Herbert beginnt 1.500 Jahre nach den Geschehnissen des letzten Romans.

    Der tyrannische Gottkaiser Leto II Atreides hatte über Jahrtausende eine Weiterentwicklung der Menschheit unterdrückt. Nach seinem Tod jedoch strömten die verschiedenen Völker hinaus ins Universum und eine Weiterentwicklung konnte stattfinden.

    Nun kehren die Völker der Diaspora (Existenz religiöser, nationaler, kultureller oder ethnischer Gemeinschaften in der Fremde, nachdem sie die traditionelle Heimat verlassen haben) zurück und fordern das bisherige Machtgefüge im Namen der "Geehrten Matres" heraus. Die "Matres" sind ein extrem gewalttätiger Frauen-Orden, der alles zerstört, was er nicht beherrschen kann. Die derzeitigen Ordnungsmächte - Bene Gesserit und Bene Tleilax - müssen sich dieser Herausforderung stellen und bilden eine Zwangsallianz... wobei sie aber ihre eigenen Ziele im Hintergrund weiterverfolgen.

    Die Bene Gesserit ziehen auf Gammu (der alte Planetenname lautet Giedi Primus) einen neuen Duncan-Idaho-Ghola der Tleilaxu auf, der dann mit dem aus der Sandwüste auf Rakis (ehemals Arrakis, der Wüstenplanet) aufgetauchten Mädchen Sheeana in Verbindung gebracht werden soll. Sheeana hat nämlich die Gabe, mit den Sandwürmern kommunizieren zu können. Nebenbei versuchen sie das Geheimnis des Klonverfahrens sowie das der Frauen der Tleilaxu zu erfahren.

    Die Bene Tleilax haben es nach ewig langer Zeit geschafft, die Gewürzmelange (Spice) künstlich herzustellen und somit das Gewürzmonopol zu brechen. Mit dem Auftauchen der "Geehrten Matres" bringen die Tleilaxu neuartige Gestaltwandler zum Einsatz und versuchen ihren Orden gegen die Bene Gesserit auszuspielen.

    Als Gammu angegriffen wird, schafft es der pensionierte Bashar und Ghola-Ausbilder Miles Teg, Duncan Idaho und die Ehrwürdige Mutter Lucilla in Sicherheit zu bringen... er wird jedoch bei der Kontaktaufnahme zu den Bene Gesserit gefangen genommen. Auf ihrer Flucht geraten Duncan und Lucilla an die Geehrte Mater Murbella, die den blutjungen Duncan durch sexuelle Prägung ihrer Gruppierung hörig machen will. Doch sie tappt damit in eine Falle der Tleilaxu, die in Duncan's Zellen ein Geheimprogramm aktiviert, welches den zu Prägenden bemächtigt, die Prägende gefügig zu machen. Die Beiden geraten somit in eine unauflösliche Abhängigkeit.

    Bei Miles Teg werden während eines Verhörs durch die Geehrten Matres übermenschliche Fähigkeiten freigesetzt, die ihn nicht nur extrem schnell werden lassen, sondern ihm auch kurze Einblicke in die nahe Zukunft ermöglichen. Es gelingt ihm mit einem Nicht-Schiff der Matres die Flucht. Auf dem Wüstenplaneten holt er seine Tochter Odrade (eine Ehrwürdige Mutter), Sheeana und einen Sandwurm ab... Doch die Rettung kostet ihn das Leben, als die Geehrten Matres den Wüstenplaneten zu Schlacke verbrennen...

    Es ist wieder ein faszinierendes Ränkespiel verschiedenster Interessengruppen. Die Ordnung des Universums hat sich verändert und die Menschheit kehrt in all ihrer Grausamkeit zurück. Frank Herbert startet die zweite Trilogie mit einem tollen Mix neuer und altvertrauter Figuren. Der Brückenschlag gelingt ihm dank sehr klar und logisch ausgeführter Erklärungen exzellent. Wiedersehensfreude paart sich beim Lesen mit verblüffenden neuen Entwicklungen und Situationen. Wenn es manchmal auch Zwiegespräche der Figuren mit sich selbst gibt und diese den Fortgang der Handlung etwas lähmen, so sind diese Gedankengänge trotzdem spannend und hilfreich im Verständnis dieser neuen Ordnung im Universum. Wie alle Vorbände ist auch dieser 5. Roman eine Wonne!

  9. Cover des Buches Die zweite Finsternis (ISBN: 9783959621120)
    E. S. Schmidt

    Die zweite Finsternis

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein Raumschiff von Außerirdischen stürzt auf der erde ab,
    es transportiert die Reaper,
    Raubtiere die alles fressen was sich ihnen in den Weg stellt,
    dazu gehört auch der Mensch.
    In den ehemaligen großstadten leben zusammengepfercht
    hinter hohen Mauern die Menschen.
    Die Krieger, in Mönchsorden lebend,
    die durch Genetik erschaffen wurden von der Kirche,
    sind die einzigen die sich diesen gefährlichen Reaper entgegenstellen können.
    Kaleb ein Krieger aus dem Mönchsorden
    ,
    glaubt das sich das Verhalten der Reaper geändert hat
    und nun bedrohlicher als je zuvor ist.

    Der Autor hat eine Spannende Geschichte geschrieben,
    welche die Kirche grausam und gewaltätig hinstellt,
    dies sich mit der bekämpfung auserirdischer Lebewesen,
    in dem falle grausame Raubtiere, befasst.
    Die Handlung ist gut nachvollziehbar
    und es fällt leicht sich in die Protagonisten hinein zu versetzen.
    der flüssige Stil und die tollen Beschreibungen,
    entführen den Leser in eine Welt die man so nicht erleben möchte.

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefangen in seiner Geschichte,
    die Vorstellung wie schnell die Menschen
    in eine mittelalterliche Lebensweise zurückgefallen sind, ist erschreckend.
    Sehr zu empfehlen.
  10. Cover des Buches Die Pforten der Ewigkeit (ISBN: 9783404167333)
    Richard Dübell

    Die Pforten der Ewigkeit

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Der Stauferkaiser Friedrich II. stirbt und hinterlässt seinem engsten Vertrauten kurz vor dem Tod ein Geheimnis. Gleichzeitig versucht die Zisterzienserin Schwester Elsbeth in Wizinsten ein Kloster zu errichten.

     

    „Die Säulen der Erde für Arme“ – das war mein erster Gedanke beim Lesen von „Die Pforten der Ewigkeit“. Und stellenweise stimmt das tatsächlich: Das Buch ist mit rund 860 Seiten ein ziemlicher Wälzer, spielt im Mittelalter mit all seinen Intrigen und politischen Unruhen und es steht ein Bau eines Gotteshauses im Mittelpunkt der Handlung.

    Doch das ist absolut kein Nachteil, im Gegenteil: Richard Dübell hat einen durchweg spannenden historischen Roman geschaffen. Nirgendwo hatte ich das Gefühl, dass die Handlung verflacht oder sich mit Nebensächlichkeiten aufhält, ich hatte eher im Gegenteil die Mühe, alle Handlungsstränge mitzubekommen und im Kopf zu behalten.

    Zudem zeichnet sich das Buch durch seine starken Charaktere aus. Ob gute Hauptcharaktere, wie Rogers und Schwester Elsbeth oder die eher düsteren wie Meffridus oder der wirklich ekelhafte Rudolf von Habisburch – jede und jeder wurde überzeugend dargestellt, selbst wenn der Anteil an der Handlung eher gering ausfällt.

    Ein weiteres Highlight ist das hochdramatische Ende, das sehr eindrücklich beschrieben wurde und für die Lesenden einige grausame, aber auch trotz der Ereignisse erfreuliche und überraschende Wendungen bereithält.

     

    „Die Pforten der Ewigkeit“ ist für mich genau so, wie ein guter historischer Roman sein sollte: Eine spannende Handlung mit einem regelrechten Auf und Ab der Gefühle, tollen Charakteren und realem historischen Hintergrund. Dafür kann es nur die Höchstpunktzahl und eine klare Kaufempfehlung geben.

  11. Cover des Buches Der Drachenflüsterer - Der Schwur der Geächteten (ISBN: 9783570400821)
    Boris Koch

    Der Drachenflüsterer - Der Schwur der Geächteten

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Jane1990

     

    Nach ihrer Flucht aus Trollfort, flogen Ben, Yanko und Nica zu Juri, der auf sie wartete. Die Drei fassten einen Plan, den Drachen von dem Höchsten Ketzer zu befreien. Doch Nica wollte mehr und war auf Rache aus. Ben wollte zu aller erst noch mal nach Falcenzka um Anula zu fragen, ob sie denn nicht mit ihnen Reisen wolle. Doch ganz klappte es nicht wie geplant. Der Orden der Drachenritter hatte Steckbriefe von den drei Freunden verteilt und eine hohe Belohnung auf ihre Ergreifung ausgesetzt. Ben wurde durch die ganze Stadt gejagt und entkam nur mit knapper Not.

    Doch trotz dieses unplanmäßige Problem hielten sie an ihrem Plan fest und flogen in die Stadt der Ketzer. Leider fanden sie den Hohen Ketzer nicht, denn die Ritter des Ordens waren schon da.

     

    Dieses Buch habe ich im Gegensatz zu dem ersten Band gesuchtet. Es ging recht zügig und war zu 90% Spannung pur. Am Interessantesten fand ich die Beziehung der drei Flüchtlinge. Es ist ja offen bekannt das bei drei Personen immer einer zu viel ist. Und das ist Ben. Er fühlt sich allein gelassen, da Nica und Yanko viel mehr zusammen reden und zu tun haben. Ben merkt schnell das er aus vielen Entscheidungen raus gehalten wird und vor vollendete Tatsachen gestellt wird. Ich finde es nur logisch das Ben sich immer mehr zu Anula gezogen fühlt und sie sogar auffordert mit ihm zu kommen.

  12. Cover des Buches Der Erzfeind (ISBN: 9783499258350)
    Bernard Cornwell

    Der Erzfeind

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der dritte - und damit abschliessende - Band der Reihe "Die Bücher vom Heiligen Gral" schliesst unmittelbar an die Vorgängerbände an. Das Buch ist wieder sehr spannend und mit vielen, brutalen und gewalttätigen Passagen gespickt. Dazwischen gibt es aber auch ein paar Längen. 

    Die Mischung von tatsächlichen historischen Fakten und Figuren mit einer fiktiven Geschichte ist in diesem Buch nicht so ausgeprägt wie in den Vorgängerbänden. Diesmal geht der Hauptteil der Geschichte in Richtung Fiktion. Auch das Gralsthema nimmt einen breiteren Raum ein. Für mich persönlich war das Finale zu vorhersehbar und hat mich etwas enttäuscht.

    Dennoch ein guter historischer Roman und ein gelungener Abschluss der Trilogie.

  13. Cover des Buches Meat (ISBN: 9783453433724)
    Joseph D'Lacey

    Meat

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!
  14. Cover des Buches Die Hure Babylon (ISBN: 9783426511947)
    Ulf Schiewe

    Die Hure Babylon

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen knappen Einblick in das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

    Dies ist der dritte Band der sogenannten "Montalbano-Familien-Saga" und steht den beiden Vorgängerbänden in nichts nach.
    Immer wieder werden "Brücken" eingebaut hin zu Ereignissen und Personen aus den ersten beiden Bänden, die dem Leser schöne Erinnerungen an diese Bücher beschert.

    Es ist nicht unbedingt nötig die vorhergehenden Bücher gelesen zu haben, ich würde es aber dennoch dringend empfehlen. Das Lesevergnügen wird durch Kenntnis der bisherigen Geschehnisse doch deutlich vergrößert.

    Die Geschichte des vorliegenden Bandes strotzt wieder vor prallem, mittelalterlichem Leben und Lieben, von Intrigen und dem Fluch der verführten Religiosität. Darüberhinaus befasst sich das Buch sehr ausgiebig mit dem Leben und Leiden der Menschen auf dem Kreuzzug. Dem Leben im Tross und auf der Wanderschaft und den unfassbaren Gräueln der Schlachten. 

    Die Protagonisten sind hervorragend gezeichnet in all ihrer Unsicherheit, ihrer Zwiespältigkeit und ihren Selbstzweifeln - aber auch in ihrer Liebe, ihrer Lebenslust, ihrer Freude und freundschaftlichen Verbundenheit.

    Sehr interessant und dem Lesevergnügen sehr zuträglich ist es, dass Teile des Buches in Ich-Form aus Sicht von Ermengarde von Narbona heraus geschrieben ist. Dies bietet eine schöne Abwechslung zur ansonsten vorherrschenden Erzählform-

    Wie immer verbindet auch dieser Band wieder echte historische Ereignisse und Figuren mit einer fiktiven Handlung und erfundenen Personen. Dies gelingt dem Autor mühelos - ohne die im Anhang aufgeführte Erläuterung würde man kaum das eine vom anderen unterscheiden können. Sehr gut auch wieder die Erläuterung der Fremdwörter im Anhang. 

    Erneut ein Buch zum Geniessen! 
  15. Cover des Buches Die Rache des Inquisitors (ISBN: 9783865062956)
    Alexander Hartung

    Die Rache des Inquisitors

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Buchbloggerin

    Erst letzten Monat habe ich Bekanntschaft mit Christian Hartung gemacht (natürlich nicht persönlich, sondern durch sein Buch „Hinter der Angst“, welches mich zwar nicht sehr überzeugen konnte, mich aber dennoch nicht davon abhalten konnte, ein weiteres seiner Bücher zu lesen). Letzte Woche habe ich also Die Rache des Inquisitors gelesen, das mir wiederum ganz gut gefallen hat. Das liegt wohl auch daran, dass die Thematik, um die es in diesem Roman geht, mich interessiert – eigentlich finde ich historische Romane fast immer spannend, denn sie helfen uns heute, sich ein Bild davon zu machen, wie es damals ungefähr gewesen ist.

    Deutschland im 17. Jahrhundert. Die Hexenverfolgung macht auch vor dem beschaulichen Dörfchen Reheim im Taunus nicht Halt. Der blinde Dominikanerpriester Baselius und sein junger Gehilfe Thomas verfolgen erbarmungslos ihr Ziel, die Ketzerei auszurotten. Die Schreckensherrschaft der Inquisition hetzt die Bürger gegeneinander auf, jeder beschuldigt jeden, um die eigene Haut zu retten, und immer mehr Scheiterhaufen brennen. Nur die junge Klara schöpft aus ihrem Glauben heraus den Mut, sich zu widersetzen, als ihre Freundin Agnes den Flammen zum Opfer fällt. Trotz der Warnungen ihres Onkels Markus und ihres Jugendfreundes Peter stellt Klara Nachforschungen an. Als sie auf ein dunkles Geheimnis stößt, das sich hinter dem religiösen Eifer des jungen Thomas verbirgt, gerät sie selbst in Gefahr …

    Bisher habe ich noch nicht viele historische Krimis gelesen, daher war dieses Buch das Genre betreffend etwas „Besonderes“ für mich. Zum Anderen habe ich bislang auch kaum etwas über die Inquisition gelesen. Inquisitionen sind Gerichtsverfahren, die durchgeführt wurden, wenn Menschen sich von dem „richtigen“ Glauben abwandten – sogenannte Häretiker.

    In diesem Roman merkt man, dass zu der Zeit – 17. Jahrhundert – die Kirche sehr dominant war. Sie hatte eine große Macht, denn damals waren die Menschen um Einiges religiöser, aber auch abergläubiger als heute.
    Viele Männer der Kirche haben ihre Berufung, ihre Arbeit sehr ernst genommen und von ganzem Herzen sowie aus dem Glauben an Gott ausgeführt.
    Doch es gab auch – leider – nicht wenige, die sich der Kirche anschlossen, um die große Macht über die Menschen zu erhalten. Da man dies nach außen hin nicht (sofort) erkennen konnte, hatten viele unschuldige Menschen darunter zu leiden, so auch in diesem Roman.

    Der ältere und blinde Inqisitor (Richter der Inquisition) Baselius sowie der jüngere Thomas hatten zu Ohren bekommen, dass in dem Dorf Reheim Ketzerei betrieben wurde und machten sich auf den Weg dorthin. Es wurden mehrere gute Menschen und Christen fälschlicherweise als Ketzer „enttarnt“, gefoltert und letzten Endes durch Inquisitionen zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.
    Es war erschreckend, wie ein Verdacht oder ein vages Beweisstück gleich zur Verurteilung führen konnte.

  16. Cover des Buches Die Kinder des Gral (ISBN: 9783404120604)
    Peter Berling

    Die Kinder des Gral

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Faidit
    Als Kennerin der historischen Hintergründe kann ich sehr gut mitfühlen, mit wie viel Herzblut der Autor bei der Sache war. Seine akribische Recherche ist auch besonders zu loben und zeigt sich durchgängig im Roman.
    Die Thematik des Buches gibt normalerweise eine Unmenge an Kopfkino her, das teilweise leider sprachlich langweilig dargestellt wurde und andererseits durch abrupte Szenenwechsel verwirrt, wodurch mir der rote Faden verloren ging.
    Ich habe den Roman dreimal in zeitlichen Abständen zu lesen begonnen, weil ich nur zu gerne in diese Zeit und Welt aus der Sicht Peter Berlings eingestiegen wäre. Leider war es mir mit diesem Buch viel zu mühselig und verschaffte mir weder Entspannung, noch Gefühlsregung, so dass ich das Ende nie erreicht habe.
  17. Cover des Buches Das Banner des Löwen (ISBN: 9783426521489)
    Mac P. Lorne

    Das Banner des Löwen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Mac P. Lorne – Das Banner des Löwen

    „Das Banner des Löwen“ ist ein historischer Roman von Mac P. Lorne, der 2019 bei Knaur TB erschienen ist. Dies ist der vierte Band der Robin-Hood-Reihe.

    Zum Autor:
    Mac P. Lorne ist Jahrgang 1957.
    Aufgewachsen in der ehemaligen DDR studierte er aus politischen Gründen statt Geschichte und Literatur Veterinärmedizin.
    Im Frühjahr 1988 gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik.
    Gemeinsam mit seiner Familie baute er einen Reit-und Zuchtbetrieb in Bayern auf, aus dem sich auch Olympiareiter ihren Nachwuchs sicherten.
    Heute lebt er zu Füßen einer mittelalterlichen Burg in einem der größten Waldgebiete Europas.
    Er ist Co-Autor mehrerer Fach- und Sachbücher aus den Gebieten Veterinärmedizin und Pferdezucht.
    Englische Geschichte ist die große Leidenschaft des Autors und seine Romanreihe rund um Robin Hood begeistert zahlreiche Leserinnen und Leser.


    Klappentext:
    Dem ehemaligen König der Diebe ist auch im Jahre 1218 kein beschauliches Leben vergönnt: Kaum aus England zurückgekehrt auf sein Landgut in der Gascogne, wird Robin Hood Zeuge, wie die Schergen Simon de Montforts ein Dorf niederbrennen. Im Auftrag des Papstes befehligt de Montfort den Kreuzzug gegen die Katharer, der mit äußerster Brutalität geführt wird – und mehr als ein politisches Ziel verfolgt. Gemeinsam mit seiner Frau Marian, seinem Freund Charles d’Artagnan und den alten Gefährten aus dem Sherwood Forest stellt Robin Hood sich erneut auf die Seite der Verfolgten


    Meine Meinung:
    In diesem Buch wird der Kreuzzug gegen die Katharer thematisiert. Da Marian ihr Landgut in der Gascogne nicht mehr missen mag, bleibt auch Robin dort und plant ein ruhiges Leben. Robin muss miterleben, wie Kreuzfahrer in einem Dorf, in dem auch Katharer gewohnt haben, gehaust haben. Robin greift ein und bestraft einige der Übeltäter und schon ist es mit dem ruhigen Leben vorbei. Zeitweilig wird sogar sein Landgut besetzt. Diesmal nimmt auch Marian an den Kampfhandlungen teil.

    Wie gewohnt geht es sehr spannend zu und Robin muss mit seinen Getreuen etliche Gefahren überstehen. Unterstützt wird er diesmal wieder von einigen alten Bekannten aus dem Sherwood Forest und von seinem Ziehsohn Falke. Auch wenn Robin etwas ruhiger agiert als in den Vorgängerbänden, so bleibt doch Raum für die ein oder andere Tat, die seine Fähigkeiten erstrahlen lassen. Mit einer gehörigen Portion Humor mildert der Autor die Grausamkeiten der Geschichte nachhaltig. Er bleibt der, zwar in die Jahre gekommene, sympathische Held, der unerschrocken für die Unterdrückten eintritt. Fast im Vorübergehen wird geschichtliches Wissen vermittelt. Man lernt einige Zeitgenossen, teils auch in Nebenrollen agierend, kennen. So zum Beispiel den Gründer des Dominikanerordens, der recht positiv geschildert wird, auch wenn der Orden später maßgeblich an der Inquisition beteiligt war. Die meisten Figuren sind vielschichtig gestaltet und leider gibt es auch Verluste im direkten Umfeld Robins. Es gibt mehr ruhige Momente als in den Vorgängern, und das tut dem Roman gut. Wie gewohnt gibt es als Beiwerk Karten, Zeittafeln, ein Personenverzeichnis und aufklärende Worte des Autors zur Geschichte. Er erläutert, was historisch belegt und was fiktiv ist, und auch, wann er korrigierend eingegriffen hat. Mich hat dieses Werk noch mehr als die Vorgänger überzeugt.


    Fazit:
    Wieder eine aufregend gestaltete Abenteuergeschichte mit sympathischen Helden und unglücklich agierenden Bösen. Die Mischung aus Historie und Fiktion ist erneut gelungen. Der etwas ruhigere Grundton hat mich vollends überzeugt. Deshalb vergebe ich fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

  18. Cover des Buches Ketzerschwestern (ISBN: 9783522302661)
    Arnulf Zitelmann

    Ketzerschwestern

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Nessi0808
    Inhalt: Kathie und ihre Schwester Ina leben seit dem Tod ihrer Eltern bei den Schwestern in ST.Sixtus in Regensburg. Kathie arbeitet zusammen mit Effelin im Garten, während Ina Bücher abschreibt. Als Effelin eines Tages plötzlich verstirbt, bricht für Kathie eine Welt zusammen. Dann erfährt sie auch noch an was Ina arbeitet. Kathie ist verunsichert. Plötzlich tauchen auch noch schwarze Mönche auf und beschlagnahmen die Büchertruhe. Als dann noch Ina verschwindet, muss KAthie sie unbedingt finden.

    Bewertung: Die Idee ist eigentlich ganz gut, aber an der Umsetzung habbert es leider. Die Geschichte dreht sich um die Ketzerei. Kathie befindet sich in eine Zwickmühle, diese Gefühl kommt kaum rüber. Desweitern wird nicht deutlich, wie kathie sich in bestimmten Situationen fühlt. Das Ende kommt sehr plötzlich. Wenn ich jemanden lieb, dann versuche ich doch alles diesen Menschen wiederzufinden. Doch Kathie zieht sich einfach in einer stillen Gegend zurück und bleibt dort.
    Ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen. Es hat auf jeden Fall nicht meinen Geschmack getroffen, obwohl ich die Idee gut fand.
  19. Cover des Buches Das Blut der Ketzer (ISBN: 9783800055913)
    Corina Bomann

    Das Blut der Ketzer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Tolles Buch. Den ersten Band finde ich zwar besser, aber dieser ist auch nicht schlecht. Tolle Autorin!
  20. Cover des Buches Das Geheimnis der Maria Magdalena (ISBN: 9783442154142)
    Dan Burstein

    Das Geheimnis der Maria Magdalena

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Ideal für alle die sich seit Sakrileg bzw. The Da Vinci Code gerne näher mit Maria Magdalena beschäftigen möchten.
  21. Cover des Buches Der dunkle Spiegel (ISBN: 9783734108716)
    Andrea Schacht

    Der dunkle Spiegel

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound


    Eigentlich ist es weit weg von ihrem Aufgabenbereich, aber durch ihre natürliche Neugier beginnt Almut automatisch Nachforschungen anzustellen, als ein junger Bursche unerwartet stirbt. Angetrieben von der Furcht, das Haus der Beginen könnte in Verruf geraten kommt sie der Wahrheit immer näher und bringt sich selbst dabei sogar in Gefahr.
    Almut ist für mich ein sehr besonderer Charakter, denn sie hat das Leben als Begine aus pragmatischen Gründen gewählt und nicht aus purer Gläubigkeit. So verstrickt sie sich auch gerne mal in Streitgespräche mit gewissen Mönchen.
    Sie ist auf der einen Seite eine starke Frau, die für sich und andere kämpft, sobald sie unrecht sieht. Aber auf der anderen Seite wirkt sie durch ihr Leben bei den Beginen auch manchmal etwas weltfremd und naiv. So als hätte sie trotz ihrer anscheinend nicht ganz so rosigen Vergangenheit vergessen, wie das Leben außerhalb geschützter Mauern im Mittelalter war.

    Andrea Schacht hat einen angenehmen, flüssigen Schreibstil, sodass sich das Buch schnell lesen lässt. Es war sehr unterhaltsam und hat echt Spaß gemacht.
    Mit gefällt die Neuauflage im Blanvalet Verlag übrigens sehr gut.


  22. Cover des Buches Die Ketzerbraut (ISBN: 9783785744338)
    Iny Lorentz

    Die Ketzerbraut

     (11)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Nachdem ihr Bruder ermordet und Genoveva von Räubern entführt wurde, ist für sie nichts mehr wie vorher. Gegen ihren Willen wird Veva mit Ernst Rickinger, einem Draufgänger und Luther-Anhänger verheiratet. Doch als Frau eines Kaufmanns ist für sie die Gefahr noch nicht vorüber, denn die Attentäter von damals planen schon den nächsten Hinterhalt...

    Das Hörbuch, gelesen von Anuk Ens, ist schön gemacht. Die Sprecherin liest angenehm und deutlich, nur der schwäbische Dialekt gelingt ihr nicht. Allerdings konnte mich der Geschichte von Iny Lorentz nicht richtig überzeugen. Immer mal wieder lese ich die Bücher des Autorenpaars, nur diesmal fand ich die Geschichte wirklich misslungen. Die Figuren verharren im Oberflächlichen. Besonders die Wandlung von Ernst vom Heißsporn zum seriösen Geschäftsmann war zu schnell abgehandelt und nur schwer nachvollziehbar. Chancen der Beziehung von Ernst und Veva Kontur zu verleihen werden vergeben. Dafür folgen in rascher Folge Intrigen und Hinterhalte, die kaum im Zusammenhang miteinander stehen und Spannung vermissen lassen. Überhaupt werden Leser von Iny Lorentz viele Motive, Wendungen und Figuren-Konstellationen aus anderen Büchern wiedererkennen. Diese Ähnlichkeiten machten die gesamte Geschichte sehr vorhersehbar und fade.

    FAZIT: "Die Ketzerbraut" ist einer der schwächeren Romane von Iny Lorentz, weil er nichts wirklich Neues bietet. Spannung kommt kaum auf und die Geschichte und die Figuren wirken auch sehr lieblos dahingeworfen.

  23. Cover des Buches Der Seelenhändler (ISBN: 9783426503867)
    Peter Orontes

    Der Seelenhändler

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Wolf von der Klause hat es mit einem Mordfall an einer Familie und mit einer Räuberbande zu tun. Dachte er erst das der Mord mit der Bande zu tun hat, stellt er später fest das es sich um verschiedene Täter handelt. Die Geschichte wird sehr spannend und plausibel erzählt. Auch wie das damalige Leben im Jahr 1385 beschrieben wird ist sehr authentisch. Historische Personen kommen in dem Roman auch vor. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen und man könnte das Buch sehr gut lesen.Das einzige was mir nicht so gefallen hat war die Liebelei mit Katharina von Klingfurth. Ich bin nun mal kein Fan von Liebesgeschichten! Was bleibt ist eine sehr spannende Geschichte aus dem Mittelalter die mir sehr gefallen hat.

  24. Cover des Buches Sanctus (ISBN: 9783404271474)
    Simon Toyne

    Sanctus

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Pashtun Valley Leader Commander
    Die Freunde der gepflegten Gefälligkeitsrezension müssen nun sehr tapfer sein. Die nächsten 2978 Zeilen werden nicht WIRKLICH SCHÖN. Diejenigen auf Lovely Boooks etwas schönes suchen, denen sei das Videoo über die Creativa in Dortmund empfohlen. Sind Sie kein Veganer? Viel Spass auf dem "Harzer Nudistensteig".






    Wirklich genau vermag ich nicht mehr zu sagen, wie der "Sanctus" auf meinen Stapel ungelsener Bücher geraten ist. Wer auf der Suche nach einem 300 Minuten Quickie ist, dem sei dieser Titel empfohlen. Ex uund Hopp. "Bloss kein Jedöööns!", wie der Rheinländer sagt. Es gibt auch Zeitgenossen, die erleben einen Kick/haben einen Abgang, wenn sie auf dem Grüngürtel in Fahrtrichtung Brühl am 31.12. um 22.45 eine drogenabhängige Strassenprostituierte schräg anquatschen und sagen sie würden schon gerne 400€ für eine gepflegte Nummer auf den Tisch des Hauses legen, wenn es zusammen vorher unter die Dusche geht... zum Entspannen order so.....

    Denjenigen sei Sanctus empfohlen, mögen Sie viel Spass haben.

    Worum dreht es sich? Wovon handelt der Titel? Gibt es eine Handlung? Tut das nötig, ist das Belletristik oder kann das weg?

    Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt. Fast alles spielt rund um die "Zitadelle". Die Zitadelle ist ein unglaublich böser schwarzer alter Felsen, der nicht von Pavianen sonder von einer "Bruderschaft" bewohnt wird.

    Die Paviane pflegen offenen Beziehungen um das soziale Klima zu verbessern, unsere Mönchlein legen statt dessen lieber mal einen um.

    Ja, liebe Kinder er ist reich der Felsen, die Zitadelle, weil er ein unglaublich altes mächtiges Heiligtu verbirgt/beherbergt, das ist so mächtig, dass nicht einmal die böse Fee den Felsen verzaubern kann.... schade Fee kommt nicht vor und Zauberer auch nicht, aber die Mönche werden viele hundert Jahre alt....

    Wie das zugehn kann? Hm,.....Hm..... das ist das Geheimnis der bösen schwarzen Burg.....

    Also, diie Burg liegt in der ältesten Stadt der Welt in Kleinasien... kann schon nichht sein, schlampig recherchiert, hätten doch die Türken bei der Aufstandsbekämpfung die Stadt längst in Schutt und Asche gelegt oder der DAESH die Götzenbilder gesprengt...

    Allso viele Mönche in einem unglaubloich alten Kloster....hoho hoho

    Sie tragen farbige Kutten und die Kutten verraten den spirituellen Reifegrad... so ähnlich wie bei Stawars oder der Enterprise...

    Die "Sancti" sind das Funktionspersonal für den unmittelbaren Kontakt mit dem Heiligtum, dann gibt es Bibliothekare, Gärtner, Soldaten (Jedis ohne Laserschwerter) und sie alle schützen das Geheimnis der Zitadelle....



    Wenn sie nicht das Geheimnis/Mysterium abfoltern geisseln sich die Jungs oder schützen die Zitadelle, wem das zu blutrünstig ist,die Buckelwale sind auch eine Alternative....

    Wie gesagt, der Bruder der Protagonistin tritt in den Orden ein hat Schwierigkeiten nach der Initiation, da er den verbecherischen Charakter der Bruderschaft erkennt, klettert auf die Spitze des schwarzen ausgehöhlten Felsens um dort, gefühlte zwei tage auszuharren und dann zu springen.

    Ihm gelingt es ausserhalb des Klosters zu landen. Somit geht ab in die säkulare Pathologie und dort wird er fachmännisch pathologisch untersucht.

    Unser Pathologe findet bei der Untersuchung diie Handynummer der Schwester des Mönchs (die hat er auf eiin Stücl Leder geschriebenn und aufgegessen) und eine verschlüsselte Botschaft auf Apfelkernen.....

    Die Schwester ist Journalistin, hatte acht Jahre keinen Kontakt zu ihm und reist in den nahen Osten...

    Der Abt erkennt, dass das Geheimnis des Ordens gefährdett iist und entsendett seine Mönchsritter um die Schwester zu jagen und ihre Kontakte umzulegen.

    Da zieht sich über unturbulente 200 Seiten und endet im grossen Showdown zwischen den Mönchen der Zitadelle und einer noch geheimerern Schwesternschaft, die das Geheimnis befreien möchte....

    Schlecht recherchierte Schauplätze, oberflächliche Schreibe, alles etwas blass... was solls....

    sechs euro und aus die maus




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